^opfen Kimmung 1 »ässetiZ WüiJJ Zweiter Blatt (63. Jahrgang Hr. 4 Erscheint läolich mit Ausnahme des Sonntags. er- Bandc zwischen unfern Ländern geweiht hat, in so itriirbigcr Weise gerecht werden, sind mir ein wertvoller Trost bei dem schmerzlichen Verlust, den ich durch den Tod dieses hervorragenden Mitarbeiters erlitten habe. weiteren Verlauf des Feldzuges verblieb er dann bei^dem kommandierenden General, dem Grvßherzog Friedrich Franz von Meclleirburg-Schwerm, ju dessen Armee-Abteilung er im November 1870 übertrat. In dieser Stellung tai sich Hauptmann v. Schliessen in verschiedenen Schlachten und Gefechten derart hervor, das, er außer der Reihe zum Major befördert und mit Hem C.fernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet wurde. Rach dem Kriege wurde er den Generalstäben des neu errichteten XV. Armeekorps in.Straßburg und des Gardekorps zugeteilt, trat 187(1 als Oberft- lcutnant und Kommandeur des 1. Garde-Ulanen-Regiments in rung in Italien, Finnland, Spanien nnd Serbien, das ebenfalls eine freiwillige Hinterbliebenenversicherung har. Norwegen, Schweden, Dänemark, Niederlande, Schweiz und Rußland haben zurzeit noch keine allgemeine Invaliden-, Alters- oder Hinterbliebenenversiche- rung, hier sind aber vielfach Reformbestrebungen aus Einführung der Zwangsversicherung im Gange. Eine besondere Angestelljenversicherung haben außer Deutschlaird noch Oesterreich und Serbien aufzuweisen. Heer mtO Jlette. Generalfeldmarschall von Schlieffen f Der frühere Chef des Generalstabes der Armee, Alfred Graf v. Schliessen ist am Samstag nachmittag gestorben. Er wurde am 28. Februar 1833 auf dem väterlichen Gute Großkrausche bei Bnnzlau in Schlesien geboren. Nachdem er aus dem Joachims- tlwlschen Gymnasium zu Berlin seine weitere Schuld..düng erhalten hatte, bezog er nach abgelegtem Alnturium auf kurze Zeit die Universität Berlin und trat am 1. April 1853, seiner durch den Landaufenthalt entwickelten Neigung entsprechend, als Fahnenjunker beim 2. Garde-Ulanen-Negiment ein, wo er im Dezember 1854 zum Leutnant befördert wurde. Nach einer fünfjährigen Tätigkeit im praktischen Frontdienst besuchte er die Kriegsakademie und wurde 1861 als Adjutant zur Garde-Kavallerie-Brigade liommandiert. In dieser Stellung rückte er 1862^znm Oberleutnant auf, und schon em Jahr später wurde er dem Topographischen Bureau des Großen Generalstabes zugeteilt, wo er bei Geländeaufnahmen und bei der Berichtigung der Generalstabsstarken erfolgreich tätig war. In dieser Stellung lenkte sich die Aufmerksamkeit nur diesen besonders begabten Offizier, der dann seine weitere militärische Laufbahn vornehmlich int General stab zurücklegte. Kurz vor Ausbruch des Krieges von 1866 wurde Schliessen im März auf zwei Jalwe nach Paris kommandiert, bald darauf aber wieder abberusen, um als Generalstabsoffizier dem Kavalleriekorps der I. Armee, das unter dem Prinzen Albrecht .(Vater) in Böhmen operierte, überwiesen zu werden. Hier machte er am 3. Juli in der S ch l a ch t v o n Kö n i g g r ä h die Verfolgung der geschlagenen Oesterreicher mit und wurde am' 12. Juli zum Rittmeister be- Gegen das Petroleummonopol hat die Handelskammer Kassel ein sehr interchsantes Gutachten abgegeben. Der Referent der Kammer war der Petroleum-Großhändler Fritz Trost von der Firma Trost h. Co. in Kassel, welcher darlegte, daß ein Petroleum-Monopol nicht im allgemeinen Interesse liege. Nach dem Entwurf soll ein Liter Leuchtöl gewöhnlicher Beschaffenheit im Jahresdurchschnitt 20 Pfg. nicht übersteigen, d. h. ab Tank, an denjenigen Orten, wo keine Tankantage sich befindet, werde sich der Preis um die Mehrunkosten erhöhen, etz werde also der Durchschnittspreis in diesem Fall sich auf 2IV2 Pfg- Pro Liter stellen. Dieser Preis würde die obere Preisgrenze bilden und stelle damit einen Preis dar, wie er in Deutschland in den letzten 10 Jahren noch niemals gefordert ober bezahlt worden sei. Die von der Standard Oil Company in den letzten zehn Jahren geforderten Höchstpreise bewegen sich zwischen 16 und 19 Pfg. Der Durchschnittspreis belief sich auf etwa 171/3 Pfg. (hierbei hat der Referent die sogenannten Kampf- preise außer Berücksichtigung gelassen). Vergleicht man diesen Durchschnittspreis von 171/3 Pfg. pro Liter Leuchtöl liden - und Alters-Zwangsversich er ungen bestehen außer in Deutschland in Oesterreich, Ungarn, Frankreich, Belgien, Großbritannien, Luxemburg, Griechenland und Rumänien. Daneben haben Deutschland, Oesterreich, Ungarn, Frankreich und Griechenland auch eine Hinterbliebenenversicherung. Die freiwillige Versicherung ist in den meisten Staaten neben der Zwangsversicherung für bestimmte, nicht versicherungspflichtige Berufsklassen eingeführt. Eine ausschließlich freiwillige Krankenversicherung besteht in Belgien^ Schweden, Dänemark, Finnland, Spanien, in den Nieder- Lin T-Iegrammwechsel zwischen fern italienischen Min fter der Aurwä tigen und dem Reichskanzler. Aus Anlaß der Beisetzungsfeierlichkeiten für den Staatssekretär v. Kiderlen-Wächter hat der italienische Minister des Aeußern MarquisdiSanGiulia.no an den Reichskanzler Dr. v. Bethmann-Hollweg folgendes Telegramm gesandt: Meine Gedanken wenden sich in tiefer Bewegung der Trauer- seierlichkeit zu, die in diesem Augenblick sich vollzieht. Ich habe die Nachricht vom Tode des Herrn v. Kiderlen-Wächter mit der schmerzltchsten Bewegung empfangen und ich werde den persönlichen Beziehungen zu ihm, der hohen Intelligenz und dem freundschaftlichen und loyalen Geist, den er in die zwischen uns erörterten wichtigen Fragen hineintrug, eine unauslöschliche Erinnerung bewahren. Das Andenken an diesen hervorragenden Staatsmann wird seinen Tod lange überdauern. Tas Beileid, das ich Euer Exzellenz heute wiederholt zum Ausdruck bringe, drückt mein und der italienischen Regierung tiefstes und aufrichtigstes Empfinden ans. Reichstanzler v. Bethmann-Hollweg antwortete: Von ganzem Herzen danke ich Euer Exzellenz für die Beileidskundgebung, die Sie mir im Augenblick der Beisetzung des Staatssekretärs v. Kiderlen-Wächter zu übermitteln die Güte hatten. Ihre tief empfundenen Worte, die den Verdiensten des Verewigten, der stets seine Kraft der Befestigung der herzlichen Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: Redaktionell 12. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen. politische Tagesschau. Eine Vorlage über Erinnerungßmiinzen für 1913 dürfte dem Bund es rat bald zugehen. Die Voss. Ztg. fährt darüber: Es handelt sich einmal um die Erinnerungsmüpze hundertjährigen. Feier der Erhebung Preug < • zur ens Montag, 6. Januar 1913 Potaiionsdruck und Verlag der Brübl'fchen Universitäts - Buch- und Sieindruckerei. R. Lange, Gießen. Die „Sietzener Zamiliendlätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Dft „Landwirtschaftlichen Seih fragen" erscheinen monatlich zweimal. Zola im eigenen £idit Einen außerordentlich interessanten Eiirblick in die Ziele und Grundsätze, die Zola sich bei Beginn seiner schriftstellerischen Tätig leit selbst setzt, gewähren eine Reihe von Notizen um) Aufzeichnungen, die bisher unbekannt geblieben waren und jetzt von W. Berteval veröffentlicht werden. Sie finden sich in einem der ersten Manuskripte Zolas, und wie genau und zäh er sie in feinem späteren Schassen befolgt und verwirklicht, ist ein lehrreicher Beitrag für das Wesen und die harte unerbittliche Willenskraft Zolas. Er vermerkt zunächst als Fingerzeige: „Ans den Stil achten. Mehr Beiwörter . . . Immer Wärme und Leidenschaft. Dann aber wendet er sich sozialen und wissenschaftlichen Ideen zu und schreibt: „Meine große Sache und Aufgabe ist, vollkommen Naturalist zu sein, ausschließlich Physiologe. Statt Prinzipien zu haben (das Königtum, der Katholizismus) werde ich Gesetze haben (die Vererbung), vor allem aber eine philosophische Tendenz aufnehmen, nicht um sie auszubreiten, sondern um meinen Büchern eine Folge zu geben. Am besten wäre vielleicht der Materialismus, will sagen der 'Glaube an Kräfte, über die ich nie nötig haben werde, mich zu erklären." Ein anderer Zettel trägt unter der Ueberschrift „Unterschiede zwischen Balzac und mir" die Notiz: „Ich will nicht wie Balzac eine Entscheidung über die menschlichen Angelegenheiten treffen, will nicht Philosoph sein, nicht Politiker und nicht Moralist. Ich werde mich damit bescheiden Gelehrter zu sein und mich damit begnügen, das zu schildern, was ich sehe und auf der Suche nach der inneren Ursache finde. Im übrigen keine Schlußfolgerungen." Dann aber entwirft er ein Programm seiner Arbeitstechnik, die so genau befolgt worden ist, daß das Programm zugleich als eine Charakterisierung seines ganzen Schäftens gelten kann. Er nimmt sich vor: „Den Roman in großen logisch konstruierten Kapiteln schreiben: d. h., daß selbst !die Folge der Kapitel eine Idee von den Phasen deS Buches gibt. Jedes Kapitel, jede Masse soll wie eine besondere Kraft wirken, die der Lösung zustrebt. Einen Stoff in wenigen großen Bildern sehen, in einigen großen Kapiteln (12 oder 14); anstatt die einzelnen Szenen zu sehr zu multiplizieren eine beschränkte Anzahl auswählen und gründlich wie auch mit Ausdehnung beobachten. Anstelle der fortlaufenden Analyse Balzacz 12 oder 15 liwclstige Maßen aufstellen, in denen dann die Analyse Schntt um Schritt vorgenommen werden kann, aber stets von oben. Heute gelingt allen Leuten die Analyse der Einzelheiten; dagegen muß .man wirken durch die kraftvolle Konstruktion der Maßen, der Kapitel; durch die Logik, durch die Stoßkraft dieser Kapitel, mit dem von der Regierung in Aussicht genommenen Preis von etwa 21 Pfg., so würde dies bei einem augenblicklichen Jahresverbrauch von 900 Millionen Liter in Deutschland für den Konsum und. für die Verbraucher eine Mehrausgabe für Leucht öl von etwa 32 Millionen Mart bedeuten. Dieses ziffernmäßige Beispiel zeige, so führte der Gutachter aus, daß die Verbraucher von der beabsichtigten Betriebsgesellschaft keine Vorteile, sondern Nachteile durch Verteuerung des Produkts haben würden. * Die Sozialversi.h''rung in Europa umfaßt im ganzen 19 europäische Staaten. Dem Reichs- arbeitsblatt ist eine Ueberficht über den Umfang der gegenwärtigen Sozialversicherung in Europa beigefügt. Dabei zeigt sich, daß die deutsche Sozialgesetzgebung für das Ausland vielfach vorbildlich geworben ist. Nach der neuesten Uebersicht gibt es zurzeit Zwangs-Krankenversicherungen außer' in Deutschland in Oesterreich, Ungarn, Italien, Frankreich, Großbritannien, Norwegen, Luxemburg, Serbien, Rumänien und Rußland. Eine Zwangs-Unfallversicherung haben außer Deutschland Oesterreich, Ungarn, Italien, Frankreich, Norwegen, Dänemark, Finnland, Niederlande, Luxemburg, Schweiz, Serbien, Griechenland, Rumänien und Rußland. Inva - ♦ — Kinder, d ic nicht zur, Schule gehen. Aus .London wird uns geschrieben: Ein vom Londoner Grasschaftsrat herausgegebener BericlN gibt Au;schluß über ein neues Amt, das die Stadtverwaltung eingerichtet bat. Sie Hal Beamte ernannt, die die Aufgabe haben, durch die Londoner Straßen zu spazieren und alle Kinder namhaft zu machen, die die Schule schwänzest. Gesetzlich sind alle Kinder mit nur wenigen Ausnahmen verpflichtet, bis zum 14. Lebensjahre die-Schule zu besuchen. Im vergangenen Jahre sanden nun diese Beamte in den Straßen während der Schulzeit 7681 Kinder. 5327 davon spielten oder bummelten herum und wurden zur Schule gebracht. 74 verkauften Streichhölzer. Nahezu 2000 hatten Gänge zu erledigen, und diese wurden zu größerer Eile angehalten, damit sie nicht zu spät in die Schule kämen, lieber hundert fegten Straßen, sammelten Holz und Lumpen und 85 bettelten |unb wanderten, da sic ,-obdachlos" waren. Von den 7681 kleinen Wanderern waren 6426 in die Schulregister eingetragen, von den übrigen wurde die eine Hälfte zur Schule geschickt. Mehr als 200 gaben den Beamten falsche Adressen und wandern wahrscheinlich auch heute noch in den Straßen. Ungefähr 100 wurden wegen Bettelei und Obdachlosigkeit in Haft genommen. Knaben und Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren werden zum Straßenhandel zn- gelasscn. Im ganzen gibt es jetzt 15 441 Knaben und 1049 Mädchen, die die Erlaubnis erlfalten haben. Die meisten Knaben nnd zwar 8132, verkaufen Zeitungen, 37 Streickchölzer, 76 Hustenbonbons und 17 Porzellan, lieber 3000 tragen Milch aus, nahezu 300 handeln mit Spielsachen und der Rest mit Obst und Gemüse. ki. Eine dauernde Luftspiegelung i n Deut s ch- l a n b. In unmittelbarer Nähe Hamburgs, am Elbestrande bei Blankenese, gibt es eine Luftspiegelung, die an sonnigen Sommer- lagcit während der späteren Nachmittagsstunden regelmäßig zu beobachten ist. Trotzdem ist sie nur selw wenigen bekannt. Einem Mitarbeiter des „Kosmos", Dr. Hillers, ist es mm jüngst gelungen, sie in wohlgelungenen Angcnrblickaufnahmen auf die photographisch Platte zu bannen. Es handelt sich um eine etwa 200 Meter lange Parkmaner, die fast genau von Osten nach Westen geht. Tritt man sehr nahe an die Maner heran und blickt unter einem kleinen Winkel auf sie in der Richtung nach Osten (wie die Ausnahmen gemacht fütb), so scheint die ganze Mauer von einen: 1 vollenden, zitternden, undurchsichtigen, glcin- Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheßen gegen die französische Fremdherrschaft. Diese Münze soll an dem Tage in die O ess entlich kett gebracht werden, an dem der Aufruf „An Mein Volk" erging. Beabsichtigt ist, für diese Er innerungs münze Dreimarkstücke zu wählen, aus deren einer Seite eine Mbildung der Szene zu sehen ist, die die Begeisterung bei dein Bekamrtwerden des Ausrufes darstellt. Weiter soll eine Eriimerungsmünze zum 2 5. R e - gierungsjubiläum des Kaisers herausgegeben werden, die infolge eines besonderen Hinweises auf d ese Feier Abweichungen von der Prägung notwendig macht. Auch hierfür dürften Dreimarkstücke g wählt werden. Geplant ist ferner, vom Tage des 25. Regierungsjubiläums ab ein neues Kaiserbildnis auf allen M ünzen erscheinen zu lassen, die das Bild des Monarchen tragen. Der Kaiser hat bereits auf Grund der ihm vorgelegten Entwürfe eine Entsck>eidung über das neue Bildnis getroffen. Unabhängig von diesen Prägung-m und Veränderungen ist noch die Herstellung einer besonderen Medaille aus Anlaß des Regierungchubiläums geplant, über deren Ausgabe und Anordnung das preußische Staatsministerium zu beschließen hat. Es handelt sich um die Prägung einer am Bande zu tragenden Medaille für Staatsbeamte, Offiziere, Unteroffiziere, Mannschaften des Heeres und der Flotte, sowie für Personen, die zum preußischen: Königshause in besonderen Beziehungen stehen. * Ernüchterung der Po'cn? In den letzten Wochen sind in zahlreichen Orten des Ostens Einspruchsversammlungen gegen die Anw.ndung des Enteignungsgesetzes abgehalten worden. Dabei wurde der Boykott aller deutschen Geschäfte sowie der Haß gegen das Deutschtum in der rücksichtslosesten Weise gepredigt. In der Sitzung des polnischen Krei. wahlkomft.es zu Wftlöwo aber vertrat der Vorsitzende, Gutsbesitzer Cegielski aus Wodki, die Auffassung, daß die Einspruchsversammlungen den Polen nicht im ger'ingften n u tz e n , w 0 hlaber ihnen schaden könnten. Bei seiner Anwes cüheit in Posen sei er von Geschäft zu Geschäft gegangen; sämtliche polnischen Kau Putte hätten darüber geklagt, daß sie infolge der Beran st al. ung von Einspruchs Versammlung en ihre deutsche Kundschaft verloren, neue polnische nicht hinzubekommen hätten. Gegen die Stimme eines bäuerlichen Mitgliedes lehnte das Komitee die Veranstaltung von Einspruchsversammlungen ab. Spiegelgrenzr zurück, bis sie bei 35 Zentimeter Augenabstand ganz verschwindet, und schreitet man an der Mauer hin vorwärts, *0 wandert die Grenze mit. Tie Spiegelbilder, die die Luftspiegelung hier hervorruft, sind doppelte Reflexbilder; das erste ist symmetrisch zum Objett, das zweite wieder symmetrisch zu diesem. Dr. Hillers hat aus einer Entfernung von 163 Metern eine Aufnahme gemacht, die dies außerordentlich deutlich zeigt. Tas Phänomen der drei Bilder, so äußert er sich selbst hierüber, von denen das mittlere immer umgekehrt wie die anderen liegt, wird bei Luftspiegelungen in der Natur äußerst selten beobachtet. Stets liegen die Bilder bann in nächster Nähe des Horizontes und sind klein Photographien solcher Bilder lagen bisher überhaupt noch nicht vor. Dr. Hillers gibt auch die Erklärung für das Zustandekommen dieser Bilder: die von dem Gegenstände ausgehenden Lichtstrahlen^erleiden eine Krümmung, wenn sie in wärmere Luft eintreten: Sie werden immer mehr abgelenkt, bis sie schließlich wieder aus der Schicht heraustreten und ins Auge gelangen. Ist eine Luftschicht, in der die Temperatur regelmaß'g zunimmt, dick genug, so kann ein zweiter Lichtsttalst, der von einem leuchtenden Punkte ausgeht und unter steilerem Winkel auf die Schicht fällt, tiefer in sie eindringen, bevor er vollständig umgebogen wird, so daß er die Schicht auch unter steilerem Winkel w.eder verläßt, als Iber erste. Aus diesem Gnmde sieht das Auge zwei Spiege- lungcn. T-er Wärmeunterschied zwischen Mäuer und Umgebung betrug etwa 4,5 Grad, intb die Schicht warmer Luft hatte eine Dicke von etwa 3,3 Zentimeter. ff. Neues bau und über Stendhal. Im neuen Hefte der Pariser „Revue" veröffentlicht Arthur Chuquet einen interessanten Beittag zur Stendhal-Literatun Es sind zwei verschiedene Stücke, die er z-um ersten Male der Oeftentlichkeit bekannt gibt. Tas erste ist ein Geheimbericht der Pariser Polizei, den ihr Generaldirektor Beugnvt im Jahre 1814 über Stenbl>al eingefordert hatte. Wal)fscheinlich war er hierzu durch des Dicküers Bitte veranlaßt worden, ihm einen Empfehlungsbrief an Talley- rand aus zu stell en; bevor er diesen Wunsch erfüllte, wollte er wM erst genau wissen, wen er in Stendlial vor sich habe. Der Bericht izrigt, daß die Pariser Polizei in dieser Zeit ausgezeichnet untetridrtet war: denn alle Angaben, die sie über Beyle-S lend Hal macht, sind zutreffend. Er mar wirklich ein „dicker Herr", ging selten in Gesellschaften, umsvmelft ins Theater, arbeitete stundenlang zu Hause an seinen schriftftellerisch'n Werken und war ein großer Bücherliebhaber. Alles dies wüsche die Polizei; sie wußte die einander folgen müssen wie übereinander liegende Blöcke, I zenden Spiegel bedeckt zu fein. In düse u spiegeln sich Personen, von denen der eine sich in den anderen ein beißt; durch den Atem, die genügend weit vom Beobachter ent, ernt ft uh, in voller Größe, der Leidenschaft, der alles belebt und von einem Ende des Werkes | Geht man mit dem Auge von der Mauer fort, so weiclch die bis zum anderen durchgeht." fördert. Nach dem Feldzug als Hauptmann in den Generalstab versetzt, ging Schliessen zunächst wieder nach Paris zurück und wurde nach Beendigung dieses Kommandos dem Generalkommando des X. Armeekorps in Hannover zugeteilt. Auch den Krieg von 1870/71 landen und' der Schweiz: eine' ausschließlich frei- machte er als Generalstabsoffizier ckit und war zunächst beim willige Unfallversicherung in Belgien, Großbri- Generalkommando überbie mobilen ^vvendes General-Gouver- fannicn Schweden nnd Spanien■ eine ausschließlich uements tm Bereich des I.,IL, IX. und X. Armysskvrps tätig, wel- "i iVeTu'n b « He die Sicherung der deutschen Küsten übc.cagen, roar. Im den Frontdienst zurück, wurde 1881 Oberst und nahm im folgenden Jahre an den großen französischen Herbstmanövern teil. Tas Jahr 1884 brachte ihn dann als Abteilungschef tcicber zum Großen Generalstab zurück, wo er 1886 zum Generalmajor und 1888 zum Generalleutnant aufrückte. In der Moltkeschon Schule herangebildet, erhielt er am 22. März 1889 die wichtige iStellung eines Oberquartiermeisters im Großen General stab, welche ihm die Bearbeitung her Kriegspläne auf den verschiedenen Kriegstheatern zuwies. Am 7. Februar 1891 wurde er dann als Nachfolger des Grafen Waldersee zum Chef des General st abes der Armee ernannt und am 27. Januar 1893 zum General der Kavallerie bc fördert, woran sich später die Ernennung zum Generaladiutanten und die Stellung ä la suite des 1. Gardeftllancn R g mcuts anschloß. Daß er neben vielen anderen Orden auch mit dem höchsten preußischen Orden, dem Schwarzen Adler-Orden, ausgezeichnet wurde, sei nebenbei bemerkt. Um die Organisation der Verkehrs- truppen erwarb er sich dadurch ein Verdienst, daß er ihre Trennung vom Generalstabe, der eigentlich keine Truppe unterstellt haben soll, durchsetzte und mit ihrer Erweiterung zu Eisenbahn-, Telegraphen- und Luftschiffertruppen eine in sich abgeschlossene, selbständige technische Truppenorganisation schuf. Graf Schlieffen trat am 1. Januar 1906 in das Privatleben zurück, nachdem er 15 Jahre lang an der wichtigsten Stelle des Heeres gestanden hatte. Seinem Abschied waren, wie erinnerlich, bereits in der Oeffentlichkeit lange Erörterungen über feine Nachfolgerschaft vorhergegangen. Die Berufung des Generalleutnants Grasen Hellmuth v. M o 11 f c, der ein Jahr vorher dem Generalstab überwiesen und zur Disposition des Chefs gestellt worden ■iple#e ist: Vi, I* lÄffl Zu biben n den Apetheken and Drogerien. iHsthifL Cbiriottenbnrg, hrik Mminilteii'ddf Läiwik-»äjrrlle M 8* ) MM iletiecei H. sdföa eiUnsej - $owie Rl Art. clenmun. Taft sind. " Novbr. iQ|2 i l Unver- ,eherheif Bans’! en vnnif ^ "kurm unter 11 Januar >Ae»ball ■d wt.tiLhi* 10U6t- elephon 939 lag, bru l0:,?"”“® a cubt'» U6r. ^ekl'kdentli^e „i, Dttiommlung Sdierbof st- &<$■ ? iflc»oxbnung: .. " hör >lleTbanoy . cuf. und K"> -Vq bflüt ÄpoLhekea ^ogerlen General der Infanterie v. Eichhorn, Ueber die die Bursche. ziers, wird folgender hübscher Scherz erzählt: Mein Mann ie zu die des III. Goethe. Straße ß Wiede von Kirche nrklt Dr. übttil'v" Provinz Sachsen. Eine Neide von Arbeiten über Waldwegbau, jmö Vogelschutz Privatwaldivirlichait, Waldiverlrechnnng lind Holzmeßkunde Devöffentlidite er in Fachzeitschriften — In Basel ist der ordentliche Professor der Mathematik an der dortigen Universität Tr. Hermann K i n k e l i n im Alter von 80 Jahren gestorben. Er war Mitglied des Großen Rats und des Nationalrats. gestiegenen Arbeitslöhne. Kreis Alsfeld. ok. Alsfeld, 4. Ian. Im Jahre 1912 betrug hier ist also im vorigen Jahre eine vollständig normale gewesen.. Der Rückgang der Geburten im Vergleich zum Vorjahr ist seit Jahren ztl vermerken. ok. Leusel, 4. Jan. Hier traten in letzter Zeit die Masern so stark ans, daß bis atif weiteres der Unterricht in der Unterklasse geschlossen werden mußte. Starkenburg und Rheinhessen. Heppenheim, 4. Jan. Das Komitee für Errichtung eines Dr. Ludwig-Gedenksteins hat die Ausführung dem Bildhauer Herrn. Schöll-Darmstadt auf Grund seines trefflich ausgeführten Reliefs übertragen. Der Denkstein soll vor dem Hauptgebäude der hiesigen LandeS-Jrrenanttalt, dessen Schöpfer Dr. Ludwig war, zur Aufstellung kommen. Kreis Wetzlar. X Hörnsheim, 5. Jan. Die Gemeinde Hörnsheim wird als erste in der Bürgermeisterei Groß-Rechtenbach elektrisches Licht einführen. Nachdem die Verhandlungen mit den Bnderusschen Eisenwerken abgebrochen worden sind, wird der Anschluß an die Zentrale Gießen oder Wölfersheim erfolgen. Erstere hat bereits ihr Netz bis zum Nachbardorfe Allendorf an der Lahn und letztere bis Großen-Linden ausgebaut. Hessen-Nassau. X. Bad-Orb, 5. Jan. Die Stadt beabsichtigt, zur Erinnerung'an das Regierungsjubiläum des Kaisers eine Stiftung zu errichten, die zur Unterstützung armer, verwaister Kinder dienen soll. Nach einer Vorlage des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung soll die Stiftung 25 000 Mk, betragen und aus dem Erlöse des Waldverkaufs an. die Militärverwaltung für den Truppenübungsplatz entnommen werden. Regiments (2. Hess.) Nr. 24, die Rsaktehrer' Straub und Grimm von Gießen, Professor Weimar von Gießen und Prof. Dr. König van Gieße::. ** Jungdeutschland. Der Grvßh erzog hat den Generall.utnant z. D. Bernhard zum Stellvertreter des Vertrauensmanns für den Jungdeutschl-and- vund in Hessen ernannt. ** Reichsgründungsfeier. Die hiesige Ortsgruppe des Allde utschen Berbandes wird ancf) dieses Jahr wieder eine allgemeine, öffentliche Reichsgründungsfeier veranstalten, zu der alle Nationalgesinnten eingeladen sind. Die Feier wird am 18. Januar, dem Geburtslag des Reichs, in Steins Garten stattfinden, und wie bisher durch musikalische Darbietungen verschiedener Art verschönert werden. fort die Mark jt ihnen J ncn tot den inu gangsze gebende Universitäts-Nachrichten. — Aus Holle a. 3. wird uns gemeldet: Zum Lektor für Forstwissenscha t an der Universität Holle o. S. in der Ober- iörftev Dr phil. Eduard Zentgraf ernannt worden. Tr. Zentgraf Geb. 1882 zu Reichenbach, kreis Ben-denn in Hessen), studierte in Gießen bei den Professoren Heß und Witn>nenat>er und in Wm di en unter den Professoren Endres, Weber und Brentano, bestand in Gießen die Boi- nnd Fachprüfuna und 19(H in Tarmnodt die Staatsprüfung. Dann ivor er bis 1912 Forstassessor und Re° vierverwalter auf Gut Lorenzbv' bei Wolfach in Baden. Im Herds! 1912 vromovierte er in Gießen mit einer Dissertation: „?ie Privatwaldmiaen des Wol'tales im badischen Schwarzwald^. Zurzeit ilt Zentgraf Oberförüer bet der Landwirts ba'tskammer für die hd» lti- niitc -1- <8tin- 1 'it Warenfabrikanten von Klingental und Umgebung hat eine Erhöhung der Preise von 5 Proz. eintreten lassen. Veranlassung dem Aufschlag geben die Erhöhung der Materialpreise nnb VbehÄ'-'n Zahl der Geburten 104 (1911 109) Sterbe- fälle gab es 69 (1911 67). Die Bevölkerungsbewegung an iß iie K (u viel, und die gründlichste Untersuchung wurde angeordnet. Wer nun der Sherlock Holmes war, der die Nachforschungen geführt und welche Methode von Privatdetektivarbeit zur Anwendung gebracht mürbe — davon schweigt die Geschichte Nur eines weiß man: Die „Attentate der Suffragetten" in Schloß Balmoral hörten plötzlich auf, wie sic begonnen hatten, nnd den Prinzen Albert uub Henri wurde bedeutet, daß sie nun genug — „Suffragette gespielt". Man muß sich zu helfen Ibissen. Tie „Deutsche Wochenzeitung für die Niederlande und Belgien" erzählt: Ein bekannter Schauspieler wohnte kürzlich in Amsterdam einer sozialdemokratischen Versammlung bei, die so stark besucht war daß wirklich kein Apfel zur Erde hätte fallen können. Tazu eine Hitze — nicht zum Aushalten. Alle Bemühungen des Schau- splelers, durch die kompakte Menschenmasse hindurch das Freie zu gewinnen, waren vergebens. Ta kam ihm ein rettender Gedanke. Troelstra, der Abgott der sozialisttschen Masse, hielt gerade eine donnernde Rede und machte eine der gebräuchlichen Kunstpausen, um den Zuhörern Gelegenheit zu "bieten, ihre Anerkennung auszuspreckten. Diese Pause benützte der Schau- ,vieler, um mit Stentorstimme zu rufen: „Darum hat der Redner es mcht gewagt, die gleiche Behauptung, in der Versammlung am lenstag aufzustellen?" . . . Allgemeines Zischen und Rufe: „Raus mit dem Kerl!" Die Menschenmauer öffnete sich und von kräftigen Männerfäusten geschoben, stand der Sohii Thalias alsbald in der frisckren Lust. Einer seiner unfreundlichen Geleiter fragte ihn eben noch: ,Hn welcher Versammlung am Dienstag hat troelstra denn eigentlich gesprochen?" — ',Hn gar feiner," erwiderte der Schauspieler. ,^J ch wollte nur 'raus Xante s chö n!" Und er entschwand. — Ter Spaß ist hübsch und es hit seiner Wirkung keinen Abbruch, daß der bekannte «chou spielet menbar auch bekannte Witze macht und deshalb die alten Jahrgänge der „Fliegenden Blätter" sehr fleißig studiert. Bon einer gebet: Gattin eines Berliner Ofst- Aus Stadr nnd Land. Gießen, v. Januar 1913. Ein Tamenheim in Gießen. Arn Samstag mirfmiittag sprach Frau Oberst v. Bar belebe n-Kassel auf Veranlassung des Vereins „Oberhefsifchcs Damenheim" über „DamenHeime, Ersahrungen und Aussichten". Tie Rednerin teilte in einstündigem, sehr beifällig aufgenommenem Vortrag den zahlreich erschienenen Zuhörern ihre Erfahrungen mit. Sie ist schon seit 20 Jahren 2. Vorsitzende des Kasseler Damenheims. Als man vor Jahren das Heim in Kassel ein richten wollte, fehlten, wie auch hier, die nötigen Mittel. Es gründete sich ein Verein, und durch einen Mitgliederbeitrag von jährlich 5 Mk., der allerdings um ein Drittel erniedrigt werden mußte, erhielt man einen Reingewinn von rund 5500 Mk. Durch musikalische Abende, theatralische Aufführungen und Veranstaltung zweier Lotterien gab es einen anständigen Grundstock zum Anfang. Natürlich genügten die Mittel nicht vollständig, und es mußte noch eine verhältnismäßig kleine Anleihe auf der Landeskreditkasse gemocht werden. In Anbetracht des guten Zwecks erniedrigte die Kasse den Zinsfuß auf 3>., Proz. Man fing bescheiden an und mietete sich ein Stockwerk von 11 Räumen. Es meldeten sich sofort 4, später 8 Damen. Auf ein Ausschreiben liefen 108 Meldungen für die Oberinstelle ein. Die Rednerin gibt dm Rat, vor allen Dingen bei der Wahl der Oberin sehr vorsichtig zu sein und niemand ohne vorherige Probe anzimehmen, einen festen Vertrag zu schließen und darauf zu sehen, daß die Oberin wirtschaftlich und wissmschaftlich gebildet ist. Ihr Gehalt betragt jährlich 600 Mk., außerdem hat iie 2 Zimmer zu ihrer Verfügung, freie Verköstigung und 5—6 Wochen Urlaub, wobei sie aber für Vertretung sorgen muß. Natürlich hatte man bald größere Räumlichkeiten nötig. Man kaufte ein Grundstück für 18000 Ml. außerhalb der Stadt, am Wege nach Wilhelmshöhe. Tas Heim hat zurzeit 20 Insassen, bereit Bedienung 4 Dienstmädchen und 1 Köchin obliegt. Die Wüsche des Heims wird im Hanse besorgt, die der Bewohnerinnen außerhalb. Für 1 Zimmer haben die Damen monatlich 60 Mk., für 2 Zimmer 80 Mk., für 1 Mansardenzimmer 50 Mk. zu zahlen. Die Einrichtungen für das Wohn- und Eßzimmer sind geschenkt. Bon 8—9 Uly^wird das Frühstück eingenommen, um 1 Uhr zu Mittag gegrsseii. Nach inner kleinen Mittagsruhe gibt es um 3’/o Uhr Kaffee. Das Abendessen besteht aus kräftigen, leichtverdoulichen Mehlspeisen. Die Bewohnertunen der einzetnen Räume müssen ihr Mobiliar stellen und ihre Schlaszimmer in Ordming halten. Fenster, Boden und Teppiche werden von den Dienstboten besorgt. Die Rednerin spricht sich dahin aus, daß es die Domen sicher befriedigte, wenn sie sich an der Hauswirtschaft etwas beteiligten und einige kleine Arbeiten im Garten besorgten, da ihre Zeit durch Lesen und Handarbeiten nicht ausgefüllt fei. In gesundheitlicher Hinsicht und inbezug auf Beguemlichkeit ist allen berechtigten Ansprüchen Genüge geleistet. Im Flur hat jede Dame ihren eigenen Briefkasten. Tiefe Einrichtung erleichtert der Oberin Arbeit und Beschwerden. Zentralheizung, Veranda, ein schöner Garten und ein behagliches Bad müssen die Annehmlichkeit des Aufenthalts noch vervollständigen. Tie Passanten- zimmer, im Sommer meistens besetzt, sind sehr einträglich Sie werden für 3,50 Mark täglich vermietet. Die Bewohnerinnen fühlen sich wie zu Hanse. Sie besuchen Vorträge,,Theater und Konzerte nach Wunsch, müssen es aber des Essens halber vorher airzeigen. An Weihnack ten ist eine Bescherung Je nach den Mitteln der Damen wetzden 5—10 Mart für Geschenke und die Tieitftboten an die Oberin bezahlt. Es muß selbstverständlich iv Heime große Ruche herrschen, 'und jeder hat sich der Hausordnung zr? fügen. Jeden ersten Freitag im Monat hat der Vorstand Versammlung, anschließend daran manchmal ein Kosfeeplauder- stundcken. an dem auch die Damen des Heims teilnehmen und woräns sie sich immer sehr freuen. Pfarrer Bechtolsheim er dankte Frau Oberst von Vardeleben, und es schloß sich eine Ausspiacke an. Verschiedene Fragen wurden noch von der Rednerin beantworte^ Auch machte sie auf einige Einnahmequellen aufmerksam, die fick in Kassel als sehr zugkräftig erwiesen haben. Aus den Vorttag folgte eine Mitgliederversammlung, in der der Schatzmeister Pfarrer B e cht o ls he im e r über den Vermögensstand des Vereins berichtete, worauf ihm Entlastung erteilt wurde. * ** I n Audienz e in p f a n g e n wurden vom G r o s; - Herzog am Samdtag u. a. Oberleutnant Stiebe fei Frhr. zu Eisenback) von der Reserve des Leib-Trag.- war, kam, nachdem er iuxm die Ernennung zum Generalquartier- ■meifter erhalten hatte, nicht mehr überraschend. Gras Schliessen stand zuletzt ä Ja suite des Generalstabes und des 1. Garde- Ulanen-Regiments. 1911 wurde er noch zum Generalfeldmarschall ernannt. Er war Tomherr von Brandenburg und wurde schon 1904 aus Lebenszeit ins Herrenhaus berufen. Tie Universität Berlin ernannte ihn bei Gelegenheit ihres 100jährigen Jubiläums zmn Ehrendoktor. Seinen Lebensabend, den er mit schriftstellerischen Arbeiten, u. a. über den Krieg von 1806/07, verbrachte, verlebte er in Berlin. Züns Milliarden am Totalisator! lAenau fünf Milliarden und 204 Millionen Franken haben die Franzosen in den letztvergangenen zwei Jahrzehnten zum Totalisator getragen. Tie Kenntnis dieser (wie ein Pariser Boulevardblatt sagt „ungeheuerlichen Tatsache" verdanken wir der Enquete einer kürzlich eingesetzten Regierungskommission, die- sich zurzeit mit der Frage einer „offiziellen Spiel- und Wettsteuer" befassen und im besonderen untersuchen soll, ob nicht der Staat das „Spielmonopol" übernehmen tonne. Ties Moiropol muß dem französischen Finanzminister um fo verlockender erscheinen, als schon die „inoffizielle" Spiel- und Wettsteuer seit Erlaß des bezüglichen Gesetzes vom Jahre 1891 eine über Erwarten reiche Einnahme gebracht hat. Der Staat erhebt seitdem vom Ertrag des Totalisatorbctriebes ein Prozent für die Zwecke der Pferdezucht, zwei Prozent für die Werke der öffentlichen Wohltätigkeit und ein viertes Prozent für die Wasserversorgung der Rennplätze. Die entsprechenden Zahlen waren für das Jahr 1911: 3 800 000 bezw. 7 600 000 bezw. 3 800 000 Franken, zusammen also 15 200 000 Franken, was einem versteuerten Betrag von 380 Millionen entspricht. Die Verwendung der zwei Prozent für Wohl tätigkeitSzwecke dürste hier" speziell interessieren. Ein Drittel dieser -Summe wird nach bent Gesetz vom 15. Juli 1893 den Hospitälern für unentgeltliche ärztliche Behandlung zugewiesen: über die Verwendung im einzelnen entscheidet eine Kommission, die dem Ministerium des Innern angehört. Tie Verwaltung der übrigen zwei Drittel untersteht dem Ackerbau ‘ »iitcrium; der entfallende Betrag wird für zahlreiche Z der Armen-, Kranken- und Altersunterstützung verwendet sowie als Beihilfe in Form von Zuerteilung außerordentlicher Arbeiten (Wegebau, Flußregulierung usw.), die der Staat über das gewöhnliche Budget hinaus vergibt. Was die gleichzeitig projektierte „Spielfteuer" anbetrifft, fo will man das Gesetz vorn Jahre 1907, das eine allgemeine Besteuerung der Kasinoeinnahmen in der Hohe von 15 Prozent vorsieht, weiter ausgeftalten. In der Tat haben diese, vornehmlich in den Babe und Kurorten installierten Kasinos von Jahr zu Jahr bessere Geschäfte' gemacht, und der Staat mochte seinerseits einen „Anteil am Geschäftsgewinn" haben. Betrug der ^Spielumsatz im Jahre 1907 nur 13 ^Millionen Franken, so stieg .er im folgenden Jahre trotz der Steuer aus 28 Millionen, erreichte 1909 37 Millionen, 1910 43, 1911 48 und wird für das laufende Jahr auf 55 Millionen Franken geschätzt. Von den 133 Kasinos, die gegenwärtig in Frankreich konzessioniert sind, werden 115 von der jetzt projektierten Reform nicht betroffen, da ihr Jalwesumsatz eine halbe Million Franken nicht übersteigt; sie sollen nach wie vor 15 Prozent zahlen. 15 weitere Kasinos, deren Budget sich zwischen einer halben und drei Millionen bewegt, werden mit 25 Prozent, die drei verbleibenden, die es aus 3 bis 5 Millionen und darüber bringen, mit 35 bezw. 45 (!) Prozent zur Steuer herangez-ogen. Vvrläusig. allerdings erst auf dem Papier; denn in keinem Lande der Welt sind Steuern so unbeliebt, wie im „Lande der Freiheit", mögen sie auch noch so „indirekt" sein. Gegen ein eventuelles Spielmonopol des Staates hageln aber schon jetzt im Borstadium des Gesetzentwurfes die Angriffe von rechts und links. Die schone Marianne als Spielh KlentÄckTterin — allerdings ein pittoreskes und einstweilen allzu miKrernes Bild! Naumann in Gießen, der beute seine goldene Hochzeit feiert, sei daran erinnert, daß er von 1880 bis 1906 hier als Pfarrer tätig und eine der bekanntesten und markantesten Persönlichkeiten der Stadt war. Er bat sich große Verdienste um das kirchliche Leben Gießens ermorden; u. a. ist ihm der Bau der Johanneskirche und die Einteilung der Stadt in die vier Gemeinden zu verdanken. Mit unermüdlichem Fleiß war ei tätig, bis seine durch rastlose Arbeit geschwächte Gesundheit ibn zwang, sich in den Nubestand versetzen zu lassen. 1910 siedelte das Ehepaar Naumann nach, Dieburg über, wo es seinen Lebensabend zu verbringen aedenkt. ** Preiserhöhung für M'u s i ki n st r u m e n t e. Die meisten deutschen Pianosortefabttkanten haben ihre Verkaufspreise 5—10 Proz. erhöhen müssen. Auch».die Bereinigung der Musik tot Ober 34,000 ähnlich lautende schriftliche Anerkennungen! Hineingetreten teuere Zeiten? 17 Txjvrxx, n - allcrdtnas ein DG IVO PUK O N N Zeichen- und Malschule Grillt DioU. !sl«/i Kinderkursus Der Ausschuß. Rabatt-Sparvereinigung des Detaillisten-VereinsGiessen in die Pfütze, ohne dass der Hochglanz sich auflösteund seine Kleider beschmutzteI Dank der wetterfesten O <> O <) Wir Orinneit zur Kenntnis der Rabattmarken- fiumitler, daß die von unö nudneoebenen ... (ß&4ßxctwwtud) Jubikäumsgabe an Beamte, Ausseher und Arbeiter: außerdem erl>ält die Beamten- und Arbeitersct>aft eine Erinnerungsmedaille; für Beamte nitb Aufseher, welche länger als zelm Jahre int Dienst des Werkes sind, beträgt die Jubiläumsgabe einen vollen Monats gdhalt, für die übrigen ermässigt sic sich je nach der Dienstzeit bis aus 30 Prozent des Verdienstes. Ferner wurden der Stadt Höchst 250 000 Mark zur Errichtung eines st ä d t i s che n Schwimmbades zugewandt: der Allcrtumsverein von .Höchst erhalt 10 000 Mark, ebenso der Ausschuß für VolkSvorlesiingen. Weiter hat der Aufsichtsrat beschlossen, aus dem Tisposilionssonds 250 000 Mark zur Vergrößerung des Altersheims bereitzustellen. Die Mitglieder der Familie Meister, Lucius und Brüning haben aus dem ihnen zur Verftigung stehenden Dispositionsfonds bewilligt: 50 000 Mark dem Kreis Höchst a. M. zur Unterstüvung der Kriegs Veteran en von 1870/71, soweit sie im Kreis Höchst wohnen, und für andere gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur Bekämpfung der Schwin'suchtsgefahr; endlich 5000 Mark dem Verein zum Roten Kreuz in Höchst zur Verwendung für Vereinszwecke. welche am 31. Dezember 1912 verfallen, auch später noch von uns einaelöst werden, wenn solche Bücher, die noch grüne Marken enthalten, unserm Aiwschuß- iintglied, Herrn Bnchackcr, Renen Bane 11, zur Abstempelung vorgelegt werden. Diese Abstempelung muß int Laufe des Monats Januar erfolgen, nach dieser Zeit kann sie nicht mehr stnitsinben. Die abgestemvelten Bucher werden nach erfolgter Auffüllung mit lila Marken jederzeit eingclöst. p'nctjriften lert)ni'ng ' l :-:dtl*niaiit Wiederbeginn: Montag, den 6.Januar 1913 Unterricht in Kopf- und Akt- Zeichnen u. Malen nach Modell, Stilleben- u. Landschaftsmalerei nach der Natur Handel. Zum Jubiläum der Höchster Farbwerke hat die Firma folgende größere Stiftungen gemacht: ltOOOOO Mark zur Bildung eines Fonds, der zur Aufbesserung der Pensionen der „Kaiser-Wilhelm- und Auguste-Viktoria-Stiftung" dienen soll: 500000 Mark für einen Fonds, der bestimmt ist, den infolge der Angestclltenversicherung, namentlich für die Ueber- gangszeit, für die Heanuen-Pensionskasse des Werks sich er- gebenden Ausfall zu decken: 350 000 Mark zur Gewährung einer Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Berichtigung. Gießen, 6. Jan. Die Herren Schade u. Füllgrade haben an ihrer Filiale Bahnhofstraße — entgegen meinem Eingesandt — die Inhaber ihrer Firma angeschrieben. Wenn jemand von Ihnen die Namen, ohne Brille entdeckt, will ich 3 Mk. in die Armenkasse bezahlen. Mein Versehen war daher entschuldbar. E. Krumm. (Wir schließen die Erörterungen über die Filialfteuer int redaktionellen Teil hiermit und verweisen weitere Einsendungen in den Anzeigenteil.) tzerige Inhaber des Stipendiums, Gießen, den 4. Jannar 1913. Die Großherzogliche Landesuniversitat: • Eck. gestellt hat und überschuldet ist. Rechtsanwalt Tr. Metz in Hevven- beiin ivltrde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursfordcrimgen sind bis zunt 1. Febr. bxi dem Amtsgericht Lorsch anzttinelden. — lieber den Nachlaß des Joh Jos. Wolz, Fuhrmann ztt Bürgel wurde am 97. Dez. das Konkursver'alnen eröffnet. Gerichtstarator Niederbof zu Cffeitbach tuuröe zum. Konkurs^ vcrtvalter ernannt. Konkursfordennigen sind bis zunr 8. Febr, bei dem Amtsgericht Offenbach anzumelden. Zuschneide -Leljranstalt Kaiser-Allee 14a. Die verschiedenen Kufnc in Aiaßnehmeu, Musterzeichnen, Zuschneiden und Anfertlgeu von Kleidern aller Art beginnen am «.Jannar 1013. Anmeldungen nehme jederzeit entgegen. |52 Lina Petri, qepr. Lehrerin. ** Konkurse in Hess en. lieber das Vermögen des Kaufmanns Leopold Bor ngässer in Gießen und des Kaufmanns Nathan B o r n g ä s s e r in Rodheim a. d. Bieber, beide mit gewerblicher Niederlassung in Gießen, wurde am 23. Tcz. das Konkursverfahren eröffnet. Kaufmann L. Wlthoff in Gießen luurbe znm Konkursverwalter ernannt Konkursforderungen sind bis zum I I. Jan. bei dem Amtsgericht Gießen anzumelden. — lieber den Nachlaß des Dr. Jakob Hoch IV, Generalsekretär des Deutschen Weinbauvereins zu G o n s e n h e t in , wurde am 19. Dez. das Konkursverfahren eröffnet. Notarsgehil'e Andrae in Gau-Algesbeim ivurde zum Konkursverwalter ernannt. Kon kursforderungen find bis zum 11. Jan bet dem Amtsgericht Mainz aitzumelden. — lieber das Bermögett der Firma ,!< ereinigte B n u u u t e r n e h m e r Lorsch, Gesellschaft nut beschränkter Haftung" mit dem Sitze in Lorsch wurde am 23. Dez. das Konkursverfahren eröffnet, da die^^iellschaft ihre Zahlungen ein- Erhöhung des Einkommens dürch Versicherung von Leibrente bei der Preussischen Renten-Versicherungs-Anstalt. Sofort beginnende ffleiehbleibende Rente fürMänner: beim Ein rittsalt.(Jahre): 50 55 60 65 70 75 Der Koilkiirsbestand der Firma L. Borngäffer, Gießen als: Hafer, Roggen, Mais, Erbsen, Troüeu- schnitzel, Weizen- und Roggenmehl, vcrfch. Kleien, geichrotene Artikel, Heu, Torf sowie Thomasmehl, Viehsalz, Kainit n. v. a. wird insgesamt und in größeren Partieen zum Lerkauf gestellt. Günstige Gelegenheit für Wieder Verkäufer. — Besichtigung des Lagers, Rodheimcr Straße 30, jederzeit gestattet. Daselbst liegt auch das Verzeichnis der Vorräte aus. Angebote werden dort entgegengenommen. Ferner wird verkauft: 1 Hofhund (Wolfhund, sehr wachsam) und 1 Stamm Hühner. o°/, L. Althoff, Konkursverwalter. Schlittschuhe § grüßte Auswahl Beste Qualität Telephon 369 Ad. Reinig Seltersweg 30 Gift der liebe Hervorragend. Drama in 2 Akten, a4/1 P«A ihiiml. Neues aus aller Welt und das übrige glänzende Programm Bekanntmachung. Studierende, welche sich uni das Kommerzienrat Siegmund Heichelheim-Stipendium im jährlichen Betrage von 500 Mk. bewerben wollen, haben ihre Gesuche bis zum 15. April d. Js. schriftlich an den engeren Senat zu richten unter Beifügung von Zeugnissen über Befähigung, Fleiß und Vermögensverhältnisse. Zur Bewerbung berechtigt sind diesmal jüdische Studierende der Universität Gießen, sowie der bis- kdrt :um Sonntag bä? Mafmneistns (iu Der« dnei bn Wder in dir Sofjnuug Stäubten wieder uiiolgt von Mib- ictat worden. «Rai einer gröbe- ■ ithtignt lont ein- rr al? sieben - 3rüde und ■ojfe fixende "gievan^tat," >, th:r.Regent, 'ygheil," er- dn Gefragte, Gicht-, Stein- u. Nierenkranke finden durck) eine Haustrinkkur mit Altbuchhorster Mark- sprndel Starkquelle rasch Linderung und Hilfe. Dieses ausgezeichnete Heil- ivafser löst die Harnsäuren Salze, durchspült ivobUnend den ganzen Körper, entlastet Nieren u.Blaieu. fördert den Stoffwechsel in normaler Weise. Bonzablr Professoren nnd Aerzten glänzend begutacht. Fl.65u. 95 Bs. i. d. l!ui vcrsitäts fttpotbekc z. gold. Engel ii. in den Drogerien (<. Seibel, W. Kilbinger, Bug. Noll, C. Schaaf und Zu” e.,h7,i,hnen Vertr.: Gebr. Juli mann, Agenturen, Grabenstr. 7, Fernsprecher 542. Beste Bettenfiillung^ sind die vorzügb füllenden, sehr elast., echt chinesischen Monopoldaum iges. gcsch.l Pfund M. 2.85 3-4Psund genüg, zn großen, Dberbeti. Vers. gcg. ^Nachnahme. Verpackung frei. Gustav Lustig Berlin 8154, Prinzenstr. 16 k (Brüht. !8ttfftbrrn.Ghr|inb B 11 und üdi xA ob nicht her ss‘-as? - ttt (Tri 01S k üb;r bx wMng bcts? üon A> S is a ,.lIJ drittel ibtl emc ILS^I'n; t Million, bie derbn,. ' N'ung her 1 ''imum; btt öft Armen her' ’ veihilsr Stgebou, •11 Mohnlche Bndget taNUiil! m M. Landmann Gießen, Süd-Anlage 7. Begin» des Unterrichts in allen weiblichen Handarbeiten iow.51unstarbciten,Brandmalerei, Tiesbrand, Schni1kcrei,Lcdcrvlastik,Porzellan n.Glasmalerel usw. Dienstag, den 7. Januar 1913. xg Für Auswärtige ganze oder teilweise Pension int Hause. 'tr öni»Ult ^^trnpuie ft* ™ "Whttten staiinoi ätw, und btt Staat 1 -^Wrotnii" haben. yj3 Millionen aar mn’ U") 43, 1911 48 09 -^üurntn Franken Stgcnirarng in Zttmk- to lt?t Pioieftierten fine halbe Million rote vor lö Ao- ffl Mgtt sich;wWn b-wegt. ineiben mit ■? auf 3 bis 5 Millunen T'Utad yn Steuer ui' 8cm Pavia: denn in imhtlicM, nnc im „Lande ad i rett" fein Segen ein ne n aber iion icpt im tfft von recht- und linls. &tnr3 zufrieden waren." „Das tyoffc ich," mtintc der Soldat: Alnn "blickte er auf bie Leinwand und meinte beruhigend: „Oh, das ist gar nicht so übel." Und wieder begann er dem Meister feine Soustücke vorzuzählen. Aber Detaille scksiittelte den Kopf: „Nein, das behalten Sie. bitte für sich. Nehmen Sic Ihr Geld wieder mit. Aber ich stelle dabei Mei Bedingungen. Erstens: Sie vertrinken dieses Geld auf mein Wohl. Zweitens aber: Sie schicken mir keinen Kameraden von Ihrem Regiment. Ich würde sonst gar zu viel zu arbeiten haben " Bahnhofstraße 34, (*'rö d'oeuvr« ui i n - -nia an den . s ff&Ä NU' dl . UIib hatte dee r h(, oerdllhten -le° 7 Lanfall be- jährlich °/0 der Einlage • 7,,4S 18, ,, 19,3l31II.)IMI • I4„qg. 18,,.,0 Bei längerem Aufschub der Rentenzahlung wesentlich höhere Sätze. Frauen erhalten wegen ihrer läng ren Lebensdauer weniger. Aktiva Ende 1911: 122 Millionen Hark. Prospekte und sonstige Auskunft durch Chr. Emil Derschow Frankfurt a. M., Kaiserstrassp 76 u. Kaiserplatz 17 (Id8, ,^«67 Marie Fe'chner JX« ,rI1I ri«E • '^rn 1 fulei Tlarett . -V' gutes ' b