Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten, i*. c J 16 kWDW del Falcone beim Abendessen zu ick nur einen Herrn in dem be- ich für einen französischen Offizier nn E i, ■1 IH- 107 rt. ib u- nit >er iev M3 ?n. ui- )er »er Öl® 160 ifrinnmingcn 2IrtI)ur Dolfmanns anhanr nonlHarecs. Während beim grof$en Publikum das Interesse für Hans,von Maries und das Verständnis für die Bicken Ning seines künstlerischen aufgeworfen. Zwei Flugapparate sollten oufNären,Konnten jedoch wegen des andauernden Regens nicht aufsteigen. Tie Apparate verdarben infolge des Mangels an Schuppen in dem an» dauerirden Regen. Dienstag den 22. war in Kirk SHIiffe noch alles ruhig, nur nördlich und nordwestlich war Kanonendonner vernehmbar. In der Nacht vom 22. zum 23. griff anscheinend Asis Pascha den Feind selb- st ä n d i g a n. Dabei hatte er sich zu stark exponiert. Als er zurückgehen muhte und die ersten bulgarischen Granaten in Kirk Kilisse einschlugen, begann unter den Bewohnern der Stadl, die bereits in hellen Haufen auf Ochsenwagen und Mauleseln ans der Stadt flüchteten, eine große Panik, in die auch einige zurückgehende Redif--Regimenter gerieten. So wälzte sich am Mittwoch nachmittag, wie Augenzeugen berichteten, ein kilo- licaen nunmehr nachfolgende private Einzelheiten vor: Am Tage vor der Schlacht bei Kirk Kilissi standen in Adrianopel etwa 30 000 Mann als Bcsatzungs- arm c c dieser Festung. Unabhängig hiervon standen in der Linie Kirk Kilisfe Babaesti drei Korps in der Reihenfolge: drittes, erstes und zweites, wöbe, das zweite nur 12 000 Mann, die beiden anderen etwa 20 000 Mann stark waren. Die Front ging also fdjon damals parallel dem Bosporus. Rückwärts von Babaeski bei T schor lu und Tscherkehkoi ff an den vier weitere Armeekorps, die zum Teil noch im Aufmarsch begriffen waren. Zwischen SVirt Kilisse und Adria- nopel löaren nur schwache Vorposten. Nach dem Kriegs plan sollte die Armee von Kirk Kilisfe ohn ernstere Kämpfe auf der Linie Wisa-Luele-Bur gas zu rück gehen, nachdem die Bulgaren zur Entwickelung gezwungen und durch einen Angriff auf die Verschanzungen bei Kirk Kilisse geschwächt worden waren. Tort wurden am 20. und 21. in ununterbrodxner Arbeit ausgedehnte Feldbefestigungen Meige«. J Freitagenl.NovM — Die Entdeckung einer großen iberischen Stabt. Ter Marauis von Eeiralbo, Mitglied der Akademie für Geschichte in Madrid, hat in Spanien Ausgrabungen imter- nommen, die zu der Entdeckung der großen iberischen Stadt Areobriga geführt haben. Sie liegt iu einer Gegend, in der man bisher noch keine Spuren von alten Bauten gefunden hatte. Außerdem wurden zwei große Nekropolen aufgedeckt, die r&aiiabti'ilnna i IW" f_____________(.vefiei:i fohlen war, und hinterließ bei i*m 7 Uhr in der Trattoria t reffen sei. Als ich dort eintrat, sah deutliche Schlägereien vorgekommen. Christenmorde in Konstantinopel. Die „Voss. Ztg." meldet aus K o n st a n t i n o p e l : Nach zuverlässigen Mitteilungen sollen in Stambul 20 Christen crm ordet worden sein, desgleichen im Stadtteil Kassim Pascha mehrereBulgaren. Am Mittwoch nachmittag um 3 Uhr zog ein Demonstratio ns- zn - , etwa 800 Mann stark, durch den Stadtteil Guelhene. Die Leute trugen rote Banner mit türkischen Inschriften; auch auf den Fes hatten sie Inschriften. An der Spitze zog eine Musikbande. Vielfach wurde angenommen, daß die Teilnehmer des Zuges Kriegsfreiwillige waren. Ter neue Großwcfir KiamilPascha hat an den Generalissimus, den Khedive und alle Malis eine Depesche gerichtet, in der er ihnen von seiner Ernennung Mitteilung macht und sie gleichzeitig auffordert, für die Verteidigung des Vaterlandes, die Durchführung der Verfassung, für Einigkeit unter der Bevölkerung, Gerechtigkeit gegen Alle, Aufrechterhaltung der Ordnung und den Schutz der Person und der Rechte der Ausländer entsprechend den Verträgen Sorge zu tragen. England hat am Goldenen Horn einen Erfolg erzielt; denn der alte Kiamil Pascha ist zum Nachfolger des bisherigen Großwesirs Achmed Mukthar ernannt worden. Jedenfalls beweist dieser Wandel im obersten Staatsamt, der nach zuverlässigen Meldungen aus Konstantinopel gegen den Willen Mukthar Paschas und ohne einen sonst ersichtlichen Grund erfolgt ist, daß nunmehr die Leitung der politischen Angelegenheiten der Türkei sich ganz dem Willen und den Interessen Englands angepaßt hat. Kiamil Pascha bekannte sich noch vor wenigen Tagen zu dem Irrglauben, daß gerade England die Macht sei, welche stets 1U: 15. iiv ?)!. ii«. 311 r. Schaffens noch recht jungen Tamms ist, haben einige Getreue die Traditionen feiner Kunst und die Erinnerungen an seine Person i dyfeit in der Stille liebevoll gehegt und gepflegt. Ter Mehren eite i :tb -zugleich als M ünftler der Hervorragendste unter triefen Ma re es Jüngern ist 'her Maler und Bild lauer Arthur Dolkmami, und wenn er jetzt die Hauptzüge seiner fünftleriidyn Entwickelung, die Gespickte seiner Beziehungen zu feinem Meister Maröes und endlich and) die Hauptergebnisse feiner künstlerisdxn Erfahrungen in einem kleinen Sdniftd'cn dem Publikum vorlegt, so liefert er damit zugleich einen wertvollen Beittag zur näheren Kenntnis einer der interessantesten Perioden und Gestalten unserer rnobmienj)eutfdien x.unft. Tank der Freundlichkeit des Verlages von Eugen Tiederidts kennen wir aus der schönen demnächst erscheinenden Volkniann- schen Sdnift bereits heute einige der anziehendsten Abschnitts Über seine Beziehungen zu Hans von Maries mitteilen. Ter Mnstler beridtet: „Es war im Dezember des Jahres 1876, dS iah Marecs in Rom kennen lernte. Ich hatte meine Karte in fainer Wohnung abgegeben. Sein Atelier war unjugänglidk Er c cwidcrte sofort meinen Besuch, da ick von Conrad Fiedler dem bekannten Kumtschriftsteller und Gönner Marses» an ihn ernp meiner Winin, daß er alle Mend Wäschzei|i 'S-Kä'» ^"Weicht und Geld. ' lose. äuch d" «Mm, Der Angriff begann gestern auf beiden Flügeln. Der An meirfd) der bulganfd)cn Armee zur Schlacht erfolgte in zwei MiuDoen. Tie eine Gruppe des rechten Flügels ging in der 'ijicktung Lüle-BurgesCorlu vor. Zu dieser Gruppe war : r größte Teil der Kavallerie und drei Brieden der Armee des Generals Iwanow, der vor Adrianopel steht, h e r a n a e s o g c n , die ihrerseits durch Fi e | e r v e f o r m a t i o n c n ersetzt wurden. Stärkere Ko leu neu sind von Havas und über Pavlorkoi und Alaplie auf das südliche Ergensufer. Tie Türken sind hi er nach heftigen Kämpfen bereits in der Richtung auf : (5 ilifoci zur ückgewichen, sollen aber mit stärkeren Streitkräften nördlich von Osunkoeprue vor- i-khe n. Die O st g r u p pe ist im Vorgehen burd) die Wälder an der r-kraße Wisa Saraj: bei iln ist infolge der schlechten L; e g e und des ungünstigen W e 11 e r s i m Vormarsch - ii e Stockung ein getreten Morgen vormittag wird aber der gllgemeine Vormarsch wieder begonnen. Starke Kolonnen sind rner int Anmarsch über Arhmedbej und Geeeris auf Midia ,;rtb in der Mlidytung auf Isttanja. Die türkische Armee • y11 le neuen Stellungen noch nicht erreidit haben und bereu, den bulgarischen Vormarsch durch Gegenangriffe aufzu- Hen Von Saraj und Geeeris nahmen wie gemeldet wird, tür f id*c Truppen den Vormarsck) über Visa in der Richtung auf Bunar Hissar auf. 16 000 zeiten Zigarren, infolgedessen schätzte ich die Sad>e weniger, und er hatte feine Absicht erreicht. Hier nun, in dem behäbigen Schlaraffenleben, wo man stundenlang am Strande saß, das Meer, die 5d)iffe und das gegenüberliegende Festland beobad)tenb, überredete mick> Marses, doch wenigstens einen Versuch zu machen, der mir trotz der i'dyocrcn italienischen Zigarren gut bekam: und nun wurde mir das Rauchen wirklich zur Gewohnheit. Von Gesprächen aus jener schönen Land- und Meeridhlle ist mir leider kaum etwas geblieben, was wohl daher kommt, daß es mir damals noch schwer wurde, Marecs zu verstehen, weil mir die nötige Erfahrung fehlte. Einmal fragte er mich, ob es mir denn hier nickt gefiele. Ich erwiderte, daß ich mich überaus glück- Iid) fühle, und suchte mein umeres, meist stummes Entzücken, so gut ick» damals konnte, auch in Worten auszudrücken. Der Fluß der Rede war mir nicht gegeben, aber ich schlürfte das mir widerfahrene Glück, eine solche Natur in der Nähe eines solchen Mannes genieren zu können, mit vollen Zügen und mit vollem Bewußtsein. Marc-es liebte und verehrte Crioetfoe, desgleichen Böcklin, was nidtt ausschloß, daß er gelegentlich beide kritisierte. Als ich auf einer Seefahrt an Böcklins „Meeresidylle^' erinnerte, zitierte er Goethe: „Es fd^umr das Meer in breiten Flüssen am tiefen Grund der Felsen aust". Er hatte übrigens ein phänomenales Gedächtnis und wußte Goethe und Shakespeare fast auswendig. Marses war äufeerft gemütlich und verkehrte, wie bereits erwähnt wurde, mit Fischern, Maultiertreibern usw. in der freundlichsten Weise. Bei einer Bvotsahrt ließ er sie alle mit uns am Tische essen, was die Leute natürlich sehr zu schätzen wußten. Samstag abend pflegte Tr. Kleinenberg mit den Fischern zu kneipen. Diese Gewohnheit setzte Marses fort, der nach der Abreise Tr. Kleinbergs in dessen Hause blieb. Sie kamen entweder auf die Terrasse — das Haus war am Strande gelegen — oder er kam hinunter und man gruppierte sich in einem der am Strande liegenden Boote. Ta ging es immer sehr heiter zu, es wurde viel gelungen, gescherzt und gelacht." AeAuöiübrung Kmvntt, ^itreid-ierntbeiien iür~ ?;f!wl)of striedbera oll verdungen werden.' -. m Bureau der Zjau »u fr iur (finjidn Qu5 ' S?°*C ttonncn lo K e Emlendung 1 ,t*AOflcn wer» rie Vergebung der Arde- rann auch genenui eriol; iie Slnaeboit werden i 15. 'Jioucmber ds.Js, w MVJmei- Luschlq Mit 4 Lochen. i|,|- «rofcj. Hess. Eijenbat BauadteilimgiSrieddn Tie Dacvdecker-u. Kle-mi arbeiten für den Umbau UebcriiachiunMebaiit- ain-aimboi,friedbcrg>b sollen verdungen umt Zeichnungen und Anzck musier liegen imSureau Lauabieihing I zur aus. Die Angebote k-r? gegen portofreie Ginte von 90 Pjg. für Datie» arbeiten und 80 Pi; . Slenwnerarbeiten werden, (frönnung k* geböte am 11. ‘Jloa i.’ Zttschlagsmft 3 Lote (tirosh. Eiienb-ü 1050 uormiitaflS, weck' - dem Hoie der neuen M' 3 ausrangierle „ Krümperpsw öffentlid) meiftbietenb W Barzahlung vergeiget! ririimberBcrwalim ?,ui.-Reg. staiterWilbe Kartoffel für den Sintert Magnum bon»i Zndustrie Up to Date Rot- iraubicballOkf Royal stidnc «Mede*”"mW % Weisel Proben^A^---^ KZKA --'"'LAtU-dS Pit.- ' MW WH Lin Aursall aus Adrianopel. Konstantinopel, 30. Okt. Gestern machten die türkischen Truppen von Adrianopeleinen Aus- fall an der westlichen Seite gegen Marrasch Sic warfen die Bulgaren unter vielen Verlusten in der Rich- hing auf Serail und Kemalköj zurück. An demselben Tage ergriff die türfifd)c Armee auf dem östlichen Flügel bei Bise die O f fe n s ive und schlug den Feind zurück. Die bulgarische Tivision, die im Zentrum vorging, wurde zurückgedräirgt. Tie türkischeArmee hatte 800 Tote und Verwundete. Informierte Kreise glauben auf Grund vertrauend würdiger Informationen, daß Kirk Kilisse gegenwärtig weder in den Händen der Türken, noch der Bulgaren ist. . Ein nach der „Morgenpost" in London eingelaufener türfifd)er Bericht meldet, die Bulgaren seien am Mittwoch dreimal unter schweren Verlusten zu- rückgeworfen worden, hätten sich zwischen M i d i a und Wisa verschanzt und erwarteten Verstärkungen von Adrianopel. .Ihre Stellung wird als vorteilhaft bezeichnet. Die bulgarischen Streitkräfte betragen 140000 Mann, die türkischen 260000 Mann. Eine „Lokalkorrespondenz" meldet, daß nach an das Kriegsministerium gelangten offiziellen Nachrichten die türkische A r m e e d e n a l l g e m e i n c n A n g r i f s auf der ganzen Linie im Norden von Kirk Kilisse- M ar rasch begonnen habe und daß die Bulgaren fick) zu rück ziehen. Die „Sinin", die an Stelle des „Tanin" erschien, ist wegen Veröffentlichung aufrührerischer Artikel verboten worden. Der Verkehr auf den Straßen von Pera wird ausnahmsweise bis ein Uhr nachts zugelassen. Tas Kommando der türkischen Ostarmec. Konstantinopel, 30. CH. Anstelle Abdullahs übernahm Nasim Pascha das Kommando der Ostarmee. Heber Verlauf und Bedeutung der Schlacht von ttirt.Kilisse war. So besdnänkte ich mich mehr auf das Zuhören, denn ich sehnte mich nach Aufklärung. Noch niemanden hatte id) bisher so sprcd>en hören. Marses machte mir sowohl seiner Tn'ckeinung, als audi seinen Reden nach. den außergewöhnlichsten Eindruck. Id) glaubte ihm, was er sagte: er hatte in feinem Wesen bei großer Liebenswürdigkeit etwas so Ueberlegenes, wie ich nie zuvor gesehen hatte. . Seine Werkstatt hielt Marees verschlossen und wer mit ihm verkehren wollte, mußte ihn abends in der Trattoria del Falcone oder später beim Weine treffen. Ta war er denn oft sehr gesprächig und ein solcher 9lbenb war ein hoher geistiger Genuß. Die Schärfe seines Geistes ließ ihn mit jedem Worte dcii^ Nagel auf den Kopf treffen. Tie klangvolle, männlich fräftige Stimme erhöhte für den Hörer noch den Genuß. Ueberhaupt war das Männlickie bei ihm stark betont, in seiner Erscheinung, feinem ganzen Auftreten und Gebaren. Tr liebte den Humor und vertrat in feinem Kreise eine heitere Lebensauffassung. Bezeidmend für sein ganzes Wesen ist, daß er oft äußerte, nur her cmite Mem'ck könne wahrhaft heiter sein. Fern lag ihm alles Brutale und Rohe. Er war Ariswkrat. im edelsten Sinne des Wortes. Dabei hatte er eine äußerst gewinnende, menschliche Art, mit dem Volke zu verkehren, weil er wahre Menfd>enliebe besaß. Er riet mir, ebenfalls mein Atelier verschlossen zu halten, ein Verfahren, das für das Schaffen, für die Entwicklung eines jungen Künstlers sehr vorteilhaft fei. _ , Im Sommer ging Marses nach Ischia, und ich folgte ihm etwa 14 Tage später dorthin nach. Tort wohnte damals ein Balte, der Zoologe Tr. Nicolaus Kleinenberg, ein Mann, den Marees wegen seiner hohen Bildung und Intelligenz schätzte. Bei ihm war Marecs zu Gaste. Ick mietete mich in der Nähe ein. Tamals stand noch unversehrt das reizende Easamicciola. Wir machten Ausflüge zu Fuß, zu Esel und zu Scki'i nach allen Teilen der Insel. Marecs leutt'elige, freundliche Art, nut den Bauern, Eseltreibern, Fischern usw. 511 verkehren, braditc uns viel Unterhaltung. Marecs redete dem Raucken das Wort. Es sei, verglichen dem Essen und Trinken, cttvas Geisttgeres, Immaterielles. Ich hatte mich nie recht dafür begeistern können, und cs als Gvmnasiast wohl nur deshalb ein wenig betrieben, weil die meisten es taten, und weil verbotene Frückte iüß sind. Als der Reiz des Verbotenen wegfiel, hatte id; es gelassen. Zu Haufe hatte ich ziemlich früh die Erlaubnis dazu erhalten. Mein Vater schenkte mir bei- (Ein bulgarischer Sieg in der Hauplentscheidung? ehtc Meldung aus Sofia, die uns heute vvrliegt, je,eint zu früh zu triumphieren Sie spricht von einem voll Itindigen Sieg über die Türken: kurz danach lies aber eine iroh! gleichzeitig vom Kriegsschauplatz abgegangene Mel b nig des Berichterstatters der Wiener „Reichspost" ein, der b • Lage denn doch in anderem Lichte erscheinen läßt Aller nu - haben die Bulgaren durch Umgehung von Adrianopel » i geleistet Ein Teil ihrer Truppen befindet sich wirklich tr i 11 c it aus dem Wege von A r d i a n o p c l n a ch - o n st a n k i n o p e l (der Linie Lüle Burgas—Eorlu). Ein a 'derer Teil kommt offenbar von Kirk Kilisse im Anmarsck) nich Süden zu Hilfe (von Harsa über Pavlakoi -. Tabei soll je>on das südliche Ergensufer beschritten worden sein. Eine u.dere '.'Cbteilung suchte von Pisa und Seraj her die Türken C I zu schließen, aber der Berichterstatter der Wiener Reichs p 'st meldet, daß in dieser Gegend die Türken sich der Ein ' isuug entziehen und nach Bun ar Hiss ar ziehen, h, innige Kilometer südlich von Kirk Kilisse liegt. Es Ivgeht so vielleicht seitens der Türken der Plan, durch '.-.-reinigung mit der 2ldrianopeler Besatzung die Rück- agslinie der Bulgaren abzuschneiden. Dazu stimmt auch i> türkische Meldung, daß die Truppen von Adrianopel . unen erivlgreichen Ausfall gemacht hätten. Tie dulga- rfdK Ostarmee, die von Visa Seraj anmarschiert, leidet unter sdilechtcm Wetter und schlechten Wegen, und wie unter diesen Umständen der Kampf auf der Linie Lüle Stzirgas-Eorlu werden wird, ist noch recht fraglich. Wir erhalten folgende Meldungen: Sofia, 30. Okt. Nach zweitägigem Kampfe j bet die bulgarische Armee einen vollständigen -Lieg über die Haupt st reitkräfte des tür* l. sche n Heeres davon getragen. Die Türken zogen sich in völliger Unordnung zurück. Luele Viurgas ist von den Bulgaren eingenommen worden. W i e n , 30 Okt. Der Kriegsberichterstatter der „Reichs- 1 »»ft" meldet aus dem Hauptquartier der bulga- * ci s chen Armee vom 30. Oktober: Nr. 257 Erster Blatt 162. Jahrgang Donnerstag, 51. ©Höbet 1912 Zn «letzener Luzettze, /JJW © 9 mcTitl"'^Kmertel- ^schem, täglich, außer ▼ ▲ ▲ ▲ ▲ ▲ ▲▲ [ährh* Ml. 8.90; burdj -S OTtCnfltCt zllttCtQ^r fanb ■ V ■ V ■ W uirlldfQftlidie.xitlra^n ■ ö MM Verantwonlich bir den .enüvrech - Anscklufjer WM politischen Leu: August General-Anzeiger für Gberhefsen EääS innabme m anjtigei RotatioRS^md und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- nnö Stcinöruderet R. Lange. Redaktion, Expedition und vrnderei: Zchulstratze Land-. . für den u! vorn^^r'^'uh" vüdingen: Fernsprecher Nr. 2b0 Seschafttstelle vahnhosftrahe Iba. Anzeigenteil-, ö 'M fihriebenen Zimmer fitzen, den sticlt. Marecs trag npmlid» damals einen KNobelbart und war i i der Tat schon mit einem französischen Offizier verwechselt worden, f'.di hatte vergessen, nad) Signor Giovanni zu fragen. D vorzüglich gefdüagen haben. An diesem und dem folgenden Tage zeichnete fick besonders OberstHilmi aus, der gum Genera! ernannt ist. H i 1 m i diente in Deutschland: er übersetzte das Exerzier regle- ment und galt immer als einer der befähigflen Ofsiziere. Bon den geflüchteten R e d i f s find vorgestern m e b r e r c Off t - ziere und MannsckZaften st a n d r c d) 11 i d) e r I d) o f | e n ivorbcn. Auf bulgarischer Seite ist der Erfolg vom Mittwodi i n keiner Weise ausge nutzt worden. '?lnfd>einenb wußten die Bulgaren meber, wie bie Tinge lagen nock' batten sie bie Kraft, weiter zu kämpfen Die Untätigleit in deit^ folgenden Tagen deutet darauf hin, daß sie sehr gelitten haben Ob sie >ftrk KAistc wieder verloren, ist allerdings sehr zweifelhast, da die Dürren jetzt die Entscheidung s st ellung M i d i a T f ck) v r l u eingenommen und bei W i f a unb Luele 'Bur g a s angeblidi g c * kämpft wirb. Tie Türken mußten ihre beiden Flugapparate beim Rückzug aus Kick Kilisse verbrennen DaS Hauptguar t i er liegt jetzt rückwärts Tschorl u unweit T scke r keßkoi. Tie 'Bulgaren sind in vier großen Kolonnen marschiert, eine westlid) von Adrianopel, eine bei Adrianopel, die beiden anderen meftlid? und östlich von Kirk Kilisse Tie Entscheidungsschlacht soll unmittelbar bevorstehen Vielleicht mit Rücknckst daraus, und vielleickt auch, weil anfd)cinenb von jungturkndier Seite Unruhen geplant sind, ist gestern abend der Belagern n g S z u st a n d in Konstantinopel v e r f d) ä r f t worden. ' Alle Zeitungen sind der ftrengften Zensur unterworfen. Ganze Stadtteile wurden bereits gestern nach 10 Ulyr gefpertt. Heute abend ist es auch in Pera nach 10 Uhr verboten, auf die Straße zu gehen. Ta sich in S a l o n i k ernste Ereigmife abgespielt haben müssen, will man hier anfdxrinenb vorbeugen. Seit drei Tagen fehlen fast alle Nachrichten aus Salomk. Im Stadtviertel Fatick) in Stambul find vorgestern nacht bc* treu an Der Unverletzlichkeit Der dürfet festgehalten habe Mehr kann England von einem türkischen Großwesir wirklich nicht verlangen. Konstantinopel, 30. Eft. Gestern fand die Investierung desneuenGroßwesirsKiamil statt. Das kaiserliche Reskript besagt, der Sultan erwarte, daß Kia« mil genügende Maßnahmen treffen werde, damit im gegen wärttgen Kriege die Ordnung und der Erfolg für die Armee gesichert und die Rechte des Reiches in jeder Richtung gewahrt würden. Der Militärattache in Wien, Blaquet Bey, ist zum Div i s i o n s g en e r a l befördert worden. Tie Blätter melden noch zahlreiche andere Beförderungen zu Generalen. Das „Amtsblatt" veröffentlicht ein provisorisches Gesetz, durch welches ein Dekret von 45 370 Pfund ausae- worfen wird für den Transport von Munition, Die angekauft werden soll. 80 000 albanische Freiwillige. Aus Athen wird gemeldet: Der albanesische Deputierte Hasan Baßry Bey, das Haupt der letzten albanischen Revolution, reiste kürzlich von Albanien nach Konstantinopel über Athen. Er erklärte hier, er werde der Pforte 80 000 albanesische Freiwillige anbieten. Die Albanesen mürben nicht dulden, daß eine Hand breit türkischen Balkangebietes an eine christliche Macht falle. Serbische Siegesmeldungen. Belgrad, 30. Okt. Aus 33 ran ja wird amtlich gemeldet: Tie ganze türkische Armee Mazedoniens, 80000 Mann stark, nahm an der Schlacht bei Kumanowo teil. Die Serben hatten 400 Tote und 2000 meist leicht Verwundete, die Türken 16000 Tote; sie verloren fast die ganze Artillerie. Bei dem Kampf bei Köprülü, der kurz, aoer erbittert war, verloren die Türken 5000 Mann. Die türkischen Truppen wurden von neuem in Verwirrung gebracht und in die Flucht geschlagen. 16000 Tote auf Seiten der Türken, das dürste hoch übertrieben sein. König Peter hat sich mit dem Hauptquartier nach Uesküb begeben, wo ihm von der Bevölkerung ein festlicher Empfang bereitet wurde. In der Stadt ist der normale Zustand wieder 'hergestellt. Mehrere Truppenabteilungen wurden nach Gostivar und Prilep entsandt. Tie Albanesen kehren aus dem Gebirge zurück und liefern bie Waffen ab. Rjeka, 30. Okt. Seit 3 Uhr nachmittags ist um Skutari heftiges Geschütz- und Geivehrseuer hörbar, lieber der Stadt find starke Rauchwolken zu bemerken, die offenbar von einem Brande herrühren. Der Einzug König Peters in Uesküb findet nach neuesten Meldungen erst in einigen Tagen statt. Er soll möglichst glänzend gestaltet werden. Deshalb wurden die Paradeuniformen der (tiarbe von Belgrad abgeschickt. Die „Boss. Ztg." berichtet aus Belgrad: Es bestä - tigt sich, daß b er Zar an König Peter ein in recht w a rmen Worten abgefaßtes Glückwunsch t e l e g r!a m m gerichtet hat. Die „Deutsche Tagesztg." meldet aus Sem lin : Die Serben nahmen mittags die albanische Stadt Priz- renb im Sturm ein und sollen große Beute gemacht haben. Die Situation der Tiirken in ganz Mazedonien ist verzweifelt. Aus Br anja wird gemeldet, daß es nach der Schlacht bei .Kumanowo zwischen den türkischen kommandierenden Generäle n zu heftigen Zerwürfnissen kam. Djavid Pascha, der für die Fortsetzung des .^bmnpfes eintrat, sei v o n einem türkbscheu Offizier niedergeschossen worden. Der griechische Bormarsch. Athen, 30. Okt. Wie aus Ko sch au i telegraphiert wird, ist Verria gestern durch die griechische Armee ohne Widerstand besetzt morben. Die muselmanischen Familien sind in der Stadt geblieben. Die muselmanischen Nv- tabcln erschienen vor dem Kronprinzen, um ihm ihre Unterwerfung zu bezeugen. Die Eisenbahnverbindung Berria- M o n a st i r ist unterbrod)en. Meldungen des Königs von Griechenland. Athen, 30. Okt. Der König depeschierte an Venizelos aus Ko sch aus : Nachdem der linke Flügel der Armee den Feind geschlagen hatte, verfolgte er ihn bis Nalbankoei und eroberte in erbittertem Kampfe die Fahnen zweier türkischer Bataillone, die mir ein Ab- auf das 4. und 3. Jahrhundert v. Ehr. zurückreichen. Kleinern Ausgrabungen, die im ganzen an 52 Stationen im Lande unternommen mürben, haben eine Fülle von mitätigen Einzelfundcn. ergeben, unter denen besonders bervorzuheben sind: Köpfe, Zähne und Swßzähne von Elesanten, Grabrnäler aus der ersten Eisen zeit, Toteuurnen von Kriegern, T'oldtc, Wurfspieße und Schilde, (Gürtel, 3Irmbänbcr, Ohrringe und Haarschmuck für Frauen, .Hufeisen und Bronzeplatten. ks. Höhlenmalereien in England. Aus London wirb von einem Aufsehen erregenden Funde berichtet, der den Archäologen Breuil und Sollas geglückt ist. Es handelt sich um die Auffindung der erften Höhlenmalereien innerhalb Großbritanniens. Der Ort der Entdeckung ist BaeonS Hole bei Mumbles in WaleS^ eine Oertlichkeit, in Deren Nähe Professor SollaS früher ein Skelett und ein paar Zknochenringe gesund", hakte, die seiner Ansicht nach der ersten Periode der Steinzeit angehören. Prof. Breuil, der die Sollassäxm Funde in Orford zu selten bekam, leitete eine weitere Nachforsckmng in die Wege Deren Ergebnis ist nun die Aufdeckung mehrfarbiger Zeichnungen: eS handelt sich um eine Folge von zehn Bildern, die den Bison, das Rentier, das Mammut und andere Tiere zum Gegenstände l*ibei,. Mle Bilder sind vorzüglich ausgeführt und vortrefflich erhalten. Die Aekmlirtckril mit anderen Höhlenfunden aus Frank reich und Spannen, die dem gleichen Abschnitt der Steinzeit angehören, wird als besonders groß beschrieben. Natürlich wer den die vielversprechenden Untersuchungen von Professor Breuil und Professor SollaS noch fortgesetzt. „Eine Hütt' auS Tamarinden . . . Unwillkür lich dünkt der- Leser an eine Art Knusperhäuschen, wenn nur nicht der Stoff gar so wenig verlockender, in größere,, Mengen genossen geradezu „durchschlagender" Natur ipärc In Wahr beit ist es der harmlose Anfang eines kleinen Gedichts oder soll es weniguens fein, eines Gedichts von Hermann von Gilm, dem aufrechten Tiroler Poeten, dessen Geburtstag — er ist am 1. November 1812 zu Innsbruck geboren — sich jetzt zum bnn bfriuni Male jährt. Wer kennt nicht sein in der Lassenschen Vertonung bis zum Ucbcrbrub populär gewordenes „Aller leelen" Lied: „Stell' aus den Tisch die duftenden Reseden . . ."*? Wie nun einer der besten Gilm Kenner, der ihm heimatS und wesensverwandte Dichter Franz Hoffmann lAniold v. d. Pasten ' in '.IKeran herauSgefunden bat, wimmelt es in den oerschied-cken Gilm-Ausgaben von ^Hehlern. Emer der stärksten und zugleich tomncWcn, der Heb leibet auch in die von flhibolf Greini besorgte ReelamauSgabe nngefcblitbt'n hat, sind unsere „Tama SE au? T;CenS. SüJlld) sagt Hoffmann gani richtig, ..auf Tirolei Boden e,ne Wohn,tolle aus einem Produkte nid2l bt-r Drogerie kaust, bleibt ein Rätsel. neLtirMckaMüiä) muß es heitzen: Eine Hütt' aus Tannenrinden." "Ordensverleihung. Der Großherzig hat d4w bei ratSsitzung Kreis Büdingen. H. Büdingen, 29. Okt. Zur Erledigung einiger bris genber Punkte fand heute, nachnritt, * "' ■ - Bukarest, 30. Okt. Die außerorbentliche Paria- ber Volksschule zu Mainz 11 SchulsteNen, von denen m e n t s s e s s i o n ist heute eröffnet worben. Ministerpräsi- 4 mit kath. und 3 mit evawg. Lehrern, sowie 2 mit kath. bent Majoresco vcwlas die Thronrede, die besagt, und 2 mit evang. Lehrerrnuen besetzt werben sollen. Eine baß im Hinblick auf die gegenwärtigen Umstänbe ein Appell mit einem evang. Lehrer zu bosetzende Lehrerstelle an der an das Land notwendig sei. Tie Kammern seien zur Ent- Gemeinbefchule zu Reisen. gegennahme der Mitteilung einberufen, baß bie Auf- ** Hessischer Beamten-Verb and. Am Sonn- lö su n g beschlossen ist. Die Senatoren begaben sich hierauf tag, 10. November, findet in Darmstadt eine Sitzung ber in ben Beratungssaal. Der Ministerpräsibent verlas zu- Ausschußmitglieder sämtlicher in Hessen bestehenden Der nächst in der Kammer, hierauf im Senat die Liste des bänbe ber mittleren Beamten statt, in ber über den Zu- neuen Kabinetts unb den Erlaß, burch ben das Parlament sammenschluß zu einem großen Verbände beraten werden schlossen habe, bis' auf weiteres nicht zu mobilisieren. Line englische Ministerrede. L o n b o n , 30. Okt. Minister Churchill hielt gestern in Sheffield eine Rebe, in ber er ber Hoffnung Ausdruck gab, alle Nationen mürben nach Beenbigung des Balkankrieges in dem Entschlüsse einig sein, baß bie Angelegenheit, die den gegenwärtigen Krieg entfesselt hat, nicht ein zweites M a l Ursache eines Krieges sein bürfe. Alle Regierungen ohne Ausnahme seien ehrlich bemüht, eine Formel zu finden, bie ben Kriegführen- ben Gerechtigkeit widerfahren lasse und den in Betracht kommenden Völlern von Nutzen sei. Der Krieg sei mit der ganzen' Kraft einer spontanen Explosion ausgebrochen. Wer würbe angesichts einer berarrigen Willenskundgebung kühn genug sein, zu behaupten, baß Stärke nie ein Heilmittel gewesen sei, ober wer wäre unaufrichtig genug, um zu erklären, baß kriegerische Tu gen ben keine vitale Rolle im Leben gesunder ober ehrliebenber Völker spielen ober wer schließlich würbe töricht genug sein, anzunehmen, baß ein langer Antagonismus, ber sich aus der Geschichte unb ber Zeit erklärt, stets burch glatte, an .her Oberfläche blcibenbc Konventionen von Politikern und Diplomaten ausgeglichen werben kann? Großbritannien muß für alle Fälle gerüstet sein. Es sei gut, geduldig, bedächtig und friebliebenb zu sein, aber es s ei nicht genug. Wir müssen, schloß Churchill, auch stark, voll Selbstvertrauen u n d e i n i g sein. gesandter überbrachte. Auch ber Kronprinz sandte mir st ein-Eberswalde: Ueber klimatische Bodenzonen. Abenb- die Fahne eines türkischen Bataillons von Drama zu, die JJJri chi Hoisaal des Müieral. Jwiiluts. - - - - - - M 1111 arkonzerk in Sterns Garten. Anfangs Uhr abendr Au» Stavt und Can». ließen, 31. Oktober 1912. , ,** g es k al en der für Donnerstag, 81. Ch.: Lese- 6 a I I e ■ B e r c t n: Vortrag von Pro'. Dr. Rauch Wie soll man Mädche7schul!"^^"' bC',b- 9 lU)r in der Turn Holle der höh! Obe r h es s. Gesellschaft für Natur- und Heil- künde. Vortrag von Priva«dozent Dr. V o g e l v o n Falken- Kreis Alsfeld. w Alsfeld, 29. Oktober. Stadtvorstandssitzunst. Anwefend: Bürgermeister Dr. Bölsing als Vorsitzender, Beigevrd neter Weitz, sowie 12 StadtvorstandSmitglieder Zur Bahnhv's erronterung zu Alsfeld, hier Schaffung einer Zufubr straße von der Alice st raße aus gibt ber Vorsitzen,K ein nachträglich von ber Eisenbahndirektion Frankfurt a. eingegangenes Schreiben bekannt, worin diese mitteilt, daß bie Steigung nicht 1:16 betrage, wie früher immer angegeben worben sei, sonbern 1:10. Der Stadtvorstand erklärt Hiera»' einer Zufuhrstraße mit einer Steigung von 1:10, wie sie nach träglich von der Eisenbahnbirektivn angegeben worden ist, nlrfit zustimmen zu könnm, er wünscht jedoch gelegentlich der Anwesenheit von Vertretern ber Eisenbahndirektion am nächsten Samstag eine Besprechung ber ganzen Angelegenheit. — Entsprechend dem Vorschlag der Baukommifsion wird beschlossen, die Straße durch ben sogen. Jmikerngarien im nächsten Jahre zu eröffnen. Mit dem Anlieger Kick soll eine Vereinbarung getroffen werden, daß er von dem angekauften Schlittschen Grundstücke soviel an Gelände erhalt, als er zur Straße abzugeben hat. Das Versetzen des j ringen Zaunes auf dem Kickschen Gruiidstücke, daS Umsetzen ber Sträucher unb bie Herstellung ber Wege nach dem neun: Grundstück übernimmt die Stadt auf ihre Kosten. A Ruppertenrod, 30. Okt. Was für einen Wert alte Möbel, besonders geschnitzte Kleiberschränke, haben, erfuhr der Besitzer eines solchen Schrankes von hier. Dieser Schrank ist reich geschnitzt; sein Alter mag sich auf über 100 Jahre belaufen. Ein AltertumShändler aus der Umgegend sah den Schrank und erstand ihn für den Betraa von 110 Mart. Kreis Lauterbach. => Grebenhain, 30. Okt. Freiherr v. Müfflinz. Polizeipräsident a. D., Ritter des Eisernen Kreuze« unb Rechtsritter des Johanniterordens, ist heute früh 4 Uhr in seinem hiesigen Landhaus nach kurzer Krankheit gestorben. Starkenburg und Rheinhessen. Mainz, 30. Okt. Ein starker Fle ischabschlag ist seit einigen Tagen eingetreten. Eine Anzahl Metzger setzte den Preis für sämtliche Fleisch- und Wurstwaren erheblich herab. Einzelne verkaufen dänisches Rindfleisch schon zu 60 Psg. das Pfund; andere zu 64, 68 und 70 Pfg. Sogar deutsches Mastochsenfleisch wird für die AuSnahmetag« Samstag, Sonntag und Montag zu 70 Pfg. angeboten. Kalbfleisch kostet 70 biß 85 Pfg., Schweinefleisch 75 bis 98 Pfg. Wurst wird schon zu 60 bis 70 Pfg. verkauft. Am billigsten ist Hammelfleisch, das schon zu 50 bis 70 Psg. 311 haben ist. Auch in zahlreichen Landgemeinden Rhein» )estenS sind die Metzger mit den Fleischpreisen erheblich herunter gegangen. d Mainz, 30. DTt. In ber heutigen Sitzung der stabtverorbneten entstanden längere erregte Aussprachen wegen des städtischen Fisch v er kau fs. Die Fischhändler unb bie Kolonialwaren Händler erhoben m Eingaben gegen ben stäbtischen Fischverkauf Einspruch. Stadtv Feine hielt die Beschwerden für gerechtfertigt und meinte, daß die städtische Verwaltung damit dem sozialdemokratischen Zukunftsstaate zusteuere. Auch die übrigen Red ner sprachen sich gegen den städtischen Fischverkauf aus, damit würde deni Handel und Gewerbe schwere kurrenz bereitet. Beig. Dr. ,W(b rechtfertigte die Maßnahmen der Stadt damit, daß die Händler ihr Wort gegenüber der Bürgermeisterei nicht gehalten und die Ache teuerer verkauft hätten, als mit der Verwaltung ausgemacht worden sei. Frankfurt habe im vorigen Jahre mit &en Fischhändlern dieselbe Erfahrungen gemacht. Nach 1 Vr* stündiger Besprechung wurde die Sache an den Teuerung^ ausschuß verwiesen. — Dem Mainzer Karneoalverem nd hcittc, nachmittags 5 Uhr, eine G em einde- . . „ statt. Nach ber Bekanntmachung ber Bürg«, meisteret haben sich zur Teilnehrnerschast an ber Fischerei in der Gemarkung Düdelsheim 3 Teilnehmer gemeldet unb auch bebeutenbe Angebote eingelegt. Ter Gemeinderat bestimmt, bet diese Woche öffentliche Verpachtung stattfinden solle. Der Tennir hierzu soll in öffentlicher Bekanntmachung erfolgen. — Die An beiten zur Herstellung des Schulganens werden zum Voran- schlagspreise an Maurer Ludwig Albrecht und Friebrich Zip Söhne vergeben. — Ein Antrag ber Stabt Osnabrück um Heben nähme einer Hilfsbcbürftigen, die ihren Unterstütznngswolmsi, m Bübingen besitzt, wirb vertagt. Die Akten sollen Rcchtsanntali Keil zur Prüfung übergeben werben. — Die Verhandlungen mi: ben GrunbstückSanliegern ber Balmhofstraße über Abtretung non Gelände sind noch nicht abgeschlossen, trotzbem beschließt ber 6k« mcinderat, baß bie Kanalifationsarbciten einstweilen ausgefübn werben. — Weiter beschließt der Gemeinberat, daß für das 6ki» werk die kaufmännische Buckfülnmng eingerichtet werden, solle. — Die letzte Rate für bie Zurückgabe des alten Schulhauses in ber Schloßgasse an bie Präsenz mit 2000 Mark, wurde von ihr an die Gemeinde zurückbezahlt. Der Gemeinderat bcschließi das; dieser Betrag nicht »irr Schuldentilgung, sondern zur Erbauung der Leichenhalle Verwendung finden solle. Aus yeffen. Die Besmtenbesoldungsvorlage. bs. Darmstadt, 30. Okt. Die von einem Korre- spondenzbureau verbreitete Nachricht, daß über die Beamtenbesoldungsvorlage innerhalb des Ministeriums noch Meinungsverschiedenheiten bestehen, so daß die Vorlage dem Finanzausschuß der Kammer vor Mitte oder Ende November nicht vorgelegt werden kann, und daß auch demzufolge ein Zusainmentritt der Zweiten Kammer vor Dezember nicht zu erwarten ist, ist unrichtig. Von anderer Seite, die unbedingt als „gut unterrichtet" angesehen werden darf, wird wieder behauptet, daß die Vorlage nicht nur fectiflgefteilt, sondern sich sogar bereits im Druck befindet. Im Ministerium erfährt man über den Stand der Arbeiten an dieser Vorlage nur, daß man kräftig am Werke ist, und daß es der Regierung nur angenehm sein kann, wenn die Vorlage recht bald der Kammer übergeben werden kann. Der Finanzausschuß ist jedenfalls darauf borberertet, sich b-atb mit der Vorlaae befassen zu müssen. Wann sie oder endlich erscheint, ist ein (Geheimnis der Regierung, und das wird dort ängstlich gehütet. Der Biltschriften-Ausschuß der Zweiten Kammer befaßte sich am Dienstag u. a. auch mit der Vorstellung des hessischen Verkehrsverbandes, bett, eine Reihe von Verkehrswünschen. Einem Teil der Wünsche wurde zugestimmt, die anderen wurden für erledigt erllärt. Zu der Vorstellung des Schriftvereins betr. die Erhaltung der deutschen Schreib- und Druckschrift wurde nach der Aussprache beschlossen, aus prinzipiellen Gründen zunächst auf die Vorstellung nicht näher einzugehen und sie für erledigt zu erklären. Der Antrag Senßfelder betr. die Beiträge zur land- und forstwirtsck>. Berufsaenossenschaft wurde ebenfalls besprochen, und man beschloß, den Antrag deni GesetzgebungHausschuß als Material bei der Beratung der 5um Unfallversicherungsgesetz Drucktrsparniffe beim Einlauf der Bittschriften. rb: Darmstadt, 30. Okt. In ber 2. Kammer ist neiicrbmgs vom Präsidium bei Behandlung der dem Hause zu gehenben zahlreichen Bittschriften unb Vorstellungen eine ü'hr baulenSwerte unb zweckmäßige Neuerung getroffen vordem. Bisher mar es Brauch, daß alle der 2. Kammer über* lanbten Vorstellungen, mochte deren Inhalt iwch so unbegründet oder die erhobene Forderung noch so aussichtslos sein, ohne Ausnahme zunächst b u r ch Truck vervielfältigt unb bann Menariltzung der Kammer „;ur vorläufigen Beratung gestellt wurden wobei bann regelmäßig die Ueberweisung an den zuitandigen Aus.chutz erfolgte. Auf Anordnung des Stammet Präsidenten Kohler Werden nun diese Eingänge nicht mehr ,m ruck vervielfältigt, londern, rot* dies auch mit den ein gebenden Vorstellungen im Reichstage, in Preußen unb den ?nbcrnt Bundes,taaren geschieht, der Reibe nach in einem be [onberen Verzeichnis regiitriert und sofort im Original dem zu ständigen AuSfchutz zur Behandlung und Befchlußfaffung über wie) en. in der Schlacht bei Serfidfche erbeutet wurde. Die rühm reichen Trophäen der tapferen Armee erfüllten mich mit ± ich beeile "ich. Sie und mein Mitglied der Preußischen Eis-schLmdirekchU W«Ä wurÄ Ä« SÄgI SerfVlmina bcV4etnbe-C toi' hV "t toset,? ° --N der ^Schlackt 0115 dem Sisenbalmdlrektrsnsbezirk Frankfurt, da-; Stomhtt. tL" Ä Verdien^rden? W d-s Gro,. Aus Rumänien. ** Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind an für aufgelöst erllärt und die Neuwahlen angcordnet wer- wird. den. Die Wähler von Dobrudscha werden g^mäß des neuen •• Stabttheater. Auf verschiedene Anfragen sei noch. Gesetzes, welches ihnen das Wahlrecht zuertennt, zum ersten malS betont, baß ber Strindbetg-Abend wegen de- Male an den Wahlenteilnehmen. Gastes nicht wiederholt werden kann. — Es sei daraus Bukarest, 30. Okt. Der Ministerrat bewilligte einen aufmerksam gemacht, daß Ernst v. Possart am 9. Dezember Kredit von 210000 Franks zur Bildung von zwei Amvu- ein nochmaliges Gastspiel absolvieren wird. . issss^en "7ld behufs Anjchassuug von Sanitätsmatertal. Nne .. Ratsdienrr Molls Jubiläum. Zu ein« oDÄ ab* bWd>m' b,C anÖCrC nad’ bCr Vyawilienfeier versamn,eiten sich die nächsten Angehö?,gen b(5 oLiomam^Ti 2irmee av. RatSdieners Karl Moll in seiner Wohnung, um die 50jähriqc Die Berliner rumani,che Ge,andt,chaft teilt oftiziell Wiederkehr des Taoe- 'n reiern an htm pf nie «L mit, daß der Ministerrat in Bukarest am Mittwoch be- t Sv 8s. * 1 * * * * * * SJ - - diener in den Dienst der Stadt Gießen gerieten ist. Du RatSdienerstelle war schon seit dem Jahre 1806 — also über 100 Jahre — in Händen der Familie Moll. Mit nächstem Jahre sind eS 50 Jahre, daß Karl Moll der städtischen Feuerwehr angehört. H verbotenen Weges, b hc ihm gehörige Vichdc > ,ii in ber Sirdie die mO' hrittüfl-5goitt5bien|k aus' __getrieben batte. Ei, riirbe non bmietben Ge b-itiirnfi hatte midiulbcn ibi r einen .Fuhyfad ge< btrafe und in bie Ko,le I MS-Z !: »E V (100$?- ‘ 69 W"8, ;r-nd-r «Rjt, --6 (ht‘3p”1IV ^eignen 6t™,rÖ '-Mim -1 ®ertt von« !<«* 'bchörbc :, Hcrfuninie ’ > i.'li icb, und na in gen erdntte^ ,,...» V-. kiaglnve ' '^.-ik tabeun! \ im.. ''- ,'it ri - ■ um' U * ? 1' ii-lte ^eruiung 9' - < t c n unb ümtüiri ' i-MHlfffic aniinerlegen 5berlond»gerilht oer r ■ r.vvtt rl:) ' omberg o. d. C -urteile trift uns ei ein Äann aus M j.rirctung des Art. )- 1; vor Ifenbigtem jlad ■t ivrndi ibn frei, w Giessern Erstes taei Sonntag, den Hen Pfol FrauN Frlßeilfi Ho Programm: Schul ^nttskarten; 1 J» geehrten j NMhfolgerj a| ' ’Phon U T L fiSÜ :: 11 'nÖ*W Ken. Giessener Konzert-Verein Hotel Steins Garten mMß Erstes Konzert Erster Solisten-Abend — v'~nvi jßÄÄt IUilifär--Konzert a"/io Telephon 911 Nur noch Donnerstag und Areitag: sta Nielsen TIM Löberstr. 12 Ws mil Fha BakofsKammer-Lichfs am Seifersweg liefert billigst die Brühl’sche Universität»-,Bech-und Steindruckerei, Kiesen. Schulstr. 7 71 Der Gemeinderat bM mtügung, jondnn je ? finden solle. Die beit, wohlschmeckendsten Haiervrcwarate, wie Aojrrflotftn 32 Pfg. vasensgrk 35 Psg. huscrM Kd. 32 Psi erhallen Sie stets frisch b< Georg Wallenfels nnr Marktvlatz 21, gegerr über der Engel-Avocheke. Da, wo es der Hausfrau un- mögl. ist, die Wäsche ins »>reie zu hängen, nehme ne nur cm oder zwei Pakete Wiotil zum kochend.Wäsche. Wottltutm grtrodrt ist, wie eine solche eigentlich angebracht sein mußte und trüber auch angebracht war. N e w B o r k, 30. Ctt. Poli»e,leutnant Becker wurde vom Sck-wurgeridu rum Tode durch Elekrrizi^t verurteilt. Wecker ist sofort nach 5ing Sing in trin^Iban gebrodu iwrtrn. Tic Hinrichtung ist verschoben, da gegen das Urteil Beruwng eingelegt morden ist, deren Erledigung ein ^ahr m xutunua, nelmrn kann. __________________ Brauerei-Ausschank. Nord-Anlage 38 Eingang durch den WirtwrhaftBgartcn "W in Kinder des Generals. Persäumen Sie nicht, dieses vorzügliche Schauspiel, welches einen ioldi ungeheuren Erfolg erzielte, einer Besic.nigung zu unterziehen. 'lluherhrm das grofit, reiAllltige ^ronriMin. Tanj’Xursus der Sperren Studierenden. Der Unterricht beginnt Freitag, den 1. November, abends 8 Uhr. Tanzabende Dienstag u. Freitag Gefällige Anmeldungen nehme noch in meiner Wohnung entgegen. Hochachtungsvoll *7V:rr Umversitäis Turn- und (QJ. (Will, Tanel ehr er 7e ÄnK. lituts. o6en4°hen. «ugeben hat. Das ben Grundstücke, das Unrr der Wege nach dem i'- uf ihre Kosten. Ost. Was sur einen - nitzt! Kiiderschrinkc. toi’ Schranks con l)tet. w älter mag M «IJ rtumebänbler ,nb Ihn fär Jede PÄättanstalt braucht eine PctentpllUwvtchine von der PorsterWäschereMIaBchineiilabrftBtnntthA Hammer 7500 St. i m Bet riebe, POFSlLL 163 Offerte knMeator tadtvorstandsii'f tg al§ Vorsitzender, ter Sntitglieber. 3“r Müc ffung einer Zu tu aus gibt btt wför inrettion 'Srantimt t otin birst mitteilt, t e stühtt immer an?-, -tadtvvtstand erklärt tr. mg von 1:10, wie sie Ni angegeben worden iü, t >od) gelegentlich der te rettion am nächsten te» genheit. — Entsvrechend le beschlossen, die Straye tr "ren Jahre zu eröffnen. '- f'dkkhcis. T'trrin für Stlinhtrtitra. S±SÄ‘"*«»- fllftcnb S.Nov.lStS, nndnn.3 llbr. Vermmml. Kl. Minden, Äit^g.n.-lüendoriu.Lützellinden. >u'duuicr: V’’ mumL 7 nnr nbbö. Eston in d. Osstz.°Sveife Anstalt Zn,, tt. rmjif.ip 7 Ni;r abds Esten in d. ^ni..------—-- Sotf« Wichet. Anz.>rack bzw.Anffenrock. v.gtrucniec. ID31/i»l 'tg = 5lbenb „ « tonn. _ e "* ■ en wird. ^"biläuw. 2.. s*ä*7 '?°hre 1806 - ö fn. Sltl ®o« ber (l£ vermischter. kf E i n Hausumzug zu Wasser. Das; die Amerikaner ihre Häuser auf Räder setzen und irgendwo anders hinfahren, ist nichts neues mehr, ja solche Dausumzuge hat man auch m Europa gemacht. Neuerdings aber Hal ein vausdeiiyer in Elnkago einen wichen Dausumzug zu Master ausgeführi, und dabet hat er um es vorweg zu nehmen, nicht nur ein hübsches -ummchen an Dollars, sondern auch eine ganze Reihe von Arbeitstagen erspart Das Daus stand in Ebikago. Es wllte verkauft werden, sand jedoch, da es eine ungünstige Lage hatte, kemen Käufer. Der Besitzer baute nun, obwohl ihm fiele Ingenieure davon abrieten eine ziemlich verwickelte Pontonbrücke und heil es 5 Kilometer weit über den Michigansee schleppen Das -heiter war dem Unternehmen günstig, das Daus wurde an feinem neuen Platze in günstiger Lage aufgestellt und soll demnächst, wie behauptet wird, mit einem bedeutenden Gewinn verkauft roCrbkf. Die erste M otorgondel in Venedig. Dazu musste cs kommen! Die hstwrischei, l^ondelii der Lagunenstadt Citfticbifrfnbrt. München, 80. Oft. Deute vormittag ist der der Flieger- Obteiluno zugeteilte Leutnant Dam dura e r vom 16. Znfanterie- Rrgnnrnt abgestürzt Er erlitt einen Echädelbruch, einen Stu« des rechten Oberarm» und deS linken Unterschenkels. Er 'st beule mittag, ohne das Bewubtsein wiedererlaugt zu haben, tm Earuifon- lazarett gestorben. „ Stuttgart, 30. Cif. lieber 16 der an ber „Morton* Bennett-Mettfahrt" beteiligten 19 Ballons liegen Londungsma- düngen vor. Es fehlt nur nod, jede Nachricht über den ,tal,eni,chen Ballon „Adromada- und den frauzvstfcheu Ballon # be France", desgleiäen von dem ichwei.emcheit Ballon ..Zürich der allerdings am Montag vormittag 'N" Ubr aber Potsdam gemeldet wurde Sck.lieslid tat man h^i erst, Nachricht von dem anster Monturrem gefahrenen Ballon „luiidbptf - » ber ben ?(merifanem als Ersatz für den Ballon „Ecustas EUp - geiieyen Sweaters für Knaben und Mädchen Stück von 1 5.00 bis Mk. ****** Ständige Aaswahl mindestens (a**/io 200 Stück. I. Salomon J Cie. einiger b- der »h Wft an der gemeldet ÄTC bestimmt,. achinden ivlle. Der Dec lchimg erfolgen. - Die' 'Uens werden zum 8o- .und Friedrich, Stobt Osnabrück um Uej !tc Akten sollen Rechlso^ ■ ~ Die Verhandlungen - wlstrafze über Mtretung i, trotzdem beschließt der t betten einstweilen ausgei meinderat, daß für das (•■■ tg eingerichtet werden i- M It tbe des alten Echulhaum nit 2000 Mark, tmnb- ■ loiigteit bleibt. e • Zu tücktig. - lknnde fium Srif«B: ..Wariim W'\ Sie ben Zbrcrn Welniicn fortgci durfte — Friseur. "dlch,den5er Sie, was dieser Esel Qngcfteflt hnf Cnn, s?err, ki HW ;U raiiaren v'legt, >duckte uns >e,n Rasiermesser, damit wir chärsen sollten. Unb der .Idiot schonte eS so gut, datz s'd der Derr wirNich selbst damit raueren kann' • Kleine Caaerchronll. Drei Räuber hielten bei Cfla^ama mit vorgehaktenem Revolver einen Zug aus und raubten au« dem Vevack- und Post- bei einem 'Brande be Dospetals iN «au Darosa s e ch /r^n k e schweftern und ein .\tmb umge kommen. Mcyrere 4$er ionen werden vermistl._____————— d-S 6ii,n,,n. S'i» . heute M ‘X y ta* i'h* *Ä’i «'JLS*", P g., *3™1 -n qifa okkw F« wÄo&’»e 55S*“ SAE L Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle (Steven. WctterauSsichtcn in Dessen kür Freitag, den L Nov. 1012 Meist trüb, Regenschauer, lübler._________ SBmcbia w,rt.en mck» nur tmr» ben Sawirtto. bm tirötnr fi? STÄ Ä ■ Port Hn^neMon,^ üaunlid) groste Müde gegeben bat. eine wirkliche venezmanische unsichtbaren fträiten getrieben, mit 10 bis lh »Upmetcr schwind,ikeit durd, das Wasser TM» °ber best er vergess^, nämlidi da« die "sandet ohne venezianische (Wonboltere leine ernt venezianische Gondel ist, sonder» eine amerilanische Geschmack worden ist.___________ - (Ein Eisenbahnunglück in Berlin. Berlin, 30. Olt. Deute morgen 7 Uhr 35 Minuten fuhr aus der Station Jannowiybrucke der Nord rin quin 1760 auf den auf Gleis drei haltenden, von der Station Grünewald nach Friedrichshagen fahrenden Vorortzuq 2277, wahrscheinlich infolge Ueberfahrens des Daltesign'als. Insgesamt sind 40 Personen verlcht woi den. Die Verletzungen sind bis auf vier leichte, xie Lolo motive des Nordringzuges und zahlreiche Wagen der beiden Büge sind erheblich beschädigt. An der Unfallstelle erschient bald Vertreter der Eifenbahndirektivn uiü> der BetriebSinspektor sowie die Feuerwehr mit mehreren Zügen. Vom Schlesischen Bahnhof wurde ein Samtatszug entsairtt, der sich sofort um bic Verletzten bemühte. Ebenso leiste- ten die Unfallstationen aus der Kommandantenstraste und am Spittelinarft die erste Dilfe. Ter Betrieb auf Gleis 3 ist vollkommen unterbrochen. Die Aufraumungsarbeiten werden einige Stunden in Anspruch nehmen. Die Zuge fahren in der Richtung nach Eharlottenburg. Bringe meine e LOKALITÄTEN Igrößere und kleinere Zimmer) zur Abhaltung von Bier- kommer^n. Geaellschaftscssen. Vereinssitzungen und dgl. höflichst in empfehlende Erinnerung. Bekannt aufmerksame Bedienung. Reelle Bierpreise. „ . . 70-24 Schubert, Richard Strauss und Hugo Wolf. Eintrittskarten: zu haben. * Oeffnnng des Saales 41/. Uhr. Die geehrten Abonnenten ersuchen wir, ihre Karten für las Konzertjahr 1912/13 gefl. bei Ernst Challier (Rudolphs Nachfolger) abholen zu wollen. Eine Zusendung findet ausnahmslos nicht statt. für die Aanrevalszeit 1913 die Stadthalle wieder Mietpreis von 4000 Mk übergeben. - Für Ein g^-unq von Räumen für die syrauenarbettsschule im - - ' - wurden 4000) Mk. bewilligt. - isrockstadt, 30 CTt Gestern iaiw bene Frest^rrlich wnmm* Werke für 2 Klaviere von Schumann and Urogramm . Saint-Saens, Soli Chopin, Gesänge von Brahms, Letzte 2I(icbrid>ten. Yin türkischer Orfol«. Konstantrnopcl, 31. C(t. aftpa ■mrT* bet aus Adrianopel: Die türkischen Trupven vertrieben die Bulgaren aus Uskutas und Xscftf und nahmen die Verfolgung auf. New York, 31. Okt. Vizepräsident Sherman ist heilte nacht gestorben. Botschaft an Blutarme »nd Blasse. Tie allacmcine Tckiwäckc und das krantbastc AnSieben bet jungen Mädchen im Aller der Reise, beruhen aus einem mangeb bauen Blnizustand, und ivenn vernachlassigi, und oft dflbrc bon lliituobliein und Unbehagen die «>olge. Es m daher von gröhlcr Widuigkeil jungen Mädchen irn Alter »on 13-0 fahren, ab> und zu eine Masche von ifeaferrm au neben, rneldic bas Blut bereichert, den Zlörper kräftigt und widerklandSsalng machi. --^^dcrrin m allerseits als das vorziiglichsle Präparat anerkmmt zur Blutbrt düng und^trättFlasche, überall erhältlich „GaleniiS" Ebern. .Eidustrie, m .b. V- Armitfurt a/M. Dw/t Dankbarkeit veranlasst iniä) gern und -OC(tn)tCtl0iVCX;i» kostenlos allen jungen und -valölei Deuben mitAUtcilcn, wie idi mich duräi ein einfaches, billiges und erfolgreiches ^iamrvrodukt. Doräii'^rasl-Malz. von meinem langwierigen Vcibcn befreit habe. H. Penkert, Kaufmann, Ver- lin LW. 17, (tzrohbeerenstraste 30. _______________b ausgeführt von der Kapelle des Infant.-Regts. .Kaisei Wilhelm“ Nr. 116. Leitung: Obermusikmeister Lobcr. Anfang 8- . L’hr. Eintritt 4.» Pfg. Es ladet höflichst ein oon» <- Oe*terle, Besitzer. NB. Den titk Vereinen und Korporationen die erg. Mitteilung, dass mein Saal noch einige Samstage und Sonntage für Festlichkeiten frei ist. _________1 > (_ Jnng-Dentschland, Giessen-Stadt. Einladung zur Versammlung am Montag, den 4. November 1912, 8'Jlbr abends in der Turuballe des Turnvereins «Nord Anlage). D Vorträge: Herr Prosesior Kissinger Darmstadt: „Ju«g-Tcutschland im Hesscnland" Herr Professor D. Dr. Schöll-Friedberg - „Was lehrt die bisherige Jugendarbeit lör die knollige Praxis?“ TEteie Aussprache. Jedermann ist freundlichst willkommen. StalrtTlir innere Mission. Jahresfest zn Giestcn am 5. und <». November. DienStaa 3 Uhr im Gemeindebaus. Kirchstr. 9: ^itnlicbcx Versammlung. Jahresbericht. Unsere Stellung zu 6 Uhr^^stgotiesdienkt in der Stadtkirche: Pfarrer ' 8V.°Ubr Eamilieiiabend in Steins Garten. Vorträge , über deuisch-evangelifches Gcmeindeleben in Parts. Sekretär Ahlmann aus PariSu. a. _ , a Mittwoch io Ubr im Johannessaal: Oe^nlliche Jahres veriannnlimg. Die weitere Em Wicklung derArbeil I der inneren Misnon m der Gegenwart Pmrrer Wurm- Stuttgart. Pros. 11 Lchoell-irrtedberg. Pfarrer Schulte Grosten-Vtnden. u> Der grichästssübreudc AuSichun: _ Adolvb- <5- Maunmnnu. Hofmann. D. ^duan. D. ^aaoner. 2d)ineckenbecher. Schwabe. D. Ltarnm. i r. Weimar. Stni die Arbeit der Lust u. der Sonne, indem estadellosrcinigiund bleicht, ohne der Wäsche zu schaden. Per Paket 30 Pf. Fabrikanten Danauer Seifenfabrik I. Giotb, G. m. b. H. Skieder- läge bei. Wilhelm Wagner, . . 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Heute । nll viann aus Elpenrod vor dem -Schöffengericht wegen I6l teritetuurt des Art 226, Abs. 2, der das Emzelhuten von i>or beenbigtem Nachrnillagsgottcsdienste verbietet Das Gi^ löl iprad, ibn frei, wiewohl erwiest,i )uar, datz mn -ohn l|t ihm gehörige Biehberde nm 2 Pnngstfeiertagc d IS an rnr in h t Kirche die Monhrmation ftnttfanb, fdwn vor dem Boi riir. ua-goltesdienste au - dem Dorfe auf d,e Dh-'de und wieder zw . rjd getrieben hatte Ein anderer Manu aus Nied.r-Gemundir! n-utx von demselben Gericht wegen eines ^'rg.hcnS daS ^ std, ir rch hatte zuschulden kommen lassen, dast er nut 1 einem Sterbe ■ b, einen .Fußpfad gegangen oder gerittin zu - .^cart I Hmfe und in die Kosten verurteilt, wiewohl an der Leustrecke < verbotenen Weges, die er benutzte, keine Wamungstatel an leine?» ' c' w SS?!*. > Scr t. ht t Lindenvlal» 5. 71871 7219 7063] 'Key 1. Avril 2. (Sinne, 6—8 Z., z.'v. Süd-Anlage io. 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