<1 Die heutige Nummer umfaßt 16 Seiten, LI Die I 4 . f 4 I £ Annahme der Heeres- und Reick)stag in Einern „Nach Artikel: rl hat der Reichstag eine Verstär- Lediglich die Sozialdemokraten der Entscheidung" betitelten .Rassische Zeitung" schreibt anläßlich der Deckungsvorlagc durch den Mit gewaltiger Mehrheit kung der Wehrkraft bewilligt. , bic Polen und die Elsässer stimmten dagegen. Deutschland, eingekeilt zwischen kriegsmächtigen Staaten, muß stark sein, um sich zu behaupten, und um den Frieden zu erhalten. Darüber ist kein Zweifel: in dem Augenblick, wo Deutschland schwach erscheint, haben wir den Krieg. Was die Wehrhaftigkeit bedeutet, haben die Balkanereignisse jedermann vor Augen geführt. Daß eine große Mehrheit diese Lehre beherzigt hat, wird allenthalben Eindruck machen. Aber nicht geringeren Eindruck muß die Tatsache machen, daß sich auch für die Aufbringung der K o st c n in der Hauptsache eine gröl',e Mehrheit zusammengefunden hat. Im Dienste einer großen Sache haben alle Parteien Entsagung üben, auf- berechtigte, Wünsche verzichten und gewichtige Bedenken zurückstellen müssen. Das hat auch die Regierung - getan, nur die K o n , e r v a t i v e n beharrten bei ihrer vorgefaßten Meinung. Sie haben Bülow gestürzt, um der Erbanfallstemn M entgehen, sie wären gern bereit, auch Herrn v. Bethmann-Hollweg zur Strecke zu bringen, wenn sie eine Mehrheit zusammengebracht hätten. Der schwarzblaue Block i st gesprengt, die H c r r s ch a f.t d e r K o n - servativen gebrochen. Die Parteien der gestrigen Mehrheit werden nicht über diesen Sieg jubeln______ ______________ Sognefjord wird eine in Bronze gearbeitete Medaille zur - Aus- arbeit. r$- C. G. * — Zwei Millionen Verluste bei den Berliner T he a t er kr a chs. In der Zahl der Zusammenbrüche und der Größe des verlorenen Kapitals stellt die zu Ende gehende Berliner Theatersaison einen Rekord dar. Auf zwei Millionen Mark schätzt der bekannte Theatersachmann Max Epstein in einem Rückblick, den er iin nächsten Heft der „Schaubühne" veröf;entlicht, den Vertust der Geldgeber bei den sechs großen Zusammenbrüchen, die die letzte Spielzeit zu verzeichnen hatte: Halm im Neuen Schauspielhaus, Lotl>ar im Komödienl-aus, Palii in der Kurfursten- Lper, Nordan im Friedrich-Wilhelmstädtisehen Schauspielhaus, Rosenfeld im Theater Groß-Berlin, Inpba im Apollo-Theater, James Klein im Walhallatheater. „Tie Folge i|t ein gewaltiges Anschwellen der Zinsen für Theaterdarlehne. Wo sind die harmlosen sünsundvierzig Prozent geblieben, die man in der guten alten Zeit zahlte? Jetzt gelten hundert Prozent geradezu als kulant. Einer der genannten Direktoren hat es ja doch auf viertausend Prozent gebrackst." Als erfolgreiche Theater führt Epstein dem gegenüber nur die Bühnen von Meinhard und Bernauer an, die mit der Posse „Filmzauber" den größten Erfolg ihrer Tirektionszeit hatten, ferner Max Reinhardts Deutsches Theater, bei dem an einen geschäftlichen Mißerfolg vorläufig überhaupt nicht zu denken ist, da sein Name, sein Wesen und sein Repertoire ein feststehender Faktor im Berliner Theaterleben geworden sind, und das Thalia-Theater an. Auch die genossenschaftlich unterstützten Theater, die Schiller-Theater, das Neue Bolkslheater und vor allem das Deutsche Opernhaus, sind ausnahmslos erfolgreich gewesen. Mit den übrigen Theatern ist es nicht besonders gut und nicht besonders schlecht gegangen. Nacktem nun die schwachen Elemente durch die letzten Krisen ausgeschiü>en worden sind, ist mit ziemlicher Sicherheit auf eine allgemeine Gesundung des Theatergesckzäfts zu rechnen. Bor allem hofft man beim Deutschen Opernhaus auf große Erfolge, da der freiwerdende Wagner kaum einem Theater in der ganzen Welt so viel nützen wird wie diesem. — Eine Gefahr für das Münchener Musikleben. Aus München, 29. Juni, wird uns geschrieben: Münchens Ansehen als hervorragende Musikstadt droht ein schwerer Schlag. Sein Konzertleben steht vor einer sehr gefährlichen Krisis infolge des Beschlusses, den der Münchener Konzertverein soeben in seiner Generalversammlung gefaßt hat, für den 30. September seine Auf^ösung in Aussicht zu nehmen. Der Beschluß ist eine Folge der Ablehnung des Gemeindekollegiums, den vom Magistrat befürworteten Jahrestzuschuß im Betrage von 70 000 Mark zu bewilligen. Man muß sich nur vergegenwärtigen, welche Bedeutung dieses Institut in unserem höheren Konzertwesen hat mit seinen jährlichen BrahmK-Bruckner-Beethoven-Z offen, den der vornehmsten klassischen Musik gewidmeten zwölf MonnemLE' Krieg ohne KriegserMrmg. Bon allen Seiten werden heute Gefechte auf dem Bal- k!an gemeldet, und es scheint, als hätten die Bulgaren ohne Kriegserklärung mit ernstem Entschlüsse die Waffen erhoben. Die Aussichten für eine friedliche Verständigung werden mit jedem Tage geringer. .Sowohl auf serbischem, auf griechftch-em Gebiete wird gelnmpft. Dies en-sprache tatsächlich einem altgewohnten bulgarischen Grundsatz, die Offensive rasch in Feindesland zu tragen und nut der. Defensive erst in zweiter Linie zu rechnen. Bulgarien hat sicl> in seiner Landesbefestigung auf die Sicherung des Aufmarsches durch Absperrung der Grenzgebiets und auf einen fortisikat arischen Schutz der Landcshauptitadt , be- / schränkt und wird hierin durch den Charakter ferner Gren- । zen allerdings wesentlich unterstützt. Es tonnte aber sehr wohl den Serben gelingen, durch - Umgehungsmarfche Schlachtfelder auf bulgarischem Boden zu schaffen. Man darf nicht vergessen, daß gerade die bulgarische Landeshauptstadt Sofia ein ziemlich exponierter Punkt, sehr nahe der serbischen Grenze und sehr nahe cutd} den griechischen Stellungen ist. Bei Risch und Pirol hat Serbien große Samitrelräume für seine .Armee, und die ,cr- bische Grenze tritt an das Becken von Sofia ors apf 60 Kilometer heran. Sofia ist nur ein verschanztes Laaer. Die Befestigungen liegen nur auf der Südleite und bestehen aus einem Gürtel von sieben Werken ursprünglich rein behelfsmäßiger Bauart, die man erst ueuerdrngs zu ständigen Bauten zu verstärken begonnen hat. Ebene der Nordostfront ist offen, weil man einen Angriff lvegen der Geländegestaltung dort nicht befürchtet. Was hat Serbien einem bulgarischen Einmarsch ent« geqenznstellen? Es besitzt außer den teilweise noch aus sehr alter Zeit stammenden Donanfestungeii so gut wie keine ständigen BefesrigmiMM, wohl aber an vielen Stellen, ältere und auch in neuerer Zeit wieder ausgebess'nfte Feldbefestigungen: 'außerdem liegen längs der ganzen Grenze kleine verteidigungsfähige Wachttürme und Wachthäuser. Ter Zustand der Befestigungen von Belgrad insbesondere entspricht keineswegs seiner strategischen Bedeutung. Etwas mehr Wert hat man ja auf die Befestigungen an der Ost-- grenze gegen den früheren Bundesgenossen Bulgarien in Kaiier Wilhelms Geschenk an Norwegen. Aus Berlin wird uns geschrieben: In der Bildgießerri der Aktien-Gesrilschaft Gladenbeck in Friedrichstzagen ist jetzt für einige Seit die vom Professor Max Unger im Auftrage des KcmerS iefchaffeiie F-richjvfstlltue provisorisch ausgestellt worden, Äladenbecksckren Werk ist damit eine Arbeit gelungen, Oie m ihrer Slrt einzig zu nenndn ist, denn feit dem Guß oer Bavaria, Iber 30 Jahre zurückliegt, ist eine Aufgabe Don solckstr Große nach richt wieder gestellt worden. Mar Ungers .^Frithtost bereitete iber alsTinbe'lleidete Figur ganz außerordentliche Schwierigkeiten, daß die Bewältigung des Misses in acht Monaten als eine :echnische Mristerlristung gelten darf. Jlu Juli 1910 erteilte der Kaiser den Auftrag. Bon den ton Unger gefertigten Entwürfen wählte der Monarch den letzt tußgcführten Frithjof, eine freistehende Figur in LchntNlellung, ne auf eine Silhvuetteuwirkung berechnet war. -Lie jetzige Aig- tellung beweist, daß man sich nicht getäuscht hat, denn machtvoll •riebt sich die riesige Masse der Kolossalstatue, ohne mit ihren Dimensionen den Eindruck des Unnatürlichen zu mad)en, und als tanz besonders gut darf die Wirkung des im Ausdruck ernst und icrb gestalteten Kopfes bezeichnet iverden. Mit weit in die Nord- erne schweifenden Augen wird sich die Heldengestalt Fritchost-, nn heimischen Strande erheben und zwar gerade art jener Stelle, -ie nach der Sage Frithjofs und Ingeborga Gräber aunrenen nun. Norwegen empfängt mit dieser Arbeit deutscher Kunst eine innscböne Gabe des Kaisers, der damit zum Ausdruck, bringen rill, mricben Tankes er sich Norwegen gegenüber schuldig suhlt iir die 25 Jahre auf.seinen Nordlandreisen gevKihrte Galttreund- chaft. Und so soll das Kolossaldenkmal des nvrwegisck-en National- ielden denn auch gerade in diesem Jahr zur Ausstellung gelangen. Zis zum Juli sollen am Aufstellungsorte, Balholmen gegenüber m Sognefjord, alle Arbeiten beendet frin,_ damit der Kaiser ijp -eifein des Königs von Norwegen die Enthüllung auf )einer ieSjährigen Reise vornehmen kann. Freilich iverden Transport yid Ausstellung noch mancherlei Schwierigkeiten machen. Es hndelt sich um das Gewicht von 14 000 Kilo Bvonzeerz dieser HO Meter hohen Kolossalstatue, von deren Gliedern und Crnzel- ttiten mau- sich ungefähr ein Bild verschaffen kann, wenn er- 'vähw wird daß B. der Taumen die Länge des Armes einer iUvachsenen'Person hat, während die Fußsolste des Frithiofrfesen Je Körperlänge eines mittelgroßen Mannes erheblich uoersteigt. Im Zusammenhang mit den Enthüllungsfeierlichkeiten am Sognefjord wird eine in Brome gearbeitete Medaille zur Ausgabe gelangen, die von dem Bildhauer Otto Lehmann ge- «fertigt wvvden ist, der sich als Mitarbeiter Prof. Ungers auch inn das große Werk Verdienste erworben hat, Die Medaille zeigt rif der Boroerseife die Frithiofstatue und auf der Rüchsrite die Der Präsident Dr. Kaempf gab der Genugtuung über das Zustandekommen des Werkes Ausdruck, das der Reichstag durch planvolle Initiative vollbracht habe, und er schloß unter lebhaftem Beifall des .Hauses mit dem Wunsch, daß „die Beschlüsse des Reichstags in der gesamten Nation das Gefühl der Sicherheit und Ruhe verstärken und der Welt den Frieden bewahren helfen mögen, den das gesamte Deutschland ehrlich will". Im Anschluß daran verlieh der Reichskanzler v. Bethmann-Hollweg der Befriedigung darüber Ausdruck, daß „dank der gemeinsamen Arbeit von Bundesrat und Reichstag ein großes Werk getan" sei, das trotz mancher Mängel der Nation zum Heile dienen werde. Diese Mängel im einzelnen sind in dar Tat nicht zu leugnen, werden von keiner Partei geleugnet, sind bei einem Kompromiß unvermeidlich und waren schon angesichts der in Bezug auf die Schn-elligskeit erstaunlichlen Leistung des Reichstags nicht zu vermeiden. Ist es doch in der Geschichte des Parlamentarismus kaum dagewesen, daß eine so umfassende Vorlage, unter die der Reichskanzler erst am 28. März seinen Namen .gesetzt hatte und deren erste Lesung vom 9. bis zum 12. Llpril stattfand, schon am 30. Juni endgültig erledigt ist. Erst bei der Herbsttagung wird sich mit einiger Sicherheit erkennen lassen, wie groß der Einfluß der konservativen Opposition gegen die Vermögenszuwachssteuer und das Zusammengehen des Zentrums mit den liberalen Parteien bei der Reichsfinanzreform von 1913 — welch ein Wandel seit der Finanzreform von 1903! — auf die Gesamtgestaltung der inneren Politik sein wird. Was aber den Einfluß der heute im Reichstag gefallenen bedeutsamen Entscheidung auf die auswärtige Politik betrifft, so muß die Opferfreudigkeit und verhältnismäßige Einmütigkeit, mit der die Vertretung des deutsckfen Volkes diese großen Lasten für seine Wehrkraft auf sich genommen hat, einen imponierenden Eindruck auf das gesamte Ausland machen — zur Warnung für Deutschlands offene und versteckte Gegner! Preffestimmen. Der ZchluWt. Alts Berkin wird uns geschrieben: Nack) neune ist alles vorbei! So bemerkt einst der Attrerchslanzler Fürst Bismarck resigniert in Bezug auf seinen Rücktritt. Nach drei Uhr ist alles vorbei, so hieß es ijeutc (Montag), wo der von der Ferienstimmung gepackte R e i ch s ta g in beschleunigtem Tempo mit dem Rest räumte, um sich bis zum 20. November zu vertagen. Schon vor Beginn der letzten Sitzung, für welche die entscheidend'n Abstimmungen ausbewahrt worden waren, wußte man, daß der durch das Urteil des Erfurter Kriegsgerichts entstandene Konflikt, der zur Aufrollung der Frage des Militärstrafrechts geführt hatte, in zufriedenstellender Weise veigelegt war, daß die erregte Sitzung voni Samstag den -Sturm vor der Stille bedeutet hatte. Das von allen Parteien, mit Ausnahme der konservativen, vereinbarte Kompromiß über die Aendernng des Militärstrafgesetzbuches, welches die Berücksichtigung mildernder Umstände bei der Strafabmessung bezweckt, wurde mit allen Stimmen gegen die des konservativen Abgeordneten Kreth angenomlnen, nachdem der Reichskanzler erklärt hatte, daß er für den Antrag irw "Bundesrat eintreten würde. Damit war dieser Konflikt, der eine Zeitlang ernstlich das Schicksal der Wehrvorlage zu gefährden schien, aus der Welt geschafft, und die dabei zutage getretene versöhnliche Stimmung mackste sich auch bei den Llbstimmungen über die Wehr- und Deckungsvo nagen geltend. Zunächst .wurden die gestrichenen drei Kavallerieregimenter Mgen die Stimmen der Fortschrittlichen Volkspartei, der 'Sozialdemokraten, der Patin, Elsässer und eines nur sehr '.kleinen Teils des Zentrums bewilligt, und ebenso unterzog die Mehrheit des Reichstags in der Frage der Steuerpflicht der Bnndesfürsten ihre bisherige .Haltung 'einer Revision, nachdem der MeichjsVanziler um die Streichung !dcr diesbezüglichen Bestimmung gebeten hatte mit dem sehr nachdrücklichen Hinweis darauf, daß sonst das Zustandekommen des Gesetzes ernstlich gefährdet sei. Unter diesen 'Umständen sah sich die nativnauiverale Partei veranlaßt, Gegen die Festlegung der Steuerpflicht der' Bundes fürsten gu stimmen, die nunmehr mit 195 gegen 169 Stimmen bei Stimmenthaltungen abgelehnt wurde. Die dann folgenden Abstimmungen wickelten sich ebenso schnell wie glatt ab, und abgesehen von der heißumstrittenen Frage der 'Vermögenszuwächsfteuer wurde sogar von namentlichen Abstimmungen Abstand genommen. Die Weh r- Vorlage wurde m i t a l l c n S t i m ni e n gegen die der S o z i a l d e m o k r a t c n a n g e n o m m e n , nach welchem Ergebnis der Reichskanzler und der Kriegsminister sich erfreut die Hände schüttelten. Ter Wehrbeitrag wurde gegen die Stimmen der Polen und Elsässer, also mit denen der Sozialdemokraten, der Gesetzentwurf über die Aende- rung im Finanzwesen gegen Polen, Elsässer und So- zialdemorraten angenommen. Die namentliche Abstimmung über die Be rm ö g en szu w a ch s st euer ergab 280 Stimmen dafür und 163 Stimmen dagegen, bei 29 Stimmenthaltungen : die konservative Partei war geschlossen in der Opposition geblieben. Zürn Schluß wurde dann noch die Aendernng des Reichsstempelgesetzes gegen die Stimmen der Polen und Sozialdemokraten angenommen. konzerten unter Leitung Ferdinand Löwes - Wien und den von Paul P r i l l geleiteten Volkskonzerten im Kiumsaal, sowie durch die bei mblrridjen sonstigen musikalischen Veranstaltungen betätigte Mitwirkung des Kvnzertvereinsorchesters, das von seinen ausgezeichneten Dirigenten in rastloser Arbeit heute auf eine Hö.ie gebracht worden ist, die es neben die ersten bentjrfxm und ausländischen musikalischen Vereinigungen stellt. Tas Ansehen Mün- chens als erstklassige Musikstadt und bedeutende, besonders im Hinblick auf Münchens Eigenschaft als Fremdenstadt schwerrvie.ger.n wirtschttstliche Interessen stehen auf dem Spiele ‘ H. B. — EineStiftung f iir Tonkünstler. Zum Gedächtnis an Felir Mottl wurde von einem Komitee, das sich nach feinen” Tode gebildet hat, aus dem Ertrag eines Gedachtmskonzettes, sowie aus freiwilligen Zuwendungen zahlreicher Verehre'.^ des großen Künstlers mit einem Kapital von 35 000 Mk. eine Stiftung errichtet, welche den Namen „Felix-Mottl-Gedächtnisstifttmg bet der Akademie der Tonkunst in München" führt. Zweck der Stiftung ist, alljährlich einem oder einer Studierenden der Königlichen Akademie der Tonkunst in München, die die int Stifttrngs'^teu ausgesührten Voraussetzungen erfüllen, bei Abschluß ihrer Studien an der Anstalt einen Preis ztt nerfeiben irnd dem Preisträger durch das Ansehen und den materiellen Wert des Preis:- den Eintritt in die Künstierlaufbahn zu erleichtern. Zur Bewerbung um den Preis können solche Studierende der Königlichen Akadenne der Tonkunst in München für eines der Hauvtfätlcr Klavier, Violvneell, Gesang und Komposition zugelassen werdeit, die die deittsche oder öfterreiätzsche Staatsangehörigkeit Nachweisen, das 30. Lebensjahr noch nicht überichritten und währetw mindestens der beiden, der Bewerbung um den Preis vorhiwgehendenj vollen Studienjahre an der Akadenrie der Tonkimst in München studiert Ijaben^ sowie den im Statut aufgeführten Anforderungen entsprechen. Konsession und finanzielle Lage sind sür die Preis- beroerbung und Zuerkennung ohne Belang. Der Preis beträgt vom Jahre 1914 an alljährlich 1400 Mk. — Mehr als 15 Millionen Leser.haben sich in den IJahren 1904 bis 1912 an den Büchern erfreut, di .? Deutsche Dichter-GedächtniS-Stiftung in Hamburg-Gr os-born i an kleine Vvll'Sbiblioriefen verteilte. 534 000 Dichterwerfe bit im Laufe dieser Zeit die Stiftung angekauft und ins Land ! ■:: u-fe gesandt, und allenthalben klingt ihr ein fteudiges, statt..- Echo entgegen. Statistisch konnte festgestellt werden, daß jedes Buck im Jahre durchschnittlich etwa eine Mindestzahl von 10 Lesern gefunden hat. Mit dem stetig anschwellenden Segensstrom der । verteilten Werke wächst auch die Mi 11 ivn e n r a h t der L c 1 er. 'Durch das Wirken der Deutschen Dichter-Gcbächtnw Stiftung tjt ein crhebticher Schritt vorwärts getan, um die besten -vierte deutscher Dichter für das gange Volk fruchtbar zu. machen. Bemerkenswert sind auch die Aeuß.erungen eines Haupt- zentru'.nsblatts, der „Köln. Vvlksztg.", die sich wie folgt mit der Haltung der konservativen besaßt: Die Konservativen standen mit den Sozialdemokraten zum Schluß im Schmollwinkel. Man darf diese Tatsache nicht übersehen, denn z um erste n M a l e ist eine große nationale' Vorlage im Reichstag zustande gekommen ohne Mitwirkung der Konservativen bis zum Ende. Man wir0 gerade in den Kreisen des Zentrums diese .Haltung der Konservativen zu würdigen wissen, sie aber doch aufs tiefste bedauern. Konservativen hatten den dornenvollen Weg der Kompromißvcr- handlungen während der Woche mitgemacht, die Schwierigkeiten 1 und die Unmöglichkeit, die Besteuerung der Erbschaft m die,em Augenblick zu umgehen, kennen gelernt. Eine Freilastung des Kindererbes von der Besteuerung hätte in diesem AugenbUst den Sturm der ganzen Linken, ja wohl aller „Nichtagrarier" entfesselt und vervielfacht. Das Zusammenarbeiten der bürgerlichen Parteien in der Reichsvermögenszuwachssteuer und das Zustande kommen dieser Borlage hat endlich ans der ömntlichen Diskussion den widerlichen Streit um die Erbschasts- "teuer, der seit vier Jahre tobte, und das ganze pontifeie —eben vergiftete, beseitigt. Es wird sich im kommenden Winter zeigest ob auch darüber hinaus das Werk die politischen Bartewn zu gedrihlichem Zusammenarbeiten wieder einander näher gebracht hat. M. Erstes Blatt 163. Jahrgang /'/ ) Dienstag, l. Zuli M3 gg§v)l"Dvllvl SS» Genera!-Anzeiger für Gberhesjen MM Mmchme von Anzeigen Hotßtiottsörud und Verlag der Brühl'schen Univ.-Vnch- und Steindrnckerei R. Lange. Redattion, Lrpedttion und Druckerei: Zchnlstratze Land": E.Heß; für den to 6e;d)fiftsftcUc BÜMngen, Sahnyssstratze <6a. S. v Laubach, 30. 3* Kreis b. Friedberg, 30. ihn Konkurs besindlichn e r Verwertung der Beerenfrüchte usw. zur Herstellung von Obst J Summe M 30 Mark bi Eeeyiljft iivbcr.. Auf G ^«gramm vom L Ms hatten nun schon Mine zugunsten der Mär t sollen die Leute die kursverwalter behänd wein. In den letzten Jahren war vielfach zu beobachten, bai eine große Fülle von Klagen und Anfragen über krankhafi Obstweine bei der Großh. Obstbauschule in Friedberg ein ldes im Falle eines i Mererfeits bekommen bezahlten Haftsummen sch da sie in diesem Fall als werden. ■ L. Frieööerg, 30. h«ii Umbau des von Hk Kaserne begonnen. h. Vilbel, 30. Juni, ein unbeaufsichtigte aus den Fußsteig in eine ■ milde ein vierjähnges M Stelle getötet. in allen hiesigen Buchhandlungen zu haben. d yneo g, - ” Obstweinbereitung. Bald beginnt roieber_bic^MMtgliede Aus Stu-t «n- liebenden Umänderung der be< zeitigen Dienstvorschriften zu unterbreiten. Der seitherig Vorstand wurde wiedergewählt. Als Ort der nächsten Haup tagung wurde Worms bestimmt. •• Silberne Hochzeit feiern heute Schutzmann Ka Sommerkorn und feine Ehefrau, geb. Pfeiffer, hie Ederstraße. ** Der Israelitische L< h r e rv^er c i n im Gros Herzogtum Hessen veranstaltet am Sonntag, 6. Juli, i Hotel „Großherzog von Hessen" seine I a h r e s v e r s a m in l u n Außer den üblichen geschäftlichen Verhandlungen und der Wa der Delegierten für den Verbandstag in Breslau spricht Lehr Rothschild-Worms über schwebende Lehrerangelegenheiten. Ein« Vortrag über: „Die Simanschen Lehr- und ErziehungoanslalkL in Hannover und die Erhaltung der Landgemeinden hält Reallehr« Salomo n- Gießen. ** Die Auslieferungsverhandlungen über il Agenten Rosenthal und seinen Schwager Bärmann sind nun soweit abgeschlossen. Sie werden von der Schweiz nach der Stalin Lörrach gebracht und von da ans mit einem Sammeltransport hierher befördert. Bis zur Einlieferung in die Untersuchungshaft können daher immer noch 14 Tage vergehen. ** Der Prozeß Bvrngässer kommt am 18. Juli vor der Strafkammer zur Verhandlung. Landkreis Gicsicn. O Lich, 30. Juni. Das Preisscheibenschießen des KriegervereinS, an dem sich nahezu 70 Schützen beteiligten, fand gestern am „Albacher See" statt. Der Festlichkeit ivohnte auch Fürst Karl auf kurze Zeit bei. Abends ranb in der Turnhalle Preisoerteilung und anschließender Tanz statt. -m. Birklar, 30. Juni. Ein 17jähriger Junge von hier verunglückte am Sonntag dadurch, daß sich ein $c- s chin g, das er geladen in der Hosentasck)e trug, ent - tud und ihm die Kugel oberhalb des Knies ins Bein drang. Sie konnte bis jetzt noch nicht entfernt werden. = Lollar, 30. Juni. Eine öffentliche Gemeinderats- Übung findet Mittwoch, 2. Juli, abends 8 Uhr, im Rat- Hause mit folgender Tagesordnung statt: 1. Die Entwasse-i rung des Rathauses. 2 Gesuch des Gastwirts Hofmann' um Ueberlassung von Gemeindegelände neben der neuen - 'Ule 3. Ausschlag der Gemeindeumlagen. 4. Hofanlage der neuen Schule. 1. T r a i s -H o r lo ff, 30. Juni. Gestern und heute Ieierte unser Radsahrerverein sein Fahneulvcähseft, ! «des Norddeutschen Reichstags, gehörte er ihm uurmtett^ochen seit tbenvßxrprc 1889 als Vertreter des Wahlkreises NagrM-Pilkatlmvan. !Er war als Sohn des General-Landschafts-Direktors Graf Emil !von Kanitz auf dem Majorat Mednickeu 1841 geboren. Seine Mutter war eine geborene von Sydow. Er beschrttt erst die Ver- wattungslaufbahn and war 1869—77 Landrat des Kreises Sprott tau. Dann übernahm er nach dem Tode seines Vaters das Majorat Mednicken und Podangen und sing 1885 au, sich auch wieder polittsch zu betätigen. In diesem Jahre wurde er in das Haus der Abgeordneten gewählt und vier Jahre darauf in den Reichstag. Dort gehörte er der deutsch-konservativen Partei an und fett langem auch deren Vorstand. Hauptsächlich ist er für die Ausbildung des Schichzvllsvstems und landwittschastliche Interessen eingetreten, namentlid) in Bezug auf die Entwicklung des Eisenbahnlariswesens und als Gegner der Handelsverträge. In den 90 er Jahren ist sein Name besonders bekannt geworden durch den von ihm wiederholt^eingebrachten und nach ihm benannten „A n trag a n i tz", der eine staatliche Regelung der Getreidepreise bezweckte und nichts Geringeres fordette, als daß in Zukunft der Ein und Verkant des zum Verbrauch im Deutschen Zollgebiet bestimmten ausländuchen Getreides ausschließlich für Rechnung des Reichs errolgc. Endgültig wurde dieser Antrag am 17. Januar 1896 abgelehnt. Heidistagsabgeoröneier Gras v. ttanitz f. Berlin, 30. Juni Der Roi.ck>s ta gls abgeord- n c te Graf v. Kau iH ist freute geftorben. Hans Wilhelm Wexandn (9raf von Kanitz uxir eines der ältesten Mitglieder des Reichstags. Schon 1869—70 Mitglied i anjä'loß. Um 8.35 uh unsere Stadt. Die Mi ' *!"t ein. ** Unsere Landesuniversität feiert heute in hergebrachter Sitte ihr Iahresfest mit einem Festakt in der neuen Aul« um ID/i Uhr, einem Festessen in Steins Garten um VA Uhr und einem sich hieran anschließenden Gartenkonzert. — Beim Festakt in der Aula hielt der Rektor die Festrede; er sprach über „Luthers Rechtfer- ttguugsglauben als geschichtliche Religion". Dann teilte er die wichtigsten Geschehnisse an der Hockt schule im vergangenen Jahr mit und verkündete die Ergebnisse der Preisaufgaben für 1912/13. Leider waren von 10 gegebenen nur vier bearbeitet worden. Die Aufgabe der medizinisck)en Fakultät für den akademischen Preis lautete: „Welche Beziehungen bestehen zwischen Verbiegungen der Rasenscheide- iranb, den Rasenmufcheln und dem Siebbein?" Die ein- gegawgene Arbeit erhielt den vollen Preis: ihr Verfasser ist Land. nied. E. Ballmann, Gießen. Tie Aufgabe derselben Fakultät für den Balferpreis lautete: „Die motorische und speziell sprachliche Reaktion air akustische Reize soll vergleichend bei Normalen, Nervösen und ^Geisteskranken untersucht werden." Auch die hierzu cingeHeferte Lösung war des vollen Preises würdig: Verfasser ist Land. med. W. St ö ck e n iu s , Merklinde. Die philosophische Fakulrät batte aus der römischen Plsilologie die Aufgabe gestellt: „Nurn comparationes Plutarchi vitis parailelis adiectae ab ipso Phitarcho sint compositac quac- ratur“. Die hierzu vor gelegte Bearbeitung erhielt den vollen Preis; ihr Verfasser ist Eand. vhil. cl. A. Stiefen- abnuwgs-völler Voraussicht gelegt. Es liegen dort zwer hintereinrmder geführte Linien von Feld- oder Behelfs- befestignngen und zwar ziemlich nahe an der Grenze. Die vordere Linie Negotrn—Zaijezar—Knajevac—IEnovo— Pirot folgt bis Krnrjevac etwa der Eisenbahn; die zweite Linie Pozarevac—Nisch—Bela Pallanka liegt an dem SORb- raoa-Abschttttt. Ntzch, der wichtige Straßen- und Bahn- punft im Tale der Nisowa, tnit vielen Depots und Kcqernen, ist ein befestigtes Lager von etwa 50 Kilometern Umfang mit einer alten Zitadelle imb einer AuMtyl weit vorgeschobener Werke neuerer Bauart, sowie einigen auf den Höhen nm die Stadt gelegenen Erdwerken aus türkischer Zeit. Zum unmittelbaren Schutze der Bahn zwischen Risch und Pirot und zur Sperrung der Uingehungswege ist Bela Paianka an der Mfava mit einigen Evdwerken und einem alten Kastell befeftigt. An der Südgrenze und der sehr gebirgigen nnd kaum anzugreisenden Südwestgrenze beschranken sich die Befestigungen auf eine Reche von Erd werken und Wacht- Häusern. Im Innern des Landes hat ma.ii noch heimlich Mragujcüac befestigt, um bei einem unglücklich verlaufenden ' Kriege die Ländesverteidigung dort zu konzentrieren. lieber die nettesten Kämpfe erhalten mir folgende Meldungen: „ Ueskn'b, 30. Juni. Nach einer offiziellen Meldung haben die Butgaren heute nacht einen lieber fall auf bi c serbischen Truppen in der Richtung auf Jstip und in den erften Morgensttinden einen Angriff aicf Retka und Sletowo ausgeführt. Außerdem griffen die Bulgaren die Serben bei Walandowa an, was auf serbifcher Seite als Beweis dafiir angesehen wird, daß die Bulgaren ohne Kriegserklärung die Feindseligkeiten begonnen haben. Belgrad, 30. Juni. (Serbisches Pressebureau.) Ein Bericht aus dem Hauptquartier in Uesküb Lautet: Die Bulgaren begannen auch mit dem Angriff auf ber ganzen griechischen Fron t. Auf jcrbischer Seite dauert der nachts mit den Bulgaren begonnene stampf auf der ganzeii Linie vom Ursprung des Zlatokaslusses bis Jstip fort. Einzelheiten sind nicht bekannt. An den Kämpfen nelgnen auf beiden Seiten! größere ** Pom Militärgencsungsheim des 18. Armee korps Tic Gebäude der ehemaligen Abtei Eberbach, oic für ein Militärgenefunqsheim für das 8. und 18. Armeekorps bestimmt sind und entsprechend hergestÄlt worden siiw — sic dienten früher Gefängniszwecken — wurden heute vormittag 10 Uhr von dem Vettreber der Regierung in Wiesbaden, Bau rat Hallmann Rüdesheim, dem Vertreter der Intendantur des 18. Armeekorps Banrat Schrader in Mainz, in Anweseiiheit des Geheimen Regie rnngsrats Czöh-Wiesbadcn und des Elfesarztes des Httms, übergeben. Tic Inbetriebnahme des Heims, das für 80 Personen berechnet ist, sindct am 10. Juli statt. Voraussichtlich wird der Kaiser von Schloß Friedttchshöhe aus am 13. August die neu' Erholungsstätte in Eberbach besichtigen....... j in ■ 6ttt Leiter i C”‘ BMi dieser Stelle nochmals auf den Wert der Rede hinzuweifen» P Mnivoch'hier da wir seinerzeit nicht nur ihre Bedeutung erörtert Hattens andern auch im Wortlaut veröffentlicht haben. Ta8 Heft ilt bn-f er Darmstadt. Tie weitere Aufgabe diese. F'^ltat aus der englischen Philolvgie lautete: „Tas b.storffchc Präsens im Englischen.". Die «ngelieferrc Arp--- evhiell eb^ialls den volleii Preis; ihr Verfaper ist Eand ptzil. rcc. Hai^RvlVff, Gießen. - Weiter verkündete ber Rektor, ^6 der in diesem Fuhr wieder fällige Diezpreis dem Land, vbil rec Martin Schmitt aus Frankfurt a. M. ptr Feine Arbeit über die Namen ber Waldbäume in den sran- Lüfifckien Ortsbenrnnungen z-gesprochen worden sei, und bafi bie ebenfalls diesmal zu vergebenden Zinsen des Hamburger Reisestipendiums der Lehramisassessor Tr. Kn ocl- Nn'ger erhalten habe. ** Landes Universität. Dem 1. Aspstenten bei1’ Universitäts-Augenklinik Dr. Adolf Jeß wurde die venia legendi bei unserer medizinischen Fakultät für das Fach der Augenheilkunde erteilt. Seine Habilitationsschrift ist betitelt: ^Beiträge zur Kenntnis der Chemie der normalen und der pathologisch veränderten Linse des Auges". - OrbcnSangclcgcnljcit. Der GroßHerzog hat dem Zollamtsassistcntcn zweiter Klaffe a. D. Ludwig Henkel zu Bad-9lauheim die Erlaubnis zur Annah,ne und zum Tragen des ihm vom Kaiser verliehenen Preußischen Verbienstkreuzcs in Silber erteilt. »» Lehrerpersonalien. Bestätigt wurde ber von dem Fürsten zii Jsenburg-Birstein auf bic 1. Lehrerstelle an der Gemeindcschule zu Binbsachsen präsentierte Lehrer Karl K o ch h a f e n. Jnfanteriemafsen unb Kavallerie teil. Sofia, 30. Juni. Nach ben heute nacht int Hauptquartier ein getroffenen Nachrichten würben bie bulgarischen Truppen bei Prawischta gestern abenb gegen 8 Uhr burch heftiges Gewehrseuer aus der Richtung von Towlja überrascht. Sie eilten den vorgeschobenen dlbteilungen zu Hilfe und warfen sich unter Hurrarufen mit ihren Bajonetten a u s die angrei senden Grie- chen, die sich in großer Unordnung zurückzogen. Tabei irurbe der Ort Lefdera in Braud gesteckt. Die Bulgaren verfolgten sie. Der gricchffche Angriff war am heftigsten auf der Seite von Moschtian-Chemoktos und bezweckte wahrscheinlich, die Eisenbahnverbindung zwischen Serras und Droma zu unterbreck^en. Die Bulgaren verfügen in dieser liegend über Truppen in hinlänglicher Anzalft. Sofia, 29. Juni. (Meldung der Agence Bulgare.) Das Hauptquartier erhielt gestern cckend Meldung, daß d i e S-e rbenstarkeJiifanterie-UndArtillerie- massen ans den vorgeschobenen Linien bei der Bnhn- starion .Kriwolatz unweit Koeprülü mtb bei der Station Onbonw z u s a m m e n z o ge n. Tie züvHchen Slatvwo und Jstip aufgestellten Serben eröffneten ein wohlgenährtes Feuer auf die bulgarischen Bor Posten, bas die Bulgaren erwiderten. Das Ergebnis der Gefechte ist noch unbekannt. Ein anderes Gefecht wurde nördlich von Leftera geliefert, too bie Griechen, bie bebeuteitbc Verstärkungen erhielten, ein befonders beftiges Feuer auf bulgarische Abteilungen eröffneten, welche bie bei Ehemaltos und Tonzlateiftik auf gestellten Mannschaften ablökm wollten. Es entspann sich ein hartnäckiges Gefecht, dessen Ausgang noch unbekannt ist. Athen, 30. Juni. (Agence d'Atheves.) Der gemeldete Angriff der bulgarischen Truppen scheint ohne ernste strategische Bedeutung zu sein. Von zuständigen M reifen wird erklärt, daß der bulgarische Angriff gegen die griechisch-ferbifche Front sich lange vorbereitete. Die griechische Regierung traf alle notwendigen Maßregeln, um die Sicherheit des eroberten Landes aufrecht zu erhalten. Eine amtliche Nachricht über die Kriegserklärung Bulgariens liegt je d o ch. n i ch t vor. Der Ministerrat hat beschlossen, deute abend in Sofia energischen Protest gegen die neue Verletzung des Demartationsprotokolls einzulegen. Die öffentliche Meinung ist über oas Verhalten der Bulgaren auf das äußerste empört. Ä t h e n^ 30. Juni. Ter König reifte nach Saloniki ab. Die Flotte hat den Befehl >erhalten, mit größter Beschleunigung näch Tsagh^i und Elewthera auszugehen. Beschlüsse des serbifchen Parlaments. Belgrad, 30. Juni. In der S k u p s ch t i n a erklärte der Ministerpräsident, die Regierung st i m mc dem russ v schen Schiedsgerichte unter F e st ha l t e n derbe- i'a n n t e n B e s chl u s s e der Sku p s cht in a z u. Rackftrem die Abgeordneten Riberac, 'Dlarinfobic und Draskovic gesprochen hatten, wurde die Aussprache auf morgen vertagt. Ein Versuch Saloniki mit der Cholera zu verseuchen ? Athen, 30. Juni. Die Agence d'AtWnes verbreitet folgendes Telegramm: Die Polizei in Saloniki verhaftete einen Bulgaren, der ein Flaschchen mit Eholerabazillen bei sich trug, um die Stadt zu verseuchen. Der Ansckftag rief eine tiefgehende Erregung hervor. Die Haltnng SiumänienS. Von berufener leitender Stelle ist der Bukarester Kor- respondeut der „Wlnifchen Zeitung" ermächttgt, mitzn- 1 eilen, daß der nach Bukarest telegraphisch übermittelte Auszug der Ausführungen der österreichischen und deutschen Prejse über die Haltung Rumäniens große Ueberrafchung hervorrief. Es sei nicht wahr, daß Rußland Rumänien beeinflußt habe, die Haltung einzuneli- men, die es beobachtete. Rumänien ließ sich lediglich von dem weisen Verständnis leiten, ohne Absicht irgend jemand einen Gefallen zu tun, umsoweniger ließ es sich von dem Gedanken leiten, gegen die Interessen Oesterreich Ungarns zu wirken. Gleich den Großinächten, an deren aufrichttgen Erklärungen man hier nicht zweifele, ivünfckie Rumänien in erster Linie die Erhaltung des Friedens. Seine Halmng in den letzten Tagen galt der Erreichung dieses Zieles dadurch, daß es von vornherein die Balkan- ftaaien wissen ließ, sie müßten im Kriegsfälle mit der Möglichkeit rechnen, daß Rumänien in Tätigkeit trete. Alfred Töpelrncmn (vormals I. Ricker) Gießen unter ben. Titel 1813 als Sonderdruck erschienen. Es erübrigt sich, ai W ^'dieMriaen.FamlM 30° Teilnehmer '"D'i'e'F e ft rede' zur Ja isrh nndertfeier der Stad D Uhr mütj# W «« und Universität Gießen, die der Rektor Professor v. Eck be Mser dos Emveyr.^ der Feier im Theater gehalten bat, ist soeben im Verlag üoi Kr gemeinsamtt M-8.» h i Xi" ^ .[tcficnS 52 ÄjSjS® Aritett 9 i«;i EO ^TüSelf teil. Kreis Wetzlar. Kreis Friedberg. )idc statt. d Kommandeur bi Wahrnehmung b> cin Stelle getötet. Ka Schutzmann GeleßkilheilskM! D.H.V. ite w ■/:. hif - geb. M«’ b ” LU n .Ä 105. M Liebe entgegen Le l. 403 Kirchstr. 13. I>. Juli v- a1/? Ein zweiter Schlager 1 PH.Sommerkorn 1 Küferei, Bleichstraße 10. («83 * BakoMdmmer-Lichfspiele am Setfersweg. ......... MW Schnupfen ______ 1 1 1 1 1 1 ^p;ak/^. rtfeier bergab' rosessor v. Eck be den im Verlag vor Gießen unter ben erübrigt stch, at ' Rebe hinMeiser. mg erörtert hatten, n. ,mt Ich offeriere 1 Decke 3x2 m Frankfurt a. M. fabrizieren u. liefern prima Ludwig Lazarus Astcrwca 53 Fernsprecher 505. 24.50 27.- 31.50 42.- 49.— 52.50 Wcttcraussichten in Dessen für Mittwoch, den 2. Julr IS13- Veränderlich, vereinzelte Negenschauer, kühl, norbtid'C ^nue. ■*/«X 4 10X6 nur .Fai echten _ Heilmann'5 Faräen Schutzmarke. Fuchskopf im Stern t. Zum Genera it, Oberst und 6om . ffir. 51, unter Ei Drama in 2 Akten. Ein erfftlnfÜQcr Schlager der Eclair-Gesellschaft. Glänzende Darstellung — hervorragendes Spiel. Ortsgruppe Gießen. Mittwoch, den 2. Juli l 013 i.Bereinslokal „Hotel St o bei' Äiv»üts-BkrfsU!it!üi!8. Tagesordnung: 1. Stiftungsfest, 2. Kreistag, 3. Wahl der Stimmführer, 4. Lehrlingsabteilung, 5. Verschiedenes. vV7) Der Vorstand. Wasch-Bütten Schiebkarren Leiterwagen Weinfiißchen weingrün, frisch entleert, m allen Gröben, empftehlt 4x3V3 5X3 6X3 6X4 7X4 hiermit: Mk. 10.50 * wn !•• ^Ntle o>, Ifinit Äh,,, g0. Rasse-Hühner scsperberteFtaliener. Weg. aeniigend. Nachzucht offeriere prima Kücken ä Mk. 0.8», Glucken mit 1« Kucken Mk. 16.—. Svez. Züchterer Tal Josasat, Limburg a.d. Lahn, K. MagnuS. <4200 Bersandnurgeg. Nachnahme. Bricstas-ch« mit 12300 Franks in Wertpapieren 9Cft5m Zentrum und im Westen der V e reinigten St.a ato n, in Chicago, Cincinnati, Cleveland und Toronto herrscht eine furchtbare .Hitze, 34 Personen wurden vom Sitz schlag Hunderte liegen schwerkrank danieder, ^te Ernte ist gefährd i. Ovis Guano bester Garteudünger offeriert 4290 MemHch Kahn Samenhandlung, Giehen Kleine Lageschronik. Einem Berliner Kaufmann aus der Düsseldorfer (Strafte wurde am Sonntag abend auf der Strecke Karlsbad—Dresden tm E r s em b a h n a b t e i l von drei rnternatronalen Taschendreb n eine Kreis Schotten. b Laub ach, 30. Juni. Eine Abteilung des Fried- beroer Eisenbahnvereins hatte sich gestern mittag als Ziel ihres diesjährigen Familienausflugs unsere Stadt erwähle. Nnaefähr 300 Teilnehmer trasen mittels Sonderzugs um 115 Uhr mittags hier ein und hielten int Gasthaus zum Zolmser Hof (Änkehr. Im Laufe des Nachmittags wurde »in gemeinsamer Rundgang durch die Stadt gemacht, dem sich ein gemütliches Zusammensein tm Saale des Solmser Hoss anschloß. Um 8.35 Uhr ver reß,en die: Zeitnehmer w e- öer unsere Stadt. Die zweite Abteilung des Vereins trifft am Mittwoch hier ein. scheibe^^ t" ‘ ■ WendS Starkenburg und Nheinyepru. rb. Darmstadt, 30. Jnni. Die Fahrt der Hessen- Darmstädter ans Amerika ging gestern früh zunächst nach Mainz, wo nach offiziellem Empfang, Besichtigungen rc. nachmittags die Weiterfahrt nach Bingen und Aßmauns- hansen erfolgte. Für Montag ist vor allem em Besuch bcS Niederwalddenkmals vorgesehen. Am Dienstag geht die Fahrt rheinabivärts nach Koblenz, dann nach Ems und am Mittwoch abend nach Gießen, weiter am Donnerstag nach Butzbach. Von dort erfolgt am Nachmittag die Fahrt nach Frankfurt, wo am Freitag mit Konzert und Feier deS amerikanischen Nationalfeiertages un Palmengarten, sowie Abschiedsbankett daselbst die offizielle Fahrt ihren Ab- chluß findet. t, n. Offenbach, 30. Juni. Der B.H.-ü. machte am Nerqangcnm Sonntag unter der Leitung des Lehrers Ludwig Dein den ersten Versuch, einer Wanderung mrvwchut e - rinnen der drei obersten Ächten sämtlicher Offen- Sacher Volks schul en. Trotz der ungunstrgen WMe- rung nahmen 440 Mädrlsen im Alter von 10—13 Fahren 1 „ 10x6 „ „ Z, 1U3.— aus la. wasserdichten Senel- tuchrefteu mit Oesen ml m Slbitanb. Der reguläre Breis ist wesentlich bisher n. können die Decken ohne Kaufzwang besichtigt loerben. (42b4 »Erbach, iür o- ArmeedG k- — üe bittfp yQ9 10 ühidM Baurat tzalliWs Armeelm. « Mheimen Sejif :d des Heims, übe, s für 80 Perioiiv MWIiA lüitD bi' Aiigust die neu: SunlicM Seife ermöglicht die Herstellung einer sehr billigen,reinen Schmierseife mit ausser. ordenHicher Reinigungskraft ohne die sonst diesen Seifen anhaftende äsende Schärfe. Ein halbes Doppelstück feingeschabt tast' man in 1-1 Zzbrer heissem Wasser unter fleissigem Rühren. Ein vierte! Liter genügt zu einem Eimer Wasser. Steins Barten? Donnerstag, 3. Juli, abends 8l/i Uhr IV. WmM-XMl (De-atsch.-Arnerikan.isch.es Männer-Quaitett.) OptimB-FährÄr ee n stad con nnüderleoslenie 5Uli u.Ftilibartdl. Jitr'ont. tu rlrbtlge („nOriflinairrzik". lofr .»ulenbung tntln<4 baliptkiilalOflCS. il. ¥cnirr.onn, ijsnno.cr 106 Inhaber H.rald Runge. OefrUnd-i ISCL Hanno» Nlhmaichinen und fibrradwerkr. Prima frische Eandbatter aum Auskochen Mk. 1.05 solange Vorrat reicht. Äi Kartoffel» Prima neue Matj.-Heringe frisch eingetr. u. billigst bei August Wallenfels Greffen, Marktplatz 17 Telephon 262. 13823 Letzte r7aehvrchten. Ausbruch des Krieges? Belgrad, l.Juli. Das serbisch ePr es sebnre au teilt mit: Die gestern nachmittag überreichte bul gari s eh e Note, die gegen angebliche serbische Ueberfälle an der Grenze Einwendungen erhebt, trägt den Charakter systematischer Vorbereitungen, da in ihr von Ereignissen gesprochen wird, die erst heute Nacht eingetreten sind. Auffallend ist es, daß die bulgarische Telegraphen Agentur von serbischen Ueberfällen zu erzählen wußte zu einer Zeit, da der Kampf, der von den bulgarischen Truppen cingeleitet worden ist, noch gar nicht begonnen hatte. C-.' ist festgestellt worden, daß der erste Angriff von Seiten der Bulgaren erfolgt ist. Auch der unvermutetepl-vtz- lichc Angriff auf die griechischen Stellungen beweist, daß von den Bulgaren die Eröffnung des Krieges geplant und vorbedacht eingeleitet worden ist. Die serbische Regierung muß ihrem Erstaunen darüber Ausdruck geben, daß Bulgarien die Feindseligkeiten eröffnet hat, ohne sich an die Sitten und Gepflogenheiten zu halten. Mv sick eine Anzahl Radstchrervereine aus der ^mgegenb befunden hatte. Der Korso und der UWbesckckossen /cksstraßen nahmen sich prächtig aus. -An die Wethe s >- 11 ich iAesangsvorträge und Dolksb ctusttgung. t Kesselvach, 30. Juni. Der Spar- und Vor- hielt unter dem Vorsitze des H. Schon - ' . z .t-.i <-rx:« Tmt nrrrti Kriegsminister v. Heeringen. Berlin, l.Juli. Kriegsminister v. L>ceringen toirb sich heute zu dem Regimentsiubiläum des Funlwrregrmenw v. Gersdorff (Kurhessisches) Nr, 80 nach Wiesbaden begebm und anschließend daran ettten längeren Urlaub an rieten. Wie der „Berliner Lokal-Anzeiger" hört, ist dem Krwgsmrmster eine besonders hohe Ernennung infotgc der Annahme der Wehr- Vorlage zugedacht. D a u e r r e g e n i n U n g a r n. O f e n p e st, 1. Juli. Ein seit zivölf Tagen niederitrontender Regen überflutet vielfach ganze Strecken Landes. Du ^lusw sind teilweise aus ihren Usern getreten. Flug Kopenhagen —D ambur g. . Kopenhagen, l.Juli, Der Flieger Brtndcionc ist heute nm 5,31 Uhr zum Flug nach Hamburg amgesttegen. Camburg 1. Juli. Der Flteger B r t n d e i o n c tst heute unr 7.54 Uhr eingetroffen und am Flugplatz Fuhlsbüttel glact gelandet. . Das erste P a r scv a l-Lu f ts ch i ff Englands London, 1. Juli. D c r erste Pa r sev al Enoland^ flog in 85 Meter L»öhe gestern über die City und den Westen. Ein Straßenbahn-Unfall in Berlin. Berlin, l.Juli. Die Berliner Morgcnblatter melden: Dure!) das Versagen einer W e ich e fuhr geltem abend an der Hobenstraße ein elektmchcr Straßenbahnwagen aus einen Anhängewagen et-nes entgegenkommenden Zuges und zertrümmerte diesen vollstandtg. Mehrere Personen, die sich auf den beiden zufammengestoßenci. Wagen befanden, erlitten erhebliche Verletzungen ö’ n l iiadi der Rettungswach c t m Elisabeth kr a n k i n b a u y gebracht, wo man ihnen Notverbände anlegte. Alle konnaen später ihre Wohnungen aufsuchen. __ k” 8 n die u,l‘ l H ■ „ Gros itretn tm v., . 3oi"’tß,y j^tnit c D c Lh her Wa ' iungen "J1., Sttcku vF 6in( lasanstaltc! \ ^'üt»-lle6r' X Wetzlar, 1. Juli. In der Bahnlwfstratzc inhren heute abend ein Motorfahrer und ein Radfalircr gcgenernander. Der Radfahrer ein Schlosser aus Nauborn, wurde bewußtlos rn ein benachbartes Saus getragen, wo ernste ^ttctzungm festgestellt wurden Ter Mstorsalwer wurde nur unbedeutend verletzt. _ Wen die Schuld trifft, ist noch unaufgeklärt. ES ichemt, baß ent Metzgerwagcn auf ter falschen- Straßenseite gewhrm tst und mittelbar die Ursache des Unfalles war. b Braunfels, 30. Juni. Als Nachfolger von Bürgermeister' Weber, der in den Ruhestand tritt, übernimmt Bürgermeister Ziegler-Bcrnkastcl (Mosel) die AmtSge,chafte. 8. Ehringshausen, 30. Juni. Zur JubilaumS- spcnde für die Jugendpflege sind hier 475 Mk. gesanunelt worden. Der Geiangene Drama. Außerdem 6 große Kinonummern. Von Dienstag biS Freitag nackm. von 5 Nbr ab Schüler-Vorstellunge« mit besonderem vorz. Programm. 6 Kinonummeru. Außerdem 8miert|iii#rteliil*M6 Alleiniges AnMbrnngSrecht der b.k. l. Kreis Büdingen. i. Mcrkenfritz, 30. Ium. Dus 8^ V>u nßesßest ter Boaelsberger Sänaerverermgung fand gestern tri ,Ber- twduna mit^r Fahnenweihe des hiestgen GesLng- 2 L edorkranz" statt. 22 Gesangveretne uns dem lsbera batten sich eingefunden. Um 1 Uhr war im Swle des Gastwirts Komp die Hauptprobe ber ?Masten- Mr' Darnach bewegte sich der Feftzug zum Festplatz. Der !>^fonaverein ,,Licdcriranz" trug unter Leitung stctnes Dtrt- arpten des Lehrers Keil-Merkenfrttz, den Begrußsttngschor vor Lelwer i. R. Linn hielt eine An,prache und der Bun- )csoräsident nahm die Weihe der Fahne vor. Großen Betast ernteten die beiden Massenchöre der Bundesvereme: tttz'mkehr" von Wengert und „Der Tag des Herrn" von jipd’iia Dann folgten die Einzelvortrage der Vereine. Heute S' L dem Festplatz eine Nachfeier statt, verbunden mit Jugendspielen und Tanzvergnügen. Hessen-Nassau. [1 Marburg, 1. Juli. Der Waffenmeister ^Mar Ull rich ist gestern abend bei Oberwalgern mit feinem Rad so unglücklich gestürzt, daß der Tod auf der Stelle eintrat. [1 Biedenkopf, 30. Juni. In der WallaLier Dampfziegelei wurde am SamStag ein älterer Arbeiter von einem Nippwaaen getroffen und auf der Stelle getötet. ft. Hoßhetm i. T., 3t). Juni. Aus einem Neubau wurden in der letzten Nacht die Seile des Gerüstes durchgeschnitten, so daß eS zusammenbrach. Man vermutet, dag die Tat von ausständigen Bauarbeitern ausgeführt wurde. h Fulda, 30. Juni. Die große Em pfangsstatt on für drahtlose Telegraphie und Zeitübertragung wurde am Samstag dem Betrieb übergeben. Alle durch den Er- bauer, Ingenieur Schneider, bisher angestellten Versuche einer I .. J: ........u Xnn brulfchpn KüUenstationen Ardeü M Rektor, urt Q nein h...,"- f11-. Mbcrcin hielt unter dem Vorsche oes rcQn i r n seine Hcniptversammlung ab. Die Kasse hat ch •Kien J'1' und 3ltn Jahresbericht des Rechners Lindcn|twuth emen Rern- 'r Mm. x^iM von 12450 m. bei-einer (Hamtewnafanc vorüber Hnoc[. ™Millionen Mark. Die Mitgliederzahl stteg von 29a .UlllAH VUM aavv.------ — . richtung einer ©cnbeflation im na()en Kämmerzell tlt in -Vorbereitung. Mit Hilfen dieser beiden Stationen, die übrigens die einzigen sind, die für Mitteldeutschland zu Versuchs- und Vorführungszwecken von der J^eichsposlverwaltuttg genehungt wurden, wird fortan in zahlreichen detttschen ©täbten btc Zeitübertragung auf drahtlosem Wege _ bewerkstelltgt. Eure ivissenschaftliche Kommission desNeichspostamts wird m diesen Tagen an den Stationen besondere Versuche vornehmen. Telephon 586. Inh: Karl Ohm. Burggraben. Täglich Konzert der Künstler-Kapelle Henn 8 Personen. » An fang 7'/- Uhr. [4302] Sonntags 3»/, Uhr; Ä'Bti’S 5 ^uClrlrt iverdc'l- 1111/11 k heute ; T heater-V e re i n Donnerstag, den 3. Jnli, ß'/a ^hr findet im Hause Brandplatz 4p. die jährl. Generalversammlung v>/7) der Mitglieder statt. Der Vorstand. ------- [CREME DEHNE ^ste^50^ dtoberibl MMß« für Suppe und Braten SjgF" ä Mk. 2.—. 'SKS Spezialzüchterei TalJoiawt SJlapu5,üinilmr(]C.3. Versand gea.Nachnaknuc. c1-'01 WMelklmb.MiiSkijfc versendet zuMk.4.- frei nut. Nachnabme. Franz Meltz. Strclil» tAlll, Meckleub. _ Ä a | von ll5 Psa. an per Meter,'für Fon ari-Seide MWD ä wi -es wb ausmahl umgehend. (p7/io G. Henneberg$ Host. I. M. d. deutschen Kaiserin, Zürich. üben. raS Hest ist Kreis Fneoverg. in . b Friedberg, 30. Juni. Den Gläubigern des stch beginnt wieber di.« dwnkurS b-findlichn et ft °n, «»nsum-er-in» burT. «fMm3 «on Cb.-“on 30 Mark bezahlen, GO Prozent auf der Masse r» beobachten, da ^uf Grund eines früher gefaßten Bergen über kMkhast ^ichs hatten nun schon zahlreiche Mitglieder rhre Haft- M^g^dchuna mit Paris und den deutschen Küstenstationen "ÄS waren von itberraschenber Schiirse .mb ■■"WX Ä" L »?Ä SSSrStt« Mrannen die Mitglieder von ihren zuerst Die Dicektlon dr i c^Hfummen jetzt!80 Prozent davon wieder l^raus, ch schon leit Sabre j^Mten Hatt^ Gläubiger des' Vereins angesehen ominen. ES W«. l , 12.311!! ein 1 i,.' Friedberg, 30. Juni. Am 10. Juli wird mit ' dein Umbau des von Helmoltschen Gutes für eine neue 50. ende lieg ^njecnc begonnen. ' ' h Vilbel, 30. Juni. Am Samstag nachmittag fuhr cm unbeaufsichtigtes Gespann von der ^traB'e auf den Fußsteig in eine Schar spielender Kinder. Hierbei ,5urde ein vierjähriges Mädchen ubevfahiren und auf der Ät,n ^ Htzungen, 30. Ium. Deeerst vvreinen«.Jahre ge° venia crambete hiesige Radsahrerverein m auta^ errang u ^a§ Fach der dem gestern in Trais-Horloff anläßlich der F ^ bet,Rührigen Bestehens des dorttgen-Vereins veranstalteten ot"«>len und ' ^reisfahren in Klasse B (Korsosah-ren) den 1. Preis und 1 n zwecks Zus-"""-'' r ,n Berdiudung Regierung durch de imänbenmfl b« M.i $cl- seitheru nächsten Haup , w fjaup öer MffiW rb. 2arm im KarserA r Vertreter des-- für das Ämm der Preußischen Söafeber^t Bürgermeister r juchte Verioniinl heutige «eE die ichwere,^ Hessens zu« sundung..«- brachte di.' W Neues Nfff einander M die (vr ifi bau», 9^8 hi, E teile’, M" d>e v- d,e OMdung ZN <3tyn da hesftsch 'Lirekror Mac die ast« dm.W 245 Ge^oüenichaft leiten 86 in Ry weiter 14 J flfiwiienidxiftni, L ijfn, Zentralgeim aus Rheinhessm 1 ausQberhessei schastsbanl waren Äiatzgenossenschast genossenschasten ar Umsatzes teilte der tonen, im Mai 1 betrug. Ter Lto (Guthaben der Gern 287259 Mark, Er Schulden Ende Al und heute 59498" i/nommenen Kred iftc. nung und 4 ?. Tie jttebitc in la 594 984 Mark au Kredite, die Wech guthaben sind bis nosjenschastm l)ab daran eine Laftsi anteile voll eingez Mark. Bei der ’] bis Ende Apni 1 < und bis heute 4 Ä «Kita, baß bic Zei Wetter in der Not g •$reuüenfoiie für dl< der hessischen Regier hilssdereite Unterftü: geitellie Tarlehn voi kines staotslommis mern könne die Kas auch eine Ehrenvsti an der Üa-üalaufi Mar^ reichten bei Ter Vortrag f( oct-summe, welche mcht überschreiten f( des Bar>tandes z c m Direktor Beck Uenzen bei de !L"kten. ^ch, l'ch rnektor Mag ^'nk.Straub5 beslmm Göttma ^urbc der Antrag i von 200 ÖOi Aus'ichtsrats bis m . 3 Direktor Mao *aw. • l !lr.M rie,E' .Anzeiger Kreisbla« h1 wöchentlich- fragen" « vor Geridet unter oder irgend eine nirgend einer. reellen Gefc^prarypien./PteBduefit unter darf gering Jn ifatfodunff nut obigen Behauptungen uuiji Tuuiui/iu »cruooa * nuenuj-mueo * Kopenhagen ♦ kTlölKjnicr* Lissabon * London * Madrid • Neapel ♦ NeurJ/örN * Parte * Petersburg * ffteanrnerlteteranten ♦ GNbdesfteuleis MOefierreich und Honigs lC Ungarn, Hoflieferanten', öMdestänigS von ddarPeden ♦ Gif, Hoheit des (rroßherzogd ihn Baden t J.KHderErbprinzeffin VMachien-Meiningen. Lieferanten. • VrUeilLWGvil;