le ■Safet». Echtes '°Äe Bank. - ^ohn. Homburger. - : 9,Mb'«*«= 6* •ST *•* MUche Srt ,W»m! sg L vitubouer. liche Crediibank. - Mo-GeseWasl Sb®. 'Ke Handelsbank - c Handel und Gewerbe : Allgemeine WM ^bergische Vereinsb^ erk r befindliche |== IGEL Werken von e== istrument in en versehen- - ligt sich die Zur Besich- ntes lade ich - a10/, rant ersweg 91 g fahr# L'ZL^ äenu-MewM" fflitbunnem.lW1 - zumal wenn M iff, durftet und W LdesHaareöcm^ P,H lombimcttem Lr - Shampoon W, daneben regl kräitiqes Emrewcn äSSS?*fe '11 oll, *$• -k öjrn “ Landbutter i *%Sel a neue Marion ^Primaneue. .. > *;f£Ä! iS«*r l&rfc Zweiter Blatt Erscheint tigllch mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Oberheffen Die „«iehener Zamtlienblatter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, daS „Kreisblatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeit- fragen” erscheinen monatlich zweimal. 165. Jahrgang Gießener Anzeiger Dienstag, 10. Juni 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnioersitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Drnckerer: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: e=s^51. Redaktion. 112. Test-Adr.: AnzeigerGleßen. Die Koften 6er höheren Schulen. rb Darmsl adt, 8. Juni. Unter den Regierungsvorlagen zur Reform der Bcsoldungs- ordnung befindet sich bekanntlich auch eine solche, nach welcher ein Teil des Mehraufwandes für die höheren Schulen von den Gemeinden getragen werden soll. Nach den neuerdings von der Regierung auf Wunsch des Finanzausschusses vorgelegten Kostenberechnungen stellten sich nun seither die Gesamt- zuschüsie der Gemeinden zu den Kosten der höheren Lehranstalten auf 571171 Mk., für die acht in Realschulen umzuwandelnden höheren Bürgerschulen auf 82 255 Mk. und für die übrigen höheren Bürgerschulen auf 49 733 Mk., in Summa also insgesamt auf 703 159 Mk. Tiefe Zuschüsse der Gemeinden würden sich nach der neuen Regierungsvorlage nach den VoranschlagSbeträgen für das Rechnungsjahr 1913 mit Einschluß der Zulagen für 1913 auf zusammen 956 731 Mk. belaufen. Nach einem Amendementvorschlag des Abg. Henrich würde sich diese Summe auf 893 422 Mk. ermäßigen. Die Entlastung der Staatskasse würde nach der Regierungsvorlage 341 138 Mk., nach dem Anträge Henrich 277 829 Mark betragen. Im Hinblick auf diese immerhin nicht unwesentliche Mehrbelastung der Gemeinden werden einige nähere Zahlen darüber von Interesse sein. Die Stadt Tarn,stadt hatte 1912 bei einem Umlagebedarf von 3 672 000 Mk. zu den Kosten der höheren Lehranstalten 190 176 Mk. beizutragen, nach der vorgeschlagenen Skala der Regierung 254 895 Mk. Die Stadt Mainz mit einem Umlagebedarf von 3 778OOOMk. für 1912 zahlte einen Kostenbeitrag von 95 577 Mk., nach der neuen Skala soll sie 102 224 Mk. zahlen. Offenbach mit einem Umlagebedarf von 4 581 000 Mk. für 1912 zahlte seither 78 268 Mk. zu den Kosten der höheren Schulen; nach der neuen Skala stellt sich der Zuschuß auf 103 575 Mark. Gießen mit einem Umlagebedarf von 1 086 OOO Mk. für 1912 zahlte 50 808 Mk. Zuschuß; es soll auf 71 904 Mk. erhöht werden. Worms mit 1549OOO Mk. Umlagebedarf für 1912 zahlte 39 440 Mk. Kostenzuschuß, der nach der neuen Skala auf 59 781 Mk. erhöht werden würde. Nach dem Vorschlag des Abg. Henrich würden sich die Kosten für Darmstadt aus 214 979 Mk., für Mamz auf 90652 Mk., für Offenbach auf 106 541 Mk., für Gießen auf 78 512 Mk. und für Worms auf 62 537 Mk. stellen. Sehr fühlbar werden die Ziischüsse in den meisten kleineren Städten steigen. So würde Bensheiui statt bisher 293 in Zukunft 12 681 Mk., Büdingen anstatt 960 in Zukunft 10 8-1*5 Mk., Friedberg anstatt 10 000 45 249 Mk., Laubach anstatt 4500 11 879 Mk., Heppenheim anstatt 27 671 18 303 Mk., Alsfeld anstatt 16 405 12 984 Mk., Gernshenn anstatt 7500 Mk. 11 645 Mk., Groß-Umstadt anstatt 7500 18 172 Mk., Michelstadt anstatt 4300 Mk. 16 408 Mk.. Wimpfen 'anstatt 6264 Mk. 9619 Mk., Butzbach anstatt 7500 Mk. 12 771 Mk.. Alzey anstatt 75OO Mk. 15 711 Mk., Bingen anstatt 9000 Mk. 19 126 Mk. und Oppenheim anstatt 7500 Mk. 15 206 Mk. Kosten zu den höheren Schulen beizutragen haben. In Dieburg würde sich der Betrag von 8187 Mk. auf 8056 Mk., in Groß-Gerau von 12 086 Mk. auf 10 485 Mk., in Langen von 7834 Mk. auf 11 549 Mk., in Neu-Isenburg von 9088 Mk. auf 5863 Mk., in Bad- Nauheim von 28 000 Mk. auf 29 459 Mk., in Grünberg üo« 4467 Mk. auf 2103 Mk., in Lauterbach von 6980 Mk. aus 8486 Mk. und in Schotten von 563 Mk. auf 7191 Mk. verändern. Die staatlichen Zuschüsie zu den Kosten der höheren Mädchenschulen berechnen sich nach den Voranschlags- beträgcn für das Rechnungsjahr 1913, wenn ein Drittel der durch Einnahmen iiicht gedeckten persönlichen Kosten auf die Staatskasse übernommen wird, auf 58 944 Mk. Davon ent- fallen auf Darmstadt mit 159 634 Mk. persönlichen Kosten für die Viktoria- und die Eleonorenschule 10 814 Mk., aus Mainz mit 153 994 Mk. persönlichen Kosten für die höhere Mädchenschule 21 631 Mk., auf Offenbach mit 91641 Mk. persönlichen Kosten 11 197 Mk., auf Gießen mit 60 052 Mk. 6051 Mk. und auf Worms mit 73 202 Mk. persönlichen Kosten für die Eleonorenschule 9251 Mk. Mb. Deutscher Reichstag. 157. Sitzung, Montag, den 9, Juni. Am Tische des Bundesrats: D r. L i s c o. Präsident Dr. Kacmpf eröffnet die Sitzung um 3 Uhr 15 Mi- nuten. Beim Bericht der Reichsschuldenkommission über die Verwaltung des Schutdenwcsens des Reichs usw. besprich: Abg. Siutmermann (Äatl.) Mängel des jetzrgen Anleihewesens. Der Bericht geht an die Rechnungskommission. Durch Gesetz^sollen der 3. Wahlkreis des Groß- Herzogtums Sachsen und der 2. Wahlkreis des Herzog- Iums Sachs en -Meiningen abgeändert werden. Abg. Säubert (Soz.): Der bisherigen politischen Zerrissenheit in Thüringen muß endlich ein Ende gemacht werden. Abg. Senftrt (Soz.): Nicht nur in Thüringen baden wir diesen politischen Jammer. Denken Sie doch an Berlin und seine veraltete Wahlkreis- einteilung. D:e Vorlage wird in erster und zweiter Lesung ange-, o o m m e n. Es folgt die erste Beratung eines Gesetzes, betreffend Aeudemug des Schutzgebieisgesetzes. Danach soll Vereinen, die ihren Sitz in einem Schutzgebiete haben, und deren Zweck nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäfts- betrieb gerichtet ist, die Rechtsfähigkeit vom Reichskanzler verliehen werden können, während diese Befugnis setzt nur dem Bundesrat zusteht. Der Rcichstairzler kann, soweit cs pch nicht um Religionsgesellschoften oder geistliche Gesellschaften handelt, diese Befugnisse dem Gouverneur übertragen. Abg. Dr. Semler (Notl.): ES ist auffallend, daß dieses Gesetz gerade an den Kolonialgesellschaften, bie wirtschaftliche Zwecke verfolgen, vorbeigeht. Gerade hier ist oft eine schnelle Erledigung der Verleihungsgesuche notwendig. Die Bildung von kolonialen Unterrrehmungen ist immer -och mit schweren Kautelen belastet. Hier bet sich nun eine L-i-ui'c Gelegenheit, Erleichterungen zu schaffen. Warum ist das i-.ichr geschehen? Ich beantrage, die Vorlage an eine Kommission von 14 Mitgliedern zu überweisen. Tie Abgg. Dr. Belzer (Zentr.), v. Böhlendorff-Kölpin (Kons.) schließen sich diesem Antrag an. Abg. Waldstcin (Dp.): Den Ausführungen Dr. Semlers können auch wir *ur zu- stimmen. Bedauerlich ist, daß auch hier wieder d r e R c l i g i o n s- gesellschaftcn eine inparitätische Behandlung erfahren. Abg. Noske (Soz.): Bei den vielen faulen Kolonialgründungen ist eine vorbeugende Tätigkeit des Bundesrats, wie er sie bisher ausgeübt hat, durchaus am Platze. Die Vorlage geht an eine Kommission von 14 Mitgliedern. Es folgt die erste Beratung eines Gesetzes, betreffend die Cz^djnöigung Ser Schöffe.: nah Geschworenen. D'ii- Gerichtsverfassungsgesetz wird hierdurch dahin geändert, daß Schöffen und Geschworene Vergütung der Reisekosten und für jeden Tag der Dienstleistung Tagegelde'r erhalten Die Entschädigung, deren Höbe der Bundesrat fest, setzt, isr für Schöffen und Geschworene gleichmäßig zu bemessen. Eine Zurückweisung der Tagegelder ist unstatthaft. Staatssekretär Lisco: Die Vorlage, die schon in den Strafprozeßentwürfen ent. halten war und aus diesen herausgenommeii wurde, will die Möglichkeit schaffen, auch minder bemittelte Kreist zum Schöffen- und Geschworenenamt heranzuziehen. Für dit Geschworenengerichte sollen auf diese Weise neue Kräfte gewon neu werden. Ich hoffe zuversichtlich, daß diese Vorlage, wenn sit auch nicht unerhebliche finanzielle Aufwendungen zur Folge hat, Annahme findet. Abg. Ptzus (Soz.): Selbstverständlich begrüßen wir die Vorlage, von der wir nur bedauern, daß sie so spät kommt. Bei der Rechtspflege müssen alle Stände und Klassen mit hcrangezogen werden. Wir stehen bekanntlich auf dem Standpunkt, daß Schöffen und Geschworene gewählt werden sollen. Tie früheren Bedenken dagegen sind widerlegt durch die ausgezeichnete Tätigkeit der Beisitzer in ten Gewerbe- und Kaufmannsgerichten. Als selbstverständlich können wir wohl annehmen, daß die Entschädigungen ohne Rücksicht auf Einkommen und Vermögensverhältnisse bemessen werden. Staatssekretär Dr. Lisco: Den Vorredner kann icc darüber beruhigen: Die Tagegelder für Schöffen und Geschworene sollen ohne Rücksicht auf den Stand ganz gleichmäßig festgesetzt werden. Abg. Dr. bau Calker (Natl.): Selbstverständlich begrüßen wir die Vorlage. Bei der Auswahl der Geschworenen und Schöffen soll und darf feine Rücksicht auf die politische Stellung genommen werden. Die Politik muß vor der Tür der Gerichte Halt machen. Dazu kann der Entwurf beitragen, wenn in Zukunft die Listen ganz unabhängig von dem Einkommen zusainmengestellt werden. Man beruft sich darauf, ein großer Teil des Volkes habe keine Zeit zum Schöffen und Geschworenen; ich habe dann immer gesagt, man muß dazu Zeit haben. Es gilt, damit das Vertrauen in die Rechtspflege zu stärken, indem wir jedem die Möglichkeit geben, in der Rechtspflege zuzusehcn, zuzubören, sich zu beteiligen; dann wird sie immer mehr volkstümlich werden, zum Segen des Volkes. Abg. Schedelbauer (Zentr.) spricht über die Beteiligung der Arbeiter, von denen ein sehr großer Teil sehr geeignet für das Schöffenamt sei. Abg. Dr. Holtschkc (Kons.): Wir begrüßen die Vorlage. Sie -st so klar und einfach, daß sie ohne Äommissionsberatung erledigt werden kann. Abg. Warmuth (Rp.) stimmt ebenfalls zu. Aba. Pens (Soz.): Man darf nicht in federn Streikenden einen Revolu - tionär erblicken. Man muß daher auch organisierte Arbeiter berücksichtigen. Die Vorlage wird in erster und zweiter Lesung angenommen. Es folgt das Gesetz über Die Folgen der dechiuSeMg Müffel- uv.h scheü- rechüicher tzmMkmzev im Anslanv. Staatssekretär Dr. Lisco erklärt, die Vorlage verdanke ihr Entziehen einer Anregung aus Handelskreisen. Die Aeltesien der Berliner Kaufmannschaft haben die Initiative gegeben. Die Vorlage ist eine Folge der Balkanmoratorien, durch d:e ausländische Wechselinhaber an der rechtzeitigen Vorlegung und Protcstcrhebung verhindert wurden. Oesterreich hat aus Grund des im vorigen Lahre auf der Haager Konferenz gefaßten Beschlusses Einrichtungen getroffen, die auch im Falle höher'er Gewalt eine Verlängerung der Fristen anerkennen. In anderen Ländern wird der höheren Gewalt btc dort angenommene Wirkung nicht beigelegt. Man kann das nicht national überall gleich entscheiden. Der Balkan kommt übrigens hier so gut wie gar nicht in Frage, weil dort so gut wie gar kein deutscher Wechsel- verkebr ist. Die Frage des Moratoriums soll aber hter für später geregelt werden. Abg. Landsberg fSoz.): Wie vrompt doch das Reichsjustizaml arbeitet, wenn die Aeltc- fren brr KaufmannschaO etwas anregen. Das Reichsamt des Innern sollte sich daran ein Beispiel nehmen und die Arbeiterwünsche ebenso rasch berücksichtigen. Abg. Dr. Jumk (Nätl.): Wir begrüßen durchaus die Vorlage und sind mit dem Gedanken dieser Gesetzgebung einverstanden. Aber die Frage ist die, ob wir die Festsetzung des Inhalts des Gesetzes ganz dem Bundes-- cat über lassen sollen. Hierüber müssen wir uns in der Kommission unterhalien. Abg. Warmuth (Rp.) ist mit der Kommissionsberatung einverstanden. Die Abgeordneten Dr. Spahn (Ztr.) und Giese (Sauf.) ftim? men zu. Die Vorlage geht an eine Kommission von 14 Mitgliedern. Das Hans vertagt, sich auf D,steu.Stag 2 JlJ^r Pün klich mit der Tagesordnung: Kurze ''Anfragen: zweite Lesung der Wehrvorlagen. Erklärungen der Parteien. Abg. Dr. Spahn (Zentr.) (zur Geschäftsordnung): Ich will nicht widersvrechen. daß die Webrvorlagcn morgen auf die Tagesordnung gesetzt werden, aber im Namen meiner politischen Freunde habe ,ch die Erklärung zu wiederholen, die von uns bereits in der Budgetkommission abgegeben worden ist. Die Zentrumsfraktion hält einmütig und gc schlosse,, an dem Grundsatz f'estr keine Ausgaben bewillig ungobneDeckung. Unsere Abstimmung in der zweiten und dritten Lesung der Webrvorlage könnte daher nur eine vorläufige sein. Eine Verabschiedung der Wehrvorlage ist erst möglich nach der Entscheidung über die Deckungsfrage. Unsere Stellung wird abhängig sein müssen bon der Art und Weise, wie die Deckung zustande kommt. Abg. Graf Westarp (Kons.) (zur Geschäftsordnung): Auch wir betrachten die Verabschiedung der Heeres- und gesamten Deckungsvorlagc als ein zusam- menhängendes undeinheitlichesGanzes. Ohne die gleichzeitige Bereitstellung aller einmaligen und laufenden Aus- gaben würde die Bewilligung der militärischen Maßnahmen vom Standpunkt gesunder Finanzwirtschaft in hohem Maße bedenklich sein, jedenfalls nut eine sehr unvollkommene Lösung der gestellten Aufgaben bedeuten und den Wert und die natwnaleBedeurung der ganzen gesetzgeberischen Aktion wesentlich l>crabsetzen. «Gelächter.) Das große Ziel, sowohl die Bewilligung der geforderten und nach unserer Meinung absolut erforderlichen Rüstungsvermehrung. wie auch die gleichzeitige Bewilligung der ganzen erforderlichen laufenden und einmaligen Ausgaben dnrchzusetzen, halten wir fest im Auge, und sind feit entschlossen, alles zu tun, was uns geeignet erscheint, um dieses Ziel zu erreichen. Wir sind auch sehr im Zweifel, ob cs zur Erreichung dieses Zieles nützlich und nicht vielmehr schädlich sein wird, wenn, wie es jetzt beabsichtigt ist, das Plenum durch die zweite Lesung der Heeresvorlage ein B r u cb st ü ck der ganzen A u f g a b e herausnimmt. (Sehr richtig! rechts und im Zentr.) Nach unserer Auffassung würde es der Lösung der Aufgabe förder- kicher gewesen sein, loenn man der'Kommission Zeit lassen wollte, inzwischen auch über die Frage der Deckung Klarheit zu schaffen. lSelii. richtig! rechts und im Zentr.) Wie die Dinge Beute liegen, scheint aber cm hierauf gerichteter Antrag feine Aus- sicht auf Erfokss zu haben. (Lachen links.) Und deshalb ver- zichten wir darauf, um den Gang der Verhandlungen und die Erreichung des Endzieles unsererseits auch scheinbar nicht zu erschweren. (Beifall rechts.) Abg. Tr. Schultz (Rp.): Wir legen den größten Wert darauf, daß auch Bei der'lZr^ Tebigung der Wehrvorlage von dem Grundsatz „ferne Ausgabe ohne Deckung" nicht abgewichen wird. Wir hoffen nach wig vor, daß gleichzeitig mit der Erledigung der Wehrvorlage und des Wehrbeitrags ein Weg gefunden wird, der zu einer Verständigung zwischen der Mehrheit dieses Hauses und den verbündeten Regierungen auch über die Be- schaffuirg der laufenden Deckung führt. Präsident Dr. Kaempf: Ein Widerspruch (Stürmische Heiterkeit) gegen die TageS^ Ordnung ist nicht erhoben > Erneute stürmische Heiterkeit); die Tagesordnung steht hiermit fest. ^Anhaltende heitere Bewegung, in der sich das Haus nur langsam entleert.) Gruppen ver- schiedener Parteien bleiben noch lange Zeil m erregter Besprechung untereinander im Saale. Schluß 6U Uhr. Der Vehrbeitrag im Budgetcmzschuh. __ • :: Berlin, 9. Juni. Ter Budgetausjchuß des Reichstags setzre heute die Beratung des Entwurfes berr. den Wehrbeitrag fort bei § 18, der bestimmt, bar Wertpapiere, die in Deutschland einen Börsenkurs haben, mit dem Kurswert einzufetzen sind. Ein Z e n t r u ms- redner äußerte Bedenken dagegen, den Kurswert vom 31. De- Aembcr 1913 zu Grunde zu legen. Aktiengesellschaften, deren Aktien in wenigen, oft nur in zwei festen Händen seien und die nur ganz wenige Aktien an der Börse handelten, hätten cs in der Hand, willkürlich die Kurswerte zu beeinflussen. Ein fortschrittlicher Redner führte aus, ein fester Termin müsse festgclcgt-wcrden: einen Durchschnittswert tonne man nur mit großen Schwierigkeiten und in nicht einwandfreier Weise bestimmen. Der Reichs schätz sekretär legte eingehend dar, warum der 31. Dezember 1913 als Stichtag die geringsten Bedenken Hervorrufe. Durchschnittskurse würden bisher, zum mindesten amtlich, nicht fcftgcftcilr. Zeder andere Stichtag, beispielsweise auch der 31. Dezember 1912/ könne dieselben, wenn nicht größere Schwierigkeiten hervorruien Berkäuse an der Börse würden das Ergebnis wohl kaum mefcntli Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht 52-53*/, Fettschweine über 150 kg Lebendgewicht . 50-51 125166,1 128501 130670 ittThcbmabH. Frankfurt a. M-, 9. Juni. Die Landung des Luftschiffe- _L. Z. 12" erfolgte um 12 Uhr 5 VUnuteu. Märkte. FC. Wiesbaden. V i e h h o i - 9?) a r k t b e r i ch t vorn 9. Juni. Austrieb: Rinder 105 (Ochsen 66, Bullen 11, Kühe 28), Kälber 70, Schafe 20, Schweine 301. Marktverkauf: Bei allgemein lebhaftem Geschält in Großvieh zienilich geräumt, Schiveine und Kleinvieh ausverkaiut. ’Uif. 91 98 90-97 50 kirchliche Nachrichten. Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der 5ynagoge (Süd-Anlage). Mi tt w o ch, den 11., u. Donnerstag, den 12. I u n i 1913: Wocheuscst. 1. Tag: Vorabend: 7.45 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Predigt. Nachmittags 4 Uhr. 2. Tag: Vorabend 9.30 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Nachmittags 4 Uhr. Fcstesansgang: 9.30 Uhr. Dru zu i der förb \ Vor erfd. abei er hi mit ane gan'> ZütV vrac ii bet der Tr^k Bec f auf in den toä ttm ' sch' = 6) -Ö2, »e " Feir Tvwatl Neuern 3 $1« finite Somit M-itjesheri Frau Ps«dtri Bei der am von unseren 3'|. % Pf' Ti. Pf-« die folgenden Ni welchem Tage d diese Nummern welche eine der Nr. 280,325, 2686,2717,308? 4847,4885,4998 6043,6110,6221 7332,7339,7741 9769, 9933, 9' 11215, 11282,1 14288, 14497,1 18449, 18814,1 20577, 20642, 2 23590, 23897 ,2 25823, 25830,2 29115,29701,3( 32188, 32320, 33401, 33404, 34836 , 34859, 36460, 36599, 37947, 38110, 39706, 40138, 42154, 42958, 4 Nach idem Reg-ierungseirtwurf können wissentlich unrichtige vderunvollständigeAngabenbeiderV^rniögens- nachweisung, die geeignet sind, das Aufkommen an Wehr - "betträgen zu getzihrden, mit einer Geldstrafe bis zu drei tausend Mark bestraft roerben. Dazu beantragt oas Zentrum, daß in solchen Fällen neben der Geldstrafe auf Gefängnis bis zu sechs Monaten und auf.Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden fann, wenn die unrichtigen oder kunvvllständigen Angaben in ' a la o

Em sozialdemokratischer Antrag, der die Zeugnis- Ipflicht der Banken usw. fordert, ivird ebenfalls abgelehnt, nachdem ein nationalliberalcs Mitglied daraus verwies, daß diese "Forderung im Widerspruch mit dem geltenden Straf- und Zivil- Brecht steht und die Hinaustreibung des Kapitals in ausländische Wanken zur Folge haben müsse. Di« Beranlagungsbehördc ist nach dem Entwurf berechtigt, ,Lem Beitragspflichtigen die Richtigkeit und Vollständigkeit der Ver- -rnögenserklärnng oder einzelner Ängaben über seine Vermögensverhältnisse oder die Vollständigkeit der beigebrachten Beiveismittel .an EideSstatt versichern zu lassen. Angenommen wird ein mationalliberaler Zusatz „soweit es sich um tatiächllche Mit Heitlingen handelt". Zur Begründung wird ausgeführt, es sei ja ganz unmöglich, die Schätzung des Wertes der Vermöyensteile unter Eid zu stellen, man könne nur die Angabe der tatsächlichen Verhältnisse unter Eid stellen. Gegen die Nichterfüllung der Verpflichtung zur eidesstattlichen Versicherung kann nach dem Entwurf non der zuständigen Behörde durch Geldstrafe bis zu fünf- Hundert Mark gegen den zur eidesstattlichen Versicherung An« ,gehaltenen vorgegangen werden. Auf die Anfrage eines Konservativen erklärt.der Schatzsekretär, daß das Zwangsmittel der Strafe von fünfhundert Mark wiederholt werden kann. Von n a t i o n a l l i b e r a l e r Seite wird im Anschluß an die Bestimmung, wonach die Veranlagungsbehörde den Beitrags- ipflichtigen einen Bescheid über das Ergebnis der Veranlagung mit »er Belehrung über die zulässigen Rechtsmittel und der Angabe Der Zahlungsfristen erteilt, angeregt, bei der Anweisung zur Ent- nd)tunfl des Wehrbeitrages auf die Lage des Geldmarktes Rücksicht zu nehmen und den einzelnen Steuerpflichtigen durch Vordrucke die Einzahlung zu erleichtern. Die bare Geldbewegungssumme sollte möglichst klein genommen werden. Ein R e g i e r u n g s v e r t r e t e r sagt eine entsprechende Einwirkung auf die bundesstaatlichen Behörden zu. Weiter wird die Feststellung gewünscht, daß eine unrichtige Rechtsbelehrung die Fristbestimmungen unwirksam mache. Der Schatzsekretär erklärt »sich mit der Aufnahme einer entsprechenden Bestimmung in das Gesetz einverstanden. D e r E n t w u r f der Regierung sah die Zahlung des Wehrbeitrages i n z w e i g l e i ch e n H ä l s t e n, der einen »binnen einem Monat nach Zustellung des Veranlagungsbescheides, der anderen bis spätestens zum 31. März 1915 vor. Unter Zu- istimmnng der Regierung wird auf Antrag des Zentrums be- lschlossen, die zwei Raten durch drei zu ersechen und zwar mit den Zahlungsterminen: erste Rate drei Monate nach Zustellung des Bescheides, zweite Rate am 31. Marz 1915, dritte Rate 31. März 1916. Äußerte m soll d i e Möglichkeit der Vorausbezahlung unter Gewährung von vier Prozent Zinsen gegeben werden. fc^t hübschen Teint voraus W deshalb benutze man die tut wichtige Myrrholjn seife. [br Israelitische Religionsgesellschaft. Gottesdienst. Mittwoch, den 11. u. Donnerstag, den 12. Juni 1913: hinterziehen, gemacht worden sind und wenn der Wehrbeicrag, der durch die unrichtigen ocrer unvollständigen Angaben gefährdet worden ist, mindestens dreihundert Mark beträgt, oder wenn der Beitragspflichtige Vermögen vom Inland ins Ausland verbracht hat in der Msicht, dieses Vermögen ber, Veranlagungsbehörde gegenüber zu verheimlichen. In allen Fällen, in beiten eine Steuergesährdnnq dieser Art vvrliegt, hat die Entscheidung darüber, ob die Absicht der Steuerhinterziehung vorliegt, im gerichtlichen Verfahren zu erfolgen. >Lin Regierungsvertreter erklärt, die Gefängnisstrafe sei bisher den Sdeuergesetzen fremd gewesen, aber deniwch wolle sich die Regierung mit dem Antrag einverstanden erklären. Be- denÜicher sei die Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte. Ein Nationalliberaler tritt für die Einführung der Gefängnisstrafe ein, bat aber Bedenken gegen die Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte: es könne sich eher darum handeln, die Aberkennung der politischen Rechte (Wahl recht it. a.) auszusprechen. Tas Zentrum stimmt dieser letzteren Anregung zu, ebenso einer volksparteilichen Anregung,, statt der mindestens dreihundert Mark, wie es im Entwurf bestimmt ist, „zehn Prozent des pflichtigen Wehrbeitrages" zu setzen. In dieser Fassung wird der Antrag des Zentrums gegen die Stimmen der Sozialdemokraten angenommen, nachdem auch durch eine Mehrheit die Aberkennung ber bürgerlichen Ehrenrechte einstweilen bis zur zweiten Lesung gebilligt worden ist. Ein Zentrumsantrag fordert die Verwendung eines etwaigen U eher schuss es aus dem Wehr- beitrag zur Schuldentilgung, soweit nicht im Reichs- banshalt anderes bestimmt wird, während ein volksparteilicher Antrag eine entsprechende Herabsetzung der letzten Raten verlangt und ein sozialdenrokratischer ^Antrag die Verwendung zu allerlei sozialpolitischen Zwecken wünscht. In der Abstimmung wird der sozialdemokratische Antrag abgelehnt, ebenso ein konservativer Antrag, wonach aus dem etwaigen U e b e r s ch u ß über den Betrag von tausend Millionen Mark ein besonderer Fonds zu bilden i st, der zur Fürsorge für Kriegsteilnehmer usw. verwendet werden ^soll. Der volksparteiliche Antrag wurde ebenfalls gegen die Stimmen der Volkspartei, eines Nationalliberalen und einiger Konservativen abgelehnt, und der Zusatz des Zentrumsantrags, soweit nicht der löaushalt anderes bestimmt, gestrichen: die Verwendung zur Schuldentilgung nach diesem Antrag wird mit den Stimmen des Zentrums, der Konservativen und der Mehrheit der Nationalliberalen beschlossen. Ein weiterer Zentrumsantrag fordert die Anwendung etwaiger Ueberschüsse auf die Schutzgebiete. Der Staatssekretär des Neichs- kolonialarnts wendet sich aber gegen diesen Antrag, da er menig praktische Bedeutung hätte angesichts des Umstandes, daß die Kolonialgesellschaften ihren Sitz in Deutschland haben. Ter Antrag wird gegen die Stimmen von zwei Nationalliberalen anno in m e n. Damit ist die erste Beratung des Wehrbeitrags abgeschlossen. Morgen soll nach den Vorschlägen des Vorsitzenden das Erbrecht des Staates behandelt werden, hierauf b a §, Finanz gesetz vor dem St e m p e l g e s e tz. Ein Vol ks- parteilcr hat Bedenken gegen die sofortige Festlegung des ganzen weiteren Planes. Mit Rücksicht auf die Tätigkeit des Plenums, das evtl, an Stoffmangel leiden könnte, wäre eS gut, wenn der Wehrbeitrag ganz erledigt würde. Ein Z e u t r u in sm an n stimmt dem zu, doch wünscht er, daß inzwischen die Sitzungen fortgesetzt werden. Der konservative Redner wünscht jedenfalls Zeit zwischen der ersten und zweiten Lesung des Wehrlwiträges, damit dieses technisch immerhin schioere Werk etwas ausreifen kann. Außerdein sollte ein Zusammenhang zwischen dem Wehrbeitrag und der Besitzsteuer hergestellt werden, da diese beiden bad) eng aneinaitbergreifen. Morgen, Dienstag, 10 Uhr, Erbrecht des Staates. 133672, 136366 140033 143623' 147729' Mk. 52—56 51-55 Ochse n. Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4—7 Jahren . . . Tie noch nicht gezogen haben lungejochle) . . Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Bullen. Vollfleischige, ausgero., höchsten Schlachtw. . . Vollfleischige, jüngere Fürs en, Kühe. Vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes . Vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren Sichere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe Mäßig genährte Kühe und Färsen Gering genährte Kühe und Färsen Kälber. Feinste Mastkälber Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... Geringere Alast- und gute Saugkälber . . . Geringere Saugkälber -a I p £7? 131114 153995 15696,3' 160130' 163104 166290' 169394 204607,' . r*,. Röchahl, »ÄV913« »13 6 ^® ' "uf n 46353, 46475\ 4 t I m, 49818, 49 ‘830, 50972, 51 i 656, 53737, 54 W,60443,604 Ml, 64346,651 M, 69543,697 <0136,71005,718: 13776,75191 751! W8,78404,7881 '-<39,82796,8311 M, 85709,858 'M 101653,1 ^2278, 122293 1 124860, ' 128153, 130216, 13.3431 135490,' 139944 >43445' 146870, 131062, 153703' 156211' 159848 162782' 165471 169187' K4339 II U OU0> ++------ ets.o »asfllls TT- o-. . — S b( 0 e/ - »tote <»•' m11’ 0 s N fih?0 Än bie'fcin "Nieren M >nÄl5'> '‘Wunf?" Wmdstärke Grad der VewöNtung in Zehntel der pchlb. Hlmmelsfl. auf 0° reduziert Temperatur der Lust 5 C?)w ° — — — — o P —■» — ZX-' tIu o _ -■ ct ® ® der .Absicht, den Wehrbeitrag 9 ä G)a ö s ß 50- E; co 2-D «v — Getreidepreise in 9)1 a n n h e i m Ochsen Kälber Schweine Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise ____________________am 9. Juni 1913.___________ 50 Kg. Schlachtgewicht 77—98 Mk. V, Kg. Schlachtgw. 93-112 Ps. V- , ______68-72 Schlachtviehpreise in Frankfurt a. 9)1. Brotpreise in Gießen | '/, Kg. 92-100 Psg. 3/, , 94—98 , '/, , 84—100 , Fleischpreise in Gießen a s c tiffär = 3 o- ">&>•£ O r-. 3 “ H3 wenn ^5 er1—' _ S" o- <5V r* o 3 ro g = O? S-F Kaffee naturell geröstet 1QA. Pfund kräftige, aromatische 1X0 <■ HauSbalrmischungen, Psd. 1OU ~i Mischung feiner 8 fl Qualitäten Md. IOU S-F Malzkaffee garantiert echtes Mal; in Original-Packung Psd. 22 a ertrafchwere Qualität Psd. 2 5 -3 Kakao ®“£‘ 80 Das Beste für die Hautpflege ist: Nachahmungen weisem.zuriiek. Vereinigte Chemische Werke Aktiengesellschaft, Charlotten bürg, Salzufer 16. Abteilung Lanolin-Fabrik Martinikenfelde. 25 Pfg. pro Stück. 3 Stuck 65 Pfg. „Mus bV, Lanolin-Seife Seilt $ FSp* sten ent. Waiitorstraase 24 98-00 B‘7f 67-69 H. Goldberg 3716 9933, 9971, 10143, 9769, 10447, 10717, 10930, digt. mittags 4 Uhi. ,33401, 33404, 33489, 33677, 34016, 34224, 38235, 38313, 38716, 38742, LOO Uhr. 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II Ser. 29115,29701,30322,30437,30459,30823,31083,31463,31499,31525,31678, 32188, 32320, 32434, 32611, 32837, 33004, 33099, 33304, 33349, 33350, 34836, 34859, 36460, 36599, 37947, 38110, 39706, 40138, 42154, 42958, 60409,60443,60469,62087,63205,63408,63494,63555,63731,63791,64156, 64331,64346,65173,65398,65712,66109,67130,68130,68300,68444,69037, 69408,69543,69734,69751,69840, 70074,70319,70339,70466,70566,70703, 70736,71005,71823, 71828, 72081,72390,72536,72962,73292,73396,73627, 73776,75191,75198,75212,75272,75609,76809,77075,77529,77590,77797, 78148,78404,78809,79288,79386,79782,80043,80653,81321,81653,82735, 82739,82796, 83104,84216,84399,84625,84733,84834,85048,85151,85262, 85651, 85709, 85814, 85894, 86160, 87559,100412, 100666,101222,101343, 101498, 101653, 102133, 102267, 102332, 102461, 102825, 120420 120645, 122278, 122293, 122888, 123118, 123204, 123465, 123883,124313, 124743, 124860, 125166, 125435, 125874, 126399, 126816, 127368,127663, 127898, 67<9 66—*8 81-ti 82-83 74-82 10393, 13129, 16018, 19551, No. 83949. No. 146026. 202053, 205284, 202577, 205598, 46353, 46475, 46513, 46718, 49478, 49818, 49995, 50177, 50830, 50972, 51511, 51571, 53656, 53737, 54210, 54621, 13412, 13449, 17557, 18036, 20235, 20387, 22623, 23411, 25605, 25642, 28078, 28814, 13302, 16297, 20047, 22254, 25191, 28053, Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten, Kunstarbeiten. Brandmalerei, Tiefbrand. Schnitzerei, Lederplastik, Porzellan- und Glasmalerei nsw. Gründl. Ausbildung in allen Zweigen des Haushaltes. Der schönfie SchnuicKX^x der Frau. duftiges, volles Haar ist der Wunsch jener Damen, die über schwachen Haarwuchs, Haarausfall, Haarspalte und -bruch» Schuppenbikduug, vorzeitiges Ergrauen usw. klagen. — — Lin ernster Fachmann hat folgende Haar- Pflogemethode, als glänzend bewährt, empfohlen: Wöchentlich einmal Waschung mit Dralle's Kopfwaschpulver „Kopfrein" (20 Pf.). Gleichzeitig regelmäßige, kräftige Einreibung und Massage mit Dr. Dralle's Birkenwasser (Mk. 1.85 und 3.70). Bei trockenem, sprödem und bruchigem Haar wird Kopfhaut und Haar mit Dralle's Birkenbrillantine (Mk. —.60 und 1.—) eingerieben. — — Viele begeisterte Anerkennungsschreiben von Ärzten und Laien. — — Fordern Sie ausdrücklich „Ur.Dralle's" in Apotheken, Drogerien, Friseur» und Parfümerie-Geschäften. 34578, 34785, 34820, 35996, 36436, 36458, 37612, 37872, 37901, 38813, 38949, 39623, 41784, 41998, 42047, 45722, 46037, 46350, 49180, 49255, 49409, 50549, 50699, 50733, 53131, 53164, 53370, 60052, 60091, 60217, Mit bem Heutigen eröffne ich Wallt orstr. 18 ein (Selegenheitskaiifhaiis für Herrenkonfektion u. Schüttwaren Durch Masseneinkauf bin ich in der Lage, auch Wäsche weit unter Preis abzugeben! Neue Anzüge von 14.50 Mk. bis 25 Mk. Neue Herrenschuhe v. 4.50 bis 9.50 Mk. chten. meinte. Süd-Anlage). , den 12.Juni 1911; 169187, 204339, Die hübschen Tmi r-1 lb benutze mr irrholinh/'.' I« 10181, 12345, 14736, 19076, 21247, ’"l & 10. S.L, " *• .. >ch!acv. Nenncht 'Ulf. 91 90-!? Leistnngsfähig.BezugsquellelürKolonial- waren durch grosse Einkäufe für unsere MT SO Filialen 47.00- 00 00 rnd. ■ . 52-54 °icht 51'/,.5Z end- • . 53'/,^5 end- . . 52-58'- . 50-51 Zucker-"K: hn Kristall II vv. Pfund Feinste frische Tomaten w 26$is. Neue JtalieuerKartoffeln 3 Pfund 23 Pfg. Zeinste Somnterma!ta3w4(L Matjesheringe ®t»a 8 w Frankfurter Hypothekenbank. Pfandbriefverlofnng am 4. Juni 1913. Bei der am 4. Juni 1913 vor Notar stattgehabten Verlosung sind von unseren S’/oVo Pfandbriefen der Serien 12, 13, 15, 19 und *1 °/0 Pfandbriefen der Serien 14, 16, 17 und 18 die folgenden Nummern zur Rückzahlung auf den 1. Oktober 1913, mit welchem Tage die Verzinsung endigt, gekündigt worden. Es beziehen sich diese Nummern auf sämtliche Serien und Literae, also auf alle Stücke, welche eine der Nummern tragen. Nr. 280, 325, 677, 922, 1047, 1319, 1456, 1505, 1526, 2311, 2349, 2615, 2686, 2717, 3089, 3384, 3521, 3564, 3595, 3613, 4243, 4356, 4485, 4532, 4847, 4885, 4998, 5276, 5323, 5342, 5485, 5839, 5890, 5911, 5956, 6032, 6043, 6110, 6229, 6365, 6511, 6552, 6758, 6768, 6976, 7002, 7140, 7331, 7332, 7339, 7746, 7888, 7951, 8057, 8116, 8587, 8780, 9177, 9643, 9703, 129922, 132298, 135102, 139619, 143083, 146527, 150985, 153281, 155763, 159700, 162561, 164934, 169061, 203339, 206897. 78*85 83-91 68-76 60-68 107-112 87-105 88-95 78-68 er | A - • - te Gießen, den 7. Juni 1913. (Mronberaonfiehe-? Amtsaericbt. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen die Firma: Hessische Automobil-Zentrale, Kronenberg & Schilling, in Gießen; Inhaber Fritz Schilling und Peter Kronenberg in Gießen. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Januar 1913 begonnen. 12, Lit. // H 13, Lit. // ii ii ii 15, Lit. °1—55 46-oO 49—52 44-48 Heuqras-Verfteigerungen der Fürstlich Solmsischen Rentei Sich. Das .Heuaras von den Fürstlichen Wiesen rc. wird neriteinert: Montag, den 1 <>. Jnui 1. Js., vormittags präzis 8 Ubv, von den ?>urstlichcn Wiesen in der We markung Lich oberhalb der Stabt, zusammen ca. 80 Morgen. Zusammenkunft auf der Fürstlichen Wiese gegenüber der Peinmüble. An demselben Tage, nachmittags präzis 1 Uhr, von den fürstlichen Wiesen unterhalb der Stadt i?id), zusatnmen G Morgen. Zusammenkunft in dem Schlost- garten an der Eisenbahnbrücke. Mittwoch, den 18. Juni, vormittags präzis 8 Uhr, von den fürstlichen Wiesen in den Gemarkungen Mühl iachsen, Ober- und Nieder - Bessingen, im ganzen 125 Morgen. Zusammenkunft in Mühlsachsen. B10/« Vidi, den 8. Juni 1913. fürstlich Solmsische Rentei. Die orientalische Lebensmilch Yoghurt, das hervorragendste Mittel gegen alle Magen- und Darmleiden, das glänzendste Nahrungsmittel für in der Entwickelung zurückgebliebene Kinder, Lungenkranke, Rekonvaleszenten usw, das beste von Tausenden von Aerzten empfohlene Blutreinigungsmittel, ist garantiert echt, in verlöteten Konservedosen eingeschlossen, unbegrenzt haltbar u. ohne weiteres gebrauchsfertig zu beziehen als Condensierte Yoghurtmilch iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiu Preis pro Dose M. 2.75 Aus einer Dose Condensierter Yoghurt-Milch lassen sich auch ohne weitere Umstände ca. 60 halbe Liter frischer Yoghurt- Milch mühelos mittels eines einfachen Rezeptes herstellen, welches jeder Dose beiliegt. Große Ersparnisse gegenüber dem Bezüge von sogenannter „Deutscher Yoghurt-Mllch“ aus den Molkereien. Besser und ausgiebiger wie die meisten oft ganz unwirksamen Yoghurt-Fermente und Yoghurt-Tabletten heute frisch eingetroffen: 1 e t i * । . ?rei'e für Inn.,. | > r •* ® \ ksüteHertc Milch garantiert aus Bollmilch hergestellt Dose 46 Pfg. Würfelzucker feinkörnig, k. D., Pfund Pfg- Kristall II Psd. 24 Pfg. Bahnhofstrasse 26 i , . ___ , . . . Telephon 186 Ludwigstrasse 20 Steinkohlenlieferung. Die Lieferung des zu (5200 Zentner Nusskohlen II. Größe, 300 Zenmer Anthrazit und 100 Zentner Unionbriketts veranschlagten Bedarfs für die städtischen Anstalten ist für 1913 zu vergeben. Tie Lieferungsbedingungen liegen tm Stadthaus auf Zimmer 15 zur Einückt offen. Angebote sind mit entsprechender Aufschrift bis 20. 3uni, vormtttags 11 Uhr, einzureichen.___B'7a Am Montag, den IG. d. Hi., nachmittags 2 Uhr, roirb im städtischen Hospital. Sclterswcg 11, eine Partie Möbel und Kleidungsstücke offenthdj meistbietend ver- Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gieren. Die diesjährige öffcutlichc Impfung in der Stadt Giestcn wird, beginnend am Mittwoch, den 11. Juni im Imvslokale — Schulgebäude Aeustaot 61 — für die uächftcn 5—6 Wochen jeden Mittwoch, nackmittags 5—6 llbt, abgehallen werden. Jmvwflichtig im laufenden Kalenderjahr find die im vorigen Lafore geborenen Kinder, sowie die Rückständigen aus früheren fahren. Die hiesigen Einwohner, welche impspflichtige Kinder haben, werden zur Benuvuug dieser öffentlichen Termine mit dem Bemerken eingeladen, dast alle in denselben uoy- genommenen Impfungen unentgeltlich find. Wer die Termine nicht benntrcn will, ,nuff die .Impfung seines pflichtigen 5iindes bis zum Jalircsichlusse auf seine 51 osten bewerkstelligen lassen, widrigenfalls ibm int oanuor nächsten Fabres eine vicrwöchcntliche Jritt zur Nachholung der Impfung unter Strafandrohung geietrt wird. Auster den Pslickitigen werdeit auch .Kinder, welche im lausenden Jahre geboren sind, aus Wunsch ihrer Vertreter geimpft Alle in einem Termine geimpften Kinder müssen in dem acht Tage später abgehaltenen Termine zur Nachschau nochmals erscheinen. Kinder, bereit Zurückstellung von der Impfung wegen Kränklichkeit beansprucht wird, können gleichfalls dem Jmpsarzte in den öffentlichen Terminen vorgestellt werden. Die Impflinge müssen mit reiner Wäsche und rein gewaschenem Körper zur Impfung gebracht werden. Es wird nur au einem Arme mit Lnmphe aus dem Landesimpsinstitut geimpft. Kinder aus ,>amilien. in denen ansteckende Krankheiten herrschen, dürfen nicht in die Termine gebracht werden.__B'% Aus der Stiftung der 6'belente Karl und Emilie Hensel ist alsbald eine lebenslängliche Pfründe im Jahres- betrage von h.>. Mk. an die Witwe eines Gießeners, die mindestens 60 Jahre alt ist, ohne Unterschied der Konsefsion zu vergeben. Meldungen nimmt das städtische Armenamt, Aster weg 0, bis zum 1. Juli d. entgegen. B*rv. Damenbinden Rabatt-Marken. [a*/2 19, Lit. - ---- - p Die Einlösung erfolgt in Frankfurt a. M. an unserer Kasse, auswärts bei denjenigen Bankhäusern, die sich mit dem Verkauf unserer Pfandbriefe beschäftigen, insbesondere in: Meßen, bei der Mitteldeutschen (Kreditbank, Filiale Gießen. Ebendaselbst ivird auf Wunsch der Umtausch der verlosten Pfandbriefe gegen neue Stücke derjenigen Serien, die wir zur Zeit ausgeben, mm Tageskurs besorgt. ...... - , Die Kontrolle über Verlosungen und Kündigungen unserer Pfandbriefe übernehmen wir auf Antrag kostenfrei; Antragsformulare, , aus welchen die Bedingungen ersichtlich sind, können an unserer Kasse sowie bei unseren Einlösungsstellen bezogen tverden. . . Ebenso übernehmen wir kostenfrei^ die Verwahrung von Pfandbriefen u'nb Aktien unserer Bank in offenem Tepot. Frankfurt a. M., den 4. Juni 1913. lv Frankfurter Hypothekenbank. Rückzahlung dieser heute gekündigten Pfandbriefe erfolgt vom 1. Oktober 1913 ab/ Auf solche Stücke, welche erst nach dem 31. Ok- 1913 zur Einlösung gelangen, wird für die Zeit vom 1. Oktober ab bis auf weiteres ein 2°,/0 igee Depositalzins vergütet. Aus früheren Verlosungen find noch rückständig: No. 16227. „ 16214. No. 75153, 78644. „ 23558, 73899. „ 24475. Hengras-Versteigerungen. Fürstlich Solmsifche Qberförsterei Hohensolms. Donnerstag, den 12. Juni, vormittags 0 Uür: Gc marfung Qberlemp 18 IHorgen, nachmittags 4 Ubr: Gemarkung Mudersbach 24 Morgen und von der Erdaer „Weinähr" 5 Morgen. Freitag, den 13. Juni, vormittags 9 Uhr: Gemarkung Erda 40 Morgen, Anfang „Brühler Teich", nach mittags 4 Uhr: Gemarkung Hohensolms 34 Morgen lAltenbergswiefe, Bornwiese, Waldwiefe und Scheuern- waldswiefe». Anfang „Bornwiese". [Be/fl Samstag, den 11. Juni, nachmittags 4 Ubr: Ge- marfung Jrankenback 34 Morgen. Llnfang „Langwiese". Handarbeitsschule und Pensionat von Frl. Landmann, Giessen 128153, 128501, 128531, 128656, 128703, 129270, 129734, 130216, 130670, 131017, 131078, 131625, 131639, 131696, 133431, 133672,. 134021, 134225, 134550, 134669, 134912, 135490, 136366, 136548, 138515, 139084, 139383, 139591. 139944, 140033, 140074, 141914, 142291, 142484, 142917, 143445, 143623, 143935, 144186, 144411, 146138, 146453, 146870, 147729, 148889, 149886, 150314, 150368, 150763, 151062, 151114, 151172, 151912, 152487, 152977, 153242, 153703, 153995, 154664, 154992, 155183, 155614, 155737, 156211, 156963, 157169, 157221, 157317, 158280, 158689, 159848, 160130, 160742, 160809, 161171, 161379, 161850, 162782, 163104, 163159, 163172, 163295, 163442, 164822, 165471, 166290, 166850, 167008, 167138, 167528, 168318, In tiefer Trauer: Die Heuti Familie Karl Hahn G-iessen (Döberstrasse 17), Hamburg, den 9. Juni 1913. 3819 Beileidsbesuche dankend abgelehnt. Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag 4 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. | BcklllltWchlW Verein Union zu verkaufen. 3689 I. Havvel, 'Mühlstraße 18. geziemend in Kenntnis zu setzen. 04725 Mh i|tr Baishrsch per sofort gesucht 3803 J. Pfeffer, zu vermieten. 3707 sofort gesucht. 13811 WWM-WM MWMK Kauft)esu ehe Verschiedenes Stellengesuche Empfehlungen Vermietung^ Mietgesuche Stellenangebote TRAUERHÜTE A. Salomon & Cie. Der Vorstand I. A.: G. Chr. Schmidt In meinem Neubau Wall torstraftc 22 schönes Louis, 2 Zimmer mit allem Zubeb. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben unseres lieben Kraft. 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Nach Berichtigung der bevorrechtigten Ansprüche und der Massekosten sind 8224,99 Mk. zur Verfügung, denen nichtbevorrechtigte Forderungen mit 24699,69 Mk. gegenüberstehen oder 33,3%. Das Schlußverzeichnis liegt auf der Gerichtsschreiberei Großherzogl.Amtsgerichts Gießen zur Einsicht der Beteiligten aus. Gießen,den10.Juni1913 L. Althoff, d10/6 Konkursverwalter. Kellner Lehrling gesucht. 3788 Vetter, Marburg. bresi. v. em. Klee- acker am Aulweg (ca. 1700 qm), zu verk. (04718 Wagcnbach,Wetzsteinst.38I. T odes-Anzeige Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, oass-mem Beher Gatte, unser treusorgender Vater, Schwiegervater und Grossvater Ludwig Kreiling I. gestern nachmittag */>2 Uhr nach langem, schwerem Leiden im Alter von 60 Jahren sanft verschieden ist. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen : Margarete Kreiling geb. Deck u. Kinder. Wieseck, den 10. Juni 1913. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 11. 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