Erscheint tSolich mit Ausnahm« des Sonntags. General-Anzeiger für Gberhesfen senm» ft an. Nanir-Aukuabme. i« Mi Fangen wir mit der obersten Stelle, den Ministern, Im Staatsmini st er in m soll die Stelle des M Nil tntfc aub aller Seit und W übrige Evdc Programm ff. Au s den Gebet mn iss en französischer Museen. Eine» kleinen Beitrag zu der an Ueberraschungen und Geheimnissen so reichen Chronik der Diebstähle in französischen Museen berichtet die „zvunstchronik" aus bcm Städtchen Bergnes im fran.zösisrlx'n Flandern. Aus dem' dortigen Museum wurden vor vier Jahren einige Bilder gestohlen, oder vielmchr vor 4 Jahren Man hat vor einigen Jahren auch damit begonnen, bei der Oberrechnungskammer zu organisieren, aber wie kläglich hat dieses Beginnen geendet! Die Schaffung selbständiger Rechnungshöfe bei den Städten und die Einführung der Reichsversicherungsordnung, die Aen- derungen im Gemeindekrankcntassenwcsen brachte, wird ja schließlich von selbst eine Verminderung des Personals zur Folge haben müssen. Ob aber diese Verminderung auch eine Beschränkung der Stellen im Kolleg veranlassen wird? Die Verminderung um die Hälfte dieser Beamten würde eine Veränderung in der Arbeitsleistung dieser Behörde nicht zur Folge haben. Als man im Jahre 1910 eine Verbesserung des Budgets versuchte, war es die Einführung einer Gebühr für die Revision nichtstaatlicher Rechnungen, die damals die Oberrcchnungskammer am Leben erhalten sollte. Wie denlt mau jetzt über die in dieser Zeit der Not eiugeführte Gebühr doch so anders! Die Prüfung der Rechnungen der Kreise und Gemeinden, der Kirchen, Stiftungen usw. durch eine staatliche Behörde kann doch nur als Auswuchs des staatlichen Hoheitsrechts begründet werden. Dann muß aber diese Prüfung auch gebührenfrei erfolgen und die Erhebung einer Gebühr für die zwangsweise verlangte Prüfung ist ein Unding! Kommt die Gebühr in Wegfall, so ergibt sich schon von selbst die Aufhebung der einen Abteilung dieser Kammer und dadurch würde auch der Etat erheblich entlastet. Es ist auch in keinem anderen Lande eine staatliche Rechnungs- bchörde vorhanden, die sich mit der Prüfung nichtstaatlicher Rechnungen befaßt: aber schon bei dem bestehenden Zustand könnte an der Leitung und im Bureau erheblich gespart werden. Abgesehen von manchen recht schonungswerten Herren im .üollcg sitzen auch zwei akademisch cp bildete Beamte in der Kanzlei, die in ähnlicher Weise „überarbeitet" sind, wie deren vielseitige anderweite Beschäftigung beweist. Ministerialrats in die eines Vortragenden Rates umgewandelt werden. Bietet nicht dieser regierungsseitige Vorschlag an sich schon die Handhabe, konsequenter Weise weitere Vereinfachungen vorzunehmen? Der Staatsminister, der entweder, wie der jetzige Justizminister, oder wie der frühere, Minister des Innern ist, ist nur Ressortchef und kommt deshalb für das Staatsministerium selbst als Arbeitskraft überhaupt nicht in Betracht. Wenn dies aber der Fall ist, dann ist es dock) eigentlich ein Unding, ein „Ministerium" mit einem vortragenden Rar und einem Sekretär zu unterhalteu, eine Behörde, die natürlich mit dem ganzen Apparat der Kanzlei, Buchhaltung usw. ausgestattet ist. Es ist deshalb die Angliederung des „hessischen auswärtigen Amts", das ja wohl im übrigen nicht so stark mit Arbeit überlastet ist, an ein anderes Ministerium, etwa das Justizministerium, sehr wohl möglich, wie dies ja auch in anderen deutschen Bundesstaaten der Fall ist: hierdurch löunte noch ein akademischer und mehrere Kanzlei- und Registraturbeamte gespart werden. Die beiden anderen Ministerien könnten gleichfalls einfacher organisiert werden. Brauchen wir in den Ministerien des Innern und der Finanzen akademisch gebildete Registraturvorstände? Die Aktenordnung und die Aufsicht über das Personal könnte ebensogut, wenn nicht besser, durch einen mittleren Beamten erfolgen. Was brauchen wir weiter eine besondere Registratur und eine besondere Buchhaltung für die Landwirtschaftsabteilung des Ministeriums des Innern, da doch für die beiden Ministerien des Innern und der Justiz sonst eine gemeinsel)aftliche Buchhaltung genügt. Und warum streicht man nicht die doch längst als überflüssig anerkannte Stelle des besonderen Rechners für die Landeskreditkasse? Deutsches Neich. D i e Verhandlungen über die Frage einer g esetzlichen Regel u n g des Verkehrs mit Luftfahrzeugen, die am gestrigen Montag im R.ichstagsgeb"ude unter dem Vorsitz des Direktors im Reichsamt des Innern, Tr._ Le- wald, stattfanden, erstreckten sich insbesondere auch auf die Erörterung, in welchem Umfange eine Prüfung der Luftfahrzeuge und deren Führern geboten erscheine. Die „Sirhener Famllienblätter" werden dem r2lnaei(icv" viermal wöchentlich beigelegt, das „Xrdsblatt für bett Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Tu „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- stratze 7. föj.-peöition und Verlag: Redaktion:112. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen» jjiitrsiiU E, Dienstag, 7. Januar W3 Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Universiläls • Buch- und Sleindruckerei. R. Lange, Gießen. die in den letzten Wochen hervorgetretenen besond-eren Wünsche erfüllt werden sollten. Der Vorschlag, eine Erhöhung der direkten Steuern eiutrcteir zu lassen, ist ein Weg zur Aufbringung der Mittel, den jeder finanzpolitische Anfänger betreten kann; man braucht sich dabei nur darauf zu beschränken, nachzuforschen, welche Erhöhung notwendig ist. Damit kann aber der Mlgemeinheit absolut nicht gedient werden, denn die A b - wandernng steuerkräftigerPersonen ausun- serem Lande gibt zu bedenken, daß eine abermalige steuerliche Anspannung noch weitere Fortzüge nach anderen, günstigeren Teilen des Reiches zur Folge haben würde. Andererseits würde auch nach der erst vor zwei Jahren erfolgten, bedeutenden Steuererhöhung ein aber- nmliges Anziehen der Steuerschraube gewiß eineu nicht geringen Entrüstungssturm Hervorrufen. Der Weg wird gewiesen durch die auch bei uns begonnene, aber leider bis jetzt erst recht unbedeutend durchgeführte Vereinfachung der Staatsverwaltung. Es muß in der Oeffentlichkeit, wie in den beiden Kammern das dringende Verlangen gestellt werden, daß man sich nicht mit einzelnen kl einen und kleinlichen Maßnahmen begnügt, sondern den ganzen staatlichen Benvaltungsapparai auf das äußerste beschränkt; uud dazu müßten die Beamten selber in ihrem eigensten Interesse mithelfen. Kein sorgsamer Hausvater wird das Aeußere seines Hauses mit allerlei Zierat versehen, so lange im Innern die Balken morsch sind und die notwendigen Wohnräume einer dringenden Reparatur bedürfen: auch der wohlhabendste Rentner wird sich nicht den sechsten Diener einstellen, wenn er zur Bewältigung des Dienstes im Hause nur dreier bedarf. Deshalb: Beschränkung des staatlichen Beamteu- apparates und keine Beschäftigung von Beamten mit Dienstverrichtungen, die gerade so gut ein Beamter mit niederer Vorbildung versehen könnte. Und weiter: Beseitigung jeder staatlichen Tätigkeit, die nicht ohne weiteres mit dem Staatszwecke vereinbar und für ihn notwendig ist. Ein Blick in das Budget für 1913 zeigt uns eine ganze Anzahl von Stellen, an denen Ersparnisse möglich sind. Lin Besuch bei Alfred Ruffel Wallace (zu seinem 90. Geburtstage, 8. Januar.) Seit mehr als einem Vierteljal-rhundert rulft Darwin in der Löestminster-Abtei. Alfred 9iussel Wallace dagegen, der Mit- .entdecker des Entwicklungsgesetzes, weilt noch unter den Lebenden ■begeht in voller Rüstigkeit seinen 90. Geburtstag. Seit einigen Jahren wohnt der alte Wallace bei Poole Harbour in Dorsetshire in seinem Landhause Old Orchard, wo er aus einem 4 bis 5 Acres großen lehmigen Grundstücke ein kleines Paradies mit tnochsckwr'Pflanzenwelt geschaffen hat. Wallace hatte schon sein 80. Lebensjahr hinter sich, als er den Plan faßte, sich ein Heim zu schaffen, das genügend weit von der unruhigen Stadt entfernt ist, aber doch so liegt, daß er jederzeit die Hauptstadt leicht erreichen kann. Er hat das Haus selbst enttoorfen und «gebaut, und auch die Gartenanlage stammt von ihm. Sie ähnelt m keiner Weise einem englischen Garten, sondern es herrscht darin der Grundsatz der „geordneten Unordnung". Es gibt keine Wege, keine sauber geschorenen Rasenflächen, wohl aber wildes Gebüsch, winzig kleine Teiche usw.. Tritt man in das Haus, so umfängt einen sogleich die wissenschaftliche Atmosphäre, denn das erste was man sieht, ist eine recht große Karte der nächsten Umgebung, und wenn man die Treppe emporsteigt, hät man zur Seite eine ganze Anzahl von wissenschaftlichen Bildern, die alle Orchideen darftellen. , . Wallace empfängt seine Besucher gewöhnlich in fein ent vit beitszimmer. Er geht einem mit fast jugendlicher Behendigkeit entgegen, und man sieht dann, daß ihm das Alter nichts bat anhaben können. Natürlich ist sein Haar schon schneeweiß, und der stattliche Monn geht nicht mehr ganz aufrecht, allem dtc .gebeugte Haltung seiner Schultern ist keine Erscheinung des Alters, sondern es ist, darwinistisch ausgedrückt, eine Anpafsungs- «rscheinung: Wallace pflegt seit Jahrzelmtcn täglich viele Stunden hindurch gebückt am Schreibtisch zu sitzen. Ein Rundblick im Zimmer zeigt, daß man heb in der Arbeitsstube eines Gelehrten befindet. Ringsum sind Bücher. Da stellen viele Werke der wissenschaftlichen Literatur, darwmtlttsche Werke, zoologische, botanische, geologische, gleichförmige Reihen von Bett- schristenbändeti, aber auch eine ganze Menge twn UnterhaltnngS- büchern. Auf dem Schreibtische liegen gewöhnlich angesangene Arbeiten, denn Wallace ist noch immer regelmäßiger Mitarbeiter pwn Zeitschriften, er schreibt gelegentlich für Zeitungen, und cs .vergeht säst kein Tag, an dem er nicht von irgendeinem Verleger leine Aufforderung bekommt, über irgendeinen Gegenstand zu schreiben, den man seiner Vielseitigkeit zutraut. An den Wanden Uieht der Besucher ein paar Bilder, die wahrscheinlich aus den Jern BRECHT ^‘KWUhehnn. •nland). juMiiMiit abend: ingstunde. -oHMacs Erscheinen mngcnd mörderlich-: 10 Ter Ilorüand. Mmr Morgen abend: (v’f " M x: Habntwfitrahe 34, r|ft ««danrenftrake. Rosita m 2 Men. ' ittaui wi iit Mtt mW. Glanzende Humoreske d. and, und es kommt daher nicht jetten vor, daß von dem speziellen Standpunkt aus die ganze Vorlage als unannehmbar erklärt oder gar das „Angebot" der Regierung als ungeheuerlich verworfen wird. Es wird dabei aber gar häufig ein Hauptpunkt ganz außer Acht gelassen, nämlich die Frage, ob und in wie weit idenn der Staat, oder richtiger der Steuerzahler, überhaupt in der Lage ist, die bisweilen recht großzügigen I-Mehranforderungen hinsichtlich der Gehaltsverbesserungen auch ohne neue schwere Belastungen zu bewältigen. In dem ganzen langen Streit der Meinungen und öffentlichen »Erörterungen sind bisher die Nichtbeamten, also das Gros !der Steuerzahler, so gut wie gar nicht zum Worte ge- jkommen, dar doch aber infolge der bedeutenden Mehr- -batastung des Staatshaushalts auch ein recht erhebliches .Interesse an der endgültigen Regelung der Beamten- und Lehrerbesoldung haben muß. Bei einer Einwohnerzahl von Hl 200 000 Personen kommen bei dieser Neuordnung der Dinge im ganzen etwa 3650 Beamte und 2035 Lehrer in ^Betracht. Und wenn man hierzu noch die Staatsdienstanwärter, die Schulverwalter und zum ileineren Teil auch die Altpensionäre und die Beamtenwitwen — die durch das in der neuen Vorlage beliebte Verfahren des Almosen- gedens doch zum größten Teil gar keine Verbesserungen erhalten — rechnet, so nehmen unter Einrechnung der Familien etwa 3% der 'Gefamtbevöll'erung unseresGi o ßherzog- tums an dieser Aufbesserung Teil. Sollten die übrigen Ä7-Proz. der Einwohner nicht auch ein Recht haben, gehört zu werden? Sowohl das weitgehende Interesse des Steuerzahlers, wie das allgemeine Staatsinteresse, verlangt gebieterisch, daß man bei der Lösung dieser schwierigen Staatsaufgabe zunächst auch einmal die Deckungsfrage eingehend erörtert und untersucht, in welcher Weise das große Reformwerk verwirklicht werden kann, ohne daß der hessische Steuerzahler eine neue, empfindliche Mehrbelastung erfährt. Und eine solche würde nicht erst im Jahre 1915, sondern zweifellos jetzt schon notwendig werden, wenn nur jtterlikör! “Ä Wonctit ntte. Tückische ttatarrhe verschulden mehr schwere Leiden, als alle andern Krankheitserreger zusammen. ES ist daher gefährlicher Leichtsinn, wenn man — wie es nur zu viele tun — Crt'ültungs- zustände sich selber überläßt. Die berechtigt gefürchtete Influenza mit all ihren bösartigen Folgeerscheinungen, Bräune, Diphtherie, Asthma, die gefährlichen und oft nur durch schwere Operat'oncn heilbaren Mitt.lohr.ntziindun- gen, die Brust- und Rippenfellentzündungen, die Kehl opf und Lungenkatarrhe, sowie die meisten Bakterienerkrankungen (Tuberkulose einbegriffen' ) b ginnen mit Er.'ältun- gen, die fast immer zunächst ungefähr.ich und leicht zu besei- tigcii find, die aber bei Vernachlässigung chron sch werden und den Millionenheeren der feindlichen Mikroben und Bakterien, welche uns ständig belauern, den Zutritt zum Organismus erschließen. Jede Crlältung ist eine durch raschen Temperatur- Wechsel bedingte Reizung der Schleimhaut-Bekleidung unserer Luftwege. Dieselbe wird' zunächst äufg.lockert und in erhöhtem Maße durchlässig, wie die gestrig rte Schle m absonderung bei Lausten und Schnupfen usw. deutlich erkennen läßt. Diese Auflockerung ermöglicht es dann den Bakterien, deren Jahl auf zirka 1OOO 000 pro Quadrat- Zentimeter geschätzt wird, sich an den Schleimhäuten fcstzu- setzen und durch Absonderung ihrer Selbstgifte (Toxine) immer.weiter greifende Entzündungen hervorzurufen. Tas ist die Hauptgefahr aller Erkältungskrankheiten und zugleich ein Beweis dafür, das; man Katarrhe nicht vernachlässigen darf, ohne sich schweren Folgern auszusetzen. Jeder Katarrh entwickelt sich nun aber in der Richtung von außen nach innen, d. h. von der Mund- oder Nasenhöhle nach den immer schwerer zugängigen Organen des Rachens, des Kehlkopfes, des Mittelohres, der Luftröhre und der Lungen, und hieraus wiederum ergibt sich Großvieh bleibt geringer Ileberstand. xMi ;cociicui.uyu lvirv zur midoi'nciung oct in oen meinen Ländern geernteten schlechten Qualitäten viel trockener Auslandsweizen gebraucht, und es fällt besonders ins Gewicht, daß die' G: 46-49 85-91 höchsten 50—55 83-97 41-00 86—00 86-87 84-85 Weizen (+ (- (+ Die (- (- (- Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Mai 210.00 (+1.00), (gez) Frau Ida Hoffmann 7 Zi Handel c 62in vor- Art ist Bc- Firma Carl A. Tancrö, Wiesbaden E. 35. 3) 2) 68 67- 36—40 30—35 47-51 43-46 33—90 76-81 76-83 8 3—-92 41—45 45—49 67-68 66-/,-67'/, al—55 50-54 nac in l Das Beste unter allen bekannten Mitteln dieser nun im de: Mk 90—97 88—9') 86—87 85-86' . ) ) 4) ) 5) 3) ) 66-69 63-68 56—61 50-55 Mi ha jnt 1. daß man Erkältungskrankheiten möglichst frühzeitig bekämpfen muß; 2. daß bei nicht ganz frischen Katarrhen die üblichen Hausmittel, wie Gurg lnngen, "Tees und Pins.lungcn usw. unwirksam bleiben; Senden Sie mir TancrSs Inhalator aus 5 Tage zur Prob Name u. Stand: Wohnort: - — Genaue Adresse: - Im offenen Briefumschlag mit 3 Pfg. frankieren. reinste Mastkälbee 'l’utUere wtag- und beste'Saugkälber . Geringere UJlaft- und gute Saugkälber Geringere --.augtalber o d) a < •. Weidemaäschafe: Masllämmer und Atanhammel . . . vom 31. Dezember 1912 bis 6. Januar 1913. Die erste Woche des neuen Jahres brachte dem Getreidehandel eine Befestigung der Tendenz. Argentinien zeigt trotz seiner großen Ernte, von der bisher weniger als in anderen Jahren vorverkauft ist, wenig Entgegenkommen. Nordamerika bekundete infolgedessen um so festere Haltung, als in den Winterweizengebieten über Trockenheit geklagt wird und der rege Exportabzug andauert. Rußland operiert infolge schwacher Zufuhr nur spärlich, zumal die dortigen Mühlen für das wenige gute Material wesentlich mehr bezahlen, als im Export zu erzielen ist. In Westeuropa wird zur Ausbesserung der in den meisten S^ntlhrfn APPmipftm (fftforhifln ■S*' ttrtfit-rii-i'Tf titof tvr><4o« »v daß er zwar mit dem Laben davonkam, aber seit jener Zeit aus das Aeußerste entstellt durch das Leben wanderte. Wie der „Exelsior" berichtet, ist dem Armen jüngst auf höchst geniale Weise geholfen worden. Ein Arzt, Tr. Jean Monod und ein Bildhauer, Henry Valette, haben ihn mit einer Aluminiummaske ausgestattet, die die unförmlichen Höhlen völlig bedeckt und durch einen unsichtbaren Mechcmismus festgehalten wird. Durch einen besonderen Prozeß ist sie mit einem Ueberzug versehen worden, der ihr ein durchaus „menschliches" Aussehen gibt, und selbst Runzeln soll sie in höchst natürlicher Art aufweisen. Cbenualbcnbura, Ritttrstrahc 6. 17. Juli 1911. Wm- der Neunit en «lektr. M i 1 April zu vl Getreide-Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftscars Prelle für 10 > Pic». Lebend- Schlachtgewicht VermNcbter. * Ein schlagfertiger Offizier. Aus W i e n, 6. Jan. wird gemeldet: Gestern abend stürzten die Pferde eines Fiakers in der Wollzeile. Der Kutscher stieg vom Bocke, um den Pferden aufzuhelfen. In demselben Augenblick kam ein Automobil ange- sahreu; nachdem dasselbe einige Minuten gewartet hatte, sprang aus demselben ein Kavallerieoberleutnant, ber den Kutscher aus- forderte, sich zu beeilen. Es kam zu einem Wortwechsel, in besten Verlauf der Offizier dem Kutscher drei scharfe Säbelhiebe über den Kopf versetzte, so daß er blutüberströmt zusammenbrr-ch. Tie Polizei verhaftete den Offizier. * Explosiv n. Aus Lemberg wird gemeldet: In dem Städtchen Novi Zarhczow explodierte in dem Laden des Kaufmanns Blick infolge Unvorsichtigl'e.t ein größerer Pulvervorrat. Tas Geschäft wurde vollkommen zerstört und alle Anwesenden schwer verletzt. Unter den Verletzten befinden sich der Kaufmann Blick, seine beiden Töchter und fünf Bauern; ein Mädchen ist bereits g e st o r b e u. Üf. Ter Mann mit d em Alumini u m - G esi cht. Im 'Kriege 1870/71 hatte ein Franzose das Pech, daß ihm Nase und Bacleukuocheu van einem Geschosse fortgerissen wurden, so stellte. .Hinzu kam, daß das kälter gewordene Wetter und die Unsicherheit der politischen Lage die Abgeber im Lieferungsgeschäft zurückhaltend machte. Alles das bewirkte, daß Mai-Weizen in den letzten Tagen um l1/? Mk., Mai-Roggen um 2 Mk. anzog. Im Hafergeschäst ist eine leichte Besserung der Kauflust für gute Qualitäten festzustellen, während geringe Ware immer noch schwer unterzubringen ist. Das Angebot vom Jnlande ist zurückhaltend. Russische Gerste hat namentlich für Dezember weiter scharf angezogen, auch spätere Lieferung war bei schwachem Angebot merklich fester. Ebenso war Mais trotz günstiger argentinischer Ernteaussichten sowohl von La Plata als auch von Nordamerika höher gehalten. Wieder auf dem Damm. „Ta eine schwere Niederkunst mich ganz entkräftet hatte und die verschiedenen Mittel keine Aenderung herbeisührtcn, so nahm ich endlich meine Zuflucht zu Scotts Emulsion, die schon meine Kinder zu starken Gesckwpfcheu hatte werden lassen. Bereits nach wenigen Wochen besserte sich mein Zustand so, daß ich wieder schlafen konnte, Appetit bekam und meine .Kräfte deutlich zunehmen fühlte. Bald vermockste ich täglich wieder eine halbe Stunde zu gelten, und heute bin ich wieder so auf dem Damm, daß ich meinen Pflichten gegen meine fünf Kinder wieder ganz nachkommen kann. Ich verbrauchte im ganzen 6 Flaschen Scotts Emulsion und erzielte dabei eine Gewichtszunahme von 10 Pfund." [C*., Als Kräftigungsmittel in der Geuesungszeit kommt Scotts Emulsion ganz besondere Bedeutung zu. Schmackhaft, leicht verdaulich und die Eßlust anregend, ist Scotts Emulsion gleich empfehlenswert für jung oder alt; aber es muß die echte Scotts Emulsion sein, denn nur diese ist seit Jahrzehnten erprobt, in allen Ländern eingeführt und geschätzt. ScollS Emulsion wird von uns auSickllenlick iui «rohen uerfauft- und v-cnr nie lole nach Gewichl ober Mas; sondern nur in öeificgcltcn Originalffaschen in garton mit unserer Schutzmarke Mischer mit dem Dorsch) Scott & Bowne, H. m b H., jzrantiurk a. M. WcfUn breite ftemftcr Medizmal-^ebertran 150/) prima Glyzerin 50.'), untcrphoopbortqfaurer Kalk 4,3 unterohoöpkiorig aurctl 'Jiatron 2,0, vulo Trogan 3,0 feinfter arad. Gummi pulv. 2,0, üüaif.-v 129,0, Ulkoliol 11,0. Hierzu aromanirtic Emulsion mit 8imr-. 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'°°"> 1. 8 tele‘en. blick, wo man fürchtete, daß man nicht gewinnen iverde, sei eine Prüfung für den guten Glauben an das Schiedsgericht. Der Präsident tadelte mit lebhaften Worten den Senat wegen der Rolle, die er bei der Ablehnung der geplanten Schiedsgerichtsverträge mit England intb Frankreich gespielt habe. Vom Kaiser von Japan. In Tokio verlautet gerüchtweise, daß die Krönung des Kaisers im November stättfinden werde. Dafür spreche die Tatsache, daß die kaiserliche Hofhaltung in Tokio uub Kioto eifrige Vorbereitungen trifft. — Der „Dschidschi Schimbo" erfährt aus maßgebender privater Quelle, daß der Kaiser nach der Krönung einen alten Lieblingswunsch ausführen und Europa besuchen werde. Er werde die Reise auf einem Kriegsschiff machen. Oeer und Flotte. Ein Armeebefehl des Kaiser?. Der Kaiser erließ folgenden Armeebefehl: Mein Generaladjulaitt, Generalfeldmarschall Graf v. Schlieffen, a la suite des Generalstabs der Armee und des Ersten Garde- Ulanen-Regiments, ist aus einem an Arbeit und Erfolgen reichen Leben durch Gottes Fügung abberufen worden. Ich beklage tief bewegt das Hin scheiden des bedeutenden Mannes, der in saft 60jähriger Dienstzeit Mir und Meiner Armee in Krieg und Frieden die vortrefflichsten Dienste geleistet hat, insonderheit in der verantwortungsvollen Stellung als Chef des Generalstabs der Armee, die er nahezu 15 Jahre lang bekleidete; sein großzügiges Wirken in dieser Zeit wird unvergessen bleiben; die Wissenschaft, die seinen bis in das hohe Alter fortgesetzten kriegsgeschichtlichen Forschungen viel verdankt, erleidet einen herben Verlust. Um das Andenken des Generalfeldmarschalls zu ehren, den meine warme Anerkennung zur letzten Ruhestätte geleitet, bestimme ich: 1. Sämtliche Offiziere der Armee legen drei Tage Trauer an; 2. bei den Offizieren des Generalstabs der Armee und beim 1. Garde-Ulanen-Regiment währt die Trauer acht Tage; 3. an den Trauerfeierlichkeiten in Berlin haben teilzunehmen: a) der Chef des Generaistabs der Armee, bj der Oberquartiermeister, c) die Generalstabsofsiziere des Standorts Berlin, d) eine Abordnung des 1. Garde-Ulanen- Regiments, bestehend aus dem Kommandeur, einem Rittmeister nnd einem Oberleutnant oder Leutnant; 4. die Trauerparade ist nach den Festsetzungen der Garnisondienstvorschrift zu gestellen. Die Einigung im Deutschen wandervog^lwesen. S. u. H., Göttingen, 6. Jan. Gestern und heute wurden hier zwischen den Vertretern aller deutschen Wandervogelbünde Verhandlungen gepflogen, die die Einigung zwischen den verschiedenen deutichen Wandervogel-Verbänden nahezu vollendet haben. Nach kurzer Verhandlung beschloß die Versammlung, den D. B. aufzulösen und dem E. V. beizutreten. Da sich eine Reihe von Gauen und Ortsgruppen des A. W. V. auch bereit erklärt hatten, dem E. V. beizutreten, so konnte in der sich unmittelbar anschließenden Versammlung des E. V. der neue Vorstand gewählt werden. Bundesleiter wurde Sanitätsrat Tr. König (Frankfurt a. M.). Die trennenden Punkte zwischen dem A. W. V. und dem D. B. sind vor allen Dingen zwei. Der A. W. V. will, daß auf den Fahrten der Wandervögel der Alkohol möglichst gemieden werden ioll, wahrend der D. B. den Alkohol aus allen Veranstaltungen völlig untersagt. Der D. B. wiederum befürwortet das gemeinsame Wandern von Knaben und Mädchen, während der A. W. V. das nicht dulden will. Tie erste Frage schied heute aus. Zur zweiten Frage wurde folgender Antrag angenommen: „Knaben und Mädchen 'wandern getrennt. Dort, wo gemischte Wanderungen in Frage kommen, muß der örtliche Elternverein die Befugnis hierzu bei der Gauleitung nachsuchen. Der anwesende Leiter des A. W. V., Professor Henkel lGöttingen), erklärte, das; die Gaue Niedersachsen, Mittelrhein und Westfalen dem A. W. V. treu bleiben wollten. Der Vorstand wurde nun beauftragt, dem A. W. V. die Bedingungen zu stellen, unter denen er als korporatives Mitglied dem E. V. beitreten kann. Die Geschäftsstelle, des E. V. befindet sich in Osnabrück. Hoffentlich sorgt nun auch die neue Leitung dafür, daß die Wandervögel unter sich strenge Zucht halten und nicht zur Landplage werden, wie das leider schon vielfach vorkam. r.öiun§berg — (- ) 1691+37,) 162 Danzig — (- ) 167 (+ 1) 173 Stettin 192 (+ 2) 165 ( + 1) 165 Posen 194 4 i) 164 ( + 2) 162 Breslau 193 (- > 162 (- ) 162 Berlin 199 t- i) 174 (- 2) 198 Magdeburg 196 (-*-1) 167 (- ) 185 Halle 197 (- 2) 171 (— 2) 194 peivzig 192 (+ 2) 170 ( + 1) 190 Rostock — (- ) 164 ( + 1) — Hamburg 202 (+ 2) 174 (- ) 190 vannooer 1*8 (- ) 176 (— ) 175 Düsseldorf 207 (- 1) 185 (- ) 182 Frankfurt a. M. 210 (- ) 180 (- ) 195 J'i'annbeim 212'/, (- ) 182'/, (— ) 19 t) Straßburg 215 (- ) 187'.; (- ) 195 München 219 (- ) 184 (— ) 178 Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass meine liebe treue Frau, unsere herzensgute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Ur grossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Magdalene Mank geb. Seipp im nahezu dem Herrn Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Philipp Mank * trt (Wetzlarer Weg 43), Sebaldsbrück, Dortmund, Essen, Duisburg, den 6. Januar 1913. 46~49 Giessen 85-91 Die Beerdigung findet Mittwoch, den 8. Januar, nachmittags 4 Uhr, auf dem alten Friedhof statt. 228 len »Ms 88-97 in y- Todes-Anzeige herzlichsten Dank. (242 <1-00 8&-00 H. Falk nnd Kind tb» Nur wenig gebrauchtes. Frau Katharine Hahn geh. Hahn Gießen, den 7. Januar 1913. 251 beschlagenes S8",-W, 86-87 . 67-68 84-% Aschaffenburg. ( 226 Genehmigung. Annerod, den 7. Januar 1913. Damm Die Beerdigung ist am Mittwoch, den 8. 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