163. Zahrgang fünftes Blatt Br. 155 Erscheint taollch mu Ausnahme des Sonntags. beträgt bei einem Ein- H. des Einkommens 10 000 Mk. bis v. zu rmgen). II V ersten Einkommen zwischen der Erhebung des das auf 50000 Mk. Der Beitrag beläuft fick: Mark des Vermögens iür die n bis bis einem Vermögenszuwachs H. Mark insgesamt von: Mark Mill. von der Höhe des Vermögens von: Zuwachses v. H. des Mark um 0,1 h über 100 POS*8 vonMk 500—1000 000 über 1 000 000 50 000 100 000 300 000 500 000 15 000 20 000 25 000 30 000 35 000 40 000 50 000 60 000 70 000 80 000 100 000 200 000 500 000 2 5 10 200 000 300 000 400 000 500 000 750 000 1 000 000 2 000 000 5 000 000 500 000—1 1 bis 2 ierung 5-10 000 000 über 10 000 000 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 0,75 v. H. 0,90 , 1,05 „ 1,20 „ 1,35 „ 1,50 „ Ertrag bleibt zu Vs) bleibt der Satz für 10- 50- 100— 300- 5 10 15 20 25 30 50 100 ff. Die erste Dienstboten schule. In der Londoner Vorstadt Southwark ist soeben unter dem Protektorat des englischen Unterrichtsministers die erste Dienstbotenschule eröffnet worden. Tie Anstalt, in der die Ausbildungskurse abgehalten ^werden, besteht aus 15 kleinen Lantchäusern, in denen je vier „Studentinnen" wohnen. Sie haben den ganzen Haushalt in vollendeter Ordnung zu halten und sich sckbst zu verpflegen. Je acht dieser Häuser untergeben der Aufsicht und der Leitung von zwei Seine rinnen. Tie .Hauser sind mit allen modernen Hauslialtungs-, Küchen- und Wäschemaschrnen ausgerüstet, bereit Betrieb Die junge Studentenschaft zu erlernen hat. Daneben wird der körperlichen Ausbildung der Schüler eine bedeutende Aufmerksamkeit gewidmet. Sie sollen die nötige Zähigkeit, Ausdauer für die Arbeit urtib angenehme Umgangsformen erhalten. Die Ausbildung wird nicm spezialisiert. Jede Schülerin hat sowohl die Küchen-, wie auch -die Zimmer- nnd-5)aushaünugsarbeit vvn .Grund mr^zu-erlernen. 20 25 30 50 wer Bicirt, für Rohöle aller Art, fern Verfahren auch mit billigen rbeitend, erhielten In Dresden 1911 Sachs. Staatspreis, te Auszeichnung. Fabrik Deutz r Frankfurt, Taannsstr. 47. 4. Die übrigen Stenern. a) Die Zuckersteuer mit rund 40 Millionen auf weiteres bestehen. b) Der Zuschlag zum Grundstücksstempel (Vs Beitragsteile W. gewähren. Für kinder- und sol d a t e n r e t ch e Familien und besondere E r m ä st i g n n g e n vorgesehen. Bei Vermögen von nicht mehr als 100 000 Mk. oder Einkommen von nicht mehr als 10 000 Mk., ermäßigt sich der Beitrag für jedes dritte und jedes folgende minderjährige Kind um 5. v. H. seines Beitrags. Bei Vermögen von nicht mehr als 200 000 Mk. oder Einkommen von nicht mehr als 20 000 Mk. ermäßigt sich der Beitrag für den dritten und jeden weiteren Soldaten um je 10 v. H. des Beitrags. Tie Beitragsermäßigung tritt auch ein, wenn die Ableistung der Dienstpflicht noch in den Jahren .1914, 1915 und 1916 erfolgt. Zur Abgabe einer V e r m ö g e nse r klär un g ist verpflichtet, wer ein Vermögen von mehr als 20 000 Mk. oder wer bei mehr als 4000 Mk. Einkommen mehr als 10 000 Mk. Vermögen hat. , ~ Ergibt sich nach dem Voranschlag 191o, daß die Einnahmen aus dem Wehrbeitrag die Ausgaben, zu deren Deckung sie bestimmt sind, übersteigen, so ist der Mehrbetrag zur Kürzung des letzten Drittels des Wehrbeitrags nach Maßgabe des Reichshaushaltsgesetzes bereitzustellen. 2. Die Vermögenszuwachssteuer. Die „Sietzener Zamilienblötter" werden dem »Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sichen" zweimal wöchentlich. „Landwirtschaftlichen Seit* fragen" erscheinen monatlich zweimal. 0,15 v. 0,15 „ 0,20 „ 0,32 „ 0,49 „ O,6o „ 0,b2 „ 1,03 „ 1,21 , 1,31 „ 1,37 „ 1,40 „ 1,41 „ 1,44 „ 1,47 , 1,49 . Wohl zu beachten ist die T u r ch ft a f f e l u n g , dre zur Folge hat, dar bei den Vermögen über 50000 nicht der erhöhte Satz für den Gesamt betrag eintritt, sondern nur fift die letzte Staffel. Tie übrigen werden nach den vorhergehenden Sätzen genommen. Die Gesamtbelastung beträgt daher bei einem Vermögen Redaktion, Expedition und ruderet: Schul- strahe 7. Expedition und Verlag: Redaktion:^A112. Tel.-Adr.: AnzcigerGiehen. fehlendem Feingefühl des Geschmackes: und wo auf längerer 6'ahrt durchbrochene Strümpfe getragen werden, ist die Erziehung ^u einer angemessenen Kultur der Kleidung iwch unvollendet schlichten schwarzen oder braunen Schnüiffchuheti oder -Stiefeletten tritt die Tarne ihre Reise an, zu den Strümpfen hat sie ein einfaches glattes Qtemebe gewählt, ihre Hände sind von faubereu neuen Handschuhen gegen den Kohlenstaub geschützt und nichts wird sie bewegen, während der Fahrt ihre Handschuhe abzulegen. Ei»i ßleib oder ein Kleidungsstück, das in Abgemitztheit davon erzählt, dast es schon manche Stürme durchlebte und jetzt nur noch aus Reisen, fern von der Stadt, sein Tasein weiter fristet, ist ausgeschlossen. Tie Frische und Sauberkeit der Reiiekleidung verrät den ganzen Menschen: die Kleidung, der man an netzt, dast sie „für die Reise noch gut genug" war, erzählt von einem Mangel an Selbstachtung und verrät dir, daß dein Gegenüber sich nur für ihre Naclcharn und Bekannten gut Neiden möchte. Und noch eines beobachtet der Mitreisende an der eleganten Frau: fic weist, wo sie umsteigen must, und wann sie anckommt, sie hat sich daheim, im Hotel oder am Schalter^informiert und brauckst keine Fragen an Mitreisende zu stellen. Sie ist nicht nervös, oder weist ihre Angst, den Anschluß zu verpassen, zu verbergen Und wenn sie das Kupoe betritt, erscheint sie nicht mit schachteln, Taschen und Paketen beladen, sondern nur mit einer einfachen unauffälligen, kleinen ledernen Reisetasche, die nicht mehr enthält, als die wenigen kleinen Dinge, die man während des Aufenthaltes im Eisenbahnwagen braucht. wetterschau. Im Juli erreicht die Jahreskurve dor Temperatur ihre höchsten Scheitelwerte: die Jahreshöchstwärme verspätet sich danach gegen den höchsten Sonnenstand um nmb 4 Wochen. Tie^ mittleren Tagestemperaturen des Juli schwanken nur wertig. Ter Monat beginnt mit einer Normalwärme von 19 Grad, um Monatsmitte 1 1,2 1,4 1,6 1,8 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5 6 7 8 Samstag, 5. Zuli 1915 Rotationsdruck und Verlag der Bruhl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckere:. R. Lange, Gießen. Die Vermögenszuwachssteuer trifft 'den Zuwachs, der sich aus der Vergleichung des Vermögensstandes eines Steuerpflichtigen zu verschiedenen Zeitpunkten ergibt. Als Vermögen gilt das, gesamte bewegliche und unbewegliche Vermögen nach Abzug der Schulden. Der Vermögenszuwachs soll für die Veranlagungszeiträume von je drei Jahren berechnet werden, erstmalig, wie schon oben mitgeteilt, am 31. Dezember 1916. Steuerfrei bleiben die Verrnögensmaffe bis zu 20 000 Mk., sowie die Zuwachse bis zu 10 000 Mk. Bei Vermögen zwischen 20- und 30 000 Mk. unterliegt der Zuwachs der Besteuerung nur insoweit, als durch ihn die steuerfreie Grenze von 20 000 Mk. überschritten wird. Bet der St e u e r sta f s e l ist die H ö he des Ver m ög e n s und die Größe des Zuwachses berücksichtigt. Es tritt, also eine doppelte Progression ein. Zunächst wird der Zuwachs zur Grundlage gemacht. Die Steuer beträgt für den ganzen Erhebungszeitraum (drei Jahre) bei cL.z... Die neuen Steuern. Die Mittel für die neue Heeresvorlage werden in der Haupt- . fache cms drei Arten von Stenern aufgebracht: 1. aus dem Wehrbeitrag, 2. der Vermögenszuwachssteuer und 3. den G e s e l l s ch a f t s - und V e r s i ch e r u n g s fte m pe l n. Dazu kommen dann weiter die Beibehaltung der Surfer ft eue r auf unbestimmte Zeit, die Beibehaltung des Zuschlags zum G r u n d st ü cksstempel bis 31. März 1916 sowie die Erhöhung einiger Sätze in der bestehenden E r b s cl) a s t s st e u e r für Verwandte. Am bedeutsamsten sind der Wehrbeitrag und die Vermögenszuwachssteuer. Sie treffen den^ Besitz ganz erheblich. ES ist aber zu bemerken, daß diese beiden Steuern nicht nebeneinander wirken, sondern nacheinander, d. h. die Zuwachssteuer tritt erst in Wirksamkeit, wenn der einmalige Wehrbeitrag erledigt ist. Beide stehen nur insofern in Beziehung, als die zürn 31. Dezember 1913 erfolgende Ermittlung des Vermögenswertes für den Wehrbeitrag auch maßgebend ist für die erstmalig zum 1. ?5pril 1917 erfolgende Feststellung deS Bermögenszuwachses, insofern als Zürn /chs gilt der Unterschied zwischen dem am 31. D e- z/mber 1913 und dem a in 31. Dezember 1916 fest- gestellten Berm ögenswer t. Daraus geht hervor,^ datz eine etwa zu niedrige Wertermittlung beim Wehrbeitrag im Jahre 1917 einen bedeutenderen Zuwachs und damit eine höhere Zuwachssteuer zur Folge haben würde, als dies bei richtiger Angabe zur Feststellung des Wehrbeitrags der Fall wäre. Diese Folge mag für das finanzielle Ergebnis des Wehrbeitrags nicht ungünstig fein. Im einzelnen ist zu bemerken: 1. Der Wchrbeitrag. en ien’*asSati SS«, g r en je ift bei Personen, die neben ihrem Einkommen kein [teuer- pflichtiges Vermögen besitzen, auf 5000 Mk. festgesetzt: versteuert der einzelne ein Vermögen, so werden die durch die erwähnte Subtraktion gewonnenen Arbeitseinkommen herangezogen, soweit sic 1000 Mk. übersteigen. Der Steuersatz l:W ersten 50 uOO nächsten 50 000 31. März 1916 bestehen. c) In der bestehenden Erbschaftssteuer wird Abkömmlinge ersten Grades von Geschwistern von 4 auf 5 v. H., für Abkömmlinge zweiten Grades von Geschwistern von b auf 8 v. H., für die entfernten Verwandten, die bisher 10 v. H. zahlten, auf 12 v. H. erhöht. Der Anteil der Bundesstaaten ermäßigt sicl) von 25 auf 20 v. H. Diese Vorschriften treten mit der Verkündung des Gesetzes über die Änderungen tm Finanz- auf 0,15 v- H. u 0,35 „ „ 0,5 „ „ 0,7 „ , 0,85 , ii II n „ 1,3 „ „ 1,4 „ „ 1,5 „ kommen von: 5 000 Mk. Hat sich — -------- „ . . „ und des zwecken oder letzten Drittels des Wehrbeittags um mm- deftenS 40 v. H. vermindert, so ist auf Antrag eine dem verbliebenen Einkommen entsprechende Ermäßigung der späteren 10 000 15 000 20 000 25 000 30 000 35 000 40 000 f 0 000 60 000 70 000 80 000 100 000 200 000 über 500 000 Dazu tritt dann die Staffel, die ausgeht. Es erhöht sich nämlich der Steuersatz bei Vermögen Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen wesen in Kraft. 5. Die aufgehobenen Steuern. a) Tie Besteuerung von Schecks und ihnen gleichgestellten Quittungen hört mit dem Ablauf des 31. Dezember 1916 auf. b) Die Wertzuwachssteuer von Grundstücken fällt, soweit sw dem Reick zugeflossen ist, für alle nach dem Zuwachssteuergewtz vom 14. Februar 1911 nach dem 30. Juni 1913 emtretenben Fälle weg: der Anteil für die Gemeinden wird nach besonderen Vorschriften, die für bestimmte Fälle die bisherigen Sätze aufrechterhalten, weiter erhoben. ___ b) Die Slbgabe vom Einkommen erfaßt nur das Arbeitseinkommen Ilm dieses bei Vorhandensein von Einkommen auch aus Vermögen fcstzustellcn, Mtoä Auch hier sind für die kinderreichen Familien Er» Mäßigungen vorgesehen. Bei einem Vermögen von weniger als 100 000 Mk. soll sich nämlich bte Steuer für das dritte und jedes weitere Kind um je. 5 v. H. ermäßigen. Etwaige V e r m ö g e n s v e r l u st e sind in der Weise berücksichtigt, daß der Zuwachs in solchen Fällen nicht nad'. der letzten Veranlagung berechnet wird, sondern nach der Veranlagung, bei der sich ein steuerpflichtiger Zuwachs ergeben hat. Am diese Weise kann ein einmal versteuerter, später aber wieder verlorener und dann wiedergewonnener Zuwachs n i d) t noch einmal versteuert werden. Andererseits wird, sofern ein Steuerpflichtiger überhaupt no ch n i e Zuwachs bezahlt hat, auf hie e r ft e B e r a n- Tagung zurückgegriffen. Als Zuwachs wird auch das durch Erbschaft erworbene Vermögen behandelt, mit Einschluß des Kindeserbes: nur das Erbe des überlebenden Gatten bleibt frei. Erleichterungen sind für den Fall vorgesehen, daß. der Erbe ein unmündigen Abkö mm l i n g ist und das Vermögen 50 000 M k. nicht übersteigt. In diesem Falle ermäßigt sich die. Abgabe um einen Betrag, der für «edes bis zur Vollendung des einundzwanzigsten Lebensjahres fehlende volle Fahr auf fünf vom Hundert der Abgabe berechnet wird. Die Gefamtermäßigung darf fünfzig vom Hundert der Abgabe nicht übersteigen. 3. Die Gefellfchafts- und VerficherungWcmpel. a . Die Stempel für Ge s e l l s ch a f ts v e r t r ä g e find int ivesentlichen nach der Regierungsvorlage angenommen worden. Sie betragen: für Aktiengesellschaften und Kommanditgesellfchaften a. A. 4i o v. H. für Gesellschaften m. b. H. 3 v. H. für Gesellschaften m. b. iH>. mit Grundstücksverwertung 5 v. H.f für andere Gesellschaften, wie offene Hanbelsgesellschatten sind die Sätze erheblich niedriger. Tie Sätze beziehen fielt auf das Grund- bezw. Stammkapital bezw. die Erhöhung dieser Kapitale; für Sture beträgt der Steuersatz 5 Mark für jede Urkunde, außerdem für alle nach dem 1. August 1909 ausgeschriebenen Einzahlungen, soweit sie nicht zur Deckung Don Betriebsverlusten odetz zur Erhaltung des Betriebes dienen, 3. v. H. vom Betrage der Einzahlung-, für ausländische Aktien 3 v. H. vom Nennwert. b) Tie Stempel für Versicherungen sind wesentlich herabgesetzt worden. Ter Feuerversicherungsstempel für bewegliche Gegenstände beträgt jährlich 15 Hundertstel ftatt F«) vom Tausend der Bersicherungssumnre, für unbewegliche Gegenstände ursprünglich gestrichen, in 3. Lesung aber wieder hergestellt) 1 Zwanzigstel vom Tausend _ der Versicherungssumme. Der Lebensversicherungsstempel ist auf !_> istatt L v. H. des' gezahlten Entgelts festgesetzt. Der Stempel für Einbruchs- und Glasversicherung verblieb auf 1 Zehntel vom Tausend der Versicherungssumme. Versicherungen unter 3000 Mk. bleiben frei,, ganz frei finb neben den Hagel- und Viehversicherungen aud) Unfall- und Haftpflichtversicherungen. Frauen-Rrindschan. Die Dame auf Reifen. -T,e cfteiie’cit ist für die Menschenbeobachter eine Erntezeit, lange*' Eisenbahnfahrten in die fremden Gegenden, ^lent^lt im Warteiaal, das Leben un Hotel fuhrt leben mck lr.mde t scheu in einem Raume zufammen, »nmigtbaS Auge, ch mit d Mitreisenden zu beschäftigen und gern verkürzt : fid> ™an<^f unfreiroinigc Muße einer langen Fahrt durch eine owiere Beobachtung der Mitreisenden utid durch allerlei Verum gen über ihr Wesen, ihre Herkunft und chr.Ztel- U-w rme chneu lernt man aus tauienb fleinen. belanglos ttAmtogen 3Wammenjm mit '«mbfn Mn nS Dame von der unter,rfjeiben, die wirkliche ^ame^n » fcta «ifi1 y A°m°. bic. unwil«°mm-n° » "XenmUna^Ätecnh die Genchte IPiegeln und alle ötc rieinc verursacht, werden jeder Mitteisende unimlltwlichdem n ett ^übers ändern, nichts an der gelaßenen Fremidlich vry. Die vom SckM-lJSuffätHqe Rücksicht erweist, indem fie nrf) oegen,eittg icne u ^en erleichtern. Die die alle Unaniiehmlichk .^üMallend, aber nirgends ivird der reisende ^ame ist fichcrttch M Ql)lueid}cnbc Kälte bemerken. Beobachter an ihr cme h.1.. linste Maßstab für die Beurteilung Ader der einfachste- .. ■ Achter bod) immer die Reisekleibung wird dem zurückhaltenden f beftc Probe für der Dame fein, 'b . Kleidung, ist der schwerste den für die Fähigkeit, Eleganz und zugleich überzogen, Ideal, mit Einfachheit zu und Verfeinerung Mit in einem auffallend verknüpfen. Nie wird die vornlyu. Juwelen, Spitzen oder msg SchuH-Äsi° der em Zwhm von. 100— 200— 300— 400— 500— 750— 1— 2— Die Schule hat in der Londoner Gesellschaft, die stets unter einer schlechten Dienstboten schäft zu leiden hatte, großen Beifall und eine weitgehende ffnanzielle Unterstützung gefunden. Tie Ein- rittstung und der Lehrplan werden im großen und ganzen von der Presse als durchaus zweckmäßig gewürdigt. Nur die ,.London Opinion" findet es etwas merkwürdig, daß in den Lehrplan auch Literatur- und Gesdstichtsstunden aufgeiwmmen worden sind. Dadurch würden viele Dienstboten vom Besuch der Sckmle abgesdweckt. Tas betreffende Blatt kann auch feinen besonderen Vorteil darin sehen, wenn eine Köchin am Herd nach Homer zitiert und dabei das Roastbeef verbrennt oder wenn ein Kammertätzchen nach den schwungvollen Rhythmen von Dantes Hölle wertvolles Porzellan zerschlägt. ks. Eine Führerin der belgischeii Frauenbewegung. Die belgische Frauenbewegung hat eine ihrer bekanntesten und rührigsten Vorkämpferinnen verloren: Marie Popelin ist int Aller von 56 Jahren zu Brüssel verstorben. Frau Popelin hat sich, wie die „Frauenbewegung" berichtet, den belgisck)en Dvktortitel erworben, der dortzulande das Recht auf Zulassung zur Anwaltschaft in sich schliefst. Aus Grund dieses Sachverhaltes stellte Marie Popelin den Antrag, in den Rechts- anwaltsftand ausgenommen zu werden. Das ist jetzt etwa zwanzig Jahre hiw: sie war die erste Frau, die in Belgien diese Forderung erhob, und der Antrag mürbe abgelehnt. Hieraus trat Marte Popelin in bett Dienst der Frauenbewegung, bercn Crgantiatrora in Belgien nicht zum geringen Teile ihr Verdienst ilt. Betondiws ist sie auch auf sozialpolitischem Gebiete tätig gewesen, und einige der auf sie zurückgehenden Anregungen sind von den gesetzgebenden Körperschaften Belgiens ausgenommen und verwirlltdst nwrden. — Ter Westengürtel bei den Damen ist eine Neuerung in Bezug auf die bisher üblid)en, nicht allzu breiten Gnrtell Man tonn ihn zu jedem einfadjen Kleide tragen. Gewöhnlich wird der Gürtel in abstechender Farbe, seltener in^ ber tearw der Bluse gewählt. Er besteht aus zwei -teilen. Dem Kot per entsprechend muß er an beiden Kanten gedehnt werden imd man schließt ihn mit großen ober kleinen Dwpflöchern ab. Fm Pi- gemeinen sind auch die glatten Gürtel viel breiter geworden, ^te werben am oberen ober am unteren Rand durch eine mm- bu sechsfache Steppreihe verziert und eine grotze Metallsdpialle bilbd gewöhnlich seitwärts den Abschluß. Manchmal kann der br^c Gürtel auch vorne etwas MgefP^ l^n- Namentlich bei ftarto Tarnen ist dies zu enWeMen. ,■ „ 100 ooo „ , 300 000 „ „ 500 000 , _ 1000 000 „ „ 3 000 000 „ „ 5 000 000 „ für höhere Beträge ^bciisdauer aus .der Lage sein, 1 lhm erhältlich. von: 10 000— 30 000 30 000 - 50 000 50 i 00-100000 100 000—200 000 200 000-500 000 Mer lolpfi's Rodif. uenweg • Tel. 6711 iikalien- u. | iltuiiisiilsiiüau5k mmophone ^1 77^*5 Telephw GIESSEN Str.45 iSSSS Ter Wehrbeitrag dient zur Deckung der einmaligen und eines Teils der in den ersten Jahren entstehenden.dauernden in Wirklichkeit sind natürlich auch diese Ausgaben keine „dauernden"! Kosten der Heeresvorlage. Er wird in dreiJahresraten als Abgabe vom Ve r m ö g e n und vom E i n k o m m e n erhoben. Maßgebend ist der Stand vom 31. Dezember 1913. Er ist zu einem Drittel mit der Zustellung des Veranlagungsbescheibes fällig und binnen drei Monaten zu entrichten. Das zweite Drittel ist bis zum 15. Februar 1915, bas letzte Drittel bis zum 15. Februar 1916 fällig. Stundung und Entrichtung in Teilbeträgen ist zulässig. a, Die Abgabe vom vermögen beginnt bet einem Vermögen von 10 000 Mk. Bei einem Einkommen von weniger als 4000 Mk. erhöht sich die steuerfreie Vermögensgrenze auf 30 000 Mk , bei einem Einkommen von weniger als 2000 Mk. auf oOOOO Mk. wird das ALartmum mit 20 Grad erreicht, woraus die Wärme bis zum Mvnatsschluß >oieder langsam bis auf 19 Grad zurückgecht. den einzelnen Gegenden Deutschlands finden wir folgende ?urchschnittstempcraturen: Llachen 17,8, Berlin 18,9, »Franko furt a. M. 19,2, Karlsruhe 18,9, München 17,2, Straßburg 18,7, Stuttgart 19,0, Hamburg 16,8, Helgoland 16,0 (August 16,5, also wärmer als Juli), Königsberg 17,2, Brocken 10,8, Feldberg i. T. 13,1, Schneekoppe 8,0, Zugspitze 1,6 Grad. Die Frostgrenze liegt in der freien Atmosphäre sehr hoch, bei etwa 3300 Meiern. Die Erwärmung der unteren Luftschichten überträgt sich jetzt langsam auch ans die höheren Schichten, so daß das atmosphärische Gleichgewicht sicherer roirb. Daher sinkt im Jun bereit*» die Gewitterwahrscheinlichkeit, wenn auch der August erst einen stärkeren Rückgang bringt. Im Grosther-ogtum H essen haben wir folgende Temper aturverteilung: Darmstadt 18,4, Gießen 17,7, Bad-Nauheim 17,7, Mainz 19,2, Offenbach 18,4, Schotten 16,8, Worms 19,4°. Der vergangene Inni wies einen ganz abnormen Tem- peraturvcrlaus auf Rur jm Mittel der Tage vom 1.—7. und 15,—21. lag die Temperatur wenig über dem Durchschnitt. An allen anderen Tagen war es erheblich zu 'kühl. Wiederholt gingen die Nachttemperaturen bis in die Nähe des Gefrierpunktes herab, so anl 8. und vielfach am 19. An diesem Tage kam sogar vereinzelt Frost zur Be^bachvungftSchreiberhru, 640Meter, —1 Grad, Lauenburg i. P, 19 Meter, —2 Grad). Die höchste Juniwärme hatten wir am 1. und 19., wo bis 29 Grad Wärme beobachtet wurden. Diese Beträge wurden im wetteren Verlauf des, Monats auch nicht annähernd wieder erreicht. Die direkte Ursache der großen Junikälte lag in der ständigen Zufuhr kühler westlicher Seewinde, die bis zum 13. ganz Nord- und Mitteleuropa über» fluteten. Dann folgte unter der Herrschaft ostwärts wandernden hohen Druckes eine PerrRie wärmerer Witterung bis zum 20. Von da bis zum Mvnatsschluß, waren fortgesetzt nordwestliche Winde vorherrschend, die durch ein äußerst beständiges Hochdruckgebiet über England hervorgerufen wurden. Diese Luftanstauung über England (bauert auch heute noch an, so daß auch der beginnende Juli noch keinen Umschwung bringen tonnte. Man kann annehmen, daß das westliche Hock' eine Verlängerung des Subtropenhochs ist, das ständig den Atlantischen Ozean bedeckt, und von dessen Ausbildung und Verlagerung die Witterung Europas in hohem Maste abhängt. Ein Borrücken dieses Hochs nach Westeuropa hat kühles Wetter im Gefolge, während eine Verlagerung über Mttteleuropa warme Witterung bedingt. Dieser letzte Fall war im Sommer 1911 in hervorragender Weise ausgeprägt. Ter wissenschaftlichen Meteorologie fehlen zurzeit noch alle Anhaltspunkte, die Wanderungen dieses Hochdruckgebietes vorauszuerkenncn: dazu ist unsere Kenntnis der tatsächlichem Verhältnisse auf dem Erdball eine noch zu geringe. Weite Länder räume in den Tropen, Subtropen und den polaren Gebieten ermangeln noch vollständig einer fortlaufenden meteorologischen fielt- trolle, ganz von den Verhältnissen in der freien Atmosphäre selbst abgesehen. m. Aus Stadt und Land. Gießen, 5. Juli 1913. Verwendung von wurmstichigem und Fallobst. . Alles Fallobst und solches, das von Insekten angebohrt und daher minderwertig wird, läßt sich noch verwenden. Das Fallobst, Aepfel und Birnen, geben vermischt mit Mohrrüben ein gutes Gelee zum Brotaufstrich, der bei den hoben Butterpreisen gewiß willkommen ist, da er außerdem gesund und nahrhaft ist. Tie Falläpfel und Birnen und 250 Gramm Möhren auf 500 Gramm Übst werden, ungeschält in Viertel geschnitten, Madiges und Faules entfernt, aufs Feuer gesetzt. 10 Kilo Obst, 5 Kilo Möhren, Wasser, das überstehen must. Nun wird alles ganz zerkocht, dann der Saft durchgepreßt, und gewogen. Auf 5 Kilo Saft 3 Kilo Zucker. Letzterer kann auch durch Syrup ersetzt iverden. Diesen Zucker oder Sprup kocht und läutert man, schäumt gut aus und gießt den Saft und den von 5—6 Zitronen dazu, kocht alles, bis es geliert, was in bekannter Weise mit einem Tropfen aus einem kalten Teller probiert wird. Ein feineres Verfahren für kleine Mengen abgefallener unreifer Aepfel und Birnen, die zur Aufbewahrung noch nicht gc- nu$ ausgereift sind, ist folgendes: Die Aepfel werden ungeschält zerschnitten und die Kernhäuser entfernt. Nun preßt man die rohen Aepfel mit einer Presse zu glatter Masse aus, oder zerreibt sie auf der Apfelreibe. Aus jede 500 Gramm Apselmarl giesst man einen halben Liter Wasser, deckt den Napf, darin sich dieses befindet, zu und läßt über Nacht 12 Stunden'' stehen. Dann seiht man alles durch. Aus jedes halbe Liter der Masse 500 Gramm meisten Zucker, setzt die Mischung aufs Feuer, lässt 8 Minuten langsam kochen, schäumt sorgfältig ab, — läßt 2 Minuten stark aufkochen. Abkühlen lassen und auf Flaschen filtrieren. Die Flaschen kann man dann im Weck oder im Heutops noch 25 Minuten sterilisieren. Ferner kann man aus Fallobst, Obstschalen und angefaultem Obst einen ganz guten Hausessig bereiten. In ein Fäßchen oder eine Bütte, die in der Nähe des Herdes stehen muß, tut man das zerschnittene Fallobst und übergießt es mit kochendem Wasser, das überstehen muß. Auf 30 Liter Jnnen- raum der Bütte verteile man dann einen gestrichenen Teller voll Sauerteig und eine Flasche Apfelwein, auch können Bier- und Wernreste daraus gegossen werden. Nach 3— 4 'Wochen ist der Essig gegoren und seiht man die Flüssigkeit durch einen wollenen, sehr sauberen Filzbeutel in ein reines Fäßchen, stttöstte Sauberkeit ist bei der Prozedur Bedingung des Gelingens. Ist der Essig im Faß, wird dieses zugcspundet, und nach 6 Wochen ist der Essig klar zum Abfüllen auf Flaschen oder Steinkrüge, die, gut gespült und getrocknet, mit neuen Korken gut zu sckstießen sind. Bütte und Fäßchen sind sehr gut vom Hefeansatz zu reinigen. Die abgesetzte Hefe kann zu neuer Auflage statt Sauerteig in die Obstbütte kommen. Man kann dem Abfallobst auch ein paar Tomaten zufüqen, auch abgesallenes, halbreifes Steinobst, wie Mirabellen, Aprikosen usw. Der Obstessig wird besonders gern von den Ernteleulen mtt Wasser gemischt und bei der Hitze getrunken. * ** Nachteile des augenblicklichen Wettevs. Tas anhaltend rauhe, kalte Wetter sst recht nachteilig für unsere befiederte Sängerwelt. In allen Nestern befinden sich zurzeit Junge oder die Alten sitzen bereits auf dem zweiten Gelege. Die Sänger, die zurzeit die immer hungrigen Schnäbel ihrer Jungen stillen wollen, haben eben größere Nahrungssovgen wie die ärmsten Leute. Diejenigen Vögelchen, welche teils Insekten, teils Sämereien verzehren, bringen ihre Jungen immerhin noch groß. Anders steht es zurzeit mit unseren Hausschwalben. Dieser Tage tonnte man an verschiedenen Stellen wahrnehmen, wie unter den Schwalbennestern einige fast flügge Schwälbchen lagen, die aus Mangel an Futter zugrunde gegangen und von den Alten aus dem Nest geworfen worden sind. In den Lüften sieht man fast nirgends etwas von Mücken und Fliegen, welche die Hauptnahrung der Schwalben ausmachen. Die Haus- oder Mehlschwalbe brütet meist zweimal', das erstemal 4 bis 6, das zweitemal 3 bis 5 Eier. ** Paketeinsa-nmlung durch die Polt. Es ist noch nicht genügend bekannt, daß die Post abzusendende Pakete auf Bestellung aus den Wohnungen abholen läßt. Man braucht nur ein offenes Schreiben, eine Karte oder einen Zettel mit den Worten: „Paket abzuholen bei (Name und Wohnung)" unfra n - fiert in den nächsten Briefkasten zu werfen oder einem Briefträger mitzugeben. Auch kann die Bestellung auf Abholung von Paketen dem Postamt durch den Fernsprecher mitgeteilt werden. Hierauf wird die Sendung bei der nächsten Paketbestellfahrt gegen eine Gebühr von 10 Psg. vom Hause des Absenders abgeholt. Tas Verfahren ist einfach und bequem und besonders solchen Personen zu empfehlen, denen ein Dienstbote nicht zur Verfügung steht. Landkreis Gießen. d. Lollar, 4. Juli. (Gemeinderatssitzung.) Anwesend : Bürgermeister Schmidt, Beigeordneter Gerlach, sowie der Gemeinderat in beschlußfähiger Zahl. Erttschul- digt ist Dir. Weber. Die Abwässer des Rathauses sollen durch einen Kanal in den Schacht der Eisenbahn, geführt werden, sobald die Eisenbahn hierzu die Genehmigung erteilt. — Gastwirt Hofmann bittet um lleberlassung der Bleiche neben der Schule Mr Abhal'tung der Kirchweihe. Ter Gemeiuderat hat dieses Gesuch abgelehüt, weil das Gelände viel zu naß ist. — Das Großh. Finanzamt hat auf Grund der von ihm vorgenommenen Ermittelungen und Berechnungen vorgeschlagen, das Ausschlagverhältnis wie folgt anzurechnen: a) auf 1,00 Mk. staatl. Einkommensteuer 146,462 Pfg., b) auf 100 Mk. Steuerwert des Vermögens 27,171 Pfg. Die hiernach zur Erhebung kommenden Umlagen betr. a) Von den Eintommen 34 348,41 Mk., b) von dem Vermögen 25651,59 Mk. Der Gemeinderat erteilt hierzu seine Genehmigung. — Die Schleuse am Mühlgraben ist in schlechtem Zustand und muß durch eine neue ersetzt werden. Tie Firma Röinheld, Friedrichshütte, die sich besonders mit Schleusenherstellung beschäftigt, hat ein Gebot abgegeben, das nach vorhergegangener Prüfung durch die Kulturinspektton die einstimmige Genehmigung des Gemeinderats findet. Tie erforderlichen Maurerarbeiten sollen den hies. Geschäftsleuten, nachdem sie ihr Angebot abgegeben haben, übertragen werden. — Am Hof der neuen Schule wird nichts geändert. Stark, stburg und Rheinhessen. m. Offenbar/ a. M., 4. Juli. In der gestrigen Stadtverordnelensitzung, die erstmalig in dem Ausstellungssaal' der Technischen Lehranstalten abgehalten wurde, kam es außerhalb der Tagesordnung zu einer langen, teilweise recht erregten Aussprache, die i urch die Interpellation des Stadtverordneten Franz Nessel über die ablehnende Haltung der Stadtverwaltung bezüglich der Stadtadresse anläßlich des Kaiserjubiläums Iwrvorgcrufen wurde. Oberbürgermeister Dr. Dullo rechtfertigte sich damit, daß er einen Antrag darüber deswegen nicht eingebracht habe, weil er nach Lage der Verhältnisse abgelehnt worden wäre. Tas hätte zur Folge gehabt, daß eine, neue Offenbacher Affäre in der gesamten Presse heraufbeschworen worden wäre, die er aber im Interesse der Stadt habe vermeiden wollen. Eine weitere Folge wäre die gewesen, daß sich die Gegensätze innerhalb der Bürgerschaft außerordentlich verschärft hätten-und daß die Angelegenheit dann zu einem politischen Parteilampf ausgenützt worden wäre. Man könne zwar auch anderer Meinung sein, aber dann müsse man auch mit den Konsequenzen rechnen. Wenn Siatifccsamtstiacbricbtcn. Gießen. Aufgebote: Juni 27. Konrad Schneider, Etsenbahn- gehttfe in Großen-Linden, mit Elisabeths Becker in Lollar._ — 30. Karl Schwalb, Bureaugehilse, mit Lilli Wahl, beide in Gießen — Jakob Mitsch, Oberwärter in der Heil und Pflegeanstalt, mit Theresia Kiefer, beide in Gießen. — Juli 2. Peter Schneidar, Taglöhner, rflit Elise Earl, geb. Appel, beide in Gießen. - 3. Hans Eduard Heinrich Adolf Buchinger, Zahnarzt, mit Sophie Johanna Friedel, beide in Gießen. Eheschließungen: Juni 28. Heinrich Martin Stein metz, Feldwtt>el, mit Anna Luise Nieolai, beide in Gießen. — Georg Hopp, Landwirtschaftslehrer in Soest (Westfalen), mit Berta Emilie Charlotte Eichenauer in Gießen. Geborene: Juni 21. Dem Fuhrmann Friedrich Konrad ein Sohn, Wilhelm. — 22. Dem Lehrer .Adam Kneipp eine Tochter, Elisabeth. — Dem Bureaugehilfen Friedrich Heinrich IRudvls Kopp eine Tochter, Charlotte Elisobethe Marie Wilhelmine Frieda. — 24. Dem Weichensteller Friedrich Otter eine Tochter, Emma. — Dem Installateur Johannes Meurer eine Tochter, Margarete Käthe. — 25. Dem Zahnarzt Paul Karl Ludwig Reinewald ein Sohn. — 26. Dem Bergmann Heinrich Emmerich eine Tochter, Elisabeth Katharine. — 27. Dem Metzger meister Subroig Martin Karl Bogt ein Sohn - 28. Dem Fabrikarbeiter Wilhelm Kornmann eine Tochter, Else Käthe Maria. - Juli 1. Dem Kaufmann Heinrich Metz ein Sohn, Heinrich Gerhard Gestorbene: Juni 26. Ida Schaumann, geb Cellarius, 71 Jahre alt, Johannesstraße 7. — 27. Karl Wilhelm Menz, Schreibgehilfe, 16 Jahre alt, Rittergasse 17. — Margarete Hell- wold, geb. Weber, 86 Jahre alt, Löberstr. 1. — 30. Johann Ionen, Kandidat der Tierheilkunde, 34 Jahre alt, Hammstr. 18. — Juli 1. Artur Goldstein, 4 Nöonake alt, Aster weg 7. — 2. Isaak Mendel sohn, Kaufmann, 70 Jabre alt, Goethestr.^19. — 3. Otto Schmidt, Rentner, 77 Jahre alt, Seltersweg 67. Severn. Gebor-ene: Juni 18. Dem Landwirt Ludwig Wilhelm Ranft eine Tochter, Erna Elisabeth Marie. Sterbe fälle: Juni 29. Heinrich Stein IX., Steinhauer, H5 Jahre alt. Bübingen. Aufgebote: Juni 30. Johannes Ernst August Schulz, mit Anna Wörner, beide in Büdingen. Eheschließungen: Juni 29. Friedrich Lampmann, Schreiner in Büdingen, mit Elise Heß in Bleichenbach. Geborene: Juni 24. Dem Landwirt Johann Ludwig Schwarz eine Tochter, Marie. — 27. Dem Kaufmann Wilhelm Link eine Tochter, Elisabethe Mathilde. Sterbefälle: Juli 1. Wilhelm Lapp, Schneidemüller, 56 Jahre alt. Butzbach. Aufgebote: Juli 1. Friedrich Ludwig Gottlieb Clement, Direktor der Gvoßh. Zellensttafanstalt in Butzbach, mit Luise Margarete Karoline Auguste Jung in Laubach. Geborene: Ium 29. Dem Brauer Ambrosius Kleindienst eine Tochter, Anna Pauline. Sterbefälle: Juni 27. Lina Rumpf, gebotene Ringel, 57 Jahre alt. Zriedderg. Geborene: Juni 26. Dem Taglöhner August Schell ein Sohn, August Georg. — 27. Tem Maurer Adam Gondolf ein Sohn, August. Sterbe fälle: Juni 26. Marie Johanna Elisabeth Sulzmann, '4 Jahre alt. — Johann Heinrich Würz, Landwirt in Dornassenheim, 76 Jahre alt. Grohen-Linden. Eheschließungen: Juni 29. Ludwig Weiß V., Fabrikarbeiter, mit Katharina Weiß, beide in Großen-Linden. (Geborene: Juni 27. Tem Schuhmacher Johann Ludwig Albach ein er entzücken. Infolge seiner reinen würzigen Bergluft, feinem milden Klima, seiner waldreichen Umgebung, seiner Abgelegenheit und seinen seit alten Zeiten wegen ihrer ausgezeichneten Wirlungen berühmten Schwefelgitellen ist das idyllische Bergdorf eine herrliche Sommerfrische, ein idealer Erholungsort. Tas reizende, gemütliche tiroler Kurhaus mit Veranden bietet bei billigen Preisen beste Unterkunft und Verpflegung. Illustrierte Prospekte smd von der dortigen Kurverwaltung jederzeit kostenlos erhältlich. Büchertifch. — Hoensbroechs „14 Jahre Jesuit". Von dem! Buche Hoensbroechs „14 Jähre Jesuit", hat der Verlag von Breitkopf und Härtel in Leipzig jetzt eine Volksausgabe in zwei Bänden erscheinen lassen. Jetzt können wettere tfreije, für die die ursprüngliche Ausgabe zu teuer war, dieses Buch des Be- lenntnisses und der Anklage lesen und sich eine Kermtms verschanen, die bitter not ist und allzuvielen noch ftemd ist. Was Hoensbrvech hier erzählt und darlegt, Tinge, die vor tbm niemand der OÖffentlichkeit mitzitteilen gewillt und in der Lage war, das ist so interessant und so neu, daß man mit heißen Wangeii dieses Buch liest und einen tiefen Blick in Abgründe tut, die sich als Erhabenheiten aufspielen wollen. Neben tatsächlichen und kritisck)en Darlegungeii, die die ganze Zeit der 14jährigen Ausbildung und Tätigkeit uii5 vor Augen führen und wis tief hinemfüchreii in das Seelenleben eines Angehörigen der Gesellschaft Jesu mrd lulturlustoriiche Ausblicke besonderer Art erösfnen, gehen die Berichte über des Grafen Hoensbroeck eigene Seelenkämpfe, seinen Werdegang und feine Entschlüsse her, die uns tief ergreifen. Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" i. V.: K. N e u r a t h. Meteorologische Beobachtungen der Station Sichen. C-. L 4. Juli 2 Wetter 10 8 10 17,4 14,4 14,1 67 86 95 17,4 12,4 10,0 10,5 11,4 « 2 Juli 1913 Bed. Himmel Bew. Himmel Regen SW W SW c — *2'S S C öd Höchste Temperatur am Niedrigste , , 2§ = E ©gj-c-Ü? COxi x =•wie mit Zirkeln aller studentischen I* Verewigungen, liefert zu mötzigen Preisen vmhl'sche Unioerfitäts-Vruckerei, Schulstratze r