w. 161 Der Gießener Z Ti e =*3 9 o « K S A' s jüngster Zeit hat sie eine sorgfältige beit der Kinderaerichte in New Bork c 2 u y S E € B e rs a Ä u S 8 <$ o> E ö v K t 6 c< 8 5 'S -S - c s e a 5 § ,C# » ’S i s I o L v» *e- ff. Geschichtl i ch e K u n d eVon Salome. Herr Theodor Reinach hot der Pariser Academie des Jnscriptions eine L-tudic über die Münzen von Nikopolis, der einstigen .Hauptstadt von Klein-Armenien, aus der Zeit ihres letzten Königs, Aristobnlos, vorgelegt. Tas scheint ein gar fernes und trockenes Thema, das nur den Spezialforscher interessieren kann. Aber aus diesen Münzen hat der Gelehrte neue Kunde über eine Frau gewonnen, die durch Legende und Kunst zu den merkwürdigsten der Weltgeschichte gestempelt worden ist, und die ein Lieblingsthema der modernen Dichter, Musiker, Bildhauer und Maler bilder: über Salome. Salome war ja die Gattin des Königs Aristobulos, ihres Vetters, der übrigens bereits ihr zweiter Mann war, da die blutjunge Fürstin den ersten Gemahl, ihren alten Großonkel Philipp, schon begraben hatte. War Salogre hübsch? Entschieden, antwortet Reinach. Eine Medaille mit ihrem Bilde bezeugt cs. Sie lutttc eine gerade Nase, eine hohe (Stint, einen entschlossenen Ausdruck, einen perversen Reiz. Und Aristobulos, ihr Vetter und Gatte? Häßlich, einfach häßlich! Ein äußerst dummes Gesicht, eine schreckliä-e Hakennase. Wie alt war Salome, als sie den berühmten oder berüchtigten Tanz um das Haupk des Täufers aufsührte? Sie war kaum elf Jahre alt — eine Feststellung, die für die Darstellerinnen der Salomerollc in Strauß' Oper vielleicht eineu beachtenswerten Wink enthält. Tas Ende der Salome war tragisch. Sie war auf der Höhe ihrer Jahre und ihrer Schönheit, als sie auf einer Reise einen gefrorenen Fluß zu überschreiten hatte. War das Eis M dünn? .Waren reichen Feldzug für den Zehnstundentag der arbeitenden Frauen ausgekämpft, und erst in jüngster Zeit hat sie eine sorgfältige Untersuchung über die Arbeit der Kindergerichte in New Port abgeschlossen. Sie ist eine Gelehrte, eine soziale Arbeiterin, dabei aber alles andere als ein Blaustrumpf, überdies eine Anhängerin verschiedener Zweige des Svorts. Sic spielt Tennis, reitet und schwimmt und ist schließlich auch eine begeisterte Tänzerin. ä® a e a = dte Schrttte der schönen Prinzessin vielleicht nicht leicht genug r Kurz, das Eis gab nach, Salome brach ein, und während sie einen verzweifelten Kampf gegen die Flut und gegen die Eisschollen kämpfte, geschah es, daß diese ihr schönes Haupt glatt vom Rumpfe abtrennten, gleich als hätte ein Henker cs ihr kunstgerecht abgchauen. So ward der Täufer gerächt. K.-K. Licht spiel und Tierseele. Eine seltene Probe von der Wirkung des lebenden Lichtbildes auf die tierische Intelligenz wurde kürzlich in einem Kino-Theater einer Stadt im Staate New Dort beobachtet. Ein schottischer Schäfcrhunb war seiner Herrin zu ihrem Sitze im Zuschaucrraume gefolgt. Während einer ganzen Reihe von Vorstellung blieb das Tier vollständig ruhig, doch als sich auf dem Bild ein Magn zeigte, bet von zwei Räubern verfolgt wurde, war es mit der Ruhe des vierfüßigen Theaterbesuchers vorbei. Unbeachtet der Mahnungen seiner Herrin, sing er an zu tirurren, und, als gar der Mann im Bilde durch die Räuber angegriffen wurde, brach der Hund in ein lautes Gebell aus und sprang mit gesträubten Haaren gegen die Lichtbild-Bühne an. Erst als der Saal wieder erleuchtet wurde und das Bild des Raubansallcs verschwunden war, legte sich der Zorn des aufgeregten Hundes. kf. Die dreizehnte Braut des Weißen Hauses. Demokratisch einfach hat dec amerikanische Präsident Wilson die Verlobung seiner zweiten Tochter den Amerikanern mitgeteilt, dennoch aber hat diese Verlobung gewaltiges Aufsehen im Lande erregt, und es wird viel Aufhebens davon gemacht, weil Jessie Wilson die dreizehnte Braut im Weißen Hause ist, und dreizehn — mau denke an die ersten dreizehn Staaten der Union — ist seit jeher die Glückszahl der freien Republik und gleichzeitig die Glückszahl der Familie Wilson. So steht Jessie Wilson genau so int Mittelpunkt des Interesses, wie seinerzeit Alice Roosc- velt, deren Verlobung und Verheiratung öffentlich gefeiert wurde. Jessic Wilson soll äußerlich ihrer Mutter sehr ähneln. Sie hat das gleiche griechische Profil, die gleichen blonden Haare und großen blauen Augen und auch die gleiche blühende Gesichtsfarbe. Sie steht im 24. Lebensjahre und denkt ihr Leben der sozialen Arbeit zu toibmen; so hat sie jüngst in Delawre einen erfolg- § J« f 3 <0 l Z p r> pH Ö*J 2 U J' a k a * e a® t c S s s «0 ® jö’5 S 2 " p L j - 55 i 'ZZ&Qfö p y V , . X ' 5. y 09 O y 5 selbst für ihre Bewaffnung und ihren Proviant sorgen mußten, zu lange ihrer Wirtschaft entzogen. Da verlieh Karl Kirch.mgut massenhaft an weltliche Große, um ihnen so die Mittel zu außerordentlichen militärischen Leistungen zu geben. Es handelt sich hier also um einen Wchrbeitrag, den die Kircl)e aufbringen mußte. Da den Großen nur der Nießbrauch der Kirchengüter zugestanden wurde, diese selbst aber im Besitze der Kirche blieben und obendrein der Kampf gegen die Araber auch zu Nutz der Kirche geschah, wird man diesen kirchlichen Wchrbeitrag gewiß nicht verwerflich finden können. Au'ch die älteste «Steuer, die das deutsche Mittelalter kennt, ist lediglich ein Wehrbeitrag. Tie Hussitenkriege bewiesen unwiderleglich die Unzulänglichkeit der Ritter Heere. Und so nahm der Nürnberger Reick^-tag 11422) von einem Aufgebot im alten Sinne Abstand und schrieb dafür eine direkte Vermögenssteuer aus, aus deren Erttag ein Söldnerheer aufgebracht tue eben sollte. — Ein WehtHcitrag aber, der seinesgleichen in der Geschichte nicht hat, ist der, den bas preußische Volk freiwillig vor hundert Jahren aufgebracht hat. > o • E 1 wehrbeiträge in alter Zeit. Wehrbeitragsplan der VerWndeten Regierungen bc- hielt man bett Gedanken für vollkommen neu. Aber recht. Dem Grafen Yorck von Warten- un Prcußgchcn Herrenhaufe den alten König Servius J '^atcc des Gedankens erklärt hat, wollen nrir zwar SLw nCwrk 9e tn das Dunkel der römisck>en Sage nicht . wenn wir im Lichte der Geschichte bleiben, ^^n^hor erste derartige Fall 2400 Jähre zurück. Ter große Ä Thcmistokles hat zum ersten Ä.ale cl(noo'0 cf^ 2pßer zugcmutet. Es geschah, in- ^bre 483 einer neuen Verwendung der aus der Verpachtung der laurtichen Silberbergwerke fließenden Ein- U,CI" ,lhrer Ueberschüsse das Wort redete. Bis dahin gegen eine Abgabe von 4 Prozent der aMtajen Jujbeutc_ verpachtet. Blieb nun nach Befriedigung irr StaatÄwdurmme von dieser Einuahnie noch ein Barvorrat ruaia, fo ivuibe er unter die Bürger verteilt. Und gerade im ^-aljre 48o mamte man sich auf einen recht stattlichen Anteil gefaßt, £inc downderS ergiebige Silberadcr gestoßen war. Themtstokles, der erkannt l>atte, daß Athens „Zukunft auf dem . es, seine Popularität aufs Spiel setzend, seinen Ritburgern vorz Uschlag en, den Ueberschttß. fortan zum Ausbau der Kriegsflotte zu gebrauchen. Der Antrag wurde Gesetz. Bedenkt man, daß die Bürger dem Staate eine Einnahmequelle, bi" b^ljer ihren Privatbcdürfmssen zur Verfügung geftanben, zur Stärkung seiner Rustting schon zu Friedenszeiten überließen, so ergibt sich die Parallele zu unserem Wchrbeitrag. Faßt man dagegen den Begriff der einmaligen Zahlung enger, io weist die römische Geschichte einen ähnlichen Vorgang auf. 2er erste Panische Krieg Haire infolge seiner langen Dauer und infolge der Vernichtung mehrerer römischer Kriegsflotten ben Staatsschatz so geschwächt, daß man ans Staatsmitteln nur noch Kaperschiffe aus rüsten konnte. Ein entscheidender Schlag ließ sikh damit nicht führen. Ta brachte der Opfermut der wohl habenden Bürger eine Summe auf, die zum Bau einer Flotte von 200 Fünfruderern ausrcichtc.^ Und mit ihr erfochten die Römer bett den Krieg beendigenden Sieg bei den Acgüischen Inseln im ^ahre 241. — Auch Eie Geschichte des Fränkischen Reiches kennt einen Wehrbeitrag. Karl Martell, Pippins des Kurzen Vater, mußte das Frankenreich gegen zahlreiche äußere Feinde schützen, ; namentlich gegen die Araber, die über die Pyrenäen h-randräugt-.m. ‘ Tas fränkische Heerwesen aber, das auf der allgemeinen Tienst- pflicht beruhte, gab ihm nicht die zur Lösung dieser Aufgabe nötigen Mittel. Man hätte die Einberufenen, die obendrein noch 69 Der Zusammenbruch Bulgariens. Die letzten Kriegsnachrichten. Belgrad, 10. Juli. Das Pressebureau meldet: Gestern hatte die serbische Armee einen Kampf in einer außerordentlich ausgedehnten Front zu bestehen. Sie schlug den Feind im Süden dieser Front in Mazedonien, wo Kavallerie R a d o - wisch t a besetzte, und im Norden an der serbisch-bulgarischen Grenze. Dies ist die längste Gefechtsfront, auf der die Serben in diesem Kriege gekämpft hatten. Sie griffen gestern früh um 4.30 Uhr den Feind bei Z ä t s ch a r an, und da die feindliche Artillerie sich zum Rückzüge anschicktc, verfolgten sie den Feind. Bei St. Nicolas, südöstlich von Knjacwatz, wurde der Feind aufgerotlt und mit großen politische Wochenschau. f Gictzen, 12. Juli. Em Zusammenbruch, wie ihn Bulgarien in dem kürzen Verlauf des zweiten Balkankrieges erlitten hat fteh/in der Kriegsgeschichte mizig Ha. Verschiedene Ursachen haben dreber nntgennrkt. Die Bulgaren, die die Hauptlast des Krieges gegen die Türken zu tragen und baMaurfv di? schwersten Verluste hatten, waren von den Stoatmwn des Feldzuges «r»hl härter nritgenomnren, als °°d Kriegsiatcn z. T. nur militärische Spanier, gange -waren Ausserdem musste Bulgarien fa k bis zuletzt eine beträchtliche Truppenmacht gegen die Türken unter- Hatzen, so daß sern Aufmarsch an der Grenze schwieriger und langsamer vor sich ging, als der der Serben und Griechen. .<;uch das wäre zu überwinden gewesen, wenn ?Ä^^LErprastdent Danew, der in seinen guten und schlechten Eigenschaften so recht der Typus des bulgarischen Bauernvolkes ist, den militärischen Führern ins Handwerk gepfuscht hatte, sranew hatte zwar die Stimmung des bulgarischen Volkes für sich, aber König Ferdinand folgte der Bewegung nur widerwillig. Vielleicht nur, weil er für seine Dynastie fürchtete, denn die im Balkanland vereinigten Staaten Pflegen, wie man weiß,, nicht viel Federlesens zu machen, wenn ihre Fürsten nicht das tun, was das betreffende „Kulturvolk" will, namentlich wenn es sich nicht um bodenständige Dynastien handelt. veranlaßt hat, gewissermaßen die mili- erlettung an sich zu reißen, war seine weitgehende Rücksichtnahme auf Rußland. Er wollte beileibe keinen Krieg suhreii gegen die übrigen Balkanverbündeten, sondern nur durch hnilitärische Maßnahmen sich das von ihm ^beanspruchte und auch vertraglich zugesprochene Territorium sichern. So kam Es denn, daß Bulgarien statt des von dem Oberbefehlshaber General Sawow vorgeschlagenen Angriffskrieges seine Kräfte w verlustreichen Kämpfen auf der ganzen Linie nutzlos zersplitterte. Trotz veiffchiedener Einzelerfolge konnte natürlich die bulgarische Armee dem gleichzeitigen Ansturm der Gegner nicht widerstehen. So erlitten denn die sieMewohnten bulgarischen Truppen an einem Tage eine Niederlage, die in dieser Raschheit und einem solchen Umfang wohl niemand erwartet hatte. Die ungeheuren Opfer an Blut und Güt, die Bulgarien gebracht hat, haben ihm also den erwarteten Erfolg hinsichtlich der Verteilung der eroberten Gebiete nicht gebracht. vielmehr seine Ansprüche bedeutend zurückschrauben müssen. Denn der von Bulgarien als Mittler angerufene große Bruder in Petersburg hat gar kein Interesse daran, den nächsten Nachbar Konstantinopels allzu mächtig werden zu lassen. Rußland will keinen Konkurrenten für den einstigen Erwerb von Konstantinopel, und ein Groß-Bulgarien tonnte ihm^ dabei unangenehmer sein, als ein Bulgarien, werdeii^ta ^cr^cn un^ Griechenland in Schach gehalten Die ablehneride Haltung gegen Rumäniens Forderungen ??nn Politische und militärische Lage Bulgariens v-ollstandig unhaltbar. Es war der bulgarischen Regierung «2 ^°=ä I I l «e*s ’ «e LZ 1 »Z- üiLp 3 CQe LgN i i^g-f I w* : 2 « CO Verlusten zur Grenze zurückgetrieben.-Beim Rückzüge ließ der Feind große Mengen Munition zurück und den Weg besät mit Gewehren und Bajonetten. Die Bulgaren versuchten in kleinen Abteilungen die Eisenbahnlinie Predejane- Wladitschine zu erreichen. Es gelang den serbischen Truppen, ihnen den Rückzug abzuschneiden. Sie mußten sich ergeben, und die Abteilungen, die nicht gefangen waren, mußten sich über die Grenze zurückziehen. Der Angriff auf die Stellungen von Tlassime wurde mit beträchtlichen Verlusten zurückgewiesen. Während des Kampfes versuchten die Bulgaren, die Stellungen der Serben mit einer Kavallerieschwadron und einer Maschinengswehrabteilung zu umgehen. Der serbische Befehlshaber erkannte die Absicht bald und traf Gegcnmaßregeln. Tie serbischen Truppen schnitten den Bulgaren den Rückzug ab; der Feind mußte sich ergeben und die Schwadron und Maschinengewehrabteilung wurde gefangen genommen. Gleichzeitig mit diesen Erfolgen an der serbisch-bulgarischen Grenze wurde die Verfolgung des Feindes vonJschtip nach Rado Wits chta energisch fortgesetzt. Ter serbischen Kavallerie gegenüber geriet die vierte bulgarische Armee in wilde Flucht. Tie serbische Kavallerie besetzte Radowischta. Heute früh vereinigten sich die serbischen Truppen mit den griechischen, die Strumitza einnahmen, und man kann sagen, der gestrige und der heutige Tag vollendeten die Niederlage der Bulgaren im mazedonischen Feldzuge. Belgrad, 11. Juli. Das Serbische Preßbureau teilt mit: Hinter der zerstreuten bulgarischen Armee gehen auch die klein e n Abteilungen und bulgarischen Banden zurück, die gleichzeitig mit der Armee in zahlreichen Dörfern erschienen waren und dort eine Schreckensherrschaft eingerichtet hatten. In einer großen Anzahl von Dörfern wurde alle die getötet, von denen man glaubte, daß sie es mit den Serben hielten, darunter die Vorsitzenden und die Mitglieder der von den Serben ernannten Ortsbehörden. Tic Einwohner erzählen, solche Banden seien auch an bci£ Flüssen Zletowa unb Rbnitza aufgetreten, fast immer in einer Stärke von 300, einige auch in einer solchen von 500 Mann. Viele Dörfer seien ausgeplünbert worben und ganze Felder in Flammen aufgegangen. Dieser Bandeneinbruch hat zur Vervollständigung der überraschenden Angriffe auf bic ganze serbisch-griechische Linie gehört. Athen, 11. Juli. Das Kriegsministerium veröffentlicht folgendes Communique üi6er die Schlacht bei Strumitza: Während des ganzen gestrigen Tages wurde die Verfolgung des Feindes fortgesetzt. Ein erbitterter Kampf entwickelte sich in den ^.Engpässen des Belissi-Berges, besonders auf dem Wege von Toiran nach Strumitza. Der Kampf endete mit einem glänzenden Siege der griechischen Truppen und! einer vollständigen Niederlage der Bulgaren. Tie gestrigen Kämpfe kann man als eine Folge der Schlachten von Kilkitsch und Toiran betrachten. Der Verteidigungskampf der Bulgaren am Belissiberge war von großer Wichtigkeit für die Bulgaren, weil ein Ueberschreiten des Belissiberges unb. ein Vormarsch nach Strumitza und Radowitza eine große Gefahr für das vierte bulgarische Korps bedeutete. Tie starke, gegen die Serben gerichtete Front konnte auf diese Weise von hinten durch die Griechen angegriffen werden. Tie Bulgaren gaben in Eile die befestigten Stellungen vor Jschtip angesichts des vernichtenden Ansturmes 5er Griechen auf. Tie Griechen stüwnten mehrere Befestigungen mit dem Bajonett; die Verfolgung wurde bis Strumitza fortgesetzt. Die Griechen erbeuteten zwei Tepots mit Kleidungsstücken. Die griechischen Divisionen des äußersten linken Flügels kämpften heute bei der Eisenbahnbrücke von Haniderweni bei Temirhissar, wv sie die Offensive ergriffen. e;.-' X s v flie heutige Nummer umfatzt 16 Seiten, Tageskirlender aus dem ftahrc 1R13 XV ,cSiU‘$ra 3' «L-LZ ..Z Z >chon seit längerer Zeit bekannt, daß Rumänien einer lüie- gerischen Auseinandersetzung der Batkanverbündeten nicht tatenlos zusehen werde, wie aus der nachstehenden Note hervorgeht, mit der Rumäkien seine Kriegserklärung übermittelt hak: „Tic rumänische Regierung hat bei Zeiten die bulgarische Regierung davon verstänbigt, daß Rumänien in dem Falle, vay bic Balkanv erblindeten sich int Kriegszustand befanden, die von ihm im Interesse des Friedens bisher beobachtete Reserve nicht bewahren könnte unb sich genötigt leben würde, in Aktion zu treten. Die bulgarische Regierung hat es nicht für nötig gehalten, auf diese Mitteilung zu entivorten. Im Gegenteil, der Krieg brach leider infolge der plötzlichen Angriffe^ der Bulgaren auf die serbischen Truppen aus, ohne daß selbst die elementarsten Regeln vorheriger Notifizierungen beobachtet wurden, die zum minDcftcn bic Achtung vor den internationalen Abmachungen und Bräuchen b.wiesen hätten Angesichts dieser Lage hat bic rumänische Regierung ihrer Armee den Befehl erteilt, in Bulgarien cinzu - mar | chi cr en." Bulgarien muß jetzt tateiilos zusehen, wie die rumänischen Truppen das Gebiet besetzen, das es in seiner unbegreiflichen Verblendung noch vor wenigen Tagen dem Nachbarstaat verweigerte. Die „Agence Bulgare" verbreitet nämlich folgende Erklärung der bulgarischen Regierung: „3n dem Augenblicke, wo die russische Mediation zur Beilegung der bewaffneten Konflikte zwischen Bulgarien, Serbien und Griechenland im Begriff war, ihr Ziel zu erreichen, und man den Frieden auf dem Balkan gesichert glaubte, ließ die rumänische Regierung durch ihren Gesandten in Sofia eine Note überreichen, in der sie die bulgarische Regierung unter dem Vorwand derselben Konflikte benachrichtigt, daß sie der rumänischen Armee den Befehl gegeben habe, in Bulgarien einzurücken. Angesichts dieser Lage befahl die bulgarische Regierung ihren Truppen, den Rumänen keinen Widerstand entgegenzusetzen." An Stelle eines hilfsbereiten Freundes hat Bulgarien so einen neuen überlegenen Gegner auf sich gezogen, so daß es noch mehr von den Früchten feiner Siege über die Türken einbüßen wird. Tie Frage, ob durch die jetzigen Ereignisse auf dem Balkan der Dreibund oder der Dreiverband gewinnt, kann erst dann sicher beurteilt werden, wenn die Verteilung der eroberten Gebiete durchgeführt ist. Die pessimistische Stimmung mehrerer Zeitungen, die Rumänien schon in den Armen Rußlands liegen sehen, ist wohl kaum berechtigt. Wenn Rußland ernstlich gewollt hätte, würde es sicher bei Bulgarien die rumänischen Forderungen durchgesetzt haben. Es ist deshalb nicht einzusehen, weshalb gerade jetzt Rumänien seine bisherige dreibundfreundliche Haltung Rußland zuliebe aufgeben soll. '^152 4e£Ö ’.E ' -LA-L . ’ L « „ß r-‘£> "*9 £ '-9 p v u— D e ► r 3= r öS 5 »>- 5 «s I*? /rar w * **• W'8“"k’Kr o Samsla8' 'Hl'”3 ui ivnviivi zin^pi(ipr KWR VtllJVIUVl SMM ycvlaq u. Grpebiticxi 51 25^ „ Verantwortlich sür den , General-Anzeiger für Gberheßen MM to nofatiottsöruä und Verlag der vrühl'schen llnin.-vuch- und S.eindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und vruckerei- Lchulstratze 7. K-'chäft-ftelle vüdingen, vahni-ofitratze ,6a. yu rechnen. ** Orden sangclegenheit. Der Großherzog hat dem ordentlichen Professor an der Landesuniversität Dr. Friede. Schwally zu Gießen die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von dem König von Preußen verliehenen'Roten Adler-Ordens 4. Klasse erteilt. ** Eisenbahn-Personalien. Die Hilfsheizer Henrichs in Friedberg, Häuser, Haas und Weller in Gießen werden zu Lokomotivheizern ernannt. *• Die Ludwig- und Al ice»Strftun g hält ihre 33. Hauptversammlung am 17. Sept, in Darmstadt ab. Bei den Verhandlungen handelt es sich um die Gründung die man trotz aller Achtung vor dem Dichter nur als Plattheiten bezeichnen kann. Die durch die starke Hervorkehrimg des protestantische n Gedankens bedingten Ausfälle gegen bestehende Religionsgemeinschaften, endlich müssen in einem Festspiel als ungehörig bezeichnet werden. Indem Hauptmann von der üblichen Schablone abwich und sich bemühte, ein gewaltiges und fichnttch auch packendes Zeitbild zu entwerfen, find ihm manche Flüchtigkeiten und Entgleisungen unterlaufen, doch gehört zur vollständigen Beurteilung eines Bühnenwerkes eben die '2LuffüI)rung, und diese war jedenfalls äußerst eindrucksvoll. Es nxrre allerdings besser gewesen wenn der Breslauer Magistrat nicht gerade Hauptmann mit einer solchen Ausgabe betraut hätte, denn das bei solchen Gelegenheiten übliche Pathos liegt ihm ganz und gar nicht., Aber daß er neue Wege gesucht und auch teilweise gesunden hat, ist ihm hoch anzurechnen. Darauf folgte die Vorlesung des Festpreis durch Herrn Th. >S t i e f e n h o s e r - Aschaffenburg, der sich seiner Aufgabe in glänzender Weise entledigte, indem er dre einzelnen Permnen treffend charakterisierte. Der wiederholte Beifall legte beredtes Zeugnis davon ab, wie Herr Stiefenhofer seine Zuhörer zu fesseln wußte, und welch starken Eindruck die Dichtung trotz starker Kürzung machte. Aus Stadt rrnd Catibe Gieße n , 12. Juli 1913. ** Tägeskalender. Sonntag, den 13. Juli, nachmittags 31/, Uhr - Radrennen auf der Rennbahn an der Hardt, ver- anstaltet vom Rad klub Germania. BakossKammer-Lichtfviele: Täglich Vorstellung. Lichtspielhaus: Täglich Vorstellung. O b e r h e s f i s ch e r K u n st v e r e i n. Gemäldeausstellung im Turmhaus am Brand. Geöffnet täglich (mit Ausnahme von Samstag) von 11—1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr, Mittwoch nachmittag von 3—5 Uhr. Oberhessisches Museum und Gail' sche Sammlungen. Geöffnet Sonntag vormittags 11—1 Uhr unentgeltlich. Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vormittags von 11—1 Uhr unentgeltlich. Die Anlagemusik fa(It morgen a u s. Sie findet nächsten Mittivoch, nachmittags 5 Uhr, statt (nur bei gutem Wetter). Spiel- plan : 1. Mein Regiment! Marsch von Blankenburg: 2. Ouvertüre zur Oper „Mignon" von Thomas: 3. Anna, was ist denn mit dir? Walzer aus der Operette „Der liebe Augustin" von L. Fall; b. „Schwälmer Tänze" von I. Lewalter. Ausland. Haag, 11. Juli. Die Königin betraute den demokratisch- liberalen Deputierten Dr. B o s mit der Kabinettsbildung. Das Ministerium soll sich aus der gesamten Linken der Kammer zusammensetzen. Paris, 11.Juli. Die Kammer nahm einen Gesetzentwurf über dieUtiterstützungkinderreicherFamilien in einfacher Abstimmung an. Madrid, 11. Juli. Der Ministerpräsident erklärte, er wisse aus offiziöser Quelle, daß die dmtsche Regierung die Entscheidung Mthen, 11. Juli. Admiral Kondurietis hat die Besetzung Kavaltas bekannt geben und Kapitän z.S. Krre- tzns zum Gouverneur der Stadt ernannt. Die Umgegend wird von Komitatfchis gesäubert. Bei der Bevölkerung herrscht großer Enthusiasmus, an dem auch die ^IcoHamme dauer teilnehmen. Die Friedensvcrmittluug. London, 11- Juli. Reuter erfährt: Bulgarien teilte vor zwei Tagen Rußland mit, daß zu erner Einigung mit Griechenland und Serbien bereit sei, und daß es Rußland auffordere, diese Aufgabe zu übernehmen. Rußland willigte ein, unter gewissen Bedingungen die guten Dienste zu leisten. Nachdem Rußland sich mit Sofia verständigt hatte, trat es mit Belgrad und Griechenland in Fühlung, und forderte Serbien und Griechenland auf, die Feindseligkeiten einzustellen, um mrtRuß-- lands Hilfe ein Ueber ein kommen zu erzielen. Die Nachricht, daß Bulgarien Rumänien keinen Widerstand entgegensetzt, macht guten Eindruck. Paris, 11. Juli. Die „Ägence Hapas" meldet aus Sofia: Tic Mchte tun bei den k r i e g f ü h r e n d e n Parteien getrennt, aber in U e b e r e in st im m u n g miteinander, Schritte, um ein Aufhören der Feindseligkeiten zu veranlassen. Rußland sei in dieser Sache besonders dringend und wird sehr wahrscheinlich auf diese Weise um so mehr Gelchr finden, als es die Jnitiattve zu einem Schiedsspruch ergriffeii hat, bevor die kriegerischen Ereignisse begannen, die gegen den Willen der Regierungen durch die Erregung der Truppen hervorgerufen wurden. Jetzt dürfte Bulgarien bereit sein, die Ratschläge Rußlands und der anderen Mächte zu befolgen. Auch Serbien, das den Verlust von vielen Soldaten tzu beklagen hat, wünscht wohl nicht, den vernichtenden Krieg fortzusetzen. Sehr wahrscheinlich ist es, daß es auch in Athen den Mächten gelingt, zu veranlassen, die griechische Armee aufzuhalten, obwohl sie durch die jüngsten Ereignisse in einen Siegestaumel versetzt worden ist. Der rumänische Einmarsch- Bukarest, 11. Juli. Ein Teil der offiziösen Presse hält für den Fall eines Krieges eine nationale Regierung für notwendig. Die Anregung hierzu ist von dem Minister des Innern Take Jonesku ausgegangen. Es würde sich vor allem um den Einttitt des Führers der Liberalen Bratianu in das Kabinett handeln. Bu ka r e st, 11. Juli. Der rumänische G e sandte in Sofia teilte der bulgarischen Regierung mit, daß er Sofia mit dem ganzen GcHandtschaftspersvnal verlasse und den Schutz der Untertanen und die Archive der italienischen Gesandtschaft übergebe. — Der bulgarische Gesandte Dr. Kalin kow erhielt von seiner Regierung den Auftrag, in Bukarest zu bleiben. Wie hie Blätter melden, hat die rumänische Armee Silistria besetzt. Bukarest, 11. Juli. Der Finanzminister hat den Vertreter des „Wiener K. K. Telegr.-Korr.-Bur." ermächtigt, Die Meldungen über ein Amsf uhrverbot für Getreide zu demontieren; bisher sei nur ein Aus.fuhr- verbot für tierstche Produkte erlassen worden. Türkisch-bulgarische Verhandlungen. 'Konstantinopel, 11. Juli. Netschewitsch tft als Unterhändler Bulgariens hier eingetrof- ten und von Beamten der Pforte begrüßt worden. Es verlautet, die Antwort Bulgariens fei entgegenkommend und gestatte eine Einigung. Netschewitsch hatte eine Konferenz mit Osman Niiami Pascha und hat auch den Großwesir besucht. _____________________________________ 8-Mitarbeiter: , , . Ihn weiteren Kreisen die Möglichkeit zu bieten, sich selbst ein i Urteil über Gerhart Hauptmanns Breslauer Festspiel zu bilden, veranstaltete der Alldeutsche Verband in Steins Gatten einen Vortragsabend, der recht zahlreich besucht war. Der Vorsitzende, Frhr. v. Liebig, äußette sich zunächst in einer nationalpolitischen- Würdigung über die Entstehung und den Wert des fraglichen Buhnen- stüctes. Er zeigte, daß der Grund zu dem Breslauer Streitfall und die Stellungnahme eines großen Teils des deutschen Volkes gegen Hauptmanns Festspiel keine Feindschaft gegen die Kunst ist, sondern die Entrüstung übhr den Mangel an Nationalgefühl. Es ist bekannt, daß der von dem, Breslauer Magistrat ausersehene Festsviellester Max Reinhardt s'/ne Zusage an die Bedingung knüpfte, daßGerharr Hauptmann der Festspieldichter sei. Es „war ein Mißgriff Hauptmann eignete sich seiner ganzen Persönlichkeit nach nicht dazu. Mach der elften Aufführung erfolgte die Absetzung des Stucke- als Festspiel, da der Kronprinz, was nur als sein gutes Recht anv zusprechen ist, bei weiterer Aufführung mit der Niederlegung des Protektorates gedroht haben soll. Was hat aber diese Maßnahme bewirkt? Einzig und allein die größere Verbreitung. As\x drei Wochen wurden 11 Auflagen nötig. Die deutschen Helden in der großen Zeit der Freiheitskriege treten vollständig zurück, fte sind nur lächerliche Figuren, nur Schatten gegen die titanenhafte Größe Napoleons I., der zu einem Gott, zu Zeus, der Blitz und Donner in seiner Hand trägt, gestempelt wird. Gewiß, Napoleon war groß, aber ein deutsches Festspiel für 1813 ist der schlechteste Ort, den Völkerbezwinger und Bedrücker Napoleon zu feiern. Gerade für einen Demokraten wäre hier ein ungemein dankbarer Stoff gewesen, zu zeigen, wie die allgemeine Not, die allgemeine Schmach es waren, die das deutsche Volk veranlaßten, wie ein Mann auf- zustehen, um sich die Freiheit von der Fremdherrschaft zu erkämpfen, ^tuf der einen Seite ein zaudernder König, dort ein Volk, das )ein Geschick selbst in die Hand nimmt und den König mit fottreißt. Ein solches nationales Festspiel muß alle Schichten und Kreise des Volkes miteinander verbinden. Das tut Gerhart Hauptmanns grauer Esel war mit Rosen und Veilchen geziert, waS eine sehr befriedigende Farbenstimmung ergab, ein brauner hatte einen Kranz von ganz blassen Rosen — dieser war von der Ligo aus arger Mißhandlung erlöst worden, hatte monatelang in Ban- bogen sein Dasein gefristet, aber seitdem mehrere Preise gewonnen, zur unsäglichen Genugtuung seiner neuen Besitzer, lieber» Haupt findet man Coster-Familien, die ihren Esel ganz mit zur Familie rechnen, auch wenn er, wie einer der zur Schau gestellten, die Unart hat, jedes erreichbare Pearly seines Herrn al^ubeißen. 1.60 2.95 Uni-Linoleum . . Qm Inlaid-Linoleum . Qm Große Magerkeit ist unnatürlich und gefährlich. Sie brauch: zwar nicht jedesmal zu ernsthaften Störungen zu führen- immer« bin beweist sie, daß irgend etwas anormal, nicht in Ordnung ist. Oft fühlen sich magere Leute völlig gesund und munter. Dreißig Jahre praktischer Erfahrung haben mich aber gelehrt, daß doch immer etwas los ist, dem durch Behebung des Grundübels, der Magerkeit, vorgebeugt werden muß. Man ist mager, weil die Nahrung nicht richtig assimiliert wird. Plan hgt wohl einen großartigen Appetit, verdient sogar die Bezeichnung eines „starken Essers", man setzt aber trotzalledem nicht an, weil der Organismus die Speisen nicht genügend ausnutzt, d. h. die in ihnen enthaltenen Nährstoffe nicht oder nur teilweise assimiliert. Das deutet auf eine Schwäche des Organismus, des Nervensnstems. Darum sind Magere auch meist sehr nervös, klagen über Schlaflosigkeit und versuchen sich dann mit allerlei mehr oder weniger schädlichen Drogen zu Helsen. Statt dessen sollte man eher zu einem Näbr- und Nervenkräftigungsmittel greisen, wie das nach solgendem Rezept zusammengestellte, mit dem ich ganz bemerkenswerte Resultate erzielte, und das zudem ganz drogenfrei ist, also nicht etwa zu einer Drogengemöhnung führt- 15 gr. Cardamommtinktur, 90 gr. einfacher Zuckersyrup, 60 gr. Salrado. comp., r. Rauch, Gießen: Bon öergflfjn z.Rhein, eine liinsilttischc Milderung. 2V. Nov.: Herr Divl.-Fng. Tunckler, Haun.-Münden: Moderne elektrische Betriebe unter besonderer Berücksichtigung der Nebcrlandzentralen. 4. Dezember: Herr Dr. Johannes Müller, Mainberg: Tas Geheimnis der Lebensknnst. 8. Januar: Herr Prof. Carl Brockmann, Offenbach: Die Jungfraubahn. 22. Januar: Herr Tb. Kränzlin, Offizier des Norddeutschen Llovd: Fahrten und Tätigkeit des Norddeutschen Lloyd im fernen Osten und der Südsee. 5. März: Herr Dr. Paul Rohrbach, Berlin: Expedition nach Neu-Kamerun 1913, Alle Vorträge finden in der großen Universitäts-Aula statt ttnb beginnen pünktlich 8'A Uhr abends. v12/. Uebergrotze Magerkeit. bedeutet eine Gefahr für Ihre Gesundheit winke für Amerikareisenve. Für feine Landsleute, die zum erstenmal die Vereinigten Staaten besuchen, gibt ein Engländer allerlei Winke, die sich in erster Linie gegen die Art wenden, mit der der Engländer feine Vettern „über dem Teich" behandelt, aber auch für andere Nationen allerhand Nützliches bringen dürften. Er sagt unter andern: Gib deinem Steward die Hälfte seines Trinkgelds am Anfang, die andere Hälfte am Ende der lieberfafjtrt. «Dies ist ein wirklich beachtenswerter Wink, denn man macht oft genug die Erfahrung, daß mau in den letzten fünf Minuten vor der Landung vom Steward mit all den Aufmerksamkeiten erdrückt wird, die er auf die ganze Zeit hätte verteilen sollen — nur »veil er ein gutes Trinkgeld erhielt, daß er wahrscheinlich weder erwartete, noch verdiente.) Lache nicht, wenn. der Amerikaner im Angesicht ber Freist eitsftatue sich auf „wirklich gutes" Roastbeef freut. (Für den Engländer gibt es fein gutes Bees außerhalb der Insel.) Nenne nicht alle Amerikaner 9) an fees — sie lieben das nicht. Der Pankee ist ein Lokalprodükt von ein oder zwei östlichen Staaten. Sei pünktlich zu den Mahlzeiten in einer Pension, sonst findest du die Tür verschlossen und verrammelt, und alles Klopfen hilft nichts. Erwarte nicht, daß man deine Schuhe putzt in Hotel oder Pension. Wenn du dick raficren läßt, nimm dir Zeit. Man wird nirgends besser rasiert, aber es dauert 20 'Minuten. Laß deine „englische Reserve" zu Haus, wenn ein fremder Amerikaner dich in .Hotel, Bahn oder Saloon anspvicht. Den „drink“, den ein Amerikaner dir anbietet, schlag nicht aus. Wundere dich nicht, wenn der Schwarze, der den Zug bedient, dir auf die Schulter schlägt und dich fragt, wie dir's geht. Verdonnere nicht die Hotel- und Pensions-Runners, die an jeden Zug kommen und dir das Leben zur Hölle machen, denn es nützt nichts. Behandle sie mit Ruhe — das einzige Mittel Wundere dich nicht, daß. die „Staaten" ganz anders sind, als du erwartet hast. Wundere dich über nichts. ■ÄgyK» ton Un= ..^5 üblich^ .wäre und tnde denn 5 Mtz luH solchen Ö&sfeSSS trotz spuren aufwies, die nicht von der in Haft genommenen Nichte der Ermordeten, der Helene Junker, herrühren. Als Mittäter kommen, da man von einer Täterschaft der Verhafteten überzeugt ist, zunächst Verwandte der Junker in Frage, von dieser ein Sohn ihres Bruders, des RealfchuldirektorS Junker in Crefeld. Dieser konnte jedoch sein Alibi nachweisen; er befand sich zur Zeit der Tat auf einem Gute in der Nähe Berlins. Vor einigen Tagen wurde ein Sohn des Vetters der Inhaftierten, der Oberlehrer Sauer in Köln a. Rh., aus der Unterrichtsstunde (!)' von einem Schutzmanns dem dortigen Amtsgericht vorgeführt, aber sofort, nachdem er befriedigende Erklärungen abgegeben, wieder entlassen. Ein Bruder des Oberlehrers, ein Diplomingenieur in Darmstadt, erhielt zum gleichen Tage ebenfalls eine Vorladung; auch er tat sein Alibi dar. w Wiesbaden, 11. Juli. Die Stadtverordneten beschlossen hewe in geheimer Sitzung den Ankauf de§ ehemalig nassauischen, jetzt Großh. luxemburgischen Jagdschlosses Platte bei Wiesbaden nebst 50 Morgen dazu gehörigen Waldes. Der Kaufpreis beträgt 400000 Mark. Da§ genannte Schloß soll als Sommerfrische ober Jagdschloß vermietet werden. Der Rest des Waldes, etwa 2000 Morgen, ist von einer Münchener Papierfabrik gekauft worden, die den Wald ab holzen (!) läßt. Trockenes, kurzgeschnittenes Abfallholz lSchwarten) zum Feueran- nacken liefert, von 5 Ztr. an, für Mk. 1.15 pro Ztr. frei ans Haus. (4438 B.Nuhn, Lollar. Brautleute Komvl. biiraerl.Wohn.-Emr., hell eiche Schlafztm. m. prima Inhalt, Wohnzim. Uff moderne Küche nur v daselbst besi. Schlafz.,Wohnz., Speifezim., Stürben sehr billig. Verkauf nur gegen Barzahl. Billige Möbelhalle Inh.: K. u. A. Brumlik Bahnhofstraße 31. fa12/7 Geöffnet 11—12‘/2 u. 4—8 ubr Ovis Guano bester Gartendünger offeriert 4296 Heinrich Hahn Samenhandlung, Gießen vermischtes. * A u f d e r Ia g d v e r u n g lÜck t. Aus Hamm (Wests.) wird gemeldet: Als der Kammerherr v. T wicke l> in Erm e - l i n g h o f mit feinem Förster gestern abcnd auf dem Anstand war, entlud sich plötzlich sein Gewehr. Das Geschoß ging ihm mitten durchs.Herz. * Ein seltsamer Heiliger. Aus Rostock wird gemeldet: Ter Täter des Revolverattentats auf den Rechtsanwalt Tobias, Ingenieur F r i tz e r, sprach, wie sestgestellt ist, am 8. Juli auf der Polizei-Hauptwache vor und ersuchte, man möge ihn in Schutzhaft nehmen. Er furchte sonst im Falle des ungünstigen Ausganges seines Prozesses die Herrschaft über sich zu verlieren und den gegnerischen Rechtsanwalt zu erschießen. Die Polizei nahm den Mann nicht ernst und ließ ihn laufen. * Der Verband der Wandervögel will' mit der Bitte vorstellig werden, die Bur^ Ludwigstein in der Nähe von Werheshausen den Wandervögeln Deutschlands als Ver- sammlungs- nnd Rastort zu überlassen. *SchonwiederdieWahlweiber. Aus Dublin wird gemeldet: 'Als gestern nachmittag Postbeamte Briefschaften sortierten, explodierte ein Brief, der an das Parlamentsmitglied Will. Redmond adressiert war. Verletzt wurde niemand. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Streich der Suffragettes. — Tie „Coster" und ihreEsel. Äuch dieses Jahr wurde wieder im „Volkspalast" im Londoner Ostend die jährliche „Esel- schau" abgehalten. Tie „Liga unserer, stummen Freunde" veranstaltet diese Schaustellungen, bei denen Preise für die besten und bestgepsleyten Grautiere vergeben werden. Tas merkwürdigste bei btefer Efelschau sind aber schließlich doch die Eigentümer der Tiere, die sogenannten „Costers" oder Costermongers, fliegende Händler in 'Grünkram und Lebensmitteln, die ihre Waren in einem von Eseln gezogenen Gefährt anbieten. Tiefe Costers sind ein ganz origineller, scharf uniriffencr Typus des Londoner Lebens. — Tie Eigentümlichkeit, die sie schon von weitem kennzeichnet, sind die Perlmutterknöpfe, mit denen ihr Anzug reichlich besetzt ist. Tiefe Knöpfe nennen sie Pearlies, und ihre Staatsanzüge sind damit geradezu übersät. Je nach dem Reichtum, der in diesem Schmuck an Mütze, Hosen, Rock und Weste zu sehen ist, schätzt man den Coster in feiner eigenen Hierarchie ein: so hört man denn von Pearly-Königen, deren Pracht märchenhaft fein soll und man sieht bei diesen Schaustellungen kleine Coster-Prinzen, in allem das getreue Ebenbild ihrer- königlichen Väter, und Coster-Prinzessinnen, deren mit millionenfach bewährt! 1 Bluse kostet lOPf. 1 Kleid kostet 75 Pf. ■lt- in Großherzog hat er LMeäuniversität Dr. 1 zur Annahme bfm König von Preußen l. Klasse erteilt. ifllicn. Die Hilssheizer er, Haas und Weller ivheizern ernannt, lice» Stiftung hält ihre 17. Sept in Darmstadt eit es sich um die Grmdum ion und um Aendmmg der ig soll sich die Feier des Stiftung schließen. e überaus reiche Zwet- [>ft zu erwarten. Die Baume Hefte biegen sich schon jetzt m werden. Bei der wichtig M, ist der Behang sehr 1913 eine der geringsten >. :Wmürbig ist es, daß igu ihrer Mitezeit Fröste a.jen, TOßhrcnb die W- tjdben. Im mnse rn kW N, M es er auigesrapÄt mmn. M- ben Baumen nmMend er BrrnbaMe ist edensall- biefflarfuSgcmeinbi*”' , 2 U6r in der StoM« hr i» äSSä 1111 3 "hr, Mittwoch 'Wr.et an Sonntagen n.au ®ie stndet nächsten bei gntem Wetter). Cpiel. .xchnbcrges, m umnittelbarcr Nähe des Dorfes Schröck, liegt der sogen. Elrsabetchborn. Der Sage nach soll die heilige Elisabeth gar oft nach dieser idyllisch am Waldrande gelegenen Quelle, brs um die Mitte des 16. Jahrhunderts auch eine .fiapeile stmrd, gewandert sein, um dort ihr Weißzeug zu waschen. Bw auf den heutigen Tag wird übrigens noch von. den Schröcker Einwohnern behauptet, daß die Benutzung des Wassers aus dem Elffabethborn beim Waschen die Seife erübrige und die Wäsche blenderw rein mache. Der Brunnen ist schön mit Säulen umgeben und große Inschriften in lateinischer Schrift melden, daß die heilige Elisabeth diesen Brunnen zuerst gefaßt und auch die Kapelle darieben errichtet habe. Ebenso habe ihr Sproß, Fürst Lnd- >mg IV., hier gar oft mit zahlreichem Gefolge feinen Geburts- tag gefeiert und im Jahre 1596 das Brunnenhaus erbaut. Spuren der Grundmauer des Kapellchens und des gepflasterten Wegs,, der von Marburg aus dorthin führte, sind noch heute vorhanden Merkwürdigerweise erhält sich in der Bevölkerung der Glaube, iaf> der wirkliche Elisabethborn wo anders als an der gedachten Stelle gewesen sei. Diese Vermutung gewinnt neuerdings an großer Wahrscheinlichkeit, denn bei den Wasserleitungsarbeiten bat man jetzt unweit des Elisabethborns in einiger Tiefe eine ikrhaftsvereins oder in der Aula mußte wegen ungünst ■ Ihreszeit einstweilen Abstand genommen werden. kinoleuml^M^ Dmck-Mnolenm . Dm von Mk. 1.35 an Gerichtes««!, Konstanz, 11. Juli. (Privattelegramm.) In der heutigen Schwurgerichtssitzung wurde der 51 Jahre alte verheiratete Schreiner Johann Georg Gras von Ober-Stotzingen im Oberamt Ulm, zuletzt wohnhaft in Radolfszell, wegen mit Ueberlegung ausgesühr- ten Mordes zum Tode verurteilt. Graf hatte am 28. Mai die in Radolfszell wohnhaft gewesene, von ihrem Manne getrennt lebende 49 Jahre alte Josefine Wörner, mit der er ein Liebesverhältnis unterhielt, mit einem stehenden Messer fünf Stiche versetzt, so daß sic den erlittenen Verletzungen alsbald erlag. Lttftschrffahrt. Graf Zeppelins Dank. Friedrichshafen, 11. Juli. Graf Zeppelin veröffentlicht folgenden Dank: Zu meinem 75. Geburtstage sind mir von nah und fern, von den Spitzen staatlicher und kommunaler Behörden, von Hochschulen und Schulen, einzelnen Schülern und Schülerinnen, von der Presse, aus Lustschifferkreisen, von Krieger-, Arbeiter-, Jugend- und anderen Vereinen aller Art, von Stammtischen, von alten Kriegskameraden, lieben Freunden und sonstigen P.rsonen Glückwünsche in übergroßer Zahl zugegangen, daß es mir unmöglich ist, wie es mein Herzensbedürfnis wäre, allen einzeln besonders zum Ausdruck zu bringen, wie wohlwollend und ernst ich diese Teilnahme empfinde und wie dankbar ich für diese bin. Ich bitte daher alle, meinen von bewegtem Herzen kommenden Dank auf diesem Wege gütigst entgegennehmen zu wollen. — Operetten-Preise! Operetten-Preise! Neuheit! Zum ersten Male Neuheit! NurfTage ftjgM Oberhessischer Taubslonimen-Verein iSilz Giessen) | CIRCUS I Herrn.Althoff Giessen H * Um zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand. T 1878 8913 s verbunden mit dem □El Zu der Nachmittagsvorstellung C--/7 halbe Kassenpreise für Jedermann Gabelsborger Es ladet ein 05620 Schlüter. „Zur PuBvermühle“ Sonntag, den 13. Juli: 4587 Gartenfest mit Tanz Eintritt frei. - Bier im Glas 10 Pfg. J l! - Größte und mannigfaltigste Wandcrschau der Gegenwart vomH.JiiH bis 17. Juli Oswalds- garten Der Reinertrag; ist zum Besten der hilfsbedürftigen Taubstummen bestimmt. M Dk M som Mtt imri der nich Allererstklassige Künstler aus allen 5 Erdteilen. Montag, den 14. Juli, abends S1^ I5hr s ladet ergebenst ein PH. Schaum, Gastwirt Num. Sperrsitz 2.LW Mk Loge, numeriert 3.30 Mk. des dah satz' 3ta 11, 16 ist Galerie, Stehplatz 55 Pfg. r»> © 4578 • IILPIatz, Sitzplatz R5 Pfg. Erstklassiges riesenhaftes Pferde- und Tiermaterial mit nur Orig.-Dressuren. PräwaS- Tanzunterricht erteilt gründlich, ungeniert zu jeder Tageszeit Th.Bäulke, Tanzlehrer, Wolfstraße 9. (05397 UN W an mii and s* w Gesch IL Platz 1.90 Mark Abonnenten haben Preisermäßigung gegen Vorweis des 4. Ermässigungskupons. = Hißorifche Ausftellung / Gartenbau-Ausftellung / Szenifdie, W mufikalifdie und fportlicheVorführungen/Vergnügungspark fine 9 kgs getr Aus Hjjt Haber l'chuf htng ber u Achl aber Mf monc bered äomi toent I. Platz ä.so Mk Gießen c Sonntag, 13. Juli Preisschießen auf den Sckießständcn des CchützcnvcreinS. Beginn nachmittags 3*/3 Ubr. rii dic Gt W 53 ihi an UTE Die r ,9lny N)öth 130) Äev ernt die Mi Stob iutoa nonu den 1 euriu sticch vor i Und ^Qlli das den man ävn M intei schei Ein der ausg ^rste nach Min bald fonq Me? tiert Ahl Avvl '<8 c 10 K toeni sie d iver ^entj Zweck, Qcflef ** ist aus ( Mach! ausge Sn Wir eröffnen Montag 21. Juli 1913, abends 8'/r Ubr in unserem Vereins- zimmer im Postkeller einen Anfänger-Kursus für Damen und Herren. Unterrichtsgeld 6 Mk. Anmeldungen an (Kg. Kling, Bückingstraße L erbeten. Beginn des Fortb.-KnrsuS Dienstag, 22. Juli Gabelsberger »ogr.-Verein lE. V.) gegr. 1861. (v5/, Damenverein Gabelsberger. Ps*eise der PSetze cin,S^uef‘äbt- Mittwoch, 16. Juli, nachmittags 4 Uhr und abends 8V< Uhr: — Ungekürzt — Zwei große Vorstellungen Sämtliche Vorstellungen finden bei stets wechselndem brillantem Großstadt - Programm statt. Gieß. Ml. Feuerwehr nr Abfahrt nach Ober-Rosbach Sonntag vormitt. 8'5 Ubr. Montag, den 14. Juli ::: abends 8'/, Ubr ::: Haupt Nebung Antreten pünktlich 8'/« Ubr Vollzähl. Erschein, erwünscht. Nach der Hebung findet eine kleine Feier zu Ehren der Jubilare stau. v“/7 Das Kommandos Staditheater Giessen Direktion: Hermann Steingoetter. Dienstag, den 15. Juli 1913, abends 8 Uhr: Fünftes Operetten-Gastspiel des Grossherzoglich. Kurtheaters Bad-Nauheim Unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm Nr. 116. BakoMdminer-Lichfspiele ............. »^ferswes............... - Gatoihiporslellung Das großartigste Circus - Programm, das je hier gezeigt wurde. Jede einzelne Piece für sich ein Schlager BiirgergeselMaii Wegen ungünstiger Witterung findet der für Sonntag, den 13. Juli angesetzte Ausflug nicht ins Hardtwaldchen sondern n. Tenors Terrasse, Gerstensaal statt. Daselbit Konzert, Kinder-Spiele, Preis-Sckießen, Preis-Würfeln und Tanz. Abmarsch 3 Uhr von oer Lahnbrücke. Der Vorstand Alleiniger Billettborverkauf zu Kasfenpreifen im Zigarrengeschäft von Gustav Sonntag, Ecke Schul- u. Sonnenstraße, sowie Seltersweg 58. Bei billigen Eintrittspreisen hier noch nie gesehene sensationelle Produktionen rem circenpscher Künste, unübertreffliche Reiter und Reiterinnen jeden Genres, Akrobaten, Jongleure, verwegene Springer und Kaskadeure, urkomische Eloivns und Augmte, phänomenale Dressuren von Herrn Direktor Althosf 35-jährig. Jubiläums- und Preis-Schiessen des tttzewm Giern am 27. und 28. Juli 1913, verbunden mit v11/? großem Volksfest etc. Programm vorn 12. bis 14. Juli. Schlager I. Ranges Die schwarze HieaeWlhtkrverelMietzeM.Umgegenli Sonntag, den 13. Juli, nachmittags 3 Ubr: Versammlung bei Mitglied Kraft, Gießen, Frankfurter iStratze 81. di2/7 Tagesordnung: 1. Die Behandlung der Schwärmet 2. Wahl eines Delegierten nndj Hungen. 3. Wahl eines 2. Vorsitzenden. ______________________________Buß. Möd.g*eii. Sonntag, den 13. und Montag, den 14, Juli 25jähriges Stiftungsfest des Gesangvereins Eintracht Montag Allgemeines Volksfest. Hierzu ladet freundlichst ein 4586 Der Fest-Ausschuß. Sonntag, 13. Juli 1913 Wohltätigkeits - Sommerfest auf der schönen Aussicht ve'rbm™dcn Konzert) Tanz und Preisschiessen Eintritt 10 Pfg. [05588] Anfang 4 Ehr Grossen-Lindeni Zu der am Sonntag und Montag, • dem 13. und 14. Juli, stattfindenden • "'Telephon 586. Inh: Karl Ohm. Burggraben. Täglich Konzert der Künstler-Kapelle Henn 8 Personen. 8 Personen. Anfang 7'/, Ehr.[4302]Sonntags 31/, Ehr. MMMMMMM« BRESLAU 1913 IflllllllllllllttlllllliWIIIIIUIlIf Mai — Oktober ahrhundertfeierl der Freiheitskriege | Drama in 3 Akten. Spieldauer dieses Dramas zirka 1 Stunde. Dieses Drama errang infolge seiner spannenden Handlung, hervorragenden Spieles und glänzender Inszenierung einen ungemeinen Erfolg. Weitere Schlager: [riffle Willy gegen BombardierWelle Eine hervorragende Humoreske in 1 Akt Im Hochgebirge Herrliche Naturaufnahme. [a12/7 Ausserdem Einlagen. Hoheit tanzt Walzer Operette in 3 Akten von Leo Ascher. [CI0/7 Kassenöffnung 7*/2 Uhr. Anfang 8 Uhr. Ende IOV2 Uhr. Die Herren Studierenden geniessen Preisermässigung. Interessante Proben -HUM WW» Bahnhofstrasse 34 Ab heute Samstag bis Dienstag der Sensationsfllm Steins Garten- Donnerstag, 17. Juli, abends Sl/4 Uhr ViJofflrts-Kiwl (Operetten-Abend). Xatifmäemscher Verdi. Sonntag, den 13. Juli, von nachmittags 3 Uhr an: v12/? (auch bei ungünstiger Witterung) tallietiauitotiifatell Konzert, Tanz, Kinderspiele usw. usw. Die väterliche Erbschaft Schauspiel in 3 Akten nach dem berühmten gleichnamigen Roman. Hochaktuell! Ferner: Hochaktuell! Shlaris Fall Einzige kinematogr. Aufnahme aus der Belagerung von Skutari! Aufgenommen während des Balkankrieges (Pathö-Freres, Paris). 4573 Gesangverein „Heiterkeit“ Das laut Karte auf den 20. d. Mts. festgesetzte LoiilMkchst^°mLl)Mltiig, heil 27. M aus der „Licbigsböbc" statt. fv12/?] Der Vorstand. Tanzmusik^s; H Ä auf der Hardt • LL ME Ml 8^6 N 4^ M Preise der Plätze: JJgfö ö Mk. i °°. V°-°°r-°us Mk. 1.20 LW 08 üä J8 H B H HW BI M H Sattelvlatz Mk. 0.73, r. Bundesmitglicder Mk. 0.50 M M W KZ W W W W WT _ . Stehplatz Mk. 0.25, für Militär Mk. 0.20 WW Kg H jB M H 9 K H ■ H H orverkau f^bei Mitglied Fifiesleben.. Zigarrenhandlung, Bahnhofstrasse. | UW WH p M H |||g Bl S 9 während der Rennen findet rconzert statt. 4535 * W W 9 Veranstalter: »ad-viuh Germania, 6 essen. : 25jähr. Stiftungsfeste i S der Burschenschaft „Einigkeit"