fit. 256 Drittes Blatt Mittwoch, 8. Oktober 19,3 163. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Hatte man sich am «ersten Tage der Beratungen neben häftslokals iweg47 ier, Salons .rdinen ° Preise Schönen den Luxus großziehen, sondern gerade das Einfache wünschen und wollen wir, Gefühlswerte allein sollen bei diesem Schmuck sprechen. Nach weiteren kurzen, unwesentlichen Erörterungen wurde der Antrag mit grober Mchrluit angenommen. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'jchen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. 27. Hauptversammlung der Allgemeinen deutschen Zrauenverems. bt. Gießen, 7. Okt. 1üDber dem »Prinz Carl“ Redaktion, Expedition und Drlickerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^@51. Redaktion.^^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. kurz zusüDW,___ Esistdies der 3. Geschäftsbericht, der von der Zentralstelle Tie „Gießener Zamilienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Krtisbldt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. reg 71 gegeben wird. Das 6. Geschäftsjahr war besonders bedeiittings- voll für den Ausbau der Zentralstelle. Leider ist aus der nränir- lichen Seite wenig Entgegenkommen und Gleichgültigkeit unS entgegengebracht worden. Trotzdem zeitigte schon das erste Jahr nicht nur Lebensfähigkeit, auch Lebensnotwendigkeit. Und der Üreis der Wirksamkeit erweiterte sich ständig. Vom Mai 1913 besitzen, wir eine akademisch gebildete Geschäftsführerin, Fräulein Dr. Bernhard, die die auftauchenden Fragen wifsensckxlsrlich verwerten und für den Posten nutzbar machen kann. Die sogenannte Propaganda kann hingegen völlig vernachlässigt werden. Ortsgruppen befinden sich u. a. in Berlin, Frankfurt a. M., Gießen, Hamburg, Köln und Leipzig. Im letzten Geschäftsjahre liefen 154 Anfragen ein, denen 124 Auskünfte gegenüberstehen. 1045 Fragebogen wurden versandt. Zu allgemeiner Freude gehörten zu den Auskunft Bittenden auch mehrere Stadtverwaltungen wegen Neueinrichtungen und neuer Stellungen. Zurzeit übersteigt das Angebot von weiblichen Kräften die Nachfrage bei weitem. Gegen die Quantität der Bewerberinnen tritt jedoch die Qualität zurück. Dem suchen die Frauenschulen entgegen zu ar!?’«eit. Eine besonders erschwerte Aufnahmeprüfung ist im Fra. . .,icr Frauen- feminar zu bestehen. Eine neue Auflage erlebte die Broschüre „Kommunale Frauenarbeit". Die Tabellen wurden (in alle Bundesstaaten gesandt. Es sind leider auch Verluste zu verzeichnen: Travemünde verlor das Wahlrecht, in Oldenburg und Sachsen waren durchaus keine Vorteile zu verzeichnen. In drei verschiedenen Sprachen wurden die Fragcbvgen an 32 Staaten versandt. Die Bogen trafen sehr spät zurück, zum Teil erst nach mehrfachen Ermahnungen. Die Balkanländer versagten vollständig, wohl infolge der dortigen Kämpfe. Soll sich das Institut allmählich als das erweisen, was die Gründung tiof sechs Jahren versprach, so gehören noch größere Geldmittel dazu, die gesamte Frauenbewegung Deutschlands zu unterstützen. Die Zentralstelle darf nicht in pekuniären Schwierigkeiten bleiben, zumal jährlich vom Reservefonds 1000 Mk. vom Kapital genommen werden müssen. Manche Beiträge sind auch zum Teil nur auf drei oder fünf Jahre berechnet. Im Anschluß nahm Frau Wendt das Wort und ermahnte die Anwesenden, Geld zu sammeln und selbst kräftig zur Förderung der Zentralstelle Hand anzulegen. Die Frankfurter Zentrale solle keine planlose Schreiberei betreiben, sondern alle Kraft einsetzen. Im Gegensatz zu Frau Wendt, die gern schon heute hier während der Tagung die Sammlung ins Werk gesetzt hätte, hielt es Fräulein Helene Lange für richtiger, das Geld nach dem Sammeln in der Heimat ernzusenden. Mus der Versammlung heraus wird vorgeschlagen, die Zentralstelle, die sich in Frankfurt a. M. bekanntlich befindet, mit dem Prädikate „Deutsche'" zu versehen, da sie eben* für ganz Deutschland gilt. Doch erhoben sich sofort Stimmen dagegen, die das für überflüssig hielten. Der Bericht wurde anstandslos angenommen. Es mag für unsere Leser von Interesse sein, ein an dieser Stelle verbreitetes Flugblatt zur Kenntnis zu nehmen, das die Frage „Was will die Zentralstelle für Gemeindeämter der Frau" behandelt. Die Zentralstelle für Gemeindeämter der Frau will in allen deutschen Städten darauf hinwirken, daß die Frauen in immer größerer Anzahl an der kommunalen Wohlfahrtspflege teilnehmen. Zu der kommunalen Wohlfahrtspflege gehören vor allem: die Armen- und Waisenpflege, die Ueberwachung der Ziehkinder, die Wohnungs- und Polizeipflege, die Tuberkulose- und Trinkerfürsorge sowie die Schulpflege. Die Zentralstelle will die Magistrate veranlassen, ihr Interesse in immer steigendem Maße der kommunalen Frauenarbeit zuzuwenden und die städtischen Behörden von der Notwendigkeit der Mitarbeit der Frauen in einer Reihe städtischer Deputationen und Kommissionen überzeugen. (Krankenhaus-, Kinderschutz-, Schul-, Markt-, Arbeitsnachweiskömmissionen usw.) Für die Ausgestaltung der besoldeten sozialen Frauenberufe in der Armen- und Waisenpflege, in der Wohnungs-, Schul- und Polizeipflege, in der .Tuberkulose- und Trinkerfürsorge will die Zentralstelle arbeiten. Und endlich geht sie bei ihrer Arbeit von der Ueberzeugung aus, daß eine stets wachsende Zahl verständnisvoller, warmherziger und arbeitskroher Kräfte in der öffentlichen Wohlfahrtspflege eine unerläßliche Voraussetzung ist zur Hebung sozialer Mißstände und zur Linderung der sozialen Not. Daraus folgte ein Vortrag über die Ausbildung für die sozialen Frauenberufe von Frau Dr. Elisabeth Altmann-Gottheiner- Mannheim, worin sie folgendes ausführte: Eine jede neue Umgestaltung, jede neue Erfindung erfordert neue Berufe, eröffnet neue Erwerbsmöglichkeiten. So waren auch die ersten sozialen Berufe nicht erwählt, sondern die hier hervorragenden Persönlichkeiten hatten sich allmählich in den Beruf hineingewachsen und ihre Arbeit hatte sich allmählich zu einem Berufe erweitert. Wie kann nun ein geeigneter Nachwuckis ge- , schaffen werden? Zwei Wege bieten sich der nach sozialer Berufsausbildung strebenden Frau, neben dem Lernen in der Praxis zur Erlangung der geeigneten Vorbildung für einen sozialen Beruf: die im Laufe des letzten Jahrzehnts entstandenen sozialen Frauenschulen und die Universität. Die Referentin schilderte beide Bildungswege in ihrem äußeren Gang. Seit dem Hervortreten des durch die sozialen Frauenschulen berborgenifenen vermehrten Angebots vorgebildeter weiblicher Kräfte für soziale Frauenberufe aller Art hat sich nun die Diskussion erhoben, ob Tür die Ausübung eines sozialen Berufs die akademische Vorbildung oder die auf einer sozialen Frauenschule die geeignetere ist. Als Vorteile des akademischen Studiums werden hervorgehoben: Die Einsicht in die großen Zusammenhänge des sozialen Lebens und in die Kompliziertheit volkswirtschaftlichen Geschehens, die durchführbare Reformen von unerreichbaren Idealen unterscheiden lehrt, die Möglichkeit, wissenschaftlich denken zu lernen, die Vielseitigkeit der Ausbildung. Aber auch die Einflüsse auf den Charakter sind nicht zu unterschätzen. Abgesehen von dem Einfluß, den die Berührung mit hervorragenden Persönlichkeiten des Universitätslehrkörpers der studierenden Fran bringt, ist für die künftig int Berus stehende Frau von Wichtigkeit, daß sie lernt, unbefangen mit ihren männlichen Kollegen zu verkehren. Ein Nachteil des Universitätsstudiums kann allerdings "darin liegen, daß es nicht genügend für spezielle Arbeitsgebiete vorbildet und zu theoretisch bleibt. Eine Ergänzung durch praktische Arbeit ist deshalb nötig, aber auch durchaus durchführbar, wenn auch natürlich die Kosten des Studiums dadurch vergrößert werden. Die Hanptvortetle der sozialen Frauenschule dagegen sind die sofortige unmittelbare m Ä ;ei Gebrauch von Quietomalz liiert unschädlich. AusfaUen "12 Apotheken und Drogerien. ^•Apotheke: Sehwieder, , _ vni| Kreuz-Drog.: *** Mcrnns. Th. Daraus wurde ein Bericht über die „Zentralstelle für Gemeind«"-tt"-- Fran" des Allgemeinen Deutschen F- » berStiterir* Wif ~ “ ^auenvererng ^^Sieberichtete Ä“ [)0p |00g iO.0JÄ öS: Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheften rr'O ' Zahl von Betten gesorgt, wenn auch noch manches darin zu tun übrig bleibt. Weit schwerer ist es, die Frau von den allzu häufigen Narrheiten der Mode zu heilen, die pieift ihren Ursprung in erotyd)en Motiven hoben. Was ist nun von der Frau auf wirt- fchaft kichern Gebiete zu fordern, daß sie einen Einfluß auf die Gütererziehung für die Menschheit haben kann? Zuerst muß sie gutes Verständnis der ntobernen Produktion besitzen, das auf der Grundlage einer Ausbildung der Frau als Käuferin und Konsumentin beruht. Eine eigene Ausdrucksform für die Gegenwart ist zu berücksichtigen, nicht nur für die Gegenstände an sich, auch int Zusammenhang mit sozialen Fragen, mit sozialer" Art eit. Es ist keine Gefahr für das Soziale, wenn wir gute, anständige und schöne Formen zum Einkauf bevorzugen. Daneben ist für eine meh- ökonomische Ausbildung der Frau, vor allem für Barzahlung Sorge zu tragen. Nötig ist daher unbedingt ein inniger Zusammenschluß der Begriffe Käuferin und Hausfrau. Und es ist neben einer Organisation auch dafür Sorge zu tragen, daß die Frau in ihrem eigenen Haushalt selbst nach den gegebenen Anweisungen zu handeln angeregt wird. Ferner ist eine Reform in der Beschäftigung der Frau zu erstreben, wie das schon auf dem Frauenkongreß int Jahre 1912 angeregt worden ist. Die mechanischen Arbeiten, wie das Reinigen der Wäsche, müssen nach dem Vorbild Englands mehr in den Hintergrund treten, damit die Hausfrau Gelegenheit findet, mehr Zeit auf die Erziehung ihrer Kinder, mehr Zeit für die geistigen Interessen ihres Mannes und auf soziale Arbeit verwenden zu können. Zwar ist die Erwerbstätigkeit der Frau durchaus nicht aus der Welt zu schaffen, doch zu verringern, wenn hier die Arbeit richtig einsetzt. Die Arbeit für den Tagesbedarf int Hause, die jahrelang von der Frau geleistet worden ist, ist zum größten Teil aus dem Hause heraus in das gewerbliche Leben übergegangen. Hierdurch sind viele weibliche Kräfte verloren. Hier hat die Frauenbewegung schon vieles geleistet und hat den Frauen die Möglichkeit gegeben, auch den Ausdruck des wirtschaftlichen Gutes in der Gegenwart zu ersetzen. Die Erwerl^wirtschaft liegt in den Händen der Frau und soll in den Händen der Fran liegen. Zur Hebung.der Qualität auf allen Gebieten der gewerblichen Produktion ist eine Anpassung des Haushaltes nötig, um der Frau die Möglichkeit zu geben, auch als Hausfrau ihr Talent zu entwickeln und zu betätigen. Es gibt viele Organisationen, die die Frage schon bearbeitet haben, auch in der Frauenbewegung selbst, und doch muß die Frauenbewegung allein aus sich heraus Mitarbeiten, um ihren Einfluß auszuüben. Das geschieht am besten, wenn sie dazu beiträgt, Hausfrau und Käuferin zu organisieren zum Einkäufen. IN der folgenden Aussprache ergriff zunächst Frau Traun- Hamvurg das Wort. Sie fühlte sich veranlaßt, darauf hinzuweisen, daß sich Hamburg bei diesen Vorschlägen kaum getroffen fühlen könne, da solche Maßnghmen schon dort in den Ansätzen vorhanden seien. Besonders die dortige Ortsgruppe des Muferbundes Hut sich um die Beeinflussung der Käuferin verdient gemacht. Eine Reihe von Flugschriften, z. B. über das Tragen der Reiherfedern, über die Bestrebungen des Käuferbundes u. a. sind an die Öffentlichkeit gekommen, ständig werden gewerbliche Vorträge gehalten. Es ist nicht so viel Wert auf das Aesthetische zu legen. Ebenfalls gegen eine neu zu schaffende Organisation sprach sich Frau Singer-München aus: sie meinte, man solle sich an das Vorhandene anschließen und dieses weiter aus- bauen. Musterhaftes leiste die hauswirtschaftliche Zentralstelle, der sie angehöre, durch Vorträge, Einführung in allgemeine Volkswirtschaft. Wetter weist sie Prüfungsstellen für hauswirt- fchaftliche Geräte auf. In München selbst betätigen sich neben dem polytechnischen Verein und einem technischen Institut auch Privatpersonen an dem Werke. Im einzelnen führte die Rednerin die Hauptpunkte noch Wetter aus, die sich mit diesem Punkte beschäftigen und sämtlich beweisen, wie viel auf dem Gebiet getan worden ist, so da sind: eingehende Erläuterung der Wohnungsfrage und der Wohnungsverhältnisse, Müsterküchen von Arbetter- kindern und Kindern des Mittelstandes, Flugblätter, Verhandlung über nahrhafte und preiswerte Speisen, Diskussionsabende und dergleichen mehr. Endlich soll im nächsten Winter in Nürnberg eine gesamte Wohnungseinrichtung ausgestellt werden. Eine Dame vom Verbände der selbständigen Schneiderinnen in Leipzig brach für die willkürliche Mode Herrschaft eine Lanze, die in der Industrie den Broterwerb so vieler bedeute. Dem hingegen stimmte sie zu, es sei nicht im Sinne der Deutschen Frauenbewegung, das Laster der Nichtbarzahlung der Gesamtheit zu leiden, worunter viele Schneiderinnen zu leiden hätten. Nachdem diese Rednerin ein wenig vom Thema abgeschweift war, drückte sich Frau Kirchner -Gera wieder gegen die Gründung einer Organisation aus, und zog mit dem Käuferbunde auch den Deutschen Verkehrsverein und den Dürerbund ins Treffen. Im übrigen sollte, ihrer Meinung nach, jede Einzelne, die für die Frauenbewegung tätig ist, durch ihr gutes Beispiel andere für die gute Sache zu gewinnen suchen. Die Vorsitzende der Ortsgruppe Halle hielt es für richtig, die Gründung eines neuen Vereins nicht vorzunehmen, da man sehr lokal verfahren müsse. Im übrigen war sie dafür, den Antrag anzunehmen. Fräulein Gosche meinte: Die Hebung des Massenbedarfs fordere unser Jndustriellismus und Kapitalismus. Die Mode- herrschaft läßt sich nicht übergehen: weil unser hauswirtschaftliches Leben in feinen Einzelheiten sehr rasch dahingeht und fortlaufend Neues bringt, wechselt auch die Mode sehr rasch. Es wurde weiter erwähnt, daß in den Leipziger Fortbildungsklassen auch von den Lehrerinnen darin Unterricht gegeben wird, sich an der Hand von Anschauungsmaterial den Geschmack für das Schöne zu entwickeln Und zu heben. Fräulein Dr. Bäumer beklagte, daß bisher so wenig gelungen fei, was in katholischen Vereinen ausgezeichnet glückt. Der Sitz der Unkultur ist aber nicht der Arbeit erstand, im Kleinbürgertum ist er zu suchen. Die Wohnung dieser Leute wird kahl, wenn man alles Häßliche vermeidet, und ihrem Bedürfnis wird damit durchaus nidrf Rechnung getragen. Vorträge zur Verbesserung sind grundsätzlich zu vermeiden. Man muß andere Methoden finden, durch die man ihnen die Dinge näherbringt. Gegen die von mehreren Seiten aufgerührte Frage, ob die Saisonarbeit im Schneiderinnen- unb ähnlicher Gewerbe nicht besser auf das ganze Jahr verteilt werden könnte, richtete sich ein neuer Einwand mit der Begründung, das sei wegen der erst nach Saisonschluß eingehenden neuen Moden ganz unmöglich. Fräulein Helene Lange schilderte, wie schwer es ist, einen einmal bestehenden schlechten Geschmack aus dem Menschen herauszubringen. Es ist deshalb ratsam, solche geschmacklosen Gegenstände einfach nicht mehr herzustellen und dadurch das Publikum gewissermaßen zu schulen und auf das Schöne hinzulenkem. Noch ist das Bedürfnis jedoch da. Erwähnt wurde endlich, daß der Käuferbund zu sehr in Händen von Männern liege. Ferner beschränke man sich sehr oft auf das Thema „Dienstmädchen". Daraus erhielt die Begründerin des Antrages, Frau Irma Wolff das Wart. Sie entgegnete zunächst Fräulein Dr. Bäumer, in die katholischen Vereine würden die Mitglieder geradezu hineinkommandiert, aber trotzdem können sie sich ganz in die Anschauungen einleben. Großen Wert legt die Rednerin im Gegensatz zu Frau Traun auf das Aesthetische. Nickst richtig aber ist es, wenn uns vovgöworfen wird, rotr wallten durch unser (Streben nach dem ^ie Hauptarbeit ist also getan, und zwar getan mit einer Energie und einem Schneid, der überraschte und den tilnn fonft beim „zarten" Geschlecht gar und ganz nicht ge- «tw-hnt ist. Schon in der selbstverständlichen, zielbewußten Art, w i e -ein jeder Antrag angefaßt, durchgedacht und ; durchgesprochen wurde, lag durchaus nichts von der nichtssagenden, schöngeistigen, vielleicht auch etwas blasierten Theorie, die mancher erwartet haben mochte, hier galt es bitteren Ernst Und eiserne Energie, die mit Kraft und Selbst- I vertrauen die vielen Mißstände und Vorurteile, die sich dem nach Gleichberechtigung ringenden Weibe entgegentürmen, ft überwinden soll. k Wir kennen unsere deutsche Frau viel zu gut, als daß . sie meint, mit trotziger Stirn schneller zum Ziele zu kommen — heiter und friedlich, zum Teil sehr humoristisch gings zu, > Ivie beim Kaffeekränzchen —, und als daß sie mit vielem j .8arm und innerem Zwist ihre Kraft unnütz aufreiben sollte - ruhig und harmonisch verlief die Sitzung vom Anfang ' tis zum Ende. U Tie Vorsitzende, Helene Lange, hatte ein leichtes Amt, ihre Klingel trat wenig in Benutzung. Und doch war sie es, die greife Vorkämpferin der Frauenbewegung in Teutschtand, die ganz unmerklich das geistige Oberhaupt, bei, treu sorgenden Hirten bildete. Ihr freundliches Auge Ivar überall, nickte lächelnd einem neu Eintretenden zu, Pb warnend ein stilles Mal)nen zur Ruhe, wenn das Temperament einer Jugendlichen durchbrennen wollte, ein Tclerzwort glättete mit einem Schlage die krausen Stirnen zweier Kampfhähne, vlles das, während sie in liebens- ivürdigster Weise Idem geplagten Pressemanne Auskunft über eint vergessene Zahl des Kassenberichtes gab. Alle Achtung vor solcher Präsidentin. Sie wird mit ihrem Frauenverein noch manchen schönen Erfolg erringen zuiv Segen der deutschen Frau und Mutter, trenn für alle Pt sie ein offenes Herz. * Am Dienstag morgen wenige Minuten nach 9 Uhr wurde die zweite Sitzung der Hauptversammlung in dem großen Hörest der Universität von der Vorsitzenden, Fräulein Helene Zange eröffnet. Sämtliche Teilnehmerinnen an der Hau^ver- iantmtung waren erschienen. Als erster Punkt war auf der Tages- ordn ung der Geschäftsbericht und Verwättungsbericht des Verwal- tung srates der „Ferdinand- und Luise-Lenz-Stistung" des "illlgemeinen Deutschen Frauenvereins vorgesehen. Der Bericht löurDe von der Vorsitzenden des Berwaltungsrates, Frau Pauline Voigtländer erstattet. Danach ergab die Gesamtüberficht der Kassenbestände am 1. Oktober 1912 bis 30. September 1913 für Fonds A: 3148,35 Mark, für Fonds B: 8391,59 Mark, für beit Reservefonds: 7970 VLark, zusammen ist also ein Kassen- bcstaud von 19 509,94 Mark aufzuweisen.. Das Gesamtvermögen msttließlich der Kassenbestände beläuft sich für Fonds A auf W3 948,35 Mark, für Fonds B auf 406 191,59 Mark und für den Ugorvefonds auf 18 970 Mark, wonach die Gesamtsumme ein Vermögen von 629 109,94 Mark ergibt. Da die Kasfenrevisorinnen, Gertrude Gebhardt und Marie Settekorn aus Leipzig, die Nrechnuna für richtig befunden hatten, wurde der Kassiererin, Fräulein Lina Langerkamp, auf Vorschlag der Vorsitzenden cmstimmig Entlastung erteilt. Es wurde bemerft, daß die Stiftung 205 370 Mark für weibliche Studenten unb 100 000 Mark für Gymnasiasten ausgegeben hat. Man schritt dann über zu dem letzten Punkte der gestrigen Logcsordnung, der wegen Zeitmangel zurückgestellt worden war. ft'handelt sich dabei um einen Antrag der Ortsgruppe Halle f[Sa.nIc), der . 1 soziale Konsumtionsprobleme Lein adelt. Der Antrag lautet: „Ter Allgemeine Deutsche Frauenverein wolle den sozialen lÄonsumtionsproblemen der Gegenwart erhöhte Aufmerksamkeit y schenken unb die Behandlung der betreffenden Probleme (solche der Wohnung, Wohnungseinrichtung, Kleidung, Nahrung) in den änzelneu Vereinen anregen, gegebenenfalls in besonderen Grup Den, welche vornehmlich auch die Hausftauen zur Mitarbeit l^ranziehen." Die Begründung war gleichzeitig dem Programm mitgegeben l^bcn; sie lautet: . , „Unsere Zeit ist heute wesentlich gekennzeichnet durch soziale Äs nsu m t io nspr obl e me, wie Wohnungsnot, Schundpro- äiftion willkürliche Modeherrschaft. Deshalb ist eine Ausbildung Frau als Konsumentin anzustteben, um ihre Einwirkung in der Oesferttlichkeit zur Veredlung unserer nationalen werblichen Produktion auch für breite fozrale Schichten Msercr Bevölkerung zu ermöglichen. Hierzu würde sich inner- der Frauenbewegung ein Zusammenschluß der Kon- Wntmncn als nützlich erweisen. Es waren einzelne Probleme ik Konsumtion zu behandeln, wozu auch die Organisation Mb die Form des Haushalts selbst gehört lieber die einzelnen Fragen der Begründung ließ sich Frau A i rn a Wolfs folgendermaßen aus: Der Einfluß der Frau iin wirtschaftlichen Leben hat sich <1:? kleinen Anfängen heraus immer mehr Bahn ^brochen und 2»: einen Ausdruck in unserem wirtschaftlichen freu gefunden Und andererseits ist die Frage aufzuwerfen: -JS-ic ist die Stellung der Fran dem wlrtschaft- Üichen Leben gegenüber zu fordern. Znnachlst die Lu -l i t äts wäh l, ein Problem, das wert über einem nur Mie-tischen Problem stellt Noch immer wird ui Massen brobu= und Volkswirtschaft m gleichem SW geschädigt werden, denn die Kanferni hat^uur dasseine_im AlM, möglichst billig einzukaufen. Noch steht du: Komserm fern tt-sn idem Gedanken an eine soziale Sßerbnicfttung beim ^ukauf. Das Ä nur immer wieder die Frau, denn M Pwzent Mer Käufer fmh weiblich. Besser sind schon dtt Verhältnisse soweit sie fub «ai 'bie Wvhnungskultur erstrecken. Mit fester Hand hat b'ie soziale Fürsorge eingegriffen und hat gemnde Woh- rmgrm, für luftige und Helle Kammern mit einer genügend großen B man NG am icrften Tage der Beratungen neben ■ oen offiziellen Begrüßungen nur in verhältnismäßig ge-- rmgem Maße der Arbeit widmen können, so war der zweite Tag umso arbeits-- und segensreicher für bie deutsche Frauensache. Glatt wurden alle vier umfangreichen Num- J mern der Tagesordnung erledigt und sogar noch der l j'orn Montag rückständige, schwer zu verarbeitende Antrag »der Ortsgruppe Halle über soziale Konsumtionsprobleme D dinzugefügt. So bleiben für morgen nur noch Wahlen, ein F jwssenberlcht unb zwei unterhaltende Vorträge übrig. im A- f 6 Zim rjt:i * vermieten. SM 6 Die B in Sc man 8 E Leid6 Fra notwendig, um fv mehr als das jetzt in der Tauchnftz-Edition ' erschienene Buch: „Way Station^' von Elizabeth Robins diese । Frage anch in Deutschland an weite Fronen kreise Ijcr anbringen , wird. Daß der Weg der Gewalttaktik von den englischen Suffra- gettes überhaupt eingcschlagcn werden konnte, miag sich zum Teil . aus der direkten Aufreizung durch leitende englische Staats- , männer, sowie die perfide Behandlung der seit 40 Fahren in , England aktuellen Frage durch die englischen Parlamente er- , klären, vor allem aber durch die in England üblichen Methoden politischer Agitation. Das Buch von Miss Robins enthält aber eigentlich selbst das Material, aus dem sich im Gegensatz zu den Ansichten der Verfasserin die Unrichtigkeit der von den Suffta- gettes befolgten Metlwden erweisen läßt. Sie begründet die Notwendigkeit des Frauenstimmrechts ganz richtig aus der besonderen Veranlagung der Frau, aus ihrer besonderen Art, die Dinge zu sehen und daraus Konsequenzen zu ziehen. Diese besondere Art muß im Ganzen des Bolkshaushalts zur Geltung kommen, wenn er nicht Schaden leiden soll. Dann aber dürfen auch die nicht einwandfreien parlamentarischen Kniffe, die auch jetzt wieder bei der Ablehnung des Frauenstimmrechts in England ihre bedenkliche Rolle gespielt zu haben scheinen, nicht zu dem Trug- schlus; verleiten, als ob die Frauen die in England bei den Männern vielfach üblichen Methoden nachahmen dürften. Ein Trugschluß — denn der Fehler liegt bei den englischen Frauen nicht auf moralischem, sondern auf intellektuellem Okbict; es steht fest, das; sich unter den Führerinnen viele moralisch hock>- stehende, in ihrem Privatleben unantastbare Person!ichkeiten befinden. Das bessert freilich die Sachlage nicht. Die Auffassung, daß ein reiner Wille genüge, um jede Methode zu rechtftrtigen, ist auf politischem Gebiet ganz unhaltbar; dem Fanatismus, der diese Gewalttaten rechtfertigen zu können glaubt, könnte man das Wort entgegenhalten, mit dem Fauche den Mord an dem Herzog von Enghien gerichtet haben soll: (Test pis qu’un crime; c’est une laute! Die Berantwortmrg dafür, daß die Gewissen und das Urteil verwirrt roorben sind, tragen die Führerinnen. Die falsche Taktik aber hängt damit zusammen, daß keinerlei prinzipielle Ableitung der Methoden ans der Sache selbst versucht worden ist, aus der diese Methoden doch schließlich ihren Stil hernehmen müssen. Es handelt sich doch nicht nur um ein R echt, sondern nm die M bg l i ch k e i t e n, die es gewährt. Wir müssen das Recht anfhrben, um das öffentliche Leben und die sozialen Zustände im <Änne der Frau, der von ihr erkannten wenn sie sich von ihr beeinflussen lassen will. Frau Dr. Bernhard ist der Meinung, daß die Inspektorin nickt zu Anfang schon darauf dringen soll, daß sie auch von Anfang an gehaltlich auf der gleichen Stufe der männlichen Kollegen steht. Außerdem muß sie den Beruf auch praktisch erlernt haben. Fräulein Dr. Bäume r wünscht, daß mehr auf den Menschen, der für den Beruf geeignet ist. gesehen wird, als auf ein absolut akademisches Studium; sie hält dieses jedoch für wünschenswert. Frau Dr. Altmann-Gottheiner erklärt, sie selbst sei der Meinung, daß die Universität allein keine vollkommene Vorbildung gewährleiste. Daher müsse ein Praktikantenjahr vor- geschlagen werden. Frau Lehmann-Göttingen glaubt, daß auch die technische Vorbildung nvf bin zuzuziehen sei. Den Schluß bildete ein Mittag der iOrtsgruppe Hamburg, die Zahl der auf Leipzig feftgelegten Vorstandsmitglieder des Mlgemeinen Deutschen Frauenvereins möge auf zwei herabgemindert werden. Der Antrag wurde von Fräulein Kostmann-Hamburg folgendermaßen begründet: Ursprünglich stand Leipzig im Mittelpunkt her Bewegung, und alle Anregungen gingen von dort aus. Nachdem sich aber 57 Frauenvereine angeschlosfen haben, die in ganz Deutschland verteilt sind, ist es ein Gebot der Gerechtigkeit, wenn nicht nur in einer einzigen Stadt der Vorstand sitzt. Für die Mitglieder, die nicht Leipziger sind, ist daher nur auf der alle zwei Fahre stattsindenden Hauptversammlung ihre Meinung zu verfechten. Frau Pauline V o i g tlä n der-Leipzig unterstützt den Antrag und weist darauf hin, daß der Verein ganz Deutschland Umfasse und keineswegs lokale Ausgaben zu erfüllen habe. Der Antrag hnirbc mit allen Stimmen angenommen. Um V22 Uhr wurde die Versammlung geschlossen. gewechselt werden können. Für den Einzelnen ist es dabei nur schwer möglich, von biejer Arbeit zu einer höheren aufzusteigen, und wenn in der Metallindustrie, einem für Frauen völlig un- nicht, wie manche raten, gewartet werden, bis diese voll für IX? Frauenrechte eintreten; das würde doch heißen, eines der wich? tigsten Mittel zur Erziehung der Frau für die Oeffentlichkeit unti der Oeffentlichkeit für die Frau aus der Hand geben. Der zwecke Weg ist der, den der Allgemeine Deutsche Frauenverein als Spezialweg erwählt hat. Er ist nicht der leichteste Weg, auf dem so die Meinungen in ben Vordergrund gestellt werden. Hier liegt vielleicht die stärkste Kraftprobe der deutsä>en Frauenbewegung, weil hier an das selbstlose Interesse, an den wahren Bürgersinn, an die Ausdauer und die aufrichtige Hingabe appelliert wird. Dafür liegt aber auch hier die stärkste Ueberzeugungs. Traft. Und wenn die Frauen tatsächlich durch irgendwelche Wendung der Dinge die letzten Rechte ,früher erhalten sollten, als die Kräfte da sind, um den neuen WirtensmögliMeiten zu ei prechen, so wird das Frauenstimmrecht seine volle Wirksamkeit doch erst in dem Maße erfüllen, als diese Erziehung zu positiven Seiftungen nachgelwlt wird. Diese Erkenntnis und diese Tärigkeit, aus eigenster Frauenart heraus erwachsen, sst ind es, die den Verband des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins gekittet haben und fest zusammenhalten. Zur Aussprache meldete sich zunächst Frau Kruck- m n n n (Kreuznach), deren Persönlichkeit rasch die allgemeine Sympathie erweckt hat. Sie bemerkt zu dem ersten Vortrag über die Kulturwertung der Fran, daß auch die Hausarbeit eine Entwicklungsarbeit und ein Durchgangs- ftadium bedeute. Später könne die Frau wieder anderen Kreisen dienen, wenn die Kinder erwachsen seien. Nur müsse ie dafür sorgen, daß sie alsdann die Fühlung mit der Och entlichkeit behalten habe. Zum zweiten Vortrag regt sie den Zusammenschluß solcher Frauen an, die sich bereits betätigt und Erfahrungen gesammelt hätten. Dann spricht sie den herzlichsten Dank an Frl. H. Lange aus. Frau Wendt regt zum Eintritt in die politischen Männervereine an. In ihrem Schlußwort dankt Helene Lange für die gastliche Aufnahme in Gießen und für das große Interesse, das i>er Tagung von allen Seiten zugewendet worden wäre Unter lebhaftem Beifall brach dann die Versammlung aus. Tee, Kuchen, ein Spiegel, eine WaschsckMcl und ein Handtuch, dies gesckstch, um ihm anzudeuten, daß man ihm alle Ehre z« erzeigen bereit sei, wenn er geruhen sollte, in ihrem armseliger Haus zu verweilen. Auch wir hatten unser kleines Gastsvmboi hcrausgeftellt. Er hatte einen richtigen Triumphzug bis aal Schiss; den ganzen Weg entlang begleitete ibn Knallfeuer. Als n an die Stetten kam, wo die Tischchen für ihn bereit standen, verbeugt er sich feierlich, gab seine Karte ab und ging weiter. Eine ganz andere Art Abschied bereitet das Volk dem bestechlichen Mandarin. Es gießt Del auf die Straße und breitet übelriechend« frische Kuhhäute daraus aus, so daß die Sänstenttäger den Per haßten nicht tragen können. Er muß notgedrungen zu Fuß geben, gefolgt von der Menge, die ihr: mit Spott und Hohn aus bei Stadt hinauÄbegleitet. ä-Zinizn Die einzigartige Wirkung des Ldol beruht aller Wahrscheinlichkeit nach darauf, daß sich das Odol beim Mundspülen iörmlicb in die Zähne und die Mundschleimhaut einsaugt und diese gewistermaven imprägniert. Man begreife das gemein Bedeutsame dieser ganz einzigartigen Wirkungsweise 06 Tdols. Während andere Mund- und Zahnpflegemittel leoigl" während der wenigen Sekundeit der Mundreinigung ihre Wi ausüben, wirkt daö Odol noch stundenlang, nachdem man sich Zähne geputzt hat, nach, lieber diese Dauerwirkung des Ddols fin» icbr interessante wissenschaftliche Untersuchungen angeftedt worden öic übereinstimmend erwiesen haben, daß diese imvcrg(eicf)Iid>- Eigenschaft des Odols bei keinem der für die tägliche Mund- unt Zahnpflege überhaupt in Betracht kommenden Präparate sich findet 2Ler Odol konseguent täglich anwendet, übt demnach die beul' ibar beste Zahn- und Mundpflege aus. PrevS: Vi Flasche (Monate ausreichend» M. 1.50. i »/, Flasche M. -.85. (C5 vermischte». * Der scheidende Mandarin. Heber den Abschied eines chinesischen Beamten, der sein Amt zur Zufriedenheit der Bevölkerung verwaltet hatte, schreibt ein Augenzeuge folgendes: Von allen Schichten des Volkes hatten sich Abordnungen ein- gefunden, die ihn baten, doch noch länger im Amt zu bleiben, aber er erklärte, er sei nun zu alt geworden und könne mit ben Neuerungen der neuen Regierung nicht mehr Schritt haltet,. Mir war es ebenso leid, ihn scheiden zu sehen, wie seinem Volk. Gt chien alle Eigenschaften zu haben, wie sie die chincsisckxm Klass« von einem „fürstlichen" oder „ausgezeichneten" Mann verlangen Bet feinem Abschied war er kaum reicher, als damals, da er kam; aber er hatte die Liebe und Achtung seines Volkes cd rungen. Die ganze Stadt mar ihm zu Ehren geschmückt. Groß Menschenmengen hatten sich versammelt, um ihn nueft einmal ast einem Weg nach dem Schiff zu sehen. Vor jedem Laden ftanbci Markte. kc. Frankfurt a. M. Schweilnemarktbericht vom 8. Ausgetrieben waren 1240 Schweine. Vollfleifchige Schweine non 80 bis 100 kg Lebendgewicht 08.00 -66.00 Mk., Schlachtgew. 80.00—33.00 Mk., vollfleifchige Schweine unter 80 kg Lebendgewi 03.00-66.00 Mk., Schlachtgewicht 80.00-83.00 Alk.; vollflcisch Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 63.00—66.00 1 Schlachtgewicht 80.00—82 Alk.-, vollfleifchige Schweine von 1 bis 150 kg Lebendgewicht f3.00—66.00 Mk, Schlachtgenu 80—82.00 Mk. Geschäft ziemlich rege. io. Frankfurt a. M., 8. Cft. (Orig.-Telegr. de? „Gien. 91m.*) Amtliche Notierungen der l cutigen Frucht markt p rci >e. Weizen (hiesiger) Mk. 19.50-00.00, Kurhessischer M. 19.50-00.0 >, Wetterauer Pik. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) Mk. 16.2o bis 16.50, Gerste(Wetteraner) Mk. 16.75—18.50, Gerne, kranken,Pfalzer, Ried Mk. 16.50-18.50, Hafer Mk. 16.50—17.2.'. Mais Mk. 14.5C bis 00.00, Weizenmehl 0 Mt. 32.50—32.75, Weizenmehl I Mk. 80.50—30.75, Weizenmehl III Mk. 27.25—27.5 - Roggen- mehl 0 Mk. 27.75—28.00, Roggenmehl 0/1 Mk. 26.50—26.75, Roggenmehl I Mk. 00.00—00.00, Weizenklei: Mk. 9.15-9.25. Wetzenschalen Mk. 9.35-9.50, Roggenkleie 2Bt 11.10- Dlalzkeime Mk. 12.00—12.25, Biertreber 12.25—12.50, Raps Mk. 29.00—30.00, Futtergerste Mk. 00,00—00,00. Alles per 100 flg. ab hier. .1 ko. Frankfnrt a. M., 8. Okt. (Orig.-Telegr. des Anzeigers*.) Kartoffel markt. Man notierte: Kartosssl-l in Waggons Mk. 3.50—0.00, im Nein handel Alk. 5.00—0.00 für je 100 Kg. Notwendigkeiten auszubauen, im Interesse der Familie, der berufstätigen Frau, der sozialen Helferin. Das ist das Ziel und das muß die Metlwden bestimmen. Der Weg zum Ziel muß durch Frauenland führen. Wir müssen auf eine unserer Art angemessene Weife dalstn wirken, einen Franenwillen im offent lieben Leben mit zur Gelttmg zu bringen, einen Frauenwillen, der die der Frau näher als dem Manne liegenden Fnteresfen im Staatsleben zur Geltung bringt: anf den Gebieten der Wohnung, des Verbrauchs, der Erziehung, der Fürsorge, bei allem, was zur Lebenserhaltung und zur sittlichen Fbritcrung dient. Nicht darauf kommt es dabei an, daß alle die dahin fübrenben Rechte Schlag auf Schlag kommen, sondern darauf, daß in der Entwicklung, die dahin führt, die Mackstmittel und die Fähigkeit der Frauen, davon Gebrauch zu machen, daß Pflichten und Pftichtbewnßt- fein sich das Gleickzgewicht halten. Von den beiden Wegen zum Fraueusttmmrecht, die man als den direkten und den indirekten bezeichnen förattc, wird der direkte, der Weg der Agitation von den Stimmrechtsvereinen vertreten. Wir brauchen diesen Weg und diese Vereine selbftver ständlich auch, da es sich bei uns immer noch um die Verbreitung der Forderung selbst, der Ueberzeugung von der Not- nx-rtbigteit des Frauensrimrnrechts in weiten Greifen unseres Volkes handelt. Aber ie ernster ein Fraucnstimmrechtsverein seine Ausgabe nimmt, um so weniger tarnt er reiner Frauenstimm- rechrsverein bleiben, um so mehr muß er sich mit den Fragen und Gebieten selbst, in denen das Stimmrecht eine Rolle spielt, beschäftigen, um so mehr kommt auch er in die indirekte als bic j produktive Arben hinein. Bei biefer indirekten Arbeit sind zwei Wege die wichtigsten:! die Mitarbeit in den polirifchen Vereinen und die Arbeit ins der Stommune. Mit ber Arbeit in den polittschett Vereinen sottle» M'ZWs ! Ä# geeigneten Beruf, h-eute schon über 100 000 ungelernter Frauen lätig sind, so beweist bas, nrie sehr die Arbeit auch da schon auto- tnalifch geworden ist. Um hier aui.uhelsen, kann man mir im einzelnen Helsen, indem man dafür sorgt, daß die Einzelne _$u gelernter Arbeit geführt wird. Seichter wäre es, wenn sich die Frauen organisieren fönnten, um gemeinsam mit den Arbeitern vorzugehen unö selbst einen Ausstieg zu qualifizierter Arbeit hcrbeiführen fönnten. Erfreulicher sind die Aussichten bei den taufmännücbcn An- gestellten, denn es ist ein besonderes Bedürfnis für Frauen in den taufmännifefjen Berufen vorhanden. Der Zug der Verkäuferin ist ein Siegeszug der Frauenarbeit Allerdings zeigt sich auch hier die Sctzwierigteit, btc die Berufsenrwickelung so stark f^mmt: die geringe Berufsausbildung oder auch überhaupt bic Btl düng. In viÄen Fallen besveht die Lehre nur als Vorwand, um jungen Verkäuferinnen eine Zeitlang nichts zu bezahlen. "Daraus ergibt sich natürlich ein Tiefstand ber Gehälter und eine gewisse Unbeständigkeit ber Stellung. Eine generelle Hebung des Frauenberufs geht heute allerdings vor sich; in der Organisation ist das beste Zeichen für die Hebung des Niveaus zu erblicken.^ Wenn man nun durch die Fortbil.mngsschule diesem Bestreben zu Hilfe kommt, dann wird etwas entwickelt, was man als Erwerbstppus ber Frau bezeichnen kann. Auch in ben höheren Berufen kündet sich so crwas wie ein neuer Tppus über zeug cnb an. Es bildet sich in diesen Frauen bas Bewußtsein heraus, baß sie ein Stück neuer Kultur zu vertreten haben. Es wächst in diesen Frauen auch der 911111 zu einer neuen Lebensgestaltung, der der Berufscrfüllung der Fran einen freieren und höheren Wert gibt. Was würde dagegen mit ber Rückgabe ber Frau an das Haus erreicht? Es ist zunächst feine Frage, daß der Haiisfvcm eine Menge von Berrichltungcn durch die billiger und schneller arbeitende Teckprik aus der Hand genomnum imirbc. Dieser technisclM Entlastung der modernen Frau entsprach eine neue Belastung in vielen Beziehungen. Wir sind empfftrdlickwr und reizbarer geworden, und es werden deshalb verfeinerte Ansprüche an die Haushaltung gestellt. Kaum könnte jetzt noch ein Künstler seine Arbeiten mitten im Kreise seiner Familie vollsühren, wie das Ehodowiecki z. B. bargestellt hatt^ Die förpcrlid^matericlle Arbeit bat ab genommen und an ihre Stelle ist die größere geistige Berhflichtiing getreten. Dadurch ergibt sich aber die 9tohvent>igtcit, baß die Frau, wenn sie ihren Familienberuf richtig erfüllen will, von irgenbwoher Stxinnittaft bekommen muß. Das erreicht sie wolst am besten durch stärkere und Dielfältigerc Beziehungen zu alleml, was dreneßen vor sich geht. So sehen wir auch einen neuen Kul turtypus der Hausfrau vor un- ’cren Augen entstehen. Frisch und lebendig kann er nur bleiben durch die Beziehungen zur Welt draußen und daraus ergibt sich wieder, daß das Haus in stärkere Beziehungen zur Gesamtheit gesetzt werden muß. Frau Altmann-Gottheiner übernimmt nun den Vorsitz und erteilte Fräulein Helene Lange, die mit stürmischem Beifall begrüßt wird, bas Wort zu ihrem Thema: Der Weg zum Frauenstimmrecht. Die Frage des Frauensttmmrechts selbst bedarf keiner besonderen Begründung mehr, seit die weiblichen Millionenscharen ins Erwerbsleben eingetreten sind und die spezifischen Frauenans- gaben im Volkshaushalt uns klar im Bewußtsein stehen, lieber den Weg dorthin, den wir bisher mehr iuftinftio gegangen sind, bedarf es aber heute um so mehr einer klaren prinzipiellen Fest- tellung, als durch die Vorgänge in England die Taktik der Gewaltmittel mit in die Reihe der Möglichketten getreten ist. Sic ist bei uns von der Gesamtorganisation der deutschen Frauenbewegung zurückgewiescn worden, wie sie auch von der großen, gesetzmäßig vorgehenden Frauenstimmrechtsorganisation in England verworfen wuW. Dennoch ist ein Eingehen auf die prinzipielle Seite der Sache auch zur Begründung der Ablehnung Zweite öffentliche Abendversammlung. K. N. Gießen, 8. Okt. Die zweite öffentliche Mendversnmmlung in der großen Aula war noch wesentlich 'stärker besucht, als die Montagsversammlung, und der Saal war so dicht besicht, daß nirgends mehr ein Plätzchen frei war. Nur in der hintersten Reihe der Seitenempoven waren noch paar Lucken; dafür hatte man aber auch die Plätze im Saale selbst vermehrt, und an den Wänden standen noch zahlreiche Zuhörer. Fräulein Helene Lange eröffnete die Sitzung mit dem Hinweis darauf, daß die Verteilung impf gegnerischer Schriften am Eingang ohne Wissen des Vorstandes und gogen seinen Witten erfolgt sei. Sie selbst, so fügte sie unter lebhaftem Beifatt humorvoll hinzu, sei dreimal geimpft und habe keinen Schaben davon gehabt, also fei Die Sache wohl nicht so schlimm. Darauf erteilte sie Fräulein Dr. Gertrub Bäumer bas Wort zu ihrem Vortrag über Wirtschaftliche Tatsach-en und Kulturforderungen in der Franenfraye. !Jm allgemeinen, so etwa führte Fräulein Dr. Bäumer aus, erkenne man gern die Notwendigkeit des Frauenerwerbs an, aber man leugne, daß er besondere Kulturwerte in sich berge. Es sei eine Betätigung, die ihren Notbehclfsckxivatter unbedingt behalten müsse. Die Frauenbewegung läge lediglich im Interesse der lebigen Raauen, die eine ''Ausgestaltung der Erwerbstättgkcit verlangten. Dem widersprechen jedoch die wirtschaftlichen Tatsachen. Zwar stehen neben 90 Proz. Frauen, die ihren Lebensinhalt in der Ehe finden. Hur 10 Proz. dauernd Uno erheiratete, aber für vier Millionen unverheirateter Frauen zwisck^en dem 18. und 34. Jal^re ist kein Lebensinhalt vorhanden, 3 Millionen ver- heirateter Frauen müssen auch in der Ehe eine Erwerbsarbeit übernehmen und dazu kommt noch 1 Million erwerbstätiger Witwen. Von den ledigen Frauen sind heute i'chon * * * * 5 * * * * io./g in Berufen tätig und nur noch 700000 find ohne Beschäftimmg. Der sog. Haustöchter werden immer iveniger und in absehbarer Zeit werden sie die Ausnahme bilden. Nun ergeben sich folgende Fragen: 1. Steckt in der weiblichen Erwerbstätigkeit eine wertvolle Kulturleistung und wie kann diese Leistuug gehoben werden? 2. Welcher Wert steckt beute in der hemsfraalichen Leistung der Frau? Ist es wirklich richtig, daß die Frau, wenn sie heute dem Haus zurückgegebeu würde, in allen Volksschichten eine für btc Kultur wertvollere Beschäftigung finbet ? Diese Fragen erörtert Frl. Dr. Baumer ausrührlich, indem sie im Kern ettva'folgendes aussührt: W wäre ehre Kraftvcrschwen Dung, wenn man sich nickst bemühte, eine Kraft so ivertvoll zu machen wie nur möglich. Daraus entsteht btc Aufgabe, das beste zu machen, was sich machen läßt, denn mcksts enturertet den Menschen mehr, auch die spätere Hausfrau, als nxnw er nickst ausgebildet Werbe, wenn er in der Jugend nicht in eilten Beruf treten Emmtc, ber ihm Befriedigung und inneres Wackrsttirn geben kann In der Industrie, die heute l'/xMillionen Lohnarbeuertmien bcfdjäftigi, bat die ZaA der ungelernten ?brbeiter bei ben Frauen in stärkerem SJtaftc angenommen als bei ben Mannern; sic beträgt beute für die Männer 70, für bie Frauen gar 90 Proz. Dirrch triefe Zunahme g$n M verm. Wks-WerSti I®t5| 5-Simmcrft ! reichl. Subcbir 11 1 eueil iu warnet i SibcttiJWn i flrtg/ 5=3im.r&o iicuberne:.. fwfftr 5MM lwt wxm aeü.Säb. b.» Jjnmotnkkb.gcttei K.'ckehimM.säiöm MLtobHunemit^aS fc8e;ci:dituH9 m v Mrichiw | 4 Zimt -riedrichstr. 1 ®8bn. m. Kode; Wubii Zubeh. ioio Mtt Näb. iiranki ^»Lim.-Wohn.m.r mrtir. Lichi, Ano 'nrr jul.oh fflät. j ywt vansnistl, **1 Schöne 4=3 ■U Zubehör uni J®11 «r 1. Mur ^Havvel, ,J- W zu vermiet — Alieefti «töne i 3imnc; " JÖtcrto Alice,tra? n 11II. 5*4 x^kParter irr?ieW’‘- & »1 in qam 00. ge Si»., hW [ 6 Zim Plockitranc7l Wndc; 11. Zubcb" ncr foiort ander ^oberes im Lac MMitbclinit ffrricimnfl eim »flimmer«, »e! nex sofort ob 1 roenn. dtüh-te ninb Vicbiflitr jv tzndwigf Ifribfrfi.'iiroheO--; U Neuzeit enckvi Ost-Jlnl trh'b bie von L' - hervchaitlicke Bc'-E ®«i 6 Zimmen . H5r frei. Näber im Berührung mit der Praxis, ferner die geringere theoretische Be- x wird aber die Arbeit entwertet, weil die Arbeiter viel leichter aus laftung, die Möglichkeit, die Ausbildung gleich dem speziellen' Berufsziel anzupassen und die persönliche Neigung stärker zu berücksichtigen, endlich bie engere Fühlung zwischen Lehrenden und Lernenden. Ihr Nachteil ist das Fehlen eines festgefügten systemattsch-theoretischen Unterbaues und die häufig daraus resultierende Identifizierung von Soztalpoliiik und Nationalökonomie. Je nach dem Standpuntt des Beschauers werden als Voneilc ober Nachteile der Frauenschule empfunöen werden: die kürzere^Aus- bildungszeit und die geringeren Ausblldungskosten. Der,Streit, welcher von beiden Äusbilbungswegen der geeignetere sei, ist, wie man sicht, nicht ohne weiteres zu entscheiden. Dam ist auch die Berufsskala auf sozialem Gebiet schon viel zu differenziert. Mit einer Spaltung in mittlere und höhere soziale Berufe und deren Zuweisung an verschieden vorgebildete Persönlichkeiten kommt man nicht weit, doch nähert man sich der Lösung der Vorbildungsfrage viel mehr, wenn man die Trenuungslinic zwischen freien fozialen Berufen und staatlichen und kommunalen Aemtcrn zieht. Für die freien sozialen Berufe wird, wenn die geeignete Persönlichkeit vorhanden ist, die Ausbildung in einer Frauenschule häufig ausreichen. Nicht so in^ftaatlichen und kommunalen Aemtern. Hier handelt es sich um Stellungen, die dem Beamtenorganismus ringcgltebcrt sind. Will man, daß innerhalb dieses die Beamtin ihrem männlichen Kollegen gleichgestellt sei, so muß man ihr auch die gleiche Vorbildung geben, die er hat. Außerdem erfordern die Berufe der Fabrik- und mehr noch der Wohnungsinspektorin ein ttefgehendes Verständnis volkswirtschaftlicher und mich viel weiter reichende juristische Kenntnisse als gemeinhin angenommen wird. Selbstverständlich ift die junge, eben von der Universität kommende Akademikerin für verantwortungsvolle Stellen noch durchaus ungeeignet. Ehe sie sich darum'bewirbt, muß sie die prakttsche soziale Arbeft gründlich kennen, und werm möglich, Kurse in Kranken- und Säuglingspflege, sowie in Hauswirtschaft besucht haben. Grundbedrngung für die Akademikerin wie für die soziale Franenschülcrin ist und bleibt aber, daß sie die für den verantwortungsreichen sozialen Beruf geschasicne Persönttchkeft ist. Die Rednerin schloß mit einem Appell an die V-rkreterinnen der anwesenden Fraucn- vereine, falls sie Einfluß auf die Besetzung von sozialen Poften gewinnen könnten, nach den bärgeteatm Richtlinien zu verfahren. In her Aussprache nahm zuerst Fräulein Dr. Marie Kröne Worms das Wort. Bei der Frage, ob sie eine gereifte, gut vorgebildete Frau für einen solchen Posten vvrzichc, oder ein jimges 24jähriges Mädchen, müsse sie unbedingt der erprobten Fr cm den Vorzug geben, denn die Wohnungsinsvektion erfordere eine, Reise neben einer fjohen Vorbildung. Auch eine bemtechnifche Ausbildung halte ich für notwendig, iurifrische Kenntnisse sind ebenfalls zu fordern. Sachsen besitzt 4 Inspektorinnen auf dem Lande, die keine Akademische Vorbildung besitzen. Sie genügen nicht. Die Bevölkerung muß wissen, daß die betreffende Frau durch Vorbildung den Männern gleichsteht und die nötige Autorität besitzt, Carl Nowack. Bisninrckitr. 14. [07909 hosstraße 5. 5112 au vermieten. ;|W. 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Direktion der Klinik für Ohren-, Nasen- und Für die melen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels Ludwig Menges sagen wir hiermit allen unseren herzlichsten Dank. Besonders Herrn Pfarrer Schulte für die trostreichen Worte am Grabe. Die tmeimdtn rinttrMidentn. m. jährl. Einkommen b. ev. MMark u. m. find, strebs. Herr oder Dame als FiliMiterL« jederm.i.Stadto.Land.Kap., Stenntn., Lad. nicht ersordl. Auch ohne Aufg. d. Berufs a. Ncbencrw. 2—3 Std. tägl. Streng reelle Sache. Ausk. kostenfr. d. B. 2037 Schneider 2 Großstückarbeiter für dauernd aus Werkstatt ges. Tarif la. Friedrich Wilk. Lehr, Wetzlar.[6581 Wke Lagerräume 8!itBureau^a7e6 Kaufgesuche 66481 Ein großer trockener Lagerkeller 16 m lang und ca. 5 m breit, mit Vorraum sof. z. verm. Rausch, Löberttra«c 7. QArmstädter Pädagogium. Mvorbereitg.a.alle Priifg. Glänz. Erfolg. 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