162. Jahrgang Zweites Blatt llr. 285 Erscheint liolich mit Ausnahme des Sonntags. kL das sich hat, ist ständig: arbeitet der Sün! ia in 2 Akten Hauch! ie OWM W r Brücke dir itär. Nalurck nola agen: tätigt Szene mmermflbi Komödie Wieviele Automobile hat Japan? Jovan mit Riesenschritten der abendländischen Kultur bemächtigt aus dein (Gebiete des AutomobillsmuS durchaus rück- in gant Japan gibt es nur 3 0 Automobile! Ein Mildes .Eosmos" weiß hierüber nähere Angaben zu machen. Samstag, 50. uovemver 1912 Rotationsdruck und SSvrlaq der Brühl'fchen UniversitätS • Buch- und Cieindrnckerei. R. Lange, Dießen. Die Motivcitfcigteit alljährlicher Viehzählungen in rieften. In wenigen Tagen finoc» in sämtlichen Bundesstaaten dcS Reiches- wieder eine Viehzählung statt, nachdem die ieyte Reichsviehzahlung am 2 Dezember 1907, alfo vor uns Jahren, vorgenommen war. Allgemein werden wiche Zählimgen als sehr lästig empfunden: bei den Land irrten sind sie besonders ungern gesehen Vielfach hat sich die Meinung gebildet, als handele es sich hierbei nur um „Liebhabereien" der Statistischen Aemter, und als sei so manche Zählung recht überflüssig Leider muß der moderne Slolkswirt eine solche Anschauung als durchaus unzutreffend eblekmeu. (Gerade die Statistiker sind es, die das Volk mit ihren Fragebogen möglichst wenig belästigen möchten, und die darum auch das ganze Arrangement jedesmal so lrquem wie nur möglich treffen. Aber sie sind auch nur Diener der staatlichen und wirtschaftspolitischen Faltoren, Hi* heutzutage ohne ausreichende Statistiken nichts sachlich Haltbares unternehmen können. Tie modernen We» sehe werden umso weniger verfehlt sein, je mehr die Materie durch statistische Unterlagen gell.irt ist. (ierabc das deutsche Volk befindet sich in einem lebhaften Zustand der Verschiebung seiner gesamten, besonders der wirtschaftlichen Verhältnisse. Wenn diese Verschiebungen nicht ausgiebig durch zahlenmäßige Aufnahmen fcstgestellt !i?cden, kann das Volksleben auf eine schiefe Ebene geraten, Mi* zu spät erkannt wird, und das Ideal der modernen Statistik ist es ja, die gesammelten Zahlenmassen möglichst schleunig zur Aufarbeitung unb zu abgerundeten Ergebnissen zu bringen. Schon bei den fünfjährigen Volks- täblungen ist es so; bei den Viehzählungen liegt eine m)(f) viel zwingendere Notwendigkeit vor. AlS analoges Beispiel sei nur an die E r n t e st a t i st i k innert. Diese ist viel schwieriger wie eine Bevölkerungs- aber Viehzählung, und dock) wird eS heute wohl keinen ein- ,igen Menschen geben, der die alljährlichen genauen Ernte- lüistiken für überflüssig halten und sich mit fünfjährigen Perioden begnügen würde Ter Handel wie der Landwirt muß wissen, mit welckien Erntemengen zu rechnen iß Wäre das nicht der Fall, so könnten jene internati» in hm Anpassungen nicht durchgeführt werden, die den wodernen Staat unbedingt vor einer Hungersnot bewahren. Tie „Gießener .^omilienblitter" werden dem ,9lmeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da» „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Bahnhof^ imm 3 Dezember li r Glock Aus Statt und Canö« Gießen, 30. November 1912. Tic hessischen Bcrtchrsintcrcsscu werden „tunlichst" berücksichtigt. Die E i s e n b a h n d i r e k t i o n Frankfurt beabsichtigt, vom 1. Mai 1913 an auf dem Offenbacher Hauptbahnhof eine V e r k e h r s ei n s ch r ä n k u n g nach der Richtung hin eintreten zu lassen, daß von diesem Zeitpunkt an Züge weniger an Offenbach vorüberfahren als bisher. Bis dahin wird die rechtsseitige Daß die Javaner das Automobil io wenn verwenden, hat zwei Grunde: erstens sind die Verwendiingsmogliri keilen sehr gering, weil es in apan keine -naßen aibt. die sich zum Anloinobil- •a In en eignen, und zweitens sind 9hi:oinobile in Japan sehr fort» ipiehg. Tie meinen Automobile, die in Japan verwendet werden, stammen ans den Vereinigten Staaten, nämlich 67 v. $>. An zweiter und dritter Stelle als 51utomobiUie o. v., dicht beilammen, und den Rest seiner AutomobilemfuHr, 6 v. H., deckt Japan in Frankreich. Glückliches Japan! das Moor, und wirb ein Stück Wild aus einer kleinen Aufwuchs- ilädie flüchtig, so fühlt man jede Flucht, jedes ?lussallen seiner Läufe auf den fchwanlenden Grund auf weite Entfernung hin. Nur an den Rändern, wo im Lause der Jahrtausende aus ab- geiallcncn Nadeln und Blättern, an geschwemmt en Pflaizentcilcn unb vom Sturm anyewehtcn Humus tragiähiger Boden entitanb, ist ein besserer und dichterer Baumwuchs gediehen, und dieser bildet in der Regel den Endpunkt, bis zu dem der beobachtende Jäger vorzudringen vermag, um die ftarfm Elchhirsck>e zu bestätigen. Während der Kolbenzeit, wo die Schaufler am heimlichsten sind, lehnt sie einzeln ober in ganz kleinen Trupps doii_ zwei bis drei Einsiedlern auf den von Menschen imbetretbaren T n des Hochmoores: jenen ausgedehnten Gebieten, die nur R-'. i und unterftmtbige Weiden tragen. Hier gibt es bedeutens Horste reiner Birkenbestände, wie sie die Tundren Nordrnßlanos zeigen. Zwischen ihren weißen Stämmen bilden nur spärliche Büfätcl von Suinpiporft und Rohr die Bodendecke. Ab und zu erheben sich Heine Hügel festen Mineralbodens, der auf dem Untergrund des Moores aufsipt: diese Laien sind gewöhnlich mit einigen zitternden Aspen, verkrüppelten Eschen oder .'tiefem bestockt und bieten dem Elch.wilde den besten Sckntz bei den regelmäßig wiederkehrenden und so zahlreiche Spier fordernden Hockwassern. Hierher zieht sich der alte Elchfchanfler auch zurück, wenn er sein weiches, empfindliches Kolbengcweih vor den Stangen und dünnen, sperrigen Zweigen der dichteren Bestände schützen muß. Ter Elchhirsch ist in dieser Beziehung übler daran als die andern Eerviden, da die Sckwuseln seines Geweihes bori^ntal zur Seite hinausstehen, nicht nach oben streben, unb so in der Kolbenzeit außerordentlich von den Aesten und Stangen des Baumwuchfes bedroht sind. Sind die Schaufeln einmal erhärtet und von Bast betreu, so achtet der Elch diese Hindernisse nicht mehr, sondern tritt sie nieder wie Halme oder wirst sie mit sein ent mächtigen Körper zur Seite. Sobald der Schauiler mit dem Fegen seines mächtigen Geweihs begonnen hat, ist fein Bestätigen für beit Belaufsbeamten oder den birfchenden Zager viel leichter als vorher, wo nur ab und zu auf Gestellen und Holzabfuhrwegen, die über Mineralboden führen, die tief eingedrückten Schalen des Scharniers aui- zufpüren sind, ^lui dem Moorrande unb auf dem kahlen Inneren des Moores selbst ist natürlich ein Ansspüren ganz ausgeschlossen. Nach der Kolben^nt aber beeten die Fegestellen an den Bäumen einen sicheren Anhaltspunkt zum Bestätigen der Elche. Schlecht- wüchsige Kiefern, glatte Birken und vereinzelte Erlen sind die Mainlinie Frankfurter Osibahnhvf Hanau in Belrieb sein. Durch diese Absicht würde Offenbach in wirifchchtlichcr wie verkehrshinsichtlicher Beziehung eine schwere «chädi gung erfahren. Zwischen Frankfurt Offenbach—Hanau verkehren täglich nach beiden Richtungen hin <0 Züge, von denen 20 Züge lokalen Charakters nur bis Hanau oder Gelnhausen verkehren. Die VerkehrsEinschränkung er> streckt sich auf die verbleibenden 56 Züge, von denen 40 Schnell und Eilzüge sind. Davon sind 14 schnell züge, die nach München geführt werden, auf deren Ableitung nach Offenbach aber die Ciienbahnvcrwattung kaum Wert legen dürfte. Es bleiben alfo nur 26 schnell und Eil züge übrig, die nach Bebra, Berlin und Lachsen gehen, von denen dann, da die 16 Personcnzügc unserer Stadt er halten bleiben, nicht weniger als 18 Züge, also ca. 7 0 Pro z. der bisherigen Bcrbi n d u n fle n mit Berlin, I Sachsen usw. in Wegfall kommen würden. Die Verwaltung wird sich zunächst an die hessische Regierung wenden, da» sic mit aller Energie für die Interessen der größten Industriestadt Hessens eintritl. Es ist ja nicht neu, daß in der vrcußisch hessischen Eisenbahngemeinschaft die Ber- kehrsinteressen Hessens nicht in der Weise berücksichtigt werden, wie es in dem Gemeinschastsvcrtrag in Aussicht gestellt worden ist. Aber in so krasser Weise, wie es jetzt für Offenbach vorgesehen ist, ist die bewußte Becinträch tigung der hessischen Interessen bis jetzt noch nicht geschehen. Ob die Herren am grünen Tisch in Frankfurt nicht selbst einsehen, daß durch solche Maßnahmen die Freude an der Eisenbahngemcinschaft in Hessen nicht erhöht wird? Die Heimat »cs deutschen Elches. Ortsnamen wie Elchingen unb Ellwangen im Sckwabcnlanbc uium i/ni, daß au di in Süddcutfcklanb einst m grauer i»efeS JHi*nn>ilj> „mn'ba $i dem Grade ihrer Kraft zur Au passuug auch au ungünstige Einflüsse, wie z. B. schlechte Futtcrcrnlcn Jeder Landwirt sollte deshalb, trenn die lästigen Zählpapiere tvieber einmal an ihn herautrctcn, och gegcntvärtig halten, daß er mit ihrer sorgfältigen Er lcdigung nicht etwa irgend eine müßigc Neugier bcfric t>igt oder gar sich vor dem Steuerfiskus bloß stellt, sondern daß er dabei vor allem s e i n e n c t g en en Iutcr essen und denen feiner Bcrussgenosfen dient." Lkbcr auch das Jntcrcffe der F l e i f ch r c r b r a u ck c r an fortlaufenden Viehzählungen ist rin großes. Tic sehr gut arbeitende Schlacktuugsstatistil allein genügt den Bc dürfnisscn des Volkes nicht; die Schlachtisiigen geben nur Aufschluß über die Vergaugenheit, jedoch, was praklisck viel wichtiger ist, feinen Ausblick auf die voraussichtliche Vcrsorguiig in ber nächsten Zukunft Tic Aufnahme und) Altersklassen ermöglicht eine Beurteilung des Nachwucksses und schützt Bcvöltcrung und Verwaltungen vor Untersd)ätz- ungen wie Ucbcrtrcibimgen. Aufnahmen mit lau eren Zwischenräumen geben leinen Anhalt und führen fdtließ lid) Produzenten wie Konsumenten, Venvaltung wie Wissen jdiaft so irre, daß der Schaben für alle Teile des Volkes ein unermeßlicher werdeu kann. Evert spricht die Heber- zcuguug aus, daß es für die Viehzähluugeu der nod) nach- hinliudeu Staaten nur eine Frage der Zeit ist, sich zur vollen Ebenbürtigkeit mit den Ernteermitic ungen und damit zur alljährlichen Wiederkehr zu entwickeln. Tie auf- zuwendeudcu Finanzmittel sind gegenüber der Bedeutung ber Sache nur gering. Möge auch Hessen bald alljährliche Viehzählungen aufweisen, wie Preußen und Sachsen. Starkenburg und Rheinhessen. R.B. Darmstadt, 29. Nov. Beim Konkurs des Nieder-Mv dauer Kreditvereins ist die Unter suchung jetzt zum Abschluß gelangt und demnächst wird die Anklage gegen den Rechner Adam, Revisor Beck und Kaufmann Isaak erhoben. Der größte Teck der Straftaten Adams wird im kommenden Winter die Strafkammer beschäftigen, während die vor das Schwurgericht gehörenden Straftaten im März n. I- zur Murteilung kommen werden. Die von Mitgliedern nach dem Zusammenbruch der Kasse auf ihre Ehefrauen eingetragenen Grundstückshypotheken sind jetzt auf Veranlassung des Konkursverwal- ters vom hiesigen Landgericht für ungültig erklärt worden. vermischter. • Wie die Cholera bekannt wurde. Am 28. August 1*17 erging an die englische Regierung die Meldung, daß in Dfchillore, im GangeSdelta, eine unbekannte, furchtbare Seuche nrkite, die in wenigen Wochen über 6000 Menschen daknngerassl habe. Hastings, der damals eine ziemlich bedeutende Trnvven- macht an den Ufern des Sind kommandierte, gab bte aufregend sten Schilderungen, zumal, als die Evidemie über fern Lager hereinbrach. Er muhte flüchten, aber als er nach acht Tagen zum Betwah fnm, waren nur noch wenige Mann bei ihm, und die Straßen dahin waren mit Toten besät. Es ist charakteristisch, daß die englischen Aerzte der Krankheit als etwas ganz Unbekanntem gegenüber standen. Sie hatte in Indien unter verschiedenen Namen schon immer gewütet, da sie aber nur Eingeborene dahni raffte, hatte sich kein Engländer um fle gekümmert. Za, sie hatte schon früher mehrmals unter eingeborenen, im Solde der Eng- läiider stehenden Tr»«vpen geherrscht, aber nion Halle sie nicht studiert und luurbc nun vollkommen überrascht und ivar ivie qc- lähmt von Entsetzen. Das war nun auch tu Europa, als sich die Seuche, nachdeni üe den Orient verheert hatte, nun auch in Europa einkiellte. 1823 gelangte sie nach Astrachan, ka,n hier zimädstzum Stillstand, brach 1829 wieder aus, erreichte Moskau, Polen und griff 1831 auch nach Deutschland über. Mit sle-gendcm Schrecken hatte mnn im Abendlande von ihrem Fonschreiten gehört. Zwar „bewies^ der Philosoph Echternieyer, daß die Krankheit als eine barbarische an der (Grenze des barbarischen Landes Halt machen müsse, aber sie tat ihm nirtit den Gefallen, und sowohl Berlin und Wien erlebten hircbtbfire Epidemien, ivie ganz Europa. Tas „Cholera mortuas“ ivurhc zum Schreckgespenst und ist es noch lange geblieben. Unzählige Opfer hat sic gefordert, dar niter viele berühmte Männer, den .Kirchenvater' Reander, den Pwlofovhen Hegel, den Schulmann Tiesierweg, den Geographen Sydow u. a Spielplan öcs Gietzener Stadtthcaterr. Direktion: Hermann Steingoetter. Sonntag, den 1. Dezember, nachmittags 37, Uhr, bei kleinen Preisen, unter Mitwirkung der Kapelle des Inf.-Neaiments Kaiser Wilhelni Nr 116: „Autoliebcken." Ende 6 Uhr. Abends 7'/, Uhr, bei kleinen Preisen: .Tas Prinzip/ Ende 10«^ Uhr. Dienstag, den 8. Dezember, abends 8 Uhr (9. Dienstag-Abonne- ment-Poistellung): Gastspiel von Frl. Riza Bajor vom Deutschen Dealerin Berlin: „Herodes und Mariamne." Eiide 11 Uhr Alittivoch, den 4. Dezember, abends 6 Uhr: Gastspiel der Großh Hofoper und der Hofmunk in Darmstadt: „Tie Walküre." Erster Tag der Trilogie: Der 3ling der dlibelungen. Bon Wich. Wagner Ende gegen 10'/, Uhr. Freitag. den 6. Dezember abends 8 Uhr (9. Freitag - Abonnement-Borstellung): „Magdalena." (Neuheit!) Ein Bollsnück in drei Aufzügen von Ludwig Thoma. Ende nach 10 Uhr. Sonntag, den 8. Dezember, nachniittags 3' , Uhr, bei Lolkspreiscn: Kinder-Borstellung: „:)iolkäppchen." Ende 57, Uhr. Abends 7% Uhr, bei kleinen Preisen, unter Miin'irkung der Kapelle des Imänterie-Regimcnts Kaiser Wilhelm Nr. 116: „Autoliebchcn." Ende gegen 107. Uhr. Märkte. Niesten, 30. Nov. Marktbericht. Ank heutigem Wochenmarkte fofietc: Butter das Pfund 1/20-1.30 7'k. Hühnereier i Stück 10-11 Pfg., 2 Stück 00 i-fg„ Enteneier 1 Stück 10—0 Pfg., 0 anseeier 1 St. 20 Pf., Käse das Stück 6—8 'V\g„ Käsematte 2 Stück 5—6 Pfg., Tauben pr Br. 0,80—1,00 Hühner vr. St 1,'>0—1,60 Mk., Hahnen vr. Stück 0/10—1,80 9)*59 Läufern und Ferkeln befahren. Ta die Hausschlachtungen schon begonnen und die Landleute diesmal Kartoneln genug eingekellert haben, herrschte reger Handel. Plan bezahlte für 4-5 Wochen alte Ferkel 30—50 Bit.: für größere Ware 70 bis 90 Alk. und für Läufer je nach Größe und Qualität 100—140 Alk. das Paar. Der Markt wurde fast ausverkauft. ~ le. Frankfurt a. M., 29. Nov. Heu- und St roh markt. Anqefahren waren 11 Wagen Heu, 1 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für ven 3,20-3, 0 Alk., Stroh (Kornlangstroh) 2.60.00 Alk., Mirrslroh 0,00-0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft mittel- matrig. Tie Zufuhren waren aus den Kreisen Friedberg, Tieburg und Hanau. F.C. Wiesbaden. Ble h h of -M ar k tb e ri cht vom 29. Nov. Auftrieb: Rinder 7 (Lchseu li, Bullen 0, Kühe 70), Kälber 127, Schafe •> , Schweine 159. Geschäft mäßig rege. C fb f e n. P ollstestcbiae, auSaemästete, f-Schflen Schlacht- wertes un 9lltcr von 4 — 7 Jahren .... T ie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . . Lunge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästets Bull en. Bollfleifchige. ausgew^ höchsten Schlachtiv. . . Bollfleischige, jüngere.......... t ä ri e n. Küh Q ollfl.eischfge ausgemästete Färsen höchsten Ecblachtwertes . ........ 50-54 91—97 Bollfleischige ausgemastete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu < Fahren ... . 42—45 81—86 Wenig gut entwickelte Färsen....... 44—49 85—94 Aeitere ousgemästete Kühe und wenig gut entwickelte stmgere Kühe . 36—41 66—76 2)iäbig genährte Kühe und Färsen 30—35 60—71 S\ ä l be- feinste Alastkälver ........66-68 111—115 Mittlere Blast» und beste Saugkälber .... 59-64 98 - 108 Geringere Plast» und gute Saugkälber . . . 53—57 84— 96 Geringere c-augtalbec......... 49—52 82—88 ch a **. Diasilämtner und 'Masthammel 40-41 84—86 Geringere Hiauihimmei und Schate .... 33—34 78—80 S d) wein j. B ollfleischige Schweine von 80—100 st? Lebendgewicht ..............'7-68'/., 86—88 Bollfleischige Schweine unter 80kg Lebendgetvicht 6 '/,-0o 87-00 Bollfleischige Schweine von 100—120 kg üebenö- geivlchl 69-70'j 86—88 Pollfleischige Schtveine von 120—150 kg Lebendgewicht .............. 68-03 85 - 00 yüchertisch. — Walter Bloem, An heimischen Ufern. Band 4 der „Leuchtenden Stunden", Eine Reihe schöner Bucher. Heraus- Preise für 100 Pfd. Lebend- Schlachtgewicht Mk. Mk. 52—55 95—100 51-64 93—98 47—50 85-91 43-51 82—87 gegeben von Franz Gocrke, mir 132 Bildern und einem farbigen Kunstblatt. Vita, Deutsches Berlagshaus, Berlin Ebarlottcnbuiy. Unsere Ströme und Seen behandelt der vorliegende neuenc San) der so beliebten „Reihe schöner Stunden", die der Berliner Titane bireftor Franz Goerle unter Mitwirkung lebender Poeten heraus gibt. Die Auswahl entzückender künstlerischer Aufnahmen gibc ein vollkvmwmcs Bild von bat mannigfaltigen Schönheiten unserer heimischem Ufer, und der von Walker B l o e in gcfdiricbate Tert versetzt uns ganz in den Bann der wunderbaren, ort Märchen hast schönen Reife, die wir an bet Hand der Bilber mit unseren geistigen Augar machen. — Gin Deutscher Z u r i st e n - K a l e n b e r, als jurift: scher Abreißkalender mit Raum für Notizen für jeben Tag bf-3 Jahres eingerichtet, ist soeben im Verlage von Erto Liebmann. Berlin, Verlag ber Deutschen Juristen Zeitung, erschienen. von Recklsanwalr Tr. Arthur Kall m a n n bearbeitete Kalender bildet ein treifliches Weihnachtsgeschenk für jeden Juristen. 2 15 Millionen Mark in Zigaretten verraucht Es ist eine recht stattliche Summe, die jährlich in Deutsch lanb für Zigaretten ausgegeben wird. Und dabei wachst dicic Summe von Fahr zu Jahr. Fm letzten Rechnungsjahre wurden (aiu „5übbciitfd)c Tabakzeitung" 9854 Millionen Zigaretten für 211 Millionen Mark ücrfteiicrt gegen 8054 Millionen Zigaretten für 174 Millionen Mark im vorletzten Rechnungsjahre Tavi kommen aber noch einige Millionen Mark für Zigaretten, die nch die Raucher selbst gedreht haben. Man wirb demnach tagen können, das; int Deutschen Reich im letzten Fahr mindcftrnc- 215 Millionär Mark für Zigaretten ausgegeben worden iino Berlin, 29. Nov. Zn ber Hauptversammlung ber T e u t ■ schon Gasglühlicht-Aktiengesellschaft (Auetgesell schäft würbe bie Erhöhung des Stammaktienkapitals durch die Ausgabe von 3 300 000 Mark Gralis-StamMaktien. sow-e nn übrigai die Anträge ber Perwaltung einstimmig genehmig-. Dor frühere Staatsselrotär Dornburg würbe nai in den Auf- ficl tsrar gewählt. Di^, AnssiclNen für bas neue Gachäfi wurden als günstig bezeichnet, ba sich bie Umsätze gegen bas Vorjahr gesteigert haben. Kaffee Hag, der coffein- freie und unschädliche Bohnenkaffee ist in fast allen dentschen Hoshal- tnngen in Verwendung Die Erzeugnisse der ‘IhöbeDTabrifi *3g. Ehrhardt & tfofine Werkstätten für Handwerkskunst, ♦ Darmstadt ♦ erwerben sich durch ihre zweckmässigen schönen Formen, die Gute des Materials und der Arbeit, immer neue Freunde. — Interessenten werden gebeten, die ständige Ausstellung von Mustcr- wohnungen Feldbergstr. 36 zu besichtigen und kostenlose Zusendung des neuen Albums 7 „Wohnliche Innenräume“ zu verlangen. (Id' ,, ■ienil n '— 8 W Prompte Linderung von Husten, Hei stimmlichen Störungen, Trockenheit im Halse und Radien durch die neuen Coryfin-Bonbons. Dieselben enthalten je0,02 g Coryfin, eine neue, besonders wirksame Mentholverbindung (Aethylgl olsäurementhylcster) Haiiptvorzrtge: Anhaltende Mentholabspaltung, intensive, andauernde Wirkung ohne schädlidie Reizum der Schleimhäute. Ferner: Hemmung der Bakterienentwickhmg, sparsamer Verbrauch, (durch- schnittlidi 4-6 Bonbons täglich). Nach vielen Urteilen vielleidit das gegenwärtig beste Mittel dieser Art Anwendung: Alle i his 2 Stunden einen Bonbon langsam imMunde zergehen lassen. Der angenehm kühlende, reizmildernde Einfluss auf die katarrhalisch erregten Sdileimhäute wird rasch bemerkbar, etwaige Schmerzen lassen nach, die Stimme wird wieder klar und frei Man verlange die Originalschachtel zu M 1,50 in der nächsten Apotheke oder Drogerie. Coryfin - Bonbons Aus der Landrichter Dr. Mnllcr'schen Stiftung zu Darmstadt ftnb burch bie unterzeichnete Behörbe 1. vier Unterslützungslegate von je 500 Mk. jährlich an bedürftige elternlose Studicrcudc ber Nechlswissenichafl aus ben Provinzen Starken bürg und Oberhessen: 2. ein Unterstützungslegat von jährlich 500 DU. an eine bedürftige nicht tiudcrlofc Witwe eines richterlichen Mitgliedes bei einem der Amts gerichte ober Lanbgerichte ber Provinzen Starken' bürg ober Oberhessen, vorzug-.-weise als Beihilfe zur Erziehung minberjähriger Kinber zu vergeben. Bewerbungen um diese Legate sind binnen vier Wochen bei der unterzeichneten Be Hörde einzureichen. Darmstadt, den 1. November 1912. Großh. Ministerium der Finanzen Abteilung für Finanzwirtschaft und Eisenbahnwesen. In Erlebigimg: Dr. Nohbe. (d9,, Perlicbimisi'giiFeldbcrtiiiiWgsiirbeittii Für bie Fcldbcrciuigung Hausen bei Gießen sollen Donnerstag, den 5. Dezember ds. Js., vormittags f) Uhr, auf ber Großh. Bürgermeisterei Hausen in mehreren Losen vergeben werden: 1. Chaussierung des Weges nach bem Kirchberg, veranschlagt zu rb. Mk. 298.00 2. Drainagearbeiten einschl. Materiallieferung unb Fuhrleistungen, veranschlagt zu rb. Mk 735.00 Die Berbingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Hausen zur Einsicht open, wo auch die Angebote in Prozenten bes Kostenanschlags, verschlossen unb postfrei bis zum Eröffnungstermin einzureichen sinb. |B30/i Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, ben 27. November 1912. Grohh. Kulturinspektion Glchen. H. Steinbach. iKTT^T^aa Mäusburg 10 Mäusburg 10 ft3*/ RkntmiM a. b). hrö Otto SchuarN SPEZIAL-GESCHÄFT Franz Bette Hemden B Hosen u. = Jacken Leibbinden Kniewärmer Eettschuhe Hemdhosen für Kinder AhlwJrogttic, Die (eiid)ts wirb verhütet und beseitigt durch ..I^o-<'r«i»>«!". 3n d. Internat. tzvgiene.«usiiell Dresden ollicitiberounbert Manverlange^r^r- u Gratismuster direkt 0. 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