he blühen auf, ' ™zu nehmen. Der • Bei Mageren werden Gewichts- omen usch erzielt. Hebt körper- ingsfähigkeit. Dosen zu Mk. 1- um Drogerien. ior, m löslicher, leicht assimilier- bgeu Fabrikaten, die keine oder etz ich geschützte Marke Quieta. erken Bad Dürkheim, mtmachnng. delsregister Abt. A wurde heulr ia L. « Nachs. zu Gießen Geschäft ist mit Wirkung vm )en Kaufmann Eginhard Somg me Minen und Passiven, uber- unter der Firma ,Eginhard ein Nachf." weitersuhrt. .Juli 1913. Bii , e-- । m t__ 4513 2.50 4.50 4.50 4.50 1.50 2.S0 2.60 2.60 2.60 5.50 10.00 10.00 10.00 10.00 S-Piunb' ggjjj’ gjS EimerM. SM j.go O.ov bUtt fürben Kreis Sichen (TtenStngunbftrcihuO; zweimal moirntl. Land- wirtschaftliche Zeitfragen Fernsprech - Anschlüsse: litt die Redaktion 112, gering u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Nr. (59 Ter Eietzener Anzeiger .erscheint täglich, anher Sonntags. - Beilagen: viermal ivödicutlicb SichenerKamilienblätter, zweiniairvöchentl.Kreis- Blatt 165. Zahrgang Donnerstag, 10. Juli 19|3 vqplO. EMUel Berantivorltich für Den General-Anzeiger für Gberheüen bis obormtoäns"z" Rolafi0tlSilrud unö $,ctl°9 der vrühlschen Univ.Guch. und Stcinörudcrei rr. Lange. Reöaftion, Srpcöition und Druckerei: Lchulstrahe r. —Eeschästtsteüe öüdingen, vahnhosstrahe 16a. Die Greuel des zweiten Balkankrieges. Die griechische Gesandtschaft in Berlin hat dem d e u tf ch e n A u smärti g e n A in t ein umfangreiches Material über v o l k e r r e ch t s w i d r i g e s V c r l)'a l t e n r11 E jetzigen zweiten Balkankrieg unterbrei- IC^ ®ut9, Prilep, Mouastir und Adrianopel würdig eriveisc. Gott schütze meine teuren Soldaten in diesem traurigen Sri ege!" Aunst, w-ysenßchaft und Leben. — Die Maibraut in Gießen. Die Frankfurter Zeitung veröffentlicht in bezug auf die hier geplant gewesene Aufführung der Maibraut folgende Erllärung des Herrn v. Wolzogcu: Mit Bezug auf die Notiz „Breslau-Gießen" lin per. 174) über die Vereitelung der „M a i b r a u t"-Aüfführungen im Gießener Freilichttheater schreibt uns Herr v. Wolzogen: „Xie beiden Herren Universilätsprofcsforen legen Wert darauf, önentlich fcstzustellcn, daß ihre moralischen Bedenken sich keineswegs auf die Ethik oder die religiöse Problemstellung meines Werkes bezogen haben, sondern lediglich auf die möglichen gesellschaftlichen Unannehmlichkeiten, die einer jungen Dame rhrer Kreise aus der Darstellung der Titelheldin hätten erwachsen können, die als „gefallene Hagidisc" allerdings in eine recht heikle Lage gerät. Da es sich also überhaupt nach der Bekundung der Herren nur um einen freundschaftlichen Rat handelte, so hat allerdings die Parallele Breslau-Gießen feinen Sinn mehr, was zum Ruhme von Gießener Denkungsart hiermit freudig anerkannt wird." K.-K. Das Keuchhusten-Serum. Aus Paris kommt die Nachricht, daß es dem Leiter des Pasteurschen Instituts in Tunis, Nicollc, und seinem Assistenten Counon gelungen sei, aus Keuchhustenbazillen ein Serum herzustellen, mit dem eine schnellere Heilung des Keuchhustens erzielt werden könne. Man Muß natürlich abwarten, bis Genaueres bekannt wird, aber der Name Roux's, des Direktors des Pasteursckum Instituts in Paris, der in der Pariser Akademie der Wissenschaften den Bericht über die Arbeiten Nicolles und Connons erstattet hat, bürgt für den Ernst der llntersuämngeu. Der Keuchhusten ist eine sehr lästige und verhältnismäßig langwierige Krankheit, die besonders die Kinder sehr herunterbringt. Der Arzt muß offen gestehen, daß die medizinische Wissenschaft dem Keuchhusten gegenüber bislstw ziemlich machtlos war. Arzneimittel werden beim Keuchhusten zwar angeivandt, aber der Nutzen, den sie bringen, ist stets sehr gering. Vor einigen Jahren war es nun dem französischen Bakteriologen Bordet gelungen, einen Bazillus im Munde von Keuchhustenpatienten nachzuweisen, den man als den Erreger der Krankheit ansehen mußte. Damit war die medizinische Wissenschaft vor die Ausgabe gestellt, von hier aus Mittel und Wege zu finden für eine erfolgreiche Behandlung des Keuchhustens. Man muß dabei stets an das Diphtherie-Serum deuten, an die außerordentlichen Erfolge, die es in der Behandlung der Diphtherie gemacht hat. Sollte das neue Serum eine ähnliche Entwicklung in der Behandlung des Keuchhustens anbahnen, so würde das einen Erfolg der wissenschaftlichen Medizin bedeuten, der sehr hoch anzuschlagen wäre. Auch wenn das neue Serum noch nicht allen Erwartungen entsprechen sollte, so ist hier jedenfalls ein Weg beschritten, der viel für die Zukunst der Behandlung des Keuchhustens verspricht. — Eine ö st e r r e i ch i s che Südpolar expedition ist in der Ausrüstung begriffen: sie wird geleitet werden von dem G r a z a r Geologen Dr. Fel. König, einem erprobten Alpinisten, der sich 1910 an der Spitzbergenexpedition von Oberleutnant Filchncr beteiligt hatte. Ter Vorbcreitungsstab hat bereits das Polarschisf „Deutschland", das die Filcknerschc - Expedition bis 79 Grad S. getragen hatte, angekaust. Tic Mittel für die Expedition sollen durch öffentliche Sammlungen aufgebracht wer den. Nach „Petcrm. Mitt." ist das Ziel der Expedinon die Untersuchung, des Zusammenhanges zwischen dem südamcri- kanischen Festland und dem antarktischen Konttuent. Ter Aus- bruch der Expedition ist für Mai 1914 von Triest in Aussicht genommen. — S t u d e n t c n d c u t s ch. Die „Tägliche Rundschau" veröffentlich! folgende Zuschrift: In der Skudententtinft, so wird uns verkündet, weht neuer Atem, in die Rumpelkanmicr fliegt alter Plunder Leider bleibt auch da' noch viel zu wünschen, um die Freude rein ^genießen zu lassen. Wir meinen den Text der studenttschen Schriststückc. Da hapert's noch! Man denkt tvunder wie flott, frisch, burschikos der Student reoc. Aber man sehe ihn mit der Feder in oer Hand, wenn er Einladungen odsr Todesanzeigen abfaßt! Abfassen? Nein, das ist zu viel gesagt: der ältesten Schablone nachschreibt! Ehrwürdige Schauer der Kanzlei überrieseln den Fuchs, ein verschrumpfettes .Kcmzleimännchen führt ihm die Feder, steisteinen, schreibt er ab: „Unterfertigte . . . erfüllt die traurige Pflicht. . . von dem am . . , evsolgtrn Ableben ,v . zu dem am . . stattfindendem Stiftungsfest . . . geziemend in Kenntnis zu setzen . . . geziemend einzuladen." „Unterfertigte", die Mißgeburt des K. K. Amtsdeutsch, darf natürlich nickt fehlen. „Gefertigte", wie's ■ eigentlich dort heißt, und „unterzeichnete" tverben zu einem Misch-, masch zusammengeleimt. Warum nicht: „Wir laden". Oder: • „Die Verbindung usw. gibt sich die Ehre . . ." Und dann: stattsindendem! Schwabenvischer, der den Herrn Tetern verewigt har verhärtetem Gemüte!> würde öcrtcuielt spucken über diesem abscheulichen Mißklang, den die Lantähnlichkeit hervorruft. Poü- kutschkaiten oder Platens „Holzklotzpfock" sind beinahe noch nicht so zungenbrecherisch. Warum nicht: „Wir feiern am . . . unser Stiftungsfest. Dazu laden wir Sie . Herrn und Frau mit („nebst" ist auch so altfränkisch!) Fräulein Tockter . . ." Oder „Zu unserem Stiftungsfeste am 15. Juli laden wir . . ." Warum nicht in den Todesanzeigen: „Am . . . verloren mir unseren . . . Wir bewahren ihm ein treues Gedenken In tiefer Trauer die Verbindung." Und nimmt denn jemand „geziemend" in den Mund? Kann und soll man nicht reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist? Wozu im Studentenleben die steifen, überlebten Zeremonien, die jeden mit frischem Gefühl Begabten abstoßen? Welcher Verband, welche Verbindung fängt hier an? ft- Lord K no 11 vs Erinnerungen. Lord Kuollns, der Privatsekretär König Eduards und nachher König Georgs von England, erhielt vor kurzer Zeit den Besuch eines amerikanischen Verlegers, der ihm einen leeren Scheck vorzeigte, und ihn bat, ihm die Summe zu nennen, die er für seine „Memoiren" haben wollte. „Fünf Millionen Dollars," sagte Lord Kitollps, ohne mit der Wimper zu zucken. „Unmöglich!" rief der Amerikaner aus, „das kann doch nicht Ihr Ernst sein, Lorv Knollns?" Ter Sekretär des Königs aber antwortete lächelnd: „Verehrter Herr, das, was ich weiß, ist sogar noch mehr wert!" Ter Verleger empfahl sich, ohne einen weiteren Versuch gemacht zu haben. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. „Um Napoleon", eine polili^fe Komödie in vier Asten von Curt Möller ^Verlag Wöl^r, Leipzig, ist von Direktor Franz Rolan-Hannover erworben worden und wird demnächst in der „Schauburg" seine Uraufsuhpung erleben, Der Erlaß der Kriegsproklamation rief bei der Devökke-- ntnfl lebhafte ^efriebtgiinq hervor, weil er trotz der beklagenswerten SBertnikrffunq die unerträgliche Ungewißheit beendet und die Lage, wenn auch irr ernster Richtung, geklärt hat. (£ c tin i c, 9. Juli. Aus amtlicher montenegrinischer Quelle verlautet: Der Minister des A c u ß e r n beantwortete die Rote, in der der bulgarisch.' (Gesandte im Auftrage seines Monarchen die Abreise aus Cetinje notifizierte, mit folgender Nate Dem 8. Juli, die an den mit dem Schube der bulgarischen Interessen betrauten russischen Geschäftsträger gerichtet ist: Mit dem am 17. (30.) Mai 1913 in London unterzeichneten FriedenSvertrage zwischen den vier verbündeten Balkanstaaten Und der Türkei trat letztere an Bulgarien, Griechenland, Montenegro und Serbien und somit an die Verbündeten sämtlicher westlich der Linie Midia—Enos gelegenen Gebiete der europäischen Türkei ab. Alle diese (Gebiete wurden erworben dank der übermenschlichen Anstrengung der Verbündeten und sollten unter ihnen in einer der Billigkeit entsprechenden Weise und im Verhältnis zu den Opfern, welche jeder von ihnen gebracht hatte, aufgeteilt werden. Die bulgarische Regierung dachte jedoch anders. Nach der Unterzeichnung des Londoner Friedens erhob sie immer neue Ansprüche, die sich ans einen mit der serbischen Regierung' vor dem Beginn des Krieges der Verbündeten mit der Türkei abgeschlossenen geheimen Vertrag stützten. Ta dieser Vertrag der montenegrinischen Regierung von ihren serbischen und bulgarischen Verbündeten niemals j(ur Kenntnis gebracht worden war, sah die Regierung des Königs von Montenegro ihn für nichtig an, insoweit er Bestimmungen über die Teilung des Kondominiums der Vrrbünoeten enthielt, und schichte auf die Nachricht, daß die bulgarische Regierung Truppen konzentriere, um bei den Verbündeten den Vertrag mit Gewalt durchzusetzen, eine Armee an den Wardarsluß, um ihre Interessen zu wahren und ihre Verpflichtungen gegenüber den serbischen und griechischen Verbündeten zuOerfüllen. Indem Bulgarien auf feinen rechtswidrigen Forderungen besteht und einen Schiedsspruch des Kaisers von Rußland unmöglich macht, griff es zu Mitteln der Gewalt, um mehr zu erlangen, als ihm im Londoner Vertrag zu- gesprochen worden war, und am 17. (30.) Juni um 3 Uhr früh wurden unvermutet seine Verbündeten aus der Wardarlinie und der südmazedonischen Linie in der Absicht angegriffen, sie durch eine Ueberrumpelnng der Frucht ihrer ungeheuren Opfer zu berauben. Bulgarien führt den Krieg fori, ohne ihn erklärt zu I>aben. Konseguenterimise erteilte, die bulgarische Regierung ihrem Vertreter in Montenegro den Auftrag, Cetinje zu verlassen, >vas dieser auch einige Stunden darauf, ebenso wie das Personal der Gesandtschaft, tat, ohne cs zu wagen, seine Abreise zu begründen, welch'- in weiterer Folge entweder den Abbruch der diplomatischen Beziehungen oder eine bloße Unterbrechung würde bedeuten können. Unter diesen Umständen ist die montenegrinische Regierung der Ansicht, daß die Mission des Vertreters des Königs von Bulgarien bei dem König von Montenegro beendet ist, und daß die diplomatischen Beziehungen zwischen Bulgarien und Montenegro seit gestern zu bestehen aufhörteu. Ich habe die Ehre, Sie, Herr Geschäftsträger, zu bitten, diese Role der bulgarischen Regierung auf dem kürzesten Wege zur Kenntnis zu bringen. Wien, '9. Juli. Die „Neue Freie Presse" erfährt von besonderer Seite- Tie bulgarische Regierung richtete durch ihre. Vertreter eine Z i r k u l a r n o t e an die Mächte, in der sie sich gegen den Vorwurf verwahrt, sie habe den Ausbruch des Kriege s v e r s ch u l d e t. Die Verantwortung treffe Serbien und Griechenland. Gleichzeitig erklärt sich Bulgarien bereit, auf G r u u d. des Vertrages über die friedliche Lösung der Konflikte zu verhandeln. Weitere Nachrichten vom Balkankricg. Wien, 9. Juli. Essad Pascha ist heute vormittag hier eingetroffen. Budapest, 9. Juli. An zuständiger Stelle vertritt man die Ansicht, daß der Z w i s cho n f all, der durch die Abgabe von Schüssen durch rumänische Soldaten auf einen österreich-ungarischen Dampfer hervorgerufen worden ist, leicht erledigt werden wird, da man ihm keine besondere Bedeutung beilegt. Bukarest, 9. Juli. Tie Ausfuhr von Tieren und tierischen Produkten ist verboten worden. * Die Organisation der albanischen Gendarmerie. Rom, 9. Juli. Die „Agenzien Stefani" meldet aus London: Bei der gestrigen Botschafterkonferenz sprachen die Botschafter den Wunsch aus, die Mächte möchten in Stockholm Schritte tun, um die s ch w e d i s ch e Regierung zu veranlassen, einen höheren Offizier zu bezeichnen, der die Gendarmerie in Albanien organisieren und den Oberbefehl übernehmen soll. Außerdem' soll die schwedische Regierung aufgefordert werden, eine Anzahl von Offizieren zu wählen, welche dem höheren Offizier bei der Organisation zur Seite stehen. Ter höhere Offizier soll ersucht werden, sich nach Albanien zu begeben, sobald die Kontrollkommission eingesetzt wird. Deutsches Reich. Cuxhaven, 8. Juli. (Durch Funkspruch vom „Imperator".) Der „Imperator" steuerte gestern Helgoland ab und wendete dann mit dem Nordwcstkurs um 9 Uhr abends zur Rückfahrt um. Heute morgen nach dem Frühstück verließ der Kaiser mit seinem Gefolge den „Imperator" und kehrte an* Bord der „Cobra" zur „H o h c n z o l l e r n" zurück. Der neuernannte Kriegsminister von Fakten Hayn traf zur Meldung ein. Brunsbüttel, 9. Juli. Ter Kaiser trat an Bord der „Hohenzollcrn" heute nachmittag um 2.35 Uhr mit den Begleitschiffen „Kolberg" und „Slcipner" die Nordlandreric an. Die „Hohenzollern" geht zunächst nach Bergen, wo ihre «Ankunft bei guter Fahrt am Donnerstag gegen Äbeird erfolgen wird. Eichstätt, 9. Juli. Der Reichstagsabgeordnetc Domkapitular Kohl (Ztr.) ist.heute abend nach längerem Leiden gestorben. Domkapitular Kohl ist seit 1898 Vertreter des Wahlkreises Neu markt (Oberpfalz!, der zu den sichersten Zentrumssitzen gehört und stets Zentrumsabgeordnete wählte. Bei den Wahlen von 1912 erhielt Kohl 13 740 Stimmen gegen 1435 nationallibe- rale, 661 sozialdemokratische und 28 reformerische Stimmen.) Ausland. Haag, 9. Juli. Wie das Niederländische Korrespondenz- Bureau^ erfährt, ist die Lieferung der Geschütze für die neuen Forts von Vlissingen, Kijkauin usw. an die Firma Krupp in Essen vergeben worden. Paris, 9. Juli. Die H e e r e s k o m m i s s i o n der Kammer sprach sich mit allen gegen eine Stimme gegen die Einstellung von Rekruten mit 20 Jahren aus. London, 9. Juli. Oberhaus. Lord Lansdowne kündigte an, daß er am 12. Juli bei der zweiten Lesung der H o m e- r u l e - B i l l den Antrag stellen werde, daß das Oberhaus n b - lehnen möge, mit der Erörterung der Bill fortzuiahren, bis die Wählerschaft Gelegenheit gehabt hätte, ihr Urteil über sie abzugeben. Ans Stadt und Land. Gießen, 10. Juli 1913. Bon der städtischen Straßenbahn. Jin abaelaufcnen 2. Vierteljahr stellt sich das Ver- fehrsbild unserer Straßenbahn gegenüber dem gleichen Zeit raunt des Vorjahrs wie folgt (die Zahlen bedeuten die beförderten Personen): Rote Linie Grüne Linie beide Lmren zns. 1913 1912 1913 1912 1913 1912 Avril ' 56 074 63154 40 984 43 270 97 058 106 424 Mai 75 059 65 088 48 843 45 391 123 902 110 479 Juni 110 742 74 815 50 596 44 867 161338 119 682 2.ELuartal 241875 203 057 140423 133 528 382 298 336 585 1913 mehr 38 818 6895 46 713 Täglich wurden im Durchschnitt befördert auf der roten Linie: 2658 Personen (2242 im Jahre 1912), auf der grünen Linie 1543 Personen (1465). Tas Mehr der roten Linie beträgt täglich 416 Fahrgäste, was wohl in der Haupt- sache auif das Regimentsfest zurückzusühren ist. Tie Verkehrszunahme auf der grünen Linie mit täglich 78 Personen w-ird, wie Eingeweihte sagen, auf die Sprechstunden des „Wunderdoktors" in der Marburger Straße zurückgeführt. Die Zunahme im 2. Vierteljahr beträgt durchschnittlich 500 Fahrgäste am Tag gegen 2. Vierteljahr 1912. Die Einnahme aus dem Personenverkehr für April, Mai, Juni stellt sich int ganzen auf 37 388 Mk. gegen 32883 Mk. im gleichen Zeitraum 1912, was sich durch ein Mehr von 4505 Mf. ausdrückt, aber nicht etwa mehr- verdient wurde. * * * Tageskalendcr: 5. Abonnementskonzert der Regimentsmusik in Steins Garten. Anfang 8'/. Uhr. * * * Aus dem Militär-Wochenblatt. Oberkt. Henke im Füs.-Megt. v. Gersdorff (Kurhess.) Nr. 80, unter Beförderung -zum überzähligen Hauptmann, in das Inf.- Leibregt. Großherzogin (3. Hess.) Nr. 117 versetzt. * * Fortbild un gs kurs für Gemeinde- und V e r s i che run as beamte. In der Zeit vom 28. Juli bis 2. August 1913 findet an der Hochschule für kommunale und soziale Verwaltung in Kö ln"ein Fortbildungskurs für Gemeinde- und Versicherungsbeamte statt. Im ganzen werden 15 Vorträge gehalten über die Organisation der Kranken-- kassen, die Krankenversicherung der neueinbezogenen Berufszweige, Neuerungen im Verfahren der Unfallversicherung, die Kassenangestellten, die Angestelltenversicherung, die Unfallverhütung, die Arztfrage, die allgemeinen Wirkungen der sozialen Versicherung und verwandte Gegenstände. * * Elektrische Ueberlandanlage. Nachdem ein großer Teil der Fernleitungsanlagen der elektrischen lieber - landzentralen Wölfersheim und Gießen in Betrieb genommen worden ist, kann nicht oft genug vor dem Berühren der Drähte gewarnt werden. Ganz besonders ist die Warnung jetzt am Platz, wo die Zeit der Obsternte beginnt. Beim Abnehmen von Obst in der Nähe der Fernleitungen muß die größtmöglichste Vorsicht geübt werden, damit'kein Berühren der Leitungen mit Stangen, Baumscheren usw. stattfiudct. Jede Berührung ist mit Lebensgefahr verknüpft. ** Fünftes Sommer-Abonnementskonzert. Ter uns vorliegende 'Spielplan verspricht heute uuserem musikliebendeu Publikum einige genußreiche Stunden, denn er ist geschickt zusammen gestellt. So fommen u. n. zum Vor-, -trag: Finale der Symphonie triomphale von Schulz mit dem Schlußsatz „Großer Gott, wir loben dich", „Vorspiel zum Bühnenweihfcstspiel Parsifal" von R. Wagner, Natiönal^ Lieder in Form einer Suite von P. Tschaikowsky, Ouvertüre zur Oper „Mignon" von H. Thomas u. a. m. Auch ist zu diesem Konzert der von vergangenem Jahre her bestens bekannte Pistonbläser Wiggert von der Königs. Hofkapellc Dresden gewonnen, der über eine ganz hervorragende Technik und seelenvollen Vortrag verfügt. Hoffentlich ist das Wetter so, daß das Konzert wieder im Freien stattfinden kann. ** Gerhart Hauptmanns Festspiel. Vom Alldeutschen Verband wird uns geschrieben: Als der Ablauf der Schutzfrist des Parsifal näher rückte, erhob sich in einem Teil der Presse ein Sturm gegen die Freigabe des Stückes; sogar der Reichstag wurde bemüht. Wie die Entweihung eines nationalen Kunstheiligtums wurde es betrachtet, falls das Wert' an .einem andern Orte als in Bayreuth aufgeführt würde. Man hat fast den Eindruck, als ob eine ähnliche Empfindung das Gerhart Hauptmannsche Festspiel unerläßlich mit Breslau verknüpft sein ließe; andernfalls wäre es kaum zu erklären, daß viele wirklich an eine Gefährdung und gewaltsame Unter drückiurg der Dichtung infolge ihrer Absetzung vom Spielplan geglaubt haben. Tatsächlich steht allen Vereinen und Bühnen frei, das Stück zur Aufführung zu erwerben; jede Bühne, vielleicht mit Ausnahme einiger Hofbühnen, kann es nach wie vor seinem Spielplan cinvcr- Icibcn, wenn sie von seiner Zugkraft und seinem Wert überzeugt ist, und int Buchhandel kann es sich jeder um billiges Geld taufen. Ob die Ausschaltung dos Festspiels aus der Breslauer Jahrhundertfeier sachlich gerechtfertigt war, und ob daher so etwas wie schnöde Verkennung eines nationalen Kunstheiligtums im Spiel war, darüber sich selbst ein Urteil zu bilden, soll die morgen Freitag abend 8 Uhr stattfindende vom Alldeutschen Verband veranstaltete Lesung des Festspiels dienen. Als Vortragender wurde Herr Th. Stiefen- hofer vont Stadttheater Aschaffenburg gewonnen, der als Orcst am letzten Montag gut gefallen hat. ** E i n Militär-Bauamt wird unsere Stadt in allernächster Zeit erhalten; es wird mit vier Beamten besetzt, ohne die Hilfskräfte, welche nach Bedarf angenommen werden. Ter neuen Behörde werden die militärischen Zwecken dienendett Bauten der Garnisonen Gießen, Butzbach, Friedberg, Wetzlar und wahrscheinlich auch Marburg unterstellt werden. Starkenburg und Rheinhessen. na Offenbach a. M., 10. Juli. Zu dem Projekte der Ueberlandzentrale der Stadt Offenbach, mit bent sich die Stadtverordneten-Versammlung nächsten Freitag in nichtöffentlicher Sitzung beschäftigen wird, hat die Vereinigung elektrotechnischer Spezialfabriken mit bem Sitz Berlin an bie Zweite Kammer ber Landstände eine Eingabe gerichtet, in dec sie bittet, den Vorgängen im Kreise Offenbach besondere Auf- merksamkeit zuzuwenden, und die Großh. Staatsregierung zu ersuchen, Maßnahnien zu ergreifen, daß die Elektrizitätsversorgung des Kreises Offenbach auf rein kommunaler Grundlage unter Ausschluß jeder Beteiligung einer Privatgesellschaft erfolgt. Zu diesem Zwecke wären die Pläne der Stadt Offenbach auf Ausbau ihres Elektrizitätswerkes zu einer Ucberland- zentrale für den Kreis Offenbach nach jeder Richtung hin zu fördern und die Nachgeordneten Behörden mit entsprechenden Anweisungen zu versehen. ä. Mainz, 9. Juli. In der heutigen Sitzung dec Stadtverordneten wurde der Erlaß einer Ordnung über die Preisfeststellung beim Markthandel mit Schlachtvieh, mie eine solche inWiesbaden besteht,beschlossen. EineStiftting von 2000 Mark, die den Ranien I. und E. Di cm er-Stiftung, tragen soll und deren Zinsen alljährlich auf Weihnachten an unbemittelte Insassen des JnvalidenhauscS zu verteilen sind, wurde angenommen. Für die Errichtung einer Schulzahnklinik und eines Museums für Säuglingsfürsorge wurden 11 700 Mk. bewilligt. Die Loge zur Eintracht übernimmt die Einrichtungskosten für das Museum für Säuglingsfürsorge. Die übrigen Punkte der Tagesordnung betrafen Bausachen. Hessen-Nassau. zv. Kassel, 9. Juli. Heute vorntittag fuhr ein Straßenbahnwagen • in voller Fahrt die abschüssige Bahnhofstraße hinab, entgleiste am Lutherplatz und stieß mit voller Wucht gegen ein Hau8. Der Wagen wurde vollständig zertrümmert. Der Führer und eine Frau erlitten Rippenbrüche und ätlßerc Verletzungen, ein Knabe leichtere Verletzungen. Ein Schaffner wurde durch Glassplitter am Kopfe erheblich verletzt. sc. Fulda, 9. Juli. Tie Konferenz der deutschen Bischöfe — ausgenommen die bayerischen — wird voraussichtlich am 5. August hier beginnen. -------- . ' —■ ............. J Universitäts-Nachrichten. Der a. o. Professor und Direktor des technologischen Instituts an der Berliner Universität Geh. Regierungsrat Dr. £)ermann Wichelhaus ist zum ordentlichen Honorarprofessor ernannt worden. Geheimrat Wichelhaus, ein geborener Elberfelder, steht int 72. Lebensjahre. Gerichtssaai. Zwei Jahre unschuldig im Zuchthaus. zf Neustrelitz, 7. Juli. Ter Drogist Arthur Greve in Neubrandenburg wurde am 1. Februar 1908 wegen Sittlich- leitsverbrechens zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt, auch wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahren aberkannt. Tic Revision gegen dieses Urteil blieb ohne Ersolg. Greve hat die Zuchthausstrafe vom 10. März 1908 bis 10. März 1910 voll verbüßt. Es war ihm zur Last gelegt worden, sich an der Tochter des Oekonomierats Kruse, die damals 13 Jahre alt mar, vergangen zu haben. Das Mädchen chen gab in der Verhandlung eine Darstellung der Straftaten des Greve, so daß das Gericht trotz einiger Widersprüche ii. der .^ssage der Belastungszeugen zu der Feststellung kam, daß der Antzerlagte sich im Sinne des § 176 Ziffer 3 Strafgesetzbuch schuldig gemacht habe. Der Angcllagtc beteuerte bei seiner Vernehmung seine völlige Unschuld. Mit Rücksicht auf dieses vermeintliche hartnäckige Leugnen und ferner mit Rücksicht darauf, daß das angebliche Opfer des Greve den beffercn Ständen angehörte, glaubte das Gericht trotz der gänzlichen Unbescholtenheit des Angeklagten auf die schwere Strafe von zwei Jahren Zuchthaus erkennen zu müssen. Greve hat vom ersten Tage der Verbüßung seiner Strafe an mit allen Mitteln versucht, ein Wiederausnahmeverfahren durchzusctzen. Er hat aud> eine Reihe von Wiederaufnahme-Anträgen gestellt, sie blieben aber sämtlich ohne Erfolg. Schließlich hat die damalige Zeugin Kruse, die als Novize und Hilfskrankenschwester in einem Krankenhause Anstellung gefunden hatte, von Gewissensbissen gepeinigt, ihrer Oberin gegenüber erklärt, daß sie den Greve zu Unrecht bezichtigt habe. Tie Oberin gab das Geständnis weiter und nunmehr wurde dem Wiederausnahmeantrage, den Rechtsanwalt Walter Bahn (Berlin) gestellt hatte, sosort stattgegebcn. Tie Kruse wurde vor Gericht vernommen und erklärte, daß ihre seinerzeitigen Angaben sämtlich unwahr gewesen seien. Greve habe sich ihr gegenüber niemals in unsittlicher Weise genähert, die belastenden Angaben habe sie unter dem Zwange ihrer Erzieherin gemacht. Auf Grund dieser Angaben sand der Hauptverhandlungs- termin int Wiederaufnahmeverfahren vor dem hiesigen Landgericht statt. Hier wiederholte die Kruse als Zeugin den Widerruf ihrer früheren Aussage unter ihrem Eide. Nach achteinhalbsttindiger Verhandlung hob der Gerichtshof das frühere Urteil auf und sprach den Angeklagten unter Uebernahme der Kosten auf die Staatskasse frei. In seiner Begründung stellte das Gericht fest, das-, nach den eidlichen Bekundungen der Kruse ein begründeter Tatverdacht nicht mehr vorliege. Greve hat somit auch die ihm gesetzlich zustehende Entschädigung wegen unschuldig erlittener Strafe von dem Staate zu beanspruchen. Grepe ist durch die Verbüßung der zweijährigen Zuchthaussttafe körperlich und geistig fast zusammengebrochen. Nach dem Gesetz ist es unmöglich, bafr man die Zeugin Kruse wegen ihrer früheren uucidlichen, unwahren Angaben vor Gericht, auf Grund deren Greve die Zuchthausstrafe erhielt, gerichtlich zur Verantwortung ziehen kann. * * Baugesuche. Unter den vorn Hochbauamt im vergangenen Vierteljahr genehmigten 16 Baugesuchcn handelt es sich um sieben neu zu errichtende Wohnhäuser gegen 18 Baur;esuche mit 11 Wohnhäusern im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. * * Eine originelle Danksagung. Einem Ehemann, der spät geheiratet und dem nach mehrjähriger Ehe kürzlich ein .Knabe geboren wurde, giugm so zahlreiche Glückwünsche aus diesem Anlaß zu, daß er sich entschloß, seinen Dank dafür durch eine gedruckte Karte auszusprechen. Diese schüttelten allerdings über die originelle Danksagung verwundert den Kops, denn der glückliche Vater dankte für die freundliche Teilnahme bei der vollzogenen Geburt seines Kindes. So ift's, wenn jemand, wohl in der Zerstreutheit, eine Geburt mit einem Trauer sali verwechselt. * * T i e Findigkeit der Post ist nicht immer aus der gepriesenen Höhe. Wir erhielten heute einen aus Gießen abgesandten Brief, der an innere Redaktion gerichtet war, aber als Ortsangabe versehentlich Frankfurt a. M. auf wies. Der Brief ging pflichtfchnldigff nach Frankfurt a. Main, wurde dort mit dem Stempelvermerk: Empfänger in FrMtkfurt ('Kaiin nicht ermittelt, und mit dem Hand- fchriftlick)en Zusatz versehen: Versuchsweise Gießen und an den hiesigen Absender zurückgegeben, dessen Adresse am Kopf des Umschlages außgodruckt ist. Selbstverständlich kostete der Brief auch 15 Pfg. Strafporto. Saarbrücken, 9. Juli. Dic^ Strafkammer sprach nach dreitägiger Verhandlung den Notar Iustizrat M a y c r von bet Anklage des Betrugs, des Betrugsversuchs, der Unterschlagung und der Untreue frei, sprach den Angeklagten aber des Kon- kursvergchens schuldig und erkannte unter Versagung mildernder Umstände auf eine Gefängnisstrafe von 9 Monaten.. Gegen den Angeklagten wurde Haftbefehl erlassen. Vermischtes. * V o m Wetter. Aus der Zentral- und O st s ch w e i z laufen Nachricksten über Unwetter ein. Verschiedene Alpen- ftationen melden Schneefälle bis in 1500 Meter Höhe, sowie bedeutenden Temperaturfall. — Auch in den bayerischen Bergen ist ein großer Wettersturz cingctrctcn. Auf den Höhen von 1000 Meter liegt Neuschnee. Es herrscht eine ungewö l> n - liche Kälte. Durch den Schneedruck sind die Wälder geschädigt. — Aus Bre g e n z wird gemeldet: Infolge starker wolkenbruch- artiger Regengüsse und Hagclschläge ist der Bodensee über Nacht um 9 Zentimeter gestiegen Tie Stadtkanälc sind verstopft, die tieferen Lokale überschwemmt Tas Wetter ist trostlos. (In Gießen auch. Tie Red.) ' Reliquien Goethes. Vor dem Bezirksgericht in Petersburg imrb sich ein interessanter Kriminalprozeß ab- spielen. Die zwei Schwestern Böhme, die vor Jahren aus Weimar hierher übergesiedelt waren, waren durch Verlegenheit gezwungen, zwei R-cliguien, eine Locke und ein Aquarell Gocihcs für eine unbedeutende Summe bei einem Bekannten zu versetzen. Als sie ihr Eigentum auslöstn wollten, erfbitte der Betreffende, 4528 Danksagung Katli. Krämer geb. Hofmann. Steinbach, den 9. Juli 1913. sagen wir hiermit allen unseren herzlichen Dank, besonders dem Kriegerverein und Gesangverein Germania. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Für die überaus vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange meines lieben Gatten, unseres lieben Vaters Karl Krämer IW. ÄLE x M 4 M W WWW WWW - ^WWM IWWWWWWWW ^^^^^WM^WD^MWW^WWWW^WWWMMD % WpA^WWUWUW ■Shw ^nz der beut* bayerischen - foitfy. nnen. chtm. ^r^gischen Instituts cnnqsilll Tr. b ermann witmiefior ernannt euer Abnsetder, steht '7'ttaq fuhr ein 9« die abschüssige lm Lutherplatz und °uS. Der Wagen M und eine Frau letzungen, ein Knabe ourde durch G!a§. icHen. “«Wen >■ b!"t h°t in Sih £ "'«>9 Selbstgeschriebene Ang. in. Lebensl., Zeugnisabschr. und Gehaltsanspr. sind zu richten an Hepligenttaedt & Comp., Werkzeugrnaschinensabrit u. Ciscngienerei Sl.-G, Gießen. Kinder mehl Der Unterzeichnete bittet, sämtliche für ihn ausstehenden Rechnungen bis zum 25. er. ein senden zu wollen. Später einlauf. Rechnungen können keine Berücksichtigung nnden. Der Gießener Wingolf! J.'N. u. A.: 5^77/ W. Hoffmann TT'a// rer. nat. Wghmn!li!nit8-8Ziiiim. in der Nähe d. Frankfurter Strane oder Süd-Anlage zum 1. Sevt. oder 1. Cftob. ges. Dr. Göring, Bedburg, Schreibmaschine gebraucht, zu lausen gesucht. Mignon ob. Weltbl. bevor.;. Schristl. Angebote unk. 0554'.) an den Gießener An zeig. erb. ^•Krankenkost. 3’J3immcrh) in ruh. Hause n.fre 1er Vage p.Okt. z.miet.ges. Scknciftl. Angebote unt. 05545 an d en Gießener Anzeig, erb. 'ureb Versetzung des Herrn liuotmann Bollen ist dessen tohnung, 8 Zimmer, Bade unnier, Vorratökamm., zwei Reisekutscher durchaus zuverlässig, nnver- heiratet, zum alsbaldigen Gebildetes Fräulein sucht stundenweise schriftliche Beschäftigung. Schristl. Angeb. unt. 05539 a. d. Gies;. Anzeig. Hervorragend bewährt! Nahrung. Die Kinder gedeihen vorzüglich dabei u. leiden nicht an Verdauungsstörung. Selbttgcfertigte Schränke und Kommoden. (4456 C. Zimmermann, Möbel- schremerei, Neuen Baue 15. Letzte rjactzrichten. fSerdischer Siegestaumel. Belgrad, 10. Juli. Die Serben eroberten Rado« tvischa, die Grie chen Ketzitsch und Strumitza: die Bulgaren flohen panikartig in der Richtung auf P l a - n ina und Plaskowitz. Die Serben sind in n jn- zevaz eingedrungen; die Bulgaren wurden vollkommen aufgerieben. Bei Wlasina wurde eine bulgarische Schwadron gefangen genommen, eine Maschinengewehrabteilung vernichtet. General Ko v ätsche ff ist auf dem Rückzug teils in der Richtung auf Dubnitza, teils auf Petschewo. (Serbien und Griechenland siegen also dieser Drahtnachricht zufolge, die den Stempel der Uebertreibung trägt, auf der ganzen Linie ununterbrochen weiter. Die Red.) Großfcuer in Pforzheim. Pforzheim, 10. Juli. Im hiesigen .Hauptbahnhof brannte die neue Lagerhalle des Spediteurs Rokk heute nacht vollständig nieder. Der Schaden beläuft sich auf etwa 100 000 Mark, da Erdöl, Benzin, Wein und Möbel verbrannt sind. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen für Freitag, den 11. Jich 1913: Meist trüb, Regcnsälle, kühl, westliche Winde. Madrid, 9. Juli. Sanchez Alegre, der am 13. Mai das Attentat auf den König verübte, ist zumTode verurteilt worden. Windhnn:! weis; mit grauen Platten entlausen. Wiederbringer 10 M. Belolnntng. Drullmann, Wetzlar, .^ornmarkt O. 4533 Küfer für dauernd gesucht. 1. Qual. 600—700 Mck, 2. Qual. 450—575 Mk., 3. Qual. 360—425 Mk. Jungtiere zur Zucht, je nach Form ureb Qualität, IG— l’ jabng, 250—300 Mk., 1>,jährig 200—250 Mk, ausgewachsene Kälber, 5—6 Monate alt, 150—200 Mk. pro Stück. Es wurden pro Zentner Sei schwer und acht lEi.cht verletzt. * Beim ©Vielen mit einer Schußwaffe erschoß j brr 14jährige Sohu des Wirtes Erdmann in Iserlohn feinen । zwei Jahre jüngeren Bruder. * Kirchendiebstähle. In Lucea (Italien) ist man 1 fluohen .Kirchendiebstählen auf infe Spur gekommen. U. c wurde ftie überaus wertvolle Chritzuisftgur aus Elfenbein aus dem 15. Jahrhundeift gestohlen. * Erdrutschungen amr Panamakanal. Die „Mor- ntng Post" meldet aus Washv.rgton: Die Läufigkeit von Erd- nltschungen am Panamaibrnal bereitet den Ingenieuren Sorge: Denn sobald nach einem Erdrück,ch die Erdmassen weggeschafft sind^ finden neue Erdbewegungen statt und Tausende von lernten stürzen nach. — J.'.r dem großen Durchstich Calebra a'iinö die Eisenbahnlinien, auf denen das ausgehobene Material wcctgeschafst wird, verschüttet. In dem Durchstich von Cuccrocho >! ftt nur noch eine Linie in Abtrieb. th. Gießen, 9. Juli. Auf dem Rindviehmarkt bestand der Auftrieb aus 1300 Stück Großvieh, außerdem 500 Stück Jungtieren und Kälber. Der Varmarkt begann diesmal schon am Sonntag übervus lebhaft und steigerte sich am Montag in einer Weise, wie dies lange nicht der Fall war. Es wurden nickä nur schwarzbunte Milchkühe, sondern alle Tiere, die frischmelkend und saugend waren, falls man solche nur zu annehmbaren Preisen lausen konnte, erworben. Tas gleiche geschah mit Fettvieh, das Landelsleute vom Rhein aufkauften, höher als sie selbst die Gießener Metzger bezahlen. Trotz des außergewöhnlich starken Auftriebes in Milchkühen und in Jungvieh, war ba? Geschäft in beiden Sorten überaus rege und glatt. Tie Preise der Kühe für die Milchwirtschaft blieben dieselben wie bei den letzten Märkten: junge Rinder und «Stiere zur Aufzucht, die in schönen ost- friesischen und in hessischen Landrassen zu haben waren, inurden im Turchschnitt nut 10—15 Mark das Stück höher bezahlt als sonst. Tas Angebot darin ist bei der vorzüglichen Futterernte mehr wie knapp, weil die Viehzüchter alles anbinden, soweit sie Raum im Stall haben. Der Kälbermarkt hatte wieder ein merkwürdiges Gepräge. Tie Verkäufer verlangten höhere Preise, als die Käufer für die Ware zahlen wollten, dieim Bieten sehr einig waren. Der Lande! stockte und die Kunden des Kälbermarktes betrachteten ohne Teilnahme den schönen Vorrat und selbst dessen teilroeife vorzügliche Qualität konnte die Leute nicht zum Kauf r'eizen. Erst als die Verkäufer einen Abschlag zuließen, kam, wenn auch spät, der Landet in Gang, so daß der Vorrat unterkam, von dem allerdings nur ein kleiner Teil für Frankfurt, Wiesbaden und die Badeorte, der größere Teil für die Orte in der Provinz angekauft ist. Einige Paare Gangochsen gingen nach dem Sieger- land fort. Bezahlt wurde: für ftischmellende und tragende >lühe Tcltersweg 5S Jbönc geraum. 6-Zimnierw., Äadez. u samtl. Zubeh. alSb. Rah, im Eckladen. (*i31 Ü 5 Zimmer I klidenräume, Gas, elekt.Licht alles Zubehör, neu her- Blaichtet, per 1. Oktober evtl, luch ftüher anderweit zu icrmieten. (3965) Jul. Bach, Plack- und Johannesstr. 7 6 Zimmer B®" Bantechniker "38 firm in Statik, mit Bureau- vraris u. gut. Zeugnissen für Arckitektur-Bureau in Mar- bllrg gesucht. Schristl. Angeb. m. Gehaltsanspr. u. Zeugnis- abschr. u. 4512 a. d. Gieß. Anz. Wir suchen zum möglichst baldigen Eintritt 4üv unser rechn. Bureau einen jüngeren Zeichner für dauernde Beschäftigung. Flottes u. sauberes Zeichnen sowie eine gute -Handschrift mitPl.,Tamcnrad, Taidicir itbr billig zu verk. älreuz 91. Grvßer2-tür. massiver eichen. Kleiderschrank preiswert zu verkaufen. Zu erfrag, in der Geschäftsstelle des Giehener Anzeig. (4470 ^') Johann.-u.Stachelb.z. h. Unverzag t, Kaiser-All. 151. Sauerkirschen zu haben. oder 1. August gesucht. Ber niirtlung nicht ausgeschlossen. f 'Verschiedene | «SelterSweg 52 geraum. nterh. m. Gas- u. Wasserl., f. kleiner. Handwerker bei. gefignel, fof. ob. spät, zu verm. Röch. im Vorderhaus II. (,„, Roonstraße 26 p. 4-Zinimerwohnung mit Bad un d Balkon und allem Zu- beliör per 1. Okt. zu verm. RodhcimerSrraße 41 II 4-Liimmermolmung mit Bad und Einrichtung und allem 3ii bebör ver 1. Okt. z. verm. 5-r;i,nmerwohnung ni. allem Zubehör per sofort ober L Oft. zu vermieten. 9täb. Minmerroiljn. «eticOtet, an ruhige Leute jjkfi zu vermieten. 4486 «nksurter Straße 53. | 3 Zimmer MlLicher Straße 3S Drei Zstumerwobnuna zu verm. Oberes Weserstrafte 27. ®3I Hammttr. 12 schöne 3= luuiiterrao&nunß zu verm. ^aLeres Lahnstrafte 1111. Sqjnc 3 Zim.- Wobnuna u te rmieien. Näheres bei Nüc-rmeister Schomber, Äallt orstraße 51. l448- Schöne 3-Zimmerw iin aeimict. Rcnenwea 17, erfragen Marktstraße 2>. | 2 Zimmer "] <7öl3lSch.2-Zimmerw. iffaBrL Eim aber SuftffottcHWerein. Freiburg i. B., 9. Juü. An ber hiesigen Universität hat frch gestern abend anläßlich der Feier des 75. Geburtstages des Grafen Zeppelin eine Bereinigung gebildet zwecks Gründung eines Nationalen studentischen Lufpflottenvereins, der unter der Studentenschaft für das Verständnis der Notwendigkeit einer starken deutschen Luftflotte wirken und über die kulturelle Bedeutung der Luftfahrt aufklären soll. Handel and Verkehr, Volkswirtschafr, Himbeeren Psund35Pfg., Zentn. M.30.— Unter 10 Pfund werd, nicht abgegeben. Bertaut nur bis 7 11 br abends. A. Pascoe, Duteubofen.Kr.Wetzlar. st»" Zwiebeikuchen Montag, Mittwoch u. Freitag von 9 Uhr ab. [4396 v8»kk>rLeli^i-lVoll,Mäusb. der Wetteraii Perle und Kaiserkrone, per Zentner zu 4.25 Mk. versendet unter Nachnahme Konrad Haub, Echzell, st»» Modern waschen nennt' inan, wenn eine Hausfrau ihre Wäsche nicht mehr ein- ziifeisen, zu reiben und auf b. Rasen zu bleichen braucht, fonbern mitGiottl behanbelt. Rur '/2 Stunbe mit Giotil gekocht und hie Wäsche ist gereinigt. Per ll? Paket 30Pfg. Fabrikanten Hattauer Seifenfabrik I. Gioth, OL m. b. H. Rieberlagen: Wilhelm Wagner. Steinftr.45; Philipp Gaus, Dammstraße 34. 4290) kleine Wohnung zu vertu. B.Wols, Bahnhofst.32 O55WI Geraum. Manfarbenw. v. fof. z. verm. Ludwigitr. 40 Schärte 3—4-Zim.-'Wobn. 2. St. preiswert zu vermiet. 3LV) Wallloritraße 32. Lie'öigftraße 64 kleine Man- sar^oen-Wobunng sofort ob. später an ruhige Leute zu vermieten. Fr. Krüger, 2 e!cg. unniöM. jiminer ßrfflörener Jurift erteilt Repetitor- Krrrse und Exameushülfe Schristl. Angebote u. Dr. jur. 3702 an ben Gieß. Anzeig. erb. Wrfifm । 54n= u- verkauf v. • neuen u. getrag. Kleib., Schuh.. Wäsche uftu. Kaufe ?lnzüge fiir 0n- unb Auslanb u.' zahle b. höchsten Preise. H. Goldberg, Wall- torstt. 25, Filiale: tst'r. 18. Tücht. kautionsfäh. Wirts- Icutc suchen gutgehende Wirtschaft zu En. Schristl. Angebote unt 05507 a. d. Gießener Anzeiger erb. 05517) Schönes Mutterkalb z. Zucht zu verk. Hammttr. 5. Fg. Dobermanupiuscher, schon sehr scharf, zu 15'Mk.z.v. 05548, Wieseck, Alieestr. 53. Bin. Mschmm Bikiikii 16 bis 17 ausgebaute Waben mit vollem Brutansatz, verk. Dicnstmann Eisend ach, Kavlansgasse 27.______[05554 Ein leichter vierrädriger Band-PrittD-Wagon billig zu verkausen. Zu erfr. in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeiger. [4530 055511 Schwarze Jobarrnis- becees zu v. Wescrftr. 13 p. Bess. Mädchen u. 2. 2(un. ab zur Aushilfe gesucht. Putzsrau toirb gehalten. 05544 Näheres Plockttraße ! 1 I. Wegen Verheiratung meines jetzigen suche per 1. August zuverlässiges, in all^n Hausarbeiten bewandertes 14526 Joost, Schokoladcu-Haus. Suche tüchtiges Mädchen für Haus und Küche. Frau Zahnarzt L. Wertheim. Meldungen Friebrichstr.8II. Weibl. Aushilfe für vier Wochen fof. gesucht. Fran Direktor Qßwald, 4532i Lieber Straße 106. Für 15 Juli ev. später brav., tüchtiges Mädchen in klein. Haushalt gesucht. Näheres Schillerttraße 16 p. [4534 taifer Allee 11, Neubau, w: die 2. Etage, 5 Zimmer wl Zubehör, ver 1. Oktober zu vermieten. [4389 Lheres Marktitraße 11. DZi m.-Wobn., P., m.Balk. äroggia, Gas n.elektr. Licht sm l. Oktober z. vermieten, flir. Steiuweg 23 p. 105497 | 4 Zimmer | taflOI Friedrichstraße 1311 Fdotte 4-Zimmerw. mit Bad, 8Balkons und allem Zubeh. vtt sofort oder später zu oriar Näh. Frankfurt. Str. 29 ^ilockstraßc 9, int Laden. hföbl. Zimmer] 442?:] Möbl. Zimmer zu vernt. Lüwengaste20l. MS bl. Zimmer alt vermiet. Bie-'rchstraße 35.05493 Gur möbl.Zimmer zu verm. Balurbofstraßc 26 III. 14516 MSbl. Zimmer m. 2 Betten z. v^ Lonncustraße 5tt. ["^Lädeli u. dgl. \ Srhön. gr. Laden Babubofstraße 54 ca. 1.00 qm, fof. bitt z. v. Näh. Schmidt, Mäusburg 16. Hcin viril Boller, (Hießen. B10/;l Zuverlässiger älterer Hausbrrrsche sofort gesucht. Meldung mit Zeugitisfeu. Direktion der Heil' und Pflcgc-2lnttalt itzies;en. Für ein hiesiges Drogen- Detailgeschäit wird für bald ein Lehrling oder Volontär gesucht. Schristl. Angebote unter 4529 an den Gießener Anzeig, erb. Reinliche Monatöfrau ne- furfjt. Licbigstr. 85 I. 05552 055311 Lanssran aut einige Wochen ges. Henielstr. 1011. Für Abhaltung der Wm- tcrkurse der Kreiswander- haushaltungsschule des Kreises Schotten soll eine Hallshllttllllßs- Lehrerill angestellt werden. Bewerberinnen wollen sich mit Lebenslauf und Zeugnisabschriften schriftlich beim Gr. Kreisamt Schotten Tie Fahrgänge 1860, 1865, 1866,1868,1869, ber Gietzener 2807 ^nrnilienblätter werb, gebunb. ob. nngebunb. zurückgekauft. Verlag d.Gießener Anzeig. Stellenangebote Radrennen auf der Hardt • Sonntag, den 13. Juli, nachmittags 3*|2 Uhr. Preise der Plätze: Tribüne (Loge) Mk. 1.50, Vorverkauf Mk. 1.20 Tribüne (num.) 9)tf. 1.00, „ Mk. 0.80 Sattelvlatz 'Dit. 0.75, -f. Bundesmitglieder Mk. 0.50 Stehplatz Mk. 0.25, reit Militär Mk. 0.20 Vorverkauf bei Mitglied Friesleben. Zigarrenihandlung, Bahnhofstrasse. währen- der Rennen findet Ronzert statt. 4535 Veranstalter: Rad-Club Germania, Giessen. k ■^Naturbühne im malerischen 5M.ühlbachtal. Zw5hüssen der St am mhurg derer vom undzumStein. Aufführung des ‘Weihefestspiels „flm Blomenstein“ von 5Keinz Qarrenz durch erste 5Künstler und 120 einheimische 5M.it- vriricende. Spielleitung: 3)r. phil. 5K. Stauch, Direktor des Residenz - Theaters in Wiesbaden. ‘Vaterländische Ansprachen berufener deutscher 5Männrr.Stein-ff edächtnis-Ausstellungim Schloss. Siet euch lang der Stadt und 5K.0h.en. ---------------Spieltage:--------------- 6^ TU 13., 16. und 19. Juli - 5 Uhr ä 3, 2 and 1 Mark darch den S'estspielaandiuss (Rathaus ui (Massm),die (Karka'.setäadGms and an der (Kasse. 3)r. Schubert 5JCasenclever (Bürgermeister d. d/adfSiad Gms. (Bürgermeister d. Stadt (Nassau. zum Gedächtnis des Reichsfreiherrn rotn und zum Stein und seiner Zeit vom--6r bis 19. Juli in fNassau a.d.£. Freitag, den 11. Juli. 8 Uhr, in Steins Garten: Festspiel v. Gerhart Hauptmann Vorgelesen von Th. Stiefenhofer (Stadttheater Aschaffenburg). v7/, Mit einer nationalpolitischen Einleitung d. Vorsitzenden und einer literarischen von Karl Neurath. Eintritt 30 Pfg. Mitglieder 20 Pfg. Veranstaltet vom Alldeutschen Verband. Direktion: Hermann Steingoetter. Dienstag, den 15. Juli 1913, abends 8 Uhr: Fünftes Operetten-GasispieB des Grossherzoglich. Knrtheaters Bad-Nauheim Unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm Nr. 116. Operetten-Preise! Operetfen-Preise! Abonnenten haben Preisermäßigung gegen Vorweis des 4. Ermässigungskupons. Neuheit! Zum ersten Male Neuheit- Hoheit tanzt Walzer Operette in 3 Akten von Leo Ascher. [C10/7 Kassenöffnung 7V2 Uhr. Anfang 8 Uhr. Ende IOV2 Uhr- Die Herren Studierenden geniessen Preisermässigung. Steins Garten? Donnerstag, 10. Juli, abends SV4 Uhr V. Abonnements-Koiizert Solist: Herr Wiggert, Dresden Cafe Ebel Telephon 586. Inh: Karl Ohm. Burggraben. Täglich Konzert der Künstler-Kapelle Henn 8 Personen. 8 Personen. Anfang 71/; Uhr. [4302] Sonntags 31'. Uhr- Kaffee bis 20 Pfg. per Pfund billiger* Machen Sie einen Versuch mit unseren Qualitätskaffees zu Mk. 1.40, 1.50, 1.60, 1.70, 1.80 hinter freHipediten Gießen, Seltersweg 59 Hota ranz cari Alsfeld, Butzbach, Darmstadt, Frankfurt a. M. etc. Tuchhaus LouisTrefF& Cie. Walltorstrasse 17 Telephon 643 Inventur-Ausverkauf vom 1. bis 14. Juli in Anzug-, Paletot-, Hosen- und Damenkostüm-Stoffen Rabattmarken trotz der bedeutend reduzierten Preise Einfache bis hochelegante Reise-Muster Weit unter Preis | | Aussergewöhnlich biiligj Damenwäsche Kinderwäsche J. KAAN JE. Telephon 893 Kreuzplatz 10 4250 Michel-Brikets anerkannt beste J^arke. Jahresproduktion 100 000 Waggons Vertreter: Eugen Braun, Cassel, w Telephon Ur. 4033 Bronzen Tubenfarben Spritzfarben Karbolineum Z Eifenlacke ” Tapetenkleber Sichel-Kleister u.-Leim son Tcl. 136. Nord-Anlage 13. „Haben Sie offene Beine, Krainpsadergeschwüre, Hautentzündungen, dann bringt 36ncn „Saludcrma" rasch Erleichterung." Aerztl. warm empfohlen. Dose 50 Pf. und 1 M. «stärkste s^orml bei W Kilbinger, Seltersweg 79 a, A. Noll, Bahnhoistr. 51, E. Noll, Kaiser-Drogerie. Carl Seibel, Frankfurter Str. 39, Trto Schaaf, Seltersweg39. _____________IsP/J_____________ Fr. toemie Settersweg 81 Tel. 1093 Bielefeld. Herrenwäsche Allein-Verkauf Krawatten Marke Gold-Globus Garantiert prima Qualitäten Spezial-Preislagen 1.50,2.— 2*0, 3.-, 3.50, 4.—. ?“*] Enaane Auswahl. Eiokocli-ippart aller erstkl. Systeme Eiiiaci tlüer Mtilapale F«liti!-Presao Press-Säeke usw. empfiehlt in groß. Auswahl und zu günstigen Preisen Glasermcister Kanzieiberg? Telephon 575. Edgar* a,,/‘ Borrmann Haue- u. Küchen- Geräte - Geschäft Tel. 165 Neustadt 11 Bilder mit und ohne Rahmen (Sinralmungen in allen Preislagen Bilderleisten u. Glas auch kleine Posten billigst Herren mit trockenem, sprödem oder dünnem Haar, das öit Haarausfall, Juckreiz und teptoip neigt, sei folgendes bewährte und billige Rezept zur Pflege des Haares empfohlen: Wö- chenilichlmaliges gründliches Waschen mit Zuckere fonv biniertemKräuter-Sham- poon iPak. 20 Pf.l, möglichst tägliches kräftiges Einreiben mit Zuckers Original- Ki-änter - Haarwasser