Ur. 239 163. Jahrgang Zweites Blatt Erscheint tSglich mit Ausnahme des Sonntags. humanistisch gebildeter Männer in allen Berufsarten verkennt. Nicht die Rücksicht aus verschwindende Minoritäten, sondern die Rücksicht auf das allgenreine, das Staatsivohl erfordert cs, daß man die Möglichkeit der Vorbildung für das Gymnasium auch den Söhnen des Landes und der kleinen Städte osfenhÄt. Es wäre vielleicht am besten, wenn die Regierung eine Erhebung darüber anstellen würde, welches die W ü n s ch e derbeteiligtenEltern sind und ob sie in ihrer Mehrheit das angeführte Bedürfnis bestätigen. Nur dann könnte unseres Erachtens dem Verlangen der Freunde des humanistischen Gymnasiums entsprochen werden. lürcbe und Schule. Eine Gefahr für die humanistische Bildung im Großherzogtum Hessen? In der Zeitschrift „Das humanistische Gymnasium" schreibt Pfarrer Nebel-Laubach: Bor mir liegt eine vergleichende Statistik über den Besuch der Gymnasien einerseits und der Realgymnasien und Oberreal- schulen anderseits in den fünf größten Städten unseres Landes in den Schuljahren 18 9 9/19 0 0 u n d 19 10/19 11. Dieselbe ist von dem Großh. Ministerium des Innern, Abt. für Schulangelegenheiten, ausgestellt und als Beilage einem Schreiben zugefügt worden, das die Eingabe dreier o b e r h e s s i s ch e r P s a r r k o n s e r e n z e n beantwortete, in der ersucht war, daß die höheren Bürgerschulen, wie dies früher der Fall gewesen, wieder die Vorbereitung auch für das Gymnasium übernehmen möchten. Diese Statistik ist so interessant und lehrreich, daß sie hier wiedergegeben sei. Aus Stcrdt unv LuuK. Gies; en, 11. Oktober 1913. Doppelte Umsatzsteuer beim Grundstückscrwerb. Eine für den Grundstückshandel nicht uninteressante Umsatz^ steuersrage beschäftigte kürzlich das Reichsgericht. Es handelte sich dabei um folgendes: Zur Anlage eines Wasserwerks lauste die Stadtgemeinde Berlin im Jahre 1908 eine Anzahl in der Feldmark Heiligen- see belegene Grundstücke von dem Bauntcister G. in Berlin. Diesem waren die Grundstücke von ihren Ej^ntümern (Landwirten) notariell zum Kauf angeboten. G. maianSSI|tbe?r äc9Ube? &Uumb o l b t i a n e r (b. h. D-uttck- treten MonbeS hervor: Professor Welcker («18 Gegenspiel von Crome) durchglüht von reinem, geistig-hochstehendem Idealismus. Ebenso Schauman n nur weniger impulsiv iind ae/stvoll Ihnen stehen politych nach: bei den Beamten, ire uß dessen Anteilnahme durch Loyalitatsruchichten aller - dinas etwas gedämpft ist; - bei den Bürgern, W erdig, aus Witter elfen der Gegner der Konttnentaliperre, ferner der BÜ*rg" rm ei st er aus S^rge für die Stadt und auch aus • 'Minktivem Gefühl. So auch Lisbeth St umvL die B a.u- e rin ne n bei denen der Instinkt durch persönliche Opfer sich bis zum leidenschaftlichen Haß steigert. Franz.und Moll sind hn Gmnde deutsch, nur anfangs verzagt; bei den Studenten ist Ludwig Follenius der sturrnnche Brausekopf, Karl der ernste, für Martyrium empfängliche Heyer der einfach IS hingehende Idealist. - Die beiden Gymnasiasten sind naiv — überschwenglich. Darmstadt ’e El Offenbach Woims Gießen Bevölkerung 1900 .... 72 000 97 000 55 000 41000 25 000 „ 1910 .... 87 000 110 000 76 000 47 000 31 000 Zahl der Gymnasiasten 1899/1900 . 702 633 264 259 290 1910/1911..... 588 648 232 230 236 Zahl der Realgnmnasiasten u. Oberrealschüler 1899/1900 1018 756 227 284 543 1910/1911 1 695 1 424 685 855 964 Betrag verlangt die S-tadt Berlin im Prozeß^ege von G. erseht, inbem sie geltend macht: der Beklagte sei vertraglich zur Tragung dieses Teils der Umsatzsteuer verpflichtet, eventuell sei er auf Kosten der Stadt ungerechtfertigt bereichert. Soivohl das Landgericht II zu Berlin, als auch das Kcrmmergericht haben die ft 1 o g c abgewieff en. Auf Grund der Auslegung des Vertrags der Parteien folgert das Kammer- .gerickt zunächst, daß die ftlägcrin eine vertragliche Haftung für den streitigen Steuerbetrag nicht übernommen hat. Wer, so fährt das Urteil fort, der .Beklagte gleichfalls nicht. Ta der Vertrag die Frage, welche von den Parteien die streitige Umsatzsteuer zu tragen hat, nicht regelt, so würden hierfür zunächst einschlägige gesetzliche Vorschriften hcranzuziehen sein. Solche gibt es aber nicht. Ter § 419 BGB., der bestimmt, daß der Käufer eines Grundstücks die Kosten der Auflassung und Ein-' tragung zu tragen hat, bezieht sich, wie das Reichsgericht ausgesprochen hat. nicht auf Umsatzsteuern. Ta weder vertragliche noch gesetzliche Bestimmungen darüber bestehen, welche der Parteien im Verhältnis zueinander den auf die Veräußerung an den Beklagten entfallenden Teil der Umsatzsteuer zu tragen hat, so ergibt sich, daß die Steuer grundsätzlich int Verhältnis der Parteien demjenigen zur Last fällt, von dem sie nach den Vorschriften der Steuerordnung eingezogcn ist. Ter Beklagte war der Steuerbehörde gegenüber nicht steuerpflichtig, weil die Voraussetzungen, unter denen die Behörde ihn zur Unrsatzsteuer hätte heranziehen können (Auflassung), nicht eingetreten sind. Seine Verpflichtung aus den Verträgen mit den Dorbesitzcrn ging nur dahin, den Verkäufern die Steuer zu ermatten, falls sie von ihnen eingezogen würde. Tiefe Verpflichtung besteht nach wie vor. Tenn für die von der Klägerin beglichene Steuerschuld hafteten der Steuerbehörde gegenüber die früheren Eigentümer der Grundstücke und die Klägerin als Gesamtschuldner. Die Klägerin ist also in der Lage, infolge der von ibr allein geleisteten Zahlungen von den Vorbesitzern Ausgleichung gemäß § 426 BGB. zu verlangen. Macht sie von diesem Rechte Gebrauch, so ist der Beklagte verpflichtet, die Vorbesitzer schadlos zu halten. Da der Beklagte von seiner Verbindlichkeit hierzu nicht befreit ist, s-o kann von einer Bereicherung desselben keine Rede sein. Das Reichsgericht hat dieses Urteil des Kammergerichts bestätigt und die Revision der Stadt Ber- ltn zurückgcwiesen. * •• Ober hessischer Kunsiverein. Die Ausstellung .Hessischer Künstlerinnen, die sich vergangene Woche eines außergewöhulieh guten Besuches zu erfreuen hatte, bleibt nur noch acht Tage offen. Verkauft iDitrben bis jetzt „Waldblumen", Qelgemälde von Luise Kumpa-Darmfladt: „Flieder und Goldregen", Oelgemälde von Luise Nieber - Mainz; „Märchenzug", Zeichnung von Elsa Moxter - Darmstadt; „Kiefernwald", Radierung von Sophie Grosch - Mainz; „Rotenburg a. d. T.", Radierung von Luise Kumpa-Darm- sladt, und eine Bronze „Dachshund" von Nanna Papst- Darmsiadt. Sie gehen nach Gießen und Wiesbaden in Privatbesitz über. Die Ausstellung ist täglich, mit Ausnahme Samstags, geöffnet. Neu ausgestellt ivurde noch eine Anzahl Bilder von Luise Kürz-Osthofen und Marie Becker- E in iu e r (t na-Gießeu. ** Der Evang. Arbeiterverein feiert am Sonntag, den 26. ds. Mts. sein Stiftungsfest. Vormittags ist ein Festgottesdienst in der Stadtkirche in Aussicht genommen, bei dem Kirchenrat D. (5ei)(offer die Festpredigt halten wird; außerdem wirkt auch die Gesangsabteilung des Vereins 'bei dem Gottesdienste mit. Abends findet ein Familienabend im Cafö Leib statt, bei dem neben einem Konzert Gesangsvorträge, Theater und Tanz zur Unterhaltung dienen. Landkreis Gießen. )( W i e s c ck , 11. Ott. Der Kauinchenzuchtvercin feiert morgen sein zehnjähriges Bestehen in den Lokalitäten des Gastwirts ö. Tö r i n g c r. Anläßlich dieser Feier hält der Verein seine 6. Ausstellung ab. Von vielen Rassen sind hort Tiere ausgestellt dvorden. Mittags findet P r ei siegeln und Tanz statt. Der -Verein hat aus eigenen Mitteln sehr wertvolle Tiere und Gegenstände zur Verfügung gestellt, die an jeden Besucher, der eine Eintrittskarte von 20Pfg. besitzt, gratis verlost werden. Kreis Büdingen. 0 Brsses, 10. Okt. Die spinale Kinderlähmu-ng hat hier ein werteres Opfer gefordert, indem ein Knabe von 9 Jahren der Krankheit erlegen ist. Ortenberg, 11. Okt. Für die morgen stattfindende Gemeinderatswahl, bei der vier Gemeinderäte zu Wählen sind, sind zwölf Kandidaten aufgest-eNt worden. r. Bergheim, 10. Okt. Ter Landwirt Emrich, auf den in der vergangenen Woche ein mit Kartoffeln beladener Wagen gefallen war, ist inzwischen soweit hergestellt, daß eilte Lebensgefahr beseitigt ist. r. Liß berg, 10. Okt. Unsere alte Burgruine ist mit einem Kostenaufwand von mehr als 2000 Mark erneuert worden. Kreis Friedberg. N i e d e rö l l st a d t, 10. Okt. Am 8. l. Mts. fand hier Gemeinderatswahl statt. Von der bürgerlichen Partei sowohl wie von der sozialdemokratischen Partei waren je fünf Kandidaten aufgestellt worden. Vier Bürgerliche und ein Sozialdemokrat gingen als Sieger hervor. Vilbel, 10. Okt. Hier ereignete sich ein bedauerlicher Unfall. Ter Vauunternehiner P. Fr. Klöß von hier und ein Arbeiter, die beim Umbau der Volksschule auf einem Gerüste beschäftigt waren, wurden durch das Rutschen einer Rolle vom Gern ft heruntergerissen. Ter Arbeiter kam mit dem Schrecken davon, während Klöß außer einigen Hautabschürfungen einen Knöchelbruch erlitt. Kreis Wetzlar. — Salzböden, 10. Okt. Ein Nachfolger für den von hier verzogenen Pfarrer Sproedt ist noch nicht bestimmt, so daß die Amtshandlungen vorläufig durch die Geistlichen der Umgegend vorgenommen werden müssen. Für den Sonntag hat Oberpfarrr Günder von Wetzlar die Predigt übernommen. NsrnEehtes. * Ein merkwürdiger M i m e. Ter hundertjährige Geburtstag von Edward Klischnigg, der eine ganz eigenartige künstlerische Spezialität auf die weltbedcutenden Bretter brachte, sollte nicht vorübergehen, ohne daß seiner gedacht werde, wenn eben auch sein Einfluß auf die deutsche Bühnenkunst kein sonderlich guter war. Edward Klischnigg, der am 12. Oktober 1813 in London geboren ward, war ein berühmter Affendarsteller, und auf zahlreichen Bühnen ist er in i-cvfä iebenen Sticken in stummen Rollen eines Affen aufgetreten, wao ihm bann andere Tarsteller nachmachten. In seiner englischen Heimat soll er als Clown in Weihnachtspantomimen frühzeitig begonnen haben, er kam dann früh nach Paris, wo er angeblich seine Frau, eine Tochter des einst viel genannten Tierbändigers van Aken, durch seine ftunft gewann. In her van Aken'schen Menagerie war der Orang-Utang ocr eine große Anziehungskraft am die Pariser ausübte, plötzlich erkrankt und Herr van Aken liom betrübt, weil sein Unternehmen leer stand. Da meldete ihm der Mcnagcrie-Diener eines Morgens, der Asse sei luieber ganz munter, und Herr van Alen fand denn auch, daß das Tier wieder lustig im Käsig herumkletterte. Das Publikum kam wieder in Scharen, und löerr van Afett war glücklich und zusrieoen. Ta öffnete sich eines Morgens der Käffg, als der Tierbändiger in der Nähe frühstückte, der Affe trat vor den Tierbändiger und bat um die Hand der Tochter. Es war Klischnigg, der mit Hilfe des Menageriewärters die Täuschung inszeniert hatte, um die Tochter van Akens zur Frau zu erhalten, was ihm kurz Zuvor verweigett worden war. Mag diese Geschichte Anekdote sein, eine andere, die von Klischnigg erzählt wird, ist er toteren: Nachdem er jahrelang in Frankreich als Affe in dem Ballett „Ioho oder der brasilianische Asse" ausgetreten war und auch in einzelnen Orten Deutschlands gastiert hatte, kam er int Jahre 1836 nach Wien, wo er in der Kanzlei des bekannten Theaterdirektor Carl diesem Gastspiele für seine Bühne anbot. „Was spielen Sie denn?" fragte Earl. „Affen," sagte Klischnigg. „Deren haben wir in Wien genug!" antwortete abroeifenb der Direktor. Klischnigg wandte sich zum Gehen, ergriff die Türklinke und kratzte sich mit dem Fuße hinter den Ohren. Da mußte Carl so laut auflachen, daß er ihn zurückrief und sofort ein Gastspiel vereinbarte. Neftrov mußte ein Stück für Klischnigg schreiben: „Der Asfe und der Bräutigam", das vierzig Male hintereinander gegeben ward und dem Affendarsteller auf seinen Anteil 29 000 Gulden einbrachte. Ganz Wien lief zu den Vorstellungen, nm den Affen zu sehen, was den frivolen Burgtheaterleiter Deinhardstein veranlaßte, als er aus bett Kassenrapporten entnahm, baß Halms „Griseldis" bie besten Einnal-men mache, zu äußern: „Die Griseldis ist unser Aff." Klischnigg trat bann noch in anberen für ihn geschriebenen Stücken aus. Bäuerles Theaterzeitung brachte Bilder von ihm, und sein flhif war nun gemacht. Jahrzchrne reiste er als Affendarsteller umher, wobei er oft eine recht verhängnisvolle Rolle spielte, da, wo er am trat, würdigere künstlerische Darstellungen erfolglos blieben. So konnte er sich rühmen, daß, während er in Hamburg den größten Zulauf hatte, Sophie Schroeder, die größte Darstellerin Deutschlands, vor leeren Häusern spielen mußte. Dann flaute freilich das Interesse für seine ftunft ab, zumal er mehrere Nachahmer bekam. Und als er am 19. März 1877 in Wien starb, zählte er langst zu den Vergessenen. * Liebe Jugend? Neulich gehe ich mit meiner Frau und mit meinen beiden Söhnen, von denen Hans sieben, Ernst fünf Jahre alt ist, in eine Konditorei. Meine Frau und ich bestellen Eis, meine Söhne entscheiden sich nach schweren Zweifeln endlich beide für Schokoladentorte. Ms beide ihre Torte bekommen hatten, nimmt meine Frau mit ihrem Löffel ein kleines Stückchen von der Torte des Aelteren, indem sie zu ihm sagt, daß sie nur einmal kosten wolle, wie die Torte schmeckt. Als das der Kleinere bemerkt, sagt er: „Du, Mutter, mtine Torte schmeckt genau so wie die vom Hans." Viichertisch. — Stecherts Armee-EintcilungundQuartier- Liste des deutschen Reichsheeres und der Kaiserlichen Marine, nach dem Stande vom 1. Oktober. Diese seit 55 Jahren regelmäßig erscheinende Armee-Liste enthält eine tabellarische und sehr übersichtliche Zusammenstellung aller Truppenteile der deutschen Armee mit namentlicher Angabe der Chefs (Inhaber), Kommanbenre und Standorte, sowie kurze Uniform-Beschreibungen und Abbildungen der Regiments-Ramenzüge, ferner die Persomtlien der Kriegsministerien und höheren Militärbehörden, die Generalstäbe, Inspektionen, Gouvernements und Kommandanturen, Erziehungsund Bildungswesen, Verwaltungsbehörden: ferner die Landwehrund Territorial-Bezirke; ein Verzeichnis sämtlicher Truppenteile nach Waffengattung und Nummerfolge und ben alphabetischen Quartierstand; die Kommandeure der Bezirkskommandos; Platzmajors, Adjutanten der Kgl. Prinzen und deutschen Fürsten, sowie als wichtigste Neuerung: die durch die Heeresvermehrung cinge- tretenen Truppenvermehrungen, Stellen-Neubesetzungen und Standorte-Veränderungen. Mit diesen Neuerungen ist bie Stechert- sche Lifte die vollständigste geworden und entspricht allen an sie zu stellenden Anforderungen. Die Abteilung „Kaiserliche Marine" enthält die Personalien des .Reichsmarine-Amts, die Ober-Kommandos und Inspektionen, die Küsten-Bezirke, Verwattungs-Be- hörden, Schutztruppen für die Kolonien und eine genaue Liste Sr. Majestät Kriegsschiffe nebst Deplacement, Pferdckrästen und Besatzungs-Etat. Für den prattischen Gebrauch aller Behörden, Landratsämter, Polizei- und Gemeindeverwaltungen, besonders für alle Beamten militärischer Brneaus, sowie für jeden Zeitungs- leser ist dieses altbewährte Armeeschema ein unentbehrliches Hilfsmittel. Wöchentl. lleberstcht der Todesfälle i.d. Stadt Gieyen. 40. Woche. Vom 28. September bis 4. Oktober 1913. Einwohnerzahl: angenommen m 32 400 (inkt. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitszister: 20,86 °!w nach Abzug von 8 Ortsfremden: 8,02 °/oa. 5ki irdre ES flarbeit an: Zusammen: Erwachsene: int vom 1, Lebensjahr: 2.-15. Jahr: Tllberkulose 1 1 — —I Lungenentzündung 1 1 — — Diphtherie 1 — _ 1 Sungeitbraub KD 1(1) — Bösartigen Neubildungen 2(1) 2(1) — —- Blntvergistung 1(1) 1 (1) — — Rückenmark-Ent- zündling 1(1) 1(1) _ — Blinddarmentzünbung Kl) —— 1(1) Lebensschwäche 1 (1) — 1(1) Berun.glückung 2(2) _1(1) 1 (1) unbekannter Ursache 1 1 Summa: 13 (8) 8 161 2 (1) 3 (2) A n m.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Die nach- R Aprile Riad am Sonntag, 12. Okt. 1913, stehenden x&öl Ztlv von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts, nur für dringende Fälle sicher anzutreffen: D u/,0 I>r. Schäffer. Selters weg 381. I>r. Stuhl, Süd-Anlage 7. Für dringende Fälle ist am Sonntag, den 12. Okt. sicher anzutreffen : D n/l0 Reinewald, FrankfurterStrasse 10, UaUllUlIxl Femsorecher 763. Rirehliche Nachrichten Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 12. Oktober, 21. nach Trinitatis. Kollekte für das hessische Kruppelheim in Nieder-Namstadt. Gottesdienst. 3n der Stadtkirche. Vormittags 9)4 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Feierliche Eröffnung des Konfirmandenuntcrrichts derMatthaus- gcmeinde. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Mattbäusgemeinde. v Pfarrer D. Schloss er. Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. Feierliche Eröffnung des Konffrmandemmterrichls der Markns- gemeiade. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde im Matthäussaal, wozu auch die Aeukonfirmierten herzlich eingeladen werden. Dienstag, den 14. Oktober, nachmittags 4 Uhr: Versammlung des Frauenmissionsvereins im Matthäussaal, Kirch strafte 9. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen imb werden gebeten, sich ohne weitere Anmeld ng einznfinden Mittwoch, den 15. Oktober, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Marknsgemeinde im Markus» sank, wozu auch die Neukonfirmierten herzlich eiugeladen werden. Tonnerstag, den 16. Oktober, abeubS 8 Uhr: Bibelstunde im Matthäussaal. (Ausgewählte Schriften aus dem Alten Testaments __________ Pfarrer D, Schl oller. 3n der Iohannerkirche. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts der Lukas« gemeinde. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer. Abends 5 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Feierliche Eröffnung des Konfirmandenuuterrichts der Johannes- gemeinde. Abends 7l/2 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Lukasgemeinde ftm Lukassaale, joivie der Johannes- gemeinde im Jobannesfaale. Mittwoch, den 15. Oktober, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Lukassaal. (1. Brief Petri.) Pfarrer Bechtolsheimer. Nä'chftklinftiaen Sonntaci, den 19. Oktober, wird in beiden Kirchen die kirchliche Gedächtnisfeier der vor hundert Jahren geschehenen Befreiung unseres Vaterlandes slattsinden. Unsere Gemeinden ivevben zur Teilnahme daran herzlich eingeladen. Har.Lardeitrunterricht, veranstaltet von öcm Krauenverein der Lukasgemeinde. Jeden Mittwoch um 2 Uhr int Lukassaale. Ter Unterricht wird allen Kindern, die sich dazu einfinden, unentgeltlich erteilt. „Wartburg", christlicher Zünglings und MSnner-verein. Dienstag, abends 81/, Uhr, Bibelftunde, Mittwoch, abends 8 Uhr, Turnstunde, Donnerstag, abends 8 Uhr, Unterhaltungsabeud, Sonnlaa, abends 8 Uhr, Vortragsabend. Tie Versammlungen finden teils in den« Gemeindehaus, Kirch» strafte 9, teils in dem neuen .Wartburg-Heim", Diezstraße 15, statt: Gäste, besonders auch die Neukonsirmierteu, sind jederzeit herzlich w illkommen. videlkränzchcn für Schüler höherer Lehranstalten. Jüngere Ablellung jeden Mittwoch von 6—7 ubr. Aeltere Abteilung jeden Samstag von 6—7 Uhr im Johanuessaal. vibetkränzchen für Mädchen aus der 3ohannesgemeinde. Jeden Dienstag von 6-7 Uhr int Johannessaal. 7 । .. Montag, den 13. Oktober, abends 8 Uhr: Sitzrmg deS Frauen- Vereins der Johannesgemeinde im Johairnessaal. Sonntag, den 19. Oktober beginnen wieder die Versammlungei' des Sonntagsvereins für Mädck>en, die jeden Sonntag nachmittag in den Sälen der Kleinkmderschule, Tioz'trafte 15 p. stattfinden. Die Versammliutgen der kirchlichen Vereinigung zur Bekämpfung des Alkohols finden jetzt nicht mehr in der Wetzsteinstraße, sondern jeden Samstag abend von 8-10 Uhr in der Diezstraße 151. links statt. K't -- Evangelischer Gottesdienst. Alteu-Buseck: Am Sonntag, den 12. Oktober 1913: Gottesdienst vorm. 10 Uhr. Erntedankfest. Pfarramtskandidat Barth aus Großen-Buseck. Kollekte für Kleinkinderschule n n b Gemeinde« Krankenpflege. Katholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag, den 11. Oktober: Rachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Samstag abend wird ein fremder Priester Beicht hören. Sonntag, den 12. Ott, 2 2. Sonntag nach Pfingsten. , von 6V, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. , um 7 Uhr: Tie erste hl. Meffe. Gemeinschaittlcht Komnnmion der Kaufleute, Gesellen und Lehrlinge. n um 8 Uhr: Austeillmg der hl. Kommunion. , um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. „ um 11 Uhr: Hl. Rieste mit Predigt. Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranz Andacht mit Segen. Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, SamStag nachmittag um 6% Uhr ist Rosenkranz-Andacht mit Segen. Diaspora-Gottesdienst. Sonntag, den 12. Oktober: In Grünberg um 91/, Uhr. In Hungen um 9'/, Uhr. Meteorologische Beobachtungen der Station Giehen. ! Okt 1913 - o — - 10 2”- 749,6 10,4 10. 9:1 751,6 5.7 11. 7:* 752,2 0.8 a ö jO — .5-E .e% C o-C 85 Z to =2 = § a = .E 7,1 6,3 4,9 76 92 100 WNVV 2 0 0 N 2 10 0 2 Wetter Höchste Temperatur am 9. bis 10. Oktober + 10,9 C. Niedrigste „ , 9. „ 10. u = + 4,2* C. Niederschlag: 0,0 mm. Die einzigartige Wirkung des Odol« beruht aller Wahrscheinlichkeit nach darauf, daß sich das Odol beim Mundspülen förmlich in die Zähne und die Mundschleimhaut ein* saugt und diese gewissermatzen imprägniert. Man begreife das un- gemein Bedeutsame dieser ganz einzigartigen Wirkungsweise des Odols. Während andere Mund- und Zahnpflegemittel lediglich währeild der wenigen Sekundeit der OTunbreiiiigung ihre Wirkung ausübeu, wirkt bas Odol noch stunbenlang, nachbem man sich die Zähne geputzt hat, nach. Ueber diese Tauerivirhmg deS Odols sind sehr interessante wiffenschaftliche Untersuchungen angestellt ivorden, die übereinstimmend erwiesen haben, daß diese unvergleichliche Eigenschaft des Odols bei keinem der für die tägliche Mund- und Zahnpflege überhaupt in Betracht kommenden Präparate sich findet. Wer Odol konseguent täglich anwendet, übt demnach die denkbar beste Zahn- und Mundpflege aus. PretS: ’/t Flasche iMonate ausreichend) M. L50, '/> Flasche M. -.85. (C”/, 76 Jahre alt. Grohen-Linde«. DlL ML! Empfehle Todes Anzeige 31/, Uhr statt. 6727 Bekanntmachung. Giessen, Hanau, Kassel, den io. Oktober 1913. nachmittags 3Vs Uhr, aus statt. 6749 Die trauernd Hinterbliebenen. Billigste Preise Sröhte Auswahl Der Plan über die Herstellung einer ober- und Magnesia-Düngekalk dem 8 KaiE Marke „Weiücnburg"^ _ ID% 4 Wochen m Sulins Schulze 4 Wochen aus. Darmstadt, den 13. Oktober 1913. Kaiserliche Ober-Postdirekt ton. (D11/io Kreuzplaß WM ■y"; W • 4 :V- ® Die Beerdigung findet Sonntag, den 12. Oktober, von der Kapelle des neuen Friedhofs ien Telegraphenlinie von km 0,4 der Straße wdheim nach der Grube Abendstern liegt bei Kaiserlichen Postamt in Hungen von heute ab Gestern morgen um 10 Uhr entschlief nach kurzem schweren Leiden unsere gute liebe Mutter, Großmutter und Schwiegermutter Frau Gastwirtin im Alter von 66 Jahren. Üm stille Teilnahme bitten Saxlehner's Bitterquelie wmm janos Gegen Verstopfung, gestörte Verdauung, Fettleibig- keit, Blutandrang, etc» Geioöhnl. Dosis: ] Wasserglas do/L htyUaAv 6 U___ Steinbach, am 11. Oktober 1913. Die Beerdigung findet statt: Sonntag, den 12. Oktober, nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhause aus. 7639 Biedenkopf a. d. Lahn Hotel-Pension Berggarteu—Lindenhof.[S31/5 Hprrlich gelegener Waldaufe11thalt Cel. 774 a*Vio Ktair-esaintsiracbriebten. (Sieben. Aufgebote: Okt. 2. Heinrich Wahl, Hilfsweichetlsteller, mit Katharine Marie Hach, beide in Gießen. — Christian Friedrich August Fritz, Former in Salzböden, mit Ida Hachenburger in Metzen. — 6. Franz Lauer Georg Joseph Scholz, Hausierer, mit Eliiabeth Pfarrer, beide in Gießen. Friedrich Wilhelm, Kaufmann, mit Elisabeth Krender, beide in Gietzen. Philipp Pauly, kommissarischer Eisenbahngehilse in Bad-Nauheim, mit Anna Greb ui Gienen. — 7. Heinrich Schombcrt, Schneider in Gietzen, mit Doro- thea Katharine Leidich in Gröningen. Wilhelm Kreiling, Weichensteller in Friedberg (Hessen), mit Anna Eleonore Marie Hartmann tu Gießen. — 9. Alfred Rudolf Albert Rehbein, Leutnant a.D, in .Berlin-Friedenau, mit Gertrude Maria Helene Lignau in Kall- wellischken. Wilhelm Gerhardt, Chauffeur in Marburg, mit Frieda Wilhelmine Deibel in Gießen. Eheschließungen: Oktober 4. Johannes Friedrich Carl Maron, König!. Schutzmann in Bochum, mit Luise Marie Becker in Gießen. Chriitoph August Zwesch, Handlungsgehilfe, mit Pauline Adelheid Schäfer, beide in Gießen. Otto Max Kühn, Drogist in Trier, mit Karola Minna Amalie Luise Haßler in Gießen. G e b o r^e u e: September 29. Dem Weitzbindermeister Philipp Bauer eine Tochter, Frieda. — Oktober 3. Dem Kaufmann Gustav Scybiäe eine Tochter, Mathilde. Dem Obertelegraphenleitungsauf- seher Heinrich Wagner ein Sohu, Kurt Heinrich. Dem Geometer 2. Klasse Nikolaus Ludwig Berg ein Sohn, Heinrich. — 4. Dem Kaufmann Alfred Brumlik ein'Sohn, Horst Joseph. — 6. Dem Chauffeur Emil Schmal! eine Tochter, Anna Margarete. Sterbefälle: Oktober 4. Johannes Münch, Eisenbahnarbeiter, 55 Jahre alt. Lieber Str. 74. — 6. Anna Otto, 38 Jahre alt, Walltorstr. 65. — 7. Abraham Stern, Fellhändler, 70 Jahre alt, Licher Str. 74. Bübingen. Aufgebote: Oktober 7. Wilhelm Pau! Ulbrich, Schlosser in Hanau a. M., mit Lina Urbach in Büdingen. — Heinrich Wahl, Hilfsweichensteller, mit Katharine Maria Hoch, beide in Gießen. Eheschließungen: Oktober 4. Johann Bernhardt Friedrich Appel, Kaufmann, mit Emilie Wingefeld, beide in Büdingen. — 5. Simon May, Metzgermeister, mit Paula Schiff, beide in Büdingen. Geborene: September 28. Dem Tachdeckermeister Wilhelm Weinberger eine Tochter, Anna Mürie Louise. S t er b e f u 1 l e: Oktober 8. Anna Marie Steinmark, geb. Luft, 27 Jahre alt. Reichmamr Witwe g im Alter von 62 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. W Vetzberg, den 11. Oktober 1913. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag B Klein-Linden. Sterbefälle: Oktober 4. Friedrich Wilhelm Karcher, Lehrer i. P., 79 Jahre alt. Langsdorf. Sterbefälle: Heinrich Pauli V., Landwirt, 77 Jahre alt. Lauterbach. Geborene: September 25. Dem Fabrikarbeiter Georg Döring eine Tochter, Lina. — 27. Dem Schriftsetzer Willi Schulz ein Sohn, Reinhold Johann Robert. — Oktober 3. Dem Landwirt Heinrich Kaiser VII. ein Sohn, Karl. Sterbefälle: September 26. Katharina Henkel, geb. Ochs, 82 Jahre alt. — Oktober 4. Kaspar Günther Bahnarbciter, 33 Jahre alt. Leihgestern. Eheschließungen: Oktober 4. Karl Ulm, Bahnarbciter zu AUendors a. Lahn, mit Marie Heß. . . Geborene: September 26. Dem Grubenarbeiter Ludwig Kaspar Müller eine Tochter, Marie. Lollar. Geborene: September 29. Dem Kaufmann Karl Jean^Gst hort ein Sohn, Karl. Dem Former Heinrich Ziegler ein «ohn, K^Äufkebote: Friedrich Deibel V., Schlossermeister, mit Helene Zecher, beide in Lollar. ... ,rTT o . Eheschließung: Oktober Ludwig Hosmann VII., Landwirt, mit Anna Deibel, beide in Lollar. Sterbefäll e: September 30. Karl Gilbert, 1 4.ag alt. — Okt. 5. Katharina Margaretha Mattern, 18 Jahr- alt. — 6. Eltsa- belha Zecher, Witwe, geb. Klinkei, 74 Jahre alt. Schotten. Geborene: September 25. Dem Weißbindergehilfen Johannes Gerbig eine Tochter, Elisabeth. . , Sterbefälle: Oktober 9. Katharnie Becker-, 49 ^ahrc alt. Eheschließungen: Oktober 5. Friedrich Hermann Weber, Handlungsgehilfe in Marburg, mit Anna 'Karottne Junker ut Großen-äindeu. . • , Sterbefälle: Oktober 4. Ludwig Menges, 18 Jahre alt. Heuchelheim. Aufgebote: Okt. 7. Ludwig Hofmann IX., Bahnarbeiter, mit Karolme Rinn, beide in Heuchelheim. . Eheschließungen: Okt. 5. Friedrich Richard Borgis, Monteur, mit Elisabethe Adolph in Heuchelheim. Geborene: Sept. 22. Dem Landwirt Friedrich Start Rum eine Tochter, Gretchen. — 26. Dem Schmiedemeister Karl Philipp Reuschling ein Sohn, Ernst Walter. — 29. Dem Hilfsarbeiter Philipp Friedrich Heinrich Rinn eine Tochter, Elisabethe Johan- nette. — Okt. 7. Dem Maurergesellen Friedrich Hofmann VIII. ein Sohn, Hans Friedrich. • Johann Jakob Karl Liebcrich, Postsekretär, mit ?lmra Katharina Heyd in Butzbach. — 28. Heinrich Ludtvig Schmidt, Schuhmacher, in Butzbach, mit Magdalena Engel in Frankfurt a. M. — Ott. 4. Theodor Paul Schönherr, Kutscher, mit Katharine Diehl in Butzbach. — Adam Börger, Sergeant, mit Elisabetha Christ in Butzbach. — Karl Wex, Bahnarbeiter, mit Elisabeth Stern in Butzbach. Geborene: Oktober 1. Dem Zuschneider Karl Laux eine Tochter, Adelheid Elisabethe Katharine. — 3. Dem Gerber Friedrich Ferdinand Schmidt ein Sohn, Georg Ferdinand. Sterbefälle: September 25. Jakob Schön, Sckmhmack-er, 76 Jahre alt. — Louis Krämer, Kaufmann, 42 Jahre alt. — 26. Georg Kirchner, Hilfsweichensteller i. P., 68 Jal/re alt. — Oktober 1. Otto Küchel, Konditor, 56 Jahre alt. zriedberg. Aufgebote: Oktober 2. Karl Anton Eduard Storck, Regierungsbaumeister, mit Bertha Müller Wwe., geb. KoUer, beide in Darmstadt. — August Jacob Tettcnmaier, Obergärttier in Alsbach, mit Anna Dörr in Frankfurt a. M. — 4. Richard Otto Schneider, Uiiterzahlmeister in Friedberg, mit Frieda Anna Gertrud Gitzler in Brandenburg. — 6. Wilhelm Kreiling, Weichensteller in Friedberg, mit Anna Eleonore Maria Hartmann in Gießen. — 7. Johann Gustav Prcnger, Architekt in Friedberg, mit Franziska Misab'etha Kehle in Darmstadt. Eheschließungen: Oktober 9. Jo!>ann Heinrich Rupp, Friseur in Friedberg, mit Katharina Keller in Höchst a. M. Geborene: September 28. Dem Milchhändler Georg Hor- lacher eine Tochter, Erna Augusta. — Oktober 2. Dem Eisen- bahngehilsen Rudolf Anguss Woltersdorf eine Tochter, Reinhol- bine Emma Luise Marie Sophie. . Gestorbene: Oktober 7. Katharine Roth in Weckesheim, 18 Jahre alt. — Wilhelmine Weber, geb. Heß in Letdhecken, in Ias Qual.Hyazinthen, Tulpen, Crocus, Scilla, Narzissen etc. ferner: zum Anlegen von Klebgürteln, Raupenleim und Unterlag-Papier Heinr« Hab™ Samen-Hand hing Neustadt 8. Tel. 403. Preisliste gratis. PMigrshmSbel BluMukriMN Blumentische Plüsch-, w imn ÄimMlWWt Stühle u.KiickrWe in bekannt größter Auswahl. Nur erst. Fabrikate. Billigst gestellte Preise. Prima MiWhrscM in 28 verschiedenen Fassonö von Btt. 7.20 an am Lager. Anfertigung vvuStüblen und Sesseln, sow. Flechten und sonstige Reparaturen bei reeller Bedienung. Ph, Henkel Touncnstr. 14. 6i52 Todes-Anzeige. Gestern nacht entschlief sanft unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester und Tante Frau Wilhelmine Ruthsatz Wwe geb. Wolf im Alter von 76 Jahren. Jn TUben. 60 u 100Pfä Klein;? Tu.bc 20 Pfg Jr. allen. Jbotheken- iVtgerxen. u.Porjümene'i. Wenn Säuglinge durch irgendwelche Umstände nicht selbst gestillt werden können, so reiche man ihnen das bereits durch Weite; rationen bewährte Nestlcsche Minbermcbl, welches durch seine Ueis gleichbleibende Reinheit unb Gute die absolute Stcherheit bietet, dem Wachstum und (tzedeiheu der Kinder förderlich Ml kein. Probe- dose gratis unb franko durch Nestlc-Gesellschast, Berlin W.57. |ss-/9 Butzbach. Eheschließungen: September 27. Mar Paul Franz Hofs-1 mann, Sergeant, mit Katharina Luise Renner in Butzbach. — | JUMKERiRUH Edgar Bormann Tel. 165. a57» Neustadt II Brrgebrrng vonKnchenbedürfnissen Brim 11. Bataillon Ins. Reg. Kaiser Wikhetrn" Nr. 116 soll die Vierer« ns der im Küchenbetriebe erfordere ItthwtiebenSmittvl für die Zeil vom 1. November 1913 bis 31. Oktober 1914 in.uachstehenden Vofen vergeben werden: Los 1. Kolonialwaren, Los 4. Eier, „ 2. lHenmse, „ 5. Hand-ll.Limburg.Käse /, 3. Kartoffeln, „ 6. Milch. BertragSbedntgunge», liegen auf dem Zcchlmeister- GesthMSzimmer geunnnren Bataillons — neue Kaserne — zur Einsicht auf. Gleichzeitig ivird auch die Abfuhr des Loirlichts vergeben. Angebote find verschlossen mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 15. d. Mts. der Kuchenverwaltung einzurerchen. Die Eröffnung derselben nudel am 16. Oktober, 10 Uhr vormittags, im Beisein der etwa erschienenen Bieter statt. Küchenverwattung des II. Bataillons Jnf.-Regts. _______________„Kaiser Wilhelm" Nr. 116._________D"/lo Verdingung. Am 17. Oktober 1913 vormittags 11 Uhr Verdingung der Kartoffeln für die Zeit vom 1. 'November 1913 bis 31. Oktober 1914, ca. 8000-—9000 kg. Bedingungen liegen im Geschäftszimmer Nr. 24 aus und sind vor dem Termin zu unterschreiben. D11/« __________________________Garnisonlazarett Gieffen. Lieferungsvergebung. Für die chirurg. Univ.-Klinik zu Gießen soll auf dem Wege öffentlicher Ausschreibung die Lieferung von: 5'50 Ztr. Speisekartoffel 5 „ Tafcläpfel 8 „ Roterüben 10 „ Gelberüben 5 „ untererd. Kohlrabi 4 „ Meerrettich 150 Stck. Rotkraut 250 „ Sellerie 400 „ Lauch vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen an den Werktagen von 3—5 Uhr nachmittags auf dem Verwaltungsbureau offen. Angebote, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind mit den Mustern bis zunr Mittwoch, den 15. Lktober l. Zs., mittogs 12 Uhr abzugeben. Die Zuschlagsfrist beträgt 8 Tage. Gießen, den 30. September 1913. Großh. Direktion der chirurg. Univ.-Klinik. __________________Poppert.____________ Lieferungsvergebung. Für die Großh. Universitäts-Augenklinik Gießen soll die Lieferung von 5 Ztr. Tafcläpfel, 220 Ztr. Kartoffeln, 1 Ztr. Zwiebeln, 2 Ztr. Salat-, 2 Ztr. Mohr-, 3 Ztr. Kohlrüben, J/2 Ztr. Meerrettich, 2 Ztr. Weißkraut, 50 St. Rotkraut und 100 St. Sellerie durch öffentliche Ausschreibung vergeben werden. Di« Lieferungsbedingungen können bei der Ver- waitrmg der Klinik nachmittags von 3—5 Uhr eingesehen werden. Angebote und Proben sind getrennt und ver- schloffen — mit entsprechender Aufschrift versehen — bis zum Eröffnungstermin Mittwoch, des 15. Mobec 1313, vomttoP 12 Uhr, bei der Verwaltung einzureicheu. Zuschlagsfrist 3 Tage. Gießen, 30. Septeniber 1913. Großh. Direktion der Universitäts-Augenklinik _________________Voss ins.______________BVio Vergebung. Für die Grotzherzogl. Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen soll die Lieferung von 350 Zentner ausgelesener Speisekartoffeln und 10 „ Tafelüpfeln auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen an den Wochentagen, nachniittags von 3—5 Uhr, auf dem Verwaltungsbureau offen. Angebote, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind getrennt von den einzu- reichendcn Proben bis spätestens Mittwoch, iicn 15. Mobec 1913, mmttags 12 Uhr, auf unserem Verwaltungsbureau abzugeben, zu welcher Zeit deren Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Interessenten statlfindet. Zuschlagsfrist 3 Tage. Gießen, den 1. Oktober 1913. __________________Großh. Direktion.__________ b*/10 Vergebung m IramMbeiltn. Für die Feldbcreiniguug Heuchelheim sollen vergeben werden: 1. Liefern von Drainageröhren veranschl. zu 441.— Mk. 2. „ „ Steinzeugröhren veranschl. zu 183.— „ 3. Graben- u. Rohrverlegungsarbeiten veranschl. zu 1200.— 4. Anfahren von Röhren veranschl. zu 60.— „ 5. Liefern von Pflöcken , „ 10.— „ Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim offen. Angebote haben rn Prozenten des Voranschlages zu erfolgen und find verschlossen, postfrei und mit eutspr. Aufschrift versehen bei Großh. Bürgermeisterei Heuchcl- heün einzureicheu, wo die Eröffnung Montag, den 20. dS. Mts. vormittags 9 Uhr stattfindct. Znfchlagsfrist 3 Wochen. (Cn/10) Gießen, den 9. Oktober 1913. Grotzh. Kulturinspektion Gießen. H. Steinbach. Ausruf! Jahrhundertfeier der Völkerschlacht« Leipzig Die 100-jährige Wiederkehr des 18. Oktober 1913 - des Tages der siegreichen Völkerschlacht bei Leipzig - wird in allen (Bauen des Deutschen Reiches festlich begangen werden. Auch hier wird diese große Begebenheit durch ein Fest auf dem Trieb, durch Glockengeläut Abbrennen von Freuden - Feuern usw. gebührend gefeiert werden. Ich bitte meine Mitbürger, zur Bekundung der Anteilnahme ihre Häuser am 18. u. 19. Oktober möglichst festlich zu schmücken. Gießen, 10. Oktober 1913. Der Oberbürgermeister. Mecum. b»/,0 Die bieuge Frciwill. TanitätSkolonue vom Roten Kreuz begebt in diesem Jahre die Feier ihres zehnjährigen Bestehens durch Veranstaltung eines öffentlichen Konzerts, dessen Erträgnisse zur Vcrvoliständigtlng der Kolonncnnuörnstnna, ins besondere der Äriegsansriistung verwendet werden sollen. Die Kolonne bat sich seit ibrcm Bestehen unermüdlich in den Dienst der Allgemeinheit durch AliSsührnng von Krankentransporten und Hilfeleistung bei Uncstückssällen aefteUt, io das; sie zu einer nicht mehr zu entbehrenden Einrichtung geworden ist. Die Bedeutung der SanitätS- kvlonnen im Kriegsfall ist ja allgemein bekannt und auch unserer Kolonne sind durch die Lage unserer Stadt als Eisenbahnknotenpunkt und durch die hier befindlichen Kliniken und die hier zu errichtenden Lazarette im Ziricgssall lunfaiiflvcicbc und milvrertge Ausgaben zugewiescn, für die sie sich schon im Frieden vorberciten und rüsten muh. Wir richten deshalb an alle Kreise unserer Stadt die herzliche Bitte, der Kolonne jhr Wohlwollen durch zahlreichen Besuch des Konzerts zu beweisen und sie dadurch jn ihren verdienstvollen Bestrebungen zu unterstützen. Der Ehrenausschnß: Ausfeld, Pfarrer. Bauer, Dekan. Bechtolsheimer, Pfarrer. Braubach, Stadtbaumeister und Branddirektor. Challier sen., Musikalienhändler. Eichenauer, Stadtverordneter. Dr. von Eicken, Univ.-Professor. Erle, Universitäts-Sekretär. Enunelius, Kominerzienrat u. Beigeordneter. Frey, Bäckermeister. Dr. Gail, Geh. Kommerzienrat. Frau Geh. Juslizrat Gebhardt, Bors, des Alice-Frauenvereins. Gebhardt, Regierungsrat. Dr. Gerhardt, Gewerberat. Grünewald, Justizrat, Beigeordneter. Dr. Giingerich, Land- gerichtspräsident. Habermehl, Telegrapheudirektor. Dr. Haberkorn, Oleh Medizinalrat. Heichelheim, Geh. Konimcrzienrat. Helm, Stadtverordneter. Dr. Heniell, Geh. Schulrat. Dr. Heuser, Oberbibliokhetar. Dr. Hirschfeld, Prov.-Rabbiner. Hofmann, Oberstaatsanwalt. Horst, Kaufinann. Dr. Jesionek, Univ.-Prof. Di. Kacff, SaniiätSrat. Kaufmann, Rechtsanwalt. Keller, Beigeordneter, von Knobclsdorff, Oberstleutnant z. D. und Bezirkskommandeur. Dr. Körte, Univ.-Professor und Rektor der LandeS-Univerfität. Dr. Kraus miiller, Professor. Lern ine, Braucreidirektor. Meeuni, Oberbürgeriiieiitcr. V. Muller, Lehrer. L. Petri II., Stadtverordneter. Dr. Povvcrt, Univ.-Professor. Dr. Rausch, Geh. Schulrat. E. L. Sack, Mehgemneister. Dr. Sander, Prov. Rabbiner. Schäfer, PoftdUektor. Schirmer, Kominerzienrat. D. Schlosser, Kirchcnrat. Schwabe, Pfarrer. Dr. Siegert, Oberstabsarzt z. D. Dr. Somnier, Geh. Dkedizinalrat, Univ - Prosessor. Dr. Stoeriko, Geh. Schulrat, von Trotta gen. Trevden, Oberst u. Regimentskommandeur. Trümvert, Staatsanwalt. Frau Geheimerat Usinger, Vorsitzende des FrauenvereinS v. Roten Kreuz für die Kolonien. Dr. Usinger, Geheimerat, Provinzialdirektor. Dr. Boit, Univ.-Professor. Dr. Bossius, Geh. Medizinalrat, Univ.-Professor. Dr. Weber, Univ.-Professor. Wiener, LandgerichtSrat. Dr. Wiesinger, Oberstabsarzt. Zimiuermann, Eisenbahndirektor. Dll/io Cötidas&it&r, fte faaer! 9[r[ie fett und . sie fu|5z oft'(te teuer danj Urrmt’ man lie oon f)at man (uhe? inte 3) atmen, a, an ne irr? ganzen,weiten Statt) 7a(mona immer gletd): ■ m e IVO 9UH0NNy mil Fm liefert billigst die Brühl’sehe Unlversitäts-.Buch- und Stein- dreckerei, Gießen. Schulstr 7. Obst-7ndm Gemüse- Zeitung Heidelberg. Unentb. f. Händler u. Produz. Probc- num.grat. J ährl. M.2.—, (ss‘% Verpachtung. Die der evangel. Kirche und Pfarrei gehörigen Aecker und Wiesen sollen auf 9 Jahre neu verpachtet iverden. Die Verpachtung soll am Mittwoch, den 15. Oktober 1913, nachmittags 2 Uhr, in dem oberen Gc- meindesaal, Kirchstraffe 9 zu Gieffen abgehalteu werden. ES sind folgende Grundstücke: A. Jn der (Gemarkung Gienen. I. Der Kirche. Flur 15 Nr. 9 Wiese im Hegstratlch ______ i 2774 am „ 23 n 1 Acker in der Lechenau a. d. Wiesen 3792 n Flur 15 II. Der 1. Pfarrei. Nr. 81 Acker am Altenfeld a. d. Bruch ,5327 \ 4011 qm » 16 „ 23 „ links a.d. Weg „ 13 „ 133 „ „ Saudkauterweg :«U7 ff 13 ,, loO n n n 1341 /r 13 n 151 „ ,, h 3821 n 4 7 „ 359' „ untersten Ricgelvfad bei der Suverinieudentcnwicse n 108 Acker rechts am Aulweg 459 2730 n „ 38 (dieses Stück auf Wunsch in Parzellen von 500 qm geteilt! „ 40 „ hinter den Schiehplähen an der Rodbeimer Straffe n 66 Acker an ter Lcimenkante ,1348 V'.l - 1^, 38 qm Flur 16 III. Der II. Pfarrei. Nr. 1 Acker am Altenfeld 1755 qm „ 21 „ 18 „ reck ts des Wiesccker Wegö 4227 qm n 15 Flur 25 „ 8 Wiese am Hegstrauch bei dem Sckieidgecdriesck) B. In der Gemarkung Wicseck. I. D er Kirckie. Nr. 60 Wiese a. d. Oberlack) beim Kessel 3974 3663 qm „ 26 „ 45 „ am Morgcnweg „ 114 „ „ Pusch 4056 „ 26 1781 ff « 22 „ 17 „ „ Hammer weg II. Ter I. Pfarrei. Nr. 6 Wiese an der Urfulum 4062 ff Flur 23 2972 qm. „ 28 „ 21 „ auf der Stockwiese 2802 ff „ 28 ,/ 21 n rt n u 2825 ff „ 28 n 21 „ tt „ n „ 102 „ am Usch 2887 ff „ 26 4644 ff Flur 19 III. Der I. Pfarrei. ilj^X Acker in dem Niederseld 1863 qm „ 22 „ 23 Wiese am Hammeriveg 1241 ff „ 28 „ 44 Acker auf der Stockwtefe 2785 M „ 28 h 44 tt tt tt ^784 ff 28 tt 44 „ „ „ n f» „ 28 tt * 1 // tt tt n 184' n n 28 tt 28 „ tt tt 2983 n „ 28 tt 28 ,, tt tt tr 2 »nS ff „ 21 „ 20 Wiese hinter d. Danbenanger 1983 M Es wird bemerkt, bau der Kirchenvorstand beschlossen hat, die Stellung eines zahlungsfähigen Bärgen zur Be- diuguug der Genehmigung zu niadicn. Gieffen, den 27. September 1913. Der evangelische Gesamtkirchenvorstand: 1). Schlosser. Bekanntmachung. Die Gen cindekrankenversichcrung Lvilar wird mit dem 31. Dezember 1913 geschloffen. Forderungen sind lis 1. April 1914 geltend zu machen. Bei späterer Anmeldung wird Zahlung verweigert. Lollar, den 10. Oktober 1913. Großh. Bürgermeisterei Lollar. Schmidt. 6711 Bekanntmachung. Die hu sigc Ortskrankenkasse wird am 31. De« zembcr 1913 geschlossen. Berechtigte Forderungen sind binnen 3 Monaten geltend zu machen. Bei späterer Anmeldung kann die Bezahlung verweigert werden. Krofdorf, den 9. Oktober 1913. Der Vorstand. Bender. 6713 Hausbesitzer! Itt Mirais ilber .MWlMfilherW wird voraussichtlich in der ersten Halste des November stattsinden, da der betreffende Beamte der Versicherungsanstalt deutscher Haus- und t^rnndbesitzer die Reise nach Westdeittschlaud verschieben musste. Inzwischen haben wir zur Information der Jntcr- csscnten aus unserem MitglicderkreiS '.Viairrial (Antragsformulare, Anmeldekarten, Beitragstarif, Salzung, Allg.Beding, für die Hansbaftpflichtversichcrung, die auch auf die Haftpflicht als Privatmann, Familicnvornand, Dienstherr ?c. ausgedehnt werden kann) bei unserem WohWWchMZeltttMgH nicdergelegt. Bei dieser Gelegenheit erinnern wir unsere Mit» glieder an die Anmeldung freier Wohnungen mit dem Hinweis, das; bei unserem WobnunasnachweiS. Selterswcg 26, fortgesetzt lebhafte Nachfrage nach Wohnungen ist. Cll/io____________________Der Verein der Hausbesitzer, ganfumuerdn ^»irgen u.ltmg. c. G. m. bcschr. H. §ie ÄszahluW der Ätnjiihinii findet an folgenden Tagen statt: Jn Gienen von Nr. 1— 400: Montag, „ 401— 800: Dienstag, den 13. Oktbr. ,, 14. „ „ 801—1200: Mittwoch, „ 15. „ „ 1201—2000: Donnerstag, „ 16. „ „ 2001—Schlug: Freitag, „ 17. m BureauSchanzcnstr. IG, jedesmal uachm.von 1—5Ufa. Tie Auszahlung erfolgt nur gegen Rückgabe der Quittung. In den auswärtigen Berteiluugsstelleu geschieht die AuS« zahluug durch den belr. Lagerhalter zur selbigen Zeit, aber and) nur gegen Rückgabe der Quittung. 'lln schnWichtigc Kinder wird nicht niitzciiihlt. C**/io________________________________Ter Vorstand. Bnllenverkanf. Die Gerncindc Ulrichstein verkauft einen Simmentaler Fasel auf lebendes Gewicht, nüchtern, ohne % gewogen, im Wege des schriftlichen Angebots. Nähere Kaufbedingungcn können bei der unterzeichneteit Stelle eingeschen iverben. Die Angebote sind bis Montag, den 2V. d. Mts. an den llnterzeichneten abzugcben. 66M Ulrichstein, den 7. Oktober 1913. Großherzogliche Bürgermeisterei Ulrichstein. Rühl.