I auf dem ganzen Wege von einer zahlreichen Menschenmenge I durch Hochrufe lebhaft begrüßt. Nach einem Weihegebet Die heutige Numyrer umfatzt 10 Seilen iorngröße ] dem der 9 elbe) u. Sobi:j )nngsmatm«!;! am; ilen I) und Großwesirat wird während seiner Abwesenheit von Präsidenten des Staatsrats Said Pascha geleitet. Ein Telegramm des Schükri Paschas. fiel die Hülle. Oberst z. D. Lehmann hielt die Festrede, die in ein dreifaches Hurra auf ’ben Kaiser ausklang. Oberbürgermeister Körtz übernahm das Denkmal in die Obhut der Stadt und brachte ein Hoch auf den Kronprinzen aus, in das die Anwesenden freudig einstimmten. 25 000 Pfnnd für Zwecke der nationalen Verteidigung. — Oer Groß Wesir reiste nach Tschataldscha ab. '— Das leitet, in der Aufführung der „Missa solemnis" und der ihr vorangehenden Generalprobe von Pros. T r a u t m a n n. Als Solisten sind gewonnen worden: die Damen Frau Emma Tester, Köngil. Hofopernsängerin aus Stuttgart, Frau Paula Werner-Jensen aus Berlin und die Herren Henry Wormsbä'cher aus Hamburg sowie Otto Schwendy aus Berlin. Tic künstlerische, sorgfältige Besetzung auf dem Untergrund eines Chores des Akademischen Gesangvereins von 160 Sängern und Sängerinnen läßt erhoffen, daß die Missa Beethovens, diese höchste Kunstleistung deutscher Tonkunst, die nur mit Werken wie Dantes „Göttliche Komödie" und Goethes „ü Bestimm»' r zmchmV- / B- ilt Obnhefsll Konstantinopel, 5. Febr. (Amtliche Meldung.) Ter Kommandant von Adrianopel sandte gestern abend 7*/2 Uhr folgendes Telegramm: Tie Feinde bombardiere n die Stadt. 38 Granaten und 11 Schrapnells sind in die Stadt gefallen. Acht Einwohner wurden getötet und zehn verletzt. 53 Häuser sind in Brand geraten. Das Bombardement dauert pn. 24 Stunden Bedenkzeit. Der bulgarische Obe.kor:..i.andierende gab- wie gemeldet wird, Ddrianopel nach vorläufiger Einstellung des Bombarde- inents 24 Stunden Bedenkzeit zur Uebergabe. Die^,„Neue freie Presse" fdjreibt aus Sofia: Das Bombardement von Adrianopel dauerte die ganze Nacht vom Dienstag auf'Mittwoch in allen Richtungen des Belagerungs- SÜrtels. Die Bulgaren nehmen das Dorf Panukli, wo lic Festungstruppen einen .Ausfall ^u machen versuchten, aber lich in die Festung zurückziehen mußten. Auf die heute tags "über unterbrochene Kanonade erwiderten einige Forts das Feuer gar nicht, andere selten oder ohne Ergebnis. Bon Mustafa Pascha sieht man den Brand in Adrianopel. In der Nacht rückte Vie erste Linie der Bulgaren nach Gallipoli vor und nahm einige minder wichtige Positionen der Türken. Bei der Tscha- 1 a 1 d s ch a l i u i e herrscht Ruhe. Beginn einer Schlacht bei Tschataldscha. Ter Berliner „Lokalanzeiger" meldet aus Konstantinopel: Ilm 3 Uhr nachmittags eröffneten die türkischen Truppen an Tschataldschalinie heftiges Artilleriefeuer-. Bon den Höhen Peras wirb Kanonendonner gehört. — Die Börse verkehrte in lebhafter Haltung, die türkischen Werte sind um 2 Prozent gestiegen. TaS Berliner Tageblatt meldet aus Konstantiiwpel: Wie im .Neneralstab mitgeteilt wird, besetzte der Feind Myrivphito am igelt. mTiittikBM mc: 3 fötben = en - 0,67 hltr- ij stjchtenHttf Suche: flnuW )t im Burgvlü den DismKk Merbmum te - MF» 'Hm-: 4'32 W Me.SSx ;e; stocke, 3t«1 amPsl-mM chol; >«' id is, vorder ommen ni6U* ocknvart Hütt k Tpezrrv•a utzrahnibiM II Gietzener Theaterverein. Carmen. Oper von Georges B i z e t. (Gastspiel der Darmstädter HosoperF Gießen, 5. Febr. Bon den Höhenpsaden, die wir jüngst mit der „Walküre" sandeln durften, sollte uns der heutige Abend tn das freundliche Mgel- und Flachland der Adarnschen Muse führen: feine roman- -tisckl-komische Oper „Wenn ich König wäre" mußte indes wegen Unpäßlichkeit der Vertreterin der weiblichen Hauptrolle in aller Eile durch die Oper Carmen, das Meisterwerk G. Bizets, ersetzt -werden — ein Tausch, bei dem wir schwerlich zu kurz gekommen sind. Die Leitung deS Darmstädter Hoftheaters und die wackere Schar ihrer musikalischen und technischen Kräfte verdient die lebhafteste Anerkennung, daß sie trotz der Kürze der Zeit und trotz der räumlichen Entfernung eine solche Leistung ermöglicht laben. Tas; unter diesen schwierigen Untftanüen mcht alles m bem Foniwluiertcn Räderwerk einer großen Oper ganz tadellos ineinanbergreifen konnte, und hie und da ©djroanhmgen eintraten, kann billigerweise nicht wundernehmen; auch den notgedrungen ttwas verspäteten Beginn der i?kufführung hätte das Publikum mit mehr Nachsicht aufnehmen dürfen. Im ganzen nahm der llbend einen n oljlgelungenen und genußreichen Verlauf — auch iür diejenigen Besucher, die Carmen schon öfter gehört und kritisch schätzen gelernt hatten. Man Muß immer wieder staunen über Sie Originalität und Frische dieser Musik, über ihren unerschöpflichen Reichtum an Erfindung und charakterlstifchem Reiz, der )ic mit an die Spitze der Opernproduktion einer ganzen Reihe von Dezennien gestellt und zu einer der Grundsäulen des Spielplans stier Opernbühnen gemacht hat. , Musikalische Leitung und Orchester waren mit Erfolg bemüht, die Vorzüge der Partitur zur Geltung zu bringen, btc letzten Feinheiten der Nüaiieierung kann eine Extempore-Aufstiyrung ja kaum "bieten; besonders gute Leistungen boten an mehreren stellen die Holzbläser, die Bizet gleich seinen meisten iranzömchen Kollegen mit Vorliebe und Glück verwendet. Unter den Solisten ist vor allem die Titelheldin Anna Jakobs) zu.nennen, die mit schönen Stimmitteln und temperamentvollem Spiel btc damo- iiisck>-versührerifche Gestalt der Carmen zu verkörpern.suchte. Mit mtzückender Reinheit und Klangschönheit fang Frl. G e y e r s - lach die rührende Partie der Micaela, ihr Duett mit Josö im l. Akt kann kaum schöner gelungen werden. Die wichtige, aber licht sehr dankbare und synipathische Nolle des Jose fand in Öerrn Becker einen tüchtigen, wenn auch weniger packenden Ver- weter; mehr vermochte Herr Semper als Stierfechter Escamillo Der Kaiser traf um 12.20 Uhr mit der Kronprinzessin und dem beiderseitigen Gefolge hier ein. Sie begaben sich im Automobil nach dem Tom zum Fe st g o t t e s d i e n st. Die Festpredigt hielt Generalsuperintendent Schöttler. Der Vortrag des Niederländischen Dankgebets schloß die Feier. Beim Ausgang spielte die Orgel die Nationalhymne. Nach dem' Gottesdienst defilierte die Ehrenkompagnie. Tann fuhren die Herrschaften im Automobil ins Schloß, wo Frühstücks- tafel stattfand. Die Festsitzung des Landtags. Auf der Fahrt zum Landeshause wurden der Kaiser und das Kronprinzcnpaar von einer ungeheuren Menschenmenge stürmisch begrüßt. Das Wetter wurde schön. Der Thron war unter einem schönen Purpur-Baldachin errichtet, über dem Brausewetters bekanntes Bild hing: General Porr begeistert die Stände der Provinz zur Erhebung. Der Kaiser in der Uniform seines Grenadier-Regiments „Konrg Friedrich Wilhelm I.", 2. ostpreußisches Nr. 3, trat vor den Thron, den Helm im Arme haltend. Der Kronprinz rn der Uniform seines Husaren-Regiments trat neben die Stufen des Thrones, die Kronprinzessin und die Damen des Gefolges traten in und neben die Logen. Der Kaiser verlas nunmehr eine Rede. Die Rede des Kaisers hatte folgenden Wortlaut: Meine Herren! Es ist mir eine besondere Freude, Ihrem Wunsche zu entsprechen und den Landtag meiner getreuen Provinz Ostpreußen hiermit in Person zu eröffnen. Bevor ene ihre geschäftlichen Arbeiten und Beratungen für bas Wohl der Provinz beginnen, lassen Sie uns ber Tat gedenken, welche von der heute vor hundert Jahren hier in Königsberg zusammengetretenen Versammlung der ständigen Deputierten ber Provinz ausging und den ersten Schritt zur Wieberaufrichtung und Befreiung des barniederliegenden Vaterlandes bildete. Schwer ist es, das volle May des Unglücks und ber Wirrnisse jener Zeit uns vor Augen zu iuhren. Durch ben unglücklichen Krieg wertvoller Gebietsteile beraubt und in feiner Bevölkerung dezimiert, war das Land imffann der^.'ceyr- zahl uinfr Fest ungern noch immer in dec Gewalt dcs^ Liegers und durch die ungeheuren Kriegslasteit fast erschöpft, tfemblidje Truppenmassen durchfluteten die heimatlichen Gefilde vanbei und Wandel mären gestört, vernichtet war der. Wohlstand der Bevölkerung. Nur teilweise waren nach gro. er Mum;t? die Lecker noch bestellt. Ter König, in seinem Tun und Lassen überwacht und nicht einmal persönlich in Sicherheit, war gezwungen um Sfronc und Land nicht dem' sicheren Untergänge zu weihen — fast die Hälfte des burch ben Machtspruch bes Fremdherrn ihm belassenen flehten Heeres diesem für den neuen Eroberungszug nach dem Osten als Hilfskorps zu stellen Ta setzte die gotiiidu Vorsehung dem Siegeslauf des kühnen Korsen em tahes 3tel. Tie schwer auf Europa lastende Heimsuchung schien ihrem Ende entgegen,mgeben. Jetzt oder nie konnte das Sehnen icdes Preußenherzens in Erfüllung gehen, tonnten die Fesseln der langjährigen Knechtfckwst abgetvorfen werden. So dachte Yorck, als er sich unter dem gewaltigen Zwange der Verhälcniste zu dem Entschluß burchrang, das ihm anher traute Korps von dem ^-chickial des Nestes ber großen Armee zu trennen und wieder unter den Oberbefehl des Königs zu stellen. So dachten auch jene wackeren Männer, die als Vertreter des Wels, der Städte und der Bauernschaft ihrer Provinz hier zusammentraten. Sie waren die ersten im Lande, die bem Gebanken bie Tat folgen ließen, indem sie einmütig beschlossen, auf eigene K o st e u eine B e w a f s u u u g ”9. ’« iür h ■'M in 1893, T L260 t 222 1 6,290 1 1.665 1 56 t Roßberg orflen*6ö°rn@ Hackibor" ? ,, J Dai'ttaua8 ] 31'M 100 jf ÄS’! "Ä riD । i ' lWlB| sl ; 4t. ^.,1Itlw i ,i 3011 °91tneintaiij' II ’* 2 * * * * * 8 * 10 spaich« c- °n unta ' j n» zu h)tl(htc ncn Nm -• ^^lnniiiiig,, i Mölhl *■ ln bar bt | Marmarameer zwischen Gallipoli und Rodosto und rückte bis> H a m i l o vor. Ein neuer Tagesbefehl des Generals Sawow. General Sawow richtete einen neuen Tagesbefehl an die Arin'ee, in dem er erklärt, daß die Türken durch die Art, mit welcher s ie die Verhandlungen führten, bewiesen hätten, daß sie nur Zeit gewinnen wollten. Aber sie hätten sich sehr getäuscht, denn diese Zeit sei von der bulgarischen Armee dazu benützt worden, Streitkräfte aus Macedonien und aus Nordbulgarien, die nicht an den großen Kämpfen in Thrazien teilgenommen haben, zu konzentrieren und sich reichlich mit Lebensmittel und Munition zu^ versorgen. Wir sind jetzt vollkommen bereit, erklärt der Tagesbefehl bereiter als vor der Kriegserklärung um den Wid erstaud des Feindes endgültig zu brechen Wir müssen ihn von neuem n i e d e r s ch m e 11 c r n und seine in Eile zusammengezogenen Horden, denen jegliche Begeisterung fehlt, zerstreuen, den Feind zu Boden werfen und dort auf dem Schlachtfeld ihm die Frieoensbedingungen diktieren. Die Türken müssen über das Meer gejagt werden. Skntari eingeuonnneu? Tie „Bossische Zeitung" will aus Wiett wissen, daß Skutan von ben Montenegrinern und Serben eingenommen worben sei. Ter Kommanbant Riza Bey soll ermordet sein. Eine Bestätigung ber Nachricht steht noch ans. Tie bulgarifch-mmänischen Verhandlungen. Bukarest, 5. Febr. Das Protokoll über die rumänisch-bulgarischen Verhandlungen ist hier eingegangen. Tas A n g e b o t B n l g a r i e n s soll zwar, wie an unterrichteter Stelle verlautet, die rumänische Regierung nicht b e f r i e d i a e n , jedoch die Grundlage zur Fortführung der Verhanolungen bieten. Gegenwärtig finden Besprechungen statt, die bezwecken, eine Einigung über die Modalitäten für die weiteren Verhandlungen zu erzielen sowie darüber, ob die Verhandlungen in Sofia oder Bukarest fortgesetzt werden sollen. Tie Konferenz der Botschafter. Wie das Reutersche Bureau erfährt, haben die Botschafter im Prinzip eine Formel angenommen, durch die die U e b c r n a h m e eines Teiles der otto- manischen Schuld durch die Verbündeten sowie deren Verpflichtung gegenüber den O r i en t b ahn en geregelt wird. Eine Mitteilung hierüber ist, wie man annimmt, an die Regierungen, der Verbündeten gegangen. Me Festsetzung der Einzelheiten des vorgeschlagenen Arrangeinents wird einem Finanzausschuß in Paris übertragen'werden, der aus 'Delegierten der interessierten Mächte gebildet wird. Line Kaücrreöe bei der preukenicicr in Königsberg. Zu der großen Jahrhundertfeier, die in diesen Tagen die Provinz Ostpreußen begeht, sind gestern der Kaiser und der Kronprinz in Königsberg eingetroffen. Der Kaiser nahm an einer Festsitzurrg im Landeshause teil, wobei er eine längere Ansprache hielt, die einen historischen Rückblick bot und von politischen Betrachtungen der Gegenwart fast völlig absah. Er stellte die sittliche Kraft eines Volkes als ausschlaggebend für das Natione.lwohl hin und meinte, die 'Ereignisse vor hundert Jahren hätten gezeigt, daß nicht der Drang nach kriegerischen Lorbeeren am letzten Ende auf die Höhe führen. Wir erhalten über die Festtage aus Königsberg folgenden Bericht: Königsberg, 5. Febr. Heute vormittag um 10 Uhr traf der Kronprinz mit Gefolge an dem von dem Bildhauer Walter Rosenberg geschaffenen Vork-Deiikmal ein, m. 31 ____Erstes Blatt v 163. Jahrgang Donnerstag, 6. Februar 1913 Der Siehener Anzeiger JMV A MM BezuqSvrei»: erscheint täglich, außer ptP MA monatlich75Pf.,viertel- Sonntags. - Beilagen: A A. A KM Jk A A ▲ ▲ JS A Irlich Alk. 2.20- durch viermal wöchentlich M 4|A MA M Abhole- w Zweigstellen Siehe,,erZamilienblätter, M R H M / IW Bä W W” M W M A BI monatlich 65 Pi.: durch -weiinal wöchentl.Areis- «M WM M H H M F W 9 IS H B III B^r H diePost Mk.2.—vlertel- ilattfürdenAreisSiehen VM WWW «K H W Er B B Br B Jr M B B Br B H B Bl B iährl. ausschl. Bestellg (Dienstag und Freitag); M W MM W W H Bk H JrfJ W H SM H wl H Bk H Zeilenpreis: lokal Irr Pf., rmeimal monatl. Land- wC ffiv jH nL auswärts 20 Piennig wirtschaftliche Zeitfragen ▼ W AU M Lheiredakteur: A Goetz, Lernfprech - Anschlüsse: ■ ö A» Verantwortlich für den für die Redaktion 112, politischen Teil: August BSS? General-Anzeiger für Oberhessen LML ”rnbi'"e2ag"5nümn1« Ro<«tionsörufl iittöVerlag dervrühl'lch-n Univ.Guch- unö SteitibrucJcrei H. Sange, lleöaftion, Expedition und Druckerei- Schulftratz« 7. L°n^:E.H-tzr°wr dm bis vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteil: H. Beck. Schatzmeister Als solcher flji teu Ans Ktcrdt nnd Land. Man im A **«.] Mehrer SDtto Zipp zu Grüningen eine Lehrerltelle an der ! «i er aus der MsgesLngrr Get Leiden Schwee G Di Kapeli Gegen 6Vs Uhr abends versammelte sich int inneren Schloßyofc die gesamte Sttidentenfchaft der Albertina zu einem Fackelzug. 3m Halbkreise nahmen die Chargierten der einzelnen Korporationen mit den Bannern vor dem Fenster, von dem aus der Kaiser den Fackelzug entgegen- Mnchmen gedachte, Aufstellung. Auch die altehrwürdige Universitätsfahnc wurde milgeführt. Ordner zu Pferde rannte den Bahndamm entlang. Ter Besitzer des Rindes, Metzgermeister Reusch, wollte daS Tier aufhalten, wurde! aber'von ihm mit solcher Gewalt zu Boden gerissen, bah er einen Beinbruch und mehrere Rippenbrüche erlitt. Tas Vieh rannte, von einer zahlreichen Menschenmenge verfolgt, in den Hof einer Autogarage, zerstörte alles was' ihm in den Weg kam und stürzte schließlich in eine Grube, in der es durch einen Metzger durch Kopfschläge gt* Wi( Die hausCi und die anderen Herrschaften nach der Ausstellung. Ein Fackelzug der Studenten. w. Biebrich, 5. Febr. Der 26jährige Maschinih ..und Heizer Julius Heinrichs, der in der Nacht eine dem karnevalistische Veranstaltung besucht hatte, überfiel heu^ Hranzösiscste (Quertreiberei in China. Peking, 4 Febr. Ms heute der Anleibevertrag unterzeichnet werden sollte, teilte der f r a n höfische G c sandte den Chinesen mit, daß er seine Zustimmung zu der Anleihe nicht geben könnte wenn nicht alle fremden Ratgeber der ch tue fischen Regie ung n c v - S'öü 9dben FundameMs, der Einführung der allgemeinen W e h r v i l i ch t. Diesem persönlichen imb großen Opfer des preußischen Volkes bat es das Vaterland in erster Linie zu verdanken, »oenn es sich heute seines Wohlstandes und seiner Machtstellung im Frieden erfreut und jeder Bürger unbesorgt vor fremden Störungen seinem Geschäfte und Wernerbc nachqeben und das Glück seines Hauses schmieden kann. So soll es, wills Gott, auch in Zukunft bleiben. Und wenn sich jetzt eine Ber- stä rku n g des Fundaments im Rahmen der allgemeinen Wehrpflicht als notwendig erweist, zweifle ich nicht, und darin bestärkt mich der heutige Tag, daß das deutsche Volk zur Uebernahme weiterer persönlicher Opfer nach dem rühm licken Vorbild unserer Väter fteudig bereit sein wird. । Anhaltende Bravos.) Erheben Sie die Gläser aufs Wohl und Gedeihen der Provinz Ostpreußen, drei Hurras für die Ostpreußen! • gilt UNv aqi und die I 7, ruiamnenbrc I ^acht tmitbe, 1 V Berlin I ie* ist eine fc I l-ieg d I bSÄ - Dur-h I •rriani* tM b. I Iriinterbrod I js bei Famili I -«Ronatea L ;l L sich Hera - --kommen I Mnch> 'V irr Nm 9. Jv . Ä vermut r Mimneu I j»«war so I .'Ätzt worden. ZRotiw I *r> >.< ®ie tötet und ausgehauen wurde. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darmstadt, 6 .Febr. (Priv. Tel.) Der aus Schot« stammende Dragoner Altvater von der 5. Eskadron bd 2 Hess. Dragoner-Regiments Nr. 24 hat ,rch in der Nacht aut Mittwoch durch U eher klettern aus der Kaserne entfernt und d« Nacht in einer Wirtschaft verbracht. Ms er wieder durch Ucter* klettern in die Kaserne zurückkehren wollte, wurde er erwischt Gestern brachte er sich mit seinem Di en lt ka r a b r n er, bc mit einer Platzpatrone geladen tvar, einen Schuß unter dem Herr» bei. Er liegt hoffnungslos im Lazarett darnieder. w. Budenheim, 5. Febr. Der ledige 2k,ahr,gt . Adam Schei d von hier sprang gestern abend mutwilliger- Gemeindeschule zu Vilbel. — Erledigt ist eine mit einem )ücj^ -ber bie Karriere de? Bahnkörpers, um die Geleise zi evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Gonterskirchen, überschreiten, als in dem Augenblick der gegen 10UKr fällig« " Arztpersonalien. Ter Großherzog hat den Schnellzug herankam und ihn vollständig zermalmte. KreiS-Assistenzarzt und Badearzt Dr. Hch. Wagner in Bad Kreis Wetzlar. Salzhausen zum Anstaltsarzt an der Zellenstrafanstalt Butz- . Niederkleen, 5. Febr. Der „Hüttenbergel bach und dem LandeSzuchthaus Marienschloß ernannt. Sängerbund« hat sich nach zehnjährigem Bestehen aus " La n des h i;po t heke n bank. Fmanzaffessor Dr. gelöst. Das Vermögen wurde unter die acht BundeSoereim Rudolf Petrn an der Landeshypothekenbank wurde mit verteilt Wirkung oom 1. Januar zum Fmanzamtmann ernannt. P Hesien-Naffau. Stadttheater. Auf die Wiederholung des Kinder- w tzanau 5 Febr Bei der T Y p h us e p id e mie marchens von .Klein-Däumling- am nächsten Sonntag { Bataillons des Eisenbahnregiments Nr. 3 hält de- nachmittag ei ganz bewnders hmgewiesen, da sie die letzte Wochen zu beobachtende günstige Verlauf ar Kinder-Vornellung der Lp.elzeit m. Es gelten Volkspreise. \ t Ä 6 70 stTanfc vorhanden, darunter 8 mc " Theater-Verein. Die auf gestern angesetzte ’ Ausführung der Adänischen Oper „Wenn ich König wäre",' ^hem Fteber. r konnte deshalb nicht stattfinden, iveil die Vertreterin der N'eiblichen Hauptrolle sich erst morgens gegen 11 Uhr krank meldete Kostüms Regnifiten usw wärest schon auf ----- ---- Wege htcrl>cr. Nun galt t s Ersatz zu schaffen, aber keines morgen, anscheinend in einem Anfall von Eifersucht, der Theater, die angesprochen wurden, war in der Lage,>im Bett liegende Ehefrau und versetzte ihr mit eine» n.^Qni le Abteil am Abend die Koloratursängerin entbehren zu können. So stand um 1 Uhr mittags das Stattfinden einer Obern- Vorstellung überhaupt in Frage. Ta entschloß sich die Generaldirektion in Darmstadt, den Versuch zu machen, ob sich noch eine andere Vorstellung ermöglichen ließe. Der Versuch erschien sehr zweifelhaft, weil der Zug nach Gieyen um 4 Uhr abging, und bis dahin das neue Personal zusammengerufen, die anderen Stof rinne usw. herbeigesucht werden mußten. Erst um 21 ■> Uhr gelang es, die Vertreterin der Carmen, Frl. Jacobs, zu erreichen, die nun alle Hände voll zu tun hatte, um ihre Kostüme und Requisiten in Ordnung zu bringen. Wer der Energie des Generaldirektors Dr. Eger, der persönlich in alles eingriff, gelang das Wagnis, und um 4 Uhr könnte alles nach hier abfahren. Aber auch unserem Stadttheater erwuchs eine schwere, je- doch glänzend gelöste Aufgabe. Es galt, in ivemgen Stun- . den das ganze Tekorationsmaterial für die schwierige Car- j men-Aufführung zusammenzustellen und aufzubauen. Ta- t durch erklärt sich der um 15 Minuten verspätete Anfang. In Anbetracht der hervorragenden Liebenswürdigkeit des Hoftheaters, das ein Ausfallen der Vorstellung gern ver- meiden wollte, in Anbetracht der Mühen, die das Tarrn- s städter und das Oncßencr Personal willig auf sich nahmen, hätte man wohl wünschen mögen, daß der Beifall noch um einige Grade stärker gewesen wäre — etwa so, wie er in den hiesigen Konzerten selbst bei wenig hervorragenden o v , Gästen die Regel zu bilden pflegt. es daher für unmöglich, daß der französische Gesandte davon •• Ucberfabren unb getötet wurde im hiesigen nicht schon seit Wochen gewußt habe. Die chinesische Regie- Bahnhof der Maschincnputzer Jckler von hier. Jckler ver- rung ist bereit, an seine Stelle einen Holländer namens I (j - .-e-ne Arbeitsstätte und wollte die Gleise überschreiten. Ferguson von der Seezollverwaltung einzuse^en, hat fahrende leere Maschine fuhr ihn an. Er wurde in die Tb^L w° er bn.b n°ch ,-mer ««.rrmg starb. icBung des deutschen Prestiges in Asien bcJ 3=t« arbeitete facher aus dem Babniios Gedern, deuten würde. Zum dritten Ratgeber ernannte China den "In der Klinik itarb der 18 Jahre alte Arbeiter Italiener Ronsi. Die Gesandten der Sechsmächte-Gruppe K. Horst au5 Saasen, der auf Station Saasen überfahren traten heute abend zusammen und versuchten vergeblich! und tödlich verletzt worden war. sich zu einigen. Tie Chinesische Regierung hat sich darauf! ** Billige Ware Zwei verheiratete SÄveftcrn wurden verlassen, vor dem neuen Jahr alten Stils, das die Be-I gestern in einem hiesigen Laden ertappt, als sie eine Anzahl völkerung noch immer am 6. Januar feiert, einen Vorschuß! kleinere Gegen st ände entwendeten. Degen des gc- -u erhalten. Es herrscht daher die Befürchtung vor m ö g ! ringen Wertes der ^gestohlencm Gegenttmde, tccys Mark, wurde lichen Unruhen der unbezahlten Soldaten, von denen von Stellung eines Sttafaiitrages abge,ehcii. 40 gestern zu plündern begannen. Tie Mehrzahl wurde! Krett' n-rifDoerfl. .. i-d°ch v-rhasict uud l> i u g e richt e t. , u nd htgenbe' lieber die verzögerte Unterzeichnung des chiuesijchen Bf^e'züchter und -Händler prämiiert: Klasse I ^Belgier, r Anleihevertrages und die Haltung der iranzo^sichen Regie- Mutterstuten mit im lausenden Jahre gefallenen Fohlen oder rung in dieser Angelegenheit veröffentlicht der „Ternps" mehreren Nachkommen'': 1. Preis mit 60 Mk. Friedrich Grotz- ' folgende Mittteilung: Reichelsheim, 2. mit 50 Mk. Friedrich K. Schäfer-Reichelsheim \ T« französisch- Stanbtmntt in dieser Frage ist der. das, * mit 35 'M. ©ufta» von Beginn der Verhandlungen an die Grundlage des Einver- Mark. Klane II -^esgnr, nachweisbar 1. I- g• nehmens der Mächte darin bestand, von China eine pofitiuc Ljancnöe ©tH.teni: 1. ’l'rci« nut.je 50 JJtf ^Safier in- Bürgschaft für die Bezahlung der Anleihezinsen und eine tat- Hemrich Weil-BerstM, S Et je 40 Dtt. Wenzel H 0 - sächliche Ueberwachung der Verwendung des Anleihebettages zu ^leder-Wenelund^llhelmRlch^ Anetten verlangen. Die erste Bedingung wird im Interesse der Sicljerheit L.il Helm ber Gläubiger, die zweite vom politisckjen Gesichtspunkre aus nun.jen mit je 15 Mk. Ernit ^ump^-^angenha n, Alovsms von den Verbündeten und Freunden Frankreichs verlangt, um m ^orn-A,lenheiin, vnnr'ch ^eni<>ambach und . s tjsÄ” ä» sä- w ESaSBx» daß die Befugnisse dieser Beiräte gesichert seien. China scheint nim inägcfamt aus eigener Machtvollkommenheit und ohne genaue Fewetzung Arüadt, 5. mit 15 dieser Befugnisje einen Danen einem Teutzchen und einen Italiener I ^^ ^g^ Sticken): l Prens mit 50 Mk Otto Ga Walther Iernennen zu wollen. ^ie Logik verlangt, b^ß a I Langd, 2. Preise mit je 40 Mk Otto ^>toll°Henchclheim, 01* Beirate entweder b e t J? at i o h a 111 a r ber G l a u A öl, Wallernhausen, 3. mit je 30 Mk. Georg StraßheiiN'Griedtt big er oder neutralen S Maaten an gehör en, aber du! Dackenheim, Anerkennungen mit je 15 Mk. Erich Frage der Natwnalitat ist nebensächlich und^ konnte erst. zwljchen!.^ Wobnback, Heinrich Heller l.^Eckiell, Heinrich Chr. trafer?di?'e^orderlichen'Anöichirüngen. Ms die Ausstellung wittsamen Fauerbach-Büdesheim, August ,Schaub-BMesheim und^ Philivv beendet war, erklang aus Hunderten von jugendfrischen ^s^nissen ausgestatteten Beiräte im Ginoer nehmen zwischen ^ngst"^^Stttt- und Wallacksohlen । 1 Preis mit Burfchenkchlen das feierliche: Gaudeamus igitur, bann bclt w Mächten und China ernannt lucrbcn muhen. an Mk ^^akob -chaub-Büdesheim 2 Preise, mit je 30 Mk. durchbraustcn den weiten Raum ein dreifach donnerndes —— -------------------------------------Gustav Lunq-Wochiback, Karl Heil-Butzbach, 3 Preis mit 20 Mk. Hurra auf den Kaiser und die getragenen Klange der Natio- Stadt «Nd Land. Otto Ries-Wackcshcim, Anerbmnungen mit je 10 Mk. Loren» ualhvrnne. Ter Kaiser empfing sodann eine Mordnung Gi-ve u 0 T-ebrnar 1913 Müller Langenhain, Heinrich Rübsamen-Okarben, insgeiamt l l'> der Studentenschaft unter Führung des Prorektors der ** 6. . (uec‘l(. Mark. Klasse VII ^Oldenburger, Me'iahnge Dengst-, Stuf Universität, Geheimen Rat Dr. Winter und trat dann an rd"undÄö lkerkii iid^e?' Privatbo'zent Dr C.! und Wallachfohlen): 1. Preis mit 30 Cito @corg toaltber» baö geöffnete Fenster, um sich den Umzug der Fackelträger $ bft t Wnvbuvg. Tie Stevvenläuder des noidö'ilicheii Te n ts ch- rirfjvltppct^?iet>cr on’tabtiiexfcnnungen' mit je 10Mk. ""»"Suhr begab sich der Kaiser ml. den Kr°nprin,lich°n ” " °' W Ä "w? W^n. SÄTÄ1 fÄ „ ÄnR Nauheim & Febr Z"°d^ sommers im Tiergarten. 8'/. Uhr im großen Hörsaale ber Universität. burschen l>atten am Bahnhof nn Rind ausgeladen. Tas * 9 ’ o /4 * Tier, das durch die lange Esienbahnfahrt scheu geworden «' X La* o t irif ^nf^HA ** La N d e8 u N iv ersit ä t. Der ordentliche Professor lüflr, wurde mit verbundenen Augen bis zur Frankfurter^ ^- dem Feste,s^n br^te Turst To^ on bcc Universität Rostock Dr. Hübner, z Zt. Rektor, Hai Straße gebracht, dort riß es sich los, warf die Metzger- das Kaiserhoch aus. Der Kaiser erwiderte mit folgen-! als Nachfolger des Geh. Iustizrats Professor ^burschen auf die Seite, ohne daß sie Schaden nahmen, und Tas soeben verklungene Hoch, die freundlichen Worte des Herrn $r; ’,nö anqcno”"ncH' <> , . nr Berlreiers Ihrer Provinz bei der Mutigen Festsitzung des Provin- Vom Großh. Hose. Am 11. Februar, 4 Uni ziallandtages und der jubelnde Empfang, der mir heute wiederum nachmittags, treffen der Großherzog unb die 0ro&*i in Königsberg zuteil geworden ist, haben Mir in herzerhe^ender U c r, 0 q, n ÜOn Sachsen zu einem Privatbesuch bei dein Weise gezeigt, mit welcher Freude die Provinz meine Mnabmc furAf,hp;.,.n£nnnr rm nnh inerhcn im Reuen ValaiS in Darm» an der heutigen patriotischen Feier begrüßt hat Umsomehr beA Großherzog--paar em unö meröeu im J(eucn 4.aiais dauere Ick, daß Ihre Majestät die Kaiserin und Königin, ihre Habt Wohnung nehmen. Im Gefolge werden sich besinoen. Mfickt, mich hierher zu begleiten, infolge der, Gott sei Dank, fast Frau Oberhosmeisterin Gräfin von Pückler, Hofdame Edle überwundenen Erkrankung unseres Sohnes Malbett hat nutgebeii üon ber Planitz, Flügeladjutant Major von Uckro und Ober» müssen. Tie Kaiserin aber hat mich beauftragt, der Provinz Freiherr non Fritsch Tie Abreise wird vor- Ostpreußen, iln lebhaftes Bedauern scher die ihr entgangene Freude hofmarschau Freiperr von örnia). ^ie 2wrei|e iuuu u auszufprecheu imd ihr Ihre Herzensgrüße zu übermitteln. Mit auSsichtlich am 13. (yebriiar vormittags erfolgen, ^om o. diesen Grüßen verbuche ich meinen wärmsten Tank für die überaus biS 17. Februar erwartet das GroßherzogSpaar den Besuch schöne und würdige Gestaltung des heutigen bedeutungsvollen Herzog-Regenten von Braunschweig mit Tages von der ergreifenden gottesdienstlichen Sttmde im ^omc an, | @ e nl q () [, n ■ In Audienz empfangen rourben vom Großherzog am Mittwoch u. a.: Professor Schott von Bab- Ranhenn, Hosrat Grünewald von Gießen und Dekan Gußmann von Kirchberg •* Lehrerpersonalien. Ucbertragen würbe dem des Volkes vorzunehmen und dem geliebten Könige zurItraIe Lander vertreten würden oder ^Unterta i Verstärkung seiner aftw^n Truppen eine Landwehr darzu- einen oder anderen sechs Machte waren, jn diesem Faire bringen. Tas glänzende Beispiel entfachte die Begeisterung des müßte ein Franzose einen d e r^ drei P o st en Volkes zu Heller Flamme Der nach Scharnhorstschen Grundideen erhalten. "Der völlig unenvartete Schritt erregt in von dem Grafen Mexander zu Dohna entworfene Plan für,bte $eAierunq5freifen die größte Bestürzung. Tie Chinesen Bildung ber Landwehr, wurde für die ganze Monarchie muster- - ^^sen neuen Einwand im letzten Augeriblick im denk gültig. Und als bald darauf der Komg den langersehnten Mg-n- ' 1lnmjnfHm'tpn Zickte an ^er Einwand des franzo- blick sirr den wohl vorbereiteten SdjriTt zur Rettung des Vater b°r unssun,tt^,ten Licyte am ^er tnnnanu landes für gekommen hielt und sein Volk zum Kampfe für Ehre 11'' Ges a ndten ist ganz s peziel l g e gen ye rrn^mu mp und Freiheü crusries, da scharte sich um ihn alt und jung, hoch g e r i ch t e t, einen x eutidjen, der z , und niedrig, mit zielbewußter Entschlossenheit, das letzte an Gut Rechnungskammer ernannt worden war, nwrui: er nacy und Blut freudig auf dem Altar des Vaterlandes zu opfern. Mit allgemeinem Urteil ungewöhnlich geeignet i)t.^ Jiaa) pem Stolz, Bewmrderung und Tank gedenken wir heute und immerdar Ausbruch des Boxe rau fstandcS war Mimp Schatzmeister der Helden jener Zeit, besonders auch der charakterfesten, I ^^r provisorischen Regierung in Tientsin und darauf Ches treuen, ostpreußischen Männer, deren Namen mit ehernem ber Recsierungs-Zollverwaltung in Tientsin. Als solcher Griffel in die Rühmestaseln der vaterländischeii Geschickte -j^rte er so überaus befriedigende Reformen ein, baß die Itnb. öeute tornben mir meber d» sie en bloc -mnahmen Danacb war Rump Rech. ZÄKckd g en,en b et' Ä unk fcbr bcr' kS «e! nungereeifor der Tsintu-Enenbahn .und im lchten Iahe fügte Bau des Deutschen Reiches, geachtet im Rat der war er Rechnungsrevisor der ^chsmachte-Gruppe bezug Völker und wohl gerüstet gegen jeglichen Angriff. An die Stelle lich der Vorschüsse, die diese gemacht hatten. Er war auch der kriegerischen Taten sind segensreiche F r i e d e n s w e r k e ge- der Kandidat der Gruppe als Revisor der geplanten vlnicit)c treten. Handel und Wandel blühen: Kunst, Wissenschaft und 191'2. Rump hat diese drei Posten zur allgemeinen Technik schreiten fort, Stadt und Land erfreuen sich des Wohl- größten Zufriedenheit ausgeführt und China lnt seine jetzig ? standes. Aber die Ereignme vor 100 Jahren mahnen uns em-l §cncmiung aus eigenem Antrieb vorgeschlagen. Seine Kraft ruht in der Gottesfurcht, der Pflichttreue und der Liebe kur Sprache gebracht und genehmigt tvorden. Man halt zu König und Vaterland. Das gemeinsame Unglück hatte um Fürst und Volk ein starkes Bandopfer williger Treue unb gegenseitigen Vertrauens geschmiebet. Gerade die Bewohner Ostpreußens hatten in den vorausgegangenen Jahren tiefster Erniedrigung das große Leid des Königs und der Semen mit angesehen. Tas Herz der geliebten K ö nigin war über den Schmerz des Vaterlandes gebrochen. Sie aber lebt als guter Genius Preußens in ihrem Volke fort Wir können den heutigen Gedenktag nicht schöner begehen, als durch,das erneute Gelöbnis, uns unserer Vergangenheit und unserer Väter allezeit würdig zu erweisen, und die uns als kostbarstes Erbe überkommenen idealen und religiösen Güter zu pilegen und zu mehren für den opferfreudigen Dienst am teuren Vaterland. Tas sei der heutige Beschluß Ihres Landtages! Tann wird die Provinz Ostpreußen wie vor 100 Jahren auch in Zukunft ein Vorblld für ihre Schwestern im Lande sein und Männer der Tat stellen, wenn, was Gott verhüten wolle, der König wieder einmal, gezwungen sein sollte, zum Kamps für Ehre und Vaterland aufzurusen? Hierauf verneigte er sich und setzte hinzu: „Im erkläre hiermit den Landtag der Provinz Ostpreußen für eröffnet." Ter Fürst Tohna-Schlobittcn erwiderte mit einer längeren Rede. In das Hoch am Schlüsse der Rebe stimmten alle Anwesenden begeistert ein. Der Kaiser reichte dem Fürsten die Hand und nahm hierauf die Vorstellung der Militärs, des Provinziatausschusses und des Provinziallandtagcs, sowie diejenige der Nachtvmmen der Ständedetegierten vor lxundert Jahren entgegen; endlich in anderem Raume diejenige einer Anzahl Veteranen, deren Vorväter die Befreiungskriege mitgemacht hatte. Tie Kronprinzessin zog ebenfalls Mitglieder des Landtags ins Gespräch. Im Ausschußsaale unterzeichneten der Kaiser, der Kronprinz und die Kronprinzessin die Urkunden über den heutigen Besuch im Landeshause. Unter Hochrusen begaben sich der Kaiser CI, für 2-3 Teller 10 Pfg 3 6 Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 912 5 5 99 Fichtenst. 5b Kl. — 16,48 Fftm., 72 Eichen-Derb- 2 Marsteller, Markmeister. 914. [889 hause, Möserstrasse 14, aus statt. Gießen, den 6. Februar 1913. 0878 alte Arbeit» n überfahren Prinzess-Suppe Windsor-Suppe Familien-Suppe TRAl'KRII DTE |a*/il A.Salomon&Cie. Eichenst. 3. Kl. — 3,13 Fstm., 9 Eichenst. 4. Kl — 6,75 Fstm. Eichenst. 5. Kl. — 2,26 Fstm., 283 Eichenst. 6. Kl. — 37,54 Fstm., zu Wagner-, Grubern Holz und Gartenpfosten sich eignend. — 0,60 Fstm. Hainbuchenst. 4., 5. u. 6. Kl. = 1,42 Fstm., 1 Fichtenft. 3. Kl. — 0,92 Fstm., Fichtenst. 4. Kl. ----- 3,37 Fstm., 17 Fichtenst. 5a Kl. — 7,36 Fstm. Heinrich Ziesing Landschaftsgärtner, ------ Schiitzcuttraße 37 = empfiehlt sich z. sachgemäßen Ausschneiden 1848 von Obst, Beeren- u. Ziersträucher und zur prompten Ausiührung sämtlicher gärtnerischen Arbeiten. — I». Rejcrenzen. — stangen — 4,23 Fstm. (Deichseln und Langwieden), 12 Fichten-Derbstangen — 0,92 Fstm. Rm. Eichen-Nutzscheit 2,5 Mtr. lg., 8 Rm. Eichen- Nutzknüppel 2,5 Mtr. lg. Bemerkt wird, daß die Eichen- und Buchen- Schnittstämme zuerst zur Versteigerung kommen. Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße von Dorf-Gill nach Garbentcich. Grüningen, den 5. Februar 1913. Holzversteigerung. Dienstag, den 11. Februar 1913, von vormittags 10 Uhr an, soll im Grüninger und Dorf-Giller Markwald folgendes Holz versteigert werden: Die Fraueufrage in Rußland. Petersburg, 5. Febr. Der Reichsrat beriet heute einen Initiativantrag der Duma betreffend die Zulassung der Frauenzum Advokaten st and e. Der Justizminister trat in längerer Rede energisch gegen den Antrag auf und wies darauf hin, daß die Zulassung den Ge- setzen, der rechtlichen und sozialen Stellung der Frau und den Forderungen der Moral widersprechen würde. Die Aussprache hrirb morgen fortgesetzt. Eine Re gierungHkrisis in Japan. Tokio, 5. Febr. Die Verta gung des Reichstages, welche starke Erregung im Volke hervorrief, wurde vor der Abstimmung über das setzt abgegebene Mißtrauensvotum angekündigt. Fürst Katsura hob die Festigung des Bündnisses mit Großbritannien hervor und erinnerte an die befriedigende Wirksamkeit der Abkommen mit Rußland und Frankreich. Die Führer der «Partei Saion- jis, Seiyukai, brachte dann das Mißtrauensvotum ein. Er erklärte 'mit heftigen Worten, daß die Persönlichkeit und Vergangenheit Katsuras ihn für die Stellung des konstitutionellen Premierministers untauglich machten. Katsura erwiderte hierauf. Dann erteilte der Präsident Schi-< m a d a das Wort, der sich von Seiyukai getrennt hatte und zu der neuen Partei Katsuras übergetreten war. Bevor dieser aber die Rednertribüne erreichte, verlas Katsura das Vertagungsedikt. Die Abgeordneten zerstreuten sich unter großer Erregung. Die Menge vor dem Paulas m e n t s g eb ä u d e brachte Hochs auf Seiyukai aus, griff die Abgeordneten an, die aus seiner Partei ausgetreten waren, zog sie aus den Rickschas heraus und versuchte einige in den Kanal zu werfen. 7 Ulmcnst. 6. Kl. — 0,96 Fstm., 1 Buchens!. 1. Kl — 0,42 Fstm. 5 Buchenst. 3. Kl. — 3,95 Fstm., 1 Buchenst. 4. Kl. Die Kämpfe auf Gallipoli. Konstantinopel, 5. Febr. Heute morgen entspann sich zwisck)en zwei bulgarischen Regimentern und türkischen Truppen bei Kavaklitepe auf der Halbinsel Gallipoli ein Kämpf, dessen Ausgang noch unbekannt ist. Das türkische Kanonenboot „Zohaf" bombardierte die bulgarischen Stellungen bei Myriophito am Marmarameer. Es sollen dabei 3 00 Bulgaren getötet worden, se in. Der Großwesir wird übermorgen von Tschataldsche nach Konstantinopel zurückkehren. vestnn nnirbtn ^eine LW Leqm des m> Marl, torrbt Letzte 11 acb rieb reu. Ein Nachtangriff auf Adrianopel. Philippopel, 6. Fcbr. Infolge eines Nachtangriffs konnten sich die Bulgaren des Dorfes Arnan 1 kör bemä ' • tigen. 800 Türken sollen gefangen worden fein. Zn Adrianopel si»d verschiedene Brände ausgebrochen. Das Ersuchen der Konsuln wegen Einrichtung einer Neutralen Zone wurde von der bulgarischen Negierung abgelrhnt. Prinz Hohenlohe in Petersburg. :|: Petersburg, 6. Febr. (Priv.-Tel.) Prinz Hohenlohe hatte gestern abend eine längere Unterredung mit dem Minister des AeuHeren. Heute abend wird der Prinz mit denr Antwortbrief des Zaren abreisen. In der Stadt herrscht über den Briefwechsel der beiden Monarchen eine freudige Stimmung. transportierenden Landsäger erschossen. Der Landjäger rief dem Fliehenden dreimal Halt! zu und gab dann drei Schüsse auf ihn ab, von denen einer traf und seinen sofortigen Tod herbeiführte. Aus Schemacha wird gemeldet: Am Mittwoch morgen um 9 Uhr 15 Minuten wurde die Stadt von einem starken Erdbeben und heftigen Erdstößen heimgesucht. Die Bevölkerung lagert in den Straßen. Die Erdstöße dauern an. Auf der Station Mauth streifte der letzte Wagen eines Güterzuges bei der Ausfahrt vier Wagen eines Personenzuges. Drei Wagen stürzten um. Zwölf Passagiere wurden leicht verletzt. Der Verkehr konnte nach einer Stunde wieder aufgenommen werden. Bei dem FußballWettspiel in Sunderland ereignete sich am Mittwoch nachmittag ein schwerer Unfall. Auf dem Dache eines Kohlenschuppens standen etwa 200 Leute und Kinder, die znsahen. Plötzlich stürzte das Dach ein, wodurch eine Anzahl von Personen schwer verletzt wurde. Acht Personen wurden in das Krankenhaus gebracht. Frau Emma Seilheim BismiHrch 38, Mniibcr öcr Um.-MliMek Vertreterin der Firmen: Th. Zimmermann, mechan. Weberei, Gnadeufrei (Schlesien); Leiuenhaus H. & F. Becker, Oerlinghausen bei Bielefeld, Fil. Darmstadt; Paul Albert, Greiz; Friedr. Wilh. Wegener, Wittstock (Doste) für WW, Weißzeug, Kleiderstoffe njw. in altbewährten, vorzüglichen u. sehr preisw. Qualitäten. Hiesige Ausgabestelle der Kakao-CmWnie TIM. RrichM, SrniitöW für Kakao, Schokolade, Konfitürea, Tee, Kaffee, Kakes rc. Echte Schweizer Stickereien, Stickerei-Kleider, .. Vogtländer Stickereien Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme während der Krankheit und bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter Fron Wsabcthe Bender Witwe geb. Formhals sowie für die Blumenspenden sagen innigen Dank Die trauernden Hinterbliebenen. Konsum-Verein Giessen u. Umgegend. Gegründet 1901. — Tel. 898. 2 300 Mitglieder. • modern eingerichtet. Empfehlenswerte Bezugsquelle für Familien. Neun LerteilungSstellen. »sr Spar Einlagen werden mit 4"/o verzinst. 10°/» Neueiutritte können täglich erfolgen. Nach Gablung von 50 Pm. Eintrittsgeld ist man vollberechtigt. Mitglied. Wt ssrüh.M itbcn folgend I le I (Belgin, .1 r Men obe stiednch r-Reichelshem zusammen 1 ■ qebtdte uni ii Kaz-Olarbm icl basser IIL :. mit je NM Da. Anecki l, Mohsiiis tz ib itoti Belgier, b«i :eie mit NA! Kiedrich ®io? heim, insgesL > und Lallö -Cber^odH idm Sturf HI heim, insgcjs ,n 1912 i/dMlhnm. ißhrim-H 15 M Äir beivüch i und PW I (dboihiug; 1. Drei? k mit je N reis mit 20 A! 10 M, ÄW , insgesamt," Hengst-, Sto Georg Wiv V , 3. mit log ' mit je M )uth-LangetM | Iroei «geladen, jch-u 9*?^ ' ,ut FramfuM Die jerbtäSi* < “SÖ ichett Mensch»« Zerstörte »ließlich Optimistische Auffassung der Weltlage. :|: Paris, 6. 'FÄne. lPriv.°-Tel.) IM hiesigen auswärtigen Amt herrscht hinsichtlich der Weltlage eine optimisti* sche Auffassung vor. Man ist der Ansicht, daß die Frie- densvcrhandlungen in der nach st en Woche wieder ausgenommen werden. Weniger befriedigend lauten die Meldungen über die rumänisch-bulgarische Frage, da die Bukarester Regierung das bulgarische Angebot ablehnt. Mal- u.Zeichenschule CARL FRIES Giessen :: Mühlstrasse 33 miiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiifiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiii Malen und Zeichnen nach der Natur Stilleben, Kopf, Halbakt, Akt, Landschaft Beginn am 6. Februar 1913 Auskunft und Anfragen ebendaselbst erbeten, sowie im Kunst-Verein Giessen 851 Vermischter. * Ein unvorsichtiger Schütze. Aus Wilhelms- qabett wird gemeldet: Auf dem Panzerkreuzer „Moltke" hantierte ein Unteroffizier mit einem Revolver. In der Annahme, die Waffe sei nicht geladen, zielte er scherzweise auf einen Matrosen. Der Revolver toar sedoch geladen und die Kugel durchbohrte die Brust des Matrosen, der zusammenbrach und schwer verletzt ins Marinelaznrett gebracht wurde, lvo er alsbald st a r b. Kleine Tagerchronlk. Aus Berlin wird gemeldet: Der strengen Kälte der letzten Woche ist eine fast frühlinghafte Wärme gefolgt. Um die Mittagszeit stieg das Thermometer am Mittwoch auf zehn Grad Eelsius. — Durch die rasche Schneeschmelze ist ganz Westdeutschland von Hochwasser bedroht. Der Verkehr ist zum Test unterbrochen. In der Familie des Arztes Dr. H i r s ch in Hamburg starb ein neun Monate altes Zwillingspaar an Btzrgiftungserscheinungen. Hs stellte sich heraus, daß die Kinder mit Rattengift in Be- lührung gekommen waren. In Münch en stürzten sich der Fähnrich K o rn h am - in er vom 9. Infanterie-Regiment in Würzburg und seine Geliebte, vermutlich die Tochter eines Münchener Fabrikanten, zusammen von der Großhesselcher Jsarbrücke. Korn- Hammer war s o f o r t tvt, das Mädchen ist lebensgefährlich verletzt worden. In Rottweil wurde Mittwoch kurz nach 12 Uhr der 22jährige Zigeuner Karl Pfister bei einem Fluchtversuch, am er auf dem Rückweg vom Landgerichts- zum Amts- Aerichtsgefängnis machte, auf der Straße von dem ihn Heute abend entschlief plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, unser guter Vater und Schwiegervater Herr Philipp Heinrich Ickler im Alter von 57 Jahren. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Regina Minna Ickler geb. Schwärzhaupt Giessen (Buddestrasse 4), den 4. Februar 1913. Die Beerdigung findet Samstag nachmittag 3 Uhr von der , Ij I ' “II MV !<• thi u Beil mehrere Hiebe über den Kopf und den Arm. Hierauf zertrümmerte er seinem vierjährigen Söhnchen mit mehreren Hieben den Schädel und begab sich zur Kaiserbrücke bei Mainz, wo er sich auf das Geländer setzte rind einen Schuß auf sich abgab; er fiel in den Rhein und ertrank. Die Frau und das Kind wurden in das Kran kenhaus gebracht. Ein Wiederaufkommen des Kindes ist ausgeschlossen und auch die Verletzungen der Frau sind lebensgefährlich. Hohenfahrt des „Ersatz ZI". Baden-Oos, 5. Febr. Das Luftschiff „Ersatz Z I" stieg heute früh um 5 Uhr 45 Min. unter Führung des Kapitäns Lau aus Friedrichshafen zu einer mindestens achtstündigen Höhenfahrt im Rheintal auf. An Bord befindet sich eine iiiilitärische Abnahmekommission. Gestern nachmittag zwischen 4 und 5 Uhr unternahm dasselbe Luftschiff eine einstündigc Fahrt mit drei österreichischen Offizieren. Das Luftschiff wandte seinen Kurs bei der Höhenfahrt zunächst nach dem Elsaß und erschien dann um 11 Uhr in beträchtlicher Höhe über Karlsruhe, von wo es die Richtung auf Baden-Oos nahm. Um 2 Uhr 30 Min. wurde es glücklich in die Halle gebracht. tl. S>r aus 5 Vkadwn in her H« entfernt All tefrer öuttfi U!T vuüe tt Im W it 3 neue MAGGF Suppen ! WmHbS $ sich U I wi Idllüere,;(, ■ An stJ lbQuen. % I "d>»kÄ b«| 'sm itt,i ,d°s Denn. nahmen,, ^lall nodj IQ !o, tvie et' ^kragenden ] ' hiesigen' W Wb überschreiten, wurde in dir itrung si^, Gestern abend 7 Uhr verschied plötzlich nach kurzem, schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Margarethe Volzel geb. Schmidt im 44. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Volzel, Gastwirt. Wieseck, den 5. Februar 1913. Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 3 Uhr vom Sterbe- 1911 er Büdesheimer- Bnbenstiick- :: Nalurweiß:: per Fl. M. 1.25 A. Austerlitz, Weinhandlung, ,908 Frankfurter Straße 11. Gesang - Verein «Heiterkeit. Heute abend Sing-Stunde Handel. Vierprozentige Anleihe der Provinz Obe x- dessen. Das Konsortium der Mitteldeutschen K r e d i tl- bank hat den Zuschlag oni itoin. Ulf. 3 000 000 obiger Anleihe erhalten. — Kupferblech-Preisherabsetzung. Das Kupser- blechshndikat hat den Preis für Kupferbleche abermals und zwar um 4 Mark aus 181 Mark herabgesetzt. — Sur Abwehr der amerikanischen Trustaus- dehnung in der deutschen T ab a k in d u st r i e ist in Thüringen und der Provinz Sachsen unter den Kaufleuten und Händlern, die Tabakfabrikate führen, eine Boykottbcwegung im Gange, die kräftig eingesetzt hat. Wetteraussichten in Hessen für Nreitaa, den 7. Febr. 1913: Zunächst wolkig, bodi trocken, kühl; später Trübung und Erwärmung, leichte Niederschläge. 0'/, Verwandten und Bekannten hiermit die traurige Mitteilung, daß unser liebes Töchterchen Emilie heute morgen unerwartet entschlafen ist. Die trauernden Eltern Friedrich Miiller und Frau. Alten-Buseck, den 5. Februar 1913. Die Beerdigung findet Freitag, den 7. d. Mts. nachmittags 2 Uhr statt. 1910 Inventur-Ausverkauf C. A. 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