165. Jahrgang Drittes Blatt Nr. 2\\ (itjcfotml t-tzllch mit Ausnahme deS Sonntags. X ofstraße 58 laubacb e zurück. sW lands zu den 'ä 'S* Z.LZ S* S'S:’^ G 3 -D 8 (L .= 6)2. ,o 6) = s 2 5: Sö 3 5® s s L » «81 'S; 5 § £3. 3 02 2 L' Ö 5 jetzt 2- : (S) 2L 5 O co 2 - L- 3 (sie s Ö a W sr. .5? 2 2 0 er 5 S ■5 <•- 2. s.. 'S? 3?. = =■ - 1 o 2^ co 8S V - S s sr «a ro*2- c M» « ? 2 Ks 61 §ZffA — n» —'■=* S K r (s) e - 2 g> h S K = r- 5 S G » S K ? ist die neue Oualifäts- c Z" 3 S §>• i'f tit •K5S6 — • r 5 S §* ? 2 S: g' ff K K -- >5u 2- I =: <<1 ZE Z-L = :» — SH -- ro « = r L LP S i £2 i c g £(si$. S’-S' s . , Z>: r*< a — 2. - o —CS "roS 2. ^-2- o 2 "2 p? '^-c‘ 5 S = 2-02 °"ZffZSZS UALß-sZ? - tT.-V ro -3U «a (£J _. ro «ST«, »3 S^.5 £3 *2/ 3 o gz* •— o* o ro 2/2 7? ~ ,^ = = 3 * O - ° 2 Q'2 — So WJtO I '— 'S s .T* —"2* 0 I *$V='S-O, jaebdeckenneist® 559. ____— ~ c §-2 = » LK^ *n'’ - VL = 5 8- ^Z'Z.L'ry?. "5" 2= - ? Z-W '??=2 2 - — = SKK61Z2 S 2.2.2-2 = z= 2-^ S - 6)** Or^= 2 £5 = 22$ s-xj £’-= H. 2 2 *9" Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber kernerlet Verantwortung.) „ _ liegen, 7. oti*. Zur bevorstehenden Stadtverordneten wähl. Seit den lohten Stadtverordnetcnwahlen haben sich innerhalb des Stadtverordnetentollegiums einige Vcründerungen vollzogen, die wenig erfreulicher Art ivaren. Die größte Enttäuschung bat aber wohl die Nachricht den Bürgern Gießens bereitet, dw der G^ß. Anz. am Freüag und Sanistag brachte, der „Fall ^toB . ahr wollen hier nicht näher daraus eingehen. Nur cms sei,getagt, das; Herr Troß wohl niemals die ungeheueren Schuldenlasten zu- ammengebrachl hätte, die so viele inittelständische Existenzen in MÜeidenschaft ziehen, wenn er nicht verschiedene össcntlrche Ehren* Ämter (Stadtverordneter, Ortsgerichtsmann usw.) bekleidet hätte. Herr Troß bat mit der Konkursanmeldung gleichzeitig seine Ehrenämter niedergelegt, ein Entschluß, der nur als folgerichtig bezeichnet werden kann. Denn, wenn auch das Gesetz die Ausübung der Ehrenämter während des Konkurses nur „ruhen" latzt, so sollte doch jeder, der sich im Konkurs befindet, sich sagen, daß er ür eine Reihe von Jahren mindestens n i ch t vom Verbauen einer Mitbürger getragen wird, und daß er deshalb die Ehren- ämter niederzulegen habe. Der „Fall Troß" und die verschietxnen Fälle" der letzten Jahre legen aber den Körperschaften, die Kandidaten für die kommende Stadtverordnetenwahl präsentieren, die unerläßliche Pflicht auf, ihre Kandidaten nach allen Richtungen zu 'prüfen, damit sich derartige „Fälle" nicht melsr Wiederholm. Die Kandidaten müssen vor allem w i r t s ch a s t l i ch u n a b - hängig und unantastbar sein und dürfen nicht das Mandat für eventuelle Krediterhö^sung notig haben. 11 = 5 *2 Alldeutscher verbandrtag. ~ Breslau, 8. Sept. = ■ ir- L. = ~ 0 = 5* >16 ' -r ^* 0 So 2^= - 2 S Z-LZMß^ © • = -e = 2" =22^ o e = 1S2 ~ 3"o-' 2 -- ?eas-*ts- 2 » 5 = 0 o ^Sf^S^OCOO* WH ■—rs'or^»: — tew <£ä3- S-^ r» q c' 2 - S2 5. "a- °eÄs'a» I «ST 5 ■ a= 3 ® O 2 7r- S* 05- E • 2 § g § 8 <= ß: E 2 § 'S ro" Ö S ä ö»» 2. - as Dienstag, 9. September 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Univcrsitäls - Blich- und Sleindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und £nicterei: Sd)ul- straße 7. Expedition und Verlag: e^51. Redaktion:e^SlI2. Tel.-AdruAnzeigerGleßen. ©or« *-t o C S ö Crx 8 ’ (s) Professor Bernheim mit einem Vortrag über dtc Vorbildung der Geschichtslehrer, ferner der Gnmnanalprosenor Soltau Ladern) der über Reifeprüfung und Geschichtsunterricht spricht, u. a. m. Näheres durch die Schriftleitung von ,.Vergangenheit und Gegenwart", Zeitschrift für deii Geschichtsunterricht und staatsbürgerliche Erziehung, Leipzig, Poftstr. 3. 2 2. H.« stUUg- , ■';Ä' not Artikeln- .^ncuva u. a. lomui: * nn6 labern fuj ^nncn als E. '5,Ls . 'n-il-v 1 Zimmervmn =roiev"Smml ®° »rS***L- -nachunge« bcc 'wWl'rteii'S*”« K ft» ,6 18115' 'w elli6<$ ZM KW Ctfolfl1 § co= = oä L' »»- D 7^=0. Kirche und Schule. ** Zusammenschluß der deutschen Geschichts l e h r c r Nach dem Vorgang aller anderen Lehrergruppen, sowie ihrer eigenen Fachgenossen in Nordamerika, Frankreich, Belgien und der Schweiz, wollen sich nun auch die deutschen Ge- s ch i ch tsl e hr e r zu einem Verbände zusammenschlteßen, dessen Gründung am Montag, 29. September 1913, und zwar m Verbindung mit der Tagung der Philologen und Schulmänner in Mar b u r g a. d. AL erfolgen soll. Der Verband bezweckt die wissenschaftliche und methodische Förderung des Geschichtsunterrichts, dem in der staatsbürgerlichen Erziehung und der Quellenlektüre u,w. wichtige neue Aufgaben erwachsen sind. Tie Leitung liegt M den Händen des Frankfurter Schulmannes, des Direktor Dr. Neubauer Unter den Rednern, die auf der GründunZsversammlung zu sprechen gedenken, beftndet sich der Greifswalder Ordinarius 2-- " •t 3.7? 2 er tvn r- r* n 52 — ~~ Dank an das preußische Volk für die rettende Tat des Jahres 1813 sowie der Versicherung, alles zu tun, damit die seelischen Kräfte in unserem Volke lebendig bleiben, die solche Taten gebaren. Tas von dem Redner auf den Kaiser ausgebrachte .»och sand stürmischen Widerhall. ~ ., , , . , . , Nachdem die Vertreter der Deutschen Kolonialgesellschaft, des Ostmarken-Vereins, des Flotten-Vereins, des Evangelischen Arbeiterbundes, des Deutschen Turnerbundes usw. die Tagung begrüßt hatten, sprach Regierungsrat Gersten Hauer 'Mcimn- gen) über DieLagedesDeutschtumsin Sudasri ka . Er wies aus den Kampf bin, den auch heute noch bie_ Buren gegen die Engländer führen und betonte dre Tatsache, dast das leieder- deutsche in Südafrika immer weiter vordnnge. Für dre Zukunft de- tzochdeutschturns in der Union und den deutschen Kolonien Afrikas ist es eine Lebensfrage, daß der nationale Gegensatz der Niederdeutschen gegen das Britentum fortbesteht, -bie deutschen Interessen erfordern eine Annäherung an das Niederdeutschtum, die von diesem selbst gewünscht wird. (Beifall.) Dr. F l i t n er (Weißenfels) behandelte das Thema: Aas s e n und Rassenpsleg e". Für die deutschen Verhältnisse be> zeichnete er die Anregung, die Ehekandidaten vom Standesomte aus zu einer ärztlichen Untersuchung zu veranlassen als wenigstens diskutabel. Man solle den schwedischen gutrassigen Auswanderer ström von Amerika zu uns herlenken und dasür die Ostgrenze gegen unerwünschte Eindringlinge mehr absperren. Pfarrer Friedland (Bromberg) berichtete über „Polnische Fortschritte und den Abbau der preußischen P 0 l e n p 0 l i t i k." Es wurde sodann folgende Entschließung angenolmnni^and^tag des Alldeutsch^i Verbandes fordert von der preußischen Staatsregierung die Rückkehr zu der beroäbrten Bis- marck-Bülowsche» Ostmarken-Politik. Die Lösung der Latwnali- tätenfrage im Sinne des Deutschtums innerhalb der Ostmark i,t nur möglich, wenn 1. durch eine ausgedehnte Bauernansiedlung die deutsche Unterschicht auf dem Lande vergrößert und damit auch dem städtischen Deutschtum eine festere und breitere Grundlage aeqeben wird; 2. durch das endlich zur Verabschiedung zu bringende Parzellierungsgesetz der Vermehrung des polnischen Kleingrukch- besitze« ein Riegel vorgeschoben wird; 3. das Enteignungsgesetz vom Jahre 1908 in wirksamer Weise zur Anwendung gebracht wird, damit der Ansiedlungskommission durch Enteignung polnischen Größtgrundbesitzes für längere Zeit genügender Landvorrat für die Siedelung bereitgestellt wird." ■■S== @@5^=3 5 , _ 3*, o --s 2 "2/=- 2 »iü TT. s-sSK-HZEAZs 3”=®§l|»g —_-n_ O, Ä =5. WIL a « - (25-2- 5--- « =-2.^=3oS;; " S'- " o ö>”s?2§ 5 o'sLD* KL - , ' »S. & R Gießener Anzeiger Seneral-Anjeiger für Gderhessen H-2 f- t-*— - => = • V —=«■ _^2 ro 5-~ 2-5" = * ='« 5 2>sSraä2 n_ o- -eg --" ro ro X: 8 Calw. ?• Schwarzwald.) ivissenBchaftliche 'dem Erfolg den junge Leute re theoret. und hüler, Real- hv4/, Ziel. 'S (Jahresklasse). tfor Weber. Schifsenberg. „. in. ________! 72 kr. rz *”*" . 2 y- s Z- ® rt' 2-t3 2. So 5>ro d ST-Cr» ro ro 3- ro -3* ro 7 Nachdem gestern eine Sitzung des Gesamtvorftandes vorangegangen war, trat heute unter der Leitung des ersten Vorsitzenden Rechtsanwalts Elaß (Mainz) der Alldeutsche Verband zu seiner H a u p t v e r s a m m l n n g^ zusammen, die von Vertretern miS allen Teilen des Reiches sowie aus Oesterreich außerordentlich stark besucht war. Auch säst sämtliche nationale Verbände Teutsck^ands und Oesterreichs hatten zu der Tagung Vertreter entsandt. Der Vorsitzende Rechtsanwalt Elaß begrüßte die Anwesenden in einer längeren Ansprache, in welcher er darauf hinwies, daß die tzauvtstadt Schlesiens vor 100 Jahren die Statte manches weittragenden Entschlusses, mancher bedeutsamen Staatshandlung, mancher anseuernden und hinreißenden Tat abgegeben bat. Bei seinem Rückblick über die seit der letzten £>auptoenammlung verflossene Zeit sprach der Redner zunächst seine Befriedigung aus, das; inzwischen eine große Sorge zerstreut wurde, indem der Ruf nach dem Ausbau des deutschen Heeres, nach der wirklichen Durchführung der allgemeinen Dienstpflicht nicht mehr ungehört verhallt ist. Die große Wehrvorlage ist gekommen und sie ist durch- gesetzt worden. Wir nähern uns der Durchführung der allgemeinen Dienstpflicht und sehen wesentliche Mängel im Zustand unseres Heeres beseitigt. Nicht alle unsere Wünsche und erfüllt , manches und nicht Unwichtiges bleibt zu tun und >vir find ent schlossen, in Gemeinschaft mit dem Wehrverein für den steten Ausbau unseres Heeres einzutreten, vor allem auch dafür zu wirken, daß der tapfere männliche Geist in unserem Volke lebendig bleibt, ohne den auch das zahlreichfte Heer und die besten Waffen nutzlos sein werden. Ob die Regierung daraus, daß das Voll in dieser höchst bedeutsamen Frage seinen Willen zum Dasein so entschieden bejaht bat, ihre Folgerungen ziehen wird, rnäy im Hinblick aus ihre Haltung vor dem Einbringen der Wehrvorlage und fvährend des parlamentarischen Kampfes darum bezweifel werden. Nunmehr heißt es wieder an unsere Flotte zu denken und wir sind nach wie vor der Ansicht, daß vor allem die Vermehrung unserer Panzerkreuzer betrieben werden muß. In seinen weiteren Ausführungen tarn der Vorsitzende Rechtsanwalt Elaß auch auf die W e l f e n s r a g e zu sprechen. Er stellte fest, daß die flöten und unzweideutigen Willenserklärungen von feiten der in Betracht kommenden Mitglilder des welfischen Hauses, welche die Voraussetzung einer sogenannten Aussöhnung sein müßten, nicht vor der Familienverbindung zwilchen den Welsen und den Hohenzollem verlangt und gegeben worden sind. Es muß verlangt werden, das; der Herzog von Cumberland und Prinz Ernst August der Welsenpartei eine offene Wsage erteilen und das; Prinz Ernst August für sich und alle Nachkommen end- ,gültig auf alle Ansprüche auf Hannover verzichtet. — Weiter Ifträfte der Redner die Entwicklung der Dinge im Reichsland, namenllich die Gestaltung des Preßgesetzes und Bereinsrechtes. Hinsickstlich der Vorgänge in Galizien, die einen großen -teil des dortigen Judentums zur Wanderung nach Westen gezwungen haben, verlangte der Redner, daß unverzüglich die Grenzen gegen die jüdische Einwanderung ans dem Osten geschlossen.werden;-dagegen soll die deutsche Rückwanderung nach Möglichkeit unterstützt werden. Nach einem kurzen Rückblick auf die Entwicklung der Kolonialgebiete und das Verhalten der auswärtigen Politik wahrend pes Balkankricges sowie einem Ueberblid über die Stellung neutsch- europäischen Mächten, schloß der Redner mit einem srs- s ffl I •5T.S So-Js! 2-5 53- »— ©'s =e. £=r5s cr-er = Ä 5 r~ ~,‘ 0^5. 2. = o- o 5- ro M^'tzroSAZ.MZ S --2= ^=2.3-= 5-^ ro Ä 2 2 ~e= -Zff -ro — f-t f-v -- &S55,rt 2 ro «^S-^Äro^g.= c-tfro^ - 2 er ro 2 2- Safer” 2<5^W5 ° 5 5-2^5-.-S ■ ro S TT. ro ro - „ ro ro o 2 coS'~ c ro roS. S ro 5.= 3. o o ZffTZZ S1" 5 o ros» ei' ro iS o 0*2.5 e**= S 2.C2. 5* etg2Sg§S|= —‘ '* 2.3- — W einer unferirbiM 1 bei bem .ffnneniiycu n» / Nochen auÄ. üteftivii._______________ amerarbeitcn. )m Chllussierungssleinea im Soimnerberg nn beit ■bm an bic Hausmk'te- die 2lbiahtt imTiltnf een von M w Wcg m li fott vergeben ro M । bis zum 10. l vu» ei e - C ro=-C m —— «** — X= S-= ro®. £ & SS." »-LSZ --- ro =:=^ =-Z S- 'E' Ob ro\ro. 5 ro ro. 5 a « ro tSj, 2 S 2 2 ZZ 8 8 8 Z tU M ^8 7 ? § •e s i i 8 8 8 Z g w ccas>© a vic? aa ass a a 2590 C>l =2 £7 e ID 8 c 3 *E 5 Q ~ ■e 2«^ 8 8 i Z s Z 19 (9 -d LZ a E-: »2 (9 85 »5 AL 8- (9-e = -e 55(9 Z4 •e c § ;s -s • -Eü) •C = LZ e a« 19 ZHZLZL^ S ä = - s«o , - o«o -R c *«o ga =5 4- i®® o V V = =a<9 ~e ö --_ •€€ e - A -Ü)M .(0(D «19 tf" o o c» e> ="ä=€“ c ä»sws fcl _ — *^= -3 . 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