m. 129 Zweiter Blatt 162. Jahrgang «Mrini .-Uch «M« Sm"'«o*- /T 14^444444 M*.. T-- ..«ietzener KamlliendlStter" werden dem I 8> T fcZ SA |7 17 /■ 1| 2 17 | |g 17 | .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da4 1 U, verbände, Anton Ringel 'Berlin), der namens des gcschäfts* jährenden Ausschusses der Tagung einen sehr bemerkenswerten i richt über die Lage des deutschen Gastwirts st andes .orlegt Es heißt darin Tas verflossene Wirtfchansiahr war für das deutsche Gastrvirtsgewerbe eine Zeit des schwersten Niederganges. Wahrend die Wirtscktaftsergebnisse von Industrie und Handel im allgemeinen zusriedenttellend, teilweise glanzend waren, stand das Wirtsgewerbe unter großen und nach- tqliigkn Tepressionen, die überaus ungünstig für seinen Bestand urtD seine Weiterem Wickelung wirken rnustten. — Tie Ursachen sind au suchen einmal darin, daß große >lonsumentenschichten unter der Teuerung der Lebensmittel zu leiden haben, ohne daß es ihnen mögt ick) war, den gesteigerten Aufwand durch Lohnerhöhung jtn wieder voll hereinzubringen, was wiederum eine Berrui- i getung des Äon sums aut das notwendigste Maß zur Holge hatte initD überaus wesentlich auf den Umsatz in den Wirtschaften cm* [eiche. — Trotz des trockenen Sommers ist der gesamte Bier- [ijn f u m im Reiche z nrü ckgeg ang en und wenn im fa- binar 1911 der Staatssekretär des Innern von'der Tribüne des Zikichstages herab erklärte, feiner Meinung nach stehe die deutsche koilswirtschast am Beginn einer neuen Hochkonjunktur, so bat sich das am Gastwirtsgewerbe in keiner Weise bestätigt. Im ! Gegenteil ist der seit 1909 als Wirkung der Reichsfinanzreform angeltet cne Rückgang der Wirtschaften beute noch nicht zinn Still* iianb gekommen. Tie Gesamtzabl der Gast- und Schankwirt- Idxiftcn ist um 2,4 v. H. gesunken, während sie sich bisher durchschnittlich um 1,2 v H. erhöht hatte, was bei der jähr- liiten Zunalnne der Bevölkerung von 850 000 Seelen durchaus normal märe. Ter tatsächliche Rückgang beziffert sich aber jetzt fand aus rund 4 v. H. Die noch einigermassen lutratrven fldtiebe der vom Stiirmjahr 1909 bimveggetegten Gastwirte sind rem Braukapital aufgenommen worden, nur die kleinsten und iä-lechtesten sind liegen geblieben. Tie Zahl der existenzlos gc- korbenen Mo liegen übertrifft den angegebenen Prozentsatz noch Bei weitem. Und wie viele Gastwirte sind mit Hilfe der Brauer \ Md' über Wasser gehalten, von bereit Gnade sie jetzt abhangen, til ist deslmlb auch kein Zufall, daß die Geschäftsberiäste der lÄrouercien einmütig von einem enormen Anwachsen der „Munden. Leiber und Tarlehen" sprechen, dadurch erhalt die Lage des Ostist- «ins leider erst das richtige Okpräge. Die vielen .st onsum steuern K?r Reichsfinanzreforin von 1909, die in ihrer Gesamtheit und [mit ganzer Wucht aus das Gastwirtsgewerbe niedergegangen sind, Wilden die weitere Ursache. Bis heute noch bat das Gastwirt s- lificcrbc sich nicht mit ihnen abfinben können, ein wirklicher Ausgleich der Lasten durch Preiserhöhung oder durch Erhöhung WS Monsums hat sich nicht herbei führen lassen. Tabet in em |, t i g c « Steigen der Ansprüche des P u b l i k u in s |ln Quantität und Qualität, an Momsort der Räume zu bemerken Btwesen, was ein stetes Steigern der Gesckräftsunkotten für ben Gast- Riri zur Folge hatte. Noch wesentlich gesteigert sind diese durch Wc neue soziale Gesetzgebung Biel leichter sind die Brauer |nt ben das Brau und Gastwirtsgewerbe treffenden Steuern, »Inders der Brausteuer von 100 Millionen Mark, fertig gc* Worden Selten ist deren allgemeine Lage so günstig gewesen. Kl' im verflossenen Jahre. Nicht allein, dast die Dividenden Einen selten hoben Stand erreichten, auch m dem Anziehen der fcrauriviaftien trat die günstige Geschäftslage scharf m die Augen. K(. man hier die Tatsache entgegen, daß die Brauer ihre Bet Mnste mittelbar dnrc.) den Gastwirt schovten, io erscheint bic Bnnafcme berechtigt, daß die hohen Wirtschaft^rtragnine eine Mich günstige, oder doch entsprechende Geichattslage der Gast- Eine vorausfetzen sollte Ties trifft indenen keineswegs zu. Ea« treibenbe Moment für die hohen Ueberschmfe ber Brauer Knt ber Umstand, daß mit dem Augenblick, als die Brauer von Wirten bic Zusage batten, über bie Einnahme eines 45m?* • ai fd.laqeÄ, bic Preiserhöhung eintrat, und die acmemiam beab* Bid.tigtc llcbermäl.iung auf den Mousn in einen den Waihuirten allem Goethe aus der probe. Goeibes Wirken als Tbcaterdirektor, das lieber Tätigkeit feiner llnineSjahre eine gewiß nicht unbedeutende Stellung cümimmt, n uns in den Mitteilungen jo mancher Münstier, bie unter ihm Hufen, geschildert worden, aber gerade eins der an,chaulichiten »Iber, das Goctlie auf der Probe zeigt, war bisher nur wenig Lt:a.tet. Tiefe Darstellung, die „Goethes Aapellmcister". der kannte Weimarer Musiker Karl EbcrwciN vor mehr als Kem halben Jahrhundert in einer verschollenen Zeitichritt ver- prentlidit hat, mirb nun wicber an« helle Sicht 9e^enm einem libcn von Tr Wilhelm Bode bei E. Mittler in Berlin heraus* denen Buck,, das die Goeib.- Erinnerungen von ^crroein und ibr unter dem Titel „Goethes Lchau,vieler und Musiker zu* Mmmstellt. OloeLbe ließ in den Proben nie auf fick, matten,' erzählt t^ver in „Wie war man beglückt, wenn er '"trat und dw ebtturchtt- Ile Begrüßung seiner Untergcbenen ircunbli^ crmi^^. ectne gmiuart wirkte so erhebend aut icmc Junget als ,wndcn ne ■r einem zahlreich versammelten Publikum. Grnn und rnerluh rrtducie jeder die ihm angewie,cne ivnnTtwn. 3n_ben I $> Vorstellungen nahm Goethe feinen Platz n der. MMe der ich Bank des abonnierten Parterre. Nach_ erterretogen wählte er die miitditc, und -'va r die entnrnte te i der «filme, von wo ans die Rezitation am be'tt" ,ul b«itteilen Wie l.. rel re man am, wenn er aus btr I.efe bed larwrc V Stimme erschallen IkK, da? 1- rgmi ^cr begiMeften ^chau llkr an Qrait falle und Wohllaut überbietend ^.mc j.iuttun , 'Äli. dl«. was ®*«tc unttrnaem, Emamch; Mfr feine B-ichle ms-iick iini> c"!»nngl>» me >" V* selbst die a cf eierte caiigenn ^agtmann, Diu ars -^ein :ttin Karl Augusts eine gewisse Ausnahmestellung geno«. tonnt ■tX, wenn sie während der Akte aus Mutwillrn am d^ U bic gewaltige Stimme ornig vernehmen: "^aunnd ^ nm.r Ntt«! Das ist ja wie in einem TaubenMage! Ich wrll, bar, innaiib das Theater betrete, wer nicht vabm gehört. , Mit dem idealisierenden Stil, den Goethe der Lckauwie - L-fii vertrat, hing es zusammen, bar er von dm ©twuipidcrii hilamgte, sie sollten möglichst dem Prrbnlvm lugewandt ,'viAen. Tages bemerkte der Meister ,arkaftifch: „verr.».ei4 hi*rc Panic haben wir genug gciehen: i wt. inu doch r brr Ihr G.sichtAlle unruhigen Bcroegungen roann ihm t!:d rßt. Als der Tenor Moltke einmal alllubcmeglidiagierte, Irin er ihn beim Arm und befahl, bic n,u -mitte drängte und zuckte, sobald er zu fprechen datw. G ^he wich und wankte nicht, und brachte w b»-" al baü “:iujer zur Ordnung. OS bedarf wohl feiner B^rncherung, baß feiesr Auftritt allgemeine Heiterkeit bewirkte. überlassen wurde Ten Gastwirten ist btt Steuer und noch ein erheblicher Aufschlag bayi einfach abgenommen worben. Tie kargen Wirtfchaitserträgniifc der Gastwirte, die bic Brauer in farm fetter Tividenden einkennsen. Nur zu berechtigt erfcheinen bei dieser Sack läge die Preststimmen, daß das Braugewerbe mit ber Steuer „sehr leicht, vielleicht zu leicht" fertig geworden sei. far bie Brauer war eben bie Brau steuer von 1909 mit ihrer willkommenen Gelegenheit zu einer Preiserhöhung ein Segen des Himmels, für die Gastwirte ein Schrecken ohne Ende. Als ein weiteres Attentat auf die Lebensinter essen des deutschen Gastwirtestandes bezeichnet dann der Geschäftsbericht bic beabsichtigte A uf Hebung ber Liebesgabe. Dieses Projekt wäre geeignet, dem Gastwirtsgewerbe das letzte Lcbensfüiikchen auszublasen. Ter bisherigen Steuern: Gewerbesteuer, Betriebssteuer, Kreisbetriebssteuer, Wemcinbebierfleucr, Brausteucr, Monzessionsstelier, Streichholz, Glühkörper-, Tee-, Kaffeesoll, Wein- und Branntweinsteuer, die Steuer auf Automaten und mechanische Musikwerke, die Stempelsteuer für Polizeistunde »Verlängerung, Lustbarkcitssteuer, Einkommen , Grund- und Mircfenfteucr, die alle den Gastwirt träfen, sei cs also iwch nicht genug! Noch habe sich die Gesamtheit des Gastn'iNsstandes aut gut naiioualem Boden stehend gewußt: diese unsinnige Stcuermut gegenüber dem Gastwirtsgewerbe aber, die Mißachtung und fortschreitende Entwicklung müsse, so führt ber Bericht in einer doch etwas anfechtbaren Weise fort, schließlich zu einem Hemmschuh werden für nationale Gesinnung und Betätigung. Ter Bericht schließt daher mit dem Ausdruck der Erwartung, daß der Gastwirlstag entschiedenen Protest gegen I'cf■ • Juh.uk-., ciitk? 11 werde. Der geglückte Ausfall aus Zez. Fcz, 3. Juni. TieKolonnebesObcrsten Gou- r a u b ijt zurückgekchrt Sie lagerte während ber Nacht bei Sinafaine Nambeni bie Genietruppen ben Rutscharapaß für bie. schwere Artillerie befahrbar gemacht hatten, zogen diese und bic Berwunbeten burch den Paß, um nach Fez zurückzukehren, während eine starke Abteilung mit Gebirgsartillerie gemäßen ihrer Partien nur das zu wählen, was fic gut kleide. Er sagte: „Wenn ihr bübich aus seht, fo kann man vollkommen zufrieden sein." Auch hinsichtlich der Gefichtsmalerei ward den Tarstellerinnen alter ehrwürdiger Frauen gestattet, ihr Gesicht so zu malen, als wäre die Zeit spurlos an ihnen vorübergegangen. . Goethes Verhalten ;u dem weiblichen Personal des Theaters war durchaus rein. Tic Liebenswürdigste hatte sich feiner größeren Guns: von ihm zu gewärtigen, als daß er^ihr die Wange zum Muß barr eichte, liebel klingen de Namen der Theatermitglieder Der* änderte der Ehef traft seines Amts »ür den Theaterzettel. Infolgedessen verlor eine Demoiselle Peteriilie ihren Peter . . . Unser cochverebrter Meister hatte die Gewohnheit, bie Augen zu schließen, wann er einen Vortrag mit besonderer Aufmerksamkeit ocnolgcn wollte Als Sechziger tonnte es ihm daher leicht vaf fieren, daß er darüber einfdMief. Und so geschah es wirNich ui einer Probe, der er in seiner Loge beiwohnte. Tie Schauspieler nahm:n sich wie immer in seiner Gegenwart, sehr zusammen, und bic Probe ging untabclig nonftatten. Tie Agierenden waren sehr erfreut, der Erzellenz feinty Veranlassung gegeben zu haben, sich über Tiescs und Jenes mißfällig yt äußern Eine Schauspielerin, die dem Geheimrat eine Bitte vorzutragen wünschte, Die vahn Mücke UInchftcin-rWcw. Ter Zweiten Kammer ist folgender Antrag des Abg. M c i s k i wegen Erbauuttg ; nu r Eisen bayn M u ck e — U1 richstein — R ixfe 1 d evcnt Bewilligung euicS S taa t s z u s ch u f s e s zu einer A u 1 o m o b 11 v e r b i n- düng auf derselben Strecke mit Abzweigung nach Sck-otten zugeaangen: Ich beantrage, die Regierung zu ersuckren, 1 die Aufnahme des Nebenbahnprojekts Mucke—Ulrichstein—Rixfeld in die Finanzgemeinschaft mit Preußen in Anregung zu bringen oder: 2. Wenn dieses augenblicklich von der Großh. Regierung nicht für angängig oder erfolgversprechend gehalten werden sollte und nur die Erbauung als Privatbahn möglich ist: Die Bewilligung eines Staatszuschusses von mindestens 50 Proz. der Baukosten bei der Hammer zu beantragen ober: 3. Die Beteiligung des Hessischen Staates als Aktionär bei dem privaten Bahnbauunternehmen mit Uebernahme von Aktien in der Höhe eines öOprozentigen Staatszuschusses in alsbaldige Erwägung zn ziehen und entsprechende Gesetzesvorlage vorzulegen und 1. falls wegen der ungünstitzen allgemeinen finanziellen Verhältnisse die Gewährung eines iäoprozentigen Staatszuschusses zum Bahnbau augenblicklich nicht möglich erscheint, zur sofortigen Abstellung der schlimmsten Mißstände in dem Personenver- verkehr, zur Errichtung einer A u t o m ob i 1 v e r b in- dung von Mücke über Ulrichstein nach Rixfeld und Scholien einen jährlichen Staatszuschuß von 15 000 Mark zu bewilligen. In der Begründung des Antrags wird u. a. ausgcführt: Schon nahezu 20 Jahre dauern die Bestrebungen zur Besserung der in Hessen ohne Beispiel dastehenden schlechten Verkehrsverhältnisse im nordwestlichen Vogelsberg durch Erbauustg einer Bahn von Mücke über Ulrichstein nach Rixfeld. Im Jahre 1907 wurde die Regierung durch Antrag der Landtagsabgg. Brauer und Schmalbach, dem die Zweite Kammer am 11. Mai 1907 zustimmte, ersucht, „ein Projekt zur Erbauung enter Eisenbahn von Mücke über Ulrichstein nach Rixfeld der Zweiten Kammer der Landstänbe vorzulegen. In der Regierungsantwort auf diesen Antrag nmrde anerkannt, „baß den allgemeinen Verlehrsverhältnissen des nordwestlichen Vogelsbergs durch eine Bahn von Mücke nach Ulrichstein mit -Lffenhatiung ber Verbinbung nach Rix- felb am besten gebient sei". ES iDiirbe weiter ausgeführt, baß jeboch damals Anregung zur Aufnahme in bic Finanz- gemeinfchaft mit Preußen mit Rücksicht auf fdnoebeitbc Verhanblungen zwecks Aufnahme älterer Projekte iAls- felb—HerSfelb) nicht möglich sei, besonders da sich auch eine Unternehmerfirma für den Bau interessiere Dieie Unternehmerfirma, Firma Lenz & Eo. zu Berlin, hat auch s. Z. Interesse für den Bahn bau gehabt und auf ihre Kosten ein spezielles Projekt über die Bahnstrecke Mücke- Ulrichstein ausgearbeitet, woraus hervorging, daß bie Erbauung biqer Bahnstrecke einen Kvitenaufwanb von 1 728000 Mark erforbert (bei freier Gelänbestellung burch bie Gemeinben >. Tie auf diesen Grundlagen unternommenen Finanzierungsverhanblnngen haben ergeben, baß 13 interessierte Gemeinben bei einer auf Aktien ge- grünbete» Erbauung ber Bahn sich mit 230 000 Mark Stammaktien und 270000 Mark Borzugsaltien (letztere bei 3prozentiger Zinsgarantie durch die Baufirma-, alfo zusammen mit i/s Million Mark finanziell beteiligen und außerdem das zum Bahnbau erforderliche Gelände frei stellen wollten. Tiefes für die kleinen und verhältnismäßig armen Gemeinden außerordentlich große finanzielle Cpfcr zeigt, wie dringend nötig der Bahnbau ist: hiermit ist begab sich in feine Loge. Und siehe da, der Meister schlief ganz behaglich!" * — Eine Hochfrequenz maschine für drahtlosen Ferndienst Ter bekannte Ertinder Graf von Arce, dem in erster Linie die kechmfche Turchbitdung dec modernen fanken* tciegraphie zu verdanken ist,-hat der deutschen Telefunken-Gefell- schatt wiederum eine Neuerung beschert. Es handelt sich uni eine Hockfregucnzmaschuie zur unmittelbaren Erzeugung elektrischer Wellen für drahtlose Telegraphie und Telephonie, die sich nicht' wesentlich von einer gewöhnlichen Wechfclstromniaschiii • unterscheidet. Trotzdem ist es mit einer derartigen einfachen Maschine ohne weiteres möglich, beliebige Energiemengen mit Jreauenzen von 15 000 bis 120 000 und somit für größere drahtlose Stationen erforderlichen Wellenlängen von 2500 bis 20000 Meter zu erzeugen. Angeregt wurde Graf Arce zu feinen Arbeiten auf diesem (ikbict durch die vor 11» Jahre» Aufsehen erregende Erirndung der Goldschmidt Hochfreouenzmaschiue. Nach fair 1b- nwnötiger Tätigkeit des Grasen Arce und seiner Mitarbeiter ist es nun endlich gelungen, eine Maschine herzustellen, die sich von alten bisher erfundenen Hott'freaueit-maschine» dadurch unterscheidet, daß sie einfach und billig in der Fabrikation ist, mit gewöhnlicher Umdrehungszahl läuft und beliebig hohe facaucnjen erzeugen kann. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- sch a f t. Geheim rat Professor Ferdinand L u t b m e r, Tirektor der Munftgeroerbcfchule zu Frankfurt a M. begeht am 4. Ium feinen 70. Geburtstag. Sein Geburtsort ist Köln. Er widmete sich dem Studium der Baukunst an der Berliner Bau-Akadcmie,l besonders bei Prof. Lueae, wurde 1871 Lehrer am Munstgewcrbe- museum in Berlin als Nachfolger von Jaeobsthal, kam dann an die Kunstakademie und war von 187> 79 Privatdozent für kunstgewerbliches^Entwerfen an der Bauakaoemie. Im Herbst 1879 wurde er als Tirektor der Munstgewerbeschulc und des Munst- gcwerbeinuseums in Frankfurt a. M berufen. Luthmer erhielt ün Jahre 1903 das Ehrenamt des Bezirks.stonferoators für Nassau. — Hofrat Tr. phil. Eugen Wilhelm, orh Honorar protefsor der iraniiehen Sprachen an der Universität Jena feiert am 5. Ium feinen 70. Geburtstag. Proß Wilhelm ist zu Neustadt Erla in Sachfen-Weimar geboren — Li., theol start Tunkmann, bisher Tirektor des Prediger-Seminars ;u Wittenberg, per mit dem Beginn dieses Semesters zum ordentl. Professor nach Greifswald berufen wurde, ist von ocr theologifchen Fakultät der Universität H a I le a. S. zum Tr. theol bonoriscansa ernannt worden. — Unter überaus zahlreicher Beteiligung von Direktoren und Lehrern deutscher Gewerbe- und stunitgewerbc- schulen tagte m Braunschweig die 23. ordentliche Haupt Versammlung des Teutschen Gewerbrichulverbandes, der zugleich die Feier seines 25 jährigen Bestehens damit verbau-: Meteorologische Beobachtungen Ser Station Sieben. 4 Zimmer M! 43 tz°r«aNerrc.4.Zimm pobnnnflA.Demtei Maodrcchtslraye 7 n. -c Weiter S s Höchste Temperatur am 2. bis 8. 8. 2. eiben Ordens: dem ezirksoffizier beim tr KavonSeife ganz- ohne Soda!! eine neuartige Haushaltseife von fabelhafter Waschkraft Stück 20 Pf« 16 9 12 6 12,6 7 3 6 Bew. Htmine. Sonnenschein 3. 3. 4. 8 SSW 8 ist leibet sehr zurück- ausschließlich auf ihren 2 2 46 90 81 - Zf L 3 A-b GeländeauStausch zwischen Zusammenlegung der Ge- Juni 191? es = 2”! 40,2 k:t|l 742,5 7* 43 8 Niedrigste „ Niederschlag: 0,2 mm. Hektaren. Die Zahl der Bewohner gegangen (jetzt 310) und alle sind Ackerbau angewiesen. O Krofdorf, 3. Juni. Durch Mannheim, 3. Juni. Bei der Deutschen Stein- zeugwarenfabrik für Kanalisation und chemische Industrie in rftiedttchsseld i. B. sind heute etwa 400 Arbeiter in Streik getreten. Kreis Wetzlar. = Oberquembach, 3. Juni. Die wirtschaftliche Zusammenlegung der Grundstücke wird jetzt auch hier durch, geführt. Die Gemarkung besitzt eine Gesamtfläche von 582 Au» Stadt und Land. Gießen, 4. Juni 1912. ** Ordensverleihungen Der Großherzog hat verliehen das Komturkreuz 2. Klasse des Berdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Oberst v. d. Schulen- bürg, Kommandeur der 13. Kavallerie-Brigade, seither Kommandeur des Garde^Dragoner-Regiments (1. Hess») Nr. 23; das Ehren kreuz desselben Ordens: dem Oberst von Wright, Kommandeur des Großh. Mecklenburgischen Füsilier-Regiments Nr. 90 Kaiser Wilhelm, seither beim ^tabc deS Jnfanterie-Leibregiments Großherzogin (3. Hess.) ■i omiLRubeb. u. («nrt Kleine Cagezchronik. In Warschau tötete ein Blitzstrahl auf dem Friedhof eine ältere Dame und verletzte fünf junge Mädchen und ein Kind teils recht schlver. Aus Bergen wird gemeldet: An einem Abhänge bei Va tadel fand man die stark verweste Leiche eines Touristen, die die Spuren eines Schusses in der Stirn auswies. Eine Waffe wurde nicht bei dem Toten gefunden. Einzelheiten fehlen noäi. Dem Kaufmann Teering aus Neuyork wurde auf der Bahn« fahrt von Trient nach Innsbruck eine Schatulle mit antiken Juwelen im Werte von 25 000 Kronen gestohlen. Am Sonntag nachmittag fuhr auf der Station Pieskoo ein Zug auf einen anderen auf. Tie angefahrene Lokomotive wurde aus dem Geleise geworfen und schwer beschädigt, her Lokomotivführer und einige Fahrgäste unerheb lich verletzt. Fiskus und Gemeinde wurde bei der _ _ „ markung an her Straße nach dem großen Forst eine Parzelle von 25 Ar zur Erbauung eines neuen Forst haus es bereit gestellt. Tas freundlich gelegene Anwesen ist letzt vollend«, so daß Förster Echternach in diesen Tagen seinen Einzug hallen konmr. Die im vrigeon Jahre, so wird auch jetzt wieder hier leißig gebaut. Die Wasserleitung macht hier und auf dem Giei- berg erfreuliche Fortschritte. 9k. 117; das Ritterkreuz 1. Klasse des sei Major a. D. v. Roques, seither B Mr» 5?' «lÄS: * LL&'aizner 6,6 9,8 8,7 Drucksachen aller Art liefert In jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Brühl’sche Universitäts-Druckerei, Schulstr. 7 4'Zivnnertvol Balkon ^Wammern z i Rieten0 " jwöbettner lq Airchliche Nachrichten. Katholische Gemeinde. Mittwoch, den 5. Juni: Nachmittags um ö Uhr und abends um 8 Uhr. födegenfed zur heil. Beicht. Donnerstag, den 6. Juni: Zrohnleichnamsfejt. Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. „ um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe. , um 8 Uhr: Anstellung der hl. Kommunion. , um 9 Uhr: Hochamt; darauf Prozession. , um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. MilitärgotteSdienst. Nachmittags um 2 Uhr: Fest-Andacht mit Segen. Abends um 81/, Uhr: Versammlung im DereinShause. Freitag vormittag um 6 Uhr ist SeaenSrnesse. Schöne qr.SZimm.-Wo. ui vermieten. 104 tbelftr. 5, Ecke Viebig 'WS UM Landwehrbezirk Gießen, dem Stabsveterinär Woitc bei der Militär-Veterinär Akademie, seither Regiments-Veterinär des Garde-Dragoner-RegimentS (1. Hess.) Nr. 23; das Ritterkreuz 2. Klaffe desselben Ordens: dem Rittmeister v. Besser, Eskadrouchef im Schleswig-holsternschen ttlanen-Rcgiment Nr. 15, seither Oberleutnant im Garde- Tragoner-Regiment,(l. jHess.) k)?T. 23; das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für Verdienste": dem Vize- feldtvebel der Landwehr 2. Aufgebots Mohr, seither tm Leibgarde-Znfanterie-Reaiment (1. Hess.) Nr. 115; die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens Philipps hes Großmütigen: dem Wachtmeister a. D. Wily. Kleinschmidt. das Silberne Kreuz desselben Ordens: dem Wachtmeister a T. Nif. T steuer kauf, beide seither im Großh. Gendarmerietorps; die Erlaubnis zur Anlegung der von dem Kaiser verliehenen Roten Adler-Medaille erteilt: dem Wachtmeister und Stationsfühwer Kern im Großv. Gendarmeriekorps. Ter Großherzog hat dem Baste- rischcn Konservator am Nationalmuseum in München Tr Friede Herm. Hofmann deS Gaftwitt Reichel ab, zu der sich fast alle Mitglieder eingesunden hatten. Der Verein erfreut sich großen Wohlstands. .Kreis Friedberg. x Ockstadt, 2. Juni . Die Kirschen sind früher reif geworden als sonst. Schon seit einigen Tagen werden Frühkirschen nach Friedberg und Bad-Nauheim auf den Markt gebracht. Hodicheö-Zimmcr-Wo tnbnerfnanc 1 varl, lorori od. sviuer zu oerm. E.Toemling,vofmanm ■euieiihd) ausgestattet, I vaü. eiettr. Licht, Lera schöne freie Lage, sofoi eerm. dlah. bei H. Wal! viSmarckinage 14 kchönc, helle 5»3lmme eletir. Licht, Gas, Äaö u Zubehör, v. 1. Juli zu m labere.- zu erfragen Sabnbofftt.,tsikeÄolkeng P g Zimmer_ Moderne b^Zim.-Wo n. 8abe^ 1. Llock, evtl, c H> Sim» Aull z-v » Meres Tie.vtr. 6 l üflw 2t-Zim- Bad ktekir. Licht, neu ber ^^elm^nBabnbofftr F B Zimmer Eine Panne ist ein kleines Uebel vergleicht man sie mit den Scherereien, die einem au- eine ermten Erkältung erwachsen, wie sie bei einer Autofahrt immer möglich ist. Man sollte darum immer auch eine Schachtel i>av< achter Sodener Mineral'Vastillen mitnehmen, wenn man »r einer Antosavrt rilltet Tie Pastillen hallen die Schleimliauti geschmeidig, beugen Aftektionen vor und schuneii gegen du unmcuse Gefahr, die der Staub immer bedeutet. Man bekomm FavSSodener in allenAvoth.,Drog.ufro. s. 85Ps.vroEchachtel _ Warum soll man Suppen essen? In iiuutchm kleineren Haushalt wird wegen des laidigen Zellmangcls ode' wegen der nicht geringen Umstände und Uebettegung, dte bas Bereiten einer guten Suppe verursacht, oftmals gar keine LutV auf den Tisch gebracht. Dies ist sowohl vom Standpunkt «nr richtigen Ernährung als auch vom Kostenstaudminkt zu bedauern Es ist nämlich eine Tatsache, daß jede Mahlzeit mit Sup^r billiger stellt und besser ernährt als Mahlzeiten ohne <«DPr denn flüssige Nahrung wird vom Körper viel besser ausgenüs-' als feste, die meift auch viel teurer ist. Mit den bekannter Knorr-Suppenwürfeln stellt man übrigens du beiter Suppen schnell und einfach her, nur durch Auflösen her Suppe» mässe in Wasser und Kochenlassen KUorr^Suppenwürsel frarrr Zell, .Arbeit und Geld. fr**' 5-Zlmmer-Wohnun ih M Aalkon, Mädch lammet und allem Zube I «fort zu vermieten. |2 Anderes Roouitrahe 'i'i fia ier-* 7 Zim^1^. tat |C(jui U'G r^illentranr^- ÄdlllÄjrJj iftage.gr sSSSE E-ss»’ lungt _n einem flbbanc , Reiche einer Jour- r Stirn auiroiti. fa den. 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Juni al vormittaaS OSllbr, Zufammenkunft am Schlachthoi. von den Wiesen im Neustädterfeld unb am Elektrizitätswerk: b) vormittags 10'/, Ubr in der Restauration von Melchior Schäfer Witwe, Kaiser-Allee 4, von ben Wiesen im Hegftrauch unb im Rubland. cl nachmittags 2 Ubr im Vbilosopbenwald, von ben Wiesen am Q-Ürftenbrunnen, im Wiesecktal, von ben Hosvitalwiesen m der Gemarkung Wieseck. d) nachmittags 5 Ubr an Crt unb Stelle, von ben Wiesen in bet Schwarzlach. Dienstag, ben 11. Jnnt Zur ernährungsfrage! Axelrod’s Joghurt wird von hervorragenden medizinischen Dampfmolkerei Giessen, Gehr. Grieb Verkaufswagen verkehren sn allen Stadtteilen cv» oooo im Ausschnitt 30 Pfg. 'm! SPORT ARTIKEL Rudolf Richter Ä. o oooote - Schanzenstrasse 4 Plockstrasse 2 (Ecke Seltersweg) Bismarckstrasse II (Ecke Ludwigstrasse) Wenn mein Mädchen zu Ihnen kommt Erfolgreich eingeführt in: Aachen Aug**bnrg Berlin Cassel Chemnitz <öin a. Ith. Dortmund Dresden hüNNCldorf Elberfeld Erfurt Frankfurt a. M. Ferd. 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J" Forschungen entg verbreitete kWÄonbe nn franzi '^ch über die ^bvb über die Zäh ^lbultze übt 1 h i*bcr dic fpa vereinigter ■-* «artend "kgrubungsseie '^^bungsansprache: jurnt an diesem U Universi •iyröqt di- Q9.t,Y3. 3u 7 -wd h x/J trauen ’ "lii die (Harnt „•AOmni,ct 3i P® und F*rr 6<; S" unb Schade SFüllgrabel Bahuhosstr. 26 Tel. 186 Viibwigitr. *20 goj astige fronen s‘“fa. extragrostc Früchte W llertiTtem Mroit zadlrttch Mönltch ^fg ben W« J "nter den Deutschen S ^^Mecklenburg u M Dcklenburg, **1X1 Gouverneur JL 5berregicruugsv LLialamts, die N £;Td Truppel, den ' Pueprändentei ^ZikichslagsabgwÄ 5' »umbimtenk den Jnlgg ferner den Mi erc ' Berlin), Proseilvr »0KB bekannleu Int i-.ungcn Bormrtto -owniaten Frauenl -and -n Gegcumr L ?5uisäien .Eotoiiialgeie laiKllung der tni ivrmgs Adols,Frt ^Tixbinon der yamb «im für Wkrkunde 1t _ g begrühtt Bürgm trfitn Vertreter der x der Ausstellung ho Hamburg, l'orot' 1. Der Vorgang der Joghurt-Bildung bedingt große Veränderung in der Zusammensetzung der an sich schwer verdaulichen Eiweißstoffe der Milch und bringt dieselbe in einen Zustand der Vorverdauung. UM 8 m I* ■ ■ wl1 wird daher selbst von jenen Magen- und Darmkranken. Erwachsenen und Kindern leicht verdaut, die andere Nahrung Dr, axeiron s jognurt (ast nicht inehr vcrtragen können. -> Die spezilischcn Joghnrt-Bakterien wirken durch Verdrängung und Vernichtung der in dem Darm jedes Menschen vorhandenen zahllosen und schädliche Gift- Mtoflc entwickelnden Bakterien fiiulniKhemmend und reinigend auf den Darm ein und regulieren dadurch indirekt den MoffwechNel des Körpers. UH A ist somit ein hervorragendes, natürliches Vorbeugemittel gegen allgemeinen Körperverfall und bietet auch aus ä wUly 1DM1 t diesem Grunde vorzügliche Dienste bei Stoffwechselkrankheiten lNieren-, Leber- und Herzleiden). enthält sämtliche für den Aufbau des Körpers nötigen Stoffe in leicht aufnehmbarer Form, somit ist es ein unschfttz- bbares Nahrungsmittel für Kranke und Gesunde: es hebt den Appetit, regelt die Verdauung, stärkt die Xerven. Dr. Axelrod « Joghurt kostet pro Glas 30 Pf£. bei freier Zustellung und ist nur erhältlich durch die Bill Netz 1**1 a *lt