fflarb 105.- |(| ™t*tr Ll '-tewaoi: ®tn moattntn :::: formen:®; t angefcitigt, unter ;amic Mm Mr Wiele« aniMu.Kan? lcm alten sw cid lang, von la. XehSUW deinen M.wj, - usw. »iirtö VOD ^aJna.^ LUUv und Satin , 5.75,6.- 6-50 usw. nn m.Bogen,Stück g6y.a7a,L-,1.2O, L- u-ff. tücterSS , stück M.4.- 4i/a' i-, &- « " a=. t - Spar - Vereinigung Die heutige Nummer umfaht 14 Seiten und verstand es so trefflich, die Kernpunkte der Reise l tur. Tic schwedische Akademie jafct einen endgültigen Beschluß herauszuschälen und schmackhaft zu machen, daß ihm die, am 13. Noverner. Hörer willig folgten. Hk. Internationale vulkanische Forschung. . ®te S--rt r«g°nn inämoneburermit den ältesten mrs der Zeit des Bönifacius stammenden Steinbauten So ging der Redner nach einigen einleitenden Worten über die Baulust und Baueigenart des Hessenvolkes von altersher und über ihre bodenständige Kultur, die ihren Ursprung darin hat, daß die Hessen allein von allen Völ- k-crn ihre ursprünglichen Wohnsitze bewahrt haben, und die sich wiederum in ihren Bauten deutlich ausprägt, kurzer Hand in medias res, d. h. auf die künstlerische Wanderung, Station der Akademien" aus Antrag von Berlin, München und St. Petersburg die Einsetzung eines internationalen vulkano- als: Mein Nam» ist mein Programm. Tas durch die jüngsten Wahlen in seiner Herrschaft über New Pork vernichtete >iorrlip- tionssystem von Taminany-Hall spottet jeder Beschreibung. So wurden 5. B. für Kleiderhaken, deren gewöhnlicher Wert '! Gents beträgt, seitens der Stadt über 2 Toll ar bezahlt. Bisher bezahlte die Stadt für die Abnahme ihrer Abfälle je 51 OOO Dollar, während ihr 112 OOO Dollar für diese Abfälle geboten werden und anderes mehr. Zn anderen Staaten ist eine starke demokratische Strömung zu bemerken. Massachusetts wählt in Boston den Demokraten Walsh zum Gouverneur. Mit großer Mehrheit wurde der abgesetzte Gouverneur oon ?llbanh Sulzer zum Abacordneten für das Parlament des Staates New Bork gewählt. In Maryland ist nach Tepcschen aus Baltimore der Denwkrat Blair Lee an Stelle eines Republikaners in den Staat gewählt worden. Wie ein weiteres Telegramm aus Richmond meldet, sind in Virginia alle demokratischen Kandidaten, an ihrer Spitze der Gouverneur Stuart, gewählt worden. 3n den vereinigten Staaten van Amerika fanden am Dienstag neben Nachwahlen einzelstaatliche und städtische Wahlen statt, die zum Teil anderen als den bisherigen Machthabern den Sieg brachten, unter anderen in New Dort der Tam- rnauy-Hall-Partci aber eine Niederlage. Tammanys Gegner, Mitchel, der bisherige Chef des New Porter Zollamtes, ist zum Bürgermeister gewählt, jedoch bringt Tammauy mehrere an dere städtische Beamte durch. Wenu man sich gegenwärtig hält, daß der Jahreshaushalt der Fünfmillionenstadt für 1913 nahe an die 800 Millionen Mark herankommt und für die folgenden Jahre neuer Rresenausgaben, besonders für den Ausbau der Untergrundbahnen, die Milliardengrenze streift, bekouimt man eine schwache Vorstellung von der Bedeutung des Wahlaussalts. Tarn- rnauy steht für die organisierten Demokraten: Fusion bedeutet ein Gemengsel unorganisierter Republikaner, Fortschrittler, Unabhängiger und verärgerter Mitläufer; Hearst aber heißt soviel 21uslattö. Ueber die Frage der Wahlreform in Frankreich, deren Beratung am Donnerstag in der .Kammer wieder ausgenommen wird, äußerte Ministerpräsident Barth o u zu einem Berichterstatter: Ich habe der Kammer erklärt, oaß es mir unmöglich erscheine, sechs Monate vor den Wahlen und angesichts der ablehnenden .Haltung des Senats in zweckdienlicher Weise zu einer Wahlreform zu gelangen. Die Mehrheit der Kammer war anderer Ansicht und «ihr Beschluß legt dem Ministerium die Pflicht »auf, an jedem Vorschlag mitzuarbeiten, der zwischen den Anhängern und den Gegnern der Reform in der Kammer sowie zwischen der Kammer und dem Senat vermitteln könnte. Die neue französische Kapital-Erbsteuer. Ter französische Finanzminister legte am gestrigen Donnerstag in der Kammer den Gesetzentwurf über die neue Kapital- Erbsteuer vor, durch welche bestimmt wird, daß abgesehen von der bereits bestehenden Besteuerung der Hinterlassenschaften auch das hinterlassene Gesamtkapital nach Abzug einer Summe zu sein. Daß er den Stoff Allerdings pus sdem Grunde beherrscht, bewiesen seine sachkundigen Erklärungen und Bemerkungen, deren Wert für die Versammelten noch dadurch wesentlich erhöht wurde, daß sie immer kurz, treffend und erschöpfend waren und jede Weitschweifigkeit vermieden. Der Vortragende beschränkte sich in dankenswerter Weise in der Hauptsache darauf, zu den einzelnen Lichtbil- . dem, die er in rascher Folge zeigen ließ, erklärende Bemerkungen hinzuzufügen. Eine solche Beschränkung war nötig, denn der Bilder, die er zeigen wollte, waren viele, und der Stoff war fast unerschöpflich. werde. Eine Zusammenstellung zeigt also, daß sich in dem allgemeinen Wortlaut des Antrages viele und sehr weitgehende Forderungen verbergen.. Tatsächlich haben sich indessen die katholischen Orden und Kongregationen die Rechte, die ihnen jetzt nach dem Zen trunsantrag gesetzlich gewährt werden sollen, in vielen Fäl len, wie festgestellt wurde, dem geltenden Gesetz zuwider vor- weggenommcn. So haben sich z. B. Joscphsbrüder, die, wie berichtet wird, aus Frankreich zugewandert sein sollen, in Kleinzimmern und Dreis bereits niedergelassen, die Marien- brüber, die seit 1875 neue Mitglieder nicht mehr aufnchmen dürfen, sind noch in Hessen vorhanden, die „Englischen Fräu lein" haben nach den auf kirchlichen Mitteilungen beruhen den Angaben der Statistik des Jesuiten Krose nicht, wie cs ihnen gesetzlich erlaubt ist, in 5 Niederlassungen 82 Mitglieder, sondern in 7 Niederlassungen 192 Mitglieder. Der Orden vom guten Hirten, dem die Aenderung des Gesetzes beliebig viele Niederlassungen erlauben soll, hat nicht nach dem maßgebenden Stand vom 1. Oktober 1871 nur vierzehn Schwestern, sondern deren 28. Die Orden und Kongregationen, die sich „ausschließlich" der Krankenpflege widmen, haben in sehr vielen Fällen, wie festgestellt ist, ihre Tätig' keit bereits viele Jahre schon auf die Gebiete der „charitativen Fürsorge" ausgedehnt, wofür jetzt erst die gesetzliche Erlaubnis verlangt wird. Ferner zeigt ein Blick auf den Stand des römisch-katholischen Ordenswesens in Hessen, daß unser Land von der Entwicklung,„die die klösterlichen Organisationen in Bezug auf Niederlassungen und Mitgliederzahl in Deutschland genommen haben, keineswegs ausgeschlossen gewesen oder hinter anderen Ländern in dieser Beziehung zurückgeblieben ist. (Vergleiche die in Nr. 258 des „Gieß. Anz." veröffentlichte Statistik.) Werden die von uns zusammcngestellten Forderungen des bischöflichen Ordinariats erteilt, also neue Orden zugelassen, neue Niederlassungen gegründet und die Mitgliederzahl der einzelnen klösterlichen Organisationen erhöht, so würde die Entwicklung des Ordenswcsens in Hessen nicht nur weiter gehen, sondern ohne Frage ein noch lebhafteres Tempo einschlagen. Die Abänderung der Gesetze von 1875 und 1895 würde auch in Hessen die Verklösterung Deutschlands, von der man angesichts der Statistik mit Recht schon jetzt sprechen kann, derart fördern, daß das Ergebnis und die Folgen für den Staat vom wirtschaftlichen und kulturellen Gesichtspunkt aus das größte Bedenken erregen müssen. Indessen ist cs nicht schwer zu zeigen, daß der Antrag auch prinzipielle Beweggründe hat, und daß er nach Form und Inhalt eine scharfe Kritik an der hessischen Ordensgesetzgebung, in der die Hoheit des Staates gegenüber: der römisch-katholischen Kirche mit ihren Einrichtungen zum Ausdruck kommt, enthält. Dcuticbe» Reich. Der Bundesrat überwies den zuständigen Ausschüssen den Entwurf von Aus- sührungsbeslimmungen zu 8 9 Abs. 1 des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes, die Entwürfe von Aufnahme-, Einbürae- rungs- und Entlassungsurkunden, sowie von Urkunden zur Beschäftigung von Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeitern in Ziegeleien, ben Entwurf einer Bekanntmachung, bett. Uebergangsbestim- mungen für Krankenversicherung nach der R. V.-O. Beschluß gefaßt wurde über die Festsetzung des Gesamtkontingentes der Brauereien für das Bettiebsiahr 1913/14. Angenommen wurden die Ausführungsbestimmungen zum Gesetz über den Wehrbeitrag vom 3. Juli 1913, der Entwurf einer Bekanntmachung, brtr. die Befreiung vorübergeliender Dienstleistungen von der Krankenver- sicherungspflicht, der Gesetzentwurf betr. Aenderung der §§ 56, 56c der Reichs-Gewerbe-Ördnung. Der König der Belgier besuchte am gestrigen Donnerstag mit dem Kaiser die Potsdamer Garnisonlirche mit der Gruft FriÄirichs des Großen, ebenso die Friedenskirche mit dem Mausoleum des Kaisers und der Kaiserin Friedrich sowie die historischen Räume Friedrichs des Großen int Neuen Palais. Nachmittags besuchte der König die in Potsdam wohnenden Fürstlichkeiten und empfing später im Neuen Palais deren Gegenbesuche. Der Kaiser ernannte den König zum General der Kavallerie. Der Entwurf über die Regelung der Sonntagsruhe im Handels gew erbe, der vom Bundesrate bereits im Sommer verabschiedet worden ist und dessen Inhalt bekannt ist, wird dem Reichst tage in den nächsten Tagen zugehen. Ben qSvr. iS: 'nonatlich75Pf^ viertel- jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- tu Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.—viertel« jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Ps^ auswärts 20 Pfennig. Ehesredakteur: A Goetz. Perautwortlich für den polit. Teil: Ang. Goetz; für .Feuilleton", ,Ver- mifchles" und^GerichtS- faal": Karl Neurath; lür „Stabt und Land" : logischen Ausschusses in die Wege geleitet wurde, wandte sich vor kurzem der Berliner Geologe Geh. Bergrat Prof. Tr. Branca mit einem größeren Bericht über die Aufgaben unb ’ Ziele der vulkanologischen Forschung, wöbet jedoch „Vulkanismus" im weitesten Sinuc genommen wird, an die Vulkanologen ber1 ganzen Erde. Sie sollen erklären, ob sie mit folgendem Vorschlägen einverstanden sind: mit einer Internationalisierung der Vulkan- sorschung, mit der Gründung eines Jahrbuchs aller vulkanischen Ereignisse, mit der Herausgabe einer mehrsprachigen internationalen Zeitschrift für Vulkanologie und mit dem Vorschläge, bei ihren betrenenben Regierungen die Errichtung und Forderung vulkanologischer Forschungsinstitute zu befürworten. Weiter führte Vranca noch 2 Erstes Blatt 163. Jahrgang Freitag, 7. November (4(3 Der Siebener Anzeiger /fm xnt ä scheint täglich, außer JeSSSHf ■ Gießener Anzeiger vir die Redaktion 112, General-Anzeiger für Oberhessen bis vormittags'Bofationsbnid unb Verlag ber Snchl'schen Univ.-Yuch- unb Steinbruderei B. Lange. Bebattion, (Erpebition unb Druderci: Schulstrahe 7. Anzeigenteil:' H?Beck. von 10000 Frs. mit einer progressiven Steuer belegt werden soll, welche bis 1 , Prozent rür Kapitalien bis 50 ty*') Frr, bis zu 4 Proz. bei Kapitalien von mehr als 5 Millionen beträgt. Das Jahreserträgnis dieser 3teuer wird auf 7 2 M illionen veranschlagt. — Das Erträgnis der französischen indirekten Steuern und Monopole im Eftober überstieg die budgetäre Scfjäeung um 33 400 000 Frs. Die .Höhe der tum Ausgleich des Buogets vor gesehenen Anleihe ist noch nicht festgesetzt. Sie roiro annähernd 1500 Mill, betragen. Tie Besttmmungen über die Bedingungen werden erst bei der Einbringung inx Parlament festgesetzt werden. Es verlautet mit Bestimmtheit, daß es sich um eine in 20 oder 25 Zähren rückzahlbare Anleihe handeln werde, die durch das 70 Millionen-Erträgnis aus der neuen Erbschaftssteuer gedeckt wird. Das neue Wahlgesetz in Frankreich. Tie französische Kammer nahm mit 348 zu 213 Stimmen den ganzen ersten Artikel des Wahlgesetzes an, der die Listen- wähl mit der Vertretung der Minderheiten einführt. König Ferdinand von Bulgarien, der sich gegenwärtig.in Wien aufhält, stattete am Donnerstag nachmittag dem Grafen Berchtold im Auswärtigen Amt einen ein stündig en Besuch ab. Auch der Kaiser Franz Joseph empfing den König zu einem einstündigen Besuche. Heer und Flotte. Die Linienschiffe „Kaiser" und „König Alber t", begleitet vom Meinen Kreuzer „Straft bürg" treten Anfang Dezember zwecks Erprobung auf langer Fahrt eine drei- bis vier- monatliche Reise nach dem Atlantischen Ezean an. 3ic werden dabei unsere westasrikanischen Kolonien besuchen und in den süd- amerikanischen Gewässern die deutsck)e Flagge zeigen. Arrr Stabt rrnd Land. Diesten, 7. November 1913. Von der Nahrungsmittelsteuer. Der alljährlich erscheinende Bericht über die Einnah men aus dem Verbrauch an Brennmaterial und Getränken gibt wieder ein recht interessantes Bild, wenn man jbic Zahlen mit taten des Vorjahres vergleicht. Das Eftroi in 1912/13 hat eine Bruttoeinnahme ergeben aus Brennmaterial 47 788 Mk. (gegenüber 45987 Mk. im Jahre zuvor), aus Getränken 46600 Mk. (45 750 Mk.). Das Ergebnis ist also eine Mehreinnahme von 1800 Mk. aus Brennmaterial und 850 Mk. aus Getränken, im ganzen also 2650 Mk. Von der Bruttoeinnahme dieser Steuer in Höhe von 90577 Mk. kommen in Abzug: 2961 Mk. Rück- Vergütungen der Wiederausfuhr und 3732 Mk. (4VgProz.' Kosten der Erhebung, so daß ein Reinerlös aus Eftroi von 86 815 Mk. mit einem Mehr von 950 Mk. gegenüber dem Vorjahr verbleibt. Recht interessant ist ein Vergleich der in den beiden letzten Rechnungsjahren mit Eftroi belegten Mengen der Getränke, wobei sich für 1912/13 folgendes Bild ergibt: Es wurden weniger eingeführt: Wein in Fässern 15 584 iJiter, Obstwein in Fässern 5566 Liter, Bier in Fässern 131061 Liter, Branntwein 7611 Liter. Mehr eingeführt wurden: Wein in Flaschen 11608 Flaschen, Obstwein 7772 Flaschen, Obergächriges Bier (Weiß- und Braunbier) 8581 Liter und Spiritus (reiner Sprit) 257 Liter. Die Zahlen tun offensichtig dar, daß der Alloholgeimß unserer Stadt gegen das Vorjahr wieder erheblich zurürkgegangen ist, sicher aber noch erheblich mehr zurückgehen könnte. Der Biervervrauch für Gießen, wie er sich tat sächlich im letzten Jahre gestellt hat, ergibt folgende Zahlen: Mit Oktroi belegt wurden 47 112 Hekla, abgesehen von obergährigem Bier, das als wenig alkoholhaltig wohl außer Betracht bleiben kann; eine Rückvergütung von 117 Mk. für ausgeführtes Bier entspricht einer Menge von etwa 1720 Hekla, so daß für den Verbrauch in der Stadt 45 722 .Hekto verbleiben oder bei rund 32000 Einwohnern ein Verbrauch von etwa 140 Litern für den Kopf der Einwohner im Jahre gegenüber einem Durchschnittsverbrauch von 78 Litern im Brausteuergebiet, 228 Litern in Bayern, 164 Litern in Württemberg, 129 Litern in Baden, 82 Litern in Elsaß und Lothringen und 99 Litern im deutschen Zollgebiet (nach der Reichsstatistik für 1910). th. Erteilung von Tanzunterricht. ES sind Zweifel darüber entstanden, ob die Erteilung des T a n z u n t e r r i ch t s unter die Vorsdnift des 8 55 der Gk» werbeordnung fällt oder nicht. Tie Frage, ob der Tanzunterricht zu dem „U nt er rich tswescn" im Sinne des § 6 der G. O. gehört ober nicht, ist unbestritten. Während von einer Seite der Standpunkt vertreten wird, daß die Erteilung von Unterricht in rein körperlichen Hebungen und Fertigkeiten nicht unter den Begriff des Unterrichtswesens im Sinne des 8 6 G. O. fällt und daher dieser Teil des Unterrichts dem 8 55 der G. E. unterliegt, wirb von anderer Seite der gegenteilige Standpunkt vertreten. Tie Vorschrift des § 35 01. E., nach der die Erteilung von Tanzunterricht „als Gewerbe" bei bestimmten Ri äugeln des Gewerbclreibenden zu untersagen ist, trifft nur die gewerbliche Seite des Tanzuntcrrichts. Die etwa britebenben landesrechtlichen Vorschriften, die vor allem die Interessen der Unterricht Rehmen- den schützen sollen, würden dadurch in keiner Weise berührt. Es würde hiernach die Erteilung von Tauzuuterrichl, insoweit nicht 8 35 G. E. etwas anderes bestimmt, nicht unter die G. O. fallen, infolgedessen würde auch, selbst wenn die Voraussetzungen des 8 55 G. E. gegeben wären, die Verpflichtung zur Lösung eines Wandergewerl'esckn'ins nicht bestehen. Zur Vemreidring von Zwerfeln wird jedoch darauf hingewiesen, daß die strittige Frage nur im Weg des Strasvc r fahr c n s entschieden mvrbcn kann Nach einer reichsgerichtlickxm Entscheidung ist auch die Erteilung des Turnunterrichts zum Untcr- rickstswesen deS 8 6 der G. O. gerechnet worden. * * Tageskalender litt Freitag, 7. Rov. Stabt- t h e a t e r: ,DaS Geheimnis' Anfang 8 Uhr. * • • Der Grostherzog hat den Major o. D. Karl Frei- Herrn von Lehmann znm Kammerhcrrn ernannt • • Ernennung. Der Grostherzog hat den Major a. D. Karl Freiherrn v. Lehmann zum Kammer^ Herrn entmint. • • Schulwesen. In den Nu he stand versetzt wurde der Lehrer an der Volksschule zu Grafenhausen (Sir. Darm« stabt) Heinrich Klein auf fein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste. — Uedertragen wurde dem SchulamtSaspiranten Heinrich (Borg aus Nieder-Flor- stadt (Sir. Friedberg) eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Ober-LaiS (Str. Schotten), dem EchulamtSasviranten Wilhelm Hofmann auS Heuchelheim (Kr. Gießen) eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Nauheim (Sir. Groß-Gerau). •• Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde vom Groherzog an Philipp Decherl auS Heuchelheim verliehen. •• Bauwesen. Erledigt ist die Stelle eines Dann.i- iucifter5 bei Grosth. Wasserbauamt Mainz. *" Ter Fortschritll. polit. Dildungsverem veranstaltete gestern abend im polet Einhorn einen Vortragsabend und baue als Hauptredner den durch seinen politischen Beleidigungsprozeß allgemein bekannt gewordenen Rittergutsbesitzer A. Becker-Dartmannshagen gewonnen. Prof. Ur nabt eröffnete die gut besuchte Versammlung mit der Erklärung, dag der Verein es als feine Pflicht anfeU, politische Bildung zu verbreiten, auch wenn sie vielleicht zunächst den Gegnern zugute kommen sollte. Nach einigen geschöstlidxm Mitteilungen warf der Redner einen Rückblick auf die l.istorische Entwickelung des ostelbischcn Großgrundbesitzes. Gestützt auf den vom deutschen Volk erbrachten Befähigungsnachweis für Kolonisation, forderte er endliche Verwirklichung der Stein-Hardenbergfchen Reformpläne, Verhütung des gemeinschädlichen „Bauernlegens" und einen gerechten Ausgleich zwischen Gro^- und .stleingrundbesitz. Sjerr Becker gab ander Fülle seiner persönlichen Erfahrungen heraus ein packendes Bild jener uns in Hessen schwer vorstellbaren Zustande, die ein Kleinerwerden der Ertfdxnten, ein Wachsen der zufammenhängen- ben Ackerflächen als typisch bedeuten. Damit im Zusammenhänge stehe eine Schmälerung der politischen Rechte der kleinbäuerlichen und der Arbeiterbevölkerung icner von der Natur io reich gesegneten Landstriche, wofür das Fehlen eines Koalitionsrechtes der Landarbeiter und die nur 5 Prozent betragende Beteiligung der Wahl- berechtigten bei den preußischen Landtagswahlen beredtes Zeugnis ablegtcii. Geradezu grauenhaft seien oft die Schul- und die sanitären Verhältnisse. Wohl habe das von starker Land geleitete Preußen seine Pflicht getan: aber rao sei im Augenblick die so nötige starke Hand, um durchgreifende Besserung zu schaffen! Was sei selbst aus dem Miauelschcn Versuch geworden, die innere Kolonisation durch namhafte Staatsmittel energisch in Angriff zu nehmen! Die Ansiedlungspolitik in den Estmarken könne keinen Ersatz dafür bieten. Tas namentlich durch den Kreisaus- schuß allmächtige Junkertum verhindere jede durchgreifende Aufteilung, denn es sei sich vollkommen klar, daß Besitz an Land auch Besitz an Staatsmacht bedeute. Was solle man aber ji-^jold) geradezu staatsgesährlichen Tendenzen sagen, wenn felbüzm Staatsminister wie Herr v. Podbielski ein glül-cnder Befürworter der immer mel/r überhand nehmenden Fideikommisse sein durste! Eft» clbien werde durch solche Politik, das Gegenteil einer nationalen, wieder ein Kolonialland und der neueste Versuch Rußlands, eine 'Statistik über die in der deutschen Landwirtschaft alljährlich tätigen russisch-polnischen Arbeitskräfte auszustellen, gebe zu schwersten Sorgen Anlaß. Offenbar beabsichtige cs, beim Abschluß künftiger Handelsverträge Deutschland vor die Wahl zu stellen: Menschenimport oder Herabsetzung des Deizenzolls! Wie vor 100 Jahren gelte es auch heute wieder für Freiheit und Kultur um bas Vaterlandes willen mit oerc.ntcn Mftcn zu kämpfen. — Nach kurzer Aussprache hob Herr Becker in seinem Schlußwort nochmals hervor, daß er keinen Stampf gegen Personen, sondern gegen ein verderbliches System predige und forderte darum zum Eintritt in die politischen Vereine auf. Prof. Ur ft ab t übersetzte den lebhaften Brisall der Versammlung in einen Dank an den Redner und schloß damit den interessanten Abend. •* Adreßbuch der Stadt und des Kreises Gießen 19 14. Nachdem nunmehr die HauSliflen durch die Nevier-Schiitzleute in den einzelnen Wohngebäuden abgegeben worden sind, sei auch an dieser Stelle noch einmal um eigenhändige und sorgfältige Ausfüllung gebeten. Nachdem sich alle Hausbewohner in die jeweilige Liste eingezeichnet haben, wolle man sie an denjenigen Mitbewohner, bezw. an den Hausbesitzer zuruckgeben, von dem sie in Umlauf gesetzt wurde. Die Nevier-Schutzleute werden dann während der nächsten Tage die Hauslisten an diesen Stellen wieder ein- fordern und die Einträge nachprüfen. Kreis Friedberg. b. Vilbel, 6. Nov. Durch den raschen Zurückgang der Hvlzbestänbe im Stabtmalb und bic Aufgabe der Lohrinbenwirl- fd-aft und die .Einnahmen aus dem Wolde von 14 197 Mark im Fahre 1899 auf 6889 Mark im letzten Jahre gesunken. Trotz' dem mußte die Stadtkasse bisher an 587 „Bürger" je 7 Mark Holzge 1 d bezahlen, während etwa 2200 andere Ortsbewohner, die nicht bas Bürgerrecht erwarben, leer ausgingen, dafür aber da« Recht Ixittcn, an der Ausbringung des Holzgeldprivilegiums mitzuwirken. Jetzt bat nun die Gemeinderatssitzung den alten Zopf abgeschnitten und das alte Sonderrecht zu Gunsten der Mehrzahl der Ortseingesessenen aufgehoben. f. Vilbel, 6. Nov. Zur Steuerung der Arbeitslosigkeit beschloß der Gemeinderat die Ausführung von Notstandsarbeiten. Hessen-Nassau. > # Nennerod, 6. Nov. Bei dem Uhrmacher Wilh. Bork wurde in der Montagnacht eingebrochen. Den Dieben, von denen einer bereits festgenommen ist, sielen für 4000 Mark Wertsachen in die Hände. ? Dillenburg, 6. Aov. Bei den Stadtverord- netenwahlen der 3. Klasse wurden gewählt die Herren Fey und KrauSkopf mit 107 und 102 Stimmen. = Frankfurt, 6. Nov. Im Alter von 70 Jahren starb dec Geheime SanrtätSrat Cohn, langjähriger Vorsitzender deS AerzteveremS und Mitbegründer deS Frankfurter ZweigvcreinS vom Roten Kreuz. Vie Verwendung der «ohlensäure. Die Kohlensäure, für welche man noch vor einem halben Jahrhundert kaum irgendwelche praktische Verwendungszwecke kannte, ist mittlerweile zu einem beachtenswerten Faktor sowohl in der Industrie als auch im Haushalt geworden. Wird sie doch ui den mannigfaltigsten Zwecken benutzt. Ihre erste, auch heute noch eine wesen tlidx: Rolle spielende Verwendung fand sie zur Herstellung künstlicher Mineralwässer und moussierender Weine. Hier ahmte man nur einen von der Natur vorge^eichncten ^8 eg nach, der uns in den sog. Mineralquellen ein Gemisch von Mb bien- säure und Wasser liefert. Das Wasser nimmt Kohlensäure begierig auf und absorbiert davon bei gewöhnlichem Atmosphärendruck etwa soviel, wie sein eigenes Volumen beträgt. In gleichem Verhältnis mit dem Truck, unter dem bas Wasser steht, steigt auch sein Auf» faugenermögen. Es nimmt also bei fünf Atmosphären fünfmal soviel Kohlensäure auf, wie bei einer Atmosphäre. Daher kommt es, daß die aus großen Erdtiefen entspringenden Quellen gewöhnlich auch einen hohen Kohlensäuregel>alt haben, den sie im Erd- innern unter großem Truck aufnahmen. Läßt der Druck nach, wie dies beim Austreten der Quellwasser an der TageSoberiläck>c stets der Fall ist, so wird die den Atmospbarenbri'.l über- schreitende Mobleniäurcmengc frei und entweicht unter heftigem Ausbraufeii, das Wasser moussiert. Tie Kohlensäure v.'rleiht dem Wasser einen angenehmen erfrischenden Geschmack und erhöht auch seine günstigen Wirkungen als Badewasses. Mau d'iiutz! deshalb die ioblcmäurehciliigen Quellwaiser in den Badeorten zu Trink und Badezwecken und versendet dieselben, in Flaschen gefüllt, zum Hausgebrauch in alle Welt. Ta aber die natürlichen Sauerbrunnen dem Bedarf niet:: genügen, so bat die Industrie schon frühzeitig dadurch Abhilie geschaiien, daß sie Wafier unter hohem Druck mit Kohlensäure tränk: und dadurch künstliches (nhleniäurc- laltigc? Wasser Herste!!:, welches, abgesehen von der Wirkung der von einzelnen Quellwasfem gefühnen Mineralhestanbteile, den natürliäen Mineralwässern kaum nächste!'.. Mittels besonderer Apparate i'i iogar jede HauSsrau imstande, sich ihren Bedarf an Hohlem iurewahrrn iowobt m Jrint- als auch |U Badezwecken auf einfache und billige Art sxlbst herzustetten Acl n!ick' wie die L n-.hdKn Saucrwäffer sind auch di: fünft» lick en moiinierenben Weine . ine A.i mung der Natur In den na.ürlH en Lckraumwemcn bildet uch die Kohl n'äure infolge eine.- Gärungsprozeßes «e'.b nbig 3o lag rs na! , iß die xi-einfabrilanien den nickt mo’u'iiercnxn Fruchtsäfi u st^blen- jäure zusetzten, um dieselben dadurch zu in ?onui- ernte noch zufrieden sein. Recht gut überwinterten die Bienenvölker, doch das rcgnerifdye Frühjahr hielt sie in ihrem Stande zurück Die Schwärme sielen daher verbällm-^mäßig fpät Tie zweite Hälfte des Mai unb ber Ium waren bagegen sehr ergiebig. Dock mancher Imker sah sich versucht, feinem Stande zu viel Honig zu entnehmen, was er bei bem Eintritt bcö nassen Sommers bereuen sollte, da viele Bienen dadurch eingingen Im Aug-ust brachte die Heide reiche Blüte, homgte aber nicht so gut wie in früheren Jahren Dagegen gaben die zahlreich aewachsenen Unkräuter, insbesondere XKbcrid) unb Ackerienf, reichen Ertrag. Im Durchschnitt würben von 10 gut gepflegten Völkern noch etwa 40 Kg. Honig gewonnen.___________________________________ Gerichtssaal. s. Marburg, 6 Nov. Gestern und heute verhandelte da» Schiviirgeiicbl bis in die Abendstunden hinter verschlossenen Türen. So wurde gestern eine junge Frau namens Schneider von hier wegen TleineiM zu 6 Monaten 6>e'äiigni6 verurteilt. — Heule uevurteilte das Schwurgericht den in Wetter ivohnendcn Dienst- knechl L. Htlverger wegen Sitllid'keUcverbrechcn« zn^ 2 Jahren ZucblbauS und 5 Jahren Ehroerlu't und den Arbeiter FriN Engelbrecht au» Usseln wegen des gleichen Vergehens zn 8 Monaten GeiäugniS. vermischte». *DerMordimTarmstädterEiskhbahnzug. Aus Mannheim, 6. Nov., wird gemeldet: Ter unter bem bringen- den Verdacht, den Holz Händler Tr. B r e ch n e r aus Darmstadt ermordet zu babtn, verhaftete 19 Jahre alte laglöbner Webel leugnet bic Tat auf das entschiedenste. Der Verdacht lenkte fid) auf ihn. weil er zu Leuten gesagt haben solider sei bei der Tat zugegen gewesen. Tie Personalheschrcibung der Staatsanwaltt'chast paßt au di genau auf ihn. Der Verhaftete gibt zu. in der fraglichen Zeit auf ber Wanberjchast und zwar in der betreffenden Gegend gewesen zu sein, auch kann er sein Alibi nidit nachweisen Met»ri ist gelernter Bäcker und erst seit kurzer Zeit als Taglöbncr in Lud- wigsbasen bcsck n'tiat Es wird von b-*r \tünfrontalir’* brm Frank i r:er l brma 1er. der die Uhr ces E m r.etcn gekauft Hatte, abtangen, ob Medel der gesuchte Mörder ist. • Vergift unp. Aus Eoburg wird gemeldet: Wie gemeldet. waren vier Schwestern deS Landwirts Völker, die bei ihm zu Beiud) waren, unter schweren Dergiftungsersdirinungen erkrankt. T r e i der Frauen sind gestorben. Jetzt sind außerdem der Landwirt Georg Bürger und dessen Bruder wie auch der WirtfchaslS- gebilie £) a b l f e l bc r anscheinend an Gilt gestorhen . Eine im KrankenHause befindliche Schwester ist cbrntall* lebensgefährlich erkrankt Die Uriadic ber Vergiftung ist noch nicht festgestellt. • Brand eines Bahnhofes. AuS Borbeaur wirb gemrlbet: Der Güterbahnhoi der Eompagnie Erleans ist gestern abend in Brand geraten. Tas Feuer fand in den Lagerhaufm» und an den Waren reiche Nahrung. Ter Schaben ist sehr bfr* 1 /rPlofion am Alsterpavil 1 on. AusHamburg, 6. Nov. melbet ein Privallelegramni: Bei den Sprengung-- arbeiten oer Grundmauern des Alstcrpavillons am Jungiet» «kädurcl tieg c riutmaeba nrrben 1 «ncs.nn. 6. Hau nn< Einbezu 850 00 ♦ $ dir uitcri^ England bk an Pveck die d«n finbruig LhifRbai delaufm bi' Ort Frcn 93 Fri durchs »r • ff tuns b*1 ber *<öx\ langsam iogrnann zu nehn nichts ü ber erfti hälfte ix nuten > ♦ *5 rrncmbei Wob nur 3.31 Diine zu Demi, äüni neuifitlid Dermiet. Wobei« Auch! . In Wei ib frei. < bewerbt. ntbVtntevu Hauulix. \ Möbl. Wiü «ein »i Hübsch mi €cltrt«toi ürtnilii w vermiei W«] Mö Denn. And yenf. u. deniEr *<ö! liiliti rLO-d, Wer. !*®l 9 UBilii °ortUflt, Bt mieten ficf S, m|i an bei iuriflc liebe ™Ä®d)n Verse Bückinge tprotten Lachs überall [»Schutz- Marke 'M traten für mebi« ■Nlmfänitbereiß N erweitert. Dn E der Mensch mit >IC orgmischeKtnr. -nahmen abgesehen, wtter und Wurzln kb aus dem Wasser >elbe zur Erzeugung nd Mlyte zu ver- aus der KohlensZure tolt aller organischen ierreiches. beute verhandelte, da? äSS :r-ZZ Ai«s Grunde eM. ur üo[ |Sb der ^alkez Ab- ch crbnu *ttob|en» Le^K «ÄS ute gehend Ä 181(13 a 36 9rtm2.,t,ntt brauchbare Sös£ ^Vlosioiicn V°lls'Mdzn>ar Äsungen, ober Qn ^«ich.san- und zwar hier ugen. Warzen und anheim vergißt, ob- m der Bildeindustrie Nt nicht und scheut müssen. So werden rhl Leute beschäftigt, m Gemarlungsteilen 1 legen. 'Somit diese esondere Geräte von benußt. Auch die dämpft rvorben, loie- n [ein bürfte. Die legen Nager wtetr' m; xhexoxX fte onW, VM> Ver- Tazu Hai die Stadt bezahlt, die von pri- :ei abgeliefert worden l, 369 alte und 241 Veranlassung und mit ich gegen einen gegen den Frostspanner, umgürtel angelegt wr noch ganz wenige fangmivrl für Obst- Ucnenzüchter kann diesjährigen tzomg- sinterten die »jenen- sie in ihrem Stande ni^nnb'9 foät-. ?ie «gegen sehr ergiebig. ,em Stande r» vick des nassen sommers [gingen, ^m Augnft nicht so gllt rote m »ich gewachsenen un reichen Ertrag. Am i Böllern noch etwa ier unter 2 Darw- rechner^aE KffArÄ i >"^'St«^sanwalA der SfnX fraglichen »sLÄ $SsS ; M t-”-1 : ist- SSte£ sMS iWe,te „id> Aus vtt , 9fU9 $ „iintr Wasserdichte Wagendecken liefert vronivt u. billig und steht mit SvcAinl- Offerte gern zuDiensten Ludwi« Lazarus Asterweg 53 Fernsprecher 505 Sonder-Angebot in Damen-Wäsche Damenhemden! 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Hafer 14,60-16,60 Mk Alles je 100 Kilo. tfpQlobin-„. gibt neue Cebenefeaft Men, deren TJeeven durch geistige oder körperliche yinftrcngung gelitten hoben, eo ist von unfääbbavem TDecte füc Vlutavme, für Rfnöec, welche in der Entwicklung zurückgeblieben,für ötrofulöfe, für TTJageee, für filternde. flrztlich bevorzugt. em großes, starkes Tier, das ein Gewicht von mehreren yenmenr erreicht und von den Fischern des Mittelmeeres wegen seines bösartigen Charakters gefürchtet wird. Tic Maräne endlich ist ein Fisch, der in mehreren Äbarten einzelne Seen in Nord- und Süd- deutschland bewohnt. Bon ihr plnudert Tr. Skowronnek im 5kos- nto^Jbanhmeifer für Naturfreunde (Stuttgart), und erzählt u. a. eine Sage, die es als möglich erscheinen läßt, daß die große Maräne durch Mönche aus dem Comosee nach dem Norden verpflanzt worden ist, ein Vorgang, der schon aus dem frühesten Mittelalter geschichtlich ilachweisbar ist. Sind doch die ersten Teiche von Mönchen angelegt und mit Karpfeubrut, die aus Italien sfamnrte, befeßt worden. Noch viel leichter sind die Eier der Minterlaichcr zu transportieren. Sie brauchen nur in Moos verpackt zu werden, das feucht gelwlten werden muß. Tie Sage läßt den Transport mit föilfe des Teufels vor sich gehen. Ein Abt des Benediktinerklosters Colbah am Madü- see, der aus Como stammte, vermißte schmerzlich die Maränen, die zur Fastenzeit aus seiner Tafel prangten. Ta nahte ihm der Versucher und versprach ihm die köstlichen Fische zu bringen, wenn er ihm dafür seine Seele verschreiben wollte. Das tat der Abt unter der Bedingung, daß der Teufel die Maränen bis zum ersten Lahnenschrei des nächsten Morgens liefere. In der Nacht ließ der Abt rings um das .Eloster hohe Kreuze errichten, die dem Teufel den Eingang wehrten, nur der Zugang zum See blieb frei. Als nun der „Leibhaftig^ über den See angeflogen kam, begannen die Mönche, die am Ufer in .Heuhaufen versteckt lagen, zu krähen. Mit einem greulichen Fluch ließ der Teufel die Maränen in den ©ee fallen und verduftete. So rettete der schlaue Mönch seine Seele und erbeutete die Fische, die ihm fortan die Fastenzeit versüßten. * Trübe Aussichten. Was sich die Fische bet der Er örterung des Kanaltunnel-Vrojekls dcnken: „Weh uns, an dem Tage, an dem die Passagiere nicht mehr mit dem Dampfer fahren werden, da werden wir nichts mehr zu fressen haben!" Kleine Tageschronik. Die erweiterte Ortssatzung zum Schuhe des Berliner Heimatbildes gegen Verunstaltungen hat die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung gefunden. Im Schalthause der Hafenanlage zu Schwelgern kamen, nach einer Meldung aus Essen, ein Monteur und ein Techniker der Starkstromleitung zu nahe und wurden getötet. Graf Ernst D e m b l i n verletzte sich nach einer Meldung aus Wien heute vormittag durch einen Schuß in die Brust schwer. Die Ursache der Tat ist unbekannt. Ein Brand im Armeearsenal in Bukarest wurde nach 2v2jtüninger Arbeit der Feuerivehreu und Soldaten gelöscht. Tie Deiche des Staubeckens bei Assiut (Aegypten) sind g e b o r ft c n. InLondon ist Sir William Preece, berühmt durch seine Arbeiten auf elektrotechnischem Gebiete, gestorben. Student erteilt Schülern höherer VebrnnitnltcnHntcr= ridit n. Nachhilfe. ' dirtft= ltcheAngebote mit. 08694 a. d. Gießener Anzeiner erbeten. Körbe und Stühle tuerben schnell it billig geflochten. I Glöckle, ^öivengasse 5 Sudie für mein 5 Monate altes Kind (Mnabci eine äußerst liebevolle reinliche W~ Pfiese*« eile Nah. Labnstraffe2»j). 08925 086461Damentaichem.Porte- monnaic Lndwigstr. verl.Ab- zug.geg.Belohn.Lonhstr. 18. Salat-Kartoffeln „Mäuschen" I per Zentr. Mk. 7.— m. Sack gegen Nachnahme eutvnehlt Aug.Llictcli!ig,Wczlar. Neg durch etn Kommando Darburger Pioniere ereignete sich heute Lvend eine ungeahnte Explosion, bei der der Jungsern- ]“cg ^eine mit Steinttürfcn vermischte Mörtelwolke gehüllt war ./Ene und ein Minb wurden so schwer grtvosfen, daß sie ohnmächtig zusammenbrachen und ins Krankenhaus übergeführt werden rauhten. Ein schwerer Stein durchschlug das Fenster «nes rm dritten Stock belegenen Zimmers des Hotels Hamburger in bem sich jedoch niemand befand. ß Enn Städte Geld haben. Aus Freiburgi. Br., v. JiW., wird gemcüict: Der Bürgerausschuß genehmigte den rc^L_ex-n^ Mwßen städtischen Sammlungsgebäudes unter oha A%nfl des alten Theaters. Tie Gesamtsumme beträgt odO 000 Mark. .. * die Eisenbahn einbringt. Was für Ertrüge öi6 Eiwnbahnen der Welt abwerfen, darüber unterrichtet eine mterestzEe französische Statistik. Danach machen Rußland und ^"Oland die besten Geschäfte mit je einer Linie, und zwar steht Rußland mit der Strecke Warschau—Wien an der Spitze, bw täglich im Durchschnitt 496 Frs. je Kilometer abwirft; an zweiter Stelle kommt die Lancashiere- und Dorkshire-Eiienbahn, die durchschnittlich 469 Frs. für den Tag und den ft'ilometer cinbnngt In Deutschland liefert die Elsaß-Lothringische Eilenbcchu 231 Frs.; die durchschnittlichen Erträge für Belgien belaufen sich auf 199 Frs., die österreichischen Einnahmen auf 148 Ars-' die italienischen auf 107 Frs., die spanischen auf 102 Frs. Zu Frankreich wirft die Nordstrecke 218 Frs. ab, die Oststrecke 147, d>e Weststrecke 105; die Orleans-Dahn 103 Frs. und die Südbahn 93 Frs. In China hat die grosze Strecke von Schantung einen durchschnittlichen Ertrag von 121 Frs. für den Kilometer. *" E in Kleinbahnidyll. Eine außerordentliche Beri'pä- tung hatte dieser Tage der ?lbendzug der Görlißer Kleinbahn, der KönigshaimDochstein 6 Uhr 2 Min. verläßt. Ein wenig langsam gings sckwn hinter Ebersbach in der Steigung, in der 1 »genannten „Berliner sturve"; aber, wo die Bahn die Sttecken- lwbe der Berlin-Görlißer Bahn erklimmt, wars rein aus. Etwa xMeter vor dem Gipfel ließen plötzlich die Kräfte Maschine nach. Unter Jubelrufen der Passagiere mußte das „Zügle" einige hundert Meter zurück, um einen neuen Anlauf zu nehmen, der aber wieder nicht zum Ziele führte. Es blieb nichts übrig, als die Hälfte des Zuges abzukoppeln und mit der ersten $>ä(fte nach Görlitz vorauszufahren. Als die Zug- hälfte dann auf den dortigen Bahnhof gebracht War, gings hurtig zurück, um die andere zu holen, und bald war — mit 40 Mi nuten Verspätung — der gesamte Zug in der Station Görlitz. , * Tie Maräne. Es gibt drei Worte, die sehr häufig miteinander verwechselt werden. Sie lauten: Moräne, Muräne und rNaräne. Tie Moräne ist ein Geröllstreifen, der sich auf der Ober stäche eines jeden Gletschers findet. Tie Muräne ist ein Meeraal, ist die denk- bar beste Zahn-Bürste weil sie allen Anforderungen entspricht. Stück Mk. 1.50. 2ldler - Drogerie, Selters« weg 39, Otto Schaaf. 1717- Sdtwemmsteinsabrik, ölt., lief. bist. In.Sieine u.Zement- diclen. PH. Gies, Neuwied. |hvJl/3l A Mk. tagl. Verdienst! aL z 8 Für Ausseh. erregende w Patent-Neubeit nicht tficht. Privatreiiende ssLeubeit.-Fabrik E. Pötters, ^:öln88a.—Niefenerf.! (Id0/11 tf TI ND und REbcn fehltet man /ich, am beten \ct Hülfen HeiferteiL kilarrh durch Uyberf labtet ten o trtülilich in allen Apo theten und DroQerten ■ Pfeif der OhQuulfchachtellMaik Reisender* der Mehl brau ehe 33 Fahre alt, evgl., ledig, tvelcher Oberhessen mehrere : Jahre bereist hat, wünscht fid) per 1. Dezember ds. Zs.1 zu verändern. Schriftliche Angcb.u. 08930 g. d. Gicft.Anz. Tüchtige Verkäuferin sucht Stellung. Schrijtl.Angeboie mit Gehaltsangabe unt. 08938 o. d. Giehener Anzeiger erb. tträst. Mädchen, 1«! 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Ein Anschlag auf.Diaz. Havanna, 7. Nov. Auf Felix D i a z wurde gestern abend bei seiner Ankilnst ein Anschlag verübt. Er wurde durch neun Stiche hinter dem Ohr und Schläge mit einem Stock verletzt. JllMtt Hnuslmrschc vor sos. gesucht. Konditorei Krämer, Neuen Bäue. 1°*°" = Gesucht = ordentliche, saubere Frauen um ein leicht verkäufliches Nahrunffsmittel, welches in jeder Familie, reich u. arm, täglich verbraucht wird, in einem kleinen Korb den Familien ins Haus zu bringen. Verdienst bei 2—3 Tagen Tätigkeit wöchenl lieh 20Mk. oder mehr. Offerten aus allen Orten, auch aus Dörfern. unter K. H. 7224 an die Ann.-Exped. Heinrich Eitler, Hamburg. !sP/u Buchhalterin ver 1. Jan. evtl, früher gesucht. Schristl. Angebote mit äußerster Gehaltsangabc u. 7315 nn den Gieß. Anzeigcrb. Vermiätuiiqei Mietnesiiche W^iMiitzMr Stellenangebote Schnupfen Bahnhofstraße 58 Bahnhofstraße echt Rahmenarbeit (Goodyear Weit), in vielen modernen Formen und Ausführungen .... 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