Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. 175 Mark monatlichk) die Tatsache angcrcdmet worden, das; x die pflichtvergessenen Militärbeamten mehr ober weniger von der "Anschauung ausgingen, der Firma Krupp sei vom Staate eine Art Sonderstellung cingeräuml worden „Für Krupp gibt es keine (Geheimnisse, Krupp und der Staat arbeiten Hand in Hand", so versicherten die Angeklagten. Und wenn sie dabei selbstverständlich auch das Bepreben hatten, ihre Schuld in milderem Lichte erscheinen zü lassen, so Hörnten doch die in dem Prozeßverfahren gemachten Feststellungen, daß die Firma Krupp heute über eine Monopolstellung nicht mehr verfügt, die Tatsache nicht aus der Welt schassen, daß sie jahrelang eine Stellung genoß, die faktisch einem Monopol sehr nahe kam. Nun hat ja der als Zeuge vernommene Tirektor EcciuS versichert, und auch der Vertreter der Anklage hat ihm darin zugestimmt, daß die Firma Krupp ihre Preise niemals auf Grund der Kornwalzen zum Nachteil der Heeresverwaltung geändert habe. Aber der Zeuge von Tcwitz l)at hierzu ergänzend bemerkt: „Wenn wir sahen, daß unsere Kalkulation zu hoch war, sind wir natürlich mit dem Preise heruntergegangen-." Ta muß nun die Frage aufgeworfen werden, weshalb nicht die Hccrcsverwal- t u n g, die ja diese Konkurrenzpreise aus erster Hand und ohne Zuhilfenahme von „Kornwalzen" kannte, nicht von selbst einen entsprechenden Druck aus die Preise aus- geübt hat, wozu sie nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet war. Hier, in diesem mangelnden kaufmännischen Sinn der allzu bureaukratischen Verwaltung scheint uns neben den erforderlichen Maßnahmen zur Verhinderung des Verhökerns von militärischen Geschäftsgeheimnissen der Hauptpunkt zu sein, in dem »)ic Militärverwaltung aus dem recht wenig erbaulichen Kornwalzenprozeß lernen könnte und lernen muß! Tic Botschafter-«onferenz in London. London, 5. Aug .Meuter.) Tie Botschastcr bcfchäftigtcrt sich in ihrer heutigen Sitzung ausschließlich mit der Frage der aegai scheu Inseln und der Südgrenze Albaniens, ohne jebod) zu einer Entscheidung zu kommen Tie Vereinigung prüfte den Voranschlag des Staatssekretärs Grev, einen internationalen Ausschuß, zur Festsetzung der Grenze hon Epirus noch RÜbanicn zu entsenden. Tiefer Vorschlag bat bis zu einem nenn neu Grade die Zustimmung Gr»ed»nlands gejunden, tvelches vorsariägt, das: die Nationalität der in Frage kommenden Gegenden durä; eine Volksabstimmung entsclsteben würde. Tie BoNduifter gingen zu einer allgemeinen Besprechung über das Mandat imi> tue Vollmachten dieses Ausschusses über. Nach dreistündiger Sitzung vertagte sich die Botidxlftcrverctnigiing auf Freitag. Auch am nad/ften Montag werden die Botschafter zusammenkommen. TaS Verhalten der Türkei. Konstantinopel, 5. Aug. Die Pforte hat an ihre Botschafter ein Zirkular gerichtet, in dem diese ausgefordert werden, den Mächten die Greuellaten, welche die Bulgaren an der muselmanischen Bevölkerung begingen und die Mißhandlungerr türfifdier Kriegsgefangener darzulegen, sowie die Aufmerksamkeit auf die hierdurch in der Armee cntl'tanbenc Erregung zu lenken, die ernste Folgen nach fidt ziehen könne. Ter Großwcfir hat vorgestern den bulgarifdicn Bevollmächtigten Natschewitsch aus bte Pforte gerufen und hat seine Ausmerkiamkeit auf denselben Gegenstand gelenkt. . Die Instruktionen der Bot, Walter stimmen, wte cs scheint, nicht überein, weshalb die Kollektivdemarche nod) nicht erfolgt ist. Einzelne Botschafter unternahmen jebod) einzeln eine Temarche, tuobei sie den Rat gaben, Adrianopel für eine Berichtigung der Grenze Enos-Midia und andere Kompensationen zu räumen. Ter Großwesirerteilteeine negative Ant- ro o r t. Ter t^roßwesir, der gestern dem russischen Botschafter einen Besuch abstattete, erklärte, wie cs heißt, in formeller Weise, das; die 9i ä u nt u n g Adria nopels unmöglich sei. Ter englische Gefclmftslrägcr, der Instruktionen erwartet, hatte heute vormittag eine längere Besprechung mit dem Großwcsir. Unruhen unter den türkischen UriegHgcfangnen. Sofia, 5. Aug Agence Bulgare? Der Einfall der türkischen Truppen in bulgarisches Gebiet hatte unter den iq Bulgarien internierten türkischen Kriegsgefangenen! deren Zahl etwa 100 000 beträgt, eine ziemlich u n r u h i g e S t i m - m u n g hervorgcrufen. Eine Gruppe türfifdjer Kriegsgefangener, Die unter Eskorte aus den von den Türken bedrohten Orten nach Stara Zagora gebracht wurde, versuchte in der Nahe dieser Stadt zu entweichen in der Hoffnung, die türkischen Truppen, die sie in der Nähe wähnten, zu erreichen. Als die ins Stara Zagora internierten türkischen Kriegsgefangenen das Ge loch neuer vernahmen, glaubten sie, daß türkische Kavallerie heran- komme und eilten in das Wafscndepot, um sich mit Waffen zu versehen. Es kam zu einem blutigen Zusammen st o ß. Mehrere Türken wurden getötet und verwundet. Auch einige bulgariidx Soldaten und Zivilpersonen wurden getötet und verwunde. Tic Ordnung wurde rasch wieder hergestellt. Anderer- Die IDeiterberatung in Bufareft Bukarest, 5. Aug. Die gestrigen und heutigen mündlichen Beratungen der einzelnen Delegierten untereinander brachten keine solche Annäherung der Standpunkte der Verbündeten unb der Bulgaren, daß eine Festsetzung der Grenze buch nur in den Hauptzügen erfolgt wäre. Die Griechen sind allerdings in ihren Forderungen bis zum Mestafluß und die Serben bis zur Wasserscheide der Struma und Breganitza zurückgegangen, doch genügte dies Bulgarien- nicht. Man nimmt an, daß die Bulgaren ihrerseits ihre Forderung insofern einschränken, daß sie auf das Gebiet westlich des Wardar und sitdlich von Dosran verzichten, dagegen ihren Anspruch auf den Golf von Ohano und Ka- vala mit Hinterland aufrechterhalten. Aus Bukarest wird im einzelnen gemeldet: Tie Sitzung begann um vier Uhr. Ministerpräsident Benizelos gab eine Depesche König Konstantins bekannt, in welcher der König mitteilt, das; ein militärischer Parlamentär der Bulgaren den griediisdien Vorposten eine mögliche Wiederaufnahme der Feindseligkeiten noch für heute angetünbigt hat. Die bulgarisclum Delegierten Tontschew und Fitschew erklärten keine Kenntnis von dieser Tatsache zu haben, bte nur durch einen Irrtum ober burch eine falsche Uebermittlung der Stunde, mit welcher der neue Waffenstillstand begann, entstanden sein könne. Ministerpräsident Majoresku verlas eine Verbalnote der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, in welcher der Wunsch ausgebrüdt wird, man möge in den Buka- sischen Drama entgegensetzen dürfen, da-, aus dem Amen fanifdunt überseh, ein altchinesisches Motiv behandelt, unb zwar mit den Mitteln und Reguisiten der chinesischen Bühne. Doch das-alte Asien wird bei Reinhardt nicht nur mit diesem Werke ,;u Worte kommen: Leo Greiner arbeitet noch an einem indischen Drama, das eventuell für eine Darstellung im Zirkus in Betracht kommt. Als den stärksten Rivalen, der Reinhardt in der kommenden Saison ersteht, wird man Barnowskn ansehen, der nun die Direktion des L e s s i n g t h e a t e r s antritt. Hoch strebt das künst.- leriidie Wollen des Brahrnsnackfolgers: ,,Pcer Gvnt" soll den Auilakt bilden, Shaws neue Komödie „Pvgmalwn" wird tm Lcssingtbeater ferne Urausführung erleben, Dostojewskis „Brüder Karamasow" werden in einer Pariser^Bühnenbearbeitung importiert, eine neue Thomakomödic „Tas Säuglingsheim" wird folgen, Strmdberas ,Damaskus", Max Halbes neues Werk „Freiheit", das 1812 spielt, und noch eine ganze Reihe von Einaktern Sten er Autoren, darunter auch Wassermanns „Ungleiche Schalen" unb Molnars Vorstabtlegenbe „Liliom". Mit nicht geringerer Spannung wirb manchem Debüt bes „Deittscben KünstleNdeaters" entgegensebcn, bes Sorietät-theaters, wwiegend ehemalige Angehörige iheaters unter Der Direktion Rittners unb Grunwalbs in ber ebe- maligen „Kurfürstenoper" begründeten. Wird biet bock, treulich Goethes Spuren wlgenb, Gerhart Hauptmann feine Beziehungen zur Bühne baburdi erweitern, baß er als Regisseur nch ncnucht: gleich bic Erönnungsvontellung, bet „Wilhelm Teil", wirb unter Hauptmanns Regie in Szene gehen. Das ."bunnlertheater wird voraussichtlich auch bte Stätte sein, wo Limt-.g bie neuen Budnen- merfe Hauptmanns ihre Uraufführung erleben werben: baruntet "ielleicbt ein neues Werk Hauptmanns, bas., bereits vollendet, bisher nur wenigen bekannt geworben ist. Es ipidt im alten Mexiko uir Zeit bet Eroberung durch die Spanier, alio ;ur Zeit des lufammcnbrecbenben Aztclcnreiches, und führt, feinem märchenhait 'Lmbolifchen Charakter getreu, den Titel „Der weiße Heiland". An Urautnibmgeu wird bas KünstlertHeater in erster Sink bie Dramen Galswortbos in Berlin einführen, i'obann Bahrs ^Phantom" und Strindbergs LutHerdrama „Die Nachtigall von Wittenberg". Auch eine Shakespeareaufführung „Antonius und Kleovatra" ist vorgefehen unb zwar. so wirb behauptet, m einer neuen Hebet »etzung von Gerhart Hauptmann. Das Kleine Theater, bessen Leitung Tr. Georg Altmann übernimmt, scheint bem Zuge ber Zeit gehorsam zu einer An Herben Eulenberg-Tbeater ausgebaut werden zu sollen. Neben Werken Eulenbergs verbeißt diese Bühne ein Drama Glaubet», eine Komödie „Gelbzauber" von Sopka unb einen Einakter bes Wiener Max Mell, „Der Barbier von Berriac" 1 So finden rott fast alle namhaften zeügenösfischcn Dramatiker Präludien zur neuen Theatersaison. mn nnnmommenc Stücke. — China unb Inbien bei Reinhatbt. ..Weißer Söcüanb". - Tie Gutenberg. Buhne. Berlin, Anfang August. — Prof. Lichtroark beben Hid) erkrankt Tie „Boffisdie Zeitung" melbet aus Hamburg: Professor Lidstwatk mußte sich einer Operation locgen eines Magetüeidens unterziehen, bie glückte Es trat febod) eine Lungenentzündung Hinz-, so daß sein Befinden bedenklich ist. Lichnvark, der Direktor bcr Hamburger Kunsthalle, wurde bcfanntlidi vor kurzem 60 I^hre alt. — Ein Heilmittel für Geistesgestörte.'' Eurem Pariser Blatte zufolge teilte ber Irrenarzt Tr. Toulouse ber Gesellschaft ber Krankenhausärzte mit, baß eS ihm gelungen fei, an akuter Sinnesvetwittung erkrankte Personen burch ^auer- stoffeinspriHungen unter die Haut zu heilen. Kleine Geschichten aus Victor Hugos Notizbuch. Der eifrige Herausgeber von Hugos Nachlaß, Gustave Simon, bereitet einen neuen Band von Aufzeichnungen des groscn Tidiirrd vor, aus denen bie „Annales" einige Notizen Hugos mittcilen. Der Dichter schrieb sich amüsante Vorfälle, bie er erlebte, gern auf unb erzählt so mit gutem Humor mancherlei Lustiges. „M. Santa," trägt er im November 1814 ein, ..ist ein ehemaliger Sekretär von Thiers. Ter arme Teufel hat eine Tragödie gemacht: sie heißt „Graf Egmond" unb ist sehr flach. Das Stück wirb gespielt: klassifcher Erfolg, keine Katze im Theater unb kein Sou in ber Kasse. Ort ber Tat bas Lbson. Rach drei Vorstellungen verschwindet die Tragödie vom Repertoire. Ter Autor stürzt roütcnö unb atemlos zu bem Tirektor Lireux. Dialog: „Mein Herr, Sie fpiclen mein Stück nicht mehr!" „Rein, mein .Herr." „Warum nicht?" „Weil es fein Geld einbrinqt" „Ich Lin bereit. Ihnen zu beweisen, daß es höchstens IM Frs. weniger bringt als „Ter Student von Segovia" von Casimir Bonjour, den man gegenwärtig spielt." „Höchstens 100 Frs weniger!" lagt Lireux, „da haben Sie ganz recht und ick widerspreche Ihnen nidn. Tie größte Einnahme bet’ „Studenten von Segovia" war 89 Frs." — „Trat heute ^.h^ophile (lautier,' erzählt Hugo unterm 30. November 1846 „Er sprach mir von seinem Trama „Tie Jüdin von Gonftantme": „Was, das soll mein Stück fein? No4l Parsait hat alles beicHigt, was von mir war- Theodore Eogn'aro hat alles befeitigt, was von Par- foit war: Clarence bat alles beseitigt, was von Eogniard war: Porcker bat alles beseitigt, was von (Harem roai " Clarence war der HauMdarstellcr des Stückes und Porcher der Führer der Elague — „Heute Donnerstag in der Akademie," ist am 17. Dezember 1846 zu lesen. „Ick svrack mit dem öfteren Tuvm über Balzacund seine Au'nahrnc in die Akademie. „Teure!, j-turel. unterbrach er mich. „Sie wollen also, daß Balzac gleich ohne weiteres beim ersten Anlauf in die Akademie kommt. Ste nennen Beii'pi'le, daß das schon mal vorgekommen sei, aber Oie beroenen gar nichts. Bedenken Sie doch.'^Balzac beim ersten Anlaur in der Akademie! Sie haben sich die Lach' reulich nberlegt. Gut Hbn eins haben Sie nicht bedacht, weshalb es emiach unmöglich ist, ihn in die Akademie aufzunehmen: er verdient es! Das Urteil im Uornwalzenprozeh. Als der sozialbemokratische Aby. Liebknecht am 19. April b. I. im Reichstage seine Beschuldigungen gegen die Firm-.i Krupp vorbrachtc, erklärte er mit Emphase: „Es dars nichts verschleiert und vertuscht werden. Es handelt sich hier um ein Panama, schlimmer als ein Panama. Wir werden abwarten, ob die Regierung die nötige Energie findet, um der allmächtigen Firma Krupp gegenüber genügend ein zugreifen." Tas Vorgehen der Regierung hat gezeigt, das; sie diese „nötige Energie" durchaus gefunden hat, unb der Verlauf des Prozesses gegeu bte Zeugleutnants Tilian, Schlender, Hoge, Hinst, ben Feuerwerker Schmidt, den Ober- intendantursekrctär Pfeifser, sowie den bei der Firma Krupp angc^tcllten Tröse hat für jeden objektiven Beurteiler dargetan, daß nichts verschleiert und nichts vertuscht worden ist. Eben deshalb ist es mit allgemeiner Befriedigung begrüßt worden, daß das Prozeßverfahren sich nicht hinter verschlossenen Türen, sondern ganz überwiegend in voller Oeffentlichkeit abgespielt fyat. Im anderen Falle hätte es doch nicht an Verdächtigungen gefehlt, das; etwas verschleiert oder vertuscht werden, daß vielleicht ein höher Gestellter geschont werden sollte. So aber formte der Vertreter der Anklage, Kriegsgerichtsrat Dr. Welt, in seinem Schlußwort mit Fug und Recht verlünden: „Wir haben auch nicht den Schatten eines Beweises dasür, daß noch ein anderer Verräter in der Zentralstelle sitzt." Wie aber steht es nun mit der Liebkneckstschen Behauptung, daß eS sich hier „um ein Panama, schlimmer als ein Panama" handelt? Wenn auch das Verfahren gegen den Hauptschuldigen Brandt und Genossen sich erst im Oktober abspicleu wird, so hat doch schon die jetzige militär- gerichtliche Verhandlung den klaren Beweis geliefert, daß jene Liebknechtsckie Behauptung eine ungeheuerliche, eine unverantwortliche Uebertreibung war, und nach dieser Richtung hin, nämlich in bezug auf das angebliche rnilitärischc Panama, kann ja die bevorstehende Verhandlung vor dem Moabiter Gericht gar nichts neues mehr beibringen. Kriegsgerichtsrat Dr. Welt hat in seinem Schlußwort zutreffend bemerkt, daß man unter Panama die Käuflichkeit höherer Stellen versteht, während es sich hier um „feile Schreiber- scelen, die beim Biertopf nicht das Maul halten können", gehandelt habe. Tic kreißenden Berge des Herrn Liebknecht haben in der Tat kaum eine Maus geboren, und der armeb- liehe Miklionenschwindel ist auf cm paar hundert Mark reduziert loorben, mit denen einige, wie allseits zugegeben worden ist, sehr schlecht bezahlte Militärbeamte bestochen worden sind. Ja, man muß geradezu darüber erstaunt sein, zu welchen Schleuderpreisen hier sorgsam zu behütende Ge- IN'imnisse säst im wörtlichsten Sinne des Wortes für ein ^Linsengericht oerkauft worden sind. Jedensalls ist und bleibt frfc Liebknechtsche Losung von dem Panama nach jeder Richtung bin eine durch nichts zu rechtfertigende unverantwortliche Uebertreibung, für bie mildernde Umstände nicht so leicht zu finden sind wie für bic zu Strafen von 43 Tagen Festung bis zu 6 Monaten Gefängnis verurteilten Mtlitar- beamten. , v . ... Äks solcher mildernbc Umstand i|t neben dem mr eine so verantwortliche Stellung durchaus unzureichenden Ge- halt (beträat doch das Einkommen eines Zeugossiziers nur l rcstcr Vertrag eine Bestimmung ausnchmen über bic volle Freiheit — — - '..... - - - - - -der bürgerlichen unb religiösen Rcdnc bet bem Teile ber Bevol- | ferung, bic nun von einem Lanbe getrennt bem anderen cinoedeibt würben Der Präfibent bemerkl, bas fei schon ein öisenllidies Recht in icbeni ber beteiligten Länber. Die EhefS aller Miffionen stimm- ten zu, daß es überflüssig ist. besonders eine Klausel darüber in dem uifünftigen Vertrag in Erwägung zu ziehen. Ter Präfibent der Konferenz richtete fobann an alle beteiligten Länber den bringenden Appell, die gegenseitigen Abmaduntgcn schnell zu beendigen, benn es sei uncrläulid), bas; bie Konferenz ftdi ab morgen nut ben konkreten Fragen beschäftige, ba her vor Wickler- ausnahme ber Feinbseligkeilcn noch zur Versügung ftclKiibc 3cit* rannt eine weitere Vertagung ber Lösung nicht gestatte. 'Ein Skeptiker, ber sich auf bic Pspchstogic bcr Theater- btrpfr rn-n Tramaturgcn unb Regifseurc verueh!. hat einmal be Ixniotct bic^gröüten Leistungen unb bic größte ^chackenslust ber •TT^itermannm entfalle immer auf die Ferienzeit unb Inrr beut nÄ^Sbar auf jene Monatsbälfte, bic der Wicdcrerofstiung Ld S^nhwü-r üjraufacb:. Das und die l>errhdien Tage d^n^kckn^Hesfmngcn enttäuscht sind, b^e schöne Zert. ba bie hfJÄtorialc ^fantane "ock ungestraft ihre ^dmnngen breitet nnO ifJL bn- hnfe Gcfvenst des Kaffenrapporles belächeln bart An Mmmaen unb Sm (teilt 'allerbmgs. die neue Saiion C., ■T'ih’at *r.-- der Reichs Hauptstadt biesmal einen Rekord bar Katrin an ben fünf lttcrarifdxn Bühneribirett«E Berlins b^- rsüft Md: die w der nngenommenen, zur .luUudrung bereit Äsen S Ü5c auf fast einhundert Bülmemverfe, man lieh: abc, .- n ziemlich robuster Idealismus- dazu gehört, um zu 11' . ... s. . Sdx'pfiknaen neuer unb alter Poeten tu vouen, bafe^allc bteic Manifkrivt Ä'tÄ L “uK M&uffn.refliüdi.d, merbett Wir wollen cs barum auch vermeiden, eine bet i<ögIi»'. »«n S t ud en an V r fnno1 frort", und aud; Carl L a v olz, Galsworrhv, .xmn doch die in bem Theoterprogronun Berlins vertreten, einen ausgenommen: Ä unb bi---» andcrcn Ä auf. tem Wode-ind.. kb. Pariser Schroanffabrikantcn einem cyme- Pwgramm. Mir be)pnbercm ^ntcrcfl« wiro w Ur. 182 Erster Blatt 163. Jahrgang 7 w Mittwoch, 6. August f9f3 Ter ditetzencr Anzekger " * MM Vezu q»vrei»: erscheint täglich,'autzer ▼ h,/ G W «ZsM IntAu AftAt* 11 tt^AtAAl* säsx 111 lyiMz11I zl EKPHIPI wk Br W S| WW H HL W au5roärt» 2u Viemug. wirUchsflliche Seitsragen W Mf 9 W ▼ W ▼ V WI Chefredakteur: A Ier>ijprech-Ansct)liifie: ■ u L^rantworttich für den für bie Redaktion 112, politischen Teil: August General-Anzeiger für Gberhessen S&S Nolatlsnrdrllck und Verlag der vrühischcn Uaib.Bvch. und Lteindruckerei R. lauge. Nedatriou, Lrpedition und DruckereiI Lchulftratzc 7. L-I d!n bis vormittags 9 Uhr. Geschäftsstelle Bübingen, Bahnhofstraße lba. Anzeigenteil: o. Beck. | haben. S I bei(W »w 1 Im Freibad für 5o" gingen Noti-, über das s bereits I Dermitt ■ 14 Helf' Husland. Die vermißten englischen Unterseeboote. Aus London wird gemeldet: Von den beiden üer = mißten Unterseebooten ist eine Meldung eingetroffen. I 1 E ®E li, £te*°»r I ni " Yrientierungstafel nm Bahnhof. Nachdem das Wegebezeichnungsnetz in der Umgebung von Gießen Dank der eifrigen Tätigkeit des W. B. A. vom Vogelsberger Höhenklub, Zweigverein Gießen, in der Hauptsache fertiggestellt ist hielt der Verein es auch für seine Pflicht, die große Markierungstafel am Bahnhof, die vom Wetter arg mitgenommen und nahezu unleserlich geworden war, einer gründlichen Wiederherstellung zu unterziehen. Da sich Eisen, das seither verwandte Material, nicht bewährt hatte, indem der entstandene Rost die Farben zerstörte, so hat man jetzt gut abgelagertes Holz dazu verwandt, was voraussichtlich von wesentlich längerer Dauer sein wird. Und gerade zur rich- Derrtsches Reich. Die Nordlandreise des Kaisers. Die Kaiserjacht „Hohenzottern" mit Kaiser Wilhelm an Bord, begleitet von dem Depeschenboot „Sleipner" und einem Kreuzer, Passterte am Dienstag abend gegen 6 Uhr Kopenhagen. Die Forts von Kopenhagen feuerten Salut Um 7V->Uhr passierte die Kaiserjacht Dragör. Die „Hohen- zollern" hatte auf der Rückreise von 'Bergen eine gute Fahrt und traf abends gegen II Uhr vor Saßnitz ein i fcags I imordverfi I 'Walde bi I hinter der jl auf einen K Jeder be M postverbi» u mal tagt! ■I ilehrt unb Bi Ifmrf von . hi Nvrüd) q Kreis Wetzlar. Aus dem Kreis Wetzlar, 5. Juli. Der Eisen- b a h n d r r e k t l o n F ra n k f u r t ist nunmehr vom Ministerium der öffentlichen Arbeiten der Bau und Betrieb der Ulnibach- talbahn Stockhausen—Beilstein übertragen worden Da gleichzeitig die Teilstrecke Haiger-Gusternhain genehmigt worden ist, durfte die Zwischenverbindung beider Linien nur noch eine Frage der Zeit sein. Die Ulmbachtalbahn (Stockhausen— Beilstein) wird vor allem reiche Erz-, Ton- und Basaltlager dem Verkehr erschließen. ®jer bur M fü Militär haben.. Enteil stücke e* soll bc einen ! Militär die Reic 6. „Wisp Reblaut grub", schon eil auch in ■Horben. i.T Gre Weinberi h. ( Maschii Rademei fyaut al ins 6ronl H.M ren nicht Kapelle brachen man dis tc. S Wen die b. Zber-Erlenbach, 5 Aug. Ein Pferd, das von crkT0! ? li UN gengeneckt und geschlagen wurde !^ude^te dwsen durch einen Huftritt in den nahen Bach. Der hnm ^nLr. L-rrde zwar durch rasch herbeieilende Männer Ä^^Tode des Ertrinkens gerettet, mußte aber sofort infolge Än Verletzungen in ärztliche Behandlung gegeben lucL Uv ri. Egm. Laspeyres trat am 1. April 1901 in den Ruhestand- rirfiPTP^f^1 Cr 50jäfci9e$ Dottorjubiläum. Eine ausfübr- ^ere Mirdigung des verstorbenen Gelehrten werden wir in einer der nächsten Nummern veröffentlichen 1 r bie Rautä^derg, 5. Aug. Während in anderen Städten die Bautätigkeit darni ed e rlieqt, ist sie frier sebr Bwst n d? LQ-Us eine,Tteue Kaserne usw., ein neues .^ostgebaude wird noch tn diesem Jchhre fertig - die 3 r e 11 6' f $ s äffische Eisenbahngemeins ch a f t prriXpf1 q11 bje ?auten frum neuen Bahnhof und errichtet em Zollamtsgebaude,- die Stadt baut ein Ge- für das Eichamt, das Krematorium, baut um ein Gebäude für die Seminarschule. Ebenso werden einig« größere Privatgebaude errichtet. - Heute hat man mit dem Cmfammehi für das Bismarckdenkmal begonnen Die Beteiligung ist in unserer Staot sehr gut. i. Slug.. Der M ahara d ja v° u WnkLsf ‘t tol^er h'" Mr Kur ein ge t r d f f en. Slufierbent smd angekommen Herr t>. F eld h ei m-Sch ön. langiahnger Kammerherr der Kaiserin, der Bad- ^auhetm schon zum 15. Mal als Kurgast besucht, Graf Merode und Gräfin Merode geb. de La Rochefou- Deutsche Kolonien. Ein Vortrag von Dr. Peters. § Bad Nauheim, 5. August. Zu einer eindrucksvollen Kundgebung gestaltete sich heute abend der von der jungen hiesigen Ab- tellung der deutschen Kolonialgesellschaft veranstaltete Vortraa von Dr. Karl Peters. Mehr als 1000 Zuhörer, darunter Bem-Her aus Gießen, Butzbach, Friedberg, Homburg, Frankfurt a.M., batten sich nn Konzerthaus eingefunden. Dr. Peters, der eben zur Kur hier weilt, hatte sich, trotzdem ihm ein körperliches Leiden das Gehen nicht ermöglichte und er iin Fahrstuhl an das Vortragspult gebracht werden mußte, in den Dienst einer guten Sache gestellt ?enn das vorzügliche finanzielle Ergebnis des Abends wird dem „Ko- lonial.Kriegerdank" zugewresen. Nachdem OberstabsarztDr.S ch ra d e, der Vorsitzende der hiesigen kolonialen.Abteilung, die Versammlung begrünt hatte, sprach Dr. Peters von einem Sessel aus in schlichten von Begeisterung getragenen Worten. Dr. Peters, der von den Schwierigkeiten und der Geschichte der Gründung Ost-Afrikas, von s^nen Expeditionen und anderen großen Kolonialplänen, die leider scheiterten, erzählte, empfing den Dank, den nachher Oberanits- rrchter Dr. Fuhr iiochmals in begeisterten Worten aussprach in lang anhaltendem stürmischen Beifall und wiederholt einsetzendcn Bravo- und Hochrufen, die zu einer wahren Huldigung sich steigerten, als der Redner nachher aus dem Saal getragen wurde. Hauptmann Kuhn-Berlin, ein bekannter Südwestasrikakämpser ergänzte zum Schluß des eindrucksvollen Vortragsabends die Ausführungen Dr. Peters noch durch eine Reihe prächtiger Licht - btlder, die vor allem einen guten Einblick in die wirtschaftliche gewährten. (Wir verweisen auch auf den Aufsatz im 2. Blatt.) Bahn zum Viktoriasee. Wie die „Deutfch-Ostafrikanische Zeitung" meldet, ist auf Anordnung des Gouverneurs inr vorigen Monat eine technische Expeditton von m -,d)t entsandt worden, die eine nähere Erkundung einer Bahnlinie von Aruscha nach dem Viktoriasee vornehmen soll. Die SVlt rt m BÄ f.lv xiz. cn«-r __________ < f zur Aufstellung eines Planes für die Verlängerung der Usambara-Bahn erforderlichen Unterlagen zu beschaffen. Dazu gehört auch eine Auslotung des Abkegolws am Viktoria-See, um zu untersuchen, ob im Innern der Bucht vor allem an der Nordwestecke, eine gute und sanitär aunsttge Lan^ingsanlage möglich ist. Ende November wird die Juckkchr der Expedition in Aruscha erwartet. - Mit dem nächsten Etat wird dem Reichstag vorausstchtlich eine besondere Denkschrift : gigehen, welche die Erschließung der volkreichen Hochländer von ' ?Ua!IbVn\Ut(Sn?(‘ im Nordwesten von Deutsch-Ostafrika । bur* den Bau der Bahnlinie Tabora—Kagera-Knie forderte Die ; Kosten dieses Projektes sind auf 53 Millionen Mark veranschlagt ' Starkenburg und Rheinhessen. 1 irnT" Vn ' b- .Atrg. Die Hauptversammr^ lung be» Landesverbandes Hessen der Deut- sch en Freren Architektenschaft (D. F. A.), die in Aorms tagte, war von Privatarchitekten aller hessischen nnn^biEtl ^en HuuptgeAenstand der Tagest nung bildete die Beratung über dien IE n twurfd erneu etni L«en Bauordnung, der vom Ministerium dem Verband zur Mitarbeit unterbreitet wurde. Eine Fülle von 9^irhöf^tAf?Ter8K,A?ie sonders für Industrie, Handel, Landwirtschaft und Gewerbe von weittragender Bedeutuncr! sind, wurden von den einzelnen Ortsgruppen gegeben und der Vorstand beauftragt, sich demnächst mtt allen maß-. gebenden Instanzen Hessens in Verbindung zu setzen, um endlich eme Bauordnung zu erreichen, die für alle Kreise f^.Aortschritt bedeutet und für die Folge ein künstlerisch freiheitlicheres und rascheres Bauen gewährleisten sott Als Ort der nächsten Hauptversammlung wurde Darmstadt befttmmt; damit soll eine Architektur-Ausstellung größeren Umfangs verbunden werden. ä p gereich ■ I Sta> G Att- Stavt un& (and« Gießen, 6. August 1913. Zehn Gebote für deutsche Studenten. Die folgenden zehn Gebote für deutsche Studenten hat zum Jubiläum einer deutschen Studentenverbindung Prof. Theobald Ziegler aufgestellt- J- Du sottst dir die Lern- und Lebensfreiheit nicht schenten lassen, sondern dich selber frei machen. 2. Du sollst Ehrenhaftigkeit und Wahrhaftigkeit hochhalten, aber aus deiner Ehre keinen Fetisch und Moloch machen und die o -5rvtL?uc^n anderen hören und ertragen können • an neucn Ethit arbeiten,'indem du aufhörst em Knecht veralteter Sitte zu sein. 4. Du sollst nicht meinen dich austoben und ausleben zu dürfen, sondern dich erst einmal rn das Leben hrneinleben und leben lernen. 5. Du sollst im Verkehr mit Frauen nie vergessen, daß du eine Mutter hast, und mit ihnen so umgehen, wie du cs für deine Schwester von anderen verlangst. 6. Du sollst im Zeitalter Dg'ene und der Statistik dem Mohot gegenüber nicht rückständig.scm. 7. Du sollst nicht vergessen, daß „Student" Hessen-Nassau. X Bieber, 5. Aug. Der 1890 gegründete Bauern- veretn, der letzt über 60 Mitglieder zählt, hielt am Sonntag bei Gastwirt K. Schlierbach sein Stiftungsfest ab. r . Q a urr 0., 5. Aug^ Ein in einem von mehreren Familien S?prntSL^aUsC ffn Barfüßersttaße wohnender jungvcrhei- rateter Mann, dessen Frau feit einigen Tagen verreist ist, kam Schaft, m dem er als Austräger beschäftigt H LeinL?c°-)nung nSt verließ, sah man nach und W£b’e„^Erschlossen war. Beb der gewaltsamen Oeffnung ”lan- ben l ungen Mann an Händen und Füßen a 1.eitl .^eb-l im Munde im Bette liegen. 00^1111^ Shften unb Kasten lagen wild durcheinander im Zimmer ^nrfiPnCrbrrroC ^Abcr kassiert hatte, wie auch sonstige Sachen sollen verschwunden sein. Die Polizei ist bemüht, die mysteriöse Gefchichte aufzuklären. — Der Kellner, der am &et b-m rcinrem Studentenhause sich so cr* lTlgebracht werden mußte, konnte gestern ^f^br ^ittassen werden. — Die Stadtverordneten 6o* Ä&faft emsttmmig den svdagisttat zu ersuchen, in erneute mJhpÄr .Beilegung des B a u a r b ei t e r st r e i rs & © Ü9- 5 ^rt?ien emrutteten. — Ferner wurde mitgeteilt, Erers-Krre g er d e n km a l aus dem Friedrichsplatze unsolle, der Platz aber hierzu besonders hergerichtet L o n d o n, 5. Aug. Im O b e r h a u s e lenkte Earl of S e l - borne die Aufmerksamkeit auf die Seepolitik der Regierung. Er beklagte sich darüber, daß die Ueberlegenheit von 60 Prozent nicht beibehalten worden sei, da 1915 Deutschland 26 Dreadnoughts haben würde, während England einschließlich der Schisse der Dominions 39 haben würde. Lordgroßkanzler Hal da ne erwiderte: Was das relative Verhältnis Englands zu Deutschland anginge, so würde Deutschland erst im zweiten Vierteljahr 1916 26 Dreadnoughts haben, England hätte dann 43 In der Zwischenzeit würde England die Ueberlegenheit um 50 Proz. ’n ben heimischen Gewässern mit einem Ueberschuß aufrecht erhalten. Eine wirkliche Schwierigkeit ergebe sich bei Betrachtung der Lage im Mittelmeer, weil England mit der Möglichkeit zu rechnen hätte, daß die Flottenbestände von Oesterreich und Italien sich verstärkten. Wenn Sie in der Berechnung die Tatsache embeziehen, daß wir in freundschaftlichen Beziehungen mit rZwankrelch stehen und daß Frankreich im Mittelmeer ? ? machtvolle Flotte hat, so haben sie eine Situation, die nicht als unbefriedigend bezeichnet werden kann. Im Zusammenhang mit dieser Erörterung ist auch folgende Meldung zu beachten: London, 5. Aug. Premierminister Asquith hat heute nachmittag eine Abordnung vouParlamentariern aus allen rm Unterhaus Vertretenen Parteien empfangen, die sich für den Plan einer Untertunnelung des Kanals aus- sprachen. Nachdem er auf den Widerstand hinwies, ben bisher die Regierung dem ProM entgegengesetzt habe, gab Asquith zu, daß letzt neue Gesichtspunkte vorlägen. Das aussichtsvollste und in mancher Beziehung wichtigste sei die Errich- tung :emer festen unverrückbaren Grundlage in den Bez te6 ungen Englands mit Frankreich. Tie eng- li>che Regierung habe dem Gegenstand stets Beachtung geschenkt, sie wurde auch letzt mit Unvoreingenommenheit an den Plan heran- treten und ihn einer eingehenden Prüfung unterziehen. Kreis Friedberg. h. Friedberg, 5. August. Der Erwerb des Ge- landes für den Uebungsplatz der Friedberger Garnison stoßt in der Gemarkung Ockstadt aufSchwieriq- tigen Zeit, besin Beginn der großen Ferien, ist sie"ferttg 'und Umbe«/^^ am Qtten Platz, gegenüber vom Bahnhofseingang, wieder an- zu erschweren, hat Freiherr von Ritter sein westlick, morgen. darauf angegebenen Wander- Friedberg belegenes Gutsland als Exerzierplatz meinem strecken sind durchweg lohnend und genußreich; auch die angemessenen Preise anaeboten ~ i ne Neuerung, wie Angaben der Marschzeiten und Beginn der " " ’ ‘ J Wanderstrecken, dürften wohl mit Freuden begrüßt werden Wenn sich auch der V. H. C. Gießen durch die Herstellung der Tafel und der Markierungen große Unkosten bereitet hat, was die Kasse des noch jungen Vereins immerhin stark belastet, so hat er doch die Genugtuung, im Interesse der 'lieben Vaterstadt zur Hebung des Fremdenverkehrs sein Scherflem beizutragen. Und so möge denn die neue Markierungstafel wanderfrohen Naturfreunden gute Dienste tun und ihnen die herrliche Umgebung Gießens, die leider noch viel zu wenig bekannt ist, lieb und wert machen. ** <5 u b in i ff io n s°A n g e b o t e für Arbeiten an der O b e r- Realschule. Für die Lieferung von Linoleum und Linkrusta, fertig gelegt und angebracht, verlangt Heinrich Hoch- tätter 1443,85 Mark, Otto Teubert 1443,75 Mark und Ferdinand Nennstiel 1 328,50 Mark. Für die Schreinerarbeiten wurden folgende Angebote gemacht: Gg. Haubach 1044 Mark, Louis Beil Witwe 917,30 Mark und Damm 734 Mark. - , Die Steuerzahlung ohne Mahnzettelsendunq hat sich bet der Erledigung des 1. Zieles bewährt. Wie man uns mitteilt, sind gerade soviel Säumige ohne Mahnzettelsendung zurückgeblieben, als auch früher mit Mahn* Zetteln. Wenig entgegenkommend war es von der Bürger- meisterei, daß die rückständigen Steuerzahler, die statt am 60-^uli, das erste Ziel Steuern am 1. und 2. August be- schon Kosten der Pfändung zahlen mußten, obgleich eine Gebühr für die zwangsweise Beitreibung der Steuern noch nicht entstanden war. Man sollte bei den schlechten Zetten nicht so hart mit den Bürgern verfahren. ** Telegraphenleitung Rodheim —Vetzberg. Der Plan über die Errichtung einer oberirdischen Telegraphen- ume an der Landstraße von Rodheim a. d. B. nach Vetzberg liegt bei dem Kaiser!. Telepraphenamt in Gießen von heute ab 4 Wochen aus. ** D e r V o g elf chutzverein hält seine Jahresversamm- lung am Mittwoch, 20. August, in Offenbach a. M. ab. Auf der ä»9-el?Csnpn^ neben geschäftlichen Mitteilungen und einem ^>c§orsttats Kullmann-Darmstadt über den 6. deutschen Vogelschutztag in Hamburg ein Vortrag über „Seltene SjLfa''rtb°f x ^ten int Bestand der hessischen Vogelwelt und ihr L-chutz auf der Tagesordnung. - ^^!^^thofsbesichtigung. Unter Leitung des Dr- Wasls besichtigte die obere Klasse der Aliceschule unseren städtischen Schlachthof. Direktor Dr. Modde erläuterte an Hand der vorhandenen Einrichtungen der Anlage den jungen Mädchen die Tötung der einzelnen Vieharten und deren Behandlung. Besonderes Interesse bei den Schülerinnen erregte die Herstellung des Eises und die Konservierung des Fleisches in den Kühlhallen. Städtische Freibäder an der Lahn. Wie ungünstig der Monat Juli mit seinem kühlen Wetter den Badeanstalten war, zeigen die Benutzungszahlen des Frei- an™ lür Männer. Es wurde im Juli d§. Js. benutzt von 2000 Personen, im Juli 1912 von 9600 Personen und un Juli 1911 von 12 820 Badegästen. Im Freibad für Frauen badeten im vergangenen Monat 1375 Badegäste gegen 5488 im gleichen Monat 1912. . Landkreis Gießen. . o f-V 5. Aug. Am Donnerstag, 7. August, abends 9 Uhr findet eine osientliche Gern einderatssitzuug mit folgender Tagesordnung statt: Gesuch des Hermann Kreiling und Konsorten, wegen einer Ueberfahrt in den Hasacker. 2 Gechch Ludwig Weller IV. zum Betriebe einer Gastwirtschaft. 3 Fest- [efeung de» Wahltermins für die Gemeinderatswahl. 4. Die Anpflanzung von Erinnerungseichen gelegentlich der lOOiähri^n 5- Di- Kanalisierung U Turnstraße. Die übrigen Punkte sind nicht öffentlich. c stb ach, 4. Aug. Am Sonntag hielt der Radfahrerbund :/Db erhesse n" hier seine H a l b j a h r s - P € Um"?lUng ^wV^esPräsident G. Jo kel-Hungen begrii^e bie erschienenen Verbandsvertreter. Die Zahl der aktiven M 9esttegen, obwohl ein Verein wegen mrgobühr- lichlen Verhaltens auf einem Radfahrerfeste vom Bunde ausgewiesen wurde, -ter Aassenbestand soll bei der Spar- und Leih-kasse .^unmni “ÄÄ 5ut Sflnnto9-17- »-Ust, wird 3 Ä Kreis Alsfeld. . Romrod, 5. Aug. Der Gvoßherzog begab sich im auto aitf bic J°-dn°ch Kreis Lauterbach. O Schlitz, 5. August.. Die Besitzer der hiesigen bedeutenden Langhelnrich scheu Leinenfabrik ücran- ItaUeten am Sonntag für ihre Arbeiter auf dein benachbarten ©nenberg emWaldfe st. Die überaus starke Beteiligung hierbei wie auch die Reden, die gehalten wurden, legten Zeugnis ab b/nfVAten^inDerneE,men fischen der Firma und ihrer Arbeiterschaft. Gegen Abend zog man unter den Klängen oer Musik zum Städtchen zurück, wo das Fest in der Turu- halle bei Konzert und Tanz einen wohlgelungenen Abschluß von „studieren" herkommt und daß du dir nur dürch Fleiß vns 9ttcht erwirbst, gelegentlich auch fauUu sein. 8. Tu sottst ^^^^^otstndent sein und bei deiner Arbett nicht immer gleich an das Examen denken, sondern dich neben deinem Fachstudium um allgemeine Bildung bemühen, damit du dereinst im Leben und Beruf zu den Führenden des Vottes gehören kannst. 9. Du sollst nicht jetzt schon ultrarnontan oder sozialdemokratisch, konservativ oder fortschrittlich orthodox oder liberal sein, sondern die verschiedenen Stands punkte erst einmal kennen lernen, und auch deswegen duldsam sein, weil sie ja doch alle einseittg sind. 10. Du sollst r^/M-S^dcmtenausschuß nicht um Etikettefragen und Vor- sitz streiten und nicht über deinem Korporations-Egoismus und Korporations-Parttknlarismus die Universitas magi- ftrorum et scholarium vergessen, sonderii dich immer zuerst m den Dienst dieses Ganzen stellen. * ** Der Großherzog hat den Oberamtsrichter bei bem Amtsgericht Darmstadt II, Geh. Justizrat Dr. Herrn Lahr, zum Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Tarm- stadt I und den Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Gießen Eug. Funk zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen ernannt. Der Hessische Forstverein hält am 15. und 16. August in Birstein seine 3 2. Versammlung ab. Unter anderem wird eine eingehende Aussprache darüber statt- finden, ob der Hessische Forstverein mit Rücksicht auf die neuerdings eingeführten offiziellen Besprechungen der staatlichen Forstbeamten aufzulösen ist. Sem v^irror" i schuften, , MMonig /erw/oen, 'W erste, , "ertreter ^.esvräche jld seine v'e Zuknnl Seine ‘Jift, die ^imsnni Internes ihm \ünbet wche," u unbtftrcif Mache emet gezecht ^Reicher Erntesegen! Unsere Landwirte tän= 1en snit ihrer inesiahrrgen Ernte zufrieden fein. Die Kel- 7„rrf. M?™ TS1 Segen von Früchten, Wae man es 'S ,Sunt ®Iiut ist zu der reichen Ernte ™ rechten Augenblick gutes Erntewetter getreten, \er CUer Bedarf bat '.ist, bie hanbfcbrihlidi hergestellt wurde. Tem damaligen Alfred 9rtrm4nx)rtb sagte man ;war, er würde feinen Erfolg mit dem Internebmen haben, ollein die Provß'zeiung traf nicht ein. Mit • i ihm eigenen Optimismus veröffentlichte er in der ersten .'unter die Nad'ncht, „er erfahre aus guter Quelle, dost die ncu- Itowr krank darnieder Tie Eltern wollen, da Ft» belästig leit des tollfiBen vorltegt, diesen haftpflichtig machen. - Tie Strtminal- pKltzci verhaftete heute vormruag in einer Vinjchast am 's^rnmarft wer gewerbsmäßige Wettver mittler, btc |b.«reitd vor etlichen Wochen in einer anderen Wirtschaft beim WctterauSfichten in Hessen für Donnerstag, den 7. August 1913: Wolkig, mäßig warnt, höchstens leichte Niederschläge. Tent Besitzer der „TimeS", der „Tailv Mail", deS „Tailv ^•■rrvr" und einer ganzen Reihe anderer Zeitungen und Zeit- trtfielt, Lord Northelifse, kann niemand den Titel des „Zei f utgsfönigS" streitig machen. Er hat ihn verhältnismäßig rasch V .ton oen, Ivie er denn auch in sehr luttgen Jahren mit Zeituugs- düngen an gefangen Hot Als l4jähriger schüler nämlich bot er einen noch nie da gewesenen Erfolg haben Zweiten Tonnte er Mitteilen, „hast seine Vor- aafgcflieyn war, passierte Karl«ruhe kurz vor 7 Uhr m flotter Fahrt. Frankfurt 6. TL, 6. 9tag. Da« Luftschiff ,Bi kl oria Luise^ ist heute morgen 6 Uhr 10 Minuten für Fahrt nach Baden-OoS aufgestiegen. Aschaffeubury, 6. Arig. Tif Viktoria Lutte ist von Famksurt tmranHtb m AsctEenburg glatt gelanbct. M. Lchulhof c'.evbon lllt — Promoter 'Jetnanö nach auswärts, s"^ jerb, das wi ilagen routbe, iahen Bach. Do seilende Wamiü er sofort info'J' anblung gegeben je erste Zeitung gegründet Näheres 1 ierüber hat er jüngst einem >cturcS pour Tons" erzählt, und in diesem wollte, beim ZettungSbetneb blieb Ein Verleger t*c ihm nAotiub die Redaktion einer Schulzeit fckrnst an, er ging baraef ein, und mit 17 Iahten hatte er als EhefredaBenr bereits ein Gudommtit von 4000 Mk ! Mit 22 Jahren führte er feinen ersten grofcm Schlag: er gründete die „AnSi* m iVacb meinten »war, er werde fein ganies Ofclb einbüfxn und damit in der Welt der Zefkungar unmäglüh werden, allein halb zeigte sich, daß Alfred tzarun-'nvrthS Spekulation durchaus richtig mar: in überraschend kurzer Zeit bradjtt die junge W.>chenschrifk es auf eine Auflage tun 100000 Eremplaren, und Nute erfcheim sie in einer Auflagehöhe t*>n über einer Million' 3o etwas ift freilich nur in England möglich, b irrteilt Lord Non hellste bterüber selbst, weil die Bevölkerung Englands zum prüften Teil \n den Städten lebt. Tte AniamnUunq groster Menschenmengen in den Städten ist „schlecht für die Nation, aber gut für die Zeitungen" £>eute ift Lord Nortlxlifle Besitzer fo vieler Zeitungen und Zcitschristen, dost er sie selbst kaum alle lesen kann, und doch leistet er nut erstaunstch.'r Arbenskran diese Riesenarbeit. Mit allen steht er dauernd in innigster Verbindung Er steht, wie er erzählt, frühmorgens um 6 Uhr auf und liest bann bis 9 Ubr „feine" Zeitungen, will sagen, TageSreitungen, Voä»n- und Monatsschriften; dabei diktiert er feinem Sekretär seine Bemerkungen und Ürinken, und Lob, Sabel und Ratschläge werden täglich den einzelnen Redakteuren übermittelt. Auch während ferner Reifen — Lord Nnndriiste ist ein Trittcl dcS Jahres hindurch, immer im Automobil, auf Reifen — liest er seine eigenen Zeitungen und arbeitet sie gründlich durch Ter ;3eitungÄetnrf> Lord NorthcliffeS ist allmählich io grost geworden, dast der Zet- tungskönig davon denken muhte, sich von der Papiersal'rikati?n und allen übrigen 3nbuftnegrongen, die für die Zeitungen unatibrtn- lich find, unabhängig zu nuidxn: er braucht nämlich jährlich mindestens für 20 Millionen Mark Papier, und' darum hat er vor einigen Zähren in Nnstimdland einen Salb non 5500 Quadratkilometer ffiröfr. angekaufl, der nur für feine Zeitungen den Rohstoff für das Papier liefert Tort ist auch die große Papierfabrik, die daS gefällte £>olj vevarbeitet. Maschinen von 25 (XX) Pferde- fräften können in 21 Stunden 50 000 Baumstämme verarbeiten. kerb des @t_. ^iedbergtr t auf Schivinjg. dleife fordern. § Platzes nitfit in westlich von platz zu einein Letzte 21 (ich rieb teil« Tie Zeppelin Luftschiffe. Karlsruhe, 6. 9lug. Das Luftschiff ,3. 5', das heule morgen 6 Uhr 30 Minuten in Baden-OoS unter Füh- pitben. Der 8 Stöcke umfassende k: Grenze der den Winzern Mohr Leinberge. h. Eschborn, 5. August. Neue Kartoffeln! Ia- Wcktcra». Svciieware oro Zir. Mk. 275 mit Sack Reue Zwiebeln per Zentr. Mk. :12ä versend, ab Echzell unter ^Lachi'. Ludwig (*rb, Echzell in d. Weuerau. >-ar= tonclDerianbfleitbärt. — Tele- ohon Änlchlutz. 5130 Si-rmittän von Wetten überrascht wurden und sich deshalb mit 1 > .Helfershelfern demnächst vor der Strafkammer zu verantworten beben. V drend die Polizei vor vier Wochen mehrere tausend Mark dichlagnahmte, ermittelte sie jetzt nur 900 Mk. bareS Oklb. X Bad-Orb, o. Aug. lieber den TruppenübungS- 1 . für da- 1*. Armeekorps wird jetzt berichtet, daß die In einer hiesigen L'.aschiuenfabrik geriet gestern ein Arbeiter stt das fltiberroerf einer Maschine. Dabei wurde ihm die Kopf- d«ut abgerissen. Der lebensgefährliche Verletzte kam :nl Cronberger Kaiserin Friedrich-KrankcnhauS. h. Mammolshain i. T., 5. Aug. Die seit zwei Iah- ■m nicht geleerten Opfer st öcke der katholischen f «pelle wurden dieser Tage von Dieben gewaltsam er» »ochen und ihres Inhalts beraubt. Von den Dieben hat un*-Utnii4»Mt. ■— Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) (Sieben, 5. August. Tie Ctrasteubahn könnte täalich eine Anzahl mehr Fahrgäste belördern, wenn die Wagenlührer nur ein wenig an den Haltestellen nach solchen auSschauen wollten, anstatt ihnen direkt vor der Nase wegzuiahren. Damit wäre doch dem Publikum und der Slratzen- Trinkt Sanitätskraftbier! Giessener Brauhaus, A. & W. Denninghofl 143651 i rir'tch.inrt- U IdJMi'i’irjink XAnti^.drri! capMWri' Kleine Taaeschronik. lieber die 9Iii rfberitciicn. Ministerium dem kine Wlc von dustrie, lxindel, tbei Bedeutung en qeqeben und uit ^ahen maß* r zu setzen, m tit alle ftflK ein künstleniÄ leisten M > Darmstadt -Hung größeren Eniie-Men und w Erate-Slricke kaul. Landwirte u. Händler am besten bei Frankfurt o M. 5. Aug. Reiche Bermächk - i issc Der kürzlich Her linderlos verstorbene Pfarrer a D. 8 irl Leydhecker Hot fast sein ganzes sehr bedeutendes -^rmögen wohltätigen Leistungen und cvang Vereinen ernxvfcn. Das von ihm gestiftete Frankfurter Diakonisfen- l-oato erhielt ferne in Auerbach a T. belegene Btlla als LiTholangsheim für die Schwestern: ferner wurden mehrere Vereine in Auerbach mit reichen Sttftunaen bedacht Das ^uspersonal erbte auf den Stopf bis zu 3000 Mark Sodann ta^ieltcn bie vielen etxmgclifdKn Bcreine Frankfurts, denen bwr Berstvrbene nahe stand, Stiftungen tn verschiedener h^ähe, tm ganzen ettva 150000 Mk. h. Frankfurt a W., 5. Aug. Im Borort Ecken heim warben mehrere Kinder von dem Hunde deS Flur- NHch in der Lage „Eifergrub" eine Infektion gesunden Herb befinbet sich an Salem Aleikum SaletnGold ä Ci^aretfen. 1 w» SMS , hielt t ^i°hrz.V^ ub ««« Sanft-, fingen cingetnnfrn und die Erfolge der jungen Zeitschrift iTontrcitbar" seien Tic Zeitschrift fing bald an, sich bezahlt M machen, und in der vierten Nummer konnte das Erfchetnen R.iTr Vefonberat, aL.* „Aericnnummcr" bezeichmten Luxusausgabe imtesetgt werden Es her Hebt sich von selbst, daß Alfred .Karins IeUt ift die richtige Zeit, Säuglingen ftatt der im Sommer gefahrbringenden Kuhmilch das erprobic und feit 50 Jahren stets bewahrte Nestle sche .Siinöermebl zu reichen Daoielbe bat den Por-ua, niemals Berdauungüstörunaen zu oerurfachen, dagegen aber bereit» bestehende Maaenbeschwerden sofort -u befeitipen. Tic von einem berühmten SlinbcrarMc verfaßte Broschüre über die Ernährung und Pflege des Kindes versendet auf Wunsch gratis und franko unter Beifügung einer Probedofe: Nestle S Ainbermebl, G. m. 6. H., Berlin W. 57. iu‘/, rkttt 5^* Isfest ab. E na-bunb .reffnun« n« liegen- im Rimmer ft1 ipie N^'ji hcinu^ && vuchettisch. — „Tie .H a n d l tt n gsg e h i I fi n", das Fachorgan bet Skrbünbeten Kaufmännischen Vereine für weibliche Angestellte, Sitz Kassel, denen auch der hiesige^Kaufmännische Verein weiblicher Angestellter, Bors. Frau Marie Schmidt, angeschlossen ist, bringt in der Angustnummer unter anderen, folgendes: „Zur Lage der Berkäuferinnen^ von Tr. Okrtrub Meyer, „Englische ivrau*n im Bankgewerbe", „Tie gesetzliche Einführung eurer Deutschen Sommerzeit", „Unsere Fahrt ins >Rtcfengcbirge", „Aus der Rechtsprechung", „Mein Aufenthalt im Prin- Ludwig-L)eim der Deutschen Olesellschaft für KanfmannSkerbolungSberme" u a. m. Tie Zeitung ist unter Posttrunnner 282 bei allen Postämtern für 75 Psg. ltalbjälirlich zu beziehen. Probenummern find durch die Verbündeten Llaufmännisck?en Vereine für ntoMidx Ancfestellte, Sitz Kassel, Viktoriastrasic 4, kostenlos erhältlich. „Heb mußte mich vor 2Iahren am Halo wegen einer Drüsen- an*ehwellone overieteU taffen. Die Wunde ift längst vernarbt, trotzdem waren die Drüsen im Januar wieder 0ark angefchwollen. Auf citztl Rat trank ich Altbueh horwter Mark-Sprndel Starkqoelie «Job-Esten- Mangan Kochfal^auelle«.Ter Erfolg war überraschend. Schon nach 6 ftL waren die Trusen ;u meinet größten Freude völligenrückgcgangen Zch werde den Matksvrndel immer trinken, er schmeckt prachtvoll, wirkt apvetitan- reaend, oerdauungfördernl und blutverbcsiernd und bc> kommt mir viel besser als Lebertran, den ich früher trank. £>. flj." Aerztl. warm ernof. VW. u. Pf. tn der Universität^ ■ Apotheke golb.f^ngel, in b. Trogertcn E Leibel, W. ftilbtnget, A.Noll,Q.Schaaf u. E.Sloll W“/J fa6‘Ü ’ein f>ena^boti(n rprötbe hat er sich auch sonst ausführlich über fein Leben $) feine Arbeit, feine großen Zeitungsunternehmungen und : ix Zukunft des ZeitungSwefenS, wie sie ihm vorschwebt, geäußert. Seine erste Zeitung, das „Sckwol Magaitne" war eine Soeben Ebcrverklntf. Tic Gcntcmde beabsichtigt, einen abgängigen B5ev bitrdi Submifsiou zu verkaufen. Tic Offerten r '.ffen bis jitm Montag, den 11. August l. F., ,oumittags 11 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei i gereicht werben. Auch ersuchen wir um Angebote 'j*m Ankäufen eines fprungfähigen Ebers. Staufenberg, den 5. August 1913. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg, Stephan. 5119 LCIlljl’PHB.l- u. icümcrUoS rJcof. vv.KrunwaldoEnt za^rnnnSvulv. Toi. i>l. 1.50. paiik.'Avotb., Kreuzvl. l*78 '°S beflog ti* DeBlsciieMalU-indiistrie G. m. h. H. IC* , Kö*trltr. Thtirlns. Teilfabrik Gießen Inh.: Albert Merlau Telephon 230. 20 FL frei Haas Mk. 3.00 Wiederverkäufer gesackt: ?en Zeugniz ob und i^tr 1 ^"längen eft ln dkl Tuin. 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GiOfÜ WDie Summe der dem Fonds für gemeinnützige Zwecke seit dem Bestehen der Gesellschaft zugeflossenen Beträge beläuft sich auf 37,333,559.75 Die Gesellschaft übernimmt Versicherungen gegen Brand-, Explosions- und Blitzschaden sowie WasserleiLungsschäden, gegen die durch solche Schäden verursachten MieLverluste, ferner gegen Einbruch-Diebstahl. • Der Abschluß einer Versicherung gegen Einbruch-Diebstahl wird für die Reise-Saison besonders empfohlen. Darmstadt, den 1. Mai 1913. Die General- Agentur X. Klein und die Agenten der Gesellschaft. hvB/„ M K. K Pafenf'Heiß dampfe oPilen *. Leistungen Ma$fde£nirgf - BucKmi Filiale Frankfurt a.M., Kaiserstr. 75. IWM Das Herz MeiM gesund, SehwäcMiciie blühen auf, schwache Nerven werden stark, der Appetit wird gesteigert durch kurzen Gebrauch von Quieta-Malz. Es ist wohlschmeckend und bequem zu nehmen. Der Erfolg ist überraschend. Bei Mageren werden Gewichtszunahme und gefällige Formen rasch erzielt. Hebt körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Dosen zu Mk. 1.— und 1.80 in Apotheken und Drogerien. wenn Sie statt Bohnenkaffee Quieta-Kaffee-Ersatz verwenden. Sein Wohlgeschmack befriedigt auch den Feinschmecker, er ist koffeinfrei, schadet deshalb nicht den Nerven und raubt nicht den Schlaf. Er ist billig, denn 20 Tassen kosten nur 10 Pfg. In Hotels und Pensionen im täglichen Gebrauch. Pfund-Paket 70 Pfg. in Kolonialwarenhandlungen und Drogerien. Die Quietapräparate enthalten die wichtigsten Nährsalze, Kalk, Eisen, Phosphor, in löslicher, leicht assimilierbarer Form. Sie sind ärztlich warm empfohlen. Man hüte sich vor minderwertigen Fabrikaten, die keine oder nicht die richtigen Nährsalze enthalten. Man fordere stets ausdrücklich die gesetzlich geschützte Marke Quieta. Wo nicht echt erhältlich, werden Bezugsquellen nachgewiesen von den Quietawerken Bad Dürkheim. Wegen vorgerückter Saison haben wir eine Anzahl neuer, sowie guter gebrauchter Fahrräder Wertend im Preise reduziert abzugeben. 4811 Göbel & Appel Süd-Anlage 20. We-Uellui! GieOen 1914 iiir Oberhessen und angrenzende Gebiete (Mai—August) Das Preisgericht für den Wettbewerb zur Erlangung eines Ausstellungsplakates hat unter den eingegangenen 28 Entwürfen die folgenden preisgekrönt: Mit dem ersten Preis den Entwurf „Annemarie“ (Verfasser: Herr Hermann Keil, Gießen, z. Z. Kelsterbach), mit dem zweiten Preis den Entwurf „Iwerrasching“ (Verfasser: Herr Gewerbe- und Zeichenlehrer Louis Garnon, Gießen’, mit dem dritten Preis den Entwurf „Kunst im Gewerbe“ (Verfasser: Herr Architekt Emst Schmidt, Gießen). Außerdem wurden angekauft die, Entwürfe „Quelle der Arbeit“ (Verfasser: Herr Architekt Emst Schmidt, Gießen) und „Geist, Arbeit, Leben“ (Verfasser: Herr Willi Woelke, Gießen). Die sämtlichen Entwürfe sind nächsten Sonntag, 10. August, von 10—1 Uhr im Turmhaus am Brand öffentlich ausgestellt. Daran anschließend können die nicht preisgekrönten Entwürfe von den Verfassern weggenommen werden. Prof. Dr. Kransmüller, C®/8 Vorsitzender des Preisgerichts. Grosser Ausverkauf wegen Aufgabe meinerTeppich- und Dekorations-Abteilungen Vorhänge, Teppiche, Läuferstoffe Bettvorlagen, Linoleum - Teppiche, Läufer-u. - Vorlagen, Uebervorhänge in Leinen und Tuch, sowie einen grossen Posten Sofa- und Divanbezüge in Moquette und Phantasie- stoffen zu enorm billigen Preisen. Selten günstige Kaufgelegenheit. Ferdinand Nennstiel Plockstrasse 7 Tapeten- u. Linoleum-Spezial-Geschäft En gros 4995 En detail stehen besser was wissen aie von der neuen Waschmethode? Versuchen Sie Persil u. Siebrauchen nie mehr ein anderes Waschmittel, denn HENKEL & Co., DÜSSELDORF. 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