Nr. 55 Zweiter Blatt |63. Jahrgang Gießener Anzeiger Erscheint ta-Nch nm Ausnahme des Sonntags. GeneM-Mzeiger für Oberhchen Die „Giehever LamllienblStter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Xreisblalt fkr den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Di». „Landwirtschaftlichen Seit- fregtn“ erscheinen monatlich zweimal. Dienstag, 4. Nlärz 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäls • Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^äl. Redaklion:^sA112. Tel.-Adr.:AnzergerGießen. Der neue Vermittlungsversuch der Großmächte. Wie d.as Reutersche Bureau erfährt, wird in der türkischen Note nur die Vermittlung der Mächte nachgesucht. Von Bedingungen ist u icht die Rede. In diplomatischen Kreisen wird betont, daß, der Nat, der ii der Kollektivnote der Mächte in einem früheren Stadium der Türkei gegeben worden ist, noch jetzt für gut gehalten wird und die einzige Grundlage ist, auf der eine Vermittlung seitens der europäischen Mächte stattfinden könnte. Das Reutersche Bureau erfährt weiter, daß der Vorschlag, den die Türkei Sir Edward Grey als den Präsi deuten der BotschafterkonferenK gemacht hat, zu gleicher Zeit in den anderen europäischen Hauptstädten durch die Vertreter der Türkei bekannt gegeben worden ist. Diese Tatsache war in diplomatischen Kreisen bereits am Freitag abend bekannt, ist aber aller Wahrscheinlichkeit nach formell erst auf der Botschafterkonserenz- am Montag von Grey mitgeteilt worden. Es ist beschlossen worden, Pie Balkan staaten von dem Ersuchen der Türkei in Kenntnis zu setzen und bei ihnen anzufragen, ob ihre Regierungen gleichfalls gewillt seien, die Herbeiführung einer Einigung der Vermittlung der Mächte zu überlassen, lieber die Frage, ob die Balkänstaatcn voraussichtlich ihre Sache ohne Vorbehalte den Händen Europas anvertrauen werden oder nicht, ist für den Augenblick keine Information zu erhalten. Der allgemeine Eindruck scheint indessen zu sein, daß. die Verbündeten gewillt sind, eine Vermittlung anzunehmen, daß sie aber vorerst die Bedingungen den Großmächten vorlegen wollen, mit denen sie zum Friedensschluß bereit sind. Nachdem sich die Großmächte über den Standpunkt der Dalkanstaaten vergewissert haben, werden sie, wie man erwartet, den Entwurf eineÄ Vertrages auffetzen, der dann von den beiden Parteien genehmigt und unterschriehen werden soll. Die „Morgenpost/' meldet aus Konstantinopel: Die innere Lage der Türkei ist sehr ernst. Die Offiziere der'.Ga'llipoliarmee verlangten vom Großwesicr die HeimsäUdung der Truppen, deren Zu st and furchtbar sei. Konstantinopel, 3. März. Der amtliche Kriegsbericht besagt: Infolge des seit zwei Tagen herrschenoen Sturmes und Schneewetters sind bei Bulair und an der Tschataldschalinie keine militärische Operationen durchgeführt worden. Der Feind bombardierte gestern Adrianopel in Zwischenräumen. Der Gcsund- heitszustarrd der Truppen ist trotz des schlechten Wetters überall ausgez-eichnet. Die Botschafterkonferenz. L o n d o n, 3. März. Die Botschafter Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Oesterreichs und Rußlands hatten heute nachmittag mit Staatssekretär Grey eine längere Sitzung im Auswärtigen Amt. Deutsche Kolonien. Die Entwicklung des KiautschougebieteS. Die „Norddeutsche, Allgemeine Zeitung" schreibt über die Entwicklung des Kiautschougebictes vom Oktober 1911 bis Oktober 1912: Das Rcichsmarineamt gibt eine kurzgefaßte Ueber- sicht der Entwicklung des deutschen Schutzgebietes in Aiautschou int letzten Jahre bekannt. Die chinesische Revolution, die im Herbst 1911 einsetzte, wirkte auf das gesamte Wirtschaftsleben des weiteit Reiches lähmend. Am stetigsten von allen Plätzen Nord- chrnas bewahrte Tsingtau seine völlige Sicherheit und Ruhe inmitten von Revolutionsstürmen. Aus allen Parteilagern suchten und sanden im Berichtsjahre einflußreiche, gebildete Ehinesen in Tsingtau Zuflucht. Viele darunter entschlossen sich zur dauernden Niederlassung und zur Begründung gewerblicher und kaufmännischer Unternehmungen daselbst. Im Berichtsjahre sind 10- bis 12 000 Chinesen nach Tsingtau zugezogen. Die gute Ernte des Hinterlandes belebte ebenfalls den Handel, so daß auch die chinesische Kaufmannschaft auf ein gutes Geschäftsjahr zurückblickt. Die Kuanyinhau Schantung Amtsbank nahm ihren Betrieb in Tsingtau auf, deögleicher eröffnete eine der größten und kapitalkräftigsten Schansibanken, die Firma Tatekung, im Frühjahr 1912 eine Agentur; sie ist die Bank der chinesischen Großfirmen in Tsingtau. Außerdem sind mehrere neue größere chinesisch Firmen, darunter zwei Seidenfirmen, entstanden. Die Gesamt- einnahme des chinesischen Seezollamtes sind von 1306 520 aus 1406 113 Tales, gleich 7,6 Prozent gestiegen. Der Wert des Gesamthandels betrug im Berichtsjahre 98,96 Millionen Dollars gegenüber 69.40 Mill. Doll, im Vorjahre. Hierzu kommt, daß der durchschnittliche Dollarkurs gegenüber dem des Vorjahres erheblich gestiegen ist. Wird in den letzten beiden Jahren ein einheitlicher Durchschnittskurs von zwei Mark für den Dollar angenommen, so ist im Werte» des Gesamthandels eine Steigerung von 138.80 Mill. Mark auf 179.92 Mill. Mark zu verzeichnen. Die Einfuhr deutschen Ursprungs im Berichtsjahre hatte einen Wert von 5.4 Mill. Haikwan-Taels oder etwa 16.2 Mill. Mark; die Ausfuhr hat um 4.7 Millionen Dollars gleich etwa 9.4 Mill. Mark, demnach 14.5 Prozent zu- genommen. Bemerkenswert ist insbesondere die Zunahme der Ausfuhr von Rindvieh und dieZ u nähme der Baum- wol laus fuhr. Seit Juli 1912 verzeichnet ferner die chinesische Seezollpolitik einen nächtigen Ausfuhrartikel Wladiwostoker Erze, die von Tsingtau verschifft werden. Nach den jüngsten Nachrichten zieht sich der Seidenhandel Schantungs offensichtlich immer m"hr von Tschifu nach Tsingtau. Die Deutsche Schantung-Eiseitbahn-Gesell- schaft wies int Berichtsjahre die folgende außerordentlich günstige Verkehrseittwick'limq auf: Einnahmen aus dem Personenverkehr 1911/12 960 247 Doll, gegen 644 880 Doll, in 1910'11 aus dem Güterverkehr 1911/12 3 068159 Doll, gegen 2 750 911 in 1910/11. Die Monate Oktober, November und Dezember 1912 ergaben mit 1211000 Doll, eine Mehreinnahme von 166 000 Dollars gegen die gleichen Monate des Vorjahres. Die Schanin ngbergbaugesellschaft förderte vom 1. Oktober 1911 bis 13. September 1912 im Fangtse- und Hungschanfelde zusammen 532 589,5 Tonnen Steinkohlen, gegenüber 453 275,15 Tonnen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die seit langen Jahren erwogenen Pläne der Erschließung und Verwertung der großen deutschen Eisenlager und die Schaffung einer Hüttenindustrie in Tsingtau fangen nunmehr an, festere Gestalt zu gewinnen. Das finanzielle Ergebnis des Geschäftsjahres für den Fiskus bestätigte bereits die hervorgehobene günstige Entwicklung des Schutzgebietes. Die „eigenen Einnahme n" sind von 5 325 978 auf 6 739 480 Mk. gestiegen. Diese bedeutende Steigerung der Einnahmen ist vornehmlich durch die Vermehrung der Einnahmen aus Landverkäufen nm rund 465 000 Mk. (625 532 im Berichtsjahre gegen 150 990 im Vorjahre) entstandett. Im Zu sammenhange hiermit steht eine Mehreinnahme aus den Grund tenern von 26 000 Mk. Besondere Bedeutung ist dem Ausbau der deutschen Unterrichtseinrichtungen für chinesische Schüler beizumessen. Ihr Ziel ist, Tsingtau immer ausgeprägter zu dem Kulturzentrum zu gestalten, das in hohem Maße der Verbreitung deutscher Bildung und deutscher Sprache bient. Das wichtigste jener Einrichtungen ist die deutsch-chinesische Hoch schul c. Zahlreiche chinesische Bewerber mußten abgewiesen werden, weil die Beschränktheit der Räume und die Zahl der vorhandenen Lehrkräfte eine weitere Erhöhung der Schülerzahl unmöglich erscheinen ließ. Das neue Hauptgebäude der Hochschule ist unter Dach gebracht; mit den Ausbauarbeiten wurde begonnen, so daß das Haus in nächster Zeit der Benutzung wird übergeben werden können. Doch zeigt es sich bereits, daß der vorgesehene Ausbau dem Andrang nicht genügt. Da in letzter Zeit viele Schüler von angelsächsischen Schulen um Aufnahme nachsuchen, wurde im Frühjahr 1912 eine Sonderklasse gegründet, die englisch sprechende junge Chinesen mit guter allgemeiner Vorbildung so intensiv in der deutschen Sprache fördert, daß sie in verhältnismäßig kurzer Zeit nach den höheren Klassen versetzt werden können. Auch diese Klasse ist bereits überfüllt. Die Aufforstungsarbeiten im Schutzgebiet haben ihren regelmäßigen Fortschritt genommen. Erfreulich ist die erhebliche Abnahme der Insektenplage. Das Landgebiet der deutschen Kolonie, dem die Marineverwaltung besondere Fürsorge znwendet, hatte im Berichtsjahre eine gute Ernte zu verzeichnen. Auch die als Hausindustrie von der deutschen Verwaltung im Schutzgebiet neu eingeführte S t r o b o r t e n s l e ch t e r e i hat tüchtige Fortschritte gemacht. Auch die Erfolge der Seidenraupenzucht waren befriedigend. Der Wegebau macht gute Fortschritte; die Aufforstungsarbeiten im bergigen Gelände, für bereit Leitung auch das deutsche Forstamt feine Erfahrungen zur Verfügung stellt, wurden im Landgebiete freiwillig von den Chinesen übernommen. Aus Reffen» Friedberg, 3. März. Der Bund der Landwirte stellte für die 1914 stattsindenden hessischen Landtagsnwhlen im Wahlkreis Butzbach den Molkereibesitzer Bill aus Niederweisel als Kandidaten auf. Aus StaOä und (»riehen, 4. März 19 13. *' Ordensverleihung. Ter Groß Herzog hat dein Geh. Archivrat Dr. Gnft. Könnecke zu Marburg das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. " Bahnpersonalien. Ernannt wurden die Hilss- heizer Neh und Rau in Gießen zu Lokomotivheizern, die Schaffner im Probedienst CaSpary und Müller in Gießen zu Schaffnern. Verseht'wurden: Effenbahn-Assiftent Wolter von Mühlheim nach Alsfeld, Hommerich von Alsfeld nach Lauterbach, Purfürst von Lauterbach nach Fulda, Schaffner Failing von Herborn nach Wetzlar. Tie Prüfung bestanden zum Lokomotivführer die Lokomotivheizer Kober in Nidda, Bock in Gießen, Katzenbach in Friedberg; zum Unternffiitenten die Eisenbahngehilfen Braunroth in Fried- berg, Schön in Hungen, Pfeffer in Saasen, Schneider in Großen-Linden, Schäfer in Gießen; zum Schaffner die Hilfsschaffner Mörschel in Friedberg, Blank, Völzel, Dort, Weigel und Theiß in Gießen, Dräut und Schmalz in Hungen, Junker in Nidda und Lohn in Oberaula. Pensioniert wurden der Lokomotivführer Stein in Friedberg und Bahnwärter Ringleb in Lang-Göns. Eine Belohnung erhielt Streckenarbeiter Petry in Friedberg für Abwendung einer Betriebsgefahr. *• B e i der vorläufigen Neuregelung der Dienstbezüge der Staatsbeamten für 19 12 sind auch Mittel zur Ausbesierung bedürftiger Pensionäre und Hinterbliebenen bewilligt worden. An diesen Ailfbesserungen waren die Altpensionäre der hessischen Staats- eisenbahnen nnd dieHinterbliebenen ehemaliger Eisenbahnbeamten nickp zu beteiligen. Da die gesamte Pensionslast und Hinterbliebenenversorgung der hessischen Staatsbahnbediensteten einschließlich der der früheren Ober- hessischen Eisenbahnen und der Main-Neekarbahn von der Eisenbahngemeinschaft zu tragen ist, fallen dieser arich etwaige Leistungen für die Aufbesserung solcher hessischer Pensionäre und Hinterbliebenen zur Last, die an den gesetzlichen Aufbesserungen der letzten Jahre nicht teilgenommen haben. Für solche Zuwendungen sind im Voranschlag der Eisenbahn- gemeinfchast bereits für 1912 Mittel bereitgestellt worden. Nach dem Voranschlagsentwurf für 1913 sollen sie erheblich verstärkt werden. Die bei dem Finanzministerium ein- gelaufenen Gesuche und Fragebogen sind seinerzeit an die Eisenbahndirektionen Frankfurt und Mainz zur Entschließung abgegeben worden. Etwaige weitere Gesuche wären ebenfalls an diese Stellen zu richten. Landkreis Gietzen. § La up-Göns, 3. März Am 1. und 2. März fand in der Gastwirtschaft Henrich die erste Lokal-Ausstellung des 63 e f l ü g e l -, Vogel- u n d K a n i n ch e n z u ch t - V e r e i n s statt, welche überaus zahlreicli besucht ivurde. Als Preisrichter ivaren I. Kolter und Gg. Stoll, Bad-Nauheim tätig. Preise erhielten : Hühner: „Plymouth Rocks": 2. Preis Ludwig Gerhardt, Kirch-Göns, 8 Preis Wilhelm Müller, Lang-Göus; ,2 a n gt; l) a nfl schwarz: Ehrenpreis Karl Langgöns, Lang-Göus; Oroingtou" gelb: Ehrenpreis K. August Faber, Lang-Göus, s ch w a r z: Ehrenpreis Konrad Belten VI., Lang-Göns ; ,W yan° dottes" weiß Lobende Anerkennung Karl Großhaus, Lang- Göns, Gold: Ehrenpreis Heinrich Zeiß, Lang-Göns, 2. Preis Ludwig Velten, Laug-Göns; „Minorkcti schwarz": 1. Preis Heinrich Zeiß, Lang-Göns, 3. Pr. Konr. Velten VI., Lang-Göns; „Rebhuhnfarbtge Italiener": Ehrenpreis Karl Kd' Schäfer, Lang-Göns, 2. Preis Karl Langgöns, Lang-Göns, Albert Bartschat, 3. Preis Ltldwig Gerhardt, Kirch-Göns, Heinrich Flact) K. Aug. Faber, K. K. Schäfer und Wilheltn Bops, sämtlich in Lang-Göns; „Italiener gelb": 1. Preis Wilhelm Müller, 3. Pr. Wilhelm Henrich, beide in Lang-Göns; „Italiener > il b e r h a ls i g*: 1. Pr Otto Müller I., Lang-Göns : „Italiener weiß": Ehrenpreis Karl Ringleb, 2 Preis Wilhelm Philipp "oller, beide in Lang-Göns; .Hamburger schwarzlack": Ehrenpreis Heinrich Freu, Lang-Göns. Z w e r g h ü hne c : „B a n- tam schwarz": 3. Preis Johs. Müller XXXV., Lang-Göns. - Tauben: „B a g d e t t e n franz, weiß: Ehrenpreis Willy Ebel, Lang-Göns, franz, schwarz: Ehrenpreis Aug. Karl Faber, ^ang-Göns, franz, blau: 2. Preis K. Aug. Faber, Lang-Göns; .Mövchen" rote Schild: 1 Preis Albert Barlschat, Sang- tzöns. „Ko bürg er Lerchen": Ehrenpreis Kd. I. Brückel, r. Pr. Heinrich Zeiß, beide in Lang-Göns; „Schnippchen" gelb: Ehrenpreis Heinrich Zeiß, Lang-Göns; „Schnippchen s ch iv a r z in. Kappe n" : 3. Preis Heinrich Zeiß, Lang-Göns. — Kaninchen: „Belgische Riesen, du n f elgrau": Ehrenpreis Ludwig Gerhardt, Kirch-Göns, eisen gran: 3. Preis Otto Dh'iller II., Lang-Göns ; „F r a n z. Widder, grau-weiß: 3. Preis Otto Eckhardt, Lang-Göns; „H o l l ä n d e r b l a u - w e i ß": Ehrenpreis Karl Langgöns, 3. Preis Wilhelm Merz, beide in Lamp Göns, s ch iv a r z - w e i ß : 3. Preis Wiltzelm Merz und Karl Graßhaus, beide in Lang-Göns; „Silber gelb": Ehrenpreis Ludw. Steinmüller, Lang-Göns, 1. Preis Ludwig Gerhardt, Kirch- »öns, 3. Preis Wilhelm Merz, Wilhelm Artz, Karl Kramer, Ludw. Steirmiüller, sämtlich ui Lang-Göns, unb der Geflügel-, Vogel- und Kaiiiiicheiizuchtverein Lang-Göns; „D e u t s ch e R i e s e n s ch e ck e' : . Preis Varl Langgöns, Lang-Göns; Russen: Ehrenpreis Ludivig (Gerhardt, Kirch-Göns, 3. Preis derselbe; S ch l a ch t r a s s e : Ehrenpreis Will). Frey, Lang-Göns, 2. Preis Ludwig Gerhardt, Kirch-Göns. Hessen-Nassau. * Forst Haus Haina, 3. März. Das Patent äks Hegemeister ist dem Förster Möhringer zu Forsthaus Haina verliehen worden. Ii. Schrecksbach, 2. März. Während be§ Gottesdienstes mußte eine Frau husten, worauf sie der Pfarrer von der Kanzel herab zur Ruhe verwies. Die Frau mußte aber trotzdem wieder husten. Das ärgerte den Pfarrer so sehr, daß er den Gottesdienst sofort schloß. Die Gemeinde gab aber dem unduldsamen Herrn die richtig! Antivort, indem sie mit verschwindend wenigen Ausnahmen die Gottesdienste seither nicht mehr besucht und dem Kon- fiftoriinn Mitteilung von dem Vorfall machte. Getreide-Wochenbericht der Preisbericktsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vorn 25. Februar bis 6. März 1913. Vorn Auslände lagen in der Berichtswoche keine neuen Anregungen für den Getreidehandel vor. Die Forderungen der Exportländer zeigten trotz teilweiser Ermäßigung der Seefrachten keine nennenswerte Veränderung. Die Weltverschifftmgen sind zwar andauernd stark, entsprechen aber nur dem laufenden Bedarf Westeuropas und üben daher keinen Druck auf die Stimmung aus. In Deutschland machte sich eine stärkere Nachfrage nach ausländischem Weizen bisher nur am Rhein bemerkbar, während sich der Bedars in Mittel- und Norddeutschland nach wie vor an den wesentlich billigeren einheimischen Weizen hält. Allerdings hat das Angebot von guten. Qualitäten, für das auch der Export andauernd Interesse bekundet, in letzter Zeit merklich nachgelassen, so daß sich die Preise dafür gut zu behaupten vermochten. Das gleiche gilt für Lieferung, da Abgeber mit Rücksicht auf den Mangel andienungsfähigen Weizens um so vorsichtiger sind, als fremder Weizen nur zu wesentlich höheren Preisen zu beschaffen ist. Roggen zeigte sich im allgemeinen weniger widerstandsfähig. Wohl geht andauernd viel Material nach der Küste, doch handelt es sich dabei meist um die Erledigung früherer Abschlüsse, während neue Verkäufe nur bei ermäßigten Preisen zu bewerkstelligen waren. Wie die Küste infolgedessen ihre Gebote reduzierte, so suchten auch die Mühlen billiger anzukommen. Wenn sich die Lieferung ttotz des wesentlich nichtigeren Preises der effektiven Ware voll zu behaupten vermochte, so liegt das daran, daß man bezüglich der Haltbarkeit des inländischen Roggens Bedenken hegt. Hinzu kommt, daß Rußland nur wenig offeriert und für seine unbefriedigenden Qualitäten Preise fordert, die gegenüber den deutschen Offerten weder hier noch im Auslande Reckmung geben. Der Ha ferm ar kt hat fein ungünstiges Aussehen beibehalten. Schlesien offeriert seine Durch- schnittsware wesentlich unter Berliner Lieferungspreisen, ohne Käufer zu finden, da der Konsum nur wenig Wareiaufnimmt und wie beim Roggen so auch bei diesem Artikel die Ungewißheit wegen der Haltbarkeit der Qualitäten den Handel davon abhält, Arbitrage-Operationen .vorzunehmen. Für Braugerste haben auch die stark herabgedrückten Preise keine Belebung der Kauflust herbeizuführen vermocht. Auch Futtergerste behielt schleppenden Absatz. Russische Gerste war trotzdem eher fester, da man in nächster Zeit nur schwache Zufuhr in den deutscher Höfen erwartet- so daß es zur Erfüllung von Vorverkäufen an Ware fehlen dürfte. Mais hielt sich im Preise, zumal argentinisches Material, für das England bessere Verwendung bietet, knapp zu werden beginnt. Es stellten sich die Preise für inländ. Getreide am letzten Markttage in Mark per 1000 kg wie folgt: Hafer Weizen • Roggen Königsberg - (- ) 161 (—31/,) - (- ) Danzig 207 (- : s 160 (— 5) 170 (— 1) Stettin 188 (- ) 159 (- 1) 168 c- 2) Posen 186 (— 1 » 157 (- 2) 157 (- 1) Breslau 190 (- 1} 160 (— 1) 157 (— 2) Berlin 197 (— 1) 1 163V.(- 2) 198 (- ) Magdeburg 192 (- 1) 162 ’(— 3) 181 (— 2) Halle 199 (4- 2) 167 (- 2) 185 (- 5) Leipzig 193 (- ) 165 (— 1) 183 (- 2) Dresden 195 (- ) 162 (— 2) 177 (— 2) Rostock 181 (— 1 ' 161 (- ) 160 (- 6) Hamburg 205 (— j i 174 (— 1) 168 (- 2) Düsseldorf 210 (+ 1) i 181 (+ 1) 177 (+ 2) Frankflcrt a, » SOI. 210 (— ) 178‘M-l1/,) 190 (- ) Mannheim 212% (- ) 180 (- ) 180 (- ) München 218 (- ) 180 (— ) 178 (- ) Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Mai 208.50 (— 0.2E Pest Aprll 195.30 (+ 0.50), Paris März 226.95 (+ 1.20), Liverpool Mai 164.15 (— 0.45), Chicago Mai 142.30 (— 0.20). Roggen: Berlin Mai 173.00 (- O.Od). Hafer: Berlin Mai 170.25 (— 0.50). Futtergerste: frei Hamburg unverzollt Südruss. schivim. 137.00 (+ 1.00), Febr. 138.00 (-{- 1.75). Mais La Plata schwim. 116.50 (— 0 00). Mixed Febr.-März 109.00 (Z- 1.50) Mark. Markte. Gießen, 4. März. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkte Miete: Butter das Pfund 1,00—1.15 Mk„ Hülmereier 1 Stück 7—8 Pfg^ 2 Stück 00 Pfg., Enteneier 1 Stück 0—0 Pfg., Gänseeier !St. 10 Pf., Käse das Stück 6—8 Pfg., Käsematte 2 Stück 5—6 Pfg., Tauben pr Pr. 0,80—1,00 Mk^ Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Halmen pr. Stück 1,50—2,50 Mk^ Enten pr. St. 2,00—3,00 Mk., Gänse das Pfd. 70-80 Pfg. Ochsen fleisch pr. Pfd. 92-100 Pfg., ihhibfleifd) vr. Pfund 90—94 Pfg., Kuhfleisch 80 Pfg^ Schioeine- fleisch pr. Pfund 90—110 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 94—98 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 70—96 Pfg., Kartoffeln pr. 1"O Kq. 5.00 bis 5J)0 Mk., Weißkraut das Stück 10 bis 20 Pfg., Zwiebeln per Ztr. 6,00—8,00 Mk.. Milch das Liter 22 Pfg.» Nüsse 100 Stück 50—60 Psg^ per Ztr. )—00 SDZL, Birnen das Pfund 12 bis 15 Pfg., Aepfel der Zentner 10 - bis 15 Mk. Marktzeit von 8 l»iS 2 Uhr. —■ V [1509 -r- 2T Harb 1518) Haltest.d.Kiek Pri»t-Lrailkei trallsport-Wagt« ^”^?öcr5f,c^ Dobcrmallupintjcher- flt Für die vielen Beweife der Teilnahme an dem Ableben unseres lieben Herrn Georg Schuchard sen. ] danken herzlichft Familie W. Schuchard Kv-'/g gegen. U1W7 DVn L Mittwoch art Zwei 2=3immcrto. z. ueriit. sJiä&. SelterSweg 5. [01568 [1520 sofort. Telephon 210. 839 < 1 G h ii d2tW.Lttillinetztll, Lcltersw. 5, au verm Lev ar. dinimer m. schreib' I Lüden u. Mietgesuche Stellenangebote 4 ■Versteigerungen Kauf gesti ehe Verschiedenes Stellengesuche Vermietungen । Verkäufe -al H tt n n ! Bi * 2131 Eine schöne 7-3. 58.# 1. Stoif. Vubtoioitrnhc 6, au vermieten. Näheres 3. Häuser, Vutnvirtitvnüe 8. Reisender I. Kraft, für sof. ob. später von hies. Likörs, für eiliger. Touren ges. Kaution wird vcrlmiflt. Schrift!. 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Mt 154,2 Durchm., 9 Durchm., 51 it Durchm., 1 Kiefernstamm 4. Ztm. Mit Ztm. Mit' Ztm. Mit-. Ztm. Mit 25—29 Heirat Ztm. Mit. 25—29 RollbalmfabnK Hechler. ß27. (1514 Benner. Leipzigern Buche Eiche Kiefer 2 5 28 = 30,16 = 71,44 11 23 56 227 230 2830 13 56 328 82 11 5 284 8500 118 ii n H ii ii ii ii Eichen-Stämme 4. Kl. von tendurchm. — 14,10 Fstm. Eichen-Stämme 5. Kl. von tendurchm. — 8,66 Fstm. Eichen-Stämme 6. Kl. von tendurchm. — 10,17 Fstm. Fichten-Stämme 3. Kl. von 30—39 25—29 20—24 12—19 3. 4. 5a 5b 6—8 Mir. Länge = 0,54 Fstm. 17 Ahorn-Stämme von 24—40 Ztm. 3—9 Mtr. Länge — 6,69 Fstm. 7 Birke-Obstbaum von 24—38 Ztm. 4—10 Mtr. Länge — 3,19 Fstm. 2 Buche-Stämme von 34—36 Ztm. tendurchm. — 9,60 Fstm. 1 Buchen-Stamm 5. Kl. von tendurchm. — 0,31 Fstm. 1 Birken-Stamm 5. Kl. von tendurchm. — 0,26 Fstm. 1725 Stück Fichten-Derbstangen 10 Stück Fichten-Reisstaugen. Gleisanlagen zu Kauf u . Miete Neuen Baue 11, daselbst 11 Lose für Mk. 10.—. Porto u. Liste 25 Psg. mehr. Nachn. 20 Pfg. teurer. 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Das Holz sitzt an oder in der Nabe von guten chaus- sierten Abfubrstraffeu, es ist gut nach Schotten abzufahren. Schotten, den 3. März 1913. .. VD Is Grohberzogliche Oberförsterei Feldkrueken. 5 Mtr. Länge — 1,64 Fstm. 5 Erle-Stämme von 23—31 Ztm. Durchm., 4—9 Mtr. Länge — 1,69 Fstm. Holzverfteigerung. Donnerstag, den 6. März l. Js., sollen in den Waldungen der Stadt Staufenberg versteigert werden: Submisfions-Holzverkauf. Nachverzeichnetes -Volz aus den Waldungen der iGemeinde Langsdorf soll auf dem Submisfions- ■W Diirbcck Nachf« I Jilio io o|uii. wujiiimjvtg'. Tel.'283. I01469! Diezstr. 6. 420 Fichte-Stämme von 12—49 Ztm. Durchm., = 109,96 Fstm. am Waldeingang. Holz-Submission tendurchm. — 3,70 Fstm. Eichen-Stämme 3. Kl. von 40—49 Ztm. KLedarü LueliaeLer, Jägerhäuschen Treis a. d. Lda., 3. Marz 1913. Großh. Bürgermeisterei Treis. Friedelhausen. Staufenberg, den 28. Februar 1913. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. (1445 92 Kiefer, 42 Fichte. , Das Holz ist vorher einzuwben, auch erteilt Forstwart Zimmer-Lumda nähere Auskunft. Grünberg, am 20. Februar 1913. B la Grostberzoglicke Obersörstercr Grunberg. Mittendurchm. — 2,10 Fstm. 1 Buchen-Stamm 2. Kl. von 50—59 tendurchm. — 0,98 Fstm. 13 Buchen-Stämme 3. Kl. von 40—49 tendurchm. — 11,00 Fstm. 18 Buchen-Stämme 4. Kl. von 30—39 tendurchm. — 25,77 Fstm. 628 Fichten-Stänrme 5.b Kl. unter 20 Ztm. Mittendurchm. — 141,66 Fstm. 1 Kiefern-Stamm 2. Kl. von 40—49 Ztm. Mittendurchm. — 0,69 Fstm. 4 Kiefern-Stämme 3. Kl. von 30—39 Ztm. Mittendurchm. = 2,55 Fstm. 6 Kiefern-Stämme 4. Kl. von 25—29 Ztm. Mittendurchm. — 2,60 Fstm. 10 Kiefern-Stämme 5. Kl. unter 25 Ztm. Mit- tendurchm. — 2,29 Fstm. 2 Buchen-Stämme 1. Kl. von 60 und mehr Ztm. 3—30 Mtr. Länge ----- 232 Fstm. 13 Kiefern-Stämme von 25—39 Ztm. Durchm., 5—13 Mtr. Länge = 8,42 Fstm. 3 Weymuthskiefer-Stämme von 16—35 Ztm. Durchm., 4—13 Mtr. Länge — 1,09 Fstm. 5 Lärche-Stämme von 12—17 Ztm. r weg vergeben werden. Eichen-Stämme 2 Kl. von 50—59 Ztm. Mit- Letzte Brmhch-VechigmiM V lyiülöllUöig Ul QU | in der Großh. Oberförfterei Feldkrücke«. Hauspäne M. 2.75 Kurzgeicknitt. Eicken Holz M.3.25, knrzgesckn.Tannen- holz Al. 350 per Karren frei ins Haus. I. Wellliöfer, Mar burg. Str., Tel. 743. Holzversteigerung. Dienstag, den 11. März werden aus den Distrikten Grauwinkel, Breiielob, KlöSgesrod, Pfaffenlock und Zu- haag, Sckutzbezirk Harback, vcrstetgert: Stamme: 4 Etcke 2. Kl. = 3,05 Fstm., 9 dcögl. 3. Kl. 7,24 Fstm., 19 desg. 4. Kl. = 12,54 Fstm. 21 desgl. 5. KI. = 10,49 Fstm., 33 desg . 6. Kl. --- 10,33 Fstm., 2 Ahorn = 1 Fstm., 3 Kuner 2. SU = 2,16 Fstm., 21 desgl. 3. Kl. = 19,60 Fstm., 42 desgl. 4. Kl. = 31,11 Fstm., 17 desgl. 5. SU = 7,62 Mm, 8 Fichte, 5. Kl. --- 3,40 Fstm., Dcrbstangcn: 19 Eiche = 0,89 Fstm.9 Buche = 0,27 Fstm., 3 Lärche = 0,25 Fstm., 65 Fichten = 3,72 Fstm.: Rm. Sckeiter: 511 Buche, 40 Eiche, 16 Kiefer: Knüppel: 190 Buche, 90 Eiche, 2 Aspe, 30 Kiefer, 4 Barche, 10/siebte; Kniippclreisig: 7 Buche, 4 Eiche: Reina, gewöhnlich: 356 Buche, 310 Eiche: Stöcke fein: 6 Buche, grob: 111 Buche, 48 Eiche, 32 Kiefer, 20 Fichte. Das Absallreing in ver- fchiedenen Distrikten kommt flächenweise zum Ausgebot. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr aus der Strane Grün berg—Lindenstrutb da, wo am Distrikt Grauwtnkel dte Kreisstraste nach Göbelnrod abgeht. Das zerstreut filzende Holz rm Distrikt Zuhaag und Pfaffenlock, sowie das Reisig und die Stöcke werden mast vorgezeigt und müssen vorher eingesehen werden. Dte unterstrichenen Nummern kommen nicht zum Ausgebot. Nähere Auskunst durch Forstwart Kinkel-Harbach. Grünberg, 1. März 1913. BI* Grosthcrzoglicke Obersörstercr Grunberg. wöchentlich frisch gebrannt in nur guten Qualitäten ä Psd. uni) Nlltztzölzverßergemg ----Rabattmarke,!.^<1^4. im Gemeindewald .Herbstein. Oefen und Herde Mittwoch, den 12. März, kommen in den für Stadt und Land! Distrikten Dornhecken, Heissert, Rohrbusch, Dnrg-i corohes Lager aller Systeme, frieden, Struth und Gallberg zum Vertause: "“Äbcrr“”«': 171 &ic»c«Stämme, 14-67 Ztm. Durchm. und de» v. d. Mts., wir!> aus bi-,men Sie kauf, am billigsten in dem I Z—11 Mtr. Länge = 76,45 Fstm., darunter Gemeindemald Distrikt Bruch, Beckerswald, Blarrwald ctitc« evciiatgcidmit | sind 16 Fstm. Schnittholz., ~ | " 2,17 „ gilowPUai anerkannt erttklasfiges Fabrikat,wofürersteReserenzen zu Diensten. Sehr günstige Fabrikationsweise durch gut eingerichteten Grotzbetrieb. Deshalb sehr billige Prenc für beste Qualität u. sicherste Garantie. Man verl. Katal. Pianoiorte-Fabrik Wilhelm Arnold, kgl. bayr. Hofliefer., Aschaffenburg. (84y 1. Fichtenstämme. 1 Stück 2. Kl., 40—49 Ztm. Durchm. = 1,58 Fm. - - =18,13 „ = 23,31 „ = 34,25 „ = 47,52 „ 1 Stück 3. Kl., 30—39 Ztm. Durchm. = 0,83 Fm. 8,99 Scheiter Knüppel 4 Die Gebote sind nach Sortiment und Klassen getrennt mit entsprechender Aufschrift bis Dienstag, den 11. März 1913, mittags 1 Uhr, an Großh. Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann die Er- öffnung stattfindet und die Bedingungen eingesehen werden können. Langsdorf, den 3. Marz 1913. Großh. Bürgermeisterei Langsdorf. Schiel. (15<8 LcheWu.Wlm blulfrisck, jeden Mittwoch u. Donnerstag früh eintreffend. Jacob Matern ns, Ecke Klinik- u. Frankfurter Strahe, (1171 Montag, den 10. März, vormittags */»9 Uhr, werden Parfümerien,Seife,Zahn- in der Wirtschaft des Herrn Heinr tch Sdntlthet und Kopsbürsten, Kämme, Lumda aus den Dtstrtkten Hammersloch und Btrkwald Haarfärbcmittel,Sommcr- versteigert: n zy._ r _oa o to. . M fprosscncrcmc,Sckwämmc, Stämme: 19 @it6en 5 I. StL — 2,^ ö-m-, 2 Kletern Haarnetze, Kopswasscr II. Kl. = 2,65 Fm.; Derb,taugen: 192 Ficken -- L71 Fm., in groster Auswahl bei: Reisslängen: L> 119 Buche, 29 Eiche, 16 Kiefer; Knüppel: 126 Buche, ZI. L iCtl) , L6U6I-8W. Hainbuche, 67 Eiche, 110 5Ue,er. 20 Ftchte; KnuPPcl- Ecke d. Goethestratze. 93 5tteser, 5 Fichte; Reisig gewöhnlich: 630 Buche, 180 Eiche; Stöcke, fein: 2 Buche, grob: 67 Buche, Iv Etche, ^^Zusammenkunft morgens 'MO Uhr im Distrikt Bruch marinierte „ ä 10—12 Pf. Bismarck „ ä 8—10 „ i.'/i I-Doscl.—,4 I°Dose2.75M. „ 4. , 25-29 „ „ „ 5a „ 20-24 „ „ 5b „ 12-19 „ „ Angebote sind getrennt zu halten. Die Offerten sind verschlossen mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis zum 7. März l. Js., nachmittags 2 Uhr, einzureichen, wo in Gegenwart der erschienenen Bieter die Eröffnung erfolgt. Rüddingshausen, den 3. Marz 1913. Groß!). Bürgermeisterei Rüddingshausen. Braun. 1496 lang. -------------- Zusammenkunft: 9'/- Uhr vorm. im Distrikt w™ Vergebung von Bauarbeiten Herbstern, den 3. Marz 1913. I ** Großh. Bürgermeisterei Herbstein. Schnei ber. (151° JUimalol“ macht [D12/11 nasse Keller, feuchte Wohnansen garant. staubtrocken. Prospekte gratis. Heimalol-W erke G. m. b. H., Datteln i. W. Folgendes Stammholz aus obigen Distrikten soll aus Durchm., dem Submissionswege vergeben werden: 1 * 7 Fichtenstämme 3. Klasse nut L,72 Fstm. 59 „ 4. „ 683 „ 5.. „ EiiuiumiiiiuiitiHHiiiiimmiiiiiiiiimE = vorzügliches Tafelbier = = bestens gepflegt = = 1 m ÄnnNchank. = =iiiiiiiiiimiiiiit3iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiii= Hilft Seite! । Ludwigsplatz. i277 = miiiiiiiiiiiiiiiiiiDiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiir. Extrafeine grobe Submissions Holzverkauf. AusdenffskalischenWaldungenderGrohbObersörsterei , Gründern soll das nachverzeichnete und bereits gefällte votz Versteigert werden: I unter den für das Grohhcrzoqtum Hessen gültigen Bedtn- 1. Montag, den 10. März 1913 gen im Wege schriftlichen Angebots verkauft werden: aus den Distrikten Köst 2, Hofwald la, Höllerskovs 1,1 ( Seilenwald 2a und 4a, Kessclwald 2b, Vockenbain, Hin- ^ztrk Saasen, und Distrtkt Brctteloh, Grauwtnk , tcriter Igelhain 2, Abgang, Vorderster Jgclhain 2, ^0104«: 9nn7hrafli => »l = m.a ncridiirhrncn Distrikten- «stamme: 3 Buchen 1.Kl.----2,99 Fstm., < oesgi. Sckeiter Rmtr ^443 Bucke 1 Kl 14 desal. 2 Kl 30 6,29Fstii>., 19desgl.3.Kl.—l9,42Fstm., 8 desgl.4.Kl.—8.-r6Fmst. ^dne " (unflctcilt). Die Nr. 537 und 534 haben kleine Fehler. Knüppel, Rmtr.: 109 Buche 1. Kl., 26 desgl. 2. Kl., 22 2. Sntrift Sreitdob, 9 \>( G QirfdiboiiiiL 145 2. SH , 41 oRtCfCTn fc—oro2tyitTTi./ 17uC*ynl. o. 'V 1 K • 140 6,a)tc 1 37 desgl. 4. SU. = 26,03 Fstm., 167 desgl. 5. Kl. = 76,75 Fmst. Reisigs Rmtr.: 100'Buchenastreing, 134 desgl. Stamm ®f2J5ft31FWtm. Stöcke, Rmtr :' 66 Buche, 17 Fichte; L J Aus Distrikt Psasfenloch und Klösgesr°d,Schulzbez.rk bcntdSSUnit: 10 U6T VOtm- im SeUenwald auf z. = 0,97 Fstm., 19 desgl. 4. Kl. -17,48 Fstm., Nur das Holz aus Seilenwald 2a und 4a wird vor-1besgl. L Kl. —Bsaffenlock gezeigt, alles übrige Holz wolle man fick vorher ansehen. Bei schlechtem Wetter wird der Verkauf auf dem Forst- B^eneloh und Zuh^ Schuvbeztrk Harbachs baus «bActalten 10 d-MÄ IW R 2. Dienstag, den 11. Marz 1913 G desgl. 5a Kl. = 3,59 Fstm., 7 desgl. 5b Kl. = 1,82 Fstm. aus den Distrikten Povvenstruth 1c, 2c, RudmgShamer g. A„s Distrikt KasvarShaag, Hammersloch, Börnberg, Flöffer 3c, Olrünberg 1, 2 und 4, Horst, Schmidtsrafcn, Heiligenberg, Buchwaldskops, Dingerwald und Steinberg, Haintrieb, Hainerwald 3a, Hainerhecke 1, sowie aus ver- Schutzbezirk Lumda: «1 I schiedenen Distrikten. , , , 2 Ftckten2.Kl.= 5,18 Fstm., 42 deSgl.3.Kl.--62,80Fstnt., Sckeiter, Rmtr,: 305 Buche 1. Kl, 78 desg . 2. Kl, 18 desgl. 67 desgl. 4. SU. --- 65,74 Fstm. 105 desgl. 5a Kl. = 60,06 Fstm, Sardinen,Psd. <^Pfg. 3. Kl, 7 Erle, 17 Eicke 1. Kl, 7 dcSgl. 2. Kl., 6 Ahorn 330 desgl. 5b Kl. = 77,11 Fstm. 1 1 inw 1. Kl, 50 Fichte 2. Kl.; K o r Die Fichten im Schutzbezirk Lumda find zum Tetl Ftlet-Hertnge /4DI.1.40M. 1 ^^j^,p^l, Rmtr.: 156 Buche 1. Kl, 392 desgl. 2. Kl., I ^xorken und dörr. „ ... 7^5;' 16 211)01’0, 22 Erle 1. Kl, 6 desgl. 2. Kl, 53 Esche, Angebote mit der Aufschrift „Submissionsholzverkam 2 Obstbaum, 1 Werde, 141 Ftckte 2. Kl.; find spätestens bis zum Samstag den I.». Marr vor ewte bottand. Sardellen Knüppclreisig, Rmtr.: -»22 Buche, 11 Fichte in ScWcn; >/4io Nhr bei der unterzeichneten Stelle etn- ^1-^ per ^fund 1.30 Ji. I Aftrcjsia, Rmtr.: 2 Buche. 4 Eiche, 4 «vtehte; I zureichen. Die Eröffnung der Gebote nndct am gleichen Stöcke, Rmtr.: 32 Buche, 6 Esche, 1 sichte. -.I Tage vormittags '/°10 Uhr statt. . empstehlt revi hrerswcrt Zusammenkunft: 10 Uhr vorintttags in Distrikt Horst i der Erteilung des Zuschlags wird das Holz al» ouf dem Hainerweg. Nur das Holz aus Distrikt Horst ilberwiesen angesehen. Es empfiehlt sich genaue Beuch- UVU1 ’• , wird vorgezeigt, das andere Holz wird unvorgezeigt ver- tiaiinQ. Auf Wunsch wird das Holz vorgezeigt: tm Sckutz- Marktplatz nur 21, kaust; bei schlechtem Wetter wird der Berkaus von 11 Uhr oezirk Saasen von Forstwart Höres-Reinhardsbain; rm gegenüb. der Engelapotheke, ab in der Gastwirtschast von Dambmann in Rudmgshatn Schutzbezirk Harbach von Forstwart Kinkel-Harbach; im 1 ' ' ' Schutzbezirk Lumda von Forstwart Zimmer-Lumda. Grllnberg, anr 1. März 1913. Grosrberzoglickc Oberför,lerer Grunberg. Wallenfels. [B4/s „ Eicheunutzscheiter. „ Eichennutzkuüppel, 2 Mtr. lang „ Buchen-, Eichen- u. Nadelknüppel Buchen-, Eichen- uiib Nadel-Wellen Rm. Buchen- und Eichenstocke Die jedesmalige Zusammenkunft ist vorm. um 9 Uhr im Mühlwald bei der Haltestelle 62,30 „ 296,01 „ .. 0,27 „ 14 Kicsernstämme 5. „ „ 3.53 „ Angebote können nach Stlanc getrennt, ober tm Ganzen bis zum Donnerstag, den 6. März, nachmittags 3 Uhr bei r ■ « - hiesiger Bürgermeisterei abgegeben werden, wo deren 212 Fich te-D erb st an g en mit 9,38 Fstm. Eröffnung kmunndet. Die Bedingungen und die ge.möhn- 39 Rm. Fichte- und Lärche-Nutzknüppel in Schich- lichen. DasHolz kann zur Halste bis Marum 1914 ten, 3-4 Mtr. lang. Hausen den 1. März 1913. 218 Rm. Nutzknüppelreisig in Schichten, 8-10 Mtr. Grostberzoglicke s®ütOcrmei«crei Hamen. - —------—---1 48 Rm. Fichten-Knüppel, GießenerPferde- 1160 Rm. Buchen-Reisig, UIÜMÜIIÜM lülUü 54 Achten (Schichthaufen), | ßCC a Mk. !♦- 59 Rm. Buchen-Stock, LUOL3icf).:tiii)tii| 4 Rm. Eichen-Stock, sind bei allen Loseverkäufern 18 Rm. Fichten-^tock. cs -iinftrnitrfi nm zu haben. General-Vertrieb I Zusammenkunft im Distrikt Hamstrauch am Für Errichtung eines Anbaues am Schulhaus zu Burkhardsfelden sollen nachstehende Arbeiten und —~ c «1 < t ♦ I Lieferungen im Wege öffentlichen Wettbewerbs ver- Nutz- und Brenutzulzverßelgernng s°b^w°rd°n^ @tt.nmc^ (Sung unb in der Gemeinde Treis an der Lumda. Sandstein), Zimmer-, Dachdecker- (Schieferdach), Donnerstag, den 6. März, vor mit- Spengler-, Schlosser-, Glaser-, Schreiner-, Weiß- ,tags 9 Uhr anfangend, werden in den Distrik- hf^er-, Tapezierarbeiten und Eisenlteferung. Hiesige reicke, junge Witwe, ten Nieder-Seilbach, Hainstrauch, Aspenstrauch und Angebotsunterlagen, die gegen Erstattung der Ersckeinung, vertekt i Rerter-Wald versteigert: Selbstkosten abgeholt werden können, sowie Pläne vraktisckeln Sinn sehr ckeal 1 Eichen stamm, 54 Ztm. Dürchm., 3 Mtr. lang,! Bedingungen liegen auf dem Bureau des veranliigl,wülisckt einenver- i Eichenstamm, 36 Ztm. Durchm., 5 Mtr. lang, Kreisstraßenmeisters, i. B. Seim zu Grünberg. 1 Eichenstamm. 26 Ztm Dnrchm 5 Mtr. lang. vom 1. bis 10. März 1913 auf, woselbst am geführten zu macken. Ver- 5 5 Rm. Eichennutzknüppel, 3 und 2,5 Mtr. lang, 1, 4., 6, 8. März vormittags mündliche Auskunft Verständnis"stlc ^gesckmack-1 150 Rm. Buchenscheiter, erteilt wird. volle Kleidung und elegante 23 Rm. Eichenscheiter, Angebote mit entsprechender Aufschrift sind mit Scklck-Creme Erdal 363 gtnL Buchen-Knüppel, verschlossen und postfrei, spätestens bis zum Diens- gepstegte Stiefel. iss/2| on ieiltz WerMol^. l tag, den 11. März 1913, vormittags 10 Nhr, auf dem Bureau des Unterzeichneten, Regierungsgebäude Landgraf-Philipp-Platz 3, Zimmer Nr. 18, einzureichen. Die Eröffnung der Angebote findet am gleichen Termin in Gegenwart etwa erschienener Bewerber statt. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt Vorbehalten. Gießen, den 21. Februar 1913. Der Großherzogliche Kreisbauinspektor. 5 n w s Gebr. Imheuser Markt 9-10 Markt 9-10 I aV, Modernes Spezialhaus für Damenkonfektion und Kleiderstoffe Heinr. Hahn - Samenhandlung - Giessen bV. empfiehlt zur Frühausfaaf: NraMadt 4 Telephon 484 Neustadt 4 inerter Haupfkatalog franko zu Dien TÄrvice Teeservice den a QIS Mv trrvnvwrW' juUiv, /mzh!^ Gold perle Neubau Marktstrasse 28 o Chauffeur-Schule mit Stellennachweis o o o o o c Hessische AutomobilZentrale o hütend Süd-Anlage 7 )U1 o kleinem dünnen Blatt erbeten. o Mil Das Beste für die Hautpflege ist: b 7. Färbe zu Hause WaschgarDilureD Kaffeeservice c s B Sachgemässe Ausbildung wird gewährleistet Prüfungen werden hier vorgenommen. Beste Gelegenheit zur Ausbildung als Herrenfahrer oder Berufs- Chauffeur :: Anmeldung kann jederzeit erfolgen. Zn b.ben in den Apotheken und Drogerien. vau- Sti nül der Die neun Felder sollen mit Werten von 1—9 in beliebiger Anordnung so besetzt werden, dass möglichst viele gradlinige Additionen mit der Summe 15 vorgenommen werden können. Lösungen werden erst nach Zahlung obiger Kartenbestellung zugelasson. Hervorgehoben sei. dass Jeder Löser den Preis erhalt; man vergesse daher nicht anzugeben, ob das Geld oder das Album gesandt werden soll. Deutliche Adressenangabe im Brief und auch auf h Ö richten but' mit dein sein w h Iw Cf tvn' »n M iicu tcn mii bar bcsl als Sämtliche Gebrauchs-Artikel in Glas, Porzellan, Steingut Wit: Braut - Ausstattungen Stets Eingang von Neuheiten : Rabattmarken des Rabatt-Sparvereins gcw für von ein« den iäti an, die stri die ist bei fle' N- fe Rheumatische Schm erzen. Reissen. Hexenschuss •* Apo*he.en rusche m ho. ffichen- Einrichtungen Trink-GarnitureD Bier- und Weinservice teMlrtike! sind in grösster Auswahl eingetroflen u. empfehle solchezu äusserst billigen Preisen gebrannt 1.86 1.65 1.80 2.00 2.20 Emil Fischbach 1 ITlan lat jetzt ins Mistbeet : Karotten Salate Radies Kohlarten Sellerie hauch ufw. F.Oderlch, Postkarten-Verlar, Hamborg 36 C. 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