■nfowWj Nr. 126 zur Ver- Die Versammlung erreichte erst nach 4 Uhr ihr Ende. Nächste Sitzung: Mittwochs 1 Uhr. . D f enl och - Finten .bemängelt Ihre Leistung^be7ühre^n Erört^ Ter Ä ireftor» Zobel. 5r muiie angeben in die Oeffentlichkeit enthalten haben. 5ie haben damit den für Er äu ™artc" 1»™ ferner Beamle allein richtigen Stanbät Angenommen H 9^lÖL' ^,tc ?on diese Zuruckhaltung bin ich 'Ihnen dankbar." die mangelhafte Auskunft des können, welckie Verluste noch weiter zu erwarten seien. müsse angegeben werden, was mit den Geldern geschieht, die von den als Sdndbner eingetragenen Genossenschaften eingehen. Zobel versichert, das: er bei der Lage außerstande sei, auch nur mit einiger Sicherheit anzugeben, was die Bank noch weiter verlieren werde. G ö t t m a n n - Lochst fordert Auskunft, warum man an die Reichsgenosfenschaftsbank noch drei Millionen abgegeben habe, obwohl man wußte, daß sie sich in Liauidation befindet. Daraus antwortet Zobel, daß die Reichsgenossenschaftsbank sich erst feit Der Ausschuß ist durch- drei in dem ländlichen Genossenschaftswesen gehende Personen, und zwar je eine aus jeher Provinz zu ergänzen: er ist berechtigt, sich bis zu 10 Mftglicdern zu vergrößern. Es sind weiter Sackwerständige zuzuziehen und durch diese die Revifton vornehmen zu lassen. Wir beantragen, als Mitglieder in den Ausschuß zu wählen: Geh. Kommerzienrat Dr. Bamberger, als konsultierendes Mitglied, ferner als Mitglieder: Verbandsdirektor Seibert-W'eÄ>aden, Landtagsabgeordneter Henrich, Prolurist der Landeshypotl-eienbank Seiv, Rechtsanwalt Dr. Goldschmidt-Worms, Rechtsanwalt Dr. Mainzer- Darmstadt." nebst Gewinn- und Verlustreck-nung und der Geschäftsführung ein Rcvisionsausschuß nach 8 266 des H. G. B. bestellt, der auch mir der Aufgabe besaßt wird, zu prüfen, wen die Verannvortlichkei! für die eingetretenen Berluste trifft und die einer spätestens im November 1913 einzuberufenden Hauptversammlung Bericht zu erstatten und Vorschläge zu machen hat. Bereich it Mk. Erscheint »glich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Gießener Zamttienbliitter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisb'c.tt ffir den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seit, fragen" erscheinen monatlich zweimal. Mit lebhaftem Beifall stimmten die Lehrer dieser Erklärung zu, und Lauptlehrer Kn au ß sprach Geheimerat Dr. Us inger den Z.ank der Versammlung aus. Schularzt Dr. Schenk hielt darnach einen Vortrag über .Krüppel für sorge. betont, daß das Ministerium des Innern aufklärende Vorträge über Krüppelfürsorge angeregt habe. Mit dem früher poütsfcbc SagcsscbnM. "5 Millionen Mark neue Anleihen de8 Reichs und Preußens. Nachdem erst vor etwa 3 Monaten 350 Milt. Mk. teue Anleihen herausgelommen sind, treten das Reich und T-reu^en ganz überraschend wieder mit neuen Anleihen 0,1 den Markt. Die Zeichnung der neuen Anleihen findet am *"-• Juni zum Kurse von 97,90 statt. Tie neuen An- l'ihen dienen, wie ausdrücklich hervorgehoben wird, rein Erbenden Zwecken, und zwar fast ausschließlich für Eisen- ^ihnbauten. Dabei ist daran zu> erinnern, daß der preussische kisenbahnfiskus bei seiner letzten Bestellung von Eisen- «hnmaterial über 1 Million Tonnen in Schienen und kchwellen mehr verlangt hat, als in früheren Jahren, tirb daß sich die Gesamtsumme der vom Eifenbahnfiskus : Zkmachtcn Bestellung auf etwa 120 Millionen Mark beläuft. [ Was die Modalitäten der diesmaligen Anleihe an- K^rifst, so ist hervorzuheben, daß die neuen Reichs- und H v.cnitsanleiheit biS 1935 unkündbar sind, während für die Mitten Anleihen nur bis 1925 eine Kündigung ausgeschlossen U Auch der Emissionskurs stellt sich etwas ungünstiger und sich mit 97,90 Proz. 0,70 Proz. unter dem damaligen »Misfionsknrse von 98,60 Proz. Hierin dürfte eine An- Wicissung an die gegenwärtig noch immer angespannte Lage W- Geldmarktes zu suchen fein, und das Bestreben, den durch Udkit niedrigen Emissionskurs der jüngsten chinesischen Anleihen verwöhnte Publikum. Was die Aussichten für das W^ichnungsrejultat betrifft, so alaubt man, daß das Pu- Uif'kum in Anbetracht des Jnoustriekonjunkturrückgang es n-’io den Dividenden-Papieren etwas abzumcndcn beginnt deshalb für Rentenwerte wieder größere Neigung zeigen Würfle. Da die neuen Anleihen nun einmal da sind, so wollen Wr ihnen auch die beste Unterkunft wünschen und hoffen, ■ M das Gesamtergebnis nicht hinter dem der chinesischen M«ileihe zurücksteht. Eine Anfrage an das Auswärtige Amt. ! „ 2lm 28. Januar hatte der Abg. Bass er mann im I ^'icListag eine Anfrage ein geb rächt, ob dem Herrn Reichs- Wnzäer die Vergewaltigung des deutschen Ansiedlers Kalter Stössel in Marokko durch französische Trnv- | bekannt sei, und welche Schritte zur Wahrung der Mute re ssen des Geschädigten und zu dessen Schutz .t-itpehen seien. Ter Kommissar des Bundesrats, Wirtl. bij'M Legationsrat Seb mann, hat darauf die Antwort M'Milt, die erste Frage sei mit „ja" zu beantworten. Auf Zweite Frage sei zu erwidern, daß der Vorfall bei der ,D"Zösischen Regierung zur Sprache gebracht worden sei; ^Werhandlungen schwebten noch- würden auch noch einige les Versäumte steVorbereitg. iten, besonders in-Examen [eben. Arbeits- ht Sehr gute )[ehlungen aus ch. Wiederholt dem Zeitgewinn. v. Bleichstr. 6 Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redakt.on:^-^112, Tel.-Adr.:AnzergerGießeii» Montag, 2. Zuni 19$ Rotationsdruck und Verlag der Brnhl'schen Universiläts - Buch- und Sleindmckerei. R. Lange, Gießen. iem.11611 rit. i««K chends 9 W. nkeller. der K n die Die Steuerpsiicht der Fürsten beim Wehrbeitrag. ... .. Berlin, 31. Mai. lieber bie ^teuerpflicht der Fürsten entspann sich auch heute in der Sitzung des Vudgetausschusses wieder eine eingehende .Aussprache, die die ganze Sitzung ausfüllte. Lie endete mit der Annahme eines neuen sozialdemokrati- |d)en Antrags, wonach in das Gesetz die Bestimmimg aufgenommen wird, daß der Bundesrat die für die Erhebung des Beitrags der tzSundesfürsten zuständige Behörde be- stimmt. Gegen diesen.Antrag stimmten Konservative und Nationalliberale. Die Nationalliberalen unterschieden sich aber in der allgemeinen Beurteilung der Frage wesentlich Mn öen Konservativen. Sie stimmten für den fortschrittlichen Antrag, der die (Steuerfreiheit des eigentlichen Kron- vermogens ausgesprochen haben tvisfen wollte. Dieser fort- schrtttliche Antrag sand aber leine Mehrheit. T-ie Konser- vatwen dagegen erkannten mit der Regierung eine ©teuer» pflicht überhaupt nicht an. Tie Negierung suckfte ihre Auffassung noch einmal in entgehenden Darlegungen staatsrechtlicher Natur zu be- grunden Der Staatssekretär des R e i ch s j u st i z- a m t s führte aus, der Landesherr sei das Oberliaupt des Staates, und in ihm verkörpere sich die Staatsgewalt, und das sei für Deutschland eine geschichtlich erwachsene Tat- W- ?ic^cr Zündsatz sei auch durch die Einführung der Verfassung in die Einzelstaaten nicht geändert worden Als das Reich gegründet wurde, wurde als selbstverständlich angenommen, daß die Rechte der Fürsten, wie auch die anderen Verhältnisse der Bundesstaaten nur insoweit ein-, geschrankt werden, als dies ausdrücklich ausgesprochen wurde. Bei Erbschaftssteuer und Zuwachssteuer sei man m Zweifel über den Charakter der Steuer gewesen und babe deshalb ausdrücklich einen Satz ausgenommen. Hier aber handle es sich zweifellos um eine direkte Steuer, nnbi bantni halten die verbündeten Regierungen fest an dem allgemeinen staatsrechtlichen Grundsatz der Steuerfreiheit Ein Z e n t r u m s m i t g l i e d hielt es für politisch un- klug, den Charakter der Freiwilligkeit aufrecht zu erhalten, weil bann im Fülle eines geringen Aufkommens an Steuern von den Fürsten im Volke eine Hetze kommen würde. Diese Hetze möchte er vermeiden und darum eine Steuer» Pflicht festgesteilt wissen. .Ter Schatz sekretär mcinta dagegen, man solle die praktischen Gesichtspunkte in den Vordergrund schieben, die prinzipiellen Fragen nur soweit J wie nötig. Im einzelneii könne er noch nicht angeben, wie I tue Fünften sich einschätzen wollen. Ein ^tionalliberales I Ausschußmitglied würde einen beträchtUttM Schutz der U Fürsten gegen gehässige Angriffe sehen, wenn ihr Vermögen I ebenfalls amtlich eingeschätzt würde. Es handle sich bei Molchen Fragen auch um ideelle Werte. Er persönlich möchte W nicht die augenblickliche: Gelegenheit zu einem Drängen gegen I die Fürsten benützen. Er hakte die staatsrechtliche Frage fit nicht gelöst, .werde aber für die Anträge der Frei- jlnnigen stimmen. Von volksparteilicher Seite wurde demgegen-, tf'rr gewünscht, daß fine Feststellung dieser Rechtsfrage letzt erfolge; deshalb stimme die Volkspartei für den neuen lozialdemokratischen Antrag. Ein konservatives Mitglied hielt auch den neuen sozialdemokratischen Antrag für 'inannehmbar, wie es überhaupt zweckmäßig wäre, die ganze Rechtsfrage in den Hintergrund treten zu lassen. Tie Ab- imnmung hatte dann bas bereits oben mitgeteilte Ergebnis. G5=p- Ion Seiten^ m der Tatbestand von beiden!September 1912 in Siauibn'tion befände. Hätte man weitere • k .dargestellt werde Summen nicht bewilligt, hätte die Liquidation nicht durchgeführt seitdem sind, )o ichreibt die Natt. Korresp., vier Mo« werden lonnen. .Vorgängen, ohne daß die Affäre weiter gediehen wäre. Nach dem Geschäftsbericht find folgend? .stellv. Vvrstandsmit« ■ ■ lln$ von dem Bruder des Walter Stöffel gewordenen -i?” au^genbicöen: Geh. Regierungsral Bichmann, Dr. Heiden- Mitteilungen scheinen alte Bemühungen des deutschen Kon- ^rrc2°- ^dwig Strecker. Ein Mitglied fragt, weshalb . beraubt fei. Berücksichtigt man, daß der Vorfall selbst "M poei Genossenschaften in Schwierig leiten befänden und zwar T a jt c in halbes Jahr zurückliegt, dann wird man e^ cinc in ^-bcrlTcfcn unh eine in 5tarleriburg. Weißmann fragt oen in Marokko lebenden Deutschen nicht verargen menn benn der AufsickpSrat gesteckt hätte, ob er sich denn nie um sie in die Energie des Auswärtigen Amtes allmählich bekümmert habe. Ihrig tonne doch nicht der Mlein- anf^ hassen Zuversichtlich, daß, die der- von Revnoren habe den Zweck, tieferen Einblick in die G schäfte antwortliche stelle m der Lagte ist, eine beruhigende Antwort ;u bekommen. In scharfen Worten bekrittelt er die Atifstelluug zu geben." fälsch bezeichnet Die Forderung an ------“ ■ ■ ■ ______■■ -tcieoer-Modan lei als vollwertig eingetragen, obwohl es jeder Lur öes rcaiserjubiläums-SeSenkwerk S« s»?Ä‘ «E.kein Mnni» zu>lkn i«. -Sozial- Kultur und Volks,ü-hliahrt währmd der erften 25 Re- «AK MWHMML UWWWWIHM »WlN'>r Spick' ^unim, His, Lopler, Gchsch, Nietner, von Ichrgtlich erfolgen. Sie ergibt nach der Höbe des Aktienkapitals Berlin Freund. Bon sonpigen Mitarbeitern seien erwähnt Gene- Dr. Becker-Mörrswdt niivt $,„=< R» uns Vcu’rni °Bmk' ®c!) «-«immgdrats °°s. du Gerückte Im Umlaut direktor Helfferich lV o l k s n, n h r ff n «s C'U efC -^arc-n< bie von ungeheuren Summen wissen wollten, die dieser ler lEntwickluna be^ ff Tätigkeit bezogen Ijabe. Weiter macht er Mitteilung ©«eftbifflhrh 9h Ö JP/Mr über die Sicherheiten, die die Genossenschaftsbank für die Gelder hT/fV«? m Frchicken-Oierstorpsf (A utomobil-an die Reichsgenossenschaftsbank in Händen habe Am 10 ^iini = O BBS ä ää« ää äti Händm b tI n>crbfcn- da nur einige sich bereit erklärten, eine Wiederwahl an- a i f ? r Hn g (ieot^ iß h?m TnW h^-Unb ^unc^c,L ■ ^acb längerer Besprechung werden aus jeder Provinz des Regierirnachuchläum^^ 16‘ S ' b Xa9C bcc ^^r drei Mitglieder gewählt. Diese sind: Aus Starkenburg: Prooes üiegierung.'iubilaums. I ftfwr L^o n i g-Michelstadt: Köhler-Mülheim: Bürgermeister Bär- Steinbuch: aus Rheinhessen: Bürgermeister Becker- Sprendlingen: Kaufmann M u nd o r s - Gundersheim; Achenbach - Weinolsheim: aus Sberhessen: Lehrer Peter- Stockheim: Bürgermeister K e i b - Wallenrod; Bürgermeister Neeb - Nieder- Ohmen. Zweites Blatt 163. Jahrgang Keße»r Anzeiger Seneral-Anzeiger für Oderhefsen Hauptversammlung der landwirtschajvichen Genossenschaftsbanf. bs. Darmstadt, 31. Mai. Deute vormittag 10y2 Uhr fand die 2 9. ordentliche -^L^lve r sam mlung der Landwirtschaftlichen Genossen- __________________ _______________________________ Ichaftsbank Darmstadt in der Turnhalle statt. Ter weite Saal war | ----------------- ins aut den letzten Platz gefüllt. üvcjsicQrcrücriGfnrnlunQ. Gutsbesitzer Stallmann (Waldnlversheim) sprach von den . Gießen, 31. Mai. chweren Sck>ictfalsfchlägen, die über die Bank in der letzten Zeil AllsderLiebigshöhetagte heiitedie überauszahlreichbesnchte.Kreis-« hereingebrochen seien, bat aber, rrotzdem nicht das Vertrauen äu R,tcy^mnilun9 der Lehrer unter dem Vorsitze des Eeheimernts Tr. der Bank und deni ganzen GenosfenschaftÄvesen zu verlieren. ,"»'1 er. Zu Beginn derVerhandlungen gab dieser folgende Er- Fütz die heutige Sitzung säüug tr vor, einem Mitgliede aus der f Qrim,f| °A: Versammlung den Vorsitz zu übertragen, damit die Ünparteilichleit „Wie ich aus Blä'ttermelduiigen erfahren habe, sollen vor einigen unter allen Umständen gewahrt sei. Bürgermeister 5 e 1 b m a n n flenr blc 'e,fhin9en„iu der hiesigen Bolksschnle öffentlich znni aus Armsheim wurde zum Vorsitzenden gewählt. Gegenstände einer Erörterung gemacht worden sein. Damit im Zu- Zunächst erfolgte die Vo rlage der B i l an z, der Ver- 'ommenhang hat man anscheinend auch die besiehende Gefetzgebima, lu st-undGewinn rechn ung, sowie des den Vermögens- L°’?'e n,clir «"lerne Dienstangelegenheiten besprochen. Daß die bei dieser stand und die Verhältnisse der Brrnk enttoickelnden Beri cht s ."^legenheit gefallenen kritischen Bemerkungen über die Verhältnisse des Vorstandes für 1912 nebst Bericht des Aufsichtsrats, c'! ^'^^Ichule k e i n e n u n g e t e i It e n Beifall gefunden haben, Die Vermögensbilan; am 31. Dezember 1912 schließt ab mit einem ,lnt n’’r nnff) 1,611 vorliegenden Pressenotizeii eine nicht zu weit Verlust von 992 097,06 Mark. gehende Behauptung zu sein. Einige Beratungsgegenstände werden von der Tagesordnung , Üt hier nickst der Ort, zu Meinungsäußerungen Stellung zu abgesetzt und folgender Antrag auf Wahl eines Kon troll- nehmen, die wir nur aus der Tagespresse kennen. Es ist hier aussck.usses beraten: ,/Es wird zur Prüfung der Bilanz . } ^latz, sich darüber zu unterhalten, ob' gerade '" ~ ‘ ‘ * "■ ----------- ■ nne Erörterung der vielseitigen und zum Teil reckst schwierigen Probleme des Schulbetriebs m der auf eine solche Kritik nicht immer genügend vorbereiteten Oefsentlichkeit einer gedeihlichen Förderung der Interessen der Bolksschnle und der Erhaltting der Arbeitsfreudigkeit unserer Lehrer wirksam Vorschub zu leisten geeignet ilt Allen unseren Einrichtmigen wird ein gewisser Grad der Unvollkommenheit stets anhaften, solange wir in der Welt nicht ausnahmslos über Mustermenschen verfügen. Es wird immer gute und schlechte Haushalter, gute und weniger gute Beamte, gute und weniger gute Lehrer und gute und schlechte Schüler geben. Ich stehe aber auf dem Standpunkt, daß ich bis zrim Beweis des O^egenteils im Einzelfalle von Jedem an nehme, er sei innerhalb der Grenzen seiner Leistungsfähigkeit und seines Könnens stets bestrebt, sein Bestes in dem ihm anvertrauten Wirkungskreis herzugeben und nach Kräften innerhalb des ihm obliegenden Berufes zu wirken. Und so möchte ich in meiner Eigenschaft als Vorsitzender der Kreisschulkommission die mir heute Tann macht der Bankdirektor Zobel Erläuterungen zu dem I ÄffTÄV?1'*« °?ne J??™1 »u vorliegenden Bericht. Seine Ausführungen werden häufig durch, I 1?Ii n C ? r a Pc° m J Ä"«” ’MÄ S-fmJ »«Wi-dinW bie 8dfiunflO.ÄB/in"b» S?°d" "etfe6rttnocn'bie---UM«nd, Posten der Bilanz. Auf alle diese Fragen hat Direktor Zobel Wenn ich hiernach von Ihnen erwarte dak m.rfi o immer nur die Antwort, daß bet der früher bestanvenen Arbeits funft unbeirrt durch Sie vielleicht hmihreube $ in .3^ teilung innerhalb des Vorstandes der Bonk nur Kammer,rcnrot frL.gmestcr ZtaÄ'ttÄttaÄ h^rig eine genaue .lushnirt geben konnte. Ein Vertreter b.w wachsenden Generationen gute und tüchtige Menschen zu machen Kasse in Bornheim stellt den Antrag, man möge ben Vorstand jo möchte ich nicht unterlassen, zum Schlüsse meiner Genua'unna »nd die Aufnchtsratsmitglieder mr^den entstandenen darüber Ausdruck zu 0(^6^, baß Sie gegTnüb<-r öSK schaden haNbar machen. O se n,l o ch-hinten bemängelt ."ihre Leisinnaen berühr™ zwecks Forderung der rocitercn Verbreitung seiner Wahl. bi s ( k j Schließlich einigte man sich zu dem Antrag Kriegerverein). steNnngen können Plätze rescrvittt we ; es ist dies besonders Kabey -Nieder-Olm: Ter Perbandsbeitrag ^wird von 20 Pf. a Chem-Reini ane^.'< gan'# SüCF Urai i der der Tr Bec ' auf in den 1 wä ii tmi sch' er ■ •* Mi au; W< die bal Tin n’ päischen Ländern, mit Ausnahme derjenigen deutschen Spra» gebicls, bewegt sich die Grenze für die Aufnahme der Oertlichkeiit» bereits zwischen einer Einwohnerzahl von 200 bis 500. 91 * Oesterreich-Ungarn und der Schweiz sind schon alle Orte von Ick Einwohnern an vertreten, während ans Teutfchland sogar ruf Wohnsitze von ICO Einwohnern an nntcinbezogen ivorden snp, wobei die Volkszählwig vom Jahre 1905 zugrunde gelegt i Neben geographischer und topographischer Bezeichnung sind aflm bemerteusiverien Plätzen noch ausführliche Angaben über I« politische Zugehörigkeit, Bevölkerung, über die Kreis- und Bezirk einteilung, über Post-undTclegraphenämter, Eisenbahiiverbindnnt.71 sowie See- und Flustschiffahrt, über Gerichtsbehörden, Lchranstalua, über Sammlitngen, Museen und Theater usiv. beigegeben. Anßcc> dem enlhält das Werk zahlreiche handelsslalistische 1111b industri lässigen Nachschlagewerk in Tabakzoll- llnd Steuerfrageir entgehn Ein Sachregister erleichtert den Gebrauch des Buck)es, dem trt Schlüsse ein Taratarif für Tabakblätter und Tabaterzeugnisse uj gegeben ist. Alles in allem ein willkommenes Hilfsmittel, bejil Bezug allen Interessenten auf das wärmste empfohlen werden^lam Trinkt Sanitätskraftbier! Giessener Brauhaus, A. & W. Denningh^fl [3551] b( D es SÄ* MKS verachteten und verspotteten Krüppel beschäftigen sich letzt Arz^ und Chirurgie. Den in den letzten Schuljahren nicht selten zutage tretenden Rückgratsverkrümmungen must dadurco vorgebeugt Iver den, daß gute Schulbänke vorhanden sind und Lehrer und Eltern aus gute Haltung und gerades Sitzen der Kinder sehen, derartige Schäden können durch Turnen, Schwingen, Freiübungen und zweckmästige Ernährung bekämpft werden. Im -airmmtemcbt fmd kleine Pausen zu machen, in diesen müssen Atemübungen nach Zählen vorgenommen werden: tiefes Atmen mit Aufheben der Arme ist zu empfehlen. Die Krüppelsürsorge steht mit 5er Säuglings-, Tuberkulose- und Wohnungsfürsorge in engem Zusammenhang. Der erste Anfang eines Krüppelheims sei in Hessen gemacht und zwar im Anschluß an die epileptische Anstalt zu Nieder Ramstadt. Geheimerat Dr. U sing er bittet die Lehrer, sich solcher Kinder anzunehmen und der Behörde >zu melden, der Verein für Krüppelsürsorge werde gern helfen. Interessant war auch der Vortrag des Professors Tr. W.r e d e- Marburg über „Ob er hessische Dialektforschung und das geplante Hessen-Nassauische Wörterbuch . Er bat die Lehrer um ihr Interesse und ihre Hilfe, denn die Mund- artforsckmilg sei ein Stück Heimatforschung und Volkskunde, und gerade in 'Oberhessen stünden die vollskundlichen Forschungen in Plüte, das zeige auch die mustergültige FlurnamenfamMtUng. Fachmann und Liebl>oberforscher seien aufeinander angennctcn, Staat und Reich Weit großes Interesse an der KeEiforschung, sie ergründet den Charakter eines Volksstammes. ,Der Redner geht auf die Geschichte der Mundartforschung ein. Auch in Ober- hefsen seien sckwn kleine Sammlungen entstanden, z. B. von d.r Mundart in Atzenhain-Grünberg, Hauptwö^er der Mundart, der Berbalsormen in Grosten-Buseck, ferner der Dialekt von .Krosdvrs, Schlierbach bei Biedenkopf, Röthges u. « Auf hessischem Boden entstehe jetzt ein wichttges Werk auf dem Gebiete der Mnndartforsch.ing von dem Marburger Gelehtten Gg. Wenker 40 bestimmte Sätze sind aus 44 000 Orten Deutschlands gesammelt worden. Ter Dialektforscher must Historiker sein, denn rast stets docken sich die Tialektgrenzen mit den alten Amtsgrenzen. Ein mundartliches Wörterbuch soll angelegt werden, Quellen Trüberer Sammler liegen bereits vor. Die Schweiz und das Elsaß haben bereits ihr Wörterbuch, das der siebenburgischen Sachsen liegt fertig vor, in Norddeutschland regt es sich auch. Auf dem Qjebirt der unverf.älscküen Mundart bröckelt immer mehr ach darum muß die Sammlung des Wörterbuches bescküennigt werden. Das Wörterbuch umfaßt die Provinz. Hessen-Nassau, den .Kreis Wetzlar^und die Provinz Oberhessen. In den nächsten Monaten werden sausende von Fragebogen über die Gebiete versandt werden. Lehrer Wolf-Bersrod hielt einen Vortrag über Jugendpflege. > fEt behandelte die Fragen: Was ist Jugendpflege? Ist sie auf dem Lande nötig? Was soll in der Jugendpflege gesck-ehen? Turnen, Spielen und Wandern ist die wichtigste Tätigkeit in der Jugendpflege, in den Dörfern müssen Spielplätze angelegt werden. Der Redner schließt mit der Aufforderung an die Lehrer, mtt- zuhelsen an dem nationalen Werk der Jugendpflege. Gehumerat Dr. U sing er erwähnt, daß im Kreise Giesten bereits em guter Anfang mit der Jugendpflege gemacht worden fei, Professor Dr. Alles und V. Müller weisen auf dw NotweTidigkert auch der weiblichen Jugendfürsorge hin. Hierzu sprechen noch Lehrer Dietz, Hauptlehrer Bach, Pfarrer Hofmann, Walter- Nonnenroth und Schmidt- Giesten. Professor Dr. Alles teilt mit, dast die Schulbehörde wieder einen Z eich en kn rsns vorgesehen habe. Die Beamt«i des Kreises und seiner 'Gemeinden werden einen Ausflug^cm die Edertal^ sperre machen. Cane allgemeine Verfügung betrifft den Tierschutz, Schlächterlehrlinge sollen in der Fortbildungsschule über die Behandlung von Schlachttieren aufgeklärt Serben. Den Schluß der Konferenz bildete ein gemeinschaftliches lEffen. Ans Stadt nnv Land. Gießen, 2. Juni 1913. ** Tageskalender. Trinker-Fürsorge stelle für Stadt und Landkreis Gießen, Gießen Asterweg 9. Sprechstunde jeden Dienstag abend Uhr. •• Landesuniversität. Dem Volontär-Assistenten am Landwirtschaftlichen Institut Dr. Adolf Richard Walther wurde die venia legendi bei der philosopischen Fakultät für das Fach der Landwirtschaft erteilt. Seine Habilitations- Ichrift behandelt: „Die Vererbung unpigmentierter Haare (Schimmelung) und Hautstellen („Abzeichen") bei Rind und Pferd als Beispiele transgressiv fluktuierender Faktoren". — Der juristischen Faku ltätsprufung haben sich im Frühjahre 1913 nur 7 Kandidaten unterzogen. Von ihnen hat ein Kandidat gut, ein zweiter im Ganzen gut und ein dritter mit der Rote genügend bestanden. * • Aus dem Militär-Wochenblatt. Budde, Stabsapotheker beim Hauptsanitätsdepot, wurde zum KorpS- slabSapotheker des 18. Armeekorps ernannt. Dein Proviant- amts-Direktor Kosse tei der Armee-Konservenfabrik in Mainz wurde der Charakter als Rechnungsrat verliehen. Zum Garn.-Verwalt.-Jnspektor wurde ernannt Garn.-Verwalt.° Inspektor auf Probe Andre? in Darmstadt. Versetzt wurde Garn.-Verwalt.-Jnspektor Schultz von Darmstadt nach Stettin. S e l l h e i m (Mainz), Oberapotheker des Beurlaubtenstandes, wurde der Abschied bewilligt. * • Ernannt wurden der Fußgendarm und Gerichtsvollzieher-Aspirant Konr. König, zurzeit in Hungen, zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitz in Hungen und die Ge- /«^genaufseherin am Provinzialarresthaus in Gießen Wilhelmine Zier le in, geb. Biebricher, zur Oberaufseherin am LandeSzuchthauS Marienfchloß. "" Hilfswagen für Eisenbahnunfälle. Reue Hilfsgerätewagen für Eisenbahnunfälle sollen demnächst ein» geführt werden. Zur Einstellung in Schnellzüge sind geeignete ManuschaftS- und Gerätewagen beschafft worden, wie sie sich im Stettiner Bezirk bereits bewährt haben. Durch die ander- weite Unterbringung der Begleitmannschaft wird in den Hilfsgerätewagen mehr Raum gewonnen. Auch lassen sich die Geräte in ihm übersichtlicher lagern, so daß sie bester zur Hand sind und sich leichter herauSschaffen lassen. Durch die Entfernung der Streckenbeleuchtungseinrichtungen und Bekleidungsstücke ans den Gerätewagen und deren Mitführung im Beiwagen, in dem auch Waschgelegenheit vorhanden ist, haben sich weitere Vorteile ergeben, indem schon während der Fahrt die Vorbereitung zur Handhabung der Streeken- beleuchtungS-Einrichtungen getroffen und die Schutzkleider angelegt werden können. • • Ei n hübsches Llndenken an das Re g iments- cker der erste, deutschen |hv«/ L- und Ein w (h . ^uge als Mut! Mug. pMtten bt ^^Eturta.A '."Ziutmcrtvoln M miet tief. Sri *lemityrci6Qnfl( ,^_denLieü. Ant Ned. NähH ein Au, v mfllid) 2 5iu "«J werden kant < «Mkilie Holzav für die stark besuchten Abendvorstellungen vorteilhaft. Es sind dick auf 30 U- erhöht, letzten Vorführungen des Werkes. (S. heutige Anzeige.) ** Der Landesverband der Hausbesitzer vereine! in Hessen hielt am 28. Mai seine 3. Ha u ptv^ r s amm- l u n g in O f f e n b a ch ab. Direktor Volk- Mainz erstattete den ^Kassenbericht für 1912/13, worauf dem Vorstände einfhmmig ^Entlastung erteilt wurde. Als Ort für die nächste Versammlung wurde Worms bestimmt. Der Vorsitzende Schembs, Darmstadt, berichtete über die Tättgkett des Verbandes im abgelanfenen !Jahre, die sehr rührig ge-vesen sei und rnanckrerlei Erfolge aufzuweisen habe. Sei ein Erfolg nicht in allen einzelnen Fallen erreicht worden, so seien doch zweifellos die Vorstellungen nicht oyne Eindruck geblieben und man werde da, wo es notwendig erscheine, immer wieder tätig sein. Der Landesverband repräsentiere jetzt über 5000 Mitglieder, Hausbesitzer der hessischen Städte; becen Wort müsse gehört und ihre Wünsche nach Möglichkeit erfüllt werden. Dr. M e r z b a ch, Offenbach, berichtete über den Stand Sofortig,, des „Hessischen Karnerads". . Bei derVerbandswahl wurden tmedergewahlt: A ul c r- BenÄeim, Scheer-Lauterbach und Minnich-Oppenheim; neugewählt iourde für den verstorbenen Kameraden Hochgeiandt- Worms Kamerad Finger-Monsheim. Um den Hastiatag l.)l4 hatten sich gemeldet die Bezirke Gießen, Büdingen, Butzbach und Lich. Da nächstes Jahr die Hassia 40 Jahre besteht und der Verbandsschriftführer und Medizinalrat zugleich >ein 40,ahrige^ Jnblläum im Dienste der Hassia begeht, auch der Bezirk Butzbach 1914 40 Jahre besteht, so treten bic übrigen Bezirke zugunsten von Butzbach zurück. . _ m Ein Antrag Darmstadt, bete. Aufhebung des Vortragswesens wurde fast einstimmig abgelehnt. Künftig soll eine Sichtung der Themen stattfinden. Die an die Vereine ans- gegebenen Militärgewehre können gegen geringen Zuschlag suc cb tmenbtim neacnreie iiutr uvn öluhu Gewehre Modell 88 umgetauscht werden. Der Voranfchlag, wurde Ofsmbach, «antbiretor $UM , Offen, mit ein« ®nn«tae « Äebel Kreis Lauterbach. ~ Lauterbach, 1. Juni. Tie Gemeinde- ii n d K i r ch e n r e ch n e r des Kreises imternahmen gestern einen Ansflug nach dem Hoherodskovi. Tie Kollegen ans dem Schlitzer- kande und der nicht au der Bahn gelegenen Orte mußten sich zum Teil schon frühzeitig ans den Weg machen, um den ersten Zug nach dem Vogelsberg, der um 6 Uhr hier abiährt, zu erreichen. Ans den einzelnen Stationen wuchs die Zahl der Teilnehmer immer mehr, so daß in Hartmannshain einschließlich einer 6 Mann starken Musikkapelle 42 Teilnehmer gezählt wurden. Nach einem Frühstück in dem Schmalbach'schen Gasthaus wurde unter klingendem Spiel der Atarsch nach dem Hoherodskops angelreten, wo in dem Klubhause eine 3)4 Stunden lange Rast gehalten wurde. Nach dem Mittagsmahl begann der Weitermarsch nach dem Taufstein, woselbst an dem Bismarckturm eine Huldigung für den Kanzler durch eine Ansvrache des Kreisamtsbnreanvorstehers Bechtold und dem Gesang „Tentschland, Tentschland über Alles" dargebracht wurde. Nach der Besteigung des Turmes begann die Rückwanderung durch den Oberwald nach Ilbeshausen, wo noch eine kleine Rast gemacht wurde. Tie Abfahrt erfolgte nach beiden Richtungen fast gleichzeitig um 65L Uhr. Hessen-Nassau. x Kirchhain, 1. Juni. Unter dem Vorsitze des Generalleutna-nts z. !D. to. Liebermann-- Kassel tagts heute in der ftädtischen Festhakle die ProvinKialver-» a m m 1 u n g des Deutschen Flottenvereins. Die Zahl der Mitglieder des Provinzialverbandes hat sich auf rund 12 000 in 210 Ortsgruppen vermehrt. Als Ort der nächstjährigen Tagung wurde iE s ch weg e gewählt. Für die folgenden Juhre wurde Fvankenberg und Langendiebach in Vorschlag gebracht; anstelle des aus dem Hauptausschuß ausgeschiedenen Landrats Springgorum-Fulda wurde Direktor M a n t e u f f e l -Fulda in den 5^auptausschuß gewählt. Weiter besprach man Pie Bremer Hiauptversammlung und stimmte den dort sgestellten .Anträgen wegen Vermehrung der Schiffe Ku. Zahrerversammlung der ttriegerkameradschast hassia. Z Hirschhorn, 1. Juni. In dein schön gelegenen hessischen Neckarstädtchen hatten sich am Sonntag die Vertreter der Kriegervereine und Bezirke aus dem GrosilMzogtum in stattlicher Zahl versammelt. Sämtliche 38 Bezirke mit 2481 Stimmen waren Vertreten. Der eigentlichen Tagung ging am Samstag abend eine Präsidialsitzung und eine Besprechung der Verbandsredner vormrs. ?lbends 8 Uhr begann im „Erbach-Fürstenauer Hof" der Festkommers. Begrüßungsansprachen hielten Forstmeister Gilmer, als Vorsitzender des Bezirks Neckartal, und der Vorsitzende Zipp vom Kriegerverein Hirschhorn. Die Festrede hielt der Pfarrer Dr. Preu sch en. Präsident Freiherr von Hehl dankte für den schönen Empfang und den prächtigen Schmuck der Stadt. Außer dem Konzert wurden den Gästen auch zwei wirkungsvolle theatralische Vorführungen geboten. Die Schloßbeleuchtung bot bei einbrechender Dunkelheit einen herrlichen Anblick. Die Mitgliederversammlung wurde Sonntag 9 Nhr vom Präsidenten Freiherrn von Hehl mit einem Hoch auf Kaiser und Großherzog eröffnet. Ihr wohnten als Ehrengäste bei: der Vertreter der Staatsregierung Oberregierungsrat Stamm- 1 e r, der Vertreter des Kyfshäuserbundes Generalleutnant Winneberger- München, Professor Tr. W e st p h a h l vom Preußischen Kriegerbund, General Freiherr von Hügel-Württemberg, Oberjustizrat W i n d i s ch - Sachsen, Oberst Tiergärtner - Baden, Kriegsgerichtsrat B r a m e n - Elsaß-Lothringen und Justizrat Schweickert - Pfalz. An Kaiser und Großherzog wurden Huldigungstelegramme entsandt, der verhinderte 1. Vorsitzende des Kyffhäuserbundes, General v. L i n d e g u i st, erhielt ebenfalls ein Telegramm. Ober- regierungsrat Stammler- Darmstadt widmete den Bestrebungen der Hassia warme Worte der Anerkennung und dankt namens Der Staatsregierung für die Pflege der Rcichstreue und Kaisertreue. General W i n n c b c r g c r betont, daß die Hassia eine wertvolle Stütze des Khfshäuserbundes sei. Nach kurzen Begrüßungsworten des Stadtvertreters begannen die Verhandlungen. Tie V e r b a n d s l 0 l t e r i e für Herbst 1913 wurde einstimmig genehmigt. Es wurde beschlossen, den Vereinen künftig das Recht zu gewähren, daß sie zum Hassiatag Anträge stellen dürfen, sie müssen aber die Kosten ihres Vertreters bezahlen. Tie geplante Ansammlung der Zinsen zu dem Verbands- vermögen wurde abgelehnt. Tie Hmiptverhandlungen drehten sich um die schon vielfach erörterte Frage des „Hessischen Kamera d". Mehrere Anträge gingen darauf hinaus, daß jedes ; Mitglied Leser des Verbandsblattes werden sollte. Jeder Zwang wurde abgelehnt und ebenso die gestellten Unteranträge vvn B u tz- । bad), Büdingen, Sprendlingen, Gießen, (Bezirk und Vermischtes. * Faklie res Enten. Noch kurz vor seinem Rück^ tritt vom P-räsidenten-ckmt beschieß das Schicksal Fallieres eine glückliche und eine bittere Stunde. Als er von dem berühmten Entenmarkt in N6rae hörte, lief ihm das Wasser im Munde zusummen: „Ach wie gerne würde ich eine Entenpastete essen!" Mme. Falliöres, so verrät ein Ein4 geweihter in einem Pariser Blatte, gab sofort sehr euer gische Anordnung; in Albret, dem klassischen Lande der französischen Zuchtenten, wurden gleich 30 Prachtexemplare gekauft, geschlachtet und nach Paris ins Elysee gesandt. Und der greife Fallieres konnte feststellen, daß die Entenzucht noch auf der 5-öhe ist und tat sich an seinem Leibgerichte^ ivacker gütlich. Er war zufrieden. Aber zwei Tage später kam das Gespräch zufällig wieder ans Enten,_ auf leckerer Enten; und die fürsorgliche Mme. Fallieres ließ den Haus Hofmeister rufen. „Morgen, zum Dejeuner, soll lvied-n Entenpastete serviert werden." Ter 5)aushofmeister war aufs höchste erstaunt. „Ja, aber . . . es sind doch feine neuen Enten bestellt worden." „OZeue Enten? Und die 30 Prachtenten?" Als man nachforschte, erwies es fig, daß die schönen Enten des Herrn Fallieres alle verzch't waren; bis hinab zum letzten Stallburschen warm atc im Elysee begeistert. Und am nächsten Tage bekam Präsident Fallieres keine Entenpastete . . . fensiosÄ Klarer Weg 15 (in Ähe des Bahnhofs 11 toten). Mod., vor jaunlienpens. hält inneren oder kürz. A Mus emmobl. Borz mfmerkf. Bedienung M.tzicbt. Tel.B. |1*)Ginf. Simmert)/ Lj Em. Tteinürci'ne | Möbl. Zimi W! Ein ircnnblic liertes Zimmer bi vermieten. Markt Einfach möbl. 3itr lutem Haufe bei üamilie an besser.! ober an Fräul. für 16 M. mit Kassee ?_ Stbrifll. Angebote an den Gieß Anz. Äliiröä Perm. MM ‘Jleurt 4 Zimjw W- • wäb ' 3 Zimme 2 Zimme Cne2--3.e»n.3uJ u fiirdnlrwejl V o.^ord^Aus. Verschiede Ws Klcine Wodn $rmiefeit Babubos M.m.Zub sür l V sm. M Tonneni Der neueste, vervollständigte Z Kultursichel mit Beil rätig - kann auch durch die Austräger bezogen werden. Arbeiter ■ Hausbursche sofort gesucht. 04530 ral Fabrier 43. 2705 m ivirKhcn fiiil ichneldfndtn Zd- Gießen. b2/e wieder da £ Fische! Fische! . Täglich (04525 snichlrchMleLahnWe IM. Simon, Walltorstr. 4:3. (04525 Näheres 04539 3594 Pulvcrmüblc. Unentbehrlich für jedermann ist 2 £*crbcrfj?. (3610 1 1 Vermigtiiiigen e Färbe zu Hause lytietgesbclie Verschiedenes. Verkaufe Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage 18,593 Seiten 150,000 Artikel 16,831 Bilder taflarienfoaGier* £ ^utfettuuaS-Salz.(tzlas2.50 Adler-Drogerie Ctto Schaaf 20 Bände, sehönin Halbleder gebunden zu je 10 Mark ■ I Für Bäcker geeignetes Haus in der Nähe Grünbergs zu verknusen. 1522 Tafeln 160 Textbeilagen 343 Karten Ock. Schwarz, Mainzlar. Wegen Aufgabe les Fuhrwerks zu verkauf. 1 Landauer, wenig gebr.. Bon der Reise zurück (3627 K&r. Hofita Spezialarzt f. Harn-,Hani-, Hals-,Naicn-u.Obrenleid. Frankfurt a.M., Kaiserstr. 18. nur mit echten _ HeifmannsFarben Schutzmarke: Fuchskopf im Stern. Rier Bedarf bat Die Wanze nebst Ernt iproic jeglich. Ungeztefervertilge unt.voUst.Garantie.auch Rechtrschutzstelle. Frauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft in NcchtSanqelcgtuhcitcn im alten Natbauö Markt- StUNdenfraU oder -Mädchen gesucht. Hessenstr. 21. Saub. Laufmädchen s. 3—4 St. ges. (wa,i Marktplatz 2. Tüchtiger Schucider em- vnehlt fich auner dem Haus. 04532 Riegclviad 14 1. Bon einer der ersten deutschen [hv31/s Feuer- und Einbruch-Dicbstahl- Bersicherungsgcicüschast wird für (tzietzcu ein tentungsfähiger, einfius;- retcher und mit guten Beziehungen versehener Herr gegen ausreichende feste Bezüge als Vertreter gesucht Solche Herren, die bereits mit Eriolg andere gröhere Institute vertreten haben, erhalten den Vorzug. Off. u. T. 46G0 Haaicnstcin & Vogler il.«®., Frankfurt a. M. Präk,'5rA _________Bäckerei Frctz. Adgehcudc BeckSnseri« und ein Lehrmädchen ver sofort gesucht. 3632 Kaufhaus (dienen, Babnhosstrane 14. Prospekte kostenfrei — Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien '■Bei erstklassig. Gesellschaft, welche die kleine Lebens- Versicherung in modernen sofort gesucht. 3624 formen betreibt, finden Garnison Lazarett. «ÄM ■( tadiineoKler ?(.=S3. mit guten Zeugn. bet gutem Lohn in dauernde Stelle sofort ges. Schristl. Angebote mit Zeugnisabschriften und Lohnansvrüchen mit. 3611 Allg.Iletrtseii. Frauenvepein Ortsgruppe fiiicffcn. Auskrmftstelle für zrauenberufe. Frauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft für alle Berufe imaltenRathaus, Marktvlatz 14, Dienstag nachmittags von 6*/a bis 7*/i Uhr. Dv,l- -.VA.- Stellengesuche Achtung! (04509 .Kaufe getragene Kleider n. Schuhe z. höchst.Preisen, son>. Anzüge für In-und Ausland, zahle für Anzug bis zu 40AN. H. Goldberg, Walltorstr. 25. Versteigerung. Dienstag, d.3.Innid.IS. uachmilt. 2 Uhr, versteigere ich Arnstadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1. 1000 Flaschen Wein, zirka /O P'd. Tee, 3 Ztr. Bonbons, 200 Büchfen Konserven, 10 Mille Zigarren, 2MilleZigaretten,l Pferd, 1 Pianino, 1 Glasschrank, 2 Sofas, 1 Schreibtisch, 1 Ladentheke mit Regal, 1 Nähmaschine, 1 Büfett, 1 Kredenzfchrank, Nippsachen u. in. a. 2. 1 Trumeaubank m. Stufe n. Marmorvlatte, 1 Gold- svicgel, 2 Bilder, 17 Rch- ncweche. 3581 .. Die Berstcigcrnng zu 2 findet bestimmt statt. Born, Gerichtsvollzieher in Gieffen. Tlicht, sol. Mädch. s. Stelle. Kathariue Schmidt, ge- wcrbsmähige Stellenvermittlerin, Walltorstr. 18. i0*53* Mar garine - Fabrik im. ’o, "Ud PflanzcN'Margarine lnament- .oberen Preislagen) führende Marken fabriziert, tucht Absatz ihrer Ware durch einen Grossisten Schriftliche Angebote unt. 3523 a. d. Gieff. Anzcig. -Ich war am Leibe mit einer Flechte bebaftet.melche mich durch daS ewige ducken Tag und Nackn venngte. In 14 Tagen bat Zucker'« Paten i-Hcdi- z.inal-Seife das liebel bc- fejtint. Diese Seife ist nicht l-i)0 DL, sondern 100 M. wert. Serg. M." ä St. 50Pf.(15°/,.ig> und 1.50 M. (35" .in, stärkste »vorin). Dazu Znckooh- C'reme (50 und 75 Pf.« in derUniversitäts Apotheke, Hirsch Apotheke, bei Aua. Noll, (40( Neuttadt 78. Gieffen. 8612 : Leben, Unfall, Haftpflicht j : r l Giessen t J zu vergeben. ♦ a -n^.^elluna bietet durchaus Selbständigkeit und ♦ ♦ ,c f^kwaen, Provisionen und reich- ♦ ♦ ausgeuattet. Nur Fachleute, die vor * ♦ h-F, Vc"Nmaeu fowodl in der Organisation und ♦ o Akaumtton nachwetsen kdunen, belieben Offerten ein- ? unter F T. 1. 805 Rudolf Mow ! ♦ Frankfurt am Rain. sq»7/ ? ""^Redegewandt. Fräulein ges. Schmidt, Walltorstr. 32. Köchin gesucht aus 1. Juli, perfekt in bürgerlicher Miche. Lohn nach Leistung 600—800 Mk. b. fr. Stat. u. Dienstkleidung. Direktion der Landes- Heil- n. Pfiegeanstalt, 1 (tzcsellschaftswageu, 1 leichter Wagen, iür Oeko- nomie geeignet, in. Zubeh., I Mähmaschine, 1 Heuwender, 1 Hcurcchcu. H. Winn. Hofmannstr. 14. Rad mit Freilaus ,'ehr billig z. v. Walltorstr. 25. (04355 billig zu verk. (04149 «JlUM A. Lovie, Kreuzpl. 91. 045161 Junges, sauberes Mädchen für norm, gesuckit. Landgraf - Philipp- Platz 8 p. Dienstmädchen sofort gesucht. Medizinische und Frauenklinik. Bs/a Grosses Konversations- 2 WnenslMll 8.50 m lang mit Knops, zum Aufstcllen an die Straken- ronl zu haben bei (3598 Georg Schubecker _____Zimmermcifter.______ Prima Svcisckartoffcln empfiehlt zu bill. Tagespreis. Heinr. Trechsler. Steinstr. 48. 5117 Tel. 581. Die Jahrgänge 1858,1860, 1865,1866,1868, 1869, der Gieszener "" Familienblättev werd, gcbund. ob. ungebund. znrückgekaust. Verlag d.Micncncr Anzcig. rö^MÖ* Mädchen I I I B B B tagsüber sosort gesucht. H B Ä 3606] Ludwigstraffc 33 p. ilker Stände sofortige An- frÖftil|C5 iJt U D (f) f H stelluna aenen hohe feste ^ogen hohen,Lohn gesucht, L, . y 9c9cn Wc lcJre das mit der Hausarbeit die -ökzugc. Angebote unter Wäsche übernimmt. 3584 T-6679 an Invaliden- Vcusion Heise, Bad-Rau r„nk -»!cht. Hillcbraudstr. 1. l stadt, Wittmannstr.36. (3607 | 4 Zimmer ™ In meinem Hause, Dainm- strafie, 4-Zin:nierrvobnnng zu vermieten, i'täb. Metzger Hofmann, Walltorstr. '04500 I 3 Zimmer | W522I Mans.-W.,3Zimm.,fof. od ivät z.verm.Plockfir.ttll *:,j schöne 3 Zim. Wohn. Tieicnweg 4 (Mansarde, au ruhige Leute per 1. Juli zu vermiet. bedgarBorrmann. I 2 Zimmer [ Eine 2 Z. KZ. „t. Zubeb. fof. z. v. Mrchsiratzc I I. (04462 Sch. 2-Z.-KZ. a. rnh. kinderl. V. o Nord-Aul. IS II. I014” | Verschiedene] 04519) Zilclne KZöbnuug zu vermieten Babnbofstr. 32 1 Stb. m. Zuü für 1 Person z. verm. 1,^) Sonucnstr. 14. Pension Knerva Suo-tlüüig. PfcrickncA für sofort gesucht. 04533 - •> o- ------i M.Crcntzburg,Kais.-All.27. ■s-rbL 3 Zimmerwobn. ver —T—sr--- i.w ui nuei.ges. Schristl. Tlllüt.Pserdeknellr^' .’liuicbote nut Preisangabe u. «>4527 an den OZiefi. Anz. erb. gesucht. 04538 .lTOTi~TOe meiner ।---------C. Rübs-mcn. Wohnung ein Zimmer, uwrin täglich 2 Stunden muiiziert werden kann. | PiMtrn#nM q,«- 13617J Ein tuchttger, solider Hausbursche der das Vieh mitbcsorgt und melken kann, gesucht. Pbiloiovbcuwald. ^TD.K.G;M2 280848 U ganze Länge 45 cm aErtr.-QuaLStahL Unübertroffen zur Freistellung v. Kulturen Entfernung v. Forstunkräutern, zu Läuterungen, Auoputzen v.Jagdstiegen.Stck.Mk.3.70. Ernst Sfelnhauü, ___Werdobl i. W. (^/, Byfthöüserfechniäüink Frankenhausen„W Ing.-u.Werkm.-Abt. Gr.Masch.-Lab. W 1. und 2. Stelle bis 70 evtL 80% der Ta re auf Stadt-, Land u. Industrie-Objekte, sowie sonstige Kapitalien auf jede unbedingte Sickierbeit. Schristl. Angebote unter 3619 an den WicRcncr An zeig. erb. Psandleih-Anstalt oimi| Brandgasse 8 TicnStag, 3. Juni findet nachmittags 2 Uhr die Versteigerung verfallener Pfänder statt. [3616 im Alter von 21 Jahren. Förster. DI6/s sürsorgeuclle beanlrvorlet. D «/, des neuen Friedhofes aus statt, 3631 Odenhausen, a. d. Lahn, den 1. Juni 1913. 3618 Wagner. 3614 Die Beerdigung findet Dienstag, 3. Juni, nachm. 3 Uhr statt. und Onkels (3620 Aussteuerhaus Stockheim, den 2. Juni 1913. 3615 Stärke wasche - '61 3 Wäsche-, Betten-und Steppdecken-Fabrik 1 Haupt-Katalog und Muster stehen gerne zu Diensten V acuum-Reiniger icinißt ganze Wobuuugev, sowie einzelne Teppiche Mlt eigener Kraft oder im Anschluß an die Lichtleitung Heinr. Hess .Trima Kognak - Verschnitt Diese Ware zeichnet sich besonders durch milden Geschmack aus, ist frei von Aetherbeimischungen. seines, in französischer Art verschnittenes Weindestillal, per Ltr.- Jlasche Mark 2.25. Ferner einpsehle ich erstklassigen französischen Kognak. [383 £■ Dort, Walltorstr. 45. Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meines geliebten Gatten, unseres guten Vaters, Schwiegervaters, Grossvaters, Schwagers Statt jeder besonderen Anzeige. Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, meine liebe, treubesorgte Frau, unsere gute Mutter, Grossmutter, Schwester, Nichte und Cousine Luise Eckel geb. Weitzel heute früh 5 Uhr nach kurzem, schwerem Leiden zu sich zu rufen. In tiefer Trauer, zugleich im Namen aller Angehörigen: Heinrich Eckel, Lehrer i. P. Giessen (Marburger Str. 30), 2. Juni 1913. Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 3 Uhr von der Kapelle Jagd - Verpachtung. Die Jagdnutzung in dem gemeinschaftlichen Jagdbezirke Münchholzhausen, 585 ha groß, mit reichlichem Nehbestand wird am Donnerstag, den 12. Juni d. I., nachm. 2 Uhr, in der Wirtschaft von Peter Schneider im Australischen Hofe hier öffentlich meistbietend verpachtet. Münchholzhausen, den 23. Mai 1913. Der Jagdvorstcher: JÜMstMS Bsinhaaser sagen wir allen auf diesem Wege innigsten Dank. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Giessen, Lauterbach (Hessen), 31. Mai 1913. Danksagung. Jiir die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Ableben meines lieben Gatten, unseres treubesorgten Balers, Sohnes, Schwiegersohnes, Bruders, Schwagers und Onkels Herrn Jakob Berghäuser sagen wir allen auf diesem Wege unseren tiefgesühltestenDank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Lenz für die herzliche und trostreiche Grabrede, sowie der Schwester vom Krankenhause Lich für die liebevolle Pflege und für die überaus zahlreichen Blumenspenden. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau Marie Bcrghäuser Wwc., geb. Walther. Todes-Anzeige. Am Freitag nachmittag verschied plötzlich in seinem Garnisonort Diedenhosen der fimm Ernst Schubecker Neuwäscherei Licht- und Kraft-Anlage in Marburg Die Ausstellung moderner Hand-Arbeiten im Laden Kreuzplatz 9 — neben Juwelier Brück ist geöffnet nachmittags von 4-6 Uhr Verkauf findet nicht statt. [a3/e C. A, Hartmann G. m. b. H. vormals Otto Rathschlag Fernruf 2064 Seilersweg 81'/,° Giessen (Rodheimer Str. 43), den 2. Juni 1913. 04524 Die Beerdigung findet in aller Stille statt. Statt jeder besonderen Mitteilung. Gestern nachmittag 4 Uhr verschied sanft nach langem, schwerem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater und Grossvater Herr Conrad Schlierbach im 78. Lebensjahre. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Schubecker. Kinzenbach, den 2. Juni 1913. Die Beerdigung findet Dienstag, den 3. Juni, nachniittags 3 Uhr, hier in Kinzenbach statt. Trinker-Ftirsorgestelle :: für Stadt und Landkreis Giesten. :: Giefic», Aftcrweg 9, unterer Stock. — Sprechstunde: jeden Dienstag 6V2—8 Uhr abends. — Unentgeltliche ärztliche Untersuchung von Alkoholkranken, Rat und Beistand für sie und ihre Angehörigem auch hinsichtlich der Heilung. Auch schriftliche Anfragen werden von der Trinker- Heute morgen 3 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden mein lieber Gatte, unser Vater, Schwiegervater, Grossvater und Onkel Gastwirt Ludwig Kreiling im 61. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. vezirkrsparkasse Sietzen. Die Dienstbotenprämien für 1912 können innerhalb 14 Tagen von Montag, den 2. Juni 1913 an bei unserer Kasse in Empfang genommen werden. db,/5 Bezirkssparkasse Gießen. Cberv erkauf. Ein abständiger Eber soll durch schriftliches Angebot (Submission) pro Zentner Lebendgewicht vergeben werden. Angebote sind bis zum 4. Juni l. I., nachmittags 1 Uhr, verschlossen und portofrei bei der unterzeichneten Stelle einzurcichen, woselbst dann die Eröffnung stattfindet. Zugleich beabsichtigt die Gcnietnde einen sprungfähigen, angekörten Vogelsberger Bullen anzuschaffen und sind Offerten bis zum 10. d. M. aus hiesiger Bürgermeisterei erwünscht. Reiskirchen, am 1. Juni 1913. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. in unübertroffener Ausführung, vornehmer matter Glanz, tadelloser Sitz, keine rauhen [D”/i Ränder, liefert die amerik. Neuplätterei der Grosswäscherei Edelweiss Fernsprecher 487 Annahme-Stellen in Alsfeld, Butzbach, Heuchelheim, Lollar, Wetzlar und Wieseck Regelmäss. Fuhrwerksverkehr nach Wetzlar u. Butzbach. Tägl. Post- u. Bahnversand Besichtigung während der Betriebszeit ist gestattet Krofüorfer Str. !2 GIESSEN Klara Hamel Wilhelm Schneider Verlobte 04528 Giessen, im Mai 1913 HI! Telegramm !!!! Komme zum Markt am Mittwoch, den 4. Juni nach Gieren mit einer grostcn Ladung Blech-, Emaille- und Zinkwaren und verkaufe selbige zn staunend billigen Preisen. Wrofcc, schwere Gienkannen zu bekannten Preisen. Ferner einen grostcn soften Emaille-, Draht-, lackier-, Aluminium- und Blechwaren 1 Stück zu 35 Pfg., 3 Stück 1 Mk. Erkenntlich an meinem hellblauen PreiSschildc und Firma. 3609 _____Peter Glober, Tvenglermeistcr aus Dieburg. toppelspitzen Stickereien Komme zum Mittwochsmarkt nach Giesten mit reichhaltigem Lager. Hochachtend 3623 Es eg. BemharÄ, BcurH 0. Rh. Klöppclipitzenlager. Verwende r.ur Weinessig! rein natürliches Aroma, ohne künstliche Essenz, daher der Gesundheit sehr zuträglich. Für Salate u. zum Einmachen überall bewährt. Man verlange im Laden ausdrücklich diese Marke. Rich. Hengstenberg, Kgl. Hoflieferant. Esslingen am Neckar. Ein Produkt hygienischer Erkenntnis und wissenschaftlicher Verwertung Statt Bohnenkaffee! ist Statt Malzkaffee! Nährsalz - Normal - Kaffee feines Aroma, reich an natürlichen Nährsalzen, besond. zu empfehlen für Herzkranke u. Nervöse ä Pfund 50, 65 Pfg. und 1.00 Mk. 3MS IFSefermhaags, Kreuzpl. 5 Qpieta! Nährsalzreicher Kaffee-Ersatz Paket 70 Pfg. Krafttrunk (Nährsalzbananenkakao) Dosen Mk. 1und Mk. 2 — Das llglhfie Gelracit vieler Tausende 1 Es gibt nichts Besseres 1 Verlangen Sie nur Marke Quicta in Drogen u. Kolonial Warengeschäften. SeibäCSielta1nCh’ Quieiawerke :: Bad Dürkheim. Blusen Enorme Auswahl! Billigste Preise! Hosen garantiert waschecht. Wasch- ■I -I DM M. 1^6 ™ „r* vierni .Anzeiger * Mb. 156. Sitzun Sm Tische d xelbrüd, Ma Mzepräsident 20 Ii nuten. Sie W Die Aesprechu Hn. eic sind ein Ich habe mich Äer Elsaß-Lothrii LHskussionen aus 1 Heute ist das nick oder Beschlutz de, müssen uns ebenso ichtzu der Frag üi uns und die H cheidungsgründe. Entrüstung ü listen. Diese E gicrung deutlich g des chauvinistische bedeutet eine grr und unsere Bezic schadet, also auch i stündlich, daß die fordert, die dem eignet und erfordk Ich verneine Maßregeln sind g notwendig zu schn suche zu treffen. Staat nicht davon jeder Staat, ober betroffen und die Und diese Mitzstin ringen sieht mau Verfassung, tväre die Reaktiv lonzler dankbar, Beide Kammern Nationalismus v überhaupt nicht: Wie sind bie gegen den Nation ßtfufrt tootben. fflcinlifHeiten, fDl tinef Heinen £ tj oberste Richter -c auch nur ein ! da^ nicht al l6, A Söffe I 8* > Mifri I nur d« ; gerufen. Siek 1 * ! ?S;Äf ? dort di polnisch I s-sSi "* 4^7«[ i bi, S- FS hält L Jie^< »dcr '?°N" bür Miien t । n Ichtverc I A