Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. ♦ — Der Münchener Ko n z e r t v e re i n. Die Angelegenheit des Münchener Konzertvereins, der seine Auflösung beschlossen hat, n>ci( ihm das Gemeindekollegium die zu einer ferneren ersprießlichen Wirksamkeit erforderliche Unterstützung verweigert hatte, beschäftigte, einem Privattelegramm der ?yranfr Ztg. zufolge, erneut den Magistrat. Die Liqnidationsvorfchlage des Kvnzertvereins, in denen das Reftverinögcn des Unternehmens unter bestimmten Verpflichtungen der Stadt überlassen werden sollte, fand keine Billigung. Dagegen wurde der fchon Uuher vorn Magistrat gefaßte Beschluß, den verlangten Zufchutz von '0 000 Mark zu gewähren, aufrecht erhalten und dem.Gemeindekollegium Die Notwendigkeit eines deutschen Machtwortes im Grient. der Tripoliskrieg eben begonnen hatte und noch kein Mensch von dem nahenden Balkankrieg etwas ahnte, schrieb die „Deutsche Volkswirtschaft!. Korr." am 24. No- vembe^o^ll^^Esche Ereignis der Zukunft wird die Europäisierung der Mittelmeerländer Nordafrikas und Vorderasiens sein, Marokko ist der Anfang, Tripolis der Fortgang, und es scheint, als wenn der Zeiger der Weltcnuhr von Westen nach Osten langsam demjenigen näher ruckt, was das Hauptgeschehnis sein wird: der Europäisierung Vorderasien s". , t , Wenn uns damals das Prophezeien so wunderbar geglückt ist, so wollen wir heute so vermessen sein, noch einmal zu prophezeien. Nämlich, daß mit den gegenwärtigen grauen- basten Kriegswirren auf dem Balkan die Liquidation der türkischen Erbmasse noch lange nicht beendigt sein wird. Im Gegenteil, der Hauptteil steht noch aus Es ist zum mindesten höchst unwahrscheinlich, daß die Türken ihr Reich in Kleinasien aufrecht erhalten können. Nachdem sie sich in Europa als zu schwach erwiesen haben, werden sic es in Kleinasien erst recht sein. Höchstens das Ntißtrauen der Großmächte gegeneinander kann ihnen eine Gnadenfrist gewähren. Werden sie diese zu nutzen verstehen? Schwerlich. Auch in Kleinasien sind sie al'lzuviel mit fremdem Volk, Griechen und Armeniern, untermischt. Wollen sie sich erhalten, müssen sie versuchen, ein modernes europäisiertes Staatswesen zu erbauen. In diesem aber werden sie selbst rettungslos verloren sein; Griechen, Bulgaren, ciiiwan- dernde Europäer werden sie von der Macht verdrängen. Dies ganze Staatswesen, wenn es recht demokratisch eingerichtet wird wird ein Hexenkessel von Unruhen werden, schlimmer als einst das polnische Reich, bis die Großmächte es verteilen. Nur das gegenseitige Mißtrauen der Großmächte kann den gegenwärtigen Zustand künstlich erhalten. ist aber ein sehr labiler Gleichgewichtszustand. Einttcnnes Mehr von Entschlossenheit oder Keckheit auf einer Seite muß cs zum Kippen bringen. Tas Gemeininteresse Europas verlangt sogar, daß dies Werk der Europäisierung vollendet werde und eine klare Machtverteilung, die Dauer verspricht, zu stände kommt. Aber diese endgültige Ordnung wird nur dem Nutzen schaffen, der in der gegebenen Stunde weiß, was er will und ivas er kann. _ Wir haben schon einmal betont, daß die dcutfche Nation iaum hatten sich weiß. Mädchengestalten nun den Norn en stein öerfammctt, faum»taui BaNrb ammer vom Wiesbadener königlichen catir mit schont Schwung etwa die Hälfte der Verse des Vorspie s gesprochen als^ auch der Regen begann. Und. das Wasser prasselte aus d e Schirme machte die Regendächer blank und glanzend und vollsuhrte Sen Särm,%> stark, daß Vieles verloren ging was drüben gesprochen wurde. Doch, führten die Künstler ihre Rotten heldenmütig durch, und das ziemlich zahlre che Publikumhielt ebenfalls brav aus und versolgte mit ^reude und g.wannter Aufmerksamkeit die Vorgänge auf der Bühne. Zum Srotzen !Vergnügen der Zuschauer blühte Plötzlich hinter em v^r roßnuim sponnenen Steinen eine schwarze Wunderblume auf der^clnrm des Souffleurs, der sich öffnete, da der Himmel gar zu viel Naß Tic Engländer sind ein königliches Handelsvolk. Sie handeln nicht nur mit der Handelsflagge, sondern soweit ihr Handel geht, handeln sie auch sehr energisch mit der Kriegsflagge. Soweit die grüne Woge reicht, reicht auch die Pax brittannica, zu deutsch: Englands Gebot, um bu ganze Erde herum Frieden und Wohlfahrt den Volkern bringend. Auf dem Festlande freilich hat die britanniscbe Macht nicht so weiten Bereich, weil die Flotte keine Landmacht ist. Nur eine Macht gibt es auf der Erde ine gleichen Wertes ist wie die englische Flotte. Das ist da-- d e u t fd> c Heer, zumal wenn es sich gelegentlich durch die österreichisch-ungarische, vielleicht gar durch die italienische Rächt verstärkt. Sie reicht weit Über die Tore Europas hinaus, soweit als die Dchicnenstränge gehen. Darum ist es eigeiit- lich die Pflicht dieser Macht, vor den Toren Europas eine Par germanica, ein deutsches Gebot, zu errichten, die in gleicher Weise ben Orient-Völkern politischen Mieden und wirtschaftliche Wohlfahrt bringt. Man bemüht sich in Berlin immer, die wirtschaftlichen Interessen zu trennen von polirischen. Wirtschaftliche Interessen will man vertreten, politische Interessen zu haben, weist man weit dort sich. Als ob das Wirtschaftlickse und das Politische überhaupt trennbar wären. Als ob mau wirtfckMlicheUnteres,en überhaupt anders vertreten könnte als nut politischen Mitteln, gegebenenfalls auch mit dem Krieg. Wer das nichit will, wird überall das Nachsehen haben. Als ob politische Interessen im Ausland jemals andere Zwecke haben kounteii als eben wirtschaftliche, wer etwas anderes will, treibt Phantasiepolitik. In dem Wort Frieden beides vereint: das Wirtschaftliche und das Politische. Der Zweck chs Krieges ist der Friede und der wirtschaftliche Segen des Friedens Eine große Nation aber hat die Pflicht, ihre Macht zu gebrauchen für den Frieden, auch außerhalb ihrer Tore. Darum sotten wir im Orient nicht bloß Geschäft suchen, sondern eine Pax germanica über Vorderasien und die Batkanländer versuchen, mit oder ohne das Einverständnis der klebrigen. Gcluigt das nicht so werden zu unserem Schaden und unserer Schande diese Länder unter die Pax brittannica kommen. Ein anderes Ende der Dinge gibt es dort nicht. spendete. nanntc fein Weihespiel Am Nornenstein" und verquickte ein wenig Mystik und Waldspuk mit den politischen Wirren vor 100 Jahren, gab einige ^ahrc aus dem geben des großen Politikers Stein wieder, seine Kample, seine Enttäuschungen 0 irfUicHirii seine Rechtfertigung. Das alles spielt sich ohne den großen Ln ab^ das alles spiegelt sich wieder in dem Leid seiner Nassauer in ihren flammenden Protestreden, ihren mutigen imb schließlich in ihrer Freude. Der Verfasser sorgte allsu ausgiebig Mfür, d°h nicht v-rg-ss°n wurde, i sich bandelte. Immer wieder lief, er Stein Iwchlebcu, btt ^ms.en Deutschland, die deutschen Frauen unb «atrolcon würbe 7. Ä7nd und Baben verdammt. Wadi niemand braucht w oft ,ran Erinnert ,n werden, dass eS.mtt Stern,eier sein lallte, brc ■'“’lfcSSSSn wurde Wir faßen ia auf S t c i it i che in G t un d Das Ba uernhäuschen Steins, m welchem ^ größten Teil seiner politischen Werke sänneb, wurde mit • in das Spiel Tic kleine Waldwiese, von uralten neingezogei £"oIfa^cn umstellt, von dichtem Buschwerk um- keine Siche Nachhilfe. Der Mühlbach trennt DtCl Aberras ^Ganze hinterließ doch einen guten Eindruck zumal alle Mitwirkcndeu, sowohl die Künstler wie auch die Dilettanten, mit und Liebe bei der Sache waren. -Lic Frau des ^.icyteis, Frau Elsa Gorrenz-Tenschert, die frühere NaiveWiesbadener Reiidenztheaters, entledigte sich mit großem Ge,chick ihrer Rolw und hatte viele hübsche Momente Rudolf A ütner-^chvhui als polternder Amtmann wäre besonders zu.loben, rbenso Rudolf Bartnk als Schulmeister und verliebter Bräutigam, beide belubte Stützen des Wiesbadener Residcnztheaters. . . Dr Hermann Rauch, der Leiter und Besitzer des Wiesbadener R^sidcnzthentcrs, hüte die Regie übernommen, und feinet kundigen Hand ist es zu danken, wenn das^piel so abgerundet gebracht wurde und leine Länge entstand.. Nur besonders musikalisch scheinen die Nassauer nicht zu fein, so hübsch die schlich en, volkstümlichen Gesänge auch von weitem durch den Wald swallten. Taj-ür lMtten sic aber durchweg echtwirkendc Kostüme an^und wußten sich darin zn bewegen. Noch sünimal soll das Spiel wiederholt werden, und ein etwaiger Ueberschuß in der Kape ist wohltätigen Zwecken zugedacht. Bertha Freifrau von Nauendorf. seine"bisher auf größere Räume verteilten Truppenkörper ver- rinigen mb dürfte nnnmehr in der Sage fein, ben Griechen längere Zeit Widerstand zu leisten. _ . Bei Uesküb unternahmen gestern die gerben zwei heftige Angriffe, wurden aber durch Gegenangriff der bulgarischen Truppen zurückgeworfen. Bei K u st e n d i l scheinen die Serben zu versuchen, dic bulgarische Kustendilarmee von der bei Krawivo-Korschana operierenden Armee abzu'chnciden. Im Norden, aus dem sogenannten T i m o k s ch au pl a tz, stehen bereits bei N c g o t i n und Z a i c c a r großer e b u l - g arische Massen. Es verlautet, .daß Negotin und Zaiccar bereits in bulgarischem Besitz sind., Eine von Süden.^ruckende serbische Kolonne wurde zuruckgeworsen und verlor große Fourage- transportc, Munition und Geschütze r- « Wien, 8. Juli. Tic „Rcichspost" meldet aus ^ona Die Operationen der b u l g a r i f ch e n N o r d a r m e e haben bereits-zu ber Einnahme von Kniazcvatz geführt. — xic)c riebt wird durch folgendes Telegramm bestätigt: Relarad 8 Juli. -W. B. Eine starke bulgarische Kolonne, die an der alten serbisch-bulgarischen Grenze stand ist in die Stadt Kniazevatz eutgebrungen,, bie_ öon schwachen serbischen Abteilungen besetzt war. Die Stadt wurde alsdann von den Bulgaren besetzt. Auf dem Marsch von der Gr.nje nach Knjazevatz steckten die Bulgaren die Dörfer in -öranv. Es wurde der Befehl gegeben, daß die notigen Verstärkungen ab- geheii sollen, um Knjazevatz Hilfe zu bringen. Serbische Nachrichten. Belgrad, 8. Juli. Die heute nachmittag erschienene Son- beraufgabe des Amtsblattes veröffentlicht die Kr ie g s pro kl a- m^rcn Nach drr T°nck rumänische Aktion zu dem SBoIjfe des ganzen Balkans bei- trage. Die russische Reichsduma nafai die Vorlagen auf Di- rumanisch-n Kundgebung-.- gezen Oesterreich tnugn »70^ie^bnitcer f£r biV Bukarest, 8. Juli. Von maßgebender Seite erfahrt K. -Fliege rabteilungen und des Eisenbahngüterverkehrs der Vertreter des k. k. Wiener Korr.-Bureaus, bie ö ft e r * in Kriegszeiten, die Bildung neuer Funkensta tionen, die reich-feindlicheit Kundgebungen in den rumäni- Etatsverstärkung bestehender sowie in Bildung begriffener J.n- scken Provinzstädten seien vorwiegend dem Umstaiidc zuzu- genieur devot s sowie für den Bau ftrntegnefar «tragen schreiben driß der Bevölkerung gesagt worden wäre, Ru - im Südkaukasus bei Jgdhr, Karakala und dem ^ichinglipaß. Mobilisierung. Diesen absurden und böswilligen Gerüchten ber Verluste erlitt, zerstreut: er hinterließ auf dem I k kantz. 9- Äli 1913. ‘''«»-«erlitt. ^meldet- Ks-sr xÄNLtz ^2«k>Uch->nt M auch chä hfljf». ■ S4t noch kein be£ darf man doch, wie man rt »Ä r i vn '°Ikn N’ ma [' Nämlich in^orbfiQuCd -u^k^hessischen ©toatäl *™ld> kurzer Fahrzeit ■ vchr näherer Fahrplan Miatronalen Eisenbahn- 1 seltgelegt waten. ien in einigen \ ^knbabnfnofenpunft s'ch die Eisenbahn-' ^cßen nicht verschließen ’c*ng wehrt. Wir 5 sich die maßgebenden valtung in Verbindung § nach Möglichkeit zu Großherzog begab Gefolge im Auto nach Uhr 2 Min. nach Eng- mige Tage verweilen nnb jen und der Prinzessin geben. Ter Großherzog hat den -r Provinz Lberhessen Dr. unter Anerkenmmg seiner n und ihm das Ritterkreuz ps des Großmütigen der- lblatt. Leutnant Prinz rmont wurde utter Bc- s. von Wilüch (3. Mell.) it (1. Hessisches) Nr. J öden, Kommandeur der arbc unter Serieff « iei des Generalltabes des Armee v. Uthmann il Grvßh. W.CTnanntl m MtgmM it unter Mchmg »" Ä *** tat ftattflriunbtneii -Altersrente »»“ ’l’ , eine nach 2(k! "icht mehr zn b?r HebernaW My» wenaid1 ’lÄ'ülS m*Ke Sinl-itung und ' ^Murents 'PiMteut hte bic Hanois r1M.t®ctttn. 'dnwng M-Ich-n "’lcnc 'Kehnffi 1lbe. Wiqt -T» , bei. 9 ^rwuu- w 13 d. M' ver- r'-'LSÄ - W” W» wi,d« • Kduch w*"”1 6ü4h®ÖS| h- B-«'-" .** ’« 8*"*'^* L°" x.SHxr Ufl5 '""Ad«.®. Di- flSrtften .»* bie «S***? «, und , cxjnwirb, „ er!)«»'1’ »,r «-»>b« J • n Achter, hicrin die 1:05 J ft“ ftodin X" Ld>«°"t t d°» il! 1° ®ie *" "un#®i" »»acygeholfen werden muß, um einen guten Heidelbecrwein, den fast jeder Bewohner der hiesigen Gegend im Keller haben muß, zu gewinnen. Der Preis für den Schoppen beträgt vorläufig iroch 10 Pfg., doch wird er voraussichtlich bedeutend in die Hohe gehen, sobald die Händler mit dem Versand beginnen. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 8. Juli. Unsere Jo-c uer ntc ist sehr gut ausgefallen. Das Getreide, namentlich die Winterfrucht, ftchi ebenfalls gut. Kartoffeln und Gemüse berechtigen zu den besten .Hoffnungen. Eb-ens'o die Futterkränter. — Sett einigen Tagen hat die hiesiige Synagoge elek-- t^risches Licht erhalten. 60 Flamin en erlauchten das Schiff und die Emporbühnen des Gotteshauses. — Bei der Ausschreibung 'der Arbeiten zur Errichtung der vorläufigen Kaserne, die die Stadt an einen G'neralunternelpner vergeben will, treten die hiesigen .Handwerker als solche auf. — Hier ist eine Aus tun ftste 14e für Abkohob- kranke errichtet worden. ■ !!. V i l b cl,8.IM. DasRödelheimer „Kohlensäurewerk Wahle I." schloß mit dem Besitzer des hiesigen Sprudels < ine.'. Vertrag über die weitere Verwertung der dem Sprudel entquellenden Kohlensäure ab. Es wird die Anlage einer größeren Berflü ssigungs anlag e für die Kohlensäure geplant; außerdem soll' ein Gleisanschluß nach dem Staatsbahnhos gebaut werden. Starkenburg und Nheinhessen. m Offenbach a. M., 9. Juli. Die katholische 65cm ein be beabsichtigt die Errichtung eines weiteren 65ottesHauses, nachdem die St. Marienkirche ziemlich fc.tiggcstetlt ist und am 11. August ihrer feierlichen Weihe entgegensieht. Diese weitere Kirche soll auf dem gegenüber dem Weiher am FriedrichSring an der Sennefelderstraße befindlichen Gelände errichtet werden, das der hiesigen katholischen Gemeinde für diese Zwecke von dem Fürsten von Jsenbulg-Birstein zum Geschenke überlassen wurde. Kreis Wetzlar. k. Salzböden, 8. Juli. Das am letzten Sonntag hier abgehaltene M i s s i o n s f e st war außerordentlich gut besucht. Ws Missionsprediger wirkten Pfarrer Landaü-Fron- 0 t" von Alten-Bnseck, unter Leitung seines Dirigenten Konrad Nikolai von Großen-Buseck, mit dem Lied „Abschied" »an Silcher, 52 P u n k t e. Es ist das erste Mal, daß sich der junge Verein seine gesanglichen Leistungen durck) einen musikalischen Sachverständigen bewerten ließ. Das Ergebnis ist recht gut, da die höchste zu erreichende Punktzahl 54 betrug. Sport» (!) Rad-Sport. Bei dem Radfahrerfest in Wißmar errang der Radklub „Germania"-Gießen int Dauer- sowie Korso- iahren je einen ersten Preis. Die Preise sind im Schaickmster des Mitglieds Jakob Friesleben, Bahnhofstraße, ausgestellt. 5. Sitzung Großherzoglicher Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. P r o t ocko ll - Auszug. Gießen, den 23. Juni 1913. Anwesend sind die Herren: Geheimer Kommerzienrat Heichelheim als Vorsitzender, Komtnerzienrat Schirmer als 1. stellvertr. Vorsitzender, Kommerzienrat Grünewald als 2. stellvertr. Vorsitzender, Friedberger, Kommerzienrat Haos, Jhttng, Nowack, Rinn, Röhr, Rühl, Stammler, Wenner, Zurbuch und der Syndikus. 1. Einweihung des Handels kammergebäudes. Die Einweihung des Hauses wird auf Samstag, den 20. September festgesetzt. _ 2. Zollabfertigung t»io n Maiskleie. Nach einer Mitteilung des Staatssekretärs des Reichsschatzamts hat der Bundesrat auf eine entsprechende Eingabe der Kammer beschlössest, .aus Billigleitsgründen zu genehmigen, daß einer hiesigen Großhandlung von Futter und Düngemitteln der Zoll für eine vom äaut'tircui'ramt Gießen vorbehaltlich späterer 3oUfeftftenung un- verzeilt abgelassene und nachweislich zu Futterzwecken verblendete, tarifntäßig nur noch Vergällung zollfreie Sendung Mais- lleie „Axa" in dem noch festzustellenden Betrage erlassen wird. 3. V er d i n g u n g s w e s e n. In den bei verschiedenen Baubehörden in Gebrauch befindlichen technischen Bedingungen über Fnstallationsarbeiten war bisher^die Verwendung der sogen. Schweizer Fittings oder Formstücke, Marke G. F. vorgeschrieben. Den Bemühungen der Handelskammer ist es gelungert, einen Erlaß d>es Gr. Staatsministeriums an sämtliche Behörden zu erwirken, ! e>onach bei künftigen Ausschreibungen fraglicher Art auch die Fittings der .Firma Bänninger, G. m. b. H. in Gießen zum Wettbewerb zuzulassen und mit heranzuziehen sind. 4. Falsche Anwendung von Gütertarifen. Auf Anregung der Handelskammer in Dormstiadt sind die hessischen Handelskammern und die benachbarten preußischen Handelskam- ntern Frankfurt a. M., Hanau, Wetzlar und Wiesbaden in Ber- bandlungen darüber eingetreten, ob es angezeigt ist, zwecks Ber- nieidtlng einer falschen Anwendung von Gütertarifen eine gemeinsame Nachprüfungsstelle für Frachtbriefe einzurichten. Tie Verhandlungen sind noch im Gange und werden voraussichtlich zu einem bc-sriedigenden Mschlusse führen. 5 Fracktermä ßt gung für das Labn- und ^ tl l- „ebiet einsck'ließlich Oberlsessens Von den Handels- fanimcrn Dillenburg, Gießen, Limburg, Wetzlar und dem Berg- nnd .Hüttenmännischen Verein für die Lahn, Till- und benachbarten Reviere ist dem prcnßisckx'n Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten eine Tenlsdirift überreicht worden, tu meldjcr die Bitte ousgesprod?n wird, die Streckensätze der im Binnenverkehr des Wtrtsd>aftsgebietes der genannten Kamntent und für Den Wechsel- tnwlehr zn-ischen Lahn-, Till- und Sieggebiet einsdstießlich Ober- Hessens und dem Ruhrrevier bestebenden Brennstoff- und Erz- ausnahntetarife aut 1 Pfg. herabzusetzen und gleichzeitig eine Frachtermäßigung der Abfertigungsgebühr in der Weise vor zunehmen, ,c na^ ^ngc des Transportweges bis zum Höchstsätze von 2 gestaffelt wird, forme ferner die für den Minetteversand nach dem Ruhrrevter vorgesehenen Ermäßigungen auch auf die Hockwfen- ftationen des Lahn- und Tillgebiets auszudehnen. 6. Bahnsteigsperre aus dem Personenbahnhof zu Gießen. Der Mirgerverein Gießen hatte der Kammer eine von ihm an die Kgl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. gerichtete Eingabe, in welcher eine zweckentspredumde Aenderung der Sperrverhältnisse vorgeschlagen wird, zur Unterstützung übersandt. In ihrer Eingabe an die genannte Behörde fort die Handelskammer die vom Bürgerverein gegebene Anregung nicht nur aufs nachdrücklichste unterstützt, sondern sie hat gleichzeitig, über den Antrag hinausgehend, die Eisenbalmverwaltung gebeten, die gänzliche Beseitigung der Sperre in der Empfangshalle und deren Verlegung auf die Bahnsteige 1 und 3 in Erwägung zu ziehen. Hierdurch würde in der Empfangshalle Raum für die Aufstellung eines Kiosks geschaffen werden, in mddjem ein ständiges Postbureaiu, wie es von der Kammer schon seit Jahren angeregt worden ist, untergcbradX werden könnte. Ter Antrag ist von der Eisenbalmverwaltung mit der Begründung abgelehnt worden, daß durch die Beseitigung der Bahnsteigsperre vor den Warteräumen der sperrfreie Uebergangsverkehr zwischen der Main- Wes er-Seite nack) der oberhessischen Seite, der den Ortsverkehr bei weitem überwiege, sehr geschädigt werden würde. Außerdem würden Unzulänglichkeiten dadurch entstehen, daß bei Freigabe der Warteräume die Reisenden erst kurz vor Abgang der Züge die Warteräume verlassen und dann sich durch die Sperre drängen würden. 7. Fa hr pla n wü n sche. Nach dem Sommersahrplan 1913 hält der D 1 lab Frankfurt a. M. 10.25 nachm.) in der Richtung Frankfurt—Bebra—Berlin nicht mehr wie früher in Fulda. Tadurch ist die seit Jahren bestehende Verbindung von Oberhessen nach Berlin wie auch der Anschluß von Süd-Westfalen Siegen- Altena) nach Thüringen—Berlin über Gießen—Fulda verloren. Die Handelskammer hat das Anhalten des D 1 in Fulda beantragt. — Weiter hat die Handelskammer die Beförderung des Personenzugs 534 CW'i von Mücke lHess.^ ab 4.30 vorm., Gießen an 5.22 vorm. vom 1. Mai bis 31. Oktober und vom 1. März ab an Sonn- und Feiertagen beantragt. 8. Tarifangelegenheiten. Den in Frage kommenden Eisenbahnverwaltungen sind ausfiihrlidse Gutachten über Fracht für Mineralöle, flüssiges Oelgas Blaugas^ und über die Verladung leerer Wasserflaschen in Waggons, Kartoffeln, erstattet worden. 9. Ausdehnung des Fernsprechverkehrs. Tie Handelskammer hat die Ausdehnung des Fernsprechbereichs von Gießen auf die Badeorte Karlsbad und Marienbad bei der Kaiserlichen Ober-Postdirektion Darmstadt beantragt. 10. Führung des Handelsregisters. In einer großen Reihe von Fällen sind auf Erfordern der Gerichtsbehörden Gutachten über die Eintragung von Firmen ins Handelsregister erstattet worden. 11. W a r e n z e i ch e n - A n g e l e g e n hei t e n. Dem Kaiserlichen Patentamte in Berlin sind Gutachten über di" Wortzeichen „Liebfrauenmilch" für Weine, „Loubet" und „Start" für Wäsche /"Kragen, Manschetten, Oberhemden usw.), „Season" und „Saison" für Tabalsabrikate erstattet worden. 12. Handel mit Tabakfabrikaten. In den weitesten Kreisen der Kigarrenhändler wird andauernd Klag? darüber geführt, daß in größeren industriellen Etablissements, sowohl auf den Kontoren als wie in den Fabrikationsbetrieben von Beamten und Arbeitern ein umfangreicher Handel mit Tabakfabrikaten betrieben wird. Der Verbcnrd der Zigarren-Ladeninhaber hat deshalb an die deutschen Handelskammern die Bitte gerichtet, bet den industriellen Etablissements ihrer Bezirke dahin zu wirken, daß diese den geheimen Handel mit Tabakfabrikaten sowohl im Interesse der Etablissements selbst als auch im Interesse der wirt- sdiaftlichen Gerechtigkeit gegenüber den Zigarrenhändlern ihren Angestellten und Arbeitern untersagen. Die Handelskammer bringt hiermit diese Bitte des Verbandes zur öffentlichen Kenntnis mit dem Bemerken, daß sie ihrerseits den geheimen Handel mit Tabakfabrikaten durch Beamte und Arbeiter verurteilt und mißbilligt. 13. Rechtzeitiger Bezug von Massengütern für den Herb st. Einem Wunsche des Königl. Eisenbahnzentral- amts in Berlin als geschäftsführenden Verwaltung des deutschen Eisenbahnwagenverbandes entsprechend, richtet die Handelskammer an die Verkehrstreibenden ihres Bezirks die Bitte, zur Milderung der Gestellunasschwierigkeiten von Wagen im Herbst sich den frühzeitigen, Bezug ihres Herbst- und Wiiiterbedarss angelegen sein zu lassen, das Ladegewicht der Wagen auszunutzen und die Wagen möglichst sdinell zu behandeln. Dabei sei noch darauf hingewiesen, daß bet Ausnutzung des Ladegewichts der Güterwagen von 15 und mehr Tonnen Ladegewicht ein Frachtnachlaß gewährt 'wird. 14. Von unterrichteter Seite liegen noch folgende Mitteilungen vor: a"i Große Ausstellung Düsseldorf 1915, bi Ausstelluna des deutschen Handwerks in Dresden 1915, c) Deutscher Weinbau-Kongreß Main; 6.—11. September 1913, di Einfuhr von Pflanzen in die Vereinigten Staaten von Amerika, e) Ostmarken fahrt der Gesellschaft für wirtschaftliche Ausbildung zu Frankfurt a. M. vom 14.—20. Juli 1913, f) Gebräuche im Stettiner Speditionshandel, herausgegeben vom Verein Stettiner Spediteure, g) Fabrikwohlfahrtskorrespondenz der Zentralstelle für Volkswohlfahrt, , h) vertrauliche Mitteilungen über zweifelhafte Firmen im Ausland: Belgien, Griechenland, Girof’britannien, Italien, europäische Türkei, Afrika und Amerika. Nähere Auskunft über vorstehende Mitteilungen wird auf dem Sekretariat der Handelskammer erteilt. w Würzburg, 8. Juli. Heute abend stieg am Schlüsse des Volksfestes der Flieger L e n d n e r aus Würzburg mit einem Franzosen auf einem Zweidecker auf und siog nach dem Kugeliang zu. Tort überschlug sich das Flugzeug und stürzte auf den Boden. Beide Insassen wurden noch lebend bervorgezogen, st a r b e n aber auf dem Wege nach dem Krankenhause Gerichtssaal. w. Mannheim, 8. Juli. Das Schwurgericht in Mannheim verurteilte heute nach zweitägiger Verhandlung den 30 Jahre alten Fabrikarbeiter Karl Wolf airs S i n s h e i m , der im Oktober vorigen Jahres in der Chemischen Fabrik von Böhrfftger Söhne dem Vorarbeiter Steffens Anilinöl in den Kaffee schüttete, was den Tod des Vorarbeiters zur Folge hatte, unter Ausschluß mildernder Umstände wegen K ö r pe r v e r l e tz-u n g mit nachgefolgtem Tode zu ächt Jahren Zuchthaus, abzüglich sechs Monate Unter-' suchungsl-aft, und zu zehn Jahren Ehrverlust. Der Staatsanwalt hatte fünfzehn Jahre Zuchthaus beantragt. Vermischtes. * Schwer er Auto m o b i l u n f a l l. Aus Be r li n wird c m 9 Suü gemeldet: Ein Automobil einer Vergaser-Gesellschaft hatte gestern nachmittag eine Probefahrt auf der Hamburger Chlpkffee unternommen. Tas Automobil, an dessen Steuer der Adrige Chauffeur Kam aike saß, befand sich bereits auf dem Rückwege, als ihm bei dem Dorfe Dallgow ein mit Kartoffeln beladenes Fahrzeug entgegenkam, von dem mehrere Kinder abfprangen, um an dem Kraftwagen vorbei auf die andere Stratzensnte zu rennen. Der Chauffeur versuchte den Meinen auszutmnchen und nß fernen Wagen zur Seite. Tas Automobil fuhr mit voller Wucht gegen einen Chausseebaum und imirde fast vollstandrg zerttümmert. Kamaika und sein Begleiter- etn **er t meuter derselben Gesellschaft, wurden in bobem Bogen von ihren öi^en auf bte Straße geschleudert und blieben besinnungslos ttegen. Canes der Kinder, die 5jübrige Tochter des Ar- berterS Ra talke, geriet unter den Wagen und mürbe überfahren sofort bcrbeigerufcner Arzt konnte bei dem Chauffeur und oer verunglückten Kleinen tjur noch den To d feststellen Der Werkmeriter, der fid> innere Verletzungen zugezogen hat, wurde nach Berlin übergesührt. * Unter schlag-un gelt von 400000 M k. ließ sich der Wirt HolLeck in Rellinghausen als Verwalter der Spar- und Darlehenskasse zu schulden kommen Er ist geflüchtet. * 25000 M"k. gestohlen. Aus Chemnitz wird gemeldet: In die Räume der Häu.teverwettungs-(55eselsschaft auf dem Schlachthof wurde in der verflossenen Nacht eingebrochen. Den Dieben fielen 25 000 Mk. in die Hände Ein mutmaßlicher Täter, ein Arbeiter, wurde verhaftet. * Anschlag auf einen Zug? Zwischen Schledan und Halle wurden von entern Streckenwärter unter der Brücke drei Patronen aufgefunden, die mit Zündschnur versehen waren. Ihre Lage erweckt den Eindruck, als ob sie aus einem fahrenden Zuge geworfen worden seien. Die Eisenbahrverwaltung von 500 Mk Ergreifung des wie dör Verbrecher eine Belohnung von 500 Mk aus. * Landverkäufe in Posen. Das 5000 Morgen große Gut Gwiosdzian im Kreise Lublinitz wurde für 2 Mill Mark von einem Polen dem Deutsclfen Preiß abgelaufl. Ter keutfdie verdient an dem Handel 800000 Mk. * Jeuersbrunst. Tas Schloß des Prinzen Alfred von Lvwenstetn-Wertheim F-rendenberg ist gestern niedergebrannt. Ter Schaden beträgt ’ ■> Million Mark. * Die Schni tterkaserne in Alt-Gatschow, die zum Gute des Herrn v. .Heyden-Leistenvw gehört, ging nachts in Flammen auf. Die Schnitter fanden die Türen von innen verriegelt. Es entstand eine furchtbare Panik. Tie ^Schnitter drängten zu den Fenstern und es gelang mehreren, ins Freie zu flüchten. Einige werden vermißt. * I in M o t o r d r e i r a d v e r u rr g l ü ck t. Aus Paris wird gemeldet: In der Nähe von Fontaineblemi stieß das Automobil des Gutsbesitzers Baron d'Arcy mit einemMotor- dreirad zusammen. Dessen Insassen, der Chefredakieur des „Journal de St. Tenys" Grauce und eine Frau Martin, wurden getötet. * Au f der Drahtseilbahn auf den Diet sche- b_erg bei Zürich benutzten zwei Bahnangestellte einen sog. schlitten zum Hinunterfahren. Die Leute verloren die Gewalt über den Schlitten, wurden hinausgeschlendett und getöttt. * Furchtbare Gewitter haben im vberitalieni- schen Seengebiet ungeheuren Schaden angerichtet. Bei Vareß, Erba und Bergamo fiel der Hagel 25 Zenttmeter hoch. Die Temperatur ist unter 10 Grad gesunken. * Zwei achtfache Mörder verhaftet. In Kalisch wurde der russische Bandit Nowaczpk verhaftet, der, soviel bisher feststeht, in der Umgegend a ch t M o r d c, 18 schwere Körperverletzungen und Einbrüche verübte. — Aus Los Angelos wird gemeldet: Ein hier verhafteter Mann gestand, im Staate Ohio ach t Ni orde begangen zu haben. Wegen eines dieser Morde seien seinerzeit zwei Studenten verurteilt und hingerichtet worden. * Neue Untat der englischen Wahlweibe?. Ein Brand zerstötte ein dem Seifcnfabrifanten und Millionär William Lever gehörendes Haus in Horwias (Grafschaft Lancaster). Das Feuer war von Anhängerinnen des Frauenstimmrechts angelegt worden. Verfahren eingeleitet worden. * Eine gefährliche Ballonfahrt. Aus London, 7. Juli, wird gemeldet: Am Hudsonriver riß sich ein Luftschiff los, in welchem sich ein junger Assistent befand, und stieß plötzlich 5000 Fuß hoch. In seiner Unerfahrenheit warf der Assistent noch Ballast ans, so daß das Luftschiff auf 8000 Fuß Höhe stieg. Nack) Mei stündig er Fahrt gelang es dem Insassen, eine Landung zu ermöglichen, indem er die Ventile öffnete, so daß der Balbon siel. Im Wasser begann der Ballon plötzlich wieder zu steigen, der Assistent sprang aus der Gondel und sckpvamm einem Boote entgegen, das ihn in Sicherheit brachte. * F leis ch von räudigen Schafen. Aus Attila, 8. Juli, wird gemeldet: In dem Dorfe Fkores de Avila in Spanien sind sechs Einwohner, die Fleisch von räudigen Schafen gegessen hatten, gestorben, 18 liegen im Todeskamps, viele sind schwer erkrankt. Tas Fleisch ist mit Ermächttgung der städtischen Veterinärbehörden verkauft worden. Kleine Tageschronik. Auf der 3 cd)e Brasse bei Marl wurden vier Berglen t e v e r s chü t t et: währeird zwei bald gerettet werden konnten, blieben die beiden anderen abgeschlossen. Man hätte einen Verunglückten noch rufen, währeird von dem zweiten nichts mehr zu vernehmen war. Wetteraussichten in Hessen st'ir Donnerstag, den 10. Juli 1913: Wechselnd bewölkt, leichte Regenfalle, kühl. Letzte Ncrchrrehren. Zufatzanträge zur dreijährigen Dienstzeit in Frankreich. Paris, 8. Juli, lieber die von verschiedenen Deputierten eingebrachten Zusatzanträge zum Dreijahrgefetz fand gestern abend im Kriegs Ministerium eine lange Besprechung statt., au der Ministerpräsident Barthou, Kriegsminifter Ettenne, Minister des Innern Klotz und die Generale Joffren, Legrand u. a. teilnahmen. Besonders eingehend wurde die Einstellung der Zwanzigjährigen und die Frage der Ernteurlauber erörtert. Jetzt öaö Billigste und Beste! Die Sommermilch ist bekanntlich sahnig. Frische Eier gibt's viel und billig. Geschmortes ftischeS Sommer-Obst ist der Gesundheit dienlich. Letzteres mit ^oedamiii Milch- und Eierflammeris gibt sehr nahrhafte Gerichte für Kinder, und werden den Fleischspeisen gern vorgezogen. Geben Sie Ihren Kleinen reichlich solche Mondaminspeisen. Mondamin ist in seinenk. nnßartigen Geschmack unübertrefflich und in Ergiebigkeit nn« erreichlich. Achten Sie bitte au,' den Rezeptbuchzettel in ebem Paket a 60, 30 Pf. 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Viggo Larsen in dem Sensationsfilm 4506 Herzensrecht Max Linder Komödie taiiiistateta Moritz Prince Humoreske Moritz in Gefahr Während der Vorführungen erstklassige Musikbegleitung. Am Flügel Herr Fred Wagner, Schüler von Prof. Mengelberg, Amsterdam. Violine Herr John, Konzertmeister vom Kristallpalast, Frankfurt a. M. Schotte Weinstube 3570 Täplicli frisehe Ertfeeer-Bewte Cafe Ebel Telephon 586. Inh: Karl Ohm. Burggraben. Tagääch Konzert des* Künstler-Kapelle Henn 8 Personen. 8 Personen. Anfang: 7'/i Uhr. [4302] Sonntags 3l/i Uhr* Berthold Kühne Seltersweg 26 Fernruf 820 Seltersweg 26 Spezial-Geschäft für Reise - Artikel und feine Lederwaren Zur Reisezeit empfehli“n Reiseartikeln Reisekoffer sämtl. Größen und Qualitäten in allen Preislagen am Lager von 15.— Mk. an. Kupee- und Anzngkoffer. Reisekörbe, Reise-Handtaschen und Necessaires. Schirmhüllen, Schwammbeutel Reisekissen, Hängematten, Thermosflaschen, Aluminium kocher.Trinkbechcru.Flaschen, Rucksäcke in größter Auswahl. Kragen-u. 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Juli 1913, abends 81/« Ubr, auf dem Brandplatz Uebung. Bersäumnisse werden gemäß Artikel 13 der Landesfeuer» löschordnung und nach § 368 Ziffer 8 des Reichöstrafgesetz' buches bestraft. Gksßen, den 8. Juli 1913. De/7 Ter städtische Branddirektor: Braubach. dass Sie Geld sparen wenn Sie Ihren 4109 Ei^oclwlpparatti. Gläser kaufen bei J. B. Mauser Vorrätig nur bekannte u. bestbewährte Fabrikate Vergebung. Für die medizinischen und Frauenkliniken in Gietzen soll im Wege des öffentlichen Angebots für das Rechnungsjahr 1913 vergeben werden: 1. die Lieferung von Weißzeug und Kranken« kleidern, 2. das Aufarbeiten der Roßhaarmatratzen. Die Lieferungsbedingungen und Muster sind auf dem Verwaltungsbureau der medizinischen und Frauenkliniken an den Wochentagen nachmittags von 3—5 Uhr einzusehen. Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum Eröffnungstermin Montag, den 21. Juli 1913, nachmitt. 4 Uhr unter Beifügung von Mustern, jedoch getrennt von diesen, an die Großh. Verwaltung der medizinischen und Frauenkliniken einzureichen. Zuschlagsfrist 8 Tage. Die Lieferung kann auch geteilt vergeben werden. Gießen, den 4. Juli 1913. Großherzogliche Verwaltungs- direktion der medizinischen und Frauenkliniken. Voit. (BV7 Bnllenversteigernng. Ein Simmentaler Bulle der Gemeinde Annerod soll Donnerstag, den 10. Juli d. F., nachmittags um 2 Uhr, im alten Schulsaal dahier versteigert werden. Annerod, am 5. Juli 1913. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Horn. 4454 Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Betr: Wasserversorgung und Kanalisation Grünungen. Wegen Ansstihrnng von Wasscrversorgnngs- und Kanalisationsarbcitcn wird die Ortsdurchfahrt Grüningen vom 9. d. Mts. ob bis auf weiteres für den Fuhrwcrks- verkehr gesperrt. Die Umleitung des Verkehrs hat über den. Bnrgweg zu eriolgen. Gießen, den 8. Juli 1913. Großhcrzoglichcs Kreis amt Gießen. I. V.: Dr. M c r cf. 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