Erstes Blatt 163. Jahrgang Donnerstag, I. August 1913 wiege lerAnreiger bis vormittags 9 Uhr. Geschäfttftelle Büdingen, vohnhsfftratze 16a. Nr. 183 ' er «iestener Luzelger f’; beim täglich, miB^T Sonntags. - Beilaacn: " einial mödvntlid) GiebrnerLamllienb lotter, P ‘ uuoi ivödifinLKreu» blatt flirSenAreir Eichen lTienHtag nndFien ici); rcmol inoimil. Land» wirilchattUche 3eitfrcgen , miiptccf). Anlchlüsie: Beg«gSvrel»: monatlich 7bP^ viertel- läbrlttb Mk. $.yi; durch Mbbole- u. Zwei ^stellen monatlich 15 131.; durch ei Rf.5 jäbrl. mtSlchl. delellg. Zeilenvreiv: lokal ldVi, auSivänr ?• Tlemuq. Chelredakteur: ?l Wreq. Verantivortltch für den pelitddjcn Zeil: Äuansl tpoeg; für »Feiüi'.e- Ion*, ,13fniii|d)ieo* und ,'anlhi und Umgebung wurden insgesamt 2 1 9 Per - f o n e n gerötet, 163 entführt o h n e W i s s e n w v - h i n. Während die Stadt besetzt wurde, vollführten die Bulgaren alle lhiöglicheu OktüQlttätiglciten und Räubereien. Zahlreiche Moscheen wurden in Kirchen umgcnmnbclt. Edelsteine sowie Hab und Gut mehrerer reicher Einwohner mürben konfisziert, wie man sagte, zur Unterstützung deö Roten KrenzeS. Mohammedanische A'vtabeln yeritchern, König Ferdinand habe auf der Durchreise den bulgarischen Priester David aui'gcforbert, ihm nach Sojia kostbare Teppiche zu senden, die sich in den Mojchcen besandcn. Alle ^epvielw, die an jenem Tage zur Ausschmückung des Bahnhoscs dienten, wurden vom Gouverneur ortgcschasft. Zahlreiche Muselmanen wurden g e w a l t s a ,n getauft. Der griechische Platzkommandant Loutras gab ben 'Muselmanen bic Hanpt- moschee zurück, bic vorher von ben Bulgaren in eine Kirche um gewandelt worden war. Dcuticbo Hetdx Die Rückkehr des Kaisers. Aus Swine münde wird gemeldet: Am Mittwoch morgen um 9.15 Uhr ist die Kaisevslotikle, bestehend auS der ^acht „Hohenzollern", dem Kreuzer „Eokbcrg" und bem Dcpeschenbvot „Slripncr" in ben hiesigen Hafen unter hem Salut ber Festungsgeschütze eingelaufen. Der Kaiser stand Einfal mr dem Deck uttb häufte andauernd sür bic stürmischen Kunbgcbungcn des tausenbköpsigen Publi- l'uuts. Gegen 10 Uhr begab sich ber Kaiser mit Gefolge und den Gästen der Nordlandfahrt mittels Automobilen nach Ahlbeck, um den Gästen das Kinderheim zu zeigen. Ter Kaiser wurde in Ahlbeck von der Oberin des Kinderheims empfangen: er besichtigte die Anstalt, nahm eine .V. jft* probe des Essens unD besuchte die Sandburgen der Kinder am Strande. Am Nachmittag besuchen die Insassen des .'liu- derheims auf Befehl des Kaisers das Schiff „Kolbcrg". Deutschland und die Weltausstellung in St. Francisco. In der neuesten Nummer der Zcitungskorrcspondenz „Limburger Beiträge" wird gutachtlich eine Aeußerung BalltnS über die deutsche Beteiligung an der WeltauSü l- lung in St. Francisco veröffentlicht. Tarin tvirb mitgeleilt, das; Ballin, obwohl sonst stets Olegner ber Beteiligung an Weltausstellungen, ber Ansicht ist, bas; bic Beteiligung Deutschlands an der Ausstellung in St. Francisco stark im bcutschen Interesse Kaiser, als er am 17. August mit schlicht wirkungsvoller Ansprache ben Fürstentag eröffnete. Sein ruhig feste' Auftreten riß auch SBiberftrebcnbc mit fort, und der österreichische Reformentwurf wurde sogleich angenommen. Nur ^in8 fehlte zu der allgemeinen Begeisterung und Freude: die Zu- f:immung Preußens. König Johann von Sachsen würd' an König Wilhelm nach Baden abg^schickt, um ihn zum Beitritt zu bewegen. König Wilhelm schwankte. ,,Dreißig Fürsten als Einlader, ein König als Kabinertskurier, wie kann man da ablehnen?" rief er mehrmals aus. Aber Bismarck stemmte sich mit der ganzen Macht feiner Persönlichkeit dagegen. Allein stand er gegen alle bic anderen Einflüsse, bic von jbem König verlangten, baßer burch seine Teilnahme seinen guten Willen zur heutigen Einigung bekunde. Unbeugsam hielt er an dem Grundsatz fest, den er dem König stets ungeraten : niemals dürfe sich Preußen am Bundestage majori* ncren lassen Das hatte es für einen Sinn, trenn sich ber österreichische Kaiser „von weißgekleibeten Fürsten empfangen ließ?" Was sollten die schonen Reden und Ent-vürse? Nur „Blut und Eisen" konnten nach dem Glauben deS gewaltigen Mannes die deutschen Stämme zur Emheit zu- sammcnschweißen. Eine furchtbare Spannung entlud sick zwischen König Wilhelm und seinem ersten Diener in jener Nacht des 19 2ln- guft, als der Sachsenkönig auf Erhörung drängte Erst um Mitternacht unterschrieb der König die Wage an König Johann. „Als ich den König verließ," berichtete Bismarck, „waren wir beide infolge der nervösen Spannung der Situation krankhaft erschöpft." Die mühsam zurückgehaltene ci* denschaft des Ministers entlud sich beim -erlassen des Zimmers, indem er die Klinke ton der Tür abbrach, uns a : er dann die ablehnende Mitteilung gemacht hatte, schuf er seiner Erregung dadurch Luft, daß er ein Service mit Gläsern pnm Tisch kkieß und in tarn'ent) Scherben zerschmetterte. . „Jetzt ist mir wieder wohl!" sagte er dann aufatmrnb zu dem Adjutanten. Tie hoch aufjubeln de Begeisterung deS Fürstentages aber zerrann jäh vor diesem eisernen Willen in nichts. Oesterreich mußte ohne die Unterstützung Preußens seine Reformpläne aufgeben. liege, -weil sie Gelegenheit gebe, im Zusammenhang mit der Er- 'Öffnung des Panamakanals eine wirksame Propaganda auf dem für die deutsche Industrie in Zukunft sicher sehr wichtigen Absatz-. Gebiete an der amerikanischen Westküste zu machen. Die Postordnung soll nach Berliner Blättern dahin geändert werden, daß eine Gebühr von 20 Pfennigen für Warenproben von 250 bis 500 Gramm erhoben wird, wvbei die Unterscheidung, ob es sich um Handelswerte oder Muster handelt, in Weg-« Ml kommt. Arislanv. Eine schwere französische Niederlage in Marokko. _ Die Niederlage der Kolonne Mangin in Marokko, die bisher von den französischen Militärbehörden sorgfältig verheimlicht wurde und deren Bekanntwerden durch einen Artikel in der „Presse Koloniale" großes Aufsehen erregte, wird jetzt durch den Brief eines Soldaten im „Courier", der an den Kämpfen bei Tadla teilgenommen hat, bestätigt. Diese Kämpfe haben darnach mit einer völligen Niederlage der Kolonne geendet. Am 'S. Juli hatten die Franzosen nicht weniger als 500 Tote und 60 Verwundete, am 10. Juli 185 Tote und 135 Verwundete zu verzeichnen. Die Kolonne versuchte am 8. Juli den Uebergang über den Wadi-Ben-Daun zu erzwingen, mußte aber den Plan aufgeben, da es ihr nicht gelang, die Feldartillerie, über den Fluß zu bringen. Bei dem Rückmarsch geriete« zwei Abteilungen Spahis, die den Rückzug zu leiten hatten, in den Hinterhalt. Bon den 60 Mann der Abteilung kehrten nur 12 zur Truppe zurück. Am 7. Juli gelang es den Franzosen, nach einer heftigen Beschießung Ksih as zu er ft,üt» rnen, sie mußten aber vor überlegenen marokkanischen Abteilungen den Rückzug antreten. Zur Sicherung des Rückzuges wurden auf Befehl des Obersten Mangin zwei Höhenzüge besetzt, die von den Marokkanern mit großem Ungestüm angegriffen wurden, so daß Kolonialkruppen und Zua- ven, die diese Höhen verteidigten, sich nur mit großer Mühe der Angreifer erwehren konnten. Die französische Artillerie, die der Infanterie zu Hilfe geschickt wurde, hatte in dem Handgemenge kein sicheres Ziel und richtete unter den französischen Truppen ebenso großen Schaden an als unter den Marokkanern. Der Reichskanzler und der Kampf zwischen Aerzten und Krankenkassen. Ueber den Kampf zwischen Aerzten und Krankenkassen hat der R e i ch s k a n z l e r eine Verfügung erlassen, die dem Handelsminister zur weiteren Verbreitung zugegangen ist. Sie lautet: In Krankenkassenkreisen will man beobachtet haben, daß die großen ärztlichen Organisationen, insbesondere der sogenannte .Leipziger Verband, seit geraumer Zeit nachdrücklich darauf h-in- wirken, daß bestehende Verträge zwischen Aerzten und Kranken- kassen nach Möglichkeit mit dem 31. Dezember dieses Jahres zum Ablauf gebracht werden, und daß die Aerzte in neue Vertrags- Verhandlungen mit den Kassen für die Zeit nach dem genannten Tage so spät als möglich, jedenfalls nicht vor dem Spätherbste dieses Jahres, und bann nur auf Grund der von Her Krankens kassen-Kommission des Deutschen Aerztevereinsbundes aufgestellten „M u st e r v e r t rüg e" eintreten. Diese Beobachtung erfüllt die Krankenkassen, welche großenteils die ihnen in ^^„Musterverträgen" auferlegten Bedingungen für unangemessen und beschall' unannehmbar erachten, mit großer Besorgnis. Sie fiirchten, daß in weitestem Umfange beim Inkrafttreten des zweiten Buches der Reichsversicherungsordnung eine Einigung zwischen Aerzten und Krankenkassen nicht zu erzielen, anderweiter Ersatz nicht zu beschaffen und ihnen deshalb die ärztliche Versorgung ihrer Mitglieder unmöglich gemacht sein wird. b. H-, BerlinN.37* elter^meaSla. 2cltciviuc'.-| i)7. 106197 Sit*Ürawc 2, Z72i Lchuhmachtrgkselle I sofort gesucht. 510$ * (Ui>rh Dnhrfirt/fi 5109 Gerb. Rohrbach, Lollar. ^eimietuiigen Verkaufe Mietgesuclie Kaufgesiiche Verschiedenes Anfragen u. ^Erfolg 4ffff an den Gieh. Anzeiger erbeten. a6MCl Gin auö der Stfcule ent lanenes taub. Mädchen für wk.ges. Nah.Bismnrckstr.l 1 ist die neue Qualifäts- gei. eiern, 6 r bebenRHtellnn$! 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Teperdu'sin soll vurch NrNve Kaufe und Verkäme bi? genannte Bank um 3 2 . 11 -1 Honen UrankS geschädigt haben heiftt. da- noch m.vrere andere Banken gewn T.perdu,','in strafrechtlich v-.rgeben wollen, da er sie auf ähnliche Weife wie die Bank erawoh In öuuriil et Colonial um 7 bis 8 Millionen geschädigt habe. 7-'per du,im hat das Geld teilweise zur Errichtung von 1 u n icuflf abrtfen und Fliegerschulen, sowie zum Ankmf von Flugplätzen verwendet. Er lebte aut Mr groiVm Futz. unb genost namentlich in Sportkreisen da.- beste Ansehen Erft vor kurzem stiftete er einen Preis von 10o 000 Franks für das Gordon-Bennet'Nennen. Ter Aeroklub wird zweifellos die bet ihm zu bieicin _3it>cde hinterlegten ®ertt>iwicre dem Gerichte übergeben. Teperdusfin soll nach einem mehrstündigen Verhör seine schuld gestanden haben. Ter Untersuchungsrichter erklärte, das, er gegen ihn die Anklage des Betruges, der F ä l s ck u n und des Vertrau ensbruches erheben iverde, worauf Teperdusfin nach dem Untersuchungsgefängnis abgeführt wurde - * T er verkehrsreichste C r 1 der Welt Ter Verkehrs- rk'chfte Crt in bei Well zu fein, und zwar während 5‘ Tauen m 1 letzte Zlsiktvriebccti. Ein Betrüger in der französischen Heeresverwaltung. Perpignan, 7. Aug. Hier wurde ein ?lusfeher deS Be- flerdungs^NagannS vom 24. ?! >l -Inf -Regt, verhaftet, der seit einiger Zeit eine Menge Schuhzeug enlnxmdet und an Schuhmacher und Trödler verkausl Hai. Weitere Verhaftungen stehen bevor. Ein Dementi. Berlin, 7. Aug. Tie bulgarisck>e Gesandtschaft dementiert 01c Pressemeldung, bar, der bulgarische Throns 1 lger Pristz Boris erkrankt und vom striegsschauplatz zurückgekehrt sei. Er befindet fich bei bestem Wohlsein. Tod Ende des chinesischen Aufstandes. Peking, 7. Aug. (Reuter.) Nachdem Kanton feine IIn» abhängigkeilserklärung lviderrufen Hut, halt man in der (Gesandt- fchaft die Rebellion für beendet. 062X2] Wcinnäbcrinnen n. Lehrmädchen foiori nein du. Selleröw.Nt.Eing.Goelbestr. y ;*l "a»nrau od. Mädtticn Ein französi «chcr Flieger in Johannistal gelandet. Berlin, 7. Aug. Gestern abcud 7,48 Uhr landete auf dem Flugvkap Johannistal der französische Flieger Ianoir mit seinem Eindecker ohne Passagier. Er war um 5 Uhr früh in Etamoe) bei Pari) auffleftie^en, hatte sich unterwegs verflogen, und war U a in Degen in volland gcfidKct worden, und mutzte auö, verschiedene Zwisäienlandungen vornehmen. Günstiges Wetter vo n lesetzt, gedenkt Ianoir h.-uke nach Petersburg wücr- zufiiegen. Er wird sich mit dieser Luftreise um den Michelin- Preis bewerben. Verschiedene] 1«-^. ü—1 ;finiincrtt>oin. vm 1. Stock au vermieten. Kroidorfcr Strahe 1^. Visitkarten liefert billigst Brübl'schc Univ.Druckerei ©icßcn. 061961 Mlcinco Hinterhaus an kleine F-aniilie au nenn. 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Vielleicht Icr.it er dann allmählich, wo er iich richtigen : merfbir zu machen hat. Unseren Dagensührern Vorwürfe l’tti.r ■:> Unrecht. Sie haben ihrer Instruktion zu tun ,ie — und können nicht jebent einzelnen zu Gut emvi.Fräuleitt, i. OmiS- hol' bewand., sucht Stelle bei bell, o ttbor. verrn für Cft. Schrilll. Angebote um. 5144 a. d. Giehener AnAeiger erb. <"'6222] Jung. Mädchen sucht tagsüber Stelle in fL-raue li. Näheres Hammstrnhe 101. Gewandt. Mädchen, das selbst, kocht, sucht St.in Herr- schaftsb. Katharine Schmidt gewerbsmäßige Stellenoer- mittlerin, Wallwrstr. 18. PtoO 5LVH Am Tienstag morgen I schwarzer Tackel auf den Namen „ -inck" hörend entlaufen. Näh. Liebigftr. 49, Auf b. Wege vom Schiffen- berg durch den Wald am Sägewerk vorbei ein Schirm verloren. Abzug, g. Belohn. ”t**\ Wetzlar. Weg 69 1. r. 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Die „Vossische Zeitung" meldet aus München: Ter Magistrat bewilligte für Die Beschaffung von Mesothorium, dem neuen .strebsheilmittel, 200 000 Mark. Das „Derl. Tageblatt" meldet aus Innsbruck: Rech-- nungsrat Freiherr von Kuhn wurde hier verhaslel, wegen Unterschlagung einer halben Million Kronen zum Sdjabeit der Alpcnländischen Volksbank, deren Geschäftsleiter er war Im Zusammenhang damit wurde der Erbuchhaltcr der Volksbank und ein Vcrsicherungsbeamter verhaftet. In Marienbad wurde eine internationale Falschspiel erbande verhaftet. Tie „B. Z." meldet aus Bartsel d (Ungarn): Den hier zur Kur weilenden Damen wurde auf Veranlassung ihrer Ehemänner verboten, das Spielkasino zu besuche n. Als gestern das Verbot in Kraft treten sollte, stürmte eine große Anzahl Frauen unter ohrenbetäubendem Geschrei in das Kasino, aus dem sie durch die Polizei verdrängt wurden. 4-Zimmer-Wohimng mit Küche u. Zubehör, mögt, auch mit Ralkon ob. Loggia Aum 1. Cft. zu mieten gesucht, ^chrtstl. 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Leicht aen'tcht): 3. Preis .farl Schmidt. (Federgewicht): 1. Preis fc-cmr Vanmann. VereinS^shr en preis im Tauziehen: 1. Preis T straft« und Sportklub 1893, Giesten Ehrenpreis in der meisten Punktzahl: mit 1017'/« Punkten I. Kraft- und Sportklub 1*93, Ohn cn. xie Ehrenpreise sowie ersten Preise des Vereins find bei Bl. mer Nachslg. (WUli Docter), Seltersweg, ausgestellt. I Weitere Teilnehmer gesuch' | zu einem iuristischen Repetitorkurs durch energischen ÄlirflP fliT eine ölt Tarne sehr quie Stelle« ein Mädchen, dasselbnaudig kochen kann, lytau Ebrittinc Guttenberger, geiverbs- mnninc Steüenvermtttlerin. Dcrmifcbro. Wieder ein Eiscnba hnunfall. , ^ölb/ ,u ' 6. ^g. Der um 8,40 Uhr morgen- fällige, au-.. 3 u ter bog kommende Personenzug ist kurz vor dem .Vaiiptbahnbof Röderau mit bei Maschine und dem Gepäckwagen k'^Oletst. Der Verkehr zwisä-cn Berlin und Tresden erlitt dadurch i-rfrebhcbe Verspätungen Personen sind nicht zu Schaden gekommen, zer Materialschaden ist vermutlich erheblich. Ein Bootsunglück auf dem Tegernsee. Aus Tegcr n see wird der F. Z. bcrirfxtct: Auf dem Tegernstv kenterte beule (Mittwoch) nachmittag 5 Uhr ein Segelboot, in dem sich der Intendant des Fraicksurter Opernhauses, »olwrt Volkner, ft*ammcnängcr Leo Slezak und £ grellen, angcr ^ntz turmfcls vom Karltheater in Wien, friibcr in -cu'itg, v-. sanden. Volkner und Slezak lonntcn sich retten, walwend ^‘„u rmfelo ertrank. Heber das Unglück wird uns auS t..t u n men noch gemeldet, dast Kammersänger Slezak, der Egern am Tegernsee ein Gut besitzt, mit Auf- btetajg ferner Kräne an das liier schwamm, von reo aus bereits cm < herb teMc, das den gän;l:ä> Erschöni.en auft'atm ' auch ^nten.ant voltn r r f-.ch a;i.rr d. an -er S<' Ipar -e -E^etltgtgerv. scnen befunden habe, i.t in Münä n bü zur Stu', nrcht bekannt. Noonttrake 22 p. f.'W., 5Z mit all .-iub.. v. Vubtniaftr. 40. (05920 | ' t4 Zimmer 4*i76l 'Sine schöne 4-Zimmer» Waniarbenroobn. per 1. Cft. oder trüber zu norm. 6K Schmidt. 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Bedenkt, dast unsere entemdesteuer seit 2 Iahten von 108 Prozent aus 153 Prozent genteaen i.t! Darum stellt Leute al» Kandidaten aus, die um da» ^ohl und Dche der Gemeinde bedacht sind, und keine, die «-T'! k'neu Vorbeter haben müssen! 5146 Friedrich Kreiling. Wieseck und Lollar, den 7. August 1913. B2t/r Gegenstandes tritt. Gießen, den 9. Juli 1913. Großherzogliches Amtsgericht. Danksagung. Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste und für die liebevolle Pflege der Krankenpflegerin sagen wir hiermit innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Zwangsversteigerung. Das nachstehend bezeichnete Grundstück, das zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der 1. Wilhelm Böhling zu V2, 2. Pauline Böhling geb. Schreiber, dessen II. Ehefrau, zu y8 im Grundbuch eingetragen war, soll SamStag, den 13. September 1913, vorm. 9 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht im Justizgebäude dahier, Zimmer Nr. 18, versteigert werden. Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollstreckung. Der Versteigerungsvermerk ist am 19. Juni 1913 in das Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Dersteigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteige- rungötermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgcfordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbei- .zuführcn, widrigenfalls für das Recht der Ver- stcigerungserlös an die Stelle des versteigerten Statt Karten Ein Junge angekommen! ARTHUR FRIEDE UND FRAU ELSE geborene Stahlberg Dortmund (Landgrafen str. 30), 6. August 1913 5147 Bezeichnung der Grundstücke: Grundbuch für Gießen, Vaud 1 Blatt 49: Flur 1 Nr. 596 — 160 qm Hosreite in der Kavlansgaffe (Kaplansgasse Nr. 14) ...... . Mk. 26000.— Konkursverfahren. In dem Konkursverfahren über den Nachlaß des Metzgers Jakob Arnold II. in Gießen ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schluß- vcrzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen — und zur Beschlußfassung der Gläubiger über die nicht verwertbaren Vermögensstücke — sowie zur Anhörung der Gläubiger über die Erstattung der Auslagen und die Gewährung einer Vergütung an die Mitglieder des Gläubiger- auSschusseS — der Schlußtermin, sowie Termin zur Prüfung der nachträglich angemeldeten Forderungen auf Samstag, den 13. September 1913, vormittags 9 Uhr, vor dem Großherzogl. Amtsgerichte Hierselbst Zimmer Nr. 6 bestimmt. w Gießen, den 4. August 1913. b’/8 Ter Gerichtsschreiber des Großherzogl. Amtsgerichts. Konkursverfahrens In dem Konkursverfahren über das Vermögen der Metzger Jakob Arnold II. Witwe, Anna geb. Schmidt zu Gießen ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen — und zur Beschlußfassung der Gläubiger über die nicht verwertbaren Vermögensstücke — sowie zur Anhörung der Gläubiger über die Erstattung der Auslagen und die Gewährung einer Vergütung an die Mitglieder des Gläubigerausschusses — der Schlußtermin und Termin zur Prüfung nachträglich angcmcldcter Forderungen aus Samstag, den 13. September 1913, vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 6 vor dem Großherzoglichen Amtsgerichte hier- selbst bestimmt. Gießen, den 4. August 1913. B’/„ Der Gerichtsschreibcr des Großherzogl. Amtsgerichts. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Wegen Gleisnmban wird der Ueberqang der Kreisstraße Gießen—Grünberg bei Kilometer 4,60 der Strecke Gießen-Fnlda Freitag, den 8. A u g u st l. I., vormittags von 9 b i s 12 Uhr gesperrt. Gießen, den 5. August 1913. Grobherzogliches Kreis amt Gießen. Dr. Usinger. TOFFERREIfE notwendiges Schuh werk sollten Sie mitnehmen, denn was Sie bei uns an guter Qualität u. modernen Formen für billiges Geld bekommen, ist bekannt Solide, elegante Damen-u.Herren -Halb-Schuhe u. Stiefel Mk. 12.50. Luxus- Ausführung Mk. 15.50. Schuhhaus Ernst Lch Giessen Seltersw.53, Tel.754 Grotzh. wivl-Miiothek Ein Deckbeät mit 7 Pfund doppelt gereinigten neuen Federn gefüllt Mk. 9.5V 12.— 14.70 16.50 22,— :c. l/;ccon mit 2 Pfund Federn gefüllt IXIddCil Mx. 3,._ 3.60 4.40 6.20 rc. Vollständige Betten Schlafzimmer-Einrichtungen SZ Teilzahlungen nach Uebereinkunft gestattet Weil Neustadt 10 GIESSEN Fernspr.506 Alle Benutzer, mit Ausnahme der Studierenden, haben die vor dem 10. Juli l. I., entliehenen Bücher bis spätestens am 10. August zur Musterung einzuliefern. Vom 18. August bis zum 18. Oktober ist die Bibliothek täglich von 8—1 Uhr geöffnet. Gießen, 21. Juli 1913. Der Großb. Direktor. I. V.: Heuser.D21/7 Zwangsversteigerung Die nachstehend bezeichneten Grundstücke, die zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der a) Keßler, Heinrich, in Annerod, b) Keßler, Christine geb. Block, deffen Ehefrau daselbst, Gcsamtgut der Errungenschaftsgemeinschaft, im Grundbuch eingetragen waren, sollen Samstag, den 30. August 1913, vorm. 93/4 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht im Justizgebäude dahier, Zimmer Nr. 18, versteigert werden. Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollstreckung. Der Versteigerungsvermerk ist am 9. Juni 1913 in das Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteigerungs- termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumeloen und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Gießen, den 24. Juni 1913. Großhcrzogliches Amtsgericht. b17/7 Bezeichnung der Grundstücke. Grundbuch für Gießen, Band 34, Blatt 1591: Flur 6 Nr. 122841/1000 = 231 qm Hof- reite zwischen dem Mittelweg und der Chaussee (Wetzlarer Weg Nr. 41) 29600 Mk. Flur 6 Nr. 122 845/1000 = 3 1 3 qm Grabgarten daselbst 2400 „ |[öl[ä][ä][ä]g[ä][ä][ä][äj[ä][ä]i □ □ Giessen Seltersweg 89 Telephon 733 □□ Tfcöbelhandlung 1® @ Uebernahme □ ganzer □ Gurgerucne p □ Wohnungs-Ein- 8 □ richtungen □ □ 0[5][B][ä]!ä][äl|B][£][ö]g[ä][ä][n][ä][g][ä][5|!a B|B ■ § § □ □ □ □ t I 1 DD Spezialität: [□ Bürgerliche Ausstattungen t=! Langjähr. Garantie □ August Gssmann g Gerade jetzt in den heißen Tagen, wo Magen- und Darmerkrankungen so häufig, namentlich bei E&mdiertä vorkommen, geh ent* t SÄ „Kren* GnlianM" auf jeden Familientisch. Es hält den Verdauungskanal stets in Ordnung und unterzieht den Körper einer ständigen Reinigung. 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EM- unö kinlczeWken verf. in Stückgut u. waggonweise billigst Jakob Frei- baut, Biblis lHessen). 4817 MleiHnslall (konzesftoniert) Inhaber: Hans Kratz Gieße», Bruniigiljse 811. Beleihung Von Gold, Silber, Edelsteinen, Kleidungsstücken, sowie Gegenständen aller Art. Strengste Diskr. 106234 GtlegrnhMniisF 1 Standuhr, 2 Nähmaschin., 2 Grammophone, mehrere Ferngläser (neu), goldene Brillen und Kneifer (neu) silberne Herren- u. Damen- Mhrcn, goldene Herrenuhr, Bild. Herrenkelten, Brillant schmuck, DamenkonseP _j (neu) Jacken, Röcke, M to Kostüme re. bill. abz „Wenn Sie von hartnäckigen Hautausschlägen, Flechten, Hautjucken usw. geplagt find, so daß der Hautreiz Sie nicht schlafen läßt, bringt Ihnen „Salu- derma"rasch Erleichterung." Aerztlich warm emvf. Dose 50 Pf. u. 1 M. (stärkste Form) bei W. Kilbinger, Seltersweg 79a, A. Noll, Bahnhof- str. 51, E. Noll, Kaiser-Drog., C. Seibel, Franks. Str. 39, Otto Schaas,Seltersweg39. (sP3/,) |TRAUERHÜTEj i A. Salomon & Cie. |