D 10 § ö t: «6 s ? M * * * 2 Q ti 2 X w ä N L- ßz v V T 2, s 2 2 ganz sicher recht. Tie russische Politik ist so unsicher und versteckt wie nur jemals. Angesichts der Tatsache, daß bie anderen führenden Großmächte so deutlich gesprochen haben, wagt man natürlich keinen direkten Widerspruch, aber man stärkt int stillen die Halsstarrigkeit des Montenegriners und sucht alle Maßsregeln der Großmächte zu verschleppen. Es .heißt nun, Oesterreich, Italien und England wollten die Flottendemonstration besorgen; dazu wird in letzter Stunde überraschender Weise noch gemeldet, auch Deutschland wolle sich an der .Kundgebung mit einem kleinen Kreuzer beteiligen. Frankreich ist in großer Verlegenheit, denn ihm ist durch das Beispiel seines Bundesgenossen eine Zeitlang Schweigen auserlegt, und das ist den redseligen Galliern nicht leicht! Auch die allgemeinen Friedensverhandlungen schreiten nur kürnmeplich voran. Die Türkei hat zwar den Vorschlägen der Mächte rückhaltlos'Zugestimmt, aber Bulgarien windet sich, und man erkennt ^auch daran, daß der Stachel Rußlands noch ziemlich tief sitzt. Die milde Verzögerungspolitik der Diplomatie ist, während vor Tschataldscha die Kanonen donnern und die Montenegriner den Tarabosch bestürmerr, in der Tat für das Slawentum die letzte Taktik. Wir reihen hier die Nachrichten untereinander, die kein rosiges Bild der Zukunft malen: Die ablehnende 2lntwort Montenegros. Cetinje, 1. April. (Aus amtlicher montenegrimscher Quelle.) Die montenegrinische Regierung erteilte den Vertretern der Großmächte folgen de Antwort: aus Aectylzellulose sCellonh also dicke Films, die biegsam, nicht brenneno und durchsichtig sind, werden seit einigen Jahren in die Tragflächen von Aeroplanen und in die Fliegersitze eingebaut. Im Jahre 1912 waren Rumpler-Tmiben mit Cellonsenstern und GradeFlieger ausgestellt, in deren Tragflächen Cellonfcheiben eingesetzr waren. Mit 5)ilfe von Cellon, diesem umgeivaudelten, „unsichtbar" gemachten Holz, kann man also Teile von Flugzeugen misichtbar machen. Neuerdings stellt eine französische ‘ Firma Tragflächen her, die ganz aus armierten Cellonplatten bestehen. Die damit ausgerüsteten Aeroplane sind die „unsichtbaren Flug- Maschinen". Ettl derartiges Flugzeug mag wohl schwerer zu erkennen sein als ein gewöhnliches; sichtbar bleibt nock sehr, sehr viel an ihm. Die Tarnkappe für Flugmaschinen ist noch nicht 'erfunden, und die Erfinder werden bamit denselben Erfolg haben wie mit dem Stein der Weisen und dem' Perpettmm mobile seligen Angedenkens. * — Futuristen streit. Aus Wien, 1. April, wird gemeldet : Bei dem heutigen Orchesterkonzert des Mademischen Verbandes für Literatur und Musik, wobei auch Arnold Schönberg, ein Anhänger der neuen Musikrichtung dirigierte, kam es zu so großem Wider sprach, daß das Konzert vorzeitig abgebrochen werden mußte. — Neue Ausgrabungen in Tunis, lieber wichtige Funde, bie dem Grafen de Ehabannes La Paliee bei feinen jüngsten Ausgrabungen in Tunis gelungen sind, berichtete Heron de Villefossc^ in der letzten Sitzung der Pariser Mademie der Inschriften. Tas erste der besprochenen Dokumente geht ans bie romifclic Republik zurück und ist einer der ältesten in Afrika ge- timbenen lateinischen Texte; es enthält eine Widmung zu Ehren des Q Nunwrms Rufus. Eine sehr lange.andere Inschrift ist dem Kaiser Titus geweiht, eine dritte bezieht sich auf Marei,is Turbo, den Pratonaner-Präfekten des Hadrian. Ein schöngeformtes ^vrintgefaß aus Marmor trägt den Namen eines «gewissen Ale'etas. Beim >Fortichaffen der Ruinen eines römischen .Hauses -wurden sehr schöne F r eä f en entdeckt und ein großes M o sai f, -das Neptun mit) Amphitrite darstellt, auf ihreiil Tiiumpluvagen, von in er Seepferden gezogen und von Meerungehenern umgeben. Einige andere Mopitken z eigen Schiffe m it Venus und Anw rettm und . , — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. Rita Sacchetto, die bekannte Tanzkünstlerin, die anfangs dieses Ialwes eine größere Gastspielreise durch die Schweiz machte, befindet sich - zurzeit auf einer Kunstfahrt durch alle größeren Städte Italiens und errang in den bisherigen Gaft- spieleit i:t Rom und Neapel nach dem einstimmigen Urteil der Presse anßergewöhnlick-e Erfolge. verlntt, den sie herbeiführen, leicht lebensgefährlich werden können, die Röntgenstrahlen in zweifacher Weise segensreich, ja rettend einwirken: durch Herabsetzung der Blutung und Verkleinerung der Geschwulst einerseits, und andererseits durch Hebung des Allgem-einbesindens. Ein weiterer Vorteil dieser neuen Behandlung liegt neben der Vermeidung der Operattou in der Schmerzlosigkeit des Verfahrens, ferner in der Sicherheit des Erfolges, der von namhaften Klinikern voll bestätigt lvird, und in der nbiohiten Ungefährlichkeit der Methode: denn die heute noch im Publikum geltende Ansicht über die Gesahr der Röntgenverbrennung ist irrig. Im Gegensätze zur Operation hat diese Behandlung^ aber noch einen ganz erheblichen Vorzug. Während man bei der Operation Organe entfernt, die dann nicht mehr ersetzbar sind, beeinflussen die Röntgensttahlen diese Organe günstig, ohne sie total, respektive in ihrer inneren Wirksamkeit zu zerstören. Tie Röntgenstrahlen übertreffen also die Operation, weil sie ungefährlich, ohne Organverluste beit .Heilungsprozeß herbeiführen. Ja, sie treten oft als heilbringend ein, wo nach Ansicht großer Kliniker unsere heutige Therapie versagt. Wenn sich erst bie Röntgenbestrahlung weiter ausgedehnt haben wird, dami wird vielen Patienten eine schmerzhafte und gefährliche Operation erspart bleiben, viele 'Zustände schwerer nervöser und Herzstörungen werden vermieden, und nicht länger mehr werden so viele Frauen über schmerzhafte Tumore (Geschwüre) zu klagen haben. * Die unsichtbare Mgmaschine. In beit Zeiten ber Entdeckung neuer Erdteile und unbekannter Inseln erzählten die Seefahrer von Seeschlangen und anderen Meerungetümen, von den haarstrücheudsten und unmöglichsten Erlebnissen und Beobachtungen in fremden Landen. Heute, im Zeitalter der technischen Erfindungen, spaziert die Phantasie auf anderen Pfaden. Jiie wunderbaren technischen Errungenschaften haben die Gemüter dafür empfänglich gemacht, auch die seltsamsten Hirngespinste gläubig hinzunehmen. Nur wenn es gar zu arg wird, schüttelt Man den Kops. Kürzlich las man von unsichtbaren Flugmaschinen. Aladdins WUnderlamve, die Tarnkappe, die Zeitmaschine von Wells, und alle die Seltsamkeiten alter und neuer Märchen sind nicÄs gegen eine Maschine, die unsichtbar durchs bie blaue Luft fliegt. Wieviel Wahres an bieser sensationellen Erfindung ist, wirb inan den folgenden Zeilen entnehmen. Films sinb bekaunilich durchsichtige Häutchen, die durch Ein- trodnen einer Lösung von besonders Mparfettem Zellstoff (Aeetpl Zellulose gewonnen werden. Solche Lösungen hat man bereits seit geraumer Zeit zum Lackieren von Aeroplanflächen benutzt. Platten den jetzt besetzten Stellungen sicher- > außerdem oic Bevölkerung nicht willigt. Kreis Lauterbach. y Schlitz, 1. April. Ein Knecht der Gräflichen Burggüterverwaltung fuhr dieser Tage mit zwei zusammen- gekoppelten Wagen die steile „Ringmauer" hinab. Beim Einbiegen in eine Seitenstraße riß sich der Hintere Wagen Aus Stadt und Land. Gießen, 2. April 1913. •• Landesuniversität. Der GroßHerzog hat den außeretatmäßigen außerord. Professor Dr. phil. Christian Rauch im Gießen zum außerord. Professor für das Fach der mittleren und neueren Kunstgeschichte bei der philosophischen Fakultät der Landesuniversität ernannt. "Ordensverleihung. Ter Großhe^og hat dem Gerichtsvollzieher Mich. Lenz in Wimpfen die Goldene Medaille des Ludcwigs-Ordens verliehen. <0. Internationaler Geographenkongretz. Rom, 31. März. Rach der feierlichen Eröffnung des 10. Inter nativ-' nalen G eographen-Kongresses im historischen Saal der Horatier auf dem Kapitol bildeten sich die acht oerschic- denen Abteilungen des Kongresses uitb wählten ihre Vorsitzenden. Die Zahl der Kongreßteilnehmer beläuft sich auf *2000. Von deutschen Gelehrten sprach bisher in der Abteilung für physische Geographie Prof. Dr. Karl Sapper (Tübingen) über den Bodensluß in den verschiedenen Breiten. In der Wteilung für Historische Geographie und Geschichte der Geographie machte Dr. Oskar Nachod ^Grunewald-Berlin) Mitteilungen über die älteste abendländische Manuskriptspezialkarte von Japan von Fernao Vaz Dourade. Die Karte stammt aus dem Jahre 1568 und befindet sich in einem kostbaren Atlas der verstorbenen Herzogin von Alba im Palacio de Liria zu Madrid. Dourado war ein berühmter portugiesischer Kosmo- graph und lebte eine Zeitlang in der damals blühenden portugiesischen Kolonie Goa in Indien. Auf Grund seiner Studien ist der Redner zu dem Ergebnis gekommen, daß die emhermpche Kartographie Chinas und Japans für Dourado kein, Vorbild abgegeben haben. Der Anfettiger der Karte hat sich vielmehr dirr abendländische Unterlagen gestützt und zwar hauptsächlich auf einen Brief des portugiesischen Kapitäns Alvarez vom Jahre 1548: nnd die anschließenden Jesuitenberichte aus Japan. ruschen Hochschule zu Darmstadt ernannt. • • Lehrerpersonalien. Der Großherzog Haiden Zeichenlehrer an der Oberrealschule zu WormS Phil. Dörr zum Zeichenlehrer an dem Realgymnasium zu Darmstadt und den prov. Zeichenlehrer an der Volksschule in Worms Fritz Deibel zum Zeichenlehrer an der Oberrealschule zu Worms ernannt. Der Schulamtsaspirantin Marg. He im bürg aus Friedberg wurde eine Lehrerinstelle an der Musterschule zu Friedberg übertragen. * • Oberrechnungskammer. Der Groß Herzog hat den Oberrechnungsrevisor bei der II. Justifikaturabteilung der Oberrechnungskammer Rechmmgsrat Aug. Rett berg I. zu Darmstadt auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen, treu geleisteten Dienste in den Ruhestand versetzt und ihm aus diesem Anlaß die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. • • Kreisgesundheitswesen. Der Großherzog hat den praktischen Arzt Dr. Walter Küchel zu Butzbach zum Kreisassistenzarzt bei den Krelsgesundheitsämtern Bensheim und Heppenheim mit dem Wohnsitz in Heppenheim ernannt. * * Kreisanvts Personalien. Der Großherzog hat dem Kreisamtmann bei dem Kreisamt Friedberg Hch. Herberg den Charakter als Regierungsrat erteilt. • * Erfolg der Gießener Industrie. Emen sehr beachtenswerten Erfolg hat die Gießener Industrie bei der Vergebung der umfangreichen Plattenarbeiten in den Kasernenneubauten der Unteroffizierschule zil Wetzlar erzielt. Der hiesigen Firma Jean Dern L Co., Inhaber Oskar Gutmann, wurden diese Arbeiten bei der engeren Submission zum Gesamtbetrag von etwa 45 000 Mk. übertragen. Die bekannten Fabrikate von Utzschneider & Ed. Jaunez in Saar- gemünd und Zahna kommen zur Verwendung. Kreis Büdingen. — Büdingen, 1. April. Der Kaufmann Joseph Aul zu Büdingen wurde von dem Fürsten zu Isenburg und Büdingen zum Hoflieferanten ernannt. Nidda, 1. April. Eine Fahrplanänderung, die für unsere Stadt recht vorreilhaft ist, tritt ab 1. Mai 1913 in Kraft. Der Personenzug 516 Gießen—Hungen wird von da ab bis Nidda durch und nach Hungen - zu rückgeführt. Hungen ab 710 nachm., Nidda an 733 nachm. Nidda ab 812 nachm., Hungen^an 8W nackM. Hierdurch wird in .Hungen der Anschluß an den Triebwagenz-ug Hungen—Gießen erreicht, in Hungen ab 852 nachm., in Gießen an 94b nachm. sion teilzunehmen, welche eine gerechte Beteiligung der Verbündeten Staaten tnt der ottomanif chen Staatsschuld und den finanziellen Lasten der Gebiete zu regeln hätte, die ihnen zufallen Mit Annahme dieser Friedenspväliminar-Grundlagen werde,: die Feindseligkeiten ihr Emde zu fiirden haben." Die -lnlwort der Pforte. Konstantinopel, 2. April. Die Antwort der P f o r t e a u f d i e N o t e d e r G r o ß m ä ch t e hat folgenden Wortlaut: . a Der unterzeichnete Münster des Aeußern Sr. Maiestat des Sultans hat von der Kollektivnote Kenntnis genommen, welche ihre Exzellenzen die Botschafter voi: Oesterreich-Ungarn, England, Frankreich, Rußland, Deutschland und Italien ihm am 31. Marz 1913 übermittelten und hat die Ehre, ihren Exzellenzen mitzuteilen, daß die kaiserliclw Regierung in Würdigung der W o hl - t a t e n d e s F r i e d e n s nicht g e z ö g e r t h a t, d i e f r e u n d- s cha f t l i ch e Vermittlung Ihrer Regierungen behufs Beendigung des zwischen dein ottomanischen Reiche und den Balran- staaten bestehenden Kriegszustandes anzuuehmen. Bon der friedlichen ^Gesinnung geleitet, nimmt die kaiserliche Regierung die in der erwähnten Mitteilung vergeschlagenen Prälimiiiar-Grund- lagen in ihrer Gesamtheit an und Der traut sich bezüglich der Wiederherstellung des Friedens den Großmächten an. Said Halim. Kämpfe bei Tfchataldfcha. So f i a, 1. April. (Agence Bulgare.) Vorgestern nachmittag rückte der Feind in der Stärke von ungefähr drei Divisionen von Büjük und Teschekmedsche bei Fana- sakris nut» Kumburgas entlang gegen den rechten Flügel der vor Tschataldscha stehenden bulgarischen Armee vor. Der Vormarsch wurde durch Geschützfeuer von acht feindlichen Kriegsschiffen, die vor Kumburgas lagen, unterstützt. Das Geschützfeuer der Kriegsschiffe wurde durch das wirksame Feuer 'unserer Artillerie rasch zum Schweigen gebracht. Sodann ging unsere Infanterie zu einem Gegenangriff über und zwang die Türken :n einem Ba j v n e tt k am p f, sich in Unordnung zurückzuziehen, wobei sie eine beträchtliche Anzahl von Toten und Verwundeten Knrückließen Gestern früh rückte ein feindliches Bataillon gegen das Dorf Arnautköj vor, wurde jedoch von der bulgarischen Artillerie ins Feuer genommen und zu einem fluchtartigen Rückzüge gezwungen. Gleichzeitig marschierten acht andere feindliche Bataillone mit Mitrailleusen von Kumburgas auf Jalos, mußten aber infolge eines Gegenangriffes der bulgarischen Truppen in Unordnung flüchten, nachdem sie überaus große Verluste erlitten hatten. Auch diese Vormarfchbewegungen des Feindes wurden durch Geschützseuer von 6 Kriegsschiffen unterstützt. Bulgariens Entgegenkommen? Das Reutersche Bureau erfährt: Obwohl man erwarten konnte, daß Bulgarien nach dem Fall von Adrianopel seine Forderungen erhöhen würde, hat die Regierung in Sofia in Wirklichkeit ein weiteres Zuge st ä n d n i s g e m a ch t. Sie hat ihren Standpunkt auf Forderung der Linie Enos—Midia als türkisch-bulgarische Grenze aus Rücksicht auf die Machte aufgegeben und ist bereit, den Vorschlag Europas betreffend die Linie Enos—Midia mit der geringfügigen Modifikation anzunehmen, daß nämlich der Endpunkt zehn Meilen östlich von Enos angesetzt werde, da diese Abänderung aus geographischen und topographischen Gründen durchaus be- .rechtigt sei. Die von den Verbündeten in dieser Anttvort hinsichtlich der Forderung nach einer Kriegskontribution oder Kriegsentschädigung beobachtete Haltung sei von den Balkan staat en mit dem Wuns che angenommen worden, Verwick- lmn gen mit den Mächten zu verm eiben. Sie würden deshalb mit der Zustimmung der Mächte zu dem Prinzip einer Kriegskontribution oder Kriegsentschädigung zufrieden sein, deren Einzelheiten und Höhe späte r bestimmt werden könnte. ** Oberlehrerpersonalien. Der Großherzog hat den Charakter vls Professor den Oberlehrern Udo Kraft am Wolfgang-Ernst-Gymnasium zu Büdingen, Dr. Will;. Becker am Realgymnasium zu Darmstadt, Gg. Bärtel an der Oberrealschule zu Worms., Dr. Hch. Breidenbach am Gymnasium zu Worms, Karl Burmann am Gymnasium Fridericianum zu Laubach, Ehr. G 1 ü ck er t am Realgymnasium zu Mainz, Dr. Lndw. Hammer an der Oberrealschule am Friedrichsplatz zu Offenbach, Adolf Heyder an der Oberrealschule zu Mainz, Aug. Hohen- tein am Realgymnasium zu Darmstadt, Karl Kau6 am Alten Gymnasium zu Mainz, Karl Klinger an der höh. Mädchenschule und dem Lehrerinnenseminar zu Mainz, Adolf Kunkel an der Realschule und dem Progymnasium zu Bingen, Friedr. Lenhar^t am Realgymnasium zu Darmstadt, Wolf Pabst an «r Ernst-Ludwigsschule zu Bad-Nauheim, Dr. Adam Ra in fürt am Gymnasium zu Bensheim, Dr. Aug. Schilling am Realgymnasium zu Darmstadt, Pet. Schönberger am Alten Gymnasium zu Mainz, Hch. Winter an der Realschule zu Michelstadt, Wilh. Wüsten Höfer am Realgymnasium und der Oberrealschule zu Gießen und Zimmer an der Eleonoren- chule zu Darmstadt erteilt, sowie den von dem Fürsten zu Isenburg und Büdingen in Birstein für die Stelle eines Oberlehrers an der Oberrealschule am Stadthaus in Offenbach präsentierten Lehramtsassessor Dr. Johs. Rill zu Offenbach bestätigt und den Oberlehrer an der Oberreal- schule zu Mainz Professor Dr. Jos. Köhm zum Oberlehrer an dem Alten Gymnasium zu Mainz ernannt. *• Technische Hochschule. Der Großherzog hat den Fabrikdirektor a. D. Diplom-Ingenieur Friedr. Müller in Wiesbaden zum ordentlichen Honorarprofessor an der Tech- zerbrochen" hätten. Die griechischen: Forderungen. Das Reutersche Bureau erfährt aus London: Griechenland ließ den Mächten eine energische for- melleErklärung Angehen, die die Ansprüche Griechenlands in Epirus zum Gegenstand hat. Während bekanntlich einige europäffche Regierungen beabsichtigten, einen großen Teil des in Frage stehenden Gebietes dem neuen Albanien zuzuschlagen, schlägt die griechische Regierung vor, die Mächte sollten einen Ausschuß ernennen, der in der jetzt von Griechenland 'beanspruchten, vollständig von griechischen Truppen besetzten Gegend ein Plebiszit veranstalten soll. In der Erklärung heißt es weiter, daß keine griechische Regierung in d er Lage sein werde, den ZMck- zug der Truppen aus 1“ TC-r-1-L~* zustellen, und daß es außerdem zulassen werde, daß die Truppen, die sie befreit hatten, sie der türkischen oder albanischen Herrschaft auslieferteu. Kreis Alsfeld. w. Alsfeld, 1. April. Stadtvvrstandssitzung. Anwesend: Bürgermeister Dr. Völsing, als Vorsitzender, sowie 10 Stadtvorstandsmttglieder. Vor Beginn der Sitzung gibt der Vorsitzende zunächst den Bericht des Schularztes, des leider chon nach kaum -'Jähriger Tätigkeit von hier scheidenden Kreisarztes Med.-Rat Dr. Lang ermann, bekannt. — Vor Eintritt in die Tagesordnung stellt Gemeinderatsmitglied Bastian folgende Anfrage: Ist der Bürgermeister bereit, Auskunft zu erteilen, ob es zulässig ist und ob es int Interesse der Stadt liegt und ob es mit dem geleisteten Eid zu vereinbaren ist, daß ein Beigeordneter in der Sitzung des Stadtvorstands erscheint, nicht als Beigeordneter, sondern als Rechtsbeistand einer Firma, die int gegebenen Falle einen Prozeß gegen die Stadt Alsfeld führen wird, von dem es fraglich erscheint, ob nicht die Stadt Alsfeld die Zeche bezahlen muß. Der Vorsitzende erllärt hierzu, daß er mit Rücksicht auf die große Tragweite dieser Frage heute nicht kurzer .Hand eine Erklärung abgeben Tonne, er müsse sich hierüber erst gründlich unterrichten. G.-M. Braun stellt den Antrag, die Anfrage Bastian auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen. Der Stadtvorstand beschließt deni- gemäß. — Die Rechnung der Stadt- und Hospital- und Armenkasse für 1911, sowie die Verwaltungsrechenschast der Bürgermeisterei für 1911 wurden geprüft und in Ordnung befunden. — Bon dem Erlös der 2. Serie der zugunsten der W i e d e r h e r st el l u n g des Rathauses und der W a l p n r - giskirche veranstalteten Geldlotterie int Bettage von 20 000 Mk. sollen 5000 Mk. der Stadt Alsfeld für das Rathaus zukommen und zur Kapitalabttagung verwendet werden, der Rest des Erlöses aus der 2. Serie mit 15 000 Mk. soll der evangelischen Kirche für die Wiederherstellung der Walpurgtskirche zufalleu. — Die Holzversteigerung wurde genehmigt. Ter Stadt- vorstaud bedauert, daß die Aulageit in den Erlen, der Steinkaute und dem Münchenberg von demdem Baume so gefährlichen Rüsselkäfer so arg heimgefucht worden waren, wodurch die Holz-fällung erforderlich wurde und beschließt, daß die durch den außerordent- lichen Abttieb heroorgerufene Verminderung des Bestattdes durch alsbaldige Aufforstung wieder vermehrt tverden soll. — Verschiedene Grundstücksverpachtungen wurden genehmigt. — Ter in der Sitzung vom 4. März vom Gemeinderat Bastian gestellte Antrag, die L e hr mi t t e l kost e n des Handarbeitsunterrichts an der Volksschule en gierten, schwer verletzt. ^asPnbtt^ verhielt sich bet den vmffchiedenen Unglucksfallen verhaltmsMaßig ruhig. 'Die Vorstellung erlitt-keine^Unterbrechung * Notwehr. In dem Kölner Vorort Braunsfeld erschoß ein Schutzmann in der Notwehr den vielfach vorbestraften, als gewalttätigen Menschen bekannten ^oglohner Pet«: Schmitz. Schmiv lauerte mit einem Gewehr einem Arbetterauf, um ihn zu ersclneßen. Der Schutzmann hatte ihm das Gewehr abgenommen,, worauf Schmitz den Schutzmann zu Baden warf ^^etiÄinq. Wie aus Tanger- gemeldet.Witt), ist der englische Küsten-Daisipfer „Agadirs der den Dienst zwi chen England und der marokkanischen Küste und den Kan an, chen Inseln versieht, mit 150 Leuten bei Mazagan gestran- bet. Er befindet sich in einer schwierigen Sage. Der französische Kreuzer „Friant" ist zur Hilfeleistung abgegangen * dem Henningsdorfer Antomobilverbrechen wttd gemeldet, daß das Verfahren gegen die .libeiter Dornburg und S P i e w a ck e i n g e st e l l t worden ist, da e sich herausgeflellt hat, daß beide für das Verbreckien Nicht in Frage ta“sbtm«lS a&SanbcTi. Aus Stettin, 1. Wit, wird gemeldet: Der Bürgermeister römc t gu.> U]c dom, tar vor einigen Jahren verschwunden war und nach seiner Rückkehr von Paris wieder in )etn Amt eingesetzt wurde, ist wieder seit Freitag voriger Woche, ivo er einer Kreissch^m^ in Swinemünde bcigewohnt hatte, verschwunden. Er ist von Swinemünde nach Berlin gelabten. Der Magistrat vo'i Wehem (tat die .stzreisbehörde in Swmemunde benachrichtigt Um Samstag depeschierte er seiner Frau, daß ein Beigeordneter ihn Der treten möchte, sein Schtvager, der Kaufmaiin Gerhard Rich- ter, sei schwer krank. Kleine Tageschrontt. Eine soeben erlassene Polizeiverordnung für den Umfang des Landespolizeibezirks Berlin verbietet das Tragen ungmcherter, hervorstehender Hutnadeln. Das Verbot tritt am lo. ^lprü iü Kraft. Zutviderhandlungen werden nnt einer Geldstrafe bis zu 60 Mk. geahndet. Ta» lubßie ^.Heater- und Ztrkusgebande Belgiens, bic zehntausend Personen fassende 'JUtymnbrct in A n t iv c r p e n, imivbe durch einen Brand vollständig zerstört. MäriLe. s«. Frankfurt a. M., 1. Slpril. Heu- und Strobinarkt. Angefahren waren 7 Wagen Heu, 1 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Ven 3,30—3,70 Aik., Stroh (llornlangstroh) 2.5U—0.00 B!k., Wirrslroh ( ,00—0,00 Mk. 2l(Ie§ für 50 !lilo. Geschäft ruhig. Tie Zufuhren waren aus Oderhessen und den Kreuen Dieburg und Hanau. Meteorologische Beobachtungen der Station Sichen. Höchste Temperatur am 31. März bis 1. April -= + 15,01 0. Liiedrigste , , 31. , „ 1- „ = + 8,4’0. Niederschlag: 2,5 mm. April 1913 Barometer ans 0° reduziert Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Grad der Bewölkung in Zehntel der sichtb. Himmelssl." Wetter i w '46,5 10,6 80 84 W 2 10 Regen 1.1 9:i ■47,8 88 7,5 89 SW 2 10 Bed. Himmel ■ 50,4 6,6 6,5 89 SSW 2 10 ii H Amtlicher Wetterbericht. O e f f e n t l iche i* W e t t c r d i e n st, Gießen. Wettcraussichten in Hessen für Donnerstag, den 3. April 1913: Wechielnd bcivölli, leichte Niederschläge, kühl. Letzte Ilrtdmditcn* Die Friedensverhandlungen. :/: Konstantinopel, 2. April. >Priv.-Tel.) Nachdem die Pforte die Friedensvors ch l ä g e der Mächte angenommen hat, nimmt man in diplomatischen Kreisen an, daß die Verbündeten ebenfalls den Vorschlägen zu- st i m men und die Feindseligkeiten noch diese Woche eingestellt werden. Zn Friedcnsunterhändlern der Türkei wurden Hakki Pascha, Reschid Pascha und Osman Misani bestimmt. Der Widerstand Montenegros. Wien, 2. April. Tas „Fremdenblat t" schreibt: Ter fortgesetzte Widerstand Montenegros gegen die Entscheidungen der Mächte mochte Matzregeln notwendig, um den Willen Europas zur Geltung zu bringen. Tie rascheste Turchführung der F l o t t e n d em o n st ra t i o n gegen Montenegro, welcher sämtliche G r o ß m ä ch t c z u g e st i m m t haben, erweist sich als umso notwendiger angesichts der Meldungen über die fortgesetzte starke Beschießung Skutaris sowie der ablehnenden Antwort Montenegros gegenüber den Forderungen der Großmächte. TaS Blatt verweist darauf, das: Serbien entgegen.seiner ausdrücklichen Zusage, dem Beschlüsse der Milchte hinsichtlich Albaniens sich zu fügen, an den Kämpfen u mS kn t ar i t e i l n e h m e. Von Bedeutung ist, dost der Beschluß der Flotteirüemonstration von allen Mächten gefaßt wurde und datz daher diese Aktion einen internationalen Charakter trägt. Tie baldige Regelung der An- gelegenheil ist auch umso notwendiger, als den Balkanstaaten kein Zweifel darüber gelassen werden darf, datz bei aller, bisher gezeigten Bereitwilligkeit der Mach e, ihren billigen Wünschen entgegenzukommen, eine nachträgliche V e r e i leluug der europäischen Beschlüsse absolut a u S g e s ch l o s s c n ist. Paris, 2. April. Ter „F i g a r o" meldet, datz, die französische Regierung in dem gestern abgehaltenen Ministerrate infolge der aus London, Petersburg, Rom und Berlin cinge- troffenen Mitteilung ihre Zustimmung zu der Flottende m o n str a t i o n gegen Monteiregro gegeben und die .Botschafter in Wien, London und Petersburg von diesem Beschluß verständigt habe. * Ein Prätendent für Albanien. Wien, 2. April. Dem Herzog von Montpensier ist cs gelungen, mit seiner Jacht in Valona zu landen. Dort wurde er mit großer Begeisterung empfangen. Nach dreitägigem Aufenthalt verließ der Herzog Valona wieder und brachte Ismael Kemal und andere albanische Führer auf seiner Jacht nach Italien._____________________________________ 1 AlsTbesteKinderseife t&Ä ™ rholin-Seife. 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Todes-Anzeige. Gestern nachmittag 5 Uhr verschied nach längerem schweren Leiden meine liebe Frau, die treusorgende Mutter meines Kindes Frau Käthchen Meixner geb. Ott im Alter von 43 Jahren. Carl Meixner, Zuschneider. Giessen ^Marktplatz 6), den 2. April 1913. Die Beerdigung findet Freitag, den 4. April, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 2247 Nur gute Möbel 2255 Groivsen-EÄnden, den 2. April 1913. Die Beerdigung findet Freitag, den 4. April, nachmittags SVa Uhr, statt. Dank 1553 RSS Schaufenster, m ä Besichtigung bringt Gewinn! Beachten Sie meine 10 Allgemeine Evönnuna: Lehrers 20 Psg. ßaupfausffeUungsgegenffände: Goldküftc Ausrüstung eines Missionsschülerarbeiten » W. Moeser L. Walther China Ahnenhaw: Ahnenschreiu Wohnräume Landschaft Wohnhaus Literatur Indien Strastenbild Brahmanenküche Haushelligtum Ecke Schloßgasse, Brandplatz und Kanzleiberg Grohe Wohnhütte Kleider, Amulette Hausaneger m. Ausstattung Arabische Bibliothek Literatur der Dualasprache im Nomen der Hinterbliebenen: Gustav Wiechard. Gießen, den 1. April 1913. liefert allbekannt mein altrenommiertes Haus ersten Ranges, Enorme Lagervorräte, grossartige Ausstellung in Musterzimmern. s Strengste Reellität; für jedermann lesbare Preisauszeichn. Ueberlegen und prüfen Sie vor Ankauf von Möbeln usw. Kaufen Sie nur bei solchen Firmen, die die versprochene Garantiezeit auch überdauern. Besichtigung erbittet Danksagung. Für die bei unserem schweren Verluste erwiesene Teilnahme sagt herzlichst Frühkartoffeln zur Saat in den beliebtesten Sorten, wroie prima 2-cise- u. Salattartoffeln lief, zu billigst. Tagespreisen H. Drechsler, Steinstr. 48, Telephon 581» 2122 Wiedervcrkänser ermäßigte Preise. Zum Besuch der Ausstellung laden ein: Den Cbrcu Ausschuß: Völkerkundliche Huslfellung der Basler Million vom 6. bis 23. April in den Räumen der alten Klinik zu Gieren, kiebigitra^e Professor D. Eck, Rektor der Landesumversität; Dr. Güngerich, Landgerichts- Präsident': Mecum, Oberbürgermeister: Oberst von Trotta gen. Treyden: Geheimerat Dr. Nsinger, Provinzialdirektor. (Geöffnet: Sonntags von 11 Uhr bis 7 Uhr: Werktags Schulen in Begleitung des vormittags von 9—1 Uhr, nachmittags v. 3—7 Uhr Lehrers 20 Ptg. T odes-Änzeige. Gestern abend?*/» Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden unser lieber Gatte, Vater, Bruder, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel Herr loh. Faber, Hilfsbahnwärter i. P. uad Veteran von 1870^71 im Alter von 65 Jahren. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. ............. FetischpriesterS Götzenhain Zaubergeräte Misstons Werkstätten Negerküche Literatur Asrikanische Weberei Auskünften sind wir stets gerne bereit. Gießen, 29. März 1913. Gewerbebank zu Gießen e. G. m. b. H rw^l •• | Hof-Möbelfabrik Ille DI Uw/lw Gegründet 1858 Gewerbebankj» Gießen Eingetragene keichkiMssi mit beHMer HGIlicht. Der in der außerordentlichen Generalversammlung vom 19. März 1912 gefaßte Beschluß, unsere Bank in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht umzuwandeln, ist nach Ablauf der gesetzlichen Wartezeit nunmehr gerichtlich eingetragen worden und die Umwandlung damit zur Durchführung gelangt. Der Geschäftsanteil ist wie bisher auf Mk. 1000.— belassen, doch können die Mitglieder für die Folge zwei Anteile erwerben. Die Haftsumme der Mitglieder ist auf Mk. 2000.— für jeden Anteil, festgesetzt. Neu eintretende Mitglieder und Mitglieder, die einen zweiten Geschäftsanteil erwerben wollen, nehmen an der Dividende des laufenden Jahres zn dreiviertel teil, sofern sie ihre Geschäftsanteile bis längstens 15. April er. eingezahlt haben. Anmeldungen zum Beitritt neuer Mitglieder nehmen wir brieflich oder während der Geschäftsstunden an unserer Kasse jederzeit entgegen. Zu etwaigen weiteren diesbezüglichen Der Arbeits Ausschuf?: , . Pfarrer- Adolph; Professor Dr. Alles; Pfarrer Aus seid; Pfarrer Bechtolshenner; ftrnii Becker; Professor Dr. Bermbeck; Frau Professor Bötticher; Professor Dr. Buchhold; ,"t-rau Professor Gck; Frau Egly; Frl. (Gertrud Emmelius; Rechtsanwalt Engisch; Herr und A-rait Geh. .stommeriienrnt Dr. Gail; Professor Freiherr Dr. Lic. von Gall; Frau Profesior Giseoius; Lehrer Görlach; Chefredakteur Goetz; Auitiijrnt Dr. Grünewald; Dekan Gustmaun in Kirchberg b. Lollar; Frau Landgerichtsprnndent Dr. Gungerich; Mehrer Habicht; Geh. Medi.ftnalrat Dr. Haberkorn; Stadtverordneter Helm; Oberblbllo- thekarDr.He.'tser; Psarrass. Honmanu; Oberstaatsanwalt Hosmann; Gmil Horst, Fabrikant; Frau Professor Hvhlbaum; Professor Dr. Jmmisch; Geh. Rat von Fhermg; Reallehrer Lmnn; Fran Mtcdjnunnörnt Kalbfleisch; Eugen Kaustmann; Beigeordneter Keller; Wilhelm Mih; Kommergicnrat Klingspor; Lehrer Kling; Hauptlehrer Knaust; Professor Dr. Körte; Professor Dr. Kraus müll er; Stadtverordneter Krumm; Lehrer Leib; Schremermetfter "enA; Lehrer Lindenstruth; Professor Lucius; Frau Oberbürgermeister Mecum; Lehrer Valentin Müller, Dreher Karl Müller VI.; Frau Kommerzienrat Noll; Geh. Schul-Rat Dr. Rausch ; Ktrchenvorsteher Riebel und Frau; Professor Dr. Roloff; Frl. Tom Sander; Hauptlehrer Schaas; Professor D. Schian; Pfarrer D. Schlosser; Renrner Schneider; Landgeriditsdirektvr Schmeckenbecher; Oberlehrer Schmoll; von Schultz; Pfarrer -chmabe, Herr und Frau Professor Dr. Sievers; Irl. Mathilde Strack; Geh. Schulrat Dr. Stoeril o; Frau Oberst von Trotta; Frau Geheimerat Dr. Usinger; Stadtverordneter Trost; Herr- und Frau Frist Walther; Stadtverordneter Winn; Profeffor Dr. Weimar; Fräulein Windecker. Feierliche Eröffnung: Sonntag, den 6. Avril, 11- Ubt Eintrittsvreife: . Uhv Erwachsene 50Pfg., Kinder ^onntag, den 6. Avril, 1 Ubt u Militärpersonen 25 Psg. ______.... Kamerun Hütte ein.Fetischpriesters Hütte des Riesen-Fetisches Dekoki Hausfrauen und Brautleute benutzen Sie die Gelegenheit des billigen Emaille-Geschirr-VerMs — Es sind nur gute, bewährte Qualitäten — Ausserdem empfehle: Bürstenwaren, Holzwaren, Backformen, Lackierwaren, Siebe, gußeiserne Bräter und Töpfe, Wannen und Eimer zu billigst gestellten Preisen. im« Ludwig Kröll Farben Bracke, Materialwaren Adler-Drogerie, Seltersweg 39 Otto Schaaf r189 Es sind ausgestellt in meinen Schaufenstern Nr. 7, 8 und 9: a Küche, pitch-pine 1 Küchenbüfett, 1 Tisch, 1 Topfbrett, 2 Stühle, ein Handtuchhalter Mk. IZ.U.” Speisezimmer, dunk. Eiehe 1 Büfett, 1 Umbau, 1 Divan, 1 Kredenztisch, 1 Auszug- Tisch, 6 Stühle >14 0 komplett Mk. U. Schlafzimmer, echt Eiche m.lntarsien 2 Bettstellen, 2 Nachttische mit Marmor, iWaschk. m.Marmor u.Toilette- spiegel, 1 Spiegelschrank, 140 cm br. m.3-tür. Ansicht, 2 Stühle, QQfl__ 1 Handtuchständ., kpl.Mk. UöU.