M. Jahrgang Nr. 250 Zweites Blatt Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. GeriehtsyaaL» Angeklagten frei. t Volkes. 93-94 85-90 61.50—64.00 61.00—63.00 61.00—64.00 61.00—63.00 Mk. 113-117 105—114 44—45 36-38 80.00-82.00 78.00—80.00 78.00-81.00 79.00—81.00 Mittwoch, Moder 1915 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Blich- und Steinbriidetei. R. Lange, Gießen. h9 Schwanheim a. M., 29. Sept. Eine sonder- b a r c 3 ii m u t u n g stellt die Stadt Frankfurt gegenwärtig an die Gemeinde, indem sie von den Bürgern, bic der Frankfurter Wasserleitung angeschlossen sind, bisher aber noch keinen Tropfen Wasser erhielten, bereits flott das Wasscrgeld erheben läßt. Tie Bürgerschaft hat den Ge- meiuderat beauftragt, die Interessen des Ortes Frankfurt gegenüber energisch zu wahren. h. Aus dem Obertaunuskreis, 29. Sept. Wie Landrat ü. Marx mitteilt, haben sorgfältige Beobachtungen ergeben, daß die diesjährige geringe Aepfelernte im Kreise weniger durch den Frost verursacht wurde, als vielmehr durch die Raupen der beiden Frostspaniierarten. Der Schadeii, den diese Raupen hervorriefen, wird sich auch im nächsten Jahre sehr empfindlich bemerkbar machen, da durch die abgefressenen Blätter die Ausbildung der Blütenknospen uotleiden muß. Um eine Wiederholung dieser durch eine gewisse Lässigkeit herbeibeführten Schäden zu vermeiden, fordert der Landrirt auf, an jedem Baum ohne Ausnahme Klebringe anzubringen. Wo dies nicht bis zum 1. No- - "5 eit auf Kostender Baumbesitzer durch die KreisbaumWärter uusgeführt. 25. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner. () Marburg, *30. Sept. Im festlich geschmückten Ritter- saalc des Schlosses wurde heute morgen in Gegenwart von etwa 800 Schulmännern durch den Geh. Reg.-Rat Pros. '^r. Bogt von hier mit einer Begrüßungsansprache die 52. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner eröffnet. -Als Vertreter dee Kultusministeriums und im Namen mehrerer Vertreter von Emzetz staatcn sprach Geh. Ober-Reg.-Rat ©racher aus Berlin, '-jer Rektor, Prof. Dr. Troeltsch, begrüßte die Versammlung namens der Universität, Oberbürgermeister Tvoje namens der Stadt Marburg. Nachdem der Vorsitzende dann von verschiedenen, su dm Tagung gemachten Stiftungen Kenntnis gegeben hatte, wurde oie Äl.scndung von Begrüßungstelegrammen an den Kaiser Wilhelm und an den Kaiser von Oesterreich beschlossen. Dann sprach Geh. Rat Prof. Diels aus Berlin über „Wissenschaft und Technik bei den Hellenen". — Nachmittags schloß sich in 'ber Aula der Universität eine allgemeine Sitzung an, in der über die Durchführung des Hamburger Programms beraten wurde. Später landen Ver- ämmlungen der einzelnen Abteilungen statt und abeM>s vereinigten sich die Teilnehmer zu einem Fcsrmälst in den ^radtialen. Mk. . 68-70 . *62—67 Die „Gießener Zamilienblätler" werden dem pHlnAciger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Ureirblatt für den Kreis Gietzen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Deutsche ICoIoniictt. Dar-es-Salam, 30. Sept. Telegraphisch wird gemeldet: Vom 1. Oktober an wird im Schutzgebiet Deicksch-Osrafrika die mittlere Ortszeit des 37’A Grades östlicher Länge von Greenwich — das ist die mit Ugandabahnzeit identische Moschrzeit — als Einheitszeit eingeführt. Diese ist voraus der Kap-Kairo-Bahn- zeit V? Stunde, der mitteleuropäischen Zeit um IV» stunden, der Weltzeit (westeuropäische Zeit» nm 2‘'-> Stunden. Kälber. Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . . Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . Schale. Stallmastschaie: Mastlämmer und jüngere Masthaminel . . . 91 eitere Mastbammel, gut genährte junge Qchafe und geringere Mastlämmer Schweine. Märkte. O Laubach, 30 Sept. Bei schönem öerbftmetter wurde hentc der sogenannte Antiicmitenmarkt abgehalten. An Schweinen ivaren 81 Stück ausgetrieben. / Ter Handel ging, wett die Zahl der Verkäufer die der Käufer überstieg, nicht so gut. Es kosteten 6—8 Wochen alte Ferkel 80-100 Mk., Läufer kamen 4o Mk. Dte vorhandene Ware wurde ausgekauft. fc Frankfurta.M. V iehbo f-Ma rkt beri cht vom 1. Oft. Auftrieb: Rinder 82, Ochsen 56, Bullen 00, Kühe und Färsen 56, Kälber 78-<, Schafe 242, Schweine 1514. Tendenz: Kälber lebhaft, Schafe ruhig, Schweme aedru-'k. Preis für 100 Pfd. Lebend- Schlacht gewicht Freundschaft gaben. . Das Erposö berührt dann die Eroberung von -tripoha und sagt in bezug auf die Diplomatie: Es genügt, daran zu erinnern, daß das Unternehmen bei den fremden Regierungen auf keinen Widerstand gestoßen ist und 'daß unverzüglich nach der Unterzeichnung des Lausanner Vertrages unsere volle und ganze Souveränität über Tripolitanien und die Cyrenaika von allen Staaten der Welt anerkannt wurde. . Keine Partei schlägt vor, das Unternehmen in LyMen aus- zugeben, aber es gibt welche, die den Vorschlag machen, unsere Besel'ung bloß auf die Küste zu beschränken. Das wäre die schlechteste aller Lösungen. Wenn mau im Innern dieses Riesengebietes einen vorn wildesten Fanatismus geleisteten Widerstand sich organisieren ließe, dann hätte man einen dauernde,! Kriegszustand und die Notwendigkeit, sehr große Kräfte an der Küste zu halten, um nicht durch plötzliche Angriffe überrascht zu werden. Diese Kräfte müßten aus italienischen Kräften gebildet werden, da man ohne eine Besetzung im Innern auch nicht die Möglichkeit habe, eine genügende Anzahl von Eingeborenentruvpen zu schaffen. Wenn Italien diese Bahn einschlüge, müßte es auf jede Absicht einer Kolonisierung verzichten. Es würde diesen unglücklichen Völkern auch den Zugang zum Meer nehmen, ohne für das Innere des Landes ein Werk der Ziviliiatton zu schaffen. Außerdem würde Italien für etwaige Angriffe benachbarter Völker verantwortlich gemacht werden, wahrend es keine Möglichkeit hätte, solche zu verhindern ^a* Unternehmen muß daher weiter betrieben werden, bis die italienische Autorität sich wirksam in der ganzen Kolonie Dollfleischigs Schweine dou80-100 kg Lebendgewicht........ Dollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht Dollsteischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht...... • Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht........ Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^;;l. Redaktion:^^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. war, wählte bet der L a n o r a g s w a o i non rauo um, mündlich, entsprechend dem Wahlabkommen zwischen der ihm nalfe- stehenden Zentrumspartei und den Polen, einen Z e n t r um s - und einen polnischen Wahlmann. Er nahm auch eine ^ahl in den Kirchenvorstand an, wo er mit Polen beisammensatz. Deswegen wurde er auf Veranlassung des Bezirkskommandos von ber Reserve zur Landwehr überstellt, worin Knntel eine ^trmc erblickte. Sein Antrag auf Einleitung eines ehrengencknlicyen Verfahrens gegen ihn selbst ging durch alle Instanzen bis an den Kaiser und ergab überall die Entscheidung, daß zu einem ehrengerichtlichen Verfahren gegen ihn kein Anlaß vorliege. Nun vcr- isuckite Knittel, seine Rehabilitierung zu betreiben, und als er J eine Rückversetzung zur Reserve nicht erreichen konnte, ndyteie er Eingaben an verschiedene Kommandostellen. Zuletzt auch an pen Kriegsminister. Zn diesen Eingaben griff er den Beztrksomzier .Hauptmann Kam ml er in Rybnck, den damaligen BezirGkom- mandenr, Oberstleutnant Frhr. v. Vietingtzott und den Divisionskommandeur. Generalmaior v. Wind heim, ams heftigste an. Er b e s ch u 1 d i g t e diese Offiziere der Rechts b e u g u n g, der Lüge und Verleumdung, der Feigheit, und bezeichnete den .Hauptmann Kammbm, dem er die Hauptschuld an der, ^oache zuschob, als einen bösartigen Geisteskran len. >,a=> Landgericht Ratibor erklärte diese Vorwürse zum Teil für berechtigt, zum Teil als in Wahrnehmung berechtigter Interessen erfolgt und sprach den KsWer Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Moderne Herren und Damenschneidern ®0Ätc^c)C 00 Markus Bauer Fernsprechers 3290 □falten vor Uammerwahien. Die italienische Regierung sielzt den aus Anlckß eines , neuen Wahlgesetzes demnächst stattfindenden Kammer- . wastlen mit Vertrauen und Beruhigung entgegen. Sie betrachtet die Lage im Innern und nach außen hin in rosrg- stent Optimismus. In der Tat kann man zugeben, daß trotz der hohen Kosten der tripolitanischen Unternehmung, die noch in den letzten Tagen schwere Opfer gefordert hat, dte - italienische Politik auf erfreuliche Erfolge zurückblicken darst Das „Amtsblatt" veröffentlicht ein gestern vom König unterzeichnetes Dekret, welches die Kammer auf- 1 ö st. Die Wahlen sind am 26. Oktober, die Stichwahlen am 2. November anberaumt. Der Zusammentritt des neuen Parlaments ist auf den 27. November festgesetzt. Dem De- irct geht ein Expose voraus, das die Gründe der Auflösung darlegt. In einem Expose wird hervorgehoben: Das dem Auslösungsdekret vorangehende neue Wahlgesetz bringt die Notwendigkeit allgemeiner Wahlen mit sich, damit die Kammer zur Vertreterin aller Bürger werd^. Tie neuen Listeit gewähren 8672 240 Bürgern das Wahlrecht, was eine Vermehrung um 5 353 240 bedeutet. Da das neue Gesetz den Abgeordneten eine Entschädigung gewährt, so versetzt es die Wählerschaft in die Lage, ihre Vertreter auch unter denen zu wählen, welche nicht die Mittel besitzen, ihre mit der Ausübnltg der Mandate zusammenhängenden Ausgaben zu bestreiten. — Das Expose führt dann die w i ch t i g st e n Re so r m g cs e tz e an, so die neue Strafprozessordnung, die Iustizverfassung, sowie zahlreiche Gesetze über öffentliche Arbeiten und verweilt namentlich bei drei Reformen, welche politischen und sozialen Charakter haben: bei den Gesetzen über den Volksschulnntcrricht, der Verstaatlichung des Lebensversicherungswesens und dem politischen Wahlgesetz. TaS Gesetz über den Volksschulte it ter richt, welches bestimmt ist, die Schande des Analphabetentums auszulöschen, hat die jährlichen Kosten des Volksschulunterrichts von 20 auf 58 Millionen erhöht. Tas nationale Lebensversicherungsinstitut erreichte in wenigen Monaten die Zahl von 22119 Polioen bei einem Kapital von 172 721801. Außerdem übernahm es 122 206 Policen von 23 früheren Gesellschaften über ein Kapital von 796 Millionen; das ist ein neuer Beweis für das Vertrauen, welches die staatlichen Einrichtungen etn- flössen. Die innere Politik Italiens ist seit vielen Jahren ausgesprochen liberal und enthält sich auch jeber Einmischung in religiöse Fragen, weist aber auch jeben Eingriff ber stir'che in die Rechte des Staates zurück. Die Lage der arbeitenden Klassen hat sich verbessert und der soziale Friede ist gefestigt Die neue Legislaturperiode wird sich mit dem Arbeiw- vertrag, der Unfallversicherung, ber Altersversorgung und einer Anzahl weiterer sozialer, hygienischer unb Unterrichtsfragen zu beschäftigen haben. , ... Die internationalen Beziehungen und gegenwärtig w a h r ha f t gk ä n z e n b. Die Erneuerung beS Dr ei- bundes sichert Europa eine neue Periode des GleiäMwicyts der Kräfte, das seit vielen Jahren die sicherste Garantie des Frieden-- unter den Großmächten ist. In ber ganzen Welt hak sich die Ueberzengung durchgesetzt, baß dieses Bündnis bte Erhaltung des Friedens zum Zweck hat, bas Italien mcht frnbert unb auch in Zukunft nicht hinbern wirb, herzliche Beziehungen mit anderen Mächten aufrecht zu erhalten, von denen erntge ^talien während des libyschen Krieges die aufrichtigsten Beweise von G 1 e i w i tz, 29. Sept. Unter großem Anbrange des Publikums begann heute vormittag um 9,; \ Uhr der dem Landgericht über- wiesene Prozeß gegen ben Am ts r ich ter K n itt el- Rybnik. Den Vorsitz führt Landgerichtsbirektor Richter Es und 60 Zeugen geloben. Die Verhandlungen währen voraussichtlich die ganze Woche. . . v . Es handelt sich bei diesem Prozetz, der iviederholt auch tnt Reichstag und im preußischen Landtag erörtert frorben ist, um folgendes: Der Amtsrichter Knittel, dec 1898 Offizier geworden ählte bei der Lanbtagswahl von 1908 önentUch und ch, entsprechend bem Wahlabkommen zwilchen der ihm naye- Aus Sta-t und LanS» Gießen, 1. Oktober 1913. ** Was die Eintreibung rückständiger Steuern den Staat kostet, davon mögen folgende Zahlen ein Bild geben. Es mußten im Jahre 1911 nicht weniger denn 556 277 Posten (etwa 20 Prozent der gesamten Posten) mit einer Steuersumme von 3 611002 Mart angemahnt werden; die Posten erforderten einen Geldaufwand von 44 278 Mark. Zur Pfändung kam es bei HO 781 Posten mit 753 299 Mk., vorher wurden 281 65d Posten mit 2 067 881 Mark bezahlt, während 22 922 Posten mit 111 805 Mk. uneinbringlich blieben und 29 354 Posten mit 238 708 Mark gestrichen werden mußten. ** Schwimm- und Wassersport-Verein Gießen 1913. In der am Montag abend im Kaiserhof abgehaltenen Versammlung wurde der Vorstand gewählt. Im städtischen Volksbad sind dem Verein bereits zwei Abende in der Woche für Abhaltung der Schwimmübungen reserviert worden. Die Mitglieder können vom 1. Oktober an ohne Bezahlung ds;»ahme K werde i It um eine Bilanzierung des Staatsbudgets -u err^Sen so wird die Regierung doch nichts von den SV p r mobl babenberen Klassen forber n. f^Mt mit bem Ausbruck bes vollkommenen Vett?auen?fn bic Weisheit unb ben Patriotismus bes italienischen Verinietungeij Alicestrafte 31 I. u. IL Stock zusammen 6 bis 10 Zimmern oder getrennt, mer 1. Avril ev. früh. z. verm. Näheres Parterre. '64->9 | Moderne hcnsAftliihe k-8Zm.-Wohllll«g Ludwigttrafte 39. [Zentral' Heizung) in schöner, rnh. Vane gl. ob. w z. vermieten. Näh Senner, Stevhanitr. 151. 6 Zimmer 1 Piorkttraftc7Il.Etage6Z., Badez. u. Zubeh.. elektr. Licht, oer sofort anderw. zu verm. Näheres im Laden. 2520 6213- Wilbelmstraftc ist tveg. Bersctzuna eine Herrschaft!, s-liinmerm. nebst Bad nsw. pon 4—5 Aimmcrn und eine Wohnung von 7—9 Zimmern nrw‘ Bad, Trockenboden, Berauben, Balkons usm. in zeitgemäfter Ausstattung zu vermieten. [637 Heimstättcubau, (Hei. m. b. H. 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Es ist jungen Mädchen sowie Damen jeden Alters Gelegenheit gegeben, sich im Zeichnen, Zuschneiden, und Verarbeiten von Stoffen zu Blusen, Röcken, Kleidern und Kostümen eine gute, gediegene Ausbildung anzueignen. Zeitdauer der Kurse nach Wunsch. Gefl. Anmeldungen u. Prospektvers.tllgl. — Ganze u.teilw. Pension im Hause. 3 Tage. Gießen, den 1. Oktober 1913. Großh. Direktion. geben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen an Wochentagen, nachmittags von 3—5 Uhr, auf 'Verwaltuugsbureau offen. Angebote, verschlossen und mit entsprechender .Aufschrift versehen, sind getrennt von den einzu- 'reichenden Proben bis spätestens MM, Den 15. Moder 1913, miniMs 12 Uhr, auf unserem Verwaltungsburcau abzugebcn, zu welcher Zeit deren Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Interessenten stattfindet. Zuschlagsfrist KUNSTSCHULE des Siädel'schen Kunst-Instituts zu Frankfurt am Main. Beginn des Winterhalbjahres: Montag, 13. Okt. 1913. Unterricht in Bildhauerei, figürl. Meierei und Landschafts-Malerei, Radierkunst und Kunstdruck. Vorlesungen über Kunstgeschichte, plast. Anatomie, Perspektive. — Prosp. durch das Sekretariat, Diirer- strasse 2, welches auch weitere Auskunft erteilt. Die Administration. Handarbeitsschule und Pensionat von FrL Landmann, Giessen Küd-Anlnge 7 5854 Süd-Anlage 7 Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten, Kunstarbeiten, Brandmalerei, Tiefbrand, Schnitzerei, Lederplastik. Porzellan- und Glasmalerei usw. GründI. Aushi 1 dung in allen Zweigen des Haushaltes. Baruch Strauss Nachfolger Bankgeschäft Agentur der Hamburg-Amerika-Linie I vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen an den Werktagen von 3—5 Uhr nachmittags auf dem Verwaltungsbureau offen. Angebote, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind mit den Mustern bis zum MM, den 15. Msbcr I. K, mtW 13 Uhr abzugeben. Die Zuschlagsfrist beträgt 8 Tage. Gießen, den 30. September 1913. Großh. Direktion der chirurg. Univ.-Klinik. Poppert. Mein Geschäft ist Donnerstag, 2., u. Freitag, 3. Oktober, sowie Samstag, 11. Oktober, Feiertage halber geschlossen Lieferung von 350 Zentner ausgclesener Speisekartoffeln 10 „ Tafeläpfeln auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung Lieferungsvergebung. Für die chirurg. Univ. - Klinik zu Gießen soll auf dem Wege öffentlicher Ausschreibung die Kipp-Dämpfer Wem VenW JohnS Herddämpfer — Kartoffelquetsche Fix* erzielen Sie einwandfreies Futter. Vorrätig bei I. B Häuser, Gießen Egen «nd Maichineuhmrdlmtg (6069 KmMkKWMkrWle Frankfurt a. M. ÄX. Das Wintersemester beninnl am 18. Oktober. — Ani- nahmebedingungen u. Anmeldebogen werden kostenlos übersandt. Der Direktor: Pros. Unger. Zuschnkide-Lehranstalt. Der Unterricht im Mastnclrmcn, Scknittzeichnen, Zuschncidcn und Anicrtige» moderner Damengarde- robc fotuic Weistzengnälicn beginnt am 1. Oktober. Anmeldungen jederzeit. Susanne Dippel, Akad. geb. Lehrerin und Damenschneidermeisterin, Stevlianstrastc 32 I._____________0<20Q Lieferungsvergebung. Für die Großh. Universitäts-Augenklinik Gießen soll die Lieferung von 5 Ztr. Tafeläpfel, 220 Ztr. Kartoffeln, 1 Ztr. Zwiebeln, 2 Ztr. Salat-, 2 Ztr. Mohr-, 3 Ztr. Kohlrüben, V» Ztr. Meerrettich, 2 Ztr. Weiß- fraut 50 St. Rotkraut und 100 St. Sellerie durch öffentliche Ausschreibung vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen können bet der Verwaltung der Klinik nachmittags von 3—5 Uhr ein-1 acichen werden. Angebote und Proben sind getrennt und verschlossen— mit entsprechender Aufschrift versehen - bis zum Eröffnungstermin MM, den 15. Woher 1913, oomttW UW, bei der Verwaltung einzurelchen. Zuschlagsfrist 3 Tage. r 1O19 Gießen, 30. September 1913. Großh. Direktion der Universitäts-Augenklinik Dossins._____________BVio Bekanntmachung. unser Handelsregister Abteilung A wurde beute berüa ich der Firma August Frees. Unwersi. täts Buch und Kunsthandlung Gießen, emgetragen: kufd^Fritz Schlesier Wttwe. etaiyb. »Umann in Gießen ist Prokura erteilt Gießen, den 29. Großherzoglrches Amtsgericht. von: 550 Ztr. Speisekartoffel Bekanntmachung. Die hiesige Gemeindekrankenversicherung wird mit Ende dieses Jahres geschloffen. Forderungen sind binnen 3 Monaten geltend zu machen. Bei späterer Anmeldung kann Zahlung verweigert werden. Kesselbach, den 30. September 1913. Großh. Bürgermeisterei Kesselbach. Schwalb.6477 Bekanntmachung. Die hiesige Gemeinde-Krankenversicherung wird am Ende dieses Jahres geschlossen. Alle Forderungen an dieselbe sind binnen 3 Monaten geltend zu machen. Bei späterer Anmeldung kann Zahlung verweigert werden. Klein-Linden, am 30. September 1913. Großh. Bürgermeisterei Klein-Linden. Schaum.___________6472 Bekanntmachung^ Die vom Großh. Finanzamt Gießen aufgestellten Hebregister für die Beiträge zu den Kosten der Handelskammer für 1913 E. J. liegen 10 >tnge lang und zwar vom 2. bis einschließlich 11. Oktober ds. Js. Dornt, von 10—12 Uhr und nachm. von 3—5 Uhr im Bureau der Handelskammer zu Gießen, Lonystraße 7, zur Einsicht offen. Einwendungen gegen den Inhalt der Heb- register sind innerhalb dieser zehntägigen Frist bei der Handelskammer schriftlich vorzubringen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Handelskammer über die vorgebrachten Einwendungen entscheiden und die Hebregister nach Maßgabe dieser Entscheidungen, soweit nötig, berichtigen lassen. Gegen diese Entscheidung ist innerhalb zweier Wochen Beschwerde an das Großh. Ministerium des Innern heu 30. September 1913. D7lf Die Großherzogliche Handelskammer: S. .Heichelheim, Geheimer Kommerzienrat. Dünger-Versteigerung. Samstag,' den 4. d. M., 10 Uhr vormittags, wird im Kasernenhose der Maschinengemehrkompagme Pserde- tyr öflcn.lid) 116. Hofreite-Versteigerung. Samstag, den 4. Oktober d. Js., abends 8 Uhr, versteigere ich im Saale des Gastwirts Karl Schupp dahier, im Auftrage des Philipp Bräuning, die in der Bahnhofstraße dahier belegen e Hofreite der Ludwig Gerhard Erben, bestehend aus einem 2stöckigen Wohnhaus, Scheuer, Stall mit Schuppen und Schwemestallen, 514 qm ^oß, 347 qm Grabgarten und 1430 qm Gras- g^Di'e Bedingungen werden vor Anfang der Versteigerung bekannt gegeben. Saasen, den 24. September 1913. [6334 Schopp, Ortsgerichtsvorsteher.___________ 'WvW^Mobililtriiersteigeritiiil. Am Jrcitag, den 3. Oktober, nackm. von2Uhr ab nerfteinere ick im Auftrage der ftrmi Haberland tm -vofe des Hotels Kaiserhof, Bahnhofsallee 4, nachstehendes ge ßraud)tc§ Mobiliar: 8 komvl. 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