Dienstag: is dem Akten- je »ensationsfilm Mw tfe-Äkt issigeProgramm te französische rtist, spielt die Humoreske lieHiei töt übet: Hk« Zn- t,unb uen: lAteo. /a°/< trag irkannlen bei , Burggrabeil '.Kapelle 9 Personen lyciaog! rterbÄ a iria-M" 5« ndsprar-8 llbr Im ishaus Gilbet#, ‘■'“‘miiinte«. Beamten M. 85 Zweites Blatt Erscheint Kgllch mit Ausnahme des Sonntags. eben in einer en Zeit and) bie Fürsten Opfer Die „Lietzener KamMenblätier" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das ^Ercisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Sei!- kragen" erschemen monatlich zweimal. bringen. In Oesterreich sei dieses System doch auch nicht so ausgebildet; die Tradition allein könne nicht massgebend fein. Auch ein nationalliberales Ausschußmitglied hält in einer Zeit, wie gegenwärtig, die Abschneidung alles dessen, was nur De kora - tionszwecken dient, für eine Notwendig leit. Die Konservativen treten für die Beibehaltung der dringlichen Adjutanten ein. Das Zentrum erklärt sich zwar bereit, der historischen Entwicklung Rechnung zu tragen bezüglich der Adjutanten des Fürsten von Hohenzollern und des Landgrafen von Hessen. Dagegen fet der Adjutant des Statthalters von Elsaß-Lothringen nicht genügend begründet. Für die Fürsten und Seitenverwaudten des Kaiserhauses seien Adjutanten unnötig. Tas Zentrum beantragt demgemäß eine Entschließung, die den Kriegsminister aufsordert, bie Vorbereitungen bis zur dritten Lesung z n treffen, daß entbehrliche Adjutanten beseitigt werden. Ein Antrag der Volkspartei ersucht den Reichskanzler, den in Betracht kommenden Fürsten und Prinzen als die Anschauung des Reichstags zum Ausdruck zu bringen, daß angesichts der Rlist ungserhöhung für das deutsche Volk ein Verzicht auf eine Anzahl von Adjutanturen dringend gewünscht werden mü s s e. Beide Anträge werden mit großer Mehrheit angenommen. Der Wahlprufiiugsausschuß erklärte die Wahl des konservativen Abgeordneten Gras Car- mer - Often für gültig, während bei ben Wahlen des natio nalliberalen Läser und des Zentrumsabgeordneten Kuckhofs Beweiserhebung beschlossen wurde. Die Regelung des Snbmissionswesens. Für die bekannten Anträge des Abg. Bassermann über die Regelung des Submissionswesens war ein Ausschuß eingesetzt worden. Er hat heute mit 17 gegen 11 Stimmen beschlossen, den Reichskanzler um die Vorlegung eines Reichsgesetzes hierüber zu ersuchen, und der Ausschuß wird in der nächsten Woche zusammentreten, um über die zu wünschende Fassung eines solchen Gesetzentwurfes sich zu verständigen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion: 112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Ans Stabt nisd (anb. . Gießen, 12. April 1913. Tr Le l v e rl e i hu n g. Ter G r o sth e r z o q Hut deut Oberarzt cm der Landes-Heil- und Pflegeansta.lt „Philipps yoiptbal bet Goddelau Dr. Hernt. Schneider den Charakter als Medizinalrat verliehen. ** Kreisgesundheitswesen. Der Gr o ßh er - hat den Kreisassistenzarzt bei den Kreisgesnndheits atntern Bensheim und Heppenheim Dr. Walter Kü ch e l auf ein Nachsuchen aus dem Staatsdienst entlassen. ** B e i der Landesversicherungsanstalt Hessen sind im März- 352 Anträge eingegangen, und zwar Samstag, 12. April 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts • Blich- und ©tcinbrudetCL R. Lange, Gießen. frildje, arbeitsfreudige Vereinsleben und die wachsende Zahl seiner Freunde zeigen daher nmviderleglich, daß trotz des Entstehens neuer Verbindungen für Heer, Flugwesen und andere nationale Stele der Flottengedanke seine alte werbende Straft behalten hat, bie noch manchen Mann in ihren Bann zwingen wird, und geben die Gewißheit, daß unser Ziel, mag es auch zeitweilig hinter anderen dringenden Notwendigkeiten zurücktreten, in nicht ferner Zeit seiner Verwirklichung entgegengehen wird. — Tas bare Bankguthaben und der Kassenbestand des Vereins belaufen ftd) auf 215 829 Mk. Ter Voranschlag für 1913 balanciert in Einnahme und Ausgabe mit 444 080 Mk. Tie Auflage des Vereinsorgans „Die Flotte" beläuft sich auf 360 000 Exemplare. Die Sammlungen für das Mters - und Jnvalidenheim, das bet Eckernförde errichtet werden soll, haben die Höhe von 10 010 Mk. erreicht. Am 31. Dezember 1912 waren vorhanden: 53 Hauptausschüsse, 3734 Ortsgruppen, 3212 Vertrauensmänner, 320 464 Einzelmitglieder und 791 445 Körperschaftliche Mitglieder. Tas Vermögen des Chinafonds bezifferte sich am 1. Januar 1912 auf 92 305 Mk. Es wurden 95 Unterstützungen im Betrage von 10 795 Mk. bewilligt. Tas Vermögen des Süd- westafrikafonds betrug am 1. Januar 1912 insgesamt 30 715 Mark. Daraus wurden 157 Unterstützungen im Betrage von 9895 Mark bewilligt. Auf dem Schulschiff des Tonischen Schulschiff- Vereins „Prinzeß Eitel Friedrich" erhielten durch Vermittlung des Flottenvereins fünf Schiffsjungen Freistellen. Im Berichtsjahre fanden 21 Schülerfahrten des Flottenvereins statt mit insgesamt 2634 Teilnehmern. Tie Zahl der Sonderfahrten belief sich auf 24 mit 5419 Mitgliedern. Aus fielen. Finanzausschuß der Zweiten Kammer. _ bs. Darmstadt, 11. April. Ter Finanz ans, chuß 'der Zweiten Kammer hielt heute vor- imittag eine längere Sitzuirg mit der Regierung ab, nachdem er gestern bereits eine Anzahl kleiner Vorlagen und Anträge erlcbigt hatte. Zunächst wurde über den Antrag Köhler- Ojann, die Verhältnisse der Hilfsaktion zugunsten der Mit- glicbcT des Nieder-Modauer Spar - und Kr e di tv er - etn5 eingehend beraten. Tie Regierung erklärt, daß sie von einer weiteren Hilfe abgesehen habe, als aus Genossenschasts- rreiien an sie Anforderungen nicht mehr gestellt worden seien. 21110) habe sie Konsequenzen des Eintretens für andere Kassen, bie in Schwierigkeiten geraten, vor aussehen müssen. Deshalb fet eine Zurückhaltung erklärlich. Von verschiedenen Rednern touriye auf die Notwendigkeit einer Aufklärung seitens der Negierung, daß sie nach den gesetzlichen Bestimmungen zur Vornahme von Revisionen nicht befugt sei, hingewiesen, ba in der Bevölkerung bie Meinung verbreitet sei, daß die Negierung bei Revisionen mitzusprechen hätte. Der Minister des Innern betonte, daß in dem setzigen Stadium der Sanierung größte Zurückhaltung geboten sei, und daß jedenfalls nicht dein Genossenschaftswesen schädliche Gedanken aus den Kreisen ber Regierung in die Oesfentlichkeit gelangen dürfen: beim das Genoßenschaftswesen habe für Hessen doch eine segensreiche Wirkung gehabt. Von verschiedenen Mitgliedern des Ausschusses tourbe von der Regierung eine Belehrung und Aufklärung ver- langt wenn von den Kassen mit unbeschränkter Haftung jetzt bie Einführung einer desclnlinkten Haftung ins Auge gefaßt iucrbc. Ein Ausschußmitglied regte an, daß sich bie Regierung bei der neuen Zentralkasse finanziell beteiligen solle, um so einen Einblick in die Verhältnisse zu bekommen. Diese Anregung fanb_ auch bei den anderen Ausschußmitgliedern Beifall. Zunächst aber solle man ein genaues Studium der Verhältnisse an -Hand der Preußischen Zentralgenossenschastskasse vornehmen. Nun ging der Ausschuß zu einer umfangreichen Erörterung ber hessischen Finanzoerhältnisse über, wie sie durch die neuen Steuervorlagen des Reiches geschaffen worben sind. 2er Vor- O > a n n gab ein eingehendes Bild und schilderte die Einwirkung aus Hessen an Hand der dem Reichstag vor getragenen ®efct)CTtttoürfe und legte dar, wie sie in Hessen wirken würden. ^.cr ^I^beitrag habe ja auf den hessischen Voranschlag keinen Einfluß, da er direkt von ben Vermögen eingezogen werde. Dagegen belaste die dauernde Auflage von 80 Millionen den Einzri- Itaat, wenn dieser Betrag durch Erhebung eines neuen Matrikular- beitragcS von 1,25 Mark pro Kopf der Bevölkerung aufgebracht hierbei! muß. F ii r Hessen ergäbe dies eine Belastung vo n 1 6 0 0 0 0 0 M ark, welche sich durch Veredlung der Matri knlarbeiträge zum Nachteil von Hessen noch steigern könn ten. Wenn allerdings beabsichtigt sei, das Besitzsteuergesetz des Reiches in Hessen zur Einführung zu bringen, so falle, der erhöhte Matriknlarbeitrag weg, wie dies in ber Gesetzesvorlage ja enthalten sei. Dann werde nur der. Ertrag des Besitzsteuergesetzes, also die Vermögenszuwachssteuer, an das Reich abgcfüljrt werden. An Stempel büße Hessen zugunsten des Reiches die Abgaben für Gesellschaftsverträge mit durchschnittlich etwa 50 000 Mark jährlich und ben erst im vorigen Jahr eingeführten Versichern ngs- stcmpel ein, welcher mit 75 000 Mark veranschlagt sei. Aller dmgs würden diese Stempel in ben nächsten drei Jahren noch im vollen Betrage an Hessen fallen und in den Jahren 1916 brs 1919 noch zur Hälfte, so daß diese Einbuße nicht allzu schwer wiege. Auch in den Jahren 1916 bis 1919 bleibe der Stempel in seinem voranschlagsmäßigen Betrag erhalten, da er nur zu 75 000 Mark veranschlagt sei, aber eine höhere Summe ergeben habe. Seitens der Regierung wurde darauf hingewiesen, daß man in Hessen wohl die Besitzsteuerabgabe des Reiches zur Einführung kommen lassen werde, denn so werde eine Erhöhung ber direkten Steuern vermieden, und es trete bann die Belastung mit den neuen Matrikularbeiträgen in der Höhe von 1600 000 Mark nicht ein. Von einem Ausschiißmitgliede wurde mit Rücksicht auf die Unsicherheit der Verhältnisse int Reichstage erklärt, daß man das Ergebnis der Beratungen im Reichstag erst abwarten solle, ehe in die Beratung ber Besoldungsvorlage eingetreten werde. Von anderer Seite wurde dem widersprochen, weil ja seststehe, daß eine Belastung Hessens mit direkten Steuern zugunsten des Reiches nickst eintreten werde: die Arbeit werde auch so umfangreich werden, daß ein weiterer Aufschub nickst zweckmäßig sei. Ein'Mitglied vertrat die obligatorische Vermögenssteuer durch das ganze Reich, weil sonst eine Benachteiligung ber anderen Bundesstaaten durch die größte Steuer kraft Preußen berücksichtigt werden müsse. Die Regierung hielt die Einführung einer Reichs- Vermögenssteuer für den Bundesstaat für unannehmbar, weil Ister- durch eine schwere Schädigung der staatlichen Vermögenssteuer verursacht werde. 2er Ausschuß wird nm 16. April weiter beraten. Heer und Flotte. Ter Jahresbericht des Deutschen Flottenvereins für das Jahr 1912 der soeben veröffentlicht wird, besagt in ber Einleitung: Wie der Schluß des Jahres 1911 stand auch der Anfang des Berichtsjahres 1912 unter dem Eindruck ber politischen Spannung infolge der Marolkoverhandlungen, sowie der Erwartung der von der Regierung geplanten, über bas Flottengesetz hinausgehenben Floiteuvorlage. Dementsprechend hatte bie Arbeit bes Vereins, die ber Ausfüllung bestehender Lücken und der schnelleren Durchführung des Gesetzes gewidmet war, doppelte Bedeutung. Unsere Mitglieder waren sich dessen wohlbewußt: das zeigte ber ganz außerordentliche Eifer, mit dem im ganzen Reiche an ber Aufklärung und an der Ausbreitung unserer Organisation gearbeitet wurde. Ter Erfolg blieb auch nicht aus. Zwar hat die Reichsregierung aus bestimmten Gründen eine Vorlage im Parlament ein- und durchgeb rächt, bie, wenn sie auch unsere Hoffnung auf einen schnelleren Ersatz der lriegsunbrauchbaren Großen Kreuzer nicht erfüllte, immerhin mit Ausnahme der neuen Bestimmungen über die zweite Kampflinie einen entschiedenen Fortschritt in bezug auf die Stärke und Schlagfertigkeit ber ersten Kainpflinie bedeutete. Daß diese Vorlage im Reichstage rasch und mit großer Mehrheit zur Annahme gelangte, dazu hat ber Flottenverein, das darf er ohste Rühmen von sich sagen, durch seine Aufklärungsarbeit ganz wesentlich beigetragen. Nachdem die Hauptversammlung in Weimar ihm ein neues Ziel gesteckt hatte, iAcr mit gleichem Eifer auf seiner Bahn fortgeschritten. Wie aus her hohen stahl feiner Veranstaltungen, der Menge der Entleihungen von Anschauungsmaterial und dem Umfang bes Geschäftsverkehrs mit der Zentrale hervorgeht, herrschte ein Leben im Verein, das seine werbende Kraft nach allen Richtungen hin äußern müßte In der Tat ist auch, dank ben eifrigen und opferwilligen Bemühungen unterer Vereinsleiter von Beginn des Jahres an ohne Unterbrechung die Zahl ber Ortsgruppen und Mitglieder gestiegen. Diese, ft ar ke A u swartsbewegu n g, die erfreulicherweise auch ben lonft stilleren Jahresschluß überdauert hat, ist um so bemerkenswerter, als der Verein sich keineswegs starker 7?"bem111el bediente, sondern ben Hauptwert auf eindring, hebe Belehrung über die Weltlage und ihre Faktoren legte. Tas Vie Mc-er-Modauer Genossenschastskrise. bs. T armstadt, 11. April. Es wurde fortgefahren in der Vernehmung des Angeklagten Ihrig, der über die Geschäftsführung in Nieder-Modau im allgemeinen Aussagen macht. Tie ihm zur Last gelegte Werbung neuer Mitglieder, trotz des schlechten Standes ber Kasse, bestreitet Ihrig. Er habe niemals jemand aufgeforbert, Mitglied des Vereins zu werden. In dem Falle Eckstein, ber ihm zum Vorwurf gemacht wurde, habe er nur gesagt, daß Eckstein in den Vorstand eintreten könne. Er tat dies, da er von Eckstein den Eindruck gewonnen habe, baß er günstig auf den Vorstand einwirken werde. Es kommt bann eine Urkunde Mr Sprache, in ber sich Adam und Roßmann verpflichteten, für die Summe von 500000 Mk. aufzuiommen. Ihrig sah diese Urkunde als einen Wechsel an, für ben die beiden allein haftbar seien. Äldam dagegen erblickte hierin nur einen Schuldschein, den er und Roß- ntann als Vorstandsmitglieder des Sparvereins ausgestellt hatten. Der Vorsitzende fragt Ihrig, ob er sich denn gar keine Gedanken darüber gemacht habe, ob die Summe überhaupt bezahlt werben würde. Ihrig behauptet, Sicherheiten dafür verlangt zu haben. Wer nur Adam habe eine Sickler heil in Höhe von 50 000 Mark beigebracht. Nun soll sich Ihrig zu dem Vorwurfe der Begünstigung «äußern. Er soll einem1 Zeugen Perron gesagt haben, daß er (Zeuge) den AdcvM nicht zur Anzeige zu bringen brauche, das habe -er selbst bereits getan. Hieraus erklärt Ihrig, daß er den Perron nur darauf aufmerksam gemacht habe, daß dieser keine Verpflichtung Mr Anzeige habe. Im wetteren Verlaufe des Verhörs wird aus die Verhältnisse in Nieder-Modau näher ein- gegangen, die nichts weniger als geordnet gewesen seien. Damit wird das Verhör bes Angeklagten beendet, und es kann in die Beweisaufnahme eingetreten werden. Als erster Zeuge tritt der Direktor ber Darmstadter Vvlks- bank Stein in ben Saal. Nach seinem Dafürhalten mußte ^hng Kenntnis von den verworrenen Zuständen des Vereins gehabt haben, da bereits 1905 die verschiedensten 'Gerüchte im- Umlauf gewesen seien. Tie Geschäftsverbindungen des Vereins mit Pallmann, Roth und dem Angeklagten Isaak bezeichnet ber Zeuge als nicht reell. Seine Bank habe es avgelehnt, mit einem der drei in Verbindung zu treten. Auf bie Frage des Vorsitzenden, welchen Ruf denn Isaak genieße, sagt der Zeuge, baß Isaak als em Mann geschildert werde, bei dem man die größte Vorsicht anwenden müsse. Niemals habe seine Baut mit ihm Geschäfte gemacht. Tas Baukonsortiuni Pallmann, Isaak und Roth habe den denkbar schlechtesten Ruf genossen. Tie Bailwut, die damals m Darmstadt geherrscht habe, zeige heute noch ihren verderblichen Einfluß. Ter Zeuge, der von der Staatsanwaltschaft als sachverständiger Zeuge geladen war, soll nun auch den Sacbver- ständigen-Eid ablegen. Tie Verteidigung Jhrigs widerspricht dem Tas Gericht beschließt aber nach.- kurze rBeratnng die Vereidigung auch als Sachverständiger. In seinen weiteren Aussagen' hält der Zeuge seine Behauptung, daß Ihrig die Verhältnisse in Nieder-Modau gekannt haben müsse, aufrecht: denn er fei ja Kreditgeber der Genossenscstift gewesen. Auf die Frage des Sachverständigen Reg.-Rat Bastian, ob er es für richtig halte, daß Ihrig in einer Generalversammlung in Nieder-Modau eine Bilanz vorgetragen habe, die er weder abgefaßt noch geprüft habe, erwidert der Zeuge, daß dies nach seiner Meinung nicht richtig fei. Bilanzen seien Sache des betreffenden Vorstandes. Es entwickelt sich dann zwischen Ihrig und dem Zeugen ein Meinungsaustausch über die .Genossensclraften im allgemeinen. Ihrig vertritt die Theorie der Raifstisenschen 'Genossenschaften, während Stein bie ber Schulze-Telitzschen Genossenschaften für richtiger hält. Stein betonte noch, daß es doch ein schreiendes Mißverhältnis sei, wenn eine Bank nur über 15 000 Mark Geschäftsanteile verfüge, während ihre Spareinlagen die Summe von 3 Millionen ausmachen. Rechtsanwalt Schödler fragt den Zeugen, woher er sich.seine schlechte Meinung über ben Angeklagten Isaak gebildet habe Zeuge: Auf Grund mriner eigenen Beobachtungen. Schödler- Welcher 'Art waren Ihre Beobachtungen? Zeuge: Tas ist doch meine Angelegenheit. Schödler: Herr Zeuge, ich verlange eine Auskunft. Ter Rechtsanwalt Schödler schlägt einen sehr heftigen Ton an, so daß der Vorsitzende eingreifen muß. Ms zweiter Zeuge tritt der Bankbeamte Zahme auf. Er gibt Auskunft über die Verhältnisse in Nieder-Modau kurz vor bem Zichammenbruch. Er ist Beamter der Landwirtschaftlichen Genossenschaftsbank und ist zur Hilfeleistung bei den Ordnungs., arbeiten nach Nieder-Modau beordert worben. Ter dritte Zeuge die Zustände als außerordentlich „miserabel". Tie Tätig- rat Becks fei feiner Ansicht nach nicht einwandfrei gewesen. UM Uhr wird die Sitzung abgebrochen und auf morgen vormittag 81/- Uhr wieder angesetzt. Aus den Rerchstagsaurschüffen. :: Berlin, 11. April. Der Militarvoranschlag im Budgetausschuß. Die gestern verhandelte Frage der Kommandanturen soll wegen der staatsrechtlichen Verhältnisse um einige Tage znrück- Hastellt werden, bis die Binibesratsbevollmächtigten hierüber, wie über die Frage der persönlichen Adjutanten der Fürstlichkeiten neue Instruktionen erhalten haben. Eine Entschließung Basser- m a n it ersucht den Reichskanzler um Verhandlungen mit Baden und Hessen, um angesichts der neuen militärischen Lasten durch Verzicht auf an sich entbehrliche Stellen, bie durch bie Militärkonventionen gesichert sind, Ersparnisse zu ermöglichen. Die Sozialdemokraten beantragen eine Entschließung gegen den Militärbohkott, insbesondere gegen Gastwirte usw. Generalmajor W a ndel und oec Kriegsmini st er erklären, daß hierüber bestimmte Vorschriften nicht bestehen und daß es sich um nichts als um eine Schutzmaßregel im Interesse ber Disziplin hanble. Es müsse ben örtlichen Befehlshabern überlassen bleiben: denn ob eine Gefahr für die Disziplin vorliege, könne ber Kriegsminifter nicht von der Zentrale aus beurteilen. Ein süddeutsches volksparteiliches Mitglied macht darauf aufmerksam, daß ein der Stadtgemeinde U l m gehöriger Saalbau durch die M ili t ärbehörde boykottiert ist, weil die städtischen Behörden dieses Lokal allen Parteien zur Verfügung gestellt haben. Es handle sich in der ganzen Frage nicht um ein Interesse der Sozialdemokratie, sondern des Gastwirtsstandes. Die sozialdemokratische Entschließung wird schließlich zurückgezogen. Der Etat fordert 65 persönliche Adjutanten für die deutschen Fürsten und Prinzen mit einem Aufwand von 346 000 Mk., auf Grund der Militärkonventionen. Ein Zentrumsmitglied untersucht diese Militärkonventioneu im einzelnen an bem hessischen Beispiel. Bei einigen ist die Zok>l der Adjutanten überschritten, in Oldenburg und Mecklenburg-Schwerin. Zweifelhaft ist die Grundlage bei den Adjutanten des Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen und des Land- grafen von Hessen. Der Zentrumsredner verlangt weiter die Beseitigung der Adjutanten stellen für bie Prin- zenmitAusnahmedesKron Prinzen als Thronfolgers. Der Kriegsminister nimmt auf die historische Grundlage Bezug und hält es für wünschenswert, daß die Beziehungen Zwischen Fürsten und Armee aus grauer Vorzeit aufrecht erhalten bleiben. Er bittet um die größte Vorsicht: bis zur dritten Lesung des Voranschlags könne jedenfalls fein Ergebnis erzielt werben. Aber der Ausschuß will sich aus eine Verschiebung bis über die dritte Lesung des Etats hinaus nicht einlassen: es müsse in diesem Jahre, wo so große Opfer gefordert werden, eine Entscheid ung erzielt werden. Der Kriegsminister bittet nochmals um Spielraum, denn es handle sich um Aenderungen von Staatsverträgen. Er sei gern bereit, in Verhandlungen einzutreten, aber eine Brüskierung der Fürsten könne doch auch ber Ausschuß nicht wünschen. Da nach dieser Erklärung eine Vertagung der Frage keine Veränderung ber Sachlage ergeben konnte, wird beschlossen, btc Frage sofort z u behandeln. Die Sozialdemokratie beantragt, auch von den zwölf Adjutanten bes K a i - > ers iechs zu streichen. Der Kriegsminister bittet dringend, es beim bisherigen Zustand zu belassen: es würbe sonst als eine Politik ber Nabolftiche empfunden, wenn hier eine Streichung vorgenommen würde. Uebrigens seien von zehn wirklichen Adjutanten für den persönlichen Dienst des Kaisers nur sieben verfügbar. Die zwölf Stellen werden gegen die Sozialdemokraten bet Stimmenthaltung der Volks- bartet genehmigt. Bezüglich der persönlichen Adjutanten der Fürsten und Prinzen teilt der Kriegsminister mit, daß außer 41 Adjutantenstellen noch 14 weitere durch Konvention festgelegt seien. Bei den Adjutanten des Fürsten von Hohenzollern liege es ja anders: aber dieser Fürst habe zuerst auf die Souveränität zugunsten der Einheit verzichtet: wenn dem jetzigen Fürsten der Adjutant nicht mehr bewilligt würde, so würde dies einen sehr peinlichen Eindruck machen in Rücksicht auf eine sechzigjährige Tradition. Dem Landgrafen von Hessen habe man ben Adjutanten gegeben, als eine Aussöhnung erfolgte. Bei dem Statthalter von Elsaß-Lothringen liege eine sachliche Notwendigkeit vor, denn er sei täglich in Verbindung mit ben vier Generalkommandos. Bei ben preußischen Prinzen habe sich das Recht auch historisch entwickelt: schon vor der Begründung des Reiches. Es liege doch im bringenden Interesse, daß der Zusammenhang zwischen den preußi scheu Prinzen und der Armee aufrechterhalten bleibe. Demgegenüber weist ein volksparteiliches Mitglied aus die großen Opfer hin, die von dem Volke gefordert werden: es müßten General-Anzeiger für Oderheffen ...................... -awrry. 260 Anträge auf Invaliden- imt) .^rauTnrrettte (I. u. K.), 18 Anträge auf Altersrente (AZ, 26 Anträge aus Witwvn- unb Witwerrente (W.), 34 Anträae auf Waisenrente (O.). 14 Anträge auf Witwengeld (Wg.). Unerledigt wurden in den Monat Übernommen 520 Anträge, so daß; 872 Rentengesuche in Bearbeitung standen. Es fanden Erledigung: 326 Anträge durch Bewilligrmg (255 I., 7 K., 21 A., 12 W., 6 Wa., 25 O.), 6 Anträge durch Anwartschaftsbescheid, 49 Anträge durch Ablehnung weil unbegründet (39 I., — A., 6 W., — Wg., 4 £).), 22 Anträge durch andere 'Weise — Zurünckahme usw. (14 I., 6 A., — W, 2 Wg., — £).), zusammen 403 Anträge, so daß 469 als unerledigt auf April übernommen werden mußten. — In welchen! Umfange die Landesversicherungsanstalt Heil- verfahrenslostcn für ihre Versicherten übernimmt, ergibt sich daraus, daß Ende März, in Anstalten 271 versicherte Personen untergebracht waren. Außerdenr befanden sich teils auf eigene Kosten, teils auf Kosten des Foubs der Großherzogin, von Gemeinden oder sonstigen Stiftungen 99 Personen in verschiedenen Heilanstalten. •* Zu Gunsten der deutschen Heilstätte in Davos wird ein Aufruf veröffentlicht, in dem um finanzielle Unterstützung für die Errichtung einer Zweigniederlassung in der Gegend der obcritalieni'chen Seen, jedoch auf Schweizer Gebiet und mittlerer Höhenlage. Die Frage der Erweiterung der bestehenden Anstalt ist uw so dringender, daß in den zehn Jahren, vom 1. Dezember 1901 bis zum 31. Dezember 1911, 4573 Anmeldungen Vorlagen, wovon nur 2000 berücksichtigt werden konnten. •• Reise n a ch der Wasserkante. Die beliebte alljährliche Mainzer Fahrt findet diesmal vom 9. bis 16. Juli statt. Dem Programm ist wiedernm der Besuch Lübecks und des Dst- seebades Travemünde ehiqeh'iqt so daß jetzt alle drei deutschen Hanfaün'hte besucht werden, außerdem noch Bremerhaven, Oelno- land, Friedrichsruh und Kiel. Preis 98 Mk. ab Alainz, alle Kosten, auch Unterkunft und Bervfieauua eiuschließeud. Wer von Gießen au§ die Reise mitmachen ivill, kann sich bei Herrn Karl Loos, am Kirchenvlatz, anmelben und nach den Einzelheiten erkundigen. ** Der geriebene Kalendermann. In der Zeit der Teuerung und Steuerfurcht muß man sich doppelt anstr.mgen, daß Man nicht sein Brot mit Tränen ißt, so dachte ein diesiger bekannter Kolporteur, als er von Haus zu Haus seine Ware an den Mann zu bringen suchte. Einem biederen Meßgermeifter, 'der an des Goldes Reiz nicht wenig hängt, wollte! er nicht wieder von der Schwelle. Was mag er dem Manne von dem Inhalt und der Reichhaltigkeit seines Kalenders nicht alles erzählt hoben, wie aus der Auslandsküche so mancher saftige Braten sich riechen lasse, wie der königliche Koch und Herr der schwarzen Berge das Messer scAeife, wie die chinesische Republik ans dem viel tausendjährigen Dornrösclwnschlaf erwacht fei und — wie man bas doch alles in einem schönen .Kalenderbuch hübsch lesen müsse, zumal, wenn es nur fünf Groschen koste. Rach langem, vergeblichem Sträuben griff schließlich der Meister seufzend und schimpfend in die Tasche. 'Ter Kalendernrann beschloß, den Sparsamen zu strafen. Droben waltete die Meisterin, die Mutter der Kinder, und da sie ohne die Zustimlmung ihres Mannes gewiß nichts kaufen würde, so gab der Besucher vor, der Meister habe ihn l-eraafgescki.lt, damit sie ihm ein Kalenderbuch abnehme. Der Hande! war kurz, und der Aerger des Meisters, als er später die zwei Kalender nebeneinander hielt, riesengroß. Am anderen Tag fügte es der Zufall, daß der neueste hinkende Bote wieder das Haus passierte. Augenblicks schickte der grollende Metzgermeister ihm seinen Gesellen nach, damit er ihn hereinsühre, um zur Rede gestellt zu werden. „Oh," sagte in größter Seelenruhe der Kalendermann, „ich habe Eueren Meister nickt vergessen, gebt die fünf Groschen und nehmt den bestellten Kalender: ich habe wenig Zeit." So geschahs. Die Geschichte, die den Vorzug der Wahrheit hat, ist viel belacht worden, und der Metzgeriwifter, der auf diese Weise drei Kalender erwarb, soll damit Fortbildungskurse in seiner Familie eingoführt haben. Kreis Friedberg. --l. Rieder-Florstadt, 10. April. Mit deut neuen Schuljahre ist unsere Schule achtklassig geworden. Als achter Lehrer ist Herr Frank aus Alsfeld angestellt worden. Lehrer Hechler ist, nachdem er 50 Jahre in unserer Gemeinde tätig war und sich während dieser Zeit die Wertschätzung der ganzen Einwohner erworben hat, in den Ruhestand getreten. Sein Nachfolger ist Herr Euler von Butzbach geworden, der bereits im letzten Vierteljahre vertretungsweise hier tätig war. Wie nötig unserer Schule der achte Lehrer gewesen ist, mag die Tatsache beleuchteir, daß jetzt noch Klassen mit über 60 Schülern vorhanden sind. Zur Schule kamen 54 Kinder, konfirmiert wurden 39. — Die elektrische Lichtanlage macht rüstige Fortschritte und es verlautet, daß man vom 1. Juli an Licht erzeugen kann. Ein Monteur wird in Rieder-Florstadt wohnen, der den Stromverbrauch der einzelnen Abnehmer nachprüft und bei Reparaturen gleich zur Hand ist. Auch in Orten berg und Hungen wird je ein solcher Monteur stationiert werden. Starkenburg und Rheinhessen. rb. D a r m st a d t, 10. April. In der heutigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde von der Bürgermeisterei der Jahresbericht für 1911 vorgelegt, der mit einem Ueberschnß von rund 800 000 Mk. abschließt. Der Rechnungsvest beträgt für 1911 781526 Mk., der bare Ueberschnß, der sich 1910 auf 569 200 Mk. belief, stellte sich 1911 infolge der Finanzreform des Jahres 1910 und des wirtschaftlichen Aufschwunges ans 688882 Mk. Die Summe würde noch um 176 000 ME höher sein, wenn die im Voranschlag vorgesehene Summe dem Ausgleichsfonds entnommen worden wäre, der sich nach Zuführung "dieses Ueberschusses auf 1857 560 Mk. beläuft. Das Gesamtvermögen stellte sich auf 60380 836 Mk., die Gesamtschuld auf 40336 217 Mk., so daß ein Vermögensüberschuß von 20044 618 Mk. bleibt. Oberbürgermeister Dr. Glässing dankte nach der Besprechung für die der Stadtverwaltung ausgesprochene Anerkennung und wies die Annahme zurück, daß gute Steuerzahler wegen der starken Steueranforde- rungen nach auswärts verzogen seien. Ter Wegzug solcher Steuerzahler beruhe vielmehr hauptsächlich auf militärischen und sonstigen Versetzungen, der Ausfall werde aber durch den Zuzug anderer Steuerzahler wieder wettgemacht. — Der Zuschuß der Stadt für die hiesige Ortsgruppe des Odenwaldklubs zu den Kosten der Schülerwanderumien und der Wanderungen der ^Schulentlassenen wurde von 750 Mk. auf 1200 Mk. erhöht. Spielplan ver vereinigten Sranfiurter Stadtkheater. (Opernhaus. Sonntag, den 13. April, abends '/,7 Uhr: „Die Walküre " Montan, den 14. Avril, abends ‘/,8 Uhr: „Der liebe Augusliu." Tiendtnq, den 15. Avril *): „Der Shilneigen." Mittwoch, den 16 April, abends y.8 Uhr: Gastspiel von Mme. Edyth de L y s von der Royal Opera Coveut Garden in London: „Tosca." Donnerstag, den 17. April: „Figaros Hochzeit ■ Freitag, den 18. April, abends '/,8 Uhr: .Ariadue auf Naxos." Samstag, den 19. April: „Madame Butterfly." Sonntag, den 20. Avril: „Manon." Montag, den 21 April, abends x/38 lU)t: „Cavalleria rnsticana “ Hieraus: „Der Bajazzo." Dienstag, den 22.April: Zum ersten Male (Uraufführung): „Die Heimkehr des Odysseus." Burleske Operette in 3 Akten von Uarl Ettlinger und Erich Motz. Mufik aus Werken I. Offenbachs zufammengestellt und bearbeitet von Leopold Schmidt. Mittwoch, den 23. April, abends */,8Uhr: Gastspiel von Alexander MoNN: „König Heinrich der Vierte." Erster Teil. Donnerstag, 24. April, abends Uhr: Gastspiel von Alexander Moissi: „König Hein-- rich der Vierte. Zweiter Terl. Schauspielhaus. Sonntag, den 13. April, nachmittags V24 Uhr: „Tie Fahnenweihe." Abends 7 Uhr. „Frauen." Montag, den 14. April I: „Grat Pevi." Vorher: „Wann nur altern." Dienstag, den 15. April: „Frauen." Mittwoch, den 16 April: „Savpho." Donnerstag, den 17.''April, abends 8 Uhr: „Püppchen." Freitag, den 18. April, abends 3 Uhr: „Herodes und Mariamue " Samstag, den lu April : „Sappho." Sonntag, den 20. 'April, nachmittags ,/14 Uhr: „Die Zarin " Abends 7 Uhr: „Das Konzert." Montag, den April: „trauen." Dienstag, den 22. April: „Sappho." Mittwoch, den 23. April: „Tie Fledermaus.* Donnerstag, den 24. April, abends h Uhr: „Der liebe Augustin." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends unt 7 Uhr. SalemGdd Salem AMeum mft Hohlimindsfuck r M MpM Ä 1. Ziehung 4. Kl. 2. Preuss.-Süddeutsche (228. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 11. April 1913 vormittags. Aaf Jede irexoRvae Kammer eied areel gietah hohe Ge- wiane gefallen, and zwar Je einer aaf die Lose gleicher Kammer la des beiden AbtoUwszen l oad II Nut die Gewinne Uber 191 Mark elnd den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 432 595 71b [500] 909 21 1464 569 621 2345 63 99 429 792 822 982 3033 ( 600) 122 216 368 410 51 71 688 881 4441 673 850 913 93 5308 63 472 31 604 1400] 871 6393 690 613 820 911 66 7029 48 81 (4001 439 525 905 •000 32 99 170 96 322 753 871 902 9145 366 83 10189 237 416 512 52 658 923 98 11471 61 67, 835 922 12189 236 507 82 781 13177 266 324 453 847 ©75 14020 172 340 86 87 472 552 55 733 15220 28 64 365 90 452 95 662 82 649 72 963 88 18163 279 404 610 600 17157 261 593 841 18311 38 457 600 813 972 19038 149 224 339 [500] 744 20113 19 892 925 21232 783 867 971 f 400] 22082 111 49 215 507 681 91 797 957 23071 27g 428 675 757 986 [5001 24212 628 71 775 78 982 25169 233 89 98 474 75 777 942 26017 173 484 541 44 786 852 27136 825 551 612 747 888 951 28109 378 83 627 983 29093 190 [5001 617 895 988 30099 251 323 831 019 31095 244 354 91 570 795 863 32142 276 659 71 793 R37 49 68 926 33069 240 610 666 919 92 34041 203 308 9 19 732 48 3 5 231 1400] 94 410 63* 719 851 921 58 38148 52 465 37265 465 567 766 852 3 8064 83 384 908 3 9072 82 108 457 ) 400 ] 647 651 87S 40454 78 646 41 761 (400! 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2 1 0063 162 303 694 677 890 934 41 211020 208 I 212038 191 646 862 947 213258 660 (400) 814 93-1 | 2 1 4074 298 449 2 1 5362 466 92 539 784 927 2 1 6037 271 499 764 79 217102 507 218597 889 917 38 69 219406 639 46 668 777 80 869 953 220147 217 856 046 221492 616 24 90 796 843 910 222004 852 76 933 2 2 3 2 1 312 665 906 2 2 4132 316 724 60 225199 807 °51 226^8« 437 629 672 11000] 878 940 43 2 2 7 070 312 615 23 2 2 8311 34 77 409 685 92 800 Aaf Jede gesogene Nummer elad xwel g!ek>4 boXe Gewinne geulten, und «war Je einer auf die Loee gleicher .Summer In dia beiden ibtertengen 1 und U Nur die Gewinne über 192 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern be(gefügt. (Ohne Gewähr.) fNacbdrnek verboten.) 21 419 44 80 88 621 41 676 851 1048 137 436 43 965 2074 104 241 602 34 790 999 3193 690 736 891 97 962 4191 339 588 745 5094 111 286 585 6019 219 86 656 642 749 69 [400) 357 7303 84 682 8049 220 362 514 62 322 956 63 8360 673 (600) 794 808 959 10337 79 479 93 705 61 870 964 11049 91 129 266 715 42 54 932 12317 943 13103 220 471 852 14397 430 541 94 798 897 15314 77 87 486 657 16238 412 686 770 911 60 1 8019 350 663 719 895 [600] 18704 835 65 20092 131 [600] 230 349 488 641 828 920 21162 281 379 82 510 759 814 38 76 979 2 2328 844 2 3040 468 57 9 736 2 4 088 47 9 981 25 058 8 2 288 352 416 92 814 989 2 6450 618 53 95 843 2 7 478 859 945 [400] 69 28092 99 '294 2 9009 724 87 844 30177 603 850 901 3 1 026 62 631 755 [500] 817 73 924 32468 771 33176 256 374 439 712 34533 779 35236 44 48 [400] 401 692 36057 72 202 5 81 362 593 671 842 3 7 012 96 276 373 657 3 8008 13 62 148 705 3 9091 176 214 20 25 644 941 40083 87 111 344 459 612 909 4 1 596 702 [600] 878 96 4 2078 250 465 43117 528 4 4058 137 242 90 414 542 778 4 5 004 151 390 567 46199 220 4 7 096 122 [3000] 217 773 800 48104 90 445 74 501 [400] 66 90 678 49134 264 367 821 941 50100 226 446 73 792 871 98 990 5 1 029 421 559 667 795 52060 61 144 98 344 503 46 661 79 801 68 5 3004 315 474 682 929 5 4014 676 844 912 5 5006 165 265 384 625 837 57013 (4001 141 »93 498 606 31 806 986 [400] 58020 42 126 [400] 699 790 833 59066 139 244 402 647 95 [4001 792 896 60156 470 814 6 1 664 786 6 2010 90 173 97 239 902 444 677 739 813 45 993 6 3024 146 436 6 4055 177 406 13 81 832 88 926 65009 873 535 608 794 855 947 66305 (1000) 46 791 6 7 283 98 315 26 637 39 972 68065 132 313 767 860 6 9266 [400] 538 70094 140 209 363 652 716 67 944 71341 48 460 782 7 2103 628 679 938 99 7 3145 61 315 30 414 ( 5001 34 670 741 801 962 69 74068 [ 400 ] 601 46 [ 400] 83 75418 69 656 737 65 62 946 63 76198 216 654 65 (400) 649 816 28 987 77098 213 637 683 740 879 78403 (4001 606 58 662 896 79111 285 628 803 813 17 80093 291 323 466 ( 400) 672 98 868 8 1 097 186 315 (400) 689 721 835 79 941 82076 359 73 528 67 85 8 3758 964 8 4008 84 140 43 636 716 835 962 8 5006 44 237 362 441 700 906 86216 66 337 582 87519 24 706 8 8025 355 748 8 9022 241 684 646 67 80 837 64 0 0235 412 43 678 957 9 1852 92176 84 362 738 [500] 93 239 686 772 941 63 9 4160 216 382 858 419 95179 86 246 86 693 9 6029 85 646 90 652 883 97160 301 4 541 56 763 9 3124 271 338 69 [1000] 506 13 796 966 9 9076 172 78 654 66 786 [600] 864 1OO028 271 343 435 661 972 101023 129 32 64 570 1 02108 603 746 1 03034 174 669 834 1 04007 463 1 05125 76 89 388 90 1 06370 471 678 1 0 7086 328 628 94 743 1 08003 80 483 669 692 706 41 100261 324 602 996 1. Ziehung 4. KL 2. Preuss.-Süddeutsche (228. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 11. April 1913 nachmittag!. 110007 [400] 28 251 905 111093 385 430 632 859» 112037 143 312 21 [1000] 91 641 695 [6001 113395 636 114469 620 604 33 868 981 115023 33 436 11000] 663 96 696 811 969 116003 448 600 75 812 948 117423 669 655 800 54 945 118269 608 715 119135 84 490 [3000] 690 760 988 129076 110 43 308 629 794 121148 57 276 90 802 122045 48 61 232 702 123166 88 262 376 541 (400) 746 50 801 80 982 124030 157 [3000] 263 70 693 814 936 80 1 25007 492 684 786 87 1 2 8062 168 672 657 866 1 2 7 006 31 232 639 873 923 97 1 28268 377 689 824 129121 326 468 656 831 946 130078 211 78 456 [400] 857 1 3 1 078 677 733 888 132040 154 58 250 724 969 [1000] 72 133124 533 35 696 1 34072 1 35033 94 261 88 [1000] 376 633 890 99 136031 95 122 247 325 77 490 649 830 [400] 13 7 091 146 206 37 413 88 96 606 90 1 38602 38 742 911 139198 376 466 [400] 572 834 । 140068 207 63 358 604 755 993 1 4 1 209 493 610 39 809 1 42873 1 44115 [400] 231 38 380 98 334 936 145048 538 [400] 717 860 1 46020 66 248 50 308 403 521 871 [400] 72 147199 217 32 547 70 667 885 918 1 48205 479 84 604 701 917 1 49166 80 304 68 516 150014 19 163 541 646 753 84 88 816 1 5 1 221 322 707 963 1 5 2023 169 767 901 5 38 1 5 3069 [ 400] 74 430 679 838 [600] 963 154056 212 76 690 895 942 1 5 5 208 76 394 471 618 688 811 15 6 287 345 157068 354 414 54 520 33 610 095 158001 36 60 127 205 645 614 38 1 58409 633 36 843 63 ( 400) । 16OC90 147 46 64 314 411 648 632 855 1 6 1 3751 [400] 467 95 698 [400] 748 869 83 1 62105 327 163117 296 327 99 694 942 1 64468 627 837 929 16 5 212 407 613 [400] 703 830 1 66600 746 1 67122 210 801 900 20 1 68193 1 69143 259 691 601 723 972 170113 454 632 1 7 1 499 62!» 34 684 721 879 958 172 545 959 1 7 3044 84 104 7 86 332 460 637 713 977 1 74143 432 659 707 [400] 10 903 29 1 7 5 043 313 463 803 937 74 176028 102 562 68 177604 708 64 168 587 1 79661 796 180459 560 90 635 181168 294 680 768 87 909 64 182336 77 96 421 98 99 898 1 83438 52 64 [ 4001 508 937 1 84233 74 87 606 778 1 35104 8 420 28 186216 42 450 613 21 822 28 1 87119 606 41 57 96 809 1 88003 693 676 860 925 1 89063 261 64 498 564 646 980 190025 37 209 25 78 490 670 734 996 [500] 181106 79 235 330 684 306 972 [1000] 192040 161 78 281 642 46 700 87 1 93073 583 663 814 96 1 94071 646 760 1 95318 71 594 690 1 96134 279 401 197193 96 256 699 984 1 98203 343 868 1 99484 746 917 200141 228 374 20 1 005 271 491 605 716 865 20 2098 314 [10000] 57 481 660 760 80 816 24 203117 31 [400] 210 33 62 386 95 732 2 0 4849 63 906 2 0 5348 88 666 718 81 816 62 933 50 1 06454 690 2 0 7 084 222 69 688 725 99 840 936 2 G3084 178 227 310 401 818 52 704 842 87 953 58 2 0 9064 149 98 321 448 64 537 77 602 [400] 47 64 712 2 1 0153 430 84 636 79 674 211057 219 534 81 954 212019 342 44 48 451 764 213216 26 669 214147 359 92 726 805 (400) 215146 284 396 704 11 943 2 1 6075 76 208 26 [3000] 46 466 731 52 69 066 217042 14001 115 69 240 435 939 218002 210 456 72 513 819 73 219327 96 476 676 686 991 22 0066 96 303 403 64 879 931 87 221127 244 325 417 18 631 981 22 2096 412 667 1600 ] 911 223220 78 349 406 546 636 822 2 2 4026 310 80 700 67 2 2 5058 110 276 910 2 2 6088 416 22 46 2 2 7134 408 55 635 65 815 41 939 228162 492 872 993 Ueberall «rhllliich, niemals lose, nur in Original-Paketen. Henkel’s Bleich-Soda HENKEL & Co., DÜSSELDORF. Huch Fabrikanten der elfbeliebten XroriÄ wird vollkommen rein, von Blut, Eiter und sonstigen Flecken befreit und gründlich desinfiziert durch Persil das selbsttätige Waschmittel Besitzt stark desinfizierende Wirkung selbst bei niedrigen Temperaturen von G und macht die Wäsche keimfrei. 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