her HZ. Jahrgang EDC und der Shircnmann unb Sätet, beide d-Nassiert, mit dem Hab Weller und F-rl, von Blank als Schmispi^erin Linke scheiterten 11)1 ZI ten rür Jfle iter lus- nen gen Stadt unb Heft; für der: r Firma KifflAe & Söhn ast. Baumwachs Kokos-Stricke Etiketten usw. und Hohn gegen die mächtigen Reichen. Rach einer langen und langweiligen Exposition in den ersten zwei Akten bringt Sudermann in geschickter Folge die aufgespeicherten Enthüllungen: Dorrit nimmt für Karla die Schuld aus sich, ihr Mann duelliert sich nut dem Millionär und Helden. Durch ihren Vater kommt die Wachheit an den Tag. Ter Kommerzienrat, nur aus seinen guten Wut bedacht, rettet auch Dorrits guten Ruf, indem er sie wieder in sein Haus ausnimmt und statt über die Hintertreppe, das Symbol des schlechten Rufes, kann sie über die Marmorstufen durch das Erzportal, das Symbol des guten Rufes, das konnncrzicnratliche Haus betreten. Bietet die Szenenführung manch dramatriche Stellen, so ivirken die ewigen mißglückten Versuche im Dialog, geistreich, elegant und mondain zu sein, unfreiwillig torrtiid). Statt espritvolle Bonmots gibt Sudermann Knallbonbonverse und statt pikanter Witze plumpe Plattheiten. Ain sclstimmsten aber wirken seine sentimentalen Tiraden, die die „Tiefe" seiner Helden Als Favorit für die Präsidentenwahl gilt bekanntlich der gegenwärtige Ministerpräsident Porncare. Poin- care ist zweifellos der Kandidat der Mehrheit der öffentlichen Meinung, womit freilich noch nicht gesagt ist, daß er auch der Kandidat der Nationalversammlung sein wird. Der gegenwärtige Ministerpräsident erfreut sich großer Beliebtheit. Er hat den Franzosen „gloire" eingebracht, denn den Marvkkogewiun rechnet man, ob mit Recht oder Unrecht, zu seinen Gunsten, aber er hat zugleich den Frieden gewahrt und sich hierbei unleugbare Verdienste er- n>orhfn. Poincare ist zweifellos ein tüchtiger, selbst.indiger 'und'tatkräftiger Politiker, uno oas ist ebi-n '.n den Äugen vieler Parlamentarier, wenn nicht ein Verbrechen, so doch ein Fehler. Die letzten Präsidenten der Republik, Loubet und Falliöres, haben sich ganz überwiegend mit einer repräsentativen Rolle begnügt, obwohl die französische Verfassung dem Präsidenten Befugnisse gibt, welche denen der Monarchen in den konstitutionellen Staaten keineswegs nachstchon. Der Präsident unterzeichnet als Oberhaupt der kstrelutivgewalt alle Delrete, er verkündet alle Gesetze, und er kann, auch wem: das Gesetz schon von den Parlamenten beschlösset! ist, eine nochmalige Beratung und Beschlußfassung verlangen. Er kann die Parlamente außerhalb der Sitzungsperioden einberufen, kann sie aus einen Monat vertagen und mit Zustimmung des Senats die Deuptievtenkammer auflösen. Weiter hat er den Vorsitz im Ministerrat, und endlich kann er schon dadurch einen starken Einfluß auf die Politik ausüben, daß er im Falle von Kabinettskrisen, wie sie in Frankreich zur Tagesordnung gehören, den neuen'Mann für das leitende Amt zu berufen hat. ______________________ Ein unwiderruflicher Entschluß der Türker? Heute kommen einige Meldungen zusammen, die nicht ganz unbedenklich klingen. Die Botschafter-Versammlung hat wieder getagt, und es heißt, die Mächte wollten bei der Pforte intervenieren. In welchem Sinne aber? Wenn man sich diese Frage vorlegt, so wird man an dem angeblichen Vorhaben der Mächte wieder irre. Denn es herrscht bei ihnen keineswegs Uebereinstimmung in der Verfolgung des -ffeles 'Bezüglich Adriänvpels, so heißt cs, wolle man gemeinsam die Türkei überzeugen, daß diese Stadt in bulgarischen Besitz übergehen müsse. Dagegen will der Dreibund im Gegensatz zur „Tripelallrance" die ägäischen Inseln der Türkei erhalten. Die Franzosen rücken schon ganz ernst mit ihrer Gegnerschaft zu diesem Beistand für die Türkei heraus. Dabei herrscht auch noch keine Uebereinstimmung über die Zukunft Sku.aris, das nach österreichischem Wunsch zu Albanien geschlagen werden soll. Weit entfernt, die türkischen Diplomaten einzuschüchtern, scheinen die Beratungen der Mächte diese vielmehr einstweilen in ihrem Widerstande zu bestärken. Verschiedene Meldungen aus Konstantinopel tun den cnlfchiedencn Entschluß der Pforte kund, auf ihren Forderungen zu beharren. Die in der Tschataldschalinie gepflogenen Son- dcrverhandlungen Nazim Pasck-as mit dem bulgarischen Obcrlommandierenden Sawow haben sich, wie heute aus Sofia gemeldet wird, gleichfalls zersch.agen. Dagegen wird es Aufsehen machen, daß rumänisch-türkische Verhandlungen angebahnt werden sollen und daß in Bu- >erg • Anlage 7 Erstes Blatt © Die heutige Nummer umfaßt Seiten. i 1 .i ii - i — ■ -..............— offenbaren sollen. ,, _ , Die Aufführung war mäßig; der Beifall nach allen, Atten warm und herzlich, obwohl augenscheinlich das L-tück selbst ohne stärkere Wirkung vorüber ging. Augenscheinlich ivoUtc mnn -Silber mann für die abfällige Kritik, die bereits vor der Auftühiung veröffentlicht worden war, entschädigen. Dr. P. x. * Im Münchener Schauspielhaus, in dem Sudermanns Schauspiel gleid^tig mit der Berliner Uraustuhrung gegeben wurde, kam es nach jedem der drei ersten .'Ikte zu lebhaften Beifallsäufterungen, während der Schluß starke Enttanmmng hervorries. Der Erfolg hätte größer sein können, ivenn nicht infolge der mangelhaften Sprachtechnik, die sich am Münchener Schauspielhaus eingebürgert hat, den meisten Zuhörern viele wichtige Einzelheiten der Konversation verloren gegangen waren. H. B. — Darmstädter H o f t h e a t e r. Der Possenzyklus des Darnfftädter Hostheaters wurde beute mit L'Arronges und G. von Mosers Posse mit Gesang „D e r R e g i st r a t o r a u f R e r s e u" eröffnet. Das alte, an Theaterwirkungen so reiche Stück fand eine außerordentlich freundliche Ausnahme. Der Darsteller ber Hauptrolle, Casar Wichtig, Registrator im Handelsministerium, Herr Adolf Jordan, darf das Hauptverdienst an dem erfolg reichen Abend auf sein Konto schreiben. Eine köstliche Gestalt schuf auch Herr Petersen als Zeitlmgreporter Zander. Aus dem umfangreichen Personenverzeichnis seien genannt vor allein Frau M ü l l e r - R u d o l p h als Frau Wilhelmme, Herr Kmspel als Baurat Hiller-, Herr Wagner- als Gerichtsrat Heldenreich und Frl. Gothe als Emina Heidenreich. Herr Thomsen als Ingenieur zil modellieren. , . , , , . x — Tic Fleder nf a u s i m Dienste der Menschheit Wie gründlich uns eine ganz gewöhnliche Mückenplage auch den landschaftlich herrlichst gelegenen Ort verderben und wie sehr wir unter ihr zu leiden vermögen, das hat schon manch erholungs- bedürstiger Sominerfrischler zu seinem großen Kummer am eigenen Leibe verspürt, so daß er sehr wohl sich in die verzweifelte Lage jener armen Menschen Hineindenken kann, die unter den geradezu gefährlichen Moskitos Qualen der schliminsten Sorte zu ertragen haben. Mit nicht geringem Jubel wurde daher die Nachricht aus- genonuneu, daß dem amerikanischen Bakteriologen Dr. Charles R. Campbell von San Antonio ein Versuch, Moskitos mit Hilst, von Fledermäusen zu bekämpfen, glänzend gelungen sei. Gerade die Stadt San Antonio unb ihre Umgebung leiden furchtbar unter Malaria und Moskitos. Alle möglichen Versuche, den liebeln abzuhelfen, schlugen mehr oder weniger fehl. Da nun bekannterweise Fledermäuse vorzügliche Jnsektenverttlger sind und für Moskitos eine besondere Vorliebe haben, so verfiel Dr. Campbel, auf den Gedanken, diese Eigenart der Türe für seine Zwecke nutzbar zu machen. Er lieft in und um San Aittonio herum iogenannte „batroosts" errichten, die die Fledermau)c cuuabew sollten, sich häuslich bann niederzulassen. Diese bezogen denn auch sofort ihre neuen Quartiere und eröffneten mit voller Kraft iDtc berufliche Tätigkeit: bot Vernichtungskrieg gegen bic Moskitos Da dieser erste bescheidene Versuch so ausgezeichnet glückte, beschloß Dr. Charles R. CanrpbeN, unentwegt dieser Führte zu folgen, und hofft im Laufe der Zeit noch günsttgere Resultate gegen die Moskitoplage zu erzielen. Srdtag, 10. Januar F45 BezuaSvrei v monatlich?!)Pf., vierteljährlich Pik. 2.20, durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 66 Pf.; durch diePostMk.2—viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Pf., auswärts 20 Pfennig. Chefredakteur: A Goetz Verantwortlich für bei; politischen Teil: August Goetz; für „Feuilleton", „Vermischtes" unb „Gerichtssaal": K. 9leu- Dic ersten Präsidenten der Republik chatten von ihren Befugnissen stärkeren Gebrauch gemacht und waren gestürzt worden. ' Porter trat, wie schon erwähnt, zurück, weil man ihm eine rein repräsentative Rolle zumutete. Faure lavierte sich mit Schlauheit durch die Untiefen seines Amtes, Loubet und Falliöres legten anscheinend den Hauptwert auf die dekorative Wirkung, wenn sie auch den Gang der Politik inoffiziell nach mancher Richtung hin .beeinflußten. Von Poinearö befürchten in den Kreisen der Parlamentarier Viele, daß er am Ende als Präsident nicht nur herrschen, sondern regieren werde; diese Besorgnis hat ihm manchen Gegner verschafft und wird seinen Gegenkandidaten manche Stimme zusühren. Als solche weiteren Bewerber um die Präsidentschaft kommen einmal der freilich schon 70 Jahre alte Ribot in Betracht, weiter der Präsident der Deputiertenlämmer, Dcschanel, der Senatspräsident Dubost, der sich aber unbeliebt gemacht hat, weil er als Präsident der Nationalversammlung den Journalisten den Zutritt zu den Wandelgängen des Versailler Kongresses untersagt hat, und endlich werden noch die Namen Dupuy, Pams und Co mb es genannt. Die Sozialisten werden beim ersten Wahlgang ihre 60 Stimmen demonstrierender Weise für ihren Alterspräsidenten Vaillant abgeben, aber nachher wohl in der Mehrzahl zu Poincarö übergehen. Ucberhaupt g:lt dieser, wie schoil betont, als Favorit, und seine Wahl als das wahrscheinlichste. Selbstverständlich läßt sich aber das Ergebnis der geheimen mit) daher in keiner Weise zu beeinflussenden Wahl nicht mit irgendwelcher Sicherheit Voraussagen. Als feststehend kann nur angesehen werden, daß Poincare, wenn er am 17. Januar nicht gewählt wird, seinen Rücktritt als Ministerprä ident nehmen wird. Auf alle Fälle wird also die Wahl des Präsidenten zugleich einen neuen Ministerpräsidenten im Gefolge haben. an dem gesanglichen Teil ihrer Rollen. Die Regie des Derrn Heinrich Hacker sorgte für eine geschmackvolle Inszenierung. Die musikalische Leitung hatte Herr Adolf Wach, ber es leider nicht verstanb, Anschluß an bic Darsteller zu finden. — E i n W a l l o t b en k m a l im Reichstag. Bald nach ber Wallotausstellung im Reichstag wurde mitgeteilt, daß bic Architekten Vereinigungen mit bem Plan umgingen, bem Erbauer bes Reichstagsgebäubes ein Denkmal zu errichten und bic Mittel dazu durch eine Sammlung aufzubringen. Man wirb aber auf bic Privatwohltätigkeit zu diesem Zweck nicht angewiesen sein. Das R e i ch s a m t des Innern hat nämlich beschlossen, Wallot im Reichstag selbst ein Denkmal $u setzen, und die Ausschmücknngs- kommission des Reichstags hat diesem Plan zugestimmt. Auf einem Podest in der Ostballe des Reichstages an der vir heute Sudermamis Szenen ran nÄfLlnTtunft,' feine ®e|(alteit als »Taxi tat en betraten förtnen. Vielleicht nirgends kann dem Beobachter uweres Kuust- lebens die Bereicherung und Verfeinerung der modernen Dichtung so klar werden, als bei solch einer „Premiere des Autors der „Ehre", dessen Mittel uns heute |o viel grober- und unbunst- fcricbcr erscheinen, während er der,elbe geblieben ist wie früher Der ganze Kampf gegen Sudermann, der nun leit mehr als einem Jahrzehnt tobt, gewinnt so unter bem- ®c|i(fttövun einer Gesundung und Bertiefung unseres Urteils eine^ kulturelle Bedeutung. Die Tragikomödie vom „G u t e n R u f, deren Uraufführung am Dienstag abend im ^ eu heben S “ | äi cl” Haus stattiand, würde in der Zeit, da Sachou und Lindau die Bühne beherrschten, gewiß dankbare Anerlcnnung geiundeu haben, denn Sudermann hat sein möglichstes getan, um otne effektvolle Handlung aumibmien. Aber er lM den Bogen ubcripannt und so waren die Pfeile der jä’fycn Entdeckungen, der grotzen Enthüllungen und der pikanten Bekemituffse, die er Szene mr Szene verschoß, wirluugslos, ja sic wandten )ogar ihre Spitzen gegen ihn selbst. Zwei Frauen stchim beiclnaiider in ^-reuudscha't, ander Feindschaft wird, und natürlich ver-dlent die mit dem fchlechtm Ruf eigentlich ben guten Ruf, denn nc ist Ä>cl, unglücklich, dien der Freundin als Vorwand und obiert Tur )te auf. ~.ic mit dem „guten Ruf" hat eigentlich einen ,chlechten, denn hc bat sich in einer „Abendstunde" ihrem Jugendfreunds dem Mil- lionärssolm und Helden des Stücks, hingegeben. Nunigelst die Märtyrerin Dorrit im .Hause ihrer Freundin Karla, dem .Haust' des reickstm Kommerzienrats, dem der gute Rlif alles ist, als schwarzes Sck>af aus und ein; ihr zur Seite stehen nach altem Theaterbrauch der Gatte und Intrigant, der ]ic mißhandelt, Der neunte p äsi^ent. Aus Puris wirb uns geschrieben: Am 17. Januar tritt in Versailles der Kongreß zii- sammen, um den neunten Präsidenten der Republik zu wählen, der einen Monat später sein Amt antritt. Die früheren Präsidenten der französischen Republik waren bekanntlich Thiers, Mae Mahon und Grevh, die vorzeitig gestürzt wurden, Earnok, der einem anarchistischen Anschlag zum Opfer fiel, Parier, der zurücktrat, weil er vergeblich versuck)ite, eine mehr als rein repräsentative Rolle zu spielen, Faure, der, um mit dem Leichenredner zu sprechen, in den Sielen, wie der Historiker dagegen sagt, in den Armen seiner Geliebten starb, Loubet, dessen AmtSzfft auf normale Weise ablief, und der gegenwärtig amtierende Falliöres. Die französische Verfassung vom Jahre 1875 bestimmt, daß im Falle der Erledigung der Präsidentschaft beide Häuser der Volksvertretung, Senat und Depntiertenk'am- mer, zur Nationalversammlung vereint in Versailles unter dem Vorsitz des (Senatspräsidenten den neuen Präsidenten zu wählen haben. Der Wahl, die auf sieben Jahre erfolgt, darf keine Erörterung vorangehen. Die Wahl ist geheiin, und sie geschieht durch Stimmzettel mit absoluter Mehrheit. Kommt im ersten Wahlgang keine Wahl zustande, so wird sie so lange wiederholt, bis auf einen Bewerber die Mehrheit aller abgegebenen Stimmen entfällt; eine Stichwahl findet somit nicht statt. Es kann mit Sicherheit angenommen werden, daß diesmal mehrere Wahlgänge notwendig sein werden, da die Stimmen beim ersten Wahlgang stark zersplittert sein dürften. Nr. 8 Der Sirhe"r Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich SiehenerZawilienblätter, zweimal wöchenllRreü- blatt für den Kreis Sieben (Dienstag und Freitag); zweimal mcmatL Land wirtschaftliche Zeitsraqen Fernsprech - Anschlüsse: RDM General-Anzeiger für Oberhessen Annahme von Anzeigen KofatioitsörMd undverlaq der Vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchuistratze 7. Land": E. ... Lil Ä“ ‘ Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhosstrahe 16a. Y. Beck. Konstantinopel, 9. Jan. Die Besprechung, dre am Dienstag bei Tschataldscha stattfand, erregte hier großes Aufsehen. Sie galt, wie verlautet, der BestimmunL einer Grenze für das Vilajet Adrianopel. Wu versichert wird, ist es bei dieser Zusammenkunft zu kei- ner Verständigung gekommen, da sich die Bulgaren ablehnend verhielten und erklärten, die Angelegenheit sei Sache der Bevollmächtigten in London, lieber das Ergebnis der Unterredung konferierte gestern vormittag der Minister des Aeußern mit dem Großwesier. Später wurden lange Telegramme nach London gesandt. Gnte Stimmung in Adrianopel? Konstantinopel, 10. Jan. .Lwarn" erhielt gestern nachmittag von seinem in Adrianopel cingc,chlostenen Korreipon- benten folgendes Funkentelegramm: Lebensmittel und alles sonst Nötige in Fülle vorhanden. Wir sin b im Stande, noch lange Wider st and % u leisten. ck.ic Stimmung der Bevölkerung ist ausgezeichnet. Rumänisch türkische Verhandlungen. Die „Vossische Zeitung "berichtet aus Konstantinopel: Der rumänische Minister Filipeseu verliandelt angeblich über ein Schutzbündnis mit der Türkei. Wie ,Lachydromos" mitteilt, sind wichtige türkisch- rumänische V c r b a n b l u n g c n im Gange, deretwegen ber rumänische Minister Filipeseu hier angeblich mit dem Minister des Aeußern eine lange Unterredung hatte. Die russifche. Schwarzmeerflotte werde mobilisiert und halte sich zur Abfahrt nach der Donanmündung bereit. Die „Deutsche Tageszeitung" meldet ans Ofen pest: „Az Est" meldet, baß der Personen- und Frachtoerkehr auf der Linie Bukarest — K o n st a n z a megen Trupp e n t r a n s p o r t e , ,tji und £’®cbflre ^5*0 Reiben,' .. ff * OafoßfpO1; 1 WKKZi ...M eingestellt sei. LNe Truppe« gingen nach der Dobrudsrha. Der bev orstctzende' Krieg mit Bulgarien bilde das Tagesgespräch in Bnkannst. Bukarest, 9. Jan. (Wiener Kvrr.-Bur.) Die rumänisch-bulgarischem Verhandlungen in London stocken. Dr. Da new h>ün)kf>t, in dieser Angelegenheit durch einen anderen bulgarischem Politiker abgclöst zu werden. Tie hierdurch unvermeidliche neuerliche Verzögerung erhöht *?ie ohnehin vorhandene Spannung des rumänischen Volkes. Die Franzosen a!8 Helfer der Balkanstaaten Dem „T e m p s" wird aus London gemeldet, daß der französische Botsstmster Paul Cambon in der Bot- schafterverfsmmlung mm neuem entschieden dafür eintreten >verde, daß die Inseln des Aegäischen Meeres (Griechenland b e l a'.ss en werden und zwar aus drei Gründen: 1. weil es bcr einmütige Wunsch der Bevölkerung sei, 2. iveil es beit nationalen Privilegien entspreche, 3. weil hierdurch die Verteilung der türkischen Gebiete unter die Ball'miverbürtdeten erleichtert werde. Demselben Blatte nnrd aus Athen telegraphiert, man sei dort über die Haltung Italiens in der Jnsel- frage sehr befreundet, weil die italienische Regierung im Gegensatz zu der Mehrheit der Mächte der Ansicht sei, daß die wichtigsten ägäischen Inseln der Türkei bleiben sollen. Man glaube zwar nicht, daß Italien daran denke, gegenwärtig eine dü'.ser Inseln zu beanspruchen: denn Veniselos habe in dieser Hinsicht im Dezember in Rom von Giolitti und Marchese di San Giuliano kategorische Versicherungen erhalten; aber immerhin frage man sich, ob Italien nicht irgendwelche Hintergedanken für sich hege. Anfragen im Reichstage. Dem Reichskanzler ging' folgende Anfragedes Abgeordneten Müller-Meiningen zu: Ist die öffentlich aufgestellte Behauptung richtig, daß Verabredungen mit der römischen Kur. ie oder einer anderen Kirchenbehörde über die Besetzung der Lehrstellen der philosophischen Fakultät der Universität Straß bürg nach konfessionellen Rücks ichten bestehen? Für den Fall der Bejahung: Was gedenken die verbündeten Regierungen zu tun, um die Aufhebung einer soll Heu Abmachung zu erlangen? Dem Reichskanzler ging ferner eine Anfrage des Abg. Henke (Soz.) zu folgenden Wortlautes: Begannen Verhandlungen mit deni Norddeutschen Lloyd wegen des 1914 abläusenden Subventionsvertrages und wieweit sind dieselben gediehen? Beabsichtigt der Reichskanzler, die Verhandlungen auf andere Reedereien und Zwar nach dem Gesichtspunkt der Mindestforderung für gleiche Leistung auszudehnen? Auf die A n f r a g e des Abg. Werner-Gießen (Wirtschaftliche Vereinigung) antwortete der Reichskanzler: „Es wird nicht beabsichtigt, ein reichsgesetzliches Verbot des Sch ächtens in die Wege zu leiten." Zwei weitere Flei la e Anfragen sind dem Reistage zugegang'er.'. Die eine vom Abg. 5) och lautet: „Ist es zutreffend, daß die Typhusepidemie im 1. Bataillon des Eisenbahnregiments in Hanau durch Unsauberkeit in der Balaillonsküche entstanden ist, und daß es 2V2 Wochen gedauert hat, bis die Militärärzte die Art der Erkrankungen feshsestellt haben? Kann der Herr Reichskanzler bestätigen, daß alles geschehen ist, um die Ueberlragung der Epidemie auf weitere Kreise zn verhindern? Die andere ist vom Abg. Dr. Becker (Hessen) gestellt und hat. folgenden Wortlaut: „Sind dem öemt Reichskanzler die Mißstände be- kamtt, die sich infolge der in b-rn einzelnen Bundesstaaten auf Grund des Reblausgesetzes erlassenen, ganz verschiedenen Ausführumgsb^Atimmungen herausgebildet haben imd ist der Herr Reichskanzler bereit, bei oen einzelnen Bundesregierungen darauf hinzuwirken, daß diese Ausfüh-rungsbestimmungen möglichst einheit- lich gestaltet und sodann auch gleichmäßig angewendet werden?" Aus StuSt und Land. Gie nen, 10. Januar 1913. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Der ungewöhnlich gute Besuch der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten es waren von den 34 Mitgliedern der Versammlung 30 anwesend — und die zahlreiche Zuhörerschar, hje sich eingefunden hatte, kennzeichneten schon äußerlich die Wichtigkeit der zur Beratung stehenden Angelegenheiten. Zunächst setzte die Sitzung recht friedlich ein, da der zuerst kommende Kleinkram, Baugesuche usw., nur sehr selten Veranlassimg zur Aussprache gibt. Als aber die Frage der Verlegung der städtischen Amtsräume in die alte Klinik zur Beratung kam, wurde das Bild sofort lebhafter. Der zur Prüfung der Frage eingesetzte Sonderausschuß hatte sich mit fünf gegen zwei Stimmen für die Verlegung ausgesprochen und auch in der Versammlung war früher eine Mehrheit dafür vorhanden, aber durch das Angebot der Bahn, die Klinik zu erwerben, bekam die Sache ein anderes Gesicht. Im Grunde waren nur wenige so recht mit der Verlegung der Bürgermeisterei in das Kliniksgebäude einverstanden, mau wollte eben eine Verwendimg für das Gebäude haben. Danach mag wohl den meisten Stadtvätern das Kaufangebot der Bahn wie eine Erlösung vorgekommen sein und der „Umfall", wie ein Befürworter der Verlegung sich geschmackvoll ausdrückte, ist nicht etwa auf die Rücksichtnahme auf die Bürgerschaft und die Agitation gegen die Verlegung zurückzuführen, sondern beruht auf ganz nüchternen, sachgemäßen Erwägungen. Trotzdem die Angelegenheit nach kurzer Zeit geklärt war und das Ergebnis der Abstimmung feststand, wogte der Redekampf über zwei Stunden hin und her. Die Abstimmung, die namentlich war, ergab die Ablehnung des Ausschußantrags und dann mit steigender Mehrheit die Annahme eines Antrags, noch einmal mit der Bahnverwattung in Verkaufsverhandlungen wegen der alten Klinik zu treten. — Eine Aussprache über die S a a l b a u = frage ließ erkennen, daß die Versammlung das Bedürfnis für einen Saalbau wohl anerkennt, aber aus finanziellen Gründen für absehbare Zeit davon abgesehen haben will. Damit dürfte die Frage für die nächsten Jahre erledigt fein. ♦ ** Tageskalender für Freitag, den 10. Jan.: Stadt- theater: „Parketlpy Rr. 10." Aniang 8 Uhr. * ** 5 n b c 1 nichtöffentlichen Sitzung der Stadt verordneten wurde dem Ankauf mehrerer Grundstücke zu- gesummt darunter befindet sich die Wiese von Christ. Haubach I. Erben beim lrupps, der Tiegelgaßstahl getreten und statt des Dampfhammers, der eine Schlagleistung von 50 000 Kilogramm hatte, sind jetzt hydraulische Schmiede- Pressen getreten, die eine Wirkung von 10 Millionen Kilogramm cm Silben Alfred Krupp hat sich auch als kluger Geschäftsmann gezeigt. Die jetzt zu einer Aktiengesellschaft umgewaudelte Germaniawerft zu Kiel gründete er, und als er merkte, daß das Konkurrenzwerk Buckau-'.Wagbeburg ihm in wandten Stücken über mar unb ihm das Bonvärtslommen sehr erschwerte, kaufte er es auf Sein Sohn Friedrich Alfred .Krupp, ber seinem Vater im Jahre 1887 folgte, leitete das Unternehmen im Sinne seines Vaters weiter. Durch seinen 1902 erfolgten Tod ging es am seine Töchter über. Hierauf ging der Vortragende näher auf die Herstellung der Feld , Festtings- und Schiffsgeschütze unfr der Geschosse ein und zeigte, wie die Kruppschen Schnettseuergcschütze als die besten der .Welt angesprochen merben dürfen, wie sich dies auch im letzten Balkankrieg gezeigt habe. Was aber Krupp vor vtettn anderen Industriellen besonders auszeichne, das sei die Si^rge um das Wohl feiner .Arbeiter gewesen. Seine Wohlfahrtse^" richtungen könnten geradezu als mustergültig betrackstet iverdex' und entstanden zu einer Zeit, wo man sonst noch nxnig oder' nicht daran dachte. Minister v. Puttkamrncr konnte darum sagen: „Hier in Essen ist der klassische Boden der Arberterfürforgegesetze, die, ehe das Reich daran dachte, in vorbildlicher Weise geschaffen wurden." Welch warmes Herz Krupp fi'ir seine Arbeiter hat, geht aus der einen Tatsache hervor, daß er neben den Staats beiträgen von 3 Millionen an freiwilligen Leistungen rund dreißig Millionen verausgabt hat. Heute beschäftigt das Kruppsche Werk in Essen ungefähr 72 000 Arbeiter und Beamte. Die Ausführungen des Redners wurden sehr beifällig aufgenommen. ** D i e Frage, ob das Flugproblcm nur teilweise oder schon restlos gelöst ist, kann, so merkwürdig dies auch klingen nmg, nur durch einen Kri eg zwischen Staaten gelöst werden, die nach heutigen Begriffen flugtechnisch.aus ber Höhe sinb. Denn nur im .Kriege Serben Höchstleistungen verlangt unb erfüllt. Die Aufgabe des Friedens ist es, Menschen unb Material zu diesen Höchstleistungen zu erziehen unb auszubauen. Die Bebeutung ber Luftfahrzeuge für bie moberne Kriegführung ist allmählich Gemeingut des beutschen Volkes geworden: ber alänzenbe, namentlich bie Bemühungen Frankreichs in ben Schatten stellenbe Er-- folg ber Nationalflugspenbe, bereit Ertrag 7 Millionen Mark überstiegen hat, hat bies bewiesen. Immerhin gehen aber bie Meinungen über ben gegenwärtigen Wert und bie zukünftige Entwicklung der Luftfal>rzeuge für ben Krieg noch außerorbentlich auseinanber. Während bie einen glaw- ben, baß bie Kriegführung sich burch bie Luftfahrzeuge von Grunb aus änbere, baß bie Kavallerie überflüssig werbe, baß bie Entscheidung nur noch in ber Luft falle, baß in Zukunft ganze Luftgesckstvaber über bas Schlachtfeld fegten und Tob unb Vernichtung ausbreiteten, sinb anbere der Meinung, baß bie Luftfahrzeuge nur einen bebingten Wert besäßen unb baß ihre Bebeutung allein auf dem Gebiete der Aufklärung lüge. Um nun über diese für unsere Landesverteidigung so außerordentlich wichtigen Frageu einen Fachmann ersten Ranges auch vor einer größeren Zuhörerschaft zu Wort kommen zu lassen, veranstaltet der Verein für Luftfahrt in Gießen am Donnerstag, 30. Januar, in der großen Aula einen Vortrag: „Hebet bie Ver- wenbung von Flugfachrzeugen zu kriegerischen Zwecken." Herr Generalmajor z. D. Nend' euther°>München, ber schon währenb ber „Jla" im Jahre 1909 burch seinen Vortrag über bie militärische Be beutung ber Luftschiffahrt Aufsehen erregt Hal, ist als Rebner gewonnen worben. ** Besitz wechsel. Herr Karl Nowack kaufte bas etwa 550 Quabratmeter große Hintergelänbe bes Hauses ber Brüber Schmidt am Seltersweg zum Preise von 13 000 Mark. Damit ist bent Käufer bie Möglichkeit gegeben, sein eigenes Hinterlanb, längs bes Scl)orgrabens, mit bem Erworbenen zusammen als Äauplatz zu verwerten. — Frau Kaufmann A r n o l b Witwe verkaufte ihr Haus unb Kolonialwarengeschäft, Kaiser-Allee 19, für 75 000 Mk. an Kauf mann Schmibt aus Elberfelb, einen geborenen Gießener. ** Ein Gaunertrick. Als gestern abenb am Schalter ber Stadtpost ein zwölfjähriger Junge Geld zum Einzahlen am gezählt hatte, trat ein Unbekannter an ihn heran und trug, ob er ihm nicht einen Fünfzigmarkschem gegen eine Fünfzigmark rolle umtauschen wolle, er benötige den Schein zur Versendung in einem Brief. Der Junge überließ ihm den Fünfzigmarkschein und der Fremde verschwanb, Der Schalterbeamte entdeckte, daß die dem Jungen übergebene.Rotte nicht echt war und ein vminicu auf dem Postamt anwesender Gendarm zerschnitt sie. Tie Rölte enthielt ein Stearinlicht mit einigen Eisenringcu, die der Rolle die nötige Schwere gegeben. Tem Gendarmen, dem der Täter dem '-'luSselten nach bekannt war und dem dessen plötzliches Verschwinden cmffiel, gelang es, den Täter in der Person des stellenlosen Kaufmanns Heinrich Reinhardt zu ermitteln. Ter Mann hatte den Schein gewechselt und 9 Mk. davon verausgabt, der Rest des Geldes konnte dem Geschädigten zurückbegebeu werden. Jedenfalls sollte der Vorfall eine Mahnung sein, unbekannten Personen gegenüber - beim Geldwechseln recht vorsichtig zu sein. **HeideckersWiederkunft. Zu unserem großen Vergnügen lesen wir in der „Hessischen Landeszeitung" (Marburg) folgende Epistel: Ter Karneval soll jetzt auch hier organisiert werden. Der Teutsche Karuevalbinrd hat sich, so wird uns geschrieben, durch seine Satzungen verpslickstet, alljährlich in einer anderen Stadt einen allgemeinen Karneval eiuzusühren, aus melrftcm dann die Gründung eines Karnevalvereins hervorgehen soll. Unsere Stadt "taub schon für 1912 in Wahl, dock) wurde sie seitens des geschäfts ührcnden Ausschusses dann erst ftir 1913 in Aussicht genommen. Tie Arrangements in dieser Saison werden zu allgemeinen Ver anstaltungen ausgearbeitet unter dem Motto: „Ob wir arm ind oder reich, die Schellenkapp macht alle gleich". Gerade dadurch itnrb es allerseits an Sympathie nicht fehlen. Unsere wirtsck-aftlickien Verhältnisse sinb Heuer nicht gcrabc günstig für Karnevalsveranstaltnngen: boch man rveiß. daß großzügige Veranstaltungen, ob nun Tamensitzungen oder Hauptfastnachtszng, der Geschäftswelt unstteitig großen stutzen bringen: denn an Fremden ans nah und fern mangelt es bei foldien Anlässen nie. Auch sonst stellt sich Verdienst ein für auszuführende Arbeiten, Ansck^affnngen und dergleickten. Im großen und ganzen kann also bcr Plan nur begrüßt werden Tas verflossene Jahr war übrigens auch so reich an Vorkomn.nissen und Erlebnissen, daß in bet Tat Stoff für Reden und Li' er „en mässe" ebenso vor Händen ist, wie für einen humoristischen Fastnachtszug. Seitens der 'Iftindesverwaltung wird in Kürze eigens eine sogenannte Geschäftsstelle hier errichtet, uro alle Arbeiten erledigt, Auskünfte erteilt werden. In die Leitung und Turchsührung bereits programmartig festgelegter Arrangierungen werden sich Herren der Bundesverwaltimg teilen, wodurch von vornherein ausgeschlossen ist, daß Themas besprochen und besungen werden, die in den Rahmen eines anständigen und allgemeinen Karnevals nickst passen. Schließlich ist bekannt, dtp eine korrekte Turchsührung des Ge amtprogramms unmöglich ist, wenn die Geschäfte von mehreren Seiten geleitet werden. Tie Bundesverwaltung hat vieljährige gute, auch böse Erfahrungen hinter sich und wird sicher das Richtige treffen. Ein Gelingen des Ganzen ist naturgemäß nur durch Mitwirfimg aller Berufenen möglich, speziell durst) Beteiligung ber hiesigen Vereine unb Gesellschaften am Fastnachts« zng. Unsere Stadt bewies schon öfters, daß sie Feste zu feiern versteht, möge es darum auch dem schelmischen Prinzen Karneval ermöglicht merben, sein Szepter hier zu schwingen. Ties um- , omehr, als bie Bimbesleitung auch für hier laut Bnndessatzungen bie Parole: Wohltun burch Humor ausgegchen hat, nwburch in aiibcren Städten vielen Armen Gutes getan wurde Es ist die alte, liebe Botschaft, die im vorigen Jahre den Gießener Karneval einläutete Freilich stammle diese Botschaft nicht von einem Karnevals-Herold aus lichten Höhen, sondern von einem listenreichen Odysseus, der in Gießen das Land der Phäaken fand. Tas Feigenblatt, mit dem er seine Blöße deckte, trug die Aufschrift: Wo!tun durch Humor. In unserer Redaktion, die er zuerst besuchte, fand er nicht den erhofften liebevollen Empfang, denn er wurde gleich als fahrender Gesstßiftskarncvcllist erkannt. Es kam aus diesem Anlaß zu aufgeregten Szenen, in denen ber Fremdling wilde Kriegstänze aufführte. Bald konnte man ihn aber an der Spitze einer stolzen Garde, in der auch einige Karnevalsidealisten mitmarschierten, als L Stadtkommandant durch die Straßen ziehen sehen. Bon ge-- verten beamte entberfti war MS em Tie beiden Mörder istngeschlossen hatte, lebend und unverletzt aufgefunden. 3u den C10/ feinster Geschmacksbeimischung. Flasche Mk. 2.V Adler-Drogerie, Selte^rsweg 39 Der Vorstand. v°/, Bismarckstrasse 38 II Zigarren-Versand 101 Cafe Ebel Inh.: Karl Ohm Burggraben 9 Telephon 586 Hannovera Grudeherd 307 170 Anfang 8 Uhr. Anfang 8 Uhr. taMwHI Der Vorstand Brief lagert. [0223 o’35 die ßrübi'bohe Ueiv.-Druokerel Ständiges Lager. Lager u. Versand von Grudekoks. Wasserkraft soll dem hiesigen Elektrizitätswerk nutzbar macht werden. ließ Er Kreis Lauterbach. X Schlitz, 9. Jan. Einen dreisten Diebstahl sich dieser Tage hier ein Italiener zuschulden kommen. Verlangen Sie Prospekt n. Preise. Eisenbahn-Fahrbeamtenverein feiert Samstag, den 11. ds. Mts., abends 8 Nhr im Cafe Leib seine diesjährige Weihnachts-Feier verbunden mit Theater, Verlosung und Ball. Ideal ist ein vermischtes. * E i n dreifacher Mord ist in der Nacht zum Mittwoch in dem märkischen Dörfchen O r t w i g verübt worden. Die Opfer Besondere Vorzüge sind 1. billig, weil der Verbrauch an Heizmaterial außergewöhnlich gering ist, 2. in der Grude bratet, kocht und backt man gleich gut, 3. im Winter angenehm durchwärmte Küche, 4. bequem zu handhaben und selbsttätiges kochen, . 5. Erhöhter Nährwert der bereiteten bpeisen. Landkreis (Ziehen. = A lb ach, 10. Jan. Der Ges an g v cre in Eintracht hält am Sonntag im Saale des Gastwirts Wilhelm Lauer sein Winterfest, bestehend in Gesangsvorträgen, Theater und Ball ab. ? Lang-Göns, 8. Jan. Die hiesige freiw. Feuerwehr nahm die Wähl des Vorstandes vor. Gewählt wurden: als 1. Kommandant Karl Kd. Schäfer, als 2. Kommandant W. K. Schmidt; als Obmänner: Karl Spies, Hch. Schäfer, Hch. Kuhl, Albert Schmidt, W. PH. Boller, Hch. Frey und Auq. Weil; als Beisitzer: Ant. K. Müller II., Friedr. Müller II. und Wilh. Velte; als Spritzenmeister: W. Kd. Dern l>nd Karl Puhl. Karl Kd. Nern wurde zum Ehren- koinmandant und Anton Euler und Johs. Spies VI. zum Ehrenvorstand ernannt. Kreis Büdingen. b. Büdingen, 9. Jan. >junl Bau von Isolierbaracken, die bei etwaigen Epidemien Verwendung finden sollen, bewilligte der Vorstand des Mathildenhospitals 40 000 Mark. (tzutgebendes Kolmilmm-KcM zu pachten gesucht. Schrift!. Au», um. 331 a. d. Gieß. Anz Letzte Ucidtridrteit* Ueberfälle in Marokko. Mazagan, 9. Jan. Mehrere französische PosUäufcn sind gestern im Gebiet der Schiadma überfallen worden. Ein deutscher Postläufer ist seit Dienstag abend verschwunden. betrat mit Frau und einem Kind den Laden des Bäckers Kalnibach, um einen Laib Brot zu kaufen. Zufällig war nur das Dtenstmädchen des Bäckers anwesend. Es verließ nur auf einen Augenblick den Laden, um em größeres Geldstück zu wechseln, womit der Käufer bezahlen wollte. Ihre kurze Abwesenheit genügte aber dem Italiener, um die Tageskasse des Bäckers völlig a us zu plündern. Kaum hatte er sich entfernt, so bemerkte man auch den Diebstahl. Es gelang dem rasch herbeigerusenen Bäcker zusammen mit Wachtmeister Haust, den Italiener auf dem Wege nach Grebenau einzuholen, ihm den Naub wieder abzunchmen und ihm dann im hiesigen Amtsgerlchtsgefängnis für einige Zeit unentgeltliche Aufnahme zu verschaffen. Kreis Friedberg. L Friedberg, 9^ Jan. Gestern gegen Abend trat ein Hausierer in das Haus des Sattlermeifters HieronimuS in der Usaaasse, um Pflaster zu verkaufen. Als er fort war, merkten tue Leute, daß der Schlüssel zur Kommode stak. Sie sanden, daß ihnen 600 Mk. fehlten. Ein Schutzmann fand bald in der Person des Hausierers den Dieb. Er wurde verhaftet. -1- Butzbach, 9. Jan. Im Jahre 1912 wurden in dem hiesigen Standesamtsregister 82 Geburten, 43 Sterbefälle, 22 Trauungen und 72 Aufgebote eingetragen. armen, dem bei raler । demn plötzliche- vei- , ^trion des ilcllen- mnticln. 2er Mann boüon vnauMbl, btt 'n iurültacgtbm werben, n 'M irm, unbekannten rtAi vonM zu fein, t lu unserem großen i.jtten Landeszeitung" besten Nähr- und KrWWMitüln, besonders für Kinder Är‘" Kraft-Lebertran- Emulsion hergestellt nach dem Deutschen Reichs - Arzneibuch mi ^otDQd [ffliftt das ergelärrdr des Hauses M Preise von 13000 Möglichkeit gegeben, chorgraben-, mi: dem Kreis Lauterbach. ~ Lauterbach, 9. Jan. Der hiesige Stadtvorstand beabsichtigt, in der mitten in der Stadt gelegenen Spittelsmühle, die von der Gemeinde angekaust wurde, eine Turbinenanlage einzubaucn. Die hierdurch gewonnene Emg. Arbeiter-Verein. Sonntag, b. 12. Jannar, abends 87» Ubr: Vortrag des Herrn Ger.-Referenda: Locher: (v‘% Was mutz der Laie vom iLrbrccht wissen'? Auch ^lichtmitglieder sind willko mmen. Der Vorstand. Starrenvurg und Nßeinhessen. rm. Darmstadt, 9. Inn. Heute nacht ereignete sich ht der Nähe des Nordbahnhofs auf der .Straße nach Arheilgen ein Antonnfall. Ein junger Schrernergehrlfe wollte nach 10 Uhr mit dem Rade nach Arheilgen fahren, als er plötzlich von einem ans Darmstadt kommenden Auto überfahren und schwer verletzt wurde, so daß er eine Gehirnerschütterung und einen Schlüssel beinbruch erlitt und ins Krankenhaus gebracht werdeil mußte. Die Autofahrer fuhren eilig davon, konnten aber durch die Kriminalpolizei sestgestellt werden. m. O f f e n b a ch a. M., 9. Jan. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde eine Ortssatzung über Befrei ung von der Gemeinde st euer genehmigt. Danach bleiben Vermögen bis zum Werte von 3000 Mk. bei der Erhebung der Gemeindeumlagen vom Kapitalvermögen befreit. Elternlose minderjährige und erwerbsunfähige Personen, deren Bernrögen bei einem Gesamteinkommen von weniger als 750 Mk. den Betrag von 10 000 Mk. nicht erreicht und unter den gleichen Voraussetzungen auch Witwen, wenn sie nicht etwa ihr Vermögen und Einkommen durch sreiwillige Vermögensabttetting an Kinder oder sonstige Angehörige unter die vorstehenden Beträge vermindert haben, bleiben ferner vom Grundbesitz, Gewerbebetrieb und Kapitalvermögen befreit. — Die Errichtung einer Mädchenfortbildungsschule wurde beschlossen, die den Zweck hat, die Mädchen neben den erzieherischen Aufgaben, ihren hauswirt- schastlichen und beruflicher Interessen entsprechend, theoretisch und praktisch weiter zu bllden, nachdem sie ihrer Schulpflicht genügt haben. Nach der zur Awrahine gelangten Ortssatzung sind alle in Offenbach in kaufmännischen und gewerblichen Betrieben tätigen Mädchen nach Erfüllrmg ihrer allgenreinen Schulpflicht drei Jahre lang zum Besuch der städtischen Fortbildungsschule verpflichtet, auch für die Zeit der Arbeitslosigkeit. Die Zahl der wöchent- lichen Unterrichtssttlnden beträgt 4, kann aber nach Anhören des Schulvorstandes erhöht werden. — Bei der V o r st an d s w a h l zur Handelskammer wurden gewählt Fabrikant Louis F e i ft m a n n als Borsitzender, Fabrikant Gustav Boehm 1. Stellvertreter, Direktor Andreas Aich e l er 2. Stellvertreter, Bankier Bernhard Merzbach Rechner und Fabrikant Hartmann S t ö h r Stellvertreter. Hessen-Nassau. w. Hanau, 9. Jan. Die Krankheit im Eisenbahnregiment ist allem Anschein zum S t i l l st a nd gekommen, denn neue Erkrankungen sind nicht zu verzeichnen. Heute sind noch 173 Kranke gegen 176 am gestrigen Tage vorhanden. Auch die Zahl der in hohen Fiebern liegenden Soldaten ist feit gestern um 12, von 38 auf 26, zurückgegangen. Der Rekonvaleszentenftand beträgt 75. # Hermann st ein, 9. Jan. Unser bisheriger dritter Lehrer H. Nickel hat eine Lehrerstelle in Kreuznach übernommen. Mit der Vertretung wurde Schulamts- bewerber August Zeiler aus Oberscheld beauftragt. [] Aus dem Knüllgebirge, 9. Jan. In diesen Tagen sind es 100 Jahre, daß Landleute aus den Ortschaften des Knüllgebirges zwischen Ropperhausen und Oberhülsa auf dem Rückzüge von Kassel befindliche Franzosen überfielen, wobei ihnen auch btc von diesen mitqeführte Kriegskasse in die Hände fiel. Bei dem Kampfe fanden auch zwei französische Offiziere ihren Tod. Ein altes hölzernes Kreuz, welches später dort errichtet wurde, bezeichnet die Stelle, wo sie begraben liegen. sind das Ehepaar Kaliß und das Diensmädchen. Töchter des Ehepaares mürben im elterlichen Hause, wo sie der Plockstr. 10 Spezialgeschäft in Haus- u. Kuchen-Artikel. Sonntag, den 12. Januar, von 5 lthr ab: 1313 Tanz. Rodberg-Club Samstag, dcu 11. ds. Mts., abends 9 Uhr, findet in der Stadt Marburg die ordentliche General-Versammlung mit folgender Tages-Ordnung statt. 1. Bericht. 2. Nechnungsablage. 3. Borstandswahl. 4. Anträge. 5. Verschiedenes. Wir laden die Mitglieder freundlichst ein. .Zahl reiches und pünktliches Erscheinen dringend erwünscht. Gerichtssaal. Leipz-ig, 9. Jan. Das Reichsgericht verwarf die Revision des Zugführers Baehr, der vom Landgericht in Freiburg am 4. Jimi 1912 wegen fahrlässiger Tötung in Verbindung mit fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung eines Eisenbahntransportes zu sechs Monaten Gefängnis verurteill worden war. Ter wegen des gleichen Vergehens zu 2 Jahren 4 Monaten Gefängnis verurteilte Lokomotivführer Platten hatte keine Revision eingelegt. Es handelt sich um das Eisenbahnunglück bei Müllheim in Baden am 17. Juli 1911, wobei 14 Personen getötet und 10 schwer verletzt wurden. liefert In jeder gewünschten wr n 15 Ausstattung stilrein u.preiswert * Am 11. und 18. Januar, 2. und 4. Februar werden in sämtlichen unteren Räumen vornehme Kostüm-Feste-Zvall u. Konzert arrangiert. — Kein Demaskiernngs-Zwana! Sämtliche Räume werden entsprechend vornehm dekoriert. Herren-Karten Akk. 1.25. Damenkarten Mk. 0.60, Vorverkauf in den Zigarrengeschäften von Sonntag zu ermäßigten Preisen. ic, boaT V •N betJ ?? >wck^"*rdkr VoniQc knjH'9- "" ««Mi dr« ö lci,lunqh! ^nttlhingen :u Pr Z'sL vfirnnethm geben btc Stu tten 8laip fr ^^usstg werde, q. Ä daß in ^-chlachheld fegten ^ kh anbfrc bedingten Bert dem Gebiete wr unsere Landes- rvragtn einen ter größeren znhörer- der Herein 30- vvanuat, ueber die Ler- sen zu kriegeri« major z. T. dien- brnid dn im 5 Die militärifcke Be- 1 erregt hat, ist als Zigarren mit 20-30°l Preisermässigung Selten günstige Gelegenheit für Händler, Wirte und Private. Um meine grossen Lagerbestände zu verringern, unterstelle ich gewisse Vorräte in fast allen Preislagen von Mk. 43 bis 220 pro Mille (Zigarillos von Mk. 24 bis 40) einem Räumungs- Verkauf zu aussergewöhnlich billigen Preisen solange die betr. Bestände reichen. Verk auf kistchenweise in 100, 50 u. 25 Stück Verpackungen Bernhard Seilheim WS Nach ihren Erztählitnigen ist Kalrtz am DsenÄckg früh von dem Knecht im Stall niedergeschlagen und erdrosselt worden, dann begab sich ter Knecht in das Wohnzimmer, in dem sich Frau Kaliß befoub und erorosselte sie; sodann kam er yu den im Nebenzimmer befindlichen Töchtern und sagte ihnen, sie sollten sich ruhig verhalten, sonst würde er sie ttMs Leben bringen. Vermutlich hat dann der Mörder das Dienstmädchen in den Stall gelockt und dort erdrosselt. Der Knecht schickte später die Arbeiter mit, dem Bemerken fort, es würde heute nicht gearbeitet. Die Herrschasl sei für einige Tage zu einer Hochzeit gefahren. Der Mörder hat dann alle Besucher des Gehöftes mit dieser Ausrede abgewiesen und den Mädchen um die Mittagsstunde das Essen gebracht, wobei er seine Drohungen wiederholte. Er vernagelte auch sämtliche Fenster des Hauses und schloß die Türen ab. Tann brachte et noch die Leichen des Ehepaares nach der Strohmiete tu Ringenwalde, die er anzündete. Die Leiche des Dienstmädchens ließ er rm Stalle liegen. Erst heute morgen wurde die Leiche gefunden und die beiden Mädchen, die in bem Kleiderschrank des Zimmers eingeschlossen waren, befreit. Aus dem Geldschrank loar sämtliches Bargeld gestohlen, auch viele Wertgegenstände fehlen. Wriezen, 9. Jan. Heute nachmittag 5 Uhr wurde im Dorfe Graben bei Großneuendorf in der Nähe von Wriezen der Knecht des Bauernhofbesitzers und Steuererhebers Fritz Kaliß ergriffen, der diesen, dessen Ehefrau und das Dienstmädchen des Ehepaares, Anna Philipp, in Ortwig ermordet hat und dann die Flucht ergriff. Der Mörder heißt Heinrich, er nennt sich auch Otto Schoenc. Ob er Komplizen hat, steht noch nicht fest. Möglicherweise sollen noch vier bis fünf andere Männer an dem Mord beteiligt sein. * Eis e nb a hn uufall. Am Donnerstag morgen um 6.03 Uhr entgleiste auf dem Bahnhof in der Kreuzweiche der von Pasewalk kommende Güterzug 9442. Der Packer Dahn aus Pasewalk wurde getötet, der Hilfs bremser Nesc aus Papendorf bei Pasewalk erlitt eine Quei schung des rechten Fußes bis zum Knöchel. Er wurde dem Krankenhaus ywgefüfyrt. Ern Hilfszug ans Pasewalk ist in zwischen eingetroffen. Der Schaden ist unbedeutend, die Ursache noch unaufgeklärt. Kleine Tagerchronik. Am Donnerstag erbrach auf dem Güterbähnhof Frankfurter- Allee in Berlin ein unbekannter Aiamr einen verschlossener: Eisenbahnwagen und stahl daraus 32 Sack Hafer int Werte von 500 Mk. Er lud sie aus dtnen mitgebrachten Wagen. Erst als er mit der Ladung verschwunden war, wurde der Diebstahl entbeeft. Ter Flieger Bielovueeie will bei günstigem Wetter einen Flug über den Simplon unternehmen. Das seit mehreren Tagen vermißte amerikanische Materialschiff „P a n t be r" ist am Donnerstag nachmittag in Guantanamo auf Kuba an gekommen. Kurz vorher, war noch ein Funkentelegramm eingegangen, wonach das Schiff und 120 Mann Besatzung bei Charleston untergegangen sei. *64^ 1 V*6. 11 .«Ul ihr daus imb Solo- 7') 000 Mk. an Kauf- geborenen Aeßener. ■m abend am Schalter rib pun (hnwNcn aui bn baan und irug, ob eine yüniiigmail- '(fan ,nr dm'cndung Markte. ch. Bingen, 9. Jan. Der Eeschäftsgaug auf dem heutigen P i e h m a r k t mar bet reger Nachfrage flott. Die 400 xuqetriebenen Tiere konnten fast sämtlich abgefetzt werden. Die Preise für Nutzvieh und besonders für Schlachtvieh sind zurückciegangeu. Bezahlt wurdeit für dos Paar bester stuhroclften 1050—1100 Mk., gerinneiev 900—1000 Mk., für das Stück ^ahrkühe 360 - 400 Mk., Milchkühe 420—450 Mk., trächtige Kühe und Rinder 430 bis 450 Mk., frischmelkende Kühe mit Kalb 460—480 Mk, desgleichen ohne Kalb 400-420 Mk., jährige Rinder 150—190 Mk. und halbjährige 80-130 Mk. Ferner kosteten fette gemästete Ochsen 90—92 Mk., fleischige weniger gemästete 87—89 Mk., geringere 85-87 Mk., fette gemästete Kühe 78—80 Mk., fleischige 76-77 Mk., fette gemästete Rinder 84-86 Mk., fleischige weniger gemästete 82—83 Mk., geringere 79-81 Alk., Mastkälber 93—95 Mk., Mastkälber geringeren Schlachtwertes 88—92 Mk., iette gemästete Schweine 78—80 Mk., fleischige weniger gemästete 75 dis 77 Mk., geringere 73—74 Mk. Wetteraussichten in Hessen für Samstag, benjl. Jan. 1913: Meist trüb, strichweise leichte Schneefälle, leichter Jrost. Vheem mtti^ärifchen Regursitwnsrecht machte er den aus- Än (^'brauch, wobei er zwisckien klimgendem Gold iferber# Gold keinen Unterschied machte. Seine Verehrer waren eifrig für ihn tätig, und als er die gesegneten (Mübc Gießens wieder verließ, da hatte er dem Gott Jokus nicht .nur einen .baumwoll'bi'bernen Thronsessel errichtet, sondern auch für deäi sa-gittchufteu Bund der Karnevnlvereine eine Wklchende Kuh gesunden. In diesem Jahre soll nun nrsiere Schwesterstadt Marburg gemolken werden. Nach dem finanziellen und geschäftlichen Mschlus; des vorjährigen Gießener Karnevals bedarf es keines Winkes mit dem Zaunpfahl, was man von dem „freundlichert" und „uneigennützigen" t des Bundes deutscher Karnevalvereinc zu hat. oraentiien werten. Der acidjneben, burm ‘ äJ anberen EMbt ." -.Ä wel-tM dann bie ‘ ."Z'.-nif Unsere Stad! bf* gt.dtife - e«4iid* genommen. * Jiijminnen Per- E Lb am •' -lach", gerade . fehlen Unsere «tobt gnnshg/l ; rcf nofMglgt «tt- _ ^.uvnaltnachtsrug- ’’ hrinatn: benn ?n ■ «nläffen nie. iZrrs a- ^ TrlebnifseN' daß kN NM nol .,en E Seitena einens ■' z^kunstc - bereits M' ■ werven l'-b Kosten J 'N den . - ,-n werde»' »gsseil. Gk- iiid), -Limad)^ i.tfrjitrt ö®. ;u feiern ‘mk iif ■ .»h »arnconl •x 'N ’$riOifnT.>5 um* 'L1««' ■«-»" ’ 1 A-d" - Ö au» ' Zuerst Männer-Tnrnverein. Sonntag, den 12. Januar M^nrnaana über Allendorf, Hochel- '11 -*-hIIII|UII|| t)etm nad) Langgöns. Zusami»cnkunst l45 Ubr Ecke Frank- fnrter "nb Liebigslraüe. Abmarsch Punkt 2 Uhr. Nachzügler 5-Uhr naä) Langgöns, daselbst Zusninmenkuust im Neuen Frankfurter Hof. Um recht zahlreiche Beteiligung bit-et , Ter Borstand. . KJ-s PATZ J^oman von ^arl yieurat Heater- und Ball- Tücher, Hauben, Lchals, Handsch., Fächer, Taschen, .Strümpfe, Bänder, Truhen, Tei- denstoffe ‘ (a7/11 Salomon&Cie. Ml* Gieta Direkt: Hermann Stelngoetter I Freitaa.den lO.Jan. 1S1L I abends 8 Uhr: 12. Frcilaa- Abonn.-Borstell. I Gewöhnliche Preise. Unter Mitwirk, der Ziavclle I des hiesigen Iusanl.-Negts. I „Kaiser Wilhelm" Nr. 116. I Neuheit! Neuheit! i Parkcttfitz Nr. 10 Aliegcrvosse mit Gesana und I Tanz in einem Borsviel und I 3 Akten von Hermann Haller I und Willi Wolf. Musik voll Walter W <6oehe. I Ende flcncn 11 Uhr. Touutaa.d. iS.^an. 1913, l nachmittags 3‘/•_> llbr unter Mitwirk, der Kapelle des hiesigen Filsant.-Reats. „Kaiser Wilhelm" Nr. 116. Volks-Preise Volks-Preise ttittdervorstellttiig. JergcslieftltkKater Ein Märchen mit Musik in 4 Bildern von Emil Alsred Hermann. a10'* Ende 6 Uhr. Abends 7Vr Uhr. unter Mitwirkung d. Kapelle des hies. Fns.-Rats. „Kaiser I Wilhelm" Nr. 116 Tf9~ Kleine Preise "W! Neuheit! Neuheit! Parkettsitz Nr. 10 Fliegerposse mit Gesang und Tanz in einem Vorspiel und 3 Akten von Hermann Haller und Willi Wolf. Musik von Waller W. Goehe. Ende gegen 1O'/r Uhr. Herr Heinrich Groh im Alter von 24 Jahren. Kondolenzbesuche dankend verbeten. 329 (0238 wem Nachruf Nachruf 8 Herr IM M Im leiiriti M J. Schmücker Nacht. Annerod, 10. Januar 1913. [0224 j Hans 335 4 f ■ \ TO K / •5Sr I aus Leun in seinem 25. Lebensjahre. Ich verliere in dem Dahingeschiedenen einen pflichttreuen Angestellten, dem ich allezeit ein ehrendes Andenken bewahren werde. Giessen9 IO. Januar 1913. Asterweg 31. T K A 1 E K III T I । A..Salomon & ( i<- Am 9. d. M. entschlief nach langer und schwerer Krankheit Heute mittag 1 Uhr entschlief sanft nach schwerem, mit grosser Geduld ertragenen Leiden unser innigstgeliebter Sohn, Bruder, Schwager und Bräutigam Gestern verschied nach langer, schwerer Krankheit Das Personal der Firma I. Schmücker Nacht Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Friedrich Groh Familie W. Gümbel Willy Müller Emmy Gebauer Wir betrauern in dem Entschlafenen M einen tüchtigen und liebenswürdigen I | Kollegen, welchem wir stets ein ehren- des Andenken bewahren werden, d10/ Die Beisetzung findet in der Stille statt. Blumenspenden dankend verbeten. Von Beileidsbesuchen bittet man höfl. aber dringend abzusehen. Danksagung. Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schmerzlichen Verluste unserer lieben, so plötzlich entschlafenen Fran Kath. Hahn sagen wir allen, besonders Herrn Pfarrer Barth, Großen-Buseck, für die trostreichen Worte, auf diesem Wege innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Fmilic Gbtrl). Hahn VI. nach kurzem Leiden im 71. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Bürgermeister Balser, Oppenrod Familie Architekt Balser, Hagen i. W. Oppenrod, den 10. Januar 1913. Die Beerdigung findet Sonntag, den 12. Januar nachmittags 3 Uhr statt [336 Leun, Giessen, Betzdorf, den 9. Januar 1913. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 2 Uhr in Leun statt. W Im Namen der Hinterbliebenen; Franz Brück und Frau Anna geb. Braun Statt besonderer Anzeige. Gestern nachmittag gegen 2 Uhr verschied nach kurzem Leiden unsere unvergessliche Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Dorothea Möser Witwe, geb. Dech im 78. Lebensjahre. Um stilles Beileid bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen (Dammstr. 6), 10. Januar 1913. Die Beerdigung findet Sonntag, den 12. d. Mts., nachmittags 21/2 Uhr, atif dem neuen Friedhof statt. Die trauernden Hinterbliebenen: Ernst Petri nebst Frau und Kind. Todes-Anzeige Heute morgen verschied sanft nach kurzem schweren Beiden unser lieber Biedenkopf, Giessen, io. Januar 1913. 34O Von Kondolenzbesuchen und Kranzspenden bittet man abzusehen. I Schlittschuhe g Größte Auswahl Beste Qualität Telephon 369 Ad. Reinig Seltersweg 30 Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater Herr Heinrich Balser VII. Statt besonderer* Anzeige. Heute nacht entschlief sanft nach kurzem schweren Leiden unsere innigstgeliebte Frau, Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter Emilie Braun Giessen, 10. Januar 1913. d10^ Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schmerzlichen Verluste sagen innigen Dank Philipp Mank und Kr'ncter. Giessen, 9. Januar 1913. O. R. G. M. Rodelschlitten Kinderschlitten Schlittschuhe in grosser Auswahl empfiehlt Edgar Borrmann. Giessen Teleph. 165 Eisenwarenhandlung Neustadt 11 —