163. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 186 Gießener Anzeiger Erscheint IL-iich mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Gberheffen Tie „-ietzener Fa«iiiendlät1er" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt fir bti Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „rmibwirftchastlichen Zett, fragen“ erscheinen monatlich zweimal. Montag, U. August 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen UniversitätS - Buch- und Stcinbrudeteu 9L Lange, Dießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^tbl. Redaknonre^NL. Tel.-Adr.: AirzelgerDießelu aus KitarkfrWädtters Petersburger Erinnerungen Im nächsten Hefte von „Westcrmanns Monatsheften" beginnt Georfle (S Ic inow mit einer Reihe von Aufsätzen, die den verstorbenen Staatssekretär v. ttiixrlcn-®ä(fiter als N^enschen schildern. Dabei bringt Cleinow aus dem reichen brieflichen Nachlasse des Dipkonraten eine Fülle noch un- bekannten Nraterials bei, ivodurch Kiderlens origineller und unabhängiger Cl-arakter in interessanter Weise beleuchtet wird. Im Ial/re 1880 entschied Bismarck, daß er nach Petersburg gehen solle, „auf einen Posten, wo es viel zu tun gibt, ttw man viel lernen kann, sich viel in den Salons bewegen muß“. Mitten im Winter 1881 kam der jllnge Diplomat auf dem neuen, durch seinen großen Ches historisch gewordenen Felde seiner Tätigkeit an, und kurz darauf machte er bereits anläßlich der Neujahrsfcter eine große Hoffestlichkeit mit, die er in einem Brrefe vom 13. Januar 1881 ebenso anschaulich wie witzig geschildert hat. Der inlereffcntte Brief lautet: „Neujahr. Morgens ging ick auf einen Sprung aus die Kanzlei, gratulierte dem Botsäzafter zum neuen Jahr und fuhr schließlich im höchsten Gala zum Winterpalais, wo um 12 Uhr Neujahrscour war. Das Wintcrpalais ift ein kolossales, senster- und säulenbelaftetcs Steingebäude, das mehr durch seine Größe als durch seine Schönheit imponiert; das mächtige äußere Quadrat wird durch eine Menge Zwischengebäuve verbunden, so daß innen ein riesiger Raum sein muß; die Hinterfront geht auf den Kat am mächtigen Nclvaftrorn, jenseits dessen sich die Pauls- feste mit ihrem hohen spitzen Turm majestätisch präsentiert. Die eine Seitenfront stößt an die „Eremitage“, ein steinernes Gebäude, das einen kolossalen Borbau hat, der von gigantischen Granitsiguren getragen wird. Die vordere Seite zieht auf einen großen freien Platz, gegen den alle Plätze in Berlin — dem Umfang nach — ein Kiiiderspicl sind. In der Mitte des Platzes Tagt, von einem bedeutenden Engel gekrönt, die mächtige Älexandersäule hoch in die Luft, aus einem einzigen Granitblöck gehauen. Dem Winterpalais gegenüber wird der Platz halbkreisförmig von einem Alonstregcbäudc umschlossen, in dem außer dem alten Gort-, säzakoss eine gan,ze Menge Ministerien untergebracht sind. Die Mitte deö Gebäitdes, der Senat, wölbt sich in ungeheurem Bogen über die unten durchführende Fahrstraße. Der Bogen ist prachtvoll anzuschauen, unter demselben pfeift aber stets ein diabolisd)er Wind, der überhaupt — von Nord oder Ost kommend — hier ein regelmäßiger Olast ist, das Klima ungesund und die Kälte so empfindlich macht. Beim (Eintritt in das Wiuterpalais fand ich den mir von den Stuttgarter und Berliner Hofbällen her bekannten Mummenschanz aller möglichen Uniformen; da toanberte neben dem schlanken Chevalier-gardes-Offizier der mißgestaltete Japaner, nicht viel größer als ein Kind; baitebeii auf Filzsohlen der bekannte chinesische Marquis Tseng mit einer Brille und einem alten, garstigen, aber unendlich klugen Gesicht. In Samt und Pelz mit krummem Säbel und in Stieseln, die wie Strümpfe aussahen, stolzierte ein kaukasischer Fürst vorüber, zwischen unzähligen Hof- urid Militä mnis armen sah man den mit Edelsteinen (echt?) überladenen persischen Geschäftsträger hindurchschimmern; aben standen Wachen von Efievalier-gardcs mit dem riesi- gni Doppeladler oben auf dem Helm, von Tscherkessen m roten langen Rücken und mit den bekannten Kartuschen auf der Brust und von reich vergoldeteii graubärtigen Schloßgardisten. Nun ging es durch eine lange Reihe im- posanter Säle, deren einer einen köstlichen Blick in einen Wintergarten gestattete. Alle fremden Adissionen wurden nun nach Rang und Aneiennität — die deutsche Botschaft voran — halbkreisförmig in einem Zimmer aufgestellt. Ich wurde vom Botschafter iwch allen möglichen Gästen vorgestcllt, unter anderen auch dem reichen Stieglitz (cf. Neckarblättle); der türkische Botschafter sprach längere Zeit mit mir, und .zwar französisch, nicht türkisch. Die Türken und Perser behielten ihre Kopsbedeckung auf. — Aus aller Herren Länder lvaren Vertreter da: „Wer zählt die Völker, nennt die Namen, die gastlich hier zusammenkamen?“ Bei „aastlich“ will ich hier gleich, um etwaigen Mißverständnissen vorzubeugen, bemerken, daß alles nur Augenweide war; materielle Genüsse wurden nicht verabreicht! Endlich hörte man den Hof sich allmählich fieran- klopfen. Zuerst erschienen paarweise Acner, vom gemeinsten auswärts; dann in derselben Rechenfolge eine Anzahl KamMerjunlcr und -Herren, da gab5 alte und junge, schöne und häßliche, dicke und dünne, gerade und krumme, nüchterne und — nein, das waren sie doch alle, wenigstens taten sie so. Nach den Kammerherren kamen Generäle, Exzellenzen und solche Saären. Endlich erschien der Kaiser Alexander II., groß, schlank, elegant, aber doch recht alt. Er gab allen Missionschefs Ine Hand und sprach einiges wenige mit ihnen. Ich wurde vom Botschafter vorgestcllt, worauf Seine Majestät die allerhöchste Frage an mich richtete: „Württemberger?" und ich die aller- untertänigste Antwort gab: „Ja, Majestät." Damit schloß diese denkwürdige Unterredung. An den gleichfalls vorgestellten Eitgländer Hamilton richtete Seine Majestät eine ebenso lakonische Frage. Bon andern nachher befragt: „Qu’est-ce que S. M. vous a dit?“ antwortete Hamilton: „II m’a demande quelque chose, que je n’ai pas comprise, alors j’ai repondu, oui, Sire!“ — Echt englisch! Hinter dem Kaiser erschien der Cesare witsch (sprich: Cesarü- wilsch), ein großer, stattlicher, nicht posftiv magerer hübscher Mann, etwa was die Wiener „fesch" nennen, der mich ungefähr an den früheren Livingstone erinnerte. Er hatte zwei kleine Buben bei sich, wahrscheinlich eigenes Gewächs. Seine Gemahlin Dagmar, die der Kaiser gefüfirt hatte, sieht aus wie ein junges Mädchen, aber nicht eben wie ein allzu hübsches. Dann war ferner noch die Großfürstin Maria Panlowna und die Prinzeß Eugenie Dl^nburg da und eine Anzahl Großfürsten. Born Cesarewitsch abwärts hatten alle nichts zu tun, als, während der Kaiser cer feite, im Hintergründe zu stehen und dann beim Weggehen wreder hinter ihm herzumarschieren. Nachdem der kaiserliche Zug soweit durchpassiert war, kamen nun eine Maste Hofdamen and Hoffräulein, die ich schon oben aufspazreren lassen wollte. -Sie taten nichts, als vorbeidefilieren: daß es so viele Hofdamen gibt, kommt daher, daß dies nur ein Titel ift, der verliehen wird wie bei uns Kammerjunker und Kammerherr. Uebrigens schien mir bei der Auswahl dieses Damenparks mehr auf guten Charakter als schönes Aenßerc gefeben worden zu jein. Der russische biaixmv artige Haarschmuck, den all die Damen trugen, sah übrigens recht gut aus. Nachdem auch diese Augenweide vorüber, kam noch einiges männliches Hofgefolge, dann gings dem Ausgang zu. Man trat sich gegenseitig auf die Hühneraugen und verabschiedete fidi." hessischer Parteitag der Sozialdemokratie. Die sozialdemokratisckie Partei im Großherzogtum Hessen hielt ihren diesjährigen Parteitag am Samstag, den 9., und Sonntag, den 10. August, in M ainz ab. Aus den 9 hessischen Reecke tags Wahlkreisen nahmen außer dem gesamten Landesvorstende 9 Kreisvorstände und 99 Delegierte aus 91 Orten daran teil, außerdem die vier Reichstags-Abgeordneten Dr. David, -tr. Luessel, Hasenzahl und Ulrich, und die meisten Mitglieder der hestischen Landtags Fraktion, sowie vom Parteworstande auf Bcr lin das Mitglied Muller. Zum 1. Vorsitzenden wurde Ulncfr Oisenback, zum 2. Vorsitzenden Seel-Mainz gewählt. Bei ,)c>l setzung der endgültigen Tagesordnung entspann sich eine längere Aussprache über den Antrag, den Parteitag in Jena als befon deren Punkt auf die Tagesordnung zu setzen. Dr- David.wider prach deni energisch, da cs sich hier nur um Erörtertukg der Frage des Massenstreiks handele. Den Luxus einer Massenstreik Debatte könne man sich am Schlüsse der Tagesordnung besser leisten. Diese wichtige Frage könne man nur vrinzipicll bebau dein. Der Antrag wurde schließlich zurückgezogen und es ge langte die vorgeschlagene Tagesordnung zur Annahme, lieber Punkt 1, Geschäfts- und Kassenbericht, berichtete der Landes sekretär Neumann- Offenbach, der den vorliegenden gedruckten Bericht nocli durch längere mündliche Ausführungen ergänzte. Nach den, Geschäftsbericht hat die Partei gegen das Vorjahr m 6 Reichstagswahlkreisen um 897 zu- und in 3 Wahlkreisen um 167 Mitglieder abgenommen, im ganzen also nur einen Zuwachs von 730 Köpfen erhalten. Abgenommen hat fic tu den Wahlkreisen mit meist ländlicher Bevölkerung, zugenommen tu den Industriestädten und deren nächsten Umgebung. Charakteristisch ist das Beispiel von Offenbach-Dieburg. Im Sirene Offen buch und der Stadt Offenbach Hatto» sic eine Zunahme von 593 gegen 99 abgehende Mitglieder, in dem ländlichen Kreise Dieburg dagegen eine Abnahme oon '154 gegen 86 Zunahme. Ler Markenverkauf hat mit 317 000 in 1912/13 einen starken Rückgang zu verzeichnen gegen 1911/12 und 1910/11 nut 404 000 bezw. 352 000. Auf 100 für die Partei in Hessen abgegebenen Stimmen bei der letzten Reichstagswahl hatte sie 21,8 Mitglieder, während der Durchschnitt im Reiche 23,1 Mitglieder ergibt, also auch hier ein Minus gegen das Reich. Die Zahl der vereine hat sich von 258 in 1911/12 auf 275 in 1912/13 erhöht. Die Parteipresse, die vollzählich vertreten war, hat 32 354 Leser. Die Einnahmen und Slusgaben der Landeskasse betragen 24 314,30 Mark, das Vermögen 6250,94 Mark. In seinem mündlichen Vortrag betonte der Parteisekretär, daß es für die Partei vor allem notwendig fei, die Agitation unter den sogen. P a r t e i a n g e st e l l t e n stärker zu betreiben. Hier sei ein reiches und dankbares Arbeitsfeld. Dem Kamp um die Jugend sei die größte Aufmerksamkeit zu schenken. Es sei beabsichtigt, den bekannten Lehrer Sonnemann aus Bremen in Bälde eine Agitationstour durch ganz Hessen zur Hebung der sozialdemokratischen Jugendbewegung unternehmen zu lassen und Psingsten 1914 in Darmstadt einen Landesjngendtag abzuhalten. Die Frauenbewegung sei im Vorwärtsschreiten begrinen Dagegen gingen die Beiträge zum Bezirks-Maifelcnonds sehr schlecht ein. Der Fonds besteht noch aus 1969 Mark. In der Diskussion beantragte Dr. David^ den „Hessischen Landboten" wieder abzuschaffen und an dessen Stelle wieder den trüberen Kalender einzuführen, änderte aber fernen Amrag dahin ab: „Der Landes Vorstand möge erwägen, ob nicht der „Hessische Landbote" Zu einem Kalender ausgestaltet und im Herbste un ganzen Lande gratis verteilt werden könne." Dieser Antrag und der Geschäfts- _unb Kassenbericht wurden angenommen, ebenso ein Antrag Worms: „Der Landesvorstand möge erwägen, eine Frauen beilage für Hessen herzustellen und diese den Partcidruckerele'.r zum Selbstkostenpieise zuzustcllen." Weiter wurde eine lebhafte Agitation unter den Klerndau er n und 2a nbarbeiter n beschlossen, die Schaffung einer Brldungs- zentrale für Hessen dagegen abgelehnt. Für agitatorisch tätige Genossinnen sollen in Zukunft sogen. Lehrkurie eingerichtet werden. In seinem Schlußwort hob Parteisekretär Neumann gegenüber den Borwürfen, daß man es an der Agitation zur Einleitung einer Wahlrechtsbewegung fehlen laße, hervor, daß die Partei damit sick-crlich ein totales Fiasko zurzeft erleben wurde Man solle damit bis zu den Landtagswahlen rm nächsten Jahre warten. Dann werde diese Frage von selbir anuen. -cor eintntt in Punkt 2 der Tagesordnung begrüßten noch strobel-Mann- fieim und Müller-Berlin, letzterer für den ParteivRstand, die Taquna Ddüller sprach seine Freude aus, daß bei der all gemeinen (Stagnation im Reiche wenigstens in Hessen ein kleiner Fortschritt in der Partei festen st e l l e n sei, und betonte die Wichtigkeit der Jugendbewegung. lieber Punkt 2 der Tagesordnung: Bericht derLandtags- F r a k t i o n, der irn Druck vorlag, berichtete B u s o l d - Friedberg, der auch vor allem davor warnte, jetzt eine Dahlrechtsbewegung eintzuleiten Sein mündlicher Vortrag bestand hauptsächlich in einer sehr scharfen Kritik und Polemik gegen die Erste und Zweite Kammer und die Mebrhritsvarteien der Zweiten Kammer, National- liberale Zentrum, Bauernband und die sogenannte Wirtschaftliche Vereinigung Dem Wegzüge vieler tüchtiger Beamten müsse gesteuert werden. An die Spitze des Landes gehörten solche Kräfte, die mich imstande seien, Großunternehmungen, wie sie das Hessenland darstelle, auch zu verwalten. Die hessische Zweite Kammer sei in ihrer heutigen Zusammensetzung zu positiver Arbeit nicht fähig. In der Aussprache fam es zu einer langen Auseinander- lepung über die landwirtschaftlichen Genosiem'chaften. Ein Antrag, die Landtags-Fraktion möge dahin wirken, daß die Stempelsteuer für Fa brr öder erst bei 2000 Mk. beginne und nicht wie bisher bei 1500 Mk. gelangte zur Annahme. Bei diesem Punkt der Tagesordnung kam es zu erregten Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Delegierten und Ulrich, denen letzterer Bosheit vorwar s, woraus diese -mit „Gemeinheit" Quittierten. Eine Flut persönlicher Bemerkungen ergeht sich in den Saal. Als Punkt 3 bebanbette Abg. Dr. David-Mainz das Thema: Stellung der Sozialdemokraten zur Steuerfrage. Er betonte ?-unächst die prinzipielle Ablehnung der Heeresvorlage, um bann die 'ozialdemokratische Zustimmung zu den Deckungsfragen in einstündiger Rede zu begründen. Dabei machte er die interessante Mitteilung, bar die sozialdemokratische Fraktion beabsichtige, zu gegebener Zeit durch eine Anfiage im Reichstage, ob die Besteuerung der Fürsten auch erfolgt fei, diese wichtige prinzipielle Frage fti vollem Umfangt erneut aujzurollen, und namentlich die liberalen Parteien zur Stellungnahme zu zwingen Die Frage des Massenstreiks umging David vollständig Folgende Entschließung gelangte gegen eine Stimme zur Annahme: Der Parteitag stellt sich auf den Boden der von der Reictis- tags-Fraklion zu den Deckungsvorlacien abgegebenen^ Erklärung, und billigt ausdrücklich die Zustimmung der Fraktion zu den beiden Bcsitzsteuergesetzen. Punkt 4 betraf daS neue hessische Kommunal- Programm, da>.- un Entwurf gedruckt ivrlag. Hierüber sprach Redakteur Bruhns Oftenbach. Es liegen hierzu eine sehr große '.'In- '^ahl Ab°änderungsanträge vor, die in der übergroßen Mehrzahl angenommen nmrden. Zur Annahme gelangten u. a. ein Antrag auf Herausgabe eines Führers durch das neue befiiidx* OVemnnbe- steuergesetz, auf 'Mdaltnng einer Koiii'eren; der s»zia Idem >kratisclvn Gemeindevertreter Hessens im Saufe des Winkers. Fn der criüui’- abstimmung wurde das neue sozialdemokratische Kommunalpri- gramm angenommen, und bann der alle Landesvorttand durch Zinns wiedergewahlt. Daraus schloß Ulrich die Tagung mit dem üblichen Hoch. Aus Gießen, 11. August 1^13. Trinker-Fürsorge st eUe für Stadt und Landkreis Gießen, Gießen Asterweg 9. Sprechstunde jeden DienStag abend 6'/, bis 8 Uhr. . "Die G r o ß fi. S t o a t ß f ch u l d e n k a s s e macht bekannt: Tie kostenfreie Ausgabe neuer Zinsscheinbogen (Fälligkeitstermin 1. April 1914 bis einschließlich 1. Oktober 1923) zu Schuldverschreibungen der 3l/i prozentigen Staatsanleihe vom 24. Juni 1898, Serie I, findet gegen Einreichung der ErnenerungSscheine (ZinSscheiuamveisiingeu) bei nachbezeichneten Stellen statt: in Darmstadt: bei der Großh. SlaatSschuldenkasse, Luisenplatz 2, der Hessischen LandeSfiypotfiekenbcmk, Nkoseiftraße 27, und bei der Bank ur Handel und Industrie; an anderen Orten d e s G r o ß fi e r z o g t u m S: bei den Großh. Beftrkö'assen und den mit Bersefiung von Bezirkökassengefchästen betrauten Dienststellen; in Frankfurt a. M. und in Berlin: bei der Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank). Bei Einreichung der ZinSscheiu - Anweisungen ist ein nach Nummern geordnetes Verzeichnis in zweifacher Ausfertigung mitzuliefern. Das Formular hierzu wird von der Großh. Staatßschuldenkasie und den genannten Ausgabestellen unentgeltlich abgegeben. •• B a b n v e rs o n 9 l i e n. Innerhalb deS Eisenbahn- direltionsbezirks Frankfurt wurden In der Zeit vom 1 April 144 30. Juni 1913 aus Anian längerer Eisenbcibndiennzeit cuunaline Vobmulogcn gezahlt: nach 20jäbriger Eisenbalmdiensizeit je -0 9Jlf. on 34 'Uibcilcitcr, nach 25jäbtigci Eisenbabndicnstzeit je 50 Mk. an 46 Arbeiter, nach 30jähriger Eiseiibahncileiistzeit 60 Mk. an je 17 Arbeiter, nach 35|ä()riger Eisenbahndiensfteit je 80 Mk. an IG Arbeiter, nach 4'ijähriger Eiscnbahndienstzeit je 10') Dtk. an 10 Arbeiter, nach 45)ähriger Eisenbahndiensizeit je 200 Mk. an 2 Arbeiter. An diesen Zulagen sind 12 Arbeiter auS G t e ß e n beteiligt. - Ernannt wurden: Komniiss. Eisenbahnassistent Reinig in Vilbel zum Eisenbahnassistenten, VaDefrfiaffncc R 11 v P cr. ut Lauterbach zum Lademeisler, die 91 uöbelfer Schönberger zn Fehl-Ritzhausen und Amend zu Tieis zn Eisenbahngehilfen. versetzt wurde Rangiermeister B i e r m a n n von Frankfurt nach Friedberg. Tie Prüfung znm EisenbabnbetriebL'ing.emeur bestanden die technischen Eisenbahnsekretäre Holler und R ö d d e w i g zu Frankfurt (früher zn Gießen! Gestorben sind: Cbcr- babiialfiflent König und Kanzlist Herrman^ zn Darmstadt. Eine Belo h n u n g erhielt Hilfsbahnwärter Förster zn Akeerholz für Abivendimg einer Belriebsgefabr DieiistanSzeichnnngs- sckinüre erbielten für fünfjährige zufriedenstellende Dienstzeit : Reservelokomotivführer Krause m Bondorf, Lokomotivheizer Rocke r und Schramm in Hungen und Albach in Friedberg, Eifenbabnqebilfe Wall in Bad - Nanheim, Battenfeld in Gießen, Schaffner Krämer und L u h in ßliefien, Weichensteller 2en ; in Bad-Nauheim, Panek in Gießen, Rangierführer ö a l) n in Gießen und Becker in Braunfels; für zehnjährige znfriedenstellende Dienstzeit: Eisenbahngehilfe S ch ä f c r tu Herborn und B u ß in Butzbach, Weichensteller I 1 ge in Burgsolms, 9iangier- fiihrer H e u s e r in Alsfeld, Gast in ''-acbetileid), Bahnwärter Wenzel in Langsdorf, vild in Katzenfurt, Weller in Tuten' Hofen, Bahnhofswärler Grothe in Betzdorf •• Einteilung der Bahnmeistereien m Gießen. Am 1. September wird in Gießen eine neue Bahnmeisterei errichtet mit der Bezeichnung Gießen 2. Der neuen Bahnmeisterei 2 werden alle Signal- und Weichenstellwerke, Telegraphen-, Fernsprech- und Blockanlagen, elektrische Uhren, Unterhaltung der Stellwerksgebäude, Erfrischungtzstation und Lohlensaureiimfüllstation für KeroSbeleuchtung zugeteilt. ** Der Kriegervereiusbezirk Gießen von der Kricgerkameradschaft Hassia hielt gestern unter Leitung des Ae- zirisvorstehers D aa'o-Lollar seinen 2. Bezirkstag im Felsenkeller ab. Sämtliche 40 Vereine des Bezirks hatten ihre Vertreter dazu entsandt. Lehrer Daab eröftnete die Verhandlungen mit einer Ansprache, in der er die Bedeutung der Zahre 1813—1913 würdigte. Philipp Lepper-Beuern, der 25 Jahre im Dienst des Kriegervereinswesens gestanden hat, erhielt die von der Hassia gestiftete bronzene Denttnünze. Die lose Vereinigung der ehemaligen 116er des Bezirks Gießen überreichte dem Berirksvorsteher Daab und dem Bezirksrechner Volkmann-Heuchel heim je rin Geschenk. Dann erfolgte der Bericht über den Hassiatag in Hirschhorn. Rechner Volfinann-HeuchelhKm verliest die Fahresrechnung, die Einnahmen betragen 334,75 Mk., die Ausgaben 308,23 Mk., die M itg lieber beiträge 151,50 Mk. Zur Unterstützung an den beim Scheibenschießen verunglückten Kameraden M. Volp in Ober-Seibertenrod wurden 125,85 Mk. abgesandt. Der Hassiatag 1914 findet in Butzbach statt. Bei der Vorstandswahl für die nächsten drei Zahre wurden durch Zuruf wiedergewählt: Bezirksvorsteher Leftrer Daab-Lollar, Stellvertreter Landtagsabg. Bürgermeister Leun-Lollar, Schriftführer Kanzleirat Schiff nie-Gießen und Lel-rer Keil-Klein-Linden, Rechner Volkmann-Heuchelheim. Auch das Scknedsgericht verblieb auf weitere drei Jahre. Tas Bezirksfest 1914 erhielt der Verein Leihgestern, der sein 40jähriges Bestehen damit verbindet. Eine längere Aussprache erfolgte über das Regimentsfuriläum der 116er. Verschiedene Wünsche wurden dabei vorgebrack'4. Staatsanwalt Trümpert teilt mit, daß die Berirks- svarkasse Gießen 200 Mk. für bedürftige Veteranen innerhalb des Sparlässenbezirks gestiftet habe. Die Vereinsvorsitzenden des Bezirk- sollen die (Angaben an ihn ritfcien. Der Bezirksvorsteher teilt mit, daß die Gewehre, M-Krell 71—84, mit Aufgeld gegen Modell 88 umgetauscht werden Sinnen. Die Erhöhung oer Veteranenbeihilfe muß beim Bürgermeister beantragt werden. An alle Vorsitzenden wurden die ppm Präsidium herausgegebenen Schießvorschriften verteilt. Landkreis Gießen. r. Birklar, 11. Aug. Am Samstag, 9. ds. Mts., Gourde dem neugewählten Bürgermeister Johann Müller ein Ständchen mit Fackelzug dargebracht. Herr Gust. Müller hielt eine Ansprache, wofür der Bürgermeister herzlichst dankte.. Der vom Bürgermeister veranstaltete Ball nahm einen auS- tzezeichueten Verlauf. Kreis Büdingen. l. Bedingen, 10. Ang. Gin en Ausflua an ine Edertal sperre wollen der Obst- und Gar tenbauve rein uni) die Bürgermeister des Kreises am 16. und 17. August ianssühren. Auch Kassel und Wilhelmshöhe werden bei dem Ausflug besucht. = Nidda, 10. Aug. Die hiesige Gendarmeriesbatian, chat gestern Telephonanschlirß erhalten. Damit ist einem cschon lange tiefempfundenen dienstlichen Bedürfnis entsprochen worden. Starkenburg und Rheinhessen. m. Offenbach, 11. Aug. Unter zahlreicher Beteili- lgung der gesamten katholischen Bevölkerung wurde am ^heutigen Montag die feierliche Weihe der im Zuge der Mebererstraße errichteten neuen St. Marienkirche durch ?den Bischof Kirstein in Mainz vollzogen. m. Offenbach, 11. Aug. In der Sonntagnacht wurde der Kriminalschutzmann Emil Boller in der Ausübung seines Berufs durch einen Stich in die Lunge lebensgefährlich verletzt. Ein Friseur, dem er zu Hilfe kam, wurde ebenfalls durch zahlreiche Dolchstiche lebensgefährlich verletzt. Der Messerheld wurde verhaftet. Kreis Wetzlar. w. Wetzlar, 10. Aug. Wieder verschwindet ein Stück von Alt-Wetzlar, die Holzstege nach der Lahninsel. Sie sollen durch neue, zeitgemäße Fahrbrücken ersetzt werden. — Der diesjährige Bullenmarkt, verbunden mit Prämiierung von Bullen, ist auf den 27. August festgesetzt. Lu Mch«-fahrt. . „ — Das Militärluftschiff „Z. 1" das am Samstag früh in Leipzig zum Fluge nach Frankfurt a. M. aufgestiegen war, ist um 11.25 Uhr über Frankfurt erschienen und um 11.40 Uhr gelandet. — Die Festlegung der Lustwege. 'Säe bereits im S?$re.,1910 begonnenen Bemühungen der französischen National- Liga für Luftschiffahrt, in Frankreich ein großes Signalnetz zu schaffen, das Fliegern und Luftschiffern die Orientierung und dre Jnnehaltting ihres Fahrplanes erleichtern soll, har einen neuen für die Praxis der Flugkunst wichtigen Erfolg zu verzeichnen. Die Liga hatte bekanntlich bereits gemeinsam mit dem Ministerium der öffentlichen Arbeiten einen Orientierungsplan ausgearbeitet, der Frankreich gewissermaßen in eine Reihe von Luftzonen einteilt. Nun kam es darauf an, diese Einteilung durch Zeichen und Signale für die Luftschiffahrt fruchtbar zu machen. Bei dem jüngsten Kongreß der französischen Gasfabrikanten, der in Toulouse stattfand, wurde auf Antrag des Vorsitzenden des Ausschusses für Lustsignale der Beschluß gefaßt, nach diesem sogen. Qumtonschen System die oberen Kugelabschnitte sämtlicher großen Gasometer in Frankreich mit einer der Einteilung in Luft- tzoncn entsprechenden Numerierung zu versehen, so daß künftig cher in den Höhen schwebende Flieger oder Luftschiffer sich auf Grund dieser Zahlenzeichen sofort orientieren kann. Landwirtschaft. — Schafbockauktion zu Götzen bei Schotten. Der Landwirtichastskammer-Ausschuß für Öberhessen schreibt uns: Die starke Beteiligung der Schaszüchter an der Schafbockauktion des Landwirtschastskammer-Ausschusses kann als ein Zeichen wachsenden Interesses für die Schafzucht und steigender Wertschätzung guten Zuchtmaterials betrachtet werden. Aus den Stamm- fchäfereien zu Götzen und Bobenhaufen wurden 34 Lammböcke zur -Versteigerung gestellt, die sämtlich Kaufliebhaber sanden; ein Teil der erschienenen Käufer mußte unverrichteter Sache weggehen. Die mit dem durchschnittlichen Gestehungspreis von GO Mk bewerteten Lammböcke erzielten einen Mehrerlös von rund 2500 Mk., der jedoch den Steigerern prozentualisch wieder zurückerstattet wird; außerdem gewährt der Landwirtichaftskammer-Ausschuß aus dre um den Mehrerlös reduzierten Steiqvreise 20prozentige schüsse an Oberhessische Gemeinde-, Gesellschasts- und zur Land- wirtfchaftskainmer beitragspflichtige Privatschäfereicn unter der Bedingung, daß die so beschafften Zuchttiere in den betreffenden Be- stinimungsortcn zur Zucht verwendet werden und vor Ablauf von zwei Teckperioden nicht ohne Zustimmung des Landwirtfchasts- tannner-Ausschusses veräußert werden dürfen. Die teuersten ugd wertvollsten Böcke wurden von den Gemeinden Nieder-Gemünden, Hombera, Geiß-Nidda, Ranstadt, Treis, Annerod, Utia, Trais- Münzenberg, Dauernheim und von der Gutsvcrwaltung Lich erworben. DaS Zuchtinaterial wurde durch die naßkalte Witterung Dieses Sommers in seiner Entwickelung etwas beeinträchtigt, so daß es nicht in gleich guter Veriaffung wie im vorigen Jahre zum Verkauf gestellt werden konnte. Das Urteil über dessen hervorragende Geeignetheit zur Verbesserung der Landschaszucht kann nach den nunmehr dreijährigen Erfahrungen als abgeschlossen gelten, denn in den Herden, in denen es Verwendung fand, fällt die Nachzucht durch größere Wüchflgkeit, bessere Korperbeschaffenheit und Knochenltärke selbst dem Laien sofort t>is Auge; ebenso haben sich die Wollerträge nicht unerheblich gesteigert. * Ernteschäden, in Amerika. Aus Missouri, Kan- sas urö Oklahoma werden schwere Ernteschäden durch Hitze und DürreHemeldet. In den Städten und Ortschaften herrscht Wassermangel. Die Brunnen sind ausgetrocknet. Geriehts-aal. * Die Krupp-Prozesse. Das Wolff-Bureau teilt mit: Durch einen großen Teil der Presse geht eine Meldung der „Braunschweigischen LandesKeitung", oaß gegen das gesamte Direktorium der Firma Krupp Anklage erhoben worden sei und daß sich diese Herren neben dem früheren Bureauchef der Firma Krupp in Berlin, Brandt, vor der ersten Strafkammer des Landgerichts Berlin I in der ersten Septemberwoche zu verantworten hätten. Demgegenüber erfahren wir, daß eine Anklage bisher überhaupt noch nicht erhoben worden ist, daß vielmehr die Akten der Staatsanwaltschaft sich noch beim Kriegsgericht befinden und dem Untersuchungsrichter noch nicht zurückgestellt sind. Daher kann von einer Terminansetzung keine Rede sein. Die Meldung ist daher in allen Teilen falsch. Kleine Tageschronik. In Maulburg bei Schopfheim versetzte der Malermeister Vetter in angetrunkenem Zustande seinem 80jährigen Vater, der es abgelehnt hatte, für den Sohn zu bürgen, sieben Dolchstiche rn den Kopf. Der Vater Ivar sofort tot. Aus Benfeld bei .Erstein (Elsaß) wird gemeldet: Die erst vor einigen, Jahren neu errichtete Spinnerei und Weberei von Bach u. B l o ch ist am Samstag früh vollständig niedergebrannt. Tie Ursache des Brandes soll, wie verlautet, das Heißlaufen eines Wellenlagers bilden. Lingesairdt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Reiskirchen, 10. Aug. Die bevorstehenden Gemeinderatswahlen find auf den 20. September festgesetzt worden. Für die ausscheidenden Mitglieder, welche eine Wiederwahl abgelehnt haben, müssen Kandidaten aufgestellt werden. Genannt werden die Herren Karl Jünger, Landwirt, Philipp Zimmer, Maurerpolier und Philipp Damnl, Maurer. Bedauerlich ist nur, daß die Gemeindevertretung nicht mehr Rücksicht auf die in Gießen arbeitenden Wähler nimmt, für welche die Teilnahme an beri Wahl, die um 5 Uhr beendet sein soll, einen Verlust von 2—3 Lohnstunden bedeutet. Märkte. tb. Gießen, II. Aug. Heu- und Stroh markt. Die Zufuhren an Heu auf Oswalds Garten, die eine Zeitlang ganz aufgehört hatten, sangen jetzt wieder an, das Geschäft zu beleben. In voriger Woche wurden täglich 3-4 Wagen Futter verhandelt und zwar der Zentner zu Mk. 2,40—2,60; Stroh kommt jetzt nicht an den Markt. (Nachträglich eingegangen.) Bad-Nauheim. Aufgebote: Juli 12. Georg Schneider, Bankbeamter in Wiesbaden, mit Katharina Henriette Luise Wiechard in Bad- Nauheim. Geburten: Juli 6. Dem Schutzmann Heinrich Mvm- berger em Sohn, Willy Georg. — 14. Dem Handarbeiter Bernhard Krauß ein Sohn, Emil Wilhelm. — 15. Dem Taglöhner Bernhard Stoll VI. ein Sohn, Friedrich Karl. — 16. Dem Chauffeur Georg Schneider II. ein Sohn, Rudolf 'Georg. — 17. Dem Juwelier Gustav Neichardt eine Tock)ter, Gertrud Karo- lmc. — 19. Dem Schmisdemeister Hugv Fatum eine Tochter, Henriette. — 24. Dem Handarbeiter Johannes Wagner ein Sohn, Ferdinand Karl. — 29. Dem Buchhalter Emil August Vetter eine Tochter, Anna Gertrud. _ S ter befall e: Juli 1. Margarethe Engel, geb. Rumpf, Parkarberterm, 67 Jahre alt. — 3. Hartmann Salzmann, Badewärter, 55 Jahre alt. — 4. Katharine Steuernagel, geb. Hartmann, 67 Jahre alt. — 7. Ludwig Friedrich Rühl, 2 Jahr» alt. — 13. Elisabetha Hartmann, geb. Zimmer, Privalin, 83 Jahre alt. — 22. Karoline Emma Weibler, 2 Jahre alt. Lang-Gons. Geborene: IM 31. Dem Landwirt Heinrich Konrad Spies eine Tochter, Emma. — Aug. 6. Dem Taglöhner Heinrich Zahrt ein Sohn, Wilhelm Heinrich. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Wetter HD LS c s Aug. 1913 1 ö 8f Je *-> w XD ro £ 10. 2'b 745,8 16,7 9,5 67 10. 926 747,7 11,1 9,3 94 11. 7“ 748,4 11,6 9,9 97 Höchste Temperatur am 9. Niedrigste w , 9. Niederschlag: 2,7 mm. SW 2 8 Bew. Himmel SW 2 3 SW 2 10 Nebel bis 10. August — -u 17,1 ’ c. , 10. , = + 9,64 C. Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" i. V.: K. Neurath. M m nr m M V M WM MMIsW rr- nn FABRIK- ANSICHT j Salem Aleikum g SalemGold Cigaretfen. PreisN? 314 5 ö 8 10 314 5 6 8 lOPfg.d.Sfck.; Orient.Tabaku.Cigareffen-föbrfk.: Dresden,JnliliugcZieiz;/ : Hoflieferant SMdKomgsvSaAsen - H Trusffrei! ©] 2. Ziehung 2. KL 3. Preuss.-Süddeutsche (229. Königficb Preoss.) Klassen-Lotterie Ziehung vorn 9. August IBIS vormlttagB. Auf Jede gezogen» Kammer sind rwel gteleh hohe Gewinne gefallen, end rwxr Je einer saf dlo Loee gleicher Äirmeer in den beiden Abteihmxen I and n Hu die Gewinne über »6 Mark sind den betretenden Nummern ln Klammern beige fügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 308 24 36 63 666 718 024 1130 32 283 396 580 Ml 968 2040 6t) 212 346 631 72 690 871 3066 326 93 536 4 2 672 79ö 884 989 1200] 4045 [10000 ] 200 64 463 661 895 5104 9 1300) 16 [200] 22 253 471 605 703 79 6017 41 151 239 367 417 19 95 809 91 92 935 [200] 7067 148 243 68 360 409 611 666 708 6185 630 744 »066 698 648 920 10197 277 600 11 [200] 614 40 (200] 754 [200] 804 909 11201 19 62 782 984 12092 162 271 481 618 41 60 881 94 960 13341 82 [200] 738 98 937 14170 88 343 67 503 627 786 869 926 1 5141 63 65 294 616 707 72 96 935 95 [1000] 1627 1 8 4 379 651 17117 317 668 717 1 8285 609 1 9017 780 20407 87 94 677 813 21163 231 [200] 581 911 22064 432 37 46 83 679 976 23106 477 989 24183 71 314 496 678 2 5 208 613 949 2 6008 79 109 681 27050 90 116 364 640 869 2 8727 2 9131 476 [200] 567 [400] 634 1 30015 40 77 533 744 3 1 092 114 298 407 575 32038 178 229 324 62 [200] 62 82 400 669 837 45 903 28 33151 63 697 3 4433 90 948 35110 45 446 646 703 3 6013 [ 600] 218 385 445 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»61 318 68 73 660 775 [500] 115129 60 63 486 682 841 43 967 [300] 116200 29 848 117330 63 81 415 974 990 118 184 216 428 996 [200] 119066 97 118 450 426 690 726 73 846 990 120003 111 69 477 97 [400] 516 51 [200] 624 896 933 66 121238 464 966 122618 76 824 123277 329 66 470 603 68 802 83 124014 83 270 902 125081 643 66 600 [200] 687 926 1 26074 24 64 434 603 28 719 90 909 24 48 84 127217 680 773 128019 168 202 426 44 629 926 129006 57 164 87 824 730 986 .12 215 665 37. 640 856 14 5 293 419 823 37 1 46157 147062 306 496 921 60 490 695 292 691 710 146172 207 90 708 871 150109 184 206 601 627 816 17 27 149006 68 128 380 445 633 130190 319 460 622 96 1 3 1 200 492 990 1 3-467 622 98 778 881 133074 97 147 681 667 947 134131 246 601 70 607 21 707 87 900 1 4 1 3 5 640 718 970 73 186037 147 66 601 22 867 70 137060 146 [200] 211 98 718 138534 692 769 826 28 69 928 139145 622 72 795 [300] 827 93 95 ------ --- 820 151637 809 95 969 79 15 2466 76 863 1 5 3236 627 776 806 973 1 5 4205 43 693 903 1 5 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837 58 788 190018 126 343 426 728 81 967 1 9 1 277 345 421 626 634 716 46 1 92086 212 23 74 932 1 93118 13001 213 310 600 1 94066 135 461 863 933 1 95370 438 689 862 ( 200 ) 034 1 96100 20 678 768 1 9 7 247 810 05 188071 115 466 612 23 733 80 981 199049 145 259 760 200095 [1000] 220 44 91 361 78 544 64 201 087 126 239 93 673 763 064 2 0 2008 28 124 67 373 401 087 203106 281 309 478 603 76 837 204062 [400] 213 68 648 840 [ 200] 974 205448 [200] 660 82 90 866 88 200031 637 [200] 887 2 9 7 062 366 60 429 [400] 571 82 2 0 8263 336 37 432 73 780 961 20 9037 203 404 995 21 0210 112 89 585 819 211042 161 444 580 212378 692 779 213094 196 309 86 89 614 15 983 214213 741 [-300] 215044 282 [200] 546 963 219260 318 77 429 566 614 69 790 817 967 217049 T49 54 M7S26 1390} 88-807 215014- 4&H0001-46S LTL 2. Ziehung 2. Kl. 3. Preuss.-Süddeutsche (229. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 9. August 1918 nachmittags. .Anf Jede govofrene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und «wer Je einer auf die Loen gleicher Nummer In den beiden Abtellumren I und U Nnr die Gewinne über 96 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewühr ) (Nachdruck verboten.) 24 194 239 385 431 774 892 901 2 65 1063 102 466 919 2050 422 36 550 643 817 73 969 3219 580 644 887 958 406" 119 437 70 539 600 [200] 754 63 844 5418 801 903 23 88 6126 384 534 48 644 7294 659 1200] 950 88 8088 382 429 40 76 834 943 9007 8 1300] 69 181 92 688 785 10260 99 553 944 50 86 11003 63 98 287 431 869 82 12114 [300] 238 944 13140 631 802 957 14142 526 799 15115 [200] 433 [300] 16162 98 604 787 910 17181 249 [3001 340 94 18054 449 600 13 884 19122 53 [400] 67 207 68 482 534 629 20167 561 704 808 2 1 079 302 430 674 998 2 2687 794 23036 [600] 366 462 668 610 34 [200] 764 24177 267 372 [200] 625 624 931 97 25068 69 170 302 16 34 646 49 877 903 26017 107 27 [500] 239 326 654 90 27177 610 31 738 2 8092 124 474 643 53 78 737 816 29196 398 427 30166 59 31192 750 79 972 32166 230 414 532 834 40 (600) 33241 67 68 681 704 902 34432 627 811 941 [200] 44 74 82 35457 951 36105 43 296 461 628 74 964 83 3 7033 96 306 612 789 874 924 3 8210 616 68 679 731 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Klasse der 8. Preuesisch^tid^ deutschen Klaesea-Lorterie findet am-lO.-jtod Uu Sen- - taafcer 1S13 statt. ~