Nr. 238 Drittes Blatt 165. Jahrgang Erscheint täglich mit AuLnahn.e des Sonntag». lAt „Otetzcer feeHkeHititt** '»erden dem ,flntfi beigeleqi, das „Kreilbien ftr de» Krtii Oietze," »weimak «öche.nich. Tie „LmidwirNchaftUche, Set, Iregei" erichk'nen monatlich । oeimaL Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesien Montag, 8. Dezember 1915 SUManoitfbnicf und Verlag der Br übliche « llmvcrsnäiS - Buch- und Elembnidct . R. Lange, Giesteu. Redakrion. S^pedttron und Druckerei. «ccku'.- ttrab« 7. Exoedttton und vertag: Rebaknonr^MWlir. LeU-Adr^ Anz«gerEieden. Mb. Deutscher Reichstag. 184. Ltgung. Sonnabend, den 6. Dezember. Sm Bunbesraistisch: Delbrück Präsident Tr. llermri eröffnet he Sitzung uw 10 Uhr 15 Rm Die Ktbttt6lo|en-3tien- Problem etngreisrn 15» mutz etwa» geschehen. Teutichlond darf tu der Sozialpolitik nicht Zurückbleiben. Lolche Gesetze bebuden jahrzebni, langer Vorort eilen Da kann man nicht zeitig genug arrsangen Reick Emzclslaaier- Indusirie und Arveiterorgani satwnen müssen da znsammenarbeiten. Abg Mumm (Dtrlsch Sgg.): Die Sozialdernokroten sind nichi die berufenen Hiuer der vi'.'le.tohlsablt Sie kennen ,a nur eine 8erclenbungftbeocie und vertrösten die Arbeiter auf den 3ulunft»iiaat «Lachen bn den Sozi olde mal raten > So wenig al» möglul, sollten Susländer bei uns liefdwHipt loerden. Der deutsche etoat soll dem leuifchcn im Deutschen Reich 1rbeü»ge!egenhe:t schassen. Icbeufall» joU er ntdtt Aiiskänbcr al» Siobnbi udrt verwenden Die 5ffrobuhtoii latzi sich regeln auch durch den Ausbau des paritatßscheu 8rbcii»iiodjircifce. In «feiten der Hochton,uuktur lasse» sich Reserven schuf len, so hast die Arbeitslosen nachher nicht auf Almosen angetviesen sind. La» Rrsiko einer Ardcilsloicnvcrsicke. runfl ist ganz unübcrbdit'.ldf. Sie ist nur möglich in Verbindung mn Arblitszivang T»- Bestrebungen Bodelschmingho und de» Vereins für soziale Kolonisation mären stärker zu unterstützen. Untcrftaattfefrrtär Dr. Richter: Der Vorredner bat sich beklagt, datz mit dem verein für innere stolonisotion nur 10000 Mark au» den 100 000 Mark des ftalifondv zur Tierfiigung gestellt hoben. Die Rcicksverwalt.mg zollt dem Verein ihre volsie Sympathien und wird feine Best re bi innen gern unterstützen Über diese 100 000 Mk. können nur in etn.i '.Seife »errornbet loerden. die nach den Bestimmungen de» Laligesctzc»» zulaffig «ft. Sie sollen hauptsächlich zur Einführung der .ttalwerlvertung und Hebung de» Kaliabsatzc» dienen. 3di habe schon ein weite- (‘knuffen bewiesen, al» ich dem Verein diese 10 000 Mark zur Verfügung stellte. 6» ist aber erneut mit rhm verhandel: worden. Cr wird versuche machen, deren Ergebnisse untir Aufsicht de» Kolijyndikot» geprüft werden sollen. Wenn damit der Kalipropaganda gedient wird, so können mir den Auschutz in cuflcmeffenci. Weise erhöhen. Ganze 100 000 Mk. werden aber kaum zu beschaffen sein. '> na-n lene" Rack)Möglichkeit sollte c*qdmnet nmrden. iufobet Privatgesellschaften gu eeriuterv :eiungsantrap< waren überall zu bewilligen, wo erwiesen ,st, datz d>c Ineiviterddiafl eine private Versicheruno bei einer leiitung»fädigen OkieUfdurt obgeichlosien da'. Tie »ior^änge bei der Reichboersicherung». •rbnunfl und der Ai gesielltenversicherung enthalten eine Mahnung. Beide Male fovtc rin neuer Versicherung»zweig nicht genügen d vorbereitet, nberbasiet mr L'ctxii -eruier, werten Ich will nicht in Übrele stellen, das, auch wir hier mel- leicht zu weil gegangen sind. Man bette für die landtmiischisl sichen Arbeiter ander» und besser sorgen Lienen, ohne datz da» System verletzt zu wurden brauchte Air wollen diesmal mdx ivieder voreilig handeln. ck» liegt eine ernste (Befahr vor. so datz mit e» un» in der s^olge sehr ernst überlegen sollten, ob imt den Bedanken der sozialen Zwang-versicherung nicht überspannen, datz wir ans im Okfientrtl vimge Einschränkung auferlegen müssen Wer den -dxrecn erkennt, mutz sich vor Ue de drei düngen und Auswüchsen hüten. (StodUfcfrctar Dr. Delbrück: Tie Angelegenheit vt Lache der La»desoeHörden. Wir dabei, an» binsichtlich bet AuSsuhrung der Re'chsversicheiuugsordnung mit den Lande »zentralen in vetbindung gesetzt, in welchem Liahium die Vorbereitungen sind. Der Reichskanzler ist mit den verbündeten Regierungen einhellig übereingekommen -atz die Ausführung mit dem 1. Januar 1014 beginnen könne, von feiner der verbündeten Regierungen sind Einwendungen gemacht worben, die daraus schlietzen lietzen. datz der Durchführung bet ® e ft i in m u n g c n der greongsver- sicher ung ugenk welche S chto' r r i g ke > t c n entgegen- treten konnten «Hört, hört! sink».) Das ,st auch nicht gefcheden, alt ton vor einigen Wochen mit Vertretern sämtlicher Bundes- icflicrungen persönlich nbet einige Spezialfälle der Reichsver- sichernngsordnnng verbandelt haben. Ich habe also vollen Grund anzunehmcn. datz die Londesbehörden in der Lage sein würden, b i c ihnen atrf erlegten Pflichten in übernehmen. Nun soll die Zeit nicht dingere,cht haben. bet feit Verkündigung des Wefefreö sind etwa dreieinhalb ,>abre verflossen, ivört, hört! links.) Ern in ben letzten Wochen haben rotr von -chivlerigkeiten in der Durchführung gehört. 3:-r.-::-.ngcn. bu auf Drängen meiner Mliti?*cn Jreunte in das &cc$ emc:n. ■efemmen find, über bie 3?äghälfen ,yr Besr-.unceamragc Da- Risiko, da» wir laufen, vt rt»t erhebach, unb nr.r tantrn bc 3c- etleilnng persöasicherterhältn,ge über vnreau.rM'iche Linie usw. Eine allgemeine Versicherung besteht seit IBM in Dauern. Auch m Preutzen waren in vielen Teilen bic Dienstboten bereits versichert. Bei bi cf er Sachlage war bei den Dienstboten allgemein bet Wunsch nach einer solchen Versicherung rege. Auch viele Hcrrscktaften wünschten das, da es Privatlcuten sehr schwer ist, selbst in leichten KranfheiiSsällen ihre Dienstboten sacfigemäh unterzubringen. D,e Mängel, bic sich zeigen, liegen Nicht am Gesetz, sondern an seiner Durchführung (Sehr richtig!) Die Ctiefranfcnlaiicn Haven bic Möglichkeit, eine b c f o n • dere LohnkIasse für Dienstboten e'nzufuhren. Wenn das nicht geschehiil ist, so ist das eben ein Kehler der Auf- f u h r u n g s v e st i m m u n g c n. Schwere soziale Bedenken bestehen dagegen, datz wir da» Inkrafttreten der Krankenversicherung hinauoschicbeu. Ich er.cnnc an, datz bic Durchführung des Gesetze» manche Mängel hat. Eö bat m i ch enttäuscht- (Hört! Hört!) Ich halte mir tic Durchführung auch anders g?« oacht. Icki gebe aber bie Hoffnung nicht au,, datz bic beteil gien streisc, nachdem sie diesen Sturm haben über sub ergehen lasten, sicki doch überlegen werben, ob sic nicht noch deute in der Lage find, bat zu bessern, was sic versäumt haben, (.echt richtig!) Ick vermag keinen durchschlagenben Grund ein- zu sehen, eine Veränderung oer Rcicksvcrsichcrungsotdnung em. treten zu lasten. Damit fällt jede Veranlassung, ben Zeitpunkt bc» Intraslfrciens hinauSzusckncaen. Der Streit zwischen Aerzten unb Krankenkassen würbe nicht beigdegt wer, den, wenn w>r die Durchführung ber Scstimmungen iuipcnbicrcn wurden, einen ÄuSglcick zwischen Aerzten unb Kasten wurden reit durch da» HmauSschieben de» Inkrafttreten» nickt erreichen. Ich gehe auf bicsen Kastenstreii nicht ein. Dir (mb uns bei der vcrsichc: ungeotdnung nach langtn Erörterungen einig gc loorden, datz man bie Regelung ber Beziehungen zwischen Aerzlcn und.Krankenkasten ber freien Vereinbarung der beteihgten Kreise ui'etlasten soll. Dir waten uns einig, datz c-3 nicht einmal zweck- mätz-.g fein würde, B.stimmungen über Sä ied>ger.chtScmrichiun. gen zu trtffeiu Wir nahmen an. datz solche Schiedsgerichte sich auch ohne eure gefctzlickc Vorschrift bilden würden, sobald d»c streitenden Panc.cn sich einig sind, datz sie sich an ein Schiedsgericht wenden wallen. £aran können wir im Lause der nächsten Monate nickt» ändern. Dir muffen auf dem einmal beschrittenen Dege n.«itergehen und abirarten. wie nck die Streitigkliten zw,- fiter den Aerzten und .Krankenkasten lösen werden. Ick habe die Hoffnung nock nckt aufg> geben, daß cs nock rechtzeiti g f u einer derartigen Einigung kommt. Dir wurden aber eine - rartige E nigung nid-t fördern, wenn wir beute dic'e Kroge hier materiell bi handeln würden. (Sehr rübtig!) D r roürttn bann d,e Streitpunkte nur verschärfen und eine Partei- nahm.* ’ur die eine oder andere Partei herbei führen. (Sehr rick- tig'l Damit würden reir Cd in» (feuer gieren, ohne die Villen ,u olätten. Ich bitte daher, über die Arztlraze fo wenig wie w< - ck zu sprechen. Ich werde Ihnen bei der Beratung meine» 6'it» Rede unb Wrtmort sieben. Zur Kranftnversicke- mnq erkläre ick nochmal»: Ich kann tnick nichl bereit finden, das Inkrafttret-n birans'uschicben oder gar eine Aeaderung der Bestimmungen in die Dege ni leiten, fBeifall.) Ubg. Girbel iSoz.): Dann die finnirrv^iioen mn ihrer Inierpellation zum Aus- druck bringen wollten datz bic Re^sversick-erungsordnung sehr refDrmhebürrtin si . so können wir ihnen nur zusiimmen. Denn eine d'.ny 'Hr:te Krar.cn fnb seinerzeit oanz anders «löst worden wie wir es für richtig Halten Aber S-e :ntten. sondern mn die Höhe ber Leistungen ruh angeblich Entrüstung hrrvor. die von dem Berliner AdonriementSverein künstlich hervot- arnHer za sein schc-nt. wobei pruxrte Intern en eine protze Rolle ->.elen Tx 2?thr:rungcn, die die Konservativen serfoigeri, sind für »r ganz unmöglich. OTfl J'ftfrr-WrnBberfl Ocntr.): Die Diensttvten können ruhig bei den Crtskrankenkassen de lasten werden Tct flcmflift zwischen Aerzlen unb ftranlu »offen t rautbt bet ben Lanblrankenkasten auf weniger Sckwieria- keiten zu Üotzeu als bei den Crlskrankenkasten Zmeifello» beerfckt im Londe bei den Hausfrauen eine erregte S-immnna d mndilick ber venicherung der Dienstboten ichlechlhin. Die B.->lräge der Tienstt'ften laßen sich sehr wob! mit dem Risiko in Einklang bringen Aüi Herrschaften, die ohnehin fur ihre Dienstboten sorge«, ist die Versichcriingsorbnung nicht gemacht. Ein Vertagungsantrag kann, nachdem die Ang,-. Dr 3 mb! (91p.) unb g»rafv«estarp < Kons i ersuckx hatten, die Inrerpellatlanen fpater wieder auf bie Tagesordnung zu setzen, nichi zur A b u i m m u n g gelangen, da da» Haus nickt de- scklunfähig «st Dienstag. 2 Uhr pünktlich lErfie Lesung des Eküs). Schlutz 3 Uhr. — ■ ■ ■ ■ ~ ~ 21m» «nd Cant» Liesten, 8. Tezember 1918. tiMurruiifl. Verlkvr unO (nrfdxjfivlrben. Taff milde» Vetter für einzelne Berusdpneiae kin* Vorteile hat, wie für bat Bansiewerbe, ist nicht mi bfftrrifnt. aber die Nachteile eines späten Dintertz für M Sirt- schaft-leben im (tUfltmicintm sind fo flrofi, das; diese 'Sadv trilc bei weitem nicht durch bie Bor teile aitfgewoqen mcrtwn Trotz der günstigen Witte:nitstooerhältnisse lie,ft aber auch das Baugewerbe nicht nur in iWtrfim, svnderu in gan; Deutschland darnieder und mich die ^Wrfriwhtunff von Schwergütern und Brennstoffen ist gegen bat Zerfahr int ganzen Teutfdirn Reiche nirüekgezkangen, wall bic Menge der Masse »trau Sporte beweist, die über unsern als UmschlagSstellc wichtigen 'Sühnhof pcfrl Wädrenb im Jahre 1912 biese Transporte sich so sehr hLusten, dasi lesonbcrs vom Industriegebiet aus Tag unb nacht die WütcrAüflf durch bic BahiibofSanlage fifteßens rasselten unb übcrnfl in Deulschlanb über geweuer ber Verkehr aus Balmhos tieften seit September weil hinter ben Wahlen bee- Borfabres ;u ruckgegangen Während sich im Bvriahr schon von September an bis Änsang Januar d. 3 der Berkehr von Tag zu Tag auf der Eisenbahn steigerte, ist im gleichen Monat dieses Jahres dieser Verkehr zuselfends zurnckgegangen. Dieser iltückgang kam Mitte Oktober d. 3 Wm Stillstand und hat sich erst seit 14 Ta^en längsmn wieder gebessert. Beamte, btc im (Sifcnbal)nbtcnft grau geworben sind unb ein Urteil in bieseu Dingen hoben, behaupten, hast auster dem hohen oseldftand die W i t teru n g S v er häl l n i s s e dem Eisendahnsrachtverkehr in biesem Jahre sehr geschadet haben, unb dast bet Ausfall, ben ber EisenbohnsiskuS an Frachten bisher hatte, so gewaltig fet, hast ein EinHolen überhaupt nicht möglich ist. • Die eS im trotzen geht, so geht eS auch im SVtcin- han bcl. Die .Hänblcr mit Brennmaterial flogen über niangelnben Absatz ?UIe Baumaterialiengeschiiste, die handtungen, Ziegeleien sind unzufrieden, tveil bic mmtgelnbe Bautätigfctt ui biesem 3 ah re ihnen keinen ausreichenbeu Absatz tu ihren Artikeln bringen tomrtc, unb mit Sorgen blicken biese Geschäftsleute wegen des Mangels an besseren Aussichten in bas lommenbe Zahr DesonberS schwer burch baS Richteintrrien eines rechten Winters sind bic Ladeninhaber betroffen, bie mit BeNei- bnnasgegenstonden handeln Schon im vorigen Jahr wurden die Läger in diesen Artikeln nicht geräumt. Die Händler must- tcu sich doch für den Winterbedarf 1913 mit neuer moderner Ware versehen, aber das Vinterwetter zur rechten Zeit ist bcucr au»geblieben, und bic bezogenen i!3arcnposten müssen 1 ezahtl werben, obgleich sie nicht abgesetzt finb. Noch konnte ollerbinas das Weihnachtsgeschäft vieles tm wefchäflSleben nut machen, wenn letzt .stalle ctufchcn würbe, aber unsere .siaufleute haben olle Hoffnung verloren, unb mancher von ihnen wirb froh sein, wenn er yint ZahreSschlust bei der Btlanzziehung für 1913 mit blauem Äuge davongekommen ifr, bas heistt von seinem Bermögen burch bie schlechten Zeit- unb WittcrungSverhältnisse veranlastt, in feinem Geschäft nichts ^ugesetzt hat Durch biese DerhalNiisse leiden aber auch, da unser 2'erlchr-Z- unb Wirtschaftsleben wie eine incinanbcrgreifende Qettc aufßcbaui ist, alle anbei en ErwerbS-weige ;ans bebeutenb. Man hört von allen Seiten Nagen übet b:c Ungunst der Zeiten Zeder must sich mit feinen Bedürfnissen auf daS Notwendigste einrichten und da- Sein:ae ^u ^atc halten, damit er den .stopf oben behält und mit seiner Existenz nicht unter die Räder kommt. ■ • • Veränderungen im Poskdienstc Bet- liehen: aus Anlaß des Scherdeus aus dem Dienste der ^haralter als „Lber-Tostsekretäri^ dem Postfckrelär St etter in Wicfecn Versetzt: Postsetretär stolb von Aachen nach Wichen; Postveiwaltcr Wassert v»n ftirtors nach Bürstadt, tue £bcr-Coftaffiftentcn Reidel von Btdmgen nach sti.tors als Postverwa ter upb Rul lman n v n S.a ai nach Büdingen. bic Telegraph ngchil,innen stoch von Wies- l aben nach ^rirbbetg und Ruppel von Friedberg nach Wiesbaden. "Tic Lderhessisckc Gesellschaft für 9c o t u t - ii u d Heilkunde (Natuiwiffenschustlick e ‘.'ibieilima' tä( am ■ saale r«s zooloqiicken Iii'luuleÄ, Badnhosniahe >^4 II, ihre va u p t- d e r i o m m l u ii g a . Nack der TaaeSordnunq vrickt zunächst ihivoldozent Tr. Becker über neuere Probleme der Entwickln naSpdysiologie. ES folgt Geschäftliches, die Recknunosablao« und Vornan'-wähl, (bäte sind willkommen. •• Vortrag Man schreibt nnS: Ter durch seine Teilmchme an dem afrikanischen Äufstond und durch seine 3on'chungsrecken in das 3nncrr Anikas ln kannte ftaritir utiuuu a D. H D a a s che 'Sohn des ncitonoJltb-rulcn gtfufk.tag. abqeDrbneten wird Ti'nscaa abend in ber Una-ersuöt einen öffentlichen Bortraq kalten ub.r „F r c rbeu ti che 3 u g en f . Der Redner wird vom sreit*nw'ch7n jugmbtaa sprechen, dd.i btm bic Tägliche 'Rimbitfxm ick reibt: „Tic in scun'ch-rdralcm Wei rf.dLi’dxn Wan.'uard Sack Haus und Geschäft an Servas & Jung verkaufte. Heute ist die Firma Karl Hensel ein Eifenwaren-L-pezialgeschäft, welches nur noch der Tradition halber den Brennmaterial handel beibehaltcn hat. ** A u s d e r S ch u 1 c. Der Lehrer schickt einen kleinen Jungen zur Reinigung nach Hause. Unterdessen setzt ein starker Regen ein. Der Schüler kommt etwas verspätet, aber sauber gewaschen zurück. Lehrer: Was sagte denn deine Mutter? Schüler: Ei "s wär b'r .'bir) nit ganz gant, sonst häste (hättest du) mich bei dem Wearrcr nit heemgescheckt. gültig erklärt werden mußte, so muß dieser Erfolg bei der Gemeinderatswahl als überraschend bezeichnet werden. Dies mag wohl darin fernen Grund haben, daß die Bürger durch die unerquicklichen und traurigen Erlebnisse der letzten Zeit gelernt haben, nicht mehr nach der parteipolitischen Pfeife gewisser Agitatoren zu tanzen. Sie haben eingesehen, daß folgenden Sätzen eine gewisse Wahrheit nicht abzusprechen ist und unter allen Umständen Beachtung verdienen, nämlich: 1. Parteipolitik aehört nicht aufs Rathaus; 2. diejenigen, die es allen recht machen wollen, sind nicht die besten und diejenigen, die alles versprechen, halten am wenigsten: 3. wer allzuviel redet, leert gleichsam sein Gehirn aus und behält nickfts übrig für das Tun. Bürger! 2Zeherzigen Sie für die Zukunft diese Worte! Spielplan der vereinigten zmnkfurter Stadttheater. Spernyav.». Montag, 8. Dezember, abends 1,8 Uhr: „Falstaff.* Dienstag, den 9. Dezember, abends 8 Uhr: .Der fliegende Holländer.* Tlittrood), den 1". Tezember, abends '/.8 Uhr: „Cosi fan tntte “ Donnerstag, den 11. Dezember, abends V,8 Uhr: .Ter Wider- svenfiigen Zähm-ma * Freitag, den 12. Dezember, geschloffen (G. Museums-Konzert). Samstag, den 13. Dezember, abends */,8 Uhr: „Tie Hugenotten." Sonntag, den 14. Dezember, nachmittags */„4 Uhr: „Die luftige Witwe." Abends 7 Uhr: „Madame Butterfly.* Montag, den 15. Dezember, abends V28 Uhr: „Der Wildschütz." 5chauspie!hau5. Montaa, 8. Dezember, abcubS 8 Uhv: „Othello.^ Dienstag, 9. Dez. abends 8 Uhr: Anatol-ZyklnS. Mittwoch, den 10. Dezember, abends 8 Uhr: „Eine Frau ohne Bedeutung.* Donnerstag, den 11. Dezember, abends 8 Uhr: „Pygmalion." Freitag, den 12. Dez., abends 8 Uhr: .Püppchen." Samstag,^den 13. Dezember, abends 8 Uhr: „Wenn ber junge Wein blüht* Sonntag, den 14. Dezember, nachm. '/.4 Uhr: .Alt-Heidelberg." Abends 7 Uhr: .Pygmalion." Montag, den 15. Dezember, abends 8 Uhr: .Eine Frau ohne Bedeutung." Eingesandt. (Für Form unb Inhalt oller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen, 8. Dezember. Ten Ausführungen des Herrn Recktsanwalt Dr. Spohr wegen Benachteiligung der Bewohner der Schwarzlach gegenüber anderen Gegenden können sich wohl alle Interessenten nur rückhaltlos an- schließen. Ich will eS mir versagen, die Fälle hier anzuführer,, in welchen die Stadt Arbeiten unternommen hat, die viel weniger dringend, manchmal sogar recht wenig nötig waren. Aber nachdem die Anwohner wieder und immer wieder damit vertröstet wurden, das Enteignungsverfahren sei eingeleitet und nach Beendigung desselben würde sofort mit dem Ausbau begonnen, stellt sich jetzt l^raus, daß dasselbe cigmtlich nur zur Ber schleppung gedient hat. Ganz eigenartig berührt hat cs, daß nun auck die Stadtverordnetenversammlung sich auf den Stan^ punkt stellt, die Angelegenh-eit ganz ruhen zu lassen. Man muß sich unwillkürlich fragen, kommt denn von diesen Herren niemand mal in jene Gegend, um sich von den unmür digen Zuständen persönlich zu überzeugen? Man sollte dock meinen, dort wohnen auch Gießener Bürger, die ein Anrecht darauf haben, daß sie nicht schlechter behandelt werden, wie jeber andere. Es wird die höckfftr Zeit, daß hier etwas geschieht und cs ist