:D 3 r je lit »aut* cinfl* 'M >bei ?titP 6. ;.3ft e>- Wüt,, mit dem u em Kfeez»Uh bt d|e bestei lte' Sparsa®e Kflche* ii Mai. ak 5t«"18- gi'lttr: ■ d»'|'c"Lkt »?* jptflltia "n-i-fH %&?*■* •> °ni, abend* 8'/. Wr: > •äaead ° Requisiten, Gala Uni I 4lttc' Gala-Svielvlao. Ü^^kord aller Mu° I er gesamten Presse glonjenL I en, nach eigenen ßdccn tc I en^ellt, ffnb untoJÄ ^daber neu in jeder S,ad, I erbergt die edelsten Sofie. I ».vondenber.Donivleuni I e «erqno u. Alfred Bendit I Ul dieserGröbe u. -Dianina I w ?nö. Zirkus gezeigt werd. I lajtigc, ausgewachsene -)iord ■ den eine weitere Zierde > n und Kragenbären iindW ch ge>ährliche Geiellen, werden trotz ihrer ursprmia W it vom Bändiger vorgriüvii M über können in ihren ge ■ ngen von keinem anderen W en werden. derart gut gezähmt, das; fic ■ jähren benutzt werd, können. ■ innen d. Tierpark Hagenbeö ■ en als Seltnere benutzt. n Europa befindlicher' Assen ■ i", dieser selbst in Zoologischen ■ indene Urang Ulang, bezieh! ■ von 10000 Mark, hat einen ■ tausenden von Mark u. zeigte W ikulturnurinVienu.Berlin.W von welchen der erste dieM id das Tierschauzelt mit uä> ■ er zweite daS gesamte Per- W ) Personen lassende Zirkuo- locken bei ihrer Änkunn chauern an den Babnhos. [len spielen tagsüber in bei I Abends in den Borsiellungen. ’ ow-Bovs bilden inicrenanie ■ und Rcitkiinsilerinoeo find me in der Zirkuc-kunit. n, des Nachmittags eben e lenAbendvorttellungenla^ mals tausende Zu,chauer 'ch hlichen Tarbielungei'. echiet ist: Galerie öO dich- dla , qnf 1 Platz 1-50 -arnatf während 9 Jahren die Verhandlungen und Geschäfte des (£bange» lisch^Sozialen Kongresses geleitet hat. Unser Kongreß hat kein politisches und soziales Programm, er will ja nur die wirtschaft licheu und gesellschaftlichen Zustände dec Gegenwart unbefangen zeigen und unter die Beleuchtung unserer evangelisch-sittlichen Ideale rücken. Tic erste Pflickft des Christen ist, die Quellen der Versuchungen zu erkennen und, soweit er vermag, zu verstopfen. Tas ist es, weshalb wir unsere Nationalökonomen als das solide Rückgrat unseres Äengreife» betrachten Wir erwarten aud> diesmal wieder von ihnen, daß sie uns über das wertlose Seufzen und Stöl ncn über Volksverderbnis und Vollsverfül.rung Innauvfubtvu zu einer klaren Einsicht in die wirtschaftlichen, vor allem aber auch in die ideellen Zusammenhänge der Nöte, die wir bcHagem Ter Evangelisch-Soziale K ongreß layt sich nicht ein auf den theologisckien Streu: Was buirfet Euch um Christus, wes Sohn ist er? .‘Iber er richtet all sein Tun nach dem Bilde des großen Samariters, der uns die Frage aufdr.ingie: Welcher ist der 'J'ädjftc? Der unter tue Räuber gefallen ist lind all. Wege zur ^Ibbilfc stellen wir in den Weg der christlichen Viebc. Es gibt unter inneren H iilern und Industriellen, ja selbst unter unseren Geistlichen so viel hoffnungslose Leute, die uns verbieten wollen, an eine Mauserung derSozialdemokratie, an eine Wiedergewinnung der arbeitenden Klassen für die Ideale des Teutsaaums unb des Christentums zu glauben. Wir aber stehen fest im .'Hauben und in der Liebe und darum arbeiten wir ohne zu verztveifeln. Tas soll unsere Ausgabe sein, dieselbe Begeisterung für die hoben Ziele unseres christlichen Volkstums wieder zu erwecken, die einst zu Sfingften 1890 uns alle erfaßte, als wir nach dem Erlaß der Februar-Botschaft durch unseren jungen Kaiser uns zusammen fanden zur Lösung der Frage: Was tm da die evangelisa Mir die ? Ter Redner tvünjcku, daß der evangelisch-soziale Kongreß bleiben möge der Ircfrvunh über den Mämpfen der Parteien stellender Mensäien, die die Gesetze und Erfahrungen des winsckmstlichen Lebens Nar erfassen und dock) über diesem herben Wirklichkeitssinn nicht flügellahm werden, sondern sich halten an das alte Evange liuni. Zum <^d)luB bringt der Redner ein xmd) auf den JVaifer aus. Hierauf erfolgten rocüerc Begrüßungen, lind bann wurde in •bic Tagesordnung eingetreten. An erftfr Stelle stand zur Beratung das Thema Individualismus und Staatssozialismus. Professor Tr. L. v. Wiese Hannover> uthrte hierzu aus: 2lls siel ;a btt Sozialpolitik bet Zukunft sollte in der idauptsich: icftgclcgt werden, daß mit dem öloitonüidKii Sozialismus der Multurindividualismus Hand in S?ant> geben muß, das; also die Sozialpolitik fid) in den Dienst der Ausbreiiung ii)irt|d>aitlid>ec und jittlidjer Freiheit zu stellen bat. Ter Redner schildert zum Sd-luß die verschiedenen Berufsorganisationen, die Wohlsahrls- einria.iungen, die Sozialversicherungen nsw. und erkennt dabei aud) die Bedeutung des Großunternei mens an. Tenselben Standpunkt nahm Professor D. Martin Rade (Marburg) ein. 9?ad) den Vorträgen wurde ein Begrüßungstelegramm an die Tagung der Evangelischen Arbeitervereine in Müiiigobcrg gesandt. Hieraus nahm, mit lautem Beifall begrüßt, Geheimrat Professor T r. AbolsWagner (Berlin) das Wort: Es war von besonderem Interesse, einmal einen jüngeren Fachgenofscn über ein Thema sprechen zu hören, mit dem wir älteren Nationalökonomen uns seit Jahren befassen Aber ich kann mich nicht ohne weiteres auf seinen Standpunkt und auf den des zweiten Referenten stellen. Ich mödue gewisser maßen das, was wir feit Jahrzehnten vertreten haben, nicht ohne weiteres preisgeben. Ter erste Referent ist aul einen Punkt, dec für die Entwickelung des Staatssozialismus von besonderer Bedeutung ist, nicht eingegangen. Auf den ungeheuren Einfluß der neuen Produktionstechnik und des Großbetriebes. Wir haben alle es mehr ober weniger als Illusion erkannt, daß eine formalt Bertragsfreiheit und eine Freil)eit des Arbeitsvertrage.- existiert. Zn weite«« wird geglaubt, bas iuu dn Bebeutung der Schwerindustrie, überhaupt des Privateigentums unterfdjätzen. Tas ist unbegrunoet, wir erkennen bie Bebeutung bei s । roi Industrie wohl an HBir sehen aber andererseits, daß gerade auf der Basis der modernen Teckjnik auch dem tüchtigsten und gewandtesten Unternehmertum Glicht für sich allein eine Macht- ftellung eingecäunrt werden kann, weil nur eine formale Der tragdfreiheit besteht, aber eine sachliche Besdiränknng des Arbeiic- Vertrages vorhanden ist. Auf Grund dieser Wahrnehmungen haben wir Theoretiker die Erkenntnis bekommen, daß wir aus diese bloß formale Freiheit nicht allzuviel geben können Wir müssen daran denken, daß die Entwickelung Der modernen Technik und die Großindustrie quantitativ sich geändert haben, und daß Darunter der Arbeiter zu leiden hat. Es muß ihm also ein Schutz zuteil werden. Ter Arbeiter konnte nid)t allein für sich die Arbeits» bebingungen so gestalten, daß er nut Teil nahm an den Fori schritten des wirtschaftlichen Lebens und damit aud) des kul- Die hundrrückGerge der blinden „kjunde-kjessen". Bon Professor Tr. Stuhl (Würzburg). In dem Aufsätze „Die blinden £>effen" (vergl. Nr. 103, 1. Blatts habe ich den Nack-iveis zu führen gesuckst, datz die vcr- ineintlidje Sckjelte der „blinden ^)unde Hessen auf eine uralte Bezeickjnung des üessenvolkes zurückgcbt, das früher wie andere deulfd)c Stämme in „hundert e" oixr, wie die altere Wortform lautete, m „V und e", d. i. Geschlechter (gentes), Nachbarschaften oder Großgemeinden zerfiel. Als sinngleiche Benennung erweist sich der Burgundername, der bvfhnimter diese „X)unt)c" oder „Gunde, Öcnite" iDergl. '^ur — genda Land j. Bornholm) als Buren = d. r. Bauern- Hundertschaften, Bauernvölker bezeichnet. Da ist es nun gewiß von Belang, daß der beitimmende Ausdruck L'und oder ^un gerade in Dessen, aber aud) airdenoartv in Flur-, Wald- und Lnsnamen ungemein haung autmit, wo nie und nimmer an den L>und (eanis) zu denken ist. 4.a gibt es eine „Öundstriesch" oder „yuniicnrrteid)" am Gemeindewaldi- von Eiterseld, die „vundslinde in Wölf unter dein letzt ccvloB Fürsteneck tragenden L-ausberge, eilte Anhöhe „Ltundsding in der Gemarkung Müsenbad), einen „Dundsluppel' bei Vunscid, einen „Ltuiidsslraucki" in Cberuibaufen; auf dem „L>uni. .geldc Pflegten die Bischöfe von Würzburg und ^Mda.^agzuhaueii. „Hundsgraben" heißt knad> L»aas, puldaer Ge)chidusblalttr, UW, 121, 159) in Hessen und auch in Franken, wie ich aus eigener Erfahrung hinzufugen kann, foviel wie ^>chanzgraben. Ich entnehme diese Angaben einem verdienitvvllen Aunatze des Regierungsraies P. Jllgnei- in oumeid (letzt .in Leob'chutz), der in Nr. 15 und 17 des „vefienlandes planet, 1JU btn Kampf gegen den „Hund" in den hessischen Namen autgenonimen hat. Sein Hauptaugenmerk hat er, geftützt auf zahlrcichc orthdK Beobachtungen, namentlich im Kreise >?ünield. gerichtet auf den -Aergnamen Hundsrück, nack) dem daher mich icin .lnsfatz ttch Man findet nach ihm die Hundsnicks z. B- bei Hintersteinau, im Amte Wetter, in -tner, Gotha »ich. weniger als neunmal und auch sonst in Thüringen: im üreiie ä)unseld ist der Name zehnmal festgestellt. Arnold erwahitt den Namett Hundsrück in seinen „Atisiedlungen und Wanderungen deuuckivr Stämme" elfmal. Am betanuteiten i|t natürlich der rh iniiche Hundsrück. . - _ - Auf Grund der von ihm beobachteten Lage der Ldunielder und benachbarter Hundsrücke iant Jllgner auf den Gedanken, |te konnten Mit den alldeutsdjen Hundertschatten zusammenhangen, „Vereinigungen bcnad)barter Ortschaften, besonders zu triegeriiaien Zwecken", eine Annahme, die, wie der Verfasser cr|t nach p-erng- ftclluiig seines Aufsatzes erfuhr, bereits von Hamm für den Hundsrück der Rheinprovinz aufgestellt worden ist. Dieser Annahme ist von anderer Seite entgegengetreten worden und id) selbst glaubte fic durch eine andere Deutung ersetzen zu müssen, die id) nt Nr. 1 dieses Jahrganges des „Hessenlandes" in dem Aussätze „Hessische Bergnamen" näher begründet habe. Meine Teutung stützte sich haumfächlich auf die aus dem 15. Jahrhundert überlieferten Schreibungen Hungruck, H ung- rüg, die wegen des inlautenden Mehl laute« auf einen anderen Ursprung des Namens hinzuweisen schienen. 9hm aber nehme ich, nachdem ich aus einem „blinden" ein „sehender Hesse" geworden bin, keinen Anstand, der Annahme Jllgners, die auf genauer Lrtskenntnis beruht, beizupftichtcii, und das umsomehr, da in hessischen Unterinunbarten einem Zahnlaute oftmals ein Kehllaut vorgeschlagen wird, hinter dem dann der Zahnlaut selbst abiallt. So wird an der Eder und Schwalm Zit Zeit« wie Zikt gesprochen und im Kölnischen wird daraus: Zick. 'Sergi. H. o. Psister-Schwaighusen, Alldeutsche Stammes- künde, 5. 7. So konnte also sehr wohl aus Huntrug ein Hungrüg werden. dlacki Beseitigung dieses lautlichen Beoenkcns sollen die von Jllgner für den Zusammenhang der Hundsrücke mit den altdeutschen Huichertsdiaften ins Feld geführten Grunde: die Lage derselben an der Gemarkungsgrenze mehrerer Dörfer, gemeinschaftliche Hutung von dhichbaroörsern, das häufige Vorhandensein von Quellen, die sie zu Sammelvunktcn mehrerer Ortschaften als wohl geeignet erscheinen lassen, die Ringwallburgen, die mehrere Hundsrücke aufweisen usw., um so schwerer ins Gewicht, und beide Herleitungen, also die Jtlgnersckre Teurung des Namens Hundsrück und die meinige der Schelle der „blinden Huilde-Hessen" stützen nun einander gegenseitig auf» beste. Ich lasse noch einige weitere Beweise für die Richtigkeit der versuchlen Herleitung folgen. In dem Aufsätze über die „blinden Hessen" habe ich den Ausdruck Hund oder Hunt auf eine ältere Lautform Gund zurück- geführt, die sich unter dem schütze des Bestimmungswortes Bur: Bauer in dem Burgundernalnen erhalten har. Im Nibelungen- liede heißen die Burgunüen noch Burrgonden oder Bürgenden. Nun hegt einer der Hünfelder Hundsrücke in der Gcmarlung Letbolz neben einem jetzt trockenen Go nzbach, d. l also often- bar ein Gondsdach —Hundsbach. Ein Torf Gondsroth gibt es bei Gelnhausen. Ein Torf Hundsbach liegt ferner neben einem anderen des Namens Hundsfeld und einem Heßdorf bei üarlstadt in llnterfranten unfern der Homburg, d. t. wohl Hondburg, der Fluchtburg der Hunderrschaft der Hessensiedelung. Es ivürde zu weit führen, allen den Hundsbächcn, Hint- und Hinsbächen hier nachzugehen. Sie find ebenso wie die Fluiie des Namens Kinzig nach den „Öunben" oder „Kinden" gentes, den urgermanischen Völkerstämmen und Geschlechtern, von denen die ersten Ansiedelungen und Rodungen (oergl. den N. Gondsroth!) ausgingen, benannt. Nur auf einen Flußnamen soll hier noch aufmcrtiam gemacht werden Tas ist der der Hunte, nrlunblid' Hunta, des Nebenflusses der Weser. Tie ursprüngliche Wort form war natürlich Hunta cha, d. i. Ache ober Wasser dec Hunt, des Stammes oder Volkes. Vergl. die unterfränkisck•. Vollach. Westlich der Ems, in der nicberläiibiidxn Landschasl Trenthe, stoßen wir wieder auf einen Höhcnzug, der den Namen H o n d s - rüg führt. Was will nun eigentlich das Grundwort Rüg besagen? Ist es wirklich das schriftdeutsche glücken, mundartliche Ruck vgl. Ruck sack!- ? Tie gegebene Teutung des Bestimmungswortes „Hund" scheint diese Annahme ausz'tschließen. Näher liegt vielmehr ein: andere: Es gab und gibt noch in den deutschen Tialekten eine kürzere Nebenform Rüg neben der längeren schriftdeutschen Rüge mit der Bedeutung Anzeige, Beschuldigung, (Gericht, besonders Unter geeicht mit beschränkter StrafgcwaU. Tanach hießen die Cent- schössen auch Rüger, die verdachiige Personen rüg weis den Eentbeamten anzeigen mußten (vgl. Grimm, Schmeller-. Es begegnet das Wort auch jm Sinne von Gerichtsbarkeit, Gerichts bezirk, besonders im Salzburgischen, wo es auch einen Hauns- berg, b. i. wohl = Hundsberg und weiter norolid) in Lber- öfterreid) einen Haunsruck genannten Serg gibt. Jrn Salz burgischen hieß Rüg mann dasjenige Gemeindeglied, das die Fronarbeiten anzusagen und zu besorgen hatte, uno ovr ihm übertragene Bezirk von 20—30 Behausungen hieß das R ü g a t. Ein ariderer Ausdruck für ein solches Rügegericht der Bauern war Geding. Hundsding heißt eine Anhöhe in ocr hessischen Gemarkung Musenbach, wie schon früher enr . bnt. H und - geding hieß endlich das Miirkergericht aus dem rh.iiiisa^n >3unt>£- rück, der bis ins 15. Jahrhundert der Weidegemeinschaft ocr um liegenden Lttschaften uiuerftanoen hat ivon Maurer, Einleitung zur Geschichte der Mark-, Hof- und Srabr-Berfassiuig, S. 6'J uh Geschichte der Markenverfassung, S. 327 . So bestätigt itd Vermutung, Hamms (s. oben!), der den Hundsrück ocr Rgeiu Provinz auf eine Huridertschast, die im Hochgebirge Rhaunen (bgi Rüg, bestanden habe, zurückgeführt hat, und ebenso sind die fischen Hundsrücks, wie Jllgner angenommen hat. Hundert- schaftsrügebezirke der Hunde-Hessen gerne>en, wohin sich diese auch in den Zetten der Gefahr im. uno ttind und dem Vieh flüchteten. kurellen Lebens Deshalb traten wir ein für eine Einwirkung des Staates auf diesem Gebiete Wenn das Zeitalter der Elektrizität für das Wohl der Bolksmassen dienstbar gemacht werden sollte, dann mußte eine starte Einwirkung des Staates erfolgen. Wir machen es nicht wie die sozialistischen Sozialisten, die das ganze Lrivatunternehmcrtnm beseitigen wollen, wir beschränken uns auf Ausnahmefälle. Tas ist der Unterschied zwischen Kathcdcrsozialisten und sozialistischen Sozialisten. Was bisher von Privatuntcrnchmungcn, von Staat und Gemeinde übernommen wurde, hat sich gut bewährt. Tas größte Unternehmen der Welt, die preußischen Eisenbahnen, hätten ja auch vom Privatkopital «feitet werden können, aber es ist doch besser, daß der Staat ne übernommen hat So ist dieses ungeheure Unternehmen dem Kapitalismus, der Spekulation der Börse entzogen. Tie preußischen Eisenbahnen haben nicht nur das geleistet, was die Privatbahnen leisten, sondern noch mehr. Allerdings kann das nur geleistet werden mit einer Beamtenschaft, wie sie Teutschland und Preußen hat. Unsere preußischen Dahnen haben das Problem gelöst, das große Unternehmen auch von anderer als von privater Seite geleitet werden können Nun sagt man, damit wird ein Heer abhängiger Leute geschaffen. Gewiß, aber das kann gemildert werden. Auch im Unternehmertum besteht eine Art von Bureaukratismus, ein Autoritätsbefühl, eine strenge Abhängigkeit und ein subalternes Verhältnis, wie es im Staat nicht schlimmer sein kann. Sogar im gelobten Zukunftsstaat der Sozialdemokratie würde ein solches Abhängigkeitsvcrhältnis bestehen müssen. Wir sind hier im Hauptkohlengebiet Deutschlands, das sich meist in den Händen Privater und Aktiengesellschaften befindet. Es ist zuzugeben, daß die Privatunternehmen Vorzügliches geleistet haben, aber könnte das der Staat nicht ebenso gut? Man wirft uns vor, das sei sozialistisch. Aber dann sind alle Staaten Europas, die Domänen und Forsten verwalten, sozialistisch. Nun zu einem anderen Gebiet. Wenn es der Staat vermeiden will, neue Steuern zu erheben, so gibt es nur eine Möglichkeit: Verstaatlichung von Betrieben durch den Staat und Verstaatlichung durch die Gemeinden. Man sagt, die Individualität wird durch sie beschränkt. Wird denn aber die Individualität der Arbeiter weniger beschränkt, wenn sie von Privatunternehmern oder Aktiengesellschaften abhängig sind? Beim Staat wird doch das Allgemeininteresse noch mehr berücksichtigt. Die Stellung beim Staate ist auch sicherer als beim Privatunternehmer. EsisteinVerbrechenderSozialdemokratie, ihren Anhängern zu sagen, daß sie einen absolut vollkommenen Staat schaffen könne. Es ist auch nicht richtig, daß das Wohl der Menschheit allein von den ökonomischen Verhältnissen abhängt, aber selbstverständlich haben sie Einfluß auf die Gestaltung der Dinge. Die Fortentwicklung der ökonomischen Verhältnisse muß so gestaltet werden, daß sie nicht dazu führt, daß große Reichtümer aufgespeichert werden. Gewiß, die unteren Klassen haben ihre Lage auch sehr verbessert, aber das Unternehmertum noch viel mehr. (Sehr richtig!) Wenn wir den Staatssozialismus vertreten, wollen wir noch nicht, daß nun alles verstaatlicht werde. Was für die Bergwerke stimmt, stimmt noch nicht für die Landwirtschaft. Wir sagen auch nicht: fort mit dem Privatkapital! Wir verteidigen auch das Prinzip der Arbeiterorganisationen. So gut der Kaufmann seine Waren anbietct, so gut können auch die Arbeiterorganisationen die Arbeitskraft anbieten. Das ist der Kern des Organisationsgedankens. Die Arbeiterorganisationen sind notwendig, aber sie sind nicht Selbstzweck. Es gibt Momente, wo sic hinter dem höheren Recht der Allgemeinheit zurückstehen müssen. Bedauerlich ist der Zwang der Sozialdemokratie, natürlich wenden wir uns dagegen, wenn Arbeiterorganisationen einen Zwang ausüben. Lujo Brentano hat sich gewundert, daß ich im Herrenhause für einen größeren Schutz der Arbeitswilligen eingetreten bin. Ein solcher Schutz entspricht durchaus unserer Gesetzgebung und liegt im Interesse der Arbeiter. Es wird mit Recht von den christlichen Arbeitern geklagt, daß sie unter dem maßlosen Druck der Sozialdemokratie zu leiden haben, daher müssen wir sic schützen. Wir hatten an unseren alten Grundsätzen fest, wir wollen uns nicht widerlegen, im Gegenteil, sondern einen maßvollen Fortschritt in der Sozialpolitik. Alles muß geschehen vom Standpunkt der Gesamtheit, niemals soll man den extremen Klassen-Egoismus zu Worte kommen lassen, niemals so tun, als ob die Arbeiter allein da wären. Wir können keine Bevölkerung brauchen, die nur aus Arbeitern besteht. Wir brauchen eine Klassendifserenzierung: auch der Privatunternehmer ist nötig mit seiner Tatkraft und feiner Initiative, er darf aber nicht zum Souverän des Wirtsck-astslebens werden. Auch das Groß-Unter- nehmertum muß sich als Diener der Gesamtheit fühlen. Nicht Sozialismus extremer Art, aber* auch nicht Individualismus. Wir glauben, daß wir uns aus dem richtigen Wege befinden, daß aber die Richtung des Sozialismus die ausschlaggebende sein wird. (Lebh. Beifall.) Nach einer Pause ergriff D r. Friedrich Naumann, der lebhaft begrüßt wurde, das Wort zu seinem Vortrag: „Christentum und Bildung". Er legte folgende Leitsätze vor: 1. Der gegenwärtige Zustand der Bildung: Durch die gesteigerte Technik des Weltverkehrs und der literarischen Vcr- vielsültigung einerseits und durch die erhöhte Durchschnittsbildung der Volksmasse andererseits ist das Wissen der Menschen weit über das hin ausgewachsen, was ein Einzelmensch in sich verarbeiten kann. Die notwendigen Folgen davon sind Fachbildung und Halbbildung bei sinkender philosophischer All- gc m e i n b U b u n g; Vermehrung dcr Weltkenntnis ohne Weltanschauung. 2. Der gegenwärtige Zustand der Religion: Während in früheren Geschichtsperioden die Religion in dcr Mitte aller damals vorhandenen Bildungsbestrebungen stand, hat sie durch falsches Mißtrauen gegen die Fortschritte der Weltkenntnis ihre führende Stellung verloren und wird durch das Anwachsen des weltlichen Bildungsstoffes noch luciter aus ihr herausgedrängt. Dadurch wird sie selber historisch und verliert die straft, neue Erkenntnisclemente mit sich zu verbinden. 3. Ausblick in die weitere Entwickelung: Infolge der Begrenztheit der Erdoberfläche und der Menschengcschichte wird vorausnchtlich die Periode des Ansammclns von Wissensstoff einer neuen philosophischen Periode Platz machen, in dcr die Fragen nach Ursprung und Ziel des menschlichen Lebens m den Vordergrund treten. Dadurch erlangt die Religion nochmals Gelegenheit, sich mit der geistigen Gesamtbewegung eines Zeitalters in innere Verbindung zu setzen, indem sic ihre religiölcn und sitttichen Werte als Grundbesitz einer Welt- anschauung darbietet 4. Die Pflichten gebildeter Christen: Abgesehen von der praktischen Bewährung des Christentums im sozialen Leben iwaä nicht Gegenstand dieser Erörterung ist, aber für den ferneren Bestand der Religion in erster Linie in Betracht kommt), ist es noiwendig, daß die Wclterkenntnis von den Glaubenden mit offenen Augen verfolgt und nach Möglichkeit mit dem Glauben in Beziehung gesetzt wird. Diese Forderung wendet sich ebensowohl gegen starres Festbalten an überlieferten Lehrformen, wie gegen pietistische Abgeschlossenheit von den Vorgängen des allgemeinen Erkennens. In der Aussprache schildert Liz Traub (Dortmund) als Aufgabe einer <--ozialreform der Zukunst das innerliche persön- lichc Erlebnis deS einzelnen Menschen, das dem ganzen Volke dienen soll. Er habe früher mit Harnack gesagt: Religion ist das Verhältnis der Seele zu Gott. Jetzt stehe er auf dem Standpunkt, Gott, Seele und Welt müßten zusammengesetzt werden Das richtige Bild einer Religion der Zukunft wird fein das Bild' AIS soziale Religion hinaus in die Welt Er sei C-xzellenz Wagner dankbar, daß dieser heute wieder die Idee des Staates vorgcsührt habe. Wenn wir soziale Religion pflegen, dann wird die Religion Christi nicht untergeben, sondern wieder unser Volk empor führen. Die Verhandlungen roerben morgen fortgesetzt. Deutscher Lehrertag. ~ Berlin, 29. Mai. Nach Eröffnung der heutigen 2. Hauptversammlung des Deutschen Lehrertages teilte dcr Vorsitzende Röhl (Berlin) mit, daß der Kaiser für die ihm übermittelte Huldigung durch das Hofmarschallarnt seinen besten Dank übermitteln lasse. Ter Kaiser wohnte gestern der Vorstellung im Königl. Schauspielhaus von Anfang bis zu Ende bei. Hierauf wurde in die Tagesordnung eingetreten. Zunächst erstattete Rektor Tittel (Dortmund) einen Vortrag über das Thema: „Die rechtliche Stellung des Lehrers in Staat und Gemeindc". Er legte seinen Ausführungen folgende Leitsätze zugrunde: 1. Der Lehrer bedarf einer gesetzlichen Regelung seiner be- amtenrechtlichen Stellung in Staat und Gemeinde. Durch das Gesetz ist unzweideutig auszusprechen, ob der Lehrer unmittelbarer oder mitteTbarer Staatsbeamter ist. In dem neu zu schaffenden Lehrer- (Beamten-) Recht ist der Eigenart des Lehrerberuss gebührend Rechnung zu tragen. In der Wahl seines Wohnortes darf der Lehrer nur durch die Rücksicht auf die Erfüllung seiner Dienstpflichten beschränkt werden. Tie Vorschriften, nach denen Staat und Gemeinde für die Arnts- pflichtverletzungen ihrer Beamten bei Ausübung der öffentlichen Gewalt haften, sind auch auf den Lehrer anzuwenden. Für Lehrer, die bei Ausübung ihres Berufes Unfälle erleiden, ist gesetzliche Fürsorge zu treffen. 2 Der Lehrer bedarf keiner besonderen Beschränkung in der Ausübung staatsbürgerlicher und politischer Rechte. Tie Bestimmung des Gerichtsveri'assungsgesetzcs, die den Lehrer vom Amt eines Schöffen und Geschworenen ausschließt, ist zu beseitigen. Dem Lehrer ist das passive Gcmcinbcwahlrccht zu gewähren. Die Annahme einer Wahl darf von der Genehmigung der Dienstbehörde nicht abhängig gemacht werden. In der Ausübung des Vereins-, Versammlungs- und Petitionsrechtes, sowie in seiner politischen Betätigung ist der Lehrer nicht zu beschränken, soweit dabei die Pflichten nicht verletzt werden, die mit der Ausübung eines Staatsamtes verbunden sind. 3. Ter Lehrer bedarf eines wirksamen Schutzes seiner Rechte durch ein zeitgemäßes Tisziplinargesetz. Tem Lehrer muß das Recht zustehen, nach Eröffnung des Beschwerdeverfahrens das förmliche Disziplinarverfahren gegen sich zu beantragen. Im Falle der Suspension darf keine Verminderung des Gehalts eintreten. Es sind besondere Tifziplinarkammern und Disziplinarhöfe zu bilden, in denen auch Beamte aus der Kategorie des Angeklagten, niemals aber dessen direkte Vorgesetzte, Sitz und Stimme haben. Die Voruntersuchung muß in Gegenwart des Angeklagten und seines Verteidigers stattfinden. Auf Antrag sind auch in der Hauptverhandlung, bei der nur in besonderen Fällen die Oeffentlichkeit auszuschließcn ist, Zeugen zu hören und andere Beweise zu erheben. Das Wiederausnahmeverfahren, sowie die Entschädigung unschuldig Verurteilter müssen gesetzlich gewährleistet werden. Die allgemeinen Bestimmungen über die Verführung müssen auch im Disziplinarverfahren Anwendung finden. Der Redner verbreitet sich in langen Ausführungen über die staatsrechtliche, staatsbürgerliche und soziale Stellung der Lehrer. Nach lebhafter Aussprache werden in der Abstimmung die Leitsätze angenommen; ferner wird ein Antrag angenommen, der verlangt, daß die Beisitzer zu den Disziplinarkammern von den Lehrern selbst zu wählen sind. An zweiter Stelle beschäftigte sich der Tcutschc Lehrertag mit dem Thema: „Die wirtschaftliche Lage der deutschen Volks-- s ch u 11 e l) r e r." Den Vortrag hierüber erstatte Lehrer Menzel (Berlin), dcr seinen Ausführungen folgende Leitsätze zugrunde legte: „Soll die deutsche Volksschule ihre Ausgabe im Tienste. der gesamten Volksbildung und damit auch der steigenden wirtschaftlichen Entwicklung erfüllen, so hat das deutlche Volk die Pflicht, seine Volksschullehrer wirtschaftlich so zu stellen, mic cs der Wichtigkeit und Schwierigkeit des Lehramtes entspricht. Bei aller Anerkennung der Fortschritte, die durch die Gesc^ gebung der meisten deutschen Staaten während der letzten Jahre in der Lehrerbesoldung herbeigeführt worden sind, muß doch feftgestellt werden, daß kein Besoldungsgesetz jenem Grundsätze voll gerecht wird. Tie Arbeit dcr Volksschullehrer ist als freie gcistihe Tätigkeit von der der akademisch gebildeten Lehrer in ihrem Wesen nicht verschieden. Gehaltsfestsetzungen, die das Volksschullehrergchalt auf die Hälfte des Gehaltes akademisch gebildeter Lehrer ober noch niedriger bemessen, sind daher nicht gerechtfertigt. Vielmehr ist das Tiensteinkommen der Volks- schullchrer, das, abgesehen von der Tcckung des Wohnungs- bedürsnisses, grundsätzlich in Stadt und Land gleich sein muß, dem der akademisch gebildeten Lehrer in weit höherem Maße anzunähern, als es zurzeit der Fall ist." Ter Vortragende führte hierzu aus: Tic meisten deutschen Staaten nehmen bei der Festsetzung ihrer Lehrergehälter gegen« citig Rücksicht. Tas zwingt die deutsche Lehrerschaft, gemein- ame und einheitliche Forderungen zu formulieren. Auch haben ich in den letzten Gehaltskämpfen der deutschen Lehrerschaft überall gemeinsame prinzipielle Gesichtspunkte ergeben und es er* heint nötig, sie kritisch zu würdigen. Ter wichtigste Grund ’t die Tatsache, daß die deutsche Lehrerbesoldung an einem Wendepunkte steht. Sie ist an den meisten Stellen nicht mehr eine bloße Brotfrage, sondern die Entschcibung lautet jetzt: Sind die Grundsätze, nach denen man die wirtschaftliche Sage der Lehrer gestaltet, in Rücksicht auf die soziale Schichtung unseres Volkes, in Rücksicht auf die Bedeutung der Volksschule und die Vorbildung der Lehrer und in Rücksicht auf die wirtschaftlichen Verhältnisse gerecht oder nicht. 2abei sott aber diese Diskussion im Deutschen Lchrervercin nicht das Signal ^u einem sofortigen und gemeinsamen Vorgehen dcr Lehrer in allen deutschen Staaten ein. Ter Deutsche Lehrerverein steht den Einzelkärnpfen fern, und barum^ift er zu einem ruhigen unb sachlichen Urteil bic geeignetste Stelle. Die Schule kann nur fortschreiten, wenn man bic Qualität bet Lehrenben erhöht. Tas aber ist unmöglich, ohne eine stete Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage. Je größer die soziale Freiheit unb Gerechtigkeit wirb, bei’to Heller unb größer wirb bic Volksschule, befto wichtiger bic Arbeit in ihr unb umso freier unb angesehener ihr Lehrerstanb. Tie Lehrerschaft selbst förbert am wirksamsten burch ihren Kamps um ideale Ziele auch ihre wirtschaftliche Lage. Wenn sie bie allgemeine Volksschule verlangt, d H. bie Erweiterung ihres Arbeitsgebietes, wenn sie bic Ccffnung ber Universität forbert, wenn sie für bie Fachaufsicht eintritt, so nähert sie sich mit leber Position, bie sie hier erobert, auch ihrem Ziel tn bet Besolbungsfrage. Nach einer Aussprache wurde bie Erklärung unverändert angenommen. Mit den üblichen Schluß- unb Tankeöworten werden sodann bic Beratungen bes 24. Allgemeinen Deutschen Lehrertages geschlossen. Der nächste Deutsche Lehrerlag findet 1914 in Kiel statt. Jugendpflege, Berufsberatung und Lehrstellen, oermitt.ung. Wenn man bie sozialen Bestrebungen unb Arbeiten der letzten Zeit durchmustert, so fällt vor allem ins Auge, daß man ber Jugend, bic man lange arg vernachlässigt hat, insbesonbere der schulentlassenen Jugend, bcsonberc Aufmerksamkeit zuwendet. Man hat diese Bestrebungen sozialpäbagogischcr Art unter dem Namen .^Jugendpflege" zusammengefaßt und versteht darunter Maßnahmen zur geistigen und körperlichen Kräftigung ber Jugend Ingend- pflegc ist sicher eine notwendige unb gute Sache, es will jedoch scheinen, daß jnan vielleicht einem Punkte zu wenig Gewicht bei gelegt bat. Tie Grundlage jeder Erziehung der schulentlassenen fugend ist bic richtige Berufswahl nach »er körperlichen zmü scqtmcn (ügtwng für ben Semi unb au Bcr-zj.-auL- b i I b u n g. Es sott hier nur darauf hingewiesen werden, daß t - Berufswahl oft ohne genaue Prüfung dcr Berufsoerhäiinisr dcr Berufsaussichten und Eigenschaften vollzogen wirb, jcrn daraus, baß so viele Eltern, teils infolge gedrückter loirtfdmi lief er Verhältnisse, teils aus Mangel an Verantwortlichkeit^- >! den Schulentlassenen keine Berufsausbildung zukommen (afsei Es seien auch die Schwierigkeiten nicht verkannt, mit denen j?b - ;u kämpfen hat, ber diese Verhältnisse bessern will. Tie To fache, daß die meisten Eltern erst bann die sozialen Ginne iungen benutzen, wenn es zu spät ist, d h. wenn bie bestell Stellen schon besetzt sind, bereu Furcht, man wolle in ihr Selb* bcstimmungsrecht eingreiien, auch bic Neigungen ber jungen Leut?, die zum Teil aus uubegrünbeten Vorurteilen ein bestimmtes G>' werbe erlernen wollen, das ihnen unter sehr günstigen Bedi. gungen und bei sehr guten Kenntnissen Aussicht auf Erfolg bieten kann, bereiten große Schwierigkeiten. Neben den inner i Schwierigkeiten kommen noch bic äußeren, bic Zersplitterung der Kreise, bic sich für die Frage interessieren, Mangel an Mittel» zur Organisation, Fehlen einer Verständigung mit Interessent r. gleicher Art in Stabt unb Land Es sollte deshalb ber besseren Organisierung ber Berufswahl, ober besser ber Berufsberatung bie größte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ein Bedürfnis dazu ist zweifellos vorhanden, und zwar ifi das Bedürfnis größer, als man anzunehmen geneigt sein mag Bei dem Mitteldeutschen Arbeitsnachweisoerband, der in bicfcin Jahre durch Herausgabe eines „Nachweises ber offenen Sebr ficlicn unb der Lehrlinge sowie Lehrmädchen" für Hessen, Hessen- Nassau, Waldeck und die rheinischen Kreise Kreuznach unb Wetzla: Material für die Lchrstettcnoermittlung beizubringen versucht du. waren im ganzen 950 offene Stellen unb 680 Lehrlinge uni' Lehrmädchen gemelbet Einige Stellen waren zwar doppelt gc meldet, aber das kommt für bic Beurteilung ber Bedürfnis frage nicht in Betracht. Ter größte Teil ber Stellen war vom Lande übermittelt, von den Großstädten hat sich nur der Vereüi Jugendwohl in Frankfurt in umfangreicher Weise an ber Mit teilung ber Meldungen beteiligt. Hierzu kommen noch direkt Meldungen bei dem Arbeitsamt in Wiesbaden mit 256 offenen Lehrstellen unb 319 Lehrstellensuchenbcn, sowie bei dem Arbeitsamt in Mainz mit 334 offenen Lehrstellen und 205 Lehrstellen suchenden. Tic Gesamtzahl ber uns bekannt gewordenen offenen Stellen betrug demnach 1540, die Gesamtzahl der Lehrlinge un' Lehrmädchen 1204. Tas Bedürfnis ist demnach vorhanden, und der Anfang ist gemacht. Jetzt gilt cs, alle Interessenten, die das Blatt erhalten, Land- und Kreisräte, Kreisschulinspektoren. Arbeitsnachweise, Innungen, Gewerbevercine, Pfarrer, Lehrei, Amtsgerichte, Erziehungsanstalten und Erziehungsvereine (es sind etwa 1300 Adressen) zusammen zu fassen, und zwar auf dem Lande durch eine Organisation nach Kreisen, vielleicht in .In glieberung an die bestehenden Kreisarbeitsnachweise, unb in der Stabt burch Bilbung besonderer Ausschüsse, nach bem Vorbilde etwa des Vereins Jugenbwohl in Frankfurt. Tic öffentlichen Arbeitsnachweise, die mit den gewerblichen unb persönlichen Vor hältnissen bekannt sind, werben überall gerne ihre Hanb zur Mit arbeit bieten. Für den Hanbwerkerstanb wirb ein Vertreter dee Hanbwerks, für bie kaufmännischen Berufe ein Vertreter des Kaufmannsstandes, zur Prüfung ber gesetzlichen Vorbedingungen für bie Lehrlingshaltung unb bie Bcbingungen bes Lehrvertrage: hinzuzuzichen sein. Jedenfalls muß aber neben ber lokalen Organisation auch eine solche für ben interlokalen Verkehr von £n zu Ort treten, unb zwar darf bicje nur eine Organisation betreiben Tie Bestrebungen der Lehrstellenvermittlung können nur im Einvernehmen mit dem öffentlichen Arbeitsnachweis befriedigend per wirklicht werden unb bedürfen des Zusammenhangs mit den öffent lieben Arbeitsnachweisverbänden, denen die Organisierung bet Verkehrs von Ort zu Ort obliegt. Diese Zeilen sollten allen denen, bie sich mit dankenswertern Eifer der Förderung des Lehrstellennachweises bereits in diesem Jahre angenommen haben, eine Anregung geben, jetzt schon für das nächste Jahr eine bessere Organnation vorzubereiten, sowie die am nächsten Interessierten, die Eltern der Schulentlasseiien und diese selbst darauf Hinweisen, vertrauensvoll die in ihrem Interesse geschaffenen Einrichtungen, die frei von Bureau kram lediglich Berufsberatung treiben und nach keiner Seite einen Zwang ausüben wollen, auch zu benutzen. Deutscher Germanistenverband. . h. Frankfurta. M., 29. Mai. Im Anschluß an den gegenwärtig hier tagenden Neuphilologe!- kongreß wurde heute ein Deut scherGer in ani st en verband gegründet, mit denen Leitung Professor Dr. El st er-Marburg betraut wurde, lieber bie Grultdsätzc und Ziele des Verbandes sprach im Auftrage des Ausschusses der Rektor der hiesigen Aka- dcmie Professor Panzer. Der Redner entrollte ein Bild von ber gegenwärtigen Sage des Deutschen Unterrichtes an den höheren Schulen, er zeigst, mte zugunsten ber Antike bas völkische Wesen zurückgebrängt rl unb wie burch solche einseitige Erziehung das Wesen des Deutsch turns Dertümmem muß. Dringend ist deshalb erforderlich, da, der Gcrmanistenbund die Erziehung derJugend in beut' scher Eigenart fordern muß, daß der Jugend der Wert brr beutfdjen Sprache eingeprägt wird, vor allem die Mcnntmi des Mittelhochdeutschen, ber deutschen Akundarten, ber Volkssittcn, Märchen, Volkskultur und enblich der neueren und neueftci 2itcratur. Zu fordern ist, daß jede Universität mindestens einer Lehrstuhl für Germanistik erhalten, daß auch die Dculschlchre: -Stipendien zum Studium dcr germanischen jlultur ui allen gei manischen Ländern bekommen. Der Gcrmaniftcnbund will das Verständnis für die Bedeutun; der deutschen Kultur unb der deutschen Sprach in allen chrer Aeutzerungen bei weiteren Kreisen unseres Volkes fördern, roiL bie wissenschaftliche Behandlung dieser Gcbietc cntivideln und her tiefen unb will im deutschen Geistesleben, besonders in ber Jugend Mtamg, einen, Platz erringen, ber ihrer Bedeutung entspricht Profcffor 's prengel-Frankfurt erörterte bie Verhandlungen unb den Arbeitsplan und Direktor Bo j u n g a-Frankfurt btt Satzungen. Hieraus würben bie Vorstandsivahlen vollzogen. De: erste Vcrbanbstag soll im Herbst 1913 in Marburg im An ckluß an bie Versammlung beutfchcr Philologen unb Sduümannc. abgehalten werben. |5. Allgemeiner Neuphilologentag zu Zranksurt a. M . b. Frankfurt a. M., 29. Mai ... dritte allgemeine Sitzung brachte zunächst beut 'ruh einige Vortrage. Prozessor Tr. Wechsler- Marburg fprari über .Tie Bewertung des literarischen Kunstwerk»', Vrosefsor Tr Varnhagen» Erlangen über .den Betrieb und die Ltnrtchtungei der neuphilologischen Unioersitätssemmare', Prosessor Tr. Schnee- g ans-Bonn über ,Die Frage der Tottorbiisertation". Tie beider letzten Vortrage riefen naturgemäß eine lange und lebhafte Aus- pracye hervor, in der man dem Vortragenden durchweg zustimnite. Lie .«enjation' bleiet citjnng war aber jebensall» ein Teinon- firationsvortrag von Proiessor W i S1 i c e n n s - Tarmstadt übet Shakespeares Totenmaske. Ter Vortragende zeigte dii Viaske, die grau und recht gealtert auSsieht, vor und erläuterte ai ige alle bemerkenswerten Eigenheiten, über die wir kürzlich ein gehend benoteten. wandern und Heilen, Bäder und Sommer|ri|'chen. ^-Grünberg, 29. Mai. Gestern jmb bie letzten der ubei Pfingsten hur verfarnrnelten Wandervogel weiter geroanbert. Ber idjicbenc Ortsgruppen sind noch zu mehrtägigen Wanderungen ir ben Vogelsberg, das Rhöngebirge ober nach dem Spessart zu gf HÄuwert. x war folgender: v>tn Laufe des 1. Pfingsttages nachmittags kämet' 300 Wandervögel hierher zugewandert, wurden von den Mitgliedern dcr hiesigen Ortsgruppe empfangen unb zu ber £Luarticren geleitet. Gegen Abend versammelten sich sämtlich»: Gruppen aut dem Marktplatz, wo ihre Begrüßung durch den. hiesigen Ortsgruppenlelter Sauerwein itattfanb. Es wurde dann urammen ein Lied gesungen, unb Darauf zogen die einzelnen Cn? gruppen mit bem Gesang hübscher Wanderlieder unter Muflk- , Begleitung der Vttgepchrtcn «jupisciflai, jJuinbolincn UPS- flM) Tlarne) landeten woblbebalten drei 6eutf(f)eRufl«lballon6 mit iniflflamt 10 fiufifdiiffem. Nach Entleeruna der Ballon» und (hitncttuna der Zollgebühren lehnen die Luftfchiffer per Bahn nach Deutschland zurück. Kleine Gagcschronil. Auf der Strafe Berchtesgaden-Schellen berg ist am Mittwoch morgen der Zug Nr. 3ö infolge UeberfahrenS einer Krcuzungsstation mit dem Zuge Nr 3! zusammengestoßen Sechs Personen sind schwer, ungesähr zwanzig leichter verletzt, darunter auch das österreichische Zugpersonal. Die Strecke ist gesperrt. Bon den bei dem Unglück in dem Kinematographen- theater in Villa-Real verletzten Personen sind noch vier im Kranken Hause gestorben. 18 Leichen sind noch nicht erkannt. Der In hader des Theaters wurde verhaftet. In L s e n p e st explodierte am Dienstag in später Nachtstunde aus der Treppe deö Parlamentsgcbäu- des eine Dnnamitpatrone und zertrümmerte unter großem Getöse einige Fensterscheiben, richtete aber sonst teinen Schaden an. Man vermutet, daß dw Patrone während der Arbeiterunruhen gelegt wurde Sic ist von der Art, wie sie in den Bergwerken zur Verwendung gelangt. In Billa Savary (Aude-Tepartement) stürzte in der Nacht zum Mittwoch ein Haus ein und begrub sämtliche Bewohner unter den Trümmern. Zwei Frauen und zwei Kinder wurden getötet, vier Personen schwer verletzt. Aus Washington wird gemeldet: Der Senat hat eine Resolution angenommen, dem Kapitän Restren von der „Carpathia" den Dank auszusprechen und tausend Dollars für eine Erinnerungsmedaille für den Kapitän auszuwerfen. Tas Haus hat ferner einen Antrag angenommen, der Mannschaft der „Carpathia" den Dane auszu sprech en. Märkte. st. Schotten, 29. Mai. Gestern fand hier bei guter Witterung der bekannte Schotten er Prämiierungsmarkt (Bullenmarkt) statt. Infolge der beschränkten Genehmigung — eS bunten nur Tiere aus Zuchten des Kreises Schotten auf- getrieben werden — war der Auftrieb im Verhältnis zu früheren Jahren sehr gering. Von Vogelsberger Bullen und Rindern waren sehr schöne Exemplare ausgctrieben. Mit Rücksicht auf den geringen Austrieb konnte der für Prämiierungszwecke bestimmte Betrag nicht vollständig verwendet werden. Es wurden folgende Preise zuerkanm: 1. Vogelsberger Bullen: Ter 1. Preis von 20 Mark Otto Rausch in Busenborn, je ein 2. Preis von 15 Mark Karl Rahn in Allcnl-ain, Johann Appel in Sichenhausen und Karl Strauch m Eschenrod, je ein 3. Preis von 10 Mark Philipp Berling in Sichenhausen, Balthasar Fischer in Sichenhausen und Bürgermeister Weber in Eschenrod, je ein 4. Preis von 8 Mark Johann Wolf IV. in Eschenrod, Georg Müller in Bebenrod unb Theobor Müller in Rudingshain. 2. Simmentaler Julien: Ter 1. Preis von 20 Mark Wilhelm Kunkel in Burkhards, ein 2. Preis von 15 Mark Heinrich Zintzer in Stumpertenrod, je ein dritter Preis von 10 Mark Johann Torr in Stumpertenrod und .Heinrich Kunkel II. in Burkhards. 3. Kü he: Ter 1. Preis von 15 Mark Heinrich Buß II. in Eschenrod, ein 2. Preis von 10 Mark Bürgermeister Schütz in Betzenrod, ein 3. Preis von 8 Mark Christian Schlörb III. in Schotten, eine Anerkennung von 5 Mark Johann Schuchardt VI. in Busen- born. 4. Rinder: Ter 1. Preis von 15 Mark Jakob Klein II. in Eschenrod, ein 2. Preis von 10 Mark Ludwig Fischer III. in Sichenhausen, ein 3. Preis von 8 Mark Andreas Fischer in Sichenhausen, ein 4. Preis von 6 Mark Georg Wingefeld in Feldkrücken Zusammen 251 Mark. Xte Verteilung der Prämien erfolgte um 12 Uhr mittags Ter Vergnügungsmarkt am Nachmittage war gut besucht, besonders war die Beteiligung von den umliegenden Ortschaften stark. Limburg a. d. Laho, 29. Mai. Frucht markt. Turch- fckmittSpreiS vro Malter. Roter Wetzen (nassauischer) 18,80 DU- treibet Weizen (onqebaute ßremblorten) 18,30 Mk, Rom 16,10 TiU Perlte: »uttergerste 00,uu 1DIL, Braugerste 00,00 TIL Vater, 1(*oernL Loli fleischige Schweine von 80—100 kt> Lebendgewicht 57-58 72—74 L oUpeischige Schweine unter 80 bx Lebendgewicht 67*/,-58 72—78 LoUstetschtge Schweine von 100—120 kg Xiebenb» getvtcht 58-59 73 -74 Vollsletjchige Schweine von 130—160 kg Lebendgewicht 56-57*/, 70-72 Ifitteorolog u _ . 2O z Mat c°-~. 1912 10-5 sche Beobachtungen der Station® ieften z w o'z •> c* w 2 A bi Weller 29 • n :-U,3 161 6.1 45 NE 2 4 Sonnenschein 29 b" .44,2 J24 7,1 66 N 2 5 Bew. Himmel 30. , 11 ■415 10,6 6 9 73 SW 2 0 Sonnenschein Höchste Temperatur am 28. bis 29. Mai — -t- 17,0’C. ylicbrigüe „ , 28. , 29. „ — + 9,8 C. Niederschlag: 0,8 mm. Sicher und Nchmcrzloe wirkt daskcchte Radlauer'sche Hühner auocnmittcl. j)L 60 Pfg. Nur echt auS der Kronen Apotheke. Berlin W.8. Depot in den meisten Apotheken und Drogerien, lei"/, 639 229 314 68 898 120 218 374 98 630 322 646 (5001 1500) 300 27 34 627 87 415 [3000] 50 93 692 630 (500] 11 17 63 184315 13- 635 87 18532’ 186 29 259 61 (1000] „302 662 408 781 921 37 74057 69 86 117 33 65 [ 600 ] 356 82 538 600 751 86 803 75162 212 347 416 661 712 17100 18101 687 93 640 732 64 79 [600] 24 43 68 627 61 706 32 888 717 23 218 402 615 224 106 450 64 668 600 23 727 60 62 820 94 928 8023 *97 524 635 769 9120 60 66 601 17 98 707 853 199 921 97 14081 178 327 433 90 738 13196 362 60 15)41 71 326 131 969 231 812 765 16107 327 [600] 44 77 513 21 66 64 326 78 80 614 92 668 86 720 [600] 60 461 688 616 61 67 747 87 716 2 3030 196 [1000] 260 25091 216 22 94 201 94 308 62 638 84 829 160 987 982 385 703 357 723 636 693 799 113 927 34 43 88 62 39 80 85 357 436 612 216 72 419 63 1 66 [600] 73 788 820 122103 40 40 617 797 901 92 123052 68 167 144 937 622 97 606 61 91 60 30 43 68 63 688 1600 ) 619 40 768 839 948 6 67’5 ( 600 ) 67 025 E's 508 82 729 97 68 6 (50?) 121 40 228 44 321 60075 134 60 202 98 [600] 625 894 914 41 136 46 251 371 644 87g 62177 205 29 622 33 610 62 61 937 545 46 61029 46 318 424 911 667 783 141 796 972 792 497 207 472 147008 38 92 1 48109 25 1 49-56 65 676 24017 25 43 26077 64 423 621 836 443 368 467 834 147 60 931 197 940 44 >29 19357 2 0 006 91 [500] 240 61 307 475 652 [3000] 70 138 4g 113 203 73 316 622 752 87 966 139074 150 368 471 622 813 936 140010 94 134 316 407 696 669 781 602 70 973 141039 195 233 323 440 563 649 68 946 79 698 666 57106 222 89 428 622 40 77 692 730 58'' 6 128 94 238 325 44 626 [3000] 644 66 [10001 937 61 85 59036 667 77 638 63 705 826 917 271 316 420 27 [10000] 647 692 95006 10 84 377 410 [500] 633 774 93 818 (500] 87 936 9 6458 612 20 637 999 9 7025 1500 ] 28 186 227 46 47 [10000] 300 407 66 67 894 913 96 98152 294 [1000] 485 684 729 78 81 914 124034 [500] 76 619 837 88 125034 125 66 229 43 347 827 128131 441 69 409 677 625 29 973 63117 203 86 342 471 605 661 760 [ 600] 902 64'-59 88 ' 500] 184 92 260 672 89 719 39 857 916 [1000] 85009 231 400 18 130006 114 254 362 76 697 622 614 131395 63 87 606 716 17 98 879 972 132015 154 [600] 67 1 3 3 431 647 48 63 84 967 78 1 3 4 311 24 209 335 65 448 742 807 64 919 31 1028 177 041 2023 304 68 823 60 70 3043 62 311 697 777 13 [3000] 63 78 4000 [3000] 129 237 319 81 471 93 94 796 849 965 [1000] 5064 81 119 230 659 800 969 6191 272 350 66 (600) 476 663 948 7071 919 146127 [1000] 60 266 532 646 999 120 278 549 66 677 762 65 882 963 77 84 296 433 94 617 661 [1000] 66 99 (600) 705 104 (600) 211 68 397 (3000) 851 955 150000 11 09 92 170 939 151009 10 198 210’9 59 484 601 6 (500) 18 39 90 22128 340 497 604 7 [500] 33 42 214 692 803 (1000) 12 399 681 99 703 70 831 916 410 80 456 83 601 785 899 901 893 900 42 99025 76 161 [600] 86 385 449 854 100095 781 101012 32 51 148 281 (500) 764 83 808 37 [600] 102245 316 60 [1000] 604 724 823 28 103017 183 337 84 644 i, die sich mit dankcnsivma: [Nachweises bereits in die!» regung geben, jc&t schon ii nisation vorzubemlen, iorai Eltern der Schulentlaiianl vertrauensvoll die in idiev , die ftei von BurcaulM id nach keiner Seite ttra nutzen. (Nur die Gewinne Uber 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Obno Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 238 385 407 30 861 1086 (600) 165 87 91 269 323 <4 473 617 [1000] 71 809 73 2106 61 [600] 433 37 $17 21 652 67 770 3031 129 47 262 347 407 61 677 605 6 863 4105 718 984 5165 239 340 468 [500] 807 68 |040 119 271 323 84 401 60 66 711 853 917 7004 73 901 96 104138 61 84 414 848 62 948 105012 (3000) 29 01 479 609 32 87 94 735 874 (10001 1OO050 (300h) 110 38 92 270 304 420 978 107209 42 [500] 222 63 74 [3000] 415 (600) 639 41 82 (600) 726 42 69 76 831 34 8117 59 207 364 441 96 581 680 [1000] 723 63 853 967 86 9048 [1000] 71 117 212 740 657 63 10051 154 305 78 488 668 73 650 861 11363 76 465 82 584 94 703 25 12394 461 673 640 766 89 910 99 13007 130 [1000] 80 210 (10000) 82 963 14015 166 92 424 66 636 [500] 615 86 775 866 15019 44 284 (3000) 336 44 72 (600) 610 25 699 748 858 909 16165 25482 CC9 700 852 92 004 47 26.95 397 (600) 602 783 887 94 985 27466 693 704 98 991 28007 64 202 39 61 302 453 99 688 [3000] 697 989 29092 167 60 200 67 [500] 83 703 976 30182 495 608 905 31134 39 204 [3000] 490 99 624 27 35 825 903 91 32133 353 458 509 798 829 909 33040 219 62 .600] 429 65 613 (500) 63 84 739 800 32 34058 412 599 605 12 743 35106 (3000] 68 259 672 76 658 819 97 36 032 39 100 16 (8000) 239 369 460 66 648 748 89 871 37018 114 19 20 77 214 19 20 72 87 384 410 11 688 614 827 959 38107 228 313 412 510 22 804 39019 46 111 248 430 597 658 73 75 77 760 (10001 894 994 [1000] 40005 [600] 105 231 (600) 65 86 388 406 618 700 66 97 870 41146 11000] 73 464 749 819 48 998 [1000] 42153 65 88 81 376 076 81 796 982 4 3070 124 [6000] 229 524 764 87 871 (600) 932 44055 209 (3000) 69 404 59 721 866 909 77 45077 [ 3000] 184 437 632 642 60 76 726 38 966 (500) 67 96 46398 463 785 884 984 4 7574 [500] 79 647 959 76 48009 21 169 210 461 655 787 886 962 98 49091 98 136 43 70 205 300 85 675 752 803 927 50053 102 99 [600] 228 353 484 (500) 625 40 761 920 5 1012 67 473 527 78 689 942 ( 600 ) 5 2 022 67 181 [1000] 479 631 801 743 908 53114 86 387 486 713 62 93 812 54914 80 171 459 639 (600] €86 [600] 96 55243 (1000] 54 91 93 337 66 466 697 741 895 [1000] 970 56 57 [3000] 104 8 61 (3000) 322 [3000] 42 301 31 47 411 48 686 613 83 [600] 714 49 108110 18 276 (16000) 461 693 [1000] 833 79 109121 97 327 412 17 616 80 884 110143 [3000] 78 281 401 702 57 58 840 111017 163 298 396 435 96 700 974 112111 51 383 485 [600] 505 30 661 740 113256 612 85 97 851 [500] 84 114060 tlOOO) 164 243 66 334 94 532 706 820 81 966 (500) 80 82 115014 43 71 280 387 668 602 86 666 (1000) 841 961 67 07 127070 133 261 79 (600) 448 98 705 16 (1000) 33 957 128006 194 95 392 437 604 809 129001 161 657 61 788 941 61 130103 [500] 334 35 41 533 608 700 5 14 75 945 48 (6001 60 61 131244 399 429 602 35 80 603 11 15 774 132372 414 48 733 821 967 133065 69 149 278 370 90 414 [1000] 659 11000] 713 134038 68 228 358 431 [600] 632 640 135103 12 [3000] 81 300 14 572 669 91 909 136020 (1000] 72 180 252 315 92 400 (1000) 708 844 (3000) 909 43 1 37134 13000] Cuftjcbinabrt. Mannheim, 29. Mai. Tas Lustschiff .S ch ü t t e - L a n z" :ieg heule früh 5 Uhr 20 Minuten zu einer Werlslättcnsahrt aui. Zic Führung Halle Hauptmann v. 'Dl ü 11 c r. Das Herausbringcn m,S der Halle und die Abiahrt verlies sehr glatt. Tie Fahrt diente in erster Linie zur Erprobung der geänderten Seilemteuer. Samt- .(die uorgcnomnicncn Manöver vollzogen sich tadellos, so bau die Fahrt weiter ausgedehnt und auch der Stadt üJlannljeim ein Besuch idgestatlet werden konnte. Tie Landung erlolgte »ach mehr als iroetiiünbiger Fahrt um 7‘/, Uhr sehr glatt aut dem Ankerplätze eor der Luitschisfhalle. Nach 10 Minuten war daS Lustschiff wieder it der Halle untergebracht. Pari«, 29. Tlai. Bei Herbeviller (Tep. Marlhe-et- Mofelle), bei Houilley-Cotton und bet Chateoillenet (Tep. Haute- Auf Jede gelogene .Nummer elnd iwel gleich hohe Gewinne gcf-tlh-n. und »wer Je einer eef die Loee rl «Ichor Nummer In den beiden Abteilungen I und II 16. Ziehung 5. Kl 226. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 29. Mal 1912 vormittags. 15. Ziehung 5. Kl 226. Kpl Preuss Lotterie. Ziehung vom 29. Mal 1912 nachmittags. 34 [6001 90 [3000] Q1.q2 0C1 4 2->7 385 492 607 29 <75 907 8- 911-4 236 81 730 53 82 1-3 961 92079 100 -64 79 .-00) o.b 889 [500. 903 93146 68 245 [1000] 321 28 524 72 6-2 Hur die Gewinne über 240 Mark eind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 142070 126 534 625 88 r5OO] 768 71 954 143012 248 348 77 422 618 823 28 9"? [600] 144115 55 344 667 786 834 46 926 39 145063 163 204 7 22 36 [500] 441 595 [3000] 688 766 146007 131 93 [1000] 274 91 385 401 71 (500) 509 94 828 80 83 919 [1000] 35 1 47 076 82 110001 192 602 80 852 54 (10001 71 [10001 73 997 [500] 148103 27 622 26 67 805 1 49037 IlOoos 515 [600] 677 780 882 150448 660 686 P?7 151356 [600] 60 96 451 613 33 603 [600’ 812 152 21 35 [500] 174 439 [600] 651 925 37 88 153144 313 476 662 624 62 7 54 93 154)48 92 183 209 25 620 801 155335 52 558 [5001 650 785 869 [ 600] 156182 377 400 11000] 6k 97 635 647 [1000] 915 157038 64 126 64 368 87 421 87 669 676 991 1586'0 914 159060 129 201 [6001 27 456 75 667 (3000] 709 54 160139 [500] 217 9) 95 480 604 880 714 44 90 853 922 181005 41 42 103 253 61 626 856 941 162029 124 [500] 352 650 71 6°1 flO^Ol 743 880 g--4 61 163037 73 310 23 45 460 508 646 806 978 95 lv 28 102 28 228 85 95 (1000) 435 646 738 11 . 1 31 254 476 669 713 18 825 66 975 12217 413 70 630 670 73 811 986 13177 81 333 [600] [5001 250 (3000) 476 15064 93 33 62 76 941 76156 303 30 39 03 ) 6OOJ 443 [500] 91 580 93 611 900 7 7 046 296 333 4 3 763 919 27 78016 24 [500] 119 346 675 8 6 656 829 7 9 234 [30001 317 661 90 643 48 756 811 69 SO 5 344 [3000 633 68 73 79 717 27 601 8 989 8 1 041 112 284 663 860 909 84 8 2230 362 473 605 795 83 304 462 874 952 90 84C-01 301 65 403 688 645 66 -37 87 £?0] 861 8 5 042 406 85 673 86 326 7 2 86199 215 52 323 35 19 85 13003] 434 59 619 [1003) 43 844 50 82 [3000] 906 46 87146 235 [600] 372 424 92 783 869 953 88',69 106 396 625 [SCO] 739 943 88933 20089 165 933 93 924 43 Aul Jede gezogene Nummer eind zwei gleich hohe Gewinne getallen, und zwar Je einer auf die Loze gleicher Nummer la den beiden Abteilungen 1 und LI 977 17036 61 242 69 (1000) 339 448 857 1R067 103 98 (3000) 782 (1000) (3000) 76 19003 65 130 66 229 165 223 81 330 490 (3000] 633 1 52112 2 « 342 602 14 602 91 840 929 1 63185 296 340 68 86 459 606 64 848 84 154079 111 (3000) 316 41 94 428 60 718 856 94 1 5 5029 210 20 466 606 708 850 156019 [1000 ] 207 14 ( 3000) 65 74 327 444 732 944 1 5 7 042 173 200 623 819 42 158080 264 327 427 636 92 768 92 810 1 58097 240 7g 310 640 807 24 34 60 160032 46 73 224 (800) 38 352 403 64 98 (500) 677 SO 697 723 873 923 68 161079 234 364 435 688 93 622 45 72 708 [3000] 13 849 939 1 6 2290 892 406 773 018 163152 69 381 434 81 657 763 871 990 164049 108 '3000] 404 47 )5O0] 623 763 800 910 165454 619 25 749 92 973 80 97 166OSO 102 69 410 69 656 [600] 610 802 [1000] 167074 259 461 614 99 696 7$6 168252 75 (1000) 347 603 606 [10001 62 707 924 [3000] 169141 301 [1000 ] 6 83 629 726 898 170015 [ 500] 64 75 182 94 [600) 97 637 813 951 97 1 7 1 044 138 389 [3000] 405 813 43 904 1 72000 317 476 84 674 76 718 71 801 2 13 1 7 3003 270 [30'0' 463 79 641 63 822 [500] 917 61 174000 SO 141 436 79 720 810 972 175314 [ 3000] 630 85 600 92 848 [ 600] 932 [600] 176272 304 630 633 835 900 177118 79 244 366 475 506 763 64 66 ' 3 1 7 5416 547 179038 168 330 38 91 606 745 180163 (600) 92 213 328 83 482 508 701 56 62 989 1 8 1 094 324 99 403 607 [1O00! 85 ’SOOj 625 [30001 719 38 63 8 26 49 1 82101 28 7 11000) 882 924 183.80 (600) 811 663 703 870 914 60 184.56 146 55 €0 233 89 386 463 57 3 624 74 2 4 3 899 1 85 9 33 38 96 104 67 288 (500) 461 644 66 782 833 48 907 51 (300: 186295 392 519 f 500] 706 32 845 69 90 187 — 13 133 275 94 471 77 703 ,1 188 3- 32 42? 24 75 628 666 84 "95 842 61 954 1 89077 110 5' [500] 72 389 489 691 802 76 626 630 718 (600) 94 96 979 135177 414 750 73 911 89 138010 95 830 69 452 66 647 606 45 (1000 ) 66 1 28075 123 [1000] 37 293 416 95 616 46 759 817 83 128046 93 182 [600] 391 661 976 794 869 116439 634 939 72 117180 93 354 65 53 739 65 995 118064 134 439 634 838 984 119050 (3000] 137 [1000] 64 86 424 84 [3000] 655 71 776 (600) 821 941 120113 248 11000 ] 606 15 735 121073 91 928 137081 193 461 613 33 716 73 99 899 915 13 8319 ( 600 ) 31 80 438 [500] 66 616 681 772 838 88 954 1 38070 278 602 42 140007 161 357 (10000) 91 477 645 68 758 809 171 319 79 93 416 (8000] 50 93 592 630 40029 79 263 347 628 35 74 635 94 268 73 41697 612 771 90 367 942 77 42045 65 86 691 816 94 43045 53 67 154 5 9 216 435 65 780 929 ( 500 ) 44113 276 90 «2 309 68 433 95 505 58 86 728 42 43 88 [1000] 918 90 500) 45109 28 49 492 526 65 764 46112 [1000] 325 411 606 9 17 8 4 729 [500] 947 47069 162 349 99 491 604 807 48047 93 137 272 363 405 42 64 7äl 481 518 638 740 89 886 27341 - „ 28155 7 7 213 46 463 90 632 744 857 2 9108 363 401 557 94 712 (1000] 39 (600) 835 976 30190 209 26 317 494 690 94 [600] 711 72 895 960 31068 162 202 302 [500] 633 61 981 32007 65 78 157 216 28 49 371 [3000] 87 448 (1000) 548 91 861 530 705 34164 296 308 83 716 19 992 51 640 87 767 98 36025 65 135 212 «~v o, öe, 629 62 775 923 37162 72 242 319 440 78 650 38 162 365 422 516 7 68 9 23 (3000) 39 046 85 60 606 61 63 602 19 90 764 61 88 843 92 [3000) 921 69119 25 69 [SCO] 282 374 681 [600] 602 1000] 847 7 0212 300 409 84 3 79 957 93 71211 76 356 673 644 67 706 7 t59 [3000] 900 51 7213 13000] 694 691 1500] 964 7 3 052 [600] 107 [1000] 243 - - - 21072 169 245 693 719 65 (600) 22032 292 311 17 696 866 23119 218 437 (500) ... 829 046 24048 90 376 404 682 94 772 76 923 99 L--K SSW rHsA -her iu!L)faiig£n.L ruPI*. ilie» jV ’ <9308 4 4 4 1 4 503 6 0 8 0 6 54 ----- 50029 181 220 384 (500) 515 63 68 847 51079 134 66 (500) 248 76 300 5 [600] 412 (500) S4 568 93 05 C34 [3000] 789 52016 159 (500) 91 236 45 3°8 73 534 70 707 (1000) 61 814 68 " 6 (1000) 68 5 3058 71 156 205 311 463 693 677 743 805> 37 931.50 74 54442 [500] 892 55044 52 172 94 (3000) 245 352 403 785 56207 354 98 422 39 682 745 922 63 57344 695 946 58011 127 48 92 252 [500] 332 600 703 29 59016 21 140 64 425 (1000) 506 722 78 802 60255 74 728 873 61061 131 77 (3000) 86 95 273 <31 45 64 615 720 35 857 904 26 62002 29 77 441 68 551 (1000] 74 80 85 689 701 6 llOOOl 66 68 868 [3000] 990 63030 200 24 54 316 467 83 534 640 930 64:13 43 880 6 5 170 4 58 639 ^6 941 99 6613- 75 (30000) 421 66 609 774 879 907 78 04 (500 ) 6 7 064 169 351 [3000] 89 429 37 [500] 38 672 712 99 66107 250 89 397 546 743 57 801 964 600 39 204 60 [500] »7 323 69 463 93 505 (3000) 24 73 689 831 34 70107 23 3 377 98 446 590 806 71049 57 75 115 307 429 746 7 20 19 3 8 4 5 8 6 2 7 8 4 831 502 7 86 92 678 (1000) 812 (5001 73147 72 398 407 62 625 74 731 39 672 °53 [3000] 74159 267 380 444 683 868 9« 75131 97 2:6 91 322 58 441 516 38 67 828 72 907 764/7 515 650 [500] 767 986 77559 638 855 928 83 78057 2 0 387 [1000] 504 789 806 51 928 79241 302 562 642 356 916 63 „„„ „. 1OQ 80112 19 94 226 39 663 78 652 707 973 81199 OCnnl 208 314 42 401 18 556 t5A0) 83 701 30 9->6 [SCO] 82072 115 86 256 314 67 [500] 454 59 510 31 67 853 901 [ICOuOj 16 3 • 83 » 170°) .176 -9 352 657 "-7Z 840’3 196 228 57 335 419 4/ 604 c J 13 644 85156 668 81 97 788 657 (500) 980 Bö 4 114 39 213 26 53 535 54 610 945 87097 28o 347 43 (500) 57 606 72 [3000] 857 80 88 51 64 124 404 546 [500] 66C 67 713 37 53 859 89451 [500] 5/6 616 " lttenverband. (flirt o. M, 29. Mai j hier tagenden Neuphilologe cGerinanistenvcibatt sessor Dr. 6[|teraWil itze und Ziele des Verbog-1 der Rektor der No® L' von der gegenwärtigen Lo' I höheren Schulen, er A ■ sche Wesen Mi-kgem^ hung das Wesen des rru.. ist deshalb enorbcM « ng der Jugend ind" aß der Jugend g ivr neueren und «uff aAn Kultur m allen l Verständnis dem vor der Stadt stehenden mittelalteritchen Wart türme. Tort wurden bis zur embrechenden Dunkelheit unter Gesang- «nd Musikbegleitung Reigentänze ausgeführt und als es tunkel at worden, ein grvsteo B fing st feuer abgebrannt, alles uMer großer Beteiligung von Grünbergs Einwohnern als Zu- ^gytr Mu Gesang und Musik ging es nun zurück in die Stadt und sofort die Mädä»cn in Bürger- und die Buden in Horden- juurticrc Am 2. Pfingsttage vormittags 8 Uhr unter nahmen ftma 20U Wandervögel unter zahlreicher Begleitung Grünberger -mwohncr arte Wanderfahrt über Cutxfborii nach dem früheren itloster Wirberg, sie kehrten mit Musik und Gesang um 12 Uhr „.Maas zurück Inzivisäien batten die Gauführer im Taunusgarten Keralungen Etwas nach 12 Uhr versammelten sich alle Wander- Dogel wieder auf dem Marktplatz und gingen durch die herrlichen Anlagen des nahen Brunnentales, um dort an des]em 2lus- aange. am Abhänge des Hainkopfes bei der 200 Jahre alten Linde abzukock^en. vier entwickelte sich bald ein interessantes Treiben unh fanden sich aud) viele Zuschauer aus Grünberg ein, um beim Utfoc en zuznschauen Angenehm berühre hierbei, wie bei allen llnternchmuiigin und Borsuhrungen, die geradezu musterhasle Lrd- ilung. Nachdem das Essen, worunter es auch Pudding und andere LLviveisen minimer als Nachtisch gab, verzehrt, und >Jaff« oder ilakoo gekocht und getarnten, sowie das Kochgeschirr am naben Hache wieder fein säuberlich gereinigt war, begann um ',4 Uhr oa» W e t l s i n g e n der Einzelnen und Ortsgruppen unter Begleitung der Musik ihrer Jnstrumerue. Dabei gab cs wirklich ttiönc Leistungen, die auch den Beifall der nach wunderten 6er- ißmniehen Einwohner Grünbergs sanden. Als nach einer Stunde vos Wetlsingen beendet war, fanden auf der nahen Wiese im Tälchcn unter Gesangsdegleitung Volkstänze Hott. Tiefe Volkstänze und die aui den Bergabhängen lagernden, viele Hunderte Zuichauer aus Grünberg zusammen mit dem wunderbar herrlichen Land- idjajitbilb gaben ein schönes Naturtheater von packendem Eindruck. — Tie Pi lat us bahn ist auch wieder frühzeitig erahnet worden. Vor der Eröffnung müßen in der Regel ausgedehnte Lchneebrucharbeiten voigenominen werden, um d,e Linie freiju- legen. Wo der Widtbach, durch die Lawine geiiout, sich durch L;cje gebrochen hat, muß die zähe, eiSharie Piasje duichbromen werden, die Lunuelporiale an der Eselswand sind zngefchneit uns m.iffeu freigelegt werden. Tann /folgen iveikre Stcheiungs. .arbeiten. Tie PilatuSbahn, die im Jahre 188U erstellt wurde, ist tine der kühnsten, grofzartigsten (Gebirgsbahnen der Wett. 46lu •Dieter lang legt sie bei einer mittleren Steigung von ÖS Prozent Die Höhendifferenz zwischen Alpnachstad und PilatuS-Kulm (16bö •Dieter) in einer Stunde 2ö Miu. zurück. Unter die technisch inicr- IunjW£ I Im tot Ä*» f aDW d» SeM«g,£ 15 It demnach öoiban'tr <|dt es, alle Jnlerrncr^ taernnt, hattet, . ^rrehungsvereine (c- I , lallen, und zwar aui >r I » Mei vielleicht in arbeitsnachiveise, unb ui t Wulst, nach dem VoibiL «jranhurt. Tie öiicnlhd» stutzen und periönüdxn ilt gerne ihre Hand jur M itanb wird ein Vertreter bt i Berufe ein Sertrcter be I c gesetzlichen Vorbedingung I eomgungen des Lehivmu ii I aber neben der lokalen ? I interlokalen Verkehr von u | it eine Organisation betreibet I nittlung können nur im 6» I eitsnachweis befriedigend vei I lsammenhangs mit den öiimi j enen die Organisierung btJ »12 428 (5001 69 609 ---- Yä9 -1 89 205 411 76 557 992 183r25 60 17' 81 471 567 717 817 ?6 9'5 23 345 460 561 601 71 —-— — -- ------ 3% 562 [1000] 66 C-2 601 714 78 f 1000] 963 90 107173 2M 42 97 lv« 57 114 79 212 73 3*7 £=5 04O 78 [SOS] 196 21 572 '7'0] 614 52 752 Itu Gewinnrade verblieben 2 Pr imien ta :0(000 M, 9 Gewinne zu 200000. 2 ta 100030. 4 xa 60000. 2 m oamj 10 ta 15000, 80 tu 10000. 68 1U_5000, 330 tu 3146 68 245 [1000] 321 28 524 72 672 - 1000, 2J44 10 500_M 2S^LS.9?_tz54-Ek4 [500) 964 ^5£Q]_ --- 164 = 56 503 [500] 4 31 32 62 165155 258 331 39 553 84 96 [500] 620 60 801 80 943 57 11000] 79 166135 [ 5001 260 358 503 [500] 4j (1000) 45 74 [1000] 622 779 809 50 56 167 293 301 685 787 56 87 213 466 545 645 71 786 P"5 79 1692 46 365 425 65 546 90 648 832 (10001 95 927 170'07 107 77 223 f?00) 4'3 570 642 7R 757 8Q 171086 [500] 164 273 365 5^9 752 60 8'-9 172115 (500’ 75 72 292 334 404 39 569 621 52 63 729 897 977 173728 54 105 301 10 17 20 658 788 978 174179 qog 41p 67 600 17 65 782 912 98 175227 63 376 (5001 81 432 83 94 507 745 69 [500] 832 951 66 176075 77 117 36 63 293 336 410 551 608 788 802 21 (500) 47 48 177121 54 39 247 324 44 4*1 550 178272 310 '4 43.0 527 759 178 5 148 92 320 511 23 49 (6001 330 36 42 58 829 934 58 180)00 1'5 82 4-5 811 =: 181'49 72 40a rsooi 69 609 '1000] 3' 817 34 am Tage vor seinem 93. Geburtstage. Die heuti! Giessen (Bismarckstr. 38), den 29. Mai 1912. 3834 ♦ geziemend in Kenntnis zu setzen. D-/ Der C. C. der Teutonia i. A.: Sievers Die Beerdigunc findet Samstag, den 1. Juni, 4 Uhr nachmittags, statt. 1OOOO s lOLD versenden die in und durch Plakate kenntlichen Verkaufsstellen *Wl vx B Beherrscht die Welt Deutsches Fabrikat Pianoia, Phonola iti Phonola-Piano Ferd. Nennstiel 1250 und 950 Mk. 2150 - 2650 Mk z 2981 Nüd-Anlage 7 Müd-Anlage 7 Linoleum Klivicrstimmen. Aufpolieren von Piano« S Linkrusta Sportartikel Der Spaziergang Musterkarten auf Wunsch sofort zu Diensten Schwelmer Gummlweron-lndaetrleG m b H .Schwelm! W. 'M i GUMMIABSÄTZE Continental Handarbeitsschule und Pensionat von Frl. Landmann, Giessen Grosse Reparatur-Werkstätte für Flügel, Pianinos u. Harmoniums H H H H H H H w H • v • . _ Gespielte Pianinos, Flügel u. Harmoninms sind meistens in groß. 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