Nr. 2!5 Drittes Blatt Erscheint täglich mit AuSnahine be5 Sonntags. Staate New Pork als Sohn sehr armer Eltern geboren und hat sich aus den bescheidensten Ansängen durch eigene Kraft sein Leben gezimmert. Er begann seine politische Tätigkeit als Rechtsanwalt in Flatbush, einem verrufenen Vorort Brooklyns. Gleich zu Anfang seiner Laufbahn machte er sich dadurch einen Namen, baß er den Kampf gegen einen der verbrecherischen politischen Ringe, an dessen Spitze der berüchtigte Hugh Mc. Laughlin stand, energisch aufnahm und mit Erfolg durchführtc. Sein _(9cgner, der lange Zeit New Port durch Erpressungen _ |a)hmnj|tcr 2Lri gebrandschatzl hatte, wanderte ins Gefängnis. Dieier .Erfolg machte Gaynor mit einen» Schlage in den politischen Mrcncn bchunit und führte im Jahre 1909 zu seiner Wahl als Dürgermcui.r von New York, für welchen Posten er als .Kandidat der demokratischen Partei aufgcflcllt wurde. Sein Hauviverdlenlt um d»eS große Gemeinwesen besteht darin, dass er mit eisernem Besen unter der korrumpierten New Porter Polizei aufgeräumt hat. ^.ie Energie, mit der er sich'^ beim Kampf gegen die Bcstcchlimieit auf allen Gebieten widmete, machte ihm viel Feinde. Im -^ahrc 1910 unternahm ein entlassener Hafcnwächlcr namens Gallag her auf einem Lloyddampscr, aus dem Gaynor gerade eure Erholungsreise antreten wollte, ein Revolveranschlag auf den Bürgermeister und verletzte ihn schwer. Tie „Eietzcner Familienblättcr" werden dein .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, da4 „Hrcisblatt für den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Leit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Hektoliter, nämlich von 1309 898 auf 1247 630 Hektoliter. Dementsprechend wurden auch 13 651 Doppelzentner Braustoffe weniger verwendet. Seit 1911 sant die Gesamteinnahme vom Bier von 4 793 134 auf 4537 767 Mk., die lieber* gangsabgabe von 341595 auf 325 608 Mk. Dagegen stiegen die Steuervergütungen für ausgeführtes Bier von 30 022 aus 39 087 Mk. Fremde Biere wurden eingeführt von Bayern 31198, von Baden 38 225, aus Württemberg 3175 Hektoliter und aus Lothringen 170 Liter. Ta die kleinen Brauereien nicht in der Lage sind, immer Bier von gleicher Beschaffenheit zu liefern, verschiebt sich ihr Absatz immer zum Vorteil der Großbetriebe. Starkenburg und Rheinhessen. bs. Dar mstad t, 12. Sept. Vom 13.-17. Oktober wird in Darmstadt der Verband der deutschen Landes- Frauenvereine vom Roten Kreuz seinen 7 Ver bandstag und nrit ihm der Verband deutscher Krankenv'- anstalten vom Roten Kreuz seine diesjährige Generale sammlung abhalten. Unter dem Vorsitz des Ministerialr s ftrafc fand heute vormittag im Sitzungssaal des ^tobl* Hauses eine Vorbesprechung statt. Es wurden die einzelnen Ausschüsse gewählt, die die Vorbereitungen für den Verbandstag zu treffen haben. Das bereits festgelegte Programm wird eine Reihe interessanter Vorträge bringen. Wir nennen: „Die Bekämpfung der Krebskrankheit nut bei anderer Berücksichtigung der Röntgen- und Radium-Strahlen von Professor Dr. Opitz-Gießen: „Tie Wohnungsfrage und die Frauenvereine" von Frau Oberbürgermeister Lauter- Samstag, 15. September 1913 Rotationsdruck und Verlag der Bruhl'schen Unwersiläls - Buch- und Sieindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Truckerei: Schul- ftraße 7. Expedition und Verlag: e^>51. Redaktion:e^H2. Tel.-Adr.:Anz«gerGießen. 165. Jahrgang v Giehener Anzeiger General-Anzeiger für «vberheffen Aus New Port kommt die Nachricht, daß dort drahtlose Depeschen von dem auf der Eurovafahrt begriffenen Dampfer Baltic" eingetroffen sind, nach denen Bürgermeister Gaynor im Älter von 62 Jahren an Bord gestorben ist. Gaynors Amtszeit wäre dieses Jahr abgelausen. Im Herbst finden die Neuwahlen statt. Seit dem von einem Mitgliede Tammauy Halls auf ihn unternommenen Attentate hatte Mayor Gaynor an einem Halsübel gelitten, das von der Kugelwunde herrührte. Da nun die Zeit der Wahlagitation herannahte und Gaynor von seinen Freunden gedrängt wurde, wieder in Wettbewerb für das Amt des Bürgermeisters zu treten, so hielt er es für angebracht, nach England zu fahren, um einige bedeutende Hals- Spezialisten zu konsultieren. William Jay Gaynor wurde in einem kleinen Dorf im 21ms Stadt Mnd Canö« Gießen, 13. September 1913. **DasGroßherzogspaarim Luftschi ff. Das Luftschiff „Viktoria Luise" stieg gestern morgen von §rank furt aus zu einer Fahrt auf. In der Gondel befanden ftch als Fahrgäste das Großherzogspaar von Hessen, Prinz ~ub wig von Battenberg, Prinzessin Luise von Battenberg und die Prinzen Andreas und Alexander von Griechenland nebst Gefolge. Die Fahrt ging über Offenbach, Darmstadt, Worms und Mainz und von da nach Frankfurt zurück. ** Wintersportzug. Vom Gießener Schiklub wird uns geschrieben: Auf unsere Eingabe vom 19. Dezember 1912 an das Großh. Betriebsamt Gießen 2 wegen Einlegung etnes Wintersportzuges läßt die Königl. Eisenbahndtrektton Frankfurt a. M. hochanzuerkennender Weise in diesem Winter an Sonn- und Feiertagen zwei Züge zwischen Nidda und Schotten verkehren. Die Einlegung der Züge erfolgt, wenn der Schiklub nach Prüfung der Wetterlage sie befürwortet. In seinem Dankschreiben hat nun der Vorstand des Schiklnbs darauf aufmerksam gemacht, daß an Sonntagcn^wohl lauin Bedarf nach einem neuen Zug von Nidda nach «chotten bc; steht, das; dagegen eine Verbesserung der Fahrgelegenheit an Samstagen von allen Wintersporttreibenden freudig^begrußt würde. Der Schiklub hat angeregt, einen Zug Nidda-Schotten einzulegen, der Anschluß aii den um 2.16 oder aber an den um 6.33 hier ab gehenden Zug hat. Bei der Liebenswürdigkeit, mit der bisher die Eisenbahndirektion auf die Eingaben des Schiklubs eingegangen ist — die dankenswerte Einführung der Sonntagskarten Gießen-Schottcn wurde s. Z. freudig be- grilßt — darf man wohl annehmen, daß auch den neuerlichen Vorschlägen Rechnung getragen wird, wenn nicht erhebliche technische Schwierigkeiten im Wege stehen. ** Benachrichtigungskarten für das Herbeirufen zu Ferngesprächen werden vom 1. Oktober ab versuchsweise bei der Postverwaltung eingeführt. Diese Karten dienen dazu, eine Person in Kenntnis zu setzen, daß sie von weiterher zur Führung eines Telephongesprächs gewünscht wird. Die Ausfüllung der Karten, die Postkarten- sorm erhalten, geschieht von dem Vermittlungsamt mit dem Namen des Herbeizurufenden gegen eine Zustellungsgebühr von 25 Pfennig. Benachrichtigungskartcn außerhalb des Ortsbestellbezirks werden nicht bestellt. Die Karte ist von dem Herbeizurufenden als Ausweis derjenigen öffentlichen Sprechstelle vorzuzeigen, von wo aus das Gespräch geführt werden soll. ♦* Amtliche Handverkaufstaxen für Apotheken. Nach der Reichsversicherungsordnung müssen die Negierungen nunmehr von Amts wegen Taxen aufstellen, in denen das Nähere bestimmt wird über die Berechnung der zum sogen. Handverkauf gehörenden Arzneimittel. Es dürsten daher einige Mitteilungen über diese amtlichen Handverkaufstaxen von allgemeinem Interesse sein. Die Krankenkassen können aus mannigfachen Gründen bei jeder Entnahme für ihre Rechnung aus der Apotheke nicht aus eine schriftliche ärztliche Verordnung verzichten. Die Apotheker nehmen allgemein das Recht in Anspruch, jedes Rezept zu den hohen Sätzen der Arzneitaxe zu berechnen. Das Privatpublikum, das nicht auf die schriftliche ärztliche Verordnung angewiesen ist, erhält die gleichen Artikel zu den meist um ein Mehrfaches geringeren Handverkaufspreisen. Welche Preisunterschiede in dieser Beziehung bestehen, zeigen die folgenden Beispiele: 100 Gr. Brusttee kosten nach der Arzneitaxe 1 Mark, im Handverkauf 40 Pfg.; 50 Gramm Bor- fäurc narf) der Arzneitaxe 40 Pfg.; im Handverkauf 15 Pfg.; 50 Gramm Kamillen nach der Arzneitaxe 65 Pfg., im Handverkauf 30 Pfg. usw. Die Amtlichen Handverkaufstaxen sollen nun den Krankenkassen als den Trägern der öffentlichen : Krankenversicherung die gleiche Berechnung der Arzneimit- tel bringen, wie sie bei dem Privatpublikum geschieht. ** Rückgang des hessischen Braugewerbes. : Im verflossenen Jahre verringerte sich die Zahl der in - Hessen vorhandenen Brauereien von 108 auf 103, wovon ■ 94 im Betriebe waren. Die Bierproduktion sank um 62 268 11818 wurde der Zivilverdienstorden und der Große Dtben be3 1 politische Tagesschair. I goldenen AdlerS zum Orden der Württemberg i > Di. Sorgest, »ec .nglifd.dat-aniid.en Bun«. ^Äe" ' „Daily Mail" veröffentlicht einige wichtige unö intcrH ün £a{)rc 1833 rourbc sunl erstenmal ein Industrieller mit \ essante Auszeichnungen des verstorbenen Grasen Hayaschi, ^fem Orden ausgezeichnet. der zuerst japanischer Botschafter in London und daraus ;apa- _______________ ___. -j i1 , nischer Minister der Auswärtigen Angelegenheiten gewesen Kus Hessen. in Die Memoiren sollten ursprünglich in einer japanischenl _ Zeitung erscheinen. Die japanische Regierung tat indes ihr! Das Landtagswahlrecht der Etfenbahnbeamten. Aeußerftes, um die Veröffentlichung der Enthüllungen des rb. Darmstadt, 12. Sept. Die Abgg. Henrich und Staatsmannes zu vereiteln. Tie hat jedoch nicht verhindern Genossen haben soeben bei der Kammer den dringlichen An • können, daß der Schwiegersohn sie trotzdem veröffentlichte, trag eingebracht, die Regierung zu ersuchen, daß diejenigen Die beiden ersten Teile der Memoiren erschienen zu Beginn nichthessischen Beamten, Bediensteten und Arbeiter der hes- des Sommers. Daraufhin verbot das japanische Auswärtige fisch-preußischen Eisenbahngeineinschaft, die in Hessen ?I int die weitere Veröffentlichung. Trotzdem erschien der dritte wohnen, auf ihr Nachsuchen ohne weitere Förmlichkeil als Teil am 21. August. Die japanische Negierung ließ das Blatt hessische Staatsangehörige ausgenommen werden, ohne daß beschlagnahmen und verbot dem Neuterkorresponden- ihnen daraus irgend welche Nachteile in ihren Anstellungs- ten, telegraphische Auszüge über die Memoiren nach dem und Beförderungsverhältnissen oder auch in anderer Bezie- Ausland zu schicken. hung, besonders auch ihrer Steuervorteile erwachsen, ^ur Die Erinnerungen beginnen mit dem April 1911, als Begründung des Antrags wird ausgeführt, es sei ein Mangel Graf Hayaschi japanischer Gesandter in London war. In im neuen Landtagswahlgesetz, der wohl auch nicht die Billi- jenem Jahre trat der deutsche Geschäftsträger Ba- gung der Kammermehrheit finden werde, daß das Lanbtags- ron Eckhard ft ein an die japanische Regierung heran wahlrecht der im Bereich der Eisenbahngemeinschastsbeamten und machte ihm gegenüber eine Andeutung, daß einDrei- und der in Hessen wohnenden Bediensteten und Arbeiter b und zivischen Deutschland, Großbritannien der Gemeinschaft förmlich ausgeschaltet worden sei. Es u n d J a p a n zum Zwecke der Erhaltung des Friedens im seien zahlreiche hessische Beamte und Arbeiter nach fernen Osten dem Deutschen Reiche genehm sein würde. Das preußischen Stationsorten versetzt, die damit ihren hessischen japanische Auswärtige Amt ermächtigte darauf den Grasen Wohnsitz und zugleich auch ihr Wahlrecht verlieren. Anderer- Hayaschi, mit Lord Lansdowne bezüglich einer derartigen seits würden viele Hunderte von preußischen Beamten und Allianz in Verhandlungen einzutreten. Es folgten darauf Arbeitern nach Hessen versetzt, die nicht hessische Staats- Vorbesprechungen unter der Leitung des Marquis und spä- angehörige sind und deshalb auch nicht zum Landtag wählen tercu Fürsten Ito, der damals japanischer Ministerpräsident dürfen. Dieser Zustand fei eine Folge des preußisch-hessischen mar. Diese Vorbesprechungen fanden zwischen E n g l a n d Gemeinschaftsvertraaes, denn vor dessen Abschluß hätten die und Japan statt. Lord Lansdowne gab zweimal die An- Angestellten und Arbeiter der Staatsbahn und der hessischen regung, es dürfte ratsam erscheinen, eine gewisse dritte Ludwigsbahn die hessische Staatsangehörigkeit besessen und europäische Macht in den Bund einzubeziehen. Sie darnach auch das Wahlrecht gehabt. Der jetzige „sicher nicht verleitete den japanischen Gesandten damals zu dem Glau- gewollte und nicht vorhergesehene Zustand" falle umsomehr ben, daß zwischen Großbritannien und Deutschland bereits auf, als das Staatsan gehörigkeitsgesetz von 1913 die Tendenz ein Abkommen über das Bündnis erzielt worden sei. Al- verfolge, den Ertverb der Staatsangehörigkeit und damit lerdings ftebt fest, daß Lord Lansdowne den Baron Eckhard- auch das Wahlrecht zu erleichtern. Des weiteren wirke auch stein über die Fortschritte der Verhandlungen während der der häufige Wohnungswechsel für die Beamten und Arbeiter ersten Zeit auf dem laufenden hielt. Am 15. Juli 1911 sagte erschwerend, da eine vorübergehende Versetzung nach der britische Gesandte in Tokio, Sir Claude Mac Donald, Preußen und spätere Rückversetzung das Wahlrecht für drei der sich auf Urlaub in London befand, dem Grafen Haya- Jahre unwirffam mache. Dem letzteren Zustand könne nur schi, daß König Eduard ihm gegenüber persönlich den Wunsch durch eine Aenderung des Wahlgesetzes abgeholfen werden, nach einem dauernden Einvernehmen zwischen Eng- dagegen lasse sich auf dem Verwaltungswege für bie in land und Japan ausgedrückt habe. D eu t sch l a n d hat sich Hessen wohnenden preußischen Beamten und Angestellten bald darauf von den Verhandlungen, an denen cs überhaupt das Wahlrecht verschaffen, indem man ihnen den Erwerb feinen aktiven Anteil genommen hatte, völlig zurückgezogen, der hessischen Staat s an gehörig keit erleichtert. Graf Hayaschi hat harte Worte über die Diplomatie seines Es dürfte keinem Bedenken unterliegen, in Hinblick auf Vaterlandes. Er spricht von einem Treubruch und sagt, daß Art. 14 des Staatsangehörigkitsgesetzes den in Hessen woh- das englisch-japanische Bündnis auf Kosten der Achtung Ruß- nenden angestellten preußischen Beamten und Arbeitern der lands und des europäischen Kontinents erzielt worden sei Gemeiiffchaft auf Nachsuchen die Aufnahme als Staatsan- und zu dem russisch-japanischen Kriege geführt habe. gehörige ohne weitere Formalitäten zu gewähren, eventuell von den noch nicht angestellten Bediensteten und Arbeitern | vielleicht einen Ausweis für ihre Staatsangehörigtdit zu Zur Reichstagscrsahwahl in Rastatt-Baden verlangen. (Der Antrag enffpricht der Zuschrift, die wir am schreibt die „Bad. Nail. Corr.": „Der Kampf um das Erbe Dienstag als Leitartikel wiedergegeben haben.) Lenders ist nun im vollen Gange. Die Nationalliberale Par- * tei hat die Kandidatenaufstellung vollzogen. In der Person Zur Becrmtenbesoldungsvorlage. des Landwirts und Meygermeisters Unser von Muggen- Darmstadt, 12. Sept. Die Wirtschaftliche Veremi- sturm ist der Zentrumskandidatur eine scharfe und zugkräs- gung der II. Kammer wählte in ihrer letzten Sitzung einen tige Gegnerschaft entstanden. Der Kandidat ist im Bezirk seit Ausschuß, welcher sich mit der Absicht der Regierung zu be- Jahrzehnten ansässig und stammt aus den Kreisen, die in dem fassen hatte, wonach zur teilweisen Deckung der Kosten für Wahlkreis den größten Teil der Wähler repräsentieren, aus die Besoldungsreform 341 138 Mk., die seither für die höhe- ländlichen Kreisen. Die Fortschrittliche V o l k s p a r t e i wird reu Schulen vom Staat ausgegeben wurden, jetzt von den Schulter an Schulter mit ben Nationalliberalen kämpfen, betreff. Gemeinden selbst getragen werden sollen. Der Ab- Die Agitation wird in den wenigen Wochen, die noch zur geordnete Henrich hat hierzu s. Z. eine Ergänzung einge- Versügung stehen, kräftig betrieben werden. Es wird im Hin- reicht, nach welcher sich der Beitrag der Gemeinden auf blick aus die durchaus zugkräftige Kandidatur gelingen, dem 277 829 Mk. ermäßigt. Der zum Vorsitzenden des Ausichuf- Liberalismus Neuland zu gewinnen und dem Zentrum in scs bestimmte Abg. Hauck hatte heute diejenigen Abgeord- seinen bisher so sicheren Domänen das Wasser abzugraben." neten, in deren Bezirke höhere Bürgerschulen sich befinden Bei der letzten Wahl siegte der Zentrumsvertreter noch mit und die von der Belastung betroffen werden, zu einer eit* 15 886 Stimmen gegenüber 5217 sozialdemokratischen und zung eingeladen, zu der etwa 16 Herren erschienen waren. 4200 nationalliberalen Stimmen. Es wird sich darum hau- In der sehr lebhaften Aussprache wurde wieder- deln, ob es den Liberalen gelingt, dem Zentrum Stimmen holt auf die schwere ungerechte Belastung der kleinen X,ant^ Aii entziehen, die nicht der Partei, sondern der Person des städte hingewiesen, bie insbesonbere ber Antrag Henrich alten Prälaten Lender galten, der den Kreis seit 1871 im durch die Entlastung der Stadt Darmftadt allein um etwa Reichstag vertrat. 41000 Mark bringen würde. Der Ausschuß sprach sich dann * gegen die einheitliche Festsetzung ber Schulgelbsätze aus, ba SW aufgtljobtntn —btrgifd-en WrfonaWL ÄÜÄ Die mit königlichem Erlatz erfolgte Aufhebung des Per- Ter Ausschuß svricht sich weiter für eine Gleichstellung der sonaladels greift tief m bie wurttembergifchen Eigentümlich- schulen, die gleiche Leistungen haben, ohne Mehrbelastung, feiten ein, die aber nicht etwa eine uralte ttmrttenibergilcbc unb |d)(ägt eine Teilung in drei Klassen vor. Es kam Eigenart, sondern erst so alt ist als das Königtum.in '^urt* I in^bcfonberc auch zum Ausdruck, daß die Regierung diese temberg, allo in den Verhältnissen der napoleonischen ;3eit ^ifounqcqtätten nicht ate befonbere 5inan5objefte be5 Staats ihre Wurzel hat. Die erste Rangordnung des ersten wurttem- ^trachten dürfe. Die dem Ausschuß angehörenden Mitglie- bcrgischen Königs Friedrich vom 4. April 1806 enthalt Brauer und Dr. Weber werden beauftragt, dem- (nach einer Meldung des Schwab. Merkur) noch feinen J3er* näd)rt Finanzausschuß in diesem Sinne zu wirken, sonaladel; doch verleiht schon eine Verordnung vom 6. De-I zember 1806 allen Offizieren vom Hauptmann auswärts —— __ - — öaS Recht, ihrem Namen das Prädikat „von" vorzusetzen, BÜrgcriflCiftCr ®Ql)HOr VON UCU) 1)011 gCfiOtDCn. unb den Genuß aller Rechte unb Vorzüge bes wirklichen Adels, desgleichen aber auch den hohen Beamten: den Geheimräten, Direktoren und Vizedirektoren der Landeskollegien und der Departements (wie die jetzigen Ministerien genannt wurden). Allen Generalen und Obersten und allen (Geheimräten und Direktoren, die ein reines Vermögen von 40 000 Gulden besaßen, wurde freigestellt, um Verleihung des erblicken Adels eiuzukommen. Den Gardeoffizieren und den Rittern des Militäroerdienstordens wurde vorgeschrieben, sich des Prädikats „von" zu bedienen. Erft König Wilhelm I (seit 1816) setzte in feiner neuen Rangordnung, bie im ganzen noch heute Gülrigkeit besitzt, ben Personalabel unb die Hoffäbigkeit für alle Offiziere und Beamten der vier ersten Rangstufen fest. Der Personaladel der Offiziere als solcher — d. h. bie Bestimmung, baß jeher Offizier vom Hauptmann an aufwärts bas Präbikat „von" vorzusetzen habe — würbe in ber Revolutionszeit (etwa 1848) aufgehoben. Das Staatshanbbuch von 1854 enthält ihn nicht mehr. Ferner bürsten bie Ritter ber am 6. November 1806 gestifteten Militär- unb Zivilverbienstorben, wohl nach bem Vorbild bes im aleichen Jahr gestifteten bayerischen Militär- Maximilian Joseph-Ordens, bas „von" führen. Im Jahre §2rrlsruhe und Ickt. Dr. ikrShitc-Lorms: „Tic Schwestern - und HUfsschWesternfrLge im russisch-japanischen sowie in den letzten Baliankriegen" von Dr von Oettingen-Berltn. Tie Besichtigung einiger Krankenhäuser und anderer wohltätiger Anstalten wird sich anschließen. Tic Ltadr hat sämtliche Fest- teilnehmer zu einer BorsreNung im Hoftheatcr eingeladen. Derdnsnad) richten. •• Der Gießener Ruderklub „£>nf|ia* 1906 veranstaltet om kommenden Sonntag, den 14. ds. Bits., sein diesjähriges Ab» rndern. Mit dieiem ist eine Bereinsregatia verbunden, wobei u. a. die Klub-Meisterschaft im Einer ausgeiahreu wird, an dem sich auch der bekannte Meisterskuller K. Foebt, allerdings außer Wettbewerb, beteiligen wird, ferner gelangt eine Herausforderung zwischen der 1. Iungmannschalt und der Begrüßungßvierer-Mann- schait der letzten Gießener Regatta, joroie VerlosungS-Vierer uir Llnssahrt. Ter Veranstaltung, die um 3,30 Uhr aus der Schüß- ler'schei» Bleiche beginnt, wird sich die Preisverteilung im Boots» Haus anschließen. Luftschiftahrt. w Frankfurt a. M., 12. Sept. Ta. Lullschiff ,Viktoria Luise-, das heute früh zu einer rmbrt ausgestiegeu war, ist nm 117i Uhr mittags glatt vor der Halle in Frankfurt gelandet. Tie an der Fahrt teilgenommenen Herrschallen äußerten sich sehr be- sriedigt über die Fahrt. Das Luftschiff „Viktoria Luise' wird morgen früh nach Baden-Baden fahren, nm Sonntag nach Stuttgart und am Montag wieder nach Frankfurt zurückkehren. Börsen-Wochenhericht. — Frankfurt a. M., 12. Sevtember. TaS Geschä't an der Börse ist ivieder merklich zusammen- geschrmnvll. Tie Spekulation betätigt sich nur schüchtern in einigen Spezialitäten, für die gewisse Anregungen gegeben sind, während das Privatoublikum sich noch immer nicht entschließen kann, sich in vermehrtem Umfange am Börsengeschäft zu beteiligen. Wenn trotzdem die Kurse sich im allgemeinen zu behaupten vermögen, zum Teil sogar steigende Richtung verfolgen, io läßt dies darauf schließen, daß im Grunde die Stimmung einiger Zuversicht nicht entbehrt. Mau hält zwar die augenblicklichen Zeit- verhältniffe, namentlich in Bezug auf den Geldmarkt, nicht für geeignet, um eine Belebung deS Geschäfts berbeiuüübren, erwartet aber doch nach Uebetiuinbung deS HerbsltermmS eine Besserung der Geldverhältnisse, ivas der Börseiistiniinung eine gewiffe Stütze verleiht und verhindert daß größeres Angebot an den Markt kommt. Im übrigen dürfte die Stockung bei Verkehrs wohl auch daraus zurückzuführeu fein, daß jetzt die Veröffentlichung der Abschlüsse der großen Montanuiilernehmuiigen bevorfteht und die Spekulation sich weder nach oben noch nach unten engagieren möchte. Soweit Jahresabschlüsse bi« jetzt bekannt geworden sind, entsprachen sie den Erwartungen der Börse, so daß diese neue Anregungen daraus nicht mehr schöpfen konnte. 9),ehr Interesse hat man jetzt für die weitere Entwicklung der wirtschaftlichen 'Verhältnisse und in dieser Beziehung lauten die Sitnations- I eri htc zurzeit allerdings so widersprechend, daß sich ein las Urteil darüber vorerst nicht bilden läßt. Nach * en jüngsten Auslassungen der Berliner Öanbehtaiumer wirb zwar dem deutschen Eisenbahnverkehr für die nächsten drei Monate noch ein günstiges Prognostikon gestellt Auch hält sich die Roheisenproduktion noch nahezu aus Rekordziffern und der Stahl- werksverband hat ebenfalls noch mit recht befriedigenden Ziffern ausiuwarlen. Demgegenüber liegt aber der heimische Markt für B-'ürobuftc anhaltend schwach; vom Kohlensyndikat wird ein Nach- lassen der Nachfrage für Koks gemeldet und der deutsche Eifenexvort hat im August eine Abschwächung erfahren. Berücksichtigt man, das, auch der einst sche HandelSanSweiS vom August uachlaffende Ziffern erkeuue,, ließ, daß die Nachrichten au« Amerika, insbesondere die längsten amerikanischen Ernteschätzmigen und die GetreidepreiS- fieigerimgen in New Bork wenig ermutigend lauten, so erscheint das Bild der Weltkonjunktur zurzeit nichts weniger als einheitlich, und die Börse tut jedenfalls gut daran, wenn sie sich zunächst weitere Zurückhaltung ouferfeat Am Montan markt konnten sich die Kurse der leitenden Werte in dieser Woche ziemlich behaupten, nur Deutsch-Lnremburger schwächten sich ab, auch Concordia, Friedrich-Hütte und Braunkohlenwelke Lecnhardt gaben im Kurse nach. Eme KurSsteige.ung von 10 Prozent haben dagegen Riedeck Montan erfahren. Andere Indnslriepaviere verkehrten in wemg einheitlicher Haltung. Gute Nachfrage bei höheren Kursen zeigte sich für Daimler-Motoren und die im freien Verkehr gehandelten Benz-Aktien. Angeboten und niedriger waren dagegen Moenus- aschinen und Siegener Oisenkonllruktiou. Von chemischen Werten lagen Scheid- anstatt gedrückt, während voljverfohlunq sich be'eitigteu und Goldschmidt Ghemilcfe Werke nach Aufhebung der Sveire 16 Prozent anziehen konnten. Etwas feller lagen auch Elektrowerte, namentlich Edison unb Reimger Webbert Naphla Nobel stiegen neuerdings 8 Prozent. Auf den übrigen Gebieten blieben die Umsätze eng begrenzt. Schifsahrtsiverte zeigten sich gut gehalten Von Bahnen waren Anatolier gebenert, Meridional und Schautmig abgeschwächt. Bankaktien lagen ruhig. Am Aulagewarkt koimten sich deutsche Fonds etivas befestigen auch frembc Renten wareii zum Teil gebefiert, nur 'Pieri- kaner lagen aus Pariser Angebot andauernd schwach.-Privatdiskont 57e Prozent. Märkte. FC. Wiesbaden. Viehhof -M a r k t b e r i ch t vom 12. Sept Auftrieb: Rinder 70 (Ochsen 8, Bullen 5, Kühe 57), Kälber 11«, Schafe 25, Schweine 200. Preise für 100 Pfd. Geschäft mittel. Lebend- Schlacht» Ochsen. aewicht Vollsieifchige, ou8gemäftete, höchsten Schlacht« Mk. Mk. wertes im Sliter von 4—7 Jahren .... 62—67 93-102 Die noch nicht gezogen haben tungejochte) . . 61—56 91 — 100 Junge, fleischige, nicht auSgemästete und ältere auSgemästete 46—50 84 —90 Bullen. Vollsiesichige, jüngere 60—52 87—89 Vollsieischige, ausgew., Höchsten Schlachtw. . . 46—49 80—85 Färsen, Rühe. Vollfleischige auSgemästete Färsen Höchsien Schlachtivertes 50 —65 91—100 Vollsieischige ausgemästete Kühe höchsten Schlack liverteS bis zu 7 Jahren 43—47 78—85 Acltere anSaemäfletc Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 45—49 82—89 Mäßig genährte Kühe und Färsen 87—42 74—81 Gering genährte Kühe und Färsen 81—36 62—73 Kälber. Feinste Mastkälber 68—71 113—118 Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... 64—68 107 — 113 Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 59—63 98—105 Geringere Saugkälber......... 53—58 90—93 Schafe. Weidemastschafe: Mastlämmer und Maslhaimnel .... 45,60 —00.00 94—00 Schwein e. Vollsieischige Schweine von 80 — 100 kg Sebeub- gewicht . . . . 617,-63 79-81 Vollsieischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 61-627, 78—80 vollsieischige Schweine von 100—120 kg Lebend» gewicht 63-3 4 V, 79—81 Vollsieischige Schweine voitl20—150 kg Lebendgewicht 62-00 78-00 nettjchweine über 150 kg Lebendgewicht . 68-60 73—75 Unreine Sauen und geschnittene Eber . . . 55—00 69—00 Die nach- 1 Rin(1 ani3Sonntag, 14. Sept. 1913, stehenden £lvl ZilC ion 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts, nur für dringende Fälle sicher anzntrclTen: D " I>r. SchiilFer, Selterswcg 38 I Dr. UeyerhofF, Süd Anlage (neben der Johanneskircbe). Für dringende Fälle ist am Nonntag, den 14. Sept, sicher anzntreffen : D Fischer, Seltersweg 77. tidUUdkÄA Fernsprecher 737. ICircblicbc Uncbritiitcn Loangclisih« Gemeinde. Sonntag, den 14. ©em.. 17. nach TrinitatiL. Gotterdickilt. 3n der Stadtkirche. ZormittagS 8 Uhr: Pfarrer Schwade. Zugleich Ehristenlehre für die Neukonfirmierten auf be* MarkuSgen'elnde. Vormittags 97, Uhr . Professor D.e © rf) t a n. Am Sonntag, 21. September, beginnt wieder die Kinderkirch« für die MarkiiSgemeinde 3n der Zohaoaeskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer .1 u S fe l 0. Zugleich »'hristenlehre für die Neukonfirmierten au8 der Fohannesgeiiieinde. Vormittags 9X Uhr: P'arrassistent £> o f f m a n n. Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Iohannessaal. Am Loiintag, 21. September, beginnt wieder die KinderArche für die Johannesgeineinde. An demselben Sonntag wirb in beiden Kirchen eine Kollekte für die evang Gemeinde in Budenheim erhoben werden. Bibel! änzchen für Schüler höherer Lehranstalten Jüngere Abteilung jeden Mittwoch von 6 - 7 uhr. Aeltere Abteilung jeden Eamotag von 6—7 Uhr im Iohannessaal. Bibclfränjdien für Mädchen aur der Johanncsgcmcinde Irden TienStag von 6-7 Uhr im Iohannessaal. Evangelischer Gotterdienft. Lollar: Sonntag, den 14. Sept., vormittags lu Uhr. Pfarrassistent Klingel Kirchberg: Sonntag, den 14. September, nachmittags 2 Uhr: Dekanatsiell für innere Mission. Pfarrer M e m mert» Tarmstadk. Pfarrer Groth-Rödgen. Katholische (oemeinbe. Äottestieuft Ca >nStaa. den 13 September: Nachniittags um 5 Uhr unb alendS um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Soniitag, den 14. S ep t^ 18 Sonntag n a ch P k in g st en : Vormittags von 61/, Uhr an: 0 elegenbeit zur hl. Beichte. , um 7 Uhr: Tie erste hL Meße. , nm 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. . um 9 Uhr: vodiamt mit Predigt. , um 11 Uhr: £»L Meffe mit Tret tat NachinittagS um 2 Uhr: MuttergotteS-Andacht mit Segen. Abends tun 8Z4 Uhr: ,')lii6 Mutterherz*. Lin überaus wirfjnmcs Mittel gegen veraltete MagenleiSen unb Verstopfung. 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Tic Säure im Magen verschwindet, man bat kein L>er.zklopfen mehr Tie Schmerzen m der Leber und den Nieren, sowie tm Rucken treten nicht mehr auf Tie Nerven werden gekräftigt Stomorngen wird von vielen be deutenden Aerzten verordnet, da der Sauerstoff, welchen es enthält, eine Wirkung Hervorruf!, wie man sie günstiger kaum beobachten kann Es ist allgemein bekannt, daß Saucrstoii die Lust verbessert: eS reinigt und kräftigt aber auch den Magen und die Nieren und tötet die «einte, welche häufig Die Ursache schwerer Krankheiten smd Jeder Rvotheker führt rtonwrngcn. oder ipentt er es nicht hat, kann er es Ihnen beschasfen Ei ' Berfuck wtrd jeden von der Vorzüglichkeit dieses Präparats überzeugen hvu/a Bitte ausschneiden.) 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Rendant. 5964 Zwetschen - Dersteigerung. Montag, ben 15. September, nachmittags 2 Uhr, werden mehrere hundert Bäume Zwetschen meistbietend gegen Barzahlung versteigert. Ztrsammenkunft „Hardthof". Schutz des Saatgutes gegen Ungeziefer, Fäulnis und dergL bietet MFCorbiirW Niederlage bei Au g. Noll. Kreuz - Drogerie. Bäder ♦ Sommerfrischen Pensionen Garantie hat mit Wirkung vom 1. Januar 1914 die Zinsen wie folgt festgesetzt: a) für Spareinlagen 4 °'o auf sämtliche Artikel, als: Beleuchtungskörper für Elektrisch und Gas Bade-Einrichtungen für Gas- und Kohlcnheizung Gasherde Gaskocher Unsere Verkaufsräume befinden sich während des Umbaues gegenüber dem seitherigen Geschäft MäusburgNr.5 SchuhhausSüss JJttmann Grösstes oberhess. Möbel-Versandhaus Giessen, Bahnhofstrasse 29 b) für Darlehen an Gemeinden und öffentliche Korporationen 41* . c) für Darlehen gegen Hypotheken und Verpfandung 1 on Wertpapieren 4", d) für Darlehen auf lland-cheine mit Privat-'Bürgschaft 5°, e) Verzugszinsen von Kaufschill Ingen 5 f) Kaufte hl Hinge werden gegen Abzug von t1 , •/ Zw ischenzlnwen ohne Berechnung von Provision und Hebgebühren übernommen. Die Direktion der Bezirks-Sparkasse Lautab. usw. Carl Schunck Seltersweg 52 Seltersweg 52 (Marke Schwan) ist In Verbindung mit dem modernen garantiert unschädlichen Bleichmittel Seifix das beste selbsttätige Waschmittel. Zu haben In allen Verkaufsetellen von Dr. Thompson’« Seifenpulver. Versteigerung. Hrcitaa, den 19. 2ctnembcr d. nadnnittaa** .3 Ubr, sollen im ünbiifdicn LifanDlufnlc, Seltcrorocn 1 dabier. die wegen rucksiändiaer itemeiitbcncucr und Kanal nebübren nepfnnbcicn (^eaenlinnde. wie Losas, Sekreilirc, Lchreibtische. BertifoS. Kommoden Lvtcgel. 2 'Büfctto. 2 Klaviere. 1 Kaffeebrenner 8 Bilver. 2 Kasseuschranke, 4 Pferde u. n. a. Obstversteigernng. Dienstag, ben 16. September soll das Gemeindeobst bestehend in Zwetschen, Birnen und Aepfel an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist an der KreiSstraßc Wicseck von vormittags 9 Uhr an. 5993 Alten-Buseck, am 12. September 1913. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Sörbcr. Dr. Thompson’s Seifenpulver Dieser Mantel in blau nur <)ft00 C00 Mk. »v Anzahl. 0 Obst - Versteigerung. Am DienStag, den 16. Levtember wird das £fnt - .iwetschen. Birnen und etnine Aeofel — von den kameral- nSkaltfchen (Mrunbitücfcn der (Gemarkung Atien-Buseck öffentlich metitbietenb oersteiaerr. Gieben, den 13. Seoiember 1913. syrohherioaliche Qbcrförsterei Gieben. A. B.: Dr. Baader.Bu/, Eley- Kleidungsstücke für Damen und Herren nach neuesten Modellen gefertigt in jeder Grösse und Stoffart bereits eingetroffen. 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Pferdegeschirre nebst einer Partie Neserveteile dazu öffentlich meistbietend gegen gleich bare Zahlunq. Besichtigung 2 Stunden vorher. Aranksnrt a. M., den 12. September 1913. Man!, Vergebung von Bauarbeiten Die Arbeiten und Lieferungen zum Bau einer neuen Straße zu Alten-Buseck und zwar: Los I. Straßenherstellung, Los II. Be- und Entwässerung sollen öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, ArbeitSbeschreibungcn und Bedingungen liegen während der Dicnststunden auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten (RegicrungS gcbändc Landgraf-Philipp-Platz Nr. 3, Zimmer Nr. 22) zur Einsicht offen. Die Angebote, deren Unterlagen gegen Er stattung der Herstellungskosten abgegeben werden, sind mit entsprechender Aufschrift versehen ver schloffen nnd postsrei bis TienStag, ben 16. September b. AS., vormittags 10 Uhr, bei dem Unterzeichneten cinzureichcn. Zuschlagsfrist 2 Wochen. Gießen, den 2. September 1913. Der Großhcrzogliche Kreisbauinspektor: _______________Hechler.____________b«J Arbeitsvergebnng. Betreffend: Pfarrhaus Winnerod. Die bei Herstellung der Entwässerungsanlage und Befestigung der Keller im Pfarrhaus zu I Winnerod erforderlichen Maurerarbeiten sollen! öffentlich vergeben werden. Plan, Voranschlag und Bedingungen liegen auf dem Bureau deS Unterzeichneten, NegierungS- gcbäude, Landgraf Philipp-Platz Nr. 3, Zimmer 18, zur Einsicht offen. Angebote, in Prozenten des Voranschlags, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind vcrschloffen und postfrei bis zum Samstag, ben 20. September 1913, norm. 10 Uhr an den Unterzeichneten einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt. ZuschlagSsrist 2 Wochen. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt vor behalten. Gießen, den 12. September 1913. Der Großherzogliche Kreisbauinspektor Obstversteigerung Freitag, ben 19. September 1913, vormittags 9 Uhr anfangenb, soll das hiesige Gemeindeobst bestehend aus Aepfel, Birnen und einer großen Menge Zwetschen öffentlich versteigert werden. Der Anfang ist bei der Kirche. Burkhardsfelden, am 13. September 1913. Großh. Bürgermeisterei. ______________Hoffmann._____________5996 Obstverfteigernng ber 6kntcinben Muschenheim unb Arnsburg. Am Freitag, ben 19. September 1913, mittags 1 Uhr, wird die Aepfel-, Birnen- und Zwetschenernte öffentlich meistbietend versteigert. Zusammenkunft auf der Kreisstraße Arnsburg —Hosgüll am Kreuz. Muschenheim, den 10. September 1913. Eifer, Bürgermeister.__________5910 Obstverfteigernng. Dienstag, ben 16. September b. I., von vormittags 9 Uhr an, soll das Obst der Gemeinde Saasen, Aepfel, Birnen u. große Mengen Zwetschen, versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im Ort. 5889 Saasen, den 10. September 1913. Großh. Bürgermeisterei Saasen. Schepp._________ Dorf t|ni|hoim Hotel-Reslaaran! Gaute. DdU-ndtlllöllt^^Äj Hotel Hessischer Hof, Butzbach. Inh.: Fr. Kimm — Telephon 10 Ersten Ilan» am Platze, direkt n. d. Bahnhof Vorzügliche Küche. In. Weine. Hlewlge Biere und Münchener llofbrhu. 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