Nr. 259 Drittes Blatt M. Jahrgang Erschein! täglich mit Ausnahme des Sonntags. Eeneral-Anzeiger für Tberheffen itgcn Unterstützung der wirtschaftlich Schwachen, Hand in Hand damit geht die Vermehrung der kommunalen Tätigkeit. Das Beamtentum nimmt heute eine ganz andere Stelle ein wie früher und cs muß das ihm langsam wieder zufallende Vertrauen der Bevölkerung dadurch rechtfertigen, daß jeder Beamter sich als Mitarbeiter am Gesamtwohl fühlt. Die RechtsftcmdlM im Volke ist groß, unser heutiges Recht wenig volkstümlich und seine Handhabung sehr um- ländlich und schwierig. Das alles spricht nachdrücklich für die Rechtsauskunftsstellen. „ x Der andere Vortragende, Dr. Hüttner (Essen), verglich die Weltfremdheit der Richter nrit der Rechtsfremdheit des Volkes. Die Rechtsaustunstsstellcn sind berufen, mitzuarbeiten, um das Volk für Recht und Staatsleben zu interessieren, Rechtskenntnisse zu verbreiten und das Rechtsgefühl zu stärken. Hierzu dienen besonders die gemeinnützigen Rechtsauskunftsstellen, deren Förderung auch eine Förderung der gesunden modernen Rechtsentwicklung be- Handel unterstützten. _ .. „ . Verbandsvorsitzender Oberbürgermeister Kaiser (Neukölln) besprach das Tl)ema „Die gemeinnützigen Rechtsauskunftsstellen des A u s l a n d e s". Er wies darauf hin, daß die führende Stellung Deutschlands auf dem Gebiete der gemeinnützigen Rechtsauskunft vom Ausland voll anerkannt werde, daß aber auch im Auslände selbst sel/r beachtenswerte Rechtsberatungseiurichttlngen bestehen. Die Vereinbarung gegenseitiger Gewährung von Rechtshilfe bezeichnete der Vortragende als außerordentlich wichtig und machte dahingehend ausführliche Vorschläge. Ein Antrag, wonach die deutschen und ausländischen gemeinnützigen Rechtsauskunftsstellen sich vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Organe zur Einrichtung einer internationalen Vermittlung von Rechtsauskunft und Rechtsschutz vereinigen sollen, wurde unter Darlegung bestimmter Regeln einstimmig gutgeheißen und der Deutsche Verband beauftragt, mit den Rechtsauskunftsstellen des Auslandes zwecks Anschlusses an die Vereinbarung heranzutteten, nachdem in einer kurzen Aussprache sämtliche Redner den mit Beifall aufgenommenen Ausführungen der Vortragenden beigetreten waren. — .Hierauf wurden die weiteren Beratungen auf morgen vertagt > DarHraurnstimmrech» im Urteil der Männer Finnlands. Seit den letzten Landtagswahlen in Finnland gibt es in diesem Lande des Frauenstimmrechts 21 weibliche Abgeordnete, also mehr als je vorher. Dieser Umstand verleiht einer Äcuherung angesehener finnischer Männer über das Frauenstimmrecht erhöhte Bedeutung, aus dem die „Zeitschrift für Frauenstimmrecht" ein Urteil herausgreift, nämlich das des Senators Let Mechelin, P-wsessors des Rechts an der Universität Helsingsors und Vizepräsident im finnischen Senat. „Da die weiblichen Mitglieder keine besondere Partei im Landtage bilden," so urteilt Professor Mechelin, „so kann man sie nicht als Ganzes beurteilen, sondern muß sein Urteil auf das stützen, was sie im einzelnen erreicht haben. In innerem Parlament wird die Hauptarbeit in den Kommissionen getan. Wir müssen dabei sagen, daß die Frauen, welche in die Komitees hinem- gewählt wurden, ihre Arbeit zu voller Zufriedenheit ausgefuhrt haben, ob es sich um Finanzen, um soziale Reform, oder um Erziehungsfragen handelte. Bei den Debatten im en und Geschoßteile sich angeeignet zu haben, d e S a c y soll versucht haben, derartige inMOtteresse der Sicherheit des Reiches geheimzuhaltende Gegenstände an sich zu bringen. — Die Anklage vertritt Reichsanwalt Schwcigger. — Der Angeklagte Kreutner, der nicht beim Militär gedient hat, ist wegen Anfertigung falscher 50-Mark-Scheine bereits vorbestraft. — Der Angeklagte Dringenberg arbeitete nach seiner Mililärzeit zuerst auf der Germania-Werft und trat später zu Krupp über. Er ist wegen schweren Einbruchsdiebstahls zu einem Jahr Zuchthaus verurteilt worden, welche Strafe er derzeit verbüßt. — Der Angeklagte Schäfers hat seiner Militärpflicht in Metz genügt, und war später Polizeibeamter, bis er vor vier Jahren ebenfalls bei Krupp eintrat. — Die drei genannten Angeklagten sind verheiratet und be^en jeder mehrere Kinder. — Der Franzose de Sacy ist Jahrs alt, ledig und noch nicht bestraft. Er hat frühe^Chcmie studiert und war eine Zeitlang bei der Berlitz-School ange- 'tellt, später hat er sich in Köln als Sprachlehrer fort- gebracht, wobei namentlich Offiziere der dortigen Garnison, aber auch zahlreiche Privatpersonen seinen Unterricht aufsuchten. — Sofort nach Eröffnung der Sitzung beantragte Reichsanwalt S ch w e i g g e r für die ganze Dauer der Verhandlung die Oeffentlichkeit a u s z u s ch ließen. — Das Gericht trat diesem Anträge bei. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion:e^l12. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. deutet. „ Nack) einer kurzen Besprechung sprach Assessor Lenz (Lübeck) über „Wege und Ziele der Zentralstelle zur Bekämpfung der S ch w i n d e l f i r m e n". Der Redner schilderte in großen 3; 2™ die bisherige Tätigkeit und die weiteren Ausgaben der Zentralstelle auf diesem Gebiete. Die Zentralstelle hat vielfach eine namhafte Förderung erfahren; der Redner verlangte aber eine ausgiebigere Unterstützung durch die Handelskammern, weil die Rechtsauskunftsstellen durch ihren Kampf gegen die Schmutzkonkurrenz den soliden Trinksprüche. Carthagena, 10. Okt. Im Verlaufe des Frühstücks brachte Präsident Poincare einen Trinkspruch aus, in dem er erklärte, er freue sich, das; er den ganzen Ruhm Spaniens habe an sich vorbeiziehen sehen können, alle lebendigen Kräfte, eine Gegenwart voller Hoffnung. Er habe die schöne spanische Armee bewundern und die tapfere Marine begrüßen können. Er sei von der Aufmerksamkeit des Königs von England sehr gerührt, der es ermöglicht 'habe, das; französische Offiziere und Mannschaften mit ihren englischen und spanischen Kameraden im Mittelmeer fraternisierten, wo zwei Zivilisationen sich noch mehr durchdringen können und wo die friedliche Union Frankreich und Spaniens ungeheure Vorteile haben werde. Poincare trank auf das Wohl des Königs und der spanischen Armee und Marine sowie auf die edelmütige Nation, die dem ersten Beamten Frankreichs eine unvergeßliche Gastfreundschaft geboten habe. Ter König erwiderte auf den Toast Poincares: „Ihre beredten Worte fanden den Weg zu meinem Heiden. Ich danke Ihnen dafür als Offizier und als Chef der bewaffneten Macht Spaniens' zu Lande und zu Wasser, von der Sie in so schmeichel!)asten und warmen Ausdrücken redeten. Ein Werk, nickst 'der Eroberung, sondern der Zivilisation und des Friedens, welchem die spanischen Soldaten und Seeleute ebenso wie ihre französischen .Waffenbrüder ihre Kräfte jenseits der Meerenge auf jenem afri- Üinischem Boden weihen, iben sie oft mit edlem Blute tränkten, wird dazu dienen — dessen bin ich sicher —, an jedem Tage die Bande, welche die beiden überall benachbarten Völker einigen, enger z.u ziehen und bereits ein herzliches Einverständnis immer intimer und fruchtbarer zu machen. Wir können unsere gemeinsame Wiege und die dauernden Interessen, an welche uns heute die umgebenden Fluten des Mittetmeeres stets erinnern, nicht vergessen. Ich bin dem König Georg V. sehr dank- bar, daß er den Panzerkreuzer „Jnvineible" nach Carthagena gesandt hat, wo ich vor sechs Jahren den Besuch König Eduards VII. glorreichen Angedenkens empfangen habe. Ich erlebe nochmals mein Glas Ihnen zu Ehren, Herr Präsident, ich trinke aus die französische Armee und Marine, auf welche sehr stolz zu sein Sie ein gutes Recht haben, ich trinke auf die benachbarte befreundete Nation. Nach dem Besuche des Präsidenten Poincare beim König von Spanien vereinbarten der spanische Ministerpräsident, der spanische Minister des Äeußern und der französische Minister des .Aeußern folgende Veröffentlichung: Die Unterhaltun gen zwischen Romanonez, Munoz und Pichou erstreckten sich auf alle politischen, wirtschaftlichen und Handelsfragen, welche Frankreich und Spanien interessieren. Sie erlaubten sich die Feststellung vollkommener U e b e r e i u st i m m u n g in den Anschauungen der Vertreter Ler beiden Länder. Ihre Politik in Afrika und Europa entwickelt sich gemäß den Grundsätzen, wie sie in den Uebereinkommen von 1904 1907 und 1912 niedergelegt sind, und läßt sich immer mehr leiten von den Gefühlen der Entente und herzlichen Freundschaft, welche sowohl die Interessen wie auch den Bestrebungen und Bedürfnissen der beiden Völker entsprechen. Wiese Grundsätze werden eine ganz natürliche Anwendung finden, sowohl in der allgemeinen Politik der Regierungen von Pans und Madrid wie in besonderen Fragen, die ftch an das Werk an- knüpfen,' das sie in Marokko vollenden. Carthagena, 10. Okt. Ter König verabschiedete lick) herzlich von Poincare und begab sich an Bord der ' Espana" zurück. Darauf ist das französische Geschwader nach Frankreich abgefahren. ________ Der Kiewer RituaSmordprozeh. Kiew, 10. Okt. Der Arbeiter L j u b t s ch e n k o aus Saizews Fabrik sagte aus: In der Mitte des Fabrikhofes befand sich ein Pferdestall mit bewohnbarer Räumlichkeit, in der Frau Beilis wohnte. Im Herbst brannte der Pserdestall ab. Auf Ersuchen des Verteidigers Beilis stellte das Gericht fest, daß der Pferdestall am 23. Oktober abbrannte, während Beilis am 18. August verhaftet wurde. Der Verteidiger Grusenberg ersuchte um Veröffentlichung des Protokolls über bie_ Haussuchung in der Wohnung Beilis. Das Gericht lehnte aus formellen Gründen das Gesuch ab und gab nur bekannt, daß die Haussuchung am 9. August stattfand. Während des Verhörs von 14 Kameraden Juschtschinskis sagten zwei aus, sie hätten Juschtschinski am 25. März um 6 Uhr morgens auf dem Schulwege gesehen. Agenten der Geheimpolizei hätten gedroht, sie einzusperren, wenn sie nicht aussagten, daß sie Juschtschinski nicht gesehen hätten. Die Kameraden Juschtschinskis sagten weiter aus, fte hätten ost in der Nähe der Fabrik gespielt und zuweilen das *abrifterrain betreten. Die Hausknechte hätten sie oft vertrieben; Beilis jedoch niemals. Kiew, 10. Okt. Im Ritualmord-Prozeß wies der Staatsanwalt darauf hin, daß ausführliche stenographische Berichte über die Gerichtsverhandlung abgedruckt würden: eine derartige Veröffentlichung finde er für unangebracht, besonders angesichts eines so wichtigen Prozesses, der für die ganze Welt bedeutungsvoll sei. Dies sei eine Verletzung der Statuten des Kriminalgerichtsverfahrens, denn so erhielten die Zeugen die Möglichkeit, sich mit dem Gange der Verhandlung bekanntzumachen. Tie Geschworenen seien von der Oeffentlichkeit abgeschlossen, die Zeugen nickst. Durch die Veröffentlichung der Stenogramme würde außerdem die öffentliche Meinung bearbeitet. Er beantragte daher, die Veröffentlichung der stenographischen Berichte einzustelleu. Das Gericht ließ den Antrag des Staatsanwalts unberücksichtigt. Die Verteidiger bestanden darauf,' die Worte des Staatsanwalts, über die Bedeutung des Prozesses für die ganze Welt, über Bearbeitung der öffentlichen Meinung, zu protokollieren. Juschtschinslis Kamerad Herschko Ar en dar sagte aus, Jusckst- schinski habe ihn bis Weihnachten besucht, bann blieb er aus. Seine Mutter erklärte, Jnschtschinski weile bei seiner Großmutter. Der Zeuge sagte weiter aus, der Ermordece habe ihm mitgeteüt, daß er 600 Rubel besitze, von deren Zinsen er lebe. Der Zeuge kennt weder Sckmeerson noch Aaron .Beilis. Moschko Arendar, der Vater Herschkos, schloß sich den Aussagen seines Sohnes größtenteils an. Kiew, 10. Okt. Die heutige Verhandlung war bemerkenswert wegen zahlreicher Zusammenstöße zwischen dem Staatsanwalt und den Verteidigern. Jener behauptete, die Verteidigung bereitete ihm fortgesetzt Schwierigkeiten, indem sie ihn immer wieder unterbreche, diese aber beschuldigten den Staatsanwalt, er formuliere seine Fragen an die Zeugen mehrfach so, daß die Aussagen, die das Gericht erhalte, keine Zeugenaussagen, sondern Staatsanwaltaussagen seien. Der Prozeß schleppt sich nur langsam hin und ist bis .jetzt kaum über den Anfang der Zeugenvernehmung hinausgekommen. Den kleinen für die Presse reservierten Raum füllen Berichterstatter aus Warschau, Moskau, Petersburg, aber auch solche aus Frankreich. England und sogar solche philosemitischer Blätter aus New Bork, so daß für die wenigen deutschen Berichterstatter kaum Plan vorhanden ist. — Der Prozeß hat namentlich unter Der jüdischen Bevölkerung Rnßlands große Erregung hervorgerufen, die ein Progrom fürchtet. Die jüdische Bewohnerschaft Kiews hält sich von allen Vergnügungen fern, in den Synagogen werden für Beilis öffentliche Gebete veranstaltet, die von Zeitungen abgedruckt werden, wobei für die „Erleuchtung" des Staatsanwalts gebetet wird; eine ganze Anzahl solcher Zeitungen sind bereits der Konfiskation verfallen oder in Geldstrafe genommen worden. 700 Rabbiner aus der ganzen Welt haben eine Erklärung erlassen, daß es keine jüdische Sekte gibt/ welche Menschenblut zu religiösen : Zwecken verwendet. Tann^rt=/ ™rt(. Thema der Hauptversammlung bestraf die „Gemein- ... -^“mäLnÄhinft und moberne Rechtsentwicklung , wofür zwei nutzige 9icKtsau^ninft u erste, Professor Rumpf (Mann- Vortragende bestimmt w em Rechtsauskunft ihre Berech- heim), betonte, das, dn gemelnn ^twendig- t^uug laugst voll c^v^s^tz Rechtsauskunft als Gtted des Ge- keit wird vertieft, ioenn m Rechtsbetriebes anfteht. Die gänzlich . santtvrgancsmus des yeu ^M^n Anschauungen der Gegen- veranderten gstßllschal„ Rechtsberatung und deren Daucntbe eine fein» vornehmsten Aufgaben in da Poincere in Spanien. Carthagena, 10. Okt. Bei der Ankunft des Königs ilnd des Präsidenten Paincare feuerten die französischen und die spanischen Panzerschiffe und der englische Panz-er- kreuzer „Jnvineible" Salut. König Alfons begab sich auf das Panzerschiff „Espana", Präsident Poincare auf das französische Panzerschiff „Diderot". Um 11 Uhr machte Poiiicarä dem König einen Besuch an Bord der „Espana". Der König und der Präsident besuchten sodann den englischen Schlachtkreuzer „Jnvineible" und begaben sich zusammen auf den „Diderot", wo der Präsident dem König ein Frühstück gab, bei welchem der König und der Präsident nebeneinander saßen. Unter den Gästen befanden sich der Ministerpräsident Graf Romanones, die Minister der auswärtigen Angelegenheiten Lopez Munoz und Pichou, der spailische Marineminister Gimeno, der spanische Botschafter in Paris de Billaurrutia, der französische Botschafter in Madrid Geoffray und der Kommandant des „Jnvineible". Ter König und der Präsident richteten ein g e m e i n s a m e s T e l e g r a m m mit ihrer Unterschrift an den König von England, welches lautet: Wir vercimgen uns, um Eurer Majestät dafür zu danken, daß Sie den „Jnvineible" in die Gewässer von Carthagena entsandt haben. Wir freuen uns, dieses schöne Panzerschiff miteinander besuchen zu können. Wir bitten Eure Majestät, von neuem die V e r s i ch e r u n g unserer h e r z l i ch st e n Freundschaft entgegenzunehmen. Die gemeinnützige Rechlsaurrunst. Nürnberg, 10. Ott. Unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Kaise r (Neukölln) twrmittag im Festsaal des Kumtlerhuises der Verband verdeutschen gemeinnützigen und unparteiischen Rechtsauslünftv- stellen zu seiner vierten H a u p t v er s a m m l u n g zusammen, zu rf’C Reichs- und Kommunalbehorden I owie Witter c 11 etit- BctttttCT entfanbt hatten: auch das Ausland war zahl- tiX W einer Reihe von Begrüßungsamprachen er- den Geschäftsbericht, demzufolge Die Mit- f(tit Lern Snl>te 1911 Bon 307 auf 383 «fliegen ist. bÄ5!nSericht gibt einen Ueberblick über die Verteilung der Der Geschaftsber ) S toeift nachdrücklich darauf hm, daß !^efckatteP ?nt nf ii nn h e r G d) m i n t>cI f i r ni en nur bei einer Ausgiebigen Höhung der Mitgliederbeitrage dnrchgeftihrt werden Hlaubt worben wäre. Wessen der Kindesv. Tas (Bericht erachtete die An geklagte für überführt und verurteilte sic zu 2 Jahren 6 Monaten Gefängnis. vermachtes. — Antike Schncllwagen i nt Berliner Musen m Die Form der Wage, die nur der Benutzung der tiebell'raft beruht und die noch heute bei uns, aber namentlich noch mehr in den südlichen Ländern im (Gebrauch ist, wird nach ihrer Herkunft „römische Wage" genannt. Sic erspart den ganzen Gewichtssatz und ist besonders beim Marttverkehr in Anwendung, wo es auf peinlich genalle Feststellung des Gewichtes nicht anlommt. Das Altertum verlvendele solche Wagen auch für sehr große Lasten. Zwei solcher antiker Schnellwagen, die besonders wegen ihrer vor zügliclum Erhaltung lvertvoll sind, gelangten in den Besitz des Berliner Aguariums und werden von Dr. Robert Zahn in den Amtliclnm Berichten aus den löniglichcu ükunstsammlungen ein gehend geschildert. Tie .tzauptmerkivürdigkeit der ersten Wage beruht hi der auf dem breiten Teile des Balkens cingcschlagcneu aut beide Seiten verteilten Inschrift, nach der die Wage unter beut vierten Konsulate des Kaisers Marcus Aurelius Antoninus und'unter dem zweiten seines Mitregentcn Lucius Aurelius BdruS im Jahre 161 auf dem Kapitol geeicht worden ist. Die Normal gewichte wurden nämlich hier aufbewahrt. Wagen mit solchen Inschriften sind durchaus selten. Die Gewichte solclier Wagen haben mannigfaltige Formen; neben solchen in Kugel-, Oliven- und Eichelgestalt treten figürliche, die Büsten von Göttern, anderen inhlhologischen Wesen und Kaisern darstellcn und z. T. schöne Werke antiker Kleinplastik sind. Während die erste im Tiber gc Tunbene Wage feind solcher Okivid)tc ausweist, lstingt an der zweiten, die aus Pergamon stammt, als Gewicht die Figur eines un- bärtigen Mannes, der auf einem Stuhle ohne Lehne sitzt, in der rechten Land eine .Kiigel hält und die linke auf den an den Stuhl gelehnten ovalen gebuckelten Schild stützt. Um den Kops trägt er rin durch senkrechte Kerben gegliedertes Diadem; der Oberkörper ist nackt; um die Beine ist ein Gewand geschlagen, und es wird so die Tracht eines foerod oder Gottes angedeutet. Die Figur stellt offenbar einen Kaiser dar, und zwar werden wir in dem Urbild dieses Gewichts keinen anderen als K o n st a n t i n den Großen zu sel-en haben. ks. .tiefe als Heilmittel gegen Cholera. Die von altersher bekannte Immunität der Biertrinker gegen Cholera gab Ernst Ludwig, wie die „Naturwissenschaftliche Wochenschrift" nach einem Fachblatte mitteilt, Anlaß zu wissenschaftlichen Forschungen über diese Frage. Er hat dabei angenommen, daß der regelmäßige ticfegenuß die therapeutische Wirkung auSübc und hat darauf durch eingehende Versuche bied wissenschaftlich sestzustellen gesucht. Wahrscheinlich besteht die Wirkung der tiefe in einer Phosphor ernanntioit. Die bei der Gärung int Magen und im Darm aus frischer und abgetöteter tiefe auftretenben Phosphorstrahlen wirken dadurch abtötenb auf Mikroorganismen, daß sie die Lecithin- pcrbindnngen der Magen und Darmwand in Cholin zerlegen, das nach eingehenden wissenschastliclstn Untersuchungen die Fettwackw schicht, mit der unter anderem auch Tuberkelbazillen umgeben sind, als bisher einzig bekanntes Mittel lösen und so die Zelle den vom Körper vorhandenen Schutzstvfseu zugänglich machen. Auch der bei der Gärung auftretende Alkohol mag desinfizierend auf eingcdrungenc Schädlinge einwirken. Mit gekochter tiefe ist beim Durchfall der jungen Tiere völlige tieilung erzielt worden. Auf Grund seiner günstigen Resultate hat daraus Ludwig un ver gangenen Jahre an die Kricgdministerien der Balkanstaatcn Eingaben gemacht, die tiefe als Heil- und Schutzmittel gegen Cholera zu verwenden. Jedenfalls dürfte diese Bekämpsungsart zweckmäßiger fein, als die im Balkan gebräuchliche Therapie durch Übermäßigen Knoblauchgenuß. kf. Eine N eg erausftellu n g. Die gesamte Negcr^- völkemng der Bereinigten Staaten bereitet gegenwärtig eine große Negerausftellnng vor, die, wie die New Dörfer „Sun" mitteilt am 22. Oktober eröffnet werden ioirb. Ter Anlaß zu dieser Ausstellung ist die Tatsache, daß jetzt gerade oll Jahre (ober etwas mehr) vergangen sind, seitdem die Neger in den Bereinigten Staaten zu freien Menschen geworben sind. Der Plan der Ausstellung geht dahin, zu zeigen, was die Neger seitdem geleistet haben, es soll weiter ein großer kulturgeschichtlicher Ueberblick über die Leistungen der Neger überhaupt gegeben werden, und rund 10 Millionen Neger arbeiten zusammen an dem Gelingen des Werkes. In dem Ausstellungsansschiiß, der die Ober lcitung hat, find übrigens neben hervorragenden Negern auch angesehene Vertreter der weißen Rasse ans den Bereinigten Staaten vorhanden. Zum Programm der Ausstellung gehören verschic bene Kongresse, so einer, der sich mit soziologischen Problemen beschäftigen wird, einer der religiöse Fragen erörtern soll, ein tiygienctongreß usw., und auf allen diesen Kongressen werden Neger Neben halten. Die kulturgeschickKliche Entwicklung der schtvar- zen Rasse soll an der tianb lebender Bilder dargestellt werden. In die älteste Kulturgeschichte der Neber Ueberlieferung zurück führt da ein Bild, das die Neger im Flußtalc des Nils zeigt, wie sie im Lande Aegypten als Baumeister tätig sind; ein weiteres Bild zeigt Neger in Afrika unter den Fahnen Mohammeds, ein drittes beleuchtet die Sklaverei in Afrika, bann wird^ bärge stellt, wie Stefano Darruttes im Jahre 1528 aus Spanien nach Amerika kommt, wie Neger als Sklaven in bic neue Welt gebracht werden und sich die Sklavenhalterei weiter entwickelt. Die Befreiung aus der Sklaverei findet natürlich auch ihre gebührende Würdigung, und das letzte Bild, die „tioffnung auf die Zukunft" stellt die Neger als völlig gleichberechtigt mit der weißen Raffe dar. Daß die Schwarzen hinter den Weißen nicht zurück stehen, soll eine besondere Abteilung der Ausstellung zeigen, die der Kunst, dem tiandwerk, der Bildung und den Berufen der Neger gilt. In dieser Abteilung finden sich z. B^ Reproduktionen der wichtigsten Negerschulen der Bereinigten Staaten, der wichtigsten Kirchen, ja es sollen Wiedergaben ganzer Negerstädte zur Schau gestellt werden. Eine bibliographische Unterabteilung vereinigt Bücher und andere Druckwerke, die von Negern stammen, und in der Kunstabteilung werden plastische Bildivcrke, EKmölde und Erzeugnisse des Kunstgeiverbes ausgestellt, die alle von Negern stammen. Der Clou der Ausstellung wird wahrscheinlich die Nachbildung.eines großen antiken, ägyptischen Tenrpels sein, an dessen Errichtung gegenwärtig nod) ein sckstvarzcr Architekt arbeitet. * Liebe Iug en d! Während der letzten olympischen Wett- Pämpse kam ein sehr starker Manu in ein Cafe. Ms er dieses siir kurze Zeit verlassen mußte, bescstigte er vorsichtigerweise an seinem Schirm folgenden Zettel: „Der Besitzer dieses Schirmes ist Weltmeister im Boxen und kommt gleich wieder." Als er zurückkehrt, findet er den Platz im Schirmständer leer, aber ein Zettel ist dort befestigt mit der Aufschrift: „D>er jetzige Besitzer ist Marathonläufer und kommt nie wieder." Büchertisch. — Gin unfehlbares System, das einen sicheren Gewi n n am Spieltisch verbürgt, ist die Sehn sucht aller, die am grünen Tisch Reichtum suckln. Es gibt solch? Systeme zu tiunderten, nur schade, daß der Zufall immer alle Wahrfcheiulichleitsbcrechnungeu über den tiaufen wirft. Und doch gibt cd, wie die „Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens" berichtet, ein System, das bei strenger «Einhaltung zwar keine Reichtümer, wohl aber einen sicheren bescheidenen Gewinn verbürgt. Der Spieler wählt eines der einfachen Spiele, also Rouge et noir ober Pair unpair. Bei diesen ist die Wahrscheinlichkeit des Berlierens gerade so groß mic die bed Gewinnend; Bank und Spieler sind also gleichwertige Gegner. Das ganze System besteht nun darin, stets nur die gleiche Summe zu setzen, sagen leit 100 Franken, und nach dem Verlust eines Einsatzes sofort für den betreffenden Tag mit dem Spiele auf zuhören. Es sind bei dieser Spiel form drei Möglichkeiten ge geben: 1. Der Spieler setzt beim ersten Spiel seine 100 Franken zirm Beispiel auf Rot. Es kommt Schwarz. Er hat verloren und hort für diesen Tag auf. 2. Tas erste Spiel fällt günstig aus, so daß er für seinen Einsatz das Doppelte znrückerhäll. Er bart nun nicht das Ganze stehen lassen, sondern er muß den Gewinn von 100 Franken abheben und nur mit 100 Franken wciicr- spielen. Sckwn beim zweiten Male verläßt ihn das lanniidy Glück Er verliert und hört für diesen Tag auf. Da.- Ergebnis ist, daß er weder gewonnen noch verloren hat. 3. Es ivcrden endlich auch Tage kommen, wo die itugcl mehrmals hintereinander für den Spieler günstig fällt. Sagen wir, er setzt auf Rot, und es kommt eine Serie von fünfmal Rot. Dann bat er in fünf Spielen bet feinem Mtstehend3 74602 930 440 536 7 7 358 71 385 87 918 346 742 898 614 207 872 255 82 840 33000 791 841 35014 977 nooeoj 477 903 40018 470 Rur die Gewiuue ilber U>S Mark sind den betreftenden Nummern in Klammern belcetügt. 324 42 440 675 830 930 5 0 348 406 7 24 51199 388 521 1400] 95 764 (500) 37 54 52434 53125 250 781 54100 49 382 837 66 75 55982 (400) 986 56067 97 186 246 537 691 14001 815 570'29 307 719 957 58238 420 644 90332384°532 50 891 91147 800 9 2040 130 82 293 o71 536 788 892 93153 366 463 674 719 800 6 94,^8 11)6 93 719 14001 932 40 74 9^525 612 92g 98612 35 890 999 9 , 538 796 817 9 8204 347 600 937 99019 111 3 1 427 8 0 807 |400| -6 907 100227 36t 63 441 595 646 701 48 101 Cki' 427 660 730 800 24 26 10206° 246 476 987 1 03031 174 39Q 405 667 795 813 1 04046 133 45 422 1400) 691 «35 56 87 979 1400! 1OSC62 117 92 476 537 799 fr,5 106062 72 370 1 07346 040 108735 109000 331 449 703 9»1 6°9 8Q079 181 75 308 695 848 925 78 81015 66 PU 67 923 1400) 55 82005 263 304 65 449 670 ■3333 39 456 750 800 14001 32 8 4000 123 62 68 610 769 Ml 8 5 024 66 20 1 40 363 780 901 91 860’4 412 88 |500| 647 8 7 290 641 628 66 81 778 ”13 8 8025 84 167 235 62 62 820 90 89267 412 544 339 404 892 781 [400] 808 45 78 1003 123 663 74 743 970 2149 78 617 712 938 3631 78 60u 4381 679 906 5039 175 217 38 95 988 6144 200 619 884 972 7387 930 80 8111 62 353 090 14001 830 9011 10217 783 13000) 86 1400) 842 061 11209 18 474 6'11 811 25 1400) 903 12193 361 493 696 966 13107 229 637 6’95 14107 293 313 678 756 806 1400) 39 15211 430 45 633 67 827 937 16222 321 73 617 00 766 875 17220 2Y 657 83 18200 403 629 641 " " 809 89 999 19140 61 88 206 91 675 696 13000) 20189 96 272 485 99 639 78 87 618 67 839 99 21433 616 695 702 6 881 916 77 22005 203 698 727 30 48 1400) 23220 451 929 96 24695 843 08 25125 631 98 618 26037 128 66 697 703 347 750 7Q416 840 83 71113 407 606 813 800 982 11000 ) 7 3 053 66 109 60 608 996 75220 475 635 734 78207 393 96 85 78338 63 7 0 451 751 965 7 9133 B08 59560 683 715 802 60 ÖQ7J3 850 14001 61014 127 29 84 322 63 715 «2021 23 129 782 908 63047 216 447 822 >500) «4063 648 848 97 2 65111 12 72 75 488 798 66131 336 702 674U6 327 66135 217 434 693 ?“-! 805 SSOSO 721 09 820 915 29264 377 789 869 934 30b-3 31080 668 769 967 32267 423 692 -- --- 39 34017 207 24 70 414 60 1400) 45049 102 336 835 47246 317 65 70 909 60 48029 150 03 768 49027 56 1. Ziehung 4. Kl. 3. Preuss.-Süddcutsche (229. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vorn 10. Oktober 1013 vormitt««s. AbT Jed» Nonimcr elnd xwot yietoh hohe Hw- 6 wlnue ir*raJK n. and ewixr Je eliier auf die Lose i cLüj huBimef Id dfn bilden Abtillungon 1 nnd U B 110021 263 327 479 697 851 997 111016 291 686 718 112217 642 845 113095 116 236 463 916 76 114367 876 943 115298 116447 73 668 604 87 MOO) 991 117224 303 84 438 74 639 11000) 772 118039 176 377 492 720 37 814 62 916 113424 29 666 737 69 895 120421 48 685 90 748 80 808 121542 780 833 86 041 122257 98 407 812 ( 40 0 001 920 88 1 23052 274 334 742 67 833 926 1 24460 753 1600) 12 5562 880 92 94 126210 334 45 497 648 62 617 24 127078 179 204 341 694 671 832 4 4 89 ( 400) 128033 302 37 478 615 17 645 750 120063 240 355 63 82 748 874 130161 337 49 404 93 682 82 766 896 131460 691 700 73 844 (500) 66 132077 103 73 (500) 88 269 468 530 76 1 33054 161 13*253 ( 400) 60 63 310 696 602 918 29 1 35 009 122 396 429 767 933 1 36145 376 621 48 63 606 83 839 1 37160 84 [500] 336 448 138139 351 589 953 138020 1400) 627 [400 ] 44 04 966 ... 140046 724 921 76 141016 38 115 442 728 [3000) 72 1 4 2457 628 779 1 43034 79 328 29 1 44048 183 684 95 733 830 901 79 1 45193 627 770 89 008 1 46012 126 53 251 86 626 621 866 986 1 4 7 030 35 313 417 947 148203 68 86 11000) 149098 217 313 491 [400] 621 933 150057 64 [600] 98 261 435 694 788 804 902 46 151055 104 326 669 152084 470 650 843 153048 162 [ 4001 701 85 94 823 47 1 54150 81 808 1 5 5309 686 669 716 46 93 1400 ) 978 80 1 56166 97 227 445 81 985 157447 74 634 158409 10 17 617 159348 417 160247 90 617 24 61 607 755 97 900 31 72 161061 182 421 33 93 623 88 708 62 162297 732 92 932 47 163060 392 437 684 [4001 633 62 755 164380 485 679 165077 91 436 76 531 84 678 752 818 991 166174 452 |600) 829 44 167160 240 624 928 55 168099 260 93 428 36 738 169053 314 498 652 926 110001 17 0007 25 92 14001 299 331 628 654 797 1 71134 79 285 653 737 70 1 7 2041 194 443 612 29 1 73136 458 852 16001 174612 28 89 737 66 840 175089 237 389 1 7 6038 251 404 79 87 608 918 57 1 7 7 053 150 65 611 20 874 170196 660 626 80 923 179050 94 149 92 595 943 160343 676 813 1 8 1667 658 714 825 917 1 8 2043 46 398 1400) 439 677 7 63 807 84 15001 932 183401 1400 ) 696 14031 817 1 84238 357 470 795 1 8 5476 99 614 56 655 803 82 186267 880 939 71 187870 713 60 992 |400l 188632 92 732 895 188129 82 100073 202 391 411 790 191098 667 779 192144 [5001 417 593 783 928 69 193510 19 835 47 76 79 104 516 724 86 1 95181 307 664 333 909 14 19 1 96131 367 835 1 9 7 316 572 678 1 98104 333 85 631 94 1400] 198239 46 63 998 2 0 0027 82 125 309 70 726 [500] 74 81 820 912 201015 303 77 95 419 925 80 202077 166 442 00 876 922 2 03178 448 648 620 868 946 83 2 0 4072 165 63 625 694 778 205079 14001 97 178 267 791 206224 410 028 840 63 (5000) 207206 340 70 480 874 928 208213 24 313 71 449 628 78 785 800 27 2 0 9004 325 404 58 583 64 621 210 37 353 413 41 71 638 907 87 211239 397 458 621 70 883 2 1 2006 114 433 539 043 951 213126 329 70 409 6oO 44 IS 90 895 2 1 4402 352 456 647 796 953 215106 218 210033 40 209 60 356 691 748 2 1 7103 336 846 1400 ) 2 1 8193 613 788 965 21 9071 211 37 97 1600) 522 696 766 88 91 919 220083 96 449 604 42 50 221027 2TT 350 682 664 706 89 14001 222029 134 (400) 272 303 441 58 83 824 981 123082 203 546 833 93 224136 233 319 78 662 633 31 22 5 070 140 264 397 706 2 2 8063 09 394 41' 679 862 837 44 935 2 2 7118 11000] 68 270 493 886 940 46 228300 620 1. Ziehung 4. KL 3. Preuss.-Süddeutsche (229. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 10. Oktober 1913 nachmittags. Anf Jod» gelegene Nummer sind nrel gleich hohe Verrinne gefallen, und «wer Je einer auf die I oe» gleich ar Naiatror In den beiden Abteilungen 1 und II Kur die Gewinne über 192 Mnrk sind den betreuenden Nummern In Klammern belRtfügt (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 164 676 662 700 605 86 1076 1-0 234 825 2141 404 94 679 657 98 862 964 3179 217 342 456 71 662 663 743 80 806 1400) 994 4076 577 705 835 5148 232 497 664 87 6301 731 42 903 20 7536 42 856 8050 229 765 839 0471 965 10079 235 11000] 311 26 72 892 998 11120 612 642 99 720 12207 391 600 13034 662 610 47 935 114074 199 282 326 462 04 93 642 810 12 15292 518 6R9 1600) 93 16475 656 750 17193 853 990 1600] 18165 274 469 610 87 97 990 19853 [1000) 947 20252 336 916 80 21066 208 730 62 22144 214 [400J 380 428 75 634 00 77 702 23709 24063 926 25022 57 66 368 695 722 824 26013 18 202 326 730 35 958 27330 41 43 619 960 28120 262 84 99 334 430 682 806 948 29080 705 6 867 30270 447 634 772 31381 13000) 491 850 32107 642 99 674 753 3 3773 864 74 34254 373 435 67 611 648 994 35063 100 263 372 840 36020 64 269 479 610 700 37049 345 497 564 819 27 1400) Q4 9 3 8 588 736 63 855 932 35 39222 361 683 860 4 0060 413 613 819 96 4 1 998 4 2 402 988 4 3257 518 44250 360 614 697 45070 181 346 673 (400) 90 46954 92 47135 241 63 621 734 848 979 48167 300 36 39 418 SO 821 49530 738 61 50481 780 879 61095 144 313 432 46 48 992 94 52300 438 593 C34 737 53140 212 478 54007 317 709 61 822 41 55218 489 56363 65 09 434 567 820 92 57341 483 684 873 58009 134 83 300 61 421 640 777 78 832 59026 SS 230 312 608 29 855 68 931 60112 16 64 688 672 61091 247 99 401 82085 186 369 428 (4001 63172 395 486 87 921 32 64041 440 668 707 962 65184 11000) 250 645 82 737 892 988 66838 919 77 67392 493 677 (400) 616 84 736 56 910 61 68 434 600 803 60194 229 301 40 UOOO] 463 73 630 .782 859 93 98 70362 746 892 71050 69 448 638 7P6 919 76 7 2090 692 80 920 7 3 214 47 406 23 600 878 7 4060 690 809 37 918 7 5062 109 238 73 631 612 1400 ] 94 76185 311 17 C30 72 876 93 942 77162 98 473 719 7 8079 166 274 724 334 931 7 9631 8 6 208 26 484 614 828 941 66 79 8 1 094 133 264 308 405 664 734 930 8 2116 297 617 8 5 8 3 361 432 664 673 850 8 4398 680 724 825 47 53 073 8 5020 128 90 92 289 337 638 851 909 8 8390 494 542 «7009 408 635 734 817 89 970 88124 577 884 713 881 1400] ©47 88013 19 878 C06 14 746 49 85 90315 672 828 42 74 91140 347 83 [400) 631 819 34 9 2 253 66 396 656 9 3031 634 629 65 9 4 237 324 737 902 6 95103 203 | 400) 37 63 450 9 0 564 (400) 652 966 97176 83 459 709 04 98006 23 34 [400] 38 264 99000 354 76 684 912 1OO055 421 (500| 611 101017 186 437 538 747 150001 831 102223 70 318 03 023 24 63 103083 181 418 589 907 72 104131 49 264 459 670 671 838 105173 334 41 737 986 106092 266 | 600 | 451 620 671 107 262 327 433 884 730 41 10 8034 720 834 109 2b 298 484 -.^8 707 110203 516 11 UM 265 365 BOT 89 112019 418 616 319 08« 689 611 993 161153 85 327 41 83 1622'30 UOOO) 82 338 421 453 164077 178 541 639 166523 617 90? 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