Nr. 263 Erscheint ti-lich mit Ausnahme des Sonntags. ftnrrmenfünfte her Beamten der A.-P.-K. gehandelt habe, bei beneitf Verricht frei. M« 7311 glichst eingeladen- egel. Spottreden von Städten gegen Städtc. tose mir sie ja heute t • , *v , v"*' •/“*' 1 r^wiiivvui WH IL yvy<- -1 z Jb- l IL'IL I IX j U L/t3XLt- "r .tmracr größeren unabhägigkeit Kretas von der Stambnler noch in oflen Zäckturlandern vernehmen. Sollte es aber wahr Regierung zumal seit der Einsetzung eines .chrisLchen Ober-1 fein, was Spötter des Alterttrms darüber hinaus an den Kretern t. Samstag, 8. November 19(3 Notationsdruck unb Verlag der Brühfschen Umversiläts - Buch- unb Steindruckerei. 9t. Lange, Dietzen. könnten, dazu war die türkische Regierung ebenso unfähig wie zur Aufrechierhaltung eines sicheren Verkehrs im Inneren der Insel. Wenn heute die vom Joche der Türkenherrschaft erlösten Griechen bet jeder passenden Gelegenheit — und welche paßt in diesen Ländern nicht? — den Hnrnnus ihres großen Dichters Solomos fingen: „Freiheit, Freiheit, Freiheit fei gegrüßt!", fo verstehen sie in diesem neuesten Griechenlande zuerst und zumeist unter der Freiheit die Sicherheit von Gut und Leben. Es war hier wie allenthalben: der Grieche ettvarb, der türkische Beamte raubte oder verdarb. In den Städten und ihrer Umgebung war kein Christ Vor der türkischen Raubwirtschaft sicher, und nur die Bauern int Innern des Landes konnten sich dadurch schützen, daß sie zusammen stärker wären als die vereinzelten gewalttätigen Gendarmen. Das ist ja das Wiesen dessen, was in der Türkei Regierung heißt, daß die Unsicherheit und die Gewalttaten gegen die nichtlürkische Bevölkerung nicht etwa von türkischen Räubern auf eigene Faust verübt werden, sondern von den znrn Schutze des Lebens und des Eigentums bezahlten hohen, mittleren und niederen Beamten. Wiederum wie in meinen ersten Berichten aus Südalbanien und Rordepirus kann ich über die öffentlichen Zustande dieser ehemaligen Türkeninsel nur rühmen: wo früher nach Sonnenuntergang lein Mensch die Straße zu betreten wagte, wo die Landstraßen und Saumwege in der Dämmerung oder bei Nacht verödet waren, da herrscht heute eine Sicherheit wie nur in den .Hafenstädten ober im Innern von Deutschland, England, Holland, Skandinavien, und dieser Mandel aus der Will kür Herr schäft zur festen Ordnung ist um so bemerkenswerter, als die kretische Bevölkerung nicht einheitlich zusammengesetzt ist, sondern sich in Christen und Muselmanen spaltet. Von den rund 325 000 Ein- Demnack könnte cs für unsere volkswirtschaftliche Lage nur von großem Nutzen fein, w e n n m a n b e i u n s die gleichen W e ch f e l v r i n z i p i e n wie in F r a tt k r e i ch e t n f ü h r t c. Ist doch die Diskontierung kleiner Wechsel von kleinen Geschäftsleuten durchaus nicht so riskant, nric man sich die Sache im allgemeinen vorstellt. Wenn unsere Banken, Bankiers und Finanzgcnossenschaften die Sache nicht so engherzig auffassen möchten, so würde frisches Leben in Deutschlands volkswirtschaftliche Lage kommen. Sind doch ivte Hand- lun-gsbüchcr der deutschen Geschäftsleute heutzutage keine Geheimnisse mehr, sondern gesetzlich vorgefchriebeRe Urkunden, nach welchen man sich reichjliche Informationen verschaffen kann, ob der Kreditsuchende den Kredit verdient, den er beansprucht. Es ist wirklich nicht einzusehen, warum gerade bei uns dem kleinen Geschäftsmann der Bankkredit verschlossen bleiben und in Deutschland nicht ebenfalls ein regerer Wechselverkehr, ähnlich wie in Frankreich, Ausdehnung finden soll. Der Zustand, daß der Kaufmann erst nach reichlicher Kreditfrist sich getraut, mit einem Akzeptanseinen Kun den heranzutreten,muß aufhören; es muß der Wechsel anstelle der fehlenden Barzahlung treten, wodurch das übliche Borgsystem mit einem Schlage beseitigt würde. J-e mehr man im Kleinhandel mit diesem Üebclstande aufräumt, desto nutzbringender arbeitet unsere Finanzwirtschaft, und der Zeitpunkt ist dann kommen, in welchem Millionen Kapital nicht mehr brachliegen, sondern ihr segenbringendes Füllhorn auf die deutsche Volkswirtschaft ausschütten. mds P Uhr, Walltorstraße, eine Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- stratze 7. Expedition und Verlag: e^51. Redakt,on:e^A112. Tel.-Adr.: AnzeigerDietzeu, lessen abends inhorn Die „«iehener $amtlienMätter” werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, daS „Nreirbiatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. MtroriwttiMto ’dSive»“8* g ■'Hin -W ot G' Entmann Der neue „Urupp-Prozeh". Berlin, 7. Nvv. Für heute sind zur Vernehmung geladen: General-Major z. D. Exzellenz Bücking, der auf Befragen des Vorsitzenden erklärt, daß der Direktor Dreg e r wegen Unterbringung des Zcug- leutnants Hoge in die Artillerie-Prüfungs-Kommission nicht an ihn herangetreten sei, und daß Direktor Dreger über Hoge mit ihm niemals gesprochen habe. Die Frage, ob Direktor Dreger zu irgend einer andern Zeit an ihn herangetteten sei ivegen .Hoge ober irgend eines andern Herrn, um eine Anstellung zu vermitteln, verneint der Zeuge gleichfalls. Dem Zeugen Maior Anders ist gleichfalls nichts bekannt, daß wegen der Versetzung Hoges Direktor Dreger an Brandt Ijeraitgctretcn fei. Er selbst habe Dreger erst in diesem Jahre kennen gelernt. Für die Versetzung Hoges in die A.--P.-K. seien lediglich bicnftlidjc Crriinbe maßgebend gewesen. Es kamen für die fragliche Stelle überhaupt nur drei Beamte in Betracht, von denen Hoge in Spandau, der zweite in Köln und der dritte in Königsberg stand. Der Angeklagte Ecc ins äußert sich eingehend über die Beziehungen der Firma Krupp zu dem MilitärsdniftsteNer Major a. D. Wangemann. Die Firma Krupp hat dem Major Wangemann schon vor seinem Ausscheiden ans dem Heere die reichen Schätze des Kruppschen Rachrickstenbureaus zur Verfügung gestellt. Nachdem Wangemann den Abschied genommen, handelte es sich für die Firma darum, ihr Verhältnis zu Wangemann in eine feste Form zu bringen. Wangemann wurde Vertreter einer Firma, die auf arttlleristischem Gebiete mit der Heeresverwal tung gleichfalls in Verbindung stand. Wangemann mußte sich demgemäß mit einschlägigen Fragen befassen und konnte ber Firma Krupp in mancher Hinsicht nützlich sein. Selbstverständlich handelte es sich dabei nicht um Nachrichten, die auf illegalem Wege erreicht wurden ober die geheim waren. Der Oberstaatsanwalt macht Mitteilung, daß ihm gestern zwei Zuschriften zugegangeir seien, von denen die eine von einem dem Zeugen Metzen bekannten Journalisten, die andere von dem Reichstag sabge ordneten Tr. Liebknecht herrühre, in der letzterer die Beschuldigung erhebt, daß Wangemann schon als Offizier für die Firma Krupp tätig gewesen sei, um ihr aus Ossizierskreisen Nachrichten zu verschaffen. In der Zuschrift erklärte Tr. Liebknecht toeiter, daß Wange- Imami einen Klub gegründet habe, um b t e Kameraden auszuhorchen. Ties bat der Angeklagte Eeeius dahin berichtigt, daß es sich hierbei lediglich um zwangslvse Zukommissars im Jahre 1891 auf l0 zu 1 verschoben, und es ist mit Sicherheit zu erwarten, daß in weniger als einem Menschenalter die muselmanische Frage im neuesten Griechenland durch die stetige Massenauswanderung der nichtchristlichen Bevölkerung in bie noch türkisch gebliebenen Gebiete des ottomcmischen Reiches gelöst werden wird. In Thessalien hat sich dieser Wandel in kaum einem Menschenalter so gründlich vollzogen, daß man heute in Larissa nur noch eine Moichee braucht. Das erste, was der griechische Statthalter Rufos für das griechische Kreta in Angriff genommen hat, ist die Schaffung besserer Verkehrswege. Elektrische Straßenbahnen zwischen ftaneri und seinem vornehmen Borstadtviertel Chaleppa, zwischen Kanea und Suda werden demnächst begonnen und noch vor dem Eintritt des Winters in Betrieb gesetzt werden. Mau stelle sich nur vor, was eine elektrische Straßenbahn für irgendein früheres Gebiet des türkischen Reiches bedeutet, dessen Beherrscher Abdul Hamid selbst in feiner Hauptstadt Konstantinopel keinerlei Ausnutzung der Elektrizität, dieser ihm unheimlichen Naturkraft, duldete. Also iueber eine elektrische Straßenbahn noch elektrisches Licht, nod) auch nur den ihm besonders verhaßten elekttischen Fernsprecher, iveil dieser ja womöglich zu Verschwörungszwecken benutzt luercen konnte. Balo wird Kreta noch bei Lebzeiten Mdul Hamids alle Anwendrmgsformen der Elektrizität besitzen, selbst die elektrische Triebkraft für die mancherlei großen Oelpressen des Landes. Ueberafi, in Kanea wie in Kandia, sieht man neues Leben! aus den Rumen emporblühen. Mit nicht geringem Stolze zeigte mir einer der ersten Großkaufleute Kaneas die sich der Vollendung nähernde stattliche Markthalle, die mit ihren 150 Verkaufsständen bie größte ,tm ganzen Orient, größer selbst als die Martthvlle zu Athen fern wird, ^urch ffe werden binnen kurzem die engen schmutzigen Handels viertel her Stadt überflüssig: sie sollen nied-r- gennen werden und man plant große Neubauten für Banken, Handelshauier und Verwaltungszwecke. In standia erheben sich ichon jetzt fertige und halbferttge Paläste an Stellen, wo noch im Anfcmg dieses Jahres elende Häuser standen, und sogar an die Schaffung eines zierlichen Parkes inmitten der Stadt hat sich der Unteruehmungssinn der befreiten Kandierten gewagt. Kreta ist nach Epirus das geliebtefte Schmerzenskind des fchon freigenwrheucn Griechenlands gewesen. Viele der besten Männer in Neuhellas stammen aus diesem von den Alten mit allerlei bekannten Lästerreden verfolgten Kreta. Allen voran Venifelvs, heffen Namen für immer mit dem in Freiheit geeinten Griechenland unlöslich verbunden bleiben wird. Die kaum witzig zu nennenden Verse antiker Schriftsteller gegen die Lügenhaftigkeit der Kreter sind nich.t anders zu beurteilen als dis Reisebilder aus dem größeren Griechenland. Aus Kreta. Kandia, .28., Okt. Allüberall, wohin mich mein Weg durch das neueste Griechenland, burrf) die mit Strömen von Blut hinzugewonneuen griechischen Länder führt, drängt sich mir die tiefe Lebenswahrheit des feit Jahrhunderten bekannten Wortes auf: Wohin der Türke seinen Fuß setzt, da verdorrt das Gras. Wohl weiß id) auch die Wahrheit der im Orient allgemein geltenden Ucberyugung zu schätzen, daß der einfache Tittle, der ttirkische Sauer,' Arbeiter, Fischer, ein meist sehr anständiger Mensch ist, und ich sage nichts gegen den Türken, so lange er nick'' zu einem der herrschenden Stände gehört. Auf dieser kretischen Erde aber, wo feit mehr als einem Jahrhundert zwischen Türken und Griechen um die Herrschaft gerungen wird, muß man auf Schritt und Tritt fragen: Wo hast Im türkischer Beherrscher dieses großen reichen Landes dein Recht eur Herrschaft bewiesen, das im fruchtbaren Schaffen besteht? Wie auo Epirus und Thessalien, nric aus Makedonien und Thrakien, so sind die Türken aus Kreta abgezogen, als die Schicksalsstunde geschlagen hatte, wie eine wandernde Zigeunerhorde ihr Lager abbricht, ohne anders als Zerstörung und Unrat zu hinterlassen. Kanea, die Hauptstadt Kretas, war 270 Jahre, Kandia mehr als 240 Jahre in bcn| Händen der Türken, und was sehen wir an öffentlichen Bauten, Einrichtungen, an Ausnutzung der Hilss- Gueticn des Landes, an Erleidsterungen der Schiffahrt, des Land- Verkehrs: von den Anstalten zur geistigen Kultur ganz zu schwci- gen in den drei wichtigst Häfen dieser größten Insel des Mittelrnceres, in Kanea, Rithpmnon und Kandia? Außer eutrgeu baulünstlerisch wertlosen Moscheen — nichts! Pflaster eineSchandc für jedes ärmste Dorf ärmsten Landes, nun gar für eine Regierung, die mit solcher Zähigkeit an dem Scheinbesitz der ihr zum Trotz blühenden Hafenstädte festhielt, ohne durch eigene Arbeit sie zu behaupten. Hätten nickst die Venezianer in den 4 Jahrhunderten vor der türkifchen Eroberung ihre gewaltigen Hafenmanenr aufgerichtet, fo wäre es heute nicht möglich, anders als von der stürmischen weit außen gelegenen Reede zu löschen und zu laden, und selbst hettte können die Dampfer mit ihren gegen die venctianischen Zeiten fo sehr vergrößertem Tiefgang den Hasen der Hauptstadt Kanea bei auch nur ein wenig bewegter See überhaupt nicht anlaufen, müssen den Umweg um bie' Halbinsel Akrotiri machen und in die Suda-Bucht einlaufen. Für den sehr bedeutenden Warenverkehr von Kanea bedeutet dies in jedem solck^n Falle, — im Winker ist er die Regel — eine '-Bertau?rnng um die Hafenfahrt zwischen Suda unb Kanea. Einen Wellenbrecher so weit hinauszubauen, daß wenig- stens die bescheidenen Kützendampftr ungefährdet Kanea anlaufen wohnern der Insel sind nal-ezu 35 000 Muselmanen, die übrigen gricckisch-kotlolische Christen. Die Landessprache ^lferdings ist durchweg die griechische, auch die Muselmanen sprechen ausschließlich griechisch, benit sie sind ihrer ?Cfrftammung nach sämtlich Grieckwn, deren Voreltern gegen das Ende des 18. Jahrhunderts zur Annahme des Islams gezwungen wurden. Die für alle neu eroberten Länder Griechenlands ungemein wichtige o-ragc: Was wird aus der türkischen oder doch musel- mamschen Bevölkerung werden? geht in Kreta offensichtlich der- wlvOt Losung entgegen wie vor 30 Jahren in Thessalien Der Türke oder der sich mit ihnr gleichfetzende Muselman andrer Abstammung, selbst der griechische, ist unUhig zum freien Bürger- ^rui. Er kann nur leben. Wo er der bedrückend Herrscher ober o^r flÄ duckende Knecht ist. Das Zahlenverhältnis zwffchen Christen und Muselmanen war noch 1881 wie 4 zu 1; es hat sich infolge ieoIR^oinphftrtit^ lrRitt»wN.S v/n Konzerte nK abzaß ! Mk G,_ ab8C8eben. Wangemann wegen seiner gesell schaff licken Talente eine besondere Rolle gespielt hat. Im übrigen sollte Wangemann lediglich für die Firma Krupp literarisch tätig sein, lieber diesen 'ßunft soil der Zeuge v. Bk e tz e n vernommen loerben. Recht-amvalt Löwenstein erhebt dagegen Widersprudi unb begründet dies damit, daß v. Metzen seine Behauptungen weder auf seinen Eid genommen habe, noch nehmen werde. Die ganze Sache würde damit ins Uferlose verlausen. Justizrat v. Gordon bittet dagegen, im .Interesse des Angeklagten Eccius v. Metzen nochmals zu verne hnten. s)iad> kurzer Beratung beschließt das Gerickst die Vernehmung des Zeugen v. Metzen, der erklärt, er könne sich nidst entfituum, daß Wangemann Nachrichten auf illegialem Wege habe besorgen wolleii. Die Abmachungeti zwischeii Wangemann und Direktor Eccius gingen dahin, daß Wangeinairn die Leittncg einer attitte- pistischcn Zeitschrift übernahm und dazu durch Gespräckic mit früheren Kameraden Dinge in Erfahrung bringen sollte, die vielleicht für die Firma Krupp von Interesse sein konnten. Er glaube nidst daran, daß Wangemantt hierbei mit Bestechungen gearbeitet habe. Er habe wohl nur mit feiner Tätigkeit eine Lücke in der Berichterstattung Brandts aussüUen sollen. Das Material Brandts habe ihm dabei als Unterlage gedient. Es folgt die Bernelstnung des Zeugen Wangemann, der aussagt, er stabe bei ferner militärischen und literarischen Be- schäftiaung gelegentlich der Düsseldorser ''Ausstellung im Jahre 1902 enge Beziehungen zu Krupp unterhalten, die er spater nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst wieder ausgenommen lyabc. Es handelt sich lyierbei besonders um die Entwickelung der modernen Feldgeschütze, wobei ihm Krnpv burd) Material wertvolle Unterstützung geliehen habe. Von irgendwelchen frummett Wegen sei niemals die Rede gewesen. Etwas derartiges sei ihm auch von Direktor Eccius nicht zugemutet worden. Bei dem Klub habe es sich um zwanglose Zusammenkünfte gehandelt, was schon daraus hervorgehe, daß jede Fachsimpelei verboten war. Auf die Vernehmung weiterer Zeugen ivird verzichtet und damit die Beweisaufnahme geschlossen. Bevor der Oberstaatsanivalt sein Plädoyer beginnt, teilt er mit, daß die Untersuchungen im Reichsmarineamt und im Kriegsministerium über angebliche Bestechungen von unteren Kanzleibeamten nichts werteres ergeben haben, als daß Pförtner und Unterbeamten für besondere Aufmerksamkeiten zu Weihnachten kleine Geldgeschenke im Betrage von wenigen Mark ausgehrndigt worden seien. Der Oberstaatsanwalt führte sodann aus: Anfangs, als die Angeleaenheit in die Oeffentlichkeit kam, spielte es eine große Rolle, daß gerade die Firma Krupp sich Schleichwege bedienen sollte und Verrat militärischer Geheimnisse betreibe, aber sowohl der Staats-, auwalt itrie der Untersuck-ungsrichter hätten in der Voruntersuchung, bald erkannt, daß in der besonderen Verhandlung der Verrat militärischer Geheimnisse eine uittergeordnete Nolle spielen wurde. Nach den langen Verhandlungen beantrage er daher, den Angeklagten Brandt, der allein unter der Anklage des Verrats mrli-- tä rischer Geheinmrsfe stehe, von dieser Anklage freiznfprechen. Es bleibe also nur die Anklage wegen Bestechung bestehen. Der arrbere Angeklagte ftcljfc unter her Aullage der Beihilfe. Die Strafen feien gleich zu bemessen unb er beantrage für beide Angeklagte eine GefängnisstrafevonjefünfMonat en, wobei für Brandt die Untersuchungshaft in Anrechnrrrrg gebracht werden könnte. Der Oberstaatsanwalt äußert sick) bann eingehend über die in Bettacht kommenden rechtlichen Gesichtspunkte und erörtert sodann die Fruge der Bestechung- Wenn Brandt, so führt der Oberstaatsanwatt ans, Gesck-enke oder Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt habe und wenn er es getan habe in dcr Absicht, dadurch Beamte zur Ueberschrcitung ihrex Dienstpfticht ober Be- amtcupflicht zu bestinimen, so habe er sick) zweifellos der Desteckiing schuldig gemacht- Es sei daher gleichgiltig, ob mit oder ohne Erfolg. Die Frage ift nun die: Wo liegt die Grenze der Dienstpflicht oben b e r B eum t e n p f li ch t? Bcr der Erörterrrng dieser Frage kommt der -Oberftaatsanwatt auf seine früher, gelegentlich einer .Auseinandersetzung mit dem Fincmz- rat Hilgenberg geäußerten Anschaurmgen über die Dienst und Sckstveigepftichit der Beamten zurück, wodtt er sie voll aufrecht erhält und als unangreifbar hinstellt. Der Oberstaatsanwalt wirft sodann einen Rückblick auf die Entwickelung der Ilngelegen- heik. Herr v. Schütz habe als Vertteter der Firma Kttirpp denjenigen Verkehr $u pflegen, der für eine glatte Ablvickelimg der orttlleristifchen Geschäfte nötig war. Er scheine aber )einer Auf- Sweiter Blatt 165. Zahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheßen Mehr Banltreöit für -en kleinen Mann. Bekamttlich hatte vor einiger Zeit eine süddeutsche Handelskammer beim Deutschen Handels tage den Antrag gestellt, eure gesetzliche Maßregel in dem Sinne herbeizuführen, daß E Ausschreibung von Wechseln unter 100 Mark in Deutschland Verboten werden sollte. Hierüber gingen die Meinungen stark auseinander, wesl)alb man den Antrag zu. den Akten regte. Dieses Begehren blieb aber trotzdem bestehen, denn rncm begegnet fortgesetzt in bayerischen Blättern Artikeln, die ttlr die Abschaffung kleiner Wechsel eintreten. Tas mag dem TstrnLnrektor Thvvrwart Veranlassung geaeben haberi, das Wechselwesen in den uns benachbarten Ländern, speziell Frankreich, zu untersuchen und dieses mit deutschen Verhält- dergleichen. Seine Abhandlung kommt zu dem Schluß, daß bei uns die kleinen Wechsel im offe- nen Kontokorrent-Verkehr bei Banken, Ban-' krers und Fi n a n z g en o s sen s cha ft en eine weit bevorzugte Stelle ein ne hm en müßten, denn nur hierdurch Lönute der Kassenverkehr forciert und der Hlmbel gestärkt bez. gekräftigt werden. Aruh wir möchten uns der gleichen Ansicht anschließen. Man braucht sich nur zu vergegenwärtigen, wie stark die Abneigung gegen kleine Wechsel in den unteren und mittleren Schichten des deutschen Handels ist. Es herrscht eine buch-- ftäblid)e Scheu, ein derartiges Akzept auszustellen und nnterzubringen, "weil man in ihm einen „unsicheren Kantonisten" erblickt, der sich lster selbst ein Armutszeugnis aus- stE. Aber gerade durch diese» törichten Wahn wurde bei uns ein Pumpsystem gezeitigt, das sich namentlich in den Perioden wirtschaft l ich cnNiederganges recht unangenehm bemerkbar machte. In Frankreich tVrmt -man duffe Abneigung gegen kleine Wechsel nicht; ja, sie würde selbst im Falle einer Stagnation oder Depression in dortiger Volkswirtschaft niemals Platz greisen können. Der Geschäftsmann, welcher seinen Kunden für wenige Franken Aare aus .Kredit verlaust, zieht sosort einen auf hier b is sechs Wochen laufenden Wech s el, den jedeBank diskontiert, sofern er drei kredit- .e r c Unterschriften trägt. Wie groß in dieser Hinsicht der Verkehr ist, bewerft jene gesetzliche Verfügung, nach tvelcher der Bank von Frankreich die Verpflichtung obliegt, kleine Wechsel von 5 Franken aufwärts zu diskontieren. Der französische Kiauftnann rechnet in der Wahrnehmung seiner finanziellen Interessen eben anders als sein deutscher Kollege. Während wir das Ziehen von Wechselbeträgen in Höhe von 5 Mark klein lick) ausfassen würden, sagt sich der Fraiczose, nur in derMengekanneinreich- licher ZinSgenuß liegen, wie auch diese eine ununterbrochene Flüssigkeit des Kapitals he r- boi führt. Hier hat der Franzose entschieden recht. Tritt im Gelbverkehr eine Stockung ein, fo arbeiten nur die Kapitalisten Mit flüssigem, aber äußerst billigem Gelde. Das kapitcktkrästige Publikum und die Banken haben das Geld fest in den Händen und wissen es selbst nicht zu verwenden; irum fegt es in solchen Zeiten höchstercs in Bauspekulationen an, weil derartige Gesckstifte augeicscheinlich „mehr Zinsen" einbringeu sollen. Solche Geldflüssigkeit stellt eine unerfreuliche Erscheinung imb eine, man möchte sagen, unsinnige Verkennung der wirtschaftlichen Prosperitätsbedingungen dar. Was ilützt der Börse dieses billige Geld, wenn sie es nicht schnell umsetzen und durch an bauernbeit Zinsgenuß vermehren kann? ES gab bei uns auch Zeiten, in uielchen über (Äeldseltenheit geklagt wurde. 'Aber war jene Geld- knappheitnichtbasZeichenregsterGeschäfts- tütigkeit? Erhielt n»icht gerade unser Handel, unsere Industrie hierdurch einen Monalen Aufschwung? Ohne Zweifel haben wir es dieser Geldversteifung zu verdanken, daß sich die Geschäftstätigkeit und die Kauflust im Publikum auf das lebhafteste regte. reL fpMlWO' Höhlb^ prau Mkn scheinen Der Borstanb rreitag J Englisch I ___Englisch II__ ernng sind eingelader J Kurse in der üniver- -hreibegebühr 50 Pfg ln: Albrecht Saffcrstrahlen eine gischtig ftböimtrnbe Wirkung qf ctüctfaii ihr lebhaftes Bedauern über den langsamen Fortgang der Bahnumbauarbeiten au5 und richtet an die Frankfurter Eisenbahndirektion daS höfliche und dringende Ersuchen, diese Umbauarbeiten im Znteresse der Sicherheit und der freien Entwickelung de« Verkehrs mit allen Mitteln zu beschleunigend Tie Versammlung erwartet auch mit Rücksicht auf die großen Verkehrsstörungen .die schnellste Erledigung der Lokal- bahnfrage. als unvermeidliche Betriebsunkosten Für die Kunstgeschichte ist Kandia durch die Ausgrabung , des nahegelegenen Zknosfos von außerordentlicher Bedeutung ge- , worden. Ter Königspalast von Knossos, dessen älteste Grund- mauern bis irrett vor die mvkenische Zeit bis ins dritte Jahrtausend v. df;r. ahrftefreidben, das SDQUütbnniücrT des sogenannten niinoischen Zeitalters mad) dem sagenteftrn König Minos- wird in iebem Beschauer das höchste Staunen Hervorrusen, und daS fhittlüte Museum in K'anea, das die bewcqlidien Funde ans Knoises enthält, aehört xu den reichsten Kunstsammlungen Griechenland-.- Für die ältesten Zeiten einer Kultur in Griechenland hat es überhaupt nicht seines Gleichen. Eduard Engel. ■ — Tie Leiden einer britischen Polare x pedi - Hon. Rach einer Abwesenheit Non 14 Monaten ist nun in Dali fax und Reusckotlland der britisklic Hilssschoncr „Arthur W " eingetrofscn, und erst ictzt erfährt man, welche furchtbaren önttehnniqcn die Bcsgtzung während ihres mehr als ein* jährigen Aufenthaltes am Bassinsland und in den nördlichsten Gegenden von Nngowa au erdulden batte. Tos Fahrzeug wurde 10 Monate lang vom Eise gesangen gehalten, und nur einem glücklichen Zufall ist eS zu danken, daß die unter Kapitän ff hap- m an dabei unternommene Schlitt en reise nickt mit einer Katastrophe endete. Als der Schoner den nördlichsten Punkt seiner Reise errekbt hatte, br.tdi Edinmann in Begleitung eines ntäbri scheu Missionars und vier Eskimos zu einer Schlittenervedition in das Innere von UiigoiM nut. b > gelang euch, weit in oaS Hinterland vor.zudrin^wn: aus der Rückreise aber überraschte ein furchtbarer Sktmeesturm die kleine Sckar Das Unwetter hielt Tage und Nächte hindurch an, und die Kälte übertrat alle bis- herigen Temperaturen. Bis zur Düfte verschneit arbeiteten sick die secks Männer weiter: mit allergrößter Anstrengung vor mochten sie am günstigsten Tage nicht ganz sieben tnqliidx Milen znrmck.zulegen. Ter Proviant war erschöpft, und mut stand die Expedition dem sicheren Hungertod gegenüber. Solange Rah rungsmittel rvrhanden waren, hatten sick die Eskimos als ausdauernd und zäh erwiesen, aber als die Vorräte erschöpft waren, verloren sie ihre Widerstandskraft, verzweifelten und begannen Eckne-? zu essen. Tie Veiten waren unbeschreiblich: schließlich tarn die Stunde, da die ESkimos sich nttatfnidi in den Schnee satten ließen, mit ihren Tod zu erwarten Es gelang dem ebenfalls er schöpften Führer und dem Missionar mit vieler Müde, die Männer zu einem lebten Versuch der LetenSrettnna zu betvegen. Nack 10 Tamm, während deren die Polnr^abrer keine Nahrung zu sich uclnmrn konnten, (heft die völlig erschöpfte Schar auf eine Eskimo Hütte und sand hier Rettung Als sie später ihr Sckttf wieder erreichten, war die Freude grob, denn an Bord hatte man tne kleine Schar bereits verloren gegeben. was den Effekt nngemein erhöht. Unterhalb tk sind in einem geräumigen Kvllev 20 Scheinwerfer mit Farbnt- trommeln aufgestellt, deren Bogenlampen in Serien zu vier bet Habe nicht gewachsen gewesen zu sein, denn EcciuSwar mit ihm unMfri^ren und auch die Militärverwaltung hatte die (Enwiin btmg, als ob Krupp sich nicht mehr für das kleine d a s ganze Auftreten des Derrn v. Metzen hat das Gericht keinen Augenblick darüber im Zweifel gelassen, wetz Geistes Sieb er ist. v. Metzen sei vollständig e riebt g t. x-urfl) seine Handlungsweise an sich hat er sid) vollständig unglaubwürdig gemacht Wenn Brandt seinen Kameraden Gefälligkeiten erwiesen hat, so sei das lediglich aus Kamcradschaftlichke.t geschehe,!. — Tct Verteidiger bat nochmals um Freisprechung: im Fall einer Verurteilung bat er zu berücksichtigen, welche Motive zugrunoc liegen. Denn die Vorteile sollten ja nur der Firma Krupp und damit dem Vatcrlande zugute kommen. — Hierauf wurden die Verhandlungen auf morgen vertagt. Nriegrmarine-Aiirstellung. Gießen, 8. Nov Eine mit sehr reichem und wertvollem Material ausgestattete Ausstellung ist heute vormittag 11* _• Uhr in der alten Klinik in Giesteit eröffnet worden. Zur Eröffnung der Kriegsmarine- Ausstellung ivcirrn die Spitzen der Behörden, des Militärs, die Leiter aller Sd>nlen, Vertreter her Industrien, der gröberen Vereine und and) schon eine ftatturte Anzahl von neugierigen und wissensdurstigen Besuchern crfrfneneii. Die Ausstellung stand in 13 Räumen und 2 langen Fluren dem Publikum offen. Die 17 m lange Kanone nimmt fast die ganze Flurlänge in Anspruch, während die 150 Zentner schwerere Panzerplatte draußen in ter Durchfahrt untergebracht werdeii musste. Ter Hürsaal blieb für die Dvrirägc frei, die Herr .Kapitänleutnant Mumm dorch täglich um 5 und 81,2 Uhr nadmiittags, Sonntags auch ll1/? Uhr vormittags über die Verwendung und Wirkung ter Seckriegswafftn in einer modernen Seeschlacht halten wird. Die Ausstellung war zuletzt in Mainz, wo nicht weniger als 32 000 Personen sie besucht haben sollen. Im Namen des Flottenvereins begrüßte der Vorsitzende Herr Oberbibkrottekar Dr. Heuser die geladenen Gäste. Der Leiter der Ausstellung, Kavitänleutnnnt Mumm, erläuterte dann tn Kar em, ausführlichem Bortrage Zwecke, Ziele und Inhalt ter Aus- stelllmg. Durch feine sachverständigen Erklärungen gingen dem ,^andhasen" die Sinuc aus auch für jene SeerüftungSgegenstänte, deren Bedeutung mrr dem „Seebären" auf den ersten Blick hin klar ist. _ V Die Gegenstände find vom Reicksmarineamt, den Werften in Kiel und Wilhelmshaven, der Maschinenbouaktiengesellfchaft „Bullau" in Stettin-Bredow, der Sckickau-Werft in Elbing, ter Germania-Werft, der Marine-Akademie und -Schule in Kiel, Gießen 1914. Nachdem nunmehr die HanSlisien durch die Revier-Schutzleute in den einzelnen Wohngebäuden abgegeben luorben finb, fei auch an biefer Stelle noch cinmal um eigenhändige und sorgfältige Ausfüllung gebeten. Nachdem ich alle Hausbewohner in die jeweilige Liste einaezcichnet haben, walle man sie an denjenigen Mitbewohner, bezw. an den Hausbesitzer zurückgeben, von dem sie in Umlauf gesetzt wurde. Die Revier-Schutzleute werden dann während der nächsten Tage die HauSlisten an diesen Stellen wieder ein- ordern nnd die Einträge nachprüfen. Landkreis Gießen. — Lollar, 8. Nov. Heute nach einjähriger Betriebseröffnung der hiesigen elektrischen Anlage ergibt sich ein überaus günstiges Ergebnis. Es wurden 33613 Kilowatt Strom verbraucht, trotzdem die meisten Ansctstüsse erst Ende Dezember erfolgten. Angeschlosson sind 470 Zähler. KreiS Friedberg. -t. Vilbel. Heute nacht gegen 2 Uhr brach int Hinter hause des Karl H i n k c l F e u c r aus. Der Dachstock des aus einem Wohnhause, Burenuraum und Füllraum bestehenben Hinterhauses ist vollstänbig niebergebrannt. Die Bewohner des Hinterhauses lagen beim Eintreffen her Feuerwehr noch m tiefstem Schlafe. Durch bas frühzeitige Eintreffen unb der eifrigen Tätigkeit der hiesigen Feuerwehr konnte bas Feuer auf seinen Herb befchränft werden Der nicht allzu- große Schaben ist durch Versicherung gedeckt. Die Ursache des Bvanbes Tonnte bis jetzt noch nicht festgestellt iveibcn. Es liegt die Vermutung sehr nalie, büß Brandstiftung vorhanden ist Der in dem Gebäude befindliche Wasser- betrieb des Luisenhrunnens, Btldeler Urquelle, hat durch diesen Brand keine Störung erlitten. Beim Einstürzen des TackstockeS wären beinahe zwei Feuerwehrleute verunglückt. Starkenburg nnd Nheinhessen. m Offenbach, 7. Nov. Zu den Offenbacher Bahn- v erhällnisfen nahm eine vom Han 8 - und Grund- besiHer-Verein einbemfene gut besuchte Versammlung । Stellung, deren Ergebnis nach den Neftraten des Rechts- 1 inwaltS Dr. Merz ba ch unb Bauunternehmers Gustav Lang und bet sich anschließenden Aussprache in einer ein- , stimmig zur Annahme gelangten Entschließung nieder- Igelegt wurde. ES heißt darin: ,Tic Versammlung drückt Aus Stadt und Land. Gießen, 8. November 1913. " Für die vereinigten Hassia-Vereine wird Rechtsanwalt Kaufn,ann am kommenden Montag im Hotel Einhorn einen Vortrag über .Erbrecht nnd Testaments- errichtung" halten. (Siehe auch Anzeiiie.) •* Auszeichnung eines K r a ft w a g e n f ü h r e r S. Dein Ehanffcur Job. 6) e n ii e in Gießen wurde dieser Tage in der Pkoimtsverianunlunq des O b e r l, c s s i s ck e n ?l u t o in o b i l» M l tt b 5 eine Geldprämie von 50 Mk., sonne das Ebaunem-Klnb- zeicken, eine Arinwanqe mit goldener Litze, überreicht als An- crfcnminq und Auszeichnung h'iv fiinfjnlmge musterhafte Führung als Chauffeur im Dienste des Herrn Gel). Rat Dr. W. Gail. Durch derartige ^lnS;eichuuugen wird schon seit Jahren von Seiten der Autoinol'il-Klnbs an der Hebung und Erhaltung eir.eS einwand- ireien EhausseurstandeS gearbeitet. •• Adreßbuch der Stadt und des Kreises Elektrische Leuchtsontänen. In ihrem steten Wed)sel an Farben unb Wasserstrahlen übt eine elektrisch beleuchtete Fontäne eine te; au beruhe Wirkung aur unser Auge aus. immer wieder reizt die fdäumenbe <^u'd)t, die an zwanzig Meter hockqesdsteubert wirb und in Tausenden oott bunten Tropfen herabsällt, »nm Anblick Während früher foldK* Bcleudtungsmunder nod) als große Sellcnh.it angcnaimt mut» ben, trifft man sie heutzutage häufiger in öffcnllidxu -ckmuck- anlagen der Großstädte, in Kurparks, Bergnügunqsetadlmemcnts, Ansstcilungen usw. Bei Tage werfen diese Fontänen ihr Wasser wie gewöhnliche Springbrunium in die Höhe, bei Eintritt der Tunkelhrit werden indessen die emporgcfchleuberten Wasserstrahlen von unten Irr in allen Regenbogenfarben elektrisch belaidrtet Ter Effekt wird dadurch erhöht, daß die technische Beleucktmigs.- cinrirbtung dem Auge vollkommen unsichtbar ist. Tie Farben des Wasserbilbe-Z nie rin ein fortwährend vom betllhrablcnten Weiß bis »um feurigen Rot Wenn die Fontäne aus mebrerm cprinq- bmiinen mit Wafierstral len verschiedener Höbe unb Starke kombiniert ist, können bic einzelnen Strahlen verschieden beleuchtet werden, was ein äußerst farbenprächtiges unb stets wechselnde- Schauspiel gewährt. m , Dan ohne Elektrizftät solche Beleuchtunqscnckte nicht errci(6f werten können, ist ohne rveiterrs Bar : die Lichtquelle einer Leuckd« fontänc bcsteln daher aus einer Gleichstrom -Bogenlampe mit ver tikal stehenden Kohlen: unterhalb des LidNbogcns ilt ein stark vernickelter Parabolspiegel angcorbnct, ter bas qesontte Lickt irnlrcdn nad) oben wirft. Der Farbenwechsel wirb teirck ein* elektrisch betriebene Farbentrornmel bewirkt, bic in fünf per- 'ckietenfarbiqe Felder aus ivcißem, rotem, blauem, gelbem und grünem Glas geteilt ist. Tiefe bunten Glasscheiben kommen bei Drehung ter Trommel abwechselnd über die '.ZloqcnfamDc neben. Das gante Apparativstem ist unterhalb des Bassins in einem fcllcraniqen Raum eingebaut. Das durch ben Parabolspiegel konzentrierte Lickt wirb burd> Lickt im icl.te von Irrivnintem Querschnitt nach oben gemorfen. Diese LicktfckädK? müssen natürlich mit Glasvlcnlcn nmfferdickt ahgebeckt sein. Bon einer beliebig entfernten Schallstanoir aus kann bet Farbenweckfelapparat burth einen Truck aut ben Knops eines Fernfchalters auf iebe gemün-dde Farbe eingestellt werben. Tie Rotation der Farbentrommel kann automalifd) eriolgcit, lotnn ein fortwährendes Farbenfpiel ge* wünickt wirb. _ _ , . Eine besonters effektvolle Leucktsontane tt) zur Zett nur der Jnternattonalcn BautochauSstettung in Leipzig »u sehen Zur Speisung der Springbrunnen bienen zwei durch Elettromotoren von ;c 100 PS birdt angetnebm? Turbmenmimmn mi; einer MiniuenleisMng von je 5500 Liier bei einer Förderhöhe von 15 Meter. Das Söffer wirb durch 9 Rohrleitungen and «> Mundstücken in die Höbe getrieben, wobei durch Luftzutrttt ten ter Gußstahlfabrik Krupp, dem Museum für Bölkerkande uiro. zur 'ecsügung gestellt '.rotten. Tie Ausstellung verfolgt bat Zweck. .s5 Brrftänbnis unb bas Intereifc für die Kriegsmarine heben unb zu jörtern. Alle Gegenstände der Ausucllung, mit '^snahme ter Schiffsmodelle, befinden üch in kriegsbraudwarem Zustande. Bon L'-ffonterem Intereffe sind die ausgezeichnet ge- arteiteten, wertvollen Schifssmodelle, die die Duck: und starte ber Schiffskolo'se Dcran''u?cit gezeigt wirb. Bcsonbers lehrreich ist bann das Modell eines KrieaSschitscs mit sehlenber Außenhaut. Das Wafscnarsenal ber lslusstelluna i]t ebenfalls febr fesselnd. Sir sehen da das Maschinengewehr, eine furchtbare Waffe, mit der die ungeheure Feucrgcschwinbiglei^ von 600 Schuß in dec Minute erzielt naerden kann. Um ffn Glnb'nbwerdcn des Rohres zu verhü'.en, wird es während des ScOteßen-s mit Saffet überkuhlt. Ein Baumstamm von 1,5 Metcr/Durchmcner, der in 20 Sekunden durch 200 Schuß Schnellfeuer vom Masdnncngewcbr durchschnitten wurde, veransckaulicht die vorhandene Kraft dieser Wafsc. Maschinenkanonen und Rcvolvctkanvnen arbeiten in ähnlicher Weift. Bomben, Dronzemörser usw. sind bekanntere Kriegs- ivafrcn. Ein gcs > rliätes Kamvftnittel ist das Torpedo. Es nimmt int Wasser mittels eigener Maschine feine Fortbewegung. Ts läuft 3 Meter unter Soffet mit einer Geschwindigkeit von 45 Knoten in der Stunde 5900 Meter weit. Leuchtbojen, Schwimmwesten, Seemincn, Granaten, Kompaß, Sertanten, Nebelhorn, Tieftol, Anker und andere uncntbcl>rlichc Scklsfsansrüstungsgegen- flänbc erwecken das betontere Interesse des Bcsud)ers. Erwähnt sei schließ!ich noch bic völkerkundliche A b- 1 cilun g, in der erotische Waffen und bcrgL zu sehen sind, die Sammlung von Mineralien ans den dentsdjen Kolonien,^ die Sammlung kolonialer Erzeugnisse und bic Sammlung von Sämereien. Dazu hält Herr Kapitänlcutnant b. N. Mum m, erklärente Vorträge, die in ihrer cingchenben Art nicht nur einen Ucber- biief über die deut säte Flotte bieten, sondern auch ungleich einen Aushlick auf die kommende Gestaltung. Damit der Besuchet auch einen Maßstab für das Gegenwärtige hat, find auckMotelle früherer unb alter Zeiten ausgestellt, wie Einbäume im Kampfe gegen ein mächtiges römisches Kriegsschiff, Sadffen- und Kaukenbootc aus bet altgerinanischcn Zeit. Wickinqcrsckifse. Hansa-Koggcn aus ber Vor- pnlvct- und ter späteren Zeit, Sck'ffc aus ter Zeit des Großen Knrfürsien und Jticdrid) des Großen, ans Admiral Btommy's Flotte usw. Das imposanteste Stück der Ausstellung aber ist bic 30,5 Zentimeter Schncllabckanone, bas größte Geschütz der deutschen Marine, die Haupttvaffc unserer modernsten Linicnsdüfse, bas als Modell in natürlicher Größe — 17 Meter lang — vertreten ist. Eine Kanone zur Bekämpfung von Luftschiffen im Original vertreten, ist nickt minder interessant. Audi unsere Kampimittel in der Lust sind vertreten: Tas Reichsmarine- Luftschiff „L 1" (Zeppelin!, der Marine-Luftkreuzcr „S L 1" Schütte-Lanz^, der Parscval-Schnellkreu.;cr, Groß, Ein- unb Mehrdecker usw. auszusetzen fanden, daß sie Fresser unb Diebe gewesen seien, io haben sich die Vewvhncr dieser landschaftlich und wirtschastlick so hervorragenden Jnftl sehr wesentlid) zum Besseren govantell. Der Kreter ist so mäßig int Essen unb Trinken wie der (Friede im allgemeinen, unb ihre Räuberei beschränkt sich, wie mir ein bmiorragcnbcr Ktctcr ladend zugestanb, barauf, baß gclcgentl'd) wohl ein armer Teufel auf dem Lande einem reichen Bauern ein Schaf stiehlt, aber sozusagen nur als Mundraub, zum sofortigen Braten unb Verspeisen, nickt ctioa zum bereichernden Verkauf. Augcnclwi ist solcher Mundraub dem beraubten Besitzer natürlich Jnidit; in einem Lande jedoch, in dem Jahrhunderte hindurch von den Macklhabetn ganz andre Dinge geraubt wurden als ein paar Sd>aft. werden diese kleinen Ucbergriffe Eingenommen se'er ist. ES wird ihm in diesem Artikel, ter seinen Re-ckrritt für den Herbst in sichere Aussicht stellte, zum Borwurf gemacht, daß er an ter Mickstänbigkeit ber Königlichem dülincn. Sie durch zahlreiche 3miüigleiten unter ben KünAcrn teruorgerufen sei, die Sckulb trage, daß er Legionen von Berfpredmngen nicht gehalten habe, daß für die Besetzung ber Stellen an ten Hofbüdnen nicht der künstlerische Wert, sondern das persönliche Wohlwollen maß- gedenb sei usw Insbesondere Hilt die Anttaqeteborte zwei Stellen des Artikels für besonders schwer beleidigend. Jn der einen wirb gesagt, baß nicht alle Eigenschasten, bic zur Erwerbung wie Erhaltung der Hülftnschcn Gunst bienten, auf künstlerischem Gebiete lagen. Jn den weiteren Ausführungen ficht bic Anklage den Borwurf der Homoserualität. Tie Angeklagten, ter Herausgeber der „Deutschen Monragszeitung" Walt.r S leint ha l und der verantwortliche Redakteur Willi Wilde bestreiten, bau ne dem Generalintendanten ben Vorwurf d.r Homosexualität Ixiben machen wollen, unb baten durch ihren Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Frey Berlin!, einen umfangreichen Entlastungsbeweis an- geboten. Ein Antrag auf Voruntersuchung würbe jedock abgelcbm und sogleich bas Hauptverfahren gegen bic beiten Angeklagten eröffnet. w Franksur t vergleicht sich mit Hollänber. Frankfurt a. M., 7. Nov. Ti- Berufung bcS früheren Frankfurter Theaterleiters Felft H o 11 ö n de r gegen den Ar rett- beschl'.iß, ben die Neue-Theatcr-Akticngcicllidiaft gegen Hollander ivegen Montraftbrucbc.- in ter Höhe von 30 "00 i e wurde heute durch Bergleid) Danach zahlt Holländer an bic Theater .'lftieng bic verfchiedenen Unterstütungslassen überwiesen werden. Auch übernimmt Holländer sämtliche Kosten des BerfahrenS. 0 Marburg, 7. Nov. In der heute zn Ente gegangenen Schwurgerichtsperiodc beschästigte sid) das Gericht in einer den i dauernden mit einer Anklage gegen den Naturheilkundigen lttopp, einen Studenten namens Schröder und ein Mädchen namens Kurt, sämtlich hier wohnhaft, wegen Vergehen gegen bic 218, 219 Und 220 bes Strafgesetzbuches. Kropp würbe zu 1' » Jahren Zuchthaus, der Student zu ■> Monaten unb bas Mädchen zu 8 Monaten GejäiigniS verurteilt^ Leipzig, 7. Nov. Vor dem Vereinigten II. unb HI^Etral- senat tes Reichsgerichts begann heute vormittag ber Svio- nagcprozeß gegen den Kaufmann M o r k o w s k i von Thorn, den Kaufmann Wladislaw Wroblewski aus Warschau und den Handlungsgehilfen Leo Woll mann and Warschau Die Angeklagten finb beschuldigt, im Februar t>. I. versucht ; j haben, sick. in ten Besitz eines Gewehrschlosses des neuerten Modell' jw Uten, um es an eine s rem de Regierung zu verkaufen. Zn der Berhand- lung finb 8 Zeugen, ein militärischer Sachverständiger unb tut Dolmetscher erschienen. Die Oeffentlichkett ist audgeid)Ionen. Metz, 7. Nov. Tas Reichsgericht hatte bas ^'bcsurtetl te» Metzer Schwurgerichts vom 11. November 1912 gegen ten Bergmann Johann Berrsheim aus Nlgringen wegen Ernwrbung eines Arbeiters unb wegen Totschlags an einem Feldhüter in Algringcn wegen Formfehlers aufgehoben unb bic Sache erneut an bas Metzer Schwurgericht zurückverwiesen. Dieses hat teilte den Bergmann "ffeberum wegen M oröe s unb Totschlags »um Tobe unb acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Stabe, 7. Nov. Der Barbier Kaiser aus Harburg, der am 1. Juni d. I. an der acht Jahre alten Tochter teS Bäckermeisters Kriippa in Harburg einen Lustmord begin i, wurde vom Schwurgericht wegen Mortes und Notzucht zum Tode, zehn Jahren Zuchthaus unb zehnjährigem Ehrverlust verurteilt. SamStag, den 8. November: Nachmittags um 5 Uhr imb abends um 8 Uhr: Gelegenheit Märkte 82—89 46-50 50 -55 91-100 auch die Nenkonfirmierteit, sind jederzeit 4. den 9. Nov. D 7n 7Qlhf19ir,3,§ Haubach, Bahnhofstrasse 65 AII. adHLCilZil Fernsprecher 731. Nur die (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 350 464 614 826 [500] 1038 49 111 14 77 86 050 642 713 23 [660] 46 809 15 9021 98 236 917 31 82 732 68 912 46065 235 393 417 665 78 6-» 85 58078 112 412 314 70 511 92 617 67 94 455 [10001 671 867 941 86 90 513 19407 1 99 104 65 [500] 828 [500] 697 895 19S092 112 283 93 666 742 [1000] 913 83 1 96 254 (1060) 78 30 73 [660] 702 25 56 844 66 959 197014 836 47 913 41 43 76 199384 199016 42 162 71 947 71 97 874 915 17 77040 95 926 78312 428 202204 656 865 927 204023 71 180 203052 [600] 380 441 88 470 599 804 962 817 45 938 84417 89 656 686 761 73 828 905 88 611 523 [500] 46 607 16 82 88 839 931 98 201 30 75 364 90 4S0 668 82 804 99 323 96 409 62 647 762 90 852 [30(00] 32 69 [500 ] 210 326 63 620 908 14 64 76 465 600 26 460 83 820 410 600 6 283 013 SO 407 502 610 32 743 991 62044 79 63015 16 60 118 202 418 837 959 96 64023 168 [1000] 353 500 154073 236 307 15 6035 818 959 80—89 79—89 107 123 151002 30 04 152160 690 620 336 817 623 804 848 979 207 63 658 711 98 804 939 66 921 82 132 823 40 602 538 66 [3000] 759 945 SIS 58079 142 610 60 79 5 9015 159 335 690 956 992 133 628 506 182 328 69—78 63—68 78-80 78—79 605 95 967 608 47 60 369 81 479 124 49 82 865 472 73 61 93 63 37 717 307 969 406 710 674 188 640 621 604 309 623 24 847 620 369 39 31 [1000] 43 49 430 621 783 97 339 441 82 720 189087 [3000] 334 »4 424 58 858 973 1 9 1 005 718 1 92110 30 290 388 193174 362 960 [500] 513 853 76 626 32 749 93 217014 37 350 455 Mk. 93-101 91-100 493 837 631 429 680 86 487 664 748 261 63S 2 1 9089 481 972 50 903 604 326 412 600 511 49 668 489 898 119 262 449 613 340 44—49 45—49 115—120 1 JO —118 96—103 83-95 85—99 78-83 zur heil. Beichte. Sonntag, d e n 9. N o v., (Ohne 266 Sotterdienst. der Stadtkirche. Tiarrnffiftcnt Hoffmann. Militärgottesdienst. 44,50 -45.50 . 35—38.00 für Schüler höherer Lehranstalten. i icdcn 'Diittivod) von 6—7 übr. Aeltere lag von 6—7 Uhr im JohanneSsaal. 85142 91 293 [3000] 342 413 29 733 86053 282 557 724 626 902 8 7109 62 69 468 616 636 787 88332 77 [1000] 89131 64 226 62 366 [500] 531 734 842 90009 269 86 323 682 784 857 936 91012 280 352 59 90 504 654 9 2024 236 342 421 23 180051 [5001 125 83 273 [500] 410 63 618 [3000] 827 991 10 1 089 136 217 78 391 444 674 1. Ziehung 5. Kl. 3. Preuss.-Süddeutsche (229. Königlich Preuss.) Klssscn-Lotterie Ziehung vom 7. November 1913 nachmittags. 42 82 137114 377 486 693 672 842 99 138133 60 [500] SS 823 88 [1000] 139007 166 255 330 38 670 760 802 14Ö035 161 [1000] 209 327 97 613 739 141178 203 659 01 806 73 142007 130 72 406 627 981 [600] 143003 84 119 255 304 72 [5001 [500] 639 63 730 884 [3000] 144027 224 422 629 35 778 003 145160 292 331 496 625 85 960 91 149024 Gewinne Uber 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern bcIgefUgt, 38—43 32-36 2OO047 [1000] 26 74 92—94 75-88 251 303 40 407 [1006] 43 76 705 47 827 60 205129 49 62 [1000] 249 [500] 341 92 416 445 751 827 66 957 82 20®247 61 327 [ 600] 80 649 716 878 957 2 0 7021 26 123 346 92 [1000] 637 701 86 [ 500] 848 66 913 89 »8199 367 430 VS 632 690 847 958 209180 256 110001 332 37 82 613 646 60 210003 111 270 618 60 67 832 51 211086 172 497 531 [5001 783 [1000] 945 87 212054 208 383 733 009 19 91 80218 88 741 89 880 81031 67 160 66 95 653 612 66 721 75 833 969 [10001482 [500] 862 84 934 180001 36 210 11 13 70 16 110 41 67 66 256 874 76 649 632 46 48 851 97 873 69—72 66—71 67—63 52—56 730 980 11000] 218245 333 99 618 633 96 216 378 675 2 2 0228 39 714 877 921 32 221179 204 3n Vormittags 9'/> Uhr: Vormittags 11 Uhr: i ?.4 7 56 388 4Ü7 CI [3000] 82 873 Preise für 100 P'd Lebend- Schlacht» aewicht Mk. 52—57 51-56 statt; Gäste, besonders herzlich willkommen. vibelkränzchen Jüngere Abteilung Abteilung jeden Samest 1500] 761 k 744 9 6 110 999 1147 59 67 211 438 646 62 603 69 766 2127 47 2<4 67 321 623 609 97 714 16 >500] 894 015 b - [500] 3018 177 85 297 639 97 809 4004 [1000] 8 3 31 458 512 616 794 96 6055 266 630 39 688 763 879 GO'.? 24 4 350 610 62 694 [500] 98 715 819 028 [500] t l /083 97 [500] 134 37 245 351 424 60 653 746 70 910 : < 4.1 [30001 8024 48 08 258 491 [3000] 772 840 85 i 13 9039 297 312 75 521 676 90 814 950 [3000] 10450 616 72 774 11020 101 684 605 89 724 12’J‘L 106 379 496 621 646 71 02 778 13285 472 761 i'O 002 9 38 65 87 14001 177 333 402 [600] 60 770 ! 27 049 60 92 15082 110 14 40 791 850 938 18069 293 304 34 429 79 [1000] 83 574 615 52 751 63 1500) 60 40065 82 284 302 [1000] 609 99 692 [3000] 860 31 41194 620 94 603 80 [5001 996 42136 332 69 904 71 70 84 43231 [500] 418 502 701 36 52 647 [600] 44018 [500] 35 96 384 356 57 442 [600] 45125 32 57 300 702 30 42 84 [3000] 839 79 969 108202 (600) 08 610 23 682 822 33 103002 143 52 [30001 205 326 409 MO 66 922 110506 632 815 16 1 1 1209 305 601 11 94 705 90 978 112048 196 297 388 489 577 630 738 907 113584 86 601 29 32 800 68 911 114323 [600] 44 413 63 536 821 66 913 32 115181 417 34 760 116054 367 [1000] 624 722 97 821 24 117069 125 67 [1000] 225 318 24 49 440 674 82 [500] 713 820 23 955 113098 129 52 206 38 48 465 650 [600] 861 (3000) 82 119018 154 231 54 [1000] 338 662 (1000) 717 850 80 120337 401 [3000] 87 83 772 121251 68 379 82 492 679 705 807 64 122157 248 73 345 75 926 123068 83 86 126 389 [500] 429 667 73 828 124067 94 102 [500] 238 54 [500] 62 345 419 [1000] 646 718 844 977 125185 223 80 427 [500] 605 82 805 128206 28 36 [500] 00 [500] 587 727 37 816 34 86 996 127081 83 111 355 517 868 128125 286 442 81 88 826 973 129062 493 130197 330 67 807 (3000] 24 44131003 62 [600] 244 64 80 98 310 20 401 64 846 79 [600] 132036 88 [500] 498 133090 179 82 240 61 342 690 94 953 64 82 134003 7 68 68 290 421 (500) 642 56 613 66 135081 339 99 611 664 851 69 130164 448 624 36 804 64 86 916 17 [500] 71 904 21 216021 431 763 69 953 69 1 27 220 [1000] 747 62 65 931 218210 «46 93179 396 349 411 63 779 [3000] 89 92 955 [1000] 94094 276 321 [3000 ] 48 [3000] 553 97 7 43 856 95073 105 42 66 99 207 99 385 497 619 711 61 953 09 [3000] 306 608 779 890 926 2005 167 383 426 606 32 55 876 3119 283 03 353 81 432 92 [600] 515 [1000] 606 719 880 941 4044 73 161 282 328 418 511 310 781 893 5048 [ 600] 71 83 128 4C0 562 81 [600] <72 6141 [500] 313 436 793 874 962 1500] 35 [6000] 7329 410 41 87 601 806 49 005 55 8300 460 602 894 919 9217. 409 87 91 705 46 838 [500] 75 93 911 10040 126 214 89 321 425 36 615 890 043 11057 197 288 330 62 483 602 693 761 97 [1000] 09 839 46 605 719 78 872 20052 146 94 383 403 9 76 561 70 [3000] 67a 73 21043 69 89 97 236 66 417 [500] 645 51 805 22211 406 550 663 35 816 09 968 81 [500] Ftir dringende Fälle ist am Sonntag, ticher nnzntreffen: GD093 221 68 97 87'j i* 1022 11000] 221 308 414 533 Kur die Gewinne Uber 140 Mark sind den betreffenden Nummern In Klammern belgefUgi.’ 60-53 46-49 11 64 11000) 95 107 [600] 62 379 406 15 28 677 718 $36 25336 610 32 [1000) 66 668 02 011 28 [500] 62 19 25495 635 813 57 [3000] 921 27 105 14 209 448 601 6 069 23001 82 90 323 644 770 72 929 86 29047 84 106 366 83 657 77 88 871 002 79 3Ü234 343 [1000] 81 98 433 37 570 [500] 667 1t 55 70 953 [600] 31126 81 352 642 786 95 876 32086 430 714 81 33023 53 91 368 629 710 998 34174 [500] 552 616 37 856 [3000] 35042 135 93 | iOOO] 726 29 3G016 172 [500] 200 316 23 93 629 7 17 835 37107 65 325 57 524 25 34 [500] 682 786 38102 76 396 503 602 21 [500] 854 79 86 978 39C01 l >3 272 313 83 660 17020 231 3’5 27 491 [600] 152 80 00 840 924 18402 710 46 [1000] 861 119070 200 339 490 615 91 813 27 39 940 20333 396 717 21003 6 [500] 317 641 824 85 9 6082 94 163 310 (6001 434 47 72 654 834 916 99018 29 128 „Wartburg", christlicher Jünglings- und Männer verein. Tienötag, abends 87, Uhr, Bibelstunde, Mittwoch, abends 8 Uhr. Turnstunde, Donnerstag, abends 3 Uhr, Unterhallnngsabcnd, Sonntag, den 9. November, abends 8 Uhr, in dem Gemeinde» Haus, Kirchuraste 9, Lichtbilderabend. Tie Versammlungen finden teils in dem Gemeindehaus, Rirdr flraüe S, teils in dem neuen .Waitburg'ioeim", Tiezstraüe 15, Plärrer Schwabe. Kinderkirche für die MatthäuSgemeinde. 779 105 622 735 153090 [3000] 180 370 87 99 542 108 [600] 9 541 667 745 961 155062 80 148 74 423 513 [1000] 606 30 77 807 935 63 103 9 303 157001 45 184 281 550 715 (500] 158036 155 448 65 81 526 744 56 800 [500] vlbelkrinzchrn für MlKchen «ns der Zohannesgemrinde. Jeden Dienstag von 6-7 Uhr im Johannessaal. fiandarbcitrunterrlcht, veranstaltet von dem Zraucnvcrcin der Lukoszemeinde. Jeden Mittwoch um 2 Uhr im Lukassnale. Der Unterricht wird allen Kindern, die sich dazu einsiuden, uuentgelilich erteilt. [500] 882 296243 60 480 835 »1129 [1000] 202053 75 200 18 78-30 72—75 Auf jede ff6io/reno Kammer sind rwol gleteh hohe Gewinne gefeUcn, and rwar Je einer auf die gleicher Nummer In den beiden Abteilungen l und II 7773 94111 626 35 39 86 ;x30] 404 949 62 [500] 552 710 97827 61 303 918115 253 94 324 596 5387 659 762 883 Katholische Kemeindt. Gottesdienst. [5001 719 61 61 842 965 75 230028 247 745 092 231025 69 100 341 686 680 788 912 60 (600] 88 2 32191 427 32 81 612 24 93 660 74 705 233089 282 39J 600 40 732 905 [500] Abends 8 ll()r: Vereinigung dec konfirmierten männlichen Jugend der MatthäuSgemeiude. DienStag, den 11. November, nachmittags 4 Uhr im Matthäus» saal: F r a u e n m i j s i o n s v e r e i n. Mittwoch, den 12. November, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Marku'gemeinde. Donnerstag, den 13. November, abends 8 Uhr, im Matthäussaal: Bibelstunde. (Abrahams Fürbitte für Sodom ) Pfarrer D. Schlosser. 3n der Iohanneriirche. Vormittags 91/. Uhr: Professor D. (£■ cf. Vormittags 11 Uhr: Kinderktrche für die Lukasgcmeiude. Pfarrer B e ch t o l S h e i m e r. Abends 5 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Abends 7*/, Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Lukas- und Johanncrgcmeinde Mittwoch, den 12. November, abends 8 Uhr: Bibelstuude int Lukassanle. (1. Brief Petri). Pfarrer B e ch t o l 4 h c i m e r. Freitag, den 14. November, nachmittags 4 Uhr: Frauen» missiouSverein der LukaSgemeinde im Lukassaal. 3m Konfirmaub'nfca’c in der Licbigslrage. Nachmittags 2 Uhr: Taubstnmmeu-Gottesdienil. Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r. Lebertran! Mit Beginn der kühleren Jahreszeit ist es zweck',nästig, mit einer Lebertran-Kur zn beginnen. Seit mehr denn 200 bis 300 Jahren wurde von den Aerzten Lebertran als ein ausgezeichnetes Heilmittel gegen Drüsen-K'rankheitrn, Skrofeln, rheumatische Leiden, Schwächezustände, Blutarmut, .husten, Schwindsucht nsw. eingeführt. Es sei nun ganz besonders aus einen Lebertran hiugewielen, der unter strenger Bewahrung seiner natürlichen Eigenschaften, die die Natur ihm verliehen, aber mil allen Vorzügen der modernen Technik und Verbesserungen versehen, durch die Firma Apotl>eker Will). Lahusen in Bremen seit 25 Jahren in den Handel gebracht wird. ES ist der weit und breit bekannte Lahusen's Jod Eisen-Lebertran mit Schutznamen „Jodella". Biele ärztliche Atteste bezeugen diesem Lebertran, das; er in jeder Einsicht vollkommen ist und^warm empfohlen werden kann. Er findet besonders bei Drüsen, Skroseln, Engl. Krankheit, Blutarmut, Schwindsucht, Gicht, Rheuma Anwendung. Die Firma ist gern bereit auf Wunsch' alles nähere darüber mitzuteilen^ „Jodella" ist in allen Apotheken zu haben. !D27/s 76 280 430 657 663 862 201021 25 40 78 363 433 644 677 733 43 85 823 87 203113 17 22C 530 11000] 11000j 309 444 729 659 932 100139 73 229 86 06 427 653 610 27 161030 58 286 338 416 94 614 77 93 907 [600] 35 102094 141 98 43 1 639 100021 72 [3000] 124 637 795 906 5 164007 89 228 351 727 805 911 87 165123 [100Ö] 27 31 260 347 02 420 63 611 (598) 95 623 27 770 893 98 160133 359 488 585 [500] 95 759 63 75 86 803 968 167063 123 [800] 25 205 65 683 631 39 037 95 [660] 168078 [600] 163 216 72 62 304 8 67 04 615 75 824 023 100065 82 182 287 310 [600 ] 02 657 79 (3000J 176136 43 83 273 460 548 704 800 171119 347 [500] 64 [600] 93 470 [3900] 686 650 747 71 834 90 172040 76 207 73 337 749 006 68 [1000] 93 173027 92 151 383 429 91 808 49 174140 471 681 85 663 175017 26 42 46 107 82 270 358 (6001 660 626 991 176037 [1000] 114 51 304 449 [1600] 553 881 [1000] 931 [500] 99 177110 322 436 563 743 178095 164 321 [500] 47 86 459 558 767 080 64 179109 63 73 283 [1000] 639 , 186143 .323 27 424 74 92 574 (10001 691 [1006] 94 831 85 181073 184 403 678 707 833 912 15 182067 113 243 75 89 (5001 377 685 672 183006 87 253 88 313 615 799 192 184012 75 217 23 471 674 818 749 [3000] 188260 [1000 ] 364 466 562 864 049 [1000] 83 [1060] 166112 745 98 808 908 1 8 7 055 71 76 265 495 536 632 44 897 [500] 964 188036 350 421 48 53 6 06 4 29 6 16 810 600 ) 727 843 84 963 182038 480 561 770 98 825 [1000] 84 103237 601 45 615 832 976 [500] 104118 33 240 620 961 185200 660 823 87 006 (3000 ) 61 108014 127 81 307 635 607 785 955 70 80 1 07011 14 165 89 229 34 [SCO] 437 538 849 976 108027 72 134 69 274 640 [1000] 78 02 1 09031 46 63 80 176 356 576 [1000] 620 782 11Q131 [1000] 86 355 444 [600] 627 895 946 111100 60 93 323 [500] 74 1600] 447 92 860 863 75 . Holländer. ^rufung des früheren de r gegen den Arresl- N gegen Holländer 000 Mk. erwirkt hätte, ülmdesgericht erledigt, engesellfchast 2000 W -Miesen iverden. Hch s Verfahrens. 708 90 904 149228 64 342 72 04 [1000] [1000) 049 15O203 72 [600] 91 306 473 560 687 93 318 56 80 610 24 76 77 836 60 904 48 28003 58 144 336 89 441 75 9 3 576 655 787 2 9036 125 215 26 [600] 376 436 841 05 007 41 30039 70 124 3 1 88 319 415 11000) 657 [1000] 869 71 73 967 3 1 065 236 368 [3000] 72 73 412 09 96 661 835 32539 813 64 911 33000 71 190 232 449 711 02 861 959 71 34094 415 52 83 699 724 863 97 071 05 35162 259 64 662 709 41 910 38108 62 (1000] 80 390 627 706 059 019 37253 431 o92 708 38206 390 481 628 927 39021 156 205 25 88 356 [500] 617 744 [3000] 80 871 85 95 [1000] 958 81 48006 66 197 [500] 270 [3000] 639 725 79 41034 Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 9. November, 2 5. nach Trinitatis. (500) 12047 135 249 67 [1000] 359 93 408 14 607 61 607 10 986 13275 [500] 92 408 13 65 607 619 53 879 14044 [500] 318 82 414 92 95 [600] 635 693 [500] 21 15020 135 464 881 943 16023 93 [3000] 253 16 63 91 [1000] 437 616 893 17163 576 635 767 18014 133 206 73 86 333 775 824 38 836 18008 696 — —- - - - 23028 30 32 99 [5000] 156 239 663 [1000] 708 61 24113 89 [500] 513 82 829 [1000] 25109 79 370 83 [3000] 774 [1000] 842 28562 65 94 639 88 [3000] 914 27003 6 7 241 98 432 61 562 74 78 783 02 [500] 4,5007 24 50 147 249 82 85 [1000] 488 785 026 47141 ; > 310 424 41 91 606 759 74 43161 316 (1000) 60 t, 1 40017 41 57 95 153 524 674 723 43 [3000] 866 LOO) 80 5ÜG.33 105 98 210 31 47 354 599 867 51167 68 226 33 32D 72 478 607 35 702 809 950 79 52016 48 5i 73 2'.3 22 92 435 554 69 885 [500] 53121 90 [500] 3-i5 6?3 54075 144 73 385 413 500 753 830 66 78 (500) 719 41 81 886 [600] 22 2149 363 75 ’ 31 734 901 22 3076 187 [1000] 330 404 ---- 984 2 2 4207 22 34» 602 (1000] 79 [600] 720 (6€0i 22 5 049 ( 600) 149 88 368 485 613 21 805 14 88 22 6008 556 658 94 632 85 914 2 2 7008 67 162 317 413 028 93 739 4» 804 (600) «85 2 2 5079 186 74 610 68 605 788 229077 316 409 16 672 87 73 1500] 593 692 741 275'4 11 3 71 563 645 726 33 801 917 65102 439 67 5 ? . 36' 'S 70 233 75 431 539 830 89 [10000] 093 6 70 -. 2 .3 [1000] 335 647 63 917 68000 1 [600] 807 95 730 L51 69218 23 30 79 84 94 [3000] 564 82 , um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe. , um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. , um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachmittags um 5V, Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. AbendS um 8X Uhr: JünalingSverein. Vtaspora-Sottesdienst. C o n n t a a, den 9. November: In «rüitbctfl um SV, Uhr. In Hungen um 9", Uhr. 7 0013 269 663 997 7 1 087 218 88 459 84 663 721 [1000] 75 812 64 020 75 82 7 2 212 330 438 709 27 723 96 942 [1000] 71 73164 304 13 469 602 4 6 67 71 724 804 74035 144 [600] 371 08 432 592 609 36 75155 366 628 85 700 33 907 7 6337 429 [1000 ] 37 720 881 77104 82 241 (3000) 630 90 683 762 884 7 8130 232 408 "" (1000) 819 60 969 [1000] 76 79016 181 298 365 Geschäft mittel. C di f e n. Voll fleischige, anSgemästete, höchsten Schlacht» inertes im Alter von 4—7 Jahren .... •?ie noch nicht qezoaen haben (unqejochte) . . Junge, fleischige, nicht auSgemäsrete und ältere ausgemästete Bullen. 2 oststeischige, anSgew., höchsten Schlachtw. . . Vollfleischige, jüngere. ...» .. Färsen, Q ü h c. - ollfteischige anSgemästete Färsen höchsten Lcblaclti verles Vcllslcfichiqe anSgemästete Kühe höchsten Cchlachtn ertcS bis zn 7 Jahren perlig gut entwickelte Färsen * fitere ausgcmästele Hflljc und wenig gut entwickelte jüngere Üiihe Mäßig genährte Kühe und Färsen 219022 75 201 SO 75 364 90 480 668 82 804 99 ±20011 141 494 658 (1000) 711 35 39 834 89 22 1 065 161 238 93 381 443 795 907 81 222145 — 209 32 37 83 328 683 615 786 891 024 2 2 3015 274 469 613 76 [500] 649 87 (500) 912 (1000) 62 2 2 4087 155 270 410 76 037 779 2 2 5159 80 402 [800] 40 64 771 088 2 2 6059 175 415 521 032 2 27128 35 291 312 34 425 667 664 903 2 2 8013 483 505 674 826 46 (1000 ) 2 2 9083 162 [3000] 338 605 6 620 732 Dio nach- A ahqAa Rind am Sonntag, 9. stehenden £.lv von 12 Uhr mittags bis nur für dringende Fälle sicher anzutreffen: I>r. Klein. Ost-Anlage 37. Dr. Richter, Frankfurter Strasse 145 [3000] 240 336 458 623 32 601 734 858 147240 409 761 69 894 962 82 148165 (1000) 209096 266 675 770 801 920 44 2 1 0018 195 236 42 332 35 [1000] 652 69 854 [ 500] 909 [30001 73 16 211066 [3000] 76 168 80 248 737 68 802 212143 478 612 68 759 861 213019 130 424 577 622 882 214025 100 [1000] 60 306 47 81 435 902 25 31 2 1 5019 20 [500] 1*3 238 354 87 1 5 8090 178 431 35 664 849 74 925 1600) 160087 144 293 320 83 424 547 625 713 859 958 161131 220 87 318 417 611 950 162017 63 65 112 339 82 512 719 67 821 41 972 163049 126 31 208 86 93 [1000] 414 706 51 [1000] 813 927 48 134030 (1000) 54 11000] 105 44 565 092 811 900 185030 192 281 337 440 807 73 901 [500] 33 53 166025 73 244 474 567 [500] 601 97 733 [3000] 859 71 167001 188 [500) 213 65 42j 55 flOOO] 868 168029 210 427 109'205 304 59 [1000] 406 034 51 76 709 71 93 837 170031 135 265 550 70 89 628 830 76 955 171037 245 337 43 468 567 81 83 [1000] 880 948 172091 27 9 400 83 519 700 54 847 1 73 1 59 219 316 488 5 05 31 79 98 606 [1000] 47 865 [3000] 174014 17 33 123 86 303 49 94 96 552 696 913 175218 705 [1000] 63 989 99 176003 87 101 66 394 836 925 28 177001 259 342 419 21 688 679 794 803 51 934 178002 202 433 551 [5001 62 609 (1000) 20 [1000] 781 907 179183 499 180009 37 06 124 09 72 342 481 531 (1000) 89 [1000] 740 04 866 947 68 181018 143 256 304 89 448 614 604 73 83 761 001 182192 360 74 424 759 839 183071 488 521 62 638 783 84 184313 563 633 67 848 185002 52 108 215 53 77 757 70 83 84 878 88 99 186102 73 82 202 329 45 438 622 [1000] 26 33 834 808 93 187192 299 371 682 860 961 188168 [500] 366 628 84 615 796 840 189190 281 616 66 708 66 72 Nachmittags 2'/, Uhr: Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. 375 [10001 515 35 66 [1000] 610 978 186006 102 18 82 202 12 .360 422 92 923 6t 151012 66 164 476 [3000] 673 [3000] 89 93 754 8» 151063 441 534 61 71 778 805 10 96 (500] 153051 279 307 63 651 69 79 700 900 154006 23 63 81 374 636 719 63 949 155089 229 60 (500) 36» 657 876 15*030 [1000] 47 57 [1000] 385 553 732 941 117048 143 585 617 952 81 158145 254 1100 j] 22109 301 603 773 (500) 23014 [1000] 95 ... 218 97 329 79 89 413 (500) 616 [5000] 893 921 24008 53 800 941 63 94 230037 179 256 344 636 [500] 611 933 23 1 070 88 316 411 641 616 19 77 09 232173 83 231 [500] 96 477 [1000] 23 3003 117 224 779 94 844 08 - 26 4040 64 89 171 244 (1000 ) 455 80 205308 548 70 [3000] 613 24 2 0 6047 [500] 44 821 22 66 047 71 207025 84 23 760 [1000] 823 93 208102 27 245 644 714 61 610 1500) 88 704 034 82191 241 474 609 620 55 990 83077 79 210 17 [3000] 461 689 650 72 (600] 76 94 227 317 64 83 631 [500] 63 68 789 90 . _ 42303 27 419 638 636 63 (500) 713 43066 83 207 378 550 76 654 67 882 [500] 44036 [600] 78 295 . 26. Sonntag nach Pfingsten Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit znr hl. Beichte. 325 79 956 1.1000] 80064 84 95 186 217 65 371 .. ... --- -- 8 5 8OOu 209 367 413 657 654 7 07 959 63 [600] 85 82 82046 bl 192 [500] 259 902 23 34 83001 23L 78 ;U5 11 607 :'3 390 993 84076 229 86 301 24 70 626 316 94 [500] 965 83010 [600] 75 81 189 353 436 635 5)00] 623 776 856 970 73 85122 32 208 309 443 616 TO)1 36 11600] 604 785 854 909 82 6 7 045 156 96 512 616 710 -J 845 63 83100 272 312 461 633 754 9SSO 30188 202 85 686 710 899 S>? -4 11000) 135 223 493 764 91004 36 163 71 1115 36 [500] 477 01 718 39 [600] 854 7 0 9 2086 [ 500] 1440 330 603 948 93083 190 314 47 416 659 679 [500] -- 95144 216 30 300 [500] 8* -? Wttq6hQ . de .Cr k'len. * 1 zu bej Jc Mm te zu Ende gegangenen i Gericht in einer den icr Anklage gegen den i namens Schröder und wohnhaft, wegen Ver- 1 des Slrafgeseübuches. der Student zu 5 Ro- eiängnis verurteilt, igten II. und III. Straf« vormittag der Spio« irfotoi'fi Don Thvrn. flu-3 Warfä'iu und den Shrtfiau. Luge- öen'urfit }U fyibtn, (idi_ MvvM Wl Wo, iM. 'btt 'vrchmd- und tut ,t üt ausgeschlossen, itte das Todesurteil des r 1912 gegen den Vergingen wegen Ermordung an einem Feldhüter in und die Sache erneut an n. Tiefes hat heute den des und Totschlags zum irteilt. , Kaiser aus Harburg, Zähre alten Tochter Lu'tmord beging, wurde Notzucht zum Tode, zehn Verlust verurteilt. (6001 665 89 (1000] 630 731 859 45222 425 62 641 - ' 1 678 85 55; 93 >6 39 76 427 74 547 633 709 36 847 016 " * 96 960 57089 103 012 [3000] 190093 118 [500] 82 275 [3000] 340 44 604 10 66 [500] 68 [1000] 835 191162 237 637 663 (500) 764 070 90 192126 244 (6001 664 (lOOOJ 828 90 198366 622 748 194020 (500) 301 444 52 557 614 709 [5001 15 31 [1600] 966 195016 (1000) 137 256 327 30 65 679 747 1 96153 7 2 95 210 36 707 64 73 897 1 9 7 099 101 366 433 52 73 92 661 68 781 198072 232 720 69 ------ 91 294 516 64 [1000] 762 846 [3000] Ff. Wiesbaden. D ie hh o f-M a rkt b e richt vom 7. Nov Austrieb: «Hinter 72 (Ochsen 9, Bullen 10, Kühe 53), Kälber 93, Schafe 4?, Schweine 189. 47139 "5 r10001 209 311 67 05 447 67 605 696 113 52 79 83 48123 261 91 601 737 808 97 49034 68 113 243 349 436 708 863 918 50127 (500) 248 63 321 611 691 706 837 74 51003 113 643 707 [1000] 53 888 083 52114 575 059 70 718 61 805 956 [500] 53056 279 471 618 794 54224 557 84 670 [500] 857 71 55057 383 633 741 824 41 930 [1000] 79 5 6009 69 1 6 1 55 11000) 310 42 40 i 29 826 57181 269 383 424 672 335 930 32 71 58013 316 21 70 [500] 84 624 711 99 835 934 [500] 59010 05 (1000) 166 308 13 408 632 89 723 84 (500) 970 60024 27 35 129 355 432 571 699 849 6 1 286 90 655 743 918 62136 345 621 736 889 980 63313 52 578 (600) 637 63 728 42 826 65 76 977 81 [10001 64268 612 41 701 12 65332 99 453 91 97 606 997 66084 215 343 487 [500] 668 675 712 48 922 6700« 152 202 35 679 [500] 059 61 68182 208 721 966 69321 86 478 93 220 Bolt Spannung brennen. Jede Farbentrommel wird von entern kleinen Elektromotor in langsamer Notation versetzt: von d« zirka 65 Meter entfernt liegenden Schaltstelle aus kann durch Betirtigung der 20 Fernschall er sowohl die Drehung der Farben trommeln als auch das Ein-- und Ausschalten der Bogenlampen ersolgen. '.Wan hat es alslo in der Hand, jede gewünschte Beleuchtung und F-arbenrusammenstellung der Leuchtsontänc vor- Lunehmen. . Schweine. kollfleischtge Schweine von 80—160 d? Lebendgewicht . . . . 61-621/, Äoüsteischige Schweine unter 80 h» Lebendgewicht 61-61*/, -- ollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 63-61 elettschweins über 150 kg Lebendgewicht . 57*/,-60 Kälber. Feinste Mastkälber Mittlere Ala st- und beste Saugkälber . «evingere Dias!- und gute Saugkälber Geringe Saugkälber Schafe. Wcidemastschafe: Mastlämmec und Masthammel . . . Geringere Masthammel und Schafe . 109127 231 69 383 — - , , - 1D00] 69 77 908 60 [1000] 85 [1000] 101009 11 755 259 92 328 458 642 754 [1C00] 853 996 102092 1381 48 294 410 557 (3000) 680 85 [600] 938 90 1003024 197 308 11 500 21 677 738 89 879 104068 :344 341 730 63 93 846 1 05444 672 719 1 06032. 276 J7-T4 503 639 93 711 34 40 65 69 843 974 1 0 7 020 Wie man fric Magcnsänre unschädlich urscht. Wenige find sich cigcittlich bcwustt, wie wichtig c3 ist, die im Magen befindliche Nahrung von fanrebildender ttznrnng freizu- balien. Eine gesunde, normale Berdaunng kann nicht stattsinden, solange der Magen mit feinen Annen Schleimbäutchen von bei Säure gereizt und von den sreiwerdenden (tzafcn bedrückt wird — nttcS daö sind die Folgen der gärenden Sveiien im Magen. Um eine vollkommene jH'ibmiunn^tntinrrit au erzielen, mutz diele Gä- rung befeiiint oder verbinden nnd die Säure neuiralisierl werden. Besorgen Sie sieh zu dem Zweck beim Apotheker oder Drogisten e'wak (itnirime Mannesia, von der man nach ieder Mahlzeit einen halben Teelöffel voll in eiwav warmem oder kaltem Wasser nimmt Jbiinnnc Magnesia ist angenehm einzimehmen, hat keine störenden. Nebenwirrunaen, beteiligt die Gärmig, ncutralifiert die Säure und mach! den durch'äneisten Speisebrei wieder milde, frisch und leichtverdaulich. Die regeimäf',ige Anwendung von bimnerter A.'agnesia garantiert eine gesunde, normale Verdauung, da sie die Bildung der üben schlissigen Säure verhindert, die allein die Slörungen verursacht. 'Notabene! Ein Apotheker weift darauf hin, bnh eö sich hierbei nicht etwa um die gewöhnliche, sondern nm bisurirle Magnesia handele, die nur in genau etikettierten, blauen Flakons verknust wird, mit „btfunene Magnesia" in daS Glaö selbst ein- geblasen. 868 961 199187 03 08 033 68 81 112077 280 06 699 464 [600] 651 631 70 801 24 [600] 65 013 HS0V2 93 [600] 130 79 355 724 991 114002 110 247 333 39 422 589 625 71 (1000) 115040 11000) 109 212 27 4» 60 805 18 620 743 830 69 119183 02 251 300 409 619 746 883 979 83 86 0» 117097 130 92 11080] 200 1600] 14 21 45 63 77 611 [1000] 85 119186 245 400 19 49 638 874 907. 119114 [1000] 463 577 778 91 813 23 198209 14 04 354 65 (3000) 641 764 866 121055 71 94 634 96 602 724 875 122009 83 600 956 123171 468 655 702 821 [500] 48 917 124033 107 277 SL 303 8 466 [3000] 31 643 606 82 748 60 69 [1000] 125067 168 318 69 08 418 35 655 807 126042 101 298 360 494 610 840 914 127049 96 115 22 665 716 47 86 827 926 79 126172 241 69 62 316 96 772 186033 [600] 110 18 347 [1000] 435 [600] 627 30 [6C01 091 189139 409 670 707 18 93 879 131194 230 379 603 76 726 47 89 132001 (500] 229 694 642 813 131215 82 300 30 473 611 808 965 134025 180 346 50 71 455 512 32 83 913 64 72 135366 [600] 880 90 662 [1000] 734 994 181066 76 187 288 325 641 650 706 948 70 117094 248 350 66 90 691 953 130020 173 [600] 268 752 57 136010 60 403 26 46 578 748i 945 14*12? 233 38 410 38 77 665 832 900 00 14131*7 99 849 76 971 13000) 142162 212 [500] 53 89 339 [1000] 634 913 85 143018 189 308 84 631 719 827^ 950 1 44 001 62 1 01 28 406 566 66 020 1 4 5 014 29 142 289 312 18 68 638 654 739 842 916 148264 549 700 3 010 147114 277 363 407 [1000] 16 550 68 98 730 957 14<8002 178 246 313 [1000] 98 13000) 414 72 591 648 59 823 967 146094 106 271t [500] 802 ’7 171 425 647 730 53 833 949 71130 227 311 71 4^3 750 863 [1000] 037 72009 18 [ 500] 148 i2)00) 220 32 [1000] 361 664 73064 133 69 239 694 320 90 740-5 242 55 387 658 719 826 45 038 75061 r-00] löb 69 502 623 846 76142 254 333 36 71 [SOOO] 410 23 55 619 731 71 73 874 015,17 77040 1 1 5 36 450 711 852 [3500] 67 . ----- • — c.j 11900] =20 62 764 817 981 79111 69 600 793 [500] 466 552 63 110001 661 782 94 831 992 2 1 3144 217 305 590 L8C00] 679 896 2 1 4310 492 509 643 [1000] 939 2 1 5178 366 87 773 937 216078 127 243 300 25 627 33 [600] 854 217037 [500] lllten v Kjisc ?.r,K stift rafai b ?"rEntta!> hgp’MSffc SS 9'Mtra «Moroe zwei ' cinen lvirv Wie lllbt Hmtcn. .vomosexilolM öitlaihingabetofis an» Mdc leiyiitb abgelebm " beiden AngUU Nov. 1913, 12 Uhr nachts, D cknen. lind Waisersnahlen uöt ie schäumende W-C1 v Mgiscrstrahleu ^eleucMct arben «c(fUd)tiing^ ic techmch «Z u vom htltm^ Spring’ äne aus mehr t :er - chmW nt Sur toi* j bewirkt, selbem!»" über di HOnsf, ; unterhalb $fltaW durch kZUsS ttvametu y , . zur, oc,t m | 96022 34 121 215 [30001 411 (1000) 82 844 9 7 308 30 98 667 85 615 64 834 [8000] 953 98081 [3000] 180 522 655 [3000 ] 739 840 59 83 9 9008 14-3 258 83 --- 94 432 528 722 848 68 74 [500) 92 924 68 71 04 1. Ziehung 5. Kl. 3. Preuss.-Süddeutsche [229. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 7. November 1913 vormittags. |- luf Jede poEftiun® KanuMerTinTTwel gleich hoho Ge- | । winnn r'fallen, und mar jo einer auf die Lose I gleicher Nmnmer in den beiden Abicltanscn I nud II I ganz besonders preiswert! ää onnn Da-en Qphiirypn ZjVUU Kinder OL11 Ul ZAjIL Kloider - Schürze a. vorzügl. Stoff, 1 75 reich garniert M. *- Reitende Satin- Träger - Schürze mit bunt er Bordüre i. viel, modern.< e n rrMrunge ficn an all senden. - verlangen bar- Perm fiärung rc immer n>i< der einzeii stimmt, de iingewöbm ist. Mit , niten tum ifftinen D sic fflif gen der L von zusam lagen fi^ die inlänir aut Aktien solche Äla ailiammlun stellen bcsri bh< ob es in ' Miidchcn-Schiirzen d“^ Sinrnoscn mit reicher Garnierung, alle Grössen . . durchweg Mk. 1.50 und |25 Knaben-Schürzen mit grosser Tasche, bunt bedruckt, alle Grössen . . dO pfg. Knaben-Spiel- Schürzen bajgUy; i t/Pfg. Reizende Servier-Schürzen ganz aus Stickerei - stofl". sehr preiswert . . . . Mk. 2.25 und b5 Man benütze dieses Extra-Angebot für Geschenke! Beachten Sie bitte das Spezial-Fenster mit diesen Schürzen! Für jede Schürze leisten wir Garantie für Sitz und Haltbarbeit! Umtausch stets bereitwilligst A. Salomon & Cie. Schulstrasse 4 GIESSEN Schulstrasse 4 Versand nach auswärts gegen Nachnahme oder Voreinsendung Nichtpass, wird zurückgenommen! J Selten günstiges Angebot! [derbesre klemeRuge^ ■ Weisse Batist- u. Voile- Kleider unter Einkaufspreisen Geschäfts zum Verkauf Batist- u. Voile-Blusen mit 20 S 3 stück 20 4 Rollmöpse BisuiarktHeriugr 2et« 15a - t.i. iO(tlObüv^-^> Obst-Gestelle D.R.P. 174770 Akol «WiA Obst- nnd Kon- R-P- 3* Rpethrtra*« “« ktr.-Zl. Mk L^0. 1 . TO 1X0 in nur modernen, vornehmen Ausführungen la. Fabrikat, bringe ich soweit Vorrat reicht BtutbUbtutr* Metront von vorjügtidfrm tDeblgeläimotf, ctljt 6en #lpprnz,o«r(dKu*t (xfilanofigftü an» TUattigMl, ftärft das" Qcfamt^Tlcrvcnfaftem btl •#müteertegune*n un» ten X6rp«r rrfchlafTrn*#n Rrenfbttttn; gciRigc mit fvvptdkh* Xräht tvtrttn ühnrfl erbeten. ♦ Rtgtll* bteerjugt. Seltersweg 81710 servenschränke billigst bei (5837 Emil He Muller KchlllcntrnMe 26. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Rom atonr Käse Psd. 6Sa chweizer Käse 115 oollscistig. Pfnnd Carl A. Hartmann Wäsche -Fabrik > Rotwurst 6Sa Frankfurter Würstchen aaranticr! nur auS Zdjiocincilcifd) X ; hergestcllt, 8er......t?enl zu »sLest zu 5 filmen 3 frage des geplante Ei kann. ‘ ••4 Ä.wird ’^irr _ ..Da uh doltzeihund nöndnis sei ®tneingcitoi Polizei zutt leben ssorsci i"wtesen, bi '.egen kann lüfminq ein yehen. k« dundei «va» nähe . Daß d .^us. b ttä F^das! I • r 4* 7 'bn I y«e üU;