Ur. ?6 Erfcheinl ttgvch mü Ausnahme brs Genntagk **e „eiefcatet $amfll-rt>en fem .Anzeiger' oiermal wöchentlich deiq-leqt da« „Krehbkm ffii Öen Kreil «feften” zweimal Wöchentlich. Die „Landwirtschaftliche, -eit- ska§e>" erichemen monatlich irocimaL Viertes Bläh 162. Jahrgang Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefien 8reitag, 29. März l9l2 firtenoftibrvd an» Sevlag bet Brü bliche» Unteerfuitt • Buch, unb Gtetnbrurfecet Ä- Lange, ®legen. Rebaktton. Expedition unb Trutferet: Sctul» (trage 7 Expedinon unb Verlag. esM» 5L Äebaftmtvfcw 112- XeL-SlbuSlngetfler®!« jeiK hessische Zweite Kämmet. ^er Präsident ftWer eröffnet du °Lipun^ um 9.40 Uhr^ Unter liunrt der Tagesordnung: Rückäußerungcn Erster zrammtw. . , a n n, VT1,11- • ^’e Kammer hat den von der Zivetten Kammer beschlonenen Zusatz betreffend des Reserve- wndS gestrichen Der Redner bittet auf dem früheren Beschluß ju beharren dagegen Tonne man dem Beschluß der Ersten Kammer bezüglich der Amtsrichter beitreten Staatsminister Ewald bittet dem Anträge des Abg Dr Osann beizutreten. ols - Stadecken bittet seinem Anträge bezüglich der Mädchenschule in Nierstein beitreten zu wollen. Abg. Bach natl.> tritt diesem Wunsche entgegen, da sich die 9lohDcnbiqtint einer Schule nicht ergeben hat wird^der Antrag gegen die Stimmen der Na tionalliberalen und der Lozialdemokraten angenommen. Zn den beiden wlgenden Punkcen der Tagesordnung, Gesctz- rntrourt, die Ausführung des Reichsviehseuchenqesctzes vom Zuni 1905) und Gesetzentwurf, die Entschädigung für an Maul und Klaucnienche gefallenes Rindvieh, liegen drei Anträge der Abg. Lutz Bbd.^ und ÄolstSladecken Bbd vor . Wolf- Stadecken lBbd spricht über die Wichtigkeit der Viehhaltung in der Vanbmirtfd)ait. Er geht dann auf die Seuchengeietzgebniig im allgemeinen ein. Wollte man das (besetz über die Maul und Klauenseuche ableimen, so würde man der Landwirtschaft einen großen Schaden zufügen. Abg. Dr- Schmitt Ztr bringt Wünsche von Viehhändlern vor. Die Behaitvtnng, das; ein solcher nicht zu den Biehbesitzern gehöre, sei ia setzt fallen gelassen Es handle sich nur darum, wie der Beitrag der Händler, deren Viehbestand stets wechselt, bercamel werden soll. Wdximrat Dr. Weber erklärt, baf; eine Beschwerde über Nichtachtung der siebentägigen Quarantänezeit der Regierung nicht zugegangen sei. Die Regierung werde den gestellten Anträgen nicht eirtaegenstehcm, salls das Haus sie annehme. Wg. L n tz Bbd > findet, das; das Gesetz über die Entschädigung dem Bauernstände vorerst wegen der dadurch entsprechenden Saften nicht wmpathlsch war. Der Redner gibt einen geschichtlichen Rückblick Die Abg. Schmitt <3tr. > und Busold (Soz.) sprcck-cn gleichfalls noch kurz zu dieser Angelegenheit. Es tritt dann eine Pause ein Nach der Pause verliest Finanzminister Dr. Braun die Einführung zum neuen Beamtenbesoldungsgesetz, die mir bereits in dem Bericht der Ersten Kammer mitgeteilt haben Abg. SchNiitt - Ztr. : Bei der Wichtigkeit des Vortrages bittet er die Besprechung bis nach den Feiertagen zu vertagen. Stellt den Antrag, eine Besprechung anzuschliesten, da der Kammer das Recht zusteht, über eine Regierungserklärung zu verhandeln. Abg. Dr. Osann natl tritt dem Vorschläge bei. Eine erste Lesung mühte erst stattfinden, damit der Ausschuß imstande ist, die Meinung kennen zu lernen. Abg. Morell Angenrod Bbd > tritt diesem Anträge bei. Ebenso bei Abg Grünewald i fr. Vp), der aber die Besprechung auf einige Wockicn nach dem Feste zu vertagen bittet. Die Besprechung wirb vertagt. Aba Dr. Weber «Bhd.) berichtet über eine Rückäußerung der Ersten Kammer über bie Oberförsterstellen. Eine Vorlage betreffend Veräußerung fiskalischer Grundstücke wird nach Beiurivortung des Berichterstatters Raab (So;.) gegen die Stimme des Abg. Bähr Bbd > angenommen. Es ist-dann noch ein Antrag Fenchel Bbd.) hierzu cin- gegangeti. . Abg. ft^orcl l - Angenrod (Bbd> macht sachliche Ausführungen zic Gegnerichaft eines Teils seiner Partei fei durch die neue Vorlage entwaffnet . Abg Busold lSoz.) hebt hervor, daß auch seine Partei d°s Rcichsviehseuchengesetz begrüßt habe Er begründet die von ihm gestellten Anträge, die eine objektive Schätzung des Wertes der Tiere bezwecken ?ll>g. Wiegand (Str.) kritisiert das Verhalten der Seuchen- volizci Der Redner geht auf badische Verhältnisse ein Tic Regierung müßte dafür Sorge tragen, daß die Verhältnisse in Baden ähnlich wie in Hessen durchgeiührt werden Abg. Dr. Stephan (natl.) tritt für feine Partei den Aus- schutzanträgcn bei. Abg. v Brcntano (Str.) tritt auch den Anträgen Wolf und Lutz bei. Abg Dorsch (Bbd.) beschwert sich über zu hohe Gebühren. Abg Morell-ftönigftäbten (fschr. Vp.) bittet, söch nicht auf funtjlahrc feit zugegen. n , GrfjhiB her Sitzung: V/5 Uhr. Fortsetzung morgen vorm. 9 Uhr. C nteftatiftif f9U Nach der Statistik des Deutschen Reichs wurde im Jahre 1911 geerntet (in Tonnen): int ganzen vom Hektar Dagegen im Durchschnitt der Fahre 19 1/1910 vom Hektar an Winterweizen. . . 3 640 229 2,08 1,94 • Sommerweizen . . 426 106 1,91 2,03 ■ Winterspelz . . . 402 729 1,43 1,47 ■ Winterroggen. . . 10 727 071 1,78 1,64 ■ Sommerroggen . . 139 045 1,16 1,15 H Sommergcritc . . 3159 915 1,99 1,90 n Hafer...... 7 704 101 1,78 1,83 ff Kartoffeln .... 34 37 l 225 10,35 13,51 davon gesunde. . 33 934 174 10,22 12,79 ■ Klecheu..... 7 070 465 3,52 4,89 ti Luzernehen . . . 1 091821 4,50 6,08 ■ Wiesenheu .... 19 975 324 3,37 4,2 i Dem Bonahre gegenüber beträgt die Mehrernte an Brotgetreide 074 610 Tonnen oder 4- 3,9 v. H. Sommergerste und Hafer ergaben zusammengefaßt einen Mehrertrag von 60 702 Tonnen oder 4- 0,6 v. H. .Klee-, Luzerne und Wiesenheu ergab einen Minderertrag von 13 714 381 Tonnen oder — 32,8 v. H. Die Minderernte an gesunden Kartoffeln betrug 6 049 478 Tonnen oder —15,1 v. H. Für das Erntejahr vom 1. Juli 1910 bis 30. Juni 1911 standen unter Berücksichtigung der Aussaat sowie der Ein- und Ausfuhr für menschliche unb tierische Ernährung und für gewerbliche Zwecke zur Verfügung auf den Kops der Bevölkerung an Roggen 139,3, an Weizen 82,5, an Spelz 5,1, an Gerste 95,9, an Hafer 115,5 und an Kartoffeln 565,8 Kilogramm. Vermischtes. kk.EinSchecküber 15Millionen. Die weltbekannte Firma Lloyd's in London hat dieser Tage den wertvollsten Scheck ausge,teilt, der seit ihrem langen Bestehen überhaupt vorgekommen ist. Er lautet auf die Riesensumme von 750 000 Pfund, also über 15 Millionen Mark. Es handelt sich dabei um die Vcrsicherungs- lummc, mit der die Edelmetall schätze an Bord der jüngst bei Eastbourne untergegangenen Cccana bei Lloyd's gedeckt sind Mit dem Augenblicke, wo der wertvolle Scheck auSgedäntngt wird, werden natürlich die versunkenen Gold- und Sill^rickrätze Eigentum der Versicherungsunternehmer und es ist begriintkte Aussicht vorhanden, daß sic ganz oder zum Teil gerettet werden • ieu eigenen Vater überfallen. Wie an« Edes- & * i in tu der Platz genreldet ivird, drang in der Rächt znin TonnerStag der 19|ährtac Sohn des «mhrmaunes Heinr Herrberger in die Wohin ng feine- Paters, der von feiner Familie getrennt lebt. Er verfehle feinem Vater mit einem £ old) I ünf Stiche in Hopf, Hal« und Rücken. Der Schwerverletzte stürzte zu Boden. An feinem Anfkommen wird gezweifelt. Der Täter scheint geisies- gestört zu fein. Er ging nach der Tat nach Hanfe und legte sich in« Bett. Heute früh wurde er in die K r e > v - I r r c n a u st a 11 gebracht. * 2 200 000 Mk. für das Londoner ftönigEduard- Denkmal Tie Form der großen monumentalen Ehrung, die König Eduard in London zuteil werden soll, ist nunnnhr endgültig festgestellt worden Das Generalkomitee beschloß, mit einem Kostenaufwand von 400000 Ms eine Bronzestatue des verstorbenen Herrschers an dem Ende des Broad 'fitalf im Green Park aufzustellen Zum Schöpfer des Tenfmals ist Bertram Mackennal auserfehen: die architektonische Umrahmung wird von deut Architekten Lutyens ausgeführt König Georg hat sich mit diesen Vorschlägen einverstanden erklärt. Außerdem wird ein großer Volkspark an der Stätte des gegenwärtig unbebauten Shadwell Market angelegt werden: auf einem in den Fluß gebauten Fundament soll dem König ebenfalls eine große monumentale Ehrung bar- gebracht werden. Tie Summe der bisherigen Beiträge dafür beläuft sich auf 2 200 000 Mk Handel. Mannheim, 28. Marz. Die Maschinenfabrik Badenia, vormals Wilhelm Platz n. Cohn, Aktiengefellfchaft Weinheim, hat beschlossen, der auf den 27 April anberamnten Hauptverfammlinig die Verteilung einer Dividende von 10 Prozent auf das eingezahlte Aktienkapital von 2 260 000 Mark, foiuie Verwendnng von ca. 81000 Mark zu Extraabschreibnngcn vor- znfchlagen. Einacsandt. (Für Form unb Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Ter A ii t o - O m n i b u s W i e f e ck - G i e ß e n. Gieße n. Die Bewohner der Ctraßen, die der Anto-ÖmnibuS Wiefeck—Gießen passtert hat, sind glücklich darüber, daß der Höllenlärm verstnnimt ist, und sie hoffen, daß sie ein für allemal davon verschont bleiben. Wenn diese« Ungetüm vorbeikommt, werden die Häuser in ihren Grnndvesten erschüttert: wer bei einer Arbeit begriffen ist, ist geradezu gezwungen, sie zn unterbrechen. Tic Behörde hat nicht allem daS Recht, sondern auch die Psticht, die Eiuwohnerschast von Gießen gegen ein solches liebel zu schützen. Bei aller Sympathie für die Wiesecker kann man den Gießenern nicht znmiiten, daß sie sich diese »mgeheuerliche Belästigung durch den Anto-Omnibus gefallen lassen. Sollte es aber wirklich der Fall sein, daß der CmnfbuS weiter läuft, ko geht an die Behörde die dringende Bitte, zu veranlassen, daß beut Omnibu« nur gestattet wird, bis zur Einmündung des Wiesecker Weges in die Marburger Straße zu fahren. x. Drucksachen aller Art Ausstattung stilrein u.preiswert — — die Brühl'sche Univ.-DruckereL L to 5 ä § cs CO cs to s> to - QD ro CD 5 CS to O to — c — X Cr« er Ö« to — to - CT *- to -* 2. £7 — sra ~ to to to D to <5 = — ■6c to — to to I 5- a —• _ ta> 2 •” to to> S to 1 ~ ° ■t=> = Ir 5T,, to^) to to a 2 s TD S--> to z er- — •to h Oi ZT to. Q, — Cto = ZR<-. to> s rcio to to 5»' = 1 - toZ «S to Ö -t to -8 7,2 OTto •• Ts 5? ,or5.^ to to — to to ° to "• a-toS- -> *5^2-^ ä-'to to - rj to 00 c —. ~ to 2. =2. 5 3 5 o = •» =1» — 111 to — n 2. a to - 2 ■Ä X ’Jr 8=1 2. I = to 2 - - - - <* o- - -^"=- to 8^2 | = 2 = = 3 ™ — to " « to^'~ e " H - Ä « ^2 toC f-l D 2. S' K « -- c 2 to: o = -1 s - , to D iswa "5V £ X iS ^3 = » 5 = te 2 4c =r ^_cto s d, 2.2 = toH O^to: S - toS‘2 s toc* *. to: CD to >-* = = = =■ £ o 2 c’S = g.äs."5 - ; 2. 5 ■>- 5AZ--- - to ~ - ^Xto = — "• o_ — 11 yi »5; -5? to to Z.' s • — to ^§2 S 2 to to -- to ■1 Ou to 2 —5. — to s yo a o ia ■E b-F -H 4>C? 2 (9 e = Ä -S— <* £ F* Fe S 8 CO C3 = ZE e '0 S 'S) -■E F> c 6>C W. < 2 x E-E ZZ L7-Q« S «=<>) e S.. G S S N ö-B o« 5 £e! G G -e LN = macht V> (06* t§i= E cQ 6 « <0 L s a 2~ 5 03 CM en « e S N S> -b 9 b c Ä 9 59 D B G B ~ o» B c ® 2 J} 3 N° QD £ ww&s©a Ls«es CBjQOS 2 = ° = II iS =■$£££ IWW '§ « -S-« Z4 8 ©3 SS e»'= E c> •ti = ä 5 ■° 2 LZ A-ZN ■§ alo‘ rt o N B cy - a F « « 2 L E i: ^.3 s = §^N-SZHZ„Z a ö np (g© -S GZ e S 2 H E ■? e F»S 3 ~ ti*-* «j Q-Z0E2 ZK V V N 7S- KsK Z^Zrs ^ZL E c = D f.2 b8H~ 19 »S? 2 I -.«0.2 ti sH‘dS5-2eÄ”$S V L2 ® S ZAZL-S ®& 5? LT £ -LL L G i £ S ® 8 Z © S'C = s te © : SN«L g «.© s" — 0 2 EU E J £. E B = E 8L £9 E _ E cu i g ^19 2 Ä3 5 Z ~ ~s> E( = 19 J=*. = .®5 Fg a °SL jo N ‘»2.CQ « 5'9 a o = 0) bitte N tf? E 3> OC X OÖ D o ®ia Ort fteüi vor, ■e- L e Tie ,8k n«r wöc r« oO*g - "Ä s 8 ‘E‘S Q 5 e s L 2 o v® S> i F L -S v> E o E (9 oi O» über Hall Den schäl tum öorlo: . E (9 = E _ DZ := D g ist lei äu en schäm <3 E «.W 5 "ZK ■§ her P zusetze wenn sindur nur n B s:i= e=9 JJ5-S C ti - « ZKZ ®.E E 5 wird setz: ec = Z£!g 19 «a <= £9 = «j - °€>e 5 «solu auf 1 urnter den J nichtp wird Snr und S Uhr a 9^2 =<9W ß I E k .5 o O t*±L HZ ic s E s D 10 03 -S ff s o E-E wti) L S? d> S’Sa'I L . e r. S-c " v o £ e .Ich our Gr halfen J?* nid °°zialde M« g N LDZiZUZZs^ 3 5(9 N L r, In ; ^erpostd ilÄf ca Z 2± ESS i? £<»•. tti °r) SE KS 8 2 H7Z L^-AZj H 3 ZLD eS £s e .5 ; v 3 ■Jo 3^-JH = E2-S §T3 ._ „ i.®S-g ZS » « caasa « a ls na SLJ E jO „ Ti ti •C'^h Co F S JA"0 03 s« B „9 <=o c äS «C* -oj u.a 5 2*® 5' M J^s -° sO Dort Scom von hi flefä .'rat seligen At n Betätii 5?F i| Die» diese $ folgt? 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