fronte hochbcwerlelentlalte. lendes i.Taielg,elränk ilich empfohlen! Erfchekrl Swetter statt 163. Jahrgang lagUch trrtt LuSnahme des Sonntags. nach Frankfurt, e.G.m.b.H., Köstritz (Tbür.) nh. Mbert Merlau, Tel. 239. IC*/,) Wiedener klüter gesucht. nach Friedberg, Lademeister Gras von Gießen Buchholz von Gießen nach Siegburg. '”en Preisen, iESSEN Marktplatz 7. Die ..Siebener Familienblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, daS „Ureirblatt für den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Di» „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: Redaktion: ^^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. *• Gießener Verbindungsbahn. Die Geschäftsräume für den Bau einer Verbindungsbahn bei Gießen befinden sich in Gießen, Wilhelmstraße 10. Die Bauausführungen sind dem Vorstand des Betri ebsamts 1 Hierselbst übertragen worden. ** Ernst Challier der Aeltere, der sich als Verfasser musikalischer Hilfskataloge wie z. B. des Lexikons des Liedes einen Namen gern acht h at, begeht morgen seinen 70. Geburtstag. Tas Gießener Nonzertleben für das Herr Challier durch Jahre hindurch eifrig tätig war, hat seinem unermüdlichen Eifer vieles zu verdanken. Anläßlich seines Geburtstages überwies Herr Ehallier dem Verein deutscher Musikalienhändler zu Leipzig den Betrag von 200 Mk. für das „Stiftungskonto". Landkreis Gießen. g. Odenhausen, 6. Juli. Das Regierungsjubiläum des Kaisers wurde von den vier Schulen des oberen Kirchspiels Londorf: Odenhausen, Geilshausen, Rudingshausen und Weitershain kürzlich festlich begangen. Auf den Wald, wiesen bei Appenborn versammelten sich am Mittag etm§ tungen im abgelaufenen Jahre, die sich auf insgesamt 69 408 teilte. In den ^chülerherbergcn gehörten von den Besuchern 86 v. H. der Volksschule, der Rest der Mittelsäpilc an, so daß diese Institution Mm größten Teile den minderbemittelten Wanderlustigen zugute kommt. Auf dem Westerivald sind neun Herbergen in Betrieb, neu dazu gekommen ist eine in Montabaur. Von den Uebcrnachtungskosten harten die Beherbergten durch- chnittlich 30 v. H. zu tragen. Tie von der Herberge getragenem Kosten stehen jedoch in keinem Verhältnis «ju dem ideellen Wert dieser Herbergseinrichtungen. Neuerrichtung von Herbergen sNl des weiteren in Weilburg und Mengerskirchen stattfinden. Tas ausscheidende Ausschußmitglied Tirektor Nimat-Engers wurde wiedergewählt, für den wegen Ucberbürdung sein Amt nieder- Icgcnben .Kreisausschußsekretär Schmidt Aiaricnberg, Lanorat Freiherr v. Marschall-Montabaur neugewählt, weiter in den Ausschuß Friß Koch-Bonn. Ans Antrag der Ortsgruppe Frankfurt o. M. wurde £ 11 der Statuten dalpn geändert, daß Einzelmitglieder ober Ortsgruppenmitglieder in den Vorstand und Ausschuß gewählt werden können — seither mir Einzel Mitglieder. Als Vertreter zum Deutschen Touristen-Tag in Koburg wurden Dekan Heyn-Marienberg und Stadtrat Meier-Köln, für deren Ersatz E. Wissenbach-Franksurt a. M. und Schmidt-Marienberg gewählt. Als Ort der nächstjährigen Tagung wurde Honnef gewählt, nachdem Herborn und Rangsdorf ihre Anträge zurückgezogen. An die Versammlung schloß sich int Wiedschen Hof ein Festessen. Am Nachmittag herrschte auf dem Festplatze ein reges Treiben. Morgen Montag beschließen Ausflüge in die Umgegend die Tagung. Mit der Jubelfeier hat die sestgebende Gemeinde eine A n s - ftcHung Wcsterlvälder Erzeugnisse verbunden, die auf dem Gebiete der .Stcramif Erstaunliches zeigt. Hier sind es vor allem die Kunststeinzeug-Fabriken Tünler und Brcibeu in 5oöhr, die Königliche keramische Fachschule in .Höhr, die Stein- zeugfabrik in Höhr, die nach Entwürfen Münchener und Düsseldorfer Künstler hergestellte Töpfereien, Krüge, Vasen usw. zur Schau stellten. Eintöch-Krüge, Wasser-Krüge und dergleiäun vertraten weiter die hochentwickelte Wcsterwäldcr Steinzeugindustrie. Der Montabaurer Geigenbauer I. E. Kratz zeigte in feinen Instrumenten seine Fertigkeit. Daß die Westerwälder den Pinsel zu führen wissen, zeigten Gemälde von Rentmeister Zeyher-Dierdorf, Robert Merkel-Bierhaus, Fritz Göricke-Daaden. H. W. Linkenbach usw. In Tonpfeifen und Tonmasse-Gegenständen führten ich die Firmen Julius Wingender n. Co. aus Höhr unh W. ^lauer-Baumbach ein. Eine schöne Sammlung antiker Gegen- tänbe von Siegfrieb Seligmann-Dierborf zur Schau gebracht, vervollkommnete die Ausstellung. Dienstag, 8. Zull M3 Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Universtläts - Buch- und Steinbrnckere:. R. Lange, Gießen. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gderhessen einstimmig angenommen: „Tie am 6. Juli 1913 in Trier tagende allgemeine Volksversammlung, die von allen Schichten der Bevölkerung stark besucht war, erklärt die seit Jahrzehnten erstrebte völlige Schiffbarmachung der Mosel- und der Saar für eine unabweisbare Forderung der gesamten Ertragswirtschaft, der Landeskultur, der Landesverteidigung und der nationalen Fürsorge Landwirtschaft, Handel, Gewerbe und Industrie verlangen zwecks Sicherung und Förderung der Lage '«en Ausbau beider heute brachliegender Flüsse zu lerftungs- Ühigen Wasserstraßen unter Ausnützung der vorhandenen Wasserkräfte. Die Versammelten erachten es als ihre patrio- jijcfje «-ßrlidit auch für die auf den Erwerb vom Ausland angewiesenen Mosel- und Saarschiffe einzutreten und mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln ihre Abgeordneten zu unterstützen, damit die Forderung im Lande nach einer Kanalisierung der Mosel und der Saar endlich zum Gesetz erhoben wird/‘ Hauptversammlung der Gleidergverems. * Gleiberg, 6. Juli. Gestern wehte von der Ruine Gleiberg die Fahne zum Gruß für das am Nachmittag cintrcffcnbe Häuflein her Burgherren, die mit ihren Damen aus dem weiten Tal zur Burg gekommen waren, um im Kaisersaal des Nassauer Baues die alljährliche Hauptversammlung abzuhalten. Das unfreundliche kühle Wetter hatte wohl die sonst zahlreichen Freunde des Gleibergs^ von der Versammlung ferngehalten, so daß sie kaum beschlußfähig war. Der Vorsitzende des Vereins, Geheimer at Tr. U fing er, begrüßte die Mitglieder, unb ganz besonders herzlich die '-tarnen, und erstattete den Jahresbericht. Einleitend bedauerte der Berichterstatter, daß der Konservator der Nheinprovinz einen in Aussicht genommenen Vortrag über Deutsche Burgen nicht halten könne, weil er durch andere Verpflichtungen gehindert sei, in der Versammlung zu erscheinen. Das Andenken des verstorbenen Geh. Hofrat Professor Dr. Biermer, ehrte die Versammlung durch Erheben von den Plätzen. Einen sehr empfindlichen Verlust bat der Verein im abgelaufenen Geschasts- jahr durch den Fortgang des 2. Vorsitzenden, Geheimen Justizrat Dr. Schmid t, nach Tübingen erlitten. Für die Dienste, bic er dem Verein seit beinahe 15 Jahren geleistet,^ und besonders für seine aufopfernde Tätigkeit währeno der Haupt- enttoidlung des Vereins ist dieser ihm zu großem Dank verpflichtet. Und was in den letzten 10 Jahren auf dem Gleiberg geschaffen wurde, die Sicherung der Ruine gegen weiteren Verfall, bic Ausstattung ber Wirtschaftsräume unb bes Burghofes mit schönem Inventar, bic weitere innere Herstellung bes Nassauer Baues usw., wirb dauernd Zeugnis oblegen für bic lüngebiings- volle Mitarbeit des Geheimerais Schmidt, der in einem Telegramm der Versammlung seine Grüße sendet und versichert, datz er der ihm lieb gewordenen alten Burg stets Interesse bewahren werbe. Auf Antrag bes Vorsitzenden wird Geheimrat Tr. -Schmidt zum Ehrenmitgliede des Vereins ernannt. Die Einnahme des Vereins betrug 1912'1913 1980,47 Mk. und setzt sich in der Hauptsache zusammen aus 401 Ml Mit - gliedsbeiträgen, freiwilligen Spenden: Kreiskassc Wetzlar 200Mk., Kreiskasse Gießen 200 Mk. und der Stadt Gießen 100 Mk., sowie non Freunden der Burg 100 Mk. und 10 Mk., sowie aus der Abgabe des Burgwirts in Höhe von 600 Mk. Ter Verein konnte damit allen Anforderungen, bic an ihn Ijcrantraten, gerecht werben. An Ausgaben halte der Verein zunächst bic Zinsen an die Kreissp ar lasse Wetzlar auf eine Hppothelenschulb von 10 239 Mr. und 110 Ml. für Abtragung derselbcii, sowie 1271 Mk. für L-teuern, Feuerversicherung, Bauten, Mobilien usw. Im abgelaufenen Jahre wurde der Nassauerbon an die Wasserleitung angeschlossen und damit auch die Fsuersicherheit des Gleibergs erhöht: fm übrigen soll auch auf der Burg eine Handdruckspritzc ber Gemcinbe Kroi- dors-Gleiberg ihren Platz erhalten. Der Hochdruckbelwlier für bas Dorf Gleiberg hat innerhalb der Ruine feinen Platz geninden, ohne daß dadurch der Charakter gelitten hat. Tic Zahl der ordentlichen Mitglieder beträgt 129, bic der außerordentlichen 7. Dr. U fing er sprach bic Hoffnung aus, baß der Verein durch seine Mitglieder unb Freunde stets tn bte Lage vergebt werde, seinen Ausgaben gerecht zu werden, die dann bestellt, die Burg Gleiberg, das Wahrzeichen unserer Gegend, zu erhalten unb als Erholungsstätte für bic Bewohner von sem unb nah immer noch besser auszugestalten. Der Voranschlag, der nut 1540 Ml. in Einnahme unb Ausgabe abschloß, fand bte Genehmigung der Versammlung, ebenso wurde dem Rechner Ouästor Kauß unter dem Dank der Versammlung für seine Mühewaltung Entlastung erteilt. , . . Einer Anregung aus der Milte der Veriammlung, den Gleiberg mit Blitzableitern zu versehen, soll, wenn die Mittel dazu vorhanden sind, entsprochen werden. Ebenso wird der Anregung, auf dem Gleiberg das Bild des Herzogs Ferdinand von Braunschweig anzuwenden, tunlichst Folge geleistet lucrben. Dieser hat als Heerführer Friedrichs des Großen im /jährigen Kriege die alliierten Truppen gegen bic Franzosen befehligt uw) cs als geschickter unb tüchtiger Feldherr fertig gebracht, dem König den Rücken zu beeten. Herzog Ferdinand von Braunschweig hat in Krosdors längere Zeit sein Hauptquartier gehabt unb iw Pfarrhausc in Cuarticr gelegen. Auf dem Gleiberg lagen u. a. die Grafen zu Bückeburg unb Isenburg. Ein Nundgang durch die Ruine bot den Veriammlungsbeiuchern einen schönen Anblick. Rings auf den Mauertrümmern blickst ber Mauerpfeffer und seine gelbe Blüte wird noch ergänzt durch bic gelbe Blüte eines Unkrauts, bas massenhaft in ber Ruine vorkommt, unb bas bie (Bleiberger Teuselsrose nennen. -Lurch die Anlage des Wasserbehälters, dessen Vorb andern cm übrigens fast nicht wahrnehmbar, ist ber alte Steinbruch Zwilchen dem runben unb bem Stumpf bes viereckigen Turmes vollständig beseitigt, unb an dieser Stelle das in ber Erde ruhende Bagm errichtet. Es war trotz ber kühlen Witterung etn Mächtiger Nachmittag auf ber Burg Gleiberg. Ter Burgwirt Nicbcrgall hatte für bie Bewirtung der Gäste diesmal recht nett gciorgt Schlafen^" 1U^T#6S6 C" iacolad£ Aus Staöt ttnd LsnS- Gießen, 8. Juli 1913. ** Nationalspende zum Kaiserjubiläunk für die evang. Missionen in den deutschen Kolo ii i e n und Schutzgebieten. Die Sammlungen des Landeskomitees für Hessen haben mit einer Gesamteinnahme von 61 766.28 M k abgeschlossen. Nach Abzug der Kosten für Porto, Drucksachen usw. im Betrage von 106.93 Mk. ist ein Reinertrag von 61659.30 Mk. verblieben, der an die .HauptsammelsteN'e des Zentralkomitees, das Bankhaus Delbrück, Schickter u Eie. in Berlin, überwiesen worden ist. Tie von den Gebern bestimmten Missionen zu gewendet en Spenden werden diesen zugeführt werden. ** Vom Lupus kranken haus. Tas vom Heil- stättenverein für Hessen auf dem Seltersberg erbaute, vor 5 Wochen seiner Bestimmung übergebene Lupus heim ist nicht nur voll besetzt, sondern man hat zahlreiche dieser bedauernswerten Kranken, die sich zur Aufnahme gemeldet batten, wegen des beschränkten Raumes abweisen müssen. Man plant deshalb eine baldige Vergrößerung der Anstalt. Trotz des erst kurzen Wirkens des Instituts sind bereits einzelne überraschende Heilerfolge erzielt worden. ** Der vom Alldeutschen Verband veranstaltete Vortrag des Fest spieles von Ge rhart Hauptmann am nächsten Freitag wird eingeleitet werden durch eine Betrachtung des Breslauer Falles vom nationalen Standpunkt aus. An sie wird sich eine literarische Besprechung anschließen, die Herr Karl Neurath zu übernehmen die Liebenswürdigkeit hatte. Wegen der ermüdenden Länge des Stückes — die Vorlesung des ganzen Spiels würde über 21Stunden erfordern — werden einzelne Kürzungen vorgenommen werden, die aber nur Unwesentliches betreffen, Stellen aus dem sehr breit angelegten Prolog, Stücke aus den Monologen des Philistiades und der Kriegsfurie, in denen lediglich historische Ereignisse zur Verbindung zweier aufeinander folgender Bilder aufgezählt werden, und Ge- danken, die schon da waren oder sich wiederholen. Es handelt sich also um Streichungen, wie sie an jedem Theaterstück vorgenommen werden, und durch die das Stück nur gewinnt. ** Eisenbahnperfonalien. Ernannt wurden die Hilfsheizer Henrichs in Friedberg, Häuser, Haas und Waller zu Gießen zum Feuermann, die Hilfsschaffner Muskat zu Herborn und Kaiser zu Gießen zum Schaffner. Versetzt wurden Geheimer Baurat (Seibel von der Eisenbahndirektton Frankfurt a. M. als Oberbaurat zur Eisenbahndireklion Mainz, Betriebswerkmeister Geppert von Gießen nach Limburg, Eisenbahnpraktikant H'a i n e r von Alsfeld nach Offenbach, Robe von Fulda nach Alsfeld, Bureauaspirant Freitag von Wetzlar nach Dillenburg, Sattler von Frankfurt nach Gießen, Korth vor Alsfeld nach Frankfurt, Unterassistent Zeiß von Großen-Linden Die Kieler Woche. Trnfif münbe, 6. Juli. Die Ergebnisse der heutigen ®?tffahrt finb folgende: Windrichtung Norbwcst, Windstärke 2 Meter Klaffe al ersten, nämlich Ehrenpreis des Senats Et Storf- „Samburg 2". ben zweiten Preis ..M-r-h-ritn" Jw.-rh- ersten Preis „Gartab", „Orion" gab aus. Klage c: U«n Preis Mlitwr". Stoffe ä: ersten Preis Paula". „SaMe Ketr gab auf. Klasse e: Protest von „Skeas" gegen ©p alasse 10 Meter: ersten Preis „Tarpvn . Klasse Ätcr ersten Preis „Gynt". Klasse 8 Meter : ersten Preis iberausforbnungspreis ber Lübecker Eisenbahn): endgulttg„Mar,e- 6."Juli. Als ber Kaiser gestern abenb tnic-ber an Bord ging, mürbe am Ufer ein glänzendes Feuerwerk ^^wannt Der Kaiser hielt heute morgen Gottesdienst an Bord bft „Hohenzollern" ab und begab sich später auf die „Harn- 25 Zahre WeftemalMhib. Seine Jubelfeier in Dierdorf. FE. Dierdorfs 6. Jun. In dem festlich äußerst reich geschmückten -uerborf feierte am 5, 6 unb 7 Juli ber Westerwald Hub sein jilberneS Jubiläum. Am Samstag, den 5. Ium, fand nach, einem am Nachmittag vorgenommenen Ausflug etn Kommers statt. ?(m -^onn- tag ben 6. Juli, um 11 Uhr, begann im Hotel zum Punzen Karl bic' 25. Jahresversammlung bes Äubs bet äußerst zahlreicher Beteiligung unter Vorsitz des Gclfcimcn Rcgicrungsrats^Lanbrat B ü ch ting - Limburg, ber bic Gäste lMzltch begrüßte. L.er hieraus von Hauptlehrer Wirbc baue r-Martenberg erstattete Kassenbericht zeigt in Einnahme >964 Mk., in Ausgaben o262 . von 30—35 Äfr ixe von 20-25 Mk. E . , von 3—0 Mk. Westen von 3-5Mk. ch, ifeburgS Irtrab6 Line Kunögebung für die Mosel-und Saarkanalisiernng. Trier, 7. Juli. Unter dem Vorsitz des Rittergutsbesitzers Tr. v. Noll-Trier sprachen gestern in einer großen Versammlung vor 2500 Bewohnern der Mosel- und 'Saargebiete Freiherr v. Steinäcker-Berlin über die Bedeutung der Mosel- und Saarkanalisierung für die Landesverteidigung, Landtagsabg. Landgerichts- bireftor Tr. Karl R ö ch'l in g - Saarbrücken über: „Mosel- unb Saarkanalisierung, ihre Gegner und Freunbe", und Regierungsbaumeister Kau risch- ^trier über: „Moselkana- lisieruna und Förderung der gesamten Ertragswirtschaft". Unter brausendem Beifall wurde folgende Entschließung Kreis Wetzlar. Liedervorträge. Die Festrede hielt Lehrer Höchst-Odenhausen, — Wißmar, 7. Juli. Fräulein Hörning ist nach Lehrcrinnenslelle aus Kreuznach versetzt und die erledigte geschrieben. Hessen-Nassau. Gießener Strafkammer. am 7. bis 8. Juli 8. 7. Sunlicht Seife BH DAS FABRIKAT Beobachtungen der Station Siege«. Höchste Temperatur »Trauben des Hinterschlecht geraten; ihre (SLWLICHT ? SEIFE 17,7 ' 12,6 6 der in markigen Worten horst und Förderer des besonders froh gestimmt, und Vivatbänder gestiftet als den Friedens- Die Jugend war Gemeinden Bretzeln unseren Kaiser Reiches feierte, weil ihr die hatten. Niedrigste , , Niederschlag: 1,8 mm. iRaurn enthält die alte Kirchcnbibliothek mit wertvollen alten IDrucken und Handschriften. In dem anstoßenden Raum sind die 'wrähistorischen Funde, die Münzen, Siegelsammlung, Schriften 5>e5 Vereins usw. untergebracht. Sämtliche Räume sind in ihren einzelnen Gruppen mit Hingebung und Verständnis eingerichtet. !Dic Eröffnung des neuen Museums fand, wie schon kurz mitgeteilt, am Sonntag nachmittag um 3 Uhr durch den 1. Vor- sitzendcn des Vereins, G. Ra m speck II.. statt, der die erschienenen Gäste herzlich willkommen hieß und dann die Führung durch das Museum unternahm. Um VA Uhr nm dasselbe für jedermann zugänglich. Der Besuch war den ganzen Nachmittag über sehr stark, auch viele auswärtige Gäste waren zu der Eröffnung erschienen. Um Vz5 Uhr fand eine Feier im „Deutschen >Hause" statt. Der 1. Vorsitzende hieß, 'die beiden Vertreter des „Historischen Vereins", Professor A n t h e s und Archivrat Herrmann aus Darmstadt, sowie die übrigen Erschienenen herzlich -willkommen und sprach allen Beteiligten den Tank des Vereines wird in einer imposanten Fabrik, bei Mannheim (Baden)her- gestellh Dieses Muster-Etablissement isf mit allen modernen Ein® richtungen der Technik ausgestaffefund wird streng wissenschaftlich betrieben. Sunlicht Seife istgaranhert rein, ihre Qualität unverändert idr sein sollen, stellt die "Petersburger Tclegrcrphcnagetitur test, durtz im Dorf Aftradumo wka in der Nähe eimbirsfä vier Häuser niederbrannten, wobei 14 Personen uni« kam en. Ein anderer Brand habe sich nicht ereianet. Auf dem Landungsplatz des Hafens von Bovne ip Algerien entstand eine Feuersbrunst, die 4000 Zentner He« und 3000 Zentner Kork vernichtete. Es ist dies seit vier Tagen die fünfte Feuersbrunst, die dort ausge. krochen ist. | Blütezeit fiel in eine Frostperiode hinein. sj Marburg, 6. Juli. Der seit vielen Jahren dem Lahntal-Sängerbundc angehörende Mannergesangverein „Liedertafel" begeht gegenwärtig das Fest seines 50jährigen Jubiläums: gleichzeitig ist damit auch die Einweihung einer neuen Fahne verknüpft. b. Biedenkopf, 6. Juli. Die lande?", die Heidelbeeren, sind Handel. Berlin, 7. Juli. Gemäß Telegramm des Direktors be Chinesischen T ie n t s in - P u k o w - Ei s e n b a h n betrug« die Einnahmen im Juni d. Js. 260 000 mexikanische Dollar gegenüber 168 000 mexikanischen Dollars nn gleichen Atonal b| Vorjahres. In den ersten sechs Monaten des Jahres stellen fit die Einnahmen aui 1 657 000 mex. Dollars, in der gleichen Ze> des Voriahrcs aus 1090 000 mex. Dollars. Die Diehreinnahm beträgt somit 567 000 mex. Dollars. Bremen, 7. Juli. Auf Grund des mit der preußische Regierung abgeschlossenen Vertrages tvegen Einbeziehu»« E »t d e n s in den überseeischen Verkehr eröffnet d, Norddeutsche Lloyd am 2. Oktober einen regelmäßigen uici wöchentlichen Dienst zwischen Emden und den bekannten Häie Australiens. Der Dampfer „Schlesien" versieht den Dienst. T, Norddeutsche Lloyd errichtet in Emden eine eigene Agent ui bis die Eröffnung erfolgt ist, tverdetr alle den Emdener Verkehr de Norddeutschen Lloyds bezüglichen Angelegenheiten von Bremen au erledigt werden. ! Kreis Alsfeld. b. Alsfeld, 6. Juli. Ter Geschichts- und Altertumsverein der Stadt Alsfeld, der vor 16 Jahren gegründet wurde, hat seither in einem Saale des hiesigen Weinhauses ein Alter- t'u ms museum unterhalten, dessen Bestände fick im Laufe der Jahre außerordentlich vermehrten. Der seitherige Aufbewahrungsort hat sich mit der Zeit als viel zu klein erwiesen, so daß das Bedürfnis entstand, größere und geeignetere Räume zu er- W. Frankfurt n. M., 7. Juli. Heute morgen um 47 Uhr stürzte sich die 33jährige Ehefrau eines Moskauer Kaufmanns aus dem Fenster eines hiesigen Hotels. Die Frau wurde schwer verletzt ins Spital gebracht, wo sie starb. — Der anscheinend geistesgestörte Lbjährige Aushilfsbriefträger Friede. B a m b a ch st ü r z t e sich heute nachmittag aus einem Mansardenfenster in der Ziegelgasse auf die Straße, wo er mit zerschmettertem Schädel liegen blieb. Die Rettungswache konnte nur noch den bereits eingetretenen Tod feststellen. — Bei einem Neubau in der Gr. Seestraße war heute nachmittag der 17jährige Tagelöhner Jakob B o s s e r t aus Balldorf damit beschäftigt, Schutt aus dem zweiten Stockwerk nach unten zu befördern. Er versuchte sich die Arbeit zu erleichtern, indem ei den Schutt von dem Balkon, an dem sich noch kein Ge >aus. Professor A n t h e s sprach für den Historischen Verein, Bürgermeister Dr. V ö l si n g für die Stadt Alsfeld und den Kreisausschuß, Oekonomierat Schade für den Provinzialausschuß, Schulrat Eck namens der Kreisschulkommission, Direktor Dr. Prtz ifür die Höhere Bürger Mädchen,Schule und die Oberrealschule. Pfarrer Dr. E. Becker, der 2. Vorsitzende des Vereins, hielt .einen einstiindigen Vortrag aus dem Zunftwesen der Stadt Als- 'feld, der mit großem Beifall ausgenommen wurde. Musikalische 'Darbietungen vereinigten die Teilnehmer der Feier noch lange während des gemütlichen Teiles. Die Stadt Alsfeld ist durch die Eröffnung des neuen Museums um einen Anziehungspunkt reicher geworden. Wohl wenige Städte von der Größe Alsfelds wer- ben ein so umfangreiches und hübsches Museum auszuweisen haben, wie es die Stadt dank dem einträchtigen und eifrigen Zusammenarbeiten so v.ielcr Kräfte jetzt besitzt. Kreis Lauterbach. -I. Schlitz, 6. Juli. Hier fand heute das Hassia- f e ft der Kricgervereine des Bezirks Lauterbach-Schlitz statt; damit verband der Krieger- und Militäroerein Schlitz sein 25jähriges Stiftungsfest. Die 28 Bezirksvereine brachten eine stattliche Zahl ehemaliger Soldaten, und die von der Bahnbehörde eingelegten Sonderzüge waren stark be- ,fetzt. Als Vertreter des Hassia-Verbandes mar das Vorstandsmutglied Scheer, als Bezirksvertreter Rendant Frieß- Lauterbach erschienen. Nach dem Umzuge begrüßte der Vorsitzende die Gäste, worauf Stadtpforccr Böckner die Festrede hielt. Krcisrat v. Bechtold überreichte die vom Kaiser ver- -liehene Fahnenschleife. Im Auftrage des Hassiaprasidiums sprach Rechtsanwalt Scheer. Der Turnverein wirkte zur Verschönerung des Festes mit. Märkte. ließen, 8. Juli. Morkt bericht. Auf heutigem Wochen- markte kostete: Butter das Pfund ],10—1.20 9)11, Hühnereier 1 ?tücl 8—9 Psg., 2 Stück 0 93ffl„ Enteneier 1 Stück 8—0 Pkg., Gäusccier ISt. 12 Pf., Käse das Stück 6—8 Pfg., Käsematte 2 Stück '>—6 • fg.. Tauben pr Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner vr. St. 1,00—1,<>0 '’'fJ Habiten vr. Stück 1,50—2,50 Mk., Enten pr. St. 2,00 —3,00 Gänse das Psd. 00—00 Pfg^ Ochsenfleisch pr. Psd. 92—100 f ig„ Rindfleisch vr. Plund 90—94 Pfg., Knhfieisch 80 Psg^ Schweine, sieisch pr. Pfmld 84—100 Pig., Kalbsleifch vr. Pid. 94—98 ■_ fg., Hammelfleisch pr. Md. 70—96 Pfg., Kartoffeln pr. 1U0 Kg. 6.50 bis 7.50 Alk., Weißkraut das Stück 00 bis 00 Pfg^ Zwiebeln ver Ztr. 6,00—8,00 Alk., Alilch das Liter 22 Mg„ Nüffe 100 Stück 50—60 Pfg., per Ztr. 0—00 9)1 f„ Birnen das Pfund 00 bit 00 Pfg., Aepfel der Zentner 00 bis 00 Alk., Erdbeeren 1 Pid. 60 big 70 Psg., Walderdbeeren 1 Liter 70-80 Psg., Kirschen IPfund 40-50 Pfg., Heidelbeeren 1 Liter 36-40 Pfg., Johannisbeeren 1 Mund 25—30 Psg., Stachelbeeren 1 Pfund 25—30 Pig., Himbeeren 1 Pid. 60—70 Psg., Bohnen 1 Pfund 30—40 Pfennig. Marktzeit uoii 7 bis 1 Uhr.________________________________________ )( Gießen, 4. Juli 1913. U e Vertretung. Der Fabrikant E. W. von Blitzenrod war vom Schöffengericht Schlitz zu einer Geldstrafe von 10 Mk., eventuell zwei Tagen Gefängnis verurteilt' worden, weil er >nit seinem Automobil unter Ueberschreitu -g der zulässigen Ä e s ch iv i n d i g k e i t von 15 Kilometern 'n der Stunde am 1. Februar 1913 durch Unter-Wegfurth gefahren tuar. ©eine Berufung, sowie die der Staatsanwaltschaft wurdet, zurückgewiesen. Aussetzung der H a u v t v e r h a n d l u n g wurde in der Strafsache gegen den Uhrmacher A. L. von Gedern tvegen Uebertretuttg der E i s e n b a h tt b a tt- und Betriebsordnung beschlossen. Es soll noch ein tveiteres Gutachten eines ober mehrerer Sachverständigen eingeholt werden. Wandergewerbe st cuergesetz. Unter der Beschuldigung, am 12. Dezember 1912 in Harheim mit Haushallungsgegenständen hausiert zu , haben, ohne im Besitze' eines Wanbergewerbescheines zu sein und die schuldige Wandergewerbesteuer entrichtet zu haben, tvurde gegen den Angeklagten H. L. in Ober-Eschbach vom Finanzamt in Friedberg ein Strafbescheid erlassen. Der Angeklagte hatte gerichtliche Entscheidung beantragt. Tas Schöffengericht Vilbel sprach ihtt tnangels Beweises frei. Auf die Berufung der Staatsanwaltschaft hob die Strafkammer das Urteil auf, verurteilte den L. jedoch nur zu einer Ordnungsstrafe von 3 Mk., tveil die Möglichkeit > icht ausgeschlossen sei, daß er nur in Unkenntnis der gewerbe- rechtlichen Strafbestimmungen gehandelt unb eme Hinterziehung der Wandergewerbesteuer nicht beabsichtigt habe. Ztvei Privatklagen rvttrbcn in der Berufungsinstanz durch Einstellung des Verfahrens benv. Zurückweifuna der Bert'.fting erledigt. IWilchfSammari au servieren. Was ist nahrhafter? Selbst zu einer guten Fruchttorte ist der Mondamin-Milchflamineri eine stets willkommene Beigabe. Verlangen Sie sofort ein Rezevtbüchlein dieser nahrhaften unb schmackhaften Speisen, gratis und franko erhältlich im Mondam-U'Soatov, Berlin C. 2. Sport. w. Wien, 6. Juli. Auf dem heutigen internationalen Wettschwimmen in der Adria-Ausstellung gewann die Meisterschaft von Oesterreich über 500 Meter der Leipziger Resleurc. Ter Mannheimer Beckenbach wurde zweiter. langen. Eine passende Gelegenheit fand sich im vergangenen Winter, als die Landwirtschaftliche Winterschule aus den Räumen des Hochzeitshauses verlegt wurde. In anerkennenswerter Weise bat der hiesige Stadtvorstand die frei gewordenen Räume dem Altertums- und Geschichtsverein kostenlos zur Verfügung gestellt und zum Teil Herrichten lassen. Nunmehr war dem Verein Gelegenheit gegeben, seine zahlreichen und interessanten Sehenswürdigkeiten voll und ganz zu entfalten. Für die Zwecke des Museums standen zwei Stockwerke mit 9 zum Teil sehr großen Zimmern zur Verfügung. Die Anregungen und Angaben zu einer zweckmäßigen Ausnutzung der vorhandenen Räume verdankt der Verein Herrn Hauptmann Dr. Kramer in Gießen, der auch die Freundlichkeit hatte, einem Ausschuß die Einrick>- tung des Gießener Altertumsmuseums zu erfiärcn. Viele fleißige Hände haben sich dann in wochenlanger Arbeit bemüht, das neue Museum mit größter Sorgfalt auszugestalten. Der untere Stock weist 5 Ausstellungsräume auf: ein Bürgerzimmer, eine trnf pr - Bauernwohnstube, die Schlafstube, die Küche und die Weberei, lander befand, in die Tiefe schütt etc, dabei trat er Jeljl Die Räume sind mit wertvollen alten Schränken, Truhen, Zinn- und stürzte in den Keller, wo er bewußtlos aufgesunocn geschirr, alten Möbelstücken usw. reich ausgestattet. Manch altes wurde. Außer einem Schadelbruch trug er sonstige schwere ehrwürdiges Prunkstück erfreut hier das Auge des Besuchers. Verletzungen davon, so daß an seinem .Aufkommen ge- Jm 2. Stock, der 4 Räume aufweist, ist zunächst der sogen. Als- zweifelt wird. selder Saal von Interesse. In seiner Mitte steht die alte aus $g Weilburg, 7. Juli. .Hier verunglückte am dem Anfang des 18. Jahrhunderts stammende Alsfelder Feuer- Sonntag ein A u t o m o b i l. Die Dame, die den Kraftwagen föriöc ein wahres Prunk- und Meisterstück. Der S--l A-gt Freru Heide aus Baden-Baden, wurde getötet, ttne Menge von Ermnerungsgegenstanden aus der Alsfelder -Bcy- ' V.. jy . _ ^rrrnfhirt fnm nfvne gangenheit. Er enthält Zunftläden, Zunftschilder, Zunftsiegel, Begleiter, ein Herr aus Frankfurt, kam ohne Veralte Wavpen, Waffen, Crinnerungen an die Freiheitskriege, an letzungen davon. die Jahre 1848, 1866, 1870, 71 und vieles andere. Hier, hat ------------- ' auch das berühmte sogen. „Schwert Karls des Großen" seine V2rCiiiSIlllCI)nujlCM« iAufbewahrungsstätte gesunden Neben diesem Raum ist eine Ka- O Frankenbach, 7. Juli. Am Sonntag, 20. Juli, tone pelle. Sie enthält mancherlei Gegenstände aus der kirchlichen hier das 2. Bundesfest des D ü ns b e r g - S a u g e r b u u d e - Vergangetlheit Alsfelds, kirchliche Gesäße, Gemälde, Skulp- abgehaltott, wozu auch benachbarte Gastvereine ihr Erscheitten zu- ' turen, einen Taufstein, einen Altar und eine vollständige Orgel, gesagt haben. Es kommen Massenchöre nnb Quartette durch btt iJn diesem Raume soll auch das alte Meßbuch, das zurzeit im BundeSvereine ztutt Vortrag. i”«t6au» oufbneairt wirb, feine ttntcrtunft kinden. Ein dritter -------- sÄmi«' Bioson für blutarme Frauen und Mädchen! Meine Frau trinkt Bioson zur Stärkung bei Blutarmut unb bereit Begleiterscheinungen und hat damit die güntugsten Erfolge erzielt. Sie wurde kräftiger, Bluterneuerung machte sich durch besseres Aussehen bemerkbar und das Allgemeinbesinbeu erfuhr eine wesentltchc Besserung. Jos. Liedtke, Sindlingen, .Krew Höchst a. M., Bahn- straße 37. Unterschrift beglaubigt: 10. März 1913, Bürgermetsteraitn. Bioson, großes Valet tea.1 .■!<-) Mk.3-in Apotheken, Drogerien, td»/« Wie servieren Sie diesen Sommer geschmortes Obst? In Törtchen? Ost ist es nicht leicht, gut ausgcbackcne Törtchen zu erhalten. Versuchen «Sie, es dafür eher mit Beigabe von Bvrefkasten -er NedaktZon. lAnouhme Anfragen bleiben nubcrückfichtigt.» Rach Wiefeck. In Hessen gibt es 28 Dörfer mit über 300» Einwohnern. Von der auf Antrag des Abg. Reh eingeführctH ftintmimfl, daß 2anbgemeinben mit über 3000 Eintv. such eine« Berulsbürgermeister wählen fÖnncn, haben verschiedene Geim-mde-: Gebrauch gemacht, doch können wir Ihnen nicht sagen, welche, da darüber noch leine Veröffentlichungen bestehen. ] Verantwortlich für bett politischen Teil I. V.: R. Lang e. Jj Universitäts-Nachrichten. — Der wissenschaftliche Hilfsarbeiter am AeronaMischen Observatorium in Lindenberg Tr. Josef Reger wurde zum Observator ernannt. — Die Universität Münster zählt in diesem Semester 2209 immatrikulierte Studierende. Dazu kommen 147 Hörer. Tie Gesamtfrequenz beträgt mithin 2356. Kleine Tageschronik. Gegenüber Blättermeldungen von dem Brande eines Hotels in Simbirsk, bei dem 154 Personen verbrannt 350 Schulkinder mit ihren Lehrern und einer festlich ge- Kreis Friedberg. stimmten Menge. Auch waren die Krieger- und Gesang- L Friedberg, 5. Juli. Während der gestern be» vereine dieser Dörfer mit ihren Fahnen erschienen. Das Fest gonnenen Sommerferien machen die verschiedenen Lehranstalten wurde mit einem Gottesdienst eingeleitet, in dem Pfarrer mit ihren Lehrern ihre Som-merausfluge. So ist heute Bausch.Londorf über Pf. 33, 12 (Wohl dem Volk, des Gott eine Anzahl Seminaristen nach Frankenberg bei Marburg ge- der Herr ist), predigte. In volkstümlichen, zu Herzen dringen- fahren. Sie beteiligen sich als eigene Musternde am; ÄreiS- ben Worten zeigte er, daß wir Gott für die gnädige Führung Turnfest daselbst. Ein Teil der Oberklasse wird mit Zehrern von Kaiser und Reich Dank schuldig sind und wie wir diesen eine achttägige Alpentour antreten. Die Prima des Gym- 'Dank abstatten sollen durch treues Ärbeiten für unseres Vater- nasiumS geht an die Edertalsperre und eine größere Anzahl .'landes Wohl. — Darnach wußten die Schulkinder durch Dar- Techniker geht mit Dozenten nach Leipzig. bietungeu von Festreigen, Freiübungen, Lieder- und Gedicht- Starkenburg und Rheinhessen. vorträgen die Menge für einige Stunden in Feststimmung zu m. Offenbach a. M., 7. Juli. In dem Anlagen- versetzen. Besonders eine humoristische Aufführung des weiher am Dreieichring hat sich am Sonntag morgen eme i.Kuhdieb" von Hans Sachs — gespielt vom Weitershainer den befferen Ständen angehörende Frau das Leben genommen. „Liederkranz^ — trug viel zum Jubel von Groß und Klein Die Frau ist Ende der 30er, von starker Statur und war bei. Auch die verschiedenen Gesangvereine erfreuten durch gut gekleidet. Einige Wäschestücke trugen das Zeichen E. B. = Rheinaa« Mannheim. Tie Marktpreise für Lieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 7. Juli 1913. Schlachtviehpreife in Frankfurt a. 3)L Fleisch preise in Gieß eW Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 77—98 Mk. Kg. Schlachtgw. 88-102 Pf. V, , , 73—77 w Kg. 92—100 Psg. 1 , 94—98 , '/, , 84-100 , ßietreibepreife in Mannhei nt Arotpreise in Gießea Weizen 100 Ng. 00.00-00.00 Pik. Roggen 100 Kg. 17.75-00.00 Ast. Weißbrot 2 Kg. 62 Ptq3 Schivarzbrot 2Sig. 54 Vfg, Juli 1813 Barometer auf 0° reduziert । Temveratnr ll der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit 1 Windrichtung Windstärke ffirab b*r Bewölkung in Zehnt«! der stchto. Himmetefl. Wetter 7. 7. 8. 2’°! 9" 7» 741,6 744,2 746,2 17,3 12,9 9,7 8,6 9,0 8,0 58 81 89 SW WNW WSW 2 2 2 9 10 10 3 y,biC 4485 3 Uhr, vom Sterbehause aus statt. Die Jahrgänge 1860, 1865, 2887 Marktplatz 21 4475 Gießen, 8. Juli 1913. 4480 Lleischpreise in <öiebeVi Brotpreise in ©ießei ober Siöom‘traf?c 2: empfiehlt Wckn ) 'WSW Verloren Zimmer ihn 9iorb=3htL13n 94-98 84-100 9Zä(). 4428 ir Vieh und Frucht leisch- und Bmpreisc iuli 1913. Steinbach, den 8. Juli 1913. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 9. Juli, nachmittags Es empfiehlt sich, möglichst die Vormittagsstunden zum Einkauf verwenden zu wollen , ;.,r9 LE, r w 2 Zim. mit Küche an ruhige kinberl. Veute zu vermieten. 05423) Walltorstraßc 65. Weißbrot 2 Rq. 62 LchivarMot 2Sd- 60 r r8® X Rüttel l^funb 40 J vÖt Johavnitzbeeren 1 nb -ü-U Pfg., Himbeeren 1W 30—40 l'jennig. Markheit uo 1866,1868, 1869k ber Gietzener Mäbchen unb Frauen mit dünnem, brüchigem ober schwachem Haar, berenSehn- sucht prächtiges,' volles und üppiges Haar ist, sei folgenbes bewährteunb billige Rezept zur Pflege beö Haares empfohlen: Wöchentlich 1 maliges Waschen des Haares mit Zucker’« rom- biniertemKriiuter-Sham- poon (Paket20M.), daneben regelmäßiges kräftiges Einreiben des Haarbodens mit Zuckers Original ILrLu- ter-»aar'»'an«er Amcnd, Gießen. Ein ZweMtzer-Sportwag. I z.verk.Liebigstraße351. P5495 Gut erb. 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