Zweiter Blatt Nr. M 165. Jahrgang Gießener Anzeiger (trjdjetrti tt»-Itch rnn Ausnahme deS ConntagS. General-Anzeiger für Oberhejfen Die „Gleheaer Zamilienblätter" werden dem r91njeigev' viermal wöchentlich beigelegt, daS „KreisblüU für ötn Kreis Sictzen" zweimal wöchentlich. Ti» „Lanüwirtichaitlichen Leit- frage»" erscheinen monatlich zweimal. Dienstag. 5. August 1915 Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen Universität- - Buch- und Cteindruckerel. R. Lange, (Bicueu. Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Berlag: 31. Redaktion: 112. Tel.-Adr.: AnzagerEieve» Oie Urupp-Affäre vor Sem Kriegsgerid)t. 4. Berhandtungstag. Berlin, 4. August. Vor Eintritt in die Verhandlung legt der Zeuge Brandt piel am der Buhne inn= fiiljlig crüqcgcnfommt. Mozarts imrft aut die ful’urubcr- Üittigen Hörer wie ein kühler errrnchmber 4JunF aus flam: Duette und entzückt und hingeriisen nhmit und horcht jeber in die - sonnige, liebenswürdige Welt, die fick vor ihm aurtut, möge chm Mozart" Kunst non) so lange bekannt unb geläufig fern, -.er der biesiährig«, Festspiele berechttgt ^.«nemfrohm Optimismus. Oian.; prachttg ist „Figaros HvÄzett , die den Ailffakc bilbetc, verlaufen. Bruno Walter, dreier tnn ftoniqc ameroret aUarticfc« Musik. fciiirte mit mnem »um Icr- Orckcster Ausgezeichnetes. Von den ^aruellern waren Lvcin ha(Ä tonqcmaitigcr Alinaviva, jjrau BosetNs reizende^ K aminerkä tzche n Susanne, ^räulrin gleickcu, nickt zu vergeben Fräulein Tordeck^ sam^er Everii bin Nicktt ganz aus jener Höhe, wie man >ie gexnigUd) unb bar üclicrifd) von einer Festtpielausfübrnng verlangen ban, ttand der Figaw de^ Hernn Rudow, der erst feitJurKm dem Verbinde ber9 voftbcatcr als Mitglied angchört. Honentlich gelingt cs ihm, mff der Zeit unter Bruno Walters Füllung vornehmen Stil des Ensembles einzufügen; am Mittwoch ffri. er Idbcr au* deni Rahmen ber übrigen Leistungen. ~ Abend folgte - als einzige im grötzeren Hof- und National- idealer gegebene Oper des Zvllus — dre ub errlot hcr zuerst in der vergangenen Spielzeit errolgren Neuins^niäung, die mit Glück und Geschick altagnpii'chen Boden, arff den Goethe vor J19 Iadton^die Zauoerstorc uellkr oerlicK unb bie Szenen des Spiels nach Babplon und Pers«'.!>-> legt Drmm) Valttr bat aud) dies. Derk der großttn SE fair einstudiert, unb ihm folgten ganger und rckeuer. .^ocki *,„1 S bei ‘bei* ersten Taften in die eigene Mozart^-nm- uns . vei 'unb Fräulein Perard Petzl als m“n9 S ’haten mit Saraftro- Gillmann, Bro- bTr°ien bunb irrau Kühn Brunnrr als ^nig-irhattoirteS ««mmX mbrbaft fcBIi diese Vcraiistaltung wahrscheinlich nidit der Schwanengesang der für das Münchener Musikleben so bedeutungsvollen Vereinigung sein, beim bie zur Sanierung der VerhälMissc des Konzertvcrcms in München während der letzten Wochen geschehenen Schritte ver sprechen von Erfolg gefrönt zu werden. Es ist heute mit ziem lieber Sicherheit a nm nehmen, daß der Konzertverein auch nach dem 1. September, dem kürzlich angedrohken Liamdalionstermin, weiter- bestchen und uns dauernd erhalten bleiben wird. HansBege. ♦ — Zum 70. Geburtstag Roseggers wird noch mit geteilt, daß unter den zahllosen Glückwunschtelegrammen sich aud) fold« vorn deutschen Kronprinzen und Dom deutschen Reichskanzler befanden. Das Telegramm des deutschen Kronprinzen lautet: „Seine Kaiserliche Hoheit beauftragen mich. Euer Hochwohlgeboren zum 70. Geburtstag höchstsrine mir richtigsten und herzlichsten Glückwünsche auszusprechem. Gras Dis marck-Bohlcnhof, Hof mar schal l." — DasOpernlibretto einst und fetzt. Die Academie FranS. 388) bereits festgestellt, daß es eine feste Preisbestimmung l400 Morgen. Ter Erbpächter ist zur Besorgung seiner Wirtschaft iüberwiegend auf fremde Arbeitskräfte angewiesen. Die Höfe (entweder große Bauernhöfe oder Besitzungen mit Rittergutsgualität), die bei sehr umfangreichen Aufteilungen hin Und wieder belassen werden, gehören schon ganz zum ttgentlicheu Großgrundbesitz. Ta dieser Großgrundbesitz in Mecklenburg noch weite Landstrecken einnimmt, so bietet sich dort für die Besiede- lungstätigkeit ein reiches Arbeitsfeld. Starkenburg und Rheinhessen. m. O f f e n b a cf), 4. Aug. Die Ehefrau des Ortskranken- kaftenbeamten Friedrich Eckert aus der Mctthildensttaße 58, die sich am Samstag abend aus ihrer Wohnung entfernt hatte, um angeblich Besorgungen zu machen, wurde heute als Leiche aus dem Main geländet. Tie Frau war seit langer Zeit nervenleidend und hatte die Tat offenbar im einem Anfall geistiger Umnachtung verübt. m. Aus dem Kreis Offenbach, 4. Aug. Bei der Gemeinderatswahl in Lämmerspiel wurden die 7 Kan- drdaten der fozialdemokratischen Liste gewählt. — In Hausen wurden ebenfalls 3 sozialdemokratische Gemeindevertreter gewählt. — Jn GöHenhain siegte die Liste der unparteiischen Landwirte und Arbeiterschaft — In 2) i e | e n b a wurden 2 Bürgerliche und 1 Sozialdemokrat gewählt, in Dreieichenhain 1 Bürgerlicher und vier Sozialdemokraten. — In Offenthal und Froschhauen wurden die bürgerlichen Kandidaten gewählt. — In Klein-Auheim siegten die Sozialdemokraten, die 5 Vertreter in den Gemeinderat entsenden. ch. Bingen, 4. Aug. In der heutigen Stadtverordnetenversammlung kam das Projekt der Errichtung eines Invaliden- helms Jur Eisenbahnarbeiter von der Pensionskasse der Prenß. Hess. Eisenbahngemeinschaft zur Sprache. Die Stadt muß zu diesem Zwecke einen Platz vom lath. Vereinshaus er- werben. Der awi Eifelweg gelegene.Platz ist 170 Ruten groß und wurde 8500 Mark kosten. Ferner entständen der Stadt durch die Zuleitung des Kanals, der Gas- und Wasserleitung Kosten in Hohe von 6700 Mark. Um die Errichtung des Heimes sollen fich bisher 70 Gemeinden beworben haben. Das .Heim wird, zuerst zur Ausnahme von 70 Invaliden errichtet, soll in der nächsten •o^it aber bedeutend vergrößert werden. h. Gonzenheim, 4. Aug. Durch die Abwässer der Hamburger Kläranlagen, die unseren Ott durchfließen, ijt für bieien eine Notlage geschaffen, die immer unerträglicher nnrö Und schwere gesundheitliche Gefahren mit sich bringt. (Stegen eine erneut geplante Vergrößerung hat Gonsenheim Einspruch erhoben, und, nachdem die Behörde die Bildung eines' Zweck- verbandes vorge schlag en hatte, im Wege des Zweckverbandes eine Entfernung ber Klärbecken aus dem Wohnungsbereiche beantragt. QUeten Erschlag hat Homburg mit dem stillen Hintergedanken der spateren Eingemeindung des außerobdentlich fteuerfräftigen Gonzen- herms abgelchnt. Güttiche Versuche zur Herbeiführung der Eingemeindung scheiterten an dem Widerstande unseres Ortes. Die Angelegenheit ist jetzt wieder in Fluß gekommen, als am Samstag eine Denchttgung der strittigen Kläranlagen durch einen Ministerialrat, den Regierungspräsidenten von Meister, mehrere Regierungsräte und die Vertreter von Homburg und Gonzenheim erfolgte. Heber das Ergebnis der Untersuchung ist nichts bekannt. h. Buchschlaq, 3. Aug. Um die Zahlung von 12000 Mk. für gelieferte GaS- und Wassermesfer ist zwischen der Bürgerschaft und der Buchschlag-Gesellschaft ein (Streit entstanden, der bereits zu Protestversammlungen ber Bürger gegen die zu Unrecht zugemutete Zahlung führte. Die Dominialverwaltung zu Darmstadt wurde um gütliche Beilegung des Konfliktes ersucht. — Am 1. September tritt hier ein eigenes Standesamt in Tätigkeit. Landkreis Gießen. A Watzenborn, 4. Aug. Die Provinzialaus- stellun g des Oberhessischen Kauinchenzüchterverbwnds Hut der Kanincheirzuchtverein übernommen und auf den 11. und 12. Oktober festgelegt. Kreis Büdingen. = Sübingen, 4. Aug. In den 75 Gemeinden unseres Avises werden im Rechnungsjahr 1913 zusammen 652 020 Mark Gemeindesteuern erhoben. Der Ausschlagskoeffi- zcent auf 1 Mark staatliche Einkommensteuer beträgt in den größten Gemeinden Büdingen 146,7 Pfg., Nidda 121 7 Pfennig, Altenstadt 94,4 Pfg., Echzell 84,7 Pfg., Ortenberg 83,6 Pfg. Am günstigsten stehen sich die Bewohner der kleinen Gemeinden Himbach bei 18,3 Pfg., Bisses bei 29,6 Pfg. und Bad-Lalzhausen bet 32,3 Pfa. Ausschlag. Dagegen ist in anderen kleineren Orten die Gemeindesteuer sehr hoch; sie beträgt auf 1 Mk. Einkommensteuer in Bobenhausen I 186 9 Pfennig, Rinderbügen 198,3 Pfg., Michelnau 202,3 Pfg und rn Dudenrod gar 258,5 Pfg. Nidda 4. Aug. Der Kreisfeuerwehrtag des Kreises Budin gen fand gestern unter Leitung des Kreis-amtmanns von Grancy und des Kreisfeuerwehrinspektors Betz berg er im Gambrinus statt. Herr Vetzberger berichtete über den Stand des Feuerlöschwesens im Kreise Büdingen und sprach dann über den Umbau einer Druckspritze in eine Saugspritze uiib deren Vorteile Ern anderer Vortrag erörterte Vorsichtsmaßregeln 6 Vreden infolge der elektrischen Anlagen. Die Kuer- wehr Nidda veranstaltete nach Schluß der Verhandlungen nne wohlgelungene Hebung mit Brandangriff. Kreis Alsfeld. s;» 'rc 4. Aug. Die hiesige Stadtverwaltung hat bauung eines Armenhauses beschlossen. Das Vermächtnis Philipps des Großmütigen —, •’3lWcfe gcbtcnt, hat, soll feiner stiftungs- e ft I m m 11 n g , _ alte gebrechliche Leute lPfründ- nneber- rugeführt werden. Wie bei allen städ- U’T.terncbmungen ^doch, so stellen sich auch der Erbau- streitsüchtigen Elementen ausgeht, anhören äu bürten imb wegs dürfte das Verhalten dieser Leute auf ^bie^nn^s tvrs fördernd einwirken Es wird dem Stabtvorstande^sckwe^ testet LL N-ichi bagegm unb vMeicht"iwt Recht Dhrrteihert werden wirb. Die einzige Lofiinn >^r eL™“ wäre bie, wenn das Armenhaus möglichst^ber Sta^t gebaut würde^ Doch auch hier würL jeder ^ngrenUb? beider seine Ernte aus Garten usw. gefährdet glauben und Ech- Wendung erheben. ** DerAusflug des Lahntalsängerbundes an den Rhein, der nächsten Sonntag stattfinoen sollte, ist wegen der Veranstaltungen der Bundesvereine verschoben worden. Beabsichtigt ist, den Ausflug aus Anlaß der Einweihung des Bismarckdenkmals 1915 auszuführen. Bei dem Ausflug soll die Aufführung eines Festspiels erfolgen. en tlrche Bücherhalle. Im Juli wurden 1 b 4 Bande ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Lüeratur 1128, Zeitschriften 290, Jugendschriflen 224, Literaturgeschichte 26, Gedichte und Dramen 36, Länder- und Völker- künde 51, Kulturgeschichte 29, Geschichte undBiographien 119, Kunstgeschichte 13, Naturwissenschaft und Technologie 137, Heer- und Seewesen 11, Haus- und Landwirtschaft 10, Gesundheitslehre 35, Religion und Philosophie 30, Slaatswissenschaft 8, Sprachmissen- »7 m-9/ Fremdsprachliches 8 Bände. Nach auswärts kamen 34 Bande. ** M a n ö b e r b r i e f e. Aus Anlaß der b^evorsteheriden militärischen Herbstübungen machen wir auf die Wichtig- kert der Anwendung richtiger und deutlicher Aufschriften bei den Manöv er-Po stfen dun gen auf- merkfam Zür genauen Aufschrift gehören: Familienname (möglichst auch Vorname, unter Umständen Ordnungsnummer), Dienstgrad und Truppenteil (Regiment, Bataillon, und der ständige Garnisonort, eintretendenfalls mit Kompagitte, Eskadron, Abteilung, Batterie, Kolonne usw.) und der ständige Garnifonort, eintretendenfalls mit dem Zusatz „oder nachsenden". Die Angabe eines Marsch- quartiers als Besttmmungsort empfiehtt sich in der Regel nicht. Pre Wetter die Anfertigung von Abschriften ober Auszügen streng verbieten. Die Angeklagten geben zu, von biefen Verfügungen Menntnis erhalten zu haben. Der Verhanblungsführer IvE nun mtter darauf hin, daß der Abgeordnete Liebknecht die Prozeßangelegenheit im Reichstag vorgetragen habe. Das Gettcht stehe auf dem Standpunkt, daß durch das Bekanntwerben biefer Vorkommnisse in der breiten Oeffentlichkeit ber Ruf der Heeresverwaltung in ganz erheblichem Maße geschädigt svorben sei. Liebknecht habe in seiner Rebe behauptet, baß hier ton „Panama" vorliege, bas schlimmer sei als bas andere Panama. Der Verhanblungsführer schließt feine Bemerkungen mit ben PBorten: Ich lege Wert barauf, festzustellen, baß ber Abg. Lieb- »vecht über ein Panama in ber Heeresverwaltung gesprochen hat. Mehrere Sachverstänbige geben bann Auskunft über bie Auswahl bes mittleren Personals. Hauptmann Gronemann weist darauf hin, baß bei der Auswahl der Feuerwerker die Auswahl eines guten Personals durch die vorherige Beschäftigung bei den einzelnen Instituten besonbers erleichtert werbe. Verhanblungsführer: Daß vom Kriegsministerium - nur besonbers Mige Leute genommen werben, ist selbstverstänblich, unb bei Pfeiffer haben wir gesehen, daß er durchaus intelligent ist. Der Werhanblungsführer stellt fest, welche Kornwalzen, bie ber Abg. ^Liebknecht bem Kriegsministerium übermittelt hat, auf bie einzelnen Angeklagten zurückzuführen sinb. Die meisten werben bem ^Angcllagten Hinst zur Last gelegt. । Auf Befragen bes Vettreters ber Anklage stellt ber Sachver- |M«feige Gronemann fest: Alles in ben Kornwalzen enthaltene Material komme lebiglich aus ber hiesigen Felbzeugmeifterei, nicht «ber aus Spanbau. Wäre es aus anberen Quellen beschafft Jtoorben, fo hätte es für bie übrigen Stellen kein Interesse gehabt. Die Beziehungen Branbts beschränken sich auf bie Felbzeugmeifterei. hanbclt sich um seinen Verkehr mit ehemaligen Kameraben: feine Beziehungen zu Feuerwerkern in Spanbau hätten ihm nichts sgenützt, benn ber Betrieb ift zu sehr verschieben. Es hanbelt sich hott um fünf Institute, unb bie bortigen Angestellten, ehemalige Unteroffiziere, kommen für Branbt als ehemalige Kameraben nicht /in Bettacht. Dazu kommt, baß bas ganze Material sich auf bie lin Berlin sitzenbe Felbzeugmeifterei konzentriert. (Fortsetzung im 1. Blatt.) Vermischtes 94—00 80-82 77-79 1 •c Bett« bis 4. August • + 25,1 4- 12,7 4. Im Haushalt unentbehrlich! lb*; jsche Seobachkingrn der Station Siehe». 6 7 9 91-98 78—82 2 2 2 84—89 78-84 80-82 79—80 83—88 66—74 60-68 110—117 97-107 92—97 Mk. 91 — 96 89-95 = ö Marktverkauf Kleinvieh geräumt. Lebend- Schlacht- gewicht Dtk. 52-56 50-54 46-50 45-48 51-55 42—46 43—46 86—40 80-84 66—70 58-64 55—58 Verantwortlich für „Feuilleton", „GerichtSsaal" u. „Vermischtes": I. B : August Goetz. waaen anscheinend vollkommen übersehen hat. Aber als echter Lohn bc-? demokratischen Amerika fand der Zugführer die beste Ar», der Lösung: er arrangierte eine Volksabstimmung im Raucherwagen und oabci ergab sich, dast die Majorität der Herren ihre Stimme für die Zulassung der rauchenden Tarne abgab. klmgen für alle medicomecharristben und sonstigen vbvsikvkschen BeHandlungsweisen verbunden sein. Im Herbst bereit- soll die Eröffnung der Anstalten erfolgen. h. Bad Orb, 4. Aug Der MilitärfiSkuS bat setzt, da olle gütlichen Versuch« erfolglos blieben, gegen 31 Grundbesitzer aus den Ortschaften Oberndorf, T f affen» Die Anzahl der heiteren Tage beträgt in Sieben und Mainz etwa 3, die der trüben 7—8 Grad Es fallen an NrederfcküLgen Verletzungen davon. * Zu der Pariser P e rle n ha lSb a n d g e scht ch t e wird gemeldet, daß ein ehemaliger Danser Rechtsanwalt dem Vertreter des Lloyd, bei dem daS Perlenhalsband nut 3700 000 Franks versichert war, den Vorschlag machte, eS ausfindig -u machen, falls ihm eine Belohnung von IVi Millionen Franks zugebilligt werde. Ter Lloydvcrtreter ging auf diesen xwnemag Büchertifd). — Ti« Kaiser-Nummer der „Deutschland ist setzt erschienen. Das Dort ergren't „Zum Kaisersubiläum" zunächst Dr. Paul Liman, der Verfasser des bekanntesten Buches über Wilhelm 11 Im übrigen zeigt das Heft in Dort und Bild, wie sich das deutsche .Bilturleben in all seinen kraftvollen Äußerungen unter der Regierung Wilhelms II emvorgeschwungcn hat. U. a. gibt Exz. Tr. von Leyen ein farbenprächtiges Bild von dem überraschenden Dachsen des deutschen Verkehrswesens in diesem Zeitabschnitt. Ter Generaldirektor der Hamburg- märlte. Wiesbaden, v i e h b o l'M a rk t b e ri ch t vom 4. Ang. Austrieb: Rinder 79 (Ochsen 40, Bullen 7, Kühe 82), Kälber 54, manerW Badeanstalt. Dasse rw ärme der Lahn am 5. August: 17* R. Schale 26, Schweine 819. Großvieh mittlere- Geschäft, Schweine und Preise lüt 100 Pid. 3. 3. C. C. GanöeL • Ter Tabaktrust und seine Gefahren für Deutschland Ter im Interest« dauernder Freideft de- deutschen TabakgewerbeS tätige Verband zur Abwehr de» Tabaktruste- in Dresden entfaltet eine lebhafte Propaganda, um die Ccffmihcbfnt und besonder» die Konsumenten auf die drohend« Gefahr einer allmählichen Vertrustung der deutschen Tabakindustrie aufmerksam zu machen. Stockt auch diese Entwicklung in der Hauptsache noch tn den An- sängen, da sic zunächst sich fast nur in der Zigorettenbranche bemerkbar macht, so darf sic doch keineswegs unterschützt werden. Denn die zum Trustkonzern gehörigen Fabriken haben immerhin schon fast ein Viertel lüber 23 Ptt>zent) der gesamten deutschen Produktion in der Hand. Sehr zu {batten Jammt der Abwebrlxwegung eine kleine, intereffante Schrift von Syndikus Rud. tsoerrjg- Dresden, die eben erschienen ist und ganz ausführlich die in ber Ueberschrist bezeichnete Frage behandelt. Diese Hckrift ist in weitestem Umfange an die maßgebenden Stellen unsere» öficnt- lichen LebenS verbreitet worden und wird sicher auch im Kreiso von Rauchern und Händlern großen Anklang finden Der Verband zur Abwehr de» TabaktrusteS hat e» sich zur Ausgabe gemocht, diese Schrift, bic im Buchhandel zu 20 Pfg da» Stück käuflich ist, möglichst weitgehend zur Aufklärung der fRaudxr und Händler zu verbreiten und er stellt sie deshalb namentlich auch interessierten Vereinen auf Erfordern gern zur Verfügung Die haru^- sächlichsten, in der Schrift eingehend erörterten Themen sind: „Das Trust Problem (allgemeine Darstellung, der Tabak- t r it 11 (seine Gründung, Ennvicklung, geschäftlikhe Betätigung» Taktik gegenüber Produzenten und Konsumenten, Uehergreifen noch Europa und angebliche Auflösung). Abteilung Deutschland des TabaktrusteS iWginn und gegenwärtiger Umfang der Vertrustung, angeschlofsenc Firmen und Einflußversuche auf die Hilfsindustrien der Zigarettenfabrikation). Eiidlich A b^we h r - niaßnahmcn (mit Darstellung der den einzelnen TrwerbS- zweigen, sowie den Rauchern durch die Vertrustung drohenden Gefahren, Angabe deS Garantiezeichens für trustfreie Zigaretten und einem kurzen Bericht über die bisherigen ?ü>wrinversamm- lungcn^. Sache der Raucher wird e» nunmehr in erster 2tntt sein, die aus diesen TarsteNungen sich ergebenden Lehren praktisch zu verwerten, um in verständnisvollem Zusammenwirken mit den in ihren Existenzgrundlagen durch den englisch-amerikanischen Tabaktrust bedvohten Erwerbszweigen die dauernde Freiheit de» deutschen Tabakgewerbes zu garantieren. durchschnittlich 10 -roz der IahreSsumme an 14 Niederschlags- tagen. Die Anzahl der Gewitter nimmt merklich ab, da sich setzt auch die höheren Luftschichten durchwärmen, so dast die T«m- perarurgegensätzc zwilchen den oberen und unteren Lufttnofi'en und damit die Gleichgewichtsstörungen geringer werden. Tic mittlere Zahl der Gewittcrtagc betragt im unteren Lahntal nur noch 2 gegen 7 im Juni, in Gießen 3—4 und ebensoviel in den Ebenen am Rhein und um den Taunu». 3n den Mittelgebirgen ---- “ ' Seit 1857—1907 wurden im August •Änea!o-2tmr, Wert Ballkn feiert den Trans* der deutschen Seefchifftchrt unter Wilhelm II. Dr. Max O » b o r nschreibt in seinem Beitrag „Jünfiuchzwanzig Jahre deutscher fuxfT über die vrelumstrittene Stellung de» Kaisers zu dieser nxdingen txxagt- Deftere feflelnde Artikel schildern den »aifer tm Urteil de» Auslandes und seine Tängkeit für die deutsche Vcrkehrsprvpaganda. — von Kürschner» Dücherschatz (Hermann Hillger Verlag, Berlin, sind zwei neue Romondandchen erschienen: ,^Der Den'cbLcliene Gatten' von Johannes Höffner, und ..oct- mannMeben" von H. Daldeher Beide billigen Heftchen sind illustriert. Universitätr-Nacbricttten. — München. Ter ordentliche Professor ber S3otariir an der Münchener Universität, Geh. Hofrat Dr Ludwig Radi- Tofer, ist auf sein Nachsuchen Dom 1 Oktober d. J. anvvn der Vcrofliäitung zur ^Haltung von Vorlesungen befreit worden^ l, porf iabrm. Ein« «eilenbe Tarne, 7,r«u McSa» um 9 Uhr abends 16,0 Grad. In dem zehmahttgen Zettraum ^tt« die jkühnheit, mit einer brennenden Zigarette tm Munde 1901—1910 betrug die höchste Temperatur, die beobachtet bfn Raucherwagen zu betreten, der immer nur von Herren benutzt imirhe 3» 1 Grad am 10. August 1901: die Niederste Nacht- wird. Ein Teil ber irn Raucherwagen sitzenden Rtt,enden erhob recht wärme 39 Grad am 30. August 1901. Durchschnittlich bttngt ungalant Einspruch gegen daS Erscheinen ^r o.ame. ^re machten ^rMonat in Gießen 3—4 Sommertage. In M a i n 4 betragt gütend, der Raucherwagen sei ausiAietzlich mr Herren besttmmt, mittlere Augustwärme 18,2 Grad, morgens um 7 Uhr lo,4 unb 7-3 * * * grub;' 6$rab Offenbach 17,3, Michelstadt l C 1o,8 Grab, Porten 15,8 'Grab, Worms 18,3 Grad, Ällzey 16,7 Grad, mitl^ le ren M on atstempera tur en liegen in den Ebenen deS Rhein- Main- unb Taunusgebietes zwi'cken 18 unb 19 Grad h-ür 100 Meter Llufstieg auf die Höhen dos Odenwalds und Vogelsbergs nimmt die Tenweratur um 0,7 Grad adAm Rachrnfttag sind die Därmegegen'atze znn,chen den erhiyttn Ebenen üist) den kühleren Höhen noch größer; m ber Nacht aber gleichen ftch die Ternpcraturgegensätze zwi,cben oben und untenmebr aus ^ic mittlere Monatstemperatur betragt ut runb ^Thhera> 12 7 Grad, in 1150 Mtr. (Brocken 103 Grad, in 1600 Mtr. Schneekoppe) 7,5 Grad, in 3000 Mstr. _3ugitn6c 1 8 Grad. In 3000 Mtr. in Höhe und darüber ist der August der wärmste Monat deS ganzen Jahres. * Ein Autounfall. Am 2. Auaust, abends, ist zwischen Wesseling und Köln daS Automobil d«S Kaufmanns Levy aus variS gegen ein Fuhrwerk gerannt. Der BeNtzer, der fcin< in Wln bei ihrer Mutter zu Besuch Elende Frau besuchen wollte, wurde h e r a u S g e s ch l e u ber t und so s Mw er verletzt, daß er halb darauf starb. Der Ehaufieur trug leichte Weidemastschaser Mastlämmer und Masthammel .... 45,60—00 00 Schweine. vollfleischige Schweine von 80—100 kg Sebenb- geioidit.........*•••• W«*®* Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 61)4-62 /, Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht .......... 64-3o Vollfleischige Schweine uonl2O—150 kg Lebendgewicht .......61'/, —63 Mein Arzt verordnete mir Ihr Bioson zur Stärkung bei hochgradiger Nervonlät und Schwächezuständen unb habe ich damit die denkbar besten Erfolge erzielt. Tie Kräfte hoben sich rasch, baß Aussehen besserte sich wesentlich. Bioson bütfte eigentlich in keinem Haushalt fehlen. Frau Fabrikant KarlReinbarb, Flacht bei Die, a. b. L. Unterschrift beglaubigt: 10.3.1913. Thielmann, Bürgermstr. Bioson, grobes Paket (ca. ', kgl Mk. 3.— in Avotbeken. Drogerien._______ Freie Männer und Jünglinge und hochgemute Frauen, denen kraftvolle Betätigung durch Sport und Spiel, Reisen und Touren zum Lebensbedürfnis geworden ist, nehmen zur Auffrischung in Stunden der Er» mattung die echten Aola-Pasttllen Marke Tallmann (Dall- kolat. Sieghaftes Sraftgefühl und hochaufatmende Lebensfreude sind der Lohn, i Schachtel Dallkolat Mk. L— in Apotheken und Drogenhandlungen. D*. JebeniallS in ber UniversttätS- u.Hirfch-Avorbeke. Ferner: ^IeI* Drog- Central-, Kreuz-, Löwen- u-GermLnia-Trog., sowie Emir ycoiL Hausen, Lettgenbru n n und Villbach die Enteignung derverweigerten Grundstücke verfügt. Auch gegen Bad Orb wurde der gleiche Deg bescbritten. ES handelt sich birr um Waldungen, deren Wett 2 800 000 Mk. »war von dem - - - 1qa7 >twii ■ »„-„r. Fiskus anerkannt, aber von ber Reichsiinan.verwaltung 'ur iu selbst ttt ftc etwas grober. C«i 1857-1907 wurden tm bxl. brimtben wurde. Wie die Militärbehörde letzt endgültig m ber Ebene 190- 200 Gewittettage gezahlt, ^mrmgnie f-ftnriteat bat. ist der Truppenübungsplatz nunmehr genau 4/70 Juli war ebenso wie sem Vorgänger entscheedm zu kudl. sehr on £>Xr oder 19 000 Morgen grob, eine Fläch«, zu der zwei Ob- tarnen Tempcrarurabweichungen vom Mittel von 4-5 twr 4,ie mriuden ihre Gemarkung und sieben Otte Teile derselben her- Nachttemperaturen gingen gelegentlich ln» aus 5 und 6 Grad adMTrimufafn. Ter Platz setzt sich zusammen aus 4009 Hektar Daid, herab Erst gegen Ende deS Mo"°^bra^httn «imge Wert Ta« V>'7 Acker 75 L^cktar Diesen 78 Hektar Dege, o Heftar normale oder etwas ubemormalc warme Tage. Tic gtofee Juli 36'öeftar^^Ceblanb, ein für Militarist Uebungen kälte hat das crinbringen der Getteideernte nicht unwesen ftch nrrabeiu ideales Gelände, durch da» der neue Platz Nicht nur verzögert. Die rnetcrvlogrscke Uttachc lag m ber f» MCien brrnrdfttr, fon^rnoudi bet Ickönstt IruP6cnübimg»»t«8 «mmer ck»t°NetiMi»en fiufttrudon:»« lung bobnn Tt^ck rnnhÄ iff über dem westlichen Meere. Kuhle, wuchte -seennnoe muncn X'^Bad Hombura v d H 4 Ang. Der Bezirksverein bann ostwärts Europas überfluten, lieber dem irestland« selbst Fraullutt a. ^dä Verbände» mittlerer Reichs- bildeten sich häufig kleine Zyklonen auS, tnc di« Abkühlung vost. und Telegraphen beamten hielt gestern hier IN verstärkten und reichlicheRegen brachten. In den Alpen ftcl der Neuen Welt" feinen 2 Bezirkstag ab Zu der Taaunq nhcberbolt Schnee bis 1000 Meter herab. Lchon m einer Höhe nxxren Teilnehmer au^ Orten deS Bezirks Frankfutt a. M, Wies von 1500 Metern wurde sehr oft bte Frostgrenze angetrvsien, haben Limbura Wetzlar ufro sonne Pettreter der Bezirksvereine in 3000 Meter herrschten über Nvrddcutichland wiederholt Tem- irrifri’ nnb Dann stobt und des Ottsvercins Friedberg erschienen peraturen von 4—5 Grad Kälte, am 23. 3uli sorgen» sogar Um 3 Uhr nadü. d>r Be zir kstag mit einer sehr umfang- 8,5 Grad unter Null. Auch mit Bemnn des «ugusi hat die rciche-i Tagesordnung seinen Anfang. Anwesend waren 105 Mil allgemeine Druckvcttkilung sich noch kaum geändert. eS alieber kc 1592 Stimmen vertraten. Ter Kassenbericht, über weiterhin eine ausgesprochene Tendenz zu hohem Druck im tforb- den in'der Zeit vom 14. bis 17. Funi 1912 in Frankfurt abgc- meiicn. __ _________ haltenen Berl.andstag, an dem sich über l5M Mnglleder auS x ----------- allen Teilen Deutschlands beteiligten, ergab, dafi die Kosten 27697 —--- Mark betragen haben bei einem Fehlbettag von nur r>md 200 Mk. Eine twllvendig gewordene Neuwahl von Vorstandsmitgliedern ergab die Wahl bezw. Wiederwahl der Httren Kncll als 1-, B^-uer als 2. Vorsitzender: Scharfenberg alS emnUfubrcr unb Wambold als Kassierer. Neugegründet wurde 1 Kreisverein mit bau Sitz in Wetzlar, dem Dillenburg, Herborn und mehrere kleine Orte zugeteilt wurden. Dem neuen Verein wurden zur Deckung ber ersten Unkosten 100 Mk. überwiesen. Zur .Beratung standen über 40 Anträge, zu dem im September 1913 m Derim flattfindenden 23. VerbandStag, die sich -teils aus Hebung des Stande«, sowohl in finanzieller oder ideeller Beziehrmg, forme auf wetteren Ausbau ber neugegrünbeten Feuer- unb EmbruchS- diebstahlverficherungskass« bezogen. Efimehmigt wurde ber grotzte Teil der Anträge, darunter solche wegen Anstellung euws Verba ndssyndikus, Acnderung der Besttmmung über die Wltwen- unb Waiscu-Unterstützung, Beseitigung des KanzlistcntttelS bei irandeibeamten ber Oberpostdirektionen, Gewährung von Er- siehungsbeihilsen an kinderreiche Familien, Höberbewettung des Betriebsdienstes, Abgrenzung der Tienstgeschäfte ber Beamten und Unter beamten, Verkürzung der Arbeitszeit, Erweiterung des Er» lx>lungsurlauk^ und Neubearbeitung des Rcichsbcamtengcfetz^. BesmiderS wurde eingetreten für mehrere Anträge wegen Gleichstellung der Postsekretäre mit den Telegraphemekretaren in be^ug. 6UgCUUUUl. lunm.. -on . auf Anstellung und Llbkürzung der Wartezeit. Wahrend die Tofl- txtXi unb der Rcck)tSanwalt begab sich zu dem Absender de-, sckretare erstJahre nach bestandener Prüfung zur Anstellung Perlenhalsbandes, dem Juwelier Salomon und erklärte nelanncn, waren die TelegraphensekretSr« bereits nach einer.öartc- kI)m (n unverblümten Worten, daß er ihn für den Urheber 0«-' »eit von 10 Monaten bis l>/2 Jahren ctaidmaßig an- Diebstahls l)alte, und bot ihm 500000 Franks, falls er rhm das flcfttnt Perlenhalsband übergeb«. Salomon wi«S d«m ehemaligen Adoo- ft'Höchst a. M., 8. Aug. Für daS beim Iubilainn faten mit Entrüstung die Tür ber Farbwerk- ber Stabt «-machte Geschenk von 2S0000Mark ' Ti - »iber f pc . ^6rc^e°^* I *r^tocg SSE sollte die Stabt 12 500 Mark Schenkungssteuern bezahlen, j§^irre, die an fremben Küsten stationiert sind, ihren ft™”™ die aber jetzt in anerkennenswerter ^Beife auch von den nigt crlQut)Ctt bürfen, dort ihren Wohnsitz aufzuschlagem Bor Werken übernommen wurden. Da diese 12 500 Mark aber kurzem schrieb nun ein Commodore an das Ministerium folgenden mieber eine Schenkuna barstellen, wirb der Staat vielleicht Brief: „Es wirb mir zur peinlichen Pflicht, zu melden, dast mein« abermals den gesetzmäßigen Steiiersah von 5 Prozent ober ^au^ Brirhlen ür^gSng, chrm Wohnsitz 625 Mark beanspruchen. Die Stabt will diese Summe be- qu- Station aufgeschlagen hat unb sich fottgesetzt folgert, fiC 8* Te^Vahlkandibat im Film. Der ftilm als Wahl- , . macker — das dürfte wohl di« neueste kinematvgraphische Er- Der ofüöcmifd)c Wortburgbuno rungenfrfwft fein! Soeben wurden, wie der „Gaulois" berichtet, vur Pflege deutscher Gesinnung auf den religiösen Grundlagen der die 3uid>auer eines Lichtspielhauses in der Nähe von RFormation hielt am 2. unb 3. August in Eisenach »eine 2. .vaupt einem sonderbaren Film ub^rrchckt. Mitten Mifthen sewöh^Ucken Versammlung ^ab. Bertteten waren u. a. die BundeSgnitwen Lichtbildern eridnen plötzlich^nn Dahlfilm, der ^5 Gestatt Berlin Bonn Breslau, Giefien, Göttingen, Halle, Leip^g Kandidaten in verlchiedenen L>ituatronen imb Haicklungen zeigte. unb Marburg.' Eröffnet wurde die Tagung mit einer Wart- Natürlich fehlte der begleitende Ic£t nubL Suerft eridnen bet bürg fei er, »u nxldier Privatdozent Sic. Muhlett-Berlm die Kandidat \m Gewrach mit einigen SlrbeUtrn, benen er Wellie Ansprache bidt* Im Mittelpunkt der Abendversammlung gewisser sozialer Mifiltänbe versprach- Dann sah man^wie er mit im Katthäuserhof" stand ein Vottrag des Geh. Kirchenrats Prof- dem Präfekt in ein Auw steigt, oder wie er die ^rmtn beW”^; n Krüger von der Universität Gießen, der cm Bild oder einer alten Frau «ine Last aus den Esel laden drift, wie vvn dem Werden der Persönlichkeit Luthers bot. Er schilderte, er eine alte Hütt« befudjt, in der ein “c fi™ b” Ärformator burebrang »irr »rribeit b-r ESriften-1-------- >- --------- b.äfcrt mtnfd't-n, der sid, gebunden ftihlt durch die Autvtttät seines Herrn. Sinn und Geist der Deutschen waren in feiner Hand, wie die Leier in der Hand des Künstlers. Rücksichtslose Aufrichtigkeit, kraft- ftwtzende Ucbencugimg, ein innerlich völliges Gefestigtsein, em CKaubc, ber auf einem Grund gebaut war, der Nicht irdisch llt, das waren feine Waffen auf dem Reichstag zu Worms und inne .Heller bei ber Bibelübersetzung. Möge dreie reftiofe Auttichtia- Teü und Festigkeit Luthers fick auch heute finden, wenn es gilt, die widrigen Gegensätze der Zeit zu überwinden, -tann werden wir weiter kommen unb Luther immer bankbar fern. Nack einer sei erlichen Kranzniederlegung am Luther denkmal fand am Sonntag in ber Hauptkircke zu St. Georg, vor deren Haupteingang daS BadS-enkmal steht, eine Dackfeier stcttt, bte durch den vollendeten Bott rag Backsdrer Komposinoncn durch den Grotzh. Munkdirektor und Hoforganisten Camillo Schumann und tmrch eme der tfeier angeras te Ansprache des Pvof. D. K r ü g « r - Gießen ausqczeichntt wurde. Mit einer Wanderung nach Ruhla endet- die Tagung. remperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative j| Feuchligkett | Windrichtung Aug. 1913 Baromftc auf 0* reduziert 4. 2" 746,0 24,9 12 4 68 SW 4. 746 0 18,4 11.2 71 NNE 5. 7“ 746,2 14.8 9,4 75 NNW Sie hei 100 angenoir - Gerhart; W der so b. x im Keich Miipp oorbrar verschleiert un ein Panann abMten, ob der allmächtrr zilgreA" D sie diese „nori Zerlauf des Zchleuder, Ho< ivlendantursek angcstellten I getan, daß ui ist. Eben desl grüßt worden verschlossenen Wirtlichkeit doch nicht an schleiert oder i [teiltet geschon der Anklage, S hjort mit Fug den Schatten toter in d Wie aber hmg, daß es ein Panama'' den haupisÄ «ober abspicll gerichtliche L jene Liebkne unverantwor tmg hin, nc Panama, km Moabiter Gk oerichtsrat ' oemerkt, ba1 Stellen Vers jeden, die I gehandelt h haben in de liche Milli, reduziert w worden ijt, worden sin . zu welchen o.'-'eimnisse s IpWngerid 5te Liebkne tung hin ei liche lieber leicht zu fii (ve|tung bi- beamten. . Als sol 1° verantw Sonnig- SitßeiukE EnnoO-F /Tjensl"S» Vcrlad'E AbM.7« 2fo*A Mr die W5' £ öocnd^3 'Ein Skc mrettoren, 2 bauvtet, die -rheatennann Uch t^hrnchi Bühnenl Jfjaf? keim drrektDnale '] Kerlegen da & Umm !S .Theater Jliem an d & Jidl di stehenden St W schon ei W&, daß Uhrant des ^vriifQegg» w!3c utopi einen yier ftp» "och fr1 dvn 6< Aen sollen nj??lchen breitmL'N W K'K! Ss burt", "Kohr