Aus Hessen. Ausfuhr Und die Eltern?? der Menschheit beitragen »ürve». bigs Nom an „Simfon und Telila' ilt Jetzt wirb eine Expedition ausgerüstet, um in der Eifel, dem Orte der Handlung, Aufnahmen zu machen. b b u ntSerhöhung soll auch eine Vermchrung der länger die- nden Unicroffiziere auf insgesamt 40 000 erfolgen. Die hrlichen Mehrkosten der Kontingentserhöhung, die zefsive erfolgen soll und auf mehrere Jahre verteilt wird, ften sich auf 15 b i s 20 Millionen belaufen. nedi-in > u mehr als 60 Jechcoen erfolgreich gegen Rheuma tismus angcwendei" sein soll, erklärt, er habe nicht genügend Kapital, um ein großes Geschäft mit der Patenttnedizin zu machen, und so bietet er dem Arzte das Geheimnis für ein Zwanzigrnarkstück an. Tic Herstellung einer Flasche kostet nach seinen Angaben 20 bis 30 Pfennig. Nidftsdeswweniger lehnte der Arzt es ab, auf diese Weise Millionär zu werden. Mir das blinde Zutrauen mancher Fragenden stellt ein Bries, der nach der Handschrift von einer gebildeten Tarne stammen mutzte, ein merkwürdiges Zeugnis aus. Eine Tarne hat nämlich, einen Mann geheiratet, der sieben Brüder und keine Schwester bat, während )ie selbst fünf Schwestern und einen einzigen Bricker bat. Nun soll der Arzt ausreämen, ob ihre Kinder .'htaben ober Mädchen werden! Zum Schlüsse sei noch eine Anfrage angeführt, die recht tief blichen läßt: „Meine Reine Tochter hat benWair ?lugen. Wie kann ich sie bunfier färben? Hellblau baue ich, weil die erste Braut meines Mannes hellblaue Augen hatte." c n b gegenüber allerlei Der Humor örzlISchen Sragefaftens. Ein Arzt, der Jahre hindurch den „Aerztlicken Fragekasten" r gt r 3 itung geleitet bar, erzählt in cinei eng liiHm Wochenschrift allerlei eih.uernöc Tinge aus dem Bri i wechsel mit seinen Lesern. ES finden sich > B. in seinem Fragc- kasten Zuschriften von Auskunftsbedürsligen, die ihre .Ürankheiken auf neue, aber jedenfalls recht anscl»uUiche Weise beschreiben. In einem Briefe Ragt jemand über „Zahnschmerzen in allen Ge lenken", Kxunit offenbar Rfeuiiwn Sinus gemeint ist, und eine Tarne bat „Kopfschmerzen, die den ganzen Stucken entlang lausen und sich auch im Herzen unangenehm fühlbar machen" Anscheinend haben die brieflichen Patienten das größte Zutrauen zu dem Arzte, der nie Gelegenheit hak, sie zu untersuchen. Ein Irländer Ragt darüber, daß er schwarzen Sluswurs hat, spricht bann die LfosürclTtung aus, er verlöre auf diese Weise seine Lungen, und bittet („für den Fall, daß feine Annahme .richtig fei") den Arzt, ihm ein Mittel zur Abhärtung der Lungen zu verschreiben — weil er Mitglied einer Blechmusikkapelle ist, und seine Lungen iwr- wenbig braucht ’ , m Auch unaustreiblare aber.st,z,nen unbekannter Zulanrrnensetzun-. SewSlmlictz Ixmbclt es sich um Anfragen von Lniten, die durch irgend eine solche ArUiei von einem solchen Leiden befreit zu sein glauben, und nun nach der Zusammensetzung fragen, um es sick billiger Herstellen vj können. Denn solche Heilmittel find gewöhnlich sehr teuer. Natürlich mutz der Arzt in diesem Falle antworten, er tonne die gewünschte Aus fünft nickt geben. Umgekehrt finden sich auch Leute, die dem Arzte Patenttnedizin anbieten. Einer, „in dessen Familie eine bestimmte Donnerstag, 7. August 1915 Rotationsdruck und Verlag der Brüstl'fche» UnroexiuätS - Buch- und 6teinbnicfcrcu R. Lange, Gießen. Eine Ministerialverfügung gegen Roheiten der Schulfugend. Darmstadt, 6. Aug. Tas Ministerium bgt durch bic .Kreisschulkommissionen an die Sckulvorsteher ein Ausschreiben erlassen, in welchem eine strengere Beaufsichtigung der Schulin, Strastenroheiten angeorbnet wir .. -------- _arin heißt eS: „Trotz mehrfacher Warnungen durch die Belzörden ist der grobe^und gcfobrlidK Unfug, neid) vorübergehenden Fuhrwerken und ,Fahrzeugen, insbesondere Automobilen, mit Steinen zu werfen, noch nicht beseitigt. Besonders sind die gesastosstnen Automobile dieser Belästigung ausgesetzt, und häufig dann, wenn die Insassen mit Rücksicht auf den Straßenverkehr durch die LrlS- Itrahen langsam fahren. Ebenso sind Imstige Belästigungen des ^uhrvcrkehrS, insbesondere daS abfid tlidx* Siel enbleiben aus der Fahrbahn bei herannabenben Fahrzeugen, da? Ansdweien vorüber- 'ahnender Fuhrwerke und Fahrzeuge, das Aacklanftn und Anhängen an die »Fuhrwerke ungehörig und oft sehr gefährlich Tiefem Unwesen kann nur dann nnrksam gesteuert werden, wenn ihm neben den polizeilichen Behörden auch die Schulverwaltungsstellen Mit allem Rackckruck entgegentreten." Einfuhr 1912 1913 Redaktion, Expedition und Tnuferci: Scknl- stratze 7. Expedition und Verlag: eye» jlt Redaktion:e^MK112. Tel.-Adr.:AnzeigerDieüen, T'e „Gießenee $amllienblätler" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da» „Kreisbtott für den Kreis Giehen" zweimal wöchentlich. Ti» „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. — Eine Filmexpedition in die Eifel, ftara Vie- 11 e ü u n q der P a r l a m e n t s t a g u u g verlesen werden. Aus StaOt stitd Canö« Gießen, 7. August 1913. Der neue Bahnhof Friedberg. der Nacht vom 9. zum 10. August wirb ber neue Bahnhof Friebberg in Betrieb genommen. Er liegt ct:ra 700 Meter weiter süblich, wie brr bisherige Balmlws Tie Längenausbehnung bc5 neuen Bahnhofs betrögt 3,3 Kilometer, Wöhrenb bie bes alten nur 1,3 Kilometer itnir; bie DurchschnittsbreitenanSbehnung ist 2 300 Meter. Ta? flatr- lirfjc Empsangsgebäube erhebt sich an ber verlängerten Hanauer Strafte, die vom EisenbahnfiSkus auSgebaut und unter ben Geleisanlagen hinburch bis zum neuen Güterbahn- hvf fortgesetzt ist. Tas Bahnhof^gtbäude ist aus grauem Lanbstein, ber mit entsprechenbein Verputz abwechs'elt, cr- nditct, unb zwar im Stil oberhessischer Bauten mit zahl- reick)en Türmchen unb anbereu Verzierungen. Zunächst gelangt man an bas Wirtschaftsgebäude, an daS sich unmittelbar bas eigentliche Einpfangsgebäube unb daS Tienstirmhn- gebäube anschließien. Etwas davon liegt daS Geböube für bie Eilgutabfcrtigung unb bie Post. Tie Empfangshalle hat einen Flächenraum von 200 Quadratmetern, ist 10 Meter hoch, unb prächtig ausgestattet. Tie imitierte Kassetten decke 'st mit braunen Malereien versehen, bic Wände und Pfeiler sind in Kieselputz mit Wandplatteneintagen gehalten. Zuv rechten sind bic Fahrkartenschalter usw., während sich links au bie Haupthalie eine Seitenhalle anschliestt, in der sich bic Eingänge zu ben beiben Wartesälen befinden. Auch in diesen herrscht, was Ausstattung, unb Möbel betrifft, der oberhessische Stil vor, besoubers ber Wartcsaal 1. und ?vf'v> ter Klasse ist sehr elegant ausgestattet. Von ber Empfangshalle gelangt man, ohne Treppen benutzen zu müssen, durch die Sperre direkt zum Bahnsteig 1, mit dem die vorigen vier Bahnsteige zu je zwei (Meilen durch Unterführungen verbunden sind. Tic Bahnsteige sind sämtlich überdacht und je 300 Meter lang. Tie umfangreichsten Arbeiten haben sich am Sübende des Bahnhofs vollzogen, wo rund 700000 Mubitmeter Erbmassen bewegt werben mußten. Sie wurden z. T in der Nähe gewonnen, z. T. an einem Platz an der Strecke nach Hanau ausgehoben unb zur Baustelle gebracht. Turch den Die Einstellung -er Zwanzigjährigen ins sränzösische he r. Paris, 6. März. (Senat.) Bei Erörterung bes Artikels über bie Einstellung ber Zwanzigjährigen erklärte Element eau, «sei fLr b i e Ein stell u ng, aber er glaube, bie ^rögc sei nicht genügend studiert. Tic Verwaltung werde uicfjt Zett haben, bie hngienischen Maßregeln zu ergreifen, welche ber Gesunbhettsbienst für nötig halte. Tie Regie rung neunte bie Einstellung ber Zwanzigjährigen nicht aus militärischen, sonbern ans politischen Grtinbcn vor. Er sagte weiter: Tic Vorfälle, bic sich ereigneten, haben nickt bic Bebeutung, bie man ihnen zugeschneben hat. Die Aufsässigen würben zur Genugtuung aller Franzosen bestraft Bei- fall Man bars nicht in Frankreich unb austerhalb Frankreichs ben Eindruck erwecken, als ob bie Regierung nicht imftanbc sei, einer Revolte bic Spitze zu bieten. Sie er weckten ben Einbruck ber Schwäche. Tas ist peinlich, bic Zwanzigjährigen einzustellen, um ben Jahrgang 1910 entlassen zu können. (Beifall links., Er lobte bic Regierung dafür, dast sic bic Absicht gehabt habe, biefeit Jahrgang zu- riickzubehalten, und fügte hinzu: Wir müssen aber folgerichtig bleiben, jetzt werden wir zwei Rekruten- jahrgänge,aber ungenügende E abr cs für sic haben, so bast eine gleichzeitige Ausbildung für sie unmöglich ist. Dir fönnen int Augenblick weder da? 19. Armee- borps noch die Kolonialarnree mobil machen Ich verkenne nicnianbeS Patriotismus, aber man beweist den PatriotiS- mus nicht nur in ber Stunbe, wo die Kanonen bonnern. Es heiftt in Abenteuer stürzen, wenn man ein improvisiertes Militärgesetz annimmt. Wenn cs wahr ist, dast, cs gefährlich ist, 2 nichi ausgebilbete Jahres!,assen zu haben, so must eben bic Iahrcstlasjc 1910 zurückbehalten werben. Tie Lage in Guropa ist noch nicht sicher. Unsere Tiplomatie wirb uni so stärker fein, wenn sie namens bes stark gerüsteten Laubes .prichl. Ter Ministerpräsident must männlich den notwen digen Entschluß fassen unb ber Senat must sich auf eigene Verantwortung entscheiben. Ter Gesetzentwurf ist nicht zu- fammenhängenb gcnit^. Wir stimmen ihm im Prinzip zu; aber sagen Sie, Was Äe denken, nicht, was man von Ihnen zu beuten verlangt. (Lebhafter Beifall auf der Linken.) Ter Ministerpräsident erwiberte Elcmcnceau, er habe recht mit ber Erklärung, baß in einer solchen Frage die gesetzgebenben Körperschaften nicht ben politischen Monden nachgeben bürsten, doch, fügte Barthou hinzu, das We setz ist nicht simprovisierl, wenn c S das Ergebnis der Prüfung ber Kammer ist. Wenn bic Einstellung ber Zwan< zigjährigen ein Abenteuer ist, weshalb stimmen Sie zu? Tic Regierung forbert vom Senat bie Annahme ber Einstellung ber Zwanzigjährigen schon in diesem Jahre: aber zwischen ber Einstellung ber Zwanzigjährigen und ber Entlassung ber Jahresklasse 1910 besteht nicht, wie Elcmenceau glaubt, bav Verhältnis von bem Mittel zum Zweck, sonbern von Ursache zur Wirkung. Tic Regierung erklärt niemals, bas; die Jahresklasse 1910 ein Jahr zurückbehalten würbe, sic setzte feine Zeitdauer fest. Tie Einstellung der Zwanzigjährigen ist parlamentarischen Ursprungs. Tie Meutereien, bic eine Erhebung gegen bie Souveränität unb das Laub darstellten, tönnten nicht geduldet werben. (Beifall.) Er erklärte, wie bie Regierung bazu getommen sei, die Einstellung ber Zwanzigjährigen anzunchmcn, ivelche die beiden zuständigen (^esundheitsbehörden, vorbehaltlich gewisser (Garantien, billigten. Tas vorgeschlagenc (besetz diene nicht Abenteuern, sondern ber notwenbigen unaufschiebbaren Verteidigung bes Laubes. Tie ZurüÄerwcisung des Gesetzentwurfes an bie Kammer sei nicht benfbar, benn bann würbe bas Gesetz nicht rechtzeitig verabschicbct. (Beifall.) Nach kurzer Erwiderung Elemeneeaus folgte bie Abstimmung. Ter Senat hat mit 245 gegen 48 Stimmen ben Artikel 6 bes Treijahrgesetzes angenommen, ber die Einstellung ber entzogen werden würde. Mit dem Rücktritt Kock.> ist auch daS von ihm begründete „journaliftifdK Seminar" cingcgaimcn, daS übrigens amtlich niemals anerkannt worben war. . — Geschlitzte Herrenhosen. Tie amerikanischen Herrenichneider, die in den letzten Jahren auf die Herrenmx« in Europa einen zusehends roacksenden Einflus- errungen Laben, rülten sich, der Männerwelt mit der Limmcnbcn Frübiahrsfoi'm eine neue Gabe darzubringen Tie modernen geschlstten Tamen- röckc haben die Schneider begeistert, und im lommenoen ..nhee werden sie eine willkommene Ergänzung erfahren: butd^ geschilpte ?errenhosen. Tas Beinkleid soll, so beschlof: i? e r w ä r m e der Lahn am 7. A u g u st - 16' Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Wecker s Sonnenschein 49 78 83 7,5 8,2 7,8 N NE SSW 9 3 2 2"° 9:o 7 ’• 744,3 745,9 747,9 6. 6. 7. 'ZS 85 c es € Aug. 191 Q-81 17,9 12,1 10,5 2 3 2 se = - COui Höchste Temperatur am 5. bis Niedrigste „ , 5. , Niederschlag: 0,0 mm. 6. August =• + 18,2 ' C. + 9,7 ' C. Gesundheits- und Körperpflege. Neue Heilmethode bei Magenleiden und Ve,rstopfu ng en. Die neuesten Forschungen der medizinischen Wissenschaft haben ergeben, daß mit Sauerstoff bei allen Erkrankungen des Magens und des Darmtraktes die besten Erfolge erzielt werden. Sauerstoff hat eine bedeutende, desinfizierende Wirkung und vernichtet die vielen Bazillen und giftigen Keime int Magen und in den Gedärmen, welche häufig die Ursache vieler KranÜ)eiten und großer Leiden find. Unter Berücksichtigung dieses Umstandes gelang es einem namhaften Arzte, ein Mittel darzustellen, das bet Magen- und Darmkatarrh, bei Verstopfungen und den vielen Leiden, welche diese Krankheiten nach sich ziehen, besser wirkt, als je ein Präparat zuvor. Dasselbe heißt Stomoxygen und ist bereits in den meisten Llpotheken zu haben. Die Säure im Magen tritt nicht mehr auf, man hat kein Herzklopfen mehr, die Schmerzen in der Leber und in den Nieren, sowie im Rücken verschwinden, das Nervensystem wird gefräftigr. Der Patient bekommt guten Appetit und kann wieder Speisen essen, die er früher nicht vertragen konnte; der gesamte Organismus wird gekräftigt und widerstandsfähig gegen Ansteckungsgefahr. Infolge dieser großen Vorzüge wird Stomoxygen bereits ständig von vielen Aerzten verordnet und hat sich in kurzer Zeit in weiten Kreisen eine große Beliebtheit verschafft, zumal es vollkommen harmlos ist. Stomoxygen sollte deshalb von jedermann stets bereitgehalten werden und in keinem Haushalte fehlen. Sollte Stomoxygen in einer Apotheke nicht vorrätig sein, so kann es in Kürze besorgt werden. hv7/8. Oft verlieren die Kinder den Appetit bei heißem Wetter. Sie bedürfen bann leichte, nahrhafte Speisen, die verlockend und appetitanregend sind, wie z. B. Mondamin, Rflilohflarcitmeri oder Auflauf. Mit etwas Schlagsahne oder Marmelade dazu, werden die Kleinen gern zwei auch dreimal davon verlangen. Dteies Rezept mit 23 weiteren enthält das Sommerivelsen-Büchiein, gralls und iranto erhältlich vom Mondamin-Kontor, Berlin 6.2.