ra Die heutige Nummer umfaßt 24 Seiten. Lchubgräber ermöglichen die größte Raumausnutzung, sic er fordern keine besondere Vorbereitung der Leichen, außer einer Bettung in Kalk oder Kohle. In andern Kammern werden di Särge längs den Wänden ausgestellt und bleiben in ihren Nische offen stehen. Bei dieser Aufstellung (Sarkophaggräbcr wird eine Konservierung oder Einbalsamierung der Leichen vor- ausgesetzt, jedenfalls aber ein luftdichter Verschluß der Sarg- oder Sarkophage. In Wandnischen werden die Urnen mit der Asche der durch Feuer bestatteten Leichen ausgestellt. Neber den Grüften sind längs den Umfassungsmauern Gärtchen durch Hecker abgetrennt, in denen die Trauernden sich ungestört der Erin ncrung an die Toten' hingcbcn können, und ebenso ist ein groß zügiger Plan für die Errichtung von Ehrenden km älern entworfen. Ten Schluß der ganzen Anlage bildet eine Brunnenarchitektur mit den Statuen klagender Frauen nach dem Vorbild des be rühmten sidonischen Sarkophags; darüber erhebt sich eine Gruppe, die die Religion als Trösterin darstellt. Für baldige Ausführung des Parkfriedhofes werden von einer ans Münchener Bürgern zusammengetretenen Gesellschaft, die sich einen 30 000 Quadratmeter großen Platz gegenüber dem Schwabinger Friedhöfe an der Ungererstraße gesichert hat, jetzt die nötigen Schritte getan; es ist zu erwarten, daß München mit dieser Anlage in nicht zu ferner Zeit sich im Besitz einer neuen, höchst eigenartigen Sehenswürdigkeit befinden wird. Hans Bege. * — Alfred Bernau, der neue Mannheimer Intendant, dessen Wahl wir gestern schon kurz mitteilten, hat seine Laufbahn als Schauspieler begonnen. Rheinländer von Geburt, war er sechs Jahre als erster Held am Sladttbeater in Breslau engagiert, hierauf an einer Berliner Bühne tätig und leitet jetzt seit vier Jahren die beiden Privattheater in Köln, das „Deutsche Theater" und das Metropoltheater. Während das Deutsche Theater weniger Unterhaltung als künstlerische Ziele an strebte, pflegt das Metropoltheater die Operette. Aus beiden Gebieten soll Herr Bernau mit gutem Erfolg gearbeitet haben. Im Metropoltheater gefiel dieses Jahr besonders eine nach Berliner Muster gearbeitete „Rheinische Revue", im Deutschen Theater brachte Bernau unter anderem die deutsche Uraufführung von Maeterlincks „Schwester Beatrix", führte Thomas „Magdalena" zu starker Wirkung und hatte einen sehr großen Erfolg mit einer Neuinszenierung der „Räuber". Wir selbst haben zufällig dieser Tagt über eine Hugo Wolf-Feier im Kölner Deutschen Theater berichtet, in der ein Mannheimer, Dr. Ernst Leopold Stahl, die Festrede hielt. Jedenfalls spiegelt sich auch in diesem kleinen Ausschnitt etwas von dem künstlerischen Wesen des neuen Mannes, dessen Regieleistungen übrigens von der Em u terir-ischer Co enreich. Aus M-ünchen wird uns geschrieben: Lebhaftes Interesse erregt in Kunstkrciscn eine für den Stadtteil Schwabing geplante Friedhofsanlage, die durch eine Sammlung von Zeichnungen und Plänen des Architekten Professor August T i c r s ch im Münchener Knnstverein veranschaulicht wurde. Die Anlage vereinigt die Destattungsweise der Antike mit den heute üblichen christlichen Beisetzungsarten und verdient bei dem in stark bevölkerten Städten herrschenden Mangel an Raum für ausgedehnte Friedhöfe die Beachtung größerer Stadtverwaltungen. Es handelt sich um eine unterirdische Totenstadt mit Grüften, Nischen für Aschenurnen und breiten Wandelgängen, über der sich ein künstlerisch angelegter Garten ausbreitet. Professor Thiersch nennt die von ihm nach einer Anregung des Kunstmalers Biber entworfene Anlage: P a r k f r i e d h o f. Durch feierliche Eingangstore tritt man in den Park ein. Ein breiter, von Phramiden-Eichen eingefaßter Weg leitet ,zu der für die Aufnahme der Trauerversammlung bestimmten, von Säulen getragenen Eingangshalle. Eine imposante Freitreppe führt zur Unterwelt hinab und gewährt uns einen Einblick in das Toten reich. Die Einrichtung .erinnert an den ehrwürdigen Brauch, den Gottesdienst über den Gräbern der Heiligen zu feiern, wie man es in so vielen romanischen Kirchen sieht, wo der Ehor so hoch liegt, daß man unter ihm weg einen freien Einblick in die Krypta hat. Siebzehn einzelne Treppen führen zu den Unterweltgängen hinab, die durch zahlreiche Fenster Licht und Luft erhalten. Elektrische Beleuchtung ist sowohl für die Gänge, wie für die Grabkammern vorgesel-en. Die schöne Sitte des Gräberschmuckes wird sich hier frei entfalten können, denn die ausgedehnte Anlage bietet mit ihren Vorhallen und den Flächen neben und über den Türen Raum genug für Pflanzen, Kränze und Blumen. Die Türen zu den zahlreichen und bequemen Treppen, die in die Unterwelt führen, sollen Tag und Nacht offen stehen. Das Ganze bildet mit seinen mannigfach gestalteten Räumen eine Totenstadt, wie sie in den südlichen Ländern schon vor zweitausend Jahren in den Felsboden gegraben wurde, hier aber in die Erde hineingebaut werden soll. Kleine Metalltüren mit Guckfenstern schließen die Grüfte ober Totenkammern ab. Innen gliedern sich die Räume in Nischen zum GinltcUcn der Särge. Es sind meist Grüfte für 12, 18, 24, 36 Personen vorgesehen, aber auch große Sammelräume und Grüfte von monumentaler Ausstattung, sowie Gräber für einzelne Personen. Die Mehrzahl der Kammern ist für sogen. Schubgräber eingerichtet, bac- heißt mit zwei Meter tiefen Nischen versehen, in die die Särge mit dem Fußende voran eingeschoben werden, worauf die Oefßtzung mit einer Platte geschlossen wird. Diese ,cbkommen «noch gute Wege hat, können die Tirpitzschen Andeutungen mit V^rirau.n und Zustimmung begLLet werden. Andere Angstanwandlungen Englands, die nach der innerpolitisäwn Seite gerichtet sind, finden in Deutschland überall Verständnis. Ein bischen Lächerlichkeit steckt freilich auch in dieser Sorge vor den zunehmenden Verrücktheiten der englischen Frauenrechtlerinnen, der Suffragettes'. Es ist nicht mehr möglich gewesen, alle die Unternehmungen, durch die diese tatendurstigen Damen in der letzten Zeit von sich reden gemacht haben, mitzuteilen. Es war auch immer wieder dasselbe Lied: Beschädigung von Briefkästen, Durchschneiden von Telephondrähten, Vernichtung von Gartenbeeten, Tätlichkeiten gegen Minister usw. Man war in London bisher sehr geduldig gewesen, aber allmählich reißt doch der Bindfaden. Die strebsamen Frauen haben in einem neuen Hause, das der Schatzkanzler Lloyd George sich zum Wohnsitz ausersehen hatte, eine Bombe zur Entladung gebracht; wie durch ein Wunder bat es dabei keine Menschenleben gekostet. Werden die praktischen Damen dann vor Gericht gebracht, so spielen sie sich als „Märtyrerinnen" auf, wie jene beiden jungen Mädchen, die den Pavillon in Kew-Gardens abgebrannt hatten und beim Verhör vor dem Magistrat den Herren Bücher an den Kopf warfen. Frau Pankhurst, die „Generalin" der Suffragettes, hat man nun ob der Anstiftung zu jenem Bombenanschlag in Nummer Sicher gebracht; sie sollte versprechen, sich der Ungesetzlichkeiten enthalten zu wollen, und man gedachte sie gegen Bürgschaft einstweilen auf freien Fuß zu setzen. A.lein Frau Pankhurst machte aus dem Gefängnis einen Hungerturm. Lieber wolle sie ins Gefängnis gehen, als die Agitation innerhalb gesetzlicher Grenzen zu führen! Und so begann sie zu leiden. „Ehe sie aber," so berichtet ein Blatt, „das Gerichtsgebäude verließ, ließ sich Frau Pankhurst noch schnell ein paar Koteletten, Süßspeise und ein Glas Wein von einem benachbarten Restaurant holen, unb, so gestärkt, konnte sie bei ihrer Ankunft im Hollowayer Gefängnis das keineswegs einladende Nachtmahl gern entbehren. Das Publikum aber beginnt den methodischen Unsinn > ernst zu nehmen, und da die Gerichte zu lind und mildes urteilen, so gibt man den Suffragettes selbst die Quittung. In Eorongtiou Hall in Worthing störte das Publikum eine ihrer Versammlungen und führte ihrer drei nach der Zisterne vor dem Rathause. Die aufgeregte Menge wollte den d r c i en ein kaltes Bad geben, aber dre Polizei kam zu Hilfe und verhinderte ein an mittelalterliche Zeiten erinnerndes Schauspiel. — In Shaftesbury Hall in Southampton machten die Zuschauer einen solchen Lärm mit Kindertrompeten, Pfeifen usw., daß nicht eine der Frauenrechtlerinnen zu Worte kam. Die Polizei geleitete die Rednerinnen durch eine Hintertür in Sicherheit. In Leigh on Sea überfiel die Menge einen Suffragettenzug unÄ prügelte einige von ihnen sehr unbarmherzig. Und das Frauenstimmrecht, das die Suffragetten doch wollen? Die öffentliche Meinung winkt mehr und mehr ab. Solche zunehmende Politisierung des Volkes ist doch nicht nach jedermanns Geschmack. Man darf der Entwicklung der Frauenrechte ein breites Feld gönnen. Aber die weiblichen Heißsporne, die beinahe nichts heiligeres kennen als das geliebte Stimmrecht, muß man darauf verweisen, daß die Abgabe des Stimmzettels doch nicht die Hauptsache ist im Leben. Man kann Mtur und Fortschritt auf so manche Weise fördern. Die Zahl der Stimmzettel, die ein Volk abgibt, entscheidet noch lange nicht das Maß seiner Kultur. Kölner Presse immer außerordentlich gerühmt wurden. Bernau bezieht einen Gehalt von 18 000 Mk. — Ei ne neue erfolgreiche Sinfonie. Im achten Gnrzemclckonzert erlebte Ewald Strässers D-moll-Sinfonie, L'ic_ vor drei Jahren des Komponisten, mittlerweile zu höchstem Ansehen gelangte G-dnr-Sinfonic, ihre Uraufführung. Strässcr ist nn Jünger des Altmeisters Brahms, ohne de halb die Errungenschaften des modernen Orchesters zu verschmähen: seine Instrumentation ist diesmal sogar außerordentlich farbenreich ausgefallen; aber wesentlicher ist doch die von Innen heraus gestaltende Kraft, aas iv-arm Empfundene der Musik und die hohe sinfonische Kunst. Ein langsamer' Satz mit Variationen ist wohl der werlvollste. ein 2ck:erzo mit entzückendem Trio der wirksamste, aber auch hohe Werte, und nicht nur des Kontrastes, bergen der erste, düstere Satz und das zugkräfttge Finale. Der Komponist nmrbc stürmisch gefeiert. K. W. ~ Von der Spitzbergen-Expedition. Aus Christiama, 28. Fcbr., wird gemeldet: Tas Fangschiff „H ert h aZ1 qcljt nm Samstag von Sandfjord ab und wird Tromst) am 10. Marz erreichen. Die erforderliche Mannschaft für die Hilfs- erpcditwn ist jetzt angeworben. Außer dem Leiter Staxrud und Dr. Böschmann beteiligen sich die beiden bekannten Eisfahrer ^oren Z a ch a r i a s s e n und N o i s mit zwei geübten Hnndefahrern und drei Lappländern an der Expedition. Tie Zeitungen „Tidens Tegen" und „Aftcnposten" veröffentlichen ein drahtloses Telegramm aus Svitzberaen vom 27. Februar, wonach auv der Eroß-Bai telegraphiert wird, daß der Leiter des dortigen deutschen Ob,ervatornims Dr. Wegener (ans Marburg Tie Red.) mtt einer Hilfsmannschaft versuche, von der Königs-Bai aus die Wlidebucht und das Expeditionsschiff in der Treuenburg- bucht zu erreichen Er und seine Begleiter sind am 25. Februar ausgebrochen und haben auf ihrem Marsch Proviantdcvots on- gelegtz Die Croß-Bai war in den letzten Tagen mit Eis bedeckt $0« „der Mündung des Isfiords bildete sich mehrere Kilometer einwärts ebenfalls neues Eis. . , T Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- I chat t.. Am Dienstag, den 25. März 1913 findet in Berlin die erste Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft ur Meereskunde statt. - Der Aelteste der Breslauer Vl.ilowphischen ^aknltat, Professor für klassische Philologie und Archäologie Geheimrat Dr. Phil. Richard Förster, begeht am 2. Marz feilten 70. Geburtstag. — Der bartfehe Ber- cin für S ch ul g e su n d s he its psle g e wird seine Versammlung ui der Piuigstwoche vom 13—15. Mai in Breslau abhaltcn. politische Wochenschau. . . selbstbewußt und kühl geschäftlich der Engländer seine Auslanöspolitik besorgt — ihm geht es doch wie dem reichen Manne, der um seinen Besitz plötzliche Aengste cmszustehen hat. Die insulare Lage seines Reiches, die .Bor^ile andern Völkern gegenüber bietet, macht ihm mitunter doch auch Sorge. Die englische Vorherrschaft über die Meere, die gewaltige Flotte Britanniens, hatten int Gefolge, daß das Herz'des Jnselreiches des Panzers und der schimmernden Wehr entbehren konnte. Das eine Mal in der Geschichte, wo ihm eine fremde Flotte gefährlich werden konnte, liegt über 300 Jahre Äurücf, und seitdem haben die Londoner Politiker die Bedingungen ihrer Erfolge gut begriffen: die spanische Ar- mada Philipps II. ging im Jahre 1588 elend zu Grunde, und die Engländer haben keine „unüberwindliche Flotte" mehr neben der ihrigen geduldet. Und da der größte Eroberer des Festlandes, Napoleon I., trotz seines haßvollen Bemühens, dem Jnsellande nichts anhaben konnte, so durfte es in seiner militärischen Wehrlosigkeit zu Lande bis heute verharren. Fremde Völker ließ es für seine ,v5t!t.erc^CTI für seinen Schutz fechten; wo ihm ein gefährlicher Konkurrent erwuchs, stärkte es dessen Gegner Wenn wir Deutsche in der Geschichte zurückblättern, sehen wir uns wohl öfter als Englands Bundesgenossen, gber die Bande der Blutsverwandtschaft waren es nicht, die das Britenvolk an unsere Seite führten, sondern seine Interessen waren es, ohne Sentiments. Die Ausdehnung des ungeheuren britischen Kolonialreiches hat die Engländer natürlich noch vorsichtiger und wachsamer gemacht. Ihre Berechnungen werden heute noch weniger durch Freundschaftsgefühle geordnet. Immerhin hat 'die bekannte Einkreisungspolitik des Königs Eduard VII. eine Abmilderung erfahren. England hat für das Entgegenkommen der Gegner Deutschlands doch auch große Opfer bringen müssen, und die Kosten wuchsen in bedenklicher Höhe an. Daß die englische Politik den Russen in Persien und in der Mongolei so weitgehend die Wege geebnet hat, brachte manche Politiker jenseits des Kanals zum Nach' denken. Deutschland selbst hat aus den gefahrvollen Lagen, in denen es schwebte, auch gelernt und -- seine Wehr zu Wasser und zu Lande verstärkt. Hermann Oncken, der Heidelberger Historiker, hat vor Jahresfrist in einem Vortrage vor dem Heidelberger Flottenverem schon darauf hingewiesen, daß die Verhandlungsgeneigtheit in der englischen öffentlichen Meinung im Wachsen begriffen sei, und unsere Negierung wandelt anscheinend wirklich heute auf der Bahn feiner Vorschläge Was wir für unsere Rüstung an Mehrkosten aufwenden' wollen, legen wir der Verstärkung des Heeres, nicht der Marine, zu. Hermann Oncken hat schon, nicht mit Unrecht, angenommen, eine neue deutsche Flottenvorlage großen Stiles würde in England nur einen Rückschlag der Stimmung Hervorrufen und die Rechtfertigung der deutschfeindlichen Politik der letzten Jahre erweisen. Die Tirpitzschen Erklärungen sind nun zwar über dem Kanal freundlich aufgenommen worden, haben aber bei weitem noch nicht alles Mißtrauen zerstreut. Dafür haben wir aus den allerletzten Tagen die überwältigendsten Belege. Kaum sind die Phantasien über neue deutsche Riesen- iinterfcebootc und neue überlegene Kriegsschifftypen widerlegt, so überraschen uns schon wieder andere englische Anfälle und Jnvasioiisäugste. Geheimnisvolle Zeppelin-Lufl- schiffe sollen bei Nacht und Nebel über dem englischen Jnsel- land herumspionieren. In aller Eile wird ein englisches Gesetz vorbereitet, das es gestattet, auf die fremden Segler der Lüfte zu schießen. Eine groteske Aufregung, die'bei dem sonst so selbstbewußten Engländer doppelt heiter wirkt, verbreitet sich von Stadt zu Stadt, von Zei ung zu Zeitung. Düstere Prophezeiungen, pessimistische Warnungen wechseln ab mit den berauschendsten Projekten. Major SykeS, vom Königs. Fliegerkorps, hat einen öffentlichen Vortrag gehalten, in dem folgende Sätze vorkommen: „Großbritannien ist keine Insel mehr. Seit Nelson die verbündeten Flotten bei Trafalgar schlug, hat Großbritannien die Vorherrschaft zur See in Händen, und eine Invasion war immer unwahrscheinlich, wenn auch niemals unmöglich. Aber das Flugzeug hat die Unverletzlichkeit der engljschen Küsten zerstör t." 9kun haben diese Ausbrüche der Engländer ja gewiß etwas Komisches, und es ist begreiflich, daß den meisten guten Deutschen das Herz dabei im Leibe lacht. Unsere Zeppeline sind wirklich ganz gute Einrichtungen, und es ist für sie durchaus kein Wagnis, ,größere Fahrten über See, und auch über England, zu unternehmen. Aber die hakl'amtliche Versicherung der Köln. Ztg., daß die geheimnisvollen Lichter über Sheerneß, Portsmouth, Dover, Liverpool und Cardiff keinem deutschen Luftschiff angehört hätten, ist ziemlich selbstverständlich. Was sollte mit solchen Fahrten bezweckt werden? England unnütz in Aufregung zu versetzen, kann doch nicht die Aufgabe der deutschen Regierung fein, und Spionage läßt sich aus solcher Höhe des Nachts schwerlich treiben. Die Sichtung eines neuen Typs des Geisterschiffes, der fliegende Holländer zur Luft, wird denn auch allmählich in englischeu- Kreisen angezweiselt. Nach der „Yorkshire Eve- ning-Post" Hai man an einer Stelle, wo das Gespenster- luftfchifs gesehen worden war, später die Reste eines niedergegangenen Luftleuchtballons gesehen. Andere englische Blätter — und sie gehören der erwähuten Richtung an, die der weiteren Verfeindung Deutschlands und Englands entgegenarbeiten wollen — haben zweifellos die richtige Erklärung für den Luftspuk gefunden. Interessierte Fabrikanten von Luftfahrzeugen und Agitatoren für weitere Rüstungen haben dem biederen Juhu zur Abwechslung wieder mal eine Invasion vorgegaukelt. Einstweilen sind freilich nur großspurige Antündigungen dabei heraus gekommen. Major Sykes hat bereits für die Herrschaft Englands zur Luft Plädiert, und aus London wird ferner gemeldet, der bekannte Flieger Graham Wright habe einen Organisationsplan für ganz England ausgesonnen, um es in der Luftschisfahrt an die Spitze der Nationen zu bringen. So schnell wird sich Idas schwerlich machen lassen, denn die Engländer haben die Luftschiffahrt etwas vernachlässigt. Wenn sie nun zu bauen anfangen, so ist anzunehmen, daß Deutschland m i t b au e n wird! Bei guter Ueberlegnng müssen die Engländer mehr und mehr einsehen lernen, daß sie nichts gewinnen, wenn sie den deutschen Vetter nur beargwöhnen und ihn mattzusetzen sich bemühen. Tic deutsche Politik behält am besten kaltes Blut. Bon eifrigen Frenndschaftsverficherungen ist nicht viel zu halten, und die beiderseitigen Verständigungsbesuche und Freundschaftstoaste sind mit gutem Grunde aus der Mode g kommen. Da es heute erwiesen ist, daß es mit einem bindenden Flotten- 5;5.n.rW —163. Jahrgang Samstag, 1. März 1913 erscheint täglich, außer O . «ezuqSvrei »: Sonntags. - Beilagen: X ▲ W V monatlich 75 Py, viertel- viermal möcbentlicl ■ AA W jAk jdk jK zA. whrlich M. 2.20. durch ss Im lyizAit Ar 11 UM ^At A Ar äää es vvIIl nr Ur I Z| I ämä w iivuvt vi ii iv mv & Ferujprcch-Anschlüsse - W W ™ v ** » 'N? Chefredakteur: A Goetz, für die Redaktion 112 VUF KAM Verantwortlich für den Verlag u. Expedition 51 & * * »• zHa < «- ** politischen Teil: August General-Anzeiger für Oberhessen Annahme von Anzeigen » ♦ « i j i~ " „Genchtssaal : u. Reu- für die Tagesmuniner wtattonsorua und Verlag -er vrühl'schen Univ.-Such- und 5teindrnckerei R. Lange. Uedaktion, Expedilion und Druckerei: Zchulstratze 7. und OTrln,tl1^ 9 Swing««: Sernfpredur Nr. 269 SeMstsst-ll- vaM-fftr-tz« 16a. H B--6 vereinZnachri^ten. den sollen. CanOwirtfcbaft Duval wird, Rotteck vom Deutschen Theater m Hamburg als Ga'l aut uue Fräulein Scholz gegeben wird, sind außerdem in Hauptrollen beschäftigt die Damen Rappo und de Bruyn, sowie die Herren Norden, Dolck und Grober. Die Rolle des Henry zu übermitteln. , r , .., Konstantinopel, 28. Febr. Die V e r s ch r f s u n g vonTruppen aus Gallipoli nach ein m anderen unbekannten Orte, an dem eine Landung g.'P.ant ist, dauert fort Große Truppentransporte sind gestern abend vom Gcckata-Kai aber fahren. Ter Kommandant d.s 10. Armeekorps Hurschrd Pascha und der Gcnera,- stabsckicf Enver Bey trafen heute aus den -Dardane.len ein und konferierten auf der Pforte mit dem Großtvesrr. Freiherr v. d. Goltz Aus StaOt und EanS. G jenen, 1. Marz 1913. Ter Monat März, Engagement aegcben. Voraussichtlich kann überhauvt nur diese eine Aufführung des Schwankes stattfinden; im Abonne-! ment wird das Werk bestimmt nicht wiederholt. •• Die Anlaqemusik fällt morgen aus. Der Bezirkstag für den vassia bezirk Gießen findet nächsten Sonntag im Fclsenkeller statt. Der Verein zur Förderung deSHandwerks unter den Israeliten hält am Sonntag, 2. März, die die diesjährige ordentliche Hauptversammlung im Restaurant Grünewald ab. Hieran anschließend findet ein Vortrag des RcaUehrerS Salomon statt über .Die Erziehungsanstalt in Ahlem", wozu auch Rlchtmttgliedcr des Vereins will- Fa st ertrrinken der auf doS Eis Wäbrend einig' alte Ernst Webe, aus dem Tümpel ungen entgegen. •• Gewerbevank Gießen. In der am 28. Februar abgehaltenen außerordentlichen Hauptversammlung der Gewerbebank Gießen, e. G. in. u. H., wiirde der voni 4liis- sichtSrat gefaßte Beschluß, auch die beiden VorslandSmitgliedel Walther und Mörser zu Direktoren zu ernennen, einstimmig genehmigt. Die Vertretung der Bank wird danach künftig durch drei Direktoren erfolgen. Der durch diesen Beschluß bedingten Aenderung dcS § 4 der Satzungen wurde ebenfalls zugestimmt. "Stadttheater. In der SonntagS-Vorstellung von .Madame Bonioard", die als Abschiedsvorstellung für auf 1,10 Mk. festgesetzt. Landkreis Gießen. △ Klein - Linden. 28. Fcor. wäre gestern em 10 Jahre alter Zunge, m den alten st a Ikiter n brü ch en gmg. Fungen davonliefen, rettete der 11 Fabre den Kameraden mit eigener Leben^ge'abr auch Lenz- oder FrichlingSmonat genannt, stammt von der lateinischen Bezeichnung Martius — „dem 5tTieg?<|ott Mars heilig'. Im alten römischen Jahre nahm er unter den Monatm die erste Stelle ein; erst ipäter schob man vor die zehn Monate einen Januar und Februar. Sobald der März anlrricht, haben wir berechtigte Iw ff nun g, daß die schlimme Zeit der lauen Tage und langen Nächte ein Ende- nimmt. Die Sonne beschreibt schon einen ziemlich großen Bogen und dürfte uns inach allerdings noch manchem winterlichen Einfall! bald den ersehnten Frühling bringen. Wenn wir auch vor ra hm Jagen rauf) nicht ganz sicher sind, so ist es doch nun um die Herrschaft der nordischen Kälte geschehen. Wir gelten dem Frühling entgegen und mit ihm erwacht neues tz.be, i, neue Tätigkeit, neue Arbeit, neuer Erwerb und neue Zufriedenheit. März ist auch ein wichtiger Monat für den Vantanann, dem er die Felder befreit von den reich liehen Jceiiccmaiicn und den Frost au^ der Erde zieht. Er lueiüt die schlummernden Naturkräste wieder und bringt die ersten löstli -en läge, an wclckten die Lerchen wieder über der grünenden Saal tirclicren und die Drosseln im sprossen den Walde flöten, daß man meint, der Frühling müsse gleich über die Berge schauen. In den Gärten erinnert der kräftige Erdgeruch der sriscl^gegrabenen Beeke an das Wieder- erttKidten der Nattirtraft, bic bereits den bunten Croeus, die leuchtende Narzisse, ba-j- lieblich duftende Märzveilchen erscheinen läßt. Selbst da: sommerliche Gesumm der Bienen kann man an bcsonder: schönen Tagen schon vernehmen. AUerding-s wird un? der Lenzmonat auch diesmal mit rauben Sturmen und Märzenschnee vielleicht nicht ver- fchoneir, aber hoffentlich bringt er auch viel Sonnenschein und trockene, warme läge, wie sie dem Landmann im — Tie richtige Anwendung des Kunstdünger? ist für den Erfolg m erster Linie ausschlaggebend jebe Hnny »cbrauclst zu ihrem Wallum Stickstoff, Ihoivborfäurc und Sulu Wgesehcu von den mchtoffiarnmelnden Pflanzen, die nur mit Phosvhorsäure und Kali zu bungen sind, muß bri^rndc und Hackfrückiten röte Volldüngung nur allen drei ^brstoffenolS Regel gelten. Im allgemeinen gebrauchen alle nmett Ruihn Lurn, u..u ~.....v-----,, xslan.ien ücmüch viel Stickfton, wem - h'vsaurc und sehr wie schon bekannt gegeben, von Herrn Llari l viel Kali. In diesem Berbaitnis sind bic Nährstoffe auch in gut sl gepflegtem Stallduiis!'.' enthauen. d.S osmotischen Druckes im Tierkörver' halten. " Ordensverleihung. Der Großl^erzog hat das Ritter freu; des Ludcwigs-OrdenS dem Maior Freilerm West er - weller v. Anthoni beim Stabe des Dragoner Regiments Prinz Mb reck-, t von Preußen (Litthauischen Nr. 1. let.ber »j^fabron ct'CT im Garde-Dragoner Regi.nent 1-, Hess.1 Nr. 23; die Strom ♦* Der Baucr ' sche Gesangverein in Gießen ^veranstaltet auch in diesem Jahre wieder anläßlich fernes 49. Stiftungsfestes ein größeres Konzert in der Aula-der Um- versit i. Hierzu find die Herren Albert Munch Tenor ans Franksurt und IuliuS Hahn Gießen ^Klavier) als ^listen gewonnen. Tie vortrefflichen künstleri,ck)en Lci,tungcn de- Bauer- scheu Gesangvereins find hinlänglich bekgnnt, ,o baß es ,ub erübrigt, darauf besonders binzuweisen. . -- Bad - Nauhrim , 27. Febr. Auf einem vom Krieger- und Militärverein ,5? afft a" veranstalteten VorkragS- abend gab Lehrer Ostwald einen Beitrag zur hc,,i'ck>en tz rupven- gcschichte, indem er über „Hefsifckie Truppen im Fewzuge Napoleons gegen Spanien und in engischcr Ge,angcn|cha,t 1808—1814 Vie Zriedenraussichten. Wie das „Reuterfche Bureau" feststellt, waren am Freilag nachmittag sowohl in London wie auf dem Kontinent Gerüchte von einem baldigen F r i ed e n s s ch l u st verbreitet. In Londoner amtlichen Kreisen wird äußerste Verschwiegenheit bewahrt. Es ist bekannt, daß Tewfit Pascha am Anfang dieser Woche im Auswärtigen Amt neue Vorschläge unterbreitet hat, daß diese aber wegen ihres unbestimmten Charakters die Mächte nicht in den Stand gesetzt haben, die gewünschte Aktion zu unternehmen Es irnirbc darauf hingewiesen, daß fein Fortschritt gemacht werden könnte, bis die Türkei die Note der Machte angenommen habe. Darauf wurde ein weiterer Seridjt nach Konstantinopel versprochen, heute nachmittag s,Freitag» wurde erklärt, daß die Antwort der Pforte au gen bild freb erwartet werde. In ottomanischen Kreisen ist keine Information zu erhalten. Es sind Anzeichen vorhanden, daß ein baldiger Friedensschluß zu erwarten ist „ >>n anderen diplomatischen Kreisen scheint die Atmosphäre hon- nungsvoller, was zu der Annahme führt, daß bereits einige Anzeichen dafür vorliegen, daß die Antwort der Turk i annehmbar sein wird. Da bas Ziel des letzten Schrittes der Türkei war, die Mächte dazu zu bringen, mit den Battanverbündeten über die Friedensbedingungen zu verhandeln, messen diese der Meldung aus -Lwsia, das; per. die Türkei bemühe, mit Bulgarien sich ins Einvernehmen zu setzen, nicht viel Bedeutung bei. Es ^ird erttart, die Türkei wisse, daß die Unterhandlungen mit den Verbündeten als einem Ganzen geführt werden müßten. Koustantinopel, 28. Febr. Der amtliche Kriegsbericht besagt: Da das Terrain vollkommen auf- g e w e i ch t und die Flüsse aus den Ufern getreten sind, trug sich gestern an der Tschataldschalinie und vor Bulair nichts von militärischer Bedeutung zu. Adricinopel wurde gestern an der östlichen Front durch Feldgeschütze schwach b e s ch o s se n. , . .. Auf das Telegramm, das der Großwesir gestern an die fremden Kwlonien in Adrianopel gerichtet hatte, antwortete SchükriPascha durch ein Funk.ntelegramm, die Konsuln seien von dieser Aufmerkfamk.il sehr angenehm berührt und hätten ihn ersucht, dem Großwesir den -tzank der fremden Kolonien, deren Mitglieder wohlauf |ind, mutigen dem Major v. Hohn Adtcilungskommandeur iM Kur mär nicken Feld-Artlllerie-Regimenl Nr. 39, se rher beim -^tabc bezeichnet in einer Broschüre: „Der jungen Türkei Niederlage und die Möglichkeit ihrer Wiedererhebung" als die Hauptgründe der -Niederlagen die Verbrechen der hamidi- schen 3eit und die Unterbrechung des Reformwerks in der türkischen Armee durch den Krieg mit Italien "nd das zu große Vertrauen aus die Versicherungen der Großmächte ?urz vor Kriegsbeginn unb die verfügte Entlassung von 120 000 Redifs. In einer Kolonisation Vorderasiens und einer Ausdehnung der arabischen Reichshälfte mit dem Khalisat der Sultane sieht v. d. Goltz das künftige Heil. Schließlich verteidigt er sich gegen den Vorwurf eines Verderbers der türkischen Armee. Von beachtenswerter türkischer Seite sei ihm nie ein derartiger Vorwurf gemacht worden. Die bulgarische Sobranjc ist zur ordentliäxm Sesfion zusammengetreten. Finanz- nrinifter Theodorosf unterbreitete einen O)esotzeiltwurs betreffend die Beivilligung eines Ergänzungskredits von fünfzig Millionen Lei für die Bedürfnisse der Armee, der durch Schatzscheinanleihen zu decken ist. Lü. Dr. med. Walter Sülze, welcher sich an de LandeSunioersität iür das Fach d^rPlwsiologie zu habiM'crcn wünscht, wird am Montag, den 3 Märt, um 6 Uhr in de. flcinen Aula seine Probevorlesung .lieber die Regulierung kommen find. ** Vom Naturheilverein wird uns geschrieben: lieber das Thema „Naturheilbewegung u. Kurpfuscherei" sprach der 1. Vorsitzende des deutschen Bundes der Vereine für naturgemäße Lebens- und Heilweife, Paul S ck) l r r m e i it c r aus Berlin. Davon aueg.chend, daß neuerdings entgegen der beilehen- den Rechtslage gewisse Kreise längst überwundene zünstleryckie Auffassungen zur Geltung zu bringen suchen, zeigte er, daß sic es mehr verschmähen, mit der alten zünftlenschen AuNassung Gesichtspunkte zu vcrguicken, die nur daraus hinauslauscu, die Naturheilbewegung als gewissenlose Kurpfuscherei zu diskredi- ticren. Ter Redner zeigte, wie gerade die Naturheilbewegung bemüht sei, gerade den Aermsten alles das zu bieten inth zu geben, was sie nötig haben, um sich gesund zu erhalten und gesund zu werden. Der Redner kennt die Verhältnisse in den modernen offiziellen Anstalten, in denen die Faktoren, besonders der jhnbrotht’TQpif zur Anwendung gelangen, aus eigener An sckauung. Er iebüberte, mit welchem Luxus in diesen Anstalten gewirtschaftet wird, io daß jeder, der darin zur Bclwndlung kommt, die falsche Ansicht beimbnnge, als lasse sich nur mit einem Aufwand ungeheurer Mittel das Naturheilverfabrcn ra nonell anwendcn. Tiefem Bilde stellte der Redner ein anderes gegenüber. Er zeigte, wie Proi. Schwenninger Berlin bewiesen habe, daß man mit bat aller einfachsten Mitteln alles bestreiten könne, was im Intereffe einer erfolgreichen Behandlung nach den Gnmbfätzen der No.Mrheillehre erforderlich fei. In überzeugender Weise legte der Rodner dar, daß im Gegensatz iu ten Äurvfufchern und Heilmittelschwindlern aller Art, die heute in Anlehnung an den überkommenen und von der Schule ge- nährten Hcümitielglauben das Publikum ausbeuten, die Natur- Heilkunde den Ehrentitel einer wahrhaft sozialen Heilkunde verdiene. ** Zuckerrübenpreise. Bon der Zuckerfabrik Frankenthal wird uns mitgeteilt, die Behauvlung des Direktors 2 ck u d t, bast sic nur 90 bis 95 Pfg. für bic Rüben be zahlen wolle, unricktig fei. Sie habe von vornherein den Preis = Dutenhofen, 23 Febr. 5er Turnverein be- abfichtigt am 20. und 21. Juli fern F a hn e n w e l h test ;u feiern Bon den in dem Gan Helfen zu Bezirk II Zehörlgen Vereine werden wohl 40 hieran teilnehmen. Der Festausickutz ist fckon längere Zeit mit den Vorarbeiten beschäftigt . = Wetzlar, 28. Febr. Vom 5.-7. Jul, feiert die frei' willige Feuerwehr ihr 50 jährig es Jubiläum.. Nack den Vorbercitnngcii zu urteilen, verspricht bicic Jubelfeier nn großes Volksfest zu werden. Sieben Ausichuffe Und für o,c Vorberatung d's Festes gebildet. Außer leucrnh'brtcdnuicben Vor- fühningen wird ein Haus errtdürt, in dem die vcr,ch:edeillün Materialien bei der Brandprobe auf Feuerfestigkeit geprutt wer- pnniifrben Suffragette^ beweisen durch ihre sonderbare Orga^ni?atiwn^lediglich^ daß auch zivilisierte Er der fditoniffe und Strafanüa ten noch incht mtraten können. Und »penn der Bindfaden ganz gerissen ist werden die englischen Gerichte am Ende von der Rücksicht aus das weibliche Geschlecht ganz abfoheu. Fürstlichen Dienst gewesenen treuen Beamten und glndsrihg den .eiteren Wunsch erfüllt, den Sobn Körner 'torl .^nies vom '»mlnirger-Hoi bei Brauniels nach Hungen zu verletzen.^ Möge er Sohn als Nackfolger seines Balers ein ebenw treuer purer des Waldes und ecbüi.er der Jagd werden wie der ^er es gewesen .,nd möge dem „Allen Herrn" noch em schöner Lebensabend be- schieden sein. Weidmanns heil! KreiS Schotten. (ft) Ulrichstein, 28. Febr. Heute flogen die ersten Kraniche über unser Torr. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 28. Febr. Unter dem Borfche des Direktors Tr. Schäfer findet fi utc unb morgen im L e hr er» icminar die mündliche ^rufung ber mutieren Pa- rallelüasseu statt. Sie ist zugleich Abgangsprusung für IÄic. e»rÄ,b™ maruia en ercio»zinuimo-mvgimau »u ou'*v “<* -. **•••• . —- Ilandwirtschaftlicheun n b - b st b a u f tbL«L". des Großh. Artillerie-Korps, 1. Hess. Felb-Arti lerie Reg,mente >^it ihr ist die Entlassung der Schuler der Oberklasse ver- (BcricbtsfaaL Hagen (Wests), 28. Febr. Vor dem Schwurgericht hatten sich gestern und heute die Bruder ^ohann unb Subgtr Wippich und Wilhelm Retbcrg zu verantworten Die Angeklagten hatten in der Nackt vom 30 zum 31 August v. J. rukammkn mit dem später auf der Fluckn erichosienen Bruder der bet bei Wivvick als sie bei einem Einbruch überrascht »oorben waren, im Ennepetal fünf P o l i z'e i b e a m t e durch Revolvenchmu teilweise schwer verletzt. Tas Urteil lautete gegen den bisher unbestraften Ludger Wippich auf wer ^ahre Zuchthaus, gegen die mit Zuchthaus vorbestraften Netbcrg und Johann Wipvich auf zwölf und fünfzehn Jahre Zuchthaus. Leipzig, 28. Febr. Tas Reichsgericht hat die Revision des Redakteurs bc-5 „Vorwärts Albrecht W a ck verworfen, der am 8. November 1912 vom Landgericht Berlin I wegen Beleidigung bev preußisckten Abgeordnetenhauses, das er cinntt Zeitungsartikel als „Tollhaus" bezeickmet hatte, zu 200 Mk. Geldstrafe verurteilt worden war dagegen imirbe auf Revmon der Staatsanivallfchaft das Urteil inforern aufgehoben, als cs den AngrNagten, der das Abgeordnetenhaus cm „Geldsackparlamenr genannt • l);r. c, frei ' v r n März so will kommen sind. "TageSkalender Gtabtthenter. Sonntag nach mittag 8'/, Ul v • .vmter Bautin*; abends 7/, Uhr Jldöflnif fonipa v b'^ ... . Ron lertuertin. Dritter Kammermufikabenv ~,flU M e l «Redner. 9h, an« 5' . Uhr in der Reuen Aula. 0 , t o a r a d b: TagUw PorneUnuq Bio. rav t-v ictitlpiele: 2äo».v x. arstevung. Vato'SKam m c r - V i (h I f» ’ H e: -aglich Bor cllung. V i rt, t f p i c l b a u 6: Sc.gbrt» Museum dcS oberhefn ' ch e n C cfchichtSveretn. Geößnet com,ta t a d t v c r o r d- Bataillons Nr. 3, seither Kompagniechef im Hcll^ Tram Ba I ^en bewilligten 500 Mk. für Anschaffung von zwei Polizei» tail'.on Nr. 18, verliehen, unb dem Bürgermeister Mäuler LUnben unb 200 Mk. für ihre jährlickfc Unterhaltung — Zu Trais bie Erlaubnis zur Einnahme unb zum fragen des ben Sammel anzeigen, bic ber Bund deulstper Berkehrs- von dem König von Preußen verliehenen Kroncn-^rdens 4. Snape ücreinc in größeren ausländischen Zeitungen erlaßen will, will erteilt. , bic Stadt 300 Mk. zuf'ckicßen. Zusammen find für ReName ** Zulassungen zur Rechtsanwalt, ckaft. A e 2^00 nötig: baS übrige werben bie Kurverwaltung, bad renbar Lubw. Jans aus Linbcnfels w.irde zur^Rcchttanwalt'Ma-l ohrsburcau unb Private auibringen. bei bem Amtsgericht Fürth unb ber Notar ^.r. J t e n s 1 / rm , ^urgqräfcnrot>e ,28. tzfkbr. Plötzlich gc- zu Wallertheim zur Rechtsanwaltschaft am Amtsgericht Wollstem starben ist heute früh das Mitglied der Hess. Landes» $U6E» $at6ol. $farrCCrfDnatien_ Wartet Daus in ftnob. |ta ™ of Herbstein nnirbc zum Pfarrer in Gonsenheim, Pfarrer Eick » a t* a o« h ist Tii *r ein Verein ebemnt qcr Obertshausen zum Pfarrer in Bingen unb K aplan M 0 ) er in Bild e l u n d U m g l g e 1 Tarmstabt zum Pfarrer in Klcin-slrotzenburg, Tekan Estcn Angeh 0 r 1 ger des 116. ns. -Regt. .Kaiser -toll selb, Pfarrer in Nicber-Saulheim zum Pfarrer in Sobcnhcim heim" gegründet worden. ernannt. — Das Gesuch des Pfarrers Vettel in Hofheim um ” Pensionierung wegen geschwächter Gesundheit ist genehmigt worben. I ** Erl ebig t ist bie Stelle eines Assistenten bei ber Gewerbeinspektion Gie ßen vom 1. April ab. ** Das Preußenkonsortium hat 50 000 000 Mk 4 proz. Deutsche Reichsanleihe und 100 000 000 Mk 4 proz. Preußische konsol. Staatsanleihe, beide bis 1. April 1925 unkündbar übernommen und ferner 400 000 000 Mk. 4jjro,v Preußische Schatzanweisungen, fällig im Jahre 1917 neu übernommen. Der Emissionspreis für die Anleihen auf 98,60 Proz., derjenige für die Schastanweisungen auf! 99 Proz. festgesetzt nwrden. Die Zeichnung findet am 7. März statt. Dabei können die am 1. April 1913 fälligen . 200 000 000 Mk. Preußische Schatzrinweisungen von 1908 gegen neue Schatzanweisungen zu pari in Zahlung gegeben ' werden, so daß der neu in Umlauf gelangende Betrag in . Schatzanweisungen sich nur auf 200 000 000 Mk. beläuft. Die M i 11 e l b e u t f cf) e Kreditbank Filiale Gie- ; ßen nimmt Zeichnungen aus die Anleihenund : Umtauschanmeldungen auf die Schatzanwei - ble ttfa 'warben, n ehemalger ‘Mer Wil- Sei*» badend bb. Letzte 2Ind>rid>tctt» Die Reise der Kaiserin. Berlin, 28. Febr. Tie Raiferm ist heute abend 11 Uhr 10 Minuten mit der Prinzessin Viktoria Luise und dem Prinzen Ernst August nach Gmunden a b g e r e i ft. Die französische Heeresvermchruna. Paris, 1. März. In dein heutigen unter dem Vorsitz des Präsidenten Poincare stattfindcnden Ministerrat wird die Wiedereinführung der dreijährigen Dienstzeit beschlossen werden. Paris, 1 März. Die, „Humanste" veröffentlich einen Ausruf der deutichen und srauwsischen Sostaldemokratcm, in dergegendieMilitärvorlagen 2tel ung en mimen wird. Diaz Präsident ja>aitskandidat. Mexiko, 1. März. Diaz hat die Kandidatur zur Präsidentschaft angenommen. baü Ersuchen der Ofenpesler Polizei verhaftet. In einem Kaffer fand man noch größere Summen vor. uleren für l,v Am *9 der trn ••ftalL ^klasse Der. i *0IiJei. ?« ?. E, Ivill >5 Mme Haltung, das rlötzlich qe. Omaha, 1. März. Das Hotel Bewert, ist vollständig medergebramit. Zwanzig Personen sind in den Flammen umgekommen. Die Ursache des Brandausbruches wird auf eine (S l ft hl ßfl lA TT Ilf Vif 11 (>^4’ rf' a k zw* -1 . i A 1 A rXfXCX «T*» < < . ..a handel. # Bad Salzschlirf, Aktien-Gesell schäft. Der Asfsichtsrat beschloß, der Hauptversammlung, die am 19. März stattfindet, die Verteilung einer Dividende von 8 Prozent wie tnt Boriahr, vorzuschlagen. Var beste Mittel gegen Influenza. hv"/i Einer unserer Mitarbeiter berichtet folgendes: Ein Freund gab nnr ein Mittel, von dem er, imc er mir sagte, in den Zei- tungen gelesen hätte. Es war Kephaldol, welches zu billigenr Preise in jeder Apotheke erhältlich ist. Boi Erkältungen nimmt man am besten zwei oder drei Tabletten mit einem Schluck Wasser vor dem Schlafengehen und zwei weitere Tabletten des Morgens, unmittelbar nach dem Aufstchen. Bei Schmerzen ist es ratsam, zwei Tabletten aus einmal zu nehmen und alsdann stündlich eine weitere, bis Besserung eintritt. Es ist seltsam, wieviel ein der- 5^)0es Mittel zu tun vermag. Ich habe später erfahren, daß dieses Präparat ursprünglich von einem Professor eines bedeutenden Wiener Spitales verordnet wurde. Möge deur nun sein, wie ihm wolle. Nach Einnahme des Mittels war meine Et> kältung bereits am nächsten Morgen vollkommen verschwunden. Jetzt halte ich dieses Präparat stets bereit, und wenn irgend jemand in meiner Familie eine Erkältung hat oder Schmerzen irgendwelcher Art verspürt, sei es Rheumatismus, Nerven- oder Kopfschmerzen u. dgl., so nehmen wir sofort unsere Zuflucht zu Kephaldol-Tabletren und erzielen stets augenblickliche Besserung. VISITK.ARTEN ln feder beliebigen Schriftart und Kartonsorte, ■ ■■ - — — । 'i sowie mit Zirkeln aller studentischen Ver* Markte. ** M ä r z-M ärkte in Oberhessen und dem Nachbar- gebiete: 3. Marburg: 4. Gießen, Schlitz, Hattenrod und SPatlenberg; b. Nidda und Schotten; 6. Münzenberg, Haiger und Weilmünster: 10. Hungen und Dillenburg: 11. Butzbach >Fasel- martt», Gedern und Weilburg: 12. Friedberg, Homberg und Lauterbach : 13. Grunberg und Herborn; 14. Gladenbach: 17. Lanqsdor- - 1H. Gießen, BrauistelS und Ortenberg: 19 Gießen und Frankenberg; 20. Mari urg: 25. Lich, Lanbach, Lollar, Herbstein, Grob-,xelda, Ulla und Usingen: 26. Grebenau und Wetzlar' 27. Biedenkopi und Leun; 31. Alsield und Herborn. Welteraussichten in Hessen für Sonntag, den 2. März 1913: Wechtelnd bewolit, meist trocken, kälter, Nachfrosl, östliche Winde. t Gictzen bet* 49. Stis- lula. bet Um- b Tenor) au5 1 als Solisten Kit des Rauer- a daß cs sich ^mSrieger- ten Lomogs- i'chen Trnpven- zuge NMeons : 1808-1814" Mne Shiltut« rliute vnb seh: »m (nid, in gut bat die ReviM «ach vcävoM t Berlin I «J - et m tin® Lt »u 200 ® Stetff rbpben. als J MdsMrlaaltL nverein be- iweihfesi zu 1 II gehörigen er Zeslausjchlch irtigt. seiest die srei- iläum. $oi Oubelseier tu e sind für ti technischen ? vnschiedend :it geprüft M» chwurgerichl lflItn und Ludger Tie Ängeklaglen p 3 ;uiammtn Gruber der beide? it morden icatcti, V x'eroloersM^ «utete gegen do Snhte ZuchtiM^ na und Jahaw nftbünaet? 3ebc Ityaw - nie iittb ftali. btt TOR mit 11 h ml-j w Laste Umg lderxZeS lC 61,1 & *5®fr /ine $ deM . ju tP - • Kit gftf^yi Bahnhof-Restaurant Hohn - Samenhandlung - Giessen lilrckllrahs 13 empfiehlt zur Frühauslaat: [1437 Werter Haupfkafalog franko zu Dien 1432 Bahnhof-Restaurant fert dek.aJack. 80 Holzversteigerung 9 149 2,5 28 2830 154,2 Zum bevorstehenden Halbe Fracht. 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Folgendes Stammholz aus obigen Distrikten soll auf dem Submissionsmcge vergeben werden: U mzuge empfehle in grösster Auswahl: Alleinverkauf für den Kreis Gießen August Noll, Kreuz-Drogerie, st,72 Fstm. 62,30 „ 296,01 „ 0,27 „ 353 „ Spaten, Rechen, Sägen, Scheren ufw. fen. M 6^3 8SS 04 ^iii|eiiungs:aur § von verblüffendem Erfolg, angenehm und unschädlich durch Avorh. Wagners Ent- seltungs-ree. In Dosen ä ivtk. 3.-. Wilb. Schrader, Viktoria-Drog., Marktslr. 5. Telephon 26. 143s Fichte Derbstangen Scheiter Allztiutiiikr LtiulSciseii^hnvtreiii Gichcii. Bekanntmachung. Am Samstag, den 8. März, abends 8 Uhr, findet im Sladllheaier eine Sonder - Vorstellung für die Mitglieder »F zu ganz ermäßigten Preisen statt. Gegeben wird: d-»/2 B'e Herren Söhne. Eintrittskarten sind bei den Dienststellen und bei .Herrn Eisenbahn-Unterasfistent Schalch, StalivnSbureau 2, B» nhof Gleiren, zu haben. Ter Borstand. /dsSi ' Domäne Sfiptitz (Posen) schreibt: Z^v si Ihrem Original Siegfrieds verbess. weissen Riesenhafer war ich trotz dei grossen Trockenheit 1911 recht zu- frieden, soda s ich nur noch diese 8\ «[f1'Sorte anbaue. Ferner empfehle ich meinen ' 1Y 0rhinal Sie frieds Siegeshafer, Goldregenhafer, Amerika-Hafer ” (Sciuldentilger) und Saathafer „Zwanzigstes Jahrhundert“. Nur trockenes, hochkeimfälliges Saatgut feinster Qualität kommt zum Versand. Originalsaat 5 Zentner 7uMk-, 1 Zentner 15 Mk ,'/, Zentner ” Mk., */< Zentner 4.50 Alk 43^ Kilo .Pustkolli) 2 Mk. Angebote können nach Klasse getrennt, oder im Ganzen bis zum Donnerstag, den 6. März, nachmittags 3 Ubr bei hiesiger Bürgermeisterei abgegeben werden, wo deren Donnerstag, den 6. d. Mts., wird aus hiesigen Gemcindetvald Distrikt Bruch, Beckerswald, Biärrwäld- chen, Kirchberg und Schindanger folgendes Holz versteigert: 4 Eiche Stämme 5. Klasse mit 1,99 Fstm. 9 „ „ 6. in Apotheken c;n u. Drogenier Blirgergtscllschast. Morgen Sonntag nachmitt. Anmiliui Ausfliiii mit Danz vVs nach der Karlsruhe. 3« legten Jahre 2846 Zentner Beltfedern oerfaufte dir erste BeNsedern- tzadrik mit elekirtichem Betrieb GustavLustig Setlin 6.151, Prinzenstr.tS-IT. Sevianbet rnsstiche Mat "Lot- (Sinfebaunen g ieyl. gcidt )'J)it.3,iu Bon oenDannen genüfena—4 Psd. zum gv.Cbcr, ücti. — SäD'.rictnrn >z. Reifen, Mk.n.«i>p rP,uuo Odetbeucher ® a|efd)l«d)ti(fcetn mit Launen PU 1.5t». Proben und Preisliste Den all. ticitartiteln grau». Unfiteitig grötzte» Betten, und Bettieoern -Lperol- .efd)Ä|t k der Welt. , vte------------A 7 Fichtenstämme 3. Klasse mit Oo3 n 5. n „ C3tfk 0 Ä j8 für Fusshodenbeläge und fi KM '.'.3) tfÄ WM Wandbekleiduntren.Fama- B BMHH SteJnlioleböel., Suhlinol- I pO Estrichbö.L, Emulsionen B SL® ti m f garantiert wasse' dichten Mörtel und wasserdichten Anstrich, DUbelsteine, Glasbausteine, Rohrgewebe, Zement- und Gipsdielen, sowie alle anderen Baumaterialien kauft man am vorteilhaftesten bei Oauarlikel-Fabrik Emil Horst Hausen, den 1. März 1913. Großherzoaliche Bürgermeisterei Hausen. ____________________M üller._________________ikb7 Den besten Schutz des Saatgutes gegen Ungeziefer und Raben, wie auch gegen Fäulnis und Pflanzenkrankheiten bietet «*> Sorbin | nicht einlaufend nicht filzend Das Beste gegen Schweifäfuß Qualitäten. ' Auf Wunsch Hathwasvcn Bezugsquellen.] Telephon 403 Dünger: Naumanns Sierkes Guano, Ammoniak ulw. 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W Neben Hotel Schütz Bahnhofstraße 54 Telephon 911. a'/. Programm vom 1.-5. März: Neu! Neu! Künstler XD Hüte brauchen nicht abgelegt zu werden. L'/, 9. März täglich im unteren Laal Konzert des -• 2 Vom 1 — y -w y jp-w a Dom L—9. März täglich tm unteren ^aat ximzerr oes 11 N / F I? I -Trompeter-Corps „Rhenania"! XZ JL Ld IX R = 10 Personen. - 10 Personen. ' ’ö StrtDQOerie fit- »4 Kavallerie-Musik. Fanfaren Märsche. Sonntag- ab 3V, U6r.S j- Anfang wochentags 7*/3 Ubr. Programm 20 Psg. Die paNRlvcn Mitglieder werden gebeten, ihre Neobeit! Neubeit'. den 5. Mhrz einzutragen. Montag, 3. März, abend» 8L/; Uhr pünktlich in Stein» Saalbau V krisgtmlbcmcin 1 Saiimönniiiicr Statin. Schlüter. 01560: I &5tra$se^ Sonntag, den 9. Mürz, ebenda 5 Ihr In der neuen Aula der Universität Stenographen-Verein Stoize-Schrey (e V.) Wirerössncn Tonucrdtaa, Zum OMiend. Lonntag, den 2. März: Frd-Konzert R.-CI. „Hassia“. Sonntao, den 2. März Fanulun-Ausslug mit Tanz nach Tertors Terrasse wozu freundlichst emlabct 1409 Ter Vorstand. er* Spannende dramatische Szene in 2 Akten (hervorragend koloriert) "Wl Aktuelle, Natur- und wissenschaftliche Aufnahmen: Truppe Sturla (Varietö, kolor.), Markt in Kablien, Path6 Journal und das übrige interessante Programm. In unserem Theater ist es durch sinnreiche Anbringung der Stuhlreihen und der Bildfläche möglich, von allen Plätzen des Theaters das Bild bequem und unbehindert zu sehen. Grosse in Ltenographie (Honorar Äk. 6.—) nnö MWncnstttibkn nach D-nstein „llnberroooD* neuestes Modell. »Honorar Pik. 4.—, für Teil nehmer an beib. Lehrgängen M k. 2.-1. Anmeldungen an Herrn Buchhalter Rein, Neustadt 4. ober zu Beginn des Unter richt« erbeten. v‘/3 Hinter Mauern. Schauiviel in 4 Akten von Henn Nathansen. Ende 6'/. Uhr. AbcndS 7V, Ubr: Gewöhnliche Preise. Abonnenten zahlen gegen Borweis d. 0. ErmäsrigunqS- kuvons kleine Preise. Abschied» Vorstellung für Fräulein Lore Scholz. Gastsoiel v. Herrn C Rotteik vom Tentschen Theater in Hamburg. Manie iBonioiirh Schwank in drei Akten von Alerander Bisson und Antonv MarS. Ende 10-/. Uhr. a1/« Heute nur Schlager! Pinna Fabbri spielt als Hauptdarstellerin in dem großen Drama Em Verlorenes leben unter Mitwirkung der Herren i, HöbeIi, Frrklorl a. Maio, ond Julius Bahn, Giessen (Tenor) (Klavier) Tlänner-Chöre von Abt, Geller. Heuser. Jüngst, Schauß. Schubert. Schwarz und Wohlgemuth. Eintrittskarten: I. Platz M. 1.50. 2. Platz M. 1.—. 3. Platz M. 0.50 sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier und abends an der Kasse zu haben. := @iu deutscher Unnstfilm = Verblutet Neu! Cafe Ebel. Neu! — Fnh.: Karl Ohm. Ein Trama an» der Großstadt — in 3 Akten. Wiclt non bttöljiuitn ediunjpirktn vm Statiner Akutcr. Selten bat ein Drama einen solchen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, wie cd bei diesem äußerst spannenden, der erschütternden Tragik nicht entbehrenden LebcnSbilde der Fall ist. Kein Beschauer kann sich seiner tiescrgreifenden Wirkung erwehren. Ferner: a’/3 Die Küchengewaltige. Humor. Das Mädchen als Lebensretterin Drama auS dem wilden Westen Amerika». Die Wochenschau. Aktuell eezöMro und da» übrige erstklassige Programm wr Giessener Konzert-Verein Dritter Kammermusik-Abend Sonntag, den 2. März 1913, abends 5V. Uhr, in der neuen Aula Frau Mela Lahner-Rebner aus Wien (tun) Herren Adolf Rebner (Violine), Johannes Hegar (Violoncell), Professor Trautmann (Klavier). Programm: Trio von R. Volkmann. Sonate für Pianoforte und Violine von J. F. Biber. Trio von J. Brahms. Gesänge von G. Mahler, A. von Zemlinsky und D v o r ä k. Eintrittskarten • L Platz Mk. 3.-. die weiteren Mk. 2.-, Stehplatz Mk. 150, EjnimibKd len. Studentenkarten Mk. 1- sind in_der Musikalien-Handlung von ERNST CHALLIER fRudolphs NachfJ. Tel. b/1. für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter RITTER und abends an der Kasse zu haben. la«/. Mltaler Cieta Direkt: Hermann Stelngoetter Sonntag, d. 2. März 1913 nachmittag» 3'/, Ubr Kleine Preise! KleinePreise! licN-Spiel-lta Bahnhofstrasse 34 • Ecke Schanzenstrasse Programm Samstag bis Dienstag Wanda Treumann und Viggo Larsen die unvergleichlichen Darsteller aus „Der Eid des Stephan Hüller“ und anderer erstklassiger Films in der Künstlertragödie Hierdurch beehren wir uns, die Mitglieder uns. DeretnS zur orüenlliiitn HWt-LersiMliiz aus Sonntag, den 9. März l^l.'t, nachmittags .1 Ubr, nach Wetzlar, Saal der tfonc Wilhelm zu den drei Helmen, Lrüblsbachstranc, crgebenst emzulaben. Rur Berlianbiung hebt folgende Tagesordnung: 1. Bericht übet? die Tätigkeit deö Berens und den auaew blicklichen Liand der .Vtanailnernngsirage. 2. Nechnungslegnng u. Entlastung desBornandeSivro 191-'- 3. Wahl zweier Rechnungsprüfer für Prüfung der Rechnung des Jahres 1913. ! 4 Bestimmung des L?rtes der nächsten Hauvtveriammlung. , 5' Sonstiges «kleine gcschäitl. Mitteilungen, Anfragen ufnu. Wir bitten alle Mitglieder unseres Berems und alle I Nrennde der tfalintaimlifaüon an der ^Versammlung teil- zunehmen, um diese iür unsere Bestrebungen möglichst wirkungsvoll zu geaalten. Geschäftsstelle Wehlar, den 19. Februar 1913. Llchnkanal-Berein, e. B. Der Porsihcnde: Groebler, Bergrat. ID"/, •^Prqgrarnrn^ Demonstrationsvortrag Herr Hans Khane. Charlottenburg. Eintrittskarten sind zu 1 Mk. abends an der Kasse zu haben. Angehörige unserer Mitglieder zahlen die Hälfte. Garderobe ist adzugedcn, Gebühr 10 Psg. ___ ___________________ ___________ den «. März d. F., abends Karten"in die in dem Zigarrengeschüft von Georg Todt.' W9 Uhr in derBezirkSschulc I lockstraße. aufliegende Liste bis spätestens Mittwoch | Wen-Unlage Lehrgänge Frankfurter Hof SamStag, den 1. März, abendS Gross Stiefel mit Konzert. Morgens von 9 Ubr ab Wellfleisch mit Kraut. 1399 ____________________________________ J- Tiefernstes Drama aus dem Leben einer unschuldig Verurteilten — in 3 Akten „Kill ncrlsmcs Ltbcn" letzter Zeit zahlreich erschienenen Sensations-Dramen, ein ernstes LcbenSproblcm und zieht gleichzeitig in seiner scharssichtigen Auffassung und meisterhaften Darstellung etwas absolut Neuartiges in den Bereich der Leinewand. Moritz sucht Stellung* Glänzende Humoreske. — In der Titelrolle Moritz Prinee. Ferner der Film-Schlager: Seelenstürme Ein Hbfdiied g für ewig g Drama in 2 Akten aus dem Leben einer Variete-Diva. In der Hauptrolle Frau Pragna Wettergreen, die berühmte norwegische Tragödin!! ©in hervorragender Schlager der „Nordischen Film Comp." Der Wunderapparat Urkomischer Schlager. Die Felsenschlucht bei Schöllenen :: Grandiose Natur-Aufnahme. Ein diplomatischer Erfolg Reizende Komödie gespielt von den „Stars" der Ambrosio-Films WcclieiirevueilerBE.KA.EL Und die übrigen limwmtniicn -chmuniimn ii. ßinlngtn. BakofsKammer-Lichlspiele 1 am Seifersweg. / » Programm vom 1.—4. März 1913 Der üalisman d. Kindts ulD^y Spannendes Drama in 2 Akten m htrcngef£hid)tcn Komödie Der Sieg Lodjinnars Fesselndes Drama ro hir(d)jagd m Herrliche Naturaufnahme :: TlkrobatifdK Cänzc Fantasie» oa Der Dcftrtcur m Drama os Max beim Diner so Tolle Humoreske, großer Lacherfolg, gespielt von Max Linder Als Einlage: m friyiyen o, und das Sdjoßbiinddjen Komödie Und das übrige wie bekannt hervorragende Programm rrrrrccoooaxoDOrrxxxixxA-x^xn’rxxx^ 'GtORlI