Zweites Blatt Ur. 55 M. Jahrgang Erscheint tögfid) mit Ausnahme des Sonntags. ins, f, sinsloka” , 9 Uhr ♦♦♦♦♦♦♦** erhebungen nicht nötig erschien. Die beabsichtigte Verschärfung der deutschen Spionagegcsetzgebung Me Staatssekretär Dr. Lisco am Siormabend im Reichstage angekündigt hatte, beruht auf Anträgen der Militärverwaltung, die diese im Herbst 1912 bei der Reichsjustiz- oerwaltung gestellt hatte. Die Militärverwaltung hat sich in diesen Anträgen für eine ganz außerordentlich e V e r s ch ä r f u n g des Spionagegesetzes ausgesprochen und erklärt, daß die Neuordnung der Materie durch das neue Strafgesetzbuch zu lange Zeit in Anspruch nehmen würde. Der neue Entwurf wird dem Reichstage frühestens im nächsten Winter zugehen. Der Hauptvorstand des R eichs v er b and es der deutschen Presse freit am 8. und 9. Februar in Berlin eine Sitzung ab. Zu dem Thema „Vorbildung der Journalisten" nmröc vor ^wilden Instituten" gewarnt, die sich mit der Vorbereitung der Journalisten befassen. Eine weitere Entschließung betrat die Frankfurter Vorkommnis s e. Der Vorstand erklärte sich, nachdem er sich überzeugt habe, daß die „Frankfurter Zeitung" aus dem Rahmen >er sachlick)en Kritik nicht herausgegangen sei, mit der Verwahrung Die§ Frankfurter Journalisten- und Schriftstellervereins gegen dies Vorgehen durchaus einverstanden. Eine Stiftung für Veteranen. Geheimrat Reiß in Mannheim hat dem Präsidium des Badischer: Militärvercins-Berbandes zur Verwend:rüg im laufenden Jahr für bedürftige badische Veteranen aus den Jahren 1866 mit) 1870/71 10 000 Mark zur Verfügung gestellt. In erster Linie sollen solche Veteranen berücksichtigt werden, die in einen: der beiden Feldzüge verwundet oder durch deren Ml gen in ihrer Gesundheit geschädigt wurden. Dienstag, st. Februar stst3 Rotationsdruck und Verlag der Brü hl'schen Universiläls - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Syndikus Meesnrann von der Mainzer Handelskammer berichtete über den „Verkehr mit L e u ch t ö l" und den Gesetzentwurf darüber. Nach längerer Aussprache wurde solgcndc von Mainz vvrgesrlüagenc Entschließung angenommen: „Der Hessische Handelskammertag ist grundsätzlich der Schaffung von Staatsmonopole::, sofern nicht zwingende öffentliche Interesse:: vorliegen, abgeneigt. Er erblickt indessen in der Entwicklung, die der Petroleumvertrieb unter der Herrschaft der Standard Oil Company genommen hat, eine Gefahr, der von: Reich entgegen getreten werden sollte. Der vorliegende 'Gesetzentwurf kann dann als Grundlage eines gesetzgeberischen Vorgehens angesehen werden, wennn die Voraussetzung als erfüllt zu erachten ist, daß der Vertriebsgesellschaft die Möglichkeit in eigener Deckung zu mäßigen Preisen gegeben ist, was der Handelskammertag angesichts der widerstreitenden Angaben der Sachverständigen selbst nicht nachprüfen kann. Im einzelnen bedarf der Gesetzentwurf in bezug auf eine Reihe von Punkten der Abänderung, auch hinsichtlich einer angemessenen Berücksichtigung der Interessen des Detailhandels." Hebet- die „Kon kurrenzklausel in: H andels gern e r b e" berichtete Syndikus Tr. Stahl von der Handelskammer Friedberg. An den Vortrag knüpfte sich eine längere Anssprache, an der sich Syndikus M e e s m a n n, Dr. Gum a n n- Tarnistadt, Dr. Kratz-Offenbach und W a l l c r st e i n - Lffcn- bach beteiligten, die Handelskammern Offenbach, Worms stehen aus dem Standpunkte der bezahlten Karenz. Nachdem sich der Kommerzienrat S ch n: a hl - Mainz, Geheimer Kommerzienrat Heichelheim- Gieße::, Kommerzienrat K ö l s ch Worms und Herr May- Bingen noch zu der Frage geäußert hatten, wurde gegen die Stimmen von Darmstadt, Offenbach und Worms der erste Teil der Entschließung des Ausschusses des Deutschen Hcuwels- tages angenommen. Sie lautet: „Die Kommission erklärt, daß die gegenwärtigen gesetzlichen B e ft i m m u n g e n über die Konlürrenzklausel int Handelsgewerbe nicht allein ausreiche::, sondern auch den Interessen aller Beteiligten am besten Rechnung tragen. Ttc Verschiedenartigkeit der geschäftlichen Verhältnisse in den einzelnen Zweigen und Betrieben von Handel und Industrie lässt es unmöglich erscheinen, Norme:: aufzustellen, die erhebl:che berechtigte Interessen nicht verletzen. Daher solltAbes nach wie vor lediglich dem richterlichen Urteile überlassen bleiben, Konkurrenzklauseln insoweit für unverbindlich zn erklären, als sw nach 3eit, Ort, Gegtmstand die Grenzen überschreiten, durch welche eine unbillige Erschwerung des Fortkommens des Hand- lungsgehilfeit ausgeschlossen wird." Heber „Arbeitszeit der Arbeiterinne n" beamtete die Handelskammer Worms. Es wurde hierzu folgende Ent- ®te »stbietzener Hamilienblätter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das ,-KrdsBlatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschastlichen Seit* fraget»" erschemen monatlich zweimal. vereinrnachnchten. ** Der Evang. Arbeiterverein in Gießen veranstaltete am Sonntag im Vereinslokal einen Vortragsabend. Pfarrer Loos-Butzbach sprach über die Dichter und Sänger der Freiheitskriege. Seine Ausführungen, die mit Zihtten aus Liedern und Gedichten ausgeschmückt waren, fanden rerchen ^=(3 erben t ei cf), 9. Febr. Der K r i e ge r v e r e i n hielt heute seine Hauptversammlung während des diesjährigen B e z: rks- festes ab, das am 25. Mai stattkinden soll. Der Vorscheine Briegel dankte den Gebern der freiwilligen Gaben zum Feste, sowie den Sammlern._________________________ Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: e=^51. Redaktion:e^ll2. Tel.-Adr.:AnzeigerGießew 18 Pfund zugenommen. Da ich suhlte, daß meine Körperkräste einer Stärkung bedurften, habe" ich von August bis heute Ihre Scotts Emulsion als Kräslig- unqsmiltel regelmäßig gebraucht. Welch guten Erfolg ich damit erzielte, geht wohl am besten daraus hervor, daß ich in dieser Zeit ineiil Geivicht von 114 aui 132 Pfund brachte d. i. eine Vermehrung von 18 Pfund innerhalb 6 Monaten. Daß ich mich jetzt gegen früher in einer viel besseren Geinütsverfasillng befinde und meist frohen heiteren Mutes bin, mochte ich gleichfalls der Wirkung von Scotts Emulsion zuschreiben. Mein Appetit ist anhaltend ein guter." ©oben b. Gr. Stürlack, 20. Jan. 12. (gez.)Fritz Jablonski. fit. Angerburg, Oslpr. . Scotts Emulsion ist Nichts anderes als ein schmackhafter, leicht verdaulicher, wirksamer Nährstoff. Sie besteht aus dem feinsten Norweger (Lofoten) Lebertran, der im Scottschen Verfahren ganz fein verteilt, daher leicht bekömmlich und auch für den schwächsten Magen zuträglich gemacht ist. Scotts Emulsion wird daher überall da mit Vorteil gebraucht, wo die darniederliegenden Kräfte einer Neubelebung und Wiederauffrischung bedürfen. Doch niemals eine Nachahmung — immer nur die echte Scotts Emulsion! Scott« Emulsion wirb von un8 auSschlietzlich im groben verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Matz, sondern nur In versiegelten Ortginalflaschen in Karton mit unserer Schutzmarke (Fischer mit dem Dorsch). Scott & Bowne, G. m. b. H., Franksurt a. M- Bestandteile: Feinster Mebijinal-Lebertran 150,0, prtma Glyzerin 50,o, unterpboöphorigsaurer «alk 4,8. umcrphoSphoriglaurc« Natron 3* pul». Tragant 3,0 feinster arab. Gummi pulv. 2,0. Wasier 129,0, Alkohol 11,0. Hierzu aromatische Emulsion mit Zimt-, Mandel- und Ganltheriaöl ie 2 Trovsea. vorgeschlagene Entschließung einstimmig angenommen: „Die Regelung der Festsetzungen über Lebensrnittel in: Ver- ,orbnnngswege ist zu verwerfen. Es ist beim Kaiserlichen Ge- sundheitsmat eine Zentralstelle für das Deutsche Reich einzu- richten, welche folgenbe Aufgaben hat: a) Einheitliche Methoden der Hntersuchung von Nahrungs- und Genußmitteln für alle diejenigen Fälle feftzusetzen, in welchen die Hntersuchung nach verschiedenen Methoden möglich ist, die verschiedenen Methoden aber verschiedene Resultate ergeben können, b) Festsetzungen für die Nonne:: ber Beurteilung der einzelnen Nahrungs- und Genußmittel zu treffen. Das Recht der fre:eu Beiveiswürdigung der Gerichte wird durch die Festsetzungen und Gutachte:: der Zentralstelle nicht berührt, c) Auf Ersuchen der Gerichte über Fragen, welche die Herstellung und Beschaffenheit von Nahrungs- und Genußmitteln betreffen, Obergutachten zu erstatten, sofern in dem gerichtlichen Verfahren von einander abweichende Gutackften mehrerer Sachverständiger vorliegen. Auch auf Erfordern von Handelskammern sind Gutachten zu erstatten. Die von der Zentralstelle getroffenen Festsetzungen sind einer neuen Durchsicht zu unterwerfen, wenn ein hierauf gerichteter Eintrag von Handelskammern gestellt wird. Dte e n. Der deutsche Emgangszoll wurde int Jahre 1909 nur um 10 P:g. pro Pfimd, nämlich von 40 Mk. out 60 Äik. st'ir den Doppelzentner erhöht. Die Preissteiaerung macht sich ober schon beim Ankauf im Produktionslande bemerkbar. Für die 5 959 000 Doppelzentner, die 1907 bis 1909 eingefichrt wurden, haben wir nur wenig über 600 Millionen Mark an das Attsland gezahlt, für die von 1910 bis 1912 emgeftchrten 5 249 000 Doppelzentner aber nahezu 700 Millionen Mark. Mit Recht find kürzlich im Reichstag Maßnahmen verlangt worden, dte geeignet feien, der durch die sogeuannle Valorisation herbeigeführten ki.ustliche11 Verteuerung des Kasfees eutgegenzuwirkeu. eine bessere Ausbildung erhielten. In Baden seien diese Fortbildungsschulen für Mädchen schon seit vielen Jahren eingefuhrt, ebenso in einer Reihe von Städten im Reiche. Gießen n:u> Oseudach hätten die Anregung zur Gründung einer solchen Schule gegeben. Ter Zweck werde aber nur durch eine obltgatortfche Schule erreicht. Tie Regierung werde mit der Errichtung an die größeren Städte Hessens herantreten. Die Fortbildungsschule für Knaben habe ja große 'HZangel gehabt, sie feien aber beledigt worden, indem man die Schule auf berufliche Grundlage gestellt habe. Man werde allen Wünschen nach Möglichkeit entfprechen,- wenn man aber, wie dies ein Antrag der Handelskammer Bingen bezwecke, darauf warten wolle, bis die Nachbarstaaten dte Fortbildungspflicht geregelt habe, müsse man noch recht lange warten. An der ausgedehnten Aussprache beteiligten sich d:e Danbels- fantmcri: Mainz, Gießen, Friedberg, Offenbach und Bingen. Schließlich wurde folgender Antrag von Mainz angenommen: „Ter Hessische Handelskammertag anerkennt, daß eine bessere Fortbildung der weiblichen Jugend im allgemeinen Interesse und bezüglich der kaufmännischen weiblichen Angestellten auch im Berufs in ter esse wünscfrnswert ist. Die Einführung eines Fortbildungsschulzwanges könnte jedoch nur unter genauer Berücksichtigung der Bedürfnisse von .Handel und x$nbu)tne und unter Berücksichtigung der Verhältnisse der Nachbarstaaten erfolgen. Ter Handelskammertag empfiehlt die im Referate enthaltenen Gesichtspunkte eingehender Würdigung. Z'.: e:ner bestimmten Stellungnahme ist der Handelslammertag erst :n der Sage, wenn die Vorschläge der Regierung porliegen." lieber den „S chutz der Arbeitswilliger:' sprach Syn- dilüs Dr. Kratz von der Handelskammer Offenbach. ®r war der Ansicht, daß er sich über den Terrorismus der Gewerkschaften nicht auszulasse:: brauche, da er bekannt sei. Der Schutz der Arbeitswilligen sei ein Problem, mit dem man s:ch schon tm 12. und 13. Jahrhundert besaßt habe. Es gelte, der Macht der Gewerkschaften Einhalt zu tun und die Arbeilswüllgen zu schütze::. Tas könne man mit den: § 153 der Gewerbeordnung erreichen, es müsse:: die Strasversolgungen bei Streiks nur sofort erfolgen und nicht nach Monate::. Wege:: des Streikpostenstehens könne ditrch Polizeiverordnungen mehr erzielt werden, als durch Verbot des Streispostenstehens. Auch müßten den Gewerkschasten dw Rechtsfähigkeit gegeben werde::, dann könnten sie zivilrechtlich für jeden Schaden verantwortlich gemacht werden, meferent schlug namens der Offenbacher Handelskammer eine Entschließung vor, die sich gegen daS gesetzliche Verbot des Stre:kpoftenstehensi mlssprach. Die Entschließung wurde angenommen. Zum Vorort des Hessischen Handelskammeriages wurde wieder Mainz bestimmt. Geh. Kommerzienrat H eiche! Herrn sprach dem Vorsitzenden sür die Leitung der Geschäfte herzlichen Dank aus Ter Vorsitze:ide dankte für das ifrü bewiesene Vertrauen. ’dtkirchc I nis“ Chr im Üheatcr Gießener Anzeiger General-Anzeiger sür Oberhessen hesiischer Banöelstammcrtag. Mainz, 10. Februar. Gestern wurde hier im Stadtverordnetensitzungssaal der 27. Handelskammertag abgehalten. Sämtliche Handelskammern be§ Landes waren vertreten. Geh. Kommerzienrat Tr. Bau:- Berger- Mainz gedachte zunächst des verstorbenen Kommerzienrat h ö r t s ch - Friedberg, zu dessen „Andenken ftch d:e Allwefenden ron ihre:: S:tzen erhoben. Sodann widmete der Vorf:tzende den au5 den Handelskammern ausgeschiedenen Kommerzienräten Saruch-Worms und Spohr-Offenbach Worte der Auerken- itung. Sei- Vorsitzende begrüßte den Ministerialrat Dr. tz o l - »inger- Darmstadt, Geheimerat S u f fe r t, Reg:erungm:at Bfeiffer, Regienmgsrat Schön und Burgermerster Kuhn, ltzommerzienrat K ö l s ch - Worms und d:e Offenbacher Handel,- iammer wünschten, daß erst über die beiiudjen llngelegenhecken, namentlich über die Fortbildungspflicht für Mädchen, vertzaiwelt luecben möge, es blieb aber nur bei der Reihenfolge cher Tagesord- nung. Schließung angenommen: „Dem Arbeitgeber soll gestattet sein, in besonders drmgen- ben Fälle:: für die Dauer von drei Tagen sofort Heberarbeit leisten zu lasse:: unter der Bedingung, daß er gleich am ersten Tage der zuständige:: Verwaltungsbehörde davon Kenntnis gibt :,nd die Erlaubn:s nachträglich einholt. Es soll unzuläss:g sein, daß die Behörde die Erlaubnis von Heberarbeit von der Zahlung eines höheren Lohnes abhängig macht. — Für Gewerbezweige, in denen an einzelnen Tagen ein vermehrtes Arbetts- bedürsnis auftritt, sollen auf höchstens fünfzig Tage im Kalenderjahre Ausnahmen von den Bestimmungen des § 137, Abs. 1, 2, 4, mit der Maßgabe zugelasfen werden können, daß die tägliche Arbeitszeit zwölf Stunden, an Samstagen und Vorabenden von Festtage:: acht Stunden nicht überschreitet und die zu gewährende :munterbroche::e Ruhezeit nicht weniger als zehn Stunde:: beträgt. — In der ununterbrochenen Ruhezeit mühen die Stunde:: zwischen zehn Hhr abends und fünf Hhr morgens liegen. — Die Wahl der Ausnahmetage soll dem Arbeitgeber freistehen. Gewerbetreibende, die Arbeiterinnei: über 16 Jahre auf Grund solcher Bestimmungen über die ge,etzl:ch festgesetzte Zeit hinaus beschäftigen, fallen dies nicht vorher anzuzeigen brauche::; sie sollen verpflichtet sein, an einer in die Augen fallenden Stelle der Werkstätte eine Tafel auszuhangen, auf der jeder Tag, an dem Heberarbeit stattfindet, vor Beginn der Heberarbeit einzutragen ist. — In Eingabe:: an den Bundesrat und den Reick>stag soll beantragt werden, daß eure solche Regelung durch den Bundesrat ober, falls dieser nicht dazu befugt sei, durch Gesetz vorgenommen werde." Heber die Vertretung von Industrie und Handel u: den Ersten Kammern bemerkte der Vorsitzende, daß die Frage in Hessen geregelt sei, es märe zu wünschen, daß man auch in den anderen Bundesstaaten diesem Verlangen entspreche. Heber den „Verkehr mit Nahrungs- und Genuß- mittel n" berichtete Syndikus Dr. G u n: a n n von der Handelskammer Darmstadt. An der Aussprache beteiligten sich Dr. Kratz- Ofseiibach und Herr E i s m a y e r - Mamz, worauf folgende Entschlleßung angenommen wurde: „Bei Verfolgungen von Uebertretungen der Bestimmungen über den Verkefr mit Nahrungs- und Genußmitteln soll die Polizei verpflichtet sein, vor Mgabe der Akten an die Staatsanwaltschaft gewerbliche Sachverständige oder die zur Vertretung von Industrie und Handel berufene KörpersckM anzuhören." Weiter wurde folgende von der Darmstädter Handelskammer Ausland. Das Antwortschreiben des Zaren, luelches Prinz Hohenlohe nack) Wien mitbrachte, wurde dem Kaiser Zranz Josef durch die Vermittlung des Grafen Berchtold übermittelt. Ein englisches Luftschiffgesetz. Die englische Regierung hat im Unterhaus ein Gesetz zur Siegelung der Luftschisfahrt eingebracht. Dieses Gesetz ermächtigt Lie Behörden, im Interesse der Sicherheit ober der Verteidigung des Landes das Fahreii von Luftschiffen über bestimmte Bezirke verbieten und auch die Zone vorzuschreiben, :n denen die Luftschiffe, die vom Auslände kommen, landen müssen. Wenn ein Luftschiff über eine verbotene Gegend fliegt oder zu fliegen »ersucht, oder den Landungsvorschristen nicht nachkommt, fiül ein Warnungssignal gegeben werden. Wird dieses Signal nicht »eachtet, soll es'gestattet sein, auf das Luftschiff zu feuern oder enbertocitige Mittel anzuwenden, die die Beachtung ber gesetzliche:: Bestimmungen sicher stelle::. Im englischen Hn ter Haus richtete ber Nationalist Middle More an Churchill die Anfrage, wie stark nach dem gegenwärtigen Baupläne der vollständige B e s: tz st a n d ber deutschen Flotte an Dreabnoughts :m April 1916 lein werde und eine wie große Anzahl bntifcher schiffe erforderlich sei, um denlUeberlegenheitsstanbavb Englands, nne er am 18 Marz 1912 festgelegt worden sei, aufrecht zu erhalten. Churchill er- Mderte, die Zahl der deutschen Dreadnoughts ei,nschlle,-lich ber Schlachtkreuzer werde in der genannten Zeit auf 26 berechnet. Die gesamte britische Flotte werde dann ein,chließllch der Schiffe Neuseelands und Australiens und den beiden Lord Neftons, aber ausschließlich ber von den malay:,chen Staaten und Kanada in Aussicht genommenen 43 Dreadnoughts besitzen. So werde ber Heberlegenheitsstandard gewahrt sein, wenn die im Parlament 1912 angekündigten Baupläne durchgeführt werden. Als Saionji, der Führer ber japailischen Opvosition, im Sonntag im königlichen Palast war übergab ihm der Kai ser ein Reskript, das ihm befiehlt, sich zu bemühen die außerordentlich schwierige Politische Lage zu mildern, mit dem gesagt iein sollte, daß die Partei Seiyukwei das Mißtrauensvotum lallen lassen sollte. Daraufhin beriet Scnonll mit Öen Partei- iührern. Das Ergebnis der Beratung war anscheinend eine Spaltung der Pariei Seiyukwei. 3arteo) ; Mttmbergki M . A.: Sahroaiitt Bestes Kos# ZU cicr slar.F,B. Aus Qeffen. Ein parlamentarischer Ausflug ift bei der jetzt begimienden Tagung der Zweiten Kammer von Seiten des Präsidenten vorgesehen und zwar soll die Fahrt diesmal nach O b c r h e s s e n gehen, nachdem die beiden letzten Ausflüge Rheinhessen resp. Starkenburg rum Ziele hatten. Bvrlliusig ist der Besuch der Grube Ludwigshofsnung mit dem Elektrizititätswerk, ferner Saline und Bad-Nauheim mit den Kuranlagen, sowie des großen Jnheidener Wasserwerkes usw. beabsichtigt. Wahrscheinlich ist aber auch, daß diesmal der östliche Teil der Provinz, wie Büdingen, in den Bereich der Veranstaltung gezogen wird. Deutsches Reich. Der Wahlprüfungsausschuß des Reichstags , hat Bericht erstattet über die Wahlen der Abgeordenten Meyer (Herford) im 2. Wahlkreis des Regierungs- i bezirks Minden, Siebenbürger im 6. Wahlkreis des ; Regierungsbezirks Stettin, Haase (Königsberg) im B 3. Wahlkreis des Regierungsbezirks Königsberg (Stadt - Königsberg). Er beantragt alle Wahlen für gültig zu erklären. Gege:: alle drei Wahlen waren Proteste eingegangen, die'teilweise als unerheblich zurückgewiesen wurden, zum Teil solche gelinge Wahlvergehen betrafen, daß eine Kassierung der Wahl oder die Anstellung von Beweis- : Hermann -IL,ol,nl?1w^' lia6*! crauerU^E ’n n°n L U6r. 3 tifä>' , 7 ||bt:, 5*S* fi*. ,nt ti» 1 J Thr in idtkirche !!!N ie!le) und Org entenkartenllkl enkonzertiMk.L); '•« Pfff. sind in de- Telephon 671, fr Für das Kirch *rt Heinz, geg LUERHtTE Salomon fflfffS Friedhofes aus statt. [01042 Todes-Anzeige. Gestern verschied nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden im Alter von 58 Jahren meine liebe Mutter, Schwester und Tante Katharine Lerch Wwe. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Heinrich Lerch. Giehen, bet Aua.') W. fiilbin (?wil Ann W. irfiM > IS Biidi Bub :;Nai per [ A. Ai Weil At jeder "8sz ^»'labile W' Ma»4 , Wj0l,ID0iii; 1U senilen Sfntntion «6linlb je!, Z?rani,e. ■ Junolotie- SS?» s™ statt' au! W -•Jkt. -ttar ■Sil W Vollen Sj süveÄv'cl |o geben < gjIHÜÄI Habudoi -irchcu -erulvre Billige 10 ©t. 25- Wit«! 10 St. 60- Zitr 10 El. 4( Diedervc halt, biitt! O -•-"3 Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, dass gestern morgen um 11 Uhr unser lieber, treusorgender, unvergesslicher Vater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Karl Beck, Ober-Postschaffner a.D. im Alter von 47 Jahren nach langen, sehr schweren und mit grosse. Geduld ertragenen Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Die Kinder Willi Beck Anna Beck Giessen (Bismarckstrasse 46III), den 11. Februar 1913. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 13. ds. Mts., nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 4024 Zum 1. April ds. Is., evtl, später sucht ein in guten Ver- haliniss. stehend. Mann einen Posten als kinkassiem: übern, auch Vertretungen. Kaution in beliebiger Höhe kann geleistet werden. Schrift!. 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Familie Familie In tiefer Trauer; Wilhelm Schattier, Klagenfurt (Kärnten) Schmerzerfüllt machen wir Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß unsere liebe Gattin, Mutter, Tochter, Schwester, Schwiegertochter und Schwägerin Frau Martha Schattier geborene Rinn am 8. ds. Mts. im Alter von 25 Jahren entschlafen ist Werk melfter 3 Zimmer Näheres zu vermieten. [832 Telephon 230. 1839 01017 H. W. Rinn. Wicseck. 1020 1038 Wolkcngasse 17. erwünscht. [0936 Ncumiiblc b. Braunfels. ftirchcuvlast 23. 976| Plockstraftc 9. 1033] [ Lüden u. dgl. | Läden mehrere in bester Geschäfts-- I Exporthaus der läge, zu verm. Näb. bei der Burgcrmei'tcrci, Simin. 15. | ♦Vl(l|n)^=:'Ol.(llin)C 4 Zimmer Aä erc vart. (137 inrt a. M. immerwohn. (Alan 374 Wemtabt 12. 1036 tOcht. Wer Bon groner Lcbensver sichcrungS Gcsellich. werb. ftkijjiflcs JicnitinöHrn, das bürgcrl. kochen lann. gen :'.äh. Goetbestr. V5p. (01038 gesucht. Wilh.ftohlermaun, Garten zu vermieten. 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Frau Edgar Borrmann, Neustadt 11. 10W In der Privlllklaqcsache des Martin Weber in Leidenhofen bei Marburg Privaiklägeri, vertreten durch Rechtsanwalt Leun in Gießt« gegen den Wilhelm Pitz in Garbcntcich, Sohn des Landwirts Pitz daselbst, Beschuldigten, wegen Beleidigung kam heute folgender Vergleich zustande: Der Angeklagte nimmt die gegen den Priva:-- kläger ausgesprochenen beleidigenden Aeußerungtn unter dem Ausdruck des Bedauerns zurück und vc:- pflichtet sich, eine Buße von 10 Mark (zehn Marl) zu zahlen und die Kosten des Privatklagcverfahreni, einschließlich der dem Privatkläger erwachsenen no:- wcndigcn Auslagen, zu erstatten. Gießen, den 6. Februar 1913. gez- Wich. Pitz. gez. Martin Weber. Für die Abschrift: Leun, Rechtsanwalt. v"7 Nutzholzversteigerung 1 regisicr stehen, soweit vorrätig, zur Verfügung. Tieften, 11. Februar 1913. Grofth. Obertörsterei Schiffenberg T r a u l w e i n. Nutzknüppel: 1-, Rm. Fichte. Beginn ber Versteigerung im Distrikt Tempel in ® ber Kreissirafte (dienen—Haufen, vorm. 9 Uhr. Weites Auskuust burd) die iiuterzeickmete Stelle, sowie die Gro^ Forinvarte Menges, Forstliaus 'Naumgarten bet GienM unb Seivv zu Groneu Linben. Auszüge auö bem »tarn» Versteigert werden: Dienstag, den IS. 1. II.. aus den Toinnniolirp'* distrikteii Tempel und Sckiiuderskopf: Mäinmc: 3. KI. 2 St. Ui Fitm., 4. Ml. 4 2t. 1,60 F.Unu, 5. -t. = 2,15 Fstm., li Ml. 6 St. 2,44 Fttm. Bieter 1 i»; it. — 1,53 Fstm., 2. Kl. 6 St. — 6.49 Fstm., 3. .QL 186 160,20 Fstm., 4. Kl. 141 St. -- 93,62 Fstm., 5. KL 51 = 24 72 Fstm. Fichte 1. Kl. 1. St. = 1,96 Fstm., 4. «L 9 * 6,70 Fstille 5. Kl. 11 Lt. — 3,24 Fstm XulzNchettcr 9 Rm. Mieter (3 Mir lang», 33 Rm. Fichte (3 Mir. lang HnWshalbcr in Ctrl: 1 erstklassiges Dafelklavier, nut erhalten(Anschanungspr. f. Zt. 850 I Garten Haus, auS gutem Holz gebaut, fast neu erhalten, eine gut erhaltene Hundehütte. ^kähereS Labnstrnfte 11 v-, Eing. auch Hammitr. 12. 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Fs., nachmitt. 1 ,8 Hbx, versteia ich in meinet Änu I »tubc ganz bestimmte "10W | 1 zxl!». llhrlettk u.tin rfiineftidjc Soncrpfciff. Gei st le r,Gerichtsvollzieher. I Fortsetzung der Versteigerung im Schissenberger Weg 12 I bahier Donnerstag, den I 13. ds. Mts., vorm. 1 <> Ubr. Es sind noch uorbnnben: Gesinbebett, Wasckitifih, I Küchengeschirr, Bavc- I wanne, eiligem. Früchte, 1 Gelee, Damenkleider, i Wäsche u. andere Sachen. Born, Gerichisvollziedee j in Giesten. Wfi I 5 Zimmer Stellengesuche Vermietungen Verschiedenes ' Verkäufe Mietgesuche Stellenangebote Bau- und Nutzholz-Verkauf aus 1 ii ii u II i; Geduld u II Ebenen; 0 Stämme 3. Kl., 30—39 cm Durchm. — 9,38 Fm. n Die Gebote sind genau nach den Sortimenten [B*/, und Angehörigen von Lungenkranken. D°/; Vermeidung von Ansteckung. Voit. Ztm. Durchm. 2. Kl. 50—59 7 '•.wjittUelw 3. Kl. 40—49 Ztm. Durchm. 32 Ztm. Durchm. 4. Kl. 30-39 66 5. Kl. 25-29 Ztm. Durchm 37 unter 25 Ztm. Durchmesser 208 = 1,77 4. Kl. 5a und 5b Kl. — 8,93 Zusammenkunft vormittags 9 Uhr im Distrikt vor der Hard. B8/2 964 Prakft«- & 1,49 ii ItT.C n B7/2 zureidien. Zuschlagsfrist 4 Wodien. Bll/2 Stelle einzureichen. 1028 PrivatW in (i'mvfnnn genommen werden. 7 Stämme 3. Kl., 30—39 Ztm. Dm. —10,53 Fstm ii ii ir Fichtcn-Stammholz. Los 2. Stämme 2. Kl., 40—49 Ztm. Dm. — 4,39 Fstm Balser. 942 1! Fichten-Derbstangen. Los 3. Stück, 10—13 Ztm. Durchm. — 21,21 Fstm 140 lVegitabile Margarine). M7 mit 961) färbeWtäuse 25-29 20—24 13—19 ii H 28 38 53 148 171 Derbstangen Neisstangcn ii ii Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten. Ratschläge für Kranke und ihre Angehörigen zur ii H II ir II 105 3 3 47 805 380 St. Eichen (Spalierpfosten) 2,2 Meter lang Buchen-Stämme 2. und 3. Kl. — 3,86 Fstm. ii n ii ii ii ii ii = 36,53 = 41,28 = 24,39 2 32 26 50 101 115,8 29,6 30—39 25—29 20—24 13—19 50 85 80 2 20 220 184 Eichen-Stämme = 8,16 Fstm. Eichen-Stämme = 28,13 Fstm. Eichen-Stämme = 42,47 Fstm. Eichen-Stämme = 13,68 Fstm. Eichen-Stämme = 31,16 Fstm. 3. 4. 5.3, 5.b richtsvM^ det Kapelle W nur mit echten Hei?mannsFart33n Schutzmarke: Fuchskopf im Stern. 5. Kl. mit 6,20 Fstm., 92 St. 6. Kl. 12,70 Fstm. Kiefer-Stämme, 1 St. 4. Kl. mit 0,49 Fstm. Fichte Derbstangen, 2 St. mit 0,26 Fstm. Holzversteigerung. Donnerstag, bc» 13. Februar l. Fs., von vormittags 9 Uhr an, soll im Großen-Busecker Gemeindcwald, Distrikt Kirschbaum und Entenpfuh nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Eiche-Stämme, 1 St. 2. Kl. mit 0,79 Fstm., 15 St. Holzverfteigerung. Mittwoch, den 12. d. Mts. soll im Älten- Busecker Gemeinde-Wald, Distrikt Pfingstkopf und Struth, folgendes Holz versteigert werden: iegen, anzuerkennen. Das Holz kann vorher eingesehen werden. Zuschtagsfrist 8 Tage. Gießen, den 6. Februar 1913. Die Fuhrleistnngen kür das (Elektrizitätswerk für das Betriebsjahr 1913 sollen öffentlich vergeben werden. Die Bedingungen und während der Dienststunden in dem Amtszimmer der Elektrizitätswerke und der Straßen- balm der Stadt (tiieüen eitnusehen. Angebote, unter Be- nutzung der dortselbst erhältlichen Vordrucke, sind bis zum Samstag, den 22. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, verschlossen und mit enisvrechender Aufschrift versehen an genannter Städtischer Seefischmarkt Jeden Donnerstag nachmittags 3 Uhr beginnend in de« Marktlauben. Zum Verkauf kommt nur beste, frischeste Nordseeware zu billigen, lediglich die Selbstkosten deckenden Preisen. Die Verkaufspreise sind an den Ständen angeschlagen. |Bn/2 Diese Woche große Zufuhr von Schellfisch, Bratfisch, (Zabliau, Seelachs,Schollen und grünen Heringen zu billigen Preisen. anerlam^ erstklassiges o-tv brikat,wofürcrsteReicrenzen zu Diensten. Sehr günstige JabrikationSweise durch gut fiunctiditctcn ^Großbetrieb. Deshalb sehr billige Preise für beiic Qualität it. sicherste Garantie. Man uerl. Matnl. Vianoiorte-Fabrik Wilhelm Arnold, kgl. bayr. Hostieser., Aschaffenburg.(§45 0n den Wagen der städtischen Straßenbahn wurden in der Zeit vom 1. bis 31. Januar d. I. nachfolgende Gegenstände gefunden: 1 Zigarrenabschneider, 1 Ruch, 1 Svazierstock, ein Herren-Glaeebandsckuh, 1 Paar Damen-Handschuhe und 1 Paar Fausthandschuhe. Die Sachen können auf dem Bureau der Elektrizitätswerke und Straßenbahn, Lalmstraße 28, Zimmer Nr. 4, Holzverfteigernng. Freitag, den 14. Februar l. Js., soll in den Rciskirchcr Gemeinde-Waldungen folgendes erhält jeder Erwachsene von meiner rühmlich bekannten Reform - Bujicr-Marke „Sanitas“ steigerung im Buchwald am Bauholz statt. Reiskirchen, am 10. Februar 1913. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Wagner. Mcbei (Medizinische Klinik, Klinikstraße). Sprechstunde: Jeden Mittwoch abend von Uhr. Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken Großen-Buseck am 7. Februar 1913. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. 33 80 133 = 38,78 = 30,62 = 32,26 = 14,35 Holzsubmission. Aus den Waldungen der Gemeinde Bersrod folgendes Stamm- und Stangenholz im Wege Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Albach sollen nachverzeichnete Holzsortimente auf dem Submissionswege vergeben werden: Los 1 aus den Distrikten Roderde, Dachsberg u. Buchwald 9 Fichten-Stämnle 3. Kl. von 30—39 Ztm. Dchm., 12—21 Mtr. Länge = 10,70 Fstm. Los 2 aus den Distrikten Roderde, Dachsberg, Eisernhand und Mühlberg 46 Fichten-Stämme 4. Kl. von 25—29 Ztm. Dchm., 5—21 Mtr. Länge — 39,55 Fstm. Los 3 aus dem Distrikt Roderde Abteilung 6 (Abtrieb) 266 Fichten-Stämme 5. Kl. von 12—24 Ztm. Dchm., 9—23 Mtr. Länge = 123,86 Fstm. Los 4 aus den Distrikten Roderde Abt. 4a, Dachsberg, Eisernhand und Mühlberg 291 Fichten-Stämme 5. Kl. von 12—24 Ztm. Dchm., 7 — 20 Mtr. Länge — 81,42 Fstm. Angebote sind nach Sortiment und Klassen getrennt, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Termine Donnerstag, den 13. Febr. 1913, nachmittags 3 Uhr, an unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen, wo alsbald die Eröffnung der Offerten unter Bekanntgabe der Verkaufsbe- dingungen in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter im Gemeindesaal dahier stattfindet. Das Holz kann bei vorheriger Anmeldung durch Forstwart Zimmer dahier vorgezeigt werden. Albach, den 7. Februar 1913. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Pfingstkopf. Alten-Buseck, den 7. Februar 1913. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber. Stück Fichten-Derbstangen IB. Kiefern: Holzversteigerung. Fürstlich Solmfifche Oberförsterei Hohensolms. Dienstag, den 11. Febrnar, mittags 21/« Uhr im Lokale von L. Schlierbach in Bieber. Distrikt Helfbolz. A. Nutzholz. Fichte: Bauholz 66 St. mit 9,92 Mm., Derbstangen 543 St. mit 27,81 Fstm., RetSstangen 330 St. mit 3,31 Fstm. B. Brennholz. Buche: 178 Rm. Scheit und Prügel, 43,60 Hdt. Wellen. Eiche: 9 Nm. Scheit und Prügel, 17,50 Hdt. Wellen. Mittwoch, den 12. Februar, Distrikte Anuewald und Grundwald. Brennholz. Buche: 50 Rm. Scheit und Prüael, 63.20 Hdt. Wellen. Eiche: 6 Rm. Prünel, 3,7 Hdt. Wellen. Nadelholz: 29 Rm. Prügel, 3,7 Hdt. Wellen. Zusammenkunft 10 Uhr vormittags im Blas- bachcr Grund, Distrikt Annewald. Distrikt Gickelsberg. A. Nutzholz. Eiche: 6 St. Wagnerholz mit 1,99 Fstm., Buche: 4 Rm. Nutzscheit, Fichte: 240 St. Lattenholz, 17,30 Hdt. Bohnenstangen. B. Brennholz. Bucke: 152Rm. Sckeii und Prügel, 36 Hdt. Wellen. Eicke: 1,8 Hdt. Wellen, Nadelholz: 27 Nm. Scheit u. Prügel. Zusamntenkunfl 1'/, Uhr bei Brennholz Nr. 72. IB1",. Freitag, den 14. Februar. Distrikt Jßelickeid. A. Nutzbolz. Fickte: Bauholz 12 St. mit 1,95 Fstm.; Stangenholz 35 St. 1. Kl., 36 St. 2. Kl., 167 St. 3. Kl., 190 St. 4. Kl. B. Brennholz. Bucke: 34 Rm. Scheit u. Prügel, 13,50 Hdt. Wellen. Eickc: 15 Rm. Prügel, 16,50 Hdt. Wellen. Distrikt Eulcrsgrund. A. Nutzholz. Fickte: Bauholz 25 St. mit 4,57 Fstm., Derbstanaen «sehr langschäfligi 98 St. 1. Kl., 75 St. 2. Kl., 70 St. 3. Kl. B. Brennholz. Kiefern: 19 Rm. Prügel. Zusammenkunft 10 Uhr vorn:., auf der Landstraße, ivo dieselbe von Fellingohaufc» aus in den Distrikt Jßel- mhosen bei Mil Ich litt seit 3 Jahren an gelbl. Ausschlag mit furchtbarem Hautpikken Durch ein halb.St. Zuckers Palent'Jledizinal'Keife habe ich das Uebel völlig beseitigt. H. S., Poliz.-Serg." ä St. 50 Pf. H5"/oin) u. 1.50 M. (35°/<>ig, stärkste Form». Dazu Znckooh-Creme (ä 75Pf. u. 2 SR.) in der Univcrfitäts- Avotheke,Hirick-Avothckc, bei Ang. Noll, C. Seibel, W. Kilbinger, C. Sckaaf, Emil Karn, Ernst Noll und W. Sckrader, Drogerien. WH er Biideshehner Bnbeostlck- Natnrwein:: per Jl. M. 1.25 A. AaisterHtz, Weinhandlung, 1908 Frauksurtev Straße 11. 4. „ 5a „ ob „ Großherzogliche Direktion der Landes-Heil- und Pfiegeanstalt bei Gießen. I- A.: Lotz, Großh. Hausverwalter. scheid einläuft._________________________________________ Holzverfteigeruttg in der fürstl. Obcrförfterer Lich 3. „ 4. „ 5a „ 5b „ und Klassen getrennt zu halten, da eine Zusammen- rechnuug nicht stattfindet, und der Kaufpreis ist pro Festmeter anzugebeu. Die Offerten sind schriftlich und verschlossen, mit passender Aufschrift zu versehen und bis zum Donnerstag, den 13. Febr. 1913, mittags I^Uhr auf Großh Bürgermeisterei Hattenrod einzure'chcn. Die Eröffnung findet an bemiclbcn Tage nachmittags 2 Uhr im hiesigen Rathaus statt, wozu die Jn- teressenteu eingeladen sind. Hattenrod, den 5. Februar 1913. Großherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod. Rock. 925 Herren mit trockenem, sprödem ober dünnem Haar, das zu Kooffchurwen, Juckreiz, Haar- mrsfall neigt, fei folgendes bewährte und billige Rezept zur Pflege des Haares empfohlen: Wö- chentlich2maliges gründliches Waschen rititZucker's kom- btnfeTtemKrä.utcr-Shain- poon (Pak. 20 Pf.>, möglichst lägliches kräftiges Einreiben mit Zacker’s Original- Kräntcr - Haarwasser «Fl. 1.25), außerdem regelmäßiges Mafsieren der Kopfhaut mitZneker'sSpezial- Kräater-HaarHtthrfett /2 Ubr beginnend, im Distrikt Anne- berg «Abt. 123—128), Forstwartei Gießen II, Forstwart Arst, Hochwart. B’/-.- 10 Eichen-Stämme mit 1,92 Fstm., 17 Eschenderbstang. mit 1,32Fstm., 92 Fichtenderbstangen mit 8/18 Fstm., 55 Rm. Buchen-, 1 Rm. Birken-, 4 Rm. Erlen-Scheitbolz, 350,8 Rm. Buchen-, 25,5 Rm. Eichen-, 1 Rm. Erlen-, 14,9 Rm. Fichten- Knüppelholz, 5,2 Rm. Buchen - Stockholz, 5410 Wellen Buchen, 200 Wellen Eichen, 50 Wellen Fichten-Reistg lsänitlich Durchsorstungswellen). Die Zusatnrnenkunst ist am Forfthaus Hochwart. Holzverstcigcrung Montag, 17. Februar 1913, vormittags 9”. Uhr, in den Distrikten Lichte Eiche, Sandberg, Philosophenwald, Kuhstall, Hainchen (Abt. 9, 10, 19, 20, 23 bis 25), Forstwartei Gießen I, Förster Brück, Rödgen. B n/3 1084 Fichten-Derbstangen mit 49,45 Fstm., 100 Fichten- Reisstangen mit 1,46 Fstm., 4 Rm. Eichen-Scheitbolz, 15 Rm. Buchen-, 5 Rin. Birken-, 4 Rm. Eichen-, 27 Rm. Kiefern-, 5,2 Rm. Fichten Knüppelholz, 31 Rm. Kiefern-, 8,9 Rin. Fichten-Stockholz, 1750 Wellen Buchen-, 1350 Wellen Eichen-, 1750 Wellen Kiefern-, 450 Wellen Fichten-Reisig. Die Zusammenkunft ist an der Grünberger Straße an her 2. Schneise. Das Holz lagert in den Distrikten Mittelschlag, Brand, Lindcnstruth, Rosenberg und Wam berg und wird aus Verlangen vom Forstwart Spaar dahier vorgezeigt. Die Gebote sind genau nach Sortiment und Klassen zu halten, da eine Znsammenrechnung nicht stattfindet, und ist der Kaufpreis pro Festmeter anzugeben. Die Offerten sind schriftlich, verschlossen und mit passender Aufschrift versehen, bis zum Montag dert 17. Februar 1913, nachm. V/a Uhr, au hiesiger Bürgermeisterei einzureichen, woselbst nach mittags 2 Uhr die Eröffnung stattfindet in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter. Bersrod, den 10. Februar 1913. Großh. Bürgermeisterei Bersrod. R e u s ch l i n g. 1025 Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Am Donnerstag, den 13. Februar 1913, nachmittags 2 bis 4 Ubr, wird im Jmpflvkal (Schulgebäude, Neustadt 61) ein öffentlicher Frnvftermin abgebalten, in welchem diejenigen Angehörigen von Jmp,- vflicktigen, welche Aunorderung erhalten haben, ihre Kinder kostenlos der Impfung unterziehen lassen können. Dieselbe wird an einem Arme mit Kälberlymphe auS dem Landes-Jntpfinstitut vorgenominen. Die Kinder müssen rein gewaschen oder gebadet und mit frischer Leibwäsche zur Impfung gebracht werden. An dem daraus folgenden Termin, Donnerstag, den 20. Februar, von 2 biS 3 Uhr, find die am 13. Februar Geimpften zu der gesetzlichen Nachschau wieder vorzustellen. In beiden Terminen können ferner Kinder, welche ivegen Krankheit b-s zum Sommer von der Jwvfung zurückgestellt werden wollen, dent Jmvsarzte zur Untersuchung vorgezeigt oder diesbezügliche ärztliche Atteste abgegeben werden. B7/» Die am Großh. Krcisgeiundheitsamt abgegebenen Jmvsickcine müssen dort wieder abgebolt werden. Der für die Zeit vorn 1. April 1913 bis 31. März 1914 erforderliche Bedarf an Piafsavabesen. sowie Piassava- maUen für die Kehrmaschinen «etwa 500 Stück Besen und 50 Satz Walzi-n) soll Dienstag, den 18. Febrnar d. I., vormittags 11 Ubr, auf dem Tiefbauamt vergeben werden. Angebote mit entsprechender Auischrist versehen, fotuie Musterbesen sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt an das Tiefbauamt einzureichen. — Zuschlags- frist 4 Wochen._________________________________________Bu/S Sämtliche Fubrleiftungen für die Zwecke des Städt. Tiefbauamts für die Zeit vom 1. Avril 1913 bis 31. März 1914 füllen Montag, den 17. Febrnar d. F., vormittags i 1 Uhr vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen auf unserem Tiesbauanit offen und find Angebote auf Vordruck bis zum vorgenanuten Zeitpunkt dahin em- „ =4M7 =26,16 „ =32,55 „ =42,18 Stamm 1. Kl., 60 cm Durchm. — 5,65 Fm. 5 Stämme 2. Kl., 40—49 ern Durchm.—14,73 Fm ~ ““ =46,49 RejmMMrMlitzS. JCtiialol“ macht [D12/11 nasse Keller, fenchtc Wohnnni;eii carant. staubtrocken. Prospek e ffratis. Heimalol-Werke G. m. b. H., Datteln i. W. ♦♦♦♦♦ Kiefern- „ Fichten- 2820 Wellen Buchen-Reisig 1810 „ Eichen Reisig 2. Durchs. 1270 „ Fichten- „ 26 Rm. Bucheu-Stock 24 „ Fichten- „ Der Anfang ist vormittags 9 Uhr int Distrikt Norm am Bauholz, gegen 11 Uhr findet die Ber , ,'atiti-111 gl?5| - iJb i ',,«(1*, ! Ick J 436 Rm. Buche-, 28 Rm. Eiche-, 2 Rm. Fichte-Scheiter 146 „ „ 46 „ „ 12 if „ Kuüppe 114 „ tf 6 „ „ 194 „ Stock 4700 Wellen Buche-, 770 Wellen Fichte-Reiser. Der Anfang ist im Distrikt Kirschbaum. t Leun m R 3l,"„(g(n »I* I «hivattlagW* I Igtr I len. ,913. kteber. -hnst: 11 % / Soeben eingetroffen: 'die ersten Frühjahrs- Neuheiten in fertiger Kleidung. Konfirmanden- und Kommunikanten-Kleider in reiner Wolle und in reizenden Fassons von Mk. 13*50 an J. Pfeffer • Giessen £ilienmucn-&^ rrUdugi vom Zu haben bei: Aloin Staudt, Neuen Bäue, Carl Wehruin, Wetzlarer Weg, .Joh. Seibel, Ludwigsplatz, l>. Dechert, Kaiser-Allee, Gebr. Noll, Bahnhofstrasse, Carl Seibel, Frankfurter Str. (hv'21/12 Vertreter: Fritz Schneider, Stephanstr. in ie(*er beliebigen Schriftart u. Karton- Utolin Qr/c/7 sorte, sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen liefert zu mässigen Preisen die Brühl’sehe Universitäts - Druckerei, Schulstr. 7. Um mit meinem Lager in kuranten Schreib- u.Zeichen-Waren bald zu räumen,verkaufe sämtl. Artikel zu ganz bedeutend herabgesetzten Preisen H. 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