wird r Die heutige Nummer umfahr 16 Seiten. B1";, [B"i Mirecroe, 1 .. •20 , Foyer 9 , 4 „ schuf; mals t 1913. tlms-qmcht. >ss L 68,65 , 18M , IV 3 cm 1918. Rmrsgencht. 4 , 9 , II km " " 46,75 , ' " ’ 29,38 , j öftnütoM »erg- 39 cm 29 „ 24 , II km iigli4 der Firma Ernst 'igniederlassung Gießen: ^inslagc aus Gießer ild persönlich haftender en. Lie ofirne Handel 1. November 1912 be a des Kaufmanns Dtti t erloschen. ^lichderFimaJMsen- ' ,Firma ist erloschen. byliglich der Fi« jer von liegen: 'Otm vhrurgrr in Gießen ist -1- die Firma Hotel lnhabtt Heinrich Beck, ristriki Enlenpfuhl. »M Dm. mit 57,07 Fm. 3 , 54,70 „ um Beiträge für das Wilhelm-Busch-Tenkmal bittet, da cs nach dcni bisherigen Ergebnis der Sammlung nicht in würdiger Weise ausgesübrt werden kann. Sammelstellen sind die Bank fm Handel und Industrie in Hannover und der Kassierer des Denk malansschusscs, W. Ronnenberg in Wiedensahl (Hannover). Hierzi bemerkt das „B. T." sehr richtig: Wir wünschen, das; recht viel Geld zu Ehren des unvergeßlichen Wilhelm Busch einkommc, und das; ihm dann — kein Denkmal errichtet werde, wenigstens keines aus Stein oder Erz. Er war bei Lebzeiten nicht sehr für das Monumentale, der Alte von Mechtshausen Wollt ilxr ihn ehren, dann kaust von den cingegangenen Beiträgen seine Werke und verteilt sie unter die Traurigen; und wo einmal fein nachdenklicher Frohsinn eine dunkle Stunde erhellt hat, da steht ein Denkmal für Wilhelm Busch, und zwar ein schönes. — Ein neuer Motor. Aus Nied a. M. wird uns gemeldet: Graf Zeppelin traf heute früh in Begleitung mehrerer Herren vom Reichs-Patcntamte hier ein, um einen von dem hier wohnhaften Ingenieur B o s z h a r t erfundenen neu» artigen Motor zu besichtigen. Dieser Apparat soll seinen nötigen Betriebsstoff selbsttätig der Erdelektrizität und dem Erdmagnetismus cntnehnten. In zivei Leitungsanlagen für die Stroment- zichung aus der Luft und der Erde sind die Motore eingebaut, die zu arbeiten ansangen sollen, wenn sie zwei Stunden in den Stromkreis eingeschaltet sind, lieber die stattgefundcnen Ergebnisse verlautet bis jetzt nichts. — Zum Mißgeschick der deutschen Spitzbergen Ex Ped i t io n.wird aus C hri st iania, 10. Ian., depescincil. Aus Spitzbergen lvar gemeldet, daß eine Expedition §ur Rettung der Teilnehmer an der deutschen Spitzbergen-Expedition von der Adventsbau nach der Wiidebucht abaehen werde. Darm hm hl: graphierte das Ministerium des Aeußern nach Spitzbergen, die norwe7gische Negierung garantiere die Ausrüstnngskosten einer derartigen Expedition. Auch der hiesigen deutschen Gesandtfchast stand das Ministerium des Aenßern in dieser Angelegenheit zur Seite Die deutsche Regierung sprach der norwegischen Regierung für die unternommenen Schritte ihren Tank aus. Sachverständige bezeichnen es augenblicklich als unmöglich, von Norwegen eine Hilfsexpedition auszusenden. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- s eh a f t. Der einer, ordentliche Professor für Moraltheologte und Pädagogik am Kgl. daher. Lyzeum zu Passau Dr theol. Friedrich Eberl beging onr 10. Januar seinem 70. (Geburtstag. Mllsfton. :oßkn-BuseitcrKmrindt . >oll im Submission^ 5,53 , ' ' 12,36 , ' ' 33,12 . " ’ 48,59 . ' ' 26,21 , des Stadttheaters am geeignetsten sein. C h r i st i a it R auch. E i u W i l h e l,m - B u s ch D e u t m a l. Ter Aus- zur Errichtung eines W i l h e l m - B u s ch - D e n k - in Wiedensahl erläßt einen Aufruf, der erneut Der Nestor der deutschen philosop'en. (Zum 80. Geburtstag Eugen Dührings, 12. Januar). In der ländlichen Zurückgezogenheit seines Heims in N e u e n - dors bei Potsdam begeht Eugen Dühring feinen 80. Geburtstag. Tic Geschichte seines Lebeits ist reicher bewegt, als dies bei der Mehrzahl deutscher Gelehrter der Fall zu sein pflegt. Ein Berliner Kind, widmete er sich zunächst dem Rechtsstndinrn, ging aber später zur Philosophie über und habilitierte sich, nachdem er seinen philosophischen Doktor gemacht hatte, als Privatdozent in Berlin. , _ , , Seine wissenschaftlichen Arbeiten galten yuerft hauptsächlich den theoretisck-eu Grundlagen der Bolkswirtsck>aft; er ist u^a. der erste, der den amerikanißyen Nationalokonom Earcy in s.eutich- land eingesührt hat. Mit seiner „Kritisck>eu Geschichte der allgemeinen Piinzivien der Mechanik", einem noch heute keines- ioegs veralteten Werke, errang er den Erfolg, daß die Göttinger llniversität die Arbeit unter den ehrenvollsten Ausdrücken m.t dem Preise der Benete-Stistung auszeichnete: allein eben dieses Werk sollte dann den Anlaß zu jenem Konflikte Dührings nut )einer Berliner Fakultät bilden, der für sein ganzes Leben entscheidend geworden ist. Der Anlas; war an sich geringfügig genug: Luhruig hatte den Vermerk der Göttinger Preiskrönung auch aus den teil- weise veränderten Neuauflagen des Buches veröffentlicht, und darin sahen seine Gegner ein illoyales Verfahren. Es entspann s,ch ein äußerst heftiger Streit, der xumteil die sck>arfste Person liche Färbung annahm, und der mit der Entfernung Duhnngs sus der Fakultät endete, obgleich damals schon besonnene Manner fieser Entscheidung nur selir widerwillig ziistcmmten. Es ist wohl fein Zweise', daß durch diese Vorgänge Dühring verbittert ivorden ist. Zählte er ohnehin von Hause aus mehr zu den kritischen, als zu den aufbauenden Naturen, w fand er letzt Ge fallen an l-cftigen Feldzügen gegen die „Verlehrtew, wie ei wohl spottweise zu sagest Pflegte, ober auch gegen lieber schatzung und Verkennung auf allen anderen Gebieten de-, geistigen ^^bens, wo er solch- zu erblicken glaubte. So ist er ui einem schonen Buche tapfer für Carl Mayer, den er den.Galilei des 19. Jahrhundert!- nannte, eingetreten und hat zugleich in Jdtäqfter Form gegen Helmholtz die Anklage erhoben, daß er Mayer plagiiert habe. so hat er ferner in einem neueren Werke ein großes und all gemeines Strafgericht über die Größen der modernen Literatur abgel-alten, und ein anderes Buch hat er dem Erweise gewidmet, baß Lessing in der Literatur und Geistesgeschichte unseres Volkes ganz unendlich überschätzt sei. , r£ . , , Wie man aber auch über Dührings Leistungen sonst denken politische Wochenschau. Gießen, 11. Januar. Der Reichstag hat am Mittwoch seine Beratungen wic- der ausgenommen und zwei Tage der Besprechung des Wagenmangels im rhünisch-westfälischen Industriegebiet geopfert. Und dann folgte eine Besprechung der Vorgänge bei der Schwetzer Reichstagswahl, wobei den Wastttvm- missaren, die mit Unrecht zwei polnische Stimmen nicht mitgezählt hatten und aus diese Weise die Stichwahl ausschreiben konnten, mit großer Einhelligkeit ein Rüssel erteilt wurde. Es kann natürlich niemand die Hand dafür ins Feuer legen, daß die betreffenden Beamten bewußtes Unrecht getan haben: aber die Annahme liegt dort) nahe, daß sie das Vaterland vor dem Polen hatten retten wollen. Hier die Gewissen zu schärfen, dem Reichskanzler strenge Aufsicht zu empfehlen, war eine Pflicht des Reichstages. Alle Parteiinteressen haben zu schweigen, wo es sich darum handelt, die Gesetze zu achten und Gerechtigkeit auch nach der Seite zu üben, die man im übrigen bekämpfen muß. Das kam in der kurzen Besprechung vorgestern gut zum Ausdruck. Daß zur selben Zeit der Ausschuß, die Wahl Dr. Beckers in Alze"-Bingen für ungültig erklärte, darf wohl auch als ein Gebot der Billigkeit angesprochen werden, wenn auch bei der Abstimmung parteipolitische Befangenheit nicht gerade ausgeschaltet war, denn die Rechte stimmte für die Gültigkeit. Die zwei nationalliberalen M tgtted^r erklärten sich mit der Linken gegen die Anerkennung der Wahl. So wird, da nach einer Meldung aus Bingen Dr. Becker schon vor der Entscheidung des Plenums sein Mandat niederlegen wird, in nächster Zukunft noch einmal der harte Kampf um Mzey-Bingen unser Hessenland durchzittern. Nach den gesetzlichen Bestimmungen müssen, da bis zur bevorstehenden Neuwahl seit der letzten Wahl, die bekannt- i 2'r»p^-K he'tt6? aniiE s-> und urteilen möge, so ist ihm jedenfalls Kühnheit und Originalität des Denkens nicht abjuftreiten. So ist er z. B. einer der Ersten, der das heute von der Wissenschift so heiß nmftrittcnc Rassen Problem aufgeworfen tat. Die allgemein: Richtung seiner Philosophie ist in scharjcm Gegenfav.e zu der Schopenhauers start optimistisch, was immerhin bei einem Manne, der seit langem dem barten Schicksal der Erblindung venollcn ist, merkwürdig ist. Er leitet den Pessimismus aus der Religion ab, und er bat daher auch einen „Ersatz de>- Religion durch Vollkommeneres" unter Abstreifung allen Asiatismns zu geben versucht. Bedeutend endlich ist Dührings Talent zu mathematischeu Untersuchungen: wie es heißt, hat er im Vereine mit seinem Sohne 111 nd; den so lange vergebens gesuchten Beweis des Fei'matschen Satzes gefunden, geben ff ihn aber erst nach seinem Tode zu veröffentlichen. O b er h e ss i sch c r Kunst verein. lUbbelohde- Ausstellung.' Unser hessischer Meister Otto Ubbelohde ist als virtuoser und dabei feinempfindender Zeichner weiten Kreisen bekannt. Wenige aber nur kennen den Male r Ubbelohde. Darum glauben wir, daß der junge oberhessische Kunst- verein seine Tätigkeit schwerlich besser einleiten konnte, als mit dieser ersten Gesamt - A n s st e l lnng des Künstlers. Tic künstlerische Bedeutung und eigentümliche technische Dvppclbe- gabung dieses Mannes, der Stichel, Radiernadel und Feder spitz und den Pinsel breit und dekorativ zu führen versteht, habe ich an anderer, jedem zugänglicher Stelle zu würdigen versucht. Hier möchte ich noch einmal besonders auf die wundervollen Stillleben Hinweisen. — Und noch eine Anregung: Immer wieder hören wir von klugen und weiter ausschaucuden Mitbürgern den Rat, in unserer Stadt „Anziehungspunkte" zu schaffen. Ein solcher Anziehungspunkt vornelmifter Art, für Fremde nnd Einheimische, wird die ständige hessische Galerie sein, die der oberhessische Knnstverein hier bei uns schaffen will. Ich möchte Vorschlägen, daß wir unsere Ankäufe mit einem Werke von Ubbelohde beginnen. Vielleicht leisten uns unsere kunstsinnigen wohlhabenden Mitbürger ihre Unterstützung dabei. Dos Weib ist gut angelegt, denn nste jeder weiß, ft eigen gute Kunstwerke sehr int Preise. Solange wir noch (einen eigenen Raum für diese ständige Bildersammlung haben, müssen wir die Kunstwerke an einem der All- gemciiiheit zugänglichen Orte nntevbriiigen. Dafür dürfte das 2lu$ den Neichrtägsausschüffen. :: Berl in, 10. Jan. Im Ausschuß für den Entwurf über die Zollerleichterung bei der Fleischeinsuhr wurde heute von sozialdemokratischer Seite eine heftige Polemik gegen das Zentrum geführt, das bei der Vertretung der Regierungsvorlage blieb. Die Mitglieder der Volkspartei beantragen, dex Forderung, betr. die Auslyebung des § 12 des «achlmg. w A wurde kin- ■ lich am 10. Januar v. I. ftattgefunben hat, länger als . ein Jahr verstrichen ist, die Wählerlisten neu ausgestellt . werden. So wird die lÄitscheidung über das Geschick des Wahlkreises doch nicht schon in den nächsten Wochen fallen. Ein Darmstädter Blatt hatte schon gemeldet, statt Dr. Becker werde Dr. Osann bei der Neuwahl kandidieren. Dieser hat indessen einem Berichterstatter erklärt, daß dies-' Neuig-- kett auf einer Erfindung beruhe. Aus der Wagenmangeldebatte war wenig Lehrreiches M entnehmen. Der Vergleich mit dem Verhalten eines Hausbesitzers war nicht unzutreffend. Mancher scheut die Herstellungsarbeiten der Wohnungen, möchte aber die Miete doch gerne einstecken. Preußen will aus seinen Bahnen den größtmöglichen Profit herausschlagen. Die Anschaffungen werden auf das Allernotwendigste beschränkt, Personal und Material bis an die äußerste Grenze ausgenutzt. Das sind Grundsätze, die man nicht schelten kann. Aber es gibt eben Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen. Man^macht der preußischen Verwaltung den Vorhalt, daß sie das unvermeidliche Kommende nicht rechlzeiüg vorausgeschaut habe. Sie hätte noch glänzendere Mieten einnehmen lönnen, wenn sie ihr Gebäude besser ausgebaut hätte. 9hm hat sie sich mit ihrer fiskalischen Engherzigkeit, so sagen viele, vor dem ganzen Reiche. schuldig gemacht, denn es steht in dem großen Verfassungsmietvertrag, daß für den Zustand der Eisenbahnen unter allen Umständen gut gesorgt sein muß. Zwei Tage der Bußpredigt genügen indessen, und wir wollen uns mit der Hoffnung trösten, daß der preußische Fiskus in Zukunft Dm. mit 34,04 Fm. 49,07 „ etwas großzügiger Aus- und Umschau hält. Trotz der Versicherung des ReichseisenbahnpräZdeitten Wackerzapp, daß für den Fall der Mobilmachung alles aufs Sck)önste geordnet werden könnte, wird die Herstellung eines ausreichenden Wagenparks auch im Interesse der Mili.äi- verwaltung liegen. In diesem Punkte haben uns die Erklärungen des Regierungsvertreters doch nicht hinreichend belehrt. Daß an den Verkehrsstockungen militärische Vorsichtsmaßregeln nicht die Schuld trugen, müssen wir Herrn Wackerzapp glauben. Hoffentlich aber wird der Reichskanzler in den Äuslandssorgen eines Tages nicht ähnlich überrascht wie der preußische Staat von den Verk h.sschwierig- keiten. Wir haben diese Parallele früher schon einmal gezogen. Eine neue W.hrvorlage kommt, so hat ein halbamtliches Blatt vorsichtig angezeigt, indem es die Einzelheiten einer anderen Zeitung dementierte. Welches ist ihr Inhalt? Alles schwebt noch im Dunstkreise des Geheimnisses, ebenso wie die Form jener Besitzsteuer, über die der Bundesrat beraten hat, wobei es Meinungsverschiedenheiten gegeben haben nnd namentlich Sachsen die Erbschaftssteuer verlangt haben soll. Wann wird der Schleier gelüftet? Vom Reichskanzler war dieser Tage wieder einmal behauptet worden, er sitze nicht mehr fest im Sattel; er habe seinen Kandidaten für den S'aatssekretärposten, Herrn Zimmermann, nicht durchgebracht, und der Kaiser jabc seinen Mann, den Herrn v. Jagow, ihm an die Seite gestellt. Das soll, so erzählte wieder ein anderer Berichterstatter, nur ei.:c Fabel fein; der Kanzler habe dem Kaiser beide Namen gcnannß und der IIn erstaatss.kre.är Zimmermann habe wegen seines schwankenden Ge'und- heitszustandes abgelehnt. Die Folge wird'lehren, ob an den Gerüchten viell-eicht doch etwas wahres ist. Augenblicklich ließe sich keine Ursache dafür denken, daß §err v. Bethmann-Hollweg in Ungnade gefallen fei. Zu den Vorkommnissen auf dem Balkan bezeugt ein Mitarbeiter der „Köln. Ztg." aus Saloniki, daß die chei S lidjen Serben und Bulgaren neuerdings in dem Ortsbezirk Doizan die abscheulichsten Sck)audtaten verübt haben: „Doiran wurde von 200 serbischen Reitern und 500 Infanteristen sowie von zahlreichen bulgarischen B a n d e n nr i t - gliedern besetzt. Man bemächtigte sich sofort der türkischen Aemtcr, dann begann eine Reihe von Erpressnu । en. Jen. die nid)‘?. geben wellten C •> To^ütut, ivnrdew >">t dem -Ei'hc bedroht, nachts brach man in den Häusern ein, wobei man mit Vorliebe die Häuser der türkischen Offiziere wählte, wo die Frauen vergewaltigt wurden. 64 Personen, welche sich ohne jede Bewaffnung nach Saloniki auf den Weg gemacht hatten, wurden bei Madenjeri niedergemacht. Die hervorragendsten Mohammedaner, 59 an der Zahl, wurden nach grausamen Foltern getötet. Alle Häuser der Mohammedaner wurden geplündert, dasselbe Schicksal widerfuhr den Häusern der Türken in der 'Umgebung. Zahlreiche Ortschaften wurden 'n'i e d e r g e b r a n n t, die mohammedanische Bevölkerung a b g e s ch l a ch t e t. Tie Mohammedaner der Dörfer Kirbatsch Bala und Kirbatsch Sir, ferner von Sineniktscheh und Palmesch, die man ebenfalls mit dem Tode bedrohte, find zum Christcnium übergetreten. Als die griechischen Truppen dorthin (amen, horten die Grausamkeiten.gegen die Bevölkerung auf. Auf der Straße zwischen Doiran und Gcwegelü wurden sechzehn Mohammedaner durch Gcschützfcuer getötet. Aus Urgandschilar wird berichtet, daß dort 90 Mohammedaner mit Stricken von Hals zu Hals a n e i n a n d e r g e f e s s e l t und dann mit dem Bajonett n i e d e r g c st o ch c n wurden. Alle früher zum Islam übergetretenen christlichen Frauen sind wieder getauft und ihre Männer vor ihren Augen um geb rächt worden. Zahlreiche Personen sind Hungers gestorben, da ihnen alle Lebensmittels und das gesamte Getreide weggeno-mmen worden war. Im Sandschak Serres sollen von " 52,31 „ -'nach ainlnr"' D hammedaner besonders betrieben, ebenso die bulgarischen Banden, die sich überall mit reicher Beute beladen haben." Da sich gegenwärtig die Bvischafter in London amtlich über die Balkanschwierigkeiten unterhalten, müßte auch diese Angelegenh.it geordnet werden. Es wäre ein Verdienst, das wir Herrn v. Bethmann-Hollweg stoch am rechnen würden, wenn er hier die Initiative ergreifen würde. Die Türkei soll gezwungen werden, ihr Haupt unter das Joch jener Ballanstaaten zu bmgen. Die 23er= Handlungen werden geh im gehalten. Könnten die 23er- treter des Dreibundes nicht eine später der Oeffentlich- keit zu übergebende Erklärung abgeben, daß Bedenlen entstanden sind, Mazedonien ganz in die Hände solch.r „Kul- turstaalen" zu überliefern ? Wenn die Londoner Konferenz der Bbtschafter kein 2Vort zu jenen fkandalö en Vorkommnissen findet, dann wird sie in der Geschichte eine sehr rühmlose Rolle spielen. Die Beratungen der Botschafter in London dauerten am gestrigen Freitag zwei Stunden. Die nächste Sitzung findet am Montag statt. Tie Botschafter redigierten den Entwurf der Kollektivnote, die der Pforte überreicht werden soll und ihr zum Abschluß des Friedens rät. Ter festgestellte Text wird noch nicht als definitiv betrachtet. Man weiß auch noch nicht, wann die Note überreicht wird. Wie das Reuterbureau erfährt, wird eine weitere Zusammenkunft der Botschafter am 31. Januar stattfindcn. Die Note der Mächte an die Pforte wird nach Konstantinopeler Meldungen farblos sein und zwar zur Preisgabe Adrianopels raten, aber keinerlei Druck in dieser Richtung ausüben. Llllem Llnschein nach wird die Pause in den Friedensverhandlungen ziemlich lange dauern. Dr. D a n e w bezeichnet die Meldung über das Angebot französischen Kapitals für Neu-Bulgarien als verfrüht imb erklärte, Bulgarien würde hoffentlich auch in Deutschland Geld finden. In diplomatischen Kreisen Wiens wird beitätigt, daß die Mächte von der Pforte über die Erfolglosigkeit des beabsichtigten Kollcktivschrittes verständigt seien. In Konstantinopel hofft man jetzt, daß der Schritt unterbleiben wird. Für den Wiederbeginn des Krieges soll Mahmud Schcfket Pascha oder Gencralstabsches Pertew Pascha zum Oberbefehlshaber ausersehen sein. Bulgarien nnd Rumänien. (Das Reutcr-Burecm erfährt von dem,-Minister ^Tak daß die Londoner Verhandlungen zwischen Ruma n i e n und Bulgarien wieder aufgenommen worden seien. Der rumänische Gesandte Mishu verhandelte am Donnerstag mit Dr. Danew, der nach der Unterredung nach Sofia depeschierte. Jonescu erklärte, er könne Einzelheiten über die Unterredungen nicht mittcilen, da derartige Besprechungen den Unterhändlern strengste Verschwiegenheit aiiferleaten. Die „Vossische Zeitung" berichtet aus Konstantinopel: Der rumänische Minister Filipescu erFlärte, er sei nur wegen seiner Passion für orientalische Teppiche hierher gekommen. Rumänien und die Türkei seien seit langem einig, daß die Türkei in einem bulgarisch-rumänischen Konflikt Rumänien unterstützen werde. Die biilgarisch-minänischen Beziehungen feien gespannt, aber es bestehe noch Hoffnung auf eine friedliche Lösung. ■flrfetfchbZchaugesetzcs, Einfuhr von Gefrierfleisch nicht ohne innere Organe, die Vovaussetzung hinzuzufugen, „sofern in dem Produk tioTtSlanbe eine den in DeutscUand geltenden Bestimmungen ent sprechende Untersuchung des .zur Ausfuhr nach Deutschland bc stimmten Fleisches durch deutsche beamtete Tierärzte gestattet wird". Die Regierung gab die Erklärung ab, daß der äußerste Termin für die Zollcrleich lerung auf Fleisch und Vieh der 31. März 191-5 bleiben müsse. Sollte in der Zwischenzeit genügender Auftrieb im Jnlande möglich sein, so würden die Zollerleichterungen auch schon früher aufgehoben werden. Der Wahlprufuugsausschuß führte heute die Prüfung der Wahl des konservativen Abgeordneten Siebenbürger lRaugard-Regenivalde) zu Ende. Tic Zählung der Stimmen ist noch nicht beendet, doch ist die Gültigkeit der Wahl so gut wie sicher. Auch über die Wahl des sozialdemokratischen Abgeordneten Haupt, der in Jericho gegen den früheren konservativen Wgeordneten v. Byern gewählt ist, ist das Zählungsergebnis noch nicht beendet, dock darf wohl die G ü l t i g- Feit ber Walst als sicher angenommen werden Ter Budgelausschuß begann heute seine Arbeiten. Es wurde in Aussicht genommen, nochmals in eine Erörterung über, das P o st s ch e ck g e s e tz einzutreten; insbesondere ist eine Verständigung über den Tarif der Einzahlungen erzielt worden, dahin, daß entgegen dem Entwurf, der den Satz auf 10 Pfg. erhöhen will, es bei 5 Pfg. bleibt. Sodann fand eine eingehende Anseinanderser,ung über,die Organisation des Reichsamtes des Innern statt. Von sozialdemokratischer Seite wurde die Organisation, insbesondere für Arbeiterangelegenheiten, als unzureichend beanstandet; Staatssekretär Delbrück wies die Vorhaltungen zurück. Der Berichterstatter regte eine Aussvrache darüber an, ob es nicht zweckmäßig sei, die im Jahre 1906 festgesetzte Grenze von 300 Millionen für die Ausgabe von kleinen Banknoten fallen zu lassen. Ter Staatssekretär des Innern empfahl dringend, dieser Anregung Folge zu leisten und der Reichsbank- präscdent H a v e n st e i n begründete den Wunsch der Reichsbank auf eine Vermehrung der kleinen Noten in Ausführungen, die größtenteils vertrauliche Mitteilungen enthielten. Tie Beratung wird Dienstag fortgesetzt. Aus Stadt und Land. Gießen, 11. Januar 1913. ** Tageskalender. S t a d t t be a t e r. Sonntag nachmittag 31', Uhr: .Nmder-Vorsteklung : „Ter gestiefelte Kater"; abends 7*/t Uhr: „Parkettsitz Nr. 10*. Kinematogravb: Täglich Vorstellung. B i o g r a v b-L i ch t s v i e I e : Täglich Vorstellung. B a k o s s K a in m e r - L i ch t s v i e l e: Täglich Vorstellung. L i ch t s p i e l h a n s : Täglich Vorstellung. Gießener Karneval-Gesellschait 1911. Sonntag abend 5 Uhr: Fremden- und Damensitzung im Kath. Vereinshaus. Evangel. Arbeiterverein: Vortrag von Gericbts- rekerendar Locher: „Was muß der Laie von: Erbrecht wissen?" Sonntag abend 8V, Uhr. Kostümfest ni i t Ball im Cafe Ebel. Samstag abend 8 Uh'-. Museum des oberhessischen Geschichtsvereins. Geöffnet Sonntag vormittags 11 — 1 Uhr unentgeltlich. Di ii f e n m für Länder- u n d Völker kund e. Geöffnet Sonntags von 11 — 1 11 br unentgeltlich. Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vormittags von 11 — 1 Uhr unentgeltlich. Ober hessischer K u n si v e r e i n. Gemäldeausstellung im Turmhaus am Brand. Neue Ausstellung. Geöffnet täglich (mit Ausnahme von Samstag) von 11—1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr, Mittwoch nachmittag von 3 — 5 Uhr. ** Ordensangelegenheit. Der Großherzog ljat dem Wirkt. Geheimerat .Krug vpn Nidda in Darmstadt die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm fron dem König von Preußen verliehenen Kronen-Ordens 1. Klasse und des ihm von dem Kaiser von Rußland verliehenen St. Annen-Ordens 1. Klasse und dem Hofrat H. A. Marx zu Neckarsteinach die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von dem Großherzog von Oldenburg verliehenen Ehren-Ritterkreuzes 1. Klasse des Haus- und Verdienstordens des Herzogs Peter Friedrich Ludwig erteilt und dem Forsttvart der Kommunalforstwartei Röthges, Förster Wilh. Em rich zu Röthges, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für 50- jährige treue Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. ** Voir der Darmstädter H o f k i r ch e. Die Organistenstelle an der Hofkirche zu Darmstadt ist dem Reallehrer Hch- Müller in Darmstadt übertragen worden. ** Lehrerpersonalien. Ue'bertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Adam Armbrust aus Bauschheim eine Lehrerstelte an der Gemeindeschule zu Schwabsburg, dem Sck)ulamtsaspiranten Friedr. Erle aus Friedberg eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Crumstadt. Erledigt ist die erste katholische Knabenschulstclle zu Bensheim. Dem Kreisrat des Kreises Bensheim, dem kath. Pfarramt und dem Stadtvorstand zu Bensheim steht das Präsentationsrecht zu. ** Erledigt ist eine Oberlehrer st eile an der Oberrealschule am Stadthaus in Offenbach. Gefordert wird Lehrbefähigung und Lehrerfahrung im chemischen Unterricht in den oberen Klassen. Meldungen sind bei dem Präsentator, dem Fürsten zu Isenburg und Büdingen in Birstein, einzureichen. " Die 'Anlagemusik fällt morgen aus. ’• Stadttheater. Die morgige Aufführung des Kindermärchens „Der gestiefelte Kater" von Dr. Hermann, das heute in der Frankfurter Zeitung wieder eine besondere Würdigung erfährt, ist die letzte des Werkes. __ TieOperette „G r i gri" von Paul Lmcke, die am nächsten Freitaa als erstes Gastspiel des Wiesbadener Operettentheaters ausgeführt wird, hat im vergangenen Jahr u. a. auch am Darmstädter Hoftheater großen Erfolg und zahlreiche Wiederholungen erlebt. ** Die neun Hassia-Militärvereine Gießens veranstalten nächsten Donnerstag im Hotel Einhorn einen gemeinschaftlichen Vortragsabend, zu dem Oberst a. T. von Wunsch, der früher als Bataillonskornmandeur im hiesigen Regiment gestanden hat, als Redner gewonnen worden ist. Ober? von Wunsch wird zunächst über die soziale n B e r h ü l t n i s s e in Nord-Amerika sprechen, die er aus eigener Anschauuno und Erfahrung kennt. Im Anschluß daran soll das Vertrags Verhältnis besprochen werden, in dein die hessische Landes kr ieg er- Kameradschaft Hassia zu den einzelnen V e r s i ch e r u n g s - G e sell schäften in Bezug auf Sterbe-, Unfall-, Haftpflicht- und Feuerversicherungen steht. Gerade über die Unterschiede dieser einzelnen Bersicherungsarten und darüber, in welcher Form sic den Verhältnissen des bürgerlichen Mittelstandes arn Besten an gepaßt sind, herrscht noch große Unkenntnis, die durch den Vortrag beseitigt werden sott. Der Zutritt ist für die Mitglieder dtt Hassia--Vereine nebst deren Angehörigen frei. (Näheres wirt noch durch Anzeige bekannt gegeben.t " Die hiesige bayerische Vereinigung feiert dieser Tage im Casö Ebel den Geburtstag des Prinzregenten Ludwig. Auf das an den Prinzregentcn ab= gesandte Glückwunsch-Telegramm sandte dieser ein herzliches Tanktclearamm. **FreiwilligefürdieMaschinengewehr-Kom- pagnie. Jungen Leuten, die beabsichtigen, hier bei dem Jnf.- Reg. „Kaiser Wilhelm" Nr. 116 und bei der am 1. Okt. dieses Jahres zu errichtenden Maschinengewehr-Kompagnie im Herbste als Freiwillige einzutteten, wird dringend geraten, sich den Meldeschein vor der Musterung zu besorgen, weil ihnen nachher Schwierigkeiten entstehen. Die Meldung auf dem Rcgiments- geschäftszimmer kann an jedem Dienstag vormittag unter Vorlage des Meldescheins und Führungszeugnisses vom letzten Arbeitgeber erfolgen. Schuhmacher, Schneider, Hufschmiede, Schlosser, Mechaniker und sonstige Handwerker werden für die Maschinengewehr-Kompagnie bevorzugt. Landkreis Gießen. b. Watzenborn, 11. Jan. Ter Gesangverein „Harmonie* beneht moracn abend im Vereinslokal .zur Ludwigshöhe" die Feier seines Stiftungsfestes. Ein recht abwechslungsreiches Programm, das sich aus theatralischen, hmnoristlschen und Gekangs- und Konzertvorträgen zusammensetzt, wird zur Verschönerung der Feier beitragen. = Lich , 11. Jan. Der Vo 1 ksb i 1 d un g s v e rei n hat im Saupe Her Woche wieder mi/ seinen Vortragsabenden eingesetzt. Jeden Montag spricht Vorsteher Lorentz im Stiftschen Gemeindesaal über „Elektrizität und ihre Anwendung" mit Experimenten. Am nächsten Donnerstag wird im Saale des Herrn Glöckner ein „Diskussionsabend" stattfinden, in dem mehrere Redner über die „I n n b d e u t s ch 1 a n d b e w e g u n g" sprechen werden zwecks Gründung einer Ortsgruppe. Hoffentlich zeigt die Bevölkerung unseres Städtchens ebenfalls das rege Interesse, das dieser Bewegung allerwärts entgegen- georacht wird. Vor allem ergeht der Ruf an rcnsere Vereine, voran Krieger- und Turnverein, und unsere Jugend zwischen 14 und 20 Jahren. Die kinematographi'chen Vorführungen beginnen am 19. Januar wieder und finden je nach Möglichkeit Samstags und Sonntags statt. — Climbach, 11. Jan. Am 15. Januar wird der erst seit einigen Monaten hier tätige Lehrer Schäfer unsere Gemeinde wieder verlassen. Was die Schulbehörde bewog, den vom hiesigen Gemeindevorstand vorgeschlagenen tüchtigen Lehrer schon wieder zu versetzen und einem jüngeren Lehrer die Stelle endgiltig zu übertragen, ist hier nicht bekannt. Man sieht Lehrer Schäfer nur ungern von hier scheiden. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 10. Jan. Hier wurde ein Gewerbe- gericht eingerichtet, das in der nächsten Woche seinen Vorstand wählen wird. △ Friedberg, 10. Jan. Der Obst- und Gartenbauvereien hielt im „Hotel Trapp" seine Hauptversammlung ab. Der Verein hatte eine Vogels chutzaus st ellung eingerichtet. Die eine Abteilung umfaßte Nistkästen und Futterhäuschen aller Art, die andere zeigte ein Vogelschutzgehölze. Nistkästen für die verschiedensten Vogelarten waren zu sehen. Sehr nett und vor allem praktisch waren die Futterhäuschen, die auf Balkonen, in Gärten und im Freien ihren Platz finden können. Zugleich wurde gezeigt, wie man diese Gegenstände selbst hinstellen kann. Reich bedacht waren auch die Gegenstände für Winterfütterung, wie Futtersteine, Futterküchen, Dosen aus Holz, Meisenfutterglocken, Futterringe u. dgl. nt. Das Vogelschutzgehölze zeigte die ver- schickiensten Holzarten, vor allem Rotbuchen, wilde Stachelbeeren, Weißdorn, Fichten und einzelne Eichen, Wacholder und als Einfriedigung wilde Rosen, die den besten Schutz gegen Raubzeug bieten. Bäume sind mit stacheligen Blechringen gegen Katzen zu schützen. Vogelschutz-Literatur war zum Verkauf ausgestellt. Oberlehrer Balser hielt einen Lichtbilhervortrag über „Vogelnutzen und Vogelschutz". — Herr Billasch, der einen Berlepschen Vogelschutzkursus besucht hat, sprach dann über Vogelschutzpflanzungen und deren Schnitte". Dr. Hoffmann zeigte die Herstellung von Winterfuttersteinen und schildert deren Zusammensetzung. Tr. Hoffmann fordert zum gemeinsamen Bezug von Nisthöhlen durch den Verein auf, der einen günstigen Vertrag abgeschlossen habe. Im Herbst soll die erste Obst- und Gartenbau- Ausstellung abgehalten werden. Starkenburg und Rheinhessen. h. Darmftad 1, 10. Jan. Getteru abend starb hier Geh. Justizrat Ernst Schmeck. Er wurde geboren am 5. Januar 1845 zu Walldorf als Sohn eines Pfarrers Schmeel war einer der gesuchtesten hiesigen Anwälte. Der Verstorbene war Mitglied der Zweitrn hessischen Kammer von 1897 bi? 1900. Er vertrat eins der zwei Mandate der Stadt Darmstadt. Der Stadtverordnetenversammlung gehörte der Verstorbene von 1887 bis 1901 an. Nach einer Unterbrechung von vier Jahren wurde er 1905 wieder- gewählt. Während seiner Tätigkeit im Landtage war Schmeel Vorsitzender der nationalliberalen Fraktion. w. Worm s, 10. Jan. Der Rangierer Müller aus Alzey wurde im hiesigen Bahnhof überfahren und getötet. Hessen-Nassau. )( Marburg, 10. Jan. Im ab gelaufenen Jahr betrug hier die Zahl der Geburten 816 (gegen 769 1911). Davon waren 411 (393) männlichen und 405 (376) weiblichen Geschlechts. Auf die hiessen Anstalten (Frauenklinik) entfielen 514 Geburten. Gestorben sind 424 (437) und zwar 227 (240) männliche und 197 (197) weibliche Personen. Miteinbegriffen sind die 245 Todesfälle in den hiesigen Kliniken. .In den Stand der Eh e traten 148 (132). W. Hanau, 10. Jan. Der Kranken st and beim hiesigen Eisenbahnregiment beträgt heute 165, davon befinden sich 28 Kranke in hohem Fieber. Gestorben ist heute der Pionier Nees aus dem Dillkreis. Die Gesamtzahl der Toten beträgt 16. h. Fran kfurt a. M., 10. Jan. Wie der Magisttat mitteilt, nrnrben dem Wasserwerke zu Inheiden im ersten Betriebsjahre 1911 2 568 800 Kubikmeter Wasser entnommen und den übrigen Quellwerken des Vogelsbergs 4 824 100 Kubikmeter gegen 6 255 700 Kubikmeter im Vorjahre. w. Höch st a. M., 10. Jan. Aus Anlaß des Jubiläums der Höchster Farbwerke hat ein ungenannter Wohltäter 30 000 Mark für den Freibertfonds des hiesigen städtischen Krankenhauses gestiftet. Wiesbaden, 10. Jan. Ein frecher Ladenraub wurde gestern abend in dem .Kolonialwarengeschäft von Tausch, Scharnhorststraße 37, ausgeführt. Tort erschien ein Mann und kaufte eine Kleinigkeit. Nach wenigen Mimiken kam er mit zwei anderen jungen Leuten wieder und zwang die Verkäuferin, die sich gerade allein im Laden. befand, mit vorgelstlltenem Revolver zur Herausgabe der Ladenkasse. Er drohte gleichzeitig zu schießen, iremt die Verkäuferin Lärm schlage:: würde. Nach Leerung der Kasse entfernten sich die Räuber und sclstossen, um oorjzitige Hilferufe zu verhindern, den Laden ab. Eine Stunde vorher ist auch ein ganz ähnlicher Ueberfall, wahrscheinlich von denselben Männern, in einem Kolonialwarengeschäst in der HeÜmuthstr 34 ausgesührt worden. Auch in einem Geschäft in der Scknersteiner- Straße hielten bte drei Räuber der Ver.'uferin mit dem Ruf' »ände hoch! einen Revolver vor die Stirn und raubten die Ladenlasse aus. An den unrechten kamen sic aber, als sie auf offener Strafte einen Raubanfall versuchten, indem sie im Villenviertel 'm en Offizier unter Vorlalrung von Dolchen und Revolvern zur Herausgabe seines Geldes uird seiner Wertsachen zu veranlassen achten. Ter Offtzler versetzte einem der Täter einen kräftigen Schlag an den Kopf, woraus alle drei die Flucht ergriffen. Tie sofort aufgenommene Verfolgung hatte keinen Erfolg. Tie drei Räuber werden als Burschen im Alter von etwa 20 Jahren ge« schildert. Lanörvirtscbaft. Landwirtschaftlicher Vortragskursus. Mainz, 10. Jan. Ter dritte Tag des VortragSkursus der Landwirtschastskammer hatte ungefähr 300 Landwirte hierher geführt. Professor Tr. Kraemer - Hohenheim sprach über F o r - m alis m ii s in der Tierzucht. Ter Redner betonte zunächst, daß die Rasse als Grundlage, die Rcinzucht aber als Hilfsmittel der Tierzucht anzusehen sei. Neben diesen die Abstammung berührenden Faktoren müsse man jedoch noch eine Prüfung der Leistungen wie auch eine Prüfung der Formen verlangen. Leistungsprüfungen seien jedoch nicht,mir für die Nutz-, sondern ebenso auch für die Zuchtleistungen erforderlich. Eine sachliche Prüfung bei- Formen müsse den Leisttingsprüfungcn dabei ebenwürdig zur Seite stehen, dürfte jedoch nicht in Formalismus ausarten Aus den Formen könne unzweifelhaft auch auf die Leistungen geschlossen werden und dieses V-'Nahren habe in den letzten Jahrzehnten zu den so sichtbar großen Erfolgen der Deutschen Tierzucht beigetragen. Professor Tr. K ro e m e r Gonsenheim sprach über die .Kulturbedingungen des Weinstockes unter den Verhältnissen der Neuzeit. Kiel, 10. Jan. Das Marinekriegsge'richt verurteilte den Maschinistenmaat Grünov vom großen Kreuzer „von der Tann" wegen Straßenraubes zu zwei Jahren Gefängnis, vier Jahren Ehrverlust und Entfernung aus der Marine. Der Angeklagte hatte nacksts auf ber Straße in Kiel einer Dame eine Handtasche mit zwölf Mark geraubt. vermischtes. Der dreifache Raubmord in Ortwig. Der dreifache Raubmord an dem Ehepaar Callies und dem Dienstmädchen Anna Philipp in Ortwig ist jetzt vollständig aufgeklärt. Der 40 Jahre alte Knecht Otto Schoene ist der Mörder. Er hat drei Komplizen gehabt. Einer von ihnen, ber 16jährige Arbeiter Willi bersten aus Adlershof ist in einem Berliner Gasthaus verhaftet worden. Nach fernem Geständnis hat Schoene die drei Mordtaten allein begangen, nachdem er zuvor mit Hilfe der drei Komplizen das Ehepaar Callies und das Dienstmädchen gefesselt und aus dem Gcld- schrank 480 Mark geraubt hatte. Die Verhaftung des einen Burschen gelang dadurch, daß einem Wirt drei Gäste im Alter von 16 bis 18 Jahren auffielen, die alle mit einem Bündel in der Hand erschienen waren, und sich nacheinander in einem! 9? eben raum vollständig umkleideten. Als der herbeigcrufenc Poli- zeibeamtc erschien, fand et nur noch einen der Burschen vor. Der Verhaftete leugnete anfänglich. Nach längerem Verhör gab er aber zu, mit zwei weiteren Berlinern dem Knecht bei der Ausführung des Verbrechens behilflich gewesen zu fein. Seiner Schilderung nach sei er und seine Kameraden iwn dem Knecht in einer Herberge in Müncheberg angesprochen worden. Ter Knecht habe ihnen ein Nachtlager auf dem Gutshofe seines Herrn angeboten, was sie annahmeu Am Morgen habe er ihnen erzählt, er beabsichtige, den Gutsbesitzer unschädlich zu machen und sich 5000 Mark ans dem Geldschrank anzueignen. Der Knecht habe dann nacheinander den Gutsbesitzer, dessen Frau und das Dienstmädchen niedergeschlagen, gefesselt und geknebelt nno den Geldschrank erbrochen. Jttrem der Berliner habe er '120 Mark gegeben. Der Verhaftete will sich dann mit seinen Kameraden entfernt haben. * * Ueberfall. Am Freitag nachmittag erschien bet einem Postbeamten in der Grenadiersttaßc in Berlin ein Bücher- kolpotteut und überreichte der allein anwesenden zwanzigjäh-rlse^ Tochter eine Rechnung. Nachdem er auf die Aufforderung dcS Mädchens die Wohnung betreten hatte, würgte er es, bis es bewußtlos Msammenbrach, und flüchtete mit hundert Mark. Wahrscheinlich handelt es sich um einen ehemaligen Kolporteur einet Buchhandlung, mit der der Postbeamte in Verbindung stand. * Zusammenstoß zwischen v-Zug und Automobil. Am Freitag abend 6V2 Uhr fuhr ein schweres Lastautomobil auf ber Bahnstrecke Hamm-Ahlen durch die ge- chlossene Schranke unmittelbar auf den durchfahrenden Berlin- Kölner v-Zug auf. Ztoei Insassen des Automobils sprangen rechtzeitig ab; sie blieben urwerletzt. Ter Chauffeur erlitt einen Beinbruch. Das Automobil ist vollständig zertrümmert. Tie Maschine des O-Zuges entgleiste. Tie Strecke ist zurzeit gesperrt. Ter O-Zug wurde nach Wien zurückgeholt. Personal und Passagiere des v-Zuges blieben unverletzt. *Der Untergang des Tampfcrs „St. A u g u st i n" Der Postdampser „St. Augustin", der „Co. Generale Trans- atlantique" gehörig, ist auf der Reise von Marseille nach Bone untergegangen. Das Schiff bekam plötzlich ein gröfter^ Leck, und da die Pumpen bas cinbringeitbe Wasser nicht bewältigen konnten, blieb schließlich Üichts übrig, als das Schiff zu verlaffen. Die Passagiere und die Besatzung bestiegen bie Rettungsboote, und hielten sich in ber Nähe des „St. Augustin", indem sie von Zeit zu Zeit durch Signale Hilfe verlangten. Der englische Dampfer „Thpria" bemerkte die NotzeickM und nahm bie Be- atzung und die Passagiere, insgesamt etwa hundert Personen, an Bord. Der „Thyria" versuchte auch den ..,St. Augustin" nach Bone zu scksteppen, aber ivährend der Nacht lief der ,,St. Augustin" gänzlich voll Wasser und man mußte die Haltetaue lösen. Bald darauf sank der Dampfer in eine Seetiefe von über 2000 Meter. Die Waren und die Post, die noch nicht geborgen waren, sind also endgültig verloren. Bei seiner An/unft in Bone hat der Kapitän einen Bericht erstattet, demzufolge man anscheinend auf ein schwimmendes Wrack gestoßen sei, welches das Leck verursacht habe. Tie Passagiere haben aber hiergegen entrüstet protestiert; sie stellen dies in Abrede. Zur Erklärung dieser Tatsache muß man rvissen, daß der „St. Augnsttn" ein ganz alter Dampfer ist, der schon über vierzig Jahre läuft. Daß die Gesellschaft ein solches Schiff zur Personen' und Post- besördernng verwendet, ist die Ursache der Erregung des Publikums. Daß der „St. Augustin" keine Einrichtung für drahtlose Telegraphie besaß, bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung. Man kann sich also nur dazu beglückwünschen, daß der Uw'all nicht bei schlechtem Wetter erfolgte, da alsdann wohl die Passagiere ver loten gewesen wären. Kleine Tageschronil. Der Großindustrielle August Thyssen in M ü l h e i m (Ruhr) stiftete 150000 Mk. für kirchliche Zwecke. Aus A u s b u r g wird gerneldet: Der vor einiger Zeit aus Mindelheim in Bayern verschwundene Bankier Schellhorn, der wegen Depotunterfchla.gungen von 300 000 Mark steckbrieflich verfolgt wurde, stellte sich der Staatsanwaltschaft in Gemmingeri. Er hat die Unterschlagungen eingestanden. Die TreptowerGemeindevertretung hat sich gestern für die Eingemeindung n absen rrr, O'pacA ff. Wiener Tee, Kaffee und Wein. — Gebäck, Hausbesitzern 25% Rabatt auf Tapeten! Verlangen Sie freo. gegen freo.: (ss2/i Katalog A 1 mit Tapeten von 12— 48 Pfg. 12 A 2 „ 50— 75 „ A 3 „ 80—250 „ Ringfreie Tapeten - Industrie C. Kupsch, Frankfurt a. MA tegasse 1 r: PETIT MIM Ferner bringe in empfehlende Erinnerung meinen Spielplan -er vereinigten jirankfurter Stadtlheater. Opernhaus. Sonntag, den 12. Januar, nachm. */,4 Uhr: „Die goldene Gans." 'jlbenM 7 Ubr: .Cavalleria rnsticana.* Hieraui: „Der Bamrzo." iMoutag, den 13. Januar, abends ‘ ,8 Ubr: „Hoffmanns Erzählungen/ Dienstag, den 14. Januar, abends %8 Ubr: Zum ersten iMale: „Ariadne ani Naxos." Cver in einem Aufzuge uo» Hugo v. Hostnannsthal. M«stk von Michard Strauß. Mittwoch, den 15. Januar, abends %8 Ubr: „Ter liebe Augustin." Donnerstag, den 16. Januar *>: „Ter fliegende Holländer" Freitag, den 17. Januar, geschlossen (8. Museums-Konzert). Samstag, den t8.Jan, Plüss-Staufer-Kitt klebt, leimt, kittet Ilies! ssie/0 Tr(. 0 ga Theiss, :: Cafd Metropol •: I ? Anfprticrnnp-irii-n^1 Berliner Pfannkuchen und kreppet. — Bestellungen auf ernptlefittsich z Anfertigung KunstFZanne in $luri)en, jorten, bunte Platten usiv. werden schnell und Gold u Kautschuk'. Kronen- U. Brucken- geivissenhgst besorgt. Täglich nachmittags frische Brödchen. Ott,™91'1.*** »et. ■ "» Lrtwig unb Km • 'Cffn K Vollständig 'Tuiit ton ihnen Ädlershoi ist in ^nn begangen, bas 56epaar Märkte. liefen, 11. Jan. M a rktberi cht. Auf heutigem Wochen- markte fohete: S utter das Pstind 1,00—1.20 Hühnereier l Dtück 11 — 12 'l fg., 2 Stück 00 Pfg., Euteneier 1 Stück 0—0 Pfg., Gäniecier 1 St- 00 Pi., Käse das Stück 6—8 lsg^ Kasematte 2 Stück 5—6 l-fg., Dauben pr 1r. 0,»0—1,00 Wif„ Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 9)aS-s 'n e' n ft» von Mk. 5 — Anzahlung an Ohne Anzahlung erhalten Kunden, welche ihr Konto beglichen haben, Möuel u Waren bei a11/1 Statt jeder besonderen Anzeige. Hierdurch die traurige Mitteilung, dass unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Schwägerin Frau Justine Tränkner Witwe heute nacht 2 Uhr im 82. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Die trauernd Hinterbliebenen: Familie Karl Tränkner. Familie Wilhelm Tränkner. Giesssen (Maigasse 4), 11. Januar 1913. I itför 1911 (V Juli 1911 bis 30. Jimi 1912) und einen vorläufigen Nachweis über den Tabatanbau im Jahre 1912. I Mit Tabak bebaut und abgeerntet wurden im Erntejahre 1911 im ganzen 17 017 Hektar gegen 15 404 Hektar im1 Jahre 1910 (1909: 16185 Hektar, 1908: 14 525 Hektar). Tie Tabakerntc nmr im Gesanttertrage wohl etwas gröster als im Vorjahre, blieb aber im Turchsckpnttsertrag und namentlich in der Güte des Blattes hinter der tchtjältrigen Ernte zurück. Im ganzen wttrden 29181 Tonnen dachreisen Tabaks geerntet gegen 28 854 Tonnen im Jahre 1910 (1909: 28178 Tonnen, 1908: 34 409 Tonnen). Von 1 Hektar der abgeernteten Fläche wurden durchschnittlich 17,2 Doppelzentner Tabakblätter gewonnen (1910: 18,7 Doppelzentner, 1909: 17,4 Doppelzentner, 1908: 23,7 Doppelzentners Die Verkaufspreise waren der geringen Güte des Tabaks entsprechend zumeist erheblich niedriger als die der vorjährigen Ernte. Als Gesatntdurchsckmittspr'eis für 1 Doppelzentner dachreife Tabakblätter tourben 59,4 Mark ermittelt (1910: 74,5 Mk., 1909: 66,7 Mk., 1908: 62,9 Mk.). An Tabak st euer (abzüglich der Steuererlasse) wurden ver- esimahmt 11,4 Millionen Mark (1910: 12,5 Mill. Mk.), an Tabak-Gewichtzoll 72,9 Mill. Mk. (1910: 68,6 Mill. Mk.), an Wertzollzuschlag 46,4 Mill. Mk. (1910: 42,0 Mill. Mk). Die Abgabe von Tabakersatzstoffen betrug 93 059 Mk. (1910: 101482 Mk.) Nach Mzug der gezahlten Zoll- und Steuervcr- gütungen 11 164 935 Mk.) verbleiben als Reinertrag an Tabakzoll und Tabaksteuer 129,7 Mill. Mk. (1910: 122,3 Mill. Mk.), d. i. 1,97 Mk. .1910: 1,88 Mk.) auf den Kopf der Bevölkerung. An Zigaretten st euer wurden im Erntejahr 1911 erhoben 36.4 Mill. Mk. (— 0,55 Mk. auf den Kopf) gegen 30,1 Mill. Mk. (= 0,46 Mk. auf den Kopf) im Jalfie 1910. Ter Verbrauch an fabrikationsreifem Rohtabak berechnet sich unter Berücksichtigung der Ein- und dliusfit.hr von Tabak und Tabakerzeugnissm auf 1,51 Kilogramm! (1910: 1,47 Kilogramm) pro Kopf. Nach dem vorläufigen Nachweis über den Tabakanbau 1912 wurden insgesamt 15 777, Hektar (1911: 17 017 Hektar) mit Tabak bepflanzt. * •• Postscheckverkehr. Im Neichspostgelnet ist die Zahl der Rontoinbnber im Postscheckverkehr Ende Dezember ani 75 203 gestiegen Zugang im Dezember ^76>. Aui diesen Postscheckkonten wurden i>n Dezember gebucht 1 426 Millionen Mark (Äutschri'ten und 1 407 Millionen Mark 2astschristen. Tas Gesamtgulbaben der Kontoinhaber betrug im Tezeniber durchschnittlich 161 Millionen U. R. G. M. Rodelschlitten Kindlerschlitten Schlittschuhe in grosser Auswahl empfiehlt Edgar Borrmann, Giessen Teleph. 165 Eisenwarenhandlung N< ustadt 11 trtnag eriäict ön cutfls Berlin ein 'Bütba- die ALparvmutg bti i&tgtt er es, bi- ts be- tzMen Mark. Sabrf Lstqnt ^olvortmr einet in dktbindung itmtb. 9-Zig unb Auto* fuhr ein schweres Lail- i. ibten durch die ze- vurchiahrenden Äerlin— Luomobils sprangen ex Gboufieur erlitt einen rinbig lertrümmeri, Tie ;T*fe in mneit geipent. eit. 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I WMi'W Drama Erstklassiger Film in vollendetster Ausführung Gründlich kuriert H Komödie (Großer Lacherfolg) Touristenreise nach dem Nordkap U Herrliche Naturaufnahme H Oer Hosesiknogsf । Humoreske R Eine wilde Jagd j Humoreske Außerdem das vorzügliche Programm W mit verschiedenen Einlagen. [a»/* | Restauration Hartmann LudwiRStraße 6 »T Sonntag, den 12. Januar 1913 -en Alimilienckilh mit KWenWing Von 4 Uhr ab Konzert, anschließend humoristische Borträge, Verlosung rc. 0263 Zu zahlreichem Besuche ladet ein Carl Hartmann. Lanistag, 18. Zanusr, 8^ llhr in Lttins Karten: Leffentliche Reichsgründunosfeier. Unter gütiger Mitwirkung von Fr. K. Lerch Sopran), Herrn L. Marguth (Tenor), Herrn J. Hahn (Klavier und des Bauer'schen Gesangvereins. v11/ Festrede: Professor O. Altendorf. Eintritt 30 Pfg. Mitglieder 10 Pfg. $rranl‘tfl[tct vom Alldeutschen Verband. SteinsSaalhauGiessan Donnerstag, den 16. Januar 1913, abds. 8* «l’hr Lelz'es Winter-Atocnanienls - Koozerl der Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm Nr.l IG Solistin: Frau Lene Adain-Nickiscli. Uusikfol^e: 1. H. Berlioz, Ouvertüre „Der römische Carneval“; 2. R. Schumann, Konzert a-moll für Klavier mit Orchester; 3. Fr. Adam, Einsätzige Sinfonie in g-dur (Manuskript); 4. Fr. Liszt, Konzert a-dur für Klavier mit Orchesier- Begleitung; 5. P. Tschaikowsky, Capriccio Italien. fv11/1 Eintritt: 1 Mark. Eintritt: 50 Pfennig:. Nur die neuesten Sensationen Alle Ange» sind nach dein neuen Kriegsschauplatz ge richtet :: Tie Politik steht heute im Vordergrund aller Interessen. WUi roirh Sic große Winklige Tragödie hoher Politik sich vor allen ander» Darbietungen die Kunst des Kinovublikuniseriverben Sensations-Tragödie in 2 Akten von Alfred Lind, Kopenhagen. Mitwirkcudc Personen: Waldimar Raschaiv Pros. Martinus Nielsen Fürst Kanema * „ Minister für auswärtige Angelegenheiten Carr Albrecht Schmidt Bankdirektor Newill Philipp Beck Esther, seine Tochter,Iran Harriet Salomonsen Der Mongolische Geheim-Agent, Joh. 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