Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Stiere tm. 98-00 . . 47-00 l-66.00 81.00-83.01 Bremer Cheaterbrief: (Ein neuer Dramatiker. ■ur»e* iden P V ♦ . - U.I W) r i .3 I x—/ 4v i vv l LV II, | U j l IX 1 J L ftdi« ihm mit Der Faust ins Gesicht unb verläßt mit dem ersten EL-'Ä! L Handwerksburschen das Torf. Dieser kühne Schluß, der VL ‘ til',3b "ur andeutungsweise gegeben nnrb und verschiedene Mög- st^u.Df^V offen läßt, krönt das mit hinreißender dramatischer i tw 53-59 50-52 47-49 50-52 47-00 50-53 48-51 43-48 41-47 34-40 26-30 62-66 57-56 50-54 alle jene „Kautelen", bereit Anwendung auf die eigenen -staatlichen Funktionäre — die Gemeinschaft ist doch ein unlösbares Ganze - - ganz unverständlich ist, eine große Zahl Ion ernsten, gereiften Männern in verantwortlichen Stel- flinttien. des Wahlrechtes entkleidet, obwohl ihnen nur der Höhnte an der Ausgelassenheit der anderen zu überreden. Sie war Dor 20 Jahren die Liebste des reichten Bauernsohnes im Torte, llkr sein wildes Blut, durch einen Aufenthalt in der Fremde tzislie-oeitscht, treibt ihn, ihre Liebe vor der Hochzeit zu verlangen, frir feine Eltern nicht zugeben wollen, ^n seiner Verzweiflung ijt iflir untreu geworden: und nun hat sie in beleidigtem Friz« sich ganz von ihm abgewandt und sich nach dem plötzlichen Eab ihrer Eltern ganz der Pflege ihres kleinen Bruders und der Utb-üt für ibr überschuldetes Erbe gewidmet. Jakob hat dann «üpit der Dichter an einen alten Brauch der dortigen Dörfer an, Aiii Sonntag „Lätare" nämlich, wird das Fest des Todaustragens dabei trägt die rüstigste Magd des Dorfes der sin- «.lden und jauchzenden Prozession der Festgeuossen eine Strohpuppe voran, die „Winterfrau", die dann zuletzt unter jubelndem fiallo ins Wasser geworfen wird: den Beschluß macht natürlich " ‘ T:.";—------ Legals Drama beginnt daß die das Dorf durchziehenden Burschen und ' c ~ :" Sabina Kaspar em- Nr. 211 Der Giefoener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich 6ie&ener$amilienHätter; zweimal roodientLKreis: Matt flirden Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. £anö= 8100-83 v' 81.0O-S.N 81,00—83.00 00-66.00 00-65.50 10-66.00 nung für unsere militärische Geistesarbeit enthält, und zugleich dafür einen schlagenden Beweis erbringt, daß die von unseren Generalen und unseren Truppen gepflegten Prinzipien bei rich tiger Anwendung stets den Sieg verbürgen. Wollen Eure Maje stät nunmehr aus meinen Händen den Feldmarschallstab cnt= gegennehmen." Der König der Hellenen erwiderte: „Eurer Majestät spreche ich mit bewegtem Herzen meinen Dank für die große Ehre aus, die mir zuteil wird durch die Verleihung des, Feldmarschallstabes. (Zu den Generalen gewendet): Ich stehe nicht an, noch einmal laut und öffentlich auszusprechen, daß unsere Siege nächst der unüberwindlichen Taps er fe it meiner Griechen den Grundsätzen über Krieg und Kriegführung zu danken sind, welche ich und meine Herren hier in Berlin bei meinem lieben 2. Garde-Regiment z u Fuß, der Kriegsakademie und in dem Verkehr mit dem preußischen G e n e r a l st a b u n s a n g e e i g n c t haben. Ich danke Seiner Majestät dem hochseligen großen Kaiser Wilhelm L, daß er die Gnade hatte, mir zu gestatten, kostbare Monate hindurch hier in der Truppe und auf der Akademie die militärischen Kenntnisse mir aneignen zu dürfen, welche mir im Kriege nachher so glänzende Erfolge gebracht haben." Paris, 8. Sept. Der König der Hellenen wird am 21. September inkognito nach Paris kommen und dem Präsidenten P o i n c a r e einen Besuch abstatten. Taacskalcndcr aus dem yahrc 1813. st. Se'ptember. Die Preußen schließen Wittenberg ein. Erneuerung des Bündnisses zwischen Rußland, Oesterreich und Preußen zu Teplitz. Aus Bremen, 6. Sepstember, wird uns geschrieben: Tie Ur ousführung von Ernst Legals vieraktigem Schauspiel „Lä- ta ce", die im neuen Schauspielhaus am Ostertor ftatt- Smb, vermittelte dem Bremer Theaterpublikum die Bekanntschaft eines dramatischen Debütanten von außergewöhnlicher Originali- "r Ernlt Legal ist Hof- 2lu$ dem wilajet Adrianopel. Konstantinopel, 8. Sept. Die Muftis, Notabeln und die Ulemas von Gümüldschina, Dedeagatsch, L'anti, Koschikawak, Ehitschelebi, Dahidere und Kirdschali teilten den Blättern telegraphisch ihren Entschluß mit, eine Unabhängigkeitserklärung zu erlassen. Sie begründen diese mit der Umwandlung der Moscheen in Kirchen und mit der gewaltsamen Bekehrung der Muselmanen zum Christentum, und mit den Grausamkeiten, deren Wiederholung bei einer zweiten Besetzung durch die Bulgaren sie befürchten. Sie erklären, daß sie den Kampf, an dem Griechen teilnähmen, ewig fortsetzen würden und geben der Hoffnung Ausdruck, daß die Pforte ihre Gebiete den Bulgaren nicht überlassen werde. Nach den Blättern umfaßt die Unabhängigkeitserklärung das ganze Wilajet von Adrianopel. Konstantinopel, 8. Sept. Der Sultan empsino den Mufti von Adrianopel, der ihm für die Spende von 2000 Pfund zugunsten der Armen Adrianopels dankte. Der Sultan erklärte, er habe Adrianopel, daß in ihm bei seinem Besuche unvergeßliche Erinnerungen zurückgelassen habe, in sein Herz geschlossen. Er sei durch die Einnahme Adrianopels seitens der Bulgaren lebhaft erschüttert worden, habe mehrereTage geweint und nichts gegessen. Der Sultan empfahl der Bevölkerung, die Stadt nicht zn beunruhigen, denn Adrianopel werde unter seinem Szepter bleiben. /Konstantinopel, 8. Sept. Die Muselmanen von Gnmüldschina haben sich für unabhängig erklärt und eine provisorische Regierung eingerichtet. Adrianopel, 8. Sept. In Teket-Schiftlik bei Akabe versuchten sechs bulgarische Reiter die Grenze zu überschreiten. Die Türken eröffneten ein Feuer, worauf die Bulgaren sich zurückzogen. „Taswiri Efkiar" zufolge verhandelt Dschavid Bey m Paris über eine Anleihe von neunzig Millionen Franks, die zum Teil für öffentliche Arbeiten bestimmt ist. Die Besprechungen werden nach Beendigung der türkisch- bulgarischen Verhandlungen abgeschlossen. Die preutz.-hess. Eisenbahngenmnfchast und das hessische Landtags-Wahlrecht. .Oberbahnassistent Hch. Hofmann, Darmstadt, schreibt Ende 1914 scheiden mehr als die Hälfte der Abgeordneten der 2. hessischen Ständekammer aus, darunter die- jemgen der 5 größeren Städte Darmstadt, Mainz, Offenbach, Worms und Gießen. Wahlberechtigt ist nur, wer zur Zeit (also am Tage!) der Wahl: das 25. Lebensjahr vollendet bat, mindestens drei Jahr ununterbrochen in H e s s e n (nicht gerade nur am Orte der Wahl) wohnt, seit einem Jahre die hessische Staatsangehörigkeit besitzt und seit Beginn des Rechnungsjahres, in dem die Wahl stattfindet, Staats- oder Gemeindesteuer zahlt. Wer das 50. Lebensjahr vollendet hat, darf zwei Stimmen abgeben. Diese Bestimmungen weichen sehr wesentlich von denen der hessischen Städte- mib Landgemeinde-Ordnung ab, welche zu den Kommunalwahlen jeden Angehörigen des Deutschen Reiches zutasscn, ohne etwa den Besitz oder gar den ein- sahnigen Besitz der hessischen Staatsangehörigkeit vorzn- schrciben. Durch jene Vorschriften hat man das (im übrigen) all- yemoine, gleiche und direkte Landtagswahlrecht etwas euv schränken, insbes. die sogen, fluktuierende Bevölkerung von der Wahl fernhatten wollen. Man hat aber hierdurch weite Schichten ausgeschlossen, an die der Gesetzgeber entweder gar nicht gedacht hat oder die er sehr zu Unrecht ihres Wahlrechtes entkleidete. Mk. 97-102 91-95 87-91 83-86 80-81 89-95 89-91 83-92 76-87 68-80 59-67 105-112 91-102 85-92 NM SM, tllK. Preis lut ioo M «benb- gewicht Mk. ~ a..Teleqr. FrvMEriGreue. iWt M. 20.15-20.25, iW M. 16.65 bis Hecke, sMitkeu.Mhn. -17.00, Mais Mk. 14.75 -32.75, Weizenmehl I. 27^5-27.5'1. 'Jloqiicu- 0/1 Mk. 26.50-26.75, >nklei; Mk. 9.15-9.2 , £ M. 11.10-115. 12.25—12M Raps 'M.- 00. Mes per 100 Kg. lu Hille Freundin Martha geheiratet, die aber den Kraftmenschen tit: zu fesseln weiß. ES kommt zur Aussprache zwischen ihr istBakob: sie selbst fühlt, daß er im Zorn gegangen ist, daß ! Opfer vergebens gcRufcn, ihre Liebe unter der Asche von I 3 ihren nicht erstickt ist. Sie strebt nun zu ihm zurück: we- js!c:us will sie wieder gut machen, so weit sie es kann. Als aber ihr nun anbietet, s'.e möge seine Geliebte werden, schlägt »btt, «bk» M ben rtp Sm it05(moer. , Wahrend z. B. die im hessischen Staatsdienste, im Kirchen-, Schul- oder Kommunaldienste innerhalb Hessens an-» gestellten, während auch die im Reichsdienste (Militär - Verwaltung, Pvst) angestellten und in Hessen dienstwohn- haftcn Angehörigen anderer Bundesstaaten und Ausländer (!) auf «Grund Reichsgesetzes ohne weiteres, d. h. .ohne besondere Aufnahme als „Hessen" anzusehen und dem-' nach zu den hessischen Landtagswahlen wahlberechtigt sind, ist der 'großen Menge der in der staatlichen Eisenbahn-Gemeinschaft tätigen, in Hessen dienstwohn-: !haften, preußischen Beamten und Bediensteten dieses Recht vorenthalten, soweit sie nicht etwa zufällig durch Abstammung usw. Hessen sind. Drucksachen aller Art und bergt, mehr zur Schau gestellt die bet der strengen Auswahl des rein Künstlerischen beweisen, welche Hohe des Geichmackes und der treffenden Wirkung die deutsche Reklamelunst bereits erreicht hat. Es sind namentlich zahlreiche Ausführungen von den bekannten Berliner Malern Lucian Ber n- hard :md Johann Klinger, sowie den heimischen Künstlern Maler Franz Franke und <-chriftkünstler Rudolf Koch, die beide als Lehrer an den Technischen Lehranstalten tätig sind Was zur Hebung des kumtlenschen Niveaus nach dieser Richtung hm m Offenbach geschehen ist, davon legen die angestellten Grseugniie der graphischen Kunstdruckerei von Wilhelm Gerstuno 1 n nAö,° r .unb der lithographischen Kunstanslaft - ® b 2 beredtes Zeugnis ab. Die Ausstellung deren nächste im Zeichen einer Ausstellung von Offenbacher Alt^ triftCgeöffn5n b' iUm 22‘ 5et>temt,cr bei freiem Ein- ~ Ei n e T e m a g 0 g e n - F r e u n d i n. An eine liebens- hjurbigc Märtyrerin der^^.emagogenverfolgungen in den dreißiger vori-en Jahrhunderts mag erinnert werden/ an Sn?? U- LC1 Schwester des bekannten Frankfurter Volksdichters Friedrich Stoltze, die am 11. September 1813 in Frankfurt a. M a i n geboren ward. Annett Stoltze hatte bei ihrem Vater, denen Gasthaus ber Mittelpunkt der freiheitlich gesinnten Kreise Frankfurts gewesen, tiefes Mitleid für einige de" kH5, —o— ibourocke. . iberg-l»be>'' |jn urwüchsig derbes Tanzvergnügen. Mle,2)!>l dcus Nui' damit, d'>v v.v ..... Iften. nbenü; Mägde auch in das Haus der „Dorftungser Cuv.hu .... ,17. ßti’ K y d->" Wngen, in dem sie mit ihrem weit jüngeren Bruder Hermann um1' Hieran'' °' r u'm UIt^ vielleicht auch sie mit zum Festzuge zu holen, hien. Vf-,,eicht auch sie ! Denn eigentlich hofft keiner emstlich, das ^ihrige, vergrämte und verbitterte alte Mädchen zur Teil- Deutsch-- Ueich. Besuch des Kaisers bei Kaiser Franz Joseph? In SEienet Hofkreisen verlautet, wie das Neue Wiener Ta^> blatt meldet, dar, Der Kaiser im L'aufe des Oktober, wahricheinl in der-zweiten Woche des Monats, dem (Erzherzog Fran; Ferd nand einen Jagdbesuch auf schloß Konovisckt abnanen wir5 Von ftonopifd)t, wo er zwei Tage verweilen dürfte, begibt sich der deutsche Kaiser zum Besuche Mutier Franz Josephs nach Wien, wo er im Schönbrunner Schloß wohnen wird. Ter AufeMhalt des Kaisers in Wien wird einen Tag dauern. Fürst Bülow in Bremen. Aus Br em en wird gemeldeti Aus der Rückkehr von der Jahrhundertfeier der Schlacht bei Dennewitz weilte das Fürstenvaar v. Bülow am Sonntag in Bremen. Pormii tags besichtigte das Fürstenpaar die Sehenswürdigkeiten und fuhr durch den Bürgcrpark. Im Anschluß hieran folgte das Fürstenvaar einer Einladung des Ehefredakteurs der „Weserzeitung", Fitger, zum Frühstück, an welchem vom Senat die Bürgermeister Barckhauscn und Stadtländer, Senator Biermann, vom Norddeutschen Lloyd Präsident AcheliS und Direktor Heineken und außerdem einige andere .Herren teilnahmen. Nach 2 Uhr reiste das Fürstenpaar über Oldenburg nach Wilhelmshaven. DieReichstagsfreikarten. Wie wir aus Reichstagskreisen hören, wird der Bundesrat zu der Frage, ob den Mitgliedern des Reichstags eine Eisenbahnkarte für die ganze Legislaturperiode gewährt werden soll, noch im Oktober, wahrscheinlich in zustimmendem Sinne, Stellung nehmen. ZurKrupp-Affaire. Einer der höheren Be a m t e n von Krupp, der in die Untersuchung verwicklt ist, hat, wie der „Vorwärts" mitteilt, den Abgeordneten Liebknecht um (Genugtuung mit der Waffe gebeten, was Liebknecht abgelchnt habe. Ausland. Revolution in San Domingo Nach Depeschen von dem amerikanischen Bizekonsul zu Puerto Plata in San Domingo, wo die Revolution zunimmt, wurde die Stadt von den Kanonenbooten der Regierung San Tomingos beschossen. Es besteht Gefahr für Lebe n und Eigentum amerikanischer Bürger. Der Aufstand, der bisher nicht für ernsthaft gehalten wird, wird, wie es beifit, von Hektor Delasauez, dem früheren interimistischen Präsidenten der Republik, geleitet, welcher die Herrschaft über die ganze Provinz an sich gerissen hat. Der Zolltarif der Vereinigten Staaten. Wie ans Washington gemeldet wird, nahm der Senat an der Tarisvorlage. wie sie vom Repräsentantenhause angenommen worden war, etwa 7 0 0 Aenderungen vor. Diese beziehen sich hanvtsächlich auf die Abschnitte Metall, Ackerbau, Baumwolle und Wolle Es wird angenommen, daß das Konferenzkomitee beider Häuser die Tarisvorlage in zwei Wochen durchberatet. Der Senat strich z. B. wieder den Einfuhrzoll auf ausländische Bücher. Ein Zusammenstoß an der mexikanischen Grenze. Alls El Paso wird gemeldet: Leutnant Acosta von den mexikanischen Bundestruvveil ist Sonnabend nacht bei Juarez von zwei amerikanischen Zolleinwandernngsin- svektoren getötet worden, nachdem er die Brücke über den Grenzfluß überschritten und auf die Beamten geschossen hatte. Tausend Mexikaner versuchten über die Brückczu gelangen, um Aeostas Tod zu rächen, wur- ben aber durch amerikanische Kavallerie an dein Vorhaben gehindert. Es fanden keine weiteren Angriffe statt. Ans StaM und Land. Gießen, 9. September 1913. ** Die Hnpothekenvcrhältnisse in unserer Stadt werden immer schwieriger. Ganz zahlungsfähige Hy pothekenschuldner, die die Kapitalien zur ersten Stelle seither mit 1 nn verzinsten, erhalten von den Hypothekenbanken das Kapital gekündigt, mit der Erklärung, daß man die Hypothek gern belasten wolle, wenn der Schuldner sich bereit erklärte, Vt°o für das Jahr mehr zu bezahlen. Unsere 'Sparkasse und auch amtliche Stellen, die Kapital aus I. Hypo- theken anlegen, berechnen nur -U/«"-» Zinsen, wenn sie Geld ausleihen, können sich aber, selbst wenn ihnen der Schuldner persönlich und das zu beleihende Objekt auch sonst genehm ist, nicht binden zur Hergabe von so großen Sum men, die zur Ablösung an bestimmten Terminen gebraucht werden. Auch die Landeshypolhekenbank berechnet für ihre auszuleihenden Kapitalien 41/2«,o und für Tilgung des Kapitals im Jahr, außerdem aber noch 3 °/o bewohnt hatte, und die zwei, die damals Liebesbriefe unter so criclnverenden Umständen getauscht hatten, Haden sich nie wieder gesehen. Friedrich Steifte hat damals seine gefangene Schwester folgenden Strophen besungen: Im Turme lunterm got'schen Erker, So stark vergittert ganz und gar, San eine Taube in dem Kerker, Weil sie gedacht hat wie ein Aar. Gefangen hinter Eisenstäben Stand eine Rose manchen Tag, Weil in dem lieben Blumenleben Das Raustlwn einer Eiche lag. DaS-Schicksal der Schwester, die aus diesen Erregungen ein langes Siechtum davontrug und jung .am 17. November 1840) starb, hatte auf den jünnereit Bruder einen starken Einfluß: cs 6 die ireibc.tliihcu GJinium i eu, die er im Eltern dauie eingc fugen, befestigt und ihn erst recht eigentlich zum Volksrichter gemacht. — Mumienfunde im Garten des Khedive. Aus Kairo wird berichtet' Eine niigewodiilich interessante Entdeckung ist in diesen Tagen in den ("arten be - Bizekönig» von Aegypten gemacht worden Dor: arbeitete eine Anzahl Strafgefangener, die bei den mit großen Erdarbeiten verknüviteu Bodennwellierung- gen in einer liefe von etwa 14 Mtr. au' ein sehr großes, eigenartiges Bauwerk stießen, baü eine Reihe von Kammern und Zimmern aufwies, die burd) Tunnels miteinander mrbunben sind Man verständigte sofort daS Hosamt. Sachm-rständige wurden gerufen, die sich mit Hilfe von Seilen hinabließen Tie Untersuchung ergab, daß die unterirdischen Gewölbe eine Reihe von Steinsärgen aufwiesen, die wundervoll erhaltene Mumien bergen Die erste flüchtige Untersuchung bei Fackeliäunn ergab, daß die Inschriften an den Särgen noch deutlich erkennbar sind und leucht ,ui entziffern fein werden Die Beschaffenheit der Mumien ist ein neues Beispiel für die Kunst der Aegvvter. ihre Toten ;u er halten Der Kdedive bringt dem Funde sehr großes Interesse ent gegen und bat bereit# bestimmt, daß ein Teil der entdeckten Sdxäi.cc dem Aegvvtischen Museum in Kairo u>rtviefen nxTben solle Die Untersuchungen sollen ieftt systematisch fongeieftt tverben. da alle An reichen darauf Hinweisen, das; eine regdrd'te Au.-gre. bung an dieser Stätte noch weitere toertoode Entdeckungen ;u- tagc fördern bürste — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- schäft. Dem Direktor des Hanauer Sta>ttbeai.r«5 .Valbert 6 te fiter ist auch die Direktion des Fürst! icben ^chausmelb' ife* in PutduS, sowie des Neuen üurbauätbeatcr? und der FreUio • bühne im Seebad Binz auf Rüaen weiter bis zum Jahre 19_*n übertragen worden — Ü'eb Baurat Schmieden. Mitglied der Akademie der Künste, ist gestern abend gestorben. Geldbeschaffungskosten. Zweite Hypotheken sind zurzeit fast überhaupt nicht und wenn schon bei Prima-Ob lekten nur zu 5 »o und höher zu haben. Es ist in Gießen lüngst vorgekommen, daß ein sonst zahlungsfähiger Haus etgentumer sein Anwesen zur Zwangsversteigerung gehen las sen mußte, weil er die ihm gekündigte II. Hypothek nicht an derwcit beschaffen konnte. In solchen Situationen des Geld und Hypothekenmarktes wird auch dem blödesten Spötter ein mal klar, wie gut es heute wäre, wenn in unserer Stadt eine Geldquelle vorhanden wäre, die, wenn auch nur in be fchränkter Weise, die Hyvothekennot herabmindern könnte. Leider find in einer günstigen Konjunktur des Geldmarktes, als sich die Sache ohne Opfer der Steuerzahler in Gießen hätte machen lassen, dahingehende Anträge des Leiters der städtischen Geschäfte von den Stadtverordneten wiederholt ab gelehnt worden. In der heutigen geldteuern Zeit diese Einrichtung in Gießen zu schaffen, wäre unmöglich. Was man aber tun könnte, wäre ein größeres Entgegenkommen der Bezirkssparkasse, was sich auch ohne Frage machen ließe. Es ist doch beschämend, wenn gute zahlungsfähige Gießener Hausbesitzer am Platze nicht zu angemessenen Zinsen eine Hypothek an I. Stelle bekommen können, die ihnen von einer auswärtigen Hypothekenbank nur gekündigt ist, um * 2 °/<> mehr Zinsen heraus zu schlagen. Es beträgt dieses 12 °o, eine wesentliche Verteuerung der Miete. An erträglichen Mieten aber hat die Allgemeinheit das größte Interesse und eine Steigerung wird zweifellos kommen, wenn die Hypotheken- und Gcldverhältnisse nicht anders werden. — Diese Ausführungen werden durch die folgende Mitteilung unseres ^-Mitarbeiters noch ergänzt. Mit welchen Schwierigkeiten es verknüpft ist, gegenwärtig Geld zu bekommen, zeigt der Geldbedarf der Stadt Freiburg i. B. Die dort für die nächste Zeit geplanten Ausgaben der Stadtverwaltung erfordern einen Aufwand von 14,8 Millionen Mark. Wegen der ungünstigen Lage des Geldmarktes hat aber die Stadtverwaltung davon abgesehen, das Geld durch Ausgabe von Obligationen zu beschaffen, und im vorigen Jahr einen größeren Betrag zu 41/2 °/oigcr Verzinsung bei der Karlsruher Lebensversicherung geliehen. Die auf 1. April ds. Js. vorgesehene Rückzahlung der Schuld wurde gegen Erhöhung der Verzinsung auf 4^.i °/o um ein Jahr verschoben. Neuerdings hat sich nun die Stadtverwaltung an das Direktorium der Neichsversicherung für die Angestellten in Berlin gewendet, das zugesagt hat, einen Betrag von 2.16 Millionen Mark zum Kurse von 95,7 bei 4^ proz. Verzinsung der Stadtgemeinde Freiburg zu leihen. *♦ Rettungsmedaillen. Der Gürtler Friedrich Karl Jacoby zu Mainz hat am 8. Juni ds. Js. einen Knaben und der Kaufmannslehrling Josef S ch m a h l I. zu Worms hat am 2. August ds. Js. einen Menschen vom Tode des Ertrinkens gerettet. Als Anerkennung hierfür ist ihnen vom Großherzog die Rettungsmedaille verliehen worden. •• Der Gcwerbeverein führte am Sonntag seinen diesjährigen Meist er prüf ungS kur fuS zu Ende. Er begann im April mit 73 Teilnehmern, die in zwei Abteilungen an 22 Sonntagen und 11 Nachmittagen in der Woche unterrichtet wurden. Die Leitung hatte Reallehrer Haggen- müller, der von Architekt Garnon und Reallehrer Appel unterstützt wurde. Im Auftrage dcS verhinderten VereinS- vorsitzenden schloß der Leiter den Kursus mit Worten des Dankes und der Anerkennung an die Teilnehmer für ihre fleißige Arbeit. •• Der Provinzial-AuSschuß hält am Mittwoch, den 17. September, vormittags Uhr, eine Sitzung nut folgender Tagesordnung ab: 1. Klage des OrtSarmen- verbandeS Frankfurt a. M. gegen den Landarmenverband Gießen wegen Unterstützung des Friedrich Lcidecker aus Breitenbach. 2. Klage des OrtSarmcnoerbandeS Frankfurt a. M. gegen den OrtSarrnenverband Asienheim wegen Unterstützung der Marie Drnfchel. 3. Klage des Artisten Friedrich Vetter zu Gietzen wegen Versagung des Wander- gewerbcscheins für 1913. 4. Bürgermeisterwahl Burkhards. ** Postscheckverkehr. Im Reichspostgebiet ist die Zahl der Kontoinhaber im Postscheckverkehr Ende August 1913 auf 82545 gestiegen (Zugang im Monat August 823). Auf diesen Postscheckkonten wurden im August gebucht 1395 Millionen Mark Gutschriften und 1394 Millionen Mark Lastschriften. Das Gesamtguthaben der Kontoinhaber betrug im August durchschnittlich 168,2 Millionen Mark. Im Verkehr der Reichspostscheckämter mit dem Postsparkassenamt in Wien, der Postsparkasse in Budapest, der luxemburgischen und belgischen Postverwaltung sowie den schweizerischen Postscheckbureaus wurden 6,7 Millionen Mark umgesetzt und zwar auf 2960 Uebertragungen in der Richtung nach und auf 13820 Uebertragungen in der Richtung aus dem Auslande. " Sparsystem. An der Fahrkarten - Ausgabe der Eisenbahn, wo hier bisher ausschließlich männliche Beamte tätig waren, ist seit etwa 6 Wochen auch eine Dame beschäftigt, die im Monat nur 60 Mk. Gehalt beziehen soll, dafür ober nur leichten Tagesdienst hat. Man hört, daß in dieser Weise noch eine weitere Dame beschäftigt werden soll, um die männlichen Beamten zu entlasten, die aber vor wie nach den Nachtdienst tun müfien. — Von den Wandernden. Im August kehrten in der Herberge zur Heimat 969 Gäste (gegen 1006 im gleichen Monat dcS Vorjahres) ein. Von diesen nahmen 280 Wanderer (268) Herberge gegen Arbeitsleistung an, 689 (743) waren Selbstzahler. — Der Arbeitsnachweis der Herberge verfügte im abgelaufenen Mouat über 178 offene Stellen, von denen 172 und zwar mit 54 Handwerkern und 118 mit Arbeitern besetzt werden konnten. Von den vermittelten Stellm entfallen 52 nach außerhalb. •* Fund. Eine Partie sog. RindSwürstchen ist gestern auf der Polizei als gefunden abgegeben worden. Der Eigen- 1 ümer kann sie in Empfang nehmen; jedenfalls wurden sie verloren. r Dom t u Mailand, d. h eine künülerische Nach- mwum. ui. tvic aut dem ‘Jlnmqrnthl ersichtlich, für einige Tage n.fufn Welt zu bciimtigen. Der ^mertiger des Werkes 1 4.rflbLe?ar«i gearbeitet, im ganzen 3000 Saubfdgenbr etter ,ur -larf Material verarbeitet Von der Groß- ? Kunnwer' kann man fick' einen Begriff madrn. iJL ' Sttratbt zieht. Der Bau ist 4.19 U« , -'W breit, bat 126 lunnt. Ubbunti .renfter. 43b Figuren unb 1734 BernerungSfviften namenll'ick^be^L'^^ a? geführt So bietet bieie* jiunüroert namentlich abrntw?. roenn »ein 3nnrr i crlm+trt —«c, artigen «nbiicf rer Verfertiger rra- a!< V?.fiter cuf Snte- bo'mung outte" in Cbetbouien beschäftigt unb hat bnrt Ilmalle erlmen io daß er innen Beruf mefc auXÄ£ Au5!teUun3 b,e,C5 «toirb! er itd) nun feinen *• Freie Urlaub-fahrt Mit den jüngsten Aband*. rungen unb Ergün;ungen des Reichsmilitärgeiefteö in auch die i^eraäbrung von alljährlich einer freien Hin- unb Rückfahrt in die Heimat für jede aktive Militärverson vom ivelbroebel einschließlich abwärts in Kraft getreten. Den Einjädr'.g -Freiwilligen steht, well sie Löhnung nicht beziehen, bic Begünstigung nickt iu. Die Beförderung erfolgt au» Militäriahrkarte. Die Konen 1 P - pro Kilometer) trägt der Mllllärstskus. Diese Maßnahme, die na. den Manövem zuerst im größeren Umfange geübt werden wird, soll Sazu beitragen, das Heimatsgefühl der unter den Wauen fh-benoen jungen Leute ;u erhalten und wird hoffenllich auch der immer liierter um sich greifenden Landflucht entgegenwirken. Tie mil-. länftben Jnteresien find durch die Bestimmung gewahrt, daß ein Anfonick auf Urlaub auch in Zukunft nickt besteht. Nack wie vor teilt der Urlaub beim Militär eine Begünstigung dar. die durch uitc Führung und Tienstleismngen rerbicnt werden muß. Cb Irlaub zu gewähren oder zu versagen ist, darüber entscheid« nadi pslichttnäßigem Ermessen lediglich die für die Ausbildung, Erziehung und Disziplin verantwortlichen Vorgesetzten. Ta- fu» für die Unteroffiziere und Mannschaften in erster Linie die rio» pagnic-, Eskadrons- und Batteriechefs. Landkreis Gießen. k Leihgestern, 8. Sept. Sein 50 jähriges Juki, äum beging gestern unser Gesangverein ^Liederkranz^ unter 'tarker Beteiligung. Der Festzug umfaßte 20 Nummern. Lehrer Lotz hielt die Festrede, die Festjungsrauen stifteten einen Fahnentraggurt, der Gesangverein „Eintracht^ und der Turnverein „Frisch aus" je eine Fahrtem'chleise, der Krieger, verein einen Fahttennagel. Lebhaften Beifall erntete der Masicnchor die „Brautsahrf, den „Liederkranz- Lcihgesterv und Gesangverein Wetzlar-Nieder-GirmeS vortrpgcn. Kreis Alsfeld. ^Ober-Breidenbach, 8. Sept. In großen Schrecken verseht wurde die hiesige Familie Zulauf in der Nacht vom 6.—7. September. Herr Zulauf hatte sich kaum in das Schlafgemach begeben, als er durch Klopfen an ein Fenster gerufen wurde. Eine Stimme sagte ihm, er solle die HauS- ture öffnen. Herr Zulauf öffnete die HauStüre in der Meinung, eS wolle jemand von feinem Gesinde in daS HauS. Plötzlich kam eine fremde Gestalt vor die Türe gelaufen, fleckte eine Stange zwischen die Türflügel und versuchte mit Gewalt in den Hausflur zu kommen. Zulauf, der jedoch kräftiger war, schlug die Türe zu und verriegelte sie. In diesem Moment krachte ein Schuß. Die Kugel ging glücklicherweise in das Holz der Türe. Wäre Zulauf nicht so flink gewesen, dann hätte ihn die Kugel in die Brust getroffen. Don dem Gauner fehlt jegliche Spur. Herr Zulaus hatte am Tage vorher zwei Ochsen verkauft und hierfür Geld in Empfang genommen. Dies hatte jedenfalls der Dieb benierkt und wollte einen Raubmord begehen. Der Staatsanwalt weilte vorgestern hier, um die Angelegenheit zu untersuchen. Kreis Friedberg. 1^. Friedberg, 8. Sept. Der hiesige Bahnarbeiter Schmidt, der im Juni ds. IS. auf der Strecke von einem Zuge überfahren und eine Strecke weit fvrgeschleift wurde, ist jetzt seinen Verletzungen erlegen. — Der Ertrag der Kollekten für den Gustav Adolf-Derein betrug beim gestrigen Jahressest P50 Mark. h. Butzbach, 8. Sept. Mit dem Pferde stürzte im Manöver bei Flieden der Bataillonsadjutant Leutnant Rup» pert vom hiesigen Bataillon 168er. Die Berletzungen inb bedeutend. k. Ans der Wetterau, 8. Sept. Die Hamster, und WühlmanSplage ist in diesem Herbste wieder sehr groß. Sachkundige erklären, daß jedes dieser Tiere einen ährlichen Schaden von 15—20 Mark anrichtet. Da sich riefe Nager sehr rasch vermehren, oft viermal 10—12 Junge werfen, so kann man den riesigen Schaden leicht au-denkeu. Jetzt geht man vielfach mit Räucherapparaten gegen die Höhlenbewohner vor. Die Bekämpfung durch Ausräucherung jat sich als die beste erwiesen. Starkenburg und Rhkinheffcn. Eine schwere Eisenbahn-Katastrophe in Offenbach. m. Offenbach a. M., 9. Sept. Ein fckwereS Eurnbabn- Unglück, dem 2 Menschenleben zum Opfer gefallen find, ereignete sich gestern.nachmittag am Bahnübergang der SprcnMmger Straw Dort fuhr der 2.02 11 br vom Frankfurter Haupt bahn hoi ablob- renbe Eilzug E 34 der Strecke Frankfurt -Nürnberg, der am dem hiesigen Hauptbahn Hof fabrplanmäfiig 2 17 Ubr eintrifft, «. ein Mllchsuhrwerk hinein, daS eben den Bahnübergang passiere, wollte. Der Zug, der kurz vor dem Einfahren in die Statu* mit fast verminderter Geschwindigkeit dahergebraust kam, i- faßte das tHefäbrt, das etwa 20 Meter weit gefdilruhcrt wurde-' Der Wagen wurde völlig zertrümmert, das Pferd war sofort tnt. die Insassen des Wagens würben nach verschiedenen h ubtimgee bcnmiergcfchleuberl. Die 76 jädrige Susanne Sckä s'e r ai# Sprendlingen wurde von der Maschine ersaßt unb etwa 18 Meter geschleift. Sie trug dabei so schwere Verlepungen davon, daß ste'- atzKxlld verschieb Ter bdnbUt Hermann Neubecker aus Sprendlingen, der von den Rädern de« iuges schwer verletzt wurde, starb zwei Stunben nach inner Ueberfübrung ins Krankenhaus N S Ehefrau, die fick an iruttT Seite auf deut fV’ ibrt befunden Lar so schwere BertetM»» gen davon, daß sie in befini J dranken^W gebracht iCTcrbcn mußte, ikkIi idmnen ihre Wunden, soviel man bW» ber vernimmt, nicht lebenSges ährt ick zu fein. An der llnfallstette, die gleich von einer zahlreichen MensckeO' menge umlagert wurde, lagen in wirrem Durcheinander br Trümmer Wagen-Z, der von der Ma>'- ' > :i-orben war, umher Auf der nach der Station zu gelraeD reckt rverS iah man das verendete dem die Eingeweid-.' aus dem anfgesckliftlen Leibe hetivrqu.'fl» Auf der i " ? ite lag die Leicke der auf getöteten alten Frau, deren Gefickt^ausdrnck vom Schrecken flti" setzlich verzerrt erschien Es ist zur Stunde noch nicht genau zu erkennen, wie fi# ■ 1 ■!!•? IW sicher, daß die Bckrai? ober d ' W 'ix-rrt waren t abiuroarten, o- die Schuld den Bedienung der Schranken betrauten Hittsbalmwärter öer»?! trifft. Er wurde io>ort nach der Matafirpohe abgelöst. AW nner bisherigen Aussage will er das ordnungsmäßig zu gcbe*F weite Signal nickt gehört haben, wobei c-5 babingefteUt ble» ob rin Ucbcrbören seinerseits vorliegt, oder ein Versagen M ^autrwerkeH Die alickald ■ bahntecknifche llnt n'uckM wird darüber Äunckluß geben. Auf jeden Fall aber ist, wir 6 m letzten Jahren deH öfteren, io auch hier wieder, bü xxxi* ichulr ohne jede Frage den mißlichen Offenbacher Bahniufi wbt» rtriwchreiben, deren Opfer ja schon oft genug zu beflogen wart» Heffcn-Naffau. h. Hanau, 8. Sept. König Konstantin v®1 Griechenland wird vom 15.—17. September den Schloß manövern des 18. Armeekorps beiwohnen. 0 Marburg, 8. Sept. Tic Philosophische ^/ kultät der hiesigen Universität erneuerte dem Proftff^ i)r. Brenning in Weener (OstfrieSland) aus Anlaß । heutigen 50jährigen Doktorjubiläums sein Diplom. I adellose Hennen „Würrschlm Sie sic nach Jägerart?' .Nach Jägerart? Was ist denn das?' ,Ach, Sic wissen doch — mit B D Ev Gießen, 9. September 1913. 5859 auf dem neuen Friedhof statt. 5877 Rotzungen Steinbutt Ellltköllckk Schönster Herbstaufenthalt in Tirol! . . . *...... Entzückend "eletrener. milder, warmpr n» . Optima-Fahrräder 3)1.3.25, kurzgcichu.Taunen- ver Karren frei tt1 L Wellböfer, tr.. Tel. 743. I1331 bolz M. 350 ?.'lhaiÄ*chl>eD end Fausfring-Lanolin-Seife c hiesige Bahnarbck )er Strecke von eine eit fvrgeschleist tour?; — Der Ertrag Ja betrug beim ge^ Hauspäne m. a75 Kurzgefchnitt. Cicbeu-Holz Ter Dom zu Mailand, das größte Laubsäge-Kunstwert der Welt, ist im Restaurant „Zur neuen Welt", Wetzstein- gaffe 10, bis zum 15. ds. MtS., zu sehen. Ein ShmftrocTt 4,19 m lang, 3 m hoch 21/, m breit, 126 Türme, 146 bunte Fenster, 4734 Berzierungsfvitzen. Gewicht inkl. Verpackung über 15 Zrr. Auostellungö- ;cit von morgens 9 Ubr bis abends 11 Ubr. Eintritt für Erwachsene 20, für Kinder und Militär 10 Pfg. — Es ladet zur Besichtigung freundlichst ein 07100 der Verfertiger Bernhard Brey. lenbrr elektrischer Beleuchtung im Bett aufrecht und blickt um sich. „Wer Gaston, warum schläfst du denn nicht?" fragt sic, darauf er im verweisenden Ton: „Denn man ein Zimmer für 200 Franks hat, benutzt man die Nacht, um cs anM'chen." ins Haus. L. _________ Marburg. Str., Tel. 743. t1331 Station Landeck. Pension mit Zimmer von Mk. 4.70 ab. == Prospekt frei durch Dr. Müller. =— -- QOar Haut rutr&gllchste. wohlfeilste Toliette- eelfe, Stück 20 Pfennig. 5 Stück 95 Pfennig. Angefertigt vom langjährigen Fabrikanten der Pfellrlngselfe: C. Naamann, Offenbach a. M. für die Schaffung einer j ü d i s ch e n U n i v e r s i f ät in Jerusalem aus. Es wurde mitgeteilt, daß von einigen Zionisten bereits 350000 Mark für diesen Zweck gestiftet wurden. Die Bluttat in Mühlhausen. Vaihingen, 9. Sept. Die Untersuchung gegen Wagner ist nun abgeschlossen worden, da alle Verletzten außer Lebensgefahr sind. Die Akten gehen an die Staatsanwaltschaft in Heilbronn. Bei seiner heutigen Vernehmung gab Wagner zu, daß er dieselbe Tat in E gol Shei m geplant hätte. Die Mitteilung deS Untersuchungsrichters, daß heute Frau und Kinder Wagners beerdigt würden, ließ ihn anscheinend völlig gleichgültig, denn er verzog keine Miene. Vaihingen, 8. Sept. Die bei der Bluttat in Mühlhausen Verletzten befinden sich den Umständen entsprechend wohl und man darf jetzt die begründete Hoffnung hegen, daß alle am Leben bleiben werden. Insbesondere die Bader'schen Eheleute, deren Kind gestern beerdigt wurde und von denen man schon einige Tage sagte, daß es nicht gelingen werde, sie zu retten, befinden sich aus dem Wege -er Besserung. Wagner selbst wird heute frisch verbunden und bleibt solange im Krankenhaus, bis er vollständig ausgeheilt ist. Er zeigt immer noch keine Spur von Neue. Wagner kann sich in seiner Zelle nach Belieben bewegen, doch hat man ihm den Verband derart angelegt, daß es ihm unmöglich ist, irgend welche Fluchtversuche zu unternehmen oder sich sonst irgendwie zu betätigen, um sich seinem Richter zu entziehen. einem kunstgerechten Schuß! Das mad)t sich ausgezeichnet!" Ter '^äger versteht, zahlt noch eine Zulage von 50 Pfg., und im Hose ertönen zwei Schüsse, die das mörderische Blei in die Brust der armen Tiere jagen. Stolz zieht der Jäger mit seiner Beute ab. Und am Wend, bei Tisch, erzählt er mit leuch- i enden Augen von der Sicherheit seiner Schüsse. — Die Parasiten des Flohs. Daß selbst die Flöhe, diese niedlichen kleinen Haustiere, ihre Sckunarotzer haben, war bis : Ut noch nicht bekannt. Erst Herrn Professor L a v e r a n war cs, Iine man aus Paris schreibt, Vorbehalten, diese Entdeckung zu machen, die tneücirfjt bei dem Problem von der Verbreitung ansteckender Krankheiten noch eine gewisse Rolle spielen wird. Der Parasit, welcher eine Größe von 2 bis 4 Tausendstel-Millimetern bat, lebt in den Eingeweiden des Flohs und ist'bis jetzt bei arv deren Lebewesen noch nicht bemerkt worden. Bei weißen Mäusen, die niit ihm geimpft wurden, hat er vier- bis sechswöchcntliche ebe rerschemunqen hervor gerufen. Ebenso hat das Mut von diesen infizierten Mäusen die gleichen Erscheinungen zur Folge gehabt, falls es auf andere Tiere übertragen wurde. Hk. Ozon in einem natürlichen SB al H" er ist nach der „Umschau" jetzt zum ersten Male von den Professoren Na- sini und Pvrlezza in einer Quelle Le Bagnorc im südlichen Toskana nachgewiescn worden. Das Ozon in diesem Wasser bildet kinen zufälligen, sondern einen dauernden und normalen Bestandteil und erteilt dem Wasser auch den bestimmten und unverkcnn- l .iccn Ozongeruch Der Ozongehalt beträgt etwa ein Sechstel Kubikzentimeter in einem Liter. * tz m Palast-Hotel. Herr Menuier und Frau sind in (fitem Luxushotel abgestregen und zahlen für ihr Zimmer einen unerschwinglich hohen Preis. Man hat sich zur Ruhe begeben, unb die Frau will einschlasen. Aber ihr Mann sitzt bei strah- Danksagung. Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheidcn unserer lieben Verstorbenen und für die schönen Kranzspenden sagen wir besten Dank. Familie Jos. Haas nebst Angehörigen. ArLetLorbewegung. X Marburg, 8. Sept. Lnndtagsabgcordncter Prof. Tr. Bredt hatte heute Verhandlungen wegen Beilegung des Banarbeiter- stretkS eingeteitet. Wäbrend die Arbeiter Entgeqenkomincn zeigten, sehnten die Unternehmer rundweg ab. Ter Banarbeiterstreik, der letzt schon 3% Monate danert, durfte nunmehr überhaupt nicht in dieser Bansaison zu Ende geführt werden. ünit>erfitäte»nad?rid?teti Berlin. Der ordentliche Professor der Universität, Geheimer Fustizrat Hellwig, ist Montag abend gestorben. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetterausfichtcn in Dessen für Mittwoch, den 10, Sept. 1913: Trüb und wolkig, noch meist trocken, wann. Vermischtes. ff ReVh ühner nach Jägerart. O diese Nimrode! Mit wctckren Akrttcln sie doch gelegentlich das Glück und den Ruhm 'n korrigieren suchen ! Erscheint da letzthin in einem hocheleganten Wildpretladen ein tapferer Jägersmann und verlangt zwcr Rebhühner „Aber bitte frisch." Der Verkäufer reicht ihm zwei Letzte Nachrichten. Die japanisch-chinesische Spannung. P e k i n g , 8. Sept. Die chinesische Regierung ist sehr beunruhigt wegen der Bewegung, die in Japan aus Anlaß der Ermordung von drei Japanern während der Kämpse in Nanking eingesetzt hat. Die Regierung hat, von dem Wunsche geleitet, jeden entstandenen Schaden wieder gut zu machen, den chinesischen Geschäftsträger in Tokio angewiesen, dem japanischen Auswärtigen Amt ihr Bedauern zum Ausdruck zu bringen. Ebenso hat der jüngst ernannte chinesische Gesandte in Tokio den Befehl erhalten, nach Nanking zu gehen, um die Untersuchung zu leiten. Während so alle Anstrengungen gemacht werden, um Japan zu versöhnen, neigt man in Peking in den fkreisen der Fremden zu der Ansicht, daß die japanische Bewegung etwas maßlos ist. In Tokio haben die gegen die Chinesen gerichteten Ausschreitungen heute vormittag angedauert, ohne aber zu ernsten Folgen zu führen. Drei Mitglieder des militärischen Rats sind zu einer Unterredung mit dem Kaiser nach Niko berufen worden. Einer Abordnung von Politikern teilte der Premierminister mit, daß die Regierung nicht die Absicht habe, zu mobilisieren, daß sic aber die chinesischkm Fragen mit Festigkeit behandeln werde. Eine jüdische Universität in Jerusalem. Wien, 9. Sept. Der Zionistenkongreß sprach sich nach einem Referat des Professors Wcitzmann (Manchester) i i vüchertifch. — Im 1. Scptembcrhcft des Kunstworts und Kulturwarts (Halbmonatsschau für Ausdruckskultur. Verlag von Callwen, München) fordert Wilhckm Stapel ein Reichsauto mobilge setz. Er weist auf den vielfach unzutreffenden Haß gegen die Automobile hin Und führt ans, daß dieser Haß „seine Gründe in Mißständen hat, die man als solche anerkennen muß." Sehr wesentliche kulturelle Gründe verlangen eine gesetzliche Regelung des Autvmobilwesens. „Nur eine vernünftige Eingli versuchte mit Dewall t dn jedoch kräftig» gelte sie. In dieser, el ging glücklichem^ nicht so flink gewesen, getroffen. Von dem elauf hatte am Tazr üc Geld in Empfair ieb bemerkt und roofli’ itsanwalt weilte vw .mtersuchen. , Todes-Anzeige. Gestern abend 6 Uhr entschlief sanft meine innigstgeliebte Frau, unsere treue, herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Schwester Pauline Schmall geb. Schmidt was wir Verwandten und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme tief betrübt mitteilen. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: D. Schmall. Giessen (Frankfurter Str. 95), den 9. September 1913. Die Beerdigung findet Donnerstag nachm. 3% Uhr um> fel » I Salomon & Cie. | ,u»9 L”' Zrrr: SÄ Entzückend gelegener, müder, warmer D“/8 _A_lpenlu.ftku.rort und Bad Ladis, sind cm oTübCTtTeffmn Güte c. F.altbartdL Berten» tu nteerig. (iCTOnginnternln. Srrlangm toftenr >k Aufenhnig ortnr« Baupftzlalogei. I. Tlmmann, Hannoveri06 Mittwoch früh 9 Uhr Jütländer Angel Schellfische 1—4psündig, Pfund 48 Pfg. kleine zum Backen, Pfund 25 Pfg. Kablian i. Ausschnit?^ 25 Rkucksachen aller Art liefert In jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Brühl’sche Universitäts-Druckerei» Schulstr, 7 Seehecht, kopflos, Pfd. 50 Pfg. ZrischeZisch-ttotelett; Pfund 30 Pfg. Trauben Französische und italienische Tafel- u. Kur-Trauben in ca. 4- und 8-Pfund - Steigen per Pfund 32 Pfg. brutto, lose per Pfund 28 u. 38 Pfg. (McDerta Feruspr. 231 [5876] Bahuhofstr. 27 Was verkürzt unser Leben? Mangel an Schlaf, Bewegung und frischer Luft find es in der Hauptsache. Man geht häufig viel zu spät schlafen, nachdem man sich den Magen mit Fleisch überladen oder tagsüber die Nerven durch Genuß von Slaffcc ruiniert hat. Namentlich letzterem sind bei unmäßigem Genuß besonders schlimme, dirctt schädliche Wirkungen zu eigen. Dabei kostet er noch viel Geld. Wer jedoch nicht vom Kaffee lassen möchte, der sollte wenigstens sick) und die S einigen durch den Gebrauch von Quieta-ttafsec-Ersatz vor langsamer Gesundheitszerstörung bewahren. Dieser Quieta-Kafsee-Ersatz ist nattirlich fof fein frei und enthält vor allem jene Nährfalze, die unserer täglichen Nahrung gewöhnlich fehlen und deren Mangel sie daher wertlos macht. Diese wichtigen Nährfalze — Kalk, Eisen und Phosphor — sind es, die wahre Wunder wirken, wenn sie den Speisen oder Getränten der Schwächlichen, Nervösen, Blutarmen oder Lungenleidenden beigegeben sind. Wer aber durchaus nicht des Bohnenkaffees entraten zu können glaubt, tut im Interesse der Gesundheit gut, Quieta-Kaffee-Ersatz zu in Bohnenkaffee zuzusetzen, der sich dann durch Säwnheit der Farbe und kräftigen Geschmack auszcichnet. Wird dann der Bohnenkaffee allmählich fort- gelassen, merkt niemand den Unterschied. So erweist die Hausfrau ihrer Familie den wichtigsten Dienst, den sie ihr zu erweisen vermag: Sie schirmt die Gesundheit ihrer Lieben. Daß sie auch Geld spart, sei nur nebenbei erwähnt, denn 20 Tassen kosten nur 10 Pfennig. In Drogen- und Kolonialwaren-Handlungen ist der Quieta-Kaffee-Ersatz zu haben. Ist er zufällig nicht erhältlich, so genügt eine Postkarte an die Quieta-Wcrke in Bad Dürkheim, um die nächste Bezugsquelle sofort zu erfahren. C9/9 Luftschifffahrt. Unfall des Z. 1. ' • 8iegnitz,8. Sept. Bei der Landung des Luftschiffes 311, auf dem sich Graf Zeppelin befand, setzte das Luftschiff so schwer auf den Boden auf, daß mehrere Streben zerbrachen. Auch eine Seitenwand wurde beschädigt und auf- gerissen. Ein Mann geriet bei der Landung unter das Schiff und erlitt so starke Quetschungen, daß er ins Lazarett gebracht toerben mußte. — Der Unfall des Luftschiffes stellte "sich später als nicht so schwer heraus, wie anfänglich angenommen wurde. Es wird erwartet, daß Z. 1 morgen wieder flugbereit ist. Graf Zeppelin hat bei dem Unfall keinen Schaden erlitten, er ist in einem Automobil ins Hauptquartier gefahren. Programm vom 9. bis 12. September. Kiewen-Programm! Die Wgzkelöiu Drama in 2 Akten. Spannende und interessante Handlung und Spiel sichern diesem Film einen Erfolg. Aufopferung (Gaumont-Film). Glänzendes Drama. Als Einlage: Eine Vernunftsehe Hervorragende Komödie in 2 Akten. a®/9 Ausserdem 5 grosse Kinonummern! BakoMdmmer-Lichfspfele am. Seifersweg. )em Pferde stütze iin: ijutant Leutnant Nitz- Dl'e Aedepngtr , pt. Die ‘ x xMtr fi. H Tiere onn itf ünrichtet. Da fii viermal 10—12 Jray Haden leicht außbcnlr ' erapparaten gegen V ig durch «usrLuchem tinheffen. phe in Offenbach. Ein Mres Eisenbll er gefallen M erag ■ derSprmdlmE ctci ’ lmrt-dkurnbcrg, w - g 2.17 Ubr * Ääju •sSss''. erfaßt und eü itoci StunM " Ebeftau. i» '“"„Mrciditn»«6; ein«1 Srfei; • f wa 'bi»» 'äwäiS ■r&sSg | öcfdöäfts * Eröffnung 11 ) neu’ ä neu’ r B c I I Nm Md) MW Tl!U <§9?oc/umr^% Klein-Linden. dauert der (yfenhatA Q-.'Xm»u ! des a7. Renen Biiue 0. 07088 1 Ri-nfm I 300-500 Ml. mo- J vll|lul)' natlict) und mcbr j tönn. strebs. Pers, in Stadt Känier. Tägl ld. Pers. ss’7, nuSneidjloffcn. 15839 ob 1. Oktober zu vermieten. sowie tiirhtiner Fubrknecht Parfümerien 5849 (hv vcr sofort gesucht. 14355 Bleichstratzc 18. Scltersivea 6 aenlkbt Babnbolstratze 51 I 1 ftautc I)Nst ZC abzugeb. West «nl. 4V. biü. J. H. Fuhr. 2onncm'tr.25 Vermietungen IIESWB1S Vereine Stellenangebote Versteigerungen Verschiedenes Stell eng esu ehe Empfehlungen Verkäufe SeklBronte LHnvhunv»- u TaRlpcirank OToes (5. fof. io., saub. Laufsrau morn- 2 St. Stephanstr. 261. r l d » n r i I i 4 Zimmer Schone 1 Jimm.-lVobu. (Vnrt.)m.(Mn»,(ynrlcnnntcil und Bleichplatz vcr I.Okt. er. oder später zu vermieten. 5247 Crbcvitmüc 5. . .<>.’>] '.Win bioctbcitr. 6:> V. Schöne 3— l 3im. Wob», mit 3ubebör vcr 1. Oktober evtl, auch halber zu vermiet. Äcdlcnb. Üunöüit versendet zuMk.4.— irrt unt 'Jincbnnbmc. itrflnx Mel». !in rtUti, Mccklenb. ohne M ontorzim., fof. zu verm. Näh. WollfcilraHC TaoTOUO Irin anständiger Mann, Obcrfchweizer.i.d''"cr.labr.. mit einem 10 Jahre ah. Knab. in dauernder, quter Stcdiinq. möchte fonleich mit einer einfach.. taub, ^uroo ob.Bauers- tnaad tev. m Kind'i Bcrbind. irrten, zwrcko baldig Heirat. Schnnl-Anaeb. unt. 5887 a. d- Schinidl 6 Wrtmion Frankfurt a. M. fabrizieren u. liefern prima KerBleder-Treibrieineo er* llolzbearbcittinK! Hobelbank, Band' und KreiSiäac, sowie Drechsler bank, gebraucht, nui_cvbnlt., zu kaufen gesucht. Schrtstl. 2lnqebotc unter 5^6 an den (nicnener 2ln»eiger erbeten. Gersteiqerung Donnerstag den 11. d. Mts., vorm. 11 Ubr, versteigere idi Reuftadt 55 dabicr l Biekers Hoi» ge man richterlicher Bnord- fofort zu vermieten, dorfcr Stra> '« 1 Schiffenberg. Weg 07 3 Bimmcriuobuiinn zu vertu. Zu erfragen Vöbcrjtrnhe :i brebnenn Um Wohnung mit Loggia, t^as u. elektr. Licht sofort zu vertu. bewährt üchnun- ntcbr Retter s Haarwasser (München i Mtbt. Z.d.utn4i>Ps.u.M.1.10b. General - Pertretung für beliebte erstklassige Marke in Touren and Lastwagen . jeder gangbaren blrÖKC vergibt großedeulscheAiitomobilfabrik Geeignete seriöse binnen ober Herren, dir in der Lage und. auf eigene Rechnung eriolgretch zu arbeiten. wollen Angebote sub 1,. Z. 1784 an Rudolf Moffe, Leivzig richt. u. sdircUmrb. Kap. nicht cr- Giessener Pferde-Lose Perkäufern zu haben 5flOß General-Vertr.: Rieb. Buchacker Reuen Baue 11. Chaufieurschule Singen a. Rh. Staatsaufsicht. Kostenlos. Stellennachw. Prosp. frei. Lehrmädchen gciuM 58531 Hch. A. Funker. Zwiebel kuchen Montag, Mittwoch u. Tfrei- tag von tt Ubr ab. 14396 ii^fbbi-he'i'M-II.Mäuvb. und Land auch im Weben- bernt d. Uebernnbmc einer | kitgrMttsnnMe zu Haufe verb Buffeben erreg. Reul). Schlager erst. Ranges, ^cb. Haussran ist Versteigerung. DienStag, den 16. Sevt. l. FS., nachm. 3 Ubr fallen Im siädt.Pfandlokale Selters weg 11 dabter, die wegen rückst. Schulgeld gepfändeten (Gegenstände: Möbel aller Art versteigert werden. 6856 (9emmeifer, Psandmeikter. HuiiHhiiKerin evang., ölt. Mädch. ob. kinberl. Witwe, bie gut bürg. koch. u. b. HauSh. fiibr. k., v. alletnst. alt. Herrn i.sof. ob. spät. ncf. 'Jläb. tfrveb. b.„3citunnf.b.TiUtal“ Dillcnburn unt.V. 26». ((>'« 1 WHn tu 1 üci!t= matzchsn bei fof. Vergütung inUUQlCn von Manutaklur. warcti-(9cschätt gesucht. Schr. 2lngebole unter 5868 an ben (tfichcncr Anzeiger erbeten. düng ;iürcr Obermetier s Medizinal Herba Leisebei meinem skrophulösen AusschlagÄ Erfolg, batz ich icOt aus bem StationS- Vnzarett entlassen tuerben kann. Herba-Seife a Stück 50 Psg., 307 verstärktes Präparat i’tt. 1.—. Bur Viacbbebnnblfl Herba (< reine ä Tube 75 Pf., Glas bofe Mk. 150. Bu baben in allen Avotbcken, Droger., «Seit fahren war ick müde iinnige Kovfichmerzenu. tebe Vun zum Arbeiten und zun- Vebcn verloren. Der Arzt iggre. es sei ein veraUeteo Nieren u.Blasenleiden, daneben Darmträgheit in- folge ituenber Gebensiveife. Auf ötAtl. Rat trank ich Altburhhorwtcr Jlark- -»prudcl Mtarkqnclk 13ob - Eiten - Mangan • Streb- 'alzauclle'. Schon nach etnt- c.cn ivlaitben fühlte ich mich als ganz anderer Mensch. Tu Nrl.tabsonderung wurde leb- haft und schmerzlos und blieb cs seitdem 3ür ben billigen Preis von Mk. 1201K) kann in schöner Vnne vor ber Stabt Haus -.um ülllcinbewobn. erricht, werb. Weiteres sehr vreisw. Wclnnbc dabei käufl. Reslekt. wollen unter 06978 an ben Ofiefienct Anzeiger schreiben. ----7 Sonntag, 11. Sept. Ausflug mii?lM!i ----ben Pfahlgraben ent- lang nach Buubach. Abfahrt nach Schiffenberg nachmittags 2'" Ubr von da tyiinronnbcrunn über Wahen born. aür Teilnehmer, die direkt nach Buhbach zu fahren beabsichtigen, Treffpunkt un Olanibriuus. ______ y_' Pferde-koie h TIM.—, 11 Stück Mk. 10.— -’.iehung 27. Sept-, empfiehlt tter Weisskraul prima feste grohe feinschmcck. Ware, in Waggonlabungen, zum billigsten Tagespreis verkauft und sieht gefi. Aut- trägen entgegen Liegmuub Sandmann, Sdiiffcrfinbt, Pfalz. Telephon 24. 5365 Billige, gute Betten Bettstelle, nussb. /. Patent- Draht-Matratze 3-teillge Matratze 1 Koplkeil Deckbett u. zwei Kissen ,»» gut gefüllt mit neuen Fedeni komplett nur Mk. 78.50. Kleine Anzahlung, bequeme Teilzahlung- J.Jttmaii« Grösster oherheasj^t1 Möbel-Versand 29 Bahnhofstr. 29 Betten-Abt Tel 510 4'Zim. Wob». mit .'iubehor zu v. Näb. b. (<•. H. Pliiller, Schillerstrafie 26. IW’l Schiffenberg. Weg i grone ■l-;Jimnicrw. m. all. 8nb. fof. ob. fvät. z. v. ^i'äb. Part. Mao 2 schöne 4 ßimmetw., 30 u. 28 TU., zum 1. Okt. zu verm. Die nußbutt er- margarinc-2cntraic, KinticnpL9, eröffnet beute ihre finale und bittet das geehrte Publikum, sich von der 6üte und üorzüglidikcit ihrer TOarcn zu überzeugen. Cs wird nur eine marke Jugendfreund geführt, das Veste, was auf dem P panzenbutter- * ri ^xtx von jeden tierischen markt er.flirrt „ Die Huß MtsMUl^MNU £“«• rtn»aHr”L mn“ butter-margarine marke v v v v- manzen-Produkt /- Die Nußbutterist vollständig reinfchrneckend und ohne jeden Oel-Nachgefchmadi Die nußbutter ift als vollkommenster ßuttererfaß in der Küthe und auf der Cafe! zu verwerten - Die nuß- butter ist das Ideal der Hausfrau u. kostet das Pfd. so Pf., bei 5 Pfd. Abnahme das Pfd. 75 Pf. Ueberzeugen Sie stch. - Ein verfuch wird Sic über die 6ütc und Vornehmheit der Ware belehren und Ihnen große finanzielle Vorteile bieten " Die nußbutter-margajinc-2cntralc führt außer ihrer nußbuttcr-margarinc erstklafstgen Land- und magdeburger Korbkäfe, pikant und wunderbar im veschmack n für ernste Jntereffenten Kostproben kostenlos. Möbeltransport^^ nnb über Vanb übernimmt 4l. Bcft, Vvivengaüc 11. jeber Art fow. (ylll)tCll Möbeltrans- Porte für biern. ausw. übern €>.21 bei, Wehfieingaffelll. — ?ic tvrnn in weiner Blufe. bie am Samstag auf b.Markt beim Aevfelkaus ben Regen schirm gesunden bat, wird geb., dem. aea. Belohn, abzug- ilbclmitr. 071041 Sonntag abend auf dem Wege Vicbcr S trotze- Bleichnratze schwarzseidener Beutel mit Inhalt verlor. Abgugebeu Vleichstr. 15 y. Suche i. in. ,>rennd. 36 3- a.. tnbelL angen. trrfch- der bald ge'ckned. w.. eine IVirt- schasterin legenb.geb.ist.einzuoeir. warnen in. 11. n. äoon TIL w. fleh- i.Adr. u. 5Mr> n. b. <üiei; A. z. f. nußbutter^cntrale • Kirchenplatz 9 j 0700b ™ *■ Bau- u. Möbel-Beschläge •Amtliche Bedarfsartikel Kaufmann Mitte 30er, mit allen.Nontor arbeiten, Buchführung, Sta liintMnirnlfllion, Vobnmcfen usw. beitens vertraut, bisher :> ueraniivorUiäier Stellung, sucht zum 1.Oki.Engagement. Schriitl. Angebote unt. 07081 an den (6ietz. Anzeiger erbet. Lehrlingsstelle in einem Bant ob. EngroS gefchäft für meinen Sohn gesucht. Befiht Berechtigung zum Einjäbr.-^reiw.-Dienü. Schriftl. Angebote unt. 58IR) a. b. (Yietzencr Anzeiger erb. (flebicn. ffräu!., crf. in der Leit, eines kl. HauSb., wünscht, um sich z. vervollk., Stelle zum 1. Okt. als Stühe in gr. HanS. auch infein.Hoiel m.gut.Rus. Schriftl. Angebote unter 5866 an ben Älehener Anzeig, erb. ,\ür ein 16-inbr. Mädchen aus besserer Familie wirb zum 1. Okt. in besserem Hause Stelle im vaushalt ober zu SlIndern gesucht. (Weil. Crim, unt. «.hi.83and.<«eschäsisft. d. Wetzlarer Anzeigers.!(?/, 07000! Bolinbofstr.58schäne M.400Eink. Stoyil.u.Stcnntn. ger.abgefchl.2-^inunerw.z.v. ntrfjtert vn.nnt. K.F.904® Aäb. Hinter d. West-Au läge 15 bei. b. Ann. Erved- »udolf —II Mowc, COln«_______lss°/o | Verschiedene | für bauernd -lenliHniir >7 1. gesucht, i07'^ ~“WH "ßSimcVm" ä>«k <*■»• 5rt,ü"' ,c- sdirtintrotKlt -'.immer im 3. Stock, sowie für dauernde Arbeit gesucht. (Ooetbcitrniic 67 II. 5-tim. ^»u erfragen i. d. ("eschaNS- imt elektr. Licht und Gas Helle des Giev Anzeig. t>833 Zimmer verf'etzungshalber 2 tiiitit., iclbnänö. tBiüllcr Bu meld IluiversitätSmüble (Fr.AmendItSrotz. Linden lüdlt. Maschinist für Laiizsche Heitzbampfloko" mobile n zur Wartung ber elektr. Liäuanlage mit Akku mulatorenbalierie v. fof. ncf. Tiaschiiienichloüer bevorzugt. Damvfiäaciverk Mücke, G. in. b. H, Mücke, Oberh. *** ßnotrläiüflrt Fuhrmann, der mit der Landwirtschaft vertraut ist und mit2Pferden umziigeben weis;, sofort bei gutem Lohn gesucht. 5700 Fr. Hollmann &• Solin, Oberndorfer Hütte, Poft Braunfel». Mhrburidit CM1? °rL".WLaufdmsche mit omcii Schul- ob. Dienst- zcugnifsen gesucht. Fr. Heimer L (>o., ■1 *-7 -jlteidiHTiifie 2 Fung. Bursche für i Arbeit gefacht. Fr. Rinn, '"Ureici Heucheldeim. Ifaunraii oöer Üliihditn mit allein ^nbeböe tüabels beiflcrftr. 1 für Mk. 450 per fof. ob. fvät. zu nenn. Aäh. im Teltersweg 9 zu Bankhaus Grünewald^I^ -vuuvn mäh- Preis wr. zu e rf-önc .-»• -’.itii. Hänschen verm. Auf Wunf ti m. Wohn, in freier Lage mit grotzciu I Aah.bei der BürgermctUerei iäarten.ziimAlleinbewobnen ..immer Jlv. i»________ (out. auch aii 2 Wohnungen | Grotzc Lagerräume, mit ob. einzurichtent ist per 1. Okt. Aii vermieten. . 5760 H. Bernhardt, Banaefchäft, । ' । 5toil I fordert. Sofort.B. ^ienft. 1 luolni zu ueim i JHeflnmemat.! ?iusk toi i n>. 5782) Schiffeiibera. Weg63 Cffert. unter."-"euer Beruf/ ®*75 llinct WMLiiii Wun.^rbe8,VcWn.ffliartt6. Reuentvea 17 zu vermieten. Ktti gleich wo wohnh.. Näheres Marktflr. 25. 158711 ¥lu sof.ges.». Berk. v. 2" ' ^tniii’i. •>■’■ AR|ecK& Co-, Hamburg. hv»/o | 8 Zimmer | Verläßlicher Mann ~ 3im. ^uliniiug zu vcrui. der auch wirkl. zuvor läss.ift, gl. .'fit erfr. ttlintkftr. ZI. l->6;>4 Ataub .wird z.Leitung Ö7OO7] 2 3ini.mit Zubeh. aus ein. Engr. Perfandstelle ncf. I.Okt.zu verm. Ederstr. 4. -.leineBerusSanfn.Monatl.b. Beriiisweetel! Herren, welche Interesse für ben Autzendicnft haben, können sich bei erster Berfiche rungsnesellschast eine gute Existenz gründen. 2luSbilbung erfolgt kostenlos hier am Platze. Bcwer- bannen unter 5820 an ben Wichcner Anzciner erbeten. Fran Dr. Rcinelvald, _______Liebigstratze 32._______ Tüchtiges, beff. Mädchen ober einfaches Fräulein, welches felbitänd. nut bürgerlich kochen, backen und ein- machen kann, in ber Hausarbeit gründlich erfahren ist, als Stütze gesucht. Etwas Nähen erforderlich. Srocit- mädchen vorhanden. Schriftl. 2lngebotc mit .'.engnisabfchr. and OlchaltSforbcrnnn unter 5704 au den Gieir. Anz. erb. Nach Darmstadt wird ein tlicht. Mädchen das kochen kann und alle Hausarbeit versteht, nefudit. 58511 Näh. Oottbcitr. 21II. Braves, orbeml. Mädchen, das schon etwas Kochen kann, per sofort ob. ev. per 1. Okt. bei gutem Lohn gesucht. (*•* Näh. Mreuzvlav 15 i. Laben. Mädchen, welche in Koch, nnb Hausarbeit bewanb. und. erb. gute Stell, bei klein. Fam. Frau gstargaretbc Herr, gewerbsmatzige Stcllenver- aiititeriw Sonneiistr. 6. t^’"> Tiicht. 'JJiäbcbeu z. I.Okt. cv. früh, nach Frankfurt a.M.gci. Müblstratze 'i Lanfmädchen - Wilbeluistratze !»() XidtiirtliMen^-,^!; 8« erfrag in der Otefchafts- stelle des «letz. Anzeigers. ' ' Bisinarckstr. <> ist au vermieten: Eine 3-Ziinmer-Wobnung, eiiiePraufardenWobitunn -iu erfragen im Laden vart. idiönc SianfariltniDOlin. an ruh. Leute zu verm. (5632 EdgarBorrmann, W ietzen. | Möbl. Ziminer| Schönes möbliert. 3immcr mit Loggia vcr sofort aii vcr mieten Plockstr. 7 III »4 (’7i>i;> An i. Arbeit erb Mm"t u. Logis Walliorftr. 36JL liiiiiadi möbl. Zimmer mit ober ohne Pension billig aii vermieten 5857 'Jieue SCrofborier 2tr. 11 1 LAden u. dgl. | 2 Wen i. h. Yfliinlioiür. für Tlt 400 ilTltSW A. 1 Oki ob. spät, aii verm. ^iah. beim Beauitr Friedr. WäiiO, 3m- mobiliengcsch Sclicrsw i>41. 5181) 6—8 Zimmer Wobn. mit Bad, 23alL cleftr. Licht und <9a6 in der Nähe der Univerntät zu vermieten 6- u. 5 timmerwohnuiia in der Liebigstratze u. einige 3- u. l-.Unnnerm. au verm. Släh. Woctbcftr. 69 v. 7 Zimmer \\ lynlltoritrnhc 7 1 ist der 1. Stock, bcft. au- 5 . '.immer, mit Badezimmer u. Balkon. 2 Zimmern im zweiten ^tock sowie Stall, Remise u. Lager- räumen, sehr geeignet für Frucht und Mehlgcfchäfl, vcr sofort eventl. 1. Okt. zu verm. Näheres Pai tcrrc. >8i;4 | | 6 Zimmer | .,78:11 Schöne '! - .'ümmeriv-, neu bergenchtet. mit Küche und ^ubebör billigst aii vermieten. Näheres F. Boeck, Dammstrane 21 ll.________ 5 Zimmer 1 .5-Zimmerwohnuna in. allem Zubehör ver 1. Okt. zu vermieten. fllähereS 4428 ___Noouttratze 22 v. Sch 5 3im. Maui. '23ebn. Ein Wurf Ferkel zu verk. ,W4Ti Zlarl Ludw. Schmidt, Zchützcnstr. 11 tFifcherbof) Iflöril.haltiDrrötif „S’ 07103 9inb. Kreuzvlav 14. W ntufg Zprikiimnicr vreiSwcrt abzugeb. schriitl. Angebote unter 07091 an den Wichcncr Anzeiger erbeten. Beff. Fahrrad desgl. Daiu.- rad bill. z. verk. Asterweg7.E« O7in) Ein gut erb. Karren nut starken Trebern zu verk. i'-oclbeftraiic 18, Seitenb. Eine zwei'chlafr. Bettstelle mit Lvrnngicdcr Piairave, -'ne arotze Rinberbrtiitcllc mitTlairatzc. einem.Waich- b’itte billig au verkau'cii. Lchinenberg-Weg i " i Hängelamve . i TLafch hätte au vertdufen.