Vierter Blatt 165. Jahrgang Nr. 55 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. aus Vcrftaatliäpurgsgerüchte hcrvorzuheben. mus; der Verläufer, wenn die Mnahme unb.Z.il/mig nicht zu der vereinbarten Zeit erfolgt ist, dein .Staufer zunächst noch eine an gemessene Frist von mindestens einem Wochentag zur Abnahme und Zahlung scheu. Und zwar muß er ihn — zweckmäßig mittels eingeschriebenen Brieses — zur Abnahme und Zahlung bis zu dem bestimmten Zeitpunkte aufsorderu, mit dem Zusatze, das; er nach Ablauf der gesetzten Frist Lieferung und Entgegennahme der Zah lung ablehnen werde. Erfolgt dann nicht mindestens die Zahlung innerhalb der Frist, so ist der Verkäufer wieder frei, »nenn er nach Fristablaus bem Käufer mitteilt, daß er nunmehr vom Ver trage zurücltritt. Bei fallenden Preisen wird der Verkäufe die Erfüllung des Vertrages verlangen, und wenn die Bezahlung dach nicht erfolgt, ebenso Ivie oben eine Frist mit dem gleichen Zusatz setzen und nach Ablauf der Frist die Erklärung abgeben, baß er nunmehr Schadenersatz verlange. Er behält dann das Tier und verlangt nun die Differenz zwischen dem Verkaufspreise und dem zur Zeit der Erklärung des Verlangens geltenden Preise. Zu lange darf er jedoch mit dieser Erklärung nicht warten, da er nur Rechnung des Kcnffers sonst spekulieren würde." Diese Klagen weisen erneut auf die Zweckmäßigkeit des genossenschastlichen Vieh Verkaufs hin. * Lauterbach, 7. Febr. Die durch den lanbw. Bezirks- Verein des Kreises Lauterbach für die Wintermonate in der Burgwirtschast hier eingerichteten Vortragskurse haben großen Anklang gefunden und erfreuen sich eines immer mehr wachsenden Besuchs. Zu dem letzten, von LandwiAschastslehrer Kunkel in Alsseld'gehaltenen Vortrag über l andw. RentabilitätS- fragen hatte sich eine zahlreich aufmerksame Zuhörerschar eingcsunden. Aus der Mitte der Versammlung wurde der Wunsch ausgesprochen, Herr Kunkel Möge auch in der nächsten Versammlung am 1. März einen Vortrag halten. Dem Verlangen wurde willsahrt und Herr K. wird an diesem Tage über „Wert und Wirkung des Kraftfutters bei der A u f z u ch t und M ilchwir tschaf t" sprechen. Der Wiederbeginn der Feindseligkeiten auf dem Balkan hat die Börse nicht in ihrer Ueberzeugung wankend gc macht, das; der Friedensschluß nicht mehr fern ist. _ Tie ^peku lation verwies aus die offiziösen Auslassungen, das; die Großmächte alles tun werden, um ein Umsichgreifen des Krieges zu verhindern. Dazu kam die Beobachtung, daß die europäischen Geldmächte eine stillschweigende Vereinbarung getroffen haben, den kriegführenden Staaten keine Geldmittel zur Verfügung zu stellen. Naturgemäß herrscht große Zurückhaltung, und die Umsätze halten sich in engen Grenzen, wobei das Hauptgeichäff sich innerhalb der Börse abspielt und die Beteiligung der Kapitalisten sehr gering ist, aber die Gesamthaltung bleibt gut, die Rückgänge werden meist alsbald wieder eingeholt. Die Auslandsmärkte traten, abgesehen von Wien, das durch feine feste Haltung günstigen Einfluß verübte, mehr in den Hintergrund. Es gilt dies auch von New Port, wo die Ungewißheit über die Entwicklung der Taris- und Trustangelegenheiten eine Unternehmungslust nicht aufkommen läßt. Das Rückgrat der deutichen Börsen ivirb auch baburch gestärkt, baß die Bezugsverpflichtungen bedeutend geringer sind als in früheren Zeiten und daß sie sich in guten Händen befinden. Die Börse selbst hat ihre Be zugsverpslichtungen sehr eingeschränkt, und wo sie neu ein gegangen ist, diese meist wieder aufgegebcn. Darum wird auch die Börse von der Geldknappheit nur wenig berührt. Die in der letzten Zentralausschußsitzung geäußerte Aiisicht des Reichs- bankpräsidenten, daß die Geldknappheit mancherlei Anzeichen längerer Dauer aufweist, findet immer mehr ihre Bestätigung und einen äußeren Beweis dcvrin, daß der Privatdiskont bereits wieder den Banksatz erreichte. Ob mit der Wiederherstellung des Friedens auch die Geldmarkterleichtemng eintreten wird, ist sehr fraglich. Die vorsichtige Zurückhaltting der Geldgeber wird wescnt lich beeinflußt durch' die nach dem Friedensschluß zu crwar tenben großen Ansprüche an den .Geldmarkt. An diesen wird auch die Industrie hervorragenb beteiligt seiu, in der in letzter Zeit zahlreiche Pläne zurückgestellt würben. Soweit es sich bis jetzt beurteilen läßt, sind bic Wssichten für eine Entspannung aut bem Geldmarkt nicht sonderlich günstig. Im Zusamnienhang mit ben Gelbverhältnissen wollen bic. Besorgnisse wegen ber industriellen Prosperität nicht schwinden. Zweifellos taugt baS Wirtschaftsleben allmählich an, unter bem Truck der Un sicherheit zu leiben, wenn bies auch noch nicht alle Industrien spüren. Eine Ausnahmestellung nimmt die Kohlen- unb Eisenindustrie ein, die nach wie vor stark beschäftigt sind, unb bas gab bem Montan markte eine gewisse Stütze. Von sonstigen Iudu st rie Papier en lagen noch chemische Werte seit, zu deren Gunsten ber neue amerikanische Zolltarif ins Feld geführt wurde. Regem Interesse begegneten auch die Aktien von Automobilsabriken, besonders Kicher, weil bic Antomobilinduftric in voller Blüte steht, übcrbies spielt auch bic bevorftehenbe Kapitalscrhölmng bei der Kauflust eine Rolle. Auf den übrigen ‘ Gebieten bleibt nur noch die Kurssteigerung der Orientbahn Samstag, 8. Februar 1915 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universiläts - Buch- unb Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expeditton und Druckerei: Schul- strotze 7. Expedition und Verlag: es^sjöl. Redaktton:e^II2.Tel.-Adr.:AnzeiaerGiebcm Die „Gießener Zamtliendlätter" werben dem ^Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für ben Kreis Giehen" zweimal wöchentlich. Die „Lanbwirtschaftttchen Seit- fragen“ erscheinen monatlich zweimal. Landwirtschaft. Verzögerte Abnahme von Vieh seitens der Händler. In ber „Zeitschrift brr LanbwirtschaftslamMer für bas Herzog- tum Braunschweig" werben nachstehende Klagen über verzögerte Abnahme von Vieh seitens der Händler laut: „Tie Viehhändler benutzen den Landwirten gegenüber bei ber Viehabnahme häufig ben Trick, daß sic einem1 für eine bestimmte Zeit nerabrebeten Vertragsabschlüsse nicht Nachkommen, sondern je nach dem Steigen oder Fallen der Marktpreise aus nichtigen Gründen die Abnahme zur rechten Zeit verweigern oder einen späteren Termin zur 'jlbnaljntr Vorschlägen. Durch dieses Vorgehen kann dem Landwirte empfindlicher Schaden entstehen, wenn er nicht über bic zu unternebmenben Schritte unterrichtet ist." Die „Hann, lanb- unb forstwirtschaftliche Zeitung" erteilt solgenbe Ratschläge: „Hat ein Lanbwirt ein Stück Vieh verkauft mit ber Wmachung, baß es z. B. spätestens bis zum Tube der Woche abzunehmcn unb zu bezahlen ist, so bars er, wenn die Abnahme und Zahlung am Samstag nicht erfolgt ist, das Stück Vieh nicht nach Wlauf des Samstags ohne^ weiteres anderweit verkaufen. Er kann auch nicht, wenn das Stück Vieh erst eine Woche später nbgenonnnen und bezahlt wirb, und inzwischen die Preise gestiegen sind, den nunmehr geltenden höheren Preis ohne weiteres bezahlt verlangen. Ten höheren Preis la.nn er überhaupt nie verlangen. Wohl aber kann er erreichen, daß er wieder frei wird und das Tier anderweit verlausen lami Zu diesem Zwecke dem Gewinnst erhielten damals 90 Mädchen ans ben Waisenhäusern Berlins eine Aussteller von 50 Talern, unb auch sonst würben bic Neberschüsse bazn verwenbet, bem Staat und ben Gerneinbcn einen Teil bar Armenlast unb Wohlfahrtspflege abzunehmen. Aber segensreich war bic Einrichtung deshalb dock' nicht, denn sierrichtete schwere moralische Schäden unter ber Bevölkerung au. So sind uns Berichte aus Luckcnwalbe erhalten, wo die ganze Stabt vom Spielteufel ergriffen war, die Bürger sich zu Veruntreuungen verleiten ließen, die Frauen ihre Männer l) ntergingen und schließlich die Behörde cinschreiteu mußte. Aus moralischen Gründen wurde daher 18 10 die Aufhebung der Zahlenlottcrie in Preußen verordnet. ’ Der leichtsinnige Taumel, ber int 18. Jahrhundert alle Schichten ergriffen hatte, war verrauscht: in den Tagen der sittlichen Wiedergeburt des Staates trat die verderbliche Leidenschaft des Lottos besonders grell zutage, und so würbe denn nur noch bic bis dahin wenig beliebte unb wenig blühende Klaffenlotterie gcbulbct, die sich in gemäßigteren Formen hält unb bis heute gleichsam als Sicherheitsventtl gegen aufrcgcnberc Spiele fort- besteht. Börsen-Wochcnbericht. = Frankfurt a. M., 7. Febr. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen wärts fang man damals bic Ver'e: „Die Pest gab bic Natur dem Oriente, Unbillig ist sie nie; Dafür gab sie dem Okzidente Die Zahlenlotterie." In den Komödien ber Zeit ist von Gellerts vielgcspicltcm 5tüa „Tas Los in der Lotterie" an bis zu Nestrohs Possen von bem erregenden Zauber des Lottos die Rede. Hochstapler und 'Abenteurer bemächtigten sich dieser glänzenden Methode, bic Leiben - schäften zu entflammen unb bic Gemüter zu verwirren; sic nehmen firm Teil bic Sottcriegräubungcn selbst in bic Hand. Casanova ift in dieser Hinsicht in Venedig tätig, (Saglioitro beschwindelt die Londoner, indem er seinen Kim den durch kabbalisttschc Geheim- mittel die gewinnenden Nummern angibt, und solch ein fragwürdiger Jndustrieritter ist es auch, in dessen Hände Friedrich der Große die Einführung des Lottos in Preußen legt. Der König suchte damals nach einem geschäftstüchtigen, .idenreichen Manne, der, wie er an den preußischen Gesandten in London von Knlip bansen schreibt, „alle Arten von Proiekten, seien es finanzielle oder andersartige, ausführen kann". KMyphausen empfiehlt Friedrich Johann Anton E a l z a b i g i, einen Abenteurer von dunkler Herkunft, dem er hervorragende Geschistsrüchttgkeit, aber auch einen ausgesprochenen Hang zur Unredlichkeit imchsagt. Friedrich 'efet sich über diesen Eharakterfchler hinweg. „Ich erlaube ihm, hnid) zu bestehlen, wenn er nur was zsustaube bringt," schreibt er und engagiert Ealzabigi unter glänzenden Bedingungen. Tic Zahlenlottcrie war eins ber ersten Projekte, die das neue Finanzgenie bem König Dorlegte. Friedrich war mit Feuer und Flamme dabei, unb am 31. August 1763 fand die erste Siebung statt. Sic fand, um das allae-neiitc Interesse ber Bevölkerung zu erwecken, vfseutlich auf der Rampe ein s Pr va ha s s statt, währenb bann ipater die Ziehungen im Rathaus vorgenommen wurden. Die Erwartungen, die der König an das neue Unternehmen knüpfte, er füllten sich nicht, unb so ließ er sich benu schon im''nächsten Jahre dazu herbei, bas Lotteriegeschäft an Ealzabigi zu verpachten. Wie Prof. Warschauer in feinen bei Karl Lurtius erschienenen „Lotterie-Stubien" ausführt, mag ber Abenteurer von Anfang an absichtlich Verwirrung in die Geschäftsführung gebracht haben, \v" ben König zu einer Vcrpackstimg an ihn zu zwingen. Das Personal bestaub aus Franzosen, bic fast durchweg fragwürdige Existenzen unb Jnbustticrittcr waren; alle Korrespondenzen luur den französisch geführt, so daß das niedrige Volk, für das das Lotto hauptsächlich gedacht war, davon gar nichts verstand. 1764 zwang man Ealzabigi, die deutsckw Sprache einzuführen; cs traten ihm als Akttonärc Persönlichkeiten aus den höchsten Kreisen, so bei- Bruder des Königs Prinz Ferdinand unb bic Grasen Rcuß und Lottum zur Seite. Der König hielt mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit an Ealzabigi fest, und so hielt er sich trotz ber sckckuh- teftcit Geschäftsführung noch brei Fahre, bis er 1767 burch Kabiuettsorbre entlassen würbe. Der Staatsminister von Hagen hatte sckwn vorher erklärt, daß „so lange der p. Ealzabigi das Haupt dieses Etablissements sehn wirb, au teilte gehörige Reform unb Ordnung zu denken ift" 9hnt tarn' das Unternehmen in geregeltere Bahnen unb würbe bis zuM Jahre 1794 vmfchiebentlich verpachtet. Schließlich warf bie Zahlcntotterie so bcbcutenbe Gc winuc ab, baß man sie 1794 in Staatsrcgic übernahm. Von (Ein Jubiläum der preußischen Lotterie. Am 8. Februar sind 150 Jahre verflossen, seit Friedrich der Große das „Patent, betreffend eine Königliche Preußische Lotterie" unterzeichnete und damit das Zahlenlotto in feinen Landen einführte. Die Klaffenlotterie, bic ja mit ihren festen vor geschriebenen Gewinnen und Abzügen eine viel sicherere und die Äpielwut weniger anlockende Art des Glückspiels ist, bestand bereits seit 1703 in Preußen, aber nach bem Siebenjährigen Krieg sah sich der König nach neuen Einuahmcguellen um, unb so schien ihm denn, wie in den Eiuführnngsmotiven ausgeführt wirb, die bereits in allen großen Städten florierende Zalffenlotterie als ein geeignetes Hilfsmittel, „welches ohne Unseren Untertanen zur geringeften Last zu gereichen, seiner Beschaffenheit nach aunoch die Vorteile vermehren kann, die Wir durch die Anwendung seines Ertrages -ihnen zu verschaffen gebenfen". So verfiel denn auch Preußen jenem großen Rausch des 18. Jahrhunderts, ber der wie ein Verderben bringender Wirbelwind über bic Laude fegte unb den Armen nach trunkenen Hoffnungen die letzten Heller aus btt Tasche zog. Ta das Zahlenlotto Art unb Höhe ber Teilnahme jedem Einzelnen überließ, da sie eine trügerische Aussicht auf Riescngcwinne verhieß, bereu Erlangung höchst unwahrscheinlich war, so stachelte sie bie Spielwut in ben unteren Schichten bCs Volkes auf-5 höchste au und säte Not unb Verzweiflung. „Die Fürsten gönnten bem Volke für alle Unterbrückung unb Unbill bas Lotto," sagt ein Sittcnschilderer der Zeit, unb in ben Straßen Berlins wie anbei Schmerzloses Zahnen. Ohne Beschwerden brechen gerade, kräftige Zähnchen durch, und die Mchtruhe der Mutter bleibt ungestört, wenn man den Kleinen zur rechten Zeit Scotts Emulsion gibt, bic, aus bestem Lofoten (Norweger) Lebertran mit mineralischen Salzen bestehend, äußerst schmackhaft und durchaus z. leicht verdaulich ist. öcofts Emulsion ScottS Emulsion wird von uns au?. im jjroijen verkauft, uud zwar nie lofe »ach Gewicht oder Matz, sondern nur tu versiegelten Lriginalsiaschcn in Karton mit unserer Lchnyinarle (Fischer mit dem Dorsch'. Scott & Bowne, ©. m. v. H., Frankfurt a. tut. Bestandteile: Feinster Mcdizinal.Lebcr- t'-an K>0,0, prima Glyzerin 60,0, uulcrpho-S« pyorigsaurer Kalk 4,3, unterpliospyorigfaureS Natron 2.0, pulv. Tragant 3,0, feinster arab. ®ummi pulv. 2 ", Wasser 128,0, Alkohol Il.o. Hierzu aromatische Emulsion mit Zimt^ Mandel- uud Gautlheriaol le 2 Tropfen. Frauen-FenMeton. Bote» der Frühlings,nodc. Allgemein läßt sich ohne llebertrcibung bas Wort prägen: bic Frühlingsmode zeigt mehr Originalität, als man es bisher von der Mobe gewöhnt war. Die konventionelle Modepuppe ist ans gestorben Tie Sillwuettc der moberucn Fran markiert ficb in intiner neuen Nuancen, unb das Auge wird nicht müde, immer neue, abwechflungsreichc Stilartcn zu bewunbern. Mer zwei „ruhende Punkte in dieser Erscheinungen Flucht" sind vorhanden. Es gibt zwei Richtlinien, bic in ber Frühlingsmode ben Ton angeben. Das 18. Jahrhundert einerseits blickt uns ans Farbe, Material unb Aufmachung entgegen, aubererseits brängt sich ber Balkan mit seinen Knalleffekten in den Vorbergrund. Auch in ber Frühlingsmode sind bie Bulgaren siegreich gewesen. .Alles» was nach bulgarisch schmeckt, ist Trumps. Besonders bulgarifcheFarben, bie schlechthin bas barstellen, waS ber ^prachgc brauch mit bihictifd) bezeichnet, bominicren in sämtlichen Kleibungsstückcn. Unb noch eine Prophezeiung kann inan, ohne für witzig zu 1 cm, tun. E-aS Frühjahr, aber nmhrscheinlich noch mehr ber Sommer wirb uns eine große Spitzenmobe bescheren. Spitzen allüberall. Xaö ist bie Devise, bic in Paris, in Wien, in London unb wohl auch m unserer Neichslmuptstabt immer mehr Anhänger wirbt. Ja selbst au! dem 'Hute scheint sich bie Spitze ihr Recht erkämpfen zu Wollen, benn es gibt schon Spitzen Aigretten unb Spitzenblumen. ber Pelz für den letzten Winter war, bas ist bie Spitze für bas Frühjahr unb ben Sommer. Spitzeuvcrbrämuitgcn an ^chnciber- kleidern gibt cs schon: sie stellen wohl nur Vorboten für ganze Spitzenkleiber bar, bie uns bie Sommermobe beichcren wirb. Die Originalität ber biesjährigen Frühlingsmobe zeigt pch nicht zuletzt barm, baß sie ben „Geschmäckern ber verschiedensten Publikümcr" freien Lauf laßt. Beispielsweise sieht man un Seme - babcl den Futteralrock in frieblirhcr Eintracht neben dem aller- bings nur angeb outeten F-altciirock und bem gcraffeten Rock d.ine bestimmte Weite ober besser gesagt Enge — ist allerbiugs noch immer vorgeschrieben Wer bie Enge ist boch weniger imi Gegenteil ein gewisser buftig-loser Charakter ber Lmic mehr betont. Unter ben Jacketts hat bic Ca,aguin-Foriii den Vogel abgeschossen Es ist eine Art kurzen Schoßjacketts, das ziemlich schlank wirkt. Für den Hut lautet die Parole: klein, Heiner, nm kleinsten. Auch hier sehen wir eine Mannigfaltigkeit, bie gc radezu genial anmutet. Da gibt cs Amazoncnhütchcii, .Herren- Hütchen iwohlgcmcrkt! es sinb keine Hüte, fonbern Hütchen >, eine Art mittelalterlicher Lanbsknechtsmützc, hohe 2irectmrel)ütc, bic helmiartig aufgestülpt werben jinb der verschiebenarttgsten „Händchen" mehr. Die etwas größeren Formen haben einen flachen ober gerollten Raub, der vorn herunterkomMt unb binten weit auSlabend ist. Sehr hübsch sinb auch sogenannte Bootformen, bie besvnbcrs einem1 überschlanken Gesichte stehen. Neuerbings hulbigt man ben Ebelstcinfarbcn. BPondcrS Rubin, Türkis unb Saphir sinb Vorbilbcr. Daneben ist Schwarz vorherrsckeub, unb außer ihm behaupteu sich Marineblau, Violett, unb ein Rot Braun, bas in den verschiebensten Nuancen auftritt, von beuen bie beibe» Schlager „Eog de Roche" und „Ehaudron" getauft worben sinb. Was ba-3 Material anbetrifft, so herrscht bas Trio Tagal, Pedal unb Picot. Tagal bominiert, das feinere Pebal wirb für bas mittlere Genre sehr viel ticrwanbt., und das ziemlich teure Picot findet seine Anhänger mit er ben Exklusiven. Zu größeren Hüten, bic auch vereinzelt auftauchen, wirb fast nur Picot verivanbt. In ber Garnierung spielt bas 44nnb eine große Rolle. Besoubers ber Kopf wirb mit Banb ober seibigen Stoffen, wie Duchesse, Libertv unb auch Taft umivunben, wohl. Weil er w.cgcn feiner Kiippelsorm sonst ein wenig schwerfällig lüirfcn würde. ks. Neues von ben Pariser Aiiittcr kü chc n. Seit bem Jahre 1904, wo in Paris eine bescheidene Mütterküche eröffnet würbe, hat sich biefe Einrichtung anßcrorbentlich ans gebehnt. Augenblicklich gibt es in Paris 7 große Mütterküchen, in benen Mütter mit Säuglingen unb Frauen, die ihrer Ernt binbung entgegenfeilen, frei verpflegt werben. Die 7 Küchen sind zu einem Bunde zusammcngeschlojseil, unb biefer^bcabiidirigt, feine Wrrksamkcit auszllbehncn, insbcfonbcrc soll bic Stabt um Unterstützung erstickst werben, bannt mehr Müttcrkückstit cingeriditct werben können. Gegenwärtig können sich alle jungen Mütter an bic Piütterküchen wenben uub werben bart, olync_weitcr nach ihren Personalien gefragt zu werben, verpflegt. Sic erlxiltcn zwei kräftige Mahlzeiten, ein Frühstück unb ein Mittagessen. Ter Besuch der Mütterküchen sckiwankt zwischen 50 unb 80 Frauen am Tage. Llußcr ber Ausbchnung ber bcsteheuben Einrichtungen plant bic Wohltätigleitsunternehmung bie Verbreitung von Kennt nissen der Ansangsgründe der GcsmidhcitSpflegc bei Mutter und Kind in ben in F-ragc tom'mcnbcn Schichten ber Bevölkerung. ff. Ein KainVf gegen bic Zigarettenraucherinnen. .Die Frauen ber Vereinigten Staaten sröhnen ber Unsitte bes Zigarettenrauchens in solchem Maße, baß in vielen Staaten bie öffentliche Meinung fick) cnergisdi bagegen wenbet, was seinen Ausbruck in ber Bilbung von Vereinen -zur Bekämpfung des Rauchens der FrMten findet. In MassackMsctts rauchen die Frauen am meisten; deswegen sind bie Gegner der Raucherinnen bort am tätigsten bei ber Arbeit. Sic werben beninächst der Ge- setzgcbu.'.g bes Laubes einen OKsetzentwiirf vorlegcn, ber ziemlid) brakonisch zu nennen ist: Wer einer Frau ober einem Mäbchen Tabak in irgonbwelcher Form verabfolgt, so heißt cs in biefent Gesctzvorsdilag, soll zu einer Sttase von 200 Mk. verurteilt werben; ferner soll ben Frauen bas Rauchen auf offentlidstn. Plätzen unb Straßen, sowie in Privatgrunbstücken verboten werben. Die Raudferiimen selbst unb bic nichtraiichcnben Gegner ber „Raudstrinnengcgner" meinen nun, augcnfdicinlid) mit Recht, wenn das Zigarettenrauchen wegen seiner Schäblichkcit mit so hohen Strafen bebroht werben solle, sei es ganz unsinnig, das Verbot mir die Frauen zu besdiränkcu; vielmehr müßten Frauen unb Männer bann in gleicher Weise bebacht werben. In Boston hat bereits bic Polizei beit Frauen bas Rauchen auf öffentlichen Straßen und Plätzen verboten. ks. Eine w c i b I i d) c Do k t o r p r o m o t i o n vor 130 Jahren. Weibliche Doktorpromotioncn sind burchaus uidst etwas, dessen sid) nur die moderne Zeit rühmen kann. Auch frühere Jahrhunderte haben gelehrte Frauen gesehen, bic sich den Doktorhut zu erringen — ober sagt man besser zu erreben? — wußten. Jener, ber bas kühne Wagnis gelang, warteten große Ehren. So weiß int Jahre 1785 bic „Bossische Zeitung" von einer zu Alcala stattgesundenen, glanzvollen Doktorpromotion eines siebzehnjährigen spanisdfen Fräuleins solgenbes zu berichten: Alcala, ben 9. Junius. Durch ein föitigl. Dekret vom 20. April hatte bic hiesige Universität ben Befehl erhalten, einem iiingcn siebzehnjährigen Fräulein, boitim Maria Isidore Quinlimc, Tochter des MarauiS von Monteollcgro, den Magister unb Doktor grab in der Philosophie unb ben schönen Wissenschaften zu er teilen. In ben von beit hiesigen Professoren angestellten Examen zeigte sie große Geläufigkeit in ber griechischen, latcinifdieii, sranzösischen, italienischen unb spanischen Spradic. Am 6. iwir baher bic feierliche Promotion, bei welcher sidi 55 Magister, 6 Doktoren ber Medizin, 42 Doktoren bc« lation. unb bür geil. Rechts unb 55 Doktoren ber Theologie befanben. Nadi ber Au kunst im Kollcgiv legte bic Kanbibatin ihren Eib unb Glaubensbekenntnis fnicrtb ab, worauf ber Kanzler ihr ben Doktorhut unter großem Freubengeschrci aussetzte. Sie verteibigte Darauf ben Satz, daß ein Frauenziinmer fähig sei, auf öffentlichen .'t kabetnicn gciftlidit* unb weltliche Wisfcuschaften zu lehren, unb 'wenbs war .bie Stabt erleuchtet, großes Konzert unb ein Essen von 700 Gedecken," Durchirr. Ztm. 2. mit 2,23 Festmetcr Durchm. Kl. 40—49 Ztm. 3. 32 n Durchm. 4. Kl. 30-39 Ztm. 66 Durchm. 5. Kl. 25- 29 Ztm. 37 4 4 unter 25 Ztm. Durchmesser 208 1,54 Festmetcr mit e 5a und 5b Kl. — 8,93 ii Fichten- ii 964 6,06 Die zur 983 24,8, it 3025 Slück 566, 2. ca. 500 3. Bekanntmachung B"/. 46 „ 194 „ 6 4700 Dellen Buche , 770 Dellen Fichte Reiser. 961) ii u II II n it u ii 146 114 ti n ii ii 105 3 3 47 805 380 u II H II II II II II II n ii u Kiefern- Fichten- ii ii ii ii ii ii 2,83 16,09 15,65 7,84 8,44 2,66 4,64 2,44 23 3 38 1 15 74 35 160 97 23,28 1,51 4,24 4,22 5,53 0,81 2,60 24 18 28 2 6 jfc# NESTLE Altbewährte Nahrung fürKinder und Kranke Die Verbindung»rrayc Äfctbcrft—®i<6cr nt von dem Hause Winter bis zum Wegweiser wegen Wegebau arbeiten bis aus weiteres gesperrt. Mroiborf, den 6. Februar 1913. Die Poii^eiverwaltnng. 4. Kernseife, Schmrerseisc, (weiße u. gelbe) u. Soda; 5. Putzlumpen und sonstiges Neiniguugsmatcrial; 6. Bürstenwaren und Kämme; 7. Porzellan und Glaswaren; 8. Verschiedene Materialien für Kleider pp. Versiegelte, mit entsprechender Aufschrift versehene Offerten, sind bis 511111 Eröffnungstermin Dienstag, den 25 Februar 191.3, vorm. 9 Nhr auf dem Vcrwalmngsbureau einzureichen, woselbst auch die für die Lieferung geltenden Bestimmungen an den Wochentagen von 3—5 Uhr nachmittags eingesehen werden können. Gießen, den 3. Februar 1913. B I Direktion der Provinzial-Siechenanstalt Oberhessen. Versteigerung. Ettingshausen, den 7. Februar 1913. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. Keil. Holzversteigernng. Donnerstag, den 13. Februar l. Fs., von vormittags 9 Nhr an, soll im Großen-Buscckcr Gemeiudewald, Distrikt Kirichbaum und Entenpfuhl nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Eicke-Slämme, 1 St. 2. Kl. mit 0,79 Fstm., 15 St. 5. Kl. mit 6,20 Fstm., 92 St. 6. Kl. mit Der Anfang ist im Distrikt Kirichbaum. Großen-Buseck am 7. Februar 1913. Großh. Bürgermeisterei Großen Buseck. Schwalb. Pfingstkopf. Alten-Buseck, den 7. Februar 1913. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber. 3. 4. 5a 5b 3. 4. 5a Mittwoch, den 12. d. Mts., nachmittags um 1 Nhr, toll der Grmciudc-Faselochse (Lebend gewicht) auf dem Submissionsweg versteigett werden. Angebote müssen bis dahin schriftlich und verfchloffen auf der Bürgermeisterei abgegeben werden. Muschcnheim, am 7. Februar 1913. Großherzogliche Bürgermeisterei. Becker. II U Lärchen- „ 5. Fichten-Derbstangen Rui. Eichen-9Lutzscheit 2 23 1 3 Verdingung. Für die Provinzial-Siechenanstalt Lbcrhcffcn zu Gießen sollen für die Zeit vorn 1. April 1913 bis 31. März 1914 im Submissionswcge vergeben werden: Die Lieferung von: 1. Fleisch- und Wurstwaren in 2 Losen, Spezerei- wareu, Kaffee. Tee und Kakao, Süßrahmbutter, Eier, Milch, Vier und Backwaren; Distrikt Langebruch versteigert: Eichen-Stämme 2. Klasse Holzversteigerung. Dienstag, den 11. Februar 1913, vorm. 91/., Uhr anfangcnd, werden in den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. d. Lumda (Forftwartei II) Holzversteigernng im Ettingshäufcr Gemeiudewald. Tonuerstag, den 13. u. Freitag, den 15. Februar kommt in bcx Distrikten Niedstein und Herd 8000 „ 3000 600 „ 20 , Kartoffeln । emvnebki zu billigen SreH™ Heinrich Trechsler 8961 Steinftr. 48. <529) XcL58L Buchen-Stamm „ -Stämme Holzversteigernng. Mittwoch, den 12. d. Mts. soll im Älten- Buseckcr Gemeinde-Wald, Distrikt Psingstkopf und Struth, folgendes Holz versteigert werden Kl. 50—59 Ztm. „ Derbstangen =26,90 „ „ Rcisstangen = 3,38 „ Zusammenkunft vormittags 9 Uhr im Distrikt 12,70 Fstm. Kiefer-Stämme, 1 St. 4. Kl. mit 0,49 Fstm. Fichte Derbstangen, 2 St. mit 0,26 Fstm. 436 Rm. Buche-, 28 Rm. Eiche-, 2 Rm. Fichte-Scheiter 12 „ „ Knüppel folgendes Holz zur Versteigerung: 540 Stück Fichten-Derbstangen = 41,25 Festmeter 64 Rm. Kiefern-Knüppel, >15 Rm. Lärchen-Reisig „ Eichen- „ 20 „ Buchen Stock „ Fichten- „ 12,5 , Kiefern- „ „ ^Kiefern-Reisig 213,9 „ Fichten- „ „ Fichten- „ 10 „ Ficht.-Rundfch. „ „ Nutzreisig. Der Anfang ist jedesmal vormittags 91/? Uhr im Niedstein 29 an der Kugelfangschneisc. 'T':" Fichten - Derbstangen kommen am ersten Tage „ „ Nutzknüppel Kiefern-Stamm 1. Klasp „ -Stämme 2. GrotzenLmden. Eheschließungen: Februar 1 Hck. Alback, Z^^N" wacher, mit Katharina Unger, beide u^Gronen-^rnden. -^19 Hardt, Taglöhner, mit Christina stamm, beide m Grosten- Linden. „ . .. Zrtedberg. Aufgebote: Februar 3. Heinrich Ludwig Thomas, Rangierer in Friedberg-Fauerbach, mit Sophie Roth in '.(iicnbcim. Eheschließungen: x\anuar 30. Ludnug Wolu, Zahlmeister im Infanterie-Regiment Nr. 17 in Morchmgcn, mit Elia en9® eVor'en^^atnKn: 27. Dem Lehrer Ludwig Klingelhöier ein Sohn, Walter. , Sterbe fälle: Januar 29 Maria Thereie Ham, geb. Büttner, 62 Jahre alt. — 31. Elisabeth Brcchwald, 24 ^ahre alt. — Februar 2. Eva Juliana Ruvp, 27 Jahre alt — <4. Hermann Piannkuchen, Taglöhner in Dorn-Affenheirn, 18 Jahre alt. Ulein-Linden. Geborene: Januar 31. Dem Bahnarbeitcr Philipp Muller ein Sohn, Walter Erich. Langsdorf. Aufgebote: Jakob Wenzel, Landwirt,,mit Minna Bender, beide in Langsdorf. o .. Geborene: Dem Philipp Schiel eine Tochter, Sune. Lauterbach. Aufgebote- Januar 30. Dr. Johannes Heinrich Karl Richard, Domm, Rechtsanwalt in Herbstein, mit Mathilde Henriette Luise Schulz in Lauterbach — Februar 1. Heinrich Habermehl III., Lackierer, mit Elvabetha Boneckcr, beide in E^es ch ließungcn: Januar 25. Konrad Rausch, Bahn- orbcitcr, mit Margaretha, geb. Fischer, beide in Lauterbach — 30. Michael Jakob II., Viehhändler in Grebenau, mit 2ma Weinberg in Lauterbach. f o , nr,r Geborene: Januar 16. Dem Kupier,chmted Karl Albert Müller eine Tochter. — 17. Dem Oberkellner Rudolf .Hoeck ein ^ohii Rudolf Hans. — 19. Dem Bahnarbeiter Georg Götz eine Tochter, Margaretha. — 21. Dem Kaufmann Höchster eine Tochter Zilli — 20. Dem Taglöhner Andreas Hedrich IV. ein Sohn, Friedrich. — 29. Dein Fuhr knecht Heinrich Greb I. ein Sohn, Julins. — 30. Dem Bäckermeister Konrad Gunther eine Tochter, Elisabeth«. f , Sterbe fälle: Januar 19. Georg Wilhelm Eichenauer, Lackierergeselle, 21 Jahre alt. - 29. Katharina Günther, zwei Jahre alt. Februar 1. ElisabeIhr Kretzer Ww., 80 .lahre alt. Standesamtsnacbrichten. Gießen. Aufgebote: Februar 1. Jakob Karl Ullrich, Schriftsetzer, mit Marie Ewald, beide in -Rodheim vor der fcobe. — 3 Heinrich Karl Block, PoWote in Gieren, mit Lui,e Laucht in Gladenbach - 4. Karl Diehl, Pottbote in Frankfurt a. M., mit Minna Dietz in Gießen. - 5. Otto Lotz, Bvhrer, imr Rouna Falch, beide m Onenback a M. veinnck Braun III., Bahn- arbeiter in Doubringen, mit Katharina Backhaus in Climbach. — 7 Wilhelm Sckwöbel, Tavezier, mit Gfcrütiane Laudenback, beioe in Gieren. - Oskar Frisier, Braumeister in Jauer, mit Wilhelmine Schmidt in Gießen. Eheschließungen: Januar 29 Karl Weidig, Bier- brauereibeiir.er in' Villmar, mit Anna Lina Franziska Bergmann in Oberhaus en im Rheinland. — Februar 1 Georg MarbinOckel, Landwirt in Gießen, mit Anna Elisabeth« Bott m Reinhardshain. Geborene: Januar 25. Dem Schlosser Georg Justus Friedrich eine Tochter. - 29. Dem Instrumentenmacher Kurt Otto Moosdors eine Tochter, Ilse Martha. —/Sem Tapezier Julius Paul Ernst Zeidler ein Lohn, Helmut Julius Korb — Dem Postboten Johann Georg Hofmann eine Tochter, ^rma Lina Einma Anna. - 30. Dem Eisendreher Peter August Wagner eine Tochter, Marie. 31. Dem Chemiker Earl Fetz mg ein Sohn, Karl Paul Friedrich Walter — Februar 2. Dem Svenqlei- Philipp Brrinnengraber eme Toc^r, Eli,abeth Lmse. - Vizeseldwebel Karl Müller eine Tochter, Martha Kath^ Charlotte Irene — 3. Dem Monteur Earl Kreutz.er eine Tockter, Luise. — Dem Fina,rzaspirauten Gustav Adolf Rosar eine Tockter, Hildegard Josefine Marie. - Denr Kolporteur Friedrich Rück eine Tochter, Gertrude. Gestorbene: Januar 31 Elisabethe Bender, geb. For- mals, 77 J-Hre alt, Süd-Anlage 7. - Februar L. Soimne «outecoiS. «». «f<6n. "i alt, Storni B-rnc 16.-3 6». ‘Iboti .hau-, 1« Jadie all, efcit.mftraBe 18. -- -1. Jckler, Badervärter bei der Eisenbahn-Betriebswerk,tatte, d7 Jahre alt, Buddestraße 4. Beuern. Geborene: Januar 27. Dem Landwirt Karl Christoph Wagner eine Tockster, Lina. Büdingen. Geborene: Januar 27. Dem Lehramtsassessor Dr. Gg. Appel ein Sohn, Walter Georg Karl Ludwig Emil. — 28. Dem Wilhelm Altenburg ein Sohu, Heinrich Otto. Sterbefälle: Februar 5. Christian Schiffer, Rinderbügen, 37 Jahre alt. - Christian Meuser, 79 ^alp:e alt. Ztr. gute Spcisekartoffeln: „ Hüttenkoks 1 in der Korngröße „ Gaskoks ’ 40/60 mm; „ Steinkohlen (Nußkohlen I) tmd Nm. Tanncnscheicholz; Leihgestern. Geborene: Januar 27. Dem Bahnarbeitvr WUHelm Arnold V. ein Sohn, Wilhelm. Dollar. Sterbefälle: Januar 30. Jakob Schieferstein, Mühlen- bauer, 67 Jahre alt. Treis an der Lumda. Geborene: Januar 29. Dem Taglöhner Adam Hettche ein Sohn, Wilhelm. . _ . S terbefälle: Februar 3. Heinrich Tobias Gobel, Landwirt, 69 Jahre alt. t Watzenborn-Ztemderg. Geborene: Februar 4. Dem Bahnarbeiter Heinrich Burger V. eine Tochter, Margaretha. Zamilien-Nachrichlen aus anderen Grien. Verlobte: Fräulein Marie Fröhlich mit Herrn Heinrich Stinnvs, beide in Maulbach. - Fräulein Maria 'Seppier m Billertshausen mit Herrn Karl Herdt in veimertskausen. Gestorbene: Herr Heinrich Wilhelm Lenz II. in Molder- back — Herr Ludwig Lang in Landenhausen. — Herr Philipp Erhitzer in Nieder - Weisel. — Frau Katharina Wey, geborene Dietz, in Griedel. — Herr Heinrich Fnbr V. in Homberg a. b L. - Herr Karl Krauskovi, Herr Johann Rau, Herr Daniel Muller, Herr E. Goedeckeiueyer, Herr Karl Garthe, Frau Johanna Reh, geborene Lehr, sämtlich in Wetzlar. - Frau Beter fcof- inann Witwe, geb. Köhlinger, in Nauborn. - ,-srau Elisabeth Bock Wilioe, geb. Uhl, in Ltemdori. - Herr Wilhelm Bitzler tn (9räveneck. — Frau Sophie Vinnere in Kölbe. — yrau Genovew Kühner, geb. Scklee, in Lberweier Baden). Der Bürgermeister. Submission Knüppel, „ 1,6, „ Wellen, „ 165, „ 1911 er Büdesheimer- Babenstnck- :: Naturwein:: ver Fl M. 1.25 A. Austerlitz- Weinhandlung, 98 Fraukiartcr Ltrabc 11 la. auserlesene Lvcisc und Lalat Vergebung. Im Wege des schriftlichen Angebots sollen die nachbenannten Gegenstände für das Rechnungsjahr 1913 vergeben werden: A. BerzchrungSgegenständc ungefähr: 1. 3700 Kg. Riitdfleisch, 2. 3500 Kg. Riudsuierensett, 3. -'0 -KirKrttb- fleisch, 4. 3200 Kg. Schwan efleisch, 5. 200 Kg. Speck, roher, 6 200 Kg Speck, geräucherter, 7. 1600 Kg. Leber- tnrd Blutwurst, 8. 3200 Kg. Schweineschmalz. deutsches, ausgelassenes, 9. 20000 Str. Kuhmilch, 10. M Kg. Butter, 11. 600 Stück Eier, 12. 2000 Kg. Quark, 13. 3000 Kg. Handkase, j 14. 2600 Kg. Bohnen, weiße, 15. 2600 Kg. Erbsen, geschalte, 16. 2600 Kg. Limen, 17. '.‘>0 Kg. Pfeffer, ganzer, 18. 500 Liter Essig, 19. 1200 Kg. Gerne, geschälte, 20. 1700 Kg. Reis, 21. 1000 Kg. Gerstengrütze, 22 1400 Kg Hafergrütze, 23. 1800 Kg. Weizengries, 24. 1200 Kg. Bohnen- und Malz- taffee' 25 30 Kq. Faden nudeln, 26. 900 Kg. Bandnudeln, 27. 30 Kg. Piakkaroni, 28 3 Kg. Majoran, 29. 30 Kg. Kümmel, 30. 100 Kg. gedorrte 3wetschen, 31. .5000 Kg Kochsalz, 32. 60000 Kg. Roggen- Weizen Staubmehl, 33. 6500 Kg. Hafer, 34. 2000 Kg. Weizenschalen. B. BcrbrauchSgcgcnftändc ungefähr: 35. 28000 Kg. Kernseife, weiße, 36. 2000 Kg. Schmierseife, 37. W «n. Soda, 38. 30 000 Bogen Fensterpapier, 39. 1000 Kg. Mattilaturpaptet, 40. 30 Dutzend Kämme, 41. 2500 Meter Putzlumpenzeuß, 12. 2a0 ^tuJ »affetgiäfcr, 43. 15 Tufcenb Cfitöffef, 44 100 &ibmihlflef«Be,4o. uO emait. lierte Spucknäpfe, 46. Bürsten waren, lt. Verzeichnis, 47. Papierwaren, It. Verzeichnis. €. Stoffe zum Verarbeiten ungefähr: 48 1000 Kg. Sohlleder, 49. 300 Kg. Rinds-, Rauben und Kalbsleder, 50. 15 Stück Schafledcr, 51 verschiedene Schiihmachcrartikel, .>2. Hardwaren und Troacn, 53. 2300 Kg. Eisen-, Stahl-, Zink-, S«B- und 'fcwngbledi. Ejskn- Stuhl-, 3ink- und Mngdraht. Schmiede und Bandnsen, voll- schtaubeu, Nietmi und Trabtihftc, 54. 960 Kg. Lein- und ierpentmol. 55 verschiedene Scfmeibcrartifef, 56 300 Kg. Garn aus reiner Schafwolle, 57. 3500 Sa. Holz- und Schmiedekohlen, 53. 500 S.t sollt. Leim Quadratmeter helle Glusscheidon, 60. 1000 Kg. Chamottmehl, 61. 600 -tuck Chamottfteiu-, 62. 500 Kg. gement. 63. 150 Meter Nmsormtuche. Die Gegenstände unter Ord.-Rr. 1—3, 4— (, 9 und 10, ,11 bi.' 14—16 17—‘>4 und 28—30, 25—27, 35—37 werden zusammen vergeben und sind zu Ord.-Rr. 14-31, 33, 34, 35—43, 46, 47, -18-52, 54-56, 08 bis 63 Muster — von -Angeboten getrennt — vorzulegen. Kosteirfr^ie Angebote werden bis zur Eröffnungsstunde Donnerstag, den 2 7. Februar 1913, vorm. 10 Uh r erbeten. Dieselben müssen verschlossen sein imd die Aufschrift tragen: „Licferuuo ftir die Zellenstrafanstnl-t". f 5Ur tileicheu Stunde sollen geöftnet lverden, die bis dahin eingelausenen Angebote, betr. Bezug der Knocheu, der Lumpen (einschließlich alter Strümpfe), des alten Eisens, der 3tnJ* blechabfälle und der Küchenabfälle für das Rechnungs^ Bezüglich der Bedingungen für die Bewerbung und die Lieferungen wird auf den dAinisterialerlas; vom 16. Juni 1893 verwiesen ^er)elvc kauu nebst den übrigen festgesetzten allgemeinen und besonderen Bedm- auuaen nn den Werktagen von vormittags ,zwischen 10 und 11 Uhr unc nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr auf der Gcschäftsstube des ^ekonomen und der Werkmeister eingeschen, auch gegen Erskattting der «nitsprechen' den Sckreibgebühr abschriftlich bezogen werden. . (Im ('besuche um Abschrift ist der betreffende Lleferungsgegenstand ^^^i^egcmständ? Ord.-Rr. 14-30, 32-34 werden für das erste Halb fahr (1. April bis 30. September 1913 vergeben. Die Zuschlaqsfrist beträgt 14 Tage. ftür die Angebote ist ein besonderes Formular t>orgcid)ncbcn, nxltpc- ^um Stückpreise von 10 Pfg. auf unserer Schreibstube erhältlich ist. B u tz d a ch , den 6. Februar 1913. D « Direktion der Großh. .Hessischen Zellenstrafanstal-t Butzbach. Stöcke, „ 2, „ 16, „ 70,6 Rm. Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße Oppenrod—Al dach, vormittags Uhr, an der Nadel Reisholz. 62 Rm. Buchen-, 56 Rm. Eichen-, 16 Rm. Kiefern- und 7 Rm. Fichten-Steck. Zusammenkunft am Pflanzgarten. Allendorf a. d. Lumda, am 7. Februar 1913. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda^ Rein.________________959 Holzversteigernng. Mittwoch, den 12. Februar l. I. soll im hiefigeu Walde folgendes Hol^ versteigert werden: A. Nutzholz. 159 St. Fichten-Derbstangen l. Kl. mit 15,62 Fstm. 70 St. Fichten-Derbstangen 2. Kl. mit 2,45 Fstm. 250 Wellen (Bohncnstangen) B. Brennholz. Scheiter, Buchen 4, Kiefern 46,4, Fichten 30,4 Rm. - -- 7,3 Rm. Aller Damen Frennd und verschwiegen bei der Anwendung, weil betont variüiniert, nt Naumann s »Faust- rhm" -’anohnicife Bette Toiletiesenc, bette Aanuhenfetfe, beitc SinbcrMe Si i. 5 eiüJ 95 -gia- Eilil-liliilk 30 'l.-fa. Im-/- t/7 er Tt' A P TF N tn jeder beliebigen Schriftart and Kartonsorte, VIQl 1 r\AKl sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen liefert zu mäßigen Preisen die Brühl'sehe Univ -Druckend, Seiswicfe. Oppenrod, am 6. Februar 1913. 960 Großherzoglichc Bürgermeisterei Oppenrod. Balser. Eichen-Stämme 8,16 Fstm. Eichen-Stämme = 28,13 Fstm. Eichen-Stämme =•- 42,47 Fstm. Eichen-Stämme = 13,68 Fstm. Eichen-Stänime = 31,16 Fstm. St. Eichen (Spalierpfosten) 2,2 Meter lang Bucheu-Stämme 2. und 3. Kl. = 3,86 Fstm. 4. Kl. = 1,77 „ 20 „ 5b „ „ 6,06 224,5 Rm. Buchen-, 27 Rm. Eichen-, 9 Rm. Kiefern- u. 5,5 Rm. Fichtcn-Scheitholz. 8 Rm. Buchen-, 57,5Rm. Eichen-, 24,5Rm. Kiefern-, 2 Rm. Aspen- und 8 Rm. Fichten-Knüppel. 4000 Well Buchen-, 2300 Well. Eichen- u. 15 Well. ‘SiW DIESEL-MOTOREN-ANLAGEN Lokomobilen Lokomotiven Über 120000 PS im Betrieb Verkaufsbureau: Frankfurt a. M.-Süd. Rubensstrasse 21 farmten Gegen. Patente In allen nmturataaten Lbst-«HehölzsAitt 1632 sowie 0697 empfiehlt sich zur Antwerpen nach qjbmn VtttL f. Licht-, Kraft- II. Zchivachstram-Ülulagca Konzession der LTeberland-Zentrale Giessen. 1 ^nrich Letzte Auszeichnungen ; Brü-sel 19)0: Grand Prix Budapest 1911: Grosse goldene Staatsmedaille 911* lies»*? ibenN. <||N,er » Gasmotorenfabrik A.-G., Cöln-Ehrenfeld (vormals C. Schmitz). iV, 37. $ rT'. WM* 42. 250 2tÄ e, 45.50 email' Mierwarrn Zehnfach Gesetzlich geschützt Aug.Gruse Schneidemühl. Iw SelbLSfbinder-' Strohpressen S 'Kürz fei ch fcg Kraft -u.Gärh^ sparend/Solide': $ehrider^;ElQCPtiolfenbiittel unb Aatbsfedn. , 52 ^arbipaiu nb ^«ssinMD Sandcisen, M £ nb TerpenttnüM inet SchüfwoU Jm leim, l, 61. 600 sM umtuche. _ 10, 11 bis w - mmen.W» >1 2, 54—oG, 28 dt ■ Holzverfteigerung. Iw Licker Smbtrontb, Distrikt SHeittbnuferbcrfl unb «tzttingsbäuseikovs, werden DoncrStag, den 13. «evruar 1913, vormittaaö 10 Hbr, an der Kreisstrahe am Wald- dnnanfl von Vidi nach Nieder-Besannen an saugend, nach -Zusammenkunft an demselben Platze versteigert: Ilutzknüvvel, Nm.: Eichen 34 (2,20 Meter lang'. Arbeiter, Nm.: Buche Ndsch. 20, Eichen 10, Fichten Rdsch. 12. Änüvvel, Nm.: Luchen 200, Eichen 110, Kresern 10. Stöcke, Nm.: Eichen 70, Fichien 80. ‘Reiftet in Wellen eingebunden, 4. Durchforstung h>500, Eichen 2400. B’/s Lich, den 6. Februar 1913. Grohherzogliche Bürgermeisterer Sich. D ö r m e r. 15M jer, 6. 0 $g. Schweine ch, 10. 80 §s > Kg. öanbfäj :e, 16. 2800 fit 1200 ®g. !, 22. 1400 Sc iten= und Mck In, 27. 30 K 00 Kg. gehör n- Weizen- r rfen. m. 10 JV J (ufidfrift MM «», der 31” I - Rkch"»"'l I die « rvie,e>' /EEl Stz , 6er 'J'IO1* ienitrgsi«»^ it d-s -s° ■rttn. Wien. ™ " R 9et,Or?hl I ’ombetg a. b r fi Äfe äsI Orau Trnovda V I Motor-Rcparatutta, WiikclmiliciiaiiKlcich- tittb Wechsclslroai- Maschinen unter Garan- tie, sowie Licht- u. Kraft- anlagcn übernimmt in jedem Umsange Elektrizitnts - Gesellschaft m. b. H. idn 1 2lrtbur Nenmann LC o. Gietzen,Kreiizpl.6,Tel.917. Räucher-Apparate Wer schlachtet und seine Ware schön räuchern, vor Ur.Zezteier und dem Verderben sicher ausbewabren will, der bestelle iidj einen parentarmlich geschützten Räuckcr- Avvarat (verzinkt) unter Garantie bei D16/11 A. Ruckelshausen, Pfungstadt Herd-, Räucher- und Backofensabrik. Prosv. grat, u. franko rflM „SUR.” Kartoffel- Pflanzloch- Maschine Holzversteigernng der Gräflichen Obcrförsterei Arnsburg. Samstag, den 15. Febrnar, nach Zusammenkunft S Ubr vormittags ini St l oft er Arns burg, werden verstetgert: 27 Fichienstämme IV. Kl. = 2,60 oltm., 32 Landwirtschastl. Ein- u. Verkaufs-Genossenschaft Tel. 245 u. 246 :: Telear. Adr.: Kornhaus Hanau. kschwiegev oumann s „Saut; ;i ^''Mleise, befeji 20 Lin. [s$v| rtunuKartvtsortti ftidintisdun Ve it Univ.-Dnickpd Ausklinfterkhellcaz RedStarLmieinAntwerpen, W. Zullmaun in Gleßen, Graben strage 7. tz. «lippstem in Langsdorf, Drillmaschinen1 Schrotmühlen ❖ Hackmaschinen Spezlalfabrik ^.Tröster Sutzbach ^aheesproöuktion und Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Beuern soll folgendes Stammholz im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden: 1. Eicheu-Stämme 5 Stämme 1. Kl. 60 u. mehr Ztm. Dm.— 6,58 Fni. 19 „ 2. „ 50-59 „ =20,99 „ 39 „ 3. „ 40-49 „ „ =28,92 „ 12 „ 4. „ 30—39 „ „ = 5,88 „ 3 „ 5. „ 25-27 „ „ = 1,20 „ 2. Buchen-Stämmc 1 Stamm l.Kl.6<>u.mehrZtm.Dm.= l,86Fm. 5Stämme2. „ 50—59 ,, „ = 3,76 „ 25 „ 3. „ 40-49 „ „ =20,31 „ 15 „4. „ 30-39 „ ,, = 8,84 „ 3. Fichten-Tchnittholz 2 Stämme 2. Kl. 40—49 Ztm. Dm. = 1,98 Fm. 48 i, 3. „ 30—39 „ „ = 73, <4 „ 4. Fichten-Bauholz Los 1 66 Stämme 4. Kl. 25—29 Ztm. Dm. = 78,23 Fm. 121 „ 5a „ 20-24 „ „ = 89,43 „ 183 „ 5b „ 12-19 „ „ = 64,91 .. Los 2 13 Stämme 4. Kl. 25—29 Ztm. Dm. = 12,64 „ 30 „ 5a „ 20-24 „ „ = 18,63 „ 191 5b „ 12-19 „ „ = 43,03 Lo s 3 22 Stämme 4. Kl. 25—29 Ztm. Dm. = 17,35 „ 47 „ 5a „ 20-24 „ „ =22,01 „ 137 5b „ 12-19 „ „ =27,84 „ Los 4 Stänime von 12—29 Ztm. Dm. = zirka 30 Fm. 5. Kiefcrn-Stämme. Los 1 2 Stämme 3. Kl. 30—39 Ztm. Dm. = 1,14 Fm. 12 „ 4. „ 25—29 „ „ = 5,76 „ 115 „ 5a „ 20-24 „ „ =38,34 „ 255 „ 5b „ 12—19 „ „ =48,17 „ Los 2 1 Stamm 3. Kl. 30—39 Ztm. Dm. = 1,54 ,, 17 Stämme 4. „ 25—29 „ „ =10,55 „ 79 „ 5a „ 20—24 „ „ =32,41 „ 126 „ 5b „ 12—19 „ „ =28,74 „ Das Holz lagert in den Distrikten Heegwald, Burghain, Heegstrauch und Entenpfuhl, und wird Interessenten auf vorherige Anmeldung durch Forst- wart Koch dahier vorgezeigt. Kausliebhaber können ihre Gebote pr. Festmeter auf das ganze Holzsortiment, sowie auch getrennt nach Losen und Klassen bei uns abgeben. Etwaige kleine Abweichungen im Festgehalt bleiben Vorbehalten. Offerten mit entsprechender Aufschrift versehen sind längstens bis zum Eröffnungstermin Dienstag, den 11. Februar, nachm. V/2 Uhr, bei hiesiger Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann die Eröffnung stattfindet. Beuern, den 3. Februar 1913. Großh. Bürgermeisterei Beuern. _______________Walther.____________849 Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde -llbach sollen nachverzeichnete Holzsortimente auf dem Snb- missionswege vergeben werden: Los 1 aus den Distrikten Roderde, Dachsberg u. Buchwald 9 Fichten-Stämme 3. Kl. von 30—39 Ztm. Dchm., 12—21 Mtr. Länge = 10,70 Fstm. Los 2 aus den Distrikten Roderde, Dachsberg, Eisernhand und Mühlberg 46 Fichten-Stämme 4. Kl. von 25—29 Ztm. Dchm., 5—21 Mtr. Länge = 39,55 Fstm. Los 3 aus dem Distrikt Roderde Abteilung 6 (Abtrieb) 266 Fichten-Stämme 5. Kl. von 12—24 Ztm. Dchm., 9—23 Mtr. Länge = 123,86 Fstm. Los 4 aus den Distrikten Roderde Abt. 4a, Dachsberg, Eiscrnhand und Mühlberg 291 Fichten-Stämme 5. Kl. von 12—24 Ztm. Dchm., 7 — 20 Mtr. Länge = 81,42 Fstm. Angebote sind nach Sortiment und Klassen getrennt, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Termine Donnerstag, den 13. Febr. 1913, nachmittags 3 Uhr, an unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen, wo alsbald die Eröffnung der Offerten unter Bekanntgabe der Verkaufsbedingungen in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter im Gemeindesaal dahier stattfindet. Das Holz kann bei vorheriger Anmeldung durch Forstwart Zimmer dahier vorgezeigt werden. Albach, den 7. Februar 1913. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. _______________Balser._____________942 Fichten Stangen n - Stämme Montag, den 10. Februar sollen an der Chaussee Winnerod-Saasen ca. 2589 Fichten-Neisstangen 4-7 cm Dm. =±33,76 fm „ 1075 „ Derbstangen 7-12 „ „ =47,07 „ 71 „ Stämme 12-16 „ „ = 8,73 „ „ 36 Rm. Nadel-Stockholz versteigert werden. Anfang gegen 1 Uhr mittags am Petersgrnnd, nach Schluß der Versteigerung der Oberförsterei Grünberg im Burgwald. Die blau angestrichenen Nummern werden nicht versteigert. Winnerod, den 4. Februar 1913. Ludwig Clemm. d6/3 Holzv ersteigerung im Beucrner Gemeindewald. Donnerstag, den 13. d. Mts., vormittags von 9 Nhr an, kommt in den Distrikten Heegwald, Eichwald und Burghain folgendes Holz zur Versteigerung: 61 Nm. Buchen-Scheiter 52 Rm. Buchen-Reisig 3 „ Eichen- „ 292 „ Eichen- „ 30 „ Kiefern- „ 380 „ Kiefern- „ 18 „ Fichten- 75 „ Fichten- „ 11 „ Buchen-Knüppel 10 „ Buchen-Stock 4 „ Eichen- „ 4 „ Eichen- 92 „ Kiefern- „ 68 „ Kiefern- „ 47 „ Fichten- 141 Fichten- „ 3 „ Erlen- Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße Beuern—Geilshausen. Beuern, den 6. Februar 1913. Großh. Bürgermeisterei Beuern. Walther. 943 Holzverfteigerung. Dienstag, den 11. Februar 1913, von vormittags 10 Uhr an, soll im Grüninger und Dorf-Giller Markwald folgendes Holz versteigert werden: 3 Eichenst. 3. Kl. = 3,13 Fstm., 9 Eichenst. 4. Kl. = 6,75 Fstm. 6 Eichenst. 5. Kl. = 2,26 Fstm., 283 Eichenst. 6. Kl. = 37,54 Fstm., zu Wagner-, Grubenholz und Gartenpfosten sich eignend. 7 Ulmenst. 6. Kl. = 0,96 Fstm., 1 Buchenst. 1. Kl. = 0,42 Fstm. 5 Buchenst. 3. Kl. = 3,95 Fstm., 1 Buchenft. 4. Kl. = 0,60 Fstm. 5 Hainbuchenst. 4., 5. u. 6. Kl. = 1,42 Fstm., 1 Fichtenst. 3. Kl. = 0,92 Fstm., 5 Fichtenst. 4. Kl. = 3,37 Fstm., 17 Fichtenft. 5a Kl. = 7,36 Fstm. 99 Fichtenst. 5b Kl. = 16,48 Fstm., 72 Eichen-Derb- stangen = 4,23 Fstm. (Deichseln und Langwieden), 12 Fichten-Derbstangen = 0,92 Fstm. 2 Rm. Eichen-Nutzicheit 2,5 Mtr. lg, 8 Rm. Eichen- Nutzknüppel 2,5 Mtr. lg. Bemerkt wird, öaß die Eichen- und Buchen- Schnittstämme zuerst zur Versteigerung kommen. Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße von Dorf-Gill nach Garbenteich. Grüningen, den 5. Februar 1913. Marsteller, Markmeister. 914 Holzverfteigerung. Montag, den 10. d. Mts., vorm. 91/, Uhr anfangend, kommen in dem Albacher Gemeindewald Distrikten Mühlberg, Eisernhand und Buchwald folgende Holzsortimente zur Versteigerung: A) Bau- und Nutzholz: 30 Eichenstämme von 22—48 Ztm. Dchm., 3 bis 21 Mtr. Länge = 15,38 Fstm. 98 Fichten-Derbstangen von 7—12 Ztm. Dchm., 7—14 Mtr. Länge = 7,20 Fm. B) Brennholz: 128,2 Rm. Buchen-Scheit 1300 Buchen-Reisig-Wellen 27 „ Eichen- 350 Eichen- „ „ 7 „ Fichten- „ 1300 Fichten- „ „ 30 „ Buchen-Krn'lppel 44 Nm. Buchen-Stock, fein zerkleinert. 12 „ Eichen-Knüppel 16 „ Eichen- „ fein zerkleinert. 23 „ Fichten-Knüppel 32 „ Fichten „ fein zerkleinert. Bemerkt wird, daß das Eichen-Bauholz, Buchen- und Eichen-Brennholz erst gegen 11 Uhr im Buchwald seinen Anfang nimmt. Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße Albach—Lich im Distrikt Mühlberg. Albach, den 6. Februar 1913. Großherzoglichc Bürgermeisterei Albach. Balser. 929 Nutzholz-Versteigerung. Im Gemeinbewald Dorubolzbausen werben am Frcitaa, den 14. d. M., von vormittags 10 Ubr ab, °Cr 6iid)cn: 7 Stämme 3. Kl. — 3,29 Fm., 1 Stamm 4. Kl. --- 0,21 Fm. unb 3 Rm. Nutzholz: Eicken: 5 Stangen 3. unb 18 Stangen 4. Kl. Nadelholz: 1 Stamm 2. Kl. — 1,32 Fm., 118 Stämme 3. Kl. = 51,66 Fm., 326 Stämme 4. Kl. — 57,90 Fm., 253 Stangen 1., 135 St. 2.. 106 St. 3., 43 St. 4. Kl. unb 77,5 Nm. Nutzholz (3—5 Mtr. langt. Zusammenkunft Distrikt „Kühheck" in der Nähe des Knorrhoses. Grotz-Nechtenbach, den 6. Februar 1913. Der Biirgermeister. B8/» Versteigerung. Montag, den 10. Febrnar dS. Js. versteigere ich dahier gegen Barzahlung 1) Neustadt 55, vormittags 10 Uhr: 1 Chaiselongue mit Decke (zusammenklappbares Feldbett», 1 eiserne Bettstelle mit neuer Matratze u. Keilkissen, 1 Spiegelkonsole, 2 Tische, 2 schwarze Säulen, 1 Kmdcr- schreibftsch, 1 Blumentisch, 2 Hanteln, 1 Bücherregal, verschiedene Bücher (bnruntcr Klassiker), 1 verstellbares Reck Urondjcn einer Türvsorte anbrtngbar), 1 Portiere mit Galerie, Vorhänge mit Zubehör unb nnbcrc Sachen: 2) Schiffcubcrgcr Weg 12, nachm. 2 Uhr 1 Salongarnitur, bestehend in Sofa und 6 Sesseln (Rokoko», 1 Sviegelschrank, 1 Spiegel mit Trumeaux, ctr vol. Tisck), 1 AuSKiehtisch, 1 Sofa, 2 vollständige Betten, 1 Gesindebett, 1 Brandriste, 1 Küchenschrank aus (rieben* bolz, Vamven für Gas, elektr. ^stcht und Petroleum, Bilder Borhnnge, Glas, Porzellan und andere Kleinigketten. Beide Vcrsteigerunaen finden bestimmt statt. 923 Born, Gerichtsvollzieher in Gtehen. Automobil- Reparaturen Fernsprecher 269 Hessische Automobil-Zentrale Kronenberg & Schilling Giessen Süd-Anlage 7 Telephon 2059 1.20 V Habe eine grosse Partie Emaillierter Koch-Geschirre CARL STÜCKRATH stehen zu Aster weg 4? aIS/i C7. Mein diesjähriges Lager bietet für die Kaffee JKkö D*/u grosse Auswahl in von köstlichem Geschmack von die Gesundheit fördert Kleiderstoffen das die ssn/3 nicht teurer ist als Fruchtkaffee! Einige Partieposten weit unter Preis e'a in schwarz, unifarbig und gemustert Mk. 1.10 bis Mk. 3.50 per Meter. Umbauen alter Karosserien in Sportform mit Windschutz. Aufarbeiten der Polsterung. Neulackierung. Sachgemäße schnelle Ausführung unter billigster Berechnung. Jeder Wagen wird unter Garantie wieder auf Leistung gebracht Verlangen Sie bitte unseren ausführlichen Voranschlag. für Linoleum- und Parkett-Böden Marmor- und Steinfliessen, Holz- nnd Lackanstrich. Rohrmöbel etc. von glänzendem Erfolge. Büchsen zu 1.60 Mark und zu 0.90 Mark stellen weist nach: C. Koch, Berleburg gibt ein Edelgetränk wunderbarer Farbe W M nach jeder Zeichnung zu billigen Preisen 1.40 13.50 Bismarckstrasse 20 Gegr. 1902 Rehfelle Wüchse MnW Bismarckstrasse 20 Geirr. 1902 Seltene Gelegenheit K. Müller Söhne Möbelfabrik Altenbuseck b. Gießen liefern vollständige Wohnungseinrichtungen in feiner stilvoller Ausiührung, sowie Einzelmöbel auf jedem Etikett und Umband und die Aufschrift Fabrikat der Stemwoltspinnefei Altona-Bahrenfeld Verlangen Sie Gratisproben und Broschüre von der Fabrik WERNER BREUER, Rodenkirchen - Cöln. ferner Bre^ JUSWIIH Inh.: J. Güsters empfiehlt sich zur :: Töpfe .-. Bräter .-. Kessel /. Wannen Milchtöpfe .' Kasserollen . . Löffel Schöpfer, Backformen, Seihen u.a.m." in guter fehlerfreier Qualität abzugeben und selten günstigen Preisen zum Verkauf. Heinrich Schäfer. Grünberg LH.. Strasse 4. Drahtgeflechte und Gewebe jeder Art :: Draht- einfriedigungen, fett in aur'ncftcUt :: Eiserne Tore und Geltinder :: | Elftenpfonten, billigst. Alle Arten Seidenstoffe u. Besätze Elektrische-Haltestelle (erriine Linie) Asterweg d» «LOovIDV»» LU» maeftJaffee fein Kaffee bereitet mit Original Schmidt*! Wasth-Maschine bleibt qo bestritten die Beate ! — Mehr als'/«Million bereits geliefert I Verkaufs- Werner Breuer (I Lot Kaffee u. I Messerspitze Werner Breuer) Ein neues Reinigungs-Mittel Einziehung v. Forderungen aller Art Einholung von Auskünften im In- und Auslande, sowie zur Anfertigung von Schriftsätzen, Gesuchen und Zahlungsbefehlen etc. < Kulante Bedingungen. Prima Referenzen, ___BT Nachweisbar große Erfolge. -MU Marder, Iltis u.alle sonst.Fellez.höchsten Tagespreis! Julius Rosenthal Fernsprecher 826 KODtOF Fritdberff I. U. Fernsprecher 4 , AmtFriedberg/lI. " Amt Hungen । liefern billigst D“A Zementrohre Kunststeine ' mitt.Maschine.D R P 222448 Lieferung sämtl. Bauwerk- , und Pressluftstampfung aus stücke, Sandstein,Granit and1 ' best. Hartbasalt hergestellt Muschelkalk in scbarricrter, । mithöehsterDruckfestigkeit geschliff. u. poliert. Ausführ. ' Gekuppte Trottoirplatten Hohlblocksteine, Betonpfost.,1 1 und alle Zementwaren freitragendeTreppenanlagen, \Ausführung sämtlicher Eisenbeton-Arbeiten :: f Lieferanten zahlreicher Behörden ? Stets grosses Lager Igegr. 1886) < Eig.AnschlußgeleiseStationObbornhofen-Bellersheim i deren Echtheit garantiert dieser Aus reiner Wolle herqestellt fifrtsw*1 jliyetfler ’llrcisb10' Mntl" ■(106. Präsi' 8 Die 2 Mit zur Zudgctlo'r Laue- voi wraiwei schäft Paulen ge Das! auch wenn 6at. Sit wisse folge",, gebiet, ah1 !ich sein- Dir I Ätröifentli irurbe. W band nehi geschaffen, Sage der warten. 1 Arbeit zu bitte durcl richten. - stützen, in lich wirke die Stäb unterstütz! gäbe bun gilt Vor < Wir haben b1 fassung 1 sekretär. Hinzuges bringe, lläru ertlä Fragen, den Sil seine 3 wissen d nur da w. WcÄ des 3 noch Itimn wem crine Ans n ick ! bifl/ei mit ( ßische müsse das Ei.nz oieiem gen ge bandbi Äufsich mich B laufen fonbe der E davon einverst des Sei erhöhte durch de war bei Trohder Ctaatss . De 'n oic wir das L i°L selbe, c !*ifui Zd>.eck is »lteich j 6tunbic •Buitimi daher Q iretei nerfa Unruhe d°s tzx «ur bei rechtes, brri'tandi Aübri, d'eiein s "Utz auc ,.Dic pitinet t fUhrljch, Sen.