Nr. 107 Zweites Blatt 165. Zahrgang Lrfcheinl ISgttch n:tt Ausnahme des Sonntags. Die „Siebener Familienblötter" werden dem ^Unzeiqer" viermal wöchentlich beigelegt, das ..KrcisNatt für den Kreis Eietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen seit- frageu" erscheinen monatlich zweimal. Geyeral-Ayzeiger für OÄerhefjen W greitag, 9. Mai 1913 Rotationsdruck und Verlag der Bruhl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:e-^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGteßen. V6Ugewerb§- imb Wohnungsnot — GrrMftuZsspefulatwn. Von Rechtsanwalt Dr. Spohr, Gießen. Tic Einblicke, die der Anwalt in der Praxis von allen Seiten und Jntcressenftandpnnkten in den Fragenkomplex erhält, der durch die Ueberschrift dieser Zeilen bezeichnet wird, berechtigen mich, hier in kurzen Zügen zu diesen Fragen Stellung zu nehmen. Tie äußere letzte Veranlassung gibt mir der kürzlich erklärte Konkurs £)• Keßler. Ist der Notstand vorhanden? Daß er es im Baugewerbe unb damit auch in weiten Kreisen der Hausbesitzer ist, das ist tzu auffallend aller Enden zu verspüren, als daß es in dieser Frage einer besonderen Antwort bedürfte. Daß die Mieter über einen harten Notstand klagen, ist ebensowenig zu. bestreiten. Das sind Tatsachen, denen man nicht mehr ausweichcn kann und darf. Aber eS 'gilt, den rechten Einblick in die gegenseitigen Beziehungen zu gewinnen und den unheilvollen Einfluß einer- gewinnsüchtigen Spekulation auf die Beziehungen ans Licht zu stellen. Welcher Art ist nun der Notstand für die Mieter? Woher kommt er? Für die große Menge der kleinen Mieter gewinnt man den richtiger: Maßstab nur, wenn man beachtet, daß die 9)?iete gerade bei ihnen einen all zu groß en Anteil ihres Einkorn mens verschlingt; was der kleine Mieter bei uns heutigentags an Wohnungen geboten erhält, ist dagegen,, an früheren Verhält nissen geinenm, ganz entschieden besser geworden. Mit der Erhöhung der Lebenshaltung im allgemeinen sind vor allem auch die Ansprüche an die Wohnungen größere geworden. Wer wollte auch etwa einem Rückfall in unsere alten, jetzt mehr und mehr überwundenen Wohnungsverhältnisse mit ihren Spelunken, dumpsen lüft- und lichtarnren Winkeln das Wort reden? Die gerade bei uns in Hessen eingetretcne erhebliche Besserung der Wohnungs- Verhältnisse ist ja nur erfreulich und muß weiter gefördert und unterstützt werden. Nur darf man nicht ohne weiteres davon reden, daß die Mieten etwa allenthalben höher geworden oder- gar unerschwinglich geworden seien. Wohnungen in gewissen Lagen Gießens, im Inneren der Stadt sind gerade diesen erörterten .Umständen entsprechend im Preise stehen geblieben, ja billiger geworden oder um keinen Preis mehr an den Mann zu bringen. Wohnungen, die in der sog. guten alten Zeit als reizvoller stiller Winket bevorzugt waren, finden heute keinen Mieter mehr, weil sie keine Fenster auf die Straße haben, sondern etwa nur auf einen kleinen, engen Hof. Tast die Mieten in den jetzt bevorzugten freien Lagen, in den neueren Wohnungen höher gc- worden sind und in Zukunft zweifellos noch höher werden- müssen, ist nicht zu bestreiten; ein Plict auf die Entwicklung der Verhältnisse in allen andern aufstrebenden Städten zeigt es. Wer man darf kaum behaupten, daß diese Mietsteigerung auch nur Schritt gehalten hätte mit den Ansprüchen, die heutigentags alle Welt an die Wohnungen stellt. So ist insbesondere auch das Raumbedürfnis auch der kleinsten Leute gegen früher gewachsen, mehr Licht, mehr Luft, bejsere Einrichtung der allgemeinbenutzten Treppen, Flure usw., in mittleren.Wohnungen die Installation von Wasser, und elektr. Licht oder gar eigener Badeeinrichtung, lauter Tinge, die in den größeren Wohnungen heutigen tags überhaupt selbstverständlich sind, alles dies mußte selbstverständlich eine Preissteigerung im Gefolge haben. Wer dar: fordern, daß er auf Kosten und zum Ruin der Bauunternehmer oder Hausbesitzer nur ja recht billig und doch modernen Ansprüchen entsprechend wohne? Jeder, der Einsicht in die Verhältnisse hat, weiß, daß die Wohnungsnot heute noch eine ganz anbre sein würde, hätten unsere Bauunternehmer zur rechten Zeit gemerft, daß sie nur zu ihrem eigenen Verderben noch bauen und dem Ruin entgegen gehen. Nur daß weiter draus losgebaut wurde, obwohl die Lasten immer höhere wurden, nur diesem Umstande verdanken die Mieter in Gießen ein immer noch ziemlich reichliches Wohnungsangebot und Preise, die vielfach die Selbstkosten des Hausbesitzers nicht mehr decken. Haben wir doch immer noch im Durchschnitt mit einem Miet ausfa tl von ca. 71'2 Proz. zu rechnen bei Mieten, die noch lange nicht allenthalben einen Rohertrag in Höhe von 6 Proz. des Anlagekapitals erbringen und das trotz gesteigerter Lasten. Gleichwohl wäre es verkehrt, leugnen zu wollen, daß auch die Mieter in einem relativen Notstand sich befinden; was sie zur Befriedigung eines gesunden Wohnbedürsnisses nach dem Maßstabe moderner- Forderungen auswenden müssen, steht zu ihren sonstigen Einkontmensverhältnissen nicht im richtigen Verhältnis; bei vielen ist das Einkommen keineswegs entsprechend den höheren Mietaufwendungen gewachsen. Das gilt ganz besonders auch für alle Kreise der Festangestellten, insbesondere der Beamten und unter ihnen wieder der lleineren und mittleren. Soweit die allgemeine Einkommenssteigerung den Ausgleich iridjt zu bringen vermag, zumal die Ausgaben für die übrige Lebens Haltung ja auch erheblich gestiegen sind, vermag nur die Herabsetzung der- öffentlichen Lasten, die das Baugewerbe und den Hausbesitzer bedrücken, Abhilfe zu bringen und die Erdrosselung des wucherischen Spekulantentums! Und nun, nwher vor allem die Rot des Baugewerbes und damit des Hausbesitzes? Vorweg: auch der Eigenbesitzer, der aus dem Vermieten keine wesentliche Einnahmeauelle macht, verspürt diese Rot; aber von ihm soll hier nicht die Rede sein: daß er im eigenen Hause wohnt, ist ein Vorzug, den er sich eben auch etwas kosten lassen muß. Der größte Notstand, ein Notstand, der mich geradezu befürchten läßt, daß noch viele Zusammenbrüche erfolgen werden, herrscht im Baugewerbe. Das Geschäft des Bauunternehmers ist gewiß lohnend gewesen, damals, als die Bewegung einsetzte, die aus dem alten Wohnungs- elend hinausverlangte; die Forderung moderner, gesünderer Wohnungen hat den Bauunternehmer größeren Stils hervorgebracht, den Mann, der n i ch t kraft seines Kapitals, sondern kraft seiner Arbeit es auf sich nahm, auf eigene Rechnung zahlreiche Häuser zu erbauen. Tie Nachfrage, das Bedürfnis hat ihn geschaffen. Diese Nachfrage ist im Sinken, das Bedürfnis ist annähernd gedeckt, aber der Bauunternehmer batte inzwischen seinen früheren Gewinn in seinem Baugeschäft investiert und jedermann weis:, wenn ein Geschäft nicht mehr geht, so ist das in ihm investierte Kapital zum größten Teile verloren v es muß im Baugeschäft durch, den Wert der erbauten Häuser amortisiert sein, oder es gibt einen glatten Verlust. Das Handwerkszeug des Bauunternehmers ist dem Verderb im höchsten Grade ausgesetzt; will er vorteilhaft wirtschaften, muß er möglichst feine eigene Sandgrube, Backsteinbrennerei und Steinbrüche. Fuhrpark usw. haben und die Abschreibungen aus alle diese Dinge sind außerordentlich hohe, da die Abnutzung außerordentlich groß ist. Dazu kommt, daß 'Eisenpreise, Preise für Zement, Kälk. Kohlen zum Steinbrennen im Laufe der letzten 15—20 Jahre um 70 bis 100 Proz. und mehr gestiegen sind, die Baugelder wurden teurer, Zinsen, Diskont, Provisionen sind seit einer Reihe von Fahren kaum je wieder auf einen normalen Stand herabgesunken, kurz, nur das Großkapital fand in diesen Zeiten seine Rechnung. Dazu kommt die Steigerung der Arbeitslöhne; ein guter Maurer, der vor etwa 15 Jahren nur 2.80 Mark erhielt, muß 'heute mit 4.50 Mark bezahlt werden und will sehr, sehr vorsichtig behandelt sein. Die Arbeitszeit ist direkt und indirekt verkürzt, die Arbeitsleistung eher gesunken, als gestiegen. Kommen hinzu die immer höher gestiegenen Leistungen für das soziale Versicherungswesen (Kranken , Jnvaliditäts-, Unfallversicherung! und dann «nicht zum geringsten in Anschlag zu. bringem die Erhöhung der Stempelkosten aller Art on a l e K0 l0 n i a l i n st i t u t beriet gestern über die V 0 l l st r e ck b a r - Leit kolonialer Gerichtsurteile int Mutter- lande und umgekehrt. Berichterstatter war Senator S p e h e r - Brüssel.' Zn der Aussprache vertrat Geheimrat Kö bn er-Berlin das deutsche Stzstem der unbedingten gegettfertigen Vollstreckbarkeit der kolonialen und mutterländischen Richt-ersprüche. Zn demselben Sinne sprachen die Vertreter von Frankreich, Italien, Holland und Portugal. Lord Reah berichtete, daß in England, wo bisher koloniale Gerichtsurteile als ausländische behandelt werden, neuerdings eine Tendenz zur Annäherung an das System der Kolonialtrativuen hervorgetreten sei. Hierauf begannen die Verhandlungen über die Stellung der Regte-> rung zu den Missionen. Der erste Berichterstatter, Konsul Bo h s e n-Berlin, betonte, daß Staat und Missionen zwei voneinander unabhängige Faktoren in der Entwicklung den'Koloriten seien, daß der Staat den verschiedenen Kulten weitgehende' Mions fr eih-eit geben müsse, daß andererseits die Missionen sich der politischen Tätigkeit enthalten müßten. Für Erziehungszwecke, Krankenpflege und ähnlickw Wohlfahrtszwecke könnte die Regierung finanzielle Beihilfen bewilligen. Der Mitberichterstatter Staatsrat H asselm an n-Holland stimmte im wesentlichen bei. Die nächste Sitzung findet Ostern 1914 in Algier statt. Der Sntrourf wegen Entschädigung der Schössen und Geschworenen ist dem Reichstage zugegangen. Nach dem Entwurf erhalten Geschworene und Schöffen Vergütung der Reisekosten und für jeden Tag der Dienstleistung Tagegelder. Die Höhe wird später der Bundesrat bestimmen. Eine ^Ht- rückweisung der Tagegelder ist nicht statthaft, es handelt sich hier um die gleichen Erwägungen, wie sie "bei den Beisitzern der Gewerbe- und Kaufmannsgerichte maßgebend sind. Bisher konnte die Wähl zu Schöffen und Geschworenen abFelehnt werden, wenn der Betreffende den mit der Ausübung des Amtes verbundenen Aufwand nicht tragen konnte. Diese Ablehnung ist auch jetzt noch zulässig, muß aber genügend im einzelnen begründet werden. Zur all- gemeinen wird es sich hier um Äusircchmefälle handeln. ßccr unö FLotte. Das französische u n d _d a s deutsche Heer. Gegenüber B a r t h 0 u s Berechnung der Friedens- Präsenzstärke des deutschen und des französischen Heeres in seiner Bankettrede zu Caen stellt die „Nordd. Allg. Ztg." fest, daß die Gesamtstärke des deutschen Heeres im Frieden einschließlich der Kapitulanten und Einjährigen 04.1000, die des französischen 581 000 beträgt, das sei also ein Unterschied von 60 000, nicht 180000 zuungunsten Frankreichs, wie Barthou irrtümlich behauptete. Selbst w-enn die zum Dienst ohne Waffen Eingestellten abgezogen werden, etwa 38 500 in Frankreich und 2700 in Deutschland, so beträgt Deutschlands Ueberlegenheit nur 95 bis 93 000, also die Hälfte dessen, was Barthou in Caen als Tatsache an ga b. Diertes Deutscher Uaiserpreiz-WeWußeu. § Frankfurt a. M., 8. Mai. Nach beit „großen Kanonen" der rheinisch-westfälischen Vereine treten heute jene der Hauptstadt aas. Der „Berliner Lchrer- gcjangverein",. der schon einmal Inhaber der Kaiserkette mar, der „Berliner Sängerverein Caecilia Melodia" und der „Erkjche Männergesangverein". — Weiter waren heute noch der „Posener Lehrergesangverein", der „Potsdamer Männergesangverein" und der „Magdeburger Männerchor" gemeldet. Der Kaiser tarn wiederum 10 Minuten zu früh, gab aber sofort das Zeichen zum Anfang, und so kam es, daß der Posener L e h r e r g e s a n g v e r e i u noch etwas unter der Unruhe des Publikums 511 leiden hatte. Seine Leistungen mar en höchst anerkennenswert. Das Material Hingt verschiedentlich etwas, dumpf, aber die musikalische Durchbildung kann nicht besser sein. Ter Verein ist etwa um einen halben ^on gestiegen und blieb in dieser Tonlage bis zum Schluß, so daß er in B-Dur endete. Tie weichen Stellen gelangen ihm am schönsten. Der Berliner Sängerverein Caecilia ?Jictobia brachte alles zu wenig schattiert, was besonders im Mittelsatz ausfiel. Mit dem Wahlchor „Hoch empor" von Curti zeigte der Verein, daß er auch über ein wunderschönes Piano und Pianissimo verfügt. Auch der zweite Wahlchor „Nachtlieb" von Kuhlau wurde in einem von Wohllaut gesättigten Piano und Pianissimo wieoer- gegeben. - Ter Potsdamer Männergesangverein zeichne,? sich weniger durch hervorragendes Material als durch bemerkenswerte musikalische Eigenschaften aus. Der Mittelsatz geriet nunderbar leicht. Die musikalische Natur seines Leirers zeigte sich^ auch in, ber Wahl des in gewisser Beziehung undankbaren Schumannschen Chores „Der Eidgenossen Nachtwache". Schade, daß er etwas sank. Dagegen wurde der zweite Wdhlchor, da-? Volkslied „Horck), was fern int" von draußen ’rein", sehr reizend gesungen. Der Berliner Lehrergesangverein verriet vornehme Zurückhaltung gleich am Anfang bei den beiden Süllen des Preis-- chores „Entrechtet" und „geknechtet", ebenso ein durchaus^richtiges marschmäßiges Tempo. Bei der Kraftstelle „Drei Tage" war der Verein um einen halben Ton gestiegen. Den Mittelsatz hat wohl kaum irgend ein Verem so wahilmttgciättigt vorgetragen wie der Berliner. Ter Magdeburger Männerchor hat nicht viel besonderes Material. Der Vorttag litt auch unter Unreinheiten. Auch die Tonbildnng des Vereins ließ sehr zu wünschen übrig. Tie Wirkung ging verloren, denn der Chor wurde schließlich um eine ganze Stufe zu tief gesungen und endete statt in A-Dur in G-Tnr. Bei allem Streben kann man hier nur von einer mittelmäßigen Leistung sprechen. Der Crksche Männergesangverein (Berlin। brachte die dramatischen Stellen des Preischors sehr gut zur Wirkung und auch der Mittelsatz klang schön aus. Da der Chor bereits bei dem ersten Tempo einen halben Ton gestiegen, war, so endete er in D-Tur. In der halben Sttinde, während der sich die Preisttchter zur Berattmg zurückzogen, standen die Vereine in Gruppen in der weiten Halle. Plötzlich erhob sich- hier und da ein ohrenbetäubender Jubel. Mit Windeseile verbreitete sich die Nack>- ridjt, welcher Verein z u m engeren Wettbewerb zugelassen war. >Es sind dies: Männergesang verein „Concordia" «Essen- Ruhr«, Essener Männergesangverein, Männergesangverein „Sanssouci" «Essen - Rnlw), Berliner Lebrergesaiigverein, Berliner Sängervereiu „Caecilia Melodia", Posener Lehrergesangverein, Wiesbadener Mäimergesanzvcrcin, Männergesangverein „Schlegel und Eisen" lBvchum«, Potsdamer Männergesangverein, Magdeburger Männerchor, Mämrergesangverein „Concordia" lAaclfenh Barmer Sängerchor, Männergesaugverein „Liedertasel" i^Oi. Glabbach), und selbstverständlich der Kölner Männergesangpcrein. Wenige Minuten später erschien der „Stund en ch 0 r", der durch Vertrauensmänner beit Vereinen übermittelt würde. Diese wurden bann in verschiedene Lokale der Stadt geleitet, wo die Einübung des Clwres begann. Inzwischen waren in der Kaiserloge die 21 Ehrenpreise für das eängerfeft zur Aufstellung gelangt. Tie goldenen und silbernen Gefäße erregten im Verein mit der Kaiserkette das höckrste Interesse des Publikums. Von den nicht in die engere Wähl gekommenen Vereinen wurden für Trostpreise bestimmt: Sängervereinigung Krefeld, Männerchor Duisburg, Sängerbund Duisburg, Männergesangverein Erfurt, Erkschcr Männergesangverein Berlin, Dorttmmder Männergcsangverein, Männergesangverein „Rheinland" (Koblenz), Sängerbund Solingen. Der „Stundenchor" ist ein saft durchweg in C-Dur ziemlich leichtgehendes Werk des Berliner Musikdirektors Eduard Behn, „Wanderlied" betitelt. Der recht banale Text stammt von Professor Rübe 1. Die einzelnen Vereine entledigten sich im allgemeinen ihrer Aufgabe recht wacker, doch fiel beim Magdeburger Männerckwr sein geringes Material wieder sehr auf, so daß man die Entscheidung des Kreisrichter-Kollegiums, das die vorzüglichen Offenbacher T u r n c r | ä n g e r ganz aussallen ließ, nicht verstehen kann. Sofort nach Beendigung dos Chors zogen sich die Preisrichter zum zlveiteumal^zur Berattmg zurück, während auf dem Podium die über 800 Sänger des Frankfurter Sängerbundes und die Musiker des Frankfurter Opernhauses Platz nahmen. Ferner wurden die Vorsitzenden und Dirigenten sämtlicher am Wettsingen beteiligt gewesener Vereine ersucht, sich aus das Podium zu begeben. Um 1 .5 Uhr abends erschienen die Preisrichter ivieber in der Kaiserloge. Unter ungeheurer Spannung intonierte der Frankfurter Sängerbund zunächst den Mozartschen Chor „O weile, Geist des Friedens, Schutz des Schönen!" Während die feierlichen Klänge durch den Saal schallten, marschierte das Pagenkorps nach der Sängertribüne. Gleichzeitig erschienen, ans den Seitenkiilisseu des Podiums hervorttetend, Trompeter in mittelalterlicher Tracht. Unter Fanfarenklängen betrat ein Reichs- Herold das Tirigenteiundt unb verkündete unter lautloser otille des Publikums, daß die Kaiserkette 'dem Berliner Kassel KÖLN und Oberingenieur Wolf. * Giessen Coblenz FRANKFURT Wiesbaden MAINZ Kreuznach MANNHEIM Prinz Heinrich Flug Neustadt3^ Heidelberg bald zur öffentlichen Frankfurt a. Franks u r t Prorzhei T. Tr. Adickes folgendes Telegramm gc= Stuttgart 47—00 98-00 Strassburg 96-00 45—00 70.00-73 OC 55.00—57.150 70.00—72.00 54.00—56.00 70.00—73.00 70.00—72.00 W*rn Höchste Temperatur am 7. bis 8« Mai Niedrigste ss*ln idrre und Löwen-Drogerie. Meteorologische Beobachtungen der Station Siegen. a. a. EIN VERSUCH UEBERZEUGT 112-117 105-112 97-102 Preis d-Flasche M. 2.-U.M.3 50 14,3 3,4 67-70 62-66 57—60 Vollfleischige Schweine von 80-100 kg Lebendgewicht........ Vollsleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht........ 1732. Preis für 100 Pid. Lebend- Schlachtgewicht Karlsruhe. Tie ca. 200 km lange Flugstrecke Koblenz— Karlsruhe kann durch die Bestinrmung der Oberleitung, gewisse Kontrollstellen zu überfliegen, aus 300 km verlängert werden. — Als Kontrollstellen sind in Aussicht genommen Kreuznach, Mainz, Frankfurt, Neustadt a. $?. (das auf alle Fälle überflogen wird), -Heidelberg. Färsen 104, Kälber 973, Schake 105, Schweine Tendenz: Geschäft lebhaft, Markt geräumt. Die drohende Erkältung Keibl aus oder verläuft harmloser, wenn bei Beginn der Verschleimung im ßalfe rechtzeitig ein paar Wybert.Tabletten genommen werden. Eie bringen die Heiserkeit uum Schwinden und erhalten die Stimme klar und frisch, eie sind ein unentbehrliches Hausmittel, dah diejenigen, die ihre überraschende Wirkung kennen, sie im Lause nie ausgehen lassen. Die Schachtel kostet in allen Apotheken und Drogerien 1 Mark. Niederlagen in Gießen: Pelikan-Avo- M., den 8. Mai 1913. * Dollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht........ 55.00—57.00 Kälber. Feinste Maslkälber .......... Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . . Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . Schafe. Etallmastschafe: Mastlämmer und jüngere Aiasthammel . . . Weitere Masthammel, gur genährte junge Schafe und geringere Mastlämmer...... Schweine. Wilhelm R. M., 8. Mai. Ter Kaiser hat an den das unerreichte, ärztl empf. Haarpflegemittel derParfümeric-Fabrik OodcsU Dr. Leidecker & Gie. G. m. b. H.. Godesberg a. Rh. Zn haben in allen besseren Geschäften. Niederlage in Giessen : Angefahren waren 19 Wagen mit Leu und Strolp Man notierte: Heu 7.80—8.60 Mk., Stroh (Nichtstroh) 4.20—4.60 Mk., Krumm, stroh 3,60—4,20 'V.L — Fruchtmarkt. Hafer 15,60—19,00 Aik. Alles für 100 Kilo. LandwZrtschaft. ** D i c Zentralstelle für O b st v c r w c r t u n g und O b st m a r k t - K o m i t e c in Frankfurt wird iwch im Mai mit der Vermittlung von Frühobst :Veerenobst, Kirschen usw1 beginnen. Zu diesem Zwecke wird die erste Nummer der Mitteilungen und Obstnachwcislisten in der zweiten Hälfte dieses Monats heraus - gegeben werden. In diesen Nachweislisten finden sämtliche Obst- angebotc und Nachfragen unentgeltlich Aufnahme. Jeder Obst züchter, der grossere Mengen Obst abzugel»en hat, sollte sich daher direkt au die Geschäftsstelle der Zentrale in Frankfurt, • Hochstraste, wenden und die vcrkäuslichew Mengen mitteilen. leitung festgesetzt. 3. Tag: Dsingstnwntag, den 12. Mai. Zuverlässigkeitsflug von Cassel nach Coblenz, ca. 170 km. 4. Tag: Dienstag, den 13. Mai. Ruhetag in Coblenz. 5. Tag: Mittwoch, den 14. Mai. Zuverlässigkeitsflug Coblenz— 7. , 8. Erläuteruntren: 1 Strecke dec Zuverlässigkeit!- Fluges^ Wiesbaden -Kassel, Z • Irr/sehenLandung Giessen 2. Strecke. Kassel- Coblenz 3. Strecke. Cobieni-Karkruhe Mrd evtl, durch Über Riegen von tüntnSstationenauTWO ha vertäegerx Klufk/arungsübungen: 1. Tag/Karlsruhe, Richtung Stuttgart. Ruckflug Strassburg 2 Tag. Strassburg -freiburg hier Landung Z ♦ ♦ a.) Richtung nach Sudvresten. -Freiburg bjüber Neu-Breisach nach Süd feesten - Strassburg, Erlaß des Kaisers. Frankfurt a. M., 8. Mai. Der Kaiser hat an den Oberpräsidenten der Provinz Lessen-Nassau den folgenden Erlast gerichtet: * Gelegentlich Meiner Teilnahme an dem Wettstreit deutscher Mannergesangvereine in Frankfurt a. M. und an den Fest- spielen in Wiesbaden ist mir von der Bevölkerung der beiden Städte wiederum eine austerordcirtlich freundliche dlusnahme zuteil 6. Tag: Tonnerstag, den 15. Mai. Ruhetag in Karlsruhe. 7. Tag: Freitag, den Iß. Mai. Flug Karlsruhe—Strastburg in Verbindung mit einer Aufklärungsübung bei Stuttgart und Zwischenlandung auf der Meldesammelstelle bei Pforzheim. 8. Tag: Samstag, den 17. Mai. Flug Straßburg—Freiburg- Straßburg mit einer Aufklärungsübung südlich dieser Orte und Zwischenlandungen in Freilmrg und Neubreisach. Die Oberleitung behält sich vor, Verschiebungen jeder Art dieses Programmes vorzunehmen, auch neue Ruhetage cinzulcgcn und solche aussallcn zu lassen. Märkte. ** Gießen, 8. Mai. V ich markt. Bei dem am 6 und 7. Mai abgehaltenen Markt waren anfactricbcn 1 3 2 9 S t ü d Rindvieh und 153 Schwei u e. Der nächste Mavtt findet voraussichtlich am 21. und 22. Mai statt. fc. Frankfurt a.M. Viehhof-Markt beri ch l vom 8. Ma'. Auftrieb: Rinder 175, darunter Ochsen 70, Bullen 1, Kühe und vermischte». * Tie Hundepeitsche als R ä ch e r d er Ehre. Aus S t r a tzb u r g, 7. Mai, wird gemeldet: Heute mittag tnrz nach 1 Uhr erwartete der Lehrer Hildirwin, dessen Frau der klerikale Abgeordnete Kübler, um sich an Hild- n ein zu rächcm, unter dem Schutz der Immunität in offener Sitzung der Zweiten Kammer des Landtages in der ungeheuerlichsten Weise beleidigt hatte, indem er sie der Beziehungen zu einem anderen Lehrer bezichtigte, ohne die geringsten Beweise für seine Behauptungen zu erbringen, Herrn Kübler vor dem Kolmarer Balmhof, um ihn zur Rede zu stellen. Hildwein Jjattc von ihm tzienugtuung verlangt, die ihm dieser, sich hinter der Immunität ver- schanzend, nicht gab. .Hildwein trat aus den Abgeordneten zu, Iler nach Straßburg fahren wollte, und stellte sich vor. Zm selben Augenblick griff, der Straßburger Post zufolge, Kübler in die Tasche und zog einen Revolver hervor, den er .Hildwein entgegenhielt. Dieser war ihm jedoch zuvor- gelommen und schlng auf ihn mit einer Hundepeitsche ein. Kübler versuchte mehrmals den Revolver loszudrücken, dieser versagte aber. Tic Tochter Küblers und der in der Nähe stehende Lehrer Mester sielen Kübler in den Arm, um ein Unglück zu verhüten. Es entstand ein großer Menschen- auslauf. Die ebenfalls herbeieilenden Kutscher hielten den Lehrer Meyer für den Angreifer und schlugen auf ihn ein. Wie wir hören, l>at sich Lehrer Hildwein sofort zur Staatsanwaltschaft begeben und Anzeige gegen sich erstattet. kf. Ter P sing st streik de v Bäcke r. P ans wird der i'finqfttage nicht froh werden; denn, wenn ihm auch gcrabc (eine Hungersnot bevorsteht, fo kann es doch leicht kommen, das; die Pariser zu Psingfien ohne Brot fein werden. Tas Syndikat der Bäcker hat nämlich tückischer Weife gerade für die Pfingsttage einen Generalstreik organisiert, und aller Poraussicht nach wird dieser Streik, da die Vorbereitungen glänzend tu Szene gefetzt sind, mit all feinen Schrecken von Italien geben. Bon Samstagmorgen an wird kein Pariser Bäckergefelle mehr Brot backen, und da das Syndikat für die Streikenden für die Taner des Ausstandes in ausreichender Weise für Lebensmittel qcjar.it hat, jo leiden diese zum mindesten feine Not. Andererseits machen aber die Bäckermeister jetzt schon die verzweifeluen 'Anstrengungen. Ersaiz herbei- zuschassen, und Optimisten unter ihnen hassen sogar den Streik auch ohne Zuhilfeziehung von Mililärbäckern zunichte machen zu können. * Gegen d i e wilden I o u r n a l i st e n will der Gouverneur von Illinois in Nordamerika mit einer Gesetzes- Vorlage vorgehen. Jeder Zeitungsschreiber soll in Zukunft ein besonderes Diplom besitzen. Ter Reporter i'oü eine vierjährige Lehrzeit durchmachen, nad)!>ent er sich einem Staatsexamen über Kenntnisse und moralischen Charakter unterzogen hat. 'Nach dieser Vorlage soll jeder Zeitungsschreiber, der ohne vorherige^ Ablegung eines solchen Samens, redaktionell tätig ist, eine Strafe von i—5 Dollars erhalten. Die Verleger, welche solche Journalisten einstellen, werden gleichfalls bestraft. — Wir glauben ja nicht, daß diese Maßnahmen praltifch durchführbar sind: eine schärsere Kontrolle gewisser Neuigkeitsjäger, denen es aus die Richtigkeit weniger aukomml, wäre auch bei uns ganz angebracht. Ebenfalls kann jeder Käuscr seinen Bcdars aufgeben. Tre Mitteilungen können am 1. Juli durch jede Postanstalt, gegen eine geringe Vergütigung, bezogen iverden. Tie Zentralstelle, die von staatlichen und Gemeindebehörden unterstützt wird, wird in diesem Jahre mit Hilse der beteiligten Landwirtschastskammern wesentlich ausgebaut werden. Tie Geschastsleitung hat ein Beamter der Landwirtschaftskammer für den Regierungsbezirk Wiesbaden. prinz-heinrich-Zlug. Das Programm zum Prinz - Heinrich - Flug ist soeben erschienen und enthält alle für die Besucher wissenswerten Mitteilungen in klarer und übersichtlicher Anordnung. Auch aus dem Programm geht hervor, das; eS sich um eine ernfte nationale Sache von hervorragender Bedeutung handelt, denn im Prinz Heinrich-Flug soll unser deutsches Flugwesen auf seine Leistungsfähigkeit und Tüchtigkeit geprüft werden. Damit der Wert des Flugwesens in immer weitere Kreise getragen werde, haben wir auch in einer ganzen Reihe von Aussätzen und Hinweisen oie gute Lache unterstützt und tets wieder auf die große Bedeutung des Rundfluges hingewiesen. Dabei sind wir hier in Gießen noch besonders günstig bedacht, weil von den 24 Fliegern voraussichtlich alle die erste Etappe erreichen werden. Absonderlichkeit ei erwähnt, daß es kein Flugzeug Nr. 13 gibt. — Im olgenden geben wir unseren Lesern eine Skizze des gesamten Fluges, die alle wesentlichen Punkte enthält und eine gute llebersicht ermöglicht. Der Maßstab und die Erläuterungen sind aus der Skizze selbst ersichtlich. Von einem kaiserlichen Automobil getötet. Wiesbaden, 8. Mai. Als der Kaiser heute abend im Automobil von Frankfurt nach Wiesbaden zurückkehrte und in Wiesbaden einfuhr, ereignete sich ein tödlicher Unfall. An der Ecke der Frankfurter und Humboldtstraße schob ein Radfahrer in dem Moment, als die kaiserlichen Autos die Straße passierten, fein Rad durch das spalierbildende Publikum. Ter E h a n s s e u r des dritten kaiserlichen Autos bremste so stark, daß der Diener vom Sitz geschleudert wurde und das Hinterteil des AutoS den 12 Jahre alten Sohn des Viktualienhändlers Rutz -..ns der Mbrechtstraße so unglücklich gegen eine Plakatstange giwtschle, daß er bald nach seiner Einlieferung in das St. Foseph-Spital starb. * Tie letzte Festvorstellung. w. Wiesbaden, 8. Mai. Ms letzte der Fcstvorstel- l un gen im Königlickneu Später wurde heute abend Webers „Freischütz" in her Wiesbadener Neueinrichtung Hinter der Leitung des Kapellmeisters Prof. Mannstaedt gegeben. Ten Max fang Herr Kirck Hoff-Berlin, den Kaspar Herr Bohnen, die Agatl-e Frau Schmidt, das Aenncheii Frau Hans-Zövfl. Seine Majestät der Kaiser wohnte der sehr gelungenen Vorstellung in bei1 Hosloge bei, in der auch die Okneraloberften v. Kessel und von Plessen, Generaladjutant Graf Hülscn-Haeseler, - Intendant von Mutzenbeckrer und andere Herren der Umgebung Platz genommen hatten. Der Kaiser reiste um 10.40 Uhr unter großen Kundgebungen des Publikums nach Wildpark ab. geworden. Die herzlichen Huldigungen und Kundgebungen- von alt und jungg haben Mich erneut erkennen lassen, welches Matz von Anhänglichkeit und Zuneigung Mir in diesem schönen Teil der Monarchie entgegengebracht wird. Die hier verlebten Tage reihen sich den bedeutungsvollen patriotischen Gedenkfeiern dieses Jahres würdig ein und werden Mir mit ihren erhebenden Eindrücken unvergessen bleiben. Ich möchte nicht aus der Provinz scheiden, ohne ihrer Bevölkerung für alle Mir erwiesenen Freundlichkeiten und den Behörden, besonders auch den Exekutwbeamten für die treue Erfüllung ihrer oft schweren Dienstpflicht Meinen wärmsten Dank zu sagen. Ich ersuche Sie, diesen Erlaß als- Kenntnis zu bringen. / M—--ä freiburg /7Zz 8 o y n w « s> Oberbürgermeister -. ------- Y _ - liditet: Unter dem erhebenden Eindruck des diesiähngen Wettstreits deutscher Männergesangvereine in der prächtigen Festhalle der Stadt Frankfurt geh' u ,ch gern ihres früheren Oberhauptes, dessen verdienstvollem, großzügigem Wirken wir die ausgezeichnete Kunststätte zu verdanken haben. Ich bedauere sehr, daß Ihr Gesundheitszustand Sie diesmal von den Festlichkeiten fernhält, und sende Ihnen meinen herzlichsten Gruß und wärmste Wünsche für baldige Genesung. * Wilhelm R. Uepöägen Haarwuchs gesunden, schuppenfreien Haarboden schafft Lin Zeuge, Fabrikant Heinrich T e m p a l, berichtet über die Sektgelage in Nieder-Modau, die Pallmann bei Krrckr- weihen veranstaltet habe. 'Ts sei dabei oft sehr lustig zugegangen. Auch der Opernsänger Speemann aus Darmstadt war_ein häufiger Gast in Nieder-Modau. Tie Witwe des Bürgermeisters Roßmann macht unwesentliche Angaben. Ter Win Johann Blumenfchein war Zeuge, wie Beck einmal aus der Kalb' einen Betrag entnommen hatte. Er bemerkt aber, daß Beck sich auch eine Notiz gemacht habe. Ter Polizeidiener ö_c i n r i (!) Metzer III. war dabei, als Roßmann und Aham in -streit gerieten. Roßmann warf dem Mam vor, daß er seinen -Roßmanns) Namen gefälscht habe. Der Sohn des Angellagten A d ajn mad't von dem Recht der Zengnisverweigerung Gebrauch, bezug aus Beck macht er einige Angaben wegen der von Beck getältzhten Ouittung. Nacksdem nock'mals der Zeuge Neff, der schon mehrmals vernommen lourde, gehört woroen war, ivenbct itdi die Verhandlung wieder der Anklage gegen Fsaal zu. Wie gestern so bestreitet Isaak audj heute wieder, die Verbindung Pallmanu Nieder-Modau näher gekannt zu haben. Ts werden aber eine ganze Reihe sehr belastender Briese verlesen. Schluß der heutigen Sitzung 1 Uhr. Fortsetzung morgen 8V2 Uhr. __ Lchreigesangverein zugefprochen worden sei. Nachdem d:r Herold abgetreten war, nzurben die Dirigenten und Vorsitzenden der Vereine aufgenifen und von den Pagen in die Kaiserloge geleitet. Dort legte der Kaiser dem Vorsitzenden des Berliner Lehrergesangvereins Adoli Zisfel die Kette um den Hals, während er oem Dirigenten Prosessor Schmidt seine Glückwünsche aus- sprach. AuS den Händen der kaiserlichen Schwester, der Priit- 4cffin Friedrich Karl von Hessen, nahmen die übrigen Vorstände die ihnen zugesallenen Ehren- und Trostpreise in Empfang, -ter Kaiser hal überdies für jeden an dem Wettsingen beteiligten Verein eine Erinnerungsmedaille gestiftet. Den er ft en Ehrenpreis erhielt der Kölner Mannergesangverein, dem also zum zweiten Male von den Berlinern die Kaiscrkette entrissen loorden ist. ... Der zweite Ehrenpreis fiel an die Essener „Konkordia", der dritte an den Essener Männergesangverein. Es folgten dann der Reihe nach der Wiesbadener Männergesangverein, die Liedertafel iM.-Gladbach), „Schlegel und Eilen' iBochum), der Potsdcaner Männergesangverein, der Männer- gesangverein „Sansjauci" Essen-Ruhr', die „Konkordia" lAachen), der Posener Lehrergesangverein, der Sängerverein „Caecina Me- lobia" (Berlin), der Barmer Sängerchor und der Magdeburger Männerchor. z v Tie Reihensolge der Tvostpreise lautet: Sängerbund Kreield, Trierischer Gesangverein, Männergesangverein Duisburger Lan- gerbunb, Ersurter Männergesangverein, Erkscher Männergesangverein (Berlin', Männergesangverein Dortmund, Männergelangverein „Rheinland" 'Koblenzi, Sängerbund Solingen, ^änger- bunb Duisburg, Sängerchor des Turnvereins Ossenbach. Dieses a m t l i ch berichtigte Ergebnis, durch das die Ossenbach er Sänger doch noch mit einem Preist bedacht wurden, wurde mit besonders demonstrativem Bet - * Hierauf taig der Frankfurter Sängerbund den Chor „Mil Gott für Kaiser und Reich" von Karl Werding vor. Der Oberbürgermeister von Frankfurt dankte im Namen des Kaisers und des Ausschusses den Vereinen und endete mit einem dreifachen Hoch auf den Kaiser. Der Kaiser sprach sodann noch nie Preisrichter und schenkte aud) jedem der Pagen sein Bild mit Unterschrift. Nachdem er sich von den Herren des Ausschusses dankend verabschiedet hatte, fuhr er um 5' Uhr unter Faniaren- klängen und Hochrufen des Publikums nach Wiesbaden zurück. * OrdknSauszeichnnngeu. Frankfurt a. M., 8. Mai. Der Kaiser bat aus Anlaß des Gesangwettstreit.es eine Reihe von OrdeitSauszeichnungen verliehen. U. a. erhielten den Roten Adlerorden 2. Klasse mit Eichenlaub Bürgermeister a. D. Geh. Reg.-Rat Tr. Adols Varren- trapp; den Roten Adlerorden 3. Klasse mit Schleife Oberbürgermeister Voigt-Fraulsurt a. M., Geh. Kommerzienrat Richard ii. Passavant: den Roten Adlerorden 4. Klasse Stadtral Konrad Binding, Kommerzienrat ^Eduard Beit v. Speier, Stadtrat Prof. Dr. .Heinrich Bleicher, Polizeirat Dau, Stadtrat Tr. Woell: den Kronenorden 3. Klasse Kommerziellrat iLrust Ladeirburg, Rentner Karl Klotz: den Zronenorden 4. Klasse Polizeiinspektor Krum- now, Subdireltvr F. 'Krmpfrad, Polizeisekretär Rechuungsrat Roitzsch, Regier ungsasseslor Freiherr v, Schuckmann, Oberstadt- sekretär Heydler, Prokurist Karl Wald, Polizeikdmmissar Naggatz Vie Nieder-Modauer Genoffenschastrkrise. bs. Darmstadt, 8. Mai. Zu dem Prozeß gegen 'Adam und Genossen wurden heute loicbcr eine Reihe von Mitgliedern des Spar- und .Kreditveveins vernommen. Bor Eintritt in die Zeugenvernehmung aber wird darüber verhandelt, ob man einem vorliegenden Antrag des Verteidigers NeuschässtrS auf oorlä ufige Haftentlassung des Beck stattgeben solle, da Beck herzkrank sei. Der Staats- anmalt erklärt, daß er nichts dagegen einzuwenden hätte, wenn auch Beck durch sein Verhatten das eigentlich nickst verdient habe. Das Gericht beschließt nach kurzer Beratting, die vorläufige Haft- entlaisung Bocks zu verfügen. Auch die Verteidigung Ihrigs Ijat einen Antrag zu stellen und zwar bittet fie, den Sachverständigen Regierungsrat B a st i a n schon jetzt zu hören, was die weitere BewciSausnalmre wesentlich abkürzen würde. Reg.-Rat Bastian erflärt sich bereit, das Urteil zu jeder Zeit zu erstatten. Das Gkrirbt schlägt deslwlb vor, den Sacklverständigen nach dem Pfingstfest um »Erstattung seines Gut acksteus zu bitten. 1. Tag: Samstag, den 10. Mai: Vorprüfung der nicht der Heeresverwaltung gehörigen Flugzeuge. 2. Tag: Pfingstsonntag, den 11. Mai. Zuverlüssigkeitsslug Wiesbaden—Cassel mit einer Zwischenlanduirg in Gießen. (Entfernung Wiesbaden—Gießen ca. 65 km, Gießen— Cassel ca. 100 km). Tie Tauer des Aufenthalts in Gießen wird beim Start in Wiesbaden durch die Ober- Vollsleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht........ 55.00—57.00 lo. Wiesbaden, 8. Mai. Heu- und Strohmarkt. K Karlsruhe Mai 101: Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke (Brab btt Bewölkung in Zehntel der sichlb £'immel5fl. Wetter 8.' 2” 7446 13,0 5,9 53 ENE 4 3 Sonnenscheui a sr ao 744,8 87 65 78 EXE 2 1 Heiter.Hinnnel 9. 7U 744,6 7,9 6,5 82 NE 2 0 Sonnenschein FriedrichTeipel ■ Giessen Markt 16 Markt 16 Trikotagen Üebervorteilung. Poröse Hemden großer Posten Hosen H liessen Bahnhofstr. 29. Bahnhofstr. 29. Knüpftncot Sicheln 2961 Tagespreisen 2839 Wetzsteine 98-« 47—00 ss-l" WM« Fenster Carl Horn,Marktstr.28 % Mitglied des Vereins ehemaliger 116 er &7, 2*' Wter L Stadt. 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Das Prämiierungsgeschäft wird von dem Landwirtschaftskammerausschuß sür Oberhessen und der Stadt Schotten gemeinsam ausgeübt. Die vom Landwirtschaftskammerausschuß gestifteten Preise (170 Mark) werden nur au eingetragene Vogelsberger Bullen und Saaner Ziegen vergeben. Auf dem Markt finden unentgeltliche Körungen für den Kreis und das Herdbuch statt. Beginn der Prämiierung vormittags 8!/2 Uhr, Preisverteilung mittags 1 Uhr. Verlosung von 10 lebenden und 190 anderen Gewinnen 2 Uhr nachmittags auf dem Marktplatz. Lose ä 1 Mark sind bei Herrn A. Konrad-Hungen Ml haben. Die zur Verlosung kommenden lebenden Gewinne werden auf dem Markt angckauft. v", Konzert und Tanzmusik auf dem Marktplatz ?tr MrktanUW. Garten dihiger und beste keimfähige Sämereien RauniwachN und Itast empfiehlt (2231 Central Drogerie Kmil Karn, ScHinlsir. SimrgeE JÄ. 2943] Chr. Pfei (Ter, Schissenbcrger Weg 30. Wenn Sie Geld, sparen wollen dann decken Sie Ihren Pfingstbedarf in SCHUHWAREN bei uns. 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Mai, nachmitt. 3 Uhr, in Assenheim statt. 3139 nach langem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden im Alter von 18 Jahren zu sich zu nehmen. Eiskellerei und A Bier • Handlung Telephon 581 Im Namen der Hinterbliebenen: Heinrich Mack I. Ab 1. Mai gehen meine Eiswagen regelmäßig und empfehle ich kristallklares Natur sowie Kunst- Eis im Monats- und Saison - Abonnement zu billigen Preisen. — Abonnement kann zu jeder Zeit Lln< Die trauernden Hinterbliebenen: Eberhard Dori n. Kinder. Mandeimikh- PfcL90Pfg. Der Vorstand. I. A.: G. Chr. Schmidt. Ächtung! Achtung! Morgen Samstag verkaufe ich nochmals im „Felsen- kcUer" alle Waren zum Preise wie heute angegeben. geziemend in Kenntnis zu setzen Die Beerdigung findet am Samstag, den IO. Mai, nachmittags 3 Uhr, in Assenheim statt. "Wir erfüllen hiermit die traurige Bflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben unseres lieben. Steinbach, den 8. Mai 1913. Die Beerdigung findet am 1. Pfingstfeiertag, nachmittags 3 Uhr, in Kleesamen Grassamen Dickwurzsamen Zuckerriibensani. 4-emüsesamen Blumensamen kauft man am vorteilhaftesten bei Robert Stuhl Neustadt 23. IW* Rabattmarken. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Ludwig Bittendorf. Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unser lieber Neffe Georg Schmidt heute morgen sanft entschlafen ist. Heinrich Schmidt und Frau. «tnkmiliunnilminmuunmummimtnitmmniimllmnnunmlmummumnnnttntlliminmmmiimmummmmminnulimuummie T odes-Mnzeige Gestern nacht verschied nach kurzem Leiden meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter Frau Katharina Dort geb. Bräuning im 66. Lebensjahre. T ödes-Anzeige Heute abend 8 Uhr entschlief sanft nach schwerem Leiden meine gute Frau, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester und Tante Frau Katharine Mack geb. Balser im 68. Lebensjahre. 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Fr. 86.50 86.40 86.40 85.80 Dividende 4 dis iucl. Ser. 52 . 4 M. do. do. Kommunal (5crjit.il unk. 1909 4 S. 401-470 unk. b. 1913 Industrie-Aktien. Printer Hör/e. Eifenbahn-Renten-Bk. do. r. 102 2 Aieiuinger Hyp. 4 Preuß. Hypotheken-Akt.-Bk. auf 80°/, abg. do. Hyp. B. Zf. kündb. ab 1905 176.75 S. 19 unk. b. . Tlr. 100 Tlr. 60 I do. abgest. 807 do. 16 u. 17 unk. 1910 Ser. 6 unk. b. Scr. 7 unk. b. 1913 Höchst. .625— 4 4 ab 1905 ab 1907 unk. uuk. unk. unk, unk. 1888 1897 1902 1907 72.50 87.70 do. do. ab 1901 1914 . b. b. amort. Rente v. 1894 amort. Rente v. 1898 M.1000 M. 1000 176.50 208.50 148.50 do. do. v. 1889 v. 1891 500 600 400 400 400 500 200 1909 1911 3 47. 3 3 ab 1902 ab 1908 ab 1906 95.80 86.60 37, 4 v. v. 1905 1942 4 4 4 4 4 v. 1875 v. 1900 Ser. Ser. Ser. Scr. 5.86 9 6.25 147.— 129.60 183.10 133.25 115.25 117.30 5 5 5 47, 47. 4 37. 3 4 0 5 3 4 4 4 4 4 4 4 4 G. '. S. v. v. v. 1889 v. 1891 1909 1912 1914 1915 1912 1914 86.— 87.80 4 47- Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 95.50 96.50 3 4 4 do. do. do. do. do. 86.50 96.80 37. do. 37. boi 116.40 248.80 113.26 115.40 184.30 87— 90.10 4 4 4 4 4 4 4 5 4 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 500 500 500 500 4 4 4 4 4 4: 246— 132.50 156.30 Gotthardbahn. Jtal. Mittelmeec , Anatol. Eisenb. , Prince Henri . . Prag-Du; St. Akt. 4 5 4 4 133.20 191.- 132— M. ö-fl. 53.90 53.70 101.80 100.50 J59.60 74.20 97.70 97.70 85.90 97.70 97.70 85-90 91.50 91.50 92.- 87.40 87.— 85— 86.50 v. 1901 kündb. v. 1883 abgest. v. 1895 kündb. do. Hyp.-Akt.-Bk. M.600/12M Rhein. Kreditbk. W.600/1000/1200 kündb. ab 1901. kündb. ab 1902 . lündb. ab 1908« unk. b. 1910 . 86.80 83.— 18 . 20 . 12, 13 la Alzey v. 1899 unk. b. 1912 Aschaffenburg v. 1888 85.70 86.30 4 Türken Bagdad-Bahn . . 4 U ngarische Gold-Rente 2025c 101.20 95.— 96.— 99.— 92.50 ab ab ab 191 6.49 9 6.50 kündb. ab 1906 unk. b. 1914. do. do. do. do. 600/1200 M. 1000 . M. 600 ö. fl. 200 ö. fl. 200 ö. fl. 200 600/1200 j.fl,350 do. do. do. do 4 37.t ronvert. v. 1891 Lit. H v. 1897 v. 1902 amort. ab 1907 v. 1905 amort. ab 1910 95.60 95.60 d. ff 200 r.s<. 260 Al. 1200 Tlr. 200 80.40 85.80 82.90 73.80 M. 600/1200 M. 600/1200 v. 1901 kündb. v. 1887/89 . v. 1896 kündb. v. 1903 unk. b. Rbl. Lire Pf. 84.60 96.40 86.50 do. do. u. S. 18 . unk. b. 1912 294.50 164.60 111.50 111.50 98.- do. i Psdbr. do. do. do. do. da. do. do. do. unk. b. 1911 Kommunal. 61.90 72.60 75.90 v. 1901 kündb. ab 1906 v. 1888 v. 1895 .... v. 1898 lündb. ab 1903 1905 159.75 28— 3 4 27, v. 1903. v. 1896 . abgest. Lit. J v. 1884 . v. 1886 u. 88. . . . v. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 . M. Tlr. M. Fr. 37, 87, 3V, 37, 87.20 87.20 87.20 87.20 95.90 88— 87.— 5 5 4 4 37. 6 47. 57c do. do. Fr- an. 1907 1912 1893 1896 1897 1903 1905 do. v. 1902 unk. b. 1910 do. v. 1896 667.— 345— 121.— do. do. do, do. do. do. do. do. do. 62.50 65.70 10.40 88.50 100.— 88.20 255— 147.40 131.20 197— 123.25 149.20 111. .0 12840 193— 114.50 179— Lercmsbank . TiSkonto-Gesellschaft TreSduer Bank. . 77.80 98.70 97.75 81.75 85.— 73.75 76.90 98.50 93.60 85.10 85— i. G. i. G. i. G. 99.40 90.80 71.40 74.40 98.20 95.10 96— 96— 96— 89.50 86.50 86.50 do. do. do. do. do. do. do. 67, 12% 57, 6 10 87, Lire 100*— o.sl. 87*30 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 43 unk. b. 1913 , 46 lündb. ab 1908 47 44 unk. b. 1913 . 28*30, 32 (tilgb.) . 45 (tilgb.) . . . Rjasan Koslow steucrfr. gar. - < do. UralSk steuerfr. gar. 404/2020 Mannheim do. do. do. do. ausländischer Transport- Anstalten. 3 31/, 3*4 b7 W f/. 3i/, &7 Oest.-Ung.StaaSb. Oest.Südb.(Lomb.j 2. 1901 kündb. ob 1906 . abgest. . v. 1887 v. 1891 abgest. v. 1896 v. 1898 v. 1902 Ser. H kündb. ab 1907 37, 37? 4 4 4 4 4 37, 37, 37. 37, 31/ Kreuznach tu 1888 u. 1898, 31/ Lahr v. 1889 .... 37, do. v. 1902 .... 3 7, Limburg abgest.. . . . 3v Ludwigshafen tu 1896 . t1' ...... do. do. do. 11 7 “k 77, 10 l/u 7 8 6 7 9 77 3 8 107, 87* 77, 7 7 do. do. do. do. do. do. do. da do. do. do. do. do. do. do. do. do. Ser. 10 86— 86— 98.— 86,60 4 4 37, 37, 3V, 37, 37, rz- % 4 T'- 4 4 91.75 94.75 94.75 86— 86— do. do. do. do. do. 86.80 76.50 86.70 76.75 97.80 89— 86.30 do. do. do. do. do. do. do. Worms do. do. do. 37, 0 rz- 3 4 37, 3 4 4 37, r- 3 4 37, 37, 37. 3 v. 1903 kündb. ab 1903 1899*1901 1902 unk. b. 1913 . . 1903 kündb.* ab 1908* * 1879 1900 kündb. ab 1906 . 1891/92 (abgest) . . . 1898 1902 lündb. ab 1908 . 1905 87, Frk. HyP.-Bk. Ser. 19 37, do. do. Kommunal Ser. 1 unk. 1910 4 47, 47, 4 4 4 4 37, 4% 123.50 81— 175.50 115-50 118.50 117.60 170— 115— 191— Gill 9.50 569.75 116.50 255.25 484— 8. ff. M. I — ö. fl. 100.50 Sächsische Rente . Württemba. v. 1907 S. 22 S 25 S. 27 S. 28 S.26 6. 17 S. 24 do. do. do. do. do. do S. do. S. do, S. do. S. do. S. do. S. do. do. do. do. do. do. do. Brünn-Rs. 72 fff. StaatSb. v. 83 „ I—VIII Em. , IX Em. „ v. 1885 „ (ErgänzgS.'R.) „ v. 1895 fff. i. G. Memmgec Präm. Pfaudbr. Oestcrr. v. 1860 . . Oldenburger. . , , Russische v. 1864 . . vlufsische v. 1866 . Lons. E. B. Ser. I u. H 89 Golb*Anl. Em. III v. 1890 . StaatL-Rente v. 1898 do. v. 1902 steuerfr. Gvld-Anl. v. 1894 steuerfr. . 4 37. 37. ... ... 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 37, Südd. Eiscnbahn'Ges. Darmstadt. . . 37, do. do. do. v. 1904 Luß. E.-B. i. G. innere v. 1888. äußere Golb*Anl< do. do. Bank-Aktien. ReichSbank . . 'M. 1000/3000 Frankfurter Bank . . M. 1000 Badische Bank . . . Tlr. 100 Heidelberg do. do. do. Westd. Bbkr. Hyp. (Köln) S.3 kündb. 1905 do. do. do. Ser. 4 kündb. 1906 Südd. Boden Kr. S.53 u. 54 küadb. 1906 <7, 47, Eisenb. Rentenbaar Nassauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. u. L. do. do. „ M. N. P. . . Casseler LandeS-Lreditanst. unk. . . steuerfr. gar. . Warscki.'Wicn. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 do. 98 unk. 1909 stfr. gar. do. 1901 uncv. b. 1915 stf. g. do. Südwcst stfr. gar. 408/2040 . . Tlr. 100 136. . . ö. ff. 500 . . Tlr. 401 alt. K. Rbl. 100 alt. K. 9tbL 100 i.-St. Ser. Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. kündb. lündb. Staatl. oder provinzk al-garaut. Landes-Hyp. Baak Ser. 12—13 , 4% Grf. Henckel Hgv. Dann. r.L 105V.84 4 Fürstl. SolmS-BraunfelS v. 1880 . 37, do. do. v. 1886 . 37. Gräff. SolmS-Laubach abgest. . . 87k, d°. 3 dv. Fr. 101.10 87.70 Rudolf .... „ i do. (Salzkgtb.) fff. i. G. Rhein. Hyp.-Bank Schasshauf. Bankver. . Südd. Bodenlredit-Bank Ungar. Kreditbank . , Untonbank (Wien) . . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt. do. BereiuSbank do. v.1887,91,93,99 s do. v. 1886,97,1902 1899 ! do do. Franz-Josef Kaschau-Odrb. Bukarest v. 1884 conv. do. tu 1888 conö, do. v. 1895 . . Ungar.-Galizische. fff. i. S 4 Borarlberg . . M t 271(( Jtal.stl.gar. E.B.Ser. A-E.i,®. 4 Jtal. Mittelmeec steuerfr. i. G. do. v. 190s . .... Mexik. amort. innere Ser. I—IV . Pes. do. cons. äußere v. 1899 steuerfr. Lstr. do. cons. innere ..... Pes. Bayr. Hyp.- u. Wechselst!, s. ff. 500 Berliner Handelsg. . M. 500/1000 Hyp.-Bl. Lit. A Ak. 1000 do. Lit. B M. 1000 Pfandbriefe. Derl. Hyp -Bk. (vr. Pommr.) abgest. 807. Staats-Anleihen. a. Deutsche. 31/, Deutsche Reichs-Anleihe < . . . 3 do. do. . . . . 3'/ !kütn.Mtudeiter . 3'/,Lübec1cr v. 1863 2%Lütttcher v. 1853 Madrtder abgest. Salonique-Coustant. Jouction . . do. Dionastir . . 2020/4040 37, Preußische CvnsolS ..... . do. do. Badische Anleihe v. 1901 unt. 1909 do. von 1892 u. 94 . . tu 1888 . . v. 1898 kündb v. 1903 kündb v. 1901 Ser. I kündb 37,Hambg. Hyp.«Bk. Ser. 1—190 u. 301-310 Ser.311-350 uuk. b. 1913 Mainz v. 1900 unk. b. 1910 . abgest. 1878 u. 83 . . Hessische St.-Anl. v. do. v. 1906 . . Provinzial- und Communab Obligationen. 37, 37, 4 27, Stuhtrveißcltd.-Raab-Graz . . ö.ff 150 27, do. ’ do. ex. A. Sch. . ö. fl. 150 do. Anrechtscheine .... ff. 37, 3% ... 3% Karlsruhe v. 1902 kündb. ast 1907 do. L P 6.1898 lündb. ab 1908 Jnvest-Anl..... do. do. Ser. 2 u. 3 lünstd. ast 1925 do. v. 1898 Darmst. abg. v. 79 Lit. U il 81 Lit. A u.V v. 1888 u. 1894 . . . 31/ Schwedische v. 1880 abgest. do. v. 1890 . . do. do. Eisenwerke Lollar r. 102 ... Elettr. Werk Hombuca r. 103. . D. Atlant Telegraf .... Franken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 Neue Boden r. 102 do. do. r. 101 ..’*.’ Ung. Lokalbahn Serie I r. 105 do. do. Serie II r. 102 2*/10 Livornes. Lit. C. D. 0. D/2 500 4 Sard. Sec. stfr. gar. I u. II 3'/, Gotthardbahn 3'), Jura-Simplon v. 1894 . 4 Schweiz. Central v. 1880 . Frk. Hyp.-Kred.-Ber. S. 15-19,21-27,31,34,35-39-42 4 Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 . . 4 Freiburg i. B. v. 1900 lündb. ab 1905 37, ‘ 1 - n 37, 4 Fulda 4 Gießen 4 37, Mep v. 1903 unk. b. 1912 . . . M. 4 München v. 1900/01 unk. b. 1910/11 . Nürnberg. BereiuSbk. M. 300/1200 - - - - ' Kr. 1400 37, 37 37 37. 37. 41,; 37, 37. 37, 37, 3^ 4 37. 3 Span. auSl. Rente v. 1882 abgest. 47, Türk.-Egypt. Tribut Türken v. 1890 <7, 47, do. tu 1898 4 Kopenhag. v. 1901 unk. 1911 2043c 37. ‘ Braunschweig. LandeS-E.-B. II E . . do. do. I E abgest. . do. do. IIIE unt. b. 1905 v. 1904 untilgb. b. . Trier tu 1901 kündb. ab 1906 do. BreSl. DiSkontostank Mk. 600/1200 Eommerz.u.DiSkonto-Bank M. IOiO Tarmstädter Bank . . 'Di. luOu Banks. Handeln. Industrie) Deutsche Bk. S.I-X M. 600/1200 Effekt.- u. Wechselb. Tlr. 100 - ' . . M.600 ?74 .... 4 AugSbnrg v. 1901 unk. b. 1908 . . 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 kündb. ab 1903 87» Bamberg v. 1888 ...... 3'/, Berlin v. 1886/92 Bingen v. 1901 kündb. ab 1906 , do. tu 1895 Bayr. E.-B.-Aiü. unt. st. 1906 . . . do. E.-B. u. Allg. Anl do. Landeskultnr-Rrntc do E.-B.-Anl. Bremer St.-Anl. v. 1888, 92, 99 . do. do. v. 1896 unt. 1912 . do. do. v. 1902 mit. b. 1912 Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 u. 2 . Ser. 5 unt, b. Frants. Hypothek.-Bank do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 Mitleid. Bdkr. (Greiz) Au.L.M.1000 Rheinprovinz AuSg 20 11.21 unt. b. 1902 do. ff 22 u. 23 . . ; . 37; do. „ 10, 12-16, 24-26,29 37, Hess. Provinz Osterhessen 37, do. do. Starkenburg .... 37, Frankfurt a. Dl. Lit. N u. Q abgest. Frk. Hyp.-Bk. Sei. 14 . Ser. " Bochumer Guß ,i 221.90 Buderus Elfen . uz,— Concordla Bergb. 327.30 Dt Luxemst. Bg>v. 165.90 Elektr.Lichtu.Kraft । 130.10 Eschweilcr Bcrgiv. 215.25 AugSburgec Braunschweig .... Flnnländisch: . . . Freiburger . . , , Genua . Mailander . ... Mailänder Meininger Ocstr. v. 1864 . . . . , Oestr Kredit v. 1858 . . , RudolfS-Stiftuug . . - Türkischs do. .... Ultimo. Ungar. Staats . . . . . Bruetiauer . « . - - . Rhein. HYP. Mannheim kündb. ab do. kündb. ast do Bk. S. 18 kündb.ab. 1908 Ausländische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 St. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . 4 do 87, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 3 Serb. amort. . 1895 (405) . . . Lamburoer St.-Anl. amrt.!900u. 1909 . V . u « 1 qcp7 01 n*> no Würzburg v. 1899 unk. do. v. 1903 unk. 47, Landw. Kreditbank Pfandstr. T-V do. do. Lit. N-P. . . . 4 do. 37 do. 4 Stuttgart 37a do. do. Ser.311-350 uuk.b. 1913 47, Mecklb. Hyp. tu Wbk. Ser. I verl. ü 125 do. do. Ser. 3 abgest do. priv. v. 1903 st euerfr. do. conv. unif. tu 1903. 1887 fff. gar. . . . i. S. 200/1000 v. 1889 i. S. . . Verzinsliche 4 Badische Prämien Serie H . 5 Donau-Regulierung . 37, Gothaer Präm. Pfandstr. I . 37, do. bo. n 3 Hamburger v. 1866 . . , 3 voüändlfche Komm. v. 1871 47, Chile Gold-Anl. v. 1889 . . . 6 Chinesische StaatS-Anl. v. 1895. 5 do. do. v. 1896. 47, do. do. v. 1898. 4 Egyptische unifizierte. . . . 37, do. privil 3 do. garantierte . . . 47, Japaner Ser. II v. 1905 . . 38/io Neapel staatl. gar. 4 Stockholm v. 1880 3'/, Neustadt a. d. H. v. 1889 . . «7, do. 4 Nürnberg do. do. do. Offenbach do. do. do. dc. do. Hambg. Hyp.-Bk. S. 144-^40 kündb.abl905 do. do. S. 341-400 unk. b.1910 do. do. do. v. 91 do. v. 97 do. v. 1903 kündbb. 37, Gräff. SolmS-Rödelheim .... 37, Fürstl. Ysenb.u.Büd.-Birsteinv.1887 4 do. bo. -Wächtersbach u. 1884 Unverzinsliche Lose. Kursblatt des Gießener Anzeigers Sank für handel und Industrie vorn 8. Mai fOlö. Niederlassung Metzen 4 do. -------- 411 »uff. Staatsanl. v. 1905 . . 4 " do. Consvlid.-Anl. v. 1880 Gold-Anl. v. 1889 . do. do. do. do. .. -— Oest. Süd (Ä>mb.) fff. Anatolische i. G 2040c ", do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 4ij Bosnien u. Hercegov.v.1902 unk.1913 Sc 4 * bo. do. 5 Bulaar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. . 1 »1 Griech. E.-B. 0. 1890 steuerfr. 1«/ do. Monopol-Anl. v. 1887 . . 4 4 Jtaliarrische Rente . . . . . 2«/1Ä do. do 1. ® 47 Oest. Silber-Rente 41/ bo. Papier-Rente . . . ... • bo. Gold-Rente bo. einsteitl. Rente (conv.) . . . bo. Staats-Rente Oest. E.-B. St. L ch.-Derfch. (conv. Elifast. Obl.) i G. steuerfr. . »öff.G. — &11 Oest. E.-B. St. L ch.-Berfch. (conv. Franz-Josef) i Stlb. steuerfr. . 3 Lefterr. Lokalb. (vrrstaatl.) mi bo. Ei-B. St. Sch.-Lersch. (abgest. Elisab.-A.) t. steuerfr. Pp. . . Partna. unifiz. v. 1902 Ser. I . . ku uniffä. 0. 1902 ©et.m . do. v. 1886 do. v. 1895 bo. Spez. «iuwün. conv. Rente 1881/88,92, 93 bo. do. Rente 1. G. v. 1903 Fr- M. 80.30 P-s. Lstr. 'DL —» . -I — 79.60 Lstr. 86.50 177.60 KunstfcidcFfl.a.M. 68.50 — Masch. Kleyer. . 459.50 450.- „ Gritzncr . . 279.50 250.- „ Fab.LSchleich. 131.— Hatnb.-Am.-Pcktft. 148.40 97— Rordd. Lloyd . . 127.80 39.50 SteauaRoin.Petr. 159.60 Preise Billigste “ Tiefbau f chlnidt Ntn ist. nibt ttttb grtitt, 9- Mai 1913 »< 3139 ^nöBininiiunnuiiiiiß er Dank »Imikh- FieMZSM .gopfo. Lb Madten Hatte icb ibrcnd 10 fahren in cne «ohlwollcn und licffftcn Tank ob. 6-3 n'kinigittsLestrcben arbeit »u ersparen, ieltfien mit einem etc« i-^nten. 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