Erstes Blatt 165. Zahrgang Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. , überhaupt noch nicht auSsprechcn Vi el l ei cht wird darüber nie Klarheit werden, denn nach den vorlau,rgen Nachrichten II l L at L U L. 4/ V v L lUUkvn, 7 ' _____ 3, c sind die führenden Offiziere alle den ehrenvolle,: Seemannstoü Die tlrrkischen Nöte. 1 haus,' die Matrosen und .Heizer Hektor, W'cbecke Wirth. Bawolskfrr Buttacreit, Kraus, Bruns, Batecky. Schilling. Tersertin, Obo- trowschek, Thomas, Becker, Zir. Lein, Geil, Falk, Kern, Wienand, Sens, Hille. Stevver, Osse, Schwarz, Hackmann, Fischer. Bilchkötter, Endres, Weber Becker. (Der Oberleutnant z. S. Sckede, der nach andern Meldungen ertrunken sein soll, ist nt dieser vorläufigen Verlustliste nicht genannt. ) Nr. 55 " Der Slehener Anzeiger erscheint täglich, allster Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich SiestenerZamilienbläller, zweimal wöchentl.Ureis- blatt für ben Kreis (yiefeen (Dienstag und Freitag); zweimal inonotl. Landwirtschaftliche Zeitsragen Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. gestorben. _ , , ~ . Aus .Helgoland wird noch gemeldet: Das geiunkene^orpedo- boot liegt nur in geringer Tiefe, etwa loMein, m der Nähe der Düne, lieber den .Hergang des Unglücks fehlen noch immer sichere Nachrichten. Den aus Hegoland umlaufenden Erzählungen ist wenig zu trauet. Einmal herkt es, das Torpedoboot sei von dem Dampfer York gerammt worden, als dieser, ebenso wie das Torpedoboot, nach abgeschloftener Hebung hinterher Düne habe vor Anker gehen wollen, und zwar sollen die beiden Fahrzeuge noch abgeblendcte Lichter geführt Haven. Eme andere Darstellung lautet, das Unglück ser am Schluß der Rächt-, Übung bei einem Durchbruchsversuch geschehe::. Es sei aber wiederholt,' dast an amtlicher Stelle noch keine authentlschm Mitteilungen eingegangen sind. — Taucher find dabei, die Unfallstelle überhaupt nicht bearbeitet. Der ausgetrockenete Ton hat zwar tiefe Risse erhalten, aber die Gestalt der Tiere und alle Einzelheiten sind trefflich betonlyrt da die Statuen gegen den Felsen gelehnt waren. An der glatten Oberfläche der Körper erkennt inan noch deutlich die Spuren der Glättung, die der Künstler vor nahm. Das i?luge ist bei den: Weibchen durch eine Art Kugel aus Erde mit einer Vertiefung in der Mitte dargestellt und wirkt außerordentlich realistisch; der dadurch hervorgebrachte Blick gibt dem Gesicht Leben, während das Männchen durch die nicht aus- gefüllte runde Augenhöhlung eine leere Phpsiognomie erhält. Ter Bart, der bis zum Bauch reicht, ist durch Riefelungen angedeutet, die mit einen: kleinen hölzernen oder knöchernen Spatel gemacht sind, »nährend der Künstler sich bei der Darstellung der »völligeren Mähne damit begnügte, mit seinem Daumen einige noch deutlich wahrnehmbare Eindrücke in den Ton zu machen. Auf dem Boden des Raumes bemerkt man noch zwei Entwürfe und eine mehr ausgeführte Skizze von Bisons, die in de»: Toi: hineingezeichnet sind; bei der Skizze ist mit der Modellierung des Kopses begonnen. Wir erhaltet: hier einen Hiniveis auf die Arbeitsweise dieses prähistorischen Bildhauers. „Diese Skizze erlaubt anzunchinen, das: die Künstler, nachdem sie die Silhouette des Tieres auf bei: Boden gezeichnet hatten, um die angegebenen Linien ringsum Tot: auf häufte»: unb so einen Plastischen Kern herstcllten, an bem bann die Tetailarbeit mit rund eit Tonstäben ausgeführt wurde, wie sie auf dem Boden desMlteliers noch herum lieget:. Tie unbearbeitet gelassene Seite der Statuen, die vot: beträchtlicher Dicke ist, sieht ganz so aus, wie eine von: Boden aufgehobene Tvnmasfe, so dast sie diese Methode der plastischen Bildnerei bestätiget: würde. Außerdem? haben wir noch mehrere runde Höhlungen in: Ton ben: er ft, deren Ränder Fingerabdrücke zeigen und die auf diese Weise entstandet: sei»: können." „Diese Tonino del le, die ein einzigartiges Dokument dar- stellen, finb noch nicht von Ort und Stelle entfernt worden, und man trägt Bedenken, überhaupt einen Transport zu wagen. * — Ein Dorf ar:s der jüngeren Steinzeit. Auf dem Gelände der Hilf scheu Ringofenziegelei in: Steinbachtal der P r e u n h e i i: c r Gemarkung ist letzthin durch Professor Wolff und Tivektorialassistent Weicker aus Frankfurt ein l edeutsamer Fund aus der vorgeschichtliche:: Bergangeitheit Frankfurts gemacht worden. Schon in den Jahren 1909—1912 wurden auf der etwa 60 000 Geviertnreler grosten Fläche zahlreiche W o h n g r t: b cn aus der jüngeren Steilheit, sowie Brand- I griäbcr mit Knochen-, Scherben- unb Tonschieferrestei: ftei- abzusuchen. .. D:e vorläufige Verlustliste. . Nach der noch unvollständigen Verlustliste sind ertnmten: Der Oberleutnant Pies, der Steuermann Gudenschwager, bte Obermaate Bierning, Hegermann, Binder, Bauersfeld, Swettz- furt, Bester, Muller Arnold». Lübbers, der Oberbootsmannsmaat Barton, der Bootsmannsmaat Heinte, der Maschinenmaat Stosser. Schulz. Möller, Ein- Donnerstag, 6. März M3 UeruqSprei i: monatlich 75Pf^ viertel- eA, A jährlich 'DIE. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen KS ▼ monatlich 65 Pf.; durch diePostMt.2.—viertel- jährl. ausschl. Bestellg. W Zeilenpreis: lokal 15Pf^ auswärts 20 Pfennig. Chefredakteur: A. Goetz. Verantwortlich für bett durch Mehraufwand von Material, also durch Mehrbelastung hergestellt zu werden braucht, sondern durch eine sinnreiche Konstruktion. Mit anderen Worten: Die statthafte Schottenentfernung sollte nicht nur nach den bis jetzt bestehende,',: Vorschriften, sondern auch mit Rücksicht auf die durch das Leck eintretende Reduktion des Breitenträgheitsmoments der Schwimmebene, also mit Riicksicht auf die Stabilität einkonstruiert werden. Es ist wohl anzunehmen, daß, auf diesem Gebiete der Schotteinteilung durch die neueste ver- 'cinerte Technik wesentliche Fortschritte gemacht werden und daß die maßgebenden staatliche»: Behörden sich durch die furchtbare Häufung der schweren Torpedobootskatastrophen veranlaßt sehen, auf die Ausführung derartiger, gesetzlich zu erteilender Vorschriften zu dringen. Ueber den Hergang des Unglücks werden folgende Einzelheiten gemeldet: Die 11. Torpedoboots - Halbflottille wollte abends kurz vor 12 Uhr na ch beendigter Uebung mit noch abgeb lendete»: Lichtern hinter der Düne von Helgoland vor Anker gehen. In demselbe,: Augenblick kehrte auch der große Kreuzer York, der seit mehreren 4,agcn Hebungen bei Helgoland abhält, voi: einer Hebung zurück und wollte ebenfalls hinter der Düne vor Anker gehen. Infolge des hohe»: Seeganges rannte der Kreuzer mit dem Torpedoboot S 178 zusammen, das hinter dem letzte»: Schornstein getroffen wurde, sich sofort auf die Seite legte unb nach kurzer Zett »ank. Die Rettungsarbeiten würben burch bic infolge des herr- schenben Weststurmes sehr hoch gehenbe See sehr erschwert. Es sind burch ben Kreuzer York vierMann unb durch dre: Torpedoboote weitere elf Mann gerettet worden. Die Geretteten. Gerettet worde»: sind voi: dem Torpedoboot S 178: Marineingenieur K ühn, Assistenzarzt M a »: k e, die Obermaschinistenmaate B st 11 l i ck, R ö d c n g e r unb Schönbeck bet । Bootsmannsmaat M estcr, bic Obermatrose»: r a n s, L o - bi»: th und G r o st k o p f, die Oberheizer Koch, G l e:»: u»:b Vego, der Matrose Mullin, die Maschinisten-Amvärtcr Speckie,: und Cortes Mer leck. Der Matrose Heid er soll schwer verletzt sein. Ter eigentliche Konrmandant Kapttänlentnant v. S n ft r o iv war in der letzten Nacht nicht a»: Bord anwesend und entging somit dem Tode. Das Boot wurde geführt von Oberleutnant z. S. Pies. Auster diesem :st auch Oberleutnant z. S. Schede ertrunken. Das Torpedoboot S 178 gehörte zu denen, die im Juli v. I. den Rhett: besucht hatten. Das Torpedoboot S 178 zählt zi: den modernste»: Schiffen dieser Art in der deutschen Flotte. Es. »war in dem Jahre 1909 10 gebaut und bildete mit den Booten S 176, 177 und 179, bei: Booten V 180 bis V 185, G 174 unb G 175 eine aus 12 Schiffen bestehende Gruppe. Die lateinischen Buchstabe»: vor den Nummern deuten die Herkunft der Boote an; so sind bic 8-Boote auf der Schichauwerft, bic V-Boote auf der Vulkanwerst, die 0-Boote auf der Germaniawerft gebaut. Die Entdeckung einer vorgeschichtlichen VilLchauerwerkstötte. Durch die reichen Funde der letzten Jahrzehnte ist uns die prä- historrsck.e Kunst als die erste uno idion bedeutsame Schönhettsschöp- fung der Mei:fchheit besonders nahegebracht »vorbei:; aber das Werden unb Entstehen biefer Kunsttverke war uns b:shcr ein Ge- heinrnis, und so bedeutet denn die Entdeckung einer Bildhauer- »uertftätte der Vorzeit eine einzigartige Vertiefung unserer Kenntnisse, führt uns gleichsam zu ben Quellen b:eser frühesten Kunst- Einer der bebeute»:bstei: französischen Archäologen, der Graf Begouen, hat nun in einer Grotte in Ton geformtcKilb- werke gefunden, die erfreu ihrer Art, die in bem Atelier e:ncs urgeschichtlichen Plastikers unausgeführt liegen geblieben smd. ,T:c beiben Bisons aus Ton, bic von den: Grafen unb »einen Söhne:: in einer Höhle bes Tue b'Audoubert in der Gemeinde von Montesguieu Avantös lAriögc) entdeckt wurden, befinden sich in einem vortreffliche:: Erhaltungszustand. Ueber seine:: hochinteressanten Fund berichtet Begouen ausführl:ch m der französischen Zeitschrift L'Anthropologie. Im hinterste:: Wmkel eines der oberste»: Gange der Höhle, wenigstens 700 Meter vom Emgang entfernt, haben die' Statuen bisher ben Schlaf der ^ahrtau,enbc geschlimrmert. Ter Eingang selbst ist burch einen Wassergang versperrt, ben ein unterirdischer, hier wlcdererscheinenber Flust bildet Man must mit einem Boot etwa 60 Meter weit unter der Erde fahren, bevor man zu der Stelle gelangt. Tic Grotte besteht aus drei Stockwerken, von denen das cr»tc mit bem Waner auf demselben Niveau liegt. Heber eine steile Klippe von 2 Metern Höhe klettert man in das zweite Stochoerk, und von, biqein ge langt man burch einen engen Kami»: in bic dritte Etage. Hier geht es ai: mit einigen Zeichnungen geschmückten Wanden noruber in einen niedrigen Saal, dessen Hintergrund durch ^talattiten versperrt nrirb. Nacksdem drei Säulen dle»er Tropfsteingebilde niedergelegt worben waren, komtten bic Entdecker.durch eine enge Deftinnig in einen kleine»: Gang eindringcn, bcijeu, Boden nut Toi: bedeckt ist und 'Abdrücke vo»: menschlichen Fusttapfen, von Bärentatze»: und -Haaren bewahrt hat. Von hier aus kommt man in bei: Saal der Bisons. „Tie beiden etatuen sind gegen einen Felsblock gelehnt unb trefflich ausgeführte Kunstwerke. Tas Tier, das; an erster Stelle liegt, ist weiblich unb mißt 61 Zentimeter in der Länge unb 29 vom Bauch bis zur Spitze dcs'Hökcrs; bas männliche Tier mißt 63 unb 31 Zentimeter. Nur bic rechte Seite der Tiere ist vollendet; die gegen den Fels gelegte Seite ist gelegt. Außerdem' sand man im vorige:: Juli einen Halsschmu^ aus 24 Ztznori enanhängem verschieben er Größe. Diesen Fundei schloß sich nun in: leisten Herbst bic Aufdeckung von 20 umsang, reichen Wohngruben an, von bene»: 12 systematisch ausgeräumt wurden. Wie Gruben zeigten, wie Pros. Wolfs nntteitt, unregelmäßige Grundrisse und auch verschicde»:c Tiefen. Die größte Grube hatte eine £önge von 16 Metern und zeigte an ihrem! Rande 35 Psostenlöcker, die eine nach dem Innern zu geneigte Richtung hatten. Eine andere »veit kleinere Grube war von 15 Pfostcittöck ern umsetzt; eine dritte wies nur noch Reste von Löchern auf. Tie größte Grube enthielt verscknedene 2Sobn» räume, die tief in das Erdinnere reichten, unb drei Brandgräber. Auch im Ostlmfengebiet wurden bereits gleiche 'JSofrngrubenrefte entdeckt. Man hat es also hier mit einem vollständigen Dorfe aus der neolithischen Periode zu tun. Die aufgefundenen Töpfereien zeigen die in der ganze:: Wetterau üblichen linearen Ornamente. — Max Reinhardt K i n o r c g i s s c u r. Professor Ma; Reinhardt hat sich der ProjcktionS-6>esellschaft „Union" als Regisseur für kinematographische Aufnahmen verpflichtet. Wie man erfährt, ist der geschlossene Vertrag vorläufig auf 3 Jahre festgesetzt worden. Professor Rnnhardt hat sich verpflichtet, m«in- destens ii: jeden: Jahre 4 Filrnbramen zu inszenieren. Er wird seine Tätigkeit bereite am 15. Mai aufnehmen und in der neuen Fabrik der Gesellschaft ii: Tempel Hof bei Berlin nach seinen Ideen einige Neuheiten inszenieren. Er ist verpflichtet, die ihm von der Gesellschaft vorgcschlagenen Dramen in Szene zu setzen, oder aber kinematographische Stücke, die er selber in Gemeinschaft Mit anderen Äutorn: verfaßt hat, der ProiektionsgeseUschaft zugänglich zu machen. MS Honorar erh flt R iuh rdt für jeden Film eine Mindesteinnahme von uo ()0Ü Mark garantiert, die sich jedoch bei einigermaßen gutem Filmabsatz auf 80 000 Mark steigern kann, da ihm eine erhebliche prozentuale Beteiligung zugesicherk ist. Bei 12 Filmdramcn in den drei Jahren stellt sich also das Minii»:aleinkoinmen des Küirstlers auf 600000 Mark! Von den bereits vorliegenden Stticken si»:d zwei Dramen von Hofmannsthal und eines voi: Leo Grci»:er dazu bestimmt worden, die Grundlage für die erste»: Arbeiten Reinhardts auf kinenmtographischem biete zu bilden. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. In Wien ist der Terniathologe Prof. Dr. Schiff iw Alter von 61 Jahren gestorben. Soweit uns bekannt ist, war das Boot etwa 75 Meter lang. Die Besatzung bestand, einschließlich Offlziere, aus 82 Mann. Das Boot verdrängte 650 Tonnen Wasser, entwickelte die lehr bedeutende Geschwindigkeit voi: 32,5 Seemeilen und konnte 180 T. Kohlen in sich aufnehmen. Die Maschinen lSchichautiirbincn) ent- ------- . wickelte»: nicht weniger als 16 000 Pferdekräfte, machten also das Maß, die Obermaschinenmaate Boot reckt leistungsfähig. Die Hauptwaffc der Torpedoboote ' - 3 - ----k p ist bekanntlick das Torpedoausstoßrohr, und zwar hatte das Boot drei dieser Rohre. Die übrige Bewaffnung bestand aus zwei 8,8-Zentimctcr-Schnellsei:erkanonen fron 35 Kaliber Länge unb zwei Maschinengewehren. Kurz vor der Abfahrt aus Wflhclmshavcn nach Bremen empfing der Kaiser den Stationschcf Admiral Grafen v. B a u - dissin unb nahm b:e Mclbung über bic Katastrophe entgegen. Der Kaiser sprach ber Station sein inniges Beileib aus unb ordnete an, daß alle in: Hafen liegenden Schiffe auf Halb - finden. Die Lichter waren nicht a b g e b l e n d e t, es war nicht bei einer militärische»: Uebung, sondern bei dqf Rü ckkehr von einer solchen, -es waren auf beide»: Seiten im Kr^izer- und Torpedobootsdienst erfahrene Offiziere beteiligt. Der Kommandant von S. M. S. York ist Kapitän zur See Koethner, selbst so- »vohl ein erfahrener Torpedobootsfahrer als auch erfahrener Kreuzerkonin:andant, der vor der York einen kleinen Kreuzer befehligt hat. Das Boot S 178 war auch mit alter Besatzung bemannt, die schon im Vorjahre an Bord war. Die Mehrzahl der Offiziere war auch lange an Bord. Allerdings »vor der eigentliche Kommandant des Bootes, Kapitänleutnant v. Zastrow, nach einem Privattelegramm nicht an Bord, vermutlich also front Oberleutnant zur See Pies, der das Boot geführt haben soll, war auch schon im Vorjahre auf dem Boot kommandiert, und die Führung des Bootes wäre, wenn auch der Kommandant an,Bord gewesen wäre, wahrscheinlich bei dem einfachen Rückmarfch in den Händen eines Wachofsiziers geivesen. Für den Verlust sast^ der ganzen Besatzung »nuß man,die Erklärung dann suchen, daß ber Untergang ungeheuer schnell vor sich gegangen ist, dasz nahezu bic ganze Besatzung nach ber Hebung schon unter Teck war, und daß schwerer Norbwestfrurm herrschte, ber nördluq voi: Helgoland seine ganze Kraft ungehindert entfesseln konnte und das Ncttungswerk selbst an ben Leuten auf Deck, bte schwimmen konnten, kaum zuließ. Tic Rettung zedes einzelnen muß unter solchen Umständen sehr lange Zett bcan»pruchen, und für die ander»: ist es ii: der Kälte und ii: der brechenden See nicht möglich, sich lange über Wasser zu halten, unb fror allen Tinge»: können von dem rettenden Schiff nur eine b e} ch r a n k t e 3 ahl Boote bei schlechtem Wetter zu Wasser gebracht toerben. Ob nun bic Wetteiverhältnisse bei den: Unfall e:ne Rolle gespielt habe»: ii: der Gestalt z. B., daß auf dem Torpedoboot eine Störung an den Steuereinrichtungen oder an eiiicm anbern Mechanismus eingetreten ist, ob em sonstiges Versehen oder Veisck'ulden vorliegt, darüber läßt sich eine begründete Meinung Aeußerungcn des Großwesrrs. Koustantinopcl, 5. März. In einem Interview qab ber Großwesir folgende Erklärung ab: Die Unterzeichnung des Friedens ist nicht, wie versichert wird, unmittelbar bevorstehend. A d r i a»: o P c l i st nicht abgetreten worden, wie man sagt. Wahr ist, daß die politische»» Teil: August General-Anzeiger für Gberheffen ssss fri^b^^agesnmnmer ^^at1on§druck und Verlag derVruhl'schsn Univ.-Vnch- und Steindruckerei R. Lange. Reöattion, Lrpedition und Druckerei: Schulstrahe Land": E.Heß; für den vis vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Sahnhosstrahe 16a. Anzeigenteil: H. Beck. mast flaggen. Die Ursache des Unglücks. Von einem rnarinctechnischen Mitarbeiter toirb bem B. L.-A. geschriebeii: Eine Erklärung für das folgenschwere Unglück, das S 178 mit so vielen Menschenleben in ber vergangenen Nacht auf bem Meeresgrunbc gebettet hat, läßt sich noch nicht Der Untergang des Torpedobootes S (78. Wieder einmal beklagt uirsere Marine eine überaus, traurige Schiffsckatastzrophe, die nicht weniger als 67 braven Seeleute:: das Leben gekostet hat. Wir tonnten gestern nur die kurz«e Melduug mitteilen, die noch einen Irrtum enthielt; es war der deutsche Panzerkreuzer „York", nicht ein englisches Schiff, der das Torpedoboot entzwei geschnitten hat. Noch in der Nachmittagsstunde, nach 2 Uyck, war die Ursache, die zu dem Zusanuneustoß geführt hat, in Dunkel gehüllt; der Staatssekretär v. Tirpitz konnte dem Reichstag nur die Trauerkunde iiberbringen. Bei einer Menge von Feststellungen kann auch heute noch nicht gesagt werden, ob eine eigentliche Schul d vorliegt, ob einen ber führenden Seeoffiziere die schwere Berantirortttng trifft. Sämtliche Berichte über die Katastrophe des Torpedoboots S 178, auch die amtliche Meldung, teilte:: aber übereinstimmend mit, daß; das Boot, das von dem Kreuzer hinter dem letzten Schornstein getroffen wurde, und sich auf die Bäckbordseite legte, in wenigen Minuten gesunken ist. Auch das Torpedoboot G 171 im Herbst vorigen Jahres sank in sehr kurzer Zeit nach dem Zusammenstoß. Ebenso sind die Boote S 32 (August 1910), S 12 (März, 1908), S 126 (Nov. 1905), S 42 (Juni 1902), S 26 (September 1897), S 48 (April 1896), S 41 (August 1895) Usw. alle so unheimlich rasch gesunken. Trotzderu bestehen, wie wir der Mitteilung eines Berliner Sachverständigen entnehme:: können, für die Torpedoboote Schutzko::strukt:ons-Bor- schriften und Schotteneinteilung. Schon in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat der damalige Eheflonstrukteur der deutsche:: Marine, Wirkl. Geh. Admiralitätsrat Prof. Dietrich, bei den unter seiner Leitung angefertigten Konstruktionen stets die Bedingung gestellt, daß ein Schiff schwimmfüßig bleiben müsse, wenn die Kolissiou gerade eine Schottwand treffe, wenn also zwei benachbarte Räume voHaufen. Wenn «auch bei Kriegsfahrz!eugen nicht derselbe Mäßstäb der persönlichen Sicherheit angelegt werden darf, wie bei Handelsschiffen und PassagieÄompfem, so muß doch anderseits bedacht werden, daß mifrer dem Unterseeboot kein Fahrzeug der Kriegsflotter gefährdeter ist, als das Torpedoboot. Die außerordentliche Gefahr liegt vor allem darin, daß zwei so »begleiche Kampf kcut er-cd en, wie der Koloß eines Linienschiffes oder Kreuzers u n d d i e k l e i n e s ch w a ch e N:: ß s ch a l e d e s T o r P e d o- boots zusammen aus -und einfahren müssen. Die großen Kriegsschiffe sind immer riesenhafter geworden, der Zwischenraum zwische»: ihuei: immer enger. Das Torpedoboot aber ist verhältnismäßig tTcii: geb.ieben. Die Geschwindigkeit und die leben-dige Kraft der R.esen, an denen es vorbeihuschen muß, ist ins Ungeheuerliche gewachsen. Es ist also oft nur uvcl) eine Frage der raffiniertesten Geschicklichkeit, ja manchmal überhaupt nur doch des G.ückes, »venu das Torpedoboot an der furchtbaren Guillotine des Linienschiffsbugs ohne Fährnis vorbeikommt. Das Torpedoboot mutz klein fei»: und darf nur wenig über den Wasserspiegel hervorragep, um nicht von den zahlreick)ei: Geschossen eines von ihm angegriffenen Schiffes sofort zerschossen zu werden. Ferner muß das Torpedoboot einen Anstrich haben, der es möglichst wenig sichtbar macht. In diesen beiden Forderungen, der KVeinheit und dein unaufsäl.igei: Aeußer»: liegt aber wiederum die große Gefahr, von den Riesenschisfe»: der eigenen Seentacht leicht überrannt und getroffen zu werden. Um so dringender erscheint für das Torpedoboot ein möglichst guter Schottenschutz, der ja nicht etwa Besprechungen mit den Mächten fortbauern, direkte Verhandlungen mit Bulgarien werden nicht gepflogen. Wir nahmen die Vermittlung der Mächte an und brachten ihnen unsere Vorschläge zur Kenntnis. Tie Mächte haben auch ohne Zweifel die Verbündeten ersucht, ihre Bedingungen bekannt zu geben Dir roarten die Entscheidung der Mächte ab. Die Entscheidung der Mächte und die Entscheidung Europas ist aber nicht bindend für die Türkei. Tie Mächte intervenieren nicht, sondern bieten nur ihre guten Dienste an. Es ist notwendig, die mehr oder weniger falschen (Gerüchte über die Verhandlungen mit Vorsicht aufzuuehmen. Die Türkei lehnt es ab, eine Kriegsentschädigung zu bezahlen. Was soll aus den 20000 Beamten Rumeliens werden? Werden sie uns nicht immer zur Last fallen und müssen wir sie nicht schon jetzt als zur Disposition gestellt behandeln? Wissen die Bulgaren nicht, daß die Türkei gezwungen ist, jedes Jahr Anleihen aufzunehmen und noch weitere Anleihen aufn hmeu muß? Die ottomanische Staatsschuld beträgt rund drei Milliarden. Tas ausländische Kapital, das in der Türkei angelegt ist, beträgt die gleiche Summe, während die bulgarischen Schulden unbedeutend sind Tie bulgarischen Eisenbahnen gehören dem Staate, bei uns ist das nicht der Fall Ich glaube, daß die (Gläubiger der Türkei eine ganz andere Auffassung ihrer Interessen haben. Uns Statt unt Land. Gießen, 6. März 1913. Bänke in Gießend Umgebung. Die Zeit naht jetzt wieder, wo die meiften von uns mehr alS bisher in die freie Natur zu gehen pflegen, und da richten sich unsere Blicke auch wieder aus die in Gießens Umgebung aus- aestellten Ruhebänke. Wenn wir nun überlegen, in welchem Maße ihre Zahl gerade in den letzten Jahren gewachsen ist, so müssen wir der Tätigkeit des Verschönerungsvereins und der städtischen Behörden unbedingt Anerkennung zollen und uns darüber freuen, selbst wenn wir, wie ich, vielleicht zu denen gehören, die beim Ruhen im Freien auch ganz gut ohne Bänke auskommen können und die sonst nicht dafür sind, das natürlich gewordene Landschaftsbild allzuviel zu „kultivieren". Es möge aber heute einmal daraus hingewiesen werden, daß es trotz der vielen Neuaufstellungen in den letzten Jahren Plätze um Gießen gibt, die früher Bänke hatten, dagegen heute ohne s ol ch e sind, ohne daß für den Uneigeweihten ein Grund ersichtlich wäre. Vielleicht läßt sich der Schoden gelegentlich einmal wieder gut machen, oder es erfolgt Aufklärung über die Gründe. Ta ist zunächst bte Bauman läge in der Nähe der Liebigshöhe, früher Fuchsbau genannt, jetzt zum größten Teil durch den Schliesptatz abgesperrt. Aus dem nicht abgesperrten Teil Üand nod) »or 10 Jahren eine Bank, was durch den schönen Blick nach den Höhen im Westen, besonders nach unseren Burgen, sicher gerechtfertigt war. Nun hat ja allerdings eine Kompanie dort ihren Zielplatz, aber hierdurch würden wohl keine Unannehmlichkeiten entstehen. Man könnte ja die Bank etwa am einen Ende des Platzes aufstellen, und das Publikum würde wohl so taktvoll sein, die militärischen Uebungen nicht zu stören. Andererseits würden auch die auf der Bank Ruhe suchenden Leute sich nicht zu beklagen haben, da ja das Zielen im allgeineinen nicht allzulange dauert und sich mit größerer Ruhe abzuwickeln pflegt als manche anderen Uebungen. Im übrigen wäre aber gerade dieser Platz als besonders ruhig onzusprechen, da er etwas abseits vom .Hauptwege liegt. Mein zweites Beispiel betrifft wieder einmal eine, wenn auch geringfügige, Zurücksetzung des Nordviertels, worüber ja so oft geklagt wird. Ich will jedoch gleich bemerken, daß mich feine persönlichen Interessen mit dem Norden verbinden. Wohl die wenigsten Gießener kennen den Fürste nbrunnen. Am besten erreicht man ihn vom Wiesecker Weg aus, indem man den vor der Moser'schen Gärtnerei nach rechts abzweigenden Feldweg ein paar Schritte hinausgebt. Man sieht dann in einiger Entfernung zur Rechten zwei Pappeln, unter denen sich ein aus- gemauertes Wasserloch befindet. Drei alte Steine, wohl die Grundpfeiler einer ehemaligen Bank, geben uns KNnbe, daß sich hier frühere GescAechter ausruhten von des Tages Last und Hitze: Aber lange muß das schon her sein, denn als ich den Platz zum erstenmal sah - es mag vor etwa 20 Ialwen gewesen sein —, da sah die ,L3ank" schon gerade so aus wie heute. Nur der Brunnen machte einen besseren Eindruck, dadas Wasser fein säuberlich einem Röhrchen entströmte. Man wird mir vielleicht entgegnen, die Landschaft rechtfertige hier nicht die Ausstellung einer? Bank. Nun gebe ich zwar gerne zu, daß sich die Aussicht mit der vom Fuck>s- bau nicht messen fanu, daß auch beispielsweise der Anblick des Gefängnisses nicht besonders wohltuend ist, aber ich meine doch, es läßt sich in dem ganzen Bild von dem Philosophenwald zur Linken bis zum Stadtkirchturm zur Rechten auch manches Schöne herausfinden. Und schließlich ist es ja auch zweierlei, ob es sich bei Ausstellung einer Bank darum handelt, einen neuen Platz auszusuchen, oder einen alten, der nun einmal da ist, vor dem nicht durch zwingende Gründe gerechtfertigten Verfall zu bewahren. Möge besonders auch das Brünnchen bald wieder in einen Zustand kommen, der seinem stolzen Namen mehr Elwe macht! Zum Schluß möchte ich noch den Wunsch aussprechen, daß andere Mitbürger, vor allen solche, bereit Erinnerung noch weiter »urückreicht als die meinige, diese Anregungen fortsetzen möchten! * * ♦ Tageskalender für Donnerstag, 6. März: Vortrag von CberHleutnnnt z. D. Richel m nun: .Wie ich Ostafrika zur Wikmann-Zeit und 20 Jahre später gesunden habe." Abends 8K Uhr in der Universttätsanla. * * * In Audienz empfangen wurde toomi Groß- Herzog am Mittwoch u. a. Professor van Calker von Gießen. ♦ * Ordensan gelegen hei t. Ter König von Preußen hat dem Obersten Frciherrn Reitz von Fr e atz, Kommandeur des Inf. Leib-Regts. Großherzogin (3. Hess.) Nr. 117 die Erlaubnis zum Tragen des ihm vom Fürsten von Hohcnzollern verliehenen Ehrenkrettzes 2. Klasse des Hohenzollerschen Hausordeus erteilt. ** Ordensverleihung Der Großherzog hat dem Tirektor der Internationalen Schlaftvagen-Gesellschaft Mfred Clausius zu Berlin und d.'m Direktor der Rheinischen Automobil-Gesellsckwst £»dk Schölvinck zu Berlin das Ritterkreuz 1. 'Nasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen * * Erledig t ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Lich. •• Stabil h cater. Am Freitag gelangt, wobl zum erstenniale in Gießen. baS klassische Lustspiel der russischen Litteratur, Nikolai Gogols .Revisor", zur Aufführung. Die Zustände, die die Komödie in so amüsanter Weise schildert, sind auch für das heutige Rußland nicht veraltet, und so wird die Vorstellung eines gewißen aktuellen Reizes nicht entbehren. To§ gesamte Herrenpersonal ist m der Vor- stellung beschäftigt, die von Oberregisienr TworkowSk, geleitet wird. *♦ Gelände erwerb Tie Stadt kaufte die Wiese hinter dem Schlactzthof von Ehr Hanbach den Quadratmeter' für 3.2.'» ??'f. Tas CftKäude wird zur Vergrößerung des Selstachlhofes gebraucht vumach hatte vor einem Jahr nochMk verlangt. Ti Nachrick!. da Ober« postassistent Rupp sein Hau. - >cr ' aijei ’IU c verkauft habe, i[t den Ereignissen voransgeeiir. *♦ S chu hmachermeist er-Versammlung in G i^ß c il Am Sonntag nachmittag fanden sich im Gare Ebel 60 Schuhmachermeister von Gießen und Ugegcnb, aud) Kassel unb Marburg waren vertreten, zm'ammen, um sich zu beraten über bic erhöhten Leberpreise, sowie aller zu bem Gewerbe nötigen Rohmaterialien. Ter Redner, Obermeister Joh. Gruber von Mannheim legte in 1> rstündiger Rede dar, wie er auf feinen Reifen in verichiedeneu deutschen Städten überall dieselben Klagen über bic große Not und Sorgen gehört, die gerade unsere Ge- werbsgerwssen drücken, hervorgerusen durch die enorme Preissteigerung aller Leder-Rohstoffe, sowie durch das Unterbieten der Preise durch die Kollegen, und daS Borgsystem. Wenn unter diesen Umständen nicht eine ganze Anzahl steuerzahlender Bürger untergeben sollen, so ist unter allen Umständen eine Erhöhung der Preise für alle Schuhmacherarbeiten zu erstreben und gegen das leidige Borgsvstem anzulämpsen. In allgemeiner Anerkennung dieser unglückseligen Zustände wurde einstimmig folgende Entschließung gefaßt: Tie am 2. März 1913 im Cafö Ebel zu Gießen verfam- melken Schuhmachermeister von Gießen unb Umgegend erblicken in der fori gefetzt en Steigerung der Leder unb Rohmaterialien- preisc in Höhe von 30—50 Prozent bic solöw Grundlage unseres Gewerbes gefährdet. Um nun aber diese Grundlage zu erhalten und damit dem Publikum eine gute Qualität Schuhwerk üefern zu können, ist es unumgänglich notwendig, die Preise für Schuhwaren, sowie für Ausbesserungen unt 10—15 Pro^nt zu erhöben. Die heutige öffentlidje Versammlung der Schuhmachermeister erklärt sich mit einer solchem Preiserhöhung einverstanden und fordert alle Kollegen auf, in ieber Art und Weise dafür einzutreten. ** Druckfehler-Berichtigung. der Rede des Prof. Tr. Schwall!) muß e<* in der letzttm Zeile heißen „teuer und unver ge ßl i ch", nicht teuer und unvergleichlich. Landkreis Gießen. = Langsdorf, 5. März. Schweren Herzens sehen ein großer Teil der hiesigen Bürger und noch etwa 50 Leute aus der Umgebung der in diesen Tagen statt findenden .Hauptversammlung der Spar- und Darlehnskasse entgegen. Die Kasse wurde vor etwa 12 Jahren durch den Abgeordneten Köhler als G. m. u. H. gegründet, um den hier schon seit nahezu 50 Jahren bestellenden Borschuß- und Kreditverein zu verderben. Durch Unkenntnis des Rechners, sowie durch mangelhafte Aufsicht der Aufsichtsräte ist es soweit gekommen, daß heute eine Unterbilanz von über 6 00 000 Mark da ist, für die die Mitglieder jetzt aufkommen müssen, wodurch, falls keine Hilfe kommt, viele arme Leute aus Haus und Hof müssen, um die auf ilyr Teil entfallenden 7—8000 Mark aufzubringen, und Fann nicht genug davor gewarnt werden, Mitglied einer G. m. u. H. zu werden, wie sich aus dem vorstehendem ergibt. Kreis Büdingen. e X Nidda, 4. März. Tie Höhere Bürgerschul, soll im neuen Schuljahre eine Erweiterung dadurch erfahren baß eine Vorschule eingerichtet werben soll. — LchramtS- assessor Becker von der Höheren Bürgerschule hat zum Dr. phil. an der LandeSuniversität über bas Thema: „Die Flurnamen NibbaS in alter unb neuer Zeit* promoviert. — Eine Verschönerung bcS Bergweges von hier uach Bad Salzhausen wird eben dadurch bewirkt, baß er an beiden Seiten mit Bäumen unb Ziersträuchern bepflanzt wirb. Kreis Alsfeld. □ Elpenrod, 5. März. Ein Diplom-Ingenieur aus Oberschlesien hatte das hiesige Schlosser'sche Gut für den Kaufpreis von 5 5 00 0 Mark erstanden. Der Besitzer verkauft jetzt das Gut in einzelnen Gelegen. Bei dem gegenwärtig hohen Preis der Liegenschaften unb bei deren Qualität dürfte der Ankaufspreis wieder erzielt werden. x Ober-Ohmen, 5. März. Bei der letzten Holz- verstei gerung der Riedefel'schen Försterei in den Waldungen der Gemarkung Ruppertenrod waren die Preise für das Brennholz hoch. Es wurden bezahlt für 4 Rm. Buchenfcheiter 30—32 Mk., 4 Rm. Buchenprügel 20—24 Mk., 6 Rm. Tannenstücke 3 Mk., 8 Rm. Hieiser 4.30—4.50 Mk. Kreis Friedberg. B. Friedberg, 5. März. Tie Stadtverwaltung hat 'auf der Pfingstweide 386Mirabellenbäurne angebaut Starkenburg und Rheinhessen. (m) Offenbach a. M., 6. März. Keine Erhöhung der Gemeinde st euer u. Der neue Etat für das Jahr 1913, der diesmal recht spät herauskommen wird, wird zwar unter den Ausgaben bedeutende Mehrforde* rungen vorsehen, trotzdem aber braucht $ur Ausbalancierung dieser Mehrbelastungen keine Erhöhung der Gemeindeumlagen zu erfolgen. Diese Mehrforderungen werden neben solchen für Schulzwecke und soziale Fürsorgebestrebungen namentlich durch die Neuregulierung der städtischen Beamten- und Lehrergehälter hervorgerufen, die zurzeit mit den Ausschüssen durchberaten und in einer der nächsten Stadtverordnetensitzungeil noch vor dem 1. April verabschiedet werden soll. Für diese Zivecke werden allein 246 000 Mk. gefordert. Diese Mehrbelastungen des kommenden Etats sollen einmal durch gemachte Ersparnisse aus dem Ausgleichsfonds, zum andern durch die infolge der ständigen Zunahme der Stelkerkapitalien im neuen Etatsjahre zu erwartenden Steuermehreinnahmen ausgeglichen werden, so daß der bisherige Steuer koeffizienl von 189 Prozent auch für das kommende Steuerjahr bei- behalten werden kann. Trotzdem aber steht Offenbach, w-ie dies ja der Charakter einer ausgesprochnen Industriestadt mit sich bringt, in Bezug auf die Höhe der Gemeindeumlagen an der spitze sämtlicher hessischer Städte. An zweiter Stelle steht Darmstadt mit 128,4 Prozent, es folgen dann Gießen mit 120 Prozent, Mainz mit 106,5 Pro.zcut und Worms mit 102 Prozent. Während in den Städten Mainz und Gießen die Gemeindesteuern in den letzten fünf Jahren nicht erhöht zu werden brauchten — in Darmstadt und Worms betrug die Steigerung während dieser Zeit nur 5 Prozent, — schnellten die Gemeindesteuern in Offenbach von int Jahre 1908 mit 154,8 Prozent auf nunmehr 189 also um 35 Prozent in die Höhe —i Ein schwerer Unglückssall ereignete sich auf der Brauukohlcnzeche „Gustav" bet Seligenstadt. Der erst seit kurzem verheiratete Monteur Karl Schneider aus Aschaffenburg Ivar mit dem Aufziehen einer eisernen Welle nach dem oberen Stockwerk eines Neubaues beschäftigt, als plötzlich infolge eines Gliedbruches der Flaschenzug sich löste. Die aus.etwa drei Meter Höhe herabftürzeube Masse begrub den Monteur, der neben inneren Verletzungen einen schweren Schädelbruch davontrug An seinem 'auftommen wird gezweifelt. — In dem Dietesheim er oteinbnid) wurde der Arbeiter KMirad Kopf von tierabstürzenden Erbmassen verschüttet. Kopf zog sich dabei schwere innere Verletzungen zu und mutzte ins .Hanauer Binzenzhospilal gebracht werden. _ d Mainz, 5 März. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten haben die Kinematogravbenbei'itzer gegen btc Billett Neuer Einspruch erhoben. Tic Eingabe mürbe an Den Finanzausschuß verwiesen. Bern. Günvcrr wies ein eine Zeitungsnachricht, wonach ein höherer Polizeibeamter bic Bücher des verhafteten Alrhänblers II r n ft e i n geführt bat Dafei unrichtig. Ter betreffende Polizeibeamte habe dem verftorbenen Vater des Inhaftierten als Teilhaber an einer Geländefpekulation 1906—1909 in Ordnung gebracht. Dafür habe der Beamte etwa 1000 Mark erhalten. Nach dem Tode des Um ft ein habe der Beamte die Geschäftsverbindung gelöst. Mit den Handelsgeschäften Des Um freut habe der Beamte nichts zu tun gehabt Tie Bürger mrifterei hat ungeordnet, daß jeder Beamte bei Uebemabntc von Prioatarbetten die Einwilligung der Bürgermeisterei cmholen muß. — Zum Anden km an das 25jährige Regierungsj ubiläum des Kaisers soll unter dem Namen „Kaiser Wilhelm- I u b i l ä u m i ft i f t u n c\" alljährlich der Betrag von 25 000 Mk. zur Verwendung für wohltätige Zwecke in die (ytatsabrtdnumg ein gestellt werden, ferner wurden als Beitrag der Stabt zu den Kosten der gemeinsamen Huldigungsabresse ber bemühen Städte 500 Mk. bewilligt. Tie Sozialdemokraten enthielten sich ber Abstimmung. — Zur Regelung des Krankenkassenwesens in der Stabt würbe beschlossen, von ber Errichtung einer Land- krankenkasse unb einer neuen allgemeinen Ortskrankenkasse für ben Stadtbezirk Mainz abzufehen, sich für die Ausgestaltung ber Ortskrankenkasse Main.; zur allgemeinen Ortskrankenkasse für ben gesamten Bezirk bes Versicherunysamtes der Stabt auf Grund des Artikels 15 des Einführungsgeietzes zur Reichsversiche- rungsorbnung auszuspreckien. — Ter jährliche Zuschuß an ben Mainzer Gewcrbeverein wurde von 27 400 Mk aut 34 000 Mk. erhöht. — Ter Schützengesellschaft wurden für ihr Verbands- schießen 1913 aus dem Ueberschusse der elektrischen Ausstellung 6000 Mk. bewilligt. Ter Betrag ist an die Stabt zurückzugeben, wenn ein Uebcrschuß erzielt wird. Derein$nad)ri(Meit b Wieseck, 5. März. Ter Gesangverein „Eintracht" beschloß in seiner letzten Hauptversammlung, bas im Jahre 1914 ftattfinbenbe 2 0jährige Jubiläums fest im größeren Maßstabe zu feiern, unb einen Gesaneswettfrreit bamit 8ii verbinden. Mit den Vorarbeiten sott sobald als möglich begonnen werden. Ferner wurde bcfchtoffen, daß sich der Verein wieder an einen Gesangswettftreit beteiligt. r. Boden Hausen II, 5 März Gesdern abend feierte der Gesangverein, gemischter Chor, seinen Familienabend im Saale des Gastwirts Baer. Zahlreiche Gäste, auch von aus- wärts, hatten sich eingefunden, um einen Vortrag des Schrift- ftellers Naumann anzuhören. Naumann sprach über „Heimat- liebe". < — Nieder-Ranfftadt, 5. März. Dem Gesangver einHarmonie sind zu. seinem 50jährigen Jubiläum, das er mit einem Gesangswettftreit verbindet, große ttzddsvenden gemacht worden. Kirche und Schuld -7- Nidda, 5. März. Heute hielt die Ev a ngeli sche Konferenz für Hessen (Friedberger Konferenz) hier eine Versammlung ab. in der Professor Lampas aus Friedberg, ein geborener dliddaer, eisten Vortrag hielt über den christlichen (Glauben an den persönlichen Gott Er führte aus: Ter christliche Glaube an den persönlichen Gott (Persönlichkeit im Sinne des charakterlichen, geistigen Ideals^ war zu allen Zeiten das, wovon die Christenheit religiös gelebt hat. Tic pantlieistischen Seitenlinien des religiösen Tenkens, immer vorhanden und als Seitenlinien notwendig, bedeuten einen Denk- und Gefühlsschutz gegen die Gefahr der Vermenschlichung Gottes und die Entgeistigung der Welt Rein verständnismäßig ist das Wesen Gottes so wenig eindeutig und einwandfrei zu ermessen, wie sein Dasein Nur dem sittlichen Bewußtsein und vor allem der religiösen Erfal^rung erschließt sich das Wesen Gottes. Dieses aber muß dem ,^Jch" des Glaubens und Vertrauens entsprechend das „Tu" des be)mifiten Hörens, Helfens, Vergebens, Erlösens sein, also Persönlick)- keil und zwar einheitliche, einzigartige, unvergleichbare geistige Persönlichkeit. Religiös ivertvoller als die abstrakte B<^eichnung Gottes als "Persönlichkeit ist der Name, bei bem ihr Jesus nennt. Vater im Himmel. Es kommt nicht so sehr darauf an, daß wir uns Gott richtig vorstellen, als vielmehr darauf, daß wir das red)te Lebensverhältnis §u ihm gewinnen. („Wer da will des Willen tun, der muß tnne werden, ob diese Lehre von Gott sei, oder ob ich von mir selbst rede.") Die Konferenz war von t^feistlichen und ßcfyrem besucht, die mit Interesse den Anssührungen des Vortragenden folgten. Cuftfctiiffdbrt. Der Zeppelinbund. Wir erhalten solgeitde Erklärung mit ber Bitte um Veröffentlichung: Friedr ichsha fen, 3. Mürz. Es ist m Leipzig die Gründung eines ,,-^eppclin- bundcs" mit ricTcii Ortsgruppen erfolgt, dessen Schriftführer und Schatzmeister ein Herr Mfred Baß, Verlags- buchhändler in Leipzig, und dessen Bundesleiter ein Herr Otto Rietbrixk in Barmen sind. Der Zweck des Bundes soll sein, eine Gcld'ainmlunq imtcr dem deutschen Volk zu veranstalten und deren Er- aednis Sr. Majestät dem deutschen stxiifcr anläßlich Aller- höchst dessen 2s>jährigen Regierungsjubiläums in Gestalt einer Nationalsp^mde zur Verfüguug zu stellen. Zur Uebenrahme des Protektorats über diesen „Zeppelindund»" bin ich durch den Schriftführer Mfred Baß auf gefordert worden. Ich erkläre nun hiermit, daß ich nicht nur ine Heber- nähme des Protektorats ab lehnte, sondern auch dem Bund nrit Schreiben vom 22. Februar d Js. verboten l^adc. meinen Namen, den er sich ohne vorigerigc Einholung meiner Zustimmung beilegte, zu führen. Mit dem Bund habe ich fvnack) keinerlei b>emeinschaft oder Verbindung. Graf Zeppelin Uiiiverfitäfs«21acbricbten« — Eine Fachorganisation nach dem Musher bei reichsdeutschen Klinikcrverbände gründen bic Hörer ber medizinischen Fakultät ber deutschen Universität in Prag. Nach der „Silin -lherap. Wvchei'jchrift" hat die Statthalters bereits die Satzungen des neuen Verbandes, der alle beut« schon Mediziner umfassen soll, genehmigt. Sport. ** Preisgekrönter Hundczüchtcr. Derr Ana. Schwa n errang am Sonntag aus ber in E be m ni tz abiicbaHenn. Internationalen Hundeausstellung mit seiner HoUeftwu sckbstgezück^eter raubbaariger Pinscher eine große Anzahl Preise. Tie Kollektion erhall 1 erfu, 5 zweite, 2 dritte unb 3 Ehrenpreise, unb wurde ganz besonders in der Gruppen klasse, sowi- ZuckNgruppenklasse hcrvorgchoben und erhielt in ersterer den 1. Preis, in letzterer von oen 13 großen Preisen für Wach- unb Sckukhunben den 2. Ehrenpreis. Kleine Lagerchronik. In dem Rummelsburg-Lichtenberaer Hospital ist der 70 Jahre alte Pollak von dem 54 Jahre alten Graf nach einem voran gegangenen Streit erstochen worden, der Täter wurde verhaftet. Aus Anlaß des äenntngdborfcr Raubmord« a n f d)la g S gegen oas Automobil des Juweliers Plu n z hat der .Allgemeine Deutsche Automobilklub für künftige derartige Falle zur Ergreifung der Attentäter 5000 Mark ausgesetzt. Als in der Artilleriekasernc in Marburg a. d. Dran die Wache die Gewehre entlud, ging durch Zufall ein Achutz loS. Ein A r t i l l e r i st wurde getötet. Der Aufsichtsrat der Berlin-Gubener Hutfabrik beantragte anläßlich der 25 jährigen Jubelfeier 100 000 Mk. für Wohlfahrtszwecke zu stiften. Zu der anderweitig verbreiteten Meldung von dem Brande des ReichswaisenHauses in Lahr berichtet die „Lahrer Zeitung": Am Dienstag nachmittag nach 1 Uhr brach imReick)s- waisenhaus im Keller ein ganz unbedeutender Brand aus, der fofort gelöscht werden konnte. Der Schaden, der durch Versicherung gedeckt ist, ist gering. Der Betrieb in der Anstalt ist in keiner Weise gestört. vüchertifch. — Jahrbuch des Hansabundes für 1913. Herwann Hillger Verlag, Berlin, W. 9 und Leipzig. Preis 1,25 Mk., für Mitglieder des Hansa-Bundes 1 Mk. 320 Seiten. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß die jetzt vorliegende 2. Ausgabe für 1913 noch eine wesentliäje Verbesserung des erstmalig im Jahre 1912 erschienenen Bandes darstellt. Eine ganze Reihe von führenden Mäimcrn der Politik, der Nationalökonomie und des Wirtschaftslebens haben Aufsätze beigesteuert, u. a. Geheimrat Rieß er, Prof. Dr. Harms-Kiel, die beiden Geschäftsführer des Hansa-Bundcs, Regierungsassessor Dr. Kleefeld und Legationsrat Freiherr von Richt Hofen, M.d. R., der Landtagsabgeordnete Oberpostassistent Delius-Halle und andere mehr. Für die bevorstehenden preußischen Landtagstvahlcn ist sehr wertvolles Material in dein Jahrbuch enthalten. Das Agitationslexikon, welches eine Fülle knapper, gemeinverständlicher Aufsätze über alle möglichen wirtschaftspolitisck>en Fragen, sowie auck die dazu erforderlichen statistischen Daten enthält, ist erheblich ausgebaut und eriveitert worden. Für die Privat- angestellten besonders interessant sind Aufsätze von Henry Schaper - Hamburg und Privatdo-ent Dr. Günther- Berlin, dem früheren Syndikus des Deutschen Techniker-Verbandes, sowie ein Aufsatz über die Pensionsversicherung der Privatangestellten. -Den gewerblichen Mittelstand werden namentlich die Ausführungen von Schreiner-Obermeister K n i e st in Kassel über das Mittelstands- Programm des Hansa-Bundes fesseln. Dazu kommen Auszüge aus der Verfassung des Deutschen Reichs und Preußens, dem Reichs-Bereins-Gesetz, Programme der politischen Parteien, Einkommensteuertabellen aller größeren Bundesstaaten und anderes Material, wie cs für jeben in Gewerbe, Handel unb Industrie Tätigen zur wirksamen Vertretung seiner Interessen unentbehrlich ift Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Aufruf an die Gießener Bürgerschaft! Im ganzen Deutschen Reiche wird der kommende Montag als nationaler Festtag gefeiert, überall, wo deutsche Zungen sprechen, rüstet inan sich, den 10. März zu einem großen nationalen Gedenktag zu erheben. Nur hier in Gießen hat man von einer allgemeinen Feier noch nichts gehört; hier ivird sich die Sache wieder in dem alten ausgeiahreuen Geleise beivegen, eine akademische Feier vor geladenen Gästen, die übliche Rede von Vaterlandsliebe und zum Schluß der obligate Salamander. Hier wäre es Sache der Bürgerschaft, einmal selbst einzugreifen und diesen Tag durch Abhaltung einer populären patriotischen Kundgebung zu feiern. Markte. L. Friedberg, 5. März. Mit dem heutigen Tage ist der jedesmal in der Woche stallsindeude Markt wieder eröffnet worben. Ter heutige Markt war von Käufern wie Verläufern gut besucht. Butter kostete das Pfund Mk. 1.30—1.50, Käse das Stück 7 Psg., Matten das Pfund 20 Psg., Kartoffeln das Malter ö Mk. Tie Preise des Schweinefleisches sind etwas heruntergegangen. Frankfurt a. 9)1., 5. März. Am Montag, den 10. März, fällt der Frankfurter Frachtmarkt wegen des nationalen Feiertages aus. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. März 191, Barometer am 0° reduziert Temperatur der Lust o “ Relative Feuchtigkeit Wind- richtnng Windstärke Grad der Bewölkung in gehütet der sichtb. Himmetrfl. 5, 5. 6. 2”i 9** 7“ • 54,0 1 11,7 56,0! 9 7 54,8! 9,8 ! Höchste Temp Niedrigste „ Niederschlag: 751 73 7,6 i 84 7,7 | 84 1 :ratur am 4 „*"4 0,0 mm. SSW SSW SSW ,-5. A .-5. 4 2 4 lävj 10 10 9 - + =■ + Wetter Bed. Himmel Beiv. Himniel 12,4 ’C. 6,50 Ü. Amtlicher wenervenHt. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen für Freitag, den 7. März 1913: Veränderlich, wechselnd bewölkt, vereinzelte Niederschläge, inild, südwestliche Winde. Letzte Nachrichten. Hessische Zweite Karnimer. bs. D a r m st a d t, 6. März. Präsident Köhler teilt mit, das; ihn Generalsekretär HaaS gebeten fynbe, der Kammer seinen herzlichen Dank für die seinem Vater erwiesene Teilnalnne ju sagen. Hierauf wird mit dec Beratung des I u st i z v o r ans ch l a g s fortgefahren. Abg. Stephan sNtl.) ist im allgemeinen mit den Grundsätzen der hessischen Rechtsprechung einverstanden. Abg. Dr. Fulda ‘8A Vogelsberger Höhen-Clab Zwelervercin Giessen. Samstag, bei« 8. März, abends SV3 Uhr 5. Stifturrgs u. Dekorieruttgsfest int groß. Saale d. Ttcin's Garten. Wir bitten unsere Mitglieder und deren Angehörige um recht zahl reiche Beteiligung. Der Vorstand» Uebcrell erhältlich F. k. Bonn Leipzig ✓ Soennecken's Rundschrift-Federn x Warnung! Nur echt mit Stempel „SOJEN NEC KEN“ | Bin seit dem heutigen Tage unter w 1094 31 an das Telephonnetz angeschlossen. iL Mess 01760] Mechan. Ban- und Möbelschreinerei Gieße«, Grabenstraße 11. FRITZ DANIEL 3 JEANNE DANIEL 3 geb. Darquc C Vermählt© S Paris, 56 ruc Montmartre < den 6. März 1913 1594 < Kaffee wöchentlich frisch gebrannt in nur guten Oualitaten ä Psd. M.1.50,1.60,1.70,1.SOu.2.— bei Robert Stuhl, Jeosladl ?*. Rabattmarken. (1247 Nußschalen - Extrakt aus der Kgl. Hofparfumerie- Fabr. v. C. D. Wunderlich, Nürnberg, um den-Haaren ein dnnklesAnsehen.zngeben.Dr. Qrfila s Nußöl, zugl. feines Haaröl, macht d. Haar dunkel und wirkt haarstärkend, beide tz 30 Psg., 1.40 Mk. (D13/i2 W. jrilbingcr, Drogerie. SrauerSchule Worms^Rh. f Gegrf 1872 von D'Schneider] Beginn des Sommer-Semesters am 9. April 1913 Progddlfhrict-Brauer-Akadmie., Neu! Cafe Ebel. Neu! “ Inh.: Karl Ohm. ? ^Vom 1.—9. 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