Nr. 238 Zweites Blatt 163. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Fläche entfielen: Auf 100 Hektar nutzbarer Pierde Stück Iiindvleh 23,3 11,6 5,7 meinen. färe bleibt. bis Oktober aus Tirol und Vorarlberg nach Süddeutschland in den Dienst gehen. In welch unverantwortlicher Weise die arbeitenden Kinder überanstrengt werden, geht daraus hervor, daß 71,7 v. H. aller in Betracht kommenden Kinder mehr als 40, 45,3 mehr als 50 und 22,5 mehr als 60 Schul- und Arbeitsstunden in der Woche haben. Während der Ferien arbeiten 65,2 ü. £). der Kinder täglich über 6 Stunden, vielfach müssen sie mit 29,9 41,5 der Pferde . . des Rindviehes der Schake. . der Schweine . der Ziegen . . Pferde . . Rindvieh . Schweine . Schweine 25,4 48,7 staat s r e ch t l i ch e n Dvku m ent niederzulegen? Warum scheut inan sich, das einzig Klare und Selbstverständliche auszusprechen, nämlich die Anerkennung des bestehenden Rechts- und Verfassungszustandes im Deutschen Reich? Hierauf fehlt die Antwort nach wie vor. (Sic feW aber auch noch für die weitere Frage: Wie steht 1912 nach der Besiedlung 1752 5030 5907 Ansiedlungen 15,68 42,02 2,47 54,29 0,92 160,26 der Provinz Ostpreußen 13,45 32,81 9,31 33,29 1,14 8,9 14,6 dem erwachsenen Gesinde zugleich aufstehen uifa zu arbeiten beginnen. . - - . ,. Ausland (Deutschland, Dänemark, Schweden, Rußland imd Ru- es mit der Nachkommenschaft? Der Prinz erklärt, datz er mänienl verdingt, die Hauptgruppe dieser Kinder bilden die soge- slch für immer an sein Versprechen gebunden fühlt. Kein Nach- nannten „Schwabenkinder", die alljährlich für die Zeit vom März Äimnre aber ist daran gebunden. Memand wird auch mehr berechtigt " ~ ' sein, von den Nachkommen irgendein Versprechen zu verlangen. Wie unter solchen Umständen in Hannover Ruhe einkehren soll. das bleibt das Geheimnis des Bundesrats, sofern er wirklich gewillt ist, seine Beschlüsse von 1885 und 1907 über Bord zu werfen. Tut er das, dann wird, daran zweijieln wir nicht, weder das preu- sstsche Abgeordnetenhaus, noch der Reichstag, noch das deutsche Volk hinter ihm stehen. Dem Bundesrat fällt aber auch allein l>ie Verantwortung zu. Diese Zahlen zeigen deutlich, wo der Schwerpunkt der inneren Kolonisation liegt. ist sie aber sehr häufig in demselben Maße wie die gewerbliche Kinderarbeit ein Raubbau au der Jugend, da sie nicht nur auf den Schulbesuch, das Verhüten der Kinder in der Schule und den Unterrichtserfolg nachteilig einwirkt, sondern die Kinder auch gesundheitlich schwer schädigt und ihre geistige und sittliche Entwickelung in hohem Maße gefährdet. Für das Deutsche Reich fehlt bisher eilt ähnliches Material, obwohl bereits im Jahre 1904 eine amtliche Erhebung über die Lohnbeschäftigung von Kindern im Haushalt wie in der Landwirtschaft und bereit Nebenbetrieben veranstaltet worden ist. Es ist aber anzunehmen, daß hier die Verhältnisse der landwirtschaftlichen Kinderarbeit andere sind als in Oesterreich und so ist auch für Deutschland eine Erweiterung des Kinderschubgesetzes vom 30. März 1903 auf die Erwerbsarbeit in der Landwirtschaft dringend zu wünschen. Zu diesen Mitteilungen bemerkt die Korrespondenz des deutschen Lehrervereins: Die landwirtschaftliche Kinderarbeit hat bisher vielfach Befürwortung gefunden, auch in solchen Kreisen, die es mit der Jugend herzlich gut Wie die österreichische Cr atistik im einzelnen erkennen läßt, Neue Hundertmarkscheine. Aus Berlin wird uns geschrieben: Die Absicht des Reichsschatzamtes, neue Hundertmarkscheine herzustellen, hat in allen Kreisen von Handel und Verkehr Anklang und Zustimmung gefunden. In diesen Kreisen herrscht der Wunsch, die neuen Scheine erst in Bestellung zu geben, wenn sie von Sachverständigen begutachtet worden sind. Für die neuen Hundertmarkscheine ist folgendes zu beobachten: Das Format mutz sich dem alten nähern, kann aber auch den englischen Banknoten nachgebildet werden. Das Papier mutz fest und haltbar sein und nicht beb mehrmaligen Kniffen schon brechen. Schließlich möge man auch von zu überreichen Zeichnungen und Bildern auf den neuen Scheinen absehen und in diesem Punkte dem englischen Beispiele nacheifern. Die englische Banknote ist ein Scheck ohne jede Zeichnung, trotzdem ist dieser Scheck so eigenartig zusammengestellt, namentlich hinsichtlich des Papiers, daß eine Nachahmung äußerst schwierig ist. Das gleiche gilt später für die Neuausgabe von Z e h nm ar ksch e t u e u. Bisher hat die Münzverwaltung und die Reichsbank mit ihren Neuschöpfungen wenig Glück gehabt, erinnert sei auch an die 25-Pfeunig-Stücke und die neuen Jubiläums- Münzen. Auch die Postverwaltung sollte sich betreffs der Briefmarken die färben- und bilderreichen Briefmarken des Auslandes zum Muster nehmen, bei den Postwertzeichen, die ins Ausland gehens, sind Bilder und Zeichnungen als Produkte deutschen Kunstlteißes eher angebracht. 1906 . . . 1912 . . . mithin Zuwachs nach der Besiedlung..... Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftraße 7. Expedition und Verlag: e=^51. Siebaftion:e=a@112. Tel.-Adr.: AnzeigerGleßeu, 1906 vor der Besiedlung (einschl. Leutevieh) 1083 3629 3079 betrug auf 100 Hekt in den Der Kiewer RitualmocSprozch. Ofenpest, 9. Oft. Aus Anlaß des .Kiewer Prozesses haben aus eine Anregung des ungarischen Rabbiners Lebovics und des Rabbiners Meyer-Saloniki 7 00 Rabbiner, darunter die von Konstantinopel, Adrianopel, Belfast und Manchester die eidliche Erklärung abgegeben, es gäbe keine jüdische Sekte, die zu religiösem Zwecke Blut gebrauche. Tie Tora und die Kabbala verbiete den Blutgebrauch. Eine Abschrist dieses Dokumentes ist durch das russische Konsulat dem Gericht in Kiew zugcsendet worden. K i e w , 9. Oft. Nach Verlesung der Anklageschrift im B e i l i s- prozeß fragte der Präsident den Angeklagten, ob er sich schuldig bekenne. Beilis antwortete :Neiu, ich bin ein ehemaliger Soldat, arbeite ehrlich mein ganzes Leben lang und dachte nur an meine Familie, Frau und Kinder. Man verhaftete mich und hält mich schon 26 Monate im Gefängnis: warum, weiß ich nicht. Die Mutter des ermordeten Knaben sagte unter anderem aus, ihr Sohn habe keine Tragbänder getragen, sondern sich eines Strickes bedient. Bis gestern habe sie Beilis! nicht gesehen. Sie habe niemand als den Mörder ihres Sohnes im Verdacht. Der Diakon M a t s ch u g v w s k y , der aus Ersuchen der Mutter Juschtschinskis den getöteten Knaben beerdigte, sagt aus, daß, als der Sarg in die Gruft versenkt wurde, Flugblätter verteilt worden seien, in denen die Rechtgläubigen ausgefordert wurden, das Blut des christgläubigen Knaben, das von Juden vergossen worden sei, zu rächen und die Juden niederzumetzeln. Der Diakon hatte solch ein Flugblatt ausbewahrt, es ist ihm jedoch gestohlen worden. Der Verteidiger Beilis bat um die Beibringung eines solchen Flugblattes und wies Die „Gießener Snmtlienblatter“ werden dem »Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblott für den Kreis Eießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seih fragen" erscheinen monatlich zweimal. Freitag, (0. Moder W Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universiläts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheßen oder weniger (—) in den Ansiedlungen + 2,23 + 9,21 — 6,84 + 21,00 — 0,22 Landwirtschaftliche Kinderarbeit in Oesterreich In die Mißstände landwirtschaftlicher Kinderarbeit gewähren die Ergebnisse einer Statistik Einblick, die die österreichische Regierung im Jahre 1908 durch das k. k. arbeitsstatistische Amt hat durchführen lassen, um möglichst allseitige und eingehende statistische Unterlagen für die so dringende gesetzliche Neuregelung der Kinderarbeit zu gewinnen. Die Erhebung erstreckte sich nicht auf sämtliche Kinder Oesterreichs, sondern umfaßte nur etwa ein Sechstel der Schulkinder (751830): die tabellarischen Ergebnisse beziehen sich auf 418 391 Kinder (213 992 Knaebn und 204 399 Mädchen)/ das sind 10 v. H. sämtlicher Schulkinder. Von diesen, die Schule besuchenden Kindern wurden 145 474 (34,8 v. H.) außerhalb der Schule zu Arbeiten wirtsckwftlichen Charakters herangezogen, davon allein 92 639 (62,4 v. H.) in den verschiedenen Zweigen der Landwirtsclfäft. Ta ist keine Arbeit auf dem Felde, in der Scheune, int Stalle, zu der nicht bereits Kinder jeden Alters in größeren Zahl verwendet werden. Von je 100 dieser Schulkinder waren 26,1 nur 9—10 Jahre, 17,2 sogar nur 6—8 Jahre alt. Noch betrübender ist die weitere Feststellung, daß nahezu drei Viertel der Kinder bereits vor dem 9. Lebensjahre, rund zwei Fünftel sogar seit dem 5. oder 6. oder einem noch früheren Lebensjahre in die schwere Arbeit eingestellt worden sind. Die landwirtschaftlich beschäftigten Kinder sind überwiegend (80 v. H.) bei den Eltern tätig. Zumeist sind es kleinere Landwirte, die ihre Kinder infolge der auf dem flachen Lunde herrschenden Leutenot zu den verschiedensten landwirtschaftlichen Arbeiten heranziehen. So müssen größere Kinder nicht selten geradezu einen erwachsenen Knecht oder Tagelöhner ersetzen. Um vieles bedenklicher ist die leider weit verbreitete landwirtschaftliche Tagelöhnerei von Kindern bei Bauen: und auf Großgruudbesitzungen und die Verwendung der Kinder als landwirtschaftliche Wanderarbeiter. Die Berichte deuten zum Teil auf eine recht ausgedehnte derartige Verwendung von Kindern bin. Viele Kinder werden auf Grund langfristiger, 1 bis 9 Monate umfassender Arbeitskontrakte auch ins HoLitrsche Tagesschau. Zum Zusammentritt des Reichstags. 9n m^erbie uächste Sitzung des Reichstags, der bis zum A^enlcer dch ^'vertagt ist, sind Bestimmungen noch ÜÄ! SSl? dorn 20. November kann eine Sitzung es lst aber möglich, daß die nächste Sitzung m ir; .^vember stattfindet. Der 19. November ist J1110 'öetj.og, em Zusammentritt am 20. November ist De3bQlj nicht lehr wahrscheinlich. Der Voranschlag dürfte dem Reichstage auch erst ui der letzten Novemberwoche vorgelegt Werder: können. Die Anberaumung der nächsten Sitzung steht dem Präsidenten zu, sic dürfte wohl frühestens Ende Oktober erfolgen. Uaturheilverein Eietzen. Gießen, 9. Okt. Der Verein trat am Mittwoch abend mit einem gutbesuchten Vortrage in seine diesjährige Winterarbeit ein. Der Vorsitzende eröffnete den Abend mit einleitenden Worten, in denen er etwa folgendes ausführte: Nachdem das sog. „Kurpfuschereigesetz" — mit dem man weniger der wirklichen Kurpfuscherei, als vielnrehr der Naturheilkunde entgegentreten wollte — gefallen Ivar, setzte eine Bewegung ein, die darauf ausgeht, mit den bestehenden Ge- etzen der Naturheilkunde der: Garaus zu machen. Leider stehen ja diese Gesetze fast durchweg auf dem einseitigen Boden der sog. Schulmedizin, d. h. jener Richtung in der Heilkunde, die ganz vornehmlich neben der Chirurgie mit Arzneimitteln, zumeist den chwersten Giften zu heilen trachtet und allein als wissensckwftlich zelten will. Insbesondere sind die Mitglieder der Krankenver- icherung, der Krankenkassen und der Unfallversicherung zumeist dieser Richtung preisgegeben und müssen sich den Anordnungen der Allopathie fügen, wollen sie nicht die Krankenunterstützung, ba5 Krankengeld, oder die Unfallrente einbüßen. Trotz des Kampfes der Aerzte gegen die Krankenkassen ist gerade diese Gesetzgebung nach Lage der gegenwättigen Verhältnisse wie nichts anderes geeignet, der herrschenden Allopathie das erstrebte Monopol zu gewähre::. An den Krankenkassen hat meist nur der approbierte Arzt auf dem Boden einer zwar in sich systemlosen, aber praktisch betrachtet wesentlich allopathischen Schullehre stehend Einfluß. Wie weit die Macht geht, dafür zeugt eine Entscheidung des Preuß. Oberverwaltungsgerichts, nach der der Kranke sogar gezwungen werden kann, die verordneten Arzneimittel einzunehmen! Auch der Elberfelder Aerztetag hat gezeigt, daß von einem Ausgleich, von einer Ueberbrückung der bestellenden Gegensätze noch gar keine Rede sein kann. Trotz der gesetzlich in der Gewer^deorduung gewährleisteten Freiheit des Heilgewerbes sind wir tatsächlich weit entfernt davon; gerade auf dem Gebiete der Heilkunde ist heute von Toleranz und Parität keine Rede. Das klassische Beispiel für diesen Mangel an Freiheit bietet der heutigentags geübte Impfzwang. Trotzdem auf dem Elberfelder Aerztetag der Referent, der Kölner Jmpfarzt Dr. Meder zugestand, daß die Impfung freilich keineswegs sicher gegen die Pocken schütze, trotzdem ir Wien bei der 85. Versammlung Deutscher Aerzte und Naturforscher Dr. Swoboda zugab, daß die Verbesserung der Hygiene und der sanitären Maßregeln das wahre Ideal bei der Bekämpstlug der ansteckenden Krankheiten sei, nicht die Impfungen aller Art, und obwohl er schon jetzt für eine weitgehende Einschränkung der Impfung bei allen schwächlichen, erblich belasteten Kindern eintrat, wird bei uns in Deutschland sozusagen alles geimpft, ja es gibt Aerzte, die der Ansicht sind, gerade bei tuberkulös, skrophulös veranlagten oder mit chronischen Ausschlägen behafteten Kinder:: sei die Impfung besonders angezeigt. Diese Jmpfsrage ist heute nicht mehr ein Kampf um die Sache, sondern um das ärztliche Prestige! Darum verwahrte sich der Elberfelder Aerztetag gegen die Einführung der Gewissensklausel. Glücklicherweise gibt es doch zahlreiche Aerzte, die auf einem duldsameren, freiheitlicheren Standpunkte stehen. Insbesondere ist in der Medizinisch- Biologischen Gesellschaft, an deren Spitze der Geh. Sanitätsrat Dr. med. et Phil. C. Gerster zu Braunfels und der Kgl. Kreisarzt Medizinalrat Dr. med. Bachmann in Harburg a. d. Elbe stehen, eine große Anzahl hochangesehener Aerzte vereinigt, die für die Naturheilkunde energisch eintreten. Sie kämpft für unveräußerliche Ideale, für die Gewissensfreiheit auf dem Gebiete der Heilkunde. Darauf entwickelte Herr Leube-Gera in feinem Vortrage über „M agenkrankheitenundwieverhütenwirsie" zunächst ein Bild über die Sage der Verdauungsorgane, Magen, Leber, Milz, Galle, Bauchspeicheldrüse, erklärte in ausführlicher Weise die Tätigkeit dieser Organe und den Vorgang des Verdauungsprozesses. Als Nahrungsstoffe bezeichnen wir Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate und mineralische Stoffe; diese Stoffe nun so in den Körper zu bringen, daß wir von allem etwas bekomme::/ sei die Kunst der richtigen Ernährung. Viele Krankheiten des Mägens fänden ihren Ursprung in einer falschen Lebensweise in Essen und Trinken. Es sei zroeckdienlich, die Nahrungsaufnahme in regelmäßigen Pausen vor sich gehe:: zu lassen. Durch zu große Nahrungsaufnahmen werde der Magen überlastet, die Speisen nicht genügend verdaut und die Nährstoffe mangelhaft ausgenützt. Durch zu große Portionen werde. der Magen vergrößert und» geschehe dies andauernd, so erschlaffen die Magenmuskeln, loas bann zu dauernden Störungen Veranlassung gebe. Die Ursachen des akuten Darmkatarrhs seier: meist Diätfehler. Der Alkohol spiele hier eine große Rolle. Fett und Alkohol können sich nicht vertragen. Große Temperaturunterschiede reizen die Schleimhäute, z. B. heiße Getränke, Fruchteis. Auch chemische Reize, wie Pilzvergiftung, unreifes Obst, unreife Gurken, scharfe Gewürze, .Gifte, Arzneien seien die Ursachen von viele:: Magenttankheiten, die sich in Widerwillen gegen Speisen, Appetitmangel, Erbrechen und Schmerzen bemerkbar machen. Das beste Heilmittel gegen einen akuten Magenkatarrh sei das Faste n, mindestens solle man doch sehr wenig essen, kühle Leibumschläge von 25 Grad Celsius mit warmer Bedeckung leiten das Blut aus den erfranften Organen nach der Haut. Ter chronische Magenkatarrh sei meist die Folge andauernder Mißachtung der gesundheitlichen Gesetze und Regeln und eine fortgesetzte schlechte Behandlung könne eine Entzündung der Magenschleimhaut Hervorrufen. Wein- und Biertrinker und diejenigen, die ihre Speisen zu stark würzen, feier: an: leichtesten dazu geneigt. Druck und Völle des Magens, übles Aufstoßen, Uebelleit, Erbrechen schleimiger Massen, übelriechender Atem, nervöse Beschwerden sind die Anzeichen dieser Krankheit. Die Aufnahme von Flüssigkeiten soll man vermeiden, vor jeder Mahlzeit eine trockene Semmel essen, die den Magenschleim auf nimmt, die Nahrung soll in kleinen Portionen, dagegen öfters genossen werde::, Rumpfbäder von 20 Grad, Leib- und Magenmafsage, morgens kühle Ganzwafchungen, die das Blut nach der Haut abletten, Ruhe nach den Mahlzetten helfen das Uckbel beseitigen. Dem chronischen Magenkatarrh mit seinen Beschwerden sehr ähnlich feien die nervösen Störungen des Magens. Diese Krankheit finde man häufig bei Beamten. Geistige lieberansttengung, Examen, Ehrgeiz, Angst vor den Vorgesetzten, Revisionen, Zensuren und fortwährende Unruhe seien hier die Ursachen. Ausspannen von anstrengender Arbeit, regelmäßige leichte nahrhafte Diät, warme Bäder mit Abkühlungen, regelmäßig genommene Luftbäder und hauptsächlich Seelenrrihe würden hier in nicht allzu langer Zeit eine:: gesunden Menschen schaffen. Eine andere Grfranfung des Magens sei die Magenerweiterung und Magenerschlaffung, welche meistens durch fortwährende Diätfehler und zu vieles Trinken entstehen. Mit medizinischen Mitteln sei hier in keiner , Weise Erfolg zu ertoarten, mir die physikalisch-diätetische Heilweise sei hier am Platze. Die Mittel, welche gebraucht würden, sollen anregend auf die Muskulatur des Magens wirken, daß er wieder feine Elastizität erhalte, Massage, kühle Magen- und Leibumschläge seien . von guter Wirkung. Schmerzhafte Anfälle bekämpfe mau mit heißen Umschlägen Ter Redner behandelte bann noch die Magengeschwüre, Magenkrebs und die Verhaltungsmaßregeln be: in d:c Verdauungsorgane eingedrungenen Fremdkörpern. Ter Vorttag war sehr leicht verständlich und wurde von der gutbesuchten Versammlung mit großen: Beifall hingenommen. Nach einem Appell an die Anwesenden, dem hieftgen Verein sich als Mitglieder anzuschließen, wurde die Versammlung geschloffen. Zu der neuen Erklärung des Prinzen Ernst August schreibt die „Natl. Korresp.": Die durch das Wolsfsche Telegraphenbureau verbreitete Kund- gebung des Gmundener Hofes zur braunschweigischen Thronbestei- gungsfrage erfahrt in der gesamten Presse fast die gleiche Beurteilung. Man stimmt dann überein, daß sie ein gewisses Ent - 9 e 9 ? u ro m nie n gegen die Forderungen der nationalen Kreise darstellt, andererseits wird aber auch mit aller Deutlichkeit ohne Unterschied der Parteirichtung ausgesprochen, daß s a ch l i ch n u r wenig geändert wird. Dieser Auffassung schließen auch wir uns an. Die Erklärung bringt zweierlei. Zunächst enthält sie eine Zurückweisung der Mißdeutung jenes Briefes, und da diese Mißdeutung lediglich von der Welfenpartei ausgegangen ist, so liegt dann zweifellos eine Absage an die welfischen Umtriebe der letzten Zeit. Das ist sicher ein erfreuliches Moment, wobei nur zu bedauern bleibt, daß man in Gmunden nicht schon früher einen solchen Schutt für nötig befunden hat, da es doch dem Prinzen nicht entgangen fein kann, daß sein bezüglicher Brief von allem Anfang an, also seit bald sechs Monaten, mißdeutet worden ist. Zum andern bleibt auch zu bedauern, daß man nicht den Mut gefunden hat, die „Deutler" und „Rüttler" beim Namen zu nennen. Wir werden ja sehen, wie die Welsenführer bie neue Erklärung aufnehmen; vielleicht zeigen sich hier bald die Folgen einer durch nichts gerechtfertigten Schwäche. Der zweite Punkt, den die neue Erklärung bringt, greift üfljer den seinerzeitigen Brief an den Reichskanzler hinaus. Man wttl dem Eiftwand entgegentreten.', als ob der Fahneneid den Prinzen nur so lange binbg, als er unter preußischer Fahne stehe. Demgegenüber bekennt der Prinz als seine Auffassung, daß sein eidliches Versprechen für ihn feine Greife habe, daß er sich vielmehr für immer daran gebunden fühle. Man wird zugeben müssen, daß hierin ein gewisses Entgegenkommen gegenüber den bisher geltend gemachten Bedenken liegt. Mer wenn der Prinz dieser .'Jluffan'ung ist, warum scheut man sich, diese Auffassung in einem d daraus hin, daß ein Exemplar im Besitze des Polizeimefsters gewesen sei. Der Staats anwalt wandte sich gegen die Bewilligung dieser Bitte und wies darauf hin, daß die Verteilung 109,91 + 50,35 daß die Rindvieh-, Schweine- und Für 21 fertig besiedelte Gutsbezirke mit. 12110 Hektar nutzbarer Fläche tonnten die Ergebnisse der Viehzählungen für Pferde, Rindvieh und Schweine von und nach der Besiedelung festgestellt werden. Es waren auf der- elben Fläche vorhanden: Bichhaltung und büuerlichcr Besitz. Cintcrcffante Zahlen, die die alte Erfahrung wieder bestätigen, daß die Viehhaltung in den bäuerNchcn Betrieben ihre Hauptstütze hat, enthal der Jahres- berickt der O stp ren ß is chcn L and g es ells ch a ft. Für 45 fertige Ansiedelungen mit 13 349,& Hektar landwirtschaftlich nut-barer Fläche sind da dre Ergebnr sc der Breh- zählung baut 2. Dezember 1912 zusamu-engestellt Danach L™ ™f 100 Hektar Flache dre Stückzahl im Durchschnitt mithin mehr ( + ) der Zuwachs betrug nach der Besiedlung + 669 = 61,7% + 401 = 38,6% + 2228 = 91,8% des Federviehes , Federviehhalwng iu'den Ansied'elungeu erheblich grö- ßer' ist als im Rrnvinr. wahrend biö Schaf- und Ziegen l 11 uv 11 --- . ' , V tu- < Ull]LL XJUll UHU 1UU-» UUIUU| yui, UUf> ULI- OUllllUI Durchschnitt ßer Provinz, wahrend Uiö Flugblattes in keinem direkten Zusammenhang mit der Affä.. lhaltuug hinter tot Durchschnitt zurück- Juschtschinski stehe. Das Gericht lehnte daraus den .Antrag des Ver- J teidigers ab. Aus Stadt und Land» Gießen, 10. Oktober 1913. ” Die GroKhcrzoqliche Prüfungskommission für das Font fach erläßt eine Bekanntmachung, wonach i»:c schriftliche Staatsvrüfun g für den höheren Forstdienst am 6. November d. Js., vormittags 81/» Uhr, zu Darmstadt im Prüfungslokal beginnt. Gesuche um Zu- lassung zu dieser Prüfung sind unter Verwendung des Ein- gabcstemvels von 1,50 Mk. spätestens bis zum 20. Oktober Ifi). Js. bei der Ministcrialabteilung für Forst- und Kameral- verwaltung einznreichen. ** Der Hauptausschuß des 9llice-Frauen° Vereins für Krankenpflege im Großherzogtmn Hessen teilt mit, daß die Groß Herzogin Eleonore auf die von der Kaiserin Auguste Viktoria an sie gerichtete Bitte zugesagt hat, den vom 13.—17. Oktober in Darmstadt stattfindenden Verbandstag der Deutschen Frauenvereine vom Noten Kreuz unter ihren Schuh zu nehmen. Es wird noch besonders darauf aufmerksam gemacht, daß der Zutritt nur gegen Eintrittskarten gestattet ist, die vom Hauptausschuß des Alice- Fcauenoereins in Darmstadt ausgegeben werden. ** „Samoa, unsere schönste Kolo nie" lautete das Thema eines öffentlichen Vortrages von Professor Dr. Georg Wegener-Berlin, des zweiten Vortrages von der Reihe derer, die der Kaufmännische Verein und der Ortsgewerbeverein für den Verlaus dieses Winterhalbjahres planen. Die große Universitätsaula war am Donnerstag abend bis auf den letzten Platz besetzt. Mit Interesse folgten die Hörer dem gehaltvollen Vortrage, der dank den gründlichen Studien des Vortragenden an Ort und Stelle ein klares, sachliches Bild von Samoa entrollte. Nicht genug zu danken ist dem Redner dafür, daß er seine Meinung und Erfahrung in einer volkstümlichen, leicht verständlichen Form zum Ausdruck brachte, so daß jeder den Ausführungen mühelos folgen konnte. Der Vortragende ging zunächst auf die äußere Lage der Samoa-Inseln und auf ihre Entstehung ein, die bekanntlich in vulkanischer Tätigkeit und dem Bap von Korallentierchen zu suchen ist. Das Klima hat neben starken Niederschlägen einen ausgesprochen tropischen Charakter (25,7° 6). Die Vegetation ist kolonial, d. h. „eingewandert", desgleichen die Fauna. Sehr unterhaltend wußte Professor Wegener über den als Leckerbissen hochgeschätzten, seltenen Palolo Wurm zu plaudern. Den Hauptreiz des Landes bildet jedoch die Bevölkerung selbst in ihrer unbegrenzt liebenswürdigen Höflichkeit gegen Fremde — ein sittlich hochstehender, schöner Menschenschlag. Bon ihrem Leben, ihrer Geschichte und ihren Sitten sprach der Vortragende und verstand, seine Hörer durch humorvolle Episoden zu fesseln. Treffliche Lichtbilder gaben dem Vortrage einen anmutigen Abschluß. ** Das Lichtspiel-Haus Bahnhofstraße 34 hat von morgen, Samstag, an wieder „große Tage". Es wird der Kunstfilm „Jone oder die letzten Tage von Pompeji" vorgeführt. Bei etwa 2V» stündiger Spieldauer wird den Besuchern ein Schauspiel in 6 Akten vorgeführt, das auf dem bekannten Roman von Edward Bulwcr aufgebaut ist. Das Werk zählt zu den besten Erzeugnissen auf dem Gebiete der Kinokunst, da es den bekannten Film „Quo vadis“ weit übertrifft. Aus dem Inhalt entnehmen wir eine Reihe packender Szenen wie „Der Ausbruch des Vesuv", der Brand der : Stadt, die Flucht des Volkes, die gewaltige Arena, sowie die herrliche Darstellung der Naturbilder. Wie ein Wunder wirkt es, dieses prunkvolle Bild der alten Welt, in dem die menschliche Tragödie, düster durch die Künste der Zauberer, herrlich durch Jones Liebe, zuletzt von dem majestätisch gebieterischen Bilde der vom Vernichter Vesuv entfesselten Elemente gekrönt wird. Bei der Aufnahme des Films wirkten über 3000 Personen mit. Der gute Ruf, den dieses Theater in Gießen genießt, wird wieder durch Vorführung dieses Kunstfilms aufs neue bestätigt, zumal die allseitig anerkannt vorzügliche Musik die Films weit über den Rahmen der sonst üblichen Vorführungen erhebt. Landkreis Gießen. ** Treis a. b. L., 8. Okt. Gestern abend fanden sich vmr Einladung der hiesigen Bürgermeisterei die Vorstände der hiesigen Vereine, des Kirchen- und Schulvorstandes zusammen, um über eine gemeinsame Feier des 100. Jahrestages der Schlacht bei Leipzig zu beraten. Man kam dahin überein, am Nachmittag des 19. Oktober die vom Obstbauverein angebotene Eiche in feierlicher Weise auf einem geeigneten Platze in der Nähe von Villa Felseck zu pflanzen und am Abend in Mills Saal einen Familienabend abzuhalten, zu dem ein eingehendes Programm, bestehend ans Vorträgen, Deklamationen, musikalischen und turnerischen Darbietungen, aufgestellt wurde. — Nächsten Sonntag wird hier das Erntedankfest gefeiert. = Steinbach, 8. Okt. Am letzten Sonntag abend sand in der Gerlachschen Wirtschaft eine Besprechung der Vertreter der hiesigen Gemeinde und Vereine unter dem Vorsitz des OrtSgeistlichen über die Jahrhundertfeier statt. Hiernach soll sie auch in unserer Gemeinde entsprechend gefeiert werden. Am 18. Oktober wird nach der Schulfeier in Gegenwart sämtlicher Schüler mit ihren Lehrern und dem Schul- und Ortsvorstand auf bem Lutberberge eine Ge - dächtniseiche gepflanzt und zwar während des kirchlich angeordneten Festgeläutes. Abends V38 lUjr findet Fackel- §» g der hiesigen Vereine nach dem Lutherberge statt, woselbst ein Freudenfeuer abgebrannt werden soll. Hiernach gibt es eine Nachieier der beteiligten Vereine im Gerlachschen Saale. Am 19. (Sonntgg) halten sämtliche Vereinc K irchenva rade. Die beiden Gesangvereine haben ihre Mitwirkung an dem Festgottesdienst zugesagt. — L i ch, 9. Okt. Gestern abend tagten auf Anregung des Bürgermeisters Dörmer die Vorsitzenden der hiesigen Vereine im Gasthaus „Holländischer Hof" zu einer Besprechung über Abhaltung einer Jahrhundertfeier in Lich. Die Anwesenden brachten reges Interesse zu einer geschmackvollen Veranstaltung zum Ausdruck. So mürbe z. B. am Samstag, 18. ds. Mts., mittags von 12 bis 12' ■> Uhr das Läuten der Kirchenglocken und die feierliche Anpflanzung der von dem Kreisobst- und Gartenbauverein Gießen zu diesem Zweck unentgeltlich gelieferten Erinnerungs-Eiche auf dem Adlerplatz vorgesehen. Für den Abend wurde die Abbrennung eines Freudenfeuers auf dem nahen Galgenbcrge, danach ein Fackelzug durch die Stadt nach Steins Saal und dort ein gemütliches Zusammensein vor geschlagen. Das Ende der Veranstaltungen würde am Sonntag morgen eine Kirchen Parade sämtlicher Vereine bilden. Alan hofft, daß die Gemeindevertretung den Vorschlägen der Versammlung die Zustimmung erteilt. Kreis Lauterbach. ~ Freienstein a u, 9. Okt. Am 1. November b. I- tritt ans ber hiesigen Ge n d a rm er i e st a t i o n ein Wechsel der Beamten ein. Fnßgendarm Wachtmeister Wulff ist für den 1. November nach Nieder - Ohmen unb Fußgendarm Wachtmeister Steuernagel von da nach Freiensteinau versetzt worben. ~ Grebenhain, 9. Okt. Am 18. Oktober finbet ans Anlaß ber Jahrhundertfeier eine von sämtlichen hiesigen Vereinen geplante größere Festlichkeit statt, wobei eine Linde zum Andenken an die Befreiung Deutschlands vom französischen Joch gepflanzt werden soll. Das Gelände dazu hat die Kreisstraßenverwaltung zur Verfügung gestellt. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 8. Okt. Ende dieses Monats beginnen in unserer Umgebung, Friedberg, Bad-Nauheim, Ober-Nosbach usw. die Gastspiele des Nhein-Main- Verbandes. Sehr interessant sind eben die in Buchform erschienenen Aufsätze Friedberg und Bad-Nauheim vor 50 Jahren. Kreis Wetzlar. w Wetzlar, 9. Okt. Am Sonntag feierte zum zweiten Male in größerem Kreise der hiesige evangelische Jungfrau en verein im Saale des Schützengartens sein Jahresfest. Die Begrüßungsansprache hielt Pfarrer Lühl; Pfarrer Wieber-Garbenheim sprach über Eph. 4,20—21. r. Naunheim, 9. Okt. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden hatte unser Dorf eine ü berreiche Obsternte. Wurden doch an einem einzigen Apfelbaume 1213 Pfund Aepfel geerntet. Hessen-Nassau. A Bieber bei Nodheim, 8. Okt. Die neu zu errichtende dritte Sch ul stelle wird durch Lehrer Fr. Sommer auS Oberscheld besetzt. Es fehlt einstweilen an dem erforderlichen Unterrichtsraum; die Zahl der Kinder ist auf 150 gestiegen. In früheren Jahren gingen die Kinder nach Rodheim zur Schule. X 91 u§ dem Sche ldetal, 8. Okt. Der Grubenbetrieb des Fiskus erfährt fortgesetzt eine Einschränkung. Grube „Eisenzeche-Steinberg" ging durch Kauf an die Firma Grün-Dillenburg über, auf „Beilstein" ruht der.Betrieb und nun wird auch „Prinzkessel" stillgelegt. Es wird somit nur noch auf „Ninkebach", „Königszug" und „Schöner Hoffnung" gearbeitet. Im Interesse unserer vielen Bergleute ist diese Betriebseinschränkung sehr zu beklagen. sj Diarbürg, 7. Okt. Das unter der Direktion des Herrn Hermann Steing o etter stehende hiesige Stadttheater begann heute seine diesjährige Spielzeit in den Stadtsälen mit Heinrich v. Kleists „Prinz von Homburg". ,= Frankfurt a. M., 9. Okt. Der Störenfried im Damen- ^teiL Während der Fahrt des fahrplanmäßigen Personenzuges 1110 Uhr abends ab Hauptbahnhof Frankfurt a. M. nach Darm- i^vt sprang plötzlich ein bis jetzt noch Unbekannter in ein Frauen- abtell 3. Klasse, in dem sich drei Damen von Buchscblag und Langen befanden. Auf Verhangen der einen Dame, das Abteil zu verlassen, benahm er sich äußerst roh und auf der Station Lonösa rief die Dame den diensttuenden Schaffner zu Hilfe. Da der Mensch auch dem Schaffner kein Gehör schenkte, rfog der Schaffner die Notbremse, wodurch der Zug zum Stehen gebracht wurde. Ms nun das Bahnpersonal herbeieilte, um seiner habhaft zu werden, sprang er auf der anderen Seite des Wagens hinaus und verschwand. wandern und Reisen, Söder. Rund um Gießen. Gießen — Waldhaus — Sauwasen — Schmelz. (Mitgeteilt vom V. H. C. Gießen.) Diese Wanderung kann als eine der schönsten in der Umgebung von Gießen bezeichnet werden. Der Aufmarsch zum Waldhaus (Gleiberger Forsthaus) kann durch drei verschiedene Täler: das Wißmarbach- lschlvarze Striche), das Gleibach- (gelbe Punkte) und das Fohnbachtal (grüne Punkte) erfolgen. Sämtliche drei Täler, die sich untereinander durchaus nicht gleichen, sind von eigenartiger Schönheit. Während das Wißmarbachtal, das wegen der vielen Dornschlehhecken durch seinen Vogelreichtum bekannt ist und das Fohnbachtal mit prächtigem Rückblick auf Burg Gleiberg von hohen bewaldeten Bergen eingeschlossen sind, haben die Berge im Gleibachtal mildere Formen. Sämtlichen drei Tälern aber ist eine erquickende Ruhe und friedliche Stille eigen, die nur durch Vogelsang und die langgezogenen Schreie der in den Lüften schwebenden Habichte, die dort stets anzutreffen sind, unter- brocken wird. Der Weg von Wißmar, wo das erste Tal bezw. .fkrofdorf, wo die beiden anderen Täler ihren Ausgangspunkt haben, dürfte ungefähr U/s Stunden beanspruchen. In der gastlichen Försterei ist einfache, aber gute Einkehr. Von hier aus gehen wir den gelben Punkten nach den Kärchverser Weg entlang, den wir nach geraumer Zeit verlassen, wo uns ein dunkler Fichtenwald aufnimmt, der nur ein kurzes Stück von Buchenwald unterbrochen wird und den wir bis zu seinem Rande durchwandern. Beim Austritt aus dem Wald genießen wir ein überraschendes Panorama. Dicht vor uns eine hübsche Heidelandschaft mit Erika, Wachholder und Fichten bestanden, daran anschließend das breite Verstal mit freundlichen Dörfern und Mühlen und im Hintergrund bic, hohen Berge der Gladenbacher Gegend. Der Weiter- marsch erfolgt zuerst am Waldrand entlang über einen tief einschneidenden Wiesengrund, den sogen. Sauwasen, den ein lustig plätscherndes Bächlein durchfließt und hierauf in mäßiger Steigung durch Buchenwald auswärts zu einem Höhenweg, der am Rande einer tiefen und langgestreckten Mulde herführt und wiederum entzückende Ausblicke bietet. Von fern her grüßen Amöneburg, Frauenberg und Spiegelslust, während bei einer Wegebiegung der Totenberg b. Allendorf, das hochgelegene Climbach, der Staufenberg, Altenberg usw. sichtbar werden. Rach ungefähr 1'/-stündiger, überaus genußreicher Wanderung gelangen wir am Endpunkte der Markierung, bei der Schmelz an, von wo man Zur Bahn nach Fronhausen (3A Std.) den sckyvarzen Punkten nach oder durch das Salzbüdener Tal nach Station Friedelhausen (1 Std.) gelangen kann. Gießen — Wieseck — Hangelst ein — Hohe Berg — Großen-Buseck. (Mitgeteilt vorn V. H. C. Gießen.) Einen hübschen Nachmittagsausflug, der etwa 3 Stunden Zeit veanipriicht, hat uns der V. H. (X. Gießen erschlossen. Wir sclgen den Hauen Dreiecken, die am Justizgebäude beginnen. Diese fuhren über die Wiesen, am Rande des Philosophenwaldes her, em Stuck durch Wie,eck und gehen an der Ludwigsburg in den Langel)tcm, deflen hervorragendste Punkte, wie Schöne Aussicht, Felumkanzel, eufelskanzel, Unionslinde sie berühren und nuu- mehr abwechselnd bald durch prächtigen Wald, bald über Heide öv . lbn Daubrmger Paß den die Wegebezeichuuug über- WAtet, man einen schönen Blick zur rechten in das ^nieder -tat, wahrend lich 5ur linken die „Rabenau" mit dem Totenberg herzieht. Nach ungefähr 2- , stündiger Wanderung trifft mau auf die von Climbach kommende rote Punktmarkierung Am Schnittpunkt der beiden Zeichen verlassen wir oie seither begangene Markierung und folgen den roten Punkten, die unöi in s/4 Stunden über den Hohe Berg nach Großen-Buseck bringen. Gießen — Forstl> aus Hock)wart — Ganseburg — Großen-Buseck. (Mitgeteilt vom V. H. C. Gießen.) Ein ebenfalls lohnender Nachmittagsgang, der namentlich, weil er viel durch Wald führt, zur heißen Jahreszeit empfehlenswert ist, ist folgender: Hinter der Universitätsbibliothek beginnt die klaue Punktmarkierung. Dieser folgen wir dem Schreiberweg entlang durch das „Nizza" und den Gießener Stadtwald zum Forsthaus Hochwart. Das Wegezeichen gebt durch das Anwesen hindurch, verfolgt einen kleinen Waldpfad, um hierauf in einen breiten, schönen Weg zu münden. Prächtiger Buchenwald begleitet uns zu beiden Seiten und breitet seine schützenden' Aeste über uns aus, ringsum feierliche Ruhe atmend. Nach einiger Zeit treffen wir im Distrikt Fernewald auf die gelben Striche, die nach £aubad) führen und uns ein kurzes Stück das Geleite geben. In der Nähe der Ganseburg verlassen wir den Wald, überschreiten die Reiskirchener Landßraße und kommen auf einem Feldweg, der kurz vor dem Endziel noch einen kleinen Wald zu passieren hat, nach Großen-Buseck, das sich von dieser Seite besonders malerisch ausnimmt. Auch dieser Gang nimmt ca. 3 Stunden in Anspruch. Beide Wanderungen lassen sich auch zu einer genußreichen Tagestour vereinigen. Sports Der Deutsche Sportlehrer Dr. Alvin Kränze lein wird vom 20. Oktober bis 20. Dezember 1913 in Berlin einen Kursus für Sportlehrer abhalten. Kränzlein ist von deutschen Eltern in Amerika geboren und lange Zeit der beste Weiispringer und Hürdenläufer Amerikas und einer der besten Mehrkämpfer seines Landes gewesen. Bei den Olympischen Spielen in Paris 1900 gewann er vier Weltmeisterschaften, eine Leistung, die bisher nicht wiederholt wurde. th. Gießen, 10. Okt. Militärisches Stankge - richt. Gestern tagte in der alten Kaserne ein Standgericht. Angeklagt war der Küfer P. E. R. E. Sch. von Gardelegen, der zuletzt in Attendorn in Arbeit gestanden hat, wegen Entziehung von vier Frühjahrs-Kvntrollversammlungen in den Jahren 1910/13. Sch. hat des Königs Rock nie getragen, sondern wurde als Train-Hand- wercker der Reserve zugeteilt. Dw 36jährige Mann befindet sich in militärischer Untersuchungshaft unL> trägt jetzt die Uniform der 116 er. Er ist wegen gleicher Vergehen zweimal mit einem und zwei Tagen Mittelarrest vorbestraft, hat auch kürzlich vom Bezirks- kommando Siegen, iveil er sich von 1910—13 bei den Bezirkskommandos nicht vorschriftsmäßig an- und abgemeldet hat, sieben Tagt Arrest bekommen, die er schon verbüßt hat. Sch. erklärt, er sei in den Jahren, wo er die Kontrollversammlungen nicht besucht hat, immer ohne eigentliche Arbeit auf Wanderschaft gewesen. Der Ge, richtshos erklärte den Bersäumnisgrund zwar als einen Milderungsgrund, erkannte ober trotzdem auf eine Strafe von acht Tagen Mittelarrest, auf die zwei Tage der Untersuchungshaft als verbüßte Strafe in Anrechnung kommen. vermiete». * Riaub. Die „Bossische Zeitung" meldet aus Berlin: Heute vormittag erschien in dem Baubureau des Architekten Endel am Kurfürstendamm ein junger Mann und fragte die allein anwesende Kontoristtn, ob der Architekt zu sprechen märe. Auf die verneinende Antwort schlug er das Mädckfen nieder, daß es bewußtlos liegen blieb. Sodann erbrach er im Kontor sämtliche Behälter. Der Täter wurde bisher noch nicht ergriffen. * Indische Eh ehindernisse. Daß in Indien Heiraten zwischen Angehörigen verschiedener Kasten ausgeschlossen sind, ist allbekannt. Aber nicht jeder weiß, was für lächerliche Anlässe oft zur Bildung neuer Kasten führen, und aus was für unglaublichen Gründen deshalb Eheverbote zwischen jungen Leuten entstehen können. Nicht nur jeder einzelne Beruf, jedes einzelne Handwerk stellt eine streng abgeschlossene Kaste dar, so daß z. B. der Schnei- derssohn nur eine Schneiderstochter freien darf, sondern auch die geringsten Abweichungen in der Ausführung der zünftigen Arbeit zerklüften sofort wieder die (Mde in neue Kasten, die sich gegenseitig verachten und sich gegenseitig ihre Kinder zum Ehebunde vorenthalten. So gibt es in einem Teile Indiens zwei Kasten von Fischern, deren ganzer Unterschied darin besteht, daß die einen beim Herstellen des Netzes die Maschen von links nach rechts arbeiten, während andere dies von rechts nach links tun. Heiraten können sich infolgedessen nur Fischerskinder, deren Väter „dieselbe Richtung" einhalten. Ein Abweichen von der herkömmlichen Arbeitsweise hat auch die Kaste der Milchmänner in zwei Klassen gespalten: die einen kochen nämlich ihre Milch vor dem Buttern auf, die anderen aber sparen sich diese Muhe. Beide Klassen wollen nun voneinander nichts wissen, und Hymens Bande können sich nur dort schlingen, wo die gleiche Methode des Butterns befolgt wird. Nach Angabe des Jndienkenners Richard Garbe läßt sich etwas ähnliches auch bei oen Töpfern in Süd- Bengalen beobachten. Wer kleine Töpfe on fertigt und beim Drehen der Scheibe sitzt, der darf sich keine Hoffnung machen, je in eine Töpferkaste ein heiraten zu können, in der große Töpfe im Stehen hergestellt werden! Vor diesen Beispielen fragt man sich unwillkürlich, wie Menschen es fertig bringen, sich solchem Zwang zu unterwerfen. Aber der Verlust der Kaste, der mit einer ungleichen Ehe verbunden ist und ein jammervolles Dasein zur Folge hat, läßt eben für jedermann, der nicht vom Hauche europäischer Kultur angeweht ist, die Kastenheirat selbstverständlich erscheinen. Ein in der Ehe unglücklich gewordener Inder, der zu einem Europäer Vertranken gefaßt hat, äußert ihm gegenüber wohl Klagen über die Sitte der .Kinderheiraten und meint, besser wäre es gewesen, wenn er sich in reiferem Alter hätte selbst ein Mädchen wählen dürfen; charakteristischerweise aber sagt er stets dabei: Ein Mädchen aus meiner Kaste! Märkte. fc. Frankfurt a. M. D i e h h 0 i-Ma r k t b e r i ch t vom 9. Okt. Austrieb: Rinder lio, Ochsen 2?, Bullen 8, Kühe und Färsen 86, Kälber hi3, Schale 307, Schweine 1240. Tendenz: Kälber, Schafe und Schweine geräumt. Preis für 100 Pfd. Lebend- Schlacht gewicht Kälber. Mk. Mk. Feinste Mastkälber 70—72 117 — 120 Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . . 63-68 107—115 Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 58—62 98—105 Schale. Ctallmastschche: Mastlämmer und jüngere Masthaininel . . 43—45 92—96 Acltere Masthammel, gut genährte junge Schafe und geringere Mastlämmer...... 36-38 86—90 Schweine. Vollfleischige Schweine non 80-100 kg Lebendgewicht 63.00—65.03 82.00-8403 Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 62.50—65.00 81.00—83.0) Vollfteischige Schweine von 100—120 k» Lebendgewicht . 63.00—66.00 80.00—82 04 Vollfleischige Schweine von 120—150k? Lebendgewicht........ 63.00—66.00 81.00—83.0) 95cim Automobilsport, beim Reunsport mtb vielen anderen Sportsarten hängt der Erfolg und oft das Leben von der ruhigen und sicheren Hand und von höchster körperlicher Leistungsfähigkeit ab. Da das Eoffein Herz, Nerven nnd fonstrge Organe schwächt, so bevorzugen wissende Sportslcute den koffeinfreien Kaffee Hag. / Zimmer. ss5/o ’i £9: erhebenden Gesang am Grabe. ["6698 Der neueste, vervollständigte IT- Seit dem 10. Oktober 1913 befindet sich mein Geschäft 6707 Achtung!! Achtung! I w K Seit einem Viertel Jahrhundert ist ki b19A in Tuben und Dosen überall erhiiltlich Klein-Linden, den 16. Oktober 1913. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange meines lieben Mannes, unseres guten Vaters und Großvaters, sagen wir hiermit unseren tiefgefühltesten Dank. Besonderen Dank den Herren Pfarrer Bröckelmann und Schulte für die tröstenden Worte, den Herren Lehrer Boßler und Keil, sowie den Herren Vereinsvorständen. Dank auch für den Seltersweg 16 Gleichzeitig bringe ich mein Lager in Uhren, Gold- und Silberwaren, Bestecken etc. in empfehlende Erinnerung Selters- Ql/Sx/or' Seltersweg 16 OlOVöl Weg 16 KUbJ MITTEL kein Mittel mächt dieSMnune fp Klar u-diudauemd zum Reden als W/bcrt Tabletten, tiMllllch. in allen ADOlhe Ken und Droöenen ° Preis der Original (chactitel l Ult o Niederlagen in Giessen: Pelikan - Apotheke, Hirsch- Apotheke, Lö wen - Droger., Central-Drog.; in Großen- Linden: Apotheke von W. Schlich; in Lieh: Drogerie Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Sohn, unfern guten Neffen Gottfried Mankel nach langem schweren Leiden int 17. Lebensjahre heute abend 8 Uhr zu sich zu rufen. Gießen (Kornblumengaffe 6), 9. Oktober 1913. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Kath. Mankel Wwe. Die Beerdigung ffndet Sonntag, den 12. Olt. nachmittags 2*/a Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. [08093 82.00-^Ö) 81.00-83.01 80,00-8' 81.03-83'0’ 92-96 86-90 SMI & Wiecliin Frankfurt a. M. liefern prima a*3/o Gummischläuche QÄrmstädter Pädagogium. “Vorbereitg a. alle Prüfg. Glänz. Erfolg. Nur Profess., Oberlehrer, keine Kandid.fC-1,^ Fisch-Verkauf. Wir verkaufen durch Submission etwa: 4 Ztr. Tasel- karpfen, 1 Ztr. Tafclschleicn, 20 Psd. Tafclbcchte. Abnahme am Mehlbacher Teich, Forstwartei Ehrings- haufen. Abftschung nach Vereinbarung. Schriftliche Angebote bis 20. Oktober d. Js. an unterzeichnete Stelle. Romrod, den 8. Oktober 1913. 6696 Grosrbcrzogliche Oberförsterei Romrod-Süd. Rheumatische Schmerzen, Reißen, Hexenschuß. In Apotheken Fl. M 1,30. Drei SSr Zur Notiz! 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Die Proben sind getrennt von den Angeboten cinzureichen. Es bleibt Vorbehalten, die Lieferung zu teilen. Zuschlagsfrist 8 Tage. Gießen, den 4. Oktober 1913. Großh. Direktion der Landes-Heil- und Pflegeanstalt bei Gießen. I. A.: Lotz, Großh. Hausverwalter. ce/l0 In Dosen zu 25, 40, 75 Pfg. Adler - Drogerie Otto Schaaf. Seltersweg 39. Wo? kauft m. gut u. btlL bess. KlcidcMc Herren. Bei: <»ob. Schulze, (tzreiz i. V. Nette z. AuSw. n. i. Komm. Wicdervcrk. gcs. Must, frei! >'-'.80 109. W 249.50 '.48.50 133.50 S. 19 S. 22 S 25 E. 27 e. 23 fe.26 S. 17 S. 24 do. do. do. do. do. do. do. Eer. 10 47, 37, 31/, 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, do. do. do. 91.20 84.— 94.30 do. do. do. Bonis. Handeln. Industrie) Deutsche Bk. E.I-X M. 600/1200 6fielt.- u. Wechsels Tlr. 100 BercinSbank , . . 3)7.600 TiSkonto-Gesellschaft M. 600/1200 TreLdner Bank. . M. 600/1200 37, Frk. Hhp.-Bk. Ser. 19......I 31/, do. do. Kommunal Ser. 1 unk. 1910 do......... Bk. S. 18 lündb ab. 190b do. do. do. do. do. do. do. do. do. 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Hyp.-Bank " 37,Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 n. 301-310 ' , do. do. Eer.311-350 uuk.b. 1913 i auibo.Hyp^Bk.S. 141-340kündb.abl905 do. do. S. 341-400 unk. b. 1910 do. do. S. 401-470 unk. b. 1913 91.10 83.10 94.— 89.10 92.50 92.50 92.50 92.80 93.50 87.30 87.10 83.30 83.30 83.20 83.20 83.20 83.— 83.20 92.30 92.20 92.20 92.20 94.30 37. do. do Kommunal...... 94.30 4 Westd Bdkr. Hyp. (Küln) S. 1 u. 2 . . . 95.50 4 do. do. do. Ser. 5 unk. b. 1909 84.50 4 do. do. do. Ser. 6 unk. b. 1911 84.50 4 do. do. do. Ser. 7 unk. b. 1913 37, Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S.3 kündb. 1905 37, do. do. do. Ser. 4 kündb. 1906 4 Südd. Boden Kr.S.53u.54 kündb. 1906 37» do. d,S incl. Ser. 52 . 83.30 83.30 97.30 86.10 61 aatt. ober prov lnzk ak-garan'. 4 Hess. LaudeS-Hyp. Bank Ser. 12—13 . n. 14-15 . 37, do. do. Eer.I—11 unk. 1909 4 do. do. fiom. ÖbL S. 5—6 u. 7—8 . 37, do. do. Kommunal Ser.I n. II nnk. 1909 37, Naflauische LanbeSb. Vit. F. G. H. K. 11. L. 37, do. do. „ M. N. P. . . 37» Caffelec LandeS-Lreditansr. unk. . . , 96.60 96.60 81.20 96.60 96.60 84-20 91.50 91.50 90.50 Unverzinsliche Lose. Augsburger . » . Braunschweig . . , Finnländifche . • Freiburger . . Genua . ... Mailander , . « Mailänder Meininger . . , . Oestr. v. 1864 . . . Öestr Kredit v. 1858 . RudolfS-Stiftung Türkisch- . . - do. . . . Ungar. Staats . Benetiaurr . , Ultimo. . fL7 Tlr. 20 Tlr. 10 Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . s.fl.7 d. st. 100 d.fl. 100 33.10 200.— 43*10 597.- !505.— k. st. 10 ! -.— 0r. 400 1163.60 c. 400 164.40 ML 100 1396.50 Lire 30 — — Diverse Obligationen- 4 Buderus r. 103 . , ... < . 47, Dtsch. Luxemb. conv...... 47, do. r. 102..... 4*/, Eiseub. Rentenbauk ... , . , 4 do. do. ...... 4*/t Eisenwerk- Vollar r. 102 . . , . 47, Elektr. Werk Homburg r. 103. . . 4 T. Atlant Telegraf...... 4 Franken-Allee, garant. 0. Frankfurt . 1 Franks. Hof r. 105..... 4 Vielte Booeu r. 102..... 37, do. do. r. 101 ...... 4% Ung. Lokalbahn Seri: I r. 105 . 4% do. do. Serie l£ r. 102 , 95.60 97.50 98.50 93.50 95.50 99.50 92.- 96*50 82.60 76.60 86.50 86.50 Verzinsliche Lose. 4 Badische Prämien Serie II. . Tlr. 100 j Lonau-Regulierung ... . d. st. 100 3'/, Gothaer Pram. Pfandbr. I . . Tlr. 100 31/, ko. do. I( . Tlr. 100 3 Hamburger v. 186» .... Tlr. 50 J HoUano>iche Jtoiiiui. v. 1871 . l'.st. 100 3'/,ttolu-Minoeuer ...... Tlr. 100 , ö^Vübedcr v. 18jJ.....Tlr. 50 ^/,Lütncher v. J85J..... Fr. 80 5 wtabriber abgest.....Fr. 100 4 Meininger Pram. Pfandbr. . . Tlr. 100 1 Oesterr. v. 1860 .....d. st. 500 3 Oldenburger.......Tlr. 40 ö Russisch- 0. 1864 . . alt. K. Rbl. WO 5 Russische v. 1866 . . . alt. K. Rbl. 100 27, Stuhtweißenb.-Raab^raz . . d.fl 150 27, do. do. ex. A. Sch. . ö. st. 150 do. ^urechtscheine , , st. 109.80 137.50 138.80 137*- 179.30 127— 110*75 Industrie-Aktien- Zranstluritr S'örse Aschafi.Masch.PaP Neue Boden A. G. Brauerei Binding. Henninger. * do. Pr. Akt. * Keinpl • - w Mainzer Akt. Rettenmey:c M Stern(Oberr.) e Werger . . Zements. Karl,tadt Eqein. Bad. Anilin Bleiu.Silb.Br. " Griesh. Elektr. „ Albert . . • D. G. S. Scheide- austalt . . - Holzverkohlg.-Ges. Dt. Atl. Telegraph Elektr. Bäse Dorz. w Allgem. Berlin „ Laymeyer . . „ Schudert . . u Siem. L HalSke „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. ttunstseidcF,i.a.M. Mas-Y. Meyer. . „ Grttzucr . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktft. 'Jtorob. Lloyd . . Straua Rom.Petr. 119.— 178*.- 118.- 121.— 118 — 158.50 112.— 196.— 65.— 117.80 545.75 85.20 245.— 434.50 585.— 298.10 122.30 245*30 i 120.50 201.- 183*50 609.50 39 <*50 372.50 120.- 144.20 147*60 -eriillkr Börse. Bochumer Gnz V Buderus Eisen Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgiv. Elektr.Lichtu.ttraft Eschweilec Bergw. Fagon Hionnftaöt , Borz.Akt. Gelienkirch. Brgw. Harpencr „ Gasper Eisenw. Hemmoor Zement Hibernla Bergw. Hösch. Eisenw. Humbolo Masch. . Laurahütte. . Mülheimer Bergw. Nordd.Wollkämm. Oberschlcs.E.-Jnd. Pyöntx Bergw. Rhein-Nass.-Bgw. ltthei«. Stahlwerke Rtcbeck Montan . Schles. Berg-Zink Wegeltu & Hübner Westeregeln Alkali , Borz. Akt. 222.7, 105.86 312.— 145.- 216*— 129.25 129.— 178.— 191.75 152.75 117.75 331*75 113.56 169.0. 163.— 142.— 253:% 221.- 159.- 200.50 379.50 167.60 188.90 97.50 p ■ o 3 $—■ ei' (S) tD O g. o Q — r- — 3 h> HL er cD (DjC'r- —s? 5 ' e c'K>o 2,— %) _Si~ o 2-2 '—■«zu a *-► — " Ä 3 "■ .. o er c' — er S «Ib er S' 5 er r>" (?? 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EQ^ <& 1985 LS ('-■*=- QiiÄ r" ®aS ® ZZ^S *3- A <5> O o 3 3 N ..ir: ö °8 s •’S' c « t- o d (9; o JO <5 s c «c Ö a a tS " s ®e- es L "5, E E h‘ «— ?— ' = er o'n änw c «e x 5 co .<2^ Gä’m ° e ® *C Ä» JO £» Die Tagun' sbnlich und ang M ihn eröffnete «jrungen, und, snilichkeit gewtf ftgung entsandt kni Jphigenle i im edlen Manr je in Gießen t i:s auch heute r ftjicn maßvollen frg anerkannt n rjrbf; alle T'i Kemißheit zu le Ksrtschreiten bec bauen dürfe. Jl Miche Arbeit i Jahresbericht &t Mitglieder des wachsen ist und i ^besserten Oro Illen. Es ist an ß: rvollständigtei krau", die ihre Mitarbeit der < u ib mehr zu n t c lÖeranziehui l istungen brau |i n nach den vc I tont Gebiete de 1 Überwachung, l 1 Koten wird, n 3 l«t erforderlich 1 "ichtungen zu sc I -rfn Verhandle I .,'j-elbewußtheit I liehen Einfluß VÄenige entgege | hi' Wünsche, b I s nd, sich verwi Ein Punk [ton ganz beson Wtzialen Konsur t ieseo Thema sl ft.eite Gebiet bc J ie zweckmäßig ' mmcnschlössen M-eschmack auch inckenntnis her Mlgrci'che Feld/ K uhüicht! .hier |} c Staats uni picn Anfängen ^'O^c6(9»7 e *2 o e »S;- WZ SM Acdaktio' KL-.« !"10reffe.l"r ' Anzeiger G-ct ln‘nübmc von An. * Oie Tagesnm i.‘vormittags y « “ " £ co 2^ E-0® Qi= i_, an « •—. <3 ~x J?Q §W =” . ’n 3^.6 lJ0» Emil R M'aldemokratischei Wrvorragcndc Wc »i-n" und das ü E.,6*. 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