US- >7 ? n o s K 165. Zahrgang Lrstes Blatt ■ IIT1IT T.:’Wl»»JU.g 7mlMK!y Die heutige Nummer umfatzt 20 Seiten. in politische rvochettschcsu. (Kietzen, 5. Juli. den hat. . . , Wird dieses Rumänien nun gezwungen, die von ihm b^- anspruchteil Gebiete einfach zu besehen — die Politische Jtot* Wendigkeit habe ich bereits am 22. 'W an dieser -Äelle betont' und auf den unvermeidlichen serbisch-bulgarischen !,krieg bereits hingewiesen!" — so ist es sehr die Frage, ob die Politische Weisheit des großen Königs ein weiteres Eingreifeni verhindern kann. Die bisherige Konstellation war folgende: Griechenland unter französischem Einflust (Gegensatz zu Jtalien), Ser^en und Montenegro unter russischem (Gegensatz zu Oesterreich). So blieo 1 * o co.. 2. r irrt ir PT Bulgariens Verblendung. Ein .Kenner der Balkanverhältnisse, der lange Zeit Rumänien gewohnt hat, schreibt uns: Noch in der Nacht ist das Telegramm eingetroffen, dast 3 rumänische Armeekorps (das 1., 3. inid 5.) mobilisiert worden sind. Gleichzeitig bestängt sich die Nachricht, dast die Arbeiten der Silistriakommission wegen der Hartnäckigkeit und Un- nachgiebigkeit der Bulgaren aufgegebeii worden smd. Glaubt Bulgarien jetzt noch den grosten Mann spielen zu können^ Ist es sich so im unklaren über ine Volksstimmung m Rumänien? La peur du bulgare, die Angst vor dem Bulgaren, hat sich in den letzten 10 Jahren aus mrr unerklärlichen Grun- dm in allen Schichten der rumänischen Bevölkerung breit gemacht Und aus dieser Angst ist ein Nationalhatz geworden, der in denr Minister Take Jonesku seinen Vorkämpfer gefunden Krieg zu erklären, so ist der Ausgang für Bulgarien nicht zweifelhaft. König Karl von Rumänien, aus dem Hause Hohen- zollern, hat schon einmal Bulgarien erobert, als er es 1877 den siegreichen Türken entrist. Der große russische Zar war von Osman Pascha fast vernichtend geschlagen worden. Da gritt 6'urst UaN. mit seiner jungen Armee ein und zwang schließlich als Höchst- kommandierender der russisch-rumänischen Armeen Osman Pascha zur Kapitulation von Plewna, womit der Krieg entschieden war. Die rumänische Armee ist zurzeit über 400 000 Mann stark, hat eine gewaltige Kruppsche Artillerie, und die Mehrzahl ferner Offiziere hat jahrelang in preußischen Diensten gestanden. Erne solche Armee, in der Hand eines so großen Feldherrn wie König Karl, ist eine furchtbare Waffe, die jedenfalls auf dem Balkan die Entscheidung bringen must. Emanuel Kr emnrtz. Samstag, 5. M 1913 VezugSvre monatlich 75'Bf., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Ziveigstellen monatlich 65 Ps.; burd) die Post Mk.2.— viertel- jährl. ausschl. Bestellq. Zeileixvreis: lokal 15Pf., ansivätts 20 Mennig. Chefredakteur: A. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für „Feuilleton", „Vermischtes" und herein zu Konzessionen geneigt zu machen, den gemeldeten Umzügen und Kundgebung auch einige feindselige Rufe gegen die habsburgische Monarchie laut geworden, aber die amtlichen -rumänischen Kreise bemühen sich heilte, diese Stimmungen tadelnd zu- rmkzuweisen und als belanglos hinzustellen. Jedenfalls aber sicht fest, daß Rumänien selbständig seine Interessen währnehmen will, und' es herrscht völliges Dunkel darüber, ob und zu welchem Zeitpunkt die mobilisierte rumänische Armee auf den Marsch gesetzt wird. Man ist auch noch im unklaren darüber, wein Rußland seine mittelbare oder unmittelbare Hrlfe leihen wird. Es könnten sich sehr leicht Gruppierungen einstellen, die den alten Gegensatz zwischen „^riple- Alliance" und Dreibund wieder schüren. Oesterreich wird den Serben und Montenegrinern ebensowenig die Vorherrschaft gönnen wollen wie den Griechen; im Gegenteil, es hat ein Interesse daran, dast diesen Nachbarn die Bäume und Träume nicht in den Himmel wachsen, dkun könnten, wie die französischen Blätter (die den einigen Balkanbund natürlich mit Bedauern in die Brnsen gehen seheii) Vorschlägen, die Großmächte die Kampfparteien mrt einer Art Durch die unverantwortliche Hartnäckigkeit Dr. Danews ist die Lage für Rumänien austcrordentl'.ch Biilaarxen unter Umständen verzweifelt geworden, ^st Rumänien gezwungen, Straßburg 2037 (weniger 37), Königsberg 1646 (mehr 38), Würzburg 1456 (mehr 9), Greifswald 1443 (mehr 43) ^bsten 1436 (mehr 86), Erlangen 1291 (mehr 78 -und Rohstock 100o '(mehr 30) In der Lokation der Universitäten nach der Sc- ucher-ahl gegmüber dem letzten Sommerhalbialw mußte Ätrast- burg zugunsten von Tübingen und Jena um zwei Stillen weichen und sank demzufolge auf die 15. Stelle, Halle ging eben, a kl um 2 Stufen (von der 6. aus die 8.) zurück, überholt von Göttingen und Breslau und um je eine Kiel und MMister, wahrend -iv- hingen zufolge seiner starken Zunahme um 2 Stellen .(von dem 14. auf den 12. Platz) vorrückte. ...... Neben den immatrikulierten Studierenden find dregn ^ommer nach 3079 und 1037 Frauen als „Gäste" zugelaßen, so dast z^B- am^ deutschen Universitätsunterrickst 64 462 Personen teilnehmen gegen 63 884 im Vorjahr. . , „ r „ „ n Ein Vergleich der heutigen Bestandziffern der einzelnen Fakultäten bezw. Studienfächer mit den vor fahrigen zeigt, welche. Veränderungen in der Studienwahl des Nachnnichs^ de-w. den sie beeinflussenden Bedürsuisten von Staat und Gesell- schast indessen eingetreten und besonders welchen Berufen dieÖlungen Semester hauptsäckstich zugeströmt 1inb Hst dieser LeziehiMg fällt hinsichtlich der Hauptfäck-er des akademischen Studulms das rapide Anwachsen der Mediziner auf. Sie chegen von 6683 im Sommer ^1906 im Vorjahr auf 12 446 und neues^ns weiter auf 14 750 Die Kameralisten und Landwnte zählen 3405 gegen 2981 im Vorjahr- und die evangelischen Theologen 3882 gegen' 9856 Die Pl-armazeuteii stt-egen von 948 auf 1073, die katho- lifcken Theologen von 1770 auf 1965, die Veterinarmedizrnev (nur in Gießen) von 161 auf 213 und die Forstwirte (nur in München, Tübingen und Gießen) von 177 auf 190. Z u r u ck - gegangen, wie schon in den letzten Semestern, sind (infolge der Erhöhung der Anforderungen an Vorbildung und Studienzeit durch die neue Prüfungsordnung) die ZalMärzte, nämlich von 875 auf 655, ferner die Juristen von 10 816 auf 10396 und nach jahrelangem Aufschwung die Studierenden des höheren Lehramts philologischer und naturwissensckzastlicher Richtung, nämlich die Philosophen, Philologeii und Historiker von 15 898 auf 15471 und die Mathematiker und Naturwissenschaftler von 8487 auf 8346. — Tie ungenügend vorbereitete Schröder- Stranz-Erpedition. Was von uorwegisckwn Blattern langst behauptet, aber neuerdings von zurückkehrenden Mitgliedern dieser verunglückten Spitzbergenexpedition bestritten wurde, wird fetzt Die deutschen Universitäten im Sommer M3. Tie Studentenschaft der 21 deutschen Universitäten ist in diesevi Sommer auf 60346 angewachsen, was gegenüber dem Vorjahr mit 59 560 wiederum eine Steigerung und. gegenüber dem Stande um 1881 eine Verdreifachung bedeutet Wenn auch die heutigen Zahlen den früheren nicht .annähernd gleichwertig ItnD, da die gesteigerten Anforirerungen an die .wissenschcistlick)e Ausbildung des einzelnen ein wesentlich längeres Verbleiben auf per Hochschule bedingen, woraus sich die enorme Zunahme der ^tu- detenzisfer zu einem wesentlickfen Teil erklärt, und das Bedürfnis von Staat und Gesellfckwft nach Akademiker letzt cm viel großer^ ist, so ist die Steigerung innerhalb der letzten ^^ennien doch so groß, daß die Üeberftillung der gelehrten Berufe allmählich allgemein droht und fast überall Bedenken wegen J>er künftigen Versorgung der geistigen Arbeiter laut werden.. tiefer ~rang nach Universitätsbildung ist übrigens keine spezifisch deutsche oder neuzeitliche Ersck>cinung, sie ist z. Z. bei verschiedenen Jaidybar - Nationen in ähnlichem Maße vorhanden und führte m Deutschland schon um 1830 infolge des starken Zudrangs zu den Universitäten nach den Befreiungskriegen zu einer starken lieber5 fültung der gelehrten Berufe. Unsere derzeitige hohe ^tndenten- zifser beruht übrigens, zu einem kleinen Teil zumr, astsy vnf einem gesteigerten Besuch durch Ausländer, die aus allen Staaten und Erdteilen stammen und diesen Sommer etwa oOOO zahlen gegen 1 800 um 1872, sowie aus der Zulassung der Frau zul den Uni- versitätsstudium, von der int laufenden melier 3436 tarnen Gebrauch gemacht haben, gegenüber 1432 vor 4 Zähren, als den Frauen sämtlick)e deutschen Univerfttäteii zugänglich wurden. An den 10 preußischen Universitäten sind diesen Sommer 31221 Studierende eingeschrieben, an den 3 bayerischen J4O2, an "den 2 badischen 5780 und an den übrigen einzelstaallichen 13 943 Wie die einzelnen Universitäten besucht sind und in welchem Maße die einzelnen Anstalten 2lntml an der Jahres- fteiqerunq haben, zeigt nachstehende Zusammensüllimg: An der Spitze steht die reichshauptstädtische Hochschule miteiner Besncher- iabl von 8383 (mehr gegenüber dem Vorfahr 183). Munck^n hat die zweite Stelle inne mit 6655 (weniger 200), Letpzuf zahlt 5171 imelr- 133), Bonn 4460 (mehr 34), Freiburg 3163 (weniger 138), Göttingen 2853 (mehr 129h BrSau 2790 (mehr 100), .Halle 2765 (weniger 114), Heidelberg 2617 (wemger 7), Mar- burg 2406 (mehr 104), Kiel 2266 (wemger 48), Tübingen 2234 (mehr 186), Münster 2209 (mehr 63), Jena 206.0 (mehr 117), Während man sonst die Stille der Hundstage erwartet, in denen über den Wipfeln kaum ein Hauch sich regt und die politische Menschheit friedsam für einige Zeit von den Geschäften sich zurückzuziehen Pflegt, ist es diesmal ganz Zanders gekommen. Dem Abschluß bedeutungsvoller Fragen ,-der inneren Politik ist die Sensation der auswärtigen Politik gefolgt. Der Reichskanzler, dem das bayerische Re- gierungsorgän soeben ein hohes Lob seiner staatsmännischen Kunst ausgesprochen hat und der vom Kaiser doch nur mit den Brillanten zum Schwarzen Adlerorden für das ^rsbandekommen der Wchrvorlage und ihrer Kostendeckung entlvchit worden ist, sieht sich gleich wieder vor neue Aufgaben und Spannungen gestellt. Hat der Ausbruch der neuen Zwistigkeiten auf dem Balkan wirklich, wie einige Blätter schreiben, bewiesen, daß Deutschland in unnötiger Sorge seine Rüstung verbessert hat? Kann es jemand mit Bestimmtheit behaupten, daß wir nicht am Vorabend großer kriegerischer Abrechnungen stehen, die^auch uns den ,Frieden gefährden könnten? Tie Sorge der Staatsmänner ist nun wieder darauf gerichtet, auch den neuen Balkan- krieg zu lokalisieren und die Tinge so zu lenken, daß keine der nächstliegenden Großmächte das Schwert zu ziehen braucht. Ta hat aber in Bukarest die Sturmglocke geläutet, und von der Eifersucht der maßgebenden russischen Poli- ttker, die alle ihre dringlichen Mahnungen von den Balkanbrüdern in den Wind geschlagen sehen, ist nichts gutes zu erwarten. Auf jeden Fall ist es begreiflich, daß das rumänische Volt, das bisher in mustergültiger Zurückhaltung verharrt hatte, bei den bevorstehenden großen Entscheidungskämpfen seine Zukunft sichergestellt sehen will. Tre Politik des Königs Karl ist heute noch nicht zu durchschauen. Ob er die Mobilisierung nur angeordnet hat, um bestimmte rumänische Interessengebiete, den vom Kabinett Danew nachdrücklich begehrten Landstrich Tuturkai- Baltschik, zu besetzen oder um entscheidend in die Auseinandersetzungen der Kriegsparteien einzugreifen, weiß man heute noch nicht. Auch die heute veröffentlichte Note uns Bukarest an die Großmächte besagt nicht viel. Man 'fürchtet angeblich einen zu großen Machtzuwachs Bulgariens; in Wirklichkeit sck>eint es dem Köiiig Karl aber darum zu tun zu sein, deii König Ferdinand von vornherein zu Konzessionen geneigt zu machen. Leider sind bei den gemeldeten Umzügen und Kundgebungen in Bukarest Stachelzaun umgeben, um nach dem Kriege am Statusquo keine erheb'.ichen Aenderungen zu dulden. Das wäre m der Tat vielleicht das Gescheiteste, und die Londoner „Times" hat ja bekanntlich ähnliche Gedanken cntwickel't. Rumänien wird dann freilich, wie die Dinge auch kommen mögen, auf alle Fälle dem Reiche Ferdinands ein höchst unbequemer Nachbar werden, und bei der Festlegung der künftigen Grenzeii aller Beteiligten werden neue Schwierig^ leiten sich auftürmen. Tie angedeutete Stachelzaunpolttik scheint heute als das 'gegebene Ziel von den Großmächten angenommen zu sein. Solange nur die Leidenschaften der Serben, Montenegriner, Griechen und Bulgaren gen Himmel rauchen, hat es für den Weltfrieden keine Gefahr So könnte das Sckslußwort des Herrn von Bethmann-Hollweg in der letzten Sitzung des Reichstags zur Wahrheit werden: Tcutschland trägt mit feiner achtunggebietenden Waffenmacht nach Kräften dazu bei, daß der Friede erhalten bleibt und daß um den Batkankessel' herum nicht unangenehme Sprengstoffe explodieren Die Kieler Begegnung der letzten Tage hat den Dreibund hoffentlich schon einen Schritt voran gebracht! fester und sicherer der Dreibund seine Wege verfolgt, desto größer und stärker sind die allgemeinen Friedensaussichten. Denn der russisch-französisch-englische Bund ist wirklich nicht für die Ewigkeit gemacht. Deutschland und England haben, wie vielfach hervorgehoben worden ist, bei den letzten Batt'anverwicklungen eng zusammengearbettet Frankreich ist beim Besuche Lineares in Loiidon zur Teilnahme an dieser Arbeit einr“r~k— ---w»—s.;«na Ehronicle" noch offener zu i gewandt. Frankreich hat, so äußerte sich tm Tone des Ladels das Blatt (siehe im Nachnchtentell'!), ftch m tiefster Abhängigkeit von Rußland gezeigt. Es habe die herausfordernde Allflawenpolitik auch da unterstützt, wo ^asonow im Einvernehmen mit England eine andere Richtung nahm. Aus dieser Aeußerung des Londoner Blattes geht auch wieder hervor, daß es nur eines zielbewußten Zusammenhaltens des Dreibundes bedarf, um die Sache des Friedens auch künftig sicherzustellen. Eine griechische Darstellung der letzten Kämpfe. Athen, 4. Juli. Eine Veröffentlichung des Kriegsministeriums teilt mit: Heute wurde der Kampf bei Krlkis m sehr heftigem Maße wieder ausgenommen. Tic griechisch e n D i visionen erstürmten nacheinander die befcstiglcn Stellungen des Feindes, der sich in seine befestigte Stellung 6—7 Kilometer vor Ki kis zuruckzog. Der AngrN der feindlichen Artillerie, die sich in gedeckten Stellungen befand, war sehr heftig. Auf dem äußersten linken ^lugel eroberte eine griechische gemischte Abteilung nach Gewgheli, der Feind sloh in Unordnung gegen das östliche Wardar Ufer. Während des Uebergangs beschoß die griechische ^birgv- artillerie die Bulgaren. Auch zwischen Metzokovo und lrda wurde der Kampf fortgesetzt. Auf dmi. rechten^g^ die griechischen Truppen Lygovam. Bet L ah a^n a wurde ^eme mm Teil auch von Kapitän Ritscher betätigt Aus seiner Ml. einen norwegischen Bisckwf gerichteten Darlegung gebt hervor, daß die Expediüon für eine Ueberwintenntg keineswegs gemigenb eingerichtet und proviautiert war, undnrüer, datzin ihr zwisä-en einzelnen Mitgliedern weitgehende ^ifterenzen herrschten. — Ein fliegendes Riesentier der Urzeit entdeckt Aus New Bork wird berichtet: Den beiden amerikanischen Geoloacn Dr. F. Saltthc und van Wagner, die m den Icßten. Wochen int Staate Wyoming nach neuen Petroleumfeldern forschten ist in der Umgegend von Casper eine Entdeckung gelungen, die' eine ivertvollc Bereicherung des naturhlstorischen Materials der Forsckmng über die Urzeit zu werdeii verspricht. ^ie beiden ^Forscher entdockten ein großes Fossilienbett, m dem fte die aiischel- nend vollkommen erhaltenen versteinerten Skeletteile eines riesigen fliegenden Repttls der Urzeit fanden. Allem Anschein nach lmiideli es sich um dos Skelett eines PterodaetylnS. Tas, Tier hat eine Länge von über 20 Metern. Im lebenden Zustande muß die Spannweite seiner Flügel mehr als 25 Meter betragen haben. — Die Oper einer Indianerin. Aus' New York wird berichtet: Eine eigenartige Uraufführung hat in diesem Tagen in Vernal, in der Uiwah-Neservatton tm Staate Ulah ftattgefunben; man brachte eine Oper zur Aufführung, dte von einer jungen Indianerin geschaffen wurde tmd deren und Handlung dem Lebender stoux entstammt p.as Werk fübrt den Titel „Ter Sonnentanz' und dte Kompotzistm ist eine junge Sioux-Indianerin, Zittala Sa. Weither auv der Umgebung waren die Zuschauer herbeigestromt, auch mtte Indianer wohnten Ibier Uraufführung bet. ^as Werk ^l em«« großen Eindruck hinterlassen haben geisterten Beifall. Voraussichtlich wird diese,Jndiaiteroper m:ch in den nächsten Tagen anläßlich des Kongresses der national ^ Erziehungsgesellschaft in Salt Lake City in ^ene - ber technischen Ausarbeitung der Oper und bei ^r HersteUung der Partitur hat die indianische Komponisttn den Wflliam Hansens von der Uiutah-Akademie und einer Anzahl indianischer Studenten in Anspruch genommen. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft Peter Ros eggen: wurde von der Wiener .H^iv^st- !ät zu fänem 70. Geburtstag zuni Ehrendoktor der philowphtschen Fakultät ernannt, he Lineares in London zur Teilnahme die griechischen Truppen Lygovam. Bet layana rouiot . geladen worden. Neuerdings hat „Daily bulgarische Kompagnie m Starke von. 200' ^ann^ mit Stone des, Schnellfeuergeschütze, und drei Kruppkanonen. Auf bcm.au» Truvven rückten nach Norden vor und verfolgten den geind, der sich in P°L° Finch, znrmkzog und Anzahl Waffen und .Kriegsmaterial m die Hande der Grucksen sich bedingungslos ergeben. . <>„ hpr Athen 4. Juli. Das Hauptquartier meldet, -ö.n °.er Schlacht b'e i M a t s o u k o v o n siegten die Griechen. Die grie- chischen Truppen griffen die beträchtlichen Kindlichen Strettkraste an und schlugen sie in die Flucht. Der Feind ließ eine große Zahl Toter zurück, darunter einen Mmor und^vrele ^ure^ grü chischen Verluste sind unbedeutend. — Die Kulgarerl nehmeu sas alle griechischen Notabeln von Kavalla fest und drohten die ^tabt zuzMm, Ms die griechischen Truppen gegm sie vorrucken würden. , . > Athen, 4. Juli. Ein bulgarisches Regiment mit dem Oberst und anderen Offizieren ifHn der Nahe ^n ^angaon gefangen genommen worden. >vas Gener al au a r t i r des Königs richtete an das Minister tu mdcs A C1‘6erit eine eingehende Beschreibung des Gestchtes bei N - ar i t a in der es heißt, daß Nigrita einen entsetzlichen Anblick bot Die Stadt und das Tal waren von verstümmelten Opfern und flüchtenden Bulgaren bedeckt. Bei der Annäherung der rasch vor- rückenden griechischen Truppen wurden lo0 bulgarische Soldaten (innerhalb Nigritas gefangen genommen, die Brande legtem. 3al)l' L ichm von Bulgaren und eine Menge,Wasstm^ und Mum- tton bed ckttn die Gegend auf eine halbe Stunde Umkreis ^''Zsi^i^^°dar sich^^RÜ^d"rÄr u°chdrü--sich ft-, Ä über'di- Struma. I-Üchtm. Dm Kan-n-u M nur bcc «ÄTÄfcw SrffÄsrfc® Di-n-r-b-rt-nüNsian°n-n.Di- Nr. 155 Der Gietzener Nnzrlger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal ivöchenilich EiebrnerZamiljeittlätter; giveunal wöchenll.ltteis- blatt füröen Ureis Sichen (Dienstag undFreiiag); zweimal mouatl. Landwirtschaftliche Zeitfragen Feriisprech - Anschlüsse: w ___ »■«s‘2 General-Anzeiger für Gberhesien Anzeiger Gießen. tP ' • ’ ’ . 7 rath; für .Stadt und Annahme von Anzeigen ^ofatiottsörud und Verlag der Vkühl'schen Univ.-Vuch- und ZteindrnSerei R. Lange. Redaktion, Expedmoa und oruaeret: dMiflrabe t. gnnö»; E.Ließ; für den Ls LLMklV________________________ S-ichästtst-ll- Büdingen, v-chnl>°sftratz- 16a. 5a"ieiflenteil: S9ec'' 5 o i - 5-%-22.2.± e*® = e 2.2.?= r,- ^'3?"' - 5 * 2 s S Z § § Ö* 8 5 1-* - 5 . 8 * § i der Deputierten war unbeschreiblich. Alles klatschte Beifall und rief: Es lebe der König, die Armee, die Nation und Vemselos! Eine Schlacht bei Kotscharta. Belgrad, 4. Juli. Die Stellung der Bu.lg>aren bei Raj>o-evo b rd-a, twrdllck) von Kotschana, die mit hundert Geschützen besetzt ist, ist von den serbischen Truppen eingenommen und dadurch die Schlucht gewonnen worden. Die Bulgaren fliehen in der Richtung nach Kotschana. Serbische Behauptungen. Dem „Serbischen Pressebureau" zufolge befindet sich Unter den von den serbischen Truppen beschlagnahmten bulgarischen Schriftstücken das Original dirrer Ord-er des Kommandeurs der vierten Division (Preslaw) unter dem 16. Juni, worin es heißt: .Morgen beginnen die militärischen Operationen gegen die Serben und Griechen. Gegenüber der Front der bulgarischen Brigade halten die'Serben die User des Zlatowoflusses fest. Die Armee wirk die kriegerischen Operationen morgen fiüh um 3 Uhr beginnen und den Feind angreifen. Die Brigade, in zwei Abteilungen geteilt, soll um drei Uhr früh an den Zlatvnwfluh kommen und sich geräuschlos nähern, die die feindlichen Vorposten überwältigen und dann die ihnen zugewiesene Stellung einnehmen. 'Der Feind muß: überrascht werden." — Wenn man dem Umstand Rechnung, trägt, wieviel Zeit dazu gehört, einen derartigen Angriffsplan aus- zustellen, vorher die Truppen dementsprechend zu gruppieren, die notwendigen Anordnungen auszuarbeiten, sie im einzelnen zu erklären und selbst den kleinsten Einheiten mitzuteilen, muß man leicht zu dem Schluß- kommen, daß die Vorbereitungen dieses Angriffes mindestens vor dem 15. Juni gemacht worden sind, das heißt, in dem Augenblick, in dem die Bulgaren angeblich bereit waren, die friedliche Lösung dos Konfliktes anzunehmen. Belgrad, 4. Juli. (Prefsebureau.) Serbi sch eInfa n - t e r i e und Artillerie operierten, obwohl sie bei Kara Hodzcn in der Nähe des Dorfes Patrik sehr exponierte Stellungen em- genonunen hatten, mit Erfolg gegen drei bulgarische Regimenter. Am 18. Juni 1. Juli) nachmittags ergriffen die serbischen Truppen die Offensive, fliegen 2 Uhr erschienen zwei lmlgarische Offiziere als Parlamentäre: der serbische Kommandant erklärte, er werde das Feuer einstellcn lassen, wenn die Bulgaren fich von dem serbischen Gebiete zurückziehen würden. Zwei 'Stünden vergingen ohne eine Antwort. Plötzlich begannen die Bulgaren von beherrschenden Stellungen aus zu feuern. Diese Stellungen hatten sie nur durch die hinterlistige Benutzung des Zeitraumes einnehmen können, in welchem bic Serben aus eine Antwort warteten. In der Nacht warfen die Serben die Bulgaren ans ihren Stellungen bei Patrik hinaus, wo sie sich unter Mißbrauch des serbischen Vertrauens verschanzt hatten. Niederlage der Serben? Wien, 4. Juli. Die „Reichspost" meldet aus Sofia: Die so r bi s ch e Armee hat auf dem O v c e p o l j e eine vernichtende Niederlage erlitten. Die Vulgarer: sollen bereits den Vormarsch gegen Kumanowo sowie die serbische Grenze angetreten haben. Eine neue bulgarische Siegesbchauptung. Sofia, 4. Juli. (Meldung der Agence Bulgare.) Bis gestern mittag sind 2 5 Offiziere und 3000 Soldaten der serbischen T i m o k d i v i sio n mit sechs Feldgeschützen und zwei G e b i r g s g e s ch ü tz en getan gen ge - -no m m en w-vrdcn. Tie von den Serben unternommene Ofsennve »um Zwecke, dieser Division zn Hilfe ?,u kommen, sowie die uni 2 Uhr nachts unternommenen Angriffe gegen daS bmgariw Zentrum sind mit großen Verlusten der Serben zurückge- 1 ch l a g e n worden. Infolge des bisher- unternommenen Angriffs, - trobei die Serben beträchtliche Verluste erlitten hatten, ist die serbische Armee außer stände, irgend eine Aktion gegen die bulgarische Armee erfolgreich ju unternehmen. Sofia, 4. Juli. Nachdem die serbischen Truppen die Posten an der bulgarischen Grenze bei Patarica angegriffen und zehn -Kilometer ins Innere des Departements Köstendck emgebrungen waren, unternahmen heute früh 'zwei bulgarische Bataillone einen Angriff gegen die serbischen Bataillon.', welche bis dahin vorgedrungen waren, schlugen sie vollständig in die Flucht und verfolgten sie bis K i s s e l i c a , nördlich von Egr: Palanka. Sodann nahmen die Bulgaren di: Höhen bei Kisseltca, wobei fünf Offiziere und gegen 200 Soldaten gefangen genommen wurden. Außerdem wurden drei Schnellfeuerfeldgeschütze, ein Gebirgsgeschütz, drei Maschinengewehre, 26 Pferde sowie eine Menge Munition, Tornister und Zelte erbeutet. Die „Neue Freie Presse" meldet aus Sofia: Die, erste serbische Drinadivision, die als südlicher Flügel der serbischen Hauptarmee bei Köprülü stand, ist unter schweren Verlusten gegen Uesküb zurückgeworfen worden. Damit ist die Umklammerung der serbischen Hauptarmee vollzogen worden. Bulgarien protestiert nochmals auch gegen Serbien. Sofia, 4. Juli. (Agence Bulgare.) Da die serbischen Truppen, nachdem sie ihre Operationen zum Schein etn- gestellt hatten, eine bulgarische Abteilung bei Kotschan ui dem Augenblick angriffen, wo bulgarische Truppen, obwohl provoziert, die Operationen eingestellt hatten, hat die bulgarische Regierung ihren Gesandten in Belgrad beauftragt, gegen das hinterlistige Vorgehen zu protestieren, welches 'neuerlich Hie vorbedachten aggrei- siven Absichten - Serbiens beweise, wofür die bulgarische Regierung die volle Verantwortung der serbischen Regierung zuschiebe. Tas neue bulgarische Kabinett. Wien, 4. Juli. Tie „Reichspost" meldet aus Sofia: 'Das Kabinett Dr. Danew hat demissioniert. Es soll durch ein Konzentrationskabinett mit General Petrow an der- Spitze und dem Generalissimus Sawow als Kriegsminister abgelöst werden. Katko Dimitri ew soll den Oberbefehl über die Armee übernehm-.m. Rumänische Kundgebungen gegen Oesterreich. Bukarest, 4. Juli. Wegen der gestrigen Straßenknnd- gebunqcn, die teilweise gegen Oesterreich Ungarn gerichtet waren, teilte der Ministerpräsident dem öfteri-tidz. .cti ungarischen Gesandten > A. der Regierung mit, sie werde ältliche Kundgebungen n i ch t w i e d e r d u l d e n. Diese seien ursprünglich bestimmt gewesen, dem König die Mobilisierung abzuzwingen: a(R befannt wurde, daß sie fdron erfolgt war, hätten sie sich allgemein in patriotische Kundgebungen verwandelt. Die Polizei hatte in der allgemeinen Erregung offenbar nicht den Mut, die Fahnen mit Aufschriften gegen Oesterreich-Ungarn und die Flugblätter ähnlichen Inhalts zu verbieten. Die .Haltung der Türkei. Konstantinopel,4 Juli. Die iungtürkische Presse meint, bnf; die Türken aus dem Mhticge der Bnlkanverbündeten Nutzen ziehen könnten. „Tanin" rät, die Regierungen der Verbündeten auszmsordem, formell binnen kurzer Frist zu erklären, daß sie auf eine Kriegsentschädigung verzichten, widrigenfalls sich die Türkei freie Hand vorbehielte. Verkehrsverein Sieben. Als Geschäftsführer des Verkehrsvereius ersucht uns Herr Stadtverordneter Helm um ungetÜT&te Aufnahme des folgenden Schreibens: , In Nr. 147 des Gießener Anzeigers findet man eine Be- trachttmg über den Jahresbericht des Verkehrsvereins für das Geschäftsjahr 1912. Der Artikel gibt die reichhaltige Tätigkeil des Vereins wieder an Hand des Jahresberichts, meint aber trotzdem, daß nach dem Bericht in der Hauptsache die Vereiustätig- Icit darin bestes, durch den Automaten am Bahnhof Führer für 10 Pfg. zu verkaufen. Man darf auf den Artikel selbst verweisen um darzutun, wie unveranlaßt und unberechtigt eine derartige geringschätzige Aeußerung ist. Tas ist sicherlich auch jedem ob- lektiv-eu Leser jenes Attikels ohne weiteres ausgefallen. Nach Wiedergabe der Tätigkeit des Vereins hat der Artikelschrrtber geglaubt, einige kttttsche Bemerkungen folgen lassen zu müllen. Ter Bericht sei mager, der Vorstand nxtebe scheinbar eifersüchtig darüber, daß ihm niemand in seine Geschäfte rede und man dürfe sich schließlich nicht ivunbem, wenn die Bürger fein tieferes Interesse für den Verein an den Tag legten. Etwas fonfcqnenter hätte der Artikelschreiber sein dürfen.. Wollte er seiner Kritik den Bericht zu Grunde legen, der ihm schriftlich zuging, so mußte er die umfassende, stille und hingebende Tätigkeit, die in dem Bericht des Vorstandes niedergelegt ist, anerkennen. Wollte er aber Kritik an der Tätigkeit des Vorstandes üben, soweit sie in jenem Bericht nicht erwähnt war, so wäre es nötig gewesen, daß er sich in der Hauptversammlung über den Umfang und Inhalt dieser Tätigkeit besser informiert hätte, dann hätte er eingesehen, daß der Vorstand stets bemüht war, die Mitglieder zur Arbeit heranzuziehen und daß ihm jebe Anregung und jeder Vorschlag, sei es von Mitgliedern, sei es von Dtttten, willkommen war und ist. Man sieht daraus, daß der Artikelschreiber recht ungründlich gearbeitet und einen Vorwurf erhoben hat, der aus,mangelhafter Information beruht. Der Vorstand des Vereins hofft, daß er den Berichterstatter in seiner demnächstigen Versammlung und durch Einsichtnahme des reichhaltigen Materials und Bearbeitung desselben zum Frommen der Vaterstadt eines besseren belehren kann. Das aber sei ihm empfohlen, künftige Kritiken, zu benen er sich berufen suhlt, vorsichtiger abzufassen, damit er nicht in ben; Verdacht kommt, seine Aeußerungen seien persönlicher und gehässiger Natur. * In einer Unterredung auf unserer Redaktion hatten wir Herrn Helm, der als Vertreter des Verkehrsvereins vorstellig geworden war, wiederholt daraus aufmerksam gemacht, daß die Betrachtungen über den Jahresbericht des Verkehrsvereins keineswegs persönlicher oder gelftissiger Natur seien. Wir hätten ihm aber anheimgestellt, in einer sachlichen Erwiderung die Beanstandungen unseres Mitarbeiters richtigzustellen, da wir die Form der Notiz nicht für glücklich hielten, obwohl sie, wie aus dem Jahresbericht hervorging, inhaltlich nicht von der Hand zu weisen war. Ta die obige Entgegnung aber keine sachliche Richtigstellung ist, sondern aus eine Verunglimpfung unseres Mitarbeiters hinausläuft, müssen wir selbst das Wort in dieser Angelegenheit ergreifen. Tie Ausstellungen richteten sich lediglich gegen den Vorstand des Verkehrsvereins, der in dem Jahresbericht selbst nicht sehr günstig weggekommen ist. In Jahresberichten pflegt gewöhnlich der Kassenbericht als wichtiger Punkt ausführlich erwähnt zu werden zur besseren Unterrichtung der Mitglieder über die Tätigkeit des Vereins und die Verwendung seines Geldes. Da er gänzlich fehlt, kann -man füglich von einem mageren Bericht sprechen. Die gewissenhafteste Arbeit in dem Verkehrs- bureau, die auch von uns anertännt wird, .deckt doch noch nicht die Aufgaben des Verkehrs v e r e i n s. „Die umfassende, stille und hingebende Tätigkeit" des Vorstand.'s müßte man im Laufe der Zeit auch spüren. Gießen hat in den letzten Jahren in jeder Beziehung außerordentlich gewonnen, freilich nicht durch die Tätigkeit des Verkehrsvereins. Aber dieser hätte auf den neuen Verhältnissen eine schwungvolle und ersprießliche Tätigkeit aufbauen fömten. Daß der Verein Preise für den Blumenschmuck der Häuser ausgeworfen hat, eine Tätigkeit, die zwar an sich sehr dankenswert ist, aber eigentlich dock) wohl dem Verschönerungsverein zukäme, will doch nicht viel bedeuten. Ein Vertehrsvereiu muß in aller Oeffentlichkeit wirtschasten und arbeiten, und dazu bedars er in erster Linie der Presse, denn durch nichts anderes ist ihm Gelegenheit geboten, sich an die weiteste Oeffentlichkeit zu wenden. Der Verkehrsverein hat es bis heute noch nicht versucht, mit oer Presse Hand in Hand zu arbeiten, wie das in anderen Städten geschieht. Der Verkehrsverein von Bad-Nauheim z. B. faßt seine Sache ganz anders an. Wir haben weit vor Bestehen des Verkehrsvereins für Gießen gewirkt, soweit c* uns möglich war, und können und tun es noch in verstärktem Maße, seitdem Gießen sich trotz mancher Fehlgriffe zu einer Stadt entwickelt hat, die reinlich ist, mehr und mehr bietet, in der es sich, kuxz gesagt, gut wohnen läßt. Dem Verkehrsverein liegt aber nickst nur ob, mit der Treffe innig Fühlung zu ncfymen, sondern auch mit den ähnliche Zwecke verfolgenden touristischen Vereinen, Verschöne- rungsverein usw. Das einzige Mal, wo der Gießener Ver- kelrrsverein durch die Presse zu wirken suchte, war bei der verausgabe der Hessennummer der Leipziger Illustrierten Zeitung, in der er für hohe Platzgebühr einen sehr nn- volllommenen Aufsatz über Gießen veröffentlichte, der die Vorrüge Gießens recht kläglich pries. Weiterhin ist der Verkehrsverein bei Beginn seines Wirkens durch ein Plakat an die Oeffentlichkeit getreten. Nun ist aber das Plakat derart ausgefallen, daß es kaum den Blick zu fesseln vermag. Als seinerzeit geraten wurde, ein künstlerisch e s Plakat zu wählen, ging man über diesen Rat sck/wftg nd hinweg. Die Erfahrilng lehrte aber doch, daß tatsächlich nur tiinstlerische Plakate wirten, — und auf die Wirkung kommt alles an — weil sie nicht nur erfreuen, sondern sich auch fest dem Gedächtnis einprägen. Deshalb gehen weitschauende Stadtverwaltungen oder Vereine, die durch ein Plata, auf ihren Ort die Aufmerksamkeit Fernstehender lernen wollen, bei der Schaffung eines solchen Reklamemittels mit dec größten Sorgfalt vor durch Entwursaus- schreiben und dergleichen. Wenn bei dem Verein z. B. nicht genügend Mittel vorhanden sind, wartet man oder wendet sich an die Stadtverwaltung, die für solche sie engberüh- rende Zwecke gewiß flkeld zur Verfügung stellt. Wir gehen aus diesen Punkt eingehender ein, weil wir darin ein gutes Merkmal dafür erblicken, ob ein Verkehrsverein feine Ausgaben richtig erfaßt und zu lösen weiß. Diese kurzen Angaben dürften vorläufig wohl genügen, auch den Vorstand des Verkehrsvereins davon zu überzeugen, daß feine Tätigkeit einer Aenderung bedarf, um bei der Allgemeinheit das Interesse zur Mitarbeit zu wecken zum Wohle der Gesanttl-eit.______________________________________ Aus Stadt und fatsör Gießen, 5. Juli 1913. Biograph-Lichtspiele: Täglich Bornellung. Bakoss Kammer-Lichtsviele: Täglich Vorslelltliig. Lichtspielhaus: Täglich Vorstellung. Oberhessischer K », n st v e r e l n. Gemäldeausstellung im Turmhaus am Brand. Geöffnet täglich (mit Ausnahme von Samstag) von 11—1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr, Mittwoch nachmittag von 3—5 Uhr. Oberbesfisches Museum und Gail'sche Eamm- lunaen. Geöffnet Sonntag vormittags 11—1 Uhr unentgeltlich Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vormittags von 11—1 Uhr unentgeltlich. Tie A n l a g e m n s i k findet Dienstag nachmittag 5 Uhr in der Süd-Anlage statt (nur bei guter Witterung). Sprrlplan: I. Nimmer zurück, Marsch von H. Blankenburg. 2. Ouvertüre zur Oper ^Oberoick, von (S. M. v. Weber. 3. Fantaste aus der Operette »Ter Vogelhändler", von E. Zeller. 4. Hohenzollern- Ruhm! Marsch von C. Unrath. ** Gewerbeausstellung. Die Vorarbeiten für die „Gewerbeausstellung Gießen 1914 für Ob er Hessen und angrenzende Gebiete (Mai—August)" sind soweit gediehen, daß in diesen Tagen die Versendung des Ausstellungs- Plans und der Au s ste llung s b edin gu n gen erfolgen kann. Die Ausstellung soll, wie die 5Bcbiuguugent sagen, die mustergültigen Erzeugnisse der Neuzeit auf den verschiedensten Gebieten zur Darstellung bringen. Es soll hierbei auf eine systematische f>lu.sstellungscrrt — vom Rohstoffe bis zum fertigen Produkte — besonderer Wert gelegt werden. Tie Ausstellung wirb in 3 Hauptgruppen: Arbeit, 2cben, Geistespflege, zerfallen. Die erste Gruppe, „Arbeit", soll 6 Abteilungen mit zusammen 112 Klassen, die zweite, „Leben", 5 Abteilungen mit 43 Klassen und die dritte, „Geistespflege", 3 Gruppen mit 14 Klassen umfassen. Tie Geschäftsstelle, die gern jede Aus tun ft erteilt, befindet sich Wilhelmstraße 39 (Telephon 826; Telegr.-Adr.: Gewerbeausstellung). ” Lehrerpersonalien. Ile bertra gen wurde dein Schulanüsaspiranten Max Gärtner auSReichenbrand (Königreich Sachsen) die erledigte Lehrerstelle zu Breungeshain. — In den Ruhestand versetzt wurde der Lehrer an der Ge- ineindefchule zu Monsheim ^tfbolf Lotz auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner mehr als fünfzigjährigen treuen Dienste; ferner der Lehrer an der Gemeindefchule zu Zwingenberg Friedrich Gerold und der Lehrer an der Volksschule zu Gießen Karl Müller, beide auf ihr Nachsuchen, unter Anerkennung ihrer langjährigen treuen Dienste. ” Ste u erpers onalien. Der Großherzog hat dem Steueraufseher Richard Hillert zu Mainz auS Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift »Für langjährige treue Dienste' verliehen. ** Konsulat. Der zum ©eneralfonful der Republik El Salvador für das Deutsche Reich mit dem Amtssitze in Hamburg ernannte Dr. Rafael Victor Castro, dem das Reichsexequatur erteilt wurde, ist zur Ausübung konsularischer Funktionen im Großherzogtum zugelassen worden. ** Gottesdienst für Ta.ub ftummc. ©onntng, 13. Juli, findet hier ein Gottesdienst für Taubstumme statt und zwar nachmittags 2 Uhr im Konfirmandensaal der Lukasgemeinde. Zwecks Erlangung eines Ausweises zur Fahrpreisermäßigung muß man sich an Pfarrer Bechtols- Heimer, Liebigstraße, wenden. ** Zirkus Alt Hofs. Man schreibt uns: Ein Riescn- Zirkusunternehinen wird demnächst in Gießen seinen Einzug halten. Tas Althoffsck)e Unternehmen erfreut sich einer besonderen Be- liebtheü, hält wortgetreu alles, was in seiner Reklame angekündigt wird, und steht in jeder Beziehung auf der höchsten Stufe der Vollendung. Althoff verfügt über einen MarstaU edelster Vollblutpferde, sowie einen nicht imbedeutenden Park fremder. Tiere, nxroon jedes einzelne dressiert ist. Außer einer Schar bedeutender Künstler hat das Unternehmen eine Ballettrrrpve und lurrlnngs volle Sensationsnummern,. Direktor Althofi selbst wird sich als deutsck^er M ei sterschastsdre s s cur vor stell en, ausgezeicbntt von hoben und allerhöchsten Herrschaften auf Grund seiner epochemachenden Originaldressuren. ** Der Bund Deutscher Architekten (Ortsgruppe Hessen), dem die künstlerisch schaffenden Architekten des Landes angeboren, tagte gestern unter dem Vorsitz von Prof. Wicnkoop-Darmstadt in Offenbach. Die Tagesordnung beschäftigte sich in Punkt 1 damit, Wege zu finden, das bauende Publikum auszuklären über die bestehenden erheblichen Mißstände im Baugewerbe, die dadurch hervorgerufen sind, daß die Stande^- bezeichnung „Architekt" vogelfrei ist. Dann wurde betont, daß die seither wirksame Bezeichnung B. D. A. neuerdings dem Publikum gegenüber in gewissem Sinne illusorisch ist, weil das Führen ähnlich lautender Zeichen zu Verwechselung^ Anlaß gibt. Weiterhin wird die hessische Ortsgruppe des B. D. _ A. e§ sich angelegen sein lassen, Hand in Hand mit dem Deutschen Werkbund die künstlerisch schaffenden Kräfte Hessens (Architekten, Bildhauer, Maler) mehr als bisher zu ernstlichem Vorgehen m Kunstfragen zusammenzuführen. Der Vertrauensmann des Werkbundes «Bezirk Mitielrhein), Prof. Hugo Eberhardt, glaubt, daß der HLssischc Werkbund, dem auch die Herren der Künstlerkolonw ^gehören und der mit dem B. D. A. zusammen beinahe bte gesamte auf dem angewandten Kunstgebiete schaffende heisihche Künstlerschast umfaßt, sich mit großer Freude zu einem gemeinsamen Vorgehen verstehen würde. Die wenigen noch außerhalb der beiden Bereinigungen stehenden Herren sollen zu gemeinsamer Arbeit gewonnen werden. Es ist beabsichtigt, diesem Gedanken durch allmonatliche gffdtigc Abende in Darmstadt die Wege zu ebnen. Wie in Vavern, Württemberg, Baden und den preußstchen Provinzen, so sollen künftighin auch in Hessen die Künstler und in erster Linie die Behörden, Städte und Gemeinden beeinflußt werden, ihr Interesse der Entwicklung der charakteristischen Landeskunst zuzuwenden. Der Tagung schloß sich unter Führung von Proi. Eberhardt eine Besichtigung des Neubaues der Teck- nisckxni Lehranstalten und des Geschäfts- und Lagerhawes bet Firma I. Mayer u. Sohn an. ** Besitzwechsel. Otto Rat, chlag verkaufte fern auf dem Hintergeläude des Selterswegs liegendes Lagerhaus an Metzgermeister Schreiner für 8000 Mark. ** Städtische Freibäder an der Lahn. Das Frei- bad für Männer, welches in diesem Jahre am 8. Mai eröffnet wurde, erfreute sich in diesem Monat einer Benutzung durch 3247 Badegäste (gegen 923 in 16 Babetagen des gleichen Monats mt Vorfahrt. Im Juni badeten 4100 Personen (gegen 5493). Das Frauenbad wurde eröffnet 17. Mai d. I und hatte Ijeucr 9o4 Badende (482 Gäste vom 15. Mai 1912 ab). Im Ium badeten 3207 Frauen und Mädchen fliegen 2424 im gleichen Monat des Vorjahres. Tas ungünstige Wetter vnt Juni hat dem Badebetrieb im offenen Wasser sehr geschadet. ** Bon den Wandernden. In der Herberge zur Heimat kehrten im Juni ein 287 Gaste, die Logis gegen Arbeite- (ciftung an nahm en (229 im gleichen Monat 1912), sowie 758 Personen gegen Bezahlung r844). Tic Gesamtzahl der Herbergsgaste betrug also im Juni 1045 (gegen 1075 i. V.). Im Arbeitsnachweis waren angemeldet 149 offene Stellen, von denen 143 besetzt werden konnten und zwar mit 60 Handwerkern und 83 ungelernten Ar- beitem. Gesucht werden Schreiner und tüchtige landwirtschaftliche Arbeiter. Landkreis Gießen. k. Grunberg, 4. Juli. Einbruchsdiebstähle wurden in Stangenrod und Reinhardshain verübt. Bei Wirt Weißm- see in Reinhardshain raubten sie die Ladcnkasse, bei Wirt Schäfer in Stangenrod fielen ihnen mir zwei Kistchen Zigarren in die Hände. Hungen, 4. Juli. Zu unserem Bericht über die Spar-- und Leihtasse wird uns mitgereilt: Es ist unrichtig, daß der Jahresüberschuß der Kasse einen Betrag von 15 225 TOT. für 1912 ergibt. Laut Bilanzveröffentlichung setzt sich dieser Betrag Letzte Nachrichten. Universitäts-Nachrichten. j,aqen ^viui-yuuy' ...... ' • ... - „ türkischen Armee erwartet werden dürfen. l. Frankfurt a. M., 4. Juli. W900 ameri- Sicilia. icT weilten gestern und heute hrw und gaben allerortm dem Gemeindehaus und das Pfarrhaus an den Herder ^hThTS Hn oöllia amerikani dies Gepräge. Die Dalfte der wahrens oas u , Mäubc ind ur Statt Karten! : Giessen Juli 1913 Lollar, 4. Juli 1913. 4413 OS uo Dr. Kipper 4420 wohnt jetzt Wüheimstr 9 4425 a°/T auf Sohle und Bordüre Fernsprecher 435 GIESSEN Schulstrasse 10 Ich habe mich in Lieh als Rechtsanwalt niedergelassen. Mein Bureau befindet sichButz- bacher Straße 1, Ecke Gießener Straße. Otto Schönhals, Rechtsanwalt • Lieh. Naturgemässe Fussbekleidung Bequeme Form, dem Fusse genau angepasst Ausgezeichnete Ventilation Unerreichte Biegsamkeit der Sohle Leichter geräuschloser Gang Gepolsterte Unterstützung der Lauffläche Schutz gegen Senkfuss bei Knaben- und Mädchenstiefeln etc. etc. Elberfeld 4403 zeigen an Paul Heid linde mann u. Frau Anna geb. Braun. Giessen, den 4. Juli 1913. Ein Stiefel, der mehl drückt, Ein Stiefel, der beglückt! 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Ten l>essisch-ameriksamschen Landsleuten bot her Frarik- sirrter B D E im Stadtwold ein echt deittsches Fest bei deutsch-m Liet^n und Gesängen. Zu den Dessin gesellten uch auch die Ingenieure. Nach einem Festessen rm Palmengarten, das der 'frankfurter Bezirksverein deutscher Ingenieure gab, fa.td beute im Römer ein grotzartiger Empfam. durch dw franfhlrtn Magistrat statt. An den Empfang schloss lief) ein fruhstu.t. Der Nachmittag war der Besichtigung Jran^irter Betriebe ge- widmet Mit dem frankfurter Besuch verbanden die Amerikaner hTSricr d^ Unabhängigkeitsfe stes im Do m bu r g er Kurhaus e. Ein Festbankett zu 350 Gedecken bildete hier den Aus Rumänien. Bukarest, 4. Juli. Nach der „Jndepcndancc zalsten die dreizehn einbcrufencn Jahrgänge etwa 6000M Manm Untere 8? »Ät°^b°ni?rr »n. dessen Einberufung der Mimsterrat für euren Zöpfe Haarunterlag. Lockendreher sow. alle sonst. Haararberten werden schön und dauerhaft angefertigt in dem (0668 Spez. - Damen -Frisier- und Haar-Geschttft Hermann Plank Kavtansgaffe 2. (2699 Wpnfp vormittae 10 Uhr entschlief nach langer, schwerer, mit grosser Geduld ertragener Krankheit innigstgcfiebter, treubesorgter Ga und Vater, Bruder, Schwager, Onkel und Vetter Herr Wilhelm Becker, Rangierer im 35. Lebensjahre. Dm tief trauern den Hinterbliebenen: Elisabeth Becker geb. Müller und Kinder. Giessen (Frankfurter Strasse 142), den 4. Juli 1913. Die Beerdigung findet Sonntag, den 6. Jxüi nachmittags 5 Uhr, von der vie duc! B Rapelle des neuen Fnedhofs aus statt. anderen angrenzenden Ltränen ^g t. --r i deutschen und italiemsch-romanischen Stil entmor en Als D^u- > steinmaterial für die Kirch? ist romrscher ^ravertm gewählt, während die übrigen Gebäude unter sehr mähiger Verwendung von Travertin mit einem Edelputz Verse hm sind, Mx m ber Farbe dem Travertin ähnlich ist. ^er Jnnenrawu der Krch., die bis 600 Besucher fassen wird, erhalt eme reiche Ausstattung von Marnwr und Mosaiken, Raume des ^r- und Gemeindehauses werden dagegen schlicht, aber gebtegvn C2 Besondere Schwierigkeiten und SMhrn vEllsackste Fundamente, da Reste alter rbnu|d>cr Bautenbeteiligt werc«i mustttn und der gute Baugrund zum Teil erst tu eurer ^refe non 10 Metern Tag. Die Gesamtbaufvsten mit der Jnnenrrn- rich>ung der Kttche sollen 900000 SUtarf ^wagen. > Auf dem Lande. Gast: ,~sd) l>abc doch Wildbraten bestellt und Sie bringen mir Rinderbraten?' — Wrtt: ,,Es stimmt schon. Das Vieh war eben so wild, dak wrr es schlachten muhten." ______________ * * Stiftungen. Berlin, S. Juli. Die Berliner Mor«enblütter nckldrn -ms Essen (Ruhr): Die Stadwerordneten bewilligten -0 000 Mark 7ur Anschasfung eines Zehntel-Gramms Meso- tborium zum Zwecke der Behandlung von KrebsEranken in den städttschen Krankenhäusern. Private stifteten zu dem gleichen Zweck ebenfalls 20 000 Mark. 1 dem verehrten Publikum vorführen. Der beste Reisebegleiter! Man hüte sich vor Nachahmungen mit ähnlich klingenden Bezeichnungen und Doktor-Namen. Das Wohlbehagen liegt in der inneren Beschaffenheit und kann nicht nachgeahmt werden. Nur echt mit Feta-FalimW 35 M. o. P-, 44.50 M., 53—M. 10 J. Garantie frank, jed. deutschen Bahnst. Laufd. 1.50 M. 1.90M.Gebirffsd.4.25M m. Gar. Luftschi. 1.90 Kett.l.20M.Griff.l9Pf. usw. Katalog grat. Gebr. Hofacker. Fahrrad-Export in Witz- helden. Kr. Solingen. [D8/3 NkveKartoffeln pr.Qunlität, empfiehlt billigst J. Weisel 3“pf. 88. 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Trostherzog hat Mainz qU§ Anlaß \ Allgemeine Ehren- ahrige treue Dienste' ver- eneralkonsnl der Republik Reich mit dem Amtssitze Victor Castro, dem dos iur Ausübung konsularischer getosten worben. aubstumme. Sonntag, enst für DaubsNunme statt m ^onsirmandensaal der ng eines Ausweises zur sich an Pfarrer Bechtols« i ichreibt Ms: Ein Riesen- i Giesten seinen Einzug hallen, id sich einer besondemi Bein seiner Reklame angefünbigi [f bet Ipbiten Stufe der Voll- Notfall cbeffar Vol5olu!- möen $,ruii.. (. äüto . ■ 1 ;,i^pOr< ■’f fV** ■l«-n I®1 Statt Karten Die Geburt eines gesunden Jungen Trockenes, kurzgeschnittenes SlbfaUholz (Schwarten) zum Feueran- machen liefert, von 5 Ztr. an, für Mk. 1.15 bro Ztr. frei ans Haus. (C4/1 B. Nuhn, Lollar. 4378] Neue Kartoffeln emvf. z. bill. Tagespreis. N. Jl. Drer- just, Sieinsttahe 69, TeL 753. Wiederverkauf, extra Rabatt. - au? dem W8B*6ä BdÜmMbo «nM Va Z^^wrigm« I ^rikt'nm'eämätog na^SRam^un» M !«W Münch-n }» fetren, » sich M= 'LWÄW 4. 3«fi. «ns 8ch,°k Friedrich-. Säninq an den Reservefonds in Summa 15 225,30 Mk. sur fi?cr h)Of traf heute abend gegen < Uhr Prinz I oach*"l ü ' mannq stehen. Einen solch hohcrr Betrag aber bei nnem Umsab Pr <» uste,, 511111 Besuche des Prinzen und der Prinzen von 1700 000 Mk. in einem Jahre ru crüLrigeu, F ""em Zn- ^sedrich Karl von Hessen ein. Der Prinz reist morgen zum « ÄÄS?» Änfl ^«.iIeL"n°ch H-mbur«, »o er längere 3i,t i. $.. 4. Juli. D°- WWW eine solche mrt b.D- IwaVfichtigt sei. Es nt dies Schulmcidchcn Seng trank nach dem Genuß unreifer Stachel» unbJn.uBte feine Unoorsich.igkeit mit dem nni ' " Kreis Lauterbach. s To de büßen. .. f. Larikvrbuch, 4. Juli. Ein tödlicher Unfall trug sich in Rimbach aus dem gräflichen Gute zu. Der ^>lni,che Arbeiter Michenitfch geriet unter den schwerbeladenen v^agen, der ihm denLeib Äerguetschte. In dem Lkrankcnhaus starb er bald darauf. Kreis Friedberg. t D. Friedberg, 4. Juli. Auf unserem städtischenL Svortvlatze wird jetzt auch elektrische Beleuchtung em- alle an geführt. 6 Masten sind auf der nörd'-ch- ß s-* 4. Die «rneriUniW eiolonie feierte das Jubilärnn der Unabhängigkeitserklärung, der Berliner Un>»ersii°l. hat einen Ru, auf den ^eh stuhl bewmen habe $ie Nachricht des ..Univcrfub' von Tie Stur- und Badegebäude trugen Flagqenfchmuck. ebenso der ^'™rbgt= an^er $Q"t” $rof Sratnann" angenommen. Linern llltimatum Rumäniens an Bulgarien w>rd amtsicherseä- uerichiedene Soleis und Privathäuser. Em Keltmahl ver- PrAo?Dr. Wilhelm Salomon.Tirektor des geologsieb'Lls erfunden bezeichnet. ciiriöte die Anierikaner mit ihren Freunden. Von Seiten der Eontolifchen UnivensitülÄnstituts m d«rdelberg.. ^rt Das Ergebnis der Schlacht bei Kottchana. -iurvenvaltung findet heute abend Fistkonzert und Festball den Ruf nach Leipzig als^Direktor^ber Sal1 ■/■ Köln, s. Juli. G-gcnäber dest Belgrader Meldungm statt^wenn^die Witterung es erlaubt, auch Feuerwerk Beleuchtung. Der Gemeinderat bewilligte mit ^A^Nachsolgn es nach Darmstadt übergesiedelten Prozessors daß nach blutige^ Dampfen das^cr^rs.ch^ D^u pt ^au^crtb großer Mehrheit die Beschaffung freier Lernmittel für Dr^-Jng. E.. Braun ist der D6Cnn9em^ 0 e ft er I c n^bet u ^ng Bulgaren in hie Dände sielen. bedürftige Kinder der höheren Bürgerschule. ? Ottoto “b^ab »um rtaBntiiiiigm 'Brofeffor für Wasserkrasi- Die Stimmung in Konstant,nopel. Starkenburg Uni) Nhrmhcsscn. mafd)inm an der Technischen dochschule zu Hannover berufen n t ind v el, 4 Juli. Sxute b sieb'Nfolae der rumd. w Worms, 4. Juli. (Prrv.-Tcl.) Dm hiesige Stadtuche morden. , ... nrS mrn Nischen Mobilisation der fällige r um anis che P ostdampfer Vorkasse feierte heute ihr 75jähriges Bestehen und on Zandeck ist ant 2. Juli der Kirchenhistoriker, ord. Pro- 1 Konstanza aus. Man erwartet die nächste Po st von Eu AÄieitig damit die Inbetriebnahme ihres neuen Gcbäudes, das I -esso^in der Breslauer katholisch-theologilchen Fattlttt ^om-1 Q infolgedessen erst am Montag über. Odessa Mit einem mit einem Wstenaufwand von einer halben Million Mark errichtet Dr. theol. Max S d r a l e k ,m 28. Leben^ahre gestorben. Daiiipfer. Falls die Ablperrung ?onstantinovel^ vo Äti XSÄ3 I verachte-. | SmÄ “S tagcö Städtischer Dste erste deutsche ''v angelische Kirchs in ^dirette^Po^ Konstanza Herstellen F.C. Bon der ^S"Äre,4. Juli. Me ^Ron^ füt Ä «>"- 7LNC^fi-r-sschen Armee -rwartet-rden dürfen. friede" umgeschaffen hat. 50 Damen aus allen Tellen des R ) GrundAM Der früheren Villa tLudovisi. ^ie einzelnen. ^pidi^taasstichwahlen. •“;*.. w. «.-,..L 1» « ‘«»8« S'S M'ZMLW Belzig-Jüterbog zwuchen v. Qertzen (Rpt.) und Ewatv (Soz.) auf den 12. Juli anberaumt. Der Riesen 1k Neuheit! aVr Hermann Althoff | Gießen, am Oßwaldsgarten Urteilen Nie selbst! Eintritt frei! Bier im Wlaö 10 Pili. 4424 C6/, KriegerDerein Wiesech. r ■Aj Seiet des 40jähr. Stiftungsfestes s Es ladet erflcbcnft ein 05400 Ter Vorttaud- des Kriegervereins Wieseck. Sa v via-Kunst film Drama in 2 Akten. Prachtvolles Drama. as/7 Gabelsherger vorzügliche Lichtspielhaus-Kapelle. 4436 PH. Hofmann. 05401 Goethe DV? Für Gießen Vertreter gesucht! G G) G G G G G G G G G G G G G G G G G G G G G 8 V D 9 7) ® 7) 0 7) 0 D 7) ® D D 7) 7> 7> 7> 7) 7) AUTOMOBILE SIMSON Zu recht zahlreichem Besuch laden ergebenst ein: Der Vorstand £ Himbeeren Pfund 35 Pfg., Zentn. M.30.— Unter 10 Pfund werd, nicht abgegeben. Berkaus nur bis 7 Uhr abends. A. PaScoc, Tutenbofen,Kr.Wetzlar. (4“‘ Abfahrt nach Wetzlar Sonntag, den 6. Juli, mittags 1" Ubr. v5/? Tas Kommando. Die Jagd in Dschungeln Reizende Komödie. Auf Abhängen der Berge Herrliche Naturaufnahme. Wochenrevue der B. K. I». Kinematographische Berichterstattung. Gewagtes Spiel Glänzendes Drama. Kittys Bubenstreiche — - am 5. und 6. «Juli 1913. — . ' Fest - Programm. Samstag, den 5. Juli 1913: Von 9 Uhr abends ab: Konzert und Gesangsvorträge aus dem Fcstvlatz. Sonntag, den 6. Juli 1913: Früh 6 Uhr: Weckruf. Von 11 Uhr ab: Frühschoppen. 550n l2—l1/. Uhr: Empfang der auswärtigen Vereine. Um 2 Uhr: Ausstellung des Festzuges am Vereinslokal lA. Ziegler). Um 2'/, Uhr: Festzug durch die HaupMrahen des Ortes zurück zum Fcstvlatz. Hier von 3 Uhr ab: Begrüssungsansprache, Festrede, Konzert, Gesangsvorträge und Tanz. 8®" Der Festplatz befindet sich in dem schattigen Garten unseres Vereinswirtes. Eintritt 20 Pfg. — Dauerkarte mit Bcikarte 30 Pfg. Wir eröffnen Montag 21. Juli 1913, abends 8'/r Ubr in unserem Bereinß- zimmer im Pottkeller einen Anfänger-Kursus für Damen und Herren. Unterrichtsgeld (> Ml. Anmeldungen an Gg. Kling, Bückingstrage L erbeten. Beginn des Fortb.-Kursus Dienstag, 22. Juli Babelsberger Slenogr.-Vereir iE. V.) gegr. 1861. [v4/, Damenverein Gabelsberger. Tanzmusik"'"'”-""^ i aiituiuom 8l|h,irl 8illl, s.. Stadttheater Giessen Direktion: Hermann Steingroetter. Dienstag« den 8. Juli 1913, abends 8 Uhr: Viertes Operetten-Gastspiel des Grossherzoglich. Kurtheaters Bad-Nauheim Unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm Nr. 116. Gewöhnliche Preise! Gewöhnliche Preise! Zur neuen Welt Morgen Sonntag Tanz-Ülusik Es ladet höflichst ein DenlsGblaods leislungslähigsle, popntale und beliebteste Wanderschao kommt demnächst nach Steins Gartens Donnerstag, 10. Juli, abends S1/* Uhr V. Aboiniemeiits-Konzert Solist: Herr Wiggert, Dresden Großes Sommerfest Sonntag, den 6. Juli zur Pulver müh le. Der Festwirt: (4223) Adam Ziegler. Fordern Sie unseren Katalog! WaffeU-Fabrik / Suhl ia Thür Nur 4 Tage! Heute Samstag bis Dienstag Nur 4 Tage! der Sensationsfilm X, A OGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGtff' Telephon 586. InJj: Karl Ohm. Burggraben. Täsglicl/Konzert der* Künstler-Kapelle Henn 8 Personen. 8 Personen. Anfang 7'/, Uhr.[4302]Sonntags 31/, Uhr. WB Mn hrr Mliirk* Numerierte Sitzplätze für Mk. 2.50, PIM vcr PlM. 2.00, 1.50. Stehplätze Mk. 0.50. Aus den Sitzplätzen haben Studierende und Schüler Mk. 0.50 Ermähigung. Vorverkauf: Ferberfche Buchhandlung, Scltcrstveg 87. Auf zur Kirchweihe nach Birklar Bin während der Kirchweihe mit Karussell und Schaukel anwesend.105402 J. Wa 11 dorf. sind erstklassige Fahrzeuge, die nach den Prinzipien des Baues von Waffen hergestellt werden. v'V« BakofsKammer-Lichfspiele ’........... - am. Selferswe^. -- £ Saalbau Cafe I^eib (Walltorstr.). Sonntag, den 6. Juli, von nachmittags 4 Uhr an: Gartenfest m. Tanz Bei ungünstiger Witterung im Saalbau. Es ladet ergebenst ein 05433 Tcr Vorstand d. Musikvcreins Gienen (BlaS-Orchester). ©©©©©©©©©©©©©©©©©©©©©©©©©©©©©©©©©©g Schott’s Weinstube 3570 Täglich frische Erdbeer-Bowle Erster Krall- u. Sport-WMessea Sonntag, den 6. Juli Trotzes SommerfeB in dem neu hergerichteten, vergrößerten Garten der Restauration zum Pfau. Alles Nähere durch die Plakate. MerklnbHassia - - - --1906 = Heute SamStag 9 Ubr: Mitgiiederversatnrnlung im Bootsbaus. 4II3 Die KahareDkönigin mit Tatjana Irrah in der Hauptrolle. Anerkannt erstklassige musikalische Begleitung der Bilder durch die Programm vom 5. bis 7. Juli 1913 Schlager I. Ranges. Akademischer Merbund Gieße« Montag, den 7. Juli 1913, abends 6 Ubr im Philo iopbcnwald (bet der Restauration) Freilichtaufführung Licht-Spiel-Haus Vornehmes und größtes Lichtbild-Theater am Platze Bahnhofstrasse Nr. 34 Zweiter Schlager. DasMedaillon „Der liebe Augustin“ Operette in 3 Akten von Leo Fall. Kassenöffnung 7'/, Uhr. Anfang 8 Uhr. Ende 10V« Uhr. Die Herren Studierenden geniessen Preisermässigung. Sonntag, den 6. und Montag, den 7. Juli findet zu Birklar das Kirchweih-Fest statt. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Es ladet zu recht 4401 zahlreichem Besuche ganz ergebenst ein Gastwirt und Metzger Philipp Düringer. Glänzend begutachtet! Preiswert! g j q f) 1C 611 ehe Sie unsere Modelle u. Preise kennen. Hein Reklame- oder Menagerie■ Circus sondern ein bei Jedermann bestbekanntes echtes, wahres Zirkus-Institut I. Ranges. Ohne übertriebene amerikanische Reklame überall ausver- kaufte Häuser nnd überall Tagesgespräch, »er Name „Alt- hoff“ hat überall guten ^8« »8«° und ist die beste Reklame. Vom 9. bis 13. August 1913 findet auf dem Festhallen-Gelände in Frankfurt am Main Bannerweihe und grosses Geldpreiskegeln auf 10 neuerbauten Bahnen statt. Wertvolle Ehren- und Geldpreise. Kegler-Vereinigung LSüd-u. Mitteldeutschland E.Y. (Mitglied des Deutschen Keglerbundes) 4197 Festbureau: Kronprinzenbau, Kronprinzenstr. 41.