Nr. 56 Echchevtt StgNch mit Ausnahme bei Sonntag*. Dir „SfeBenet LmniliendlSUer" werden dem ^Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das JCfebblati Mr des Kreis Lietzen- «roeimal wöchentlich. Die «ranvwtnschastltchev rett- ßTOgev- erscheinen monaUtch iroctmaL 163 Iahraang Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhejjen Freitag, 7. März 1613 Rotationsdruck an* Verlag der 8rüblicher UntversilLtS • Bruch- und Sietndruüerrt. ÖL Bange. Dießen. Redaktion. Expedttton und Druckerei? Schul- stratze 7. Expedition und 93erlag; es^5L Redaktiow^sKIlL TeU-Adr^AnzetgerGreßen, Mb. Deutscher Reichstag. 127. Sitzung, Donnerstag, den 6. März. Am Tische des Bundesrates: Dr. Solf, Kühn, 6. Iagow. Präsident Dr. Kacmpf widmet dem verstorbenen Kollegen v. Kaphengst (Kons.) einen warmen Nachruf; das Haus ehrt das Andenken des Dahingeschiedenen durch Erheben von den Sitzen. Der Nachtragsetat wird in dritter Lesung verabschiedet. Die zweite Lesung des Elat-Nolgesetzes. Die Vorlage wird ohne Aussprache nach den Beschlüssen der Budgetlommission unverändert angenommen. Ser Kolomaletal. (Zweiter Tag.) Die Diamantenfrage soll erst beim Etat für Südwestafrika behcmdelt werden. Arg. Erzberger (Zentr.): Herr Henke will unser.' Kolonien an den Mindestbietenden verkaufen. Das muß gerade seine Heimatstadt Barmen interessieren, die doch von den Kolonien großen Vorteil hat. Die Erfahrungen und Errungenschaften der letzten zehn Jahre lassen erhoffen, daß wir in Zvkun't beträchtliche Mengen von Rohstoffen aus den Kolo-'icn beziehen und einen respektablen Absatzmarkt an unseren Kolonien haben werden. Deshalb hat auch die Arbeiterschaft ein erhebliches Interesse an den Kolonien, das die abfällige Kritik des Herrn Henke unberechtigt erscheinen läßt. Jck> bin überzeugt, daß die Zeit kommen wird, wo in der Sozialdemokratie nur noch eine Säule von der verschwundenen Pracht der Kolonialfeindschaft zeugen wird — Herr Henke. Und dann wird wohl der kolonialfreundliche Dr. Quessel hier die erste Kolonialrede halten. _ Das System Rechenberg, das man früher so eifrig belämpft hat, findet jetzt immer mehr -Anklang. Und selbst Herr Gouverneur Schnee, den man zur Bekämpfung dieses Systems entsandt hat, hat sich in seinem Gutachten ganz in den Bahnen Rcchenbcrgs bewegt. Da könnte man in Variation des bekannten Wortes sagen: Es fiel ein — Schnee in der Frühlingsnacht. (Zuruf: Reif!) Das ist doch dasselbe wie Schnee. Die Hauptsorge muß die Pflege und Erziehung der ei 7i geborenen Bevölkerung sein. Der Eingeborene darf nicht länger als der Feind des deutschen Volkes betrachtet werden. Es gibt bei uns so viele „Feinde", wir haben Reichsfeinde, Flottenfcinde, den „inneren Feind" — nur von einem Steuerfeind habe ich noch nichts gehört. (Heiterkeit.) Wir müssen uns als Vormund und Erzieher der Eingeborenen fühlen und müssen uns hüten, an die Stelle der alten Sklaverei die moderne Sklaverei, den Arbeitszwang der Eingeborenen zugunsten der Weißen zu setzen. In allen Plantagengebieten ist ein erheblicher Geburtenrückgang zu konstatieren. Die ganze Frage der Arbeiterbeschaffung muß neu geregelt und besonders darauf gesehen werden, daß die Frauen mitgehen, wenn ihre Männer angeworben werden. Unser Schutztruppen sh st em hat in Südwestafrika rund 50 000 Menschenleben gefordert. Es wurde in die Eingeborenen, die an gar keinen Angriff denken, hineingeschossen. Solche Expeditionen dürfen nie wieder unternommen werden. Wir verlangen, daß die Schutztruppen dem Gouverneur unterstellt werden. (Sehr richtig! im Zentr.) Es darf nie wieder vorkommen, daß ein Vorgesetzter der Schutztruppe seine Offiziere zusammenruft und erzählt, welchen „Ka m p f" mit dem früheren Gouverneur er gehabt habe. (Hört! hört! im Zentr.) Verwaltung und Schutztruppe müssen getrennt werden. Ich begrüße den Tag, an dem der Staatssekretär ohne militärische Begleitung hier erscheint. (Sehr gut!) Wenn wir die Haussklaverei energisch bekämpfen, so treffen wir auch den Islam. Segensreich ist die Tätigkeit der Missionare und der Missionsschulen. Die Pflanzer sagen geradezu: Die größten Lausbuben kommen aus den Regierungsschulen. Ein evangelischer Missionar sagte, die Entscheidung über den Islam im schwarzen Erdteil wird in Deutschostafrika fallen. Man begünstigt geradezu die Mohamedaner. (Hört! Hört!) Man baut zwar keine Moscheen mehr, aber als Ortsvorsteher zieht inan Mohamedaner den Christen vor. (Hört! Hört!) Die Leute denken geradezu: Wenn du der Regierung eine Freude machen willst, bann werde mohamedanisch. Man sollte den Leuten klar machen,-daß das deutsche Reich kein mohamedanisches Reich ist, sondern ein christliches, daß Christen die Steuern aufbringen. Wir verlangen lein Geld für d i e Missionare, aber Zollfreiheit für alle Artikel, die sie brauchen. Man soll auch nicht kleinlich und engherzig fein, wenn die Missionare Land haben wollen. Ein Quadratmeter Land ist doch dort nicht so kostspielig, wie in der Leipziger Straße in Berlin. Wenn nun in Deutschland neue Stationen mit Schulen für Missionare gegründet werden, so soll man keine Schwierigkeiten machen und nicht gleich Zähneklappen und K n i e s ch l o 11 e r n bekommen. Wenn wir Weltpolitik und Kolonialpolitik treiben wollen, dann darf man nicht kleinlich sein, dann muß man den verantwortlichen Stellen in Preußen und anderswo den Standpunkt einmal klar machen. Wenn wir die Kolonien durch Eisenbahnen erschließen, so kommen wir rasch vorwärts. Die „Deutsche Tageszeitung" hat sich ein Verdienst erworben, daß sie den Forscher Emil Zimmermann zu Erkundigungsreisen in Neukamerun und anderen Teilen des Schutzgebiets veranlaßt hat. Solche Reisen sind wertvoller als die, die auf Neichskosten veranstaltet werden. Die verheerende Alko Holpe st darf durch den Bahnbetrieb nicht weiter verbreitet werden. Man sollte den Alkohol ganz vom Transport ausschließen. Für die neuerworbenen Teile von Kamerun wünschen wir Handelsfreiheit für bie deutschen Kaufleute und die Schaffung von Eingeborenenreser- baten. Neu-Kamerun ist kein Paradies, aber cs ist nicht schlechter ur aussichtsloser als Alt-Kamerun vor 20 Jahren. Das Geld, das wir in Alt-Kamerun gesteckt haben, rentiert sich bereits. Die großen Gesellschaften müssen zu einem recht erheblichen Teil zu ben Verwaltungskosten herangezogen werden. Unsere Kolonien bedangen schwere Opfer, trotzdem werden wir nie bereuen, daß wir sie erworben haben. (Beifall.) Abg. Dr. Semler (Natl.): Der Vertreter von Bremen gönnt uns die Kolonien nicht. Hand in Hand mit den Eingeborenen will er dem Staatssekretär den Standpunkt klar machen. Der Redner weist bann an ber Hand bet Statistik nach, baß bic Kolonien bauernb vorwärts kommen. Es ist also unwahr, daß bic Kolonien nur die Taschen der Großkapitalisten füllen. Ungeheure Mengen deutscher Arbeiter haben Verdienst dabei. Ich will einmal feststellen, wieviel Löhne für die Arbeiter herauskornrnen. Die Vorteile der Unternehmer sind leicht festzustellen. Es handelt sich nur um den Woer- mann-Kon^ern und bic Ostafrikalinien. Millionen schwimmen da herum, unb ben großer Vorteil Haber toicber bic Arbeiter. Nicht nur die jungen Leute in biefen Betrieben haben Interesse an ben Kolonien, auch unsere deutsche Landwirtschaft. Und wieviel Kakao und Kautschuk brauchen wir in Deutschland! Ist cs nicht wünschenswert, daß wir uns von den Kautschukmärktcn in London und Antwerpen frcimacher? Wünschenswert ist, daß das Kolonialamt mit allen kaufmännischen unb industriellen Kreisen der Heimat in gutem Einvernehmen steht. Leider geht die Entwicklung mancher Rcichsämter dahin, daß sic jeden Petenten für einen lästigen Menschen halten. Diese Verknöcherung Der Behörden ist sehr bedenklich. Darum freuen wir uns, daß der Staatssekretär sich die D?ngc in ben Kolonien selbst angesehen hat. Es war uns birelt peinlich, baß Herr Henke von einer „Bierreise" gesprochen hat. Das wäre in England mit feiner alten Kultur nicht möglich. Bei uns ist bas leider noch „junge" Kultur. Im Vertrauen auf ben Staatssekretär werden immer mehr Leute in die Kolonien gehen. Wir fordern mehr Geld für Schu lzwecke und für bic Fischerei. Warum will Herr Erzberger von ben militärischen Herren nichts wissen? Die Militärstationen sind alle sehr gut verwaltet. Wenn die Soldaten zur Sühne auszogen, dann mußte der heilige Zorn über sie kommen! Wo bleibt das Kolonialdenkmal? Wir verwerfen das unglückselige Expeditionsprinzip, unter dem unsere Kolonien gelitten haben, durch das sie entvölkert worden sind. Wir haben also auch die Eingeborenen schützen wollen. Wir haben aber nicht Hand in Hand mit den Eingeborenen der Regierung Schwierigkeiten gemacht. Wir haben aber uns gegen jedes unnütze Blutvergießen ausgesprochen, gegen unnütze Grausamkeiten, gegen alle Härten. Wir müssen jetzt über die Kolonien Klarheit bekommen. Wir müssen wissen, wohin die Reise geht! Die Mittellandbahn in Kamerun muß an b x e belgische Kongobahn angeschlossen werden, bann wirb sie sich rentieren. Das muß gemacht werden nicht gegen die Belgier, sondern mit ben Belgiern. So werben wir Zentralafrika erschließen. Kolonialpolitik ist ein Teil ber Weltpolitik, die uns zwingt, unsere Exporterzeugnisse nach fremden Ländern zu bringen. Wir denken, daß wir auch mit ben Englänbern in ein Verhältnis kommen, das unseren Waren möglichst wenig oder gar keine Beschränkungen schafft. Staatssekretär Dr. Solf: Ich möchte jetzt nur bic Frage wegen bes Kriegevbenkmals beantworten. Die Angelegenheit liegt, wie Sie sich benken können, sehr am Herzen. Ich möchte aber sagen: wenn je in ber Geschichte Krieger ein Denkmal verdient haben, so siird es die armen Opfer, die fern ber Heimat auf afrikanischem Sanbe ihr Leben bcrloren haben. (Beifall.) Die geschäftliche Erlcbigung ber Sache gehört aber zum Reichsamt bes Innern. Mir finb 60 000 M. aus Neichs- mitteln zur Verfügung gestellt worben. Im ganzen sind jetzt 64 000 M. vorhanden. Der Gesamtbetrag ber erforberlichen Summe wirb auf 320 000 M. geschätzt. Gegenwärtig verhanbeln wir mit ber Stabt Berlin wegen der Platzfrage. Sobald diese geregelt ist — unb es ist Aussicht, daß sie günstig geregelt werde —, so soll ein engerer Wettbewerb ausgeschrieben werden. (Beifall.) Abg. b. Böhlcndorff-Kölpin (Kons.): Wir freuen uns über die Erklärung des Staatssekretärs, daß bas Denkmal für unsere afrikanischen Helben zustande kommt. Im letzten Jahre haben wir fast in allen Gebieten höhere Einnahmen erzielt. Das verdanken wir zum großen Teil dem Ausbau ber Eisenbahnen. Die Entwickelung unserer Schutzgebiete steht und fällt mit dem Ausbau eines Kolonialeisenbahnnetzes. Wir haben hier alte Sünbeir gutzumacherr. Es ist ein Vorzug, daß die Kolonialpolitik heute dem Parteistandpunkt entzogen ist, nur für die Sozialdemokratie gilt das nicht. Die Art der Kritik, die der Abgeordnete für Bremen an die Kolonialpolitik legte, entspricht nicht ber Würbe, die wir ber Verwaltung schulbig finb. Wir protestieren ganz entschieden dagegen. Das wichtigste in den Kolonien ist augenblicklich die Arbeiterfrage; wir haben leider in allen Kolonien Arbeitermangel. Die Eingeborenenkulturen sind nach Möglichkeit zu fördern. Die koloniale Hochschule ist notwendig. Volkswirtschaftliche Studien sind ihoe Vorbedingung. Unsere Schntztruppen verdienen alle Anerkennung. Das Reichsamt des Innern sollte oie Bestrebungen der Kolonialverwaltung möglichst nachhaltig unterstützen. In der nächstjährigen Generaldebatte über die Kolonien werden wir hoffentlich sagen dürfen: das Jahr 1913 war ein guter Anfang. Abg. Wnldstcin (Vp.): Die Auswanderung ist bei uns immer zurückgegangert, die Zuwanderung ist erheblich größer. Aus einem Menschen exportierenden Lande ist Deutschland ein Waren exportierendes Land geworden, unb bazu brauchen wir bic Rohstoffe, unb müssen wir in ben Kolonien Sicblungslanb sehen. Die Schutztruppe muß lediglich ein Instrument ber Verwaltung fein, Untergebene bes Gouverneurs. Äkan bars den preußischen Fiskalismus nicht in die Kolonien verpflanzen. Nickst militärische Expeditionen, fonbern Verkehrs w^ g e unb Eisenbahnen, das ist bic Hauptsache in ben Kolonien. Wir finb nicht für den Arbeitszwang, sondern für die Erziehung zur Arbeit. Wenn b i e sozialdemokratische Partei wirklich ein Kulturfaktor sein will, was sie ja auch in gewissem Grade ist, so wäre es ihre oberste Pflicht, eine verständige Kolonialpolitik zu treiben. (Sehr richtig!) Ansätze dazu sind ja bei ihr schon vorhanden. Erzieherische Arbeit an den Schwarzen ist die Hauptsache. (Le bell o u r (Soz.): Haben wir alles schon gehört, schon ehe Sie im Hause ivaren!) Herr Lebebour, wenn Sie hier nur Dinge sagen wollten, die kein anderer vor Ihnen gesagt hat, dann mürben die meisten Ihrer Neben ungehalten bleiben! (Lebh. Heiterkeit.) Die Sozialbemokraten predigen ben Individualismus der Völker. Einige haben noch die Gewohnheit, Menschen aufzufressen. Wenn Sie, Herr Henke, einmal in solche Hände fallen sollten, werden Sie bann im letzten Moment auch noch rufen: pereat Henke, vivat principium! (Heiterkeit.) Die Selbstverwaltung, bic überhaupt wohl nur für Südwest- afrika in Betracht kommt, leistet noch nicht bas Gewünschte. Allerbings scheint bic Verwaltung die Schulb baran nicht zu haben. In Ostafrika hat ber neue Gouverneur Dr. Schnee anerkennen müssen, baß bic Eingeborenenpolitik Rechenbergs im großen unb ganzen eine berftänhige Politik war. Eine Rebe wie bie Henkes gehört zum eisernen Bestaube ber sozialdemokratischen Kolonialpolitik. Sie hat nur bas eine Gute, daß ihre Widerlegung Aufklärung schafft. Kolonialpolitik ist eine liberale Aufgabe, wenn sic den Zweck hat, Kultur in der Welt zu verbreiten. Bezeichnend für die Zuverlässigkeit der Henkeschcn Angaben ist die Behauptung, daß die Sterblichkeit uuicr ber weißer: Bevölkerung in ben Kolonien 28 Prozent betragen habe. Es sind tatsächlich nur 28 pro Mille. (Hört! hört!) Abg. v. Liebert (Np.): Allgemeine Ueberzeugung herrscht: Eisenbahnen finb ber wichtigste Kulturfaktor. Ein Riefengebiet toie Deutsch-Ostafrika dürfen wir nicht auf einen Hasen und auf eine Bahnlinie setzen. Wir müssen für die englische Ugandabahn am Viktoriasee eine Konkurrenzbahn schaffen. In Südwest haben wir ein geschlossenes Eisenbahnnetz. Aber bas Ovambolanb muß aufgeschlossen werben. Ein Zwang bars auf bie Arbeiter nicht ausgeübt werden, keine Andeutung von Sklaverei darf sich zeigen. Unsere Kolonien sollen nicht bloß afrikanische Gingeborenenlolonien fein. Es müssen deutsche Gebiete werden. Das Land muß besiedelt werden. Ich rechne es dem ehemaligen Staatssekre- t ä r Dernburg hoch an, daß er feinen Unterstaatsfekretär nach Oftasrika schickte und ihm sagte: Untersuchen Sie das Land soviel Sie wollen und stellen Sie fest, ob Besicdlungsmöglichkciten möglich finb! — Unb baraufhin rüstete später Lindequist eine Expebition aus, bie feststellte, baß 6 Millionen Hektar in Deutschostafrika geeignet finb für beutfdje Befieblung. (Lebh. Hört! Hört!) Das weiß ber Reichstag gar nicht, benn biefer Bericht ist vergraben in ben Schriften bes Vereins für Sozialpolitik. Das Serbien ft ber Sch u h - truppe bars nicht geschmälert werben. Ich weiß, was sic 1890 geleifttet hat, als bas ganze Land im Kriegszustand war, als ber Krieg aller gegen alle erklärt war. Immer war sic von einem glänzenben militärischen Geist beseelt. (Beifall.) Herr Noske hat mir vorgehalten, ich hätte mich an einer Kolonialgesellschaft beteiligt, bei der anbcrc Leute Gelb verloren hätten. In ber Zeit ber Hochflut ber kolonialen Begeisterung forberte mich Dernburg auf, einer Baumwollgesellschaft bei- zutreten. Da ich bie Gcgenb, um bie es sich hanbelte, als günstig kannte, trat ich mit anderen alten Afrikanern bei. Notwendig sind deutsche Münzen für Deutsch-Ostafrika. (Beifall.) Staatssekretär des Reichskolonialamts Dr. Solf: Ich möchte auch in diesem Jahre ben Wunsch wiederholen, man möchte bie Kolonialpolitik außerhalb ber heimischen P o l i t ik lassen. Ich habe während der Verhandlungen in bet Budgetkommission und hier im Plenum mich des Eindrucks nicht ganz erwehren können, als ob gewisse Gesichtspunkte von Ihnen anders borgetragen worden wären, wenn Sic sie nicht vom Parteistandpunkt aus betrachtet hätten. Mein anfangs geäußerter Wunsch ist mein ceterum censeo, solange ich hier vor Ihnen stehe. Der Abg. Henke hat mir allerdings bas Prognostikum gestellt, daß bas nicht mehr sehr lange sein würbe unb hat sich alle Mühe gegeben, mir meine Tätigkeit zu vergällen. Ich lasse mir aber meine Begeisterung für bic koloniale Sache nicht so leicht rauben. (Beifall bei ben bürgerlichen Parteien.) Wollte man ben Gebauten des Abg. Henke folgen, so müßte man ben Vereinigten Staaten von Amerika ben Rat geben, Ame- rifa ben Jnbianern zurückzugeben. Aber ein Kapitel feiner Ausführungen hat mich außerordentlich sympathisch berührt, bas war bas Kapitel ber Eingeborenen und das Verhältnis der Sozialdemokraten zu ihnen. Aber er ist doch entschieden zu weit gegangen, ivenn er sagt, daß zwischen ben farbigen Arbeitern unb den Sozialdemokraten eine gewisse Jnteressensolidarität bestehe, unb baß bentschc unb schwarze Arbeiter Brüber seien. Mit biefer Deduktion, daß alle Menschen gleich finb, unb daß deshalb bie Schwarzen genau basfelbe sind wie wir Europäer, kann man mit dem besten Willen in unseren Kolonien nichts machen. (Abg. Henke: Das habe ich auch nicht gesagt.) Wir müssen mit ber allergrößten Humanität bic Eingeborenen behanbeln. Da fast bic ganzen Vcrhanblungen in ber Bubgct- kommission unb im Plenum von ber ©ingeborenenfrage erfüllt waren, so möchte ich hier nochmals meinen Standpunkt barlegen. D i e Eingeborenen sinb unsere Schutzge- n o s s e n unb bie beutsche Regierung hat um beswillen bie Verpflichtung, bie berechtigten Interessen ber Eingeborenen zu den ihrigen zu machen, benn wir wollen bic Eingeborenen nicht aus- rotten, fonbern erhalten. Das ist bic Anstandspflicht, die wir mit der Hissung ber beutschen Flagge in Afrika unb in ber Südsee übernommen haben. Die Ausübung dieser Pflicht ent= spricht auch ber Klugheit, benn fic allein ermöglicht eine vernünftige Wirtschaftspolitik unb damit bie Grundlage unserer Betätigung. Ich will hier nicht den Grundsatz von Herrenvolk unb bienenber Rasse aufstetten. Die Regierung muß sich ben Eingeborenen gegenüber stellen wie ber Vormund zum Mündel. Räumt man dem Eingeborenen ohne weiteres die freie, Verfügung über seine Ländereien ein, so wird er seine Ländereien in kurzer Zeit vergeuden und verarmen. Gibt die Regierung bann noch ben Genuß von Alkohol frei, so gesellt sich zur Verarmung die Verlumpung. unb die Eingeborenen verkommen. So kann man schließlich auch kolonisieren unb bas wollen auch viele. Ebensowenig wie bie auf ben Hanbel, bie Jnbustric unb bie Lanbwirtschaft gerichteten Bestrebungen, bic Aufgaben ber heimischer! Verwaltung erschöpfen, ebensowenig bebeutet kolonisieren lediglich eine wirtschaftliche Ausbeutung ber Kolonien. Bei bem selbstverstärtblichen Wunsch des Hcimatlanbes, Vorteile zu er« zielen, bürfen wir nicht vergessen, baß wir ben Eingeborenen Schutz versprochen haben, unb wir müssen baher für sie sorgen. (Zustimmung.) Hieraus erwachsen anbcrc, ebenso große Aufgaben für bic Kolonisatoren. Die Völker, mit benen bie Kolonisation arbeitet, stehen auf einer nichtigeren Kulturstufe, teilweise tief unter uns. Nicht nur bie legale Verpflichtung, bie uns als Schutzherr aufliegt, nein, unsere Stellung als Kulturstaat zwingt uns, vom Stanbpunkt der zivilisierten christlichen Weltanschauung aus, diesen Völkern zu helfen und ihnen bessere Lebensbedin- gungen zu verschaffen. Erziehung zur Kultur ist eine ber wichtigsten Ausgaben eines jungen Staates. Unb so mutz auch her Kolonisator seine Arbcitsmcthobc banach einrichten. Die Eingeborenen sind unwissenb, müssen unterrichtet werben; sie sind faul, müssen arbeiten lernen; sic finb schmutzig, muffen gewaschen werben (Heiterkeit!), sic sind krank mit allerlei Gebresten, müssen geheilt werben, sic finb leichtgläubig, müssen er- leuchtet unb erzogen werben, sie finb große Kinbcr und bedürfen der Leitung. Diese Grundsätze sind ungemein Praktisch, sind die Kardinalpolitik in den Kolonien. Welche Maß. nahmen man er greift, das hängt vom jeweiligen Stand der Eilige- borencn ab, von ihrem Charakter, Moral unb Bilbung. Dieses Problem muß in jehern Schutzgebiet für sich gelöst werben, von hier aus geht cs nicht. Für die Pflanzer wie die Kaufleute gibt c§ in den Kolonien nur eine Politik: das ist bic Politik der Erhaltung her Eingeborenen, ber Nutzbarkeit ihrer Präsident Köhler eröffnet um 9.20 Uhr die Sitzung und n dem Hause die Mitteilung, daß Generalsekretär vaas ihn man daö Kommando erledigt. vlililärtschcu Schriftstücke werden durch bis otcn ge- gell u^ erst schehen. Nicht nur den Schreibgehilfen hat mmi Versprechungen macht, sondern auch beit Geometern. Der Redner geht dann vavierne Voranschläge, sondern praktische DovarLeiten den Prosekten zugrunde gelegt werde«. Dir werden dem Hause demnächst eine Vorlage machen, mit der Sie in dieser Beziehung gewiß zufrieden sein werden. Die L-vamdo-Frage soll unter a II* n Umständen friedlich gelöst werden, und wir muffen alles vermeiden, was diese Frage irgendwie kritisch machen könnte. Wir werden weiter nach Möglichkeit dafür sorgen, daß in Reu-Kamerun, soweit eS irgend die Rechte der Kcmzeffions- gesellschaften zulaffen. die Handelsfreiheit grundsätzlich durch- geiührt wird. Meine Herren, ich schließe mit der Bitte: Unterstützen Sie uns. nicht nur durch Geldmittel. Sie rönnen uns moralisch viel mehr unterstützen, indem Sie uns Vertrauen schenken. Ich habe sofort nach meineth Amtsantritt den Gouverneuren daS allergrößte Vertrauen geschenkt, daS hat ihre AmtSfreudigkeit gestärkt. Geben Sie mir und meinen Mitarbeitern dasselbe Verrrauen, das ich an die Kolonien weitergebe. (Lebhafter Beifall.) Das Haus vertagt sich. Freitag 1 Uhr: Weiterberatung. Schluß 7 Uhr. Geheimrat Best gibt Auskunft über bte GehaktsverhaÜnkffe der Ricbter und zieht Vergleiche zwischen Hessen und Preußen. Abg Buxheimer bat auf die Schreibgebitsen Hütgewichen, die ein Recht auf Anstellung hätten. Ich mochte das k'itdjaflcn. Cuunal stellt sich der Abgeoroncrc auf einen abweichenden Stand punkt wie der Finanzausschuß. Wenn ein Recht aus Anstellung bestünde, müßten 100 Prozent angestellt werden. Das wäre bte Lonfeauenz. Er bar dieses Recht aus einem Erlaß hergeleitm, den er aber nicht geiefcn zu haben scheint. Ter Redner verliest dreien Erlaß. Erne Uebemnbme der .üosten der Versicherung der Schrribgehilfen imirbe 60 000 Warf betragen. Schluß der Sitzung 3<1 Uhr. Sottiepung 3 Uhr. RachmittagS-Sitzung. Um S1/« Uhr eröffnet Vizepräsident Korell- Angenrod die Sitzung und erteilt das Wort zur Tagesordnung, Beratung über macht dem Hause die Mitteilung, daß Generalsekretär vaas ihn aufgefudit hätte, um ihn zu bitten, dem hoben Soauie den -tanT für die Teilnahme beim Heimgange seines Vaters auszuwrcchen. Es wird dann in die Tagesordnung cingetreten und in der Beratung über den Justizetat fortgefahren. Es spricht hierzu Au» Stadt und Land. Gießen, 7. März 1913. ** Der Provinzialtag für Oberhessen finbet am 31. März im Regicrunqsyebäudc statt, um ben Rechenschaftsbericht für das abgelautene Jahr entgegen zu nehmen und den Voranschlag zu beraten. ' Gedenkfeier bei derEisenbahn. Die Preußisch- Hessische Staats-Eisenbahn-Verwaltung läßt anläßlich der Feier der Gedenktage der vor 100 Jahren erfolgten glorreichen Erhebung der Nation, der Stiftung des Eisernen Kreuze« und der Landwehr, dem Geburtstage der Königin Louise am Montag, den 10. März, die öffentlichen Gebäude beflaggen. Der .Allgem. Staats-Eisenbahn-Verein Wiefern* wird abends in dem Lenz'schen Felsenkeller einen Herren- OommerS veranstalten, zu dem alle Mitglieder eingeladen sind. Dem Beamten- und Arbeiter-Perfonal ist, soweit eS der Betrieb gestattet, ein halber Tag freigegeben. •• Neue Züge. Für den l.Mai sind folgende neuen Züge vorgesehen: Personenzug 703 Friedberg ab 1219, Gießen an 109 nachm., Personenzug 726 Gießen ab 125, Friedberg 225 nachm., Eilzug 107 Frankfurt ab 215, ®iefecn an 328 die ÄnstellungÄ>erhältnisse ein. Ein Beschluß wurde doch am 1. April 1914 praktische Bedeutung erlangen. Ministerialrat Lorbacher spricht über die Stempelpslicht der Handelsgesellschaften, die in Hessen eine Zweigniederlassung errichten Der Redner geht auf Einzelheiten in der Handhabung der Bestimmungen ein. In Bezug auf Gerichtskosten sind wir hessische Zweite Kammer. bs. Darmstadt, 6. März. fBBSt, llsr« e b" rfn tWe ffnf in benrt der Äauf traft. Die Arbeitseinteilung zwischen Weißen und Eingeborenen muß die fern, da eS der Eingeborene seiner Hände Salbeit in den Dienst bei deutschen Intelligenz stellt. Tie Politik des Schmarotzens, der Ausbeutung und Zerstörung ist Unsinn, aber auch wilhtg. Behandelt die Eingeborenen gerecht; darin hegt wen» ei darauf ankommt, auch Strenge. Gebt ihnen ihren Wünschen entsprechende Lebensbedingungen und fördert siel Aber allmählich, fünfzig bis hundert Jahre spielen keine Rolle in der Entwicklung dec Völker. Tann aber wird auch die wirtschaftliche Entwicklung der Kolonien reichlich vorwärtsschreiten, mit den Em. geborenen, für die Eingeborenen und nichr trotz und gegen sie. Aui diesen Sätzen werden Sie auch deduzieren, rote ick mich Zu den praktischen Tagesfragen stellen muß. Plan- lagenkultnr und (Angeborenenkultur? Ich bin ein Freund dec Eingeborenenkultur, aber ich kann ^nicht soweit gehen, daß ich deswegen die Plantagenkultur einfach eingehen (laste. _ Ich will nicht dieses Buch hier zitieren — der Staats- .sekretär fyäli die .Sozialistischen Monatshefte" nach den Sozialdemokraten — ich mochte dem Verfasser dieses sehr flaten Artikels, Dr. Qnesiel, nichr in Unbequemlichkeiten bringen, aber eS steht in diesem Huch genau so, wie ich eS auffaffe. (kHeiterkeitl Hört? hört?) Sie werden anerkennen, daß rct, in der Humanität soweit gehe, wie ein praktischer Politiker über- hanp! gehen kann, aber Eie (zu den (Sog.) beurteilen eS mehr cheoretffch und unpolitisch. Sie kommen ja gar nicht in die Lage, zu bewrteüen, wie es eigentlich ist, mit den Schwarzen zusammen- zuarbeilen. DaS könnte nur geschehen, wenn Sie 20 000 Chinesen einführen, damit Se mit ihnen arbeiten können. Ich bezweifle, daß Sie daS hm würde l. Sehen Sie doch, wie Ihre Parteigenoffen auf der anderen Seite der Welt eS machen. Sehen €äe doch nach Australien und Englisch-Afrika. In Australien hat man ohne Federlesens Tausende von Schwarzen nach Papua exportiert, die Frauen, teilweise sogar mit weißen Frauen, sind dorthin exportiert worden. Das ist die praktische Lösung dieser Krage, die Sie theoretisch ganz anders betrachten. (Lärm der Soz.) Gehen Sie nach Südafrlla und fragen Sie einen Arbeiter, ob er gewillt ist, mit einem Zulu zusammenzuarbeiten, er wird Ihnen eia Monumcntuin ad personam schon eintrichtern. (Heiter- 1 feit# ämji werde ich zu den einzelnen Punkten kommen, nicht alles, vielleicht morgen oder übermorgen hole ich cd nach. Herr Erzberger war in der Kommission diesmal sehr ungnädig. Er hat, die Echutztruppe sehr schlecht gemacht. Heule im! Plenum ist er etwas bester als in der Nommission. (Heiterkeit^ Heute entfernt er sich nicht so sehr von Dr. Sennnler und meinem Vorredner — ich bin beiden Herren sehr dankbar — und ich kann nur betonen, die Schutztruppe in Kamerun und Südweft bat i« schweren Kriegszeiten ihre Pflicht getan. Aber auch in Fricdenszeiten. Davon habe ich mich ganz speziell unterrichten können auf meiner letzten Reise in S ü d w e st. Wo ich hingekommen bin auf abgelegenen Pfaden, da hat d,c Schutztruppe vorgearbcilet, Wege geschaffen usw. Da ist sic nicht nur als Kriegstruppe, sondern als Siulturtruppc aufgetreten. Run hat Herr Erzbergcr sicher nicht die Schutz« truppe angreifen wollen und die einzelnen Offiziere, er hat sich gegen ein System gewendet. Ich glaube sogar, er hat mir einen Freundschaftsdienst erweisen wollen. (Heiterkeit.) Die Frage des Dualismus ist für die Kolonien außerordentlich klar und ge- regelt. Es steht ausdrücklich im Gesetz, daß die oberste militärische Gewalt in der Hand des Gouverneurs liegt. Von Dualismus ist dort nicht die Rede. (Abg. Erzbergcr: O, ahnungsloser Staatssekretär! Heiterkeit.) Kleinigkeiten mögen eS sein, isie stoßen sich im Raum, das Prinzip ist gewahrt. Eine Sache muß ich berühren, die mir sehr leid ist, daß sie öorgebracht ist, weil ich keine Beweise habe, ob es wahr ist oder nicht. Herr Erzberger hat gesagt, e5 sei folgendes passiert: Der Sommanbant der Schuhtruppe habe seine Unteroffiziere vor sich versammelt und mit ihnen gewisse Meinungsverschiedenheiten, die der Gouverneur mit seinem Vorgesetzten gehabt hat, be- st>rochen. DaS ist militärisch so ungeheuerlich, daß ich das ohne weiteres ablvcise. Ich kann mir wirklich nicht denken, daß ein Major — solange nicht der Beweis erbracht wird, halte ich es für eine absolute Ungeheuerlichkeit, für eine Unmöglichkeit. Ferner ist gesagt, der Kommandeur sei in der Lage, gegen dcn Gouverneur Bericht zu erstatten. Das ist nicht rid)tm; alle Brichte d?S Kommandeurs gehen durch die Hände des Gouverneurs und ebenso umgekehrt. Freilich, alle rein nicht das Reckt der Nebenklage halten. Die Staatsanwaltsd)aftsstcllen finb in Hessen meist nur Durch- gangsstationcn. Dadurch wird eine Schärfe in der Rechtsprechung bervorgerufen. Es sind nicht immer Rechtsgrundsätze maßgebend, sondern die Gesetze der Staatsraison. Solange die Richter Titel und Ordern usw. annehnren können, solange Tann man nicht von einer wirklichen Unabhängigkeit sprechen. Alle Richter müßten int Gehalt, der nur nach Tiensd- und Lebensalter abgestuft sein dürfte, gleichgestellt werden. Dr. Fulda beschwert sich dann über einige Verhaftungen in Worms. Er kritisiert dann das Arrcstlpruswesen und beklagt sich über die große Begünstigung der Militäranwärter im Justizbicnst. Er geht dann auf ein Strafkammcrurteil ein, das gegen einen Streikenden erlassen wurde. Hier wurde auf 4 Wochen Gefängnis erkannt, wo sonst nur 10 Mk. Geldstrafe eingetreten wäre. Die Tanact)e, daß es sich um ein Streikoergehen lundele, war dic Ursache dieser schweren Bestrafung. (Bravo links.) Es tritt eine Pause ein. Nach der Pause spricht Staatsminister Dr. v. Ewald: Was die Mündelsicherheit der Papiere anbelangt, von der in der Generaldebatte die Rede war, so haben wir feit 1900 feinen Einfluß nuefer auf 'Erklärung der Mündelsicherheit für Pfandbriefe. Der Abg. Busold hat sich darüber beschwert, dafe eine Frau mit einem! Säugling tn Hast genommen wurde. Hier kann eS sich nur um eine Ausnahme bandeln, die cintriti, wenn ein Säug ling nicht von der Mutter getrennt werden kamt. Ich kenne den Fall nicht, tverde ihn aber prüfen Hessen hat im Bundesrat dem Anträge auf Einführung von Tagegeldern an Geschworene und Schöffen zugestimmt. Auf die Auswahl der Geschworeiten hat die Regierung feinen Einfluß. Ich halte es für gut, wenn die Staatsanwälte nitfet dauernd in ihren Stellungen bleiben. Was die zu schwere Bcstrasimg bei einem Streikvergeben betrifft, so muß ich erst den anderen Teil hören. Der Grundsatz: Audiatur et altera pars gilt hier. Der Rückgang der Prozesse hat auch zu einer Verminderung des Personals geführt. ES gibt keine zweite Rechtsprechung beim Armenrecht. Du? Abg. Grünewald und Fulda haben auf dte nrißliä>en Verhalttriffe der SchreibgehUfen hm- gewiesen itzcgen eines muß ich mich verwahren, der Abg. Grüne- wald bat sich yim Kolporteur eines Gerüchtes gemacht, das Justiz- Ministerium habe fein Herz für die niederen Beo irrten, es her halte sich unsozial. Dam sich der Abg. Grünewald genau dte Ivsolbuugsorbnung angesehen hätte, würde er gesehen habe, dafe wir nickt urtsozial vorgegangeit sind. Die höchsten Bemnum traben ntctüs, die hoben wenig, und die niederen und mittleren viel. Ao wir helfen rönnen, helfen wir. die Steuerzahler haben aber auch ein Reckt berücksichtigt zu werden. Abg. Dr. Boxheimer lZtt.) bespricht die Lage der Schreib- gchrlsen. die zu beifem sei. (Siner Verstaatlichung des Notariat- tritt dec Redner entgegen. Das Schlagmott von der Deltsremd- treit der Richter wird übertrieben. Der Richter steht im engsten Verkehr mit dem Publikum. Aas die Jugendgerichte angebt, >o txtlrtten sie dazu, den Jugendltchen die Achtung vor dem Gericht zu nehmen. Die besonderen PerlMtntssc der Rickter bedingen eure Gleichstellung im Gehalt mit den prenßisckien Es sei Feine Sonder steüung erstrebt. (Bravo.) den Justtzetat, dem . , , Abg. Dr. v. Helmolt -W).'. Tiefer führt cms: Dic Frage der S ch r e i b g e h i l f c n ist nicht in vollem Unnange geklärt. Wir stellen den 'Antrag, daß die zu Mapitcl 12 gestellten Anträge bis zur Bcranmg der BesoldungSvorlage zuruckgestellt werden möchten. Sollte unserem Anträge nickt entsprochen werden. so bemerke ick, daß di? Meinungen tn unserer Fraktion au»- eincmdergehen Ein Teil ist der Ansicht, daß die Zusicherung, bte ______ 1898 und 1900 gegeben hat, eingelöst iverden muß. Em anderer Teil steht auf dem Standpunkt, daß der Regierungsvor" läge beigetreten werden müsse. Ebenso gehen die Ansichten über die Gericktsschreibergehilsen auseinander. Das Notariat bedeutet für die Bevölkerung eine Annehmlichkeit. Es ist aber nicht wü»' schenswert, wcttn Notariat und Anwaltschaft verbunden werden. Wir haben zu der Justizverwaltung Vertrauen und glauben nickt an .'ttassenjustiz. Einzelne Entschcidungttt scheinen uns aber doch geeignet, gegen Recht und Gerechtigkeit zu sein, so z. B. in einer Emsärcidung gegen einen Mainzer Notar. Abg. Wolf-Stadecken Die Kolonialverwaltimg be;nügt sich nicht mit dem bisherigen Ei se n ha hn fy ste m, sondern will c5 in geui. mfamet Arbeit «rft ^cm Hause weiter auibaucn. Gcn>iß dürfen mcht nur Darmstadt, verstorben am 28. Nov. 1912, wurde am 27. 3ebr. das Konkursverfahren eröffnet, da der Nachlaß überschuldet ist. Kaufmann Wolff zu Darinstadt wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zuni 20. März bei dem Amtsgericht I Darmstadt anzumelden. — lieber das Vermögen der Firma Gebrüder Adler, Trikotiveberei zu Offenbach, wurde am 14. Februar das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Henrich zu Offenbach löiirbe zum Konkursverwalter ernannt. Konkursfordernngen sind bis zum 26. März bei dem Amtsgericht Offenbach anzumelden. nachm., Eilznq 108 Gießen ab 343, Frankfurt an 456, V-Zug 148 Berlin—Gießen—Coblenz, Gießen an 310, al) 319 nachm^ O-Zug 149 Coblenz—Gießen—Berlin, Gießen an 327, ab 335 nachm. ** DaS Alte stürzt. Die baufällige Scheuer des Altmetzgermeisters Meister an der Goethestraße ist jetzt niedergelegt worden. Durch Zusammenlegung daneben liegenden Gartenqeländes des Goldarbeiters Noll ist ein wertvoller Bauplatz entstanden. Mit dem Abbau der Kracheburg ist ein häßliches Büd beseitigt morden. *• Bänke. Anschließend an den Artikel „Bänke in Gießens Umgebung" in der Nummer 55 sei der Stadtverwaltung oder dem VerschönerungSverein die Aufstellung einiger Ruhebänke auf dem Wiesenweg von der Ost-Anlage nach dem Philosophenwald empfohlen, zumal auch die früher an der Wieseckbrücke stehende Bank seit einigen Jahren nicht mehr aufgestellt wird. ’• Oeffentliche Lesehalle. Im Februar wurden 250 4 Bände ausgeliehen. Davon fommen auf: Erzählende Literatur 1176, Zeitschriften 442, Juqendschrlsten 305, Literaturgeschichte 28, Gedichte und Dramen 41, Länder- und Völkerkunde 83, Kulturgeschichte 27, Geschichte und Biographien 139, Kunstgeschichte 18, Naturwissenschaft und Technologie 134, Heer- und Seewesen 23, Haus- und Landwirtschaft 18, Gesundheitslehre 10, Religion und Philosophie 28, Staats,Menschast 13, Sprachwtssen- schaft 7, Fremdsprachliches 12 Bände. Nach auswärts kamen 113 Bände. ** Die Einrichtung des Gemüsegartens erfolgt mancherorts alljährlich in derselben Weise. Die eingewurzelte Gewohnheit läßt Fehler und unbequeme Einteilung immer aufs neue wiederholen, ohne daß daran gedacht wird, daß man auf andere Weise nicht nur eine bessere Ausnutzung erzielt, sondern auch viel Arbeit erspart. So ist es z. B. unpraktisch, die Beete alljährlich in derselben Richtung zu graben und mit Wegen zu versehen. Eine bessere Ausnutzung und Durcharbeitung des Bodens eüzielt man, wenn die Richtung der Beete quer» laufend zur vorjährigen Anordnung gelegt wird. Auf diese Weise werden auch die sonst unbenutzt gebliebenen Pfade zweckmäßig ansgenutzt. Schrägliegende Grundstücke sollte man möglichst durch Böschungen usw. zu terrassieren suchen, damit die einzelnen Teile ziemlich eben liegen und das Wasser nicht so schnell absließen lassen. Landkreis Gietzen. # Großen-Bus eck, 6. März. Unsere Gemeinde hat beschlossen einen Schulchausneuban für vier Klassen, Lehrerund Schnldienerlvohnung und Schulbad zu errichten. Auch ist die Anlage eines Volksbades vorgesehen. = Beuern, 6. März. Unser Lehrer Musch, der seit 38 Jahren hier wirkte, ist gestorben. Viele Kollegen von nah und fern schritten seinem Sarge nach. Die Kreisschulkommission Gießen, vertreten durch den Schulinspektor Dr. Alle, zollte dem verstorbenen tüchtigen Lehrer anerkennende Worte. Der Obmann des B.-V. Gr.-Bnscck, Herr Wagner, zeichnete in knappen Worten den lauteren Charakter des Entschlafenen und gab in bewegten Worten der tiefen Trauer aller Ausdruck. Während so die Schule, die Kollegen, die Gemeinde, die Kirche einen trefflichen Mann verloren haben, so hat auch besonders der Kirchengesangverein in dem Entschlafenen seinen Mitbegründer und langjährigen er- folgreichen Leiter zu beklagen.____________________________________ Sport. ? Vom Holmenkvlrennen. Am Dienstag abend fand in Kristiania die Preisverteilung für sämlliche Läufe statt. Den Konigspokal erhielt Bergendahl als Sieger rnt Lang- und Sprunglauf. Zweiter war Mellesmo, dritter Konrad Äamodt, vierter Flagstad, fünfter Andersen. Von den Deutschen war Luther tSchiklub Gießen) in Klasse 4 (Sprunglauf für Läufer über 30 Jahre) siebenter. Baader vom Schillub Schwarzwald in .Klopse 5 (Sprunglauf für Läufer von 18—20 Jahren) dritter, Gregory 'Dorn' Münchener Sportklub dreizehnter. Der Damenbecher der als Preis für den schönsten Sprung bestimmt war, wurde Fögvold Kugesprochen. Berlin, 6, März. Tie Flugzeugs«briken Albatros-Berlin, Aviatik-Mülhausen, Deutsche Fluazeugwerke-Leipzig und Rumpler- Berlin schenkten der Ronocker Lnftwarte je ein wertvolles Instrument, das zur Erforschung der höheren Schichten der Atmosphäre dient. vermischtes. * Brennendes Schiff. Wie aus Rio de Janeiro gemeldet, geriet der auf der Fahrt von Wellington nach London befindliche britische Postdampfer „Turakina", ein Schiff von 5000 Tonnen, in Brand. Der Laderaum, in dem sich Butter befand, ist vollständig ausgebrannt. ^Gestrandeter Dampfer. Aus Saloniki, 6. März, wird.gemeldet: Der am Samstag mit anderen griechischen Dampfern von hier nach D u r a z z o abgegangene Dampfer „A pofto - l o s" ist infolge Sturmes bei CHalkis gestrandet. Mehrere Mann finb uMge kommen, ein Teil der verladenen Materialien ist 'verloren. Kleine Lagerchronik. Aus Breslau, 6. März, wird gemeldet: Der Provinzial l a n d t a g bewilligte in seiner heutigen Sitzung aus Anlaß des bevorstehenden 25 jährigen Regierungs-Jubiläums des Kaisers zur Errichtung einer Lungenheilstätte für Kinder, die den Namen des Kaisers tragen soll, 100000 Mark. Bon den beiden Arbeitern, die unter dem Verdacht verhaftet worden waren, das Attentat auf das Automobil des Juweliers Plunz verübt zu haben, ist einer wieder frei- gelassen nxorben, da er seinen Aufenthalt nachweisen konnte. Auch der andere wird wahrscheinlich wieder freigelassen werden. Handel. Der Verwaltungsbericht der Reichsbank führt aus: Der während des Jahres 1912 im großen und ganzen fortschreitende wirtschaftliche ?lufschwung stellte an die Reichsbank für Zahlungsmittel und Kredit hohe Ansprüche und dies umsomehr, als infolge Fehlens der nach der Marokkokrisis aus Deutschland zurückgezogenen ausländischen Guthaben der deutsche Geldmärkte auf eigene Kraft angewiesen war. Neben diesem auf geschäftlicher Grundlage beruhenden normalen Geldbedarf trat nach der kritischen Zuspitzung der politischen Gegensätze auf der Balkanhalbinsel unb bat Ausbruch des Balkankrieges größere Geldnachfrage ein, die durch die aus Angst vor einem allgemeinen europäischen Kriege borgenommenen Abhebungen und Aufstapelungen von Metallgeld erheblich gesteigert wurde. Die ungewöhnlich große Anspannung des Geldmarktes war international und kam in den Ausweisen und Zinssätzen aller maßgebenden Zentralirotenbanken zum Ausdruck. Die Reichsbank stand den verstärkten Anforderungen dank wesentlich höherer Geldvorräte und Devisenbestände noch besser gerüstet gegenüber als im1 Vorjahr. Sie konnte den am 11. Juni auf 41/2% ermäßigten Zinsfuß über den .Herbsttermin hinaus beibehalten und erhöhte ihn erst am1 24. Oktober auf 50/0. Der Satz erfuhr angesichts der anhaltenden Anspannung des heimischen Geldmarktes und der hohen Devisenkurse am 14. November eine weitere Steigerung auf 60/0. Am Jahresschluß wiesen die Wechselanlage und der Notenumlauf die höchsten Ziffern feit dem Bestehen der Bank auf. Die Gesamtumsätze der Reichsbank im Jahre 1912 betrugen 413 992 352100 gegen das Vorjahr mehr 36 489 815 200), der Bankzins für Wechsel im Durchschnitt des ganzen Jahres 4,946% (gegen 4,397% im Vorjahr), die umlaufenden Banknoten durchschnittlich 1 781 999000 (gegen das Vorjahr rnfehr 118 384 000 Mk.). Für die Ueberschreitung der Noten- grenze betrug die Steuer 4 627 492 Mk., der Bestand der Giroguthaben durchschnittlich 320 576 000 (gegen 304 880000 Mk. im Vorjahr). ♦ • • Konkurse in Hessen. Ueber das Vermögen der Atrma I. D. Jung In Alzey, sowie deren Inhabers Johann Daniel Jung in Alzey wurde am 26. Februar das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwatt Beck in Alzey wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursiorderungen sind bis zum 20. März bei dem Amtsgericht Alzey anzumelden. — Ueber den Nachlaß des Steuersekretärs Johann Peter Clemens zu Märtte. " Gießen, 5. März. Viehmarkt. Bei dem am 4. unb 5. März abgehobenen Markte waren 117 9 StückRindvieh und 7 7 Schweine aufgetrieben. Der nächste Markt findet voraussichtlich am 18. und 19. März statt, am letzten Tage auch Krämermarkt. (In feinem Teil der Auflage wiederholt.) fc. Frankfurt a. M. V i e h 0 s - Al a r k t b e r i ch t vom 6. März. Auftrieb: Rinder 79, darunter Ochsen 19, Bullen 0, Kühe und Färsen 60, Kalber 1125, Schafe 92, Schweine 1850. Tendenz: Kälber und Schafe ruhig, geräumt, Schweine gedrückt, bleibt Ueberstand. Preis für 100 Pfd. Lebend- Schlachtgewicht Kälber. Mk. Mk. Feinste Mastkälber .......... 68-70 113-117 Mittlere Mast- unb beste Saugkälber. . . . 65-6‘> 103 — 112 Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 56—60 95—102 Schafe. Stallmastschafe: Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . 44—46 96—00 AeltereMasthammel, gut genährte junge Schafe und geringere Mastlämmer...... 39 - 40 93—94 Schweine. Vollfleischige Schweine Don80-100 kg Lebendgewicht........ 61.00—65.00 78.00—8200 Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendaewicht........ 61.00—63.00 78.00—80.00 Vollfleischige Schweine von 100—120 kg "Lebendgewicht........ 61.00—64.00 78.00—81.00 Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht........ 61.00—64.00 78.00—80.00 kirchliche Nachrichten Evangelische Gemeinde. r < In der Zohannetkirche. SamStag, den 8. März, nachmittags 2 Uhr: Beichte für die Konfirmanden aus der Johannesgemeinde unb deren Angehörige. - y Prof. Dr. Witzel’s je iosiodont ywwxuww.A'W.ww, ; enthaltend aktiven# $ Sauerstoff. Machte S die Zibneblendendz ## weid, beugt der? *# Zahnfäule (Stockig-^ '/ werden der Zähne)^ Z vor, verhütet Zahn z stein. Dauernd halt-£ v. bar, nie verhärtend.^ - Tube 60 PL il 1 M.t Man achte gern uz ? auf den NamenZ Z.Kosmodont"/ z Ueberall zu haben./ 7 KolbergerAnstalten* zfür Exte r i k ul tu r? z Ostseebad Kolberg.4 - Vor dem Gebrauch - | Ihrer Präparate^ waren meine Zähnet £ ganz mit Zahnstein ? ^bedecktnach sechs-4 4 wöchentlichem Ge-z z brauch obiger Prä-z ^parate ist derselbe^ /vollständig ver-6 j sch wunden. Meine 2 5Zähne sind jetzt? -klar und weiß. < 20., 5. 7. 08. J. M.I iS er Pt er ro "■ S 3' , ; ro O S «-e; Pt r? et» • • M öf® sä er- &&&er 2 (S)2 ä3 gfs* . s:s- rr 3 _» _ » 3 " e 3,y ’/b ra O* o •-* 2” s-x-ep-S'S“ s: sO|§r Sjgr« So. S Or GO ro 45^ ■* 3 er H-6)a d A <=> — 2 a «-* —X ” r-. <"> -«3 ■ff O 3 CB 9 S 3'3 ’S. S J «KSK g ÖS ö s 5 ä o S s y » 5/ Z K 'S*. I _3 2' Qr°'- a ? ■ & n o cr> o' „ 3 co ro o OO 3 ’ 3 <£1 - ___CT1 "31 rc. er — o S’er«. -g 3?) 5.Ö p S" Äg 3g-er 3 - g-aS 2:35 ar> 3 3, er ” W 6 Z- 2g« 3' >-> § 0 O H> Ä.» □. Q. 0 52.» e H U)” ® HZ-- e V Ö -=r -3- cf* O . t 3 Z3 FZ ZK "'er S 3^ ■S’ÖDe 3 6 3 -c 3 co s P co "3* 3 2 3 ÄMScry ö2 » 2,2,0 OS 3 L «> S 6) I er co 3 3 3 CO & 3. G s er Kff o co 5 O q §| E 3. S' 3 er Z % ' ' Fff 1 Q 3 i f 3» 3 ög Z3-Z ZZK ro P-Iff 3 S'ro CO er s 8-3 K ÖD ÖDÖDÖDÖD 2* Sb or=; «Z.j W Z> 3 51 2*5 co o- <-i ® 2'° Ö3 «CS' S 5 » 5 G12, 2 3 «0 s CD KZ 8 CD Z Z Ä r- 8- 2._. 3 er, 52 2. _ ISV A* o 3 ■ X^ercü )fg-sS x3 S5 *5* co'— 5" 'ca3-^ M s Kreisblatt für den Kreis Gietzen Kursblatt des Gießener Anzeigers vom 6. Marz 1915* __________ Staats-An leihen. B i*’/, 3 s* 4 3*/, 3‘Z 3 8 4 87, 37, 87, L 87, 37, 3 j* 3 4 8*/, 3 a. Deutsche. Deutsche ReichS-Anleihe.....• do. do. ...... Preußische ConsolS....... do. do. ....... Badriche Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. do. von 1892 u. 94 do. do. v. 1902 unk. b. 1910 . do. do. v. 1896 ...... Payr. L.-B -Anl unk. b. 1906 . . . do. E.-B. 1L Allg. Aal...... do. LondeSkultut-Rente..... fco.ö.1887,91,93,99 do. Anl. abgest. do. do. do. Hessische Et.-Anl. v. do. v. 1906 . do. v. 1886.97,1902 1899 ..... do C.-B.-Anl. ....... . Bremer St.-flnl. v. 18*8, 92, 99 . d». do. v. 1896 unk. 1912 . do' do. v. 1902 unk. b. 1912 fremburger St.'Anl. amrt. 1900 n. 1909 . * . ” ^0 Y- - 1Ott7 Q1 90 do. do......... do. do.......... Sächsisch- Rente........ Württemba. v. 1907 . ...... do v. 1875 abgest.... do. v. 1900 ....... do. v. 1903....... do. t. 1896 . • e • • . . 86.90 75.70 86.70 75.nO 97 50 89.- 85.80 81.50 9 s— 85.70 84*— 75.— 75 — 98.- 86.70 78.— 85.10 74.50 77.30 9H.20 93.60 85. 0 85.30 78.80 b. rruvlLndrsche. 1. Europäische. Lire 100. 87.50 B.fL M. iO. d«. Svez...... . Rumän. conv. Rente 1881/88, 92, 93 1.1»). v. 1903 rot. do. M. 90. 4 do. 92.90 81.50 Fr. M. 6 4 4 4 4 4 i. ®. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . 90.30 84.70 85- 83.- 9'.90 59.— 65.— do. do. omort. do. do. do. Wente do. Rente Rente 63.30 66 -0 9^>0 87.75 99.50 87— 86.70 86.80 100.— 89.30 4 F- 37, 4 do........ 8«/. Schweiz. 6ibg. unk. b. 1911 3 Seid, aniort. . 1896 (406) . . . öst.« irr. 8 67. 3 3 ti>olt»1, Ctft. C.-B. St. - ch.-Berfch. «conv. Franz-Foses) t Sttd. Ueuerft. . £ eftttr. Lolald. (verstaatl.) do. C^B. St. Sch.-Betsch. (abgest. Litsad.-A.) t. steuerst:. Pi». . . Portug. nnchz. v. 1902 Ser. I . . vnistz. v. 19O2Ser.IH .öfl.G. . v.fl. ftr. 4,1 Bosnien n. Hercrgov.v. 1902 unk. 1913 Str 4 1 do. do. .... • * 5 pulgar. Tab. Aul. v. 1902 i. G. . M. 1«/ Gruch. L.-B. 0. 1890 steuerfr. . Fr. I«/1 do. Monopol-Anl. v. 1887 , eo. do. v. 189t> steuerfr. 8*1 Schwedtsche v. 1880 abgest. . . 41/ do. v. 1890 . . . 4 do. omort. --------- —- 41/ »ufl. Stoatranl. v. 1905 . . ' 1 do. Consoltd^ftnl. v. 1880 do. do. do. do. do. do. 3 Span. auSl. Rente v. 1882 abgest. Pes. —.— 4'/, Lürl.-LgypU Tribut.....Lstr. —.— -1 Türken v. 1890 ......UM. — 3 do. prtv. v. 1903 euerfr. . . „ \ 77.50 4 do. conv. nntf. v. 1903. . . Lstr. l 87.— 4 Türken Baavad-Badn M. Außereuropäische. TL Pes. mn. G^Anl. v. 1887 abgest. do. 101 1890 v. Chile Gold-Anl. v. 1889 Lstr. StaatS-Anl. v. 1895. 6 Chinesische Lstr. 91 v. 1905 Eisenbahn-Priori tKten 93, 73.20 rruSlLndische. .2000 Elisabeth do. do Franz-Iosef ftaschau-Odtb. v. 1889 400 Fr. 100 Btunn-RS. 72 stf. 1000/2000 M. t. 4 Ltre 500 4 Stciltantsche steuerfr. 1. G. do. '. ©. UM. gar. v. v. 0. 1889 v. 1891 5 5 3 4 4 4 4 4 4 4 4 (ErgänzgS.-R.) „ v. 189o ft,. 1. (5). v. 1889 v. 1891 G. G. ©. G. G. ©. Ä. S. 1888 1897 500 500 37, 3 99L0 93.10 RivSlau-Nasan unk. 1915 . Russische Südoit 97 steuerfr. t 17, 500 500 •500 500 5 5 5 47. . Lstr. M. Sh. 10 .9'1 91.iO 75.40 74.10 74 20 do. do. do. do. do. do. Lstr. W. Lstr. M. Fr. .50 71.60 5 4'/. 4 37, 3 4 1 4 4 4 4 4 5 4 27, v. 1896. v. 1898. do. do. 0,'omb.) stf. do. „ do. „ do. ß. V. ' 1 37, 3V, 3 73.80 77.— 74.- do. do. unifizierte, prtvtl. . . 90. - 87.30 1. S. i. ©. 1. © UM. Tlr. Wt. Fr. 1887 stf. gar. . . S. 200/1000 6>.81 107.80 100.7, 90.— 88.80 100.50 1 86.40 ; ^6.40 I 86.-10 86.40 1 86.50 Rudolf .... N 1 do. (Salzkgtb.) stf. t. ©. . 500 . 200 500 . 1000 do. do. do. I amort. innere Ser. I—IV . Pes. cons. äußere v. 1899 steuerfr. Lstr. cons. innere ......Pes. do. d. 2'/.. do 98.50 75.20 5 5.20 53.- v. 83 Hin. Cm. 1885 400 , 400 , 400 „ . . C.fL . . Ali. . . M. M. ».st. iiqu'uciä steuersr. 1. G. . ft. Ferd 9itbb. 1887 stf. t. S. . 1. ©. t. ©. u G. 71i.©. do. do. do. 98 unk. 1909 stsr. gar. do. 1901 uncv.b. 1915ltf.g. ©üöivcft stsr. gar. 4üd/2u40 Ungar.-Galizische. sts. u S 2*i 10©übital. (Merid.) sr.A-H. •1 ToScanische Central. . 5 avcflftctlian v. Ib79 Lest.-Ung. CtSb. 1873/741.©. do. Btunn-RS. 72 stf. i. tu Argen t. do. do. do. do. do. flarantifrte . 47, Japaner Ser. II v. 1905 2*j10 LtvotneS. Vit. C. D. tt. D(i 1 Sard. Sec. stfr. gar. I u. II iuß. E.-B. i. ®. untere v. 1888 . äußere Gold-Anl. do. do. 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 1 5 do. do. Tgyptische do. do. StaatSb. I— \ III IX v. 4 Vorarlberg . . „ 1. S. 2*i )0 3tal.ftl.gar. E.B.Scr. A-E. L©, 4 3tal. iDiittclmecr steuersr. 1. ©. 99.20 68.90 98.25 97.75 4 n ngartsche Gold-Rente 2025r StaatS-Rente . . 37, Südd. Ctsenbahn-Ges. Taruistavt . . . 31/, do. do. do. v. 1904 L7,Gotthardbahn..... 37, Jura-Simplon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 . do. v. 1897 steuerfr. (Lisern Tor) Sold stfr. . Inländische. Traur.schweig. LandeS-E.-B. II E . . do. do. I E abgest. . do. do. IIIE unk. b. 1905 Allgemeine Deutsche Kletnbavnen abg. 60% Prag-Tux v. 1896 sts. Raab-Oed.-Ebenf. , do. do. v. 91 , do. do. v. 97 , ■ss Sank für handel und Industrie Niederlassung Gießen 4 Rjäsan Koslow steuerfr. gar. . . 4 do. UralSk steuerfr. gar. 404/2020 4 do. do. 97 »euerfr. gar. . 4 Varfcb.-Wien. »fr. gar. 2020/4040 4 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 4% «notolische US. . . . 2040c 4% do. t G. lE. II Ergnz.) 2040 3 Porta. C. B. v. 86 (faira Laixa) . 47, do. v. 1889 I. Rg. . . do. v. 1889 IL Rg . . . 3 kalonique-ConstanU Ionction 3 do. Mooafttr . . 2020/4040 86.50 88.20 85.80 24.— 94.— 75.— 62/20 Provinzial- und Communab 37. do. v. 1901 Abt. IL u. Hl- do. do. v. 1898 v. 1891 Cit. H . v. 1905 1. B. 19U3 tünob. ab 1908 do. v. 1901 Ser. I lündb. ao 1906 v. v. 19u7 37, nnk. b. 191) amort. ab 1907 amort. ab 1910 lündb. luuob. lunob. ab ab ab 4 6 0. 1888 convert. v. 189 Z v. 190- 1901 1902 1jO8 v. 1901 lündb. ab 1906 v. 1888..... v. 1895 .... v. 1898 lündb. ab 1903 1902 . . 4 Ä7r 37, 4 a7i abgelt. Vit. J 0. 1684 V. 1886 U. 88 . . . t. 1894 ..... v. 1905 unk. b. 1915 Heidelberg do. do. do. V. 1901...... u. 19.2...... v. 1894...... v. 1905. . , . . . v. 1902 kündb. ab 1907 v. 1903 lündb. ab 1908 v. 1897 ...... 4 a7, "/. d7, d7, a7, 00. do. do. do. do. do. Ih. Siu N tu Q abgest. v. 1906 . . . „ R abgest. . . (btraßenbahn- v. 1899 . v. 1901 Abt. L . . 1893 189d 189» 1902 1905 do. da. do. v. v. v. v. v. 0. do. do. t>7, Aschafjenturg v. <888 ..... 4 Augsburg u 1901 unk. b. 1908 . . 4 Babenhausen (Hessen)...... 3'/, Baden-Baden v. 1898 lündb. ab 1903 H,anuheim do. do. do. do. v. 1881 u. 1884 abgest. V. 1888 ..... v. 1898 lündb. ab 1902 do. do. do. do. *■/: •>7. »7, 37, do. do. 37, Frankfurt 37, Bamberg v. 1868...... Ö7, Berlin v. 1886/92 . . . . . Bingen v. 1901 lündb. ab 1906 . v. 1895 ..... a7. £7, 4 Fulda do. -- .... Tarmst. abg. u. 79 Lit. ü u. 81 Cit. A u.V tu 1894 . . . ö7, 31/, ftartsruhe 3% do. 3 do. 37, 37, WV. u. —....... 31,, Alzey 0. 1899 unk. b 1912 1 (ilieBen 4 4 Freiburg 3»/ äi/ Aisfingen v. 1886, 1888 u. 1903 . . 4 »oln v. 1900 ....... 4 D. 1908 ........ 37, Slreuznach n. 1888 u. 1898. . . . 3% VaQr v. 1889 ........ 37, do. v. 1902 ........ 3% Vimburg abgest......... 30, Luowigshasen v. 1896 ..... ü»/ do. v. 1903 lündb. ab 1903 ■ Mainz u. 1900 unk. b. 1910 . . . do. abgest. 1878 u. 83 ... . do. do. do. do. 57. d7, d7, «7, 8 7, ö% do. ................... 4 Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 . . v. 1900 lündb. ab 1905 Obligationen. Rbeinprovinz AuSg 20 n. 21 unk. b. 1902 do. , 22 tt. 23 . . . 3’/; do. „ 10, 12-16, 24-26, 29 3% Hess. Provinz Oberhefien .... Stärkendnr, .... 97.70 93.50 86.75 87.u0 88. 9f,.2O 97.80 91.<-5 90.10 d9.o0 90.10 96/20 97.— 88*- 97’50 96*50 96.50 97,— 87.30 87.80 81.- 86.30 97.60 97.60 87*20 87.— 97*40 87*50 9 .10 90.- 87.40 87.- 86.- 3', «ev p. 1903 unk. b. 1912 4 München 0. 1900/01 unk. b. 1910,11 . 37, do. v. 1903 kündbb. ab 1906 . . 37, Raubeim v. 1902 unk. b. 1912 ... 37. Reustadt a. d. H. v. 1889.....| 3% da. v. 1903 kündb. ab 1903 . 4 Nürnberg v. 1899-1901 ...... 4 da. v. 1902 unk. b. 1913 . . , 37, do. ........... 3 do. v. 1903 kündb. ab 1908 . . 47, Offenbach v. 1879 ........■ 4 do. v. 1900 kündb. ab 1906 . . ; yu do. v. 1891 92 (abgest) ... . 87, do. v. 1898........ 37, de. v. 1902 lündb. ab 1908 . . 37, do. v. 1905 ...... 37, Offenburg v. 1898 kündb. ab 1904 . . 4 Psorzhetm v. 1899 kündb. ab 1904 . . 1 4 do. v. 1901 kündb. ab 1906 . . 1 3'/, do. v. 1883 abgest......; 4 Stuttgart v. 1895 lündb. ab 1905 . . > 37, do. v. 1904 untilgb. b. 1912 . . 4 Trier v. 1901 kündb. ab 1906 . . . I 37, do. v. 18W.........! 3% Ulm 0. 1905......... 4 Wiesbaden v. 1900 kündb. ab 1905 . 96*60 87.40 97'— 97.20 8330 95*10 96.'— 4 do. r. 1901 kündb. ab 1906 . . 37, do. abgest. .......... 37, do. v. 1887 ....... 9640 37, do. v. 1891 abgest......— .— 37, do. v. 1896 ....... 96.40 3% do. e. 1898 ...... 96.40 37, do. v. 1902 Ser. II kündb. ab 1907 96.46 1 WormZ v. 1901 kündb. ab 1907. . . 97.30 3'/, do. v. 1887/89 ....... 88.50 37, do. v. 1896 lündb. ab 1901. . . 88.50 37, do. v. 1903 unk. b. 1914 .... 88.— 4 Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 . . . — 37, do. v. 1903 unk. b. 1910 . . . — 47, Bukarest v. 1884 conv......M. — 4'/, do. v. 1888 conv. ... 4 */, do. v. 1895 . . 4050t , 4V, do. v. 1898 ...... „ 1 Kopenhag. v. 1901 unk. 1911 2043: „ , 3'/, do. v. 1886 ...... 3 do. v. 1895 ...... „ ! 4 Liffabon v. 1886 . . . 2000c 4 Moskau Ser. 30-33 unk. b. 1913 Rbl. 37ie Reapel itaati. gar. . . 1000c Lire 4 Stoduolm v. 1880. . * . . . M. 5 Wien Kommunal u ... . „ 5 da. ko. 1. P..... k. fl. 4 do. r.1898 lünbb. ab 1908 Str. 4 do. Invest-Aul..... M. 3% Zürich v. 1889 ...... Fr. 6 stabt BuenoS-AireS 0. 1892 u j). Pef. 4*1, do. do. v. 1888 1. ti. Lstr. 5% do. do. v. 1909 i. G. UM. 93.50 95.- 101.- 87*.- 88.- 1O2J5C Aktien ausländischer Transport- Anstalten Oest.-Ung.StaaSb. । Gotthardbahn. — Oest.Südb.(Lomb ) 24.20 Ital. Mittelmeer . —.- Anatol. Eisend. . — Prince Henri . . 162.- Raab-Odenb. .| 47.75 Prag-Tu^ Su Akt. Standeeherrliche Anleihen. 47, Br«. Henckel Hg". Lonn r.ä IO5D.81 M. 104.- 4 Fürttl. SolmS-BraunfelS v. 1880 . „ 37, do. do. v. 1886 . „ —.— 31/, Hräsl. EoluiS-Laubach abgciL . . s.fl. — 37, Gräfl. EolmS-Rödelheitn .... , — .— 37, Füritl. '/-fenb.u. Büd -Birstern o. 1887 M. —.— 4 da. do. -Wachter-bach 0. 1881 . | —.— Bank-Aktien. ReichSdank . .2». 1000/3000 Frankfurter Bank . . M. 1000 Badische Bank . . . Tlr. 100 Bayr. Hyp.-u.Wechselbk. s.fl.500 Berliner HandelSg. M. 500/ 100U do. Hyp.-Bk. Lit. A 1000 do. do. Lit. B u-i. 1000 BreSl. TiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. TiSlonto-Bank . . 2 ormstodter Bank . . i'i. 1000 B oi.i«. Handeln. Industrie) Teutsci-e Bk. S.1-X M. 600 1200 Csieli.-11. Wcchselb. Air. lOo BereinSbank . . . 2Ji. 6uU TiSkvnto-C>eieUschaft UM. 600 1200 TreSdner Bank. . M. 600 1200 Cisenbahn-Renten-Bk. , M. 1000 Frank'. Hypothek.-Bank UM. 1000 ko. Hyp.-Nred.-B. M. 600/1200 L.uietd. Bdkr. (Greiz) Au.L. 4H. luuU aiiiticlb)d)e. Jtrebitb. . M. 300/1200 y.aiib. utschi. S.I-VIM.8O0/I200 Dividende 191 6.49 9 6.86 9 6.25 138.— 200.— 136.30 1 • । 2‘i0.— 9 97, 167.20 6'/, 6*/, 119.— 6*/, 67, 119.— 6 6 99.50 6 6 67, 6 7, 127, 123.70 6 118.— 6 6 123.-5 10 10 190.20 ' 8V, 87, 15a.7u 1 87» 9 173.50 9‘/, 97, 215.60 | ö 8 157.10 ö’/< ü7« 167, 67, 120.25 Nürnberg. BereinSbk. M. 300/1200 Lt|t.-Uiu. >buiit . . Str. 1400 L.est.-Länder l'ank . . t.flJUU Lest.-ftrcdii-Anstalt. . i.fl.260 Psälzische Bank . . . M. 1200 Preup. Bodenkreditbank 3Ir. 2uO do Hyp.-iklkt.-Bk. M.60O/1200 Rhein. Hrcoubt. 2 (.600/1000 12uO lllhein. Hyp.-Bank . u00 1200 Schafiyaiii. Bankver. . UM. 1000 Sudd. Bvdenlrrdit-Bank . M. 600 Ungar. Hrebubant . . o. st. 200 Unionbank (Wien) . . d. st. 200 Wiener Bankverein. . d. st. ,>00 Württbg. Banlanstalt 600/1200 do. Bcreiusbank ).||, 330 Pfandbriel Perl. Hyp -Bk. (er. Pommi. 0 do. do. a Frk. Hyp.-Bk. Sei. 14 . . Ser. 16 iu 17 Ser. 18 . . 37, 4 4 do. do. 4 do. do. 5 do. da. 37, do. do. 37, do. do. Ser. 20 . . Ger. 12, 13 . Ser. 15 t>7, Frk. Hyv.-Bk. Ser. 19.....I 3'/, do. do. Kommunal Ser. 1 unk. 1910 4 Frk. Hyp.-Kred.-Ber. S.15-19, 21-27,31,34,35-39-12 4 do. do S. 43 nnk. b. 1913 . . . 4 do. do. S. 46 lündb. ab 1908 . . 4 do. do. S. 47 . ...... 37. do. do. S. 44 unk. b. 1913 . . . 37, do. do. S. 28-30, 32 (tilgb.) . 37, do. do. S. 45 (tilgb.)..... 47, Saubre. Sirebitbant Psandbr. T-V . •1 10. do. Lit. K-P...... 4 H ambg. Hyp-Bk. S. 141 -340 kündb.ab 1905 4 do. do. S. 341-400 unk. b.1910 4 do. do. S. 401-470 unk. b. 1913 37,Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 u. 301*310 37, do. da. Ser.311-350 uuk.b. 1913 47, Mecklb. Hyp. 11. Wbk. Ser. I vert. ü 126 37, do. do. Ser. 3 abgest...... 37, do. do. Set. 2 u. 3 lündb. ab 1925 4 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 . . . . 4 do. do. Ser. 6..... d eer. 7 lünbb. ab 1906 Ser. 8 unk. b. 1914. . Ser. i „ „ , . . abgest...... . lündb. ab 1905 . . lünbb. ab 1907 10...... fe?o.3lfU*iÖr’ >us 807. abg. .Zs. kündb. ab 1905 . ........... Bk. 6. 18 tüubb.ab. 1908 S. 19 unk. b. 1909. S. 22 unk. b. 1912. 6 25 unk. b. 1914. S. 27 unk. h. 1915. 6.28 unk. d. 1912. 6.26 unk. b. 1914. 6. 17 n. 5. 18 . . 6. 24 unk. b. 1912. 86.80 88.- 95.6') 9. .50 96.50 9.,.70 90.- 88. - 88.10 95.50 95.50 95.50 87.- 87.— 95.60 95.60 95.60 95.60 95.60 86.30 86.30 86.30 87.80 93.90 85.80 97.- 92.— 95.50 95.50 95.50 95.60 95.80 90.- 90.— 87.— 87.— ianuheirn kündb. ab 1902 96.20 do. kündb. ab 1907 96.20 .........86.80 nnU d. 1914 .... 86.80 ommunat ..... . 86.80 ip. (Köln) 6. 1 n. 2 . . . 95.20 m. Ser. 2 unk. b, 1909 96.20 wk 3er. b unk. d. 1911 gjV.'O re. Ser. 7 unk. b. 1913 96jo 37, Westd. Bdkr. Hyp. «Köln/ S.3 kündb. 190.» 87.— 37, do. do. do. Ser. 1 kündb. I9o6 87.— 4 Südd. Boden Kr. S.'»3u.5t kündb. 1906 98. — 3*/, do. diS inet. Ser. o2 . 87.80 Staat!, oder vrov inzk al-yaran'. 4 Hess. LandeS-Hyp. Bank «er 12—13 . 98.40 n. 14—15 . 98.40 37, do. do. Ger.I-11 nnk. 1909 86.90 4 da. do. Kom. ObU S. 5—6 . 98.40 u. 7—8 . 8.40 37, do. do. Kommunal Ser.In.II nnk. 1909 86 90 37, stkaffauifche Laude-b. Liu F. G. i£ K. 11. L. 91.5 J 37, do. da. B M. N. P. . . 91.50 37, Casseler LandeS-Creditaiiiu unk. . 92.50 Diverse Obligationen. 4 Pudern» r. 103...... 47, Ttsch. Luxemo. conv...... <7, do. r. 102..... 47, Eisenb. Renteubank ...... 4 do. do. ...... 47, Eisenwerke Lollar r. 102 .... 41/, Clektr. Werk Homburg r. 103. . . 4 2). Ruant Teiegras...... 4 Franken-ftllee, garanu 0. Frankfurt . 4 Franks. Hof r. 105..... 4 Reue Boden r. 102 .... 37, do. do. r. 101 . . . * . 4°/, Ung. Hokawahn Serie I r. 105 . 4% do. do. Serie II c. 102 . 96.— 99.— 98.50 1 96*25 ! 99.52 LOL.— 94.10 94.70 96.50 ! 87*.- 87.30 Versinsliehe Lose. 4 Badische Prämien Serie II . . Tlr. 100 a Donau-Regulierung ... . k. st. 100 3>/,Gotyaer Pram. Psandbr. I . . Tlr. 100 37, do. do. II . Zit. 100 3 Hamburger v. 186'5 .... Tlr. 50 3 Hotiandifche Komm. v. 1871 . t).fL 10u 3>/,Koin-Mindener. , ... Zit. 100 37,Lübecker v. 1863 .....Zlr. 50 2»/,Lutticher v. 1853 .....Ft. 80 J Madrider abgest. . . . . Ft. 100 4 Mnninger Pram. Psandbr. . . Zlr. 100 1 Oesterr. 0. 1860 ..... 6. fL 50o 3 Oldenburger.......Zlr. 4o 5 Russische 0. 1864 . . alt. K. RbU 100 5 Rustische 0. 1866 . . . alt. ft. Ml 100 27, «unstwriSenb.-Raab-Sraz , , 6. fl 150 *(. do. do. e^. ft. Sch. . t. st. 150 do. ».urechtscheine .... fl. 174.90 170.- 110*30 139.50 74*- 136.60 176.50 130.- 413.90 369.10 112.50 40*— Lnvcrziusliche Lose. Augsburger ..»•... . fl. 7 3580 Braunschweig ....... Tlr. 20 197.— Finnlandisch: ......Zlr. 10 — Freiburger . . ... Fr. 15^ —.— lyenua . .......Lire 150 1 — .— ^'iaiiander . ..... Lire 45 — iiailaiiöer ........Lite 10 — i/itinmger ........ . s.sl. 7 34.70 Oeftt. v. 1864 .......d. fl. 100 —.— iDenr Kredit 0. 1858 .....d.sl. lUu 473.40 RudalsS-Stistung...... fl. 10 —.— Türkische.........Fr. 400 158.40 oa. .... Ulltm» . . Fr. 400 —- Ungar. Staat».......d. ,u 100 |380.— ibtnctiauct . ....... Luc 30 56.— Industrie-Aktien. iuitiiiUt pitle Aschaff.Masch.Pap 133.50 Reue Boden .'I. 81.— Brauerei Bindmg. 179.— yenninger. '.18.— do. Pr. ftku 118.— ftempif . . 117 50 , Llaiuzer ftku 173.— M iHcitenmeqec 109J>0 , etcrn(Ooert.) 191.— B ttierge: . . 64.— Zements. *arl|iaöt 125.— C^em. Bad. ftnUui >33.— , Bieiu.«Ub.Br. 113.— E ÄtieSh. Ciektt. .11.75 , Albert . . . 144.75 D. S. Scheide. anftalt . . . 643.— Holzoerkohlg.-Ges. 337.— Du fttl. Telegraph 128.— Ciektr. B0,e ^orz. —— , ftUgern. Berlin A33->0 „ La^meyer . . 123.50 , Stuckert . 141.75 , «lern. L HalSke 211.80 , Untern. Zurich l^'.bO Farbwerke g)öchü. 626.— «unnieioeFiua.2-k. 6..5O 2-lasu». ttleyer. . 579 80 „ Griyncr . . >29C-.— , Fad.Lschleich. 125.— Hamb.-Am.-Pcktfu 150 JO Rorvd. Lioy» . .1119.— oteaua Rom. Petr. 150.60 ytruier Jirft. Bochumer Guß Buderu« itueii Concordia Bergb. Zt. Luxemb. Bg,v. Melir.uichtu.»ttaft Cschreeiler Betgre. jagan -lanuiiaDt , Borz.ftku Geiseukitch. Brgw. yarpentr , Vaiper Cisenw. 4-eiumooc gement piberina Betgre. l/osch. «rtieniö. . yuuibola Masch. . Laurayütte. . a/cuiyeimerBergre. Jiorob. tL ullfamm. i^betlchies.».-Fno. gj^öiu; Betgre. Rqein-^lafs.-Bgw. Ryein. Ltaqtioerke otiebeck Montan . «chlei. Berg-Ziuk Ztiegeim