Zweites Blatt M. 36 165. Zahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Mgi der den Str.io "3 Uhr •ive der th Jitai hnenweih .bis LZ.Juui 1911 tndait aus dem gn : und solider 5tü6v ebot bis zum 1. Äk loiclbit auch die K einreicheu. - l." i staub. Beckner des Bee 'schule RIES ässe 33 iiiiiiiiiiniiimiiiniiniiii ;h der Natur kt, Landschaft ebendaselbst erein Giessen 61 Zu dem Anträge. sprechen noch die Abg. Wolf- Stadecken und Iou f. (wild). Ter Ausschußantrag wird gegen die Stimmen der Sozialdemokraten angenommen. Der Antrag Ulrich ist demnach aügelehnt. Schluß der Sitzung 1.15 Uhr. Fortsetzung morgen 9 Uhr. Mittwoch. 12. Zebruar 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unioersiläls • Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Die „Giehener Zamilienblötter" werden dem ^Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisfclatt für den Kreis Gießen" zweiinal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Prinz Heinrich-Zlug 1913. Die offizielle Ausschreibung. Die Süüwcstgruppe des deutsch Luftfahrer-Verbandes gibt die offizielle Ausschreibung für den im Mai stattfindenden ersten „Prinz-Heinrich-Flug" (3. Zuverlässigkeitsflug am Oberrhern) bekannt. Der Wettbewerb ist national und bestehl aus einer Vorprüfung, drei Dagesflügen (Zuverlässigkeits-Etappen), bei denen die Gesamtflugdauer bewertet wird, und einer zweitägigen Auf- Uärungsübung. . Beginn des Fluges ist am' Pfingst-Sonntag (11. Mm) tn Wiesbaden. Am Tage vorher findet eine Vorprüfung der mcht der Heeresverwaltung gehörigen Apparate statt. Tie erfte Tagesetappe führt von Wiesbaden nach Kassel (ca. 165 Kmtr.) mit einer Zwsichenlandung in Gießen (65 Kmtr.). Am 12. Mar wird der Flug nach Koblenz fortgesetzt (ca 170 Kmtr.). Der nächste Tag ist ein Ruhetag. Am 14. Mai wird die ca. 200 .Kmtr lange Strecke Koblenz—Karlsruhe durchflogen. Durch nachträgliche Bestimmung kann die Durchfliegung gewisser Kontrollstellen, deren eine cü. Neustadt a. H. werden soll, angeordnet und die Etappe dadurch auf 300 Kmtr. verlängert toerden. Ter 15. Mai ist Ruhetag Ain 16. Mai findet zwischen Karlsruhe und Stuttgart eine Aufklärungsübung statt, nach deren Beendigung in Straßburg gelandet wird. Am 17. Mai wird der Prinz-Heinrich-Flug, durch eine weitere Aufllärungsübung zwischen Straßburg und' Freiburg in südlicher Richtung beendet. Ort der ^chlutzlandung ist Straßburg. Verschiebungen dieses Programms behält sich die Oberleitung vor. Ter Wettbewerb ist offen für: 1. Deutsche Offiziere auf Flugzeugen einer deutschen Heeresverwaltung oder der Marineverwaltung: 2. Flugzeugführer deutscher Reichsangehörigkeit, die aktive Offiziere oder Offiziere des Beurlaubtenstandes sind oder einem Verein der Südwcstgruppe des Deutschen Lufffahrer-Ver- bandes angehören und vonr Vorstand dieses Vereins vorgeschlagen werden. Als Wettbewerber gilt bei dieser Kategorie der Besitzer des Flugzeuges. Alle teilnehmenden Flieger müssen einen ununterbrochenen Flug von einer Stunde Tauer und mindestens zehn Flüge Mit Passagier misgeführt habeii, wobei sie wenigstens einmal die Höhe von 800 Meter erreicht habeii müssen: ferner müssen sie Hebung im Gleitflug besitzen. Die Mitnahme eines' Passagiers, der- aktiver Offizier, in Uniform« verabsckfiedeter Offizier oder Offizier des Beurlaubtenstandes sein muß, ist vorgeschrieben Der Passagier kann von Etappe zu Etappe wechseln. Be- ivertet wird bei den drei Zuverlässigkeitsetappen die Leistung nach der Gcsamtslugdauer. Diese setzt sich zusammen aus der reinen Flugzeit und aus der für Notlandungen gebrauchten Zeit, unter Hinzurechnung der zur Beseitigung solcher Scheiden gebrauchten Zeit, die beim Landen in Gießen oder aus einem Etappenort entstanden sind. Bei der Berechnung der reinen Flugzeit und bei der Belastung erhalten die schwächeren Motorc eine Vorgabe. Startet der Führer an dem vor geschriebenen Tage nicht, sondern erst am nächsten Tage, so wird die Flugzeit für diese Etappe mit 50 v. H. Aufschlag in die Bewertung gezogen. Legt^r die Etappe auch an diesem Tage nicht 'zurück, so hat er auf einen Zuverlasfig- kcitspreis keinen Anspruch mehr. Bei den Aufklärungsübungen stellt der Chef des Generalstabes der Armee die Aufgaben. Tie Bewertung geschieht lediglich nach militärischen Rücksichten. Tic teilnehmenden Flugzeuge müssen in Deutschland hergestellt sein, doch find Motoren beliebiger Herkunst zugelassen. Tie Zuvcrläfsigkeitsetappcn und die beiden Aufklärungsübungen müssen mit demselben Flugzeug zurückgelegt werden. Sämtliche Reparaturen sind erlaubt, ausgenommen das Auswechseln des Motors, des Flugzeugkörpcrs, der Tragdecke oder der Flügel. Weiterhin müssen die Bewerber um den Ehrenpreis des Kaisers die Zuverlässigkeitsetappen und die Aufklärungs- übungen auf ein und demselben Flugzeug zurückgelegt haben. Tie nicht der Heeresverwaltung gehörigen, für die Zuverlässigkelts-, etappen genannten Flugzeuge müssen in einer Vorprüfung den Beweis erbnngen, daß sie die von der Heeresverwaltung georderten Eigenschaften besitzen. Die Preise sind Ehrenpreise, sie zerfallen in: 1. Ehrenpreis des Kaisers für den Wettbewerber, der bei den Zuverlässigkeits- etäpren die geringste Gcsamtslugdauer erzielte und die Aufklärungsübungen mit Erfolg erledigte. 2. Ehrenpreis des Prinzen Heinrich von Preußeii „Prinz-Heinrich-Preis der Lüfte" für die beste Leistung bei der Aufklärungsübung. 3. Weitere Zuverlässigkeits- Preise 4 Aufklärungspreise. Beim Zuverlässigkcitswettbewerb steht für ieden Flugzeugführer, der die drei Zuverlässigkeitsetappen zurückgelegt hat, ein Preis zur.Verfügung. Auch die übrigen Wettbewerber und alle Passagiere erhalten Erinnerungsgaben. Beim Aufklärungswettbewcrb steht für je zwei Flugzeugführer ein Ehrenpreis zur Verfügung. Tic beobachtenden Passagiere erhalten gleichwertige Preise wie die Führer. Die Wettbewerber, die nicht aktive Offiziere sind, erhalten Geldentschädigungen, die gezahlt werden, wenn ihre Flugzeuge die betreffenden Tagesctappcn an den dafür bcsttmmten oder am darauffolgenden Aage erledigt haben. __ hessische Zweite Kammer. 45. Sitzung. bs. Darmstadt, 11. Februar. Präsident Köhler eröffnet die Sitzung um 10.20 Uhr. Er heißt die Erschienenen willkommen. Am letzten Samstag, so fährt der Präsident fort, verstarb der Gcheimerat Haas. Mit ihm ist eine hervorragende markante Persönlichkeit dahingegangen, die weit über die Grenzen des Vaterlandes hinaus geehrt und geachtet war. Was -er auf dem Gebiete der Organisation der Landwirtschaft seines Vaterlandes und des Deutschen Reiches geleistet hat, wird stets unvergessen bleiben, lieber ein Menschen alter war er Mitglied der 2. Kammer. Zahlreich waren die Anregungen, die er in diesem Hause gegeben hat. Tie Kammer hat ihm die hohe Ehre erwiesen, ihn fast 15 Jahre auf dem Präsidcntenstuhl zu sehen. Viele, die auch heute hier sitzen, haben mit dem Verewigten zusammengearbeitet. Sic alle, meine Herren, die Sie den Verstorbenen näher gekannt haben, wissen und fühlen, was wir in ihm verloren haben. Der Name des Gcheimerat Haas wird im politischen Leben unseres Hessen landcs unvergessen bleiben. Die Abgeordneten haben sich während der Rede von ihren Sitzen erhoben. Der Präsident stellt dies fest und dankt. Punkt 1 der Tagesordnung, Summarische Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben der Großh. Landes- k r e d i t k a s s c in den Finanzperiodcn 1908 und 1909 wird ohne Aussprache erledigt. Zu Punkt 2, Anfrage des Abg. Wolf-Stadecken, Geschäftsführung her hessischen Landwirtschaftskammer bctr., verliest Minister v. Hombergk eine ausführliche Negierungsantwort. Darin heißt cs, daß die Verteilung der Mittel durch die Kammer selbst geschieht. Sie geschieht nach den Anforderungen der Provinzialausschüsse. Der Minister gibt dann eine lange Zahlenreihe. Abg. Wolf- Stadecken (Bbd.) führt an, daß er die Anfrage nur gestellt habe, um der Legende cntgegenzutreten, daß Rheinhessen zugunsten Ob er Hessens hcraugc- zog en werde. Er wendet sich dann gegen die Fortschrittliche Volkspartci und ihre Flugblätter in dieser Angelegenheit. Abg. R c h (frs. Bp.) beantragt Vertagung der Besprechung nach DrucAegung. Das .Haus beschließt demgemäß. Punkt 3 betrifft die dringliche Anfrage der Abgg. Brauer und Gen. über N o t a r i a t s g e b ü h r e n. Staatsminister v. Ewald verliest eine Regierungserklärung, in der er das Ergebnis der Erhebungen mitteilt. Die Besprechung wird nach Drucklegung vertagt. Punkt 4, dringliche Anfrage der Abgg. Brauer und Gen., Beurkundung von Jmmobilarveräußerungen und Verfehlungen eines Notars in Rheinhessen. Auch hierzu verliest . Staatsminister v. Ewackd eine Regierungserklärung, darin über einige Verfehlungen eines Mainzer Notars berichtet wird, die auf 'disziplinarischem Wege bestraft worden seien. Die Besprechung erfolgt nach Drucklegung. Der Antrag des Abg. Ucbel, beperc Fahrgelegenheit für Arbeiter zwischen Frmikfurt und Groß-Zimmern, Dieburg usw. wird nach dem Ausschußantrage hierzu für erledigt erklärt 3u einer Vorstellung des Verbandes dcutlchrr Handlungsgehilfen zu Leipzig, Einführung des Fortbildungsschulzwanges für weibliche kaufmännische Ange st eilte spricht der Abg. Kor eil-Ingelheim (frs. Vp.), der zwar die Fassung des Ausschußantrages nicht glücklich findet, ihm aber doch zu- stimmt. Die Vorstellung wird im Sinne des Ausschußantrages er- Mr jji. 38 P!g. JjfÄ Redaktion, Expedition und 3)ruderet: Schul- sttaße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion: 112. Tel.-Adr.: AnzeigerGteßen. Deutscher Landwirtschaslrrat. ~ Berl i n 11. Febr. Die amtliche Gesamtvertretung der Lairdwirtschaft des Deutschen Reiches, der Deutsche Landwirtschaftsrat. trat heute vormittag unter dem Vorsitz des Präsidenten Grafen ^chwcrni- Locwitz im Sitzungssaale des Preußischen Herrenhauses zu ihrer 41. Plenarversammlung zusammen. Der vom Generalsekretär Professor Dr. a d e (Berlin) erstattete Geschäftsbericht bemerkt u. a. bezüglich der -L c ck- ungs - und B e s i tz st e u e r b c s ch l ü s s e des Reichstages, daß es unbillig erscheine, die Herabsetzung der Zuckersteuer von dem vorherigen Inkrafttreten einer neuen allgemeinen Besitz- stcucr abhängig zu machen: eventuell würde eine matzige und voraussichtlich bald wieder entbehrliche Erhöhung der Ma- trikularbciträge jeder neuen Besitzstcuer vorzu- °i C Präsident Graf Schwerin - L o e w i tz gab.hierauf in seiner Eröffnungsrede bekannt, daß der Kaiser inorgen, Mittwoch, tm Deutschen Landwirtschaftsrat persönlich erscheinen wird, und eröffnete sodann die Verhandlungen nnt einem Glückwunsch Tür die Kaiserliche Familie anläßlich der Verlobung der Tochter des Kaisers. Er schloß mit einem Hoch auf den Kaiser, die deutschen Bundesfürsten und die Freien Städte Staatssekretär Dr. D e l b r u ck überbrachte die Gruße des Reichskanzlers, worauf Reichsrat Dr. v. Buhl (Deidesheims über die f a g c des deutschen Weinbaues einen eingehenden Bericht crstattere. Er legte die Ursachen für die schwierige Lage des deutschen Weinbaues dar und sprach sich fürjne unbedingte Beibehaltung des Rcblausgesetzes aus. — Der Reichstags- und Landtagsabgeordnete Wallenborn (Remagen) ergänzte die Ausführungen nach verschiedenen Richtungen hin und wandte sich besonders gegen die Bevorzugung, welche der ausländische Wein gegenüber dem deutschen bei der Einfuhr erfahre, wobc-i er eine bessere Berücksichtigung und einen wirksamereit Schutz des deutschen Weines in späteren Zollvcrträgen forderte. . An den Kaiser wurde ein Glückwunschtelegramm gesandt, worauf nach Vorträgen des Domänenrats R.ettig (Rostock) und des Geh. Justizrats Schneider (Stettin) über die Verhandlungen des Ausschusses für Handelsgebräuche der Vertreter der Kolonialschule in Witzenhauscn a. d. W. über die wichtigsten Produkte unserer deutschen Kolonien einen Vortrag hielt. ledigt. , Für erledigt erklärt wird eine Vorstellung des allgem. bcuticfieii Schriftvereins, Erhaltung der deutschen Schreib- und Truckschrfit, ebenso eine Vorstellung des Philipp Volk II. Wwe. Erben zu .Höchst i. O., Entschädigung für die durch Einführung des .<>ünd- holzstenergesetzes erlittenen Verlustes. Heber die Vorstellung der Schachtelmacher Philipp Hoss- mann III und Georg Trinkaus ITT von Brensbach, Entschädigung der durch das Zändwarcusttuergesetz entstandenen Verluste kommt es zu einer Aussprache, an der sich die Abgg. Ulrich l^oz.', Mergel l (natl.) und Ministerialrat Hölzi nger beteiligen. Das Haus schließt sich dem ablehnenden Standpunkt des Ausschusses an. Glatte Erledigung finden die Vorstellungen der Wwe Haust um Gewährting einer GnadenpenNon und dc^ Jakob Leonhard, betr. Aufnahme in das Beamtenverhaltms der Eisenbahn-Handwerker-Kolonncnführer. Zu der Vorstellung der Steuerausseher G i m b e 1 u. Gen. xu Mainz In in Erlaß der Rückzahlung der zu viel erhaltenen --chiffs- begleitungsvergütung macht .. . ,. , < - Geheimerat Dr B c ck c r Ausführungen, die dahin gehen, daß Man der Rückzahlung zustimmen möchte, die ja auch bereits ßccr und Flotte. Die Errichtung neuer Maschinengewehr- kompagnien wird nicht zum 1. April, sondern erst zum 1. Oktober 1913 erfolgen. Die noch fehlenden Maschinengewehr- lompagnien, die der Reichstag bereits im vorigen Jahre bewilligt hatte, werden deshalb erst zum 1. Oktober errichtet, weil es zurzeit noch an genügend ausgebildeten Manrw schäften fehlt. Die neuen Kompagnien werden dadurch gebildet, daß ein Teil von ihrer Mannschaft den alten Kompagnien als Stammannschaft entnommen wird und der Rest durch Rekruten ausgefüllt wird. Aus diese Weise werden im Sommer 1914 alle b.'willigten Maschinengewehrkompagnien vollständig änsg.bildete Mannschaften besitzen. Für den Kriegsfall ist indes schon jetzt für die volle Bedienung aller vorhandenen Maschinengewehre gesorgt, da sowohl im eHrbst 1912 wie zurzeit und später im Früh--- jnlyr 1913 Mannschaften des Beurlaub(enstandes ausgebildet worden sind resp. ausgebildet werden. Wsill ^Schule n?.eldWen lde Schul. len. Olltiti 11 rorP*terauSgenom'men. Gegen diese^ Entschließung wenden sich Vertreter des Zentrums, wie der Sozialdemokratie und der Nationalliberalen, mit der Begründung, dm Ausschuß könne nicht die Verantwortung für eine solche Feit legung übernehmen, solange man nicht alle Konsequenzen übersehe. Ein Vertreter der Sozialdemokratie erklärte die Zu - stimmun g seiner Partei zu der M e hr f ord cr u n g von zwei Jntcndanturräten, nachdem' auf Anfrage ein Vertreter des Schatzamts erklärt hatte, daß hierdurch auch eine Entlackung des Rechnungshofs von untergeordneten Dingm erreicht werden könne. Seine Partei sehe in dieser Mehrforderung eine 'Ersparnis und stimme zu. Tie M e hr fo r der u n g wird m i\r Mstimmung angenommen, mit den Stimmen der Konservativen, Nationalliberalen und Sozialdemokraten gegen Zentrum und Volks Partei. Die Entschließung der Volkspartci wird gegen die Stimmen der Antragsteller abgelehnt. Der Ausschuß für die Konkurrenzklauiel »ährte heute seine Beratung zu einem gewissen Abschnitt. Es ergab sich nämlich aus den Auseinandersetzungen die Wahrscheinlichkeit einer Einigung zwischen Liberalen und dem Zentrum. Beide Griippen haben MänderungSaniräge gestellt. Das Zentrum will ein Konkurrenzverbot mir für zulässig halten, um den Prinzipal davor zu schätzen, daß Geschäfts- und Be- triebsgcheimniffe und sonstige wirtschaftliche SSerte, die gerade zum lvohlerworbenen Besitzstand feines Geschäfts gehören, in einer über den üblichen Wettbewerb hinausgehenden Weise verwertet werden. Die in diesem Falle zu zahlende Entschädigung soll im ersten Jahr mindestens dem letzten Gehalt des Handlungsgehilfen gleichkommen und im zweiten Jahr mindestens dreiviertel dieses Betrages erreichen. Das soll sich um ein Viertel erhölien, wenn das Konkurrenzverbot den Gehilfen zum Wechsel des Geichälts zweigcs oder tdes Wohnortes nötigt. Ter Antrag der Liber a l c n will die Konkurren.zklausel nur .zulassen für Handlungsgehilie,» in der Stellung eines Geschäftsführers, Betriebs-, Füial- oder Abteilungsleiters oder einer anderen leitenden Stellung oder der eines Gefchäftsreisenden, oder wenn er Einblick in wesentliche Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse bat. Die Entschädigung soll dem letzten Jahreseinkommen gleichstehen und die Beschränkung soll nur ein Jahr gelten, und sie soll unverbindlich sein, wenn der Prinzipal kein berechtigtes Interesse nachweist oder die Be,chrän- kung eine unbillige Erschwerung des Fortkommens des Gchilseii enthält. . „ Die Regierung hält eine Zustimmung zu einer Regelung auf diesen Grundlagen für möglich, warnt aber vor der Ein- arbeitung einer Gchaltsgrenzc. Morgen geht die Beratung weiter. Der Wahlprüfungßautzschufj erklärte heute die Wahl des Abgeordneten Dr. Cohn (Nord- | Hausen, Soz.) für gültig. _____________________ Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen 9 Abg. Kyr eil-Ingelheim (frs. Vp.) tritt für den Ausschuß- antrag ein, der Erlaß der Rückzahlung fordert. Die Schuld trage die Mainzer Finanzbehorde. Wg Mvltha n 'Ztr.> lchließt sich an Abg' Bach (natl.) empfiehlt Annahme des Auszchußantrags. Zn der Frage der Diäten sprickst _ Geheimerat Tr. Becker: Die ^tcueraufieher m Heuen erhalten weniger Diätetl als in Preußeii, daher die oft gerügten Ans Stadt und Eand. Gießen, 12. Februar 1913, ** Ordensverleihung. Der König von Preußen verlieh dem Musketier Phil. Messerschmidt im Infanterie- Regiment Prinz Karl (4. Hessisches) Nr. 118 die Rettungsmedaille am Bande. " Aerztekonfereyz. Die für den 1. Februar hier (Kinderklinik) vorgesehen gewesene Aerztekonserenz findet nunmehr am Samstag, 15. Februar, nachmittags SVi Uhr statt. ** N e u e G e r i ch t s a s s e s s o r c n. Durch Entschließung des Ministeriums der Justiz wurden die Referendare Aug. D Ton von deii Petenten gesprochen habe. , Wg. Dr. Fulda (Soz.) konimt nochmals auf einige Mß- stände zu sprechen und regt die Schaltung emes interEstischm Bahnhofes während des Umbaues des..FranAt^«^..H^Mahn- hofes an. Im übrigen rügt auch er die .Naßregelung der cke- tenten seitens des Ministers. r Finanzminister Tr. Braun.verharrt daraul, daß der ^.on derart ist, daß ein Eingehen auf die Eingab. n nicht angebrackck ist. 1Äc Vorstellung wird für erledigt erklärt. Zu dem Aiitrag der Wg. Ulrich und Gen., die Ausbildung befähigter .Kinder unbemittelter Eltern bctr., spricht Mg. Urstadt (frf. Vp.), der auf die erhöhten Kosten hln- weist, was eine Erhöhung der Stipendien noticenbig mache. 4,er Redner wünscht eine Kumilierung der durch die Freistellen gewährten Stipeiidien. - ■ Abg. Ulrich (Soz.): die in deut Anträge geiordcrten 5G000 Mark sollen auch $ur Beisteuer Iwr Lebenshaltung dienen. Unbentjerm unb Kurt H ann er aus Bübingen zu Gerichts- offefforen ernannt ** Lehrerpersonalien. Der Großherzog hat den Zeichenlehrer am Realgymnasium zu Darmstadt Emil Bender auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, in den Ruhestand versetzt und ihm aus diesem Anlaß die Stronc zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Ernannt wurde der Lehrer Johann Boos zu Mörlenbach zum Reallehrer an dem Realgymnasium zu Mainz unter Belassung in der Kategorie der Votksschullehrer. Uebertragen wurde dem Schulamts aspiranten Wilh Grund ans Pfungstadt eine Lehrerstelle an der Gemeindcschule zu Hahn. ** Erledigt ist die Stelle eistes Stenerauf- sehers bei dem Hauptsteueramt Worms zum 1. April. **RotesKreuz. Der LandesverbandHessen des Deutschen Frauenvereins vom Roten Kreuz für die Kolonien sendet im Lause dieses Monats seine erste Schwester im Dienste werktätiger Nächstenliebe hinaus in die Kolonien. Schwester Wcra ist für vier Zaljre nach Tsingtau verpflichtet und hat sich zunächst im Marinelazarett mit Säuglings- und Kleintinderpflege zu b. fassen. Möge ihre verantwortungsvolle Tätigkeit recht ersprießlich sein. — Aus Swakoprnund, wo der Landesverband durch seine Beihilfe den Bau einos neuen Heimes für den blühenden Kindergarten zu ermöglichen gedenkt, wird von Pfarrer Hasentamp über eine sehr sinnige Weihnachtsfeier berichtet, die nach deutscher Weise von den kleinen Kolonie-Deutschen veranstaltet wurde. Seit 1. Januar hat der Kindergarten in Schwester Elsbeth Torsf eine neue Leiterin. Vorkämpfer deutscher Kultur und Gesittung, .wenn sie fern von der Heimat erkranken, treu zu pflegen und „Jung-Deutschland" in den Kolonien zu einem fräfti^en und gesunden Nachwuchs heranziehen zu helfen, das ist die Aufgabe der vom Verein hinausgesandten Schwestern. ♦* Kreis-Ziegenzuchtverein Gießen. Im Auftrag des Äreis-Ziegenzu.chtvcreins finden Vorträge über Ziegenzucht statt am Samstag, abends 8 Uhr, in der Stadt Kassel in Gieß en und am Sonntag, nachmittags 3i/g Uhr, im (Hasthause zur Post in Ober-Hörgern. Redner ist bei beiden Versammlungen Oekonomierat Weitzel in Lich. Landkreis Gießen. sch. Utphe, 10. tfcbr. Den, Beispiele anderer Orte folgend, veranstalteten auch unsere Lehrer einen wohl- gelungenen Elternabend. Mittags und abends war der Schulsaal dicht besetzt und Eltern und Freunde der Schule lauschten auf die von den Kindern vorgetragenen Stücke ernsten und heiteren Inhalts. Im Mittelpunkt stand ein Vortrag des Lehrers Biedenkopf über .Schule und Elte rnhau 3*.—Lehrer ©rem m von hier gewann gelegentlich der Friedberger Pferdeinarktoerlosiing ein Pferd, das er für 740 Alk. an Pferdehändler Frensdorf verkaufte. — Lumda, 12. Febr. Unsere allseitig beliebte Heb- '•nme Margarethe Kramer blickt heute auf eine 40jährige Dienstzeit zurück. Trotz ihres vorgeschrittenen Alters waltet sie ihres Amtes noch mit jugendlicher Irische. Kreis Alsfeld. ok. Grebenau, 11. Febr. Der Rahnbau Alsfeld— Nieder — Aula hat heute sein erstes Menschenleben gefordert. Eine Brücke, auf der eine Feldbahn lief, stürzte ein und begrub eine Anzahl Arbeiter unter sich. Durch einen herabfatlenden Kippwagen wurde ein Arbeiter getötet, während ein anderer einen Beinbruch erlitt. Letzterer mürbe in das Kreiskrankenhaus nach Alsfeld verbracht. Kreis Friedberg. L. Fried berg, 10. Febr. Der neue Güterbahn - Hof ist vollendet und für Wagenladungen dem Verkehr übergeben worden. Die elektrische Leitung ist seit voriger Woche eingeführt. x Nieder-Weisel, 11. Febr. Im verflossenen Jahre sanden im Johanniter-Krankenhause 3 2 3 Kranke Aufnahme und Verpflegung. Tas Krankenhaus hat gegenwärtig 42 und nach Vollendiina des Umbaues 70 Betten r. Reichelsheim, 10. Febr In der Hauptver- s a m m l u n g des l a n d iv. Ä o n s u m v e r e i n s mürbe die Fahresrechnung für 1912 genehmigt und dem Vorstande Entlastung erteilt. Für das ausscheidende Borstandsmit- glieb K. L. Faist wurde Herm. Zimmer gewählt. Der O-esanttwarenbezug betrug 1912 28 049,13 Mk. Der 216 Mk. betrogenbe Reingewinn wurde dem Reservefonds zugeschrieben. Die Mitgliebcrzahl des Vereins betrug Ende 1912 121. — Der Vorschuß- und K r e d i t v er e rn begeht in diesem Jahre seine öOjährige Gründungsfeier. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Klein-Steinheim, 10. Fevr. Hier ist am Sonntag beim Fußballspiel der etwa 17 Jahre alte Josef Dueline während des Fußballspieles plötzlich zusammengestürzt und war sofort tot. Kreis Wetzlar. — Wetzlar, 11. Febr. Die Handelskammer Wetzlar hat angeregt, den Bau des neuen Stationsgebäudes, der seiner Verwirklichung entgegengeht, zu beschleunigen. — DaS Gesamtergebnis der Viehzählung am 2. Dezember 1912 gestaltet sich für den Kreis Wetzlar: Pferde 1400 (1911 1408), Esel 15, Rindvieh 30 453 (29 040), Schafe 4692 (4894), Schweine 23 321 (21 844), Ziegen 4815, Federvieh 117 702 und Bienenstöcke 3029. h. Hochelheim, 11. Febr. Unser 1. Lehrer Braun, der nahezu 30 Jahre das Schulamt in hiesiger Gemeinde versieht, beabsichtigt, mit Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand am 1. Mai in den Ruhestand zu treten. CandwirticbafL = Großen-Linden, 11. F ein norwegisches Militärkommando unter der Führung des Oberleutnants O e st- g a a r d. Nonvegen war offiziell durch Legationsrat H u i t s e l d t von der Norwegischen Gesandtschaft in Berlin Der treten. Die Deutsche Meisterschaft wurde von dem Norweger Bergendahl gewonnen, der die Heiden Seniorenläuse (Dauerlauf und Sprunglauf) als Erster beendete. Die Resultate waren im einzelnen: Seniorendauerlauf über 15 Kilometer (18 Teilnehmer): 1 Bergendahl-Christiania 1 St. 23 Min. 55 Sek., 2. Lellefno-Christiania 1: 26: 30, 3. O. Schmith Dresden 1: 27:42 — Juniorenlauf (11 Kilometer) 11 Teilnehmer: 1. Roß- bad>-Sonneberg 1: 25 : 29. Hindernislaus über 2,0 Kilometer (12 Teilnehmer): 1. Staurheim-Cl?ristiania, 2. Villing- Freiberg. — Offizierslauf über 11 Kilometer (12 Teilnehmer): 1. St. Wilser (3. Feldart.-Regt.-München) 1:26:31, 2. Lt v. d. Planitz (21. Ul.-Regt.) 1:26:43, 3. Lt. Schruger (18. Inf.-Regt.) 1:36:21. — Militärlanglauf über 11,0 Kilometer (97 Teilnehmer): 1. 10 Jägerbataillon-Goslar, 2. Inf - Regt. Nr. 142-Mülhansen i. E., 3. Inf.-Regt. Nr. 171-K'olmar i. 'E.: AewinncrdesSchweden-Pokals ist das lO.Jägrr Bataillon-Goslar. — Seniorenfprunglaus (30 Teilnehmer): 1. Bergendahl-Chrifttania (281/.- Meter), 2. Sraader-Mün- chen (25 Meter), 3. Knudsen-Mühlbach, Oesterreich (23 Meter). Den Tamenpreis der Herzogin von Sachsen-Cv- burg-Gotha für den schönsten Sprung gewann Bergendahl. — Juniorensprunglauf (20 Teilnelpner): 1. Paul Weigel- Lauscha, 2. Rausd--Oberau. Beide wurden zu Senioren ernannt. — Die Preisverteilung fand durch den Herzog und die H'c r - io gin von Sachsen-Coburg-Gotha statt. Wandern und Keifen. — Friedberg, 10.Febr. Der Tannusklnb „W e tt e r a it* und Zmeiaverein Friedberq-Bad-Nauheim deS V. H. E. unternahm unter Führung von Ingenieur Wolf- Bad- 9lanbetm gestern feine 11. Programmn'andernng. Von Salzhausen ging es in fünfstündigem Marsch über den .Rabenküvvcl' nach Forftl'ans Glaubzahl und bann weiter über Ulfa und Ctornfels nadi billigen, wo ein gemeinschastlicheZ Essen eingenommen wurde. (RericbtsfaaL 4- Berlin, 10. ?ebv. Im Prozeß der Kgl. B e r n st e i n- werke in Königsberg wird nur an drei Tagen in der Woche verhandelt, ba bie Rammet noch die laufenden Geschäfte mit zu eile- bigen hat. Ter Zeuge Tiebgen von bknBernstemwcrken befunbet u. a., baß für iogeimmUe „^heicn I", bas finb bie größten vorfommenben Stücke von Rohbernstem, bie deutschen Fnbrikanten 132 Mk. zahlen müssen, ivnhrenb England 155 Mk., Frankreich 12 Mk., Oesterreich 12H,75 Mk., Rußland 135 Mk. und die Türkei 130 Mk. zahlen mußten. Auf Befrageu des Angeklagten Tnrgog iStolv) gibt bet Zeuge zu, baß bie bentjdien Fabrikanten stets bar zahlen müßen, während den Wiener Firmen Kredit eingeränmt wirb Ter Zeuge gibt ferner auf Befragen beS l'orfigenben zu, baß bie Königlichen Bernfieimverke sogenannte.Preßstiste', baS ist Preßbernslein, bet nicht in Platten, sondern gleich in Stiften, wie sie zur Svitzrn- fabrifntion gebraucht iverben, Hergestellt wirb, nicht fabrizicien bürsten, unb baß bie Beriifleinwerke wegen ber Verletzung bieieS einer Firma' Simon in Berlin gehörenden Patents bestraft worben finb. Tas Urteil ist kurz vor Weihnachten vor. IS. vom Reichsgericht endgültig bestätigt worden. Tie Verhandlung wird noch mehrere Wochen in Ansvruch nehmen. 4- B e rltn, 10. Febr. In dem Prozeß Sattler wirb bie Beweisaufnahme immer an brei Wochentagen fortgesetzt, so daß bie Toner bes Prozesses noch qnr nicht abzuseheil ist unb sich wahrscheinlich noch mehrere Monate hinziehen ivnb. O 'Blün eben, 1 . Febr. Ein früherer Laiibtagsabgeorbneter, der sich voliujd) zur Zentrumsoartei hielt, hatte sich in ber Person beS vraklifchen Älrztes Dr. Josef Hauber aus 'JlrnSboif vor bei Strafkammer Teggenbori wegen fortgesetzter S t e u e r() i n t c v ziehungen zu verantworten. Ter Ltaalsauwalt beantragte eine Gelbürafe in Höhe bes zehnfachen 'Betrages ber hinterzogenen Steuern. Auch wenn er biete Strafe bekomme, habe er immer noch ein gutes Geschäft gemacht Tas Urteil ber Strafkammer, beiien Perkimbigimg einige Tage ausgesetzt worden war, lautete auf eine Gelbfirafe von 2536,27 Pil^ im Aichlbeitreidungsfalle auf zwölf Wockien Hast. Ijatidei und Verkehr. Volkswirtschaft. ** Tie Kohl'enprodnktion in Hessen. Tic Statistik ber Kohlenprobultton für das Großhcrzogtum Hessen weist für Januar 1913 solgende Zahlen nach. '2ln Rohbraunkhlen wurden gefördert 41964 Toimen, verkauft 100 Tonnen Der größte Teil der Rohlotz.e wurde weiter verarbeitet oder war zur weiteren Verarbeitung bestimmt. Aus den vcrarb.iieren Rohkohlen wurden erzeugt 2025 Tonnen Braunkohlenbriketts und 784 Tonnen Nah» Preßsteine. Unter Berücksichtigung der aus^ Vormonaten über»i nommcnen Bestände, sowie des Absa» es und Selbstverbranchs ver- blieben abfatzfähig — Tonnen Rohlohlen, 801 Tonnen Briketts. und 1607 Tonnen Naßmeßsteine, zusammen 2408 Tonnen Braun-V kohlenprodutte, int Gesamrwerl von 30 300 Mk. ** Nachtabonnementsgespräche find vom 1. Mär» ab auch im Verkehr mit luxemburgischen Orten zugelassen. Tie Bedingungen für derartige Gespräche sind: 1. Die Fernsprechverbindungen zwischen Orten, in denen Nacht-Fernsprech- dienst abgehalten wird, können von den F-ernsprcchteilnehmern zur Nachtzeit sowohl zu Einzelgcsprächen als auch zu Gesprächen int Abonnement benutzt werden 2. Gewöhnliche unb dringende Einzelgcspräche sind unter denselben Bediitgungen wie am Tag« zulässig. Sie können indes nur zu den durch Abonnements itidjt belegten Zeiten abgcwickelt werden. 3. Abonnemcntsgesprächc sind sür solche Gesprächsverbindungen zulässig, die täglich zwischen denselben Teilnehmern zu denselben Zeiten hergestellt werden. 4. Aus Al-onnemcntsgespräche finden die Bestimmungen des Reglements (Lissaboner Revision 1908 zum Internationalen Tclegraphen- verttage unter LXVIII H, Anwendung. 5. Als Nachtzeit, während der Abonnementsgesprächc stattfinden können, gelten die Stunden von 9 Uhr nachmittags bis 7—8 Ubr vormittags (M. E I L 6. Die Höchstdauer eines Abonnementsgespräches beträgt 12 Minuten. Bei Abonnementsgesprachen von längerer Dauer ist eine besondere Verständigung zwischen den Verwaltungen erforderlich Mehrere zeitlich getrennte Abonnemcntsgcspräd'.e zwischen denselben Teilnehmerit in derselben Nackt sind zulässig, soweit die Zeiten nicht burd) andere Abonnements in Ansprudi genommcir Werden. 7. Für Abonnementsgesprächc ist die Hälfte der Gebühren glcid)langer gewöhnlicher Tagesgespräche zu erheben. 8. Die Anträge nut Abonnements sind bet der Vermittelungsanstalt am Orte einzureichen. 9. Tie Bestimmungen über Abonnements- gesvräche finden auch Anivcndung auf Gespräd>sverbindungcn von und mit Teilnebment in Ortsnetzen ohne Nachtdienst, soweit zu dem Zwecke Berbindungsleitungen nach Orten mit Nachtdienst verfügbar sind. In solchen Fällen wird die Sprechstelle im Ortsnetz ohne Nachtdienst sür die Tauer der Nachizeit mit der Vermittelungsstelle eines Ortsnetzes mit Nachtdienst verbunden; diese hat die Abonnementsverbindung berzustellen und die crsordcr« lichen Auszeichnungen zu führen. f Vüchertifch. — Neuerscheinungen der Universal-Biblio- t h e k. Von den Neuerscheinungen ber Reclamschen llniversalbiblio- thek sind zu nennen: Nr. 5491—5493. Barsüßele. Sine- Schwarzwälder Torfgeschichte von Berkhold '2buerbad). Singeleita und hcrausgLgcben von Dr. Sugcit Wölbe. Mit dein Btldnis des Ticksters. — Nr. 5494. Otto der Schütz. Eine rheinisch» Geschichte in zwölf dlbenteuerit von Gottfried Kinkel. Herausgegeben mit einer Einleitung von Dr. Max Mendheim. dein Bildnis des Ttchters. Geb. 60 Psg., in cleg. Lederbaud mit Goldschn. 1,25 Mk. — Nr. 5495. Alexander. Tragöi« in fünf Aufzügen vorn Grafen Gobineau. Teutsch von Ludwig Schemann. —Nr. 5496. 14-1—3 und a n d e r c G e s ch i chken Von Erwin Rosenberger. — Nr. 5497. Aus den ErGb lungen eines alten Tambours. Von Edmund Msstr. Mit einer Einleitung von Gustav Prendel und bem Bilims de» Dcrsassers. Geb. 60 Pfg. Inhalt: Einleitung. — Ann' ?>iv«" undneunzig. — Vom großen Bart. Rolof, ber Rsrut Nr. 5498. Berühmte Kriminalfälle. Nach dem Neu« Pitaval und anderen Ouellcn. Hcrausgeg. von Dr Mai Meitd- heim. Sicckentes Bändchen: Die Mönche von Ezenstock)au. Bearbeitet von Polizeikommissär Ehrensreund (ll. Tartaruga — Nr. 5499. Dichter-Biographien. 17. Bd. Ehrtstoph Martin Wieland. Von E. Merker. Mit Wielands Bildnis. Geb. 60 Pfg. — Nr. 5500. Der dankbare Heilige und andere Novellen. Von Carl Busse. Mit einer Einleitung von Gotthold Schulz Labisckin und dem Bildnis Carl Busses. Geb. 60 Pfg. Inhalt: Anleitung. — Der danklmre Heilige. — Der kleine Buddha. — Ein Abendmahl. — Kopula. Märkte. ke. Frankfurt a. M., 11. Febr. freu- und St rob markt. Angefahren waren 14 Wagen Heu, Waaen Stroh. Bezahlt wurde für vcn B,'i'f-3,'>0 Shob fflornlonqfiroh) O.oo - 0.00 Tlf, Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft flott. Ti^ Zufuhren waren aus Obeihehen und aus den Streifen Tieburg um"' vanau Meteorologische Beobachtungen der Station Siebe» E Fehl. Wetter L- -S ®89 1911 8 iS! es S L es @1 «31 11 61.4 102 6 7 72 N 8 2 Sonnenschein 11. 911 62,7 60 60 86 NE 2 10 Bed. Himmel 12. 63,3 0,5 4,8 100 NNE 2 10 Nebel Höchste Temperatur am 10. bis 11. Februar — 4~ 10,6* C, Niedrigste , , 10. , 11. , — -f- 4,1'0. Lliederschlag: 0,0 mm. pikante?kcuheitenr ■ 2 fvekikat, praktisch, preiswert» TÜRK«PABSTs — FRANKFURT-MAIN--- Sproßen-Paste Maöes-Herings-Pasfe Mayonnaise mitDomatsn Muss es immer Fleisch sein? Diese Frage sollte sich jede Hausfrau vorlegen, wenn ihr für das frische Fleisch fast unerschwingliche Preise abgefordert werden. Fleisch kauft man hauptsächlich seines guten Geschmackes wegen, denn eigentlichen ^Nährwert bieten auch andere Nahrungsmittel iy Hülle und Fülle. Es gibt ein ausgezeichnetes Mittel, Gemüse, Hülsenfrüchte, Reis u. a. mit dein angenehmen Geschmack des Fleisches zu versehen: es ist Liebigs Heisch-Extrakt. Mit Hilfe von Liebigu vereinigt man die Vorzüge der Gemüsekost mit denen der Fleischkost. Machen Sie deshalb noch heute einen Versuch mit (DVil Liebig’s Fleisch-Extrakt SS ÄSiM1 -rj »trm. firlfn"«’!*- Ä-Attll 7-8'n üeV,”K Plockf AnannNe ■tab'c ivobnur fefl U. I grril 1918 n ll d!Knn i-Mnmcr Iftniie. 'm « Nie 1« dct •nieten. Näd. L'mm.-Wob Mt*2- I M I 3inii,icrn K.A Ns-«! ! grülcft Pb vlötaaem. llpril au vrr ! ftMTrcnloo. o zü Ml 5.W1.' r o-ioftt- z v 5'Rmmer 4 kbör, elcftr. i iu vermieten. Jläb. Blcii) «ihificnbci J-Bimmetrool per 1. Avril 'Peil, ttail Jiciuciflidic, i ö-3iüinieri yobtiiiti uni \\ | 4 Z I 3im.-$ Din. Frantz 2cOönc 4 mit Mobil 072f)i « 31 4-3 mit und ol Eredncrft Roonj 4 flimmer, allem flnbc StäbCKOjti Rarlniräcr wt 1. Avril t'flim.-Wolii »ernt. Wonidtbcn 1 Zimmern I Wi rf °liri. ^Bitner >K Äctcv ;'e,M9o l'Äe-ir W L 3 Z1 ®nc3:3i, flubeb ’«ou ober i. Ä__Carl ,'jnunierem i'ZlWtk- 5*1- Avril •mnietcn. w( v i ^'mmer »ebner ft Kbrnstr.z Jwr id).3:i *L,ofori ob. L Ad Versteigerungen Freitag, d. 14. Febr. 1918, 11.30 Uhr vorm. werden auf dem Hofe der neuen Kaserne zwei ausrangierte Krümper- pferde öffentlich meistbietend, gegenBarzahlmig versteigert. Krümper-Verwaltung Jnf.-Rcg. Zlaiser Wilhelm. 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Lpcisekartoffcln wie Vater Rhein, Uvto dgte und Odenwälder Blaue zu nachmittags 3 Uhr, statt. 01057 Hiermit die schmerzliche Mitteilung, dass heute nacht 1 Uhr mein unvergesslicher, lieber Gatte, unser guter Bruder, Schwager und Onkel Herr Emil Kreiling im Alter von 52 Jahren ganz unerwartet in ein besseres Jenseits abgerufen wurde. Um stille Teilnahme bittet die tieftrauernde Gattin Berta Kreiling, geb. Günther. Giessen (Hammstr. 8 III.), den 12. Februar 1913. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass meine liebe Gattin, unsere gute Mutter, Grossmutter, Schweste-, Schwägerin und Tante Frau Marie IVIüIler im 50. Lebensjahr gestern sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Familie Georg Müller IV. Hausen, den 12. Februar 1913. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 13. Februar, Die Beerdigung findet Freitag, den 14. Februar, nachmitt. 3 Uhr, auf dem neuen Friedhöfe statt. 01073 Gestern abend 6 Uhr verschied sanft nach langem schweren Leiden mein lieber Gatte, unser guter Schwager und Onkel Heinrich Osswald II. im Alter von 48 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth Osswald Ww. Wies eck, den 12. Februar 1913. Die Beerdigung findet Donnerstag, nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhause aus statt. (1070 MstasiW Kari Stoppel a (liessen So»ncnMtraß<* IS (früher 31) — Telephon 631 erteilt Kat in Rechtssachen, empfiehlt sich in Anfertigung von Gesuchen. Steuerdeklarationen. Forderungsbeitreibung. Aufst. v. Vermögensverzeichnissen. Auskunft u. Vertretung in Erbschaftssachen vor Gericht und Anleitung von rechtsgültigen Privat-Testamenten. (0638 Sprechstunden: 8—7 Uhr, Sonntags: 10—2 Uhr. bat in airKi.cn «ui ichneidtnden Solinger Stahlwaren bestelle tolori in eigenem Interesse unseren Rauptka- lalOfl üticr tausende Hriikel aller flrf, den wir gratis und franko versenden. 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