w* * »6-n^a bt" M*. §^„> ** 'M ZL ”nS5m- fetttan. fe.Mdn ■‘‘Ä.-fi •eite Di/ 'elbst gc- J bic Än'E MMhÄnTeK eingcriidt in -t. Ömgc über der llt herrlicher Aussjchi 22Ü* r°Ä gothiiche kirche. van£>1 J NWliche Baurestr. vauptmann Mayn ; Stobt verlegt. Gros/ uc Jäger finden Bei. : nur die Grünen und men. Züge oon Na. ollieä. WeMuscr Honebad. Alte Stein. !ont morand) über bi; Anlagen dort. Stielt Ivürdigieiten aller Art. ■ Stcötijsuj. Schöne, lhohen Häusern, impo- honen Brücken über Die Am 21, 28. und 29. i Ceftr. Stabsossjzitt- öand oermundel. Tn gen und bestrast. Ter i-rnindliche, zuvoriom. von Jdi)on, namentlich b Wohlwollen manch:: I. Junr 1814. Geleite bis MoM mch Tamstadl.) ihclfe. c ichönc Kirche, & t jungen, sreut»- t. .. , her Regen. 'inM malsRegin.Snl.2i- t prächtigen liMienl'.n n-Monnmev'. W . noch schäme l-b.Ä- -sch. a Sticnnt, fo> chr eintönig unb un» nt Stgtn *' idiilbe bei ME t, W- v Soldat. Randal, hr ichmuv'ger Qbct Stabt und Gegend cts St Andre, arges. Ter Doubs- Teluz. Mücke Tunnel. 2. Berg' nes. Früher^ ^LenünT»M ur Doubs, Spum Befort, Lesancourt. n$ Ie ?^Kol§er Gegend. RaA Äliel tag- ZW 2..^ yS^ 21,1 yp 'M ilr. 132 Drittes Blatt 163. Jahrgang Erscheint ISglich mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Gberhesien es i)otf) her. Brausende Freiheitsrcdcn ertönten, die chwcrter Tod serbischen der Literatur Art oon Weiberknechtschaft ein SclMidsleck in der Geschicke Volkes bleiben wird. Trinkgesäßcn, wie sie 5um Empfang der (Aaste auf den Willkomm frühen der Zünfte geteert wurden. Würdige Kinder ihrer Zeit — „Zechjahrhunderte" hat man ja das 15. und 16. Jahrhundert genannt — waren diese gewaltigen Becher, Pokale, Kannen und wurden zum Sck.wure gaütlt und einmütig erklang cd: Die Mordnacht von Belgrad. (Zur 10. Erinnerung an den 11. Juni 1903.) Die Nacht rmnt 10. zum 11. Juni — nach orthodoxer Rechnung vonr 28. zum 29. Mai — der? Jahres 1903 brach heran. In der Belgrader Winkclkneipe, die den Namen des grossen serbischen Ordens „Zum weissen Adler" führte, ging van Vermögen von der Steuer überhaupt Rücksicht auf die ganz erheblichen Lkus- Regierung dringend, es bei dem Fünfnnd- zu belasseit. Ter Abg. Behrens stellte die Ä ä r t n e r e i b e t r'i e b e als landwirtganze Anzahl befreit. Mit fälle bat die zwanzigfachen den Antrag, vom deutschen Willkomm. 3 m Jahre 1556 erscheint zum ersten mal in der freundliche Name „Willkomm" für eine bestimmte Der verband hessischer vcrkehrr-vereine, dem eine große Zahl mit der Hebung und Verbesserung he* Verkehr-? und verwandter Jragen sich beschäftigender Verkehrs Vereine, Stadtverwaltungen usw. angchören, vertreten durch seinen Ar leitsausschus, trat am Mittn>och, dem 4. d. Mts, in A uer - bad) äh einer Arbeitssitziing zusammen, zu welcher iid) Vertreter aus Bad-Nauheim, Bingen, Mainz, Worms, Tarmstadt, Neu-Isenburg und der Bergstraße eingefunden hatten. Es wurde zunächst festgestellt, daß über die Beschlüsse des Verbandes betr. die Auflösung der Angehörigkeit der Verbände- Mitglieder zum Bund Deutscher Verkehrsvererne in Leipzig nicht allgemein Klarheit bestände. Es ergeht daher an alle Mitglieder dos Verbandes die dringende Bitte, ihre direkte Mitglicdsdwft beim Bund Deutscher Berkehrsvereine in Leipzig zu lösen und durch ihre Mitgliedschaft beim Verbände Hessischer Verkehrs-Vereine korporative Mitglieder des Bundes zu roeröen. Hierdurch erleiden die Mitglieder des Verbandes keine Nachteile, während sic auch keine Vorteile haben, wenn sie direkte Mitglieder des Bundes bleiben. Im (Gegenteil, sie haben als direktes Bundesmitglied höchstens eine Stimme im Bund, während ihr? Interessen durch den Verband mit 10 Stimmen im Bund vertreten sind. Auf Antrag des neuen Vorsitzenden wurde eine Verbesserung der Organisation des Verbandes beraten. Es wurde zunächst di' Bildung von 3 Ausschüssen beschlossen. Zum Obmann des Aus- schnsses für den Verkehr mit den Verwaltungsbehörden wurde Stadtverordneter T t c m m c r Tarmstadt und zu seinem Mitarbeiter Landtagsabgeordneter Kommerzienrat M 0 l t h a n - Mainz gewählt. Zum Obmann für den Ausschuss für das Verkehrs wesen Eisenbahn- und Automobil-Verbindungen- wurde Stadtverordneter Stemmer - Tarmstadt und zu seinem Mitarbeiter Kommerzienrat Sch mahl Mainz, 2. Vorsitzender der Handelskammer Mainz, und zum Obmann des gleichen Ausschusses, betr. Schisfahrt, Stadtbaumeister Koch-Bingen, gewählt. Um die Wünsche der einzelnen Provinzen zu sammeln und geschlossen dem Ausschuß vortragen zu können, wurden für Oberhessen Herr Notar Stahl Bad-Nauheim, Syndikus der Handelskammer Friedberg, für Rheinhessen Stadtverordneter Webel- Mainz und für Starkenburg Herr Sieben- Auerbach gewählt., Zum Obmann für den Ausschluß für Reklame wurde Herr Sieben- Auerbach und zu seinen Mitarbeitern die Herren W a l l m a n n Bad-Nauheim, Kod)-Bingen, Herbst-Worms und W c i d km a n n - Neu-Isenburg gewählt. Es soll angestrebt werden, dos; dem SScrbanbc Sitz und Stimme int Bezirks-Eisenbahn rat eingeräumt wird. Die den Verband sehr interessierende Frage des Schicksals der T i 0 r a m e n - Ausstellung der Hess. Städte und der Berg- frraßc in der Trinktüranlage von Bad-Nauheim wurde eingehend besprochen. Nachdem das Gvoßh. Ministerium entschieden hat, d-aß die Ausstellung während der laufenden Kurzeit iwch in Betrieb gehalten iverden dürfe, das; sie icdoch mit deren Ab- lauf entfernt werden dürfe, wurde beschlossen, die Ausstellung für den Rest der Kurzeit dem Publikum unentgeltlich zur Besichtigung zu öffnen und in bescheidenen Grenzen und unter Vermeidung größerer Unkosten und unter Aufsicht des Verkehrs- Vereins Bad-Nauheim zu betreiben. Ein Beschluß über die spätere Verwendung toitrbe nicht gefaßt, jedoch stehen günstige Möglichkeiten in Aussicht. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« ftraye 7. Expedition und Verlag: et^dl. 5Rebaftion:€^a® 112. Tel.-Adr.tAnzetgerÄteöen, Tie „Sietzener Zamtlienblätter" werden dein .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblati für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seit« fragen" erscheinen monatlich zweimal. dem Vatcrlandsschciitder Alexander I." Das war das Vorspiel zu der großen Tragödie, die in der Weltgeschichte ohnegleichen fdicint, die noch in derselben Nacht ihren Höhcptittkt und ihr Ende erreichte. Tic mitternächtliche Stunde naht. Sechsundzwanzig Auserkorene erheben sich. Von jubelnden Ermunterungsrufen der Genossen begleitet, brechen sie aus, um den Beschluß des Berschwörertribunals auszuführen. Sie lenkett ihre Schritte zum alten Kanal Die anderen aber kehren in die Kasernen zurück, um dort die letzten Vorbereitungen zu treffen. Als kluge Strategen haben die Offiziere in den vier Straßen, die zum Konak führen, Bataillone aufgestellt. Bor der rufftfd-cn Gesandtschaft stehen dräuend zwei Batterien Artillerie. Ter .Perschwörerzug naht sich dem kleinen Tore des Palastes. Es ist unverschlossen, benn der Offizier vom Dienst ist auch einer vom Bunde. Int Hofe treffen sie einen Gendarmen, einen treuen, biederen Menschen. Tie Verschwörer stürmen auf ihn zu. Einer will ihn auf ihre Seite ziehen, such: ihn mit Reden zu betäuben. Da, gerade will der Verdutzte antworten, durchbohr, hm eine Reoolverlugel das Gehirn. Damit ist das Signal zum Angriff gegeben. Tie sechsundzwanzig stürzen auf die innere Türe zu, die ja nach einer vorher getroffenen Verabredung geörnct sein soll. Aber der Versdyvorer Oberst Naumovitsch, dem diese Aufgabe oblag, batte sich auch an dem Schlaftrünke, der den lonigs- trcucn Offizieren tückischer weise verabsolgt worden war, b'- causchk. Tic Meine Schuld büßt er mit dem Leben. Ta erlischt Aötz.lich das elektrische Licht. Jemand hat die Drähte durchschnitten. Wütend jagen die secltsunüzwanzig durch ^ic Gänge auf der Sude nach dem Schlafzimmer pes Königs. Sic können es nicht finden. Ein Hauptmann erscheint mit Soldaten. Er bringt Kerzen: die sechsundzwanzig brauchen nur noch zu folgen. Ein .Qradtfn: wieder werden Dhnamitpatronen geschossen, die die Türen sprengen. Im Gange hinten steht ein Soldat mit dem Gewehr in der Hand Er ist der Hüter des königlidren Schlafgemaches. „Id) habe'strengsten Befehl ....." Ter Arme kann den Satz nicht vollenden. Hochanf spritzt sein Blut! Der ftönig und die Königin erwachen au» schwerem Schlummer. Sie ahnen, was ihnen bevorsteht. Waren doch längst Anzeichen genug vorhanden für ihr Schicksal. Die sechsnndzwcmzig brachen durch die Tür. Im Rahmen halten die Vordersten inne. Sie Montag, 9. Juni 19(3 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sthen Universitäts - Buch- und etcinbrucfercu R. Lange, Gießen. Arrs Stadt und» fand« Gießen, 9. Juni 1913. ** Tageskalender: T r i n k e r s ü r s 0 r g e st e l l e für Stadt und Landkreis Gießen, Gießen, fttslerweg 9. Sprechstunde: Jeden Dienstag abend von 6l/2—8 Uhr. ♦ Boni Gr0ßh. Hof. Der Großherzog und die Groß Herzogin, die am Donnerstag der Beisetzung des Prinzen Hermann von Stolberg-Wertiigerode in Wernigerode beiwohnten, trafen am Samstag in Langen ein. Von dort begaben sie sich nach dem Schloß Wolfsgarten. ** LandesUniversität. Die Gesamtzahl der Studierenden im Sommerhalbjahr beträgt 1535, davon sind 841 Hessen und 595 Nichthessen immatrikuliert, 3 als Hospitantinnen, 40 als Hörer und 56 als Hörerinnen eingetragen. Den Fächern nach verteilen sich die Studierenden Humpen. Aber sie zeichneten sich nicht allem durch Umfang ans, sondern meist auch durch künstlerische Schönheit, edles Material und burd) den gewinnenden Reiz einer humoristischen Sinnigkeit. Sie lehnten sich in ihrer Pforrn an die Gewerbe-Abzeichen der verschiedenen Zünfte an, und so gab cs Willtommc in Gestalt von Hüten, Schissen, Stiefeln, Tonnen, Kanoneil uff. Tic Nürnberger Schneider z. B. harten seit dem Jahre 1586 einen wahrhaft reizenden Willkomm. Es war ein großer Becher aus Edelmetall, der die J-orm eines Fingerhutes zeigte. Auf dem Tetfel stand ein kleiner, zierlicher Putto: in-der Linken hielt er, gleichsam wie eine Varize, eine ihn selbst überragende Nähnadel, mit der Rechten führte er natiirlid) nicht das Schwert, sondern die Schere. Willkomme gab cs aber nicht mix auf den Stuben der Zünfte: Jede Stadt, jedes Schloß hatten ihre mehr oder weniger berühmten Bewill- kommgefäßc, die bei festlichen Begrüßungen Dienst taten. Beliebt waren namentlich auch „Sturzbecher", die man gefüllt nicht aus der Hand setzen konnte. Ter Slurzbccher der Stadt Erfurt bestand aus einem trichterförmigen Becher, der keinen Fuß zum. Stehen batte, sondern in einen weiblichen Kopf endete. Solche Becher mußten natürlich verkehrt, mit dem Lippenrand nach unten, hingesetzt werden. Ein bofrbclicbter, später noch oft imitierter Scherzbecher dieser Zeit bestand aus einer Jraueniigur, deren Rock als Becher diente, und die zwischen den erhobenen Armen einen halbkugelförmigen, kleinen Becher hielt, der beweglich war, und so beim Kippen der ganzen Figur dock seine richtig'' Lage behielt. Beide Becher, sowohl den kleinen als auch den Rod der J-rau füllte man gleichzeitig mit Wein und bot das Ganze zuerst einem Herrn, der — ohne etwas verschütten zu dürfen — den großen Beck;er leeren mußte, um bic Figur bann seiner Tarne hinzureichen, Tür die der kleine bestimmt mar. Tem Trinker Schwierigkeiten zu bereiten suchte auch mancher „Willkomm" auf fürstlichem Schlosse. Berühmt ist die lebensgroße, vergoldete, ho-hle Auerhcnii' aus Silber, die feit alten Zeiten dem Gast bei feinem ersten Besuch im Schlosse zu Schwarzburg kredenzt wurde. Tamit der gute Tropfen aber nicht allzu bequem in die Kehle rinne, wurde dem Gaste zuiiächst das „ichere Grundlage, und ähnlich habe sich jogar der Konservative von .Hennigs-Techlin ausgesprochen. Ter preußische Generalsteuerdirektor wandte sich gegen den Antrag Behrens, sowie gegen die Schätzung bebauter Grundstücke nach dem Ertragswert nach dem Antrag Erzberger, die auch sehr viele Schwierigkeiten in der praktischen Veranlagung ergeben würde. Ein national- liberales Mitglied erkannte an, daß man bei der Ertragsberechnung die Bewirtschaftung mit fremden, entlohnten Arbeitskräften zugrunde legen müsse, doch könne es sich nicht darum handeln, als abzugsberechtigt etwa eine hohe Besoldung für die Besitzer eines großen Gutes hineinzunehmen. In vielen Teilen Deutschlands würde das Vermögen auf Grund der Ertragsberechnung ungefähr den Tatsachen entsprechen, in anderen Teilen aber wesentlich davon abweichem Im ganzen würde der Antrag Erzberger den Betrag der Steuer wesentlich zusammenschmelzen lassen. $er Redner würde den Regierungsentwurf, das Fünf- undzwanzigfache, vorziehen. Der voltsparteiliche Antrag gehe nach der anderen Seite zu weit und würde die Landwirtschaft zu ungünstig behandeln. In der A b st i m m u n g wurde der Antrag der Volkspartei abgelehnt, der 3cnimm»antrag mit dem Zwanzig fachen als Ertragswert und Berück- sichtigung des Wertes entlohnter^ fremder Arbeitskräfte angenommen mit den Stimmen der Konservativen, des Zentrums und eines Teiles der Nationalliberalen. Ter Antrag P a a s ch e - E r z b e r g e r, beim Ertrage der land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke auch die Verwertbarkeit eine s I a g d r e ch t s zu berücksichtigen, wurde gleichfalls angenommen. 2er Gärtnereiantrag Behrens wurde abgelehnt. Montag 10 Uhr Z-ortsetzung. Kreis Friedberg. fi. Friedberg, 8. Juni. Bei dem vor 14 Tagen abgehaltenen 3. We11erauer Reiterfest erzielte der Reiter-Verein einen Reingewinn von 1100 Mk. — Hundert Arbeiter arbeiten zurzeit am neuen Personenbahnhof. Das Empfangs- und das Verwaltttngsgebäude sind bald sertig- gestellt. Am 15. Juli findet die Ucbergabe des Bahnhofs an die Eisenbahndirektion statt. r. Bad-Nauheim, 8. Juni. Ter gestern abend im Konzerthaus abgehaltene erste Ball ohne Toiletten- zwang hatte mindestens 600 Teilnehmer Tänzer und Zuschauer — bereinigt. Allgemein herrschte der Wunsch vor, daß die Veranstaltung möglichst bild wiederholt werden möchte. — Für nächsten Sonntag steht unserem Badeplatz ein hochinteressantes sportliches Ereignis bevor. Auf unserem Golfplatz wird die Hocketz Mannschaft des Frankfurter Turnvereins 1 86 0 und der Deutsche H 0 ck e h k lu b Hannover ein Revanchespiel veranstalten. Beim vorjährigen Wettspiel blieb Hannover Sieger und errang den Pokal der Kurverwaltung. Frankfurt soll sich in diesem Jahr in sehr guter Form befinden und so dürfte es ein heißes Ringen geben. — Das heutige Doppel- tonzert — Kurkapekle uno Gesangverein „Frohsinn" — auf der Terrasse wies einen M asseybesuch von Kurgästen und der einheimischen Bevölkerung auf. Die Leistungen des Vereins fanden sehr freundliche Aufnahme. Ter Dirigent, Lehrer B e ch t 0 l s h e i m e r, der den Verein seit beinahe 20 Jahren leitet, wurde durch einen prächtigen Lor- beerkranz ausgezeichnet. Starkenburg und Rheinhessen. M. Offenbach, 8. Juni. Ter seit mehreren Wochen entbrannte Kampf der Offenbacher Schweine- metzger-J n n u n g gegen die Stadtverwaltung wegen der Errichtung der städtischen Schweinemetzgerei und Wurstfabrik ist auf gütlichem Wege beigelegt worden, nachdem in der am Samstag abgehalteiien gemeinschaftlichen Sitzung des städtischen Teuerungsausschusses, des Schlacht- hauSausschusscS und der Vorstände der Fleischer-Innung und dcS Schweinemetzgcr-Vereius eine Einigung auf der Grundlage erzielt wurde, wonach sich die Metzger vorbehalt- iuic folgt: Theologie los, Rechtswissenschaft 115, Medizin 338, Tierheilkunde 213, Philosophie 41, Pädagogik 13, Mathe- matik 67, Naturwissenschaften 78, Ebemie 41, Pharmazie 28, Forstwissenschaft 35, Landwirtschaft 92, Geschichte 19, Klassische Philologie 63 und neuere Philologie 185. In der Zugehörigkeit zu deutschen Staaten außer Hessen und zu arißer- dentschen Nationen sind: 386 Prelißcn, 61 Bayern, 13 Sachsen, 14 Württemberg, 19 Baden, 6 Mecklenburg - Schwerin, 1 Sachsen-Weimar, 7 Oldenburg, 1 Sachsen-Meiningen, 13 Sachsen - Koburg - Gotha , 3 Anhalt, 1 Schwarzburg- Sondershausen, 1 Waldeck, 2 Neuß j. L., 1 Lippe-Detmold, 2 Bremen, 6 Hamburg, 12 Elsaß-Lothringen, 3 Oeslerreich- Ungnrn, 1 Schweiz, 2 Großbritannien, 1 Italien, 1 Belgien, 27 Rußland, 1 Schweden, 1 Norwegen, 2 Serbien, 1 Finnland, 1 Nordamerika (Ver. Staaten), 1 Kanada, 2 Japan zugehörig. Hiervon sind 30 Studentinnen. ** Di c H ofbi b lio t h c f zählte am 31. März 1913 5 4 6 5 1 2 Bände am 31. März 1912: 552 463 , sie kommt also an Größe den Bibliotheken in Dresden und Stuttgart nn- aeiähr gleidr Im Lesesaale wurden 1912/13 non 16 089 Besuchern 26 315 Bände benutzt 1911 12 von 13 709 Besuchern 19 852 Bände). In Darmstadt wurden au 6479 Einwohner 17 342 Bände abgegeben 191 I 12 an 6351 17 540 , im Groß- Herzogtum Hessen an 2732 Entleiher 9561 Bände verschickt 1911 12 an 2442 8697). Tic Gesamibenutz,ung außerhalb der Bibliothek betrug 9470 Entleiher und 27 823 Bände 1911/12 9086 Benutzer, 27 566 Bände . Tiefe Zahlen beweisen, daß daö seit Jahren bemerkbare Anwachsen der Benutzung, namentlich im Lescsaal und aus dem Lande, aud) im letzten Jahre ungehalten hat. Ttrfi her Sufthnnnntg der übrigen Jnnungsmitglieder mit der Forderung der Stadt mrf Einsetzung eines paritätisch e n P r e i s f e ft s etz u n g s au s s ch-us ses einverstanden erklärt haben. Der Preisfestsetzungsarrsschutz, der unter dem Vorsitz eines Unparteiischen aus Vertretern der Stadt und der Metzger bestehen soll, wird zunächst probeweise für 6 Monate errichtet. Die Stadt stellt sofort nach der Ml- dung des Preissestsetzungsausschrlsses den Betrieb ihrer Metzgerei und Wurstfabrik ein. Diese Bedingungen bedürfen nur noch der Genehmigung der am Donnerstag stattfindenden Sitzung der Stadtverordneten sowie der Zustimmung der Innung, die aber so gut wie sicher ist, da beide Teile durch die schädigenden Einflüsse des Kampfes in finanzieller und wirtschaftlicher .Einsicht an der Beilegung des Streikes fast gleich starr interessiert sind. In den seit 14 Tagen von den Schweinemetzgern boykottierten Schlachthof werden heute die Schlachtungen wieder ausgenommen. h. Lampertheim, 8. Juni. Vor einigen Tagen verschwand von frier ein noch recht junges Liebespaar. Ms man dasselbe gestern in .'oixfenfretm ausgrifs und anhalten wollte, nahmen beide rasch Gift zu sich. Sie würden im sterbenden Zu st a n de der Heidriberger .Klinik Angeführt. d. Mainz, 8. Juni. Ter Kreisverein Mainz vom Roten Kreuz batte freute nachmittag am unteren Ende des Zollhafengebietes eine Hebung „im Dienst bei einer Verband- und Er- srifchungsstelle int Hcirnatgcbiet" abgehalten. Die Großherzogin und die Fürstin zu Schaumburg-Lippe wohnten der Hebung bei und befichäigten angehend den Hilsslazarettzug mit 320 Verwundeten und die HilfÄazorettfcbisfe. Don Darmstadt war Mrut- sterialrat Krug erschienen. Rach Beendigung der Hebung fuhren die urc^°^,u ausgedehnten Reiseplan, Führung auf Kriegsschiffen und Weritanlagen durch Seeoffiziere, längerer Aufenthalt ain Helgoland. (Abenfrsest im Kurhaus, Morgenfahrt zum Bade« strand auf der Düne). Ende in Hamburg am 23. Juli. Reife- vlane koilenlos durch die Kreisqrupve Mainz (Professor .Rraemcr, .hl)CinaHcc 26», sowie die Geschäftsslelle oer Gießener Kreisgruppe. veretnznachrichten. 16 81r $uni- s2lm Sonntag, 15., und Montag, 16. Juni, begeht der G e f a n g v e r e i n „E i n t r a ch t" die Feier ffliämiÄ5V *X fltehens, an der sich eine große Anzahl •Dlannd- und Krrchengesangvereme der Kreise Lauterbach und Schotten beteiligen werden. Tie Bewohner haben ihren Häusern zum qroßeu Teil neuen Auslrich gegeben, um auch auf diese Weife zur Schmückung dss Ortes beizutragen. Vermischtes. kL Straßenbahnwagen mit Gelenken. Die Wagen mit Geleiiken, bie die Bostoner Straßenbahn-Gesellschaft vor einiger Zeit probeweise eingeführt hatte, haben sich so gut bewährt, fraß die Gesellschaft jetzt eine größere ?luzahl solcher Wagen bauen läßt. Wie das „Electric Railivay Journal" berichtet, sind diese Wagen mit Gelenken den vielen winkeligen Straßen besonders anoepaßk, durch bie die Bostoner Straßenbahnen fahren. Zwei kürzere Waaeu sind durch ein gelenkiges, nicht auf Rädern ruhendes Mittckfach miteinauder verbunden. Tiefes Alittelfach hat eine gewisse Aebnlich feit mit den Harmonikaverbmdungeu unserer O-Zugwageu. Allerdings befindet es sich nicht in solcher Höhe wie dieses, sondern liegt so dicht über dein Boden, daß man ohne Stufe au dieser Stelle ein- oder andfteigen kann. Ter Eingang ist nämlich an diese Stelle verlegt und auf diese Weise spart die Straßenbahngesellschaft an Personal. Es ist nur ein Ausgang für bie beiden gelenkig verbundenen Wagen vorhanden, und aus diesem Gruude ift nur ein Schastner nötig, denn die Fahrgäste bezahlen ihr Fahrgeld, sobald sie das Verbilidungssti'ick betreten und am Schaffner Vorbeigehen. Das Mittelstück der eigentümlichen Ctraßenbahnivagen dient übrigens auch noch zur Uuterbriugung der Heizanlagen. Ick. H u m o r i st i s ch e s von R i ch a r b Strauß. In einer italienischen Zeitschrift erzählt Otto Schanzer ein paar Geschichten von Richarb Strauß, bic freu trockenen, cüt auch vou Selbst- ironie nicht freien Humor fres Künstlers recht hübsch kennzeichne». In Tnrin wurde die Salome qevrobt. Ter Leiter des Crrhefter= macht Strauß auf einen Druckfehler in seiner Partitur aufmerk' sam, woselbst sich slatt^eines f ein fis findet. Ta klovft ihm Strauß wohlwollend auf die Schulter und sagt: „Machen Sie sich nichts draus; glauben Sie mir: e? ist ein und dasselbe!* Eine humoristische Selbstkritik ähnlicher Art gab Strauß bei einer jener berühmten Proben zur Elektra in Dresden zum besten, bei freuen das gesamte Operuversonal unter Schuchs Leitung im Schweiße seines Angesichtes daran arbeitete, dieser unerhörten Partitur Herr zu werden. Begreiflich, daß man etwas nervös war. Ta ereignete e§ sich, daß ein Theaterdiener, mit einer Laterne bewaffnet, auf frer Galerie erschien nnfr dort, gleich als ob er etivas suche, hin und her wandelte. Lieber diesem wandelnden Lichte verlor Schuch schließlich bie Gebulb und er rief: „Aber lieber Gott, was sucht denn der Mensch mit feiner Laterne da oben ?" Worauf Stiaußeus Stimme ertönte aus dem tiefen Dämmer des Parkettes: „E v f st ch t einen reinen Akkord!* In frer Salome findet sich ein Thema, das mit einem der charakteristischsten Motive anS dem „Barbier von Sevilla" eine ungemein große Familienähnlichkeit hat, Strauß selber entdeckte diese — Wahlverwandtschaft und teilte seine Entdeckung Schanzer mit ben Worten mit: „Ich habe da eine sonderbare Entdeckung gemacht; dieser Spitzbube Rossini hat mir ein Thema aus frer Salome gestohlen und hat es in seinen Varbier gebracht „Unb als er einmal in Neapel um seine Photographie gebeten wurde, da schrieb er eben dieses Thema darauf und setzte die Worte darunter: „Aus dem Barbier von Sevilla. Richard Strauß." Vüchertisch. — H a u s b ü cher zur Erhaltung ber Gesundheit. In Max Hesses Verlag, Leipzig, erschrineu „29 Hausbücher zur Erhaltung der Gcsunbhcit", herausgegebeu im Auftrage des Ber bands der Llerzte Deutschland-s von Sanitätsrat Tr. K. Beer- wald-Bcrlin unb Sanitätsrat Tr. H. Tippe-Leipzig. Zu ben 6 bereits ersckricucnen liegen 5 neue vor, (Preis je 1,35 Mk.) am bic wir Hinweisen wollen. H ä u s 1 i ch c G e s u n d h c i t s P f l e g c von Pros. Tr. W. P. Turibar, Tircktor bes hygienischen Institutes in .Hamburg. 8U, 103 S. Unter ben vielen Büchern zu gleichen! Zwecke übertrifft feines bas vorlicgcnbc, welches in geraderu muflergültiger Weise vom Standpunkt beS erfahrenen, selbst bic kleinsten Ereignisse bes menschlichen Lebens kenneuben, hygienisär" Praktikers, aber gleichzeitig auch Volksfreunbes, bicses wichl'ä Thema behlanbslt. — Die häusliche Kranke npflegeuud bas Verhalten bei a n fterf c nb c n Krankheite g von Hofrat Tr. K. Toll, Karlsruhe. 8°, 114 S. mit 21 9fbbi(billigen. Mag bie Liebe zum Kranken iwch so groß sein, menn nicht eine gewisse technische Borbilbung mit ihr sich vereint, so genügt sie allein niemals, um ben Forbcrungen an eine erfolgreiche Pflege des Kranken zu entspreck>cn. Diesen großen Ucbelfranb bcseitiat das vorliegende Buch, das in sehr verständlich geschri.'bcner Weif' alle bic Krankenpflege betreffenden Fragen behandelt und in seiner Verständlichkeit durch vortrefslichc Skizzen, welche die ein 5einen Handrcichungeir und Eingriffe sinnbildlich darsteklcn, unter stützt wird. — D i c Bakterien als der Menschen 'Freunde und Feinde, sowie die Verhütung an st eckend er Krankheiten von Prof. Dr. Ludwig -Heim, Direktor des hygienischen Instituts in Erlangen. 8°, 117 S. mit 36 Abbildungen. Der Bakterienfiircht soll durch daS vor liegende Buch entgegengetreten unb bic Beurteilung dieser kleinsten Lebewesen in den Kreisen der Saien auf ben richtigen Standpunkt zurückgeführt werden, damit man auch die Wohltat, welche das Wirken der Bakterien ben Menschen bringt, anerkenne unb nicht durch übertriebene Aengstlichleit sich bas Leben verbittere unb mehr schabe als nütze. 36 Abbildungen, zumeist Originalanf- u ahm en bes Verfassers, Helsen, ben Laien in dieses für ihn überaus wichtige Gebiet einzuführen und zeigen ihni viele der Batterien in ihrer natürlichen Form unb ihrer eigentümlichen Lebensweise. — Vom Herzen unb den Blutgefäßen. Von Pros. Dr H. Kerschcnstciner, München, 8°, 122 S. mit 18 fCbbilbimgcn. In der Gegenwart, wo bas Wort A berver tat fuitg ober Arteriosklerose zu einem Schrcckwort für viele geworden ist, und wo die Herzkrankheiten infolge der Hebcrbürbimg des einzelnen, sei es durch Arbeit, sei es durch Sorgen und rauschenoc Vergnügungen, so außerordentlich gegen einst Angenommen haben, erscheint das vorliegende Buch fast wie ein Heiser, der lange erivarlet unb ersehnt würbe. — Die Gcsunbheitspslege des Obres. Von Oberstabsarzt Tr. E. Barth, Bci'Nn, 8°, 102 S mit 25 Ab bilbungen. .Dieses allgemein-verstänblich gehaltene Birch, welche-? burch 25 redit gute Mbilbungeu illustriert wirb, bient der Per -ütung von Schwerhöriglrit und Ohreuerttankungcn. Das Buch verdient uneingeschränkte Empfehlung und weiteste Verbreitung, da es sehr geeignet ist, dieses schwere unb bic Lebensfreube so sehr beeinträchtigenbe Leiben zu verminbern uno ben bereits Erkrankteil Erleichterung zu bringen. Ein guter Wink. Ter schlanken Birke sonndurchglühte .Kraft Dem Haare üppige Fülle, Manz, und Weichheit sck>affl. . „Dr. Trauens Birkcn-Haarwasscr" ist ein gutes, reelles und solides, int 2o Jahren bewährtes Haarpflegemittel, welches auf kahlen Köpfen keine HaareSfülle hervorzaubern will, soiidern bas erzielt, was nach dem heutigen Stande der Wisfenschist von einem ernsten Haarpflegemittel überhaupt zu erwarten ist: Stärkung uild kräftige Anregung des Haarwuchses, Reinigung der Kopfhaut, Verhütung der Kopfscknippcn und des Haarausfalles. Einen ganz besonderen Einfluß soll der Lebenssast der Birke auf die Gut Wicklung des Haares ausüben Nebenbei sei bemerkt, daß bicses Haarwaiscr außer bem Birkensaft noch anbcrc ivcrivolle Pflanzen ^rkraktc enthält, bic von ber Wissenschaft als notorisch wirksam sur tnc Haarpflege angesprochen werben. Hervorheben möchten wir, baß „Dr. Tralle's Birken-Haarwasser" auf 6 Wcltausstcl lungen bie höchsten Auszeichnungen, nämlich eine golbene Staato mebatUc unb fünf Granbs Prix, erworben hat. [ss’/e Reise nach der blanen Adria und Venedig vom 9.—19. .Juli und 6.—16. August (rückkehrcnd über Gardasee, ISozen, Heran, Innsbruck*. Preis alles l von Mainz bis IBainz Mk. 290.— ein geschlossen I „ München , München „ 260.— Ausführliches Programm durch liciscbureau L>. Ljssenhop & Co., G. m. b. U„ Mainz. (hv»/. 7er 2önntfl? wöcb Ks SxÄ iiir die sw» .jj Anzeigen ®*ri für die Tagesm bis vormüla^ 9 MP Ms Berlin Die „Nation berung darüber Regierungsiubilc unb Rangstellunl tags enthalte. Q reich Sachsen d wurde, König J weil er dieses Stände" feiern Bedürfnis nicht neueinberufene 5 geschlossen werbt veröffentlicht, btr sichrer des Reic voriiiittags im 5 werden dem Kai sprechen, und da Hauses wird gle des neues Landl In politisc nach wie vor tei Jubiläumsseicrli Viesen Festlichkei iviesen sei, muss mrtet werden: nachzuprüfen, n ladungen zum ' das Hostang 19. Januar 18' am Hose ersche den preußischen Datum der E Reichsbehörde fDHtgliebern be Als „Reichsbe Präsidium angej Reglement natih Jootbinittten pn Vfiält 62 Rangst Renten beider j .izepräsibenten k Stelle bie । Äen kommen ni iie Oberleutnant- ., Es bürste ni vofe noch vor be Jjlb nämlich eitti Mmerer, her Ol *, dann bi, Edinäle und an jemals reichsstäv der Hoheit W« bevorrechtete fürstlichen A Der ^i?Ernrod längen rottrö L ^l^m9erten ^erL'ivertlo tzs M w. % 9ab einmal mnf nn^^nte dh : Allvate. u c ben V. gab «c «■ V«, ff SL: W es hÄen 'Ms