Drittes Blatt 163. Jahrgang Ar. 30 H Erscheint täglich i,vttÄ«8nshme deS Sonntags. Hafer (+ (- (-11/,) 2) ) 217*4 (— ) (- 1.00) Mark. m. DurckR - tm. Durch- . DnrM. 85—93 46-49 87—95 49-53 43.50-44 59 90—92 79-81 76-00 )er s^endani- Brotpreise in Gießen jjeseW Osram DraMlampen Unzerbrechlich. Neue . Jede echte Osram-Lampe muss die Inschrift „OSRAM“ tragen. - Überall erhältlich. Auergesellschaft Berlin O. 17 C”A 90—97 88—95 207 210 210 215 168 (— 166*/2(— 74—78 85—90 165 162 163 169 170 171 167 166 178 180 1) 1) 1) 1) 47—50 42-46 110—113 94-100 85—92 78-85 83—88 74-81 (+ (- (+ 79—82 77-78 36—39 30-34 ytuar 1913. Alten-Busei!. 1) 1) 1) ) 1) ) 1) ) ) (+ (+ (— (+ 174 173 163 163 200 185 188 181 165 190 186 195 190 195 178 Markttage in Königsberg Danzig Stettin Posen Breslau Berlin Magdeburg Leipzig Dresden Rostock Hamburg Köln 6t 1912 113. 1913. Taubriii,! Frankfurt a. M. Mannheim Straßburg (- ) '+ 1) (+ 1) (+ 1) (— ) (+ 2) (- 1) 193 193 192 199 198 195 198 (- ) (- 1) (- 1) 71—76 63—77 en, die M ft holz-Tubr I., mitte! i Gegenwart!! ming statW dem Förch" 40—42 45—48 ion. icinbe Altm istammholz i eben: n.-2IK. hl Durich- Weizen - (- ) 207'/, (+»/,) 62^ lnde 1911 • 18I*4(- 7J 182*/,(-2*4) 185 (—72) 182 (— 2) Fr ant 51—55 50-54 Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 3. Februar 1913. 66—68 56—60 51—55 46—50 Getreide-Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 26. Januar bis 3. Februar 1913. Der Getreidehandel nahm in der Berichtswoche im allgemeinen eine abwartende .Haltung ein. Die amerikanischen Termin- Notierungen zeigen eine leichte Befestigung. Von Argentinien wurden diesmal große Weizen-Verschiffungen gemeldet, aber die Forderungen waren bei weiter erhöhten Frachten kaum verändert. Rußland zeigte sich für Roggen und Gerste etwas nachgiebiger, hat aber im übrigen sein Verhalten nicht geändert, trotzdem die Wege im Innern jetzt stärkere Zufuhr gestatten würden. Nicht unbeachtet, namentlich an den englischen Märkten, blieb der Umstand, daß andauernder Regenmangel die indische Weizenernte bedroht. Tie Nachfrage für greifbaren Weizen in den westeuropäischen Verbrauchsgebieten bleibt bestehen, da die überall erzielten schlechten Qualitäten einen erheblichen Zuschuß an trockenen Auslandsweizen erforderlich erscheinen lassen. Es gilt dies auch für Deutschland, wenn man hier vorläufig auch, so gut es geht, mit dem heimischen Erzeugnis auszukommen sucht, da dieses, selbst in besserer Qualität, wesentlich billiger als fremder Weizen zu beschaffen ist. Von dem Frostwetter zu Anfang der Berichtswoche ging nur vorübergehend eine befestigende Anregung aus, auch der Abbruch der Friedensverhandlungen und die Aussicht auf einen Wiederbeginn des Krieges blieben ohne sonderliche Wirkung, zumal umfangreiche Weltverschiffungen die Unter uehmuilgslust einschränkten. Auf dem Berliner Lieferungsmarkte schließt Weizen nach unerheblichen Schwankungen mit einem Ver Ulst von nur 1/2 Mark. Roggen war vom Inlande.wieder stärker angeboten, und wenn sich für das Material auch fortgesetzt zum Mittwoch, 5. Mruar M Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Universitäts - Buch- und Steindruckert!. R. Lange, Gießen. vd ber-Ä, (-- ) (- 3) ton. Salbungen ^Assionz^ >nd 1,39 „ 1,40 ' 8,77 ' , 1,18 ' „ 3,10 ' « 5,30 '' 2,47 ’ » 13,15 m 2 Losnl' =48,35$ ■;= 58,07$ Sortiment g abendr 8t n cinzureij Bieter diel Feinste Mastkälbee........ gjiittlere Wiaft- und beste Saugkälber . Geringere Plast» nnb gute Saugkälber Geringere Saugkälber...... Scha Weidemastschafe: Mastlämmer und Masthammel . . Schwein:. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e-Ebl. 3leb(iftion:e^ll2. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Gericytstzaal. Der neue DI)m-P r-ozcf)• .3 Dortmund, 2. Febr. Tie umfangreichen gerichtlichen Auseinandersetzungen, welche an den Niederbruch der Niederdeutschen Bank anknüpsten, werden in einem Riesen Prozeß ausklingen, zu dem die vorbereitenden Arbeiten nunmehr zu Ende gehen. Ter Zusammenbruch der Niederdeutschen Bank hat seiner Zeit im rheinisch-westfälischen Industrie-Revier und weit darüber hinaus. nicht minder großes Aufsehen erregt und ebenso schwerwiegende Folgen gezeitigt, iuic ehemals der Konkurs der Leipziger Bank. Ter Direktor der Bank, O h m, hatte es verstanden, durch Gründung von zahlreichen Filialen — insgesamt waren es 29 — dem Geschäftsverkehr einen außerordentlichen Umfang zu geben. Zustatten kam ihm, daß er gute Beziehungen zu dem katholischen Klerus, namentlich des Münsterlandes, unter - hielt und daher seinen Kunden gegenüber besonders vertrauenswürdig erschieu. Durch den Krach sollen über 5 0 Mill. Mark verloren gegangen sein. Tie Folge war ein gerichtliches Verfahren gegen Ohm und seine Mitschuldigen. Es stellte sich aber heraus, daß wegen der Verschiedenheit der Straftaten in verschiedenen Prozessen verhandelt werden mußte. Die Anklage im ersten Prozeß lautete auf Tepotunterschlaguug. Er endete nach mancherlei Schwierigkeiten, die in dem Gesundheitszustände Ohms begründet waren, mit dessen Verurteiliuig zu acht Monaten Gefängnis und 2100 Mk. Geldstrafe. Tie diesmaligen Verl>andlungen dürften sich wieder äußerst umfangreich gestalten, da bisher über 400 Zeugen geladen worden sind. Auch die Zahl der Sachverständigen ist außergewöhnlich groß. Tie Anklage lautet auf Betrug. Mit Ohm werden sich verschiedene Mitglieder des^ Aufsichtsrates zu veranttvorten haben. Die „Siehener Fa«ilienblStter" werden dem EAnzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das ,Freistatt für den Kreis Gießen" zweimal nwcheniUch. Dir. „Lan->»lrtschaf1Iichen 3eit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. I Weißbrot 2 Stg. 56 Pfg., | Schwarzbrot 2Kg.48Pfg. Export und bei den Mühlen Verwendung bietet, so mußten flch die Preise trotzdem etwas niedriger stellen. Russischer Roggen, der zu Preisen von 134—137 Mark vermehrt am Markte war, wurde in stärkerem Maße nach dem Rhein gehandelt. Allerdings sollen die Qualitäten viel zu wünscheir übrig lassen, und der gegenüber deutschem Material geforderte Preisaufschlag erscheint demnach kaum gerechtfertigt. Lieferung war bei stillem Verkehr- zeitweise leicht befestigt, zum Schluß durch Abgaben gedrückt und zirka 1 Mark niedriger als vor 8 Tagen. Der Absatz von Hafer gestaltete sich bei reichlichem Angebot schleppend: Lieferung konnte sich im Einklang mit festeren La Plata-Forderungen behaupten. Futtergerste stellte sich sowohl in russischer als auch in amerikanischer Ware um 2 Mark, für entferntere Sichten um 4—5 Mark billiger. Mais vom La Plata fest, stordamerikanrscher dagegen etwas billiger. Pollfleischige, auSgemästete. höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4—7 Jahren .... Die noch nicht gezogen haben (ungejocht) . . Junge, fleischige, nicht ansgemästets und ältere auSgemästete............ B ul l e n. Dollfleischige, ausgew., höchsten Schlachtw. . . Pollsteischige, jüngere.......... Färi eit. Kn h Pollsteischige ansgemästets Färsen höchsten Schlachtivertes ........... Doll fleischige ausgemästete KühS höchsten Schlachtwertes bis zu l Jahren ... Wenig gut entwickelte Färsen....... Aeitere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe . ........ Mäßig genährte Kühe und Färsen . .' . . . K ä l b ec. lai>* (- ) (- ) (- 0.50), Märkte. Gießen, 4. Febr. Marktbericht. Auf heutigem Wocbeu- marlte kostete: Butter das Pstmd 1,00—1.10 Mk., Hühnereier 1 Stück 9—11 Big., 2 Stück 00 Pfg., Enteneier 1 Stück 0—0 Psg., Gänseeier !St. 00 Pi., Käse das Stück 6—8 Pfg., Kasematte 2 Stück 5—6 Pfg., Tauben pr Br. 0,80—1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mr., Halmen in-. Stück 1,50—2,50 Alk., Enten pr. St. 2,00—3,00 Mk., Gänse das Pfd. 70—80 Pfg„ Ocksenfleisch pr. Psd. 92—100 Pfg., illindfleisch pr. Pfund 90—94 Pfg., Kuhfleisch 80 Psg„ Schweine- lei sch pr. Pfund 90—110 Psg^ Kalbfleisch pr. Pfd. 92—96 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 70—90 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.00 bis 5.50 Mk., Weißkraut das Stück 10 bis 20 Pfg., Zwiebeln ver Ztr. 6,00—8,00 Mk., Milch das Liter 22 Psg^ Nüsse 100 Stück 50—60 Pfg., per Ztr. 0—00 SD1L, Birnen das Pfund 10 bis 15 Pfg., Aepfel der Zentner 10 bis 15 .Mk, Mattheit von 8 bis 2 Uhr. z F.C. Wiesbaden. Biehh ok-M ar k tbericht vom 3. ^ebr. Auftrieb: Rinder 67 lOchssn 31, Bullen 0, Kühe 36), Kälber 25, Schafe 2?, Schweins 272. Matttvettaui: Im allgemeinen rtihiges Geschäft, bei Großvieh aeriuaer Ueberstand, bei Schweinen und Kleinvieh geräumt. 9 Preise für 100 Pfd. Lebend- Schlacht- Es stellten sich die Preise für inländ. Getreide am letzten Mark per 1000 kg wie folgt: Roggen gewicht Mk. Pollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht .............. 62V,»63 Pollsteischige Schweine unter 80kg Lebendgewicht 60‘/2-61 Pollsteischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht ..............63’64’/, Pollsteischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht ..............60*/2-00 Verwundetentransport obliegen wird, ist für 'uns in .Hessen umso < mehr eine unabweisbare Notwendigkeit, weil die finanzielle Lei- tungsfähigkeit des Roten Kreuzes in unserem Lande sich keineswegs 1 aus der wünschenswerten Hülfe befindet. Man sieht, es ist noch Großes zu tun, wenn unser hessischer Landesverein vom Roten Kreuz im Falle eines durchaus nicht unmöglichen Krieges mit Ehren bestehen soll und es tut dringend not, daß alle Schichten der Bevölkerung mehr als seither ilfr Interesse und tatkräftige Unter - tützung diesem Gebiete zuwenden. Man sollte denken, es könne nicht chwer fallen, der Sache des Roten Kreuzes ein Opfer zu bringen, da doch seine Arbeit vor allem den Hesseusölfnen zugut kommt. Tie Friedensarbeit des Roten Kreuzes besteht in der Vorbereitung zum Krieg. Für diese Arbeit liegt ein großzügiger, bis in5 einzelne ausgearbeiteter Mobilmvchuiigsplan vor. Nach den Besttmmungen dieses Planes luiti) z. B. der hessische Landes verein int Kriegsfall 14 Vereinslazarette errichten und zwar 7 in Darmstadt und 7 draußen im Land. Auch ist zu hoffen, das; die hervorragenden personellen Kräfte und die nuiltergültigen Einrichtungen der Gießener Kliniken für das Rote Kreuz nutzbar gemacht werden können. Verhandliuigen über dort einzurichtende Vereinslazarette sind dem Abschluß nahe. Außer den Lazaretten werden, wie schon erwähnt, Verband- und Erfrischungsstftlen eingerichtet werden, für deren Leitung es hervorragender tüchtiger Oberschwestern und Hausfrauen (als.Vorsteherinnen der Küchel bedarf. Ferner sollen an 16 Orten sog. Empfangs stell en organisiert werden, an denen die Empfangnahme der mit den Bahnen oder Schiffen ankommenden Verwundeten stattfinden wird, die von hier aus durch Mitglieder der Sanitätskolonnen nach den Lazaretten zu verbringen sind. Tie Zahl der Sanitätskolonnen in Hessen betrug Ende 1912 30, mit etwa 1500 ausgebildeten Mitgliedern. Diese müssen militärfrei sein oder dem Landsturm angehören. Eine Sanitätskolonne soll mindestens 30 Manu stark sein, weil erfahrungsgemäß im Ernstfall viele versagen. Von den besteheüden Kokonnen entfallen 15 auf Starkenburg, 3 aus Oberhessen und 12 auf Rheinhessen: viele von ihnen versehen auch den lokalen Rettungsdienst im Frieden und sind insgesamt auf diesem Gttäet bereits in 8500 Fällen tätig' geworden. Tie Schwierigkeiten, Helferinnen in so großer Zahl auszubilden, wie der Hessische Landesverein voM Roten Kreuz sie braucht, l>at hauptsächlich ihren Grund in dem Mangel an Gelegenheit zu praktischer Tätigkeit iip einem Krankenhaus. Sie sind naturgemäß an kleinen Orten größer als in Städten, aber nicht imüberwindlich. Es bleibt also noch reichlich viel zu tun in der Sache des Roten Kreuzes, das die Samariterliebe auf seine Fahne geschrieben hat und dem jeder deutsche Patriot und teviotin gern und opferfreudig nach Kraft und Können sich^^Zmen sollte. Möchten auch diese Zeilen dazu betragen, recht viele Herzen für die edlen Llufgaben des Roten Kreuzes zu erwärmen und ihm recht viele neue Mitglieder zuführen. Nicht unerwähnt bleibe, daß sich Generalleutnant Korwan in Darmstadt bereit erklärt hat, überall, loo es gewünscht wird, bei Gründung oder bei dem weiteren Ausbau von Zweigvereinen des Roten Kreuzes durch Rat nnb Tat mitzuhelfen. Mögen recht viele Gemeinden unseres Landes von bi eiern Anerbieten recht ausgiebigen Gebrauch machen. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Cberhefien Cng!cmdb Lebenzmitteleinsuhr. Vor hundert Jahren, in den Kämpfen mit Napoleon, stand England wiederholt unter dem Druck von Getreidc- mange't und Teuerungspreisen. Nach der Auffassung .neuerer englischer Geschichtsschreiber (Holland Rose 11. a.> würde England zur Uebergabe genötigt und zur Unterwerfung gezwungen worden sein, wenn Napoleon namentlich während des kritischen Winters von 1810 zu 1811 die Getreideausfuhr voln Festtande zunächst von Danzig und Riga nach England verboten hätte. Napoleon war in der Lage, die Getreideausfuhr nach England abzuschneiden, er .hätte in England Panitpreise, Wirren und Unruhen Hervorrufen, das frauzosenfeindliche Ministerium stürzen und den auch von ihm ersehnten Frieden Herstellen tonnen. Allein Napoleon sah immer nur Englands Schiffahrt, Handel und Reichtum, er bekämpfte diese wichtigen, aber nicht einzigen Machtfaktoren Englands und erleichterte .dckbei die Getreideausfuhr nach England in der kurzsichtigen Annahme, Englands Reichtum werde nachhaltig durch Getreidekäufe zu hohen Preisen geschädigt werden. Seither ist Englands Abhängigkeit vom Auslande in «Bezug auf die Volksernährung gewachsen und zwar in Jben letzten Jahren noch rascher als vordem. Englands Ein- ^fuhr stellte sich im Jah^e 1912 auf nahezu 15 000 Millionen Mark. Davon entfielen nach Abzug der Wiederausfuhr iMchözu 5000 Millionen Mart auf Lebensmittel und Ge- - tränte. England bezog 1912 vom Auslande für 1770 Mill. Mark Ok treibe und Mehl, für 980 Mill. Mart Fleisch und für 2740 Mill. Mark andere Nahrungsmittel und Getränke, alles in allem demnach für 110 Mart auf den Kopf der Bevölkerung. Als man sich in England entschloß, im Interesse der Industrie und ihrer Arbeiter für möglichst billige Lebensmittelpreise zu sorgen und die Interessen der Landwirtschaft zurückzustellen, sah man nicht voraus, in welch hohem Grade England mit seiner Bolksernährung vom Apslande abhängig werden würde. In den wiederholten Beratungen «über die Versorgung Englands mit Lebensmitteln im .Kriegsfall kam mau zu keinem günstigen Ergebnis. Man begnügte sich mit dem Hinweis aus die Flotte. Es sei ihre Hauptaufgabe, im Kriegsfälle alle Schisfahrtsstraßeu offen Au halten und das Land vor Aushungerung zu schützen. Wesentlich deshalb sieht man sich genötigt, immer neue Flottenverstärkungen zu bewilligen. Churchills Anspielun- ■gen auf Deutschland und seine Flotte sollen diesen Beweg- '.grund verschleiern. Nach dem Voranschlag für 1913 erhöhen sich Englands Ausgaben für die Flotte auf rund 950 Mill. Mark. Ein erheblicher Teil davon würde gespart werden können, wenn die Landwirtschaft nicht vernachlässigt worden Wäre, wenn -nicht die Sorge um die Sicherung der notwendigen Lebens- mrttelzufuhren von Jahr zu Jahr zunähme. Das Rote Rreuz. Gießen, 5. Febr. Mit welchem Ernst und Eifer zurzeit die Sache des Roten Kreuzes in Hessen betrieben wird, davon gab die diesjährige Hauptversammlung des Landesvereins beredtes Zeugnis. Die interessante Berichterstattung des Präsidenten des Landesvercins, Generalleutnant Korwan, gab ein anschauliches Bild der Tätigkeit deS Roten Kreuzes in Hessen, ließ aber auch erkennen, ivicviel noch nachzuholen ist, um den gewaltigen Anforderungen, die im Falle eines Krieges an die Tätigkeit des Vereins gestellt werden müssen, einigermaßen gerecht zu werden. Daß die Arbeit des Raten Kreuzes im „Ernstfall" vornehmlich in Transport, Unterbringung und einer geordneten Pflege im Felde verwundeter Soldaten besteht, darf als allgemein bekaimt vorausgesetzt werden. Weniger bekaimt dagegen dürste es wohl sein, daß wir in Hessen mit der Leistungsfähigkeit auf diesem Gebiet gegen andere Staaten zurück stehen. Zwar ist die Zahl der Bernfs- schwestern, Hilfsschwestern und Helserinnen innerhalb des mit dcm Waten Kreuz eng verbundenen Alicefrcmenvereins in den letzten Zabren erfreulich gewachsen, sie genügt aber keineswegs, um im Kriegsfall allen Anforderungen zu entsprechen. Sämtliche Be- rufsschwestern mürben voraussichtlich in einem solchen Fall Verwendung im Etappengebiet finden, während .die Pflegetätigkeit in der Heimat, namentlich in den Vereins- und militärischen RLservelazaretten ausschließlich den Helferinnen zufallen würde. Tie zurzcit vorhandenen Kräfte würden hierzu keineswegs ausreichen, zumal nur ein kleiner Teil der ausgebildeten Helferinnen sich zur Verwendung im „Heimatsgebiet", d. h. außerhalb des Wohnorts, zur Verfügung gestellt hat, wohl in der irrigen Meinung, daß unter „Heimatsgebiet" ganz Teutfchland zu verstehen ist, 'während tatsächlich mit dem Wort nur Hessen bezeichnet werben sollte. Von den Ende 1912 vorhanden gerne)cnen 205 Helferinnen kommen 75 auf Darmstadt, 39 auf Mainz, 17 auj Lampertheim, 16 auf Bingen, 15 auf Offenbach, 12 auf Alzey und Umgegend - 9 auf Gießen — 9 auf Friedberg, 6 ans Groß-Gerau, 3 auf Großen-Buseck usw. —. Die Großherzogin hat den Hilfsschwestern und Helferinnen eme be)andere Diensttracht mit Brosche verliehen, die nur itn Dienst des Roten Kreuzes getragen werden dürfen. Nach dem jetzigen Bestand an Helferinnen würde je eine 50 Betten zu versehen haben, während es im hohen Grad wun schenswert ist, daß eine Helferin nicht mehr olv 10 Betten zu versorgen hat. Es kommt hinzu, daß für die im Kriegsfall einumWben sogen. Verband und ENrifckningSstellen allein in Hessen 100 Helserimien erforderlich fein luurben, )o daß die Znht i)cr gegenwärtig ausgebildeten Helferinnen weit hinter dem Bedarf z n r Ü ck b l e i b t. Es ist eine Ehrenpflicht des Hessenvolkes, neue Kräfte zur Aus 6Übung iin Samariterdieiist dem Roten und dem Alice- trQutniorrem zuzuführen und das so unendlich wichtige Werk der Nächstenliebe mit allen Mitteln zu unterstützen nnb zu fordern, damit nicht, wie bei der Berichterstattung mit gutem Grmk gesagt wurde, „im Falle eines Krieges die Leute nut Singern auf uns beuten". _ . .... , Die Ausbildung von PflegepeMnal, namentlich abci quu, von Pflegern durch die Sanitätskolonnen ldeneii tu erster £inn m über 191 hafts- abender .lieber W rvesonds 24of .gewinn München 219 (— ) - , Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Mai 209.50 Pest April 198.10 (— 0.35), Liverpool März 167.45 (— 0.70), Chicago Mai 144.40 (+ 1.90). Roggen: Berlin Mai 174.75 (— 1.00). Hafer: Berlin Mai 173.05 (+ 0,25). Futtergerste: frei Hamburg unverzollt Südruss. schwim. 146.00 (— 2.00), Jan. 140.50 (— 5.00), Amerik. schwimm. 138.00 (— 2.00), Jan. 132.00 (- o.5O). Mais La Plata 115.00 (+ 1 50). Mixed Jan. 110.50 Getreidepreise in Mannhei m Weizen 100 Kg. 21.25—21.50 Mk. Roggen 100 Kg. 18.25-00.00 Mk. Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. Fleischpreise in Gießen Ochsen Halber Tchweine 50 Kg. Schlachtgewicht 80—96 Mt. */, Kg. Schlachtgw. 93-110 Ps. „___, 80—82 „ '/, Kg. 92-109 Pfg. V, , 92—96 , __3lt , 90-110 „__ * 3d)tt«avÄC weine sarbiac Kleider Stoffe in schöner. Auswahl au luirtlid) billigen Preisen emvsteblt (Sinuiö zailj Rette lScickäst sonnenstrafte lver Bedarf hat in uirni > hmi »chntldtadtn So- Hager Stahlwarea btncllc solort in tlgcite Inirre»»« unteren fiiuptka- talog übir umtndt Artikel aller An, den wir gralli und franko .erleiden. Gebr. Bell, Grä!rallii37 b. Soliog ---• Jabrik-U'rtandbae«. ■--- Lieferung. Städtischer Seefischmarkt Feden Donnerstag nachmittags 3 Uhr beginnend in den Marktlanben. Zum Berkaus kommt nur bette, frischeste Nordseeware 3N billige». Lediglich die Selbstkosten deekenden Preisen. Die Berkaufspreise sind an den Ständen angeschlagen. [BV* Diese Woche erheblich verstärkte Zusubr von Echellfisch, Bratmck, Cabliau, Seelachs, schollen und grünen Heringen zu billigen Preisen. Zwangsversteigerung. Die nachstehend bezeichneten Grundstücke, die .Zur Zeit der Eintragung des Vcrstcigerungsvermerks auf den Namen des August Wilhelm Hilgardt und dessen Ehesrau Mathilde geb. Schäfer zu je x/9 (Bl. 758) je zu ’/4 (Bl. 759) je zu */6 (Bl. 744) im Grundbuch eingetragen waren, sollen hinsichtlich der den Hilgardt Eheleuten zustehenden Anteile Samstag, den 22. Febr. 1013, vorm. 9 Uhr, Die Lieferung des ungefähren Bedarfs an nachstehenden Gegenständen soll für 1913 vergeben lverden: 1. Kalbfleisch 1,5 T-. 2 Rindfleisch 20 Dz. 3. Niercnfett 9 T-z. 4. Schweinefleisch 12 Dz. 5. Speck, deutscher, geräucherter 4T^. 6. Schweine- schmalz, deutsches 20 Dz. 7. Schellfische 18 Dz. 8. Eier 1800 Stück 9. Butter 1,5 Dz. 10. Handkäse 18 Dz. 11. Schmierkäse 11 Dz. 12. Roggenmehl 170 Dz. 13. Weizenmehl 9h:. 3 115 Tz. 14. Weizenmehl Nr. 1 8 Tz. 15. Weizenmehl 9h:. 0 1 Tz. 16. Staubmehl 1 Dz. 17. Bohnen, weifte 13 Dz. 18. Erbsen, geschälte 13 Tz. 19. Linsen 13 Tz. 20. Gersten^ mehl 3 Tz. 21. Gerste 6 Tz. 22. Reis 8 Tz. 23. Gerstengrütze 6 Tz. 24. Hafergrütze 6 Tz. 25. Weizengrütze 10 Tz. 26. Bohnenkaffee 4 Tz. 27. Malzkaffee 3 Dz. 28. Mohnöl ‘100 Liter. 29. Pfeffer, ganzer 0,3 Tz. 30. Zwctschen, gedörrte 0,3 Dz. 31. Essig 800 Liter. 32. Z-adennndeln 2 Tz. 33. Majoran 0,02 Dz. 34. Kümmel 0,02 Dz. 35. Senf O,3'Tz. 36. Natron 0,2 Tz. 37. Schreibgegenstände s. Verzeichnis. 38. Petroleum 120OOLiter. 39. Spiritus, 95 prozentiger 6000 Liter. 40. Kernseife 10 Tz. 41. Schmierseife 11 Dz. 42. Soda 10 Dz. 43. Lampendochte 50 Meter. 44. Larnpcn- dochte 20 Stück. 45. Lampcnzylinder 100 Dutzend. 46. Kohlenlöffel 30 Stück. 47. Kohlenschippen 10 Stück. 48. Kohlenkasten 10 Stück. 49. Kochtöpfe, eiserne 5 Stück 50. Filzmützen 40 Stück. 51. Anfsehcrmützcn 34 Stück. 52. Karbolsäure 9 Tz. 53. Eisenvitriol 3 Dz. 54. Fenstcrvapier 1 Ballen. 55. Makulaturpapier 7 Tz. 56. Reiserbesen 250 Stück. 57. Kämme 30 Dutzend. 58. Zahnbürsten 14 Dutzend. 59. Putzlumpenzeug 700 Metern durch das unterzeichnete Gericht auf dem Ortsgerichtszimmer in Gießen versteigert werden. Die Versteigerung erfolgt ini Wege der Zwangs- Hoklstreckung. Der Bersteigerungsvermerk ist am 10. Oktober und am 27. November 1912 in das Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Bersteigerungsvermerks aus dem Grundbuchc nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Bersteige- rungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sic bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der »Verteilung des Versteigerungserlöses dem Ansprüche rbed Gläubigers und den übrigen Rechten nach- ^gesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung ent- ^egenstchcndes Recht haben, werden aufgefordert, !v»r der Erteilung des Zuschlages die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbei- 'zuführen, widrigenfalls für das Recht der Ver- jsteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Gießen, den 16. Dezember 1912. Großh. Amtsgericht. b2/, Bezeichnung der Grundstücke. I. Grundbuch für Gießen Band 16 Blatt 758: Flur 1 Nr. 569 — 69 qm Hofraum mit Stall auf dem Kreuz (zu - Kreuzplatz Nr. 12) 3390 Mk. Flur 1 Nr. 571 — 124 qm Hofraum mit Oekonomicgebände daselbst (zu Kreuzplatz Nr. 12) 92ß0 Mk. "Flur 1 Nr. 582— 36 qm Hofreite daselbst (zu Kreuzplatz Nr. 12) 9 440 Mk. /Flur 1 Nr. 5827/]0 =4 51 qm Hofreite daselbst (zu Kreuzplatz Nr. 12) 19880 Mk. «Flur 1 Nr. 583 = 9 qm Stall daselbst (zu Kreuzplatz Nr. 12) 700 Mk. Flur 1 Nr. 584 — 4 qm Stall daselbst (zu Kreuzplatz Nr. 12) 300 Mk. II. Band 16 Blatt 759: Flur 1 Nr. 585Vi0 = 71 qm Hofraum auf dein Kreuz 1070 Mk. Flur 1 Nr. 5857/10 — 30 qm Hofraum daselbst 460 Mk. 60. Stearinlichte 0,01 Tz. 61. Zündhölzer 300 Pack. 62. Wasserflaschen 30 Stück. 63. Wassergläser mit Fuß 50 Stück. 64. Lampenschirme 10 Stück. 65. Eßlöffel von Britannia 150 Stück. 66. Tannenscheitholz 70 Rm. 67. Auftragbürsten 50 Stück. 68. Zylinderpuder 40 Stück. 69. Handbesen 80 Stück. 70. Schuhbürsten 40 Stück. 71. Schrubber 200 Stück. 72. Stubenbesen 80 Stück. 73. Schmutzbürsten 70 Stück. 74. Eftnäpfe von Emaille 40 Stück. 75. Wasserbecher von Emaille 40 Stück. >> 76. Kafseebleche von Emaille 40 Stück. 77. Farbwaren und Leim 17 Tz. 78. Lein-, Rüb-, Maschinen- und Terpentinöl, sowie Benzin 460 Liter. 79. Fenster- und Spiegelglas 30 qm. 80. Nähutensilien 512 Dutzend. 81. Eisenwaren 50Tz. 82. Leder und sonstige Schuhmacherartikel 10 Dz. und 90 Meter. 83. Dielen und Latten 20 cbm, Bordholz 450 qip. 84. Baumwollgarn, weift, blau und schwarz 4,6 Dz. H5. Leinengarn, wM, blau und grau 9,5 Tz. 86. Sar- senett 300 Meter. 87. Uniformtuch zu Röcken, Hosen, Mänteln, Litewken und Sommerhosen 230 Meter. 88. Strickgarn, weiß, naturgrau, grau und schwarz 2,8 Tz. 89. Wollschußgarn, weift und naturgrau 2,3 Dz. 90. Boy 350 Meter. 91. Holzkohlen 25 Dz. 92. SchmiedcgrieS 30 Dz. 93. Bodenwachs 2 Dz. 94. Bett-Teppiche 25 Stück. Außerdem kommen zur Vergebung die im genannten Rechnungsjahre erforderlichen Fuhren, der Bezug von Gespühl und Abfallmchl. Die Gegenstände unter Nr. 1—3, 4—6 (Nr. 1—6 kann auch zusammen vergeben werden), 8—11, 12 *46, 17—19, 20—36, 40—42, 43—45, 46—49, 52 und 53, ,54 und 55, 57 nnol->8, 60 .und 61, 62—65, 67—73, 74—76, 84 und 85 werden zusammen vergeben. Zu Ord.-Nr. 12—36, 37, 40—42, 54 und 55, 56, 57—59, 61, 65, 67—73, 77 nur von Leim, 80, -82, 84-^90, 94 sind Muster vorzulegen. Denselben dürfen weder Preise noch Namen der Anbieter oder Firmenstempel, sondern nur einfache Zeichen, welche im Angebot zu wiederholen sind, beigefügt werden. Verschlossene Angebote sind mit der Aufschrift „Lieferung für das Landeszuchthaus" kostenfrei bis zur Eröffnungsstunde: Montag, den 24. Februar 1913, vormittags 11 Nhr, bei der unterzeichneten Behörde einzureichen: dieselben dürfen den cin- zureichenden Mustern nicht beigepackt sein. Die Bedingungen (Ministerialerlaft vorn 16. Juni 1893) liegen an den Werktagen vormittags von 9' 10‘/2 und nachmittags von 3—4'/. Uhr auf der Schreibstube zur Einsicht offen, können auch bei postfreier Einsendung von 70 Pfennig bezogen werden (hierbei ist anzugeben, bezüglich welcher Ordn.-Nr. die Bedingungen gewünscht werdens Für die Angebote ist ein besonderes Muster vorgeschrieben, welches gegen Erstattung von 10 Pfennig Schreibgebühr zu erhalten ist. Die Vergebung der Gegenstände von Lrd.-Rr. 12 bis 36, 38, 39 und 43—45 findet nur für das erste Halbjahr (1. April bis 30. September 1913) statt. Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage. Marien schloß, den 1. Februar 1913. (Post Rockenberg) Großh. Direktion des Landeszuchthaufes. hv4/, Borneman n. * 500 Mk. (D4/, Gießen, den B1/» forderung nicht mehr erfolgt. Gießen, am 3. Februar 1913. Bczirksfparkafse Gießen. geböte verschlossen, postfrci und mit entsprechender Aufschrift versehen, einzureichen sind. Gießen, den 3. Februar 1913. Bezirkssparkaffe Gießen. Die am 31. Dezember 1912 fällig gewesene» Zinsen für Darlehn aus unserer Kasse können nur noch in den nächsten 8 Tagen ohne Kosten bezahlt werden. Bemerkt wird, daß eine weitere Zahlungsaufbehalten. Gießen, den 29. Januar 1913. Der Großherzogllchc Kreisbauinspektor. Hechler. Lilli, den 30. Januar 1913. Grofth. Bürgermeisterei Lick Därmer. Vergebung von Ltrasjenbnnlirbeiten. Die beim Neubau der Kreisstraße Heuchelheim- .Aüendorf a. Lahn erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf 'dem Aintszimmer des Unterzeichneten (Regierungsgebäude Landgraf-Philipp-Platz 3, Zimmer Nr. 22) zur Einsicht offen. Angebote, deren Unterlagen gegen Erstattung der Herstellungskosten abgegeben werden, sind mit entsprechender Aufschrift versehen, postfrci bis Dienstag, den 18. Februar d. Fs., vorm. 10 Uhr einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt vor- Holzverfteigerung. Im Licker Stadtwald, Distrikt Eiienkaule, Lange- bucken. GänSweide und Rehtränksbera werden Donners »aa, den 6. Februar 1913. vormittags 10 Ubr, in Diirrikt Eisenkautc an der Albacher Grenze ansanaend, nach .3nsanunenkunst an demselben Platze versteigert: Sckcitcr, Rm.: Buchen 200, Eicken 30, Fichten 10, Kielern 4- Elsbeeren 2; . . Kniivvcl, Rm.: Bucken 70. Elchen 30, «ytditcii 4, Mietern <; Reina in Wellen, eingebunden: Buchen 3500, Eicken 600, Fichten 200; Stöcke, Nm.: Buchen 150, Eicken 50, .Fichten 50, Kiefern 20; Terbltangen: 700 Stück Fickten mit 40 Fm.; RuNsckcitcr und Knüvvel, Rm.: Eichen 13 (2,2 Mir. lg-, Gorlenvfostew; , r Nutzreisig, Rm.: Fichten 150 tSvalierholz u.Bohnenstang ». III. Band 16 Blatt 744: Flur Nr. 587 — 33 qm Einfahrt auf bem Kreuz Holzverfteigerung. Freitag, den 7. Februar, vorm. ^10 Uhr, versteigere ich im Körnberg bei der Ganseburg: Kiefernstämme: 3 Stück mit 0,89 Fstm.; Eichenstämme: 15 Stück mit 3,44 Fstm.: Buchenknüppel : 40 Rm., Fichtenknüppel: 16 Rm.; Buchenmellen: 910; Fichtenwellen: 2480; Buchenstöcke: 6 Rm. 0828 Gießen, den 3. Februar '913. Heinrich Adami. Vergebung von Drainagen. Montag, den 10. ds. Mts., nachmittags 2 Uhr, sollen für die Fcldbercinignng Lich auf toem Rathaus zur sofortigen Ausführung vergeben werden: Liefern von Drainröhren veranschlagt zu 394,42 Mk. Anfahren von Röhren „ 54,40 „ Graben- u. Rohrvcrlegungsarbeitcn „ 850,00 „ Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Lich offen, woselbst auch die An- Großh. Kulturinspektion Gießen. H. Steinbach. b5/, „Wenn Sie von hartnäckigen HautauSschlägen, Fleckten, Huntjukken uhu. gevlagr und, so das; der Hautreiz Sie nickt idilnfeu lägt, bringt Obncn Zucker S „Salnderma" raick Erlcick- lerung." Aerztl. warm emvf. Dose50Ps. und 1 M. «stärkste Form) bei W. Kilbinacr, Selteroweg 79 a, A. 9ioU, Bahnhokstr. 51, Ernst Noll, Maiser-Drogerie, (£. Seibel, Frankfurter Str. 39, Ctto Sckaas, Seltersweg 39. ($. Karn, Sckulttr. (sl1 , Holzvertauf der ftoliifll. Lberförsterei Roßberg am Freitag, den 11. Februar, von morgens 10V, IIb1 ab, in der Lcmmer «cken Wirtschaft zu Hackborn am den Forstorten Bocksloll». MubmnTt und Maistrauch bei Flschhausen und Hackborn. Eicke: 3 Rm. Rutzickeil, 10 Rm. Scheu, 31 Rm. Knüppel. 20 Rm Reiser, m , Bucke: 4 Rm. 'Rutzickeil, 400 Rm. ^djetl, 160 Rm. Knüppel, 950 Rui. Reiser: Nadelholz: 21 Fm. Fichtenstämme. 252 Stück Fickten» Dcrbstang., 19 Fm. Kiefernstainme, 3 Rin. Knüppel. Ter anwesende Rendant nimmt Gablungen entgegen. mV Holzversteigernngen der Gräflichen Obcrförsterci Laubach. 1. Montag, den 10. Februar, nach Zuiammenkuust IO1/« Ubr, aui der (" ielsbrückc bei Raubach, l. Ans Eielskovi: Bucke. Rm.. 370 Scheiter 1. und 2. SU 31 Brügel 1. u. 2. Ml., 56 Stöcke, 42 Reilervrügel. 2. Forst- ivieic, W cingärtncrs Kops: Blicke, Rm.: 20 Sckeiier 2. Ml., 4 Brügel 2. ML, 129 Stöcke 3. tzlieberro: Bucke. Rm.: 1,4 Scheit 2. ML, 39 Stöcke. 4. Heinzeberg: Buche, Rm.: 199 Sckeuer 1. und 2. ML, 463 Brügel 1. u. 2- ML S6 Stöcke, 91 Reiserprügel, 12 2iat>cL u. Weickbolzlckclter, 20 Radelvrügel, 54 Nadelstöcke. ^ieiewäldcken: Buche Rm.: 0.7 Scheit 2. ML, 0,6 Brügel 2. ML. 2.7 Radelvrügel 13 Radelstöcke. Leobol., nud .Movlreüer flädjcitweife. Tat Holz unter Nr. 2, 3 und 5 wird nntzorgezeigt im Heinze berg beim Feuer auogeboten. 11. Dienstag, den 11. Februar, nack Zusammen kunst IO1/» Ubr, aui den Hirickröter Wieieu. ^en;csbe?g: Bucke. R'u.:590Sckeiter,29.'i4>rügel. 92 stocke 44b Kovsrelier. 2. Glasbau: Buche. Rm.. 150 sckeüer. 50 Brügel, 20 Stöcke. 30 ReiservrügeL 3. Hirickrot Lenzesbera: Bucke.Rm.; l>4Brügel itlS.abitdg.l,80St«imm reifer «abstvg.», 130 Bovsreiser. l. Budberg: Buche. Rm. 223 Scheiter, 300 Stammvrügel, 40 Stucke, 390 Aovtteiser 3 Radelschcil. 146 Eichen, Radel-Weichbolzvrügel NlS. at> ftbq.i, 22 Radelitöcke und 46 Erlenstammretser. Lesvoh u- Moblreifer släckenweiie. Tas Holz unter 3 u. 4 wirt unvorgezeigt im GlaShau beim Feuer auSgeboten. 9» Reo. Tiergarten findet wiederum nur eine gröbere fteigerung Anfang März statt. SS-K ■A !>'°l Sf.St 'Mibe k, S« den Andlln burih «H- und Fl durch öie - ein äiic L Ä, 'dm i troRh,te Ane v- _Dfr täuni S ^ölüitr hnnnaSr9rci'1 iqcrrr' Private -)?QC 4 Htlcl‘,en n XJjen,Ocii: he ft ^lerni tni tÄ” der 1 •* J,n nti P Bekanntmachung. Die Lieferung der Brennmaterialien für bii sämtlichen staatlichen Anstalten und Behörden im Groß Herzogtum Hessen auf die Zeit vom 1. April 1913 bis 31. März 1914 soll nach Maßgabe des Erlafles Großh. Ministeriums vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen &eh:. vergeben werden. Die Lieferung umfaßt etwa: Steinkohlen (verschied. Sorten) 17,260 Anthrazit .... 1,241 Anthrazit-Eisormbriketts . 222 Zechenkoks (verschied. Sorten) 6,290 Gaskoks „ „ 1,665 Steinkohlcnbriketts . . 56 Braunkohlenbriketts 307 Versiegelte, mit der Aufschrift „Kohleneinkauf* versehene Angebote sind portofrei bis spätesten- 3. März 1913, vormittags 10 Uhr, an unterzeichnete Bergwerksdireklion cinzureichen, zu welchem Zeitpunkte Eröffnung der eingelaufenen Angebote ftattsindet. Die für die Lieferung geltenden Bestimniungen samt Verteilungsplan u. s. w. liegen auf unsereni Amtszimmer, Gutenbcrgstraße 1, zur Einsicht offen. Sic können auch, solange Vorrat reicht, gegen portofreie Einsendung von 3,50 Mk. in bar bezogen werden. Friedberg, den 3. Februar 1943. Großh. Bergwerksdireklion. Schul z, Gr. Bergrat. ds/, Verdingung. FürdieProvinzial-Siecheuanstaltvberheffen zu Gießen sollen für die Zeit vom 1. April 1913 bis 31. März 1914 im Submissionswege vergeben werden: Die Liefcrllng voll: 1. Fleisch- und Wurstwaren in 2 Losen, Spezerei, waren, Kaffee, Tce und Kakao, Süßrahmbutter, Eier, Milch, Bier und Backwaren; 2. ca. 500 Ztr. gute Speisekaitoffeln; 3. „ 8000 „ Hüttenkoks 1 in der Korngröße „ 3000 „ Gaskoks • 40/60 mm; „ 600 „ Steinkohlen lNußkohlen I) und „ 20 Rm Tannenscheitholz; 4. Kernseife, Schmierseife, (weiße u. gelbe) u. Soda; 5. Putzlumpen und sonstiges Reiniguugsmaterial; 6. Bürstenwarert und Kämme; 7. Porzellan und Glaswaren; 8. Verschiedene Materialien für Kleider pp. Versiegelte, mit entsprechender Aufschrift versehene Offerten, sind bis zunr Eröffnungstermin Dienstag, den 25 Februar 1913, vorm. 9 Nhr auf dem VcrwaltungSbureau cinzureichen, woselbst auch die für die Lieferung geltenden Bestinnnungen an den Wochentagen von 3—5 Uhr nachmittag' L eingesehen werden können. Gießen, den 3. Februar 1913. z Direktion der Provinzial-Siechenanstalt Oberhessen. .Holzversteigerungen. Eö werden versteigert: v I Montag, den 10. Februar aus dem Distrikt Burg- wald 'früher Elemm scker Wald>: Stämme: 3 Eicken = 0,71 Fstni.. 1 Lärche 0,14 Fstm., 4 Fickten 0,67 Fstm.; 1 1 Fickten- Derbstanacn --- 141 Fitni, 6 Fickten Reis stangcn = 0,0S Fstm.. Sckciter,Rm.: 292 Bucke; Mniivvel, Rm.: ->79 Bullie, 2 Eicke, 2 Mieser; Reisig, Rm.: 5/6 Bucke, 4 Eicke, 2 Fichte; Stöcke, Rm.: 124 Bucke. Bnsanuncnkunst vormittags 3/.lO Nbr im Burgwald bei Bucken-Sckeilhvl', Rr. 3. II. Dienstag, den 11. Februar auö den Dntrikien ReuliosStieege, Birkivaldolicegc und Reuerbecgwald; Stämme: K Eicke 3,75 Fstm., 1 Fichte - 0,58 Fstm.; 12,5 Riu. Eickcnuutzknüvvei: Sckeiter, Rm.: 432 Buche., 4 Eicke; ttnirvvel, Rm.: W Bucke, 46 Eicke, 2 Mieter, 8 Fichte; Reisig, Rm.: 38 Buche, 16 Eicke; Stöcke, Rm.: 43 Bucke, 11 Eicke, 12 Fickte. .Zusammenkunft vormittags */310 llbr am Btlanzgarten tut Distrikt Rcnbowbeege. Das Brenndol; im Dlstriki "Reuerhecgwald ivird nickt vorgezeigt und ist vorher ein- Aincbc». Die nnterstrichenen Nummern kommen nickt Aum 'Ausgebot. 'Rädere Auskunft erteilt Forftwart Höre- in Reinhardöbain. „ Wrünbern, am 1. Februar 1913. IBn Grostberrogliche Oberförsterci Grünbcrg. __ Die 21 Vas heute u dürfen wen M Adnanopel M selbst nie q stunden Be rin’ das noch Konstantin ob man d ibsthanpt den ^liefere damit »öffrtung g-r»d viqtn, ob die 5 dor Tschako «n,undzmrst i-i Nachrichten tnt V.t über das ird Wpoli. ;■ 7,2 r noch c 3ae6 mit sein ii er erkl 1WN mit k M Begeistern Sonslant °j000 Pfund r ?t-r <^roßwe SroEroeiirat w stäfidenten de Ein 1 .vöcbe' null SKÄ W j.-^epd von ynl vormittag Dir heutii ft o n st a n Ter ftommani ?/> llbr folger biete n die find in die S getötet nn Brandger Ter bulgim »tuU U ' batbtmtni vom limitat aürttls. ' die Zff'hmgi sich in bie über untctbi gor nicht, । Pascha sie die erste L'i einige mind l n l d s ch a l l«Cfl Ter Bei j*. Ubr nacl T'lLlaldscha JPifb Kanone ialta9, di L(Is $C1 'Üeiiecalltab i