Mm Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. 1913 Tausend und 1' /io .Proz. bei einer Million eine Gcsamtstaffcl! Pastor T '■ bis eine Million Vermögen mit 8/i Proz. ein-' von inne schuss. Itersiiegil 50000 Mark zu v. Hdt. den nächsten angefangenen oder vollen l Und Der Ausschuß vertagt sich auf Freitag Vvrinittag 9 Uhr. m JOfi „ X Xf- n wirtÄnn «n j ^>um 'iii.'• uviuu(tiiutii ^izepra, locnren rtmroc £ jengg^cgr werden, öie Staffel von 300 000 Mark von -/10 ans General der Infanterie >. T. v. Gavl gewählt W ibie Staffel von emer Halden Mtllwn bescitrat werden Mitglieder wurden wiedcrgewählt die Herren CInnAan Md statt des hierfür ange,etzten 'Satzes von sünfundachtzig vom! Haupt, Direktor C. I. Lange, Dr Schulte Als Ausschuß- v. Born- ange, Dr. Schulte im H-ofe, * * $ * « * « 1 50000 50000 100000 300000 500000 1 Million 3 Millionen 4 Millionen 5 Millionen C*/, cn erhältlich sind. 0,15 0,35 0,5 0,7 0,85 1,1 1,2 1,3 1,4 Die „Siebener Aamlienblätter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das .,«rei-b!att für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. von,300000 Mk. _____. ....... , ..... geführt werden. Tic Staffel von drei Millionen wird beseitigt und von einer Million bis fünf Millionen 1 Pro.;, und von fünf Millionen ab 1V4 Proz. verlangt. Von den im 8 11 genannten beitragspflichtigen Reichsdeutschen mit mehr als zwei- jährigem Aufenthalt im Ausland — abgescl-en von den Beamten — sollen, wenn sie ein Einkommen von 7500 Mk. haben, ohne Rück licht auf das Vorhandensein und die Höhe des Vermögens min bestens bis 15 000 Mk. Einkommen ein Prozent des Einkommens und bis zu 30 000 Mk. Einkommen außer den ein Prozent bis 15 000 zwei Prozent auf Ucberschuß und bei gröberen Einkommen als 30000 Mk. daneben drei Prozent aus Ueberschuü über die 30 000 Mk. Beitrag zahlen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: fcsgaöl. Redaltion:e-^112. Tel.-Adm AnzeigerGießen. Der Beitrag beträgt bei einem Vermögen bis und bei größeren Vermögen von den ersten Märkte. ~ Lauterbach, 5. Juni. Ter Frühjahrsmarkt, sog- Prämieumarkt, hatte trotz Anskalles des mit dem 5lräinermarkt verbundenen Viehmarktes, der wegen einer in den hiesigen Schlacht- Hos eingeführlen senchenverüächtigen Kuh nicht abgehalten werden durste, einen recht lebhaften Verkehr. Der gute Besuch erstreckte ick, allerdings nur auf den Nachmittag, während an sonstigen Irühjahrsrnärkten auch der Vormittaa zahlreiche Besucher herbeizog, um der Prämiierung des Viehes beizuivohuen. Tie Gasthäuser, hauptsächlich die in der Nähe des Viehinarktvlatzes gelegenen, haben deshalb in diesem Jahre keine so guten Geschäfte gemacht wie in Vorjahren. Dagegen war die Kaullust aus dem Krämerinarlt ziemlich gut zu nennen. Die übliche Verlosung von lebenden und toten Gegenständen wurde abgehalten, doch fonnieii die lebenden Gewinne wegen der Schutzmaßnahmen nicht nngefanft werden; die Gewinner erhielten den für den betreffenden Gewinn vor’ gesehenen Wert in barer Münze ansbezahlt, wobei sie jedenialls besser babeijveagefomnien sind, als wenn sie erst ihren föeroinn, Rmb oder Scl wein, an den Mann bringen und dabei oft unter dem Ankaufspreis verkaufen mußten. Nack einem Beschluß des Stadtvorskandes soll die Prämiiernug des Viehes, Rindvieh und Ziegen, am 2. Juli statlfinden. Hierauf fand die folgende vorn Grafen Arnim Muskau eingebrachte, in dessen Abwesenheit vom Ckaicu Schweinitz vertretene Entschließung einstimmige Annahme- Der Vorstand sieht in der sortichreilenden Jslamierung in Ostafrika eine crnitc politische und kulturelle Gefahr, der entgegengclretcn werden mutz. Tas Ncichs-Kolonialamt möge in dieser Richtung unter Anforderung der nötigen Mittel zweckentsprechende Maßnahmen veranlassen. Nachdem die Tagesordnung für die .Hauptversammlung festgesetzt worden war, wurde beschlossen, eine Vorstandssitzung im derbst in Berlin abzuhaltcn, deren Zeitpunkt der Präsident bestimmen soll. Tagung der Deutschen Uolonial-Seseüschaft. ., Am 3. Juni begann in Breslau die Tagung der Teut- Ichen Kolonialgesellschaft. Tie A b t e i l u n g G i e ß c n war durch ihren Schriftführer, U n i v e r s i t ä t s p r 0 f e s s 0 r D r. B r n ck, vertreten. Zunächst wurde die V 0 r st a n d s s i tz u n g abgehalten Ter Präsident, Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg, eröffnete sie mit einer Ansprache, in der er sagte: ^rotz der politisch schweren und unsicheren Zeiten, unter denen das Wirtschaftsleben in Deutschland bart zu leiden hatte, kann die Kolonialgesellschast sich eines kräftigen Wachstums cr- rcucn. Tank der unermüdlichen Werbearbeit in den Abteilungen läßt sich eine regelmäßige Mitgliederzunahme feststellen. Ter koloniale Gedanke saßt erfreulicherweise Fuß in Schichten der Bevölkerung, die bis vor kurzem.den kolonialen Bestrebungen teilnahmslos gegenüberstanden. Bei den Verhandlungen des Landesrats von Teutsch-Südwestafrika äußerten verschiedene Redner ihre lebhafte Befriedigung über die Einsetzung der ständigen Eisenbahnkommission seitens der Deutschen Kolonialgesellschaft und regten an, sie mit Uebersendung von Material zu unterstützen. Ich betrachte diese freiwillig in Aussicht gestellte Förderung unserer Tätigkeit als ein Zeichen dessen, daß man in den Kolonien unserer Gesellschaft einen immer größeren Wert beilegt. Die Eisenbahnkommission wird natürlich den aus den Schutzgebieten kommenden Wünschen ganz besondere Aufmerksamkeit zuwenden und es iicb_ angelegen sein lassen, im Sinne des vom fcerm Staatssekretär bes Reichs-Kolonialamts ausgestellten großzügigen Ellenbahnprogramms zu arbeiten, demzufolge sich die Kolonial- verwaltung nicht mit den heute bestehenden Anfängen eines Eisenbahnnetzes begnügen will, sondern den Bahnbau nach Kräften fordern wird. Wenn dann neue Schienenwege als Lebensadern die Schutzgebiete durchziehen, wird auch als selbstverständliche rvolgc der wirtichastliche Aufschwung nicht ausbleiben und-dem Deutjchcn Reiche die Fruchte langjähriger Arbeit in reichem Matze zusülwen. «Lebhafter Beifall. 1 Zum Gesetz ästssühren den Vizepräsidenten wurde durch Zuruf von den höheren Beträgen 1,5 vorn Hundert, jedoch nicht über 1,25 vom Hundert des Gesamtvermögens. Die Staffelung des Wchrbeitrages im Hanptausschuß. Nach d^r Mittagspause geht der Ausschuß über zur Beratung **5 grundlegenden 1 der Vorlage. Der Berichterstatter Graf Westarp berichtet über die Vorbesprechungen, die nur teil- weise zu einer Verständigung geführt haben. -.Bezüglich der unteren Grenze und der unteren Steuersätze beim Vermögen sei int idcientliehen eine Ucbercinftimniung erzielt worden. Der Schatzsekretär habe großen Wert darauf gelegt, daß niebt über 1,25 Proz. Steuersatz hinausgegangen werde. Für die D u r ch st a s s c l u n g sden höheren Satz nur jcwnls von dem ü b e r s ch i e ß e n d e n Betrag zu er beben'* jei zwar eine PLehrheit, aber keine Einstimmigkeit erzielt worden, lieber die Heranziehung d cs Einkommens tei ebenfalls keine volle U c b c r e i n ft i m m u n g erfolgt. Der Ojedanke der Kapitalisierung des Einkommens mit einem Multiplikator (sechs, acht, zehn) sei nicht allgemein angenommen tvorden, ebenso nicht die untere Grenze des zu versteuernden Einkommens. .Die, Fortschrittler beantragen eine Aenderung der Westarpschen Staffelung dalstn, daß bei Vermögen von drei Millionen an als nächste Staffeln. hinter der von einer Million des Wehrbeitrages vom Vermögen. Ter 'Antrag der N a t i 0 n a l l i b e r a l e n wird abgelchnt, ebenso der Antrag der Sozialdemokraten gegen die Stimmen der Antragsteller und des Elsässers. Der Znsatzantrag d e r F- 0 r t s ch r i 11 l i ch e n V 0 l k s p a r t e 1, im Antrag Westarp die Staffeln bei Vermögen von drei Millionen an um je ein Zehntel Prozent zu erhöhen und aus dem Westarpschen Antrag die Höchstgrenze, die der Westarp'sche Antrag für das Gesamtvermögen auf einundeinvicrtel Prozent c )t f ch t, zu streichen, wird mit großer Mehrheit angenommen. Der 'Ausländerantrag der Nation'al- ibej a len wird abgelehnt. In dieser Fassung wird mit der fortschrittlichen Modifikation der Stteichung der Höchstgrenze von eimtndeinviertel Proz-ent hierauf der © taff eia n trag Westarp angenommen. D i e Frage der Heran zichung der Einkommenbleibt n 0 ck> un - entschieden. In der Aussprache über diese Anträge erklärt der Vertreter der Volkspartei, daß seine -Partei nicht über eine Milliarde bewilligen wolle und deshalb sich Vorbehalte, da die Milliarde in zwei oder drei Waten aufgebracht werben soll, bei der zweiten Nate Prozenterhöhungen ober Herabsetzungen je nach Jöebarf zu beantragen. Eine .Hinaussetzung der Einkommensgrcnze von 2000 auf 3000 Mk. im Zusammenhang cr Sätze befürwortet, erhebt der konservative Sprecher dagegen grundsätzliche Bedenken. Der preußische Generalsteuerdireltor erklärt, die Behauptungen von regelmäßigen Steuere nt Siebungen preußischer Landwirte seien nach seinen Erfahrungen nicht richtig: den in Zeitungen sub stanziert angeführten Fällen sei man amtlich nachgegangen, aber immer habe sich entweder die Unrichtigkeit oder die tarfe Ucbertrcibung solcher Behauptungen ergeben. Die Abstimmung über die Staffelung Aeitag, 6. Zum WZ Rotationsdruck und Verlag bet Brühl'schen Universitäls - Buch- und Steindruckerei. R, Lange, Gießen. ^Pagnie in btt uLbem bamQls ststplah. Radfahrer 1 Fchhollen. tonHon3ttf Don o9 Qn den Krieg vom Grubenunglück bei Gber-Rosbach. -I. Ober-Nosbach, 5. Juni. Heute morgen sind auch die beiden letzten Opfer de§ Grubenunglücks geborgen worden. Man hatte gestern davon abgesehen, da man eine auffällig starke Gasentwicklung festgestellt hat, und da es für aiisgcfchlosfen galt, Blecher und Storck lebend zu bergen. Morgen werden nun die vier Bergleute zu Grabe getragen, die Opfer ihres schweren Berufes, Opfer ihrer Hilfsbereitschaft geworden sind. Das Mitleid mit den Angehörigen der Verunglückten ist allgemein. Besonders hart angefaßt hat das Schicksal den Totengräber Blecher, der feinen Sohn und seinen Schwiegersohn verloren hat. st. Ober-RoSbach, 5. Juni. Auf gerichtliche Anordnung wurde die Grube sofort nach Bergung der Leichen geschlossen, um die Ursachen des Unfalles genau seststellen ;u können. Man nimmt an, daß sich auS dem Wasser, das vor vier Monaten in die Grube drang, Gase giftiger Natur gebildet haben, denen die Bergleute zum Opfer sielen. Für die Hinterbliebenen des Obersteigers Lenz, der sein Leben für die Kameraden opferte, will man dem Vernehmen nach die Carnegie-Stiftung um Beihilfe bitten. igt von KönigL n - Manufaktur Meissen mi von der Fayence- imima, Kopen- su haben in der UsMes gemein, in bet E Vio .Prozent nicht i»' Prozent gesetzt, sondern diese Staffel ?*<_ l1/s Prozent erhöht werden soll. Tie .nächste Vermögens- WicI soll fünf Millionen sein und der JSeitraj l4 L0 vorn Hun- tert betragen und ebenso wie im Antrag Westarp, bei höheren Beträgen als 5 Millionen l1 . Prozent, dagegen soll nach dem v«lksparteiliche^ Abänderungsantrag die Einschränkung im Eestarvschen Vorschläge, daß das Gesamtvermögen nicht mit mehr V/4 Prozent belastet werden dürfe, gesttichen werden. 'Die N a ti on a l I i be r a l en beantragen gleichfalls eine -Lende rung der Westarpschen Staffel. Hier fängt yer Beitrag bei 30 000 Ml. Vermögen an und beträgt bis zu •C000 Mi. nicht anderthalb, sondern nur eins vom Tausend, bei den nächsten 50 000 Mk. nicht sünsunddreißig vom Tausend, mbern nur 1/4 Pro?,. Die nächste Westarpsche Staffel von jOOOOO Mk. bis 200 000 Mk. soll von ' _> aus 1/3 Prozent Die lvehrbettra^pfiiLt der Aktiengesellschaften im hauLhaltLaurschuy. . :: Berlin, 5. Juni. 4bir leben ;n ibahnprogramm des Reichülölonialamtcs zu eigen gemachi, insbesondere auch bic Bedenken des Staatssekretärs Dr. Sols gegen die zu hohen Tarife der Schienenwege unserer Schutzgebiete. Dem Vorstände liegt eine ausführliche Denksckwist über den Stand und die Zukunft unseres Eisenbahnwesens vor. Dem Ausschuß wurde zur Fortführung seiner Arbeiten eine Summe bis 5000 Mk. zur Verfügung gestellt. Wie in den letzten Jahren erhält auch wieder bas ^on Prosessor Tr. M en se-Kassel herausgegebene „Archiv für Schiffs- und Tropenhyyiene" eine Iahresbeihilfc von 1000 Mark. Mit ber nächstjährigen Wanderausstellung der Tcut- scheu Landwirtschaftsgesellschaft wird wieder eine koloniale Abteilung verbunden sein. Ter Vorstand beschloß hierfür eine Beihilfe von 4000 Mk. zu gewähren. Für die bei Windhuk gelegene .Heim und Lehrfann Brakwaler der Frau v. Falken Haus en wurde ein Beitrag von 2000 Mk. bewilligt. .Unsere ffiari ne" MltM Son* litt seitZJahMwK -schlag mit funhttm wutjllck a()etn6al6.2t.Zoctf-r« tent'flcdixhuh<-/A ich das UeW st. .50^1.115^11^- ,ig, stärkstt-l^.^ -kooh-Oeme • ■f.) M beMS, Hrader, (Srokc, schöne 13 1 skattgengurkeli von 20 Nennig cnipiiebli - ikeljXene*1 sowie «c ttM bei n.'371; ^Weites vlatt 163. Jahrgang Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheßen iss kl»* . 20 ' ;> o- x)- m ■ - U) - O - rn; J-rtz Dru Hu 1 der törb (' Vor ersä abei. erhi mit '! anc mac i: der 1 der Tr ' Bec auf in den wä wu sch' er f den au>. 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Es können eingestellt werden: Für die überaus warme und herzliche Teilnahme während der Krankheit und bei dem Heimgang meiner lieben guten Frau Luise Eckel geb. Weitzel sage ich allen Freunden zugleich im Namen aller Angehörigen aufrichtigen Dank. Heinrich Pickel, Lehrer i. P. Bericlhtigamg! In den Plakaten für die IlMFahrseier des Fnfanterie- mcgiments Kaiser Wilhelm ivurde versch^mtlich eine Filiale des Herrn S. Loeb hier, Marktplatz, als Borverkaufsstelle angegeben, lls wird hierdurch richtiggestellt, dast Herr Petermen Inhaber dieses Ladengcschäsrs ist. [C°'d Giesteu, den 0. Juni 1913. l>er Finanzausschuß. vormittags 9 Hbr, an Ort und Stelle von den Ochsen wiesen, von den Wiesen im Stolzenmorgen, am Uicrs- brunnen und Aitentisch,- nachmittags 3',', Ubr, an Ort und Stelle von den Wiesen ui der Gemarkung Rödgen- Banksagwng, Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste, sowie für die zahlreichen Kranzspenden sagen wir hiermit unseren innigsten. Dank. Besonderen Dank für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrei- Barth und für die Mühewaltung der Krankenschwester Lehrlinge: 1 Schreiner, Es suchen Arbeit: nmserwerb laut SS«** ' zu iede"1 »» MSfiSS** artretung iedmayertSohne. wen Ibach. Kap- Md, Dörner irügelSP3*’ ckermann usw- ------------- „—, .... _rt und Stelle von den Wiesen in der Gemarkung Grosten-Buscst. Steiglicbhab^r, welche die Wiesen zu bestchtigen beabsichtigen, wolleu iidj an den städtischen Wiesenwärter Bellos, Wolfstrahe 9Zr. 15, tuenden. Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gietzen. Am 17. Juni findet in Giestcn Rindviebmarkt, am IS. Juni Schwcincmarkt und tträmcrmarkt statt. (B6/„ Heiigrssserßeittrimg 6er -ladt kicßeii. Dienstag, den i9. Juni, Mittwoch, den 11. Juni, nnd Donnerstag, den 12. Juni d. I., soll das Heugras von den städtischen Wiesen meistbietend versteigert werden und zwar: ^Dienstag, den 10. Juni, nachmittags 4 Uhr, an Ort und Stelle, an der (5redncrstraste bei der Aktienbrauerei, am Ohlebergweg bei der Heyligenstaedt'schen Fabrik und in der Stevliansmark. ^juiainmenkunst aus der Frankstirter Straße, Ecke der Klimkstraßc. Mittwoch, de» 1 l. Juni, a. vormittags 9 Nlir, Zusammenkunft an, Schlachthof, von den Wiesen rin Aenstädter Feld und ani Elek- trizitätswerk. b. vormittags IO' Ubr, i» der Restauration Peclchior Schäfer Witwe, 5iaiicr-ÄUcc 4, Wiesen im Hegstrauch und im Ruhland, c. nachmittags 2 Hbr, im Philosovhenwald unn AÄ & k • I den 7. bir Mittwoch den ,8. Zuni Billige Zanoaien-Tage! = JJJey erhoff# Goslar Kreuzplat? 13 Telephon 758 Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma August Struck zu Gießen eingetragen : Das Geschäft ist auf die Witwe Minna etruef geb. Nuckstuhl zu Gießen übergegangen, die i? unter der bisherigen Firma weiterfi'lhrt. Gießen, den 3. Juni 1913. bs/6 Großher^ogliches Amtsgericht.__________ Bekanntmachung Die Absubrfrist für gesteigertes vok innerhalb unter- ^vtiotci: Obersörsterei ist bis zum l.Juli l. I. verlängert, zpntcr erfolgt sorstgerichtliche Anzeige. Giesteu, ä. Juni 1913. Großherzogliche Obersörsterei Schistenberg. Trautwein. B6/6 Die Verteilung der Binsen aus der Wolff von Todten tvardt'schen Stiftung (Junigcld) ffndet stistungsgemäs; Dienstag, den 10. ds. Mts. morgens 5 Uhr in der Stadt- kirche statt.____[ß% Für die Ebclstistung ist zu vergeben: die Lieferung von al etwa 2ttttnabcnanziiaenauS kräftigemStoff(Ioppe und Hose«: bi 60—bO m Stoff zu Winterkleidern für Mädchen: c> etwa 20 Zuabcn und ebensoviel Mädchcnhcmdcn aus Bauuuvollslanell: d) 50—60 im Stoff zu Uutcrrölken nnd die Anfcrttguug der Mädchenkleider und lliitcrröctc. Angebote mit der Aufschrift „Ebelstistung" find bis zum 20. uunt d. Fs. verschlossen beim Städtischen Armcnamt, Asterweg 9, cinzurcichen, wo auch Stoffmuster eingeseben werden können. jß«,, Anmeldungen zum Bezüge von Kleidern und Anzugen aus der Ebelstistnug sind bis soätestens 20. Juni d. Js. beim Städtischen Armenaint, Astcrweg 9, einzureichen. Stadt. Wohnttngsnachweis Gießen, Astcrweg 9. Es sind zu vermieten: ß« 2 Wohnungen von 7 Zimmern, 1 Wohnung von 5 Zimmern, 1 Wohnung von 4-6 Zimmern, drei Wohnungen von 4 Zimmern, 4 Wohnungen von 3 Zimmern, 2 Wohnungen von 2 Zimmern, eine Wohnung von 2 Zimmern ohne Küche, 1 Wohnung von 1 Zimmer mit ttuche, 5 möblierte Zimmer, eine ^chlasstetle, 3 Werkstätten, 2 Läden, 1 dreistöckiges Lagerhaus mit Pserdestall und Heuboden. Zu mieten gesucht: 33 Wohnungen von 2-6 Zimmern. MW Zum WM« WchcAi'Mttcn 15 a 3 flrantn 95 2 Mgdmie Srigen 95 2 eforffrogtK 88 2 Sporth'üoni 95 8ms. Lklbslbiiiitt 88 a WcAenzürtel 88 ömsatz-ßciiibc!, 125- lriiischSciüöci! 999 Sorfen 95-35 Untcrjnta 125-59 KilliWüsGlchen 11 Bahnh<>fxtra**sc 1 1. Rroiif Kränzeu.Schleierl D!dUl,A. Salomon & Cie. S 'i 1 < Brauchen Sie zum Jubiläumsfest Blusen Kostümjacke Kostüme Waschkleider* Musselinekleide j Woalekleider Kaufen Sie diese Sachen bei Marktplatz J. Pfeffer Marktplatz Sie erhalten Für die Spezial-Putz-Salon 3628 W. HERBERT M Niemand versäume 53 L sich den künstlerischen der auch gleichzeitig ein a Sf I Achtung! Achtung! Sonntags 11 bis 3,Uhr geöffnet: Extra-Vtrsand- abteilung Die sehr billigen Preise im Schaufenster sind beachtenswert Marktplatz 2 neben der Engel- Apotheke Wer krank ist und Interesse hat für gute Hausmittel (keine Arznei- oder Geheim- mittel !) verlange kostenlose schriftl. Aufklärung durch: Debeha-Cen träte miesbaden S 75 Erinnerungs- Becher an 1813 Damenfrisieren Shampoonieren — Kopfwäschen — mit neuestem Warmluftstrom-Trockenapparat Frau Bernh. 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Hierdurch würde- eine Erleichterung der Vorlage eintreten, der Unterschied zwischen den einzelnen Orten in der Höhe des Woh nungsgeldzufchufses sowie and, der Unterschied zwischen oer heirateten und unverheirateten Beamten werde vollständig beseitigt Es sei sclbstverständlld), daß das ausmlicnb? Wobrrungsgelb als GehaltScrl-öhung den Gehältern zugeschlagen werden müsse. Seitens des Vertreters der fortschrittlichen Volkspartei, wurde darauf hingewiesen, dast die Vorlage die billigste Form der Befriedigung der Wünsche der Beamten barftcUc. Würden lediglich die Gehalte in die Höhe gesetzt, so bliebe der Ansprud; der Beamtenschaft aus das Wohnungsgeld bestehen, und dies werde dann später zu weitergebenden Forderungen führen. Tie Zwei leilung von Wohnungsgeld und Gehalt liege im Interesse der slaallichen Finanzen und sei aud) burd) die Regierungsvorlage genügend gerechtfertigt. Gin Mitglied der n a t i ona l! i b e r a l en Partei erklärte, dast er sich gegen die Vorlage gerade wegen des Wohnungsgeldes oussprechen müsse. Tas Leben auf dem Lande sei in vieler Hin sicht teurer wie das Leben in der Stadt. Es müsse aber das aus fallende Wohnunqsgeld als Gehalt gegeben werben, doch dürfe der Rahmen der Vorlage, soweit die Gelder ausgegeben werden sollen, nicht überschritten werden. Die „(biefjener ^amilienblntter" werden dem .Anzeiger' vier-mal wöchentlich beigelegt, daS „Kreisblatt für den Kreis Sichen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» ttagen" erscheinen monatlich zweimal. ~ ®lc er ’te diesjährige B e s i ch t i g n n g s r e i se hessischer Landwirte und) dem illnsiedlungsgebiet in Posen bat in den Tagen vom 2-)—25. Mai stattgesunden. Es waren insgesamt 32 Landwirte, ivelche unter Führung des Vertrauensmannes der Anstedlungskommis'iom Herrn W. S eh a u m b u r g, Kassel, die ,val)it nach dem lernen Osten unlernommeii hatten. Tie Reise ging zunächst nach dem dicht bet Vosen liegenden Amiedlungsdc'rf .^chonherrnhausen, damit die Reisegeiellschait zunächst ein natnr- (i.-hcG Bild von einem fertincn Änsiedlungsdors geivinnen konnte. Alsdann ging die Fahrt tmch dem Kreise Ezamikau, ivoselbst die 2!us,edlungsgüter Fitzerie, Kritschewo und Alieostaw besichtigt wurden. InMieoslaw wurden dreiKm.sverträge geschlossen, ucich ging die Reise nach dem Kreise Mirich, in iveMicm die siedlungsdörier Grabotvo, Poburke und Meienselde und die siedlnngsgütcr Brostowo, Treilinden, Herzlelde und Cuchart; Benchtigung gelangten. Tie vorerivähiiten Ansiedlunasdörier hauptsächlich mit Hessen besiedelt und mancher Reiieteilnehmer konnte einen Freund und Bekannten aus der alten Heimat be- grüsten. Die hessischen Ansiedler äußerten sich mit groster Be- sriedigung über ihre neue Heimat. Der Stand der Santen nmrde allgemein als vorzüglich anerkannt Atif den Ansiedlungsgütern Brostotvo und Herzielde l>.ei;en sich viel Reiseteilnehrner als Bewerber um neu ausgelegte Ansiedlerstesten notieren. Somit kann der Verlauf der Reise als in jeder Beziehung.-befriedigend bezeichnet iverdeii. — Die zweite diesjährige Bepchtigungsreise wird Dien-tag den 8. Juli, uoir Kassel aus angetreten. Gruppc.sitzung des allgemeinen deutschen Hrauenvereinr. Frankfurt a. 9)1., 4. Juni. Ter weite Verhandlnngstag mar der Frauenarbeit i u der Gemeinde gewidmet. Hierzu ivies Fräulein Dr. Altmann-Gottheiner (Nlainiheiin) m einem vorbereitenden Vortrag die Richtlinien über die gc- ivuuschte Betätiglnig der Frau in der Kommunaloerwaltuug. Zu fordern ist nach ihr die Zulassung der Frau zu der Armen- u. Waisen pt ege, der Schulverwaltung und Schnlauisicht, der WohnungS- pflege, der AÜrforgetpliflfeit, der öffentlichen 9lrbeitsocn»rlthmg .^?.,.u>lbedingte Gleichberechtigung der Frau in allen städtischen Ausschüssen. Es folgten nun verschiedene Vorträge einzelner -.amen aus G i e ß e n, Fraukiurt, Darmstadt, Alaniz, Worms, Wiesbaden, Heidelberg, 9)lanu()eim usw. über ihre Tätigkeit mid Erfahrungen auf dem Arbeitsfeld weiblicher Mitarbeit in ihren Heimatstädten. Die Schlustvorträqe behandelten die Ausbildiing der weiblichen Dienstboten. Frau Hausser (Mannheim) sprach über „die Tienstbotenschuleu" und Fran Sophie Ennenbach (iyvaiiriurt) über „Pslichtsortbildungsschulen für weibliche Dienstboten". Teti beiden Vorträgen folgten lebhafte Aussprachen. Am Nachmittag sand die Besichtigung des Blocke der Ballgesellschaft mr Kleinwohnungen, wobei Stadtrat Dr. Flesch führte,' und der Besuch des Frankfurter Luftbades statt. Ein zwangsloses Bei- fammensem schlost die starkbesuchte Tagung. - Heute fand in Verbindung mit der allgemeinen Gruppentagung eine Sitzung der dem Verein angeschlosseuen h e j s i s ch e ii Ortsgruppen unter dem Vorsitz von Frau Pros. Dr. G o l d st e i n (Darmstadt) statt, m der Fragen organisatorischer und geschäftlicher Art erörtert wurden. ipvcrs ür t und der Ballon .Kassel' in der Nähe von - 11 c 11 11 ' kriegsinastige Vcrsolgnng erfolgte durch vier'Autos, zivil 'Motorräder und 20 Manu der Fäger-Radfahrerabteilnng. während dec Ballou „Atarburg' sich feinen Verfolgern ganz >mt- ^oq, wurde der Ballon „Kassel" beinahe bis zur Landung verfolgt, ras Auto konnte aber wegen des Geländes nicht näher Heran fommen. GsrichLSfaal. — Büdingen, 2. Juni. S ch ö f f e n g e r i ch t s f i t; u n g. r.er Handelsmmiu A. F. und sein Vater, Rentner Z. F., beide in Büdingen, batten gegen die Strafbescheide des Grvßh Finanzamts Büdingen, wegen Zuwiderhandlung gegen das Wandergewerbe, ^tenergesetz und die streichs-Gewerbeordmiug Antrag aus gerichtliche Emscheidmig gestellt. Ter Z. F. hat am 1.-. Januar l. Fs. zii Wolf und aus der Erbacher Michle bei Landwirten im Auftrage unb für Rechnung seines Sohnes A. F. das Gewerbe eines Händlers mit Rindvieh im Umherziehen ausgeübt, ohne vor Eröfsmmg dos Gewerbebetriebes £as Gewerbe bei Grosth. Finanzamt Büdingen migenieldet und die schuldige Waudergciverbesteuer entrichtet zu haben. A. F. ist Viehhändler, sein Vater •*,. ist in seinem Betriebe Gewerbegchil e, beide haben ihren Wohnsttz und den Sitz der gewerblichen Niederlassung in Btidingen. Sie sind im Besitze einer Legitimationskarlc nach ii 44a Als. 1 der Gewerbeordnung unb haben keinen Wandergewerbeschein. 9tach § 44 der Gewerbe-Ord ilt Z. F. heiligt, auch ansterhalb Büdmgcns für die Zwecke des Gewerbebetriebes ces A. F. Bestellungen aus Waren'zu suchen. Hhne vorgängige ausdrückliche Aufforderung darf dies r'lufjucheu von Bestellimgen nur bei solchen Personen geschehen, in deren Gc- schäitsbetiieb Waren der angebotenen Art Veriveudmig finden. Dazu gehören Landwirte wie hier im Frageialle- beim''Angebot von Vieh. Der Vertreter der Staalsanwallscbast beantragte deslmlb Aussetzung der Hauvtverhaudluuq, da er die Steuerbehörde um Rücknahme des 'Antrages m suchen will. Diesem 'Anträge wurde stattgegeben. — In der Strafsache gegen den Schweizer I. Z. von Mittelgrimdau wegen Körververlehung wurde die Hauptverhandlmig ausgesetzt behufs Dernehmnirg weiterer Zeugen. — Leipzig, 5. Juni. Ter Konkursverwalter der Hassia- Pnenmattk-Werke, G. m. b. H., würbe mit seiner Klage gegen den Austichtsrat der Gesellschaft nunmehr auch voin Reichsgericht abgewiesen. Der Vertreter des Zentrums wies darauf hin, dast nadi seiner Auffassung die Verhältnisse non Stadt und Laud sich auSglichen; was die Kinderei ziclning z. B. auf dem Lande mehr koste, werde nt der Stadt durch Ansprüche, welche die Stadt mit sich bringe, parallelisiert. Berechne man aber, was es Mit, wenn der Wohmlngsgeldzuscimf' wegsalle, aber als Gehalt gegeben werde, so ergäbe sich ein Mehrbetrag von etwa 140 000 Mark, für den Deckung nicht vorhanden fei. Von einer anderen narionalliberalen Seite wurde ousgeführt, dast ein Unterschied zwischen Wohnniigsgelb und Gehalt m allen Bundesstaaten mit Ausnahme von Bauern durchgeführt >ci unb auch im Reich bestehe. In Hessen sei das Wohnungs geld im Fahre 1907 eingefübrt worden, und es gehe uirtil an, von diesem fetzt abzugcheu, da insbesondere in Hessen Reichs und prevstische Beamte mit Wohnuugsgeld wohnten. Die Anzahl der Beamten, die auf dem Laude im Verhältnis z.n Her Stadt Ich weife darauf bin, dast die Beamten auf dem Lande nicht ausfchlag ■lebenb sein dürften, und es fei bod; bekannt, daß insbesondere die Wohnungsperhaltnifse auf dem Lande gegenüber den größeren Stabten austerordcntlich viel billiger seien. Da iid) insbesondere hei den Roheren Beamten eine ich; proste Anzahl mit Dienst Wohnungen befänden, ip schieden diese ja bet dem Wo.hnuugs- reldzusdust. überhaupt aus. Dem Fuge nach der Stadt unterließt !ncht allein die Bcamtenschast; man s.he in, ir-ie sich auch sonn b*? Aevöllerung nad; der Stadl zusammendränge, und es iej nidv onzunehmen, dast etwa die Gleichstellung des (Gehaltes in der Stadt fmd auf dem Lande die Beamten auf dem Lande fefthalte. '^«berlid; kämen Ausgaben wie Kindererziehung usw. in Betracht, allein die Statistik habe doch gezeigt, dast Hessen mit höheren 5dnilcn auch auf dem Lande so utrieben fei, dast nur ein gc- ungcr Teil der Eltern gezwungen fei, ihre Minbei.- in Peufioncn M geben unb ftd) damit erhebliche Kosten nicht verursachen. Tic Regierung legte an verschiedenen Beispielen dar, Vic gegenüber der ersten Gehaltsvorlage der Unterschied in der kkhallÄemefsnng ;u Gunsten des Landes verfdwben. sei, wie gerabe die ländlichen Ortsllasfcn prozentual Höher gestellt seien °ls die städtischen WvhnungSgelde, Sodann sei die Spannung -wischen den verschiedenen Ortsklassen verringert wvrdeu intb ba ^rch dem ländlichen Teile der Bevölkerung Rechnung getragen. Bon fortschrittlicher Seite wurde sodann beantragt, vm Dullen Wohuungsgeldzufchnst im Falle des Bedürfnisses auch ^verheirateten Beamten bann zu gewähren, weiru sie einen selb Itänbigcn Haushalt führen oder eine Familiemvohnnng rnnehoben, ®nö weiter, dast die Regienmg verheirateten Staatsanwörtern die Häl-fte des Mohnungsgeldzufchnffes gewähren solle. Die Aussprache wandte iidi dann der Frage zu. ob ent- fegen dein Gcfetz vorn Jahre 1907 das POohnungsgeld pen 1' onsfähig gestaltet werden solle. Die Regierung trat hierfür Temperatur am Niedrigste , „ Niederschlag: 22, mm. Der Finattjansschnsj der Ersten Kammer. bs. Darmstadt, 5. Juni. 2.. ; .. u «vfu/nfi ui i r?4CrL?'-(lnin,fr ist heute unter dem Vorsitz des Grafen gründ'-,vüritcuau snfammengetreten, um verfchiedene kleinere Re giernngsoorlagen und Anträge zu erledigen, bnrunter die Vorlage, betr. das Landesgestüt, die Universitätsklinik, den Verlauf eines Geländestrcisens am Fnsti,gebende in Darmstadt usw. -ou all dreien Gegenständen trat der Ansschns- den Beschlüssen des anderen Hauses bei. Hierauf beschäftigte sich der Ausfchust mit dem Anträge, der Abg. Tr. Osann, Brauer, Reh unb Ulrich, bic Regierung zu ersuchen, alsbald eine Vorlage einzuhringm, der neugegründeten Zentral lasse der hessischen Landwirtschaftlichen Genossenschaften verzinsliche Tar lehen ans der Staatskasse zu gewähren. Auch diesem Anträge stimmte de r A u S f ch u ß einstimmig ; u. lieber das Zu- itimmcntretcn des PlcmtNis der Ersten Kammer soll erst in einigen Tagen Befchluf gefotzt werben. vermischtes. Automobilunfall A r i st i d e B r ia n ds. Ter frühere Mimuerp-räsident Briand fuhr am Mittwoch mit einigen Bekannten von Paeh iur Eure nad Trou ville. Auf der Srraste, didil hinter Paeh, jttest das Automobil des ehemaligen Minister- praubenten mit einem Lastaiitomobil der Maggigesellfchoft zusammen. Das Automobil Briands wurde zertrümmert. Glück- lidcnrcifc nurben weder Briand noch die übrigen Insassen ernst- lidi verwundei. Briand selbst kam mir einigen Hautabschürfungen '.mb Quetschungen davon. Er Ianntc sich in einem anderen Automobil nach Paris begeben. Tie 9Zad.riebt von dem Unfall, die anfangs stark übertrieben war, rief in den Wandelgängen der Kammer nid't geringe Aufregung hervor. Briand wurde mit Röntgenstrahlen untersucht. Er erlitt einen ziemlich ernsten Bruch des äußeren Randes des Schulterblattes. Willin trug zahlreiche geringere Verletzungen, aber keinen inneren schaden davon. „ * 2i.ri Duell zwischen Mann und Frau. Aus New Bor!, 4. xsuni, wird gemeldet: Eine furchtbare Tragödie hat ndi neitcrn in Areelh (Sobrae; abgefpielt. Mau entdeckte dort in einem cmmnien Haufe die Leichen eines Mannes, feiner Frau unb leines Kindes. Tie Unterjud/mig ergab, dast der Mann mit icinci Frau verabredet hatte, ein Pistolendnell auszufechten. Sie stellen ftd) so nahe einander gegenüber, dast das Duell für beid" Tc'le einen tödlichen Ausgang nehmen innstlc. Vorher mustch das Minb am Bette niederknieii, wo es burdi einen Schutz in das Herz getötet wurde. Tic Gründe für diese Schreckenstat sind unbelannt. ' Fünf Soldaten am Hitzschlag gcstorben. Die autzci-gen ähnliche Hitze hat auf dem T r u p v e n ü b u n g s p l a tz Arns in Ostpreusten, wo zurzeit einige Fnfanterieregimenter gcicd ksmätzige Lchietzübungen abhalten, fünf Todesopfer gefordert Neunzehn Soldaten fino erlrmlt. Vier von den T-iten gehören dem -• Wcitprcutzifd;n Infanterieregiment Nr. 148 aus Bromberg und der fünfte dem Tciiifch-Qrbens-Fnfanterieregiment Ar L)2 aus^Marienburg an. Tic neunzehn erlranktcn Solbiten find vom Infanterieregiment Nr. 148 Weitere Ein,zclh;it-n üb fr bas Unglück und auch nähere Mitteilungen über das Befinden der Erkrankten wurden bis jetzt von den Militärbehörden mdst bekannt gegeben. verernsnachnHten. — Steinbad), 5. Juni, lVerspätet etngegangen) Am letzten Sonntag feierte der hiejige ix' fangoerein Eintracht fein -rOiährig es Jubiläum, Derbunbcn mit Wertuiigü'i'igcii unb Fahnenweihe. Tie Feier wurde eröffnet mit einem Festgotles dicnU, bei dem der Jubelocrein das Lied fang: „Mit dem Herrn fang' alles an". Ter Qrtsgcistliche hatte feiner Predigt da» Bibelwort 1. Sam. 7, 12 zu Grunde gelegt. Nach dem Fest- gottesdicnst begann das Wertungsfingen, an wckchcm sich ii Vereine beteiligten: Sängerkranz-Albad , Eintracht Hausen, Sintrad;t- Albach, 5>armonic Watzenborn Steinberg, Germania- unb Linden blütc-Biirlbardsfelden. Ter Nachmittag war den cigcnll^en Juoi- läunisfeNlichkriten getvidmel. Nachdem der Festzug, an dem sich 22 Vereine beteiligten, auf dem Festplatz angelommcn war, bewillkommnete der Präsident des Vereins, Ehri'sttan Pitz, die Fest- teil nehmet unb schlost mit einem Hocl auf alle Sänger des deutschen Liedes. Sodann überreichte Fräulein Anna Pitz bic von Frauen unb Jungfrauen Steinbarlis gcfriftetc Fahne. Tic Wriheredc hielt ber Ortsgeisttiche Pfarrer Koehler. Er hatte feiner Rede das auf ber neuen Fahne stehenbe Tirhtcrroort zu Grunbc gelegt: „Mar Gott mit Hellem Klang, Heil berttschem Wort unb Sang". Er fchlost mir einem Hoch auf Kaiser unb Gtost- berzog. Bon den GvchnbeiTn des Vereins (d>cn noch 25, v in bi cf en sind nod' 11 Mitglh^er bes Vereins. Tiefe lourben zu fbren Mitgliedern ernamit, ebenso der langjährige Dirigent des Kerem.'' Lehrer Nanz, iotoic ber Verpasset ber Jubilännisschtift, Pfatter Köchlet. Aus bem Feikplatze herrschte ein munteres, frohes Treiben, das leiber durch das gegen bcm bic PensioitsMhigniachung in ben b. nachbatten Staaten afolgt sei, und da ja bic Erhöhung ber Gehälter allein für bic vetedmung bet Pcnfioii eine unzurcichenbe Grundlage bes Pen- svnssatzes gewähre. . Seitens bes Bauernbundes würbe betont, bast burch «ne solche Penfionsfälngniachnng bet Unterschieb zwischen ben «samten in ber Stadt unb auf dem Lande forttvährenb DerftärFt ^-’rbc. Für bic Beamten in bet Stabt steige bet ber Pension zu wrnnbe liegende Satz etheblid) mehr als für bic känblichen Beamteir, knn biefe ein geringeres Wohnungsgeld erhielten. Hierdurch Ärde auch eine Degtabierung bet Beamten des Lmtdes immer eintreten, ba ja auch spätere Verbesserungen der Bezüge «r Bearnteil diese Kluft ivicbcr in EridZeinnng treten ließen. [ . Die Regierung wieS bnrauf Inn, bast man im Reiche «tc Klassen beS Wohnungsgeldes für Hessen errichtet habe, während : Borlage nur drei Klaffen Dorsch.. Es könne nicht geleugnet ^rden, baß bic Preise ber Woimungen in ber Stabt nnb auf Land austeroichcnilich verschieben seien, und daß deshalb Gleichmacä'rei ntd>t angel)?. Äus ban Ausschufsc ivurde bemerkt, bast bic Penfion^ahig- •Mintg bes WohnungSgeldes eine Bevorzugung ber hessischen «amten vor ben preußischen bebeutc unb zwar deshalb, weil M die Pension höchstens 75 Prozent betrage, in Hessen aber F 100 Prozent steigen Tonne. ES lourbc der Antrag gestellt, bon bei: Regierung torgcfcfycitm Wohrruugssätze auf einer Stieren Skala zu vereinigen. Gegen diesen wurde aber tlcten Skala zu bereinigen. Gegen diesen wurde aber [] Marburg, 4. Juni. Die Ballons .Marbura" und anderer Seite das Bedenken geltend geinackch, baß gerade .Kassel", bic beide am Sonntag srüh aufstieaen, sind glatt ae- >ur 746,2 74H.9 748,6 22,3 16,5 15,6 12,4 11,6 10,3 62 83 78 >w s SW 4 2 o 16 8 Bew. Himmel Bed. Himmel Bew. Himmel & L? •s O2 s? (sr a (Sief der ’ä ~ Js_t^e SS GO 5'3ä Die h^liüg s^.-- -- '7. -Z/ 6) All W 3 5 § "$ er ^5 9* 5 (5?.*" 3^ l*g 2 i» o 3. 3^3: oX' 6>to (5 -So :V 0> co 3. 2 Ö3» Z s tO a» .A*c«i 'J S H cr^ a 5^ ZA SS <2^ s s 2^ x U r. r< Ift 2*.@ S=S uv 3S o äS-P' Q.2 5 öB.äa <5< S'$e p. s® 9-cs><^;-2,— o i3 & ?£»< yS CE)5 3 M.3 L ^CÄ!« re = q,T 05 s = « Z- gs «re S-3^ Ä >p O er O <3 ßtar . U>- -^ - re 2 Oer' E SZ « = 6>E £Bre 5 »ei? s 335 _9»ä 2?s<- a L 3-2 Ä s ra » «2 a-- ? r Z tsa- ää'Sg;. c-A* bl 0' S B UV G 'S 3 3 S> B UV bt D u: efl y$<- 3§ •PÄ2? . 373 ,^C a* s U' L bi 3OS ss° re ß'K Bec auf in den wä tmi sch' er 1 ben au< Wl die bei Tut flff Pr au St 9(i tü iw eil TTtl Es bc 2d s« 6)y GO CD O- COcod re _=°°5" — CO &rS LSL>S<2 8 SS L Ätopo^^ §W§L w »■ (-1 = 3 = 2 O G? g| a« o UV 5 31 a Z>« 2.= 5*9 S| 3 Ä -■($) = co >&-o ■ ■ ®o' Ko ^o- re re* M 3| H o ’S1' ($)Uv to'5^' 2 2 = cr^re" CD O UV O3 00 -: S'^LS S tg r «o 39 3 w« 2.2 E =2 2. F)s S o Z.M 3 e-c 6SS7 5 §2 ö = re re. g?a»y.~ •-* c? *-*■' o- q o & ^;cr & ^er 2.0 a-sv o «’M "’M o O ’""*3**®re‘S' O--S.O K-- Lre- CD o 2. S-S3? C5V» Z 2»” re’a(« 3 Ä- O «3. 5 re Z>3' er SS re «*■?« 8 " (j wec v 3 = £?3 d.OE 2 _.n A.LT « ^er re Uv re = 2 5 G'csxo 2 g §•§ □ ;ijsC = — co , ZütH Mac iS J. MLZ- re-re-2^ 3- ,-re^Kre ^3® cS f9 3s 3.B0 2. Z5 CO S gsJ“? ?ZS "=-2w3 -WKss lilsl L'-- ?kk »WV'fidi (III Kill'!' ^nf5' ipötfeent SS"6 S»-«iL ■Sälid-cSei'f1*1 Ms s-äs 3£Ä Iä* s;og Mx L--K 2. ="3 5 S-®5£ ■3" O — Vor acht TaA jg^r von 1813 gcf< siahven und Gep Zolisschichten fehl tzesscnstamm, tven der MM um Ws damals die £ rionendonner von Stern flammte «ls. zu s 3 *oo o — ®@2 C o ?re re o -^-"2 re o erxre lM,T*Wtter 7°"VI, uj? Ahnte ?esch 5S Ntte?ni9( 'iw 1? au ??" ru In(c konnte Jn die < t^Alge be? Mi (5- 2 re” u« s gSc. gg°«i> g: vs ros 2.CO re er 2 So >3o G-C ._ re S” O re -V re-, O 3. re.; 2 O re- Öa ^qd co ^ o O eycx-cror 5:^"’ re" o" re" oOI^ » ^.SS"re OT-B p -re. ti'" re 3; re,- re 3 2— 2.> re‘o o.o' 3"o*^ G9 %) 3 UV 5 R. □. Uv 2 'S 6)2 •5V CO rg uv W‘ 3. 2 © 3 UV 3 2 5 6) e*r 6)S co 3 re. >Ib «B Z.oST _ uv _6) 2.= 3 |'-3® 3 SG' jj p = O ^co _ f® - S •5V re