Zweites Blatt Nr. tO 163. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. der peqr oarane Deroor. on^ oie vrk'vrl>erviiiiin'"vlr iu-un > --- - ..... ’ . .. m . ." . m bestimmte Vor schlag gemacht ha* die bereits 1909 von der Ber-.^'nlll.ck bekommen bot m hie Vetriebtz, und ®efAafl§OPbetmm^ liner Sortc^fommer fenThoni-rt und te'sweise ergänzt wurde iemes Vrin^.volS und nicht nur dos: wenn er durch ^'ne neue den die Verist. )iS Die Tendenz gebt «uf Vereinheitlichung des A n - I e st e I l t e n r e ch t s: dos bat auch auf dem letzten Iuristentag ein Echo pefurbnt. Daß die kaufmännische Konkurrenzklausel von anderen Gesichtspunkten beurteilt werden soll, als die der ' technischen und der do^-ei beteiligten Arbeiter, kann ich nicht zu- g.hen. Wir bolten iedenfolls auch für diese ein Gesetz für brina« lieh. Die Frage ist auch für die technischen Angestellten reif DoS gebt daraus hervor, daß die Gewerbekommission schon 190« Wichtigste scheint uns. di? richtige Gehalts grenze zu iinden. Hosicinlich läßt die Negierung ihre Bedenken fallen, wie sie es bei der Entschädigunge-pflich, getan bat Einzelne Belt>m- nningen sind ganz willkürlich, wie z B. die über die kleine Konkurrenzklausel. Cebr bedi'-'.lib ist, bah d i e tech- Nischen Angestellten nicht in das Gesetz ausgenommen morden sind; in ibren Kreisen sind die Klagen am lautesten und auch am berechligsten. Man hätte wenigstens den Versuch mähen sollen, ihnen zu Helsen. Wir werden jeden solchen Versuch mit illen unseren Kräften unterstützen. Unser Ideal wäre, daß die Bestimmung Bürgerlichen Ge- 'etzbuches, die Abmachungen wider die guten Sitten für ungültig rklärt, für unser kaufmännisches Lehen ausreichen würde. — D i e Rejane als Deutschenfeindin. Slus Paris wird gemeldet: Im Thöätre Rsjane wurde ein Stück aufgeführt, das sich „A1 s a c e“ nennt, und das nach dem Titel zu schließen höchstwahrscheinlich die elsässische Frage behandelt. Dabei wäre weiter nichts. Merkwürdig ist nur eine Maßregel, die Frau Röjane zu treffen beliebte. Sie hat allen deutschen Journalisten für die Generalprobe den Eintritt in das Theater verboten. Ja, sie geht in ihrer Vorsicht noch weiter: es darf überhaupt kein auswärtiger Korrespondent in das Daus, damit nicht etwa ein Deutscher als Italiener oder Engländer vermeidet sich einschleicht. Aus diesem Vorfall läßt sich schließen, daß das Stück ziemlich heftiger und aufreizender Watur ist. Ob Frau Stefane befürchtete, daß die deutschen Korrespondenten sich zu stürmischen Kundgebungen hinreißen lassen, ist nicht sicher. Frau Sieiane, die als Künstlerin bei ihren Gastfahrten in Deutschland viel guten Geschmack entwickelte, scheint sich diesmal sehr ver» griffen zu haben. Stellung nicht nur überhaupt, sondern erheblich in der Loae ist »einen früheren Vrinzivol zu schädigen. Stellt man sich auf diesen Standpunkt, so lauft das wahrscheinlich darauf fiinait? daß die Konkurrenzklausel in Zukunft eminent eingeschränkt wird. Freilich, wenn angedeutet wird, ein derartiges Schutz- ihrer schwarzen Oberfläche sind kosmische Symbole eingeprägt, wie bie Sonnenscheibe, Kreuz, Hakenkreuz usw. Auch die Gegenstände aus Muscheln uub Feuerstein, die man in diesen Gräbern sand, zeigen eine hohe Vollendung. Alles atmet hier einen friedlichen Eharakter. Es fehlen die großen Veile, die die Leute von Daley Place wohl bei ihren blutigen Zeremonien benutzten; selten- sind Pfeile und andere Waffen. Als Ornament und Schmuck verwenden sie nicht den Aligator und andere Raubtiere, sondern die fünften Eidechsen. Fiitdet man hier bereits Spuren, die auf einen Zusammenhang mit der späteren Kultur des Stammes der Natchez hindeuteit, so verstärkt sich diese Annahme bei den Funden von G a h a g a n. Auch in diesen Gräbern wurden schöne Arbeiten entdeckt, die die Kunstfertigkeit von Amerikas Mpfcr- zeit in einem günstigen Licht erscheinen lassen. _ Der ittteressantefte Gegenstand war auch hier eine Bildnis-Pfeife aus Ton. Den Kopf bildet eine tniccnbc Figur, die selbst raucht; von ihrem Bauch gehen zwei kegelförmige Oesfuungen aus, in die das Pfeifenrohr gesteckt wurde. Sehr realistisch ist das Rauchen dargestellt; der Rauch kam zum Munde des Mäimchens am Kopfe heraus. Durch die archäologisck>eu Entdeckungen am Sieb River ist mit einem Schlage eine weite Strecke der vorgeschichtlichen Shütur Amerikas erhellt. »ofpfi triovlvrine, ft-irt rmifc Nickt die G"werk"freibeit steht in Frage, aber die Ver- traasfreiheit. Vertragstreue ist ein aufrerordeutlich wichtiges Lebenßekement nuferes ganzen Verkehrs' aber zur Vertragstreue gehört Vertragssicherheit und Vertragsklarheit und dazu brauchen wir ganz bestimmt abaepren ife Bestimmungen. Der Redner erörtert aus diesem Gesichtspunkt eine Reihe von Bestiiumungen d.'s Enttnnrfs. Eine Konkurrenz- ffanfel toll nur gültig fein, wenn der Gebilfe auch wirklich einen >csteh?nden Gesetzgebung unter Wahrung der berechtigten Inter essen der Pimzipale mit Mitteln die bie Klausel außer Uebung bringen, wo keine erheblichen Interessen entgegenstehen. Wil wollen aber einen praktischen Effekt, da die heutigen Zustände unhaltbar sind, (Beifall im Zentrum) Abfl. Dr. Thoma (9?">fl): Meine Freunde begrüßen das Gesetz, weil wir dos geltende Recht auf diesem Gebiet für reformbebürflip halten. Wir sehen darin eine Gelegenheit, ein IneitereS Stück sozialer Arbeit zu leisten und damit das Arbeitsrecht überhaupt Weiter zu entwickeln. Es handelt sich nicht nur um bie wirtschaftliche Seite der Frage, bie immer in ben Vordergrund gestellt wird, sondern um ein ethisches Moment. Es wird durch bie Klausel eine bebenkliche Abhängigkeit der Angestellten geschaffen. die wir umso mehr beseitigen möchten, als die meisten Angestellten heute ja dauernd in dieser Stellung bleiben. Des halb sind meine politischen Freunde gewillt, ihnen so weit als möglich zu Dilse zu kommen. Gewiß, bie geschichtliche Entwick lang bat eine schritt- und gruppenweise Bildung des Rechts her- beigeführt; heute aber, wo der Angestelltenstand in immer schärferen Umrissen als bestimmte Arbeitnehmergruvve sich heraus- arbeitet, da ist die Forderung einer Vereinheitlichung des Ange- stelltenrechts berechtigt. Wir erheben dieses prinzipielle Verlangen, die Reichsreaierung mnne nickst erlahmen, diele Aufgabe so schleunigst wie möglich zu lösen. Jede direkte und auch jede indirekte Verschlechterung des jetzigen Rechl-°-zustandeSnn'issen wir f-ei der Kommissionsberatung deS Entwurfs zu verhüten suchen Bei den teilweise kautfchukarliaen Bestimmungen kommt eine indirekte Verschlechterung, an die niemand denkt nur zu leicku hinein. Sodann müssen wir für klare und scharf umrificne Bestimmungen sorgen. Wir stnd für die Befeitiguna alles ..wenn und aber und insoweit", das nur darauf Hina'^-lauft. in der Hauptsache den alten Zustand zu konservieren. Klivv. und klar muß ausgesprochen werden, was recht ist und was die Recht?- Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion: S-^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Die „siebener ZamiNenblätter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „KrcisVIatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal» macht die Rechtslage nur verwickelter und befriedige bie~ An- aestellten in keiner Weife. Berücksichtigen wir aber die Wünsche der Angestellten in der Vorlage, dann wird ste den Arbeitgebern auch nicht mehr gefallen. Damm ist es das beste, die Konkurrenz- Klausel ganz zu beseitigen. Dafür treten wir nach wie vor ein. Ein Schlußantraa der Rechten wird abqelehnt. Abfl. Dr. Cttarif Wir wollen mit dem Verbot der Konkurrenzklausel vor allem ‘rreicben. daß nickt wie bish-c die drehende Gefahr dieser Klausel den Angestellten jede frei? Ausübung ihres Kocstitions- r"cht? unmöglich mackt (Sehr rickstigl b. d. Soz.) Der Widerstand der Liberalen gegen die völlige Beseitigung der Kla'isel entspringt dem Umstanb. daß zwei Seelen in ihrer Brust wohnen Sie verleugnen damit das einst han Sckulre-Delihfch ausgestellte wirtschaftliche Ideal des Liberalismus. Im Kapitals- -ntereste werden von den Liberalen die Interellen der freien Persönlichkeit zuruckgestellt, für die beute praktisch nut noch die Sozialdemokratie eintritt. (Beifall b. d. Soz.)^ Abfl. Maranardt (Natl.)S x Die Angaben über das angebliche Kompromiß Ser DandlungS- ^ehilfeunc-rbände mit dem Hansa-Bunb stnd nicht ganz zutreffend. Die drei zu einer Arbeitsgemeinschaft verbundenen Dandlunas- aehilfenverbände fordern nach wie vor das reicbsaefeblicbc Verbot jeder Konkurrenzklausel, darin stnd mit ihnen famt- 'iche DandlungLaebilfen einig Im Interelle der Hanhelsaesckäffe fieat eine folcke Klausel oar nicht. D"r Wettbewerb bat in neuerer °eit aggressive Formen angenommen, er will dem gegnerischen Geschäft fein einaearbeitetes Personal mehr zukommen lallen. DaS ist ein Mißbrauch, gegen den ganz entschieden einaeschrftten werden muß. Der Entwurf genügt ben berechtigten Ansprüchen der .^anb» lungsgebilfen nickt. Wir werben alles tim, um ben Mittelstand, der in ihnen bebroht ist. zu helfen. Abfl. WalSstekn (W)2 Sehr bebenklick ist bie Bestimmung, daß Sef Prinzipal auf bie Einhaltung ber Konkurrenzklausel vor Beendigung des Dienst- Verhältnisses verzichten kann wlnstt er sich ber Enlsckädigungs- pflicht entzieht Währenb Aba. Tr'mhoin sich hier für bie völlige Beseitigung ber Konkurrenzklausel und gegen ein Kompromiß auSsprack. hat sein Parteifreund Dr. Piper vor gar nickt langer Zeit genau ben entgegengesetzten Standpunkt vertreten. Ick würde es auch am liebsten sehen, wenn stck die völlige Aufhebung ber Klausel erreichen ließe: wenn baS aber nickt angängig ist, bann wollen wir an der AuSgestgltuna ber Vorige im Sinne ber von Weinhausen gekennzeichneten Richtung arbeiten. Wit stehen dabei auf gut liberalem B'den. (Beifall b. d. Vp.) $rba. Trtmborn (8?nfr.)‘ wendet sich in kurzen Ausführungen gegen einige Bemerkungen deS Vorredners. Die Vorlage geht an eine Kommission von 21 Mitgliedern. Montag, 1 Uhr: Jugendgerichte und Etat. Schluß: 5y, Uhr. Montag, 13. Januar 19(3 Rotationsdruck und Verlag der Bruhl'schen Universikäks - Buch- und Sieindruckerei. R. Lange, Gießen. bedrüfnis des PrinzipalZ gäbe eS überhaupt nicht und wenn man dem Arbeitgeber den Nachweis seines Schadens auferlegt, wie es im schweizerischen Recht der Fall ist, bann läuft bas praktisch auf bie volle Beseitigung ber Konkurrenzklausel hinaus. Wenn wir in ber .Kommission nack busen Gesichtspunkten arbeiten, werben wir einen sozialpolitischen Fortschritt erreichen, ber sich immerhin sehen lasten kann. (Beifall.) Abfl. Dr. v. Veit (Kons.): Es liegen hier Mißstänbe vor. aber noch ist nickt stcker, auf welchem Weg baS Ziel zu erreichen ist. Ein längeres Gesetz empfiehlt sich dafür vielleicht nickt. Aber gegen bie einfache völlige Beseitigung ber Konkurrenzklausel haben meine politischen Freunde hoch große Bedenken. WoHltuenbe Folgen wirb schon bie Bestimmung, bie ben Prinzipal zur Entsckäbigung verpflichtet, haben. Er wirb bie Klausel nur noch in ben Vertrag herein- bringen, Wenn er wirklich ein großes Interesse baran hat. Die Vorlage zeigt einen großen Optimismus, den ihre Durchführung vielleicht nicht rechtfertigen wird. Wir sind stets für Erhaltung und Stärkung b e 8 Mittel st anbes eingetreten und können hoher nur wünschen, baß es trotz der großen Schwierig-- feiten, ber einmütigen Arbeit ber Kommission gelingen wirb, bie tatsächlich bestehenden Mißstände unter Schonung der berechtigten Interessen der Prinzipale abzuschaffen. Abfl. Weinbanfen (Vp.)? Die Schwierigkeiten der Materie scheinen nach dem. was wir heute gehört haben, mit den Jahren nur gewachsen zu fein. Die Prinzipale und die Angestellten klagen in gleicher Weise. Zu dem Kompromißbeschluß ber Angestelltenverbänbe hat ber Hanfa- bunb nichts getan, bie meisten biefer Verbänbe sinb übrigens nach wir vor für völlige Beseitigung ber Konkurrenzklausel. Uebrigens werben von biefer nur secks bis acht Prozent ber Handlungßange- stellten betroffen. Die Vorlage sucht eine Mittelstraße einzuschlagen. Das glatte Verbot wirb kaum zu erreichen sein, auf ben Tätigkeitsdrang des Zentrums fetze ich kein großes Vertrauen. Das ichnüttag$3Ubr 0309 TRAlEBHfTE Den Kompromißl'esckluß der Angest-'lltenverbäube bat Hansa-B.ind vielleicht nicht veranlaßt, aber es ist dock nicht bloßer Zufall, daß nur die dem Danfa-Bunb nahestehenden fäandluugsa'hilfcM'erl'ände bei den Verhanblnugen vertreten waren, nickt aber ber Deutsch-nationale DanblungSaehilsen-- verhanb. obwohl er bock bie führende Rolle fpielt. Der Entwurf orrmmenten. Um den Dals Hing eine Kette von 48 durchbohrten Perlen. Auch Reste eines kupfernen Armbandes waren noch zu erkennen. Dem Däuptling, der zugleich Priester War, hatte man auch seinen Medizinbentel mit gegeben, von dessen Inhalt noch Einzelnes um ihn lag, Quarzkriftalle, eine Schiidkrötenllapper, zwei Aligatorzähne, die als Anhänger gedient hatten, ein Gerät von Knochen usw. Hier lag auch ein schön gearbeiteter Schmetter- lings-Stein aus Kristall, der einen Flügel verloren Ijattc. Spuren einer Maske waren noch zu sehen. Von seinen kriegerischen Eigenschaften zeugten verschiedene Wafsen aus Feuerstein. Tas Wichtigste aber waren vier Pfeifen, drei kleinere aus Ton und eine Bildnis-Pfeife aus Kalkstein. Die drei Toirpfeifen mit ihren langen schmalen Rohren uiü> kegelförmigen Köpfen zeigten den Typus der Keramik, wie man sie überhaupt in den Gräbern von Haley Place findet. Tie Kalksteinpfeife, das heilige Kalumet, mit dem Blutsbruderschaften und wichtige Verträge feierlich eingeräuchert wurden, ist ein einzigartiges Werk primitiver Kunst. In den viereckigen Kopf ist der ganze Körper ungefüge, aber doch anschaulich, eingehauen: vorn das ovale Gesicht, ein hochiirteressanter Versuch, Porträtähnlichkeit zu erreichen. Welch große Rolle die Pfeise bei den heiligen Zeremonien dieser „Feuerstein-Leute" Amerikas spielte, beweisen die zahlreichen Pseisen, die in dem andern Danptgrabe, das wohl ebenfalls einem Häuptling und Medizinmann gehörte, gefunden wurden. Hier entdeckte man auch eine Wundervoll gearbeitete <) Zoll lange Axt aus Schiefer, einen Trinkbecher', Stücke einer Gabel aus Miesmuschel, einen Steinmeißel u. n. In einem der Gräber lag ein Krieger ohne Kopf; die Feinde, die ihn erschlagen, hatten den Kopf als Trophäe mitgenommen; in einem anderen Grabe war nur ein Kopf begraben; den Körper hatten die Feinde verzehrt, um so die Stärke des Gefallenen auf sich zu übertragen. Während das Volk von Haley Place einen durchaus kriegerischen Eindruck macht und in seinen Arbeiten eine wilde, primitive Zeit erkennen läßt, deuten die Funde von Foster Place auf eine friedliche, in der Kultur höher stehende Nation hin. Die prähistorischen Gräber, die hier auigebedt wurden, boten einen ungeahnten Reichtum an Tongefäßen dar. In 11 Gräbern wurden 246 Posten Keramik gefunden, jeder Posten 1—5 Gefäße enthaltend. In diesen künstlerisch auSgeführten Töpfen, Tellen: und Schalen waren den Toten Vorräte für die andere Welt mitgegeben. Sie zeigen eine hohe Schönheit und Anmut in Form und Ornamentik. Aus !iden zu erlösen. Verbliebenen: össermeister. Klavier- ^Stimmen ! Reparieren j Polieren n tadellos. Ausführung. Wilh.Rndolph Großh. Hess. Hoflieferant Seilers*. 91 Femspr.388 DaS Gesetz Wenn es ainfanbe kommt, wirb hoffentTru bergen, mit drei Mann, dem Torpedo- oberbootsmQnnsmaaten Großmann und den Matrosen Rademacher und Schipper, auf noch unaufgeklärte Weise gesunken. Tie Nachforschungen nach dem Boot und den Leuten blieben bisher ergebnislos. Die privatdeamten Bewegung. Am 5. Januar tagte in Magdeburg der Generalrat des Deutschen Privatbeamten-Vereins und s.iner Versickferungs- kassen. Nach einem eingehenden Bericht und Kenntnisnahme der letzten Eingabe vom 29. November 1912, betr. die Ersatzkassenfrage in der staatlichen Angestelltenversicherung, wurde nach 'längerer Beratung einstimmig folgende Entschließung angenommen: Ter Generalrat der Pcnfionskasse, Witwenkasse und Waisen- kassc des Teuft'chen Privat-Beantten-Vereins in Magdeburg, Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, hat in seiner Sitzung am 5. Januar 1913 von den Eingaben vom 7. und 29. August und 5. Oktober 1912, sowie vom 29. November 1912, betr. die Anerkennung der Vers-cherungskassen des Deutschen Privat-Beamten- Vereins als Ersatzkassen, Kenntnis genommen und protestiert nachdrücklich gegen die Verschleppung der 'Entscheidung, durch welche die Entwickelung der Versicherungs- kassen des Vereins aesäliroet und gehemmt wird. Er strebt nach w c vor mit allen Mitteln die Anerkennung der Vcrsicherungs- kassen des Vereins als Ersatzkassen an und richtet wiederholt das dringende Ersuchen an den Bundesrat, umgehend einen Bescheid auf die Anträge erteilen zu wollen. Diese Entschließung soll dem Bundesräte und dem Reichstage unterbreitet werden. Die Rechtslage, namentlich für die Arbeitgeber, ist in der Bekanntmachung des Direktoriums des Vereins und seiner Versicherungskassen vom vorigen Monat dargelegt, in der es u. a. heißt: „Wir machen bie" beteiligten Arbeitgeber, die für von ihnen abgeschlossene Versicherungen unseren Anträgen beigetreten sind bezw. sie unterstt'itzt haben, darauf aufmerksam, daß, solange das Verfahren über die Zulassung schwebt, die Beteiligung bei den Vere nskassen der Versicherung bei der Reichsversicherungsanstalt gle.ch gift (8 373 I des Gesetzes). Die betreffenden Firmen usw. sind daher bis auf weiteres zu keinerlei Beitragszahlung an die Reichsversicherungsanstalt verpflichtet und können nur zu einer nachträglichen Zahlung herangezogen werden, wenn der Antrag auf Zulassung abgelehnt ist (§ 372III)." Gedenket der hungernden Vögel! Au» Stadt unb CanO« Gienen, 13. Januar 1913. • • OrdenSangele g-enheiten. Der Großherzog hat dem ordentlichen Prostssor an der Universität Erlangen Dr. Adolf Schulten das Ritterkreuz 1. Klasse deS Verdienstordens Philipps des Großmütigen,dem Lehrer Gg. Reeg zu Reu-Isenburg aus Anlaß seines 50jährigen Dienstjubiläums das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen, sowie dem Fabrikanten Aug. Petri zu Offenbach die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen der ihm von dem König von Schweden verliehenen Erinnerungsmedaille an die fünfte Olympiade zu Stockholm erteilt. * * Richterpersonalien. Der Groß he rzog hat den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Mainz Amtsgerichtsrat Friedrich Dähn zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen ernannt. • • Gesuche um Verleihung de8 „Goldenen Kreuzes" zum 11. März 1913, denen eine Bescheinigung der zuständigen Bürgermeisterei oder Polizeibehörde beigefügt sein muß, aus der hervorgeht, daß die Bedingungen für die Verleihung des „Goldenen Kreuzes" erfüllt sind, müssen bis zum 15. Februar bei dem Ober-Kammerherrn Riedesel Frei- Herrn zu Eisenbach in Darmstadt eingereicht sein. * • Der zum Italienischen Generalkonsul mit dem Amtssitze in Frankfurt a. M. ernannte Herr Luigi Testa, dem das Reichsexequatur erteilt wurde, ist zur Ausübung konsularischer Verrichtungen in Hessen zugelassen worden. ** Praktische Meistarkurse. Der dreiwöchige Meist er kurs im .Holz- und M a r m o r m a l e n unter Anleitung des Hofzimmermalers Otto Stier hat am 6. Januar mit 11 Teklnehmern seinen Anfang genommen. Der dreiwöchige M^istertürs für Schneider im Grundmodell-- zeichnen und Zuschnciden in Darmstadt, in dem Obermeister Siemensen unterrichtet, beginnt ebenso wie der zweiwöchige Meisterkurs für Sattler in der Herstellung von Kummeten in Gro ß-Felda unter Leitung des Sattlermeisters Völzing am 20. d. M. Ein Dekora- tionsmalerkursus in moderner Handwerkskunst in Darmstadt unter Leitung des Malermeisters Nover wird vom 3. bis 22. Februar abzuhalten beabsichtigt. Kurse im Auffärben von Hölzern und int Beizen von Furnieren in Darmstadt, an denen Ebensowohl Schreiner und Glaser als auch Lackierer und Weißbinder teil- nehmen können, werden von Großh. chemischer Prüfungsstation für die Gewerbe für erstere vom 10. bis 22. Februar, für letztere vom 10. bis 19. Februar abgehackten. Schließlich ist auch noch ein Kursus in statischen Berechnungen von Baukonstruktionen für Bau Handwerker und Techniker zu nennen, der unter Leitung des Ingenieurs Ackermann im Monat Februar in Aussicht genommen ist. Anmeldungen zu diesen demnächst beginnenden Kursen sind an die Zentralstelle für die Gewerbe in Darmstadt zu richten, welche zu näherer Auskunft gerne bereit ist. ** Steuererklärungen, Die Handwerkskammer zu Darmstadt wird den Handwerk- und Gewerbetreibenden im Bedarfsfälle bei Aufstellung von Steuererklärungen sowie bei Fertigung von Steuerreklamattonen behilflich sein. Besonders für das kommende Steuerjahr, für das das neue Gemeindeumlagegesetz mit der komplizierten Gewerbesteuer erstmalig zur Anwendung kommt, darf bie neue Einrichtung für Handwerker größte Beachtung beanspruckwn und sind alle Inter essenten eingeladen, die Dienste der Kammer in dieser Beziehung in Anspruch zu nehmen. Bei Auftragserteilung müssen Steuerdeklarationsformulare sowie die nötigen Unterlagen auf dem Bureau der Kammer berg legt werden und erfolgt an Hand der letzteren Ausfüllung der Formulare von sachverständiger Seite oder die Anfertigung der Rellamationsschreiben. Diese Schriftstücke hat der Auftraggeber zu unterzeichnen und übernimmt hierdurch die Verantwortung für die Richtigkeit der gemachten Angaben uiti> vorgelegten Unterlagen, welche die Kammer selbstredend nicht nachprüfen kann. Die Kammer verpflichtet sich nur du erhaltenen Angaben und Unterlagen durch ordnungsmäßigen Eintrag in die Formulare unter Beachtung der steuer- gesetzlichen Bestimmungen zu verwerten, sowie die ReNa- mationsschreiben zweckentsprechend abzufassen. Tie bei Bearbeitung der Anträge zur Kenntnis der Kammer kommenkti H $er . !. ko« Bl cina Die Beerdigun [• ordentlich st ar i rat Halper Oderbnrgcrm' ; des Verstorln Stadtverordn | des Finanza die national! \ Zchmeel war c- Linie zu ha! , kommen, we nn Dai s. der roeqen der Gemeinschaft i I jjrmnualschntzi : (fr ging auch h Tort riß er fi reinen Schuß I nicht, konnte c | zu verhaften. d Mail ! Äadtbibliothl 1 des Oberbürc | Stadtverordin H sprachen hielt I und der Geschc »Aach neuerem f Büchersveicher i Äusgleichräuu , ersten Gtage i, und pla)rijd)c ' Sen Wt Tng * 'stEMoh b MrMM ufw. aus Äjw. für KchüW sind M> reicht. Tie y Kauplatz, Kp Wien der Horm st o z,r 15900 ”"6“ llliM d-r Mpersonai, He qenannte 1 ""Duld im xA II UnM w g MialMr । ^^arktor. B ).,r - nreie I U der W H iuditung oer den Verhältnisse der Anftraggsber werden geheun geyalt«^ Für die Bemühungen der Kämmer wird eine mäßige Gebühr von dem Auftraggeber erhoben. • • D e m Frauenbund der Deutschen Kolonial- Gesellschast, Abt. Gießen, ist es gelungen, Frau Mar- aarete v Ecken brecher zu einem Vortrag zu gewinnen, der voraussichtlich Mittwoch, 22. Januar, stattfinden wird. Landkreis Gießen. -m. Langd, 12. Jan. Auf eine 25jährige itn* 1 unterbrochene Tätigkeit in unserem Orte konnte in diesen Tagen unser aflverehrter Lehrer B e st znrück- blicken. Er hat sich große Verdienste um unsere Gemeinde i erworben und es verstanden, sich die Liebe und Achtung: der Einwohrrerschaft zu crringint. Zahlreich waren daher; die Aufmerksamkeiten, die ihm bei seinem Tienstjubiläum i zuteil wurden. Von der Gemeindevertretung, dem Krieger- < verein und dem Gesangverein wurden ihm Geschenke über-ß reicht, wobei Ansprachen gehalten und durch die Schüler ■ und den Gesangverein einige Lieder vorgetragen wurden. \ Lehrer Best ist Vorstand des Kriegervereins, Tirigent des Gesangvereins, Mitbegründer und eifriger Förderer des Turnvereins und war lange Jahre Rendant der Spar- und Darlehnskasse. -m. L i ch, 12. Jan. Freitag nacht gegen 12 Uhr wurden die Einwohner durch Feuerlärm erschreckt. Durch unbekannte Ursache war ein in der Nähe des Städtchens im Felde sitzender Strohhaufen in Brand geraten. Da man den Brandherd nicht sofort erfamite, war die Feuerwehr ausgerückt, konnte aber wieder abziehen, ohne in Aktion getreten zu sein, da nichts zu retten war. Kreis Büdingen. H. Büdingen, 10. Jan. Heute abend war Gerneinde- ratssitzung. Anwesend waren Bürgermeister, Beigeordnete, 9 Ge- meinderatsmitgtieder und der Vertreter deS Fürsten. Bei einer früheren Sitzung war die Herstellung des neuen Straßenpf l a st e r s von verschiedenen Gemeinderatsmitgliedern einer Kritik unterzogen und in dem Beschluß die Ausführung an verschiedenen Stellen als nicht fehlerfrei bezeichnet worden. Heute wird festgestellt, daß dem aufsichtsführenden Techniker kein Vorwurf gemacht worden ist. Die Besitzerin der Villa Felsennest: ersucht um Herstellung des Zufuhrwegs zu ihrem An- weseii nebst Anbringung eines kurzen Stück Fußwegs. Tie Instandsetzung des Wegs wird genehmigt, die Art der Ausführung dem Bauausschuß überlassen. Ta die Herstellung fast nur im Interesse der Villenbesitzerin geschieht, wird sie zu einem Kostenbeitrag lwrangezogen. Dem Beispiel vieler Städte folgend, hatte der Gkmeinbcrat im vorigen Jahre eine Ehrung der in Büdingen geborenen, hier ansässig gewesenen und noch jetzt wohnhaften Veteranen beschlossen. Im Rathaussaale soll i eine Gedenktafel Aufstellung finden, auf der die Namen der Kriegsteilnehmer verzeichnet sind. Vom Dentinalspsleger war geraten worden, die Ausft'ihrung eines künstlerischen Entwurfs dem Maler Veite in Darmstadt zu übertragen. Gemeinderat Witte- j kind ist der Ansicht, daß dieser Austrag ebensogut dem Hauptlehrer < an der Gewerbeschule, Architekt Mockenhaupt, übertragen werden 8 könne. Der Bürgermeister erhält Auftrag, mit diesem in Verbindung zu treten. In Der Müll er g ässe ist durch die Neupflasterung ein Stückchen Privatgelände von der Stadt zu erwerben. Gemeinderat Kell und Rullmann sind der Ansicht, daß hier ein Tausch stattsinden könne. Ta in der unteren Bahnhofstraße Grabengelände, das durch Zulegung verwendungsftei wird, und an das Gelände des Buchhändlers Eberling anstößt, von diesem eingetauscht werden könnte. _ Der Gaswerksvoranfchlag hat bereits dem Finanzausschuß Vorgelegen. Heute werden die Bemerkungen, die in der Ausschußsitzung gemacht wurden, angenommen. Landwirt Friedrich Eckert I. beansprucht Schadenersatz für einen zu Unrecht über sein Grundstück führenden Weg.'* Es wird festgestellt, daß der Weo—nicht Eigentum der Stadt, sondern nur ein Gewannweg "sei und die Stadt keinerlei cam/o treffe, daß er über das betreffende Grundstück führe. Gemeinderat Kerl schlägt vor, mit dem Grundbesitzer zu verhandeln. Tie Angelegenheit wird dem Wegbauausschuß übertragen. Zu der Verhandlung wird Rechtsamvatt Keil zugezogen. Tie Erweiterung des Friedhofs hat schon öfters den Gemeinderat beschäftigt. Das Kreisamt fragt wiederholt nach dem Stand der Sache an. Auch heute besteht keine Geneigtheit, sich sestzu- lcgen. Der Bürgermeister wird nur beauftragt, wenn Gelände in der Nähe des Friedhofs frei wird, es für die Stadt zu erwerben. Scbeimeiat Dr bie je die Häb ,'jjr — Nidda, 12. Febr. Gestern abend hielt der Zweig- verein des V. H. C. sein Familienfest im Gambrinns ab, das sehr gut besucht mar und sehr schön verlies. Der Vorsitzende, Lehrer Küfer, gab einen Ueberblick über die Tätigkeit des Vereins. Zur Unterhaltung trugen außer Gesangs- und Musikoorträgen zwei recht gut gespielte Theaterstücke bei. An zahlreiche Vereinsmitglieder wurden Auszeichnungen verliehen, weil sie im letzten Jahre sich an 8 und mehr Wanderungen beteiligt hatten. Mit einem entsprechenden Gedicht des Oberamtsrichters Römheld wurden die Wanderlustigen geehrt. Zu ihnen gehört auch der 78 Jahre alte Bahnhofsvorsteher P. Hammel, früher in Grün berg, der bei erstaunenswerter Rüstigkeit keine Wanderung in den drei letzten Jahren versäumt hat. Jedem Dekorierten batte Oberamtsrichter Römheld einen paffenden Spruch gewidmet. Ein Tanz bildete den Schluß der Feier. Kreis Schotten. L ' Main:. W etwa 15( ■ i-armstadl spn ^tammbau praktisch^' ; $ öie, Studien fi. jjnb die (Fnjct ' ■pauhttej hx- § p 'chailszuchl auf 3dFm/ das durch JJB wtvohl Vor '/ra Anlvendun ISWung tz.es ■ Wuni; der ® , Gcmüs bir uns. st. Schotten, 11. Jan. (S t a d t v o r st a n d s s i tz u n g.) Anwesend waren Bürgermeister >tromm und die Gemeinderätc Schlürb V., Zeungcs, Schlürb VIII , Weitz, Schlitt, Pröscher, Meiski und Hofmann. Geometer Gontrum hat einen großen Plan über die Stadt (Schotten im Maßstab von 1 zu 500, in dem die Wasserleitung eingezeichnet ist, angefertigt, der heute dem Stadtvorftand vorgelegt mürbe. Der Plan ist für die Siadt sehr wertvoll, da er viel übersichtlicher ist als die vorhandenen Pläne, doch hält der Stadtvorstand es für notwendig, daß auch noch die Kanalisation in den Plan eingetragen wird, ober, falls bi es nicht möglich ist, ein besonderer Plan hierüber angefertigt wird. Alsdann soll wegen Erwerb des Planes für die Stadl verhandelt werden. — Gegen die Veranlagung des Wassergeldes waren 23 Einsprüche eingelaufen, die nach Prüfung der einzelnen Fälle erledigt wurden. 15 Einsprüche wurden ab> gewiesen und bei 8 wurden die vorgebrachten Gründe, die sich auf eingetretene Aenderungen stützten, berücksichtigt und entsprechender Erlaß bewilligt. Besonders wurden die gegen den festgesetzten Mietwert gerichteten Widersprüche grundsätzlich ab* gelehnt, weil sämtliche Mietwerte durchaus nicht zu hoch angesetzt seien. Auch die Leute, die die ihnen zugesaitdten Fragebogen nicht abgegeben hatten, nmrben abgewiesen, da ihnen kein Einspruchsrecht zusteht. — In der öffentlichen Sitzung wurde eine auf den Entwurf einer Ortssatzung über die Ausführung des Quartierleistungsgesetzes vom 25. Juni 1868 ergangene Ministerialverfügung zur Kenntnis gebracht. Nach deren Jnhalt^hält das Ministerium es für besser, überhaupt keine bestimmten Sätze festzustellen, sondern einen gewissen Zuschlag zu den vom 9ieich gewährten Vergütungen zu bestimmen. Ferner müsse auch die vom Reich für enges Quartier gezahlte Entschädigung den Quartiergebern — entgegen dem vorgelegten Satzungsentwurf — ausbezahlt werden, wenn auch die hiermit verbundenen großen Schwierigkeiten nicht in Abrede gestellt werden könnten. Mit Rücksicht darauf, daß das Ministerium den Erlaß einer Ortsfatzung nicht für unbedingt erforderlich hält, beschließt der Stadtvorftand, hiervon abzusehen und die zu vergütenden £Uiartiergciber jedesmal bei Beratung des Voranschlags festzusehen. — Auf das von der Bürgermeisterei erlassene Aus- ff Muftf tz»! Se 4< S. ( be ■Pfc^lten o iC, ?lc SB R*?bcn 01 der irr i'.twben. e*^?gen V ü Rn A wer MC 9r,Unb un 9r ’ w Oberbürgermeister Dr. Glässing gedachte der Verdienste deren Bedeutung für die berührte der Vortragende erworbenen Eigenschaften Ltammbaumfor sch ungen und praktische Tierzucht. Zunächst dir Studien über die Vererbung der "J. siir wj J‘vrit eine" 9 Ifür Säuglingspflege überweisen ließ. bs. Dar m st adt, 12. Jan. Heute nachmittag fand die Beerdigung des Geh. Justtzrats Schmeel unter auster- ordentlich starker Beteiligung statt. Am Grabe sprach Justizrat Halpert int Namen der hessischen Anwälte. Der Diüd i'M (wmeinbera vü öcthanbdn. Dir fr äbotiagBL Zu der oovgen. 2ie Erivei' i ?[crj den Mtinbtrs xrbott nad) Dem rick z «Komgtheit, si-b 'cv Einagt, wem W es nir di- Stadt zu ® Landwirtschaft. Landwirtsch. Vortragskursus. Mainz, 11. Jan. Ter letzte Tag des Vortragskursus hatte etwa 150 Teilnehmer nach Main- geführt. Tr. Müller- Darmstadt sprach über bic modernen Vererbungs-, besonders auch Cua2 tn de>u *u 8 „ au*6 \ "'nhre^Z schreiben ivegeit Uebernahme -es Losevertriebs für den Prämiierungsmarkt 1913 sind keine Angebote cin- gegangcn. Der Stadworstand beschließt, unter allen Umständen eine Verlosung abzuhalten und deshalb nochmals in Verhandlungen mit einer Firma wegen Uebernahme des Losevertriebs cinzutreten. — 9hif Grund -es Gemeindcumlagengesetzes be- tzchliestt der Stadtvorstand die Einführung einer Warentaus- und Filialsteuer durch eine Ortssatzung. Es wer- öcit folgende Sätze in Aussicht genommen: Warenhaussteuer ßci einem Umsatz von 80—190 000 Mark V/2 Prozent und bei einem Umsatz von 100—200 000 Mark 2 Prozent des Umsatzes, Filialsteuer iy2 Prozent des Umsatzes, ohne Rücksicht aus dessen Höhe. Die Bürgermeisterei wird beauftragt, den Ent- murt der Satzung demnächst vorzulegen. — Die Abänderung der Marktordnung von 1875 wird vertagt, da laut Mitteilung des Kreisamts demnächst eine Polizeiverordnung für alle Märkte des Kreises erlassen werden soll. Alsdann ist es nur noch Jache der (Gemeinden, die Höhe der Standgelder durch Ortssatzung zu regeln. — Nächsten Donnerstag findet nachmittags 31/2 Uhr eine nichtöffentliche inti> von 4 Uhr ab in öffentlicher Sitzung die Beratung des Voranschlags für 1913 und die Begutachtung der Stadtrechnung für 1911 statt. Starkenburg und Rheinhessen. Darmstadt, 11. Ian. Der aus der Ausstellung „Der Mensch" erzielte Reingewinn beläuft sich aus 75 9 0 0 Mark nach Abzug aller Unkosten. Tie letzteren umfasten außer den Kosten für Transport, Einrichtung, Rein- hciltung der Räume ufw., Vergütungen für Kassierer, Auf- 'ichtspersonal, Mannschaften der Rettungswache und Polizei Tie genannte Summe wurde am 5. d. Rts. durch Wirkt. Geheimerat Dr. med. Lingner der Großherzogin überreicht, die je die Hälfte an die Fonds für tuberkulöse Kranke und ecetliüoranj(61ai WNack> neuerem System hat man das Bücherhaus als sog. iegm. baue werden dr M Bücherspeicher von dem Verwaltungsgebäude mit Lese- und 1114 gemaift wurden, er. H Ausgleichräumen getrennt. In den unteren Räumen bezw. I. beansprucht Sdßbfii< ' - ' ' -- - - - - — * , ersten Etage ist das Guten'bergmuseum, das Münzkabinett und plastische Werke untergebracht. So sicht man dort • -'n Michel An geloschen Moses, die Larlon-Gruppe usw. Im Hauptgeschoß befindet sich der Lesesaal, Ausleiheräume, Packräume ufw. Die Konstruktion des Hauses ist vollständig aus Eisen. Im kurfürstlichen Schlaft standen 1700 Qdm. iiir Bücherlagerung zur Verfügung, im neuen Gebäude sind 7000 Qdm. vorhanden, was für 500 000 Bücher ausreicht. Die gesamten Kosten, einschließlich Einrichtung und P-arrplatz, betragen 665 000 Mk. und wurden aus den lieber- schüssen der städt. Sparkasse bestritten. 1 n. lammen, wer aber sein Herz besäst, der besaß es ganz, rm Darmstadt, 12. Ian. Ein Bursche Willi Roser, der wegen der verschiedenen Raubanfälle, die er in Mainz in Gemeinschaft mit anderen verübte, rvar heute früh von einem Krimiualschntzmann in einer Wirtschaft festgenommen worden. Er ging aiich ruhig mit bis in die Nähe des Polizeiamts Dort riß er sich plötzlich los, zog einen Revolver und gab ' sie ittr f£ ^mrindv ^9;ort>nete, 9 H -in» i'Qien otrdki'n. STSKlEincr , . ,^nmg an Da, LXn ^rita Tein Är, rin, möfI Hwt »u ihrem An- abfflb biilt berSton? icnfld im Smnbmei iejt itfjän Dcrlui. A n UebrtbM üb,r _K rtoltaS tage« teil 9»t 9'IR «emtodglie»« *»* m legten 3=6« » « , fflit einem ent' ^hörl auch cr . ftoinmet, slüher « 7.'.', reineVaadw«- ^Cöem SW1” pflüenben Spruch ,7 her ?rfiet. wn b, Va man I icfim »? NW I ■ ' °^e in Aktion I I des Verstorbenen um die Stadt und seiner Tätigkeit als Stadtverordneter. Justizrat Dr. Bender sprach namens ' des Finanzausschusses der städtischen Verwaltung. Für die nationalliberale Partei sprach Justizrat Dr. Osann. Schmeel war stets bestrebt, die Partei auf der mittleren Änie zu halten. Schwer war es, dem Manne nahe zu W hoch an; n Vp ba ihnen J 5 hie 1:” ^Mh-nie-- ■ mj, WIS ,!%’n : Äfc 8r=°Ä Vrtc9Cf Ulb Zehrer ‘01uitt unsere H ^rW SZW -nein =» für* C,hant ->e- J‘.S * 61‘ ‘ und die Ergebnisse der sogenannten Mondeiforschungen. Ter öouptteil des Vortrages erläuterte die Leistungen der Verwandt- slhastszucht ans den verschiedensten Zuchtgebieten und gipfelte darin, daß du'ch die Inzucht die Bererbungskraft gesteigert werde, daß sowohl Vorzüge, wie unerwünschte Eigenschaften sicherer bei ihrer Anwendung vererben. In verschiedenen Leitsätzen über die Anwendung dieser Zuchtmethode klang der Vottrag aus. Geh. 't.Landcs-Oetonoinierat M ü l l c r - Tarmstadt sprach über die Anwendung der Glashäuser zur Erzeugung von Tafeltrauben, Obst und Gemüse in England, Belgien und Holland und Lehren hieraus für uns. Luftfebiffahrt. Berlin, 11. Jan. Teu Abendblättern zufolge soll über die L u f t f a h r b e t r i e b s g e s e l l s ch a f t der Konkurs verhängt worden sein. Das Unternehmen ging anfangs gut. Der £ en 1'6 a Hon „Stollwerk" und der ehemalige „P. L. 6Z/ konnten kaum die Zahl der Passagiere zu Spazierfahrten aufnehmen. Während der Wintermonate und während des schlechten Wetters überstiegen die Unter» daltungskosten aber bei weitem den Gewinn. Auch die Scheinwerferreklame erfüllte nicht die auf sie gesetzten Hofs- nnngeit. Die Verpflichtungen der Luftsahrbetriebsgesell- schaft werden auf 450 000 Mark gesckstitzt. Die Ballons dürften von der Bitterfelder Luftfahrzeug-Gesellschaft an- s,(kauft werden. Der Betrieb soll im allgemeinen auf der bisherigen Basis weitergeführt werden. e”11 ' ..... —■— ------ -------- Börsen-Wochenbericht. «= Frankfurt a. M., 10. Januar. Trotz der Pause in dm. Londoner Friedensvcr Handlung en ist die Hoffnung auf das Gelingen des Friedenswerkes stiegen. Das Hauptgewicht legt man aus den Truck der finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnisse, und wenn Meldungen über Anleihe-Verhandlungen der Baltanstaatcn in Paris und London bekannt werden, so ist das ein Beweis dafür, daß die maßgebenden Geldmächte mit der bevorstehenden Beendigung des Krieges und int Anschluß mit der Bewältigung großer wtrtschast- licher Ausgaben rechnen. Die Hofntungsfrmdigkeit wurde durch die Beobachtung erhöht, daß am Geldmärkte sich die Verhältnisse wesmtlich gebessert haben. Es zeigte sich, daß die volitische Beruhigung einen Teil der dem Geldmärkte entzogenen Gelder wieder zurückgeführt hat. Der Ausweis der Reichsbank über die erste Januarwoche war recht günstig und die Bankwelt verfügt infolge reichlicher Rückflüsse über sehr bedeutende Be- lräge. Freilich kann sich das Bild sehr schnell wieder andern, sobald die großen Anleihen der kriegführmden Staaten Tatsachen geworden sind. Diese Anleihen werden die Sparkapüalieu abjorbieren und der Industrie das Geld verteuern. Das An- vmtchung ia|t nur m 5? eincm Men- 4et Ee folgenb, hat« mc tog bet in A » und noch ieftt wohn- Aridaussaale sol! ‘m- au, bet die Aama >pm. Drlmalspsleger nm ? künAerischen Entmiß „ - - - agen ' inberatSitte »einen Schuß auf den Schutzmann ab. traf den Aiann ' - - . ' »nicht, konnte aber entkommen. Es gelang nicht, ihn wieder demr, überragen roerba Azu verhaften. L b Mainz, 12. Jan. Zur Besichttgung der neuen 7 ... ' & - ritadtbibliothek hatten sich heute vormittag auf Einladung Ansicht, daß hier n I^s Oberbürgermeisters Dr. Göttelmann zahlreiche 7 mneren’ üatinhoisttch M Stadtverordnete und Vertreter der Presse eingefunden. An- rriperibuigirrei rotrb, m? »sprachen hielten der Oberbürgermeister, Baurat Gelius tlmg antiBi, ton dies» ;| und der Geschäftsführer der Stadtbibliothek Prof. Dr. Binz. lagegeschäft hat von dem wiedererwachten Vertrauen und von der größeren Beweglichkeit des Geldmarktes in Verbindung mit den nachlassenden Zinssätzen immerhin Vorteil gezogen, aber nicht in dem sonst in normalen Zeiten zu beobachtenden Maße. Wem: auch der ermäßigte Preisstand der heimischen Anleihen einen Kaufanreiz bot, so wandte sich die Anlageneigung mit Vorliebe den ausländischen Werten zu. Als großer Vorteil für die heimischen Anleihen war anzusehen, daß die Angstverkause zum Stillstand gelangt sind und das Angebot sich in engen Grenzen hält. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht herrscht jetzt das Vettrauen vor. Einzelne Kreise glauben, von der Sicherung des Friedens einen neuen Aufschwung des Geschäfts lebens erwarten zu können. Unter diesem Gesichtspunkt wandte sich auch Schiffahrtsaktien erhöhtes Interesse zu, für die auch die hohen Auswanderungsziffern anregten. Aus dem gleichen Grunde standen Montanpapiere in lebhafterem Verkehr. Im Vordergrund standen Phönix-Aktien, da verlautete, daß der Novemberabschluß sehr gute Ueberschüsse ausweise. Eschweiler Bergwerksverein waren auf Fusionsgerüchte stärker gefragt und erzielten 13°,o Kurssteigerung. Für Kassa-Jndustrie- Papiere herrschte wieder vermehtte Kauflust, wobei die schweren Werte bevorzugt wurden, die Steigerungen erfuhren. Begünstigt waren namentlich chemische Werte und die Aktien von Automobilfabriken, für die besonders die in Aussicht stehenden größeren staatlichen Bestellungen anregend wirkten. Dürkopp gewannen 20%, Mel)er stiegen 25%. Akkumulatoren Berlin konnten 11%, Scheideanstalt 12%, Anilin 9% und Aluminium 7V2% anziehen. Banken und Bahnen sind ebenfalls teilweise gebessert. Privatdiskont 4Vs %. Vermischte». * Der falsche S t a a t s a n w a l t. Uebcr einen frechen Gaunerstreich eines Hochstaplers, der sich im Moabiter Gericht abspielte, berichtet die „Nationalzeitung": Gegen 3 Uhr nachmittags wurde von der Polizei ein großer Transport Gesangener in das UntersuchungSgesängilis cingeliefett. Unter diesen Gefangenen befand sich ein sehr elegant gekleideter junger Mann, der einen spiegelblanken Zylinderl)ut auf dem Kopfe hatte und mit einem Monokel im Auge bewaffnet war. Kaum hatten sich die Tore des Untersuchungsgesängnisses geschlossen, als sich der seine Herr unbemerkt aus dem Gange davonschlich und in die Gefängniskanzlei eintrat. Tort stellte er sich mit eleganter Verbeugung dem Gefängnisinspektor als Staatsanwalt Tr. König vom Landgericht Berlin I vor und fügte hinzu, daß er beauftragt sei, den Durchstechereien, die angeblich auf der Untersuchungsstation II vorge- kommen sein sollen, ans den Grund zu gehen. Alsdann ersuchte er den Inspektor, ihm nach dem Gerichtsgebäude zwecks Einsichtnahme in die Akten zu folgen. Ter Inspektor entsprach auch sofort dieser Aufforderung, die in liebenswürdigem Tone und wohlgesetzten Worten vorgebracht wurde. Im Gerichtsgebände angelangt sagte „Staatsanwalt König" zu seinem Begleiter, er möge einen Augenblick verweilen, da er die Gegenwart des Herrn Öberstaatsmiwalts für dringend notwendig halte. Das sichere Austteten des „Staatsanwalts" ließ in dem Inspektor keinerlei Verdacht aufkommen, und er entsprach gern dem nicht unbillig erscheinenden Wunsche des Vorgesetzten. Auf diese Weise gewann der Hochstapler einen großen Vorsprung und konnte unbehindert den Justizpalast durch den allgemeinen Ausgang verlassen. Erst zu 'spät bemerkte der Düpierte das Betrugsmanöver. Jetzt wird nach dem falschen Staatsanwalt wieder gefucht. Kleine Cageschrontt. Der Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber, E. V., Sitz Berlin, wird in den Tagen vom 15. bis 19. August in Breslau feinen 5. Verbandstag abhalten. In Oberkassel bei Bonn ist die 20jäI)lrige Anna Held aus Dransdorf von dem 23jährigen Matrosen Adam Lenz aus Caub erstochen worden. Der Täter flüchtete, wurde aber in der Nacht verhaftet. Er soll die Tat wegen angeblicher Un- treue der Held 'begangen haben. In der Näl)e von Parten kirch en geriet in der vergangenen Nacht ein Mietautomobil infolge Schneefalles ins Rutschen und stürzte die Böschung hinunter. Von den Insassen wurde einer getötet, die anderen erlitten leichte Verletzungen. Der Postschaffner G r u e l aus Bergen auf Rügen ist seit Samstag spurlos verschwunden. Eine Revision ergab das Fehlen von 16 000 Mark Postkassengelder. Die Oberpostdirektion Stettin fetzte auf die Ergreifung des flüchtigen eine Belohnung von 500 Mark aus. Tie Rettungsstation in Cuxhaven der Deutschen Gesellschaft zur Retttmg Schiffbrüchiger telegraphiert vom 11. Januar: Von dem gesunkenen Seeschlepper „R o l a n d", Kapitän Thiede- mann, von Antwerpen nach Hamburg bestimmt, sind 5 Personen durch das Rettungsboot des 2. Elbleuchtfchiffcs gerettet worden. vüchertisch. — Die neueste Nummer der Illustrierten Zeitung vom 9. Januar (Verlag von I. I. Weber, Leipzig) trägt dem durch die jüngsten Ereignisse an militärischen Fragen gesteigerten Interesse durch Verössentliehung eines Beittages über Oesterreich-Ungarns Wehrmacht Rechnung. Von militärischem Interesse sind auch die illnftrierten -Beiträge: „Das Eiserne Kreuz", „Eine Säkularerinnerung" und „Feldmarschall Graf v. Schlieffen". Aus dem weiteren Inhalt der Nummer heben wir hervor die Attikel über den neuen Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, „Tas hundertjährige Jichiläum der k. k. Gesellschaft der Musikfteunde in Wien" mit einem doppelseitigen Kunstblatt nach einer Originalzeichnung von W. Gause, die reich illustrierten Beiträge über die Insel Philä und über „Tierische Zeitgenossen des Menschen der älteren Steinzeit". Von besonderem Interesse sind auch der mit drei Abbildungen versehene ^Aufsatz über die von Antoine im Odßon inszenierte Pariser Aufführung des „Faust", sowie der illustrierte Artikel über eine bisher unbekannte Silhouette Goethes. Der belletristtsche Teil enthält außer dem Romane: ,^Jan von Werth" von Franz .Herwig u. a. die Erzählung „Prinzregent und Jägersfrau" von Arthur Achleitner. Der Inhalt der Nummer ist damit nur angedeutet. Tie Portoermäßigung erstreckt sich nur auf Briefe, mt5£ auch auf Postkarten, Drucksachen usw. und gilt nur für Briefe nach den Vereinigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen Gebieten Amerikas, z. B. Kanada. „Kronpttnzessin Cecilie" ab Bremen 21. Januar, „Amerika" ab Hamburg 23. Januar, „York" ab Bremen 25. Januar, „Kaiser Wilhelm II." ab Bremen 4. Februar, „Kaiserin Auguste Victoria" ab Hamburg 6. Februar, „George Washington" ab Bremen 8. Februar (Postschluß nach Ankunit der Frühzüge). Alle diese Schifte sind Schnelldampfer ober solche, die für eine bestimmte Zeit vor dem Abgänge die schnellste Besörderungsgelegenheit bieten. Es empfiehlt sich, die Priese mit einem Leitvermerke wie „direkter Weg" oder „über Bremen oder Hamburg" zu verschen. Märkte. F.C. Wiesbaden. Viehh ok -M arktbericht vom 10. Jan. AnKrieb: Rinder । % (Ochsen 29, Bullen 0, Kühe 95), Kälber 149t Schafe Ify Schweins 183. Geschäft mittelmäßig. Preise für 100 THb Lebend- Schlacht- C rb f e n. gewicht Pollsielschige, nnSaemäftete, höchsten Schlacht- Mk. Mk. wertes im Alter von 4 — 7 Jahren .... 51—55 90—97 Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . . 50-54 88—95 9ringe, fleischige, nicht auSgemaftete und allere ausgemästete 46—49 85—91 B ul l e n. Vollsteifchige, ausgeiv., höchsten Schlachtw. . . 47—51 83—90 Vollsteischige, jüngere 43—46 76—81 V a ri en. Kuh». vollsteischige ausgemästete Färsen höchsten Schlacbtlvertes . . 50 —55 83 —97 2 ollsterschigs ausgemästete Kühe höchsten Schlacht wertes bis zu 7 Fahren ... . 41—45 76—83 Wenig gut entwickelte Färsen 45—49 85—92 Weitere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe......... 36—40 68—75 Mäßig genährte Kühe und Färsen . ... 30—35 67—72 Si ä l v er. Feinste Mastkälver 66—69 110—115 Mallere Mast- und beste Saugkälber .... 63—68 105-113 Geringere Mast» und gute Saugkälber . . . 56—61 94—10? t^eimgete fcaugtalbec . 50—55 85—92 ö ch a Weidemastschafe: Mastlämmer und -ptasthammel. .... 41—00 86—00 Schweine Vollsteischige Schweine von 80—100 k? Lebendgewicht .... 67-68 86—87 2. oUsteischige Schweine unter 80k» Lebendgewicht 667,-67 V2 85-867, VoUstetjchige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 6872-697, 86—8'< VoUslelscknge Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht 67-68 84 -85 • ---"..■■.■l - ---L'-i.i—fBSB Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe» a o -c Wetter Höchste Temperatur am Niedrigste „ „ -s- 0,0' C. — 3,4® C. 11. 11. 'Z'Q S Z es 2”'; 41.5 B SE 8E SE bis 12. Januar = „ 12. , - 10 10 10 12 12. 13. 92 92 96 - 2.2 - 2 1 — 4,1 36 3,6 3,3 s z es 9“. 43.7 7 45,7 COjd Jan. 1913 Schneefall Nebel Niederschlage 5,2 mm.