* am war Was die Wahl re form betrifft, Fraktionen der Opposition sprechen nicht den Tatsachen Wir erhalten folgende Nachrichten:^ Fez von den Aufständischen erstürmt? Varis. 28. Mai. Wie aus Madrid gemeldet wird. Vertrag bezüglich gemeinschaftlicher Interessen abzuich' ics.cn" Teutfch.cn rn Taraudant sind nach derselben Cuclle ..sicher ui-i.r dem Schutze des Kaid Kappa scheu Botschafter Freiherrn Marschall von Siebe r st e i n in feierlicher Abschiedsaudienz und überreichte ihm als Andenken eine Reihe von Geschenken, bar* unter sein Bild in kostbarem Rahmen. Ter Sultan drückll Freiherrn v. Marschall die Hoffnung aus, das; der Bot- schaster auch in London der Freund der Türkei bleiben werde. Tie Leiche des russischen Botschafters Grafen von der Osten-Sacken wurde Mittwoch abend Ausland. Tie Herren der Berliner S t a d t v e r t r c t u n g > geführt von dem Oberbürgermeister, sind am Mittwoch zuin Besuche der Stadt Wien cingetroffcn. Am Wiener sJtorb weslbahnhof wurden sie von den Vertretern der Stadl unter Führung des Bürgermeisters empfangen. In seiner Begrüßungsrede führte Bürgermeister "Neumayr aus, die Wiener hätten den Moment des Besuches schon lange vo.i Herzen herbeigesehnt. Wien war von jeher bestrebt, mit der mächtigen Stadt Berlin in engere Fühlung zu treten, nicht aus kühler Berechnung, sondern von der Macht des Blutes getrieben. Tic Wiener Hirnen die Stadtverordneten nicht nur als Vertreter einer der Deutsches Ueich. Die „Schlesische Volkszeitung" berichtet über das Befind eil des Kardinals Kopp: Tie Reinigung d c Wundhöhle macht gute Fortschritte. Demcntsprcchrno i.r auch die langsam fortschreitende B e fj c r u n g a!l Allgemeinbefinden bemerkbar. Tie Pulsfrequenz beginnt sich etwas zu verringern. Wie dem Wolffschen Bureau mitgetetlt wirb, hat Direktor Heilet von der G r a f e n st a d c n e r Fabrit sich im Interesse bcr Arbeiterschaft entschlossen, seine En 1 lassung einzureichen. Diese wurde von dem Aufsichtsrat der Gesellschaft genehmigt. Wie die „Braunschweig ifche Landeszeitung" berichtet, hat der Kaiser dem Reichskanzler allster durch d.e Ordensauszeichnung auch durch ein Hand s ch r e i b e n einen Tank für die Durchbringung der Wehrvorlagen aus gesprochen und ihm ferner die unveränderte Fortdauer seines Vertrauens ausgcdrückt. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. r — ....... Melines. 29. Mai. Feindliche Stämme griffen ..... 26. Mai Tuars in der Nähe von Agourai und El Hajeb an; sie wurden unter Vertu st en zurückgeschlagen. Schlimme Nachrichten aus Marotto. Tie Franzosen haben sich mit einer argen Hiobspost abzufindeu. Aus Fez wird — allerdings auf dem Wege über Maorid — das Gerücht Verbreiter, die Berber hätten die scherifische Hauptstadt gestürmt und die sranzösische Besatzung mit dem Generalresidenten Liauten und dem Gcfandten Regnault nicdergemacht. Tas Gerücht lief am Tiensrag abend bereits in Paris um und — die französische Regierung wußte ihm bis heute kein bestimmtes Dementi entgegenzusehen Es hiest nur, es feien keine neuen Nach richten cingetrosfen. Die letzte Meldung des Generals Miautet) war nun am 28. Mai abends in Fez aufgegeben worden, und über ihren Inhalt machte die französische Regierung nur dürstigc Mitteilungen. Das Telegramm gebe keine Information über das aus Madrid stammende Gerücht. ^Tic Lage ist also schlimm, sehr schlimm. Zum mindesten ist sicher, das; Fez stark gesährdct ist. Die Sladi wird von etwa 5000 Soldaten verteidigt, während sie von etwa 20000 Aufständischen belagert wirb. Der neue Generalresibeni Lrauteh ist bekanntlich erst 2 er Prätendent und Deutschland. London, 29. Mai. Ter Korrespondent der Morning Post in Tanger, der häufig schwindelt, telegraphiert: Der Prätendent Et So a i b a fei daraus bedacht, diplomatische Verbi n bungen mit Tcutichla n d anzuknüpfen und „einen daselbst gestern abend das Gerücht verbreitet, dast Fez in die Hande der aufrührerischen »tarn m e gefallen und General Liauten und Gesandter Regnault und 1000 Soldaten niedergemacht worden feien. a.ies Gerücht scheint aber durchaus ersunden zu sem. Eme von der Agence Havas abgegebene Note erklärt, daß bis 2 Uhr heute und bleiben, das ganze Volk durch die Schule über die Tuberkulose immer mehr und mehr aufzuktären. bedeutendsten Städte der Welt und als Angehörige ein.'s Reiches, dessen Aufblühen den ganzen Erdkreis in Erstaune-.: setzt, willkommen, sondern insbesondere als liebe deutsche Blutsfreunde und Stammcsgenofscn Tie Rede klang^ nut einem dreifachen Hoch auf die Stadt Berlin, den Ober bürgermeister und die Stadtverordneten aus. In der Sitzung des ungarischen Abgeordnetenhauses am Mittwoch wurde über den Gesetzentwurf über die Armee-Reform, gegen welche die technische Obstruktion monatelang angekämpft hatte, in^cu Hauptaussprache verhandelt Es herrscht nunmehr die Hof- nung, daß die Wehrreform in normaler Verhandlung bis zu Ende beraten wird. Was m - L C'"L" so verhandeln die verschiedenen _ über einen einheitlichen Entwurf. Dieser wird sodann der Regierung mitgeteilt, um als Grundlage für die Verständigung zwischen der Regierung unb der Opposition in dieser Frage zu dienen. Wie verlautet, ermäßigten Die Sozialistenführer ihre Ansprüche sehr und erklärten, sich mit der Vermehrung der Wählerzahl auf 2,4 Millionen begnügen zu nwllen, damit in der Wahlreform ein Ein- vernehmen mit der Regierung zustande tommt. Der Sultan der Türkei empfing den scheidenden beul- — Eugen Bracht. Ter Landschaftsmaler Geh. Hofrat Professor Eugen Bracht in T r e s d en feier: am 3. Juni seinen 70. Geburlstag. Er ist am 3. Juni 1842 zu Morges am Genier 3t-c geboren, bezog 1859 die Kunstschule zu ftarldruhe, wo er unter I W. Schirmer arbeitete, ging 1861 nach Düsseldorf, wo er Schüler von Hans Gude war, doch gab er wegen eines Mißerfolges 1864 die Malerlaufbahn auf, um Maur mann zu werden. Im Jahre 1875 kehrte er zur Maleret zurück, lebte einige Jahre in Karlsruhe und unternahm 1880 eine große Orient:eise, die ihm reiche Anregung verschaffte. 1882 wurde er als Lehrer für Landict ausrnaler.i an die Berliner Kunnakadernie berufen unb wirt: feit 1901 in gleicher Eigenfchaft an der Akademie der bildenden Künste zu Dresden. Prof. Ärackt ist Mitglied der vreußnchen und der baycrifchen Akademie der Künste. Tic Motive zu feinen Bildern entlehnte er anfangs der Lüneburger Hctde, später Syrien und Palästina; in den letzten Jahren malte er auch Landschaften nach Motiven aus der Mark Brandenburg. Als ein Meisterwerk darf wohl das 1889 ausgestellte Gemälde „Das Gestade der Vergessenheit" angesehen ^werden, eine Berglandschaft, tcren gewaltige und imponierende Schönheit wohl geeignet iit, tic in der Bezeichnung angedeutete Vorstellung hervorzurufen. Ties Werk wurde durch die große goldene Meoatlle ausgezeichnet und ging in den Privatbesttz des Kaisers über. — Leonardo als Herz-Anatom. Die schier unfaß- lichc Universalität Leonardo da Vincis wird besonders deutlich durch eine vor kurzem erschienene Veröffentlichung, die drei Pro- 'essoren der Universität Ehristiania, Vangenstein, Fonahn und Hopstock, herausgegebcn Haden. ES handelt sich um die anatomischen Manuskripte Leoitardos, die seine Forschungen über das Her; des Mcnsckeii enthalten. Ter erste Band umfaßt dreizehn Blätter, die Auszeicknirngen über das Herz unb seine Tätigkeit^ über das Diaphragma, den Durchlaß der Nahrung durch den Spctsekanal enthalten; her nächste Band soll dann namentlich weitere Studien über Anatomie und Physiologie des Herzens zum Gegenstand haben. Im Anschluß an diese Publikation hat der Grazer Professor Holl dem Sctöpfer der Mona Lisa eine bedeutende Stellung in der Erforschung des menschlichen Herzens angewiesen. Er weist nach, daß Leonardo die die ftammerlichrungen des Herzens durchsetzenden Muskclbalken entdeckt hat, unb möchte anregen, daß diese Mus- vor wenigen Tagen in Fez eiiigctrofien; aber die An Ipracyen, die bei dieser Gelegenheit gewechselt wurden, haben anscheinend den Aufruhr geschürt. Sicher trägt dazu audi bas Verhalten Muleh Hasibs bei, ber seine Rücktriltsabsich ten in solcher Form Innbgab — ober waren es die fran-öst. scheu Publizisten? — bas; der Haß ber marokkanischen Stämme gegen Frankreich zu hellen Flammen geschürt würbe So klug sind die Marokkaner auch, bas; sie in der Versicherung Liauteys, er werbe „bei voller Achtung ber Machtbefugnisse des Sultans ihm bei ber Einführung eines Regimes der Ordnung unb ber Zivilisation seine Hilfe leihen", nur Hohn crblidicii Noch in derselben Nach« entstand ein Ausruhr in der Residenz; durch eine Bresche in der nordöstlichen Mauer brachen Berberhaufen ein, die von der schncllalarmicrten Garnison nur Schritt vor Schritt von einem Hans nach dem anderen und endlich zur Stadl hinausgedrängt werden konnten. Und nun kommen Tag für Tag die Meldungen von neuen Angriffen. Der französische Ministerrat hat beschlossen, die tu Marokko stehenden Truppen vorläufig aus 4< OOU Mann zu erhöhen, und man betreibt die Nachfendungcn mit großer Eile. Wir Deutsche rönnen dem Laus dieser Dinge mit einer gewissen Ruhe und Genugtuung darüber, daß wir in Marolio nicht mehr so stark beteiligt sind, zuschauen Die Franzosen haben noch die größte Muhe, die Ernte des letzten Vertrages mit Deutschland heimzubringen. Viel leicht dauert die Sorge noch sehr lange, ziimat Die Einigung mit Spanien gleichfalls noch Schwierigkeiten macht Erfreulicherweise trifft cs nach ber „Köln. Ztg" nicht zu, daß ber Freilassung der marokkanischen Feldarbeiter auf der Renschhausenschen Farm eme Zahlung von Lösegelb vorausgegangen ist. Auch die Nachrichten über die Ge- sangenhaunng der Gebrüder Otto unb Robert Mannes- mann durch aufständisck)e Eingeborene im Lusgebiet ent- Tuberkulose und 5chule. In der 12. Versammlung des Deut schc n B e r ei ns f ü r Schulgesundheitspslege, die ui Gemein,chaft mit ber 4. Versammlung ber Schulärzte ^euftcklands im .»ngicmimen Institut in Berlin staUfand, wrack Wirk!. (Seb^Lbennebtynnlrat Prof. Tr. Kirchner, der Vorsitzende des a.eui,chm Vercw-.- sstr ^ckmlgesunbhciispslege, über „Tuber t u 1 o 1 e u n b o W u l e . Er gab einen Ucberbütf über die bret verichiebenen Bestrebungen der ^Tuberkulosebelänipfung: wissenichaitlich-biolognc^ Forschung unb die Serumtherapie, deren Erfinder Robert Koch war, ubtr gesetzgeberische Ntaßnahmen und die stiaruative ^r,or9c-f ” Land ber Statistik wies er naw, bar. un >>ahre von 10 000 Lebenden bei einer Gefamtsterbuchkeit von ^O rm ganzen 32 an Tuberkulose tierftorben unb, wahrend tm ^ahre 1910 la emir G^aÄerblichkeit von 160 auf 10 000 Lebende nur noch lo an NerLlose starben. Die Gesamtsterblichbit ut chw ungefähr um em ^ritteü die Zahl der Todesfälle infolge TuberkuIche um über die Hälfte vermindert worden — ein Beweis lur die Erfolge der Tuberkulofebekämpfung. Tic Sterblichkeit an Tuberkulose ist aber trotz all« Fortschritte noch viel zu groß, insbesondere beim weiblichen Deckst D bei der Iugeßd. Rund 60 000 Personen Herben iwck lohrUck in ä an Tuberkulose. Stadtschulrat Wimenaue n Mannheim hat durch Unter, uchungen 9^ ^chulrt^rn MtgesteUl, daß der Prozentsatz bei Knaben 4/, bei J?iabd-ut bl Ibetiagt. x\c Ticke/llilose ist aber nicht eine Schulkrankheit, wabern eme Farn i l i e n k r an k h e i t und hier muß ber. ütin Zahl der Kinder mit offener Tuberku o,e Ut n betJjwe Hein, die ber Kinder mit latenter u sichren unter Beobachtung der Anzeigepfl.ckt, wn ne da «-.scuchengese« forben. Lurch £>a-> ^mul- ,n der Lage, Vorschriften zu erlagen ohne Vllft 0c. atktb » y Der Vortragende empfiehlt Uatenuchung der Kinder vor dem Eintritt in die Schule, periodische llntenud)ung. • Schulzeit unb Tuberfulinimpyungen. hähCT1" i'oroie eine Einrichtung der Schulspeisung und ber ^ babcr, eim gründliche Zahnpflege, xa» wirftainlte Mmel wirb kein nach ihm genannt werden. Sooann hebt er hervor, daß Leonardo ber Erste gewesen ist, der die Gehirnventrilel im allgemeinen richtig zur Darstellung gebracht hat. — Tie reformierten „tanzenden Derwisch e". Aus Kairo wird uns geschrieben: Tie englische Okkupation, Du alle vanislainim'chen und fanatischen Bestrebungen des Islain in Aegypten mit Erfolg einzufchläfern weiß, hat auf diesem Wege einen neuen Erfolg zu verzeichnen. Kürzlich gab nämlich ber oberste islamitische Geistliche in Kairo, Saied AlMed El Bekri, zusamiil.u mit den Oberhäuptern der verschiedenen Terwischorden K>gvp- tens einen Erlaß heraus, der die traditionellen Hebungen der heulenden und der tanzenden Terwischc modernisieren will. Es wurde beschlossen, künftighin alle überflüssigen Erregungen unb zwecklosen Beioegungen bei den Zeremoniell der Derwische av- zusck^iffen. Dieser Entschluß wurde dadurch motiviert, daß ourch diese religiösen Hebungen „Sikr", ber europäische .--eschmeä verletzt und der Islam in den Augen der Ungläubigen h.rabgeroürbigt werde. Selbst die Wiederholung des Namens „Allah", Der cm: so wichtige Rolle in Der islamitischen Anbetung spielt, ioll unterdrückt werden. Tie anglo-äguptlsche Regierung hat diesen neuen Ideen ein williges Ohr geliehen unb wird ein diesbezügliches Gesetz erlassen. Tiefer ganze Vorgang ist unerhört in ber bis herigen Geschichte des Islams. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. Die 3. öffentliche Tagung deS Internationalen Vereins jur medizinische Psychologie und Psychotherapie wird am 8. und 9. September ui Zürich in unmittelbar. An- schluß an den Schweizer Psychiater tag unb Die Tagung der Internationalen Liga gegen Epilepsie stattfinden. — Dem o. Prss.'Er und Direktor der Augenklinik an der Budapester Universität Tr. med. Karl Hoor wurde bcr Adel mit dem Pradikal „von Horocz" verliehen. — Tic Unioerinät Lemberg feierte am gestrigen Mittwoch ihr 2 0 O.j a l# r i g e £ Jubiläum, seit Der Gründung durch König Kasimir. — In M u n ch e n wurde d.r zweite deutsche Kongreß für Krüopelsürsorge am g Aiittwcch durch den Prinzen Ludwig Ferdinand von Ba ,e n .. lich eröffnet. — Tas russische Iuftizministerium fetzt.- c-.nen . sonderen Ausschuß em, der fich mit der Frage der K onv e n11 .i mu Deutschland zum schütze der Erzeugnisse von Li: ratuc- und Kunst beschäftigen ,oll. — Auf der B o n n er Sternwarte find von Professor ft ü ft n e r an dem neuen Stern in d.i fton- frellation der Zwillinge dunkle Linien gefunbeit worden, die den radioaktiven Substanzen Uran unb Radium angehören. früh im Ministerium des Aeußcrii keinerlei Nachricht über einen neuen Angri'f auf Fez eingetroffen fei. In der Madrider Kammer erklärte Mimsterpra,ident C a n a l c i a s , er habe fein Telegramm erhalten, das das Ge- rück t bestätigte, daß die Eingeborenen Fez genommen, den Ge- sandten Regnault und andere Mitglieder der franzöfischen Mif- ton ermordet hätten Paris, 29. Mai. Ter Minister des Aeutzern erhielt bis heute mittag keine Bestätigung des neuen Angriffe-.- auf Fez. Tas letzte hierher gelangte Telegramm rührt von General Miauten her und ist in Fcz am 28. Mai abends 6 Uhr 30 Minuten auigegeben worden. Paris, 29 Mai. Agence Havas » Das von General Livaiity gestern abend 7.30 Uhr aus Fez abgesandte Telegramm enthält keine Information, die über das aus M a d r i d st a m m e n d e G e r ü ck t über d i e N i e d e r m e tz e tun g d o n Europäern Aufklärung gibt. Livautey bcncbtetc von einer BcivegungunterdenTtämm e n, bic_c inen ne u en Angriff am F e z befürchten lasse, seitdem ist eine neue amiliche Meldung, die über einen erfolgten Angriff berichtet, nicht eingelaufen. i Die Angriffe der Berber. Fez, 29. Mai. In der Nacht zum 27. Mai kamen die Berber bis zu den Stadtmauern. Das G e w e h r f e u e r dauert an. Es ist unmöglich, die Stadt zu verlassen ober die Wälle zu betreten. Ein wirklich heftiger Angriff gegen die Stadt ist nicht veriucht worden. Die Stimmung ist ausgezeichnet General Liauten rief die Ulemas und Scheiks zusammen und zerstreute verschiedene über das Protektorat entstandene Mißverständnisse. Amtliche Beschwichtigung. Paris, 29. Mai. Unter Hinweis am die gestrigen Alarmnachrichten über die Ereignisse in Fez richtet das „Journal des Debals" m einem anscheinend offiziösen Artikel an die öffentliche Meinung die nachdrückliche Aufforderung, fich über derartige tendenziöfe Nachrichten, welche wohl noch eine Zeitlang periodisch wicderkehren dürsten, nicht 8 u bej unruhige n und die Regierung, nicht jeden Augenblick zur Abfendung von Verstärkungen zu drängen. Man habe bereits 47 000 Mann in Marokko stehen, bic Ziffer dürfte nicht mehr wesentlich überschritten werden, da man fönst bic nationale Verteidigung des Mutterlandes gefährden könnte. 9iad) einer ebenfalls offiziösen Mitteilung beschloß die Regierung, orschungen nach dem Ursprung unb den Verbreitern bcr falschen Gerüchte anzustellen. Offiziös wird ferner gemeldet, General Lyautey kennzeichnete in seiner an den Minister des Acußeren gerichteten Depesche die Lage dahin, daß er im Feindesland lagere und alle aus diesem Zustand erwachsenen Folgen und Verpflichtungen ins Auge fasse. Die französische Besatzung v o n Fez, welche aus fünf Bataillonen, drei Artillene- und zwei Maschinengewehrabteilungen besteht, wurde durch ein aus Mckines eingetroffenes Bataillon Kolonialinfanterie, Sene- galsckutzcn und eine Maschineimewehrabteilung verstärkt. Ein weiteres Bataillon soll heute in Mekines eintreffen. Ferner stehen zur Verteidigung von Fez eine fliegende Truppe von^sechs Kompanien, eine Gcbirgsbatteric und eine Schwadron Saharareiter zur Verfügung. Ein französischer Erfolg am Muluya? Paris, 29. Mat. Nach einer Meldung aus Udschda hat der Vorstoß der von dem General Alix befehligten Truppen auf die Marokkaner großen Eindruck gemacht. Etn Teil des Haurastammes hat sich bereits von den Beni-Uarain getrennt und Vertreter in das französische Lager entsandt, um Pardon zu erbitten und ihre Unterwerfung anzuküitdigcn. Nr. 125 Erster Blatt 162. Jahrgang Donnerstag, 50. Mai 1912 MietzenerAiMger General-Anzeiger für Gberhefsen EskS h rnabIe,tTane4nu?nliner Aotationrbruck und Verlag der vrühl'fchen Univ.'vuch- und Steinöruderel R. Lange. Redaktion. Expedition und Druckerei: Zchulftrahe 7. Vc.\ bis vormittags 9 Uhr. Büdingen: Zernfprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteil: H. - eck. in Nizza zur Ueberführung nach Rußland zum Bahnhof aeleitet Der Verstorbene ist 17 Jahre am deutschen Hof beglaubigt gewesen und hat den größten Teil seines Lebens in Deutschland zugebracht. Bevor er auf den Berliner Posteic berufen wurde, war er 14 Jahre in München Gesandter und volle 30 Jahre Ministerresident in D a r m st a d t gewesen Es war die Zeit, wo der Zar Alexander II. regelmäßig einige Monate in Jugenheim an der Bergstraße zuzubringen pflegte. Heer uub Flotte. Trier, 29. Mai Zuverlässig verlautet, das hiesige Infanterieregiment Nr. 161 solle am 1. April 1914 auf zwei Garnisonen verteilt tverdcn. Der Stab, das erste und dritte Bataillon sollen nach Düren, das zweite nach Eschweiler kommen. Au» Stabt und Land. Gießen, 30. Mai 1912. ♦* Der Groß Herzog und die Großherzogin von Hessen mit Kindern sind gestern nachmittag auf der Rückreise von Livadia in Kiew eingetroffen. ** Kreisarzt Dr. Stammler f. Gestern früh starb hier einer unserer ältesten Mitbürger, der König!, preuß. Kreisarzt a. D. Dr Eduard Stammler. Der Verstorbene war am 30. Mai 1820 in Lauterbach geboren, er wäre also heute 92 Jahre alt geworden. Nach dem Besuch des hiesigen Gymnasiums ging er im Sommersemester 1837 zur hiesigen Universität Im Winter 1839 wurde er aktiv bei dem Korps „Teutonia", deren ältester „alter Herr" er ist. Im Sommersemester 1840 wurde Herr Stammler wegen Beleidigung des Polizeirats Zu- lehner auf ein halbes Jahr von der Universität ausgeschlossen. Am 21. März 1843 bestand er das medizinische Fakultätsexamen, studierte dann 1843 und 1844 noch in Berlin, Prag und Wien und ließ sich 1845 als praktischer Arzt in Battenberg nieder. Im Jahre 1846 ging Dr. Stammler als Kreiswundar^t und Gemeindearzt nach Neckarsteinach, von wo er 1860 als Kreisarzt nach dem damals hessischen Städtchen Battenberg versetzt wurde. 1866 trat er in preußische Dienste über, trat aber schon 1875 in den Ruhestand. Er zog hierher und war noch eine Reihe von Jahren als praktischer Arzt tätig. Der liebenswürdige alte Herr war in allen Kreisen, die ihn kannten, sehr geschätzt und beliebt. " Aus dem Militär-Wochenblatt. Jrhr. v. Brandenstein, Major im Generalstabe dec Gen.-Jnsp. der Kav., zum Garde-Drag.-Regt. (1. Hess.) Nr. 23 behufs Vertretung des Kommandeurs kommandiert. •• In den Ruhestand versetzt wurde der Lehrer an der Gemeindeschule zu Klein-Auheim Michael Winter auf sein Nachsuchen. "Staatöbahn-Personalnachrichten. Cs wurden oersetzt der Bahnmeisterdiätar Schilling von Vilbel nach Frankfurt a. M., sowie der Stationsschaffncr Reinhold Becker, früher in Gießen, von Mainkur nach Limburg a. d. Lahn. ES bestanden die Prüfung die Hilfs- Lokomotivhcizer Gustav Hu del und Karl Ea rlä in Gießen. ** Stadttheater. Nochmals sei auf das Gastspiel von Madame Hanako und ihrer Gesellschaft am Freitag ausdrücklich hingewiescn. Die hochinteressanten, ganz eigenartigen Darbietungen haben gestern abend am Kurtheater in Bad-Nauheim wiederum wie im vergangenen Jahre einen ganz außerordentlichen Erfolg erzielt. Das Gastspiel der berühmten japanischen Künstlerin hier bedeutet zudem das letzte Auftreten derselben in Europa, da mit dem 31. Mai diese letzte Tournee in Europa endet. — Die Herren Studierenden zahlen an der Abendkasse ermäßigte Preise. ** Zirkus May. Man schreibt uns: Auf dem Bahnhof Gießen werden am Samstag seltene Gäste zu bewillkommnen sein. 35 Löwen, Tiger, braune und Kragenbären, Zebras, Zebus, Kamele usw., ein kostbarer Transport exotischer Tiere, werden von dem zu einem Gastspiel kommenden Zirkus Mal) nach Gießen gebracht. Außer diesen Exoten bringt der Zirkus May auch edle Pferde mit sich. Die Freiheitsdressuren des Herrn Direktors May erfreuen sich der Beistrmmung der Fachmänner und des großen Publikums. Mben den zirzensischen, artistischen und Raubtierdressurkünsten sei aus den einzig in Europa lebend sich befindlichen Orang-Utan „Johanna" hingewiesen. „Johanna" bildet in lebet (stobt bes jeweiligen Gastspiels des großen Zirkus May bas Tagesgespräch. Sie repräsentiert an sich einen Wert von 100 000 Mk. und bezieht eine Monatsgage von 10000 Mk. Was es sehenswertes gibt, bas wirb gezeigt. Dieser Zoologische Garten auf Reisen ist währenb bes ganzen Tages dem Publikum zedffnet. ** Silberne Hochzeit feiern heute Schuhmacher- meister Möller und Frau, Schulstraße 2. Landkreis Gießen. ” Großen-Linden, 30. Mai. Bei dem am zweiten Pfingstf ciertage abgehaltenen Dauer-undKorsofah- ren des Radfahrervereins Londorf erhielt der hiesige Radfahrerverein unter fünf Bewerbern die beiden ersten Preise. n. Hattenrod, 28. Mai. An Pfingsten feierten der Kirchenoocsteher Wilhelm A l b a ch und feine Ehefrau Elisabeth, geborene LaunSpach, das Fest dec goldenen Hochzeit. Die Feier fand im engsten Familienkreise statt, da das Haus durch den Tod eines Sohnes und des Bruders, des Real- lehrerS Albach zu Gießen, in Trauer versetzt war. Im Auf. trag des OberkonsistonumS überreichte Pfarrer Ries ein neue« Testament nebst Glückwunschschreiben der Behörde. Der Kirchenvorstand wünschte seinem Mitglied persönlich Glück und übergab em Andachtsbuch. KreiS Schotten. - Laubach, 29. Mai. Der Hessische Haupt- eo r<51 l>cer Gustav-Adolf. Stiftung wird seine 68 Jahresveriammlung am 25. und 26. Juni hier abhalten. Die Vorbereitungen zu dem Feste sind in vollem Gange. Vier Redner aus der Diaspora werden zum Wort kommen. In der öffentlichen Abendversammlung des ersten ^.ageS und ui der Nack)versammlung auf dem Ramsberg ain Hauptfeiltage wird ein elsässischer Pfarrer über die Gustav-Adolf-Arbeit im Elsaß rÄen. In der Nachve!- Sammlung werden zwei hessische Guslav-Abolf-Pfarrer sprechen, ferner werden in der Vorversammlung ein Vertreter des Hessischen Hauptvererns der Gustao-Adolf-Stif- wng unb em Vertreter des Hessischen Hauptvereins des Evang. Bundes sprechen. Im r5^ügottesbienü predigt ein Liafpvrapfarrer; Ansprachen werben geteilten von dem Vorsltzenben des Hauptverelns der Gu,rav.Abots Sliftuna und einem Vertreter der Kirchcndehorde. Kreis Frteoverg. L. Friedberg, 29. Mai. Gestern hielten die alten Lehrer, die 1859 voin hiesigen Seminar abgingen, zu Frankfurt ihren jährlichen Appell ab. Sie hatterx dazu die Lehrer de? Jahrganges 1 8 5 8 eingeladen. 52 Jünglinge traten Ostern 1857 ins Friedberger Seminar ein, von denen noch 16 leben und einer noch Schule hält. Neun waren er- schienen. Vom Jahrgang 1858 fanden sich drei ein. Im Restaurant Böhm in Frankfurt hielten sie ihre Zusammenkunft, zu der sich Söhne unb Enkel und Frauen der Jubilare eingesundcn hatten. Tischreden wurden gehalten und ölte Erinnerungen auSgetauscht. Eine kleine Geldsumme sammelte inan für die Ludwig- unb SKice.Stiftung. Starkenburg und Rheinhessen. Darmstadt, 29. Wlai. AuS Anlaß beS HinscheidenS des Kaiser!, russischen Botschafter« in Berlin, von der Olten- Sacken, der 1869 bis zu Aniang der 80er Jahre Minister- resident am Großherzoglichen Hofe war, sindet morgen vor- mittag 11V, Ubr eine Seelenmesse in der russischen Kapelle auf der Mathildenhöhe statt. Kreis Wetzlar. F.C. Wetzlar, 29. Mai. Ter Regierungspräsident ho das Verbot der Kla uen oie hm ärkte für den HreiS Wetzlar aufgehoben, doch ist die Aufhebung an verschiedene Bedingungen geknüpft. ** Wißmar, 30. Mai. Zu dem Streit am zweiten Pfingsttag, über den in der gestrigen Nummer berichtet würbe, sei mitgeteilt, baß ber beteiligte Kraft nicht Zigarren- sondern Hüttenarbeiter ist. Er soll von dem Pape, ber ein Freunb von ihm war, in bie linke Hanb gebissen worben «ein, weshalb Kraft ihn packte und beim Ringen einen scharfen Gegenstand in den Unterleib stieß. Das Befinden des Verletzten soll befriedigend sein. Hessen-Nassau. Q Marburg, 29. Mai. Auf dem Rückweg von der Hengststation hier erlitt gestern nachmittag das Pferd des Landwirts Bodenbender aus Hof Capelle einen Nierenschlag, wobei beinahe der auf dem Tier sitzende Sohn des Besitzers mit verunglückt wäre. Mit Hilfe von Passanten wurde nun das Pferd von der Unfallstelle bei der Landesheilanstalt aus wieder zurück in die Stadt in einen Stall geschafft und zugleich benachrichtigte auch der Sohn seinen Vater von dem Unfall und ersuchte ihn, sofort zu kommen. Als der in den 50er Jahren stehende Landwirt Bodenbender anlangte, stürzte er plötzlich als Leiche zu Boden. h. Frankfurt a. M., 29. Mai. Herzog Adolf Friedrich von Mecklenburg-Schwerin hat aus ber reichen Jagbbeute, bie er von seiner innerafrikanischen Forschungsreise heimbrachte, bem hiesigen Senckenberg- Museum ein Okapi überwiesen. Das überaus seltene Tier ist bas erste in beutschen Museen vorhanbene Exem- plar. Das vorzüglich präparierte Skelett ist im Lichthofe ausgestellt, währenb das ausgestopfte Tier selbst in den Räumen für Säugetiere einen bevorzugten Platz erhielt. = Frankfurt a. M., 28. Mai. Der Verein mittlerer Staatseisenbahnbeamten (Sitz Köln) hielt am 16., 17. und 18. Mai im Römer seine Hauptver- s a m m lung iunter zahlreicher Beteiligung aus allen Teilen von Preußen-Hessen ab. Aus der Eröfsnungsrede des Vor- sitzenden ist zu entnehmen, daß ber Verein für bie Ver- besserung ber wirtschaftlichen Verhältnisse seiner Mitglieder nicht nur bie Staatshilfe in Anspruch nehmen will, fonbern auch mustergültige Einrichtungen ber Selbsthilfe geschaffen hat. Der Verein hat feit seiner Grünbung an Sterbegelber 343 397 Mk., an Witwen- unb Waisenunterstützungen 36 325 Mk., an Darlehn 284 875 Mk. unb an in Not geratene Kollegen 33 217 Mk. gezahlt. Außerbem würben noch Begräbnisbeihilfen von 41273 Mk. gezahlt unb für Rechtshilfe 77 379 Mt. aufgetoenbet. Auch 1911 war ber Verein in ber Lage, fast 50 Proz. ber Einnahmen für Wohl- fahrtszwecke verausgaben zu können. Als befonberer Punkt staub neben ben Fragen der Stanbeshebung unb ber inneren Organisation ein Vortrag des Dr. H ö s l e über das Thema: „Der Beamte in ber Volkswirtschaft" zur Tagesorbnung, der mit reichem Beifall ausgenommen wurde. Der Vortragende betonte besonders für bie Beamten bie Pflicht, Fühlung zu nehmen mit ben anberen Erwerbsstänben unb sich nicht abzuschließen, fonbern praktische Arbeit mitzuleisten an ben sozialen unb charitativen Aufgaben bes Staates unb ber Gemeinben. Die Eisenbahn-Direktion Frankfurt war durch den Perfonalbezernen- ten Regierungsrat Dr. Beyer vertreten, ber erklärte, baß >ie Eisenbahnverwaltung ben Beratungen nicht nur mit >em größten Interesse, fonbern auch mit besonderem Ver- trauen folge. Eine einstimmig gefaßte Entschließung bezeichnet es als bie zurzeit bringenbste Aufgabe bes Vereins, für bie auch front Abgeorbnetenhaus beschlossene völlige lehaltlicheGleichstellungderpreußisch-hesfi- cheu Eisenbahnassistenten mit ben Verkehrs- affiftenten bes Reiches mit allen Mitteln zu wirken. Landwirtschaft. — Bur Maul- unb Klauenseuche in Großen- Buseck schreibt man uns von sachverständiger Seite: Tie beiden „Eingesandt" in obigem Betreff, von denen naniuitlid) das lebte geeignet ist, falsche Vorstellungen zu erwecken, veranlassen mich. Ihnen folgende Ausführungen zur Verfügung zu stellen: Ter Ausbruch der lUtaul» und Klauenseuche in Großcn-Buseck kam gänzlich unvermittelt. Die Infektionsquelle war nicht festzustelleii. Da die Krankheit aber nur durch Ansteckung entstehen kann, lag die Befürchtung nahe, bau Seuchenherde bestehen, die nidu bekannt geworben sind. Außerdem hatte der Besitzer des verseuchten Be- llandes die Sachlage zu spät erfiannt und war mit den bereits erkrankten Tieren noch zwei Tage in der Gemarkung umher gefahren. Wollte man das Wiederaufleben der trostlosen Zustände des letzten txmtmcrg, die ja noch in aller Erinnerung sind, vermeiden so war größte Vorsicht am Platze. Die Wünsche, bie in dem letzten „Eingesandt" geäußert worden sind, gehen darauf hinaus, diese Vorsicht zu vermindern, bevor die Gefahr der Seuatenverschlep- pung wirklich beseitigt ist. Dies ist aber erst der Fall, wenn in dem Scuäxmgehofte bi« Erkrankung abgeheilt und die TeSlnfcktion durckgcführt ivorden ist. ES unterliegt gar keinem Zweifel, daß die Anordnungen, die dem Gesetz entsprechend, in einem Sperrbezirk getroffen werden müssen, für die Betroffenen sehr drückend sind und jeder, der die Verhältnis»« kennt, wird die Be> tronenen aufrichtig bedauern. Aber dennoch wäre eS unoerant- wörtlich, wollte man die Vorsichtsmaßregeln aufbeben, ehe bie Bett dazu gekommen ist. Dann wäre ja alles, was bisher geschehen ist, untjonu gewesen. Die Landwirte in Grogen-Buseck wollen mit Rmdergespannen fahren. Tie Erfahrung hat wiederholt gezeigt, daß gerade hierdurch die Seuche tm Seuchenort verbreitet wird. Au» behänderen Seite ist wiederholt beobachtet worden, daß ver' einzelt Seuchenherd« isoliert geblieben sind, wenn bie Maßnahmen vwittlich burdhKTutn worden sind. Gerade daß cs in Großen- Vuseck bisher bei einem Seuchenherd geblieben ut, gibt der Hoi' nung Berechtigung, baß, wenn man nicht auf halbem Weg.- lieh ,1 bleM, die Sache bald ganz ooruoc. .ir ist nun L-d» größere liehet; daß die Landwirte sich noch cm Tage bv- l,4fcn unb bann a Beengungen los und, ober baß die, vielleicht etroae- gemilderten Maßnahmen bei Ausbreitung ber Seuche weiterhin, vielleicht noch nnxbenlang weiter bestehen, nxnn in der ganzen Zeit bann ber Absatz von Schlachtvieh behindert, von Zuchtvieh unmöglich ist, wenn für bie Beobachtungsgebiete bie durch Gesetz zwingend vorgeschriebenen Einschränkungen weiter bestehen, wenn aud) noch weiterhin die Ferkelmärkte für Züchter in Gießen und Lich wegfallen müssen und außerdem die Gefahr der Weiterverschleppung aus dem Seuchenherd besteht? Tie Antwort dürfte nicht schwer fein. Welche berechtigten Borwürfe bekämen wohl die in Betracht kommenden Dienststellen zu hören, wenn durch verfrühte Aufhebung der Vorsichtsmaßregeln das Wohl und Interesse so vieler geschädigt werden würde. Auch daß die Schäden, die durch Todesfälle im Verlauf bei Seuche entstehen, entschädigt werden müssen, dürste zu bebenkn sein. Soll man bie Allgemeinheit und die Landwirte nickt be troffencr Gegenden schädigen, die an den Kosten mitbezahlen müssen, indem man am Seuchenort die nötige Sorge außer Acht läiit ? llnb bann: die vielgeschmähten gesetzlichen Vorschriften? Wer hat sie denn gemacht? Von Männern, denen jahrzehntelang, (Srfaljrung zur Seite steht, sind sie vorgeschlagen und von Land wirten sind sie gebilligt zur Wahrung der Interessen b e r Landwirtschaft. Nur für die Landwirte sind sie gemacht, denn kein anderer Stand hat ein auch nur annähernd so großes Interesse an diesen Fragen, als gerade sie. Diese Gesichtsvunktc sollte man doch nie außer Acht lassen und nicht denen die Schuld geben, die nur ausführen, was die berufenen Vertreter derjenigen gewollt haben, denen, wenn sie betroffen werden, dir Maßnahmen zu streng sind. Noch etwas ist zu erwähnen: E. ist geklagt worden über die Bestimmung, daß aus dem Sperrgebiet keine unabgekochte Milch abgeaeben werden darf. Tie Maul- unb Klauenseuche ist durch die Milch auf den Menschen und besonder-: auf Kinder übertragbar. Zahlreiche Todesfälle bei Kindern, bie hierauf zurückzuführen sind, find beobachtet. Welche berechtigten Klagen würden entstehen, wenn auch nur ein einziges Menschenleben dadurch in Gefahr gekommen wäre, daß diese Vorschrift nicht getroffen worden wäre. Bis Ende dieser Woche ist unter normalen Verhältnissen in Großen-Buseck die Abheilung d e r Sc u che zu er w a r t e n. Ist dann die Tesinfektion durch, geführt, so kann auch wohl das Fahren mit Rindergespannen wied.'r gestattet werden. Soll wegen dieser wenigen Tage das Erreichte in Frage gestellt werden? Tas kann wohl bie Meinung der Herrn Einsenders selbst nicht sein. . ** Landw. Genossenschaftswesen. Wie der Inter- nationale Bund der landwirtsclmftlichen Genossensck-aften mitteilt, hat nun mehr der „Zentralverband der japanischen Gen o s s e n s ch a f t e n" mit dem Sitze zu Tokio, dein von ben 8663 Genossenschaften Japans etwa 4500 angehören, seinen Bei- tritt zum Internationalen Bund erklärt. Außerdem sind folgende Genossensckiastsorganisationen Rußlands beigetreten: 1 Ta-i Zentralgenossenschaftskomitee in St. Petersburg (war auf d m internationalen Bundestag zu Baden-Baden vertreten durch Dr Totomianz-St. Petersburg), 2. die Moskauer Volksbank (in Baden- Baden vertreten durch Prof. Tr. Anziferoff^Charkow), 3. der Verband der Krediigeiwssenschasten m Kiew. Des weiteren bat der „Zentralverband ber landwirtschaftlichen Genossensck-asten des Gouvernements St. Petersburg" seinen demnächstigcn Beitritt zum Internationalen Bund in Aussicht gestellt. Da ber Beitritt ber Genossenschaftsverbänbe einiger Länber zu erwarten ist, w.'td-.m in absehbarer Zeit alle Kulturlänber int Internationalen Buiid vertreten fein. In ber Hauptsache ist biefer Erfolg dem Verlauf des m der Vorwocl-e in Baden-Baden abgehaltenen Dritten Inter- nationalen Bundestags zu danken. vermischtes. ar.lcItfam-c )öe8ebcn9cil Wird aus Paris gemeldet. Als am gestrigen Mitttvoch morgen ein Schutz- mann eine Frau verhaften wollte, legte sich ein anscheinend zufällig hinzukommender Mann ins Mittel. Der Schutzmann glaubte es mit Apachen zu tun zu haben unb schoß i^n meber. Auch eine anbere hinzutommenbe Person wurde von ihm niedergefchossen. Der eine ber erschossenen Tiänner mürbe als ber Polizeiinspektor Monteid cr- k1 Schutzmann erhielt kurz vorher von einem Zuhälter, der rasch entfloh, zwei tiefgehenbe Mefsersticy«. kt M e x i k a n 11 ch e P o 11 z e i g « h e i m n is s«. Ta» itt ^.^v°lutio.i dl« andere sagt, kann nieinanden u"er- nfin b äUm£e emigermage.i kennt. Ter dell« Kenner Nak ^Epubtik, der Exprästbenl Porfilio Tiaz, Hai einmal ein Histörchen erzählt, baS für bie bärtigen Zustande ungemein belehrend und zugleich sehr ergötzlich ist. Liaz selbst har dann m hockll eigener Person eine Wolle gesviett. Er iianb da- , "" "istigften Manne-alter. .Tie itanbstraßen, die nach der ti>|uaöal_QJat° führten, waren Dudjiiubii.u oer- ,r4Qllu 4-wz jungft in einer Panier wesell- zHaub” setzen einem ebeniaUS buchstäblich bei uireii Plundereien nicut einmal das Hemd auf dem Leibe. Und iei , wenn die Postkuischen in die Stadl einsuhren und die Fenster- ‘L ‘ ‘ ’ l-‘) tu»g jur Errichtung deutscher Turnstatlen wurden insgesamt 37 bedürftige Turnvereine mit 11 900 Alk. unierstützt. cn ^^ofessor Reinhardt (Berlin) überreicht im Namen der vier ?Cr X,CCtliUri^nUe «oldgesticktes Fahnenband für daS Banner der Teulschen Turnerschaft zum Andenken an die Hunderiiahrfeier deS Turnvereins in der Hasenheide. Schulrats Schmuck (Darmstadt) über da« ? l l "»6 zu m 3 u ngb eutfct)lanbbunb führt zu ‘ " l219ef7,?a2Iuts|pre^,e- T'e Ziele des Bunde«, wie sie Wcneral- ^- ^oltz-Pascha festgelegt hat, werden ausdrücklich gebilligt Jedoch werden eine Alenge von Beschwerden nnbhMbnhn«iei .2üe.‘{e' bie Grundfätze des Jungdeiitsch- hP m.bh#r?Chrtrfh,re h Einzelnen Lrien durchgeführt werden, uiö- nflrn'i?nmtnh mh ubevaU Reugründungen von Vereinen Ut b,C ^Ereinigung und Stärkung der bestehen- h6°XSe \u werden drei Mitglieder bei AuSschnsseS beauftragt eine kurze Erklärung über da« Verhältntt 9|CuÄ^h.yi{o r!^a,»48UU? 3UII9beuU^^Ian^)blmb auszuarbeiten und beir und Begutachtung vorzulegen. ... 2"* Ort der nächsten Aurichußsitzung wird Leipzig be- ptier 6 e Vorberatungen zum Teut schen Turnfest h?prfurm.nirh xl10 eingehend Bericht erftatici. Al« Termin ^ier c?uI‘ m- Aussicht geuommeiu f^C h0? 0,6 ^ld) ou, Neueinführung von ^.urnicgcln ,ur da. ^.enischc ^urn.e'l beziehen, werden abgelehnt. 84-00 Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . 89—00 74,00—76.0) 57,50-39.0) 73.00—75.)) 57.00—59.00 73.00-75.00 58.00—59.00 73.00—75.00 58.00—59.00 Ein wahrhaft köstliches Getränk B*/* K. 49'12. PerlkB Er enthält weder Koffein noch sonstige schäd- gibt Ziehung 13. u. 14. Juni H und bei mit -er- Mk. 10b—117 102—108 93—10'J 88-92 von überraschender Kaffeeähnlichkeit bereitet man sich aus dem neuen Kaffee-Ersatz Redend- ödjla.ijc« gcivtdit W Post Prutz, Tirol. Station Vanbecf. Entzück ‘ Alpenlustkurort, altrenom. Schwefelbad. IQ Windgesch. mild. Renoviert, gemüil. iirol. IX HauS mit Veranden, berrl. Spaziergänge, Vnbiyfcc. Pension von Mk. 4.70 ab. Profp r?- - - frei b. Kurverwaltung C1*!-- Konstantinopel. 30. Mai. 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TaS gestrige (SingcionM über tnr Zclimttston aut Oswalds Garten ist cnüilt von Abneigung gegen all«, was Kirche und Religion hecht idem Anwohner. kein Pastant ist diesmal auch nur im geringsten durch die (Hott«bicnjtf belatugt norden, ,a der Gesang war ,um größten Teil wunderbar KMn unb ergret'end Man hörte weithin, daß ein gcnbulicr Loor miiwirhe. Alle wahrheitsliebenden Anwohner werben dies bestätigen. In Schöneberg stietzen zwei >1 raf troagen großer Getvall zusammen. Beide Gefährte wurden _ trümmert, bic derben Chauffeure unb zwei Fahrgäste er tutidjtn IraetjJiojt. -Kiel, 29, 31üi. üimvalerS Dr. Sö tz iüeivjij) nagender Führer im beulen nerschait zu ihrer biesjäh^u inten. Tie Tagung sand -i jlall und begann mit ei 'i msschüsse. Heute mittag n. Ter Miltelrheiulrets on ii) vertreten. Zahre alt ist, leitete die u- zungsanivrache ein. Iie: • mtjdjen Turnerschait soll c.l werden. - Die Sründ^ cde für wünschenswert erat«, jeiu Ausschug für die i:-- Ter Turn-Ausschuv bot k .jugehend mit der epitiir« dein seit dem Borjahre ie und volkstümliche Uetur.r irschlagen, die vom ÄuSst sich darunter auch die, n-d. ilniaeti deutschen Turnieiik: [ der Ferdinand Wötfßh't ,urden insgesamt Si dedmüu erreicht im Namen der : Fahnenband für das enken an die punderiiad^- Rlumenbe Pflanzungen von Balkons, Fensternischen u. «flaitcnbceten. IQobcme Teppickibeet-Anlagen sowie ständige, sachgemäße Unterhaltung von Märten erleb, prompt u. gewissenhaft Aucunt lieber Kunst- u. ^andschgftcgäriner (»berftr. 1. 35O9| Tel. 543. Bäber >' Sommerfrifdjen Pensionen Bekanntmachung. In das Handelsregister 9lbt. A wurde bezüglich ber Firma Anna Sormgmann zu Gießen eingetragen: Die Firma ist erloschen. 8^°/. Gießen, den 22. Mai 1912. (Srcif b'W i A nsac-ickt. 8413 Gewinne im Werte v. M 133000 i50000 i10000 eew. uew Lossä M.2.- Porto und Li>te 3* Pt- rxtri. zu heben bei den K6nicl. Lottene-Einnehmern und in allen durch Pkkite kenntlichen Verkiafrs teilen. Bertie ■ 24, Bonbijceplati 2 1 Xollisg Haonorer n Berfle, Leentstr.4 Tonncrctaft,27.3uni 19|8 nachmittags 3 Uhr, werben in unserem Amtszimmer bic bem Emil Braun in Drohe ^geschriebenen nachstehent verzeichneten Parzellen ver steigert: 28/217*7,0 — 474 qm Bauplatz. VcflflQTten in ben mittelsten Srluestgärten 28'217«/,o — 515 qm Bauplatz daselbst. Gießen, den 24. Mat .912. Großh. Ortsgericht Gießen G X 0 6. K. 47/12. B*,± Tonnerstoa, 1 l.Jnli 1912 nachmittags 3 Uhr, werben in unserem Amtszimmer bic ben Gottlieb Nauheimer Ehe- ICirdilidic Uacbriditcn. jsrüciuiiajc HciigtOiWiemciiiOc. Gottesdienst in ocr Spnagoqe ^ud-Anlage). Camrtaä, ben 1. Juni 1912: Vorabend: 7.45 Uhr. Morgen«: 8.30 Uhr. Nachmittags: 4.00 Uhr. cdiriftrrftarung. Laddatausgang. 9.23 Uhr. 3sraditifd'r delinionsgejellfchaft. Sottkidicnft. Babbai feier am 1. Juni 1912: Freitag abenb 8.00 Uhr. eani4tng voriniitag 8.00 Uhr. SamStag nachmittag 4.00 Uhr. Sabbat-.'luSganq 9.25 Uhr. 81'OCbengotteflbienft: Wlorgent 6.00 Uhr, nbenbt 7.80 Uhr. Versteigerung. Sreitag, ben 31. b. Mts., nachm. 3 Uhr, versteigere rch zu Maiurlar vor bem Gemeindehaus: 1 Motor Holzfchneibe mnirbine gegen Barzahlung. |3H36 Born, Gertchrsooll-ieher m Greß«. sSie I LtzKL: I L i,. »-<•? i wtA*«* KZLtz °"en unb nihu oann im Trunnphe zum nächsten Crle, um ihn ben tknorDen }>i übergeben. Als wir dort ankamen, maile rch mich ' ul d.e Suche noch oem .jefe politieo“, bem ^olijeigeivalligei', und • a ich bie Wacht tube nicht entbeden konnte, jo wandie idi mich sließtich eine ®ntppe von "einen, bic umherstanden unb tnlere» Wetangenen neugierig betrachteten: .Wo kann ich ben icltzeivorsteher treffen 1* — .Aber Sie haben ihn da ja“, ne‘en e emflimmig, .dort auf dem Pkaulelel styl er/ * DaS Ende ber Präriehunbe. Ten vielen jungen tnb alten Lesern ber wundervollen Tiergeschichten, die Grnst Seton- Ldomvioii in bem Bande „'Brärteiicre unb ihre Schick-ate" erzählt «Stuttgart, KoSmoS-Berlag) fmb auch biete possierlichen murmel- rerartigen 'Hoger wohl bekannt. Sie bevölkern bic Nordamerika- i ifcfjen Lrnrien, ausgedehnte Austedluugcn bildend, in denen anjelne Hügel je einen Bau bezeichnen. Am jedem dieser Hügel । «l em» der gelbgrauen Tierchen aufrecht als Wache unb warnt rar ie:er naheuben Wclnbr, tun dann schleunigst im Innern zu verschiviiiden. .Tie Vorher des Präruhunbes sind nämlich wie em ptia.e noch unten uerlnmettber Trichter/ beridnet Seton tu feiner ifocbtinen Geschichte der Prärietvolstn Tito. .Um seinen oberen leil wird ein hoher Rand errichtet, der al» Zugang bient unb ^,1, bic Sicherheit gewährt, daß der Bewohner, gani gleich, wie r_ m bev Gt!e auSg eilet, bestimmt in ben Tii.htci rutscht und von c«r nlllehütenbcn Erde ausgenommen wirb. Nach außen fällt der ?bcit langsam nach allen Seiten ab/ 'Alle Vügel fmb je 5 bi» m von etnanber entfernt unb durch feftiietreteiie P'ade mit em- n ber ueil'unbra. Schon bei einer Gtsenbahnsahrt durch den ai.osjen Westen Amerikas gewahrt der Reisende vom Heusler des vges ans überall die .‘Uroirte Tog Totvns', die .Städte" ber pnrti ihrer hellenden Stimme benannten Prärtehunbe, die in jenen üebieien die am häufigsten oorfonunenben Tiere fmb, auS .enommen inmilirti bte Heuschrecken. Sic nähren sich oon Wrn5 und Wurzeln irb bauen von Enbe Oktober bi6 zum Frühjahr Winterschlaf in en Bauten, beten Eingänge sie voiher öcritopfcn. Ihr Fletsch jr wohlschmeckend, doch ist die Jagd 'chimciig unO iclien ergiebig, nrichten. Aus brr helstfcheu nationaD-beralen Partei. bs Darmstadl, 30. Mai. Nach einer Meldung der „Franks Ztg." wollen die hessischen 'Fungliberalen unb die hessisck)en Natiottalliberalen Bassermannscher Richtung den Generalsekretär Möhler in Köln als Parteisekretär mit dem Sitz in Mainz oder Lssenbach anstellen. Der national liberalen Landesparteilettung ist hiervon nichts bekannt: es kann sich also nur um eine interne Angelegenheit ber Jungliberalen handeln Iouh bleibt Hboeorbneter. bs Darmstadt, 30. Mai. Ter vierte Ausschuß der Zweiten Kammer beriet heute über die Gültigkeit der Wahl des Abg. Joutz. Der Ausschuß kam zu ber Ansicht, daß keine gesetzliche Handhabe vorhanden sei, das Mandat des Abg. Joutz für ungültig zu erklären. Ter Angriff auf Fez. Fez, 30. Mai. Am 28. Mai wurde eine französische Abteilung von drei Bataillonen, drei Batte rien und fünf Schwadronen, die außerhalb der Stadt Wache hielt, von einer feindlichen Streitmacht angegriffen, bic aus den nordwestlich gelegenen Bergen kam. Sic konnte den Angriffzurückschlagen. Abonnements-Ko )erte. Tic Kapelle des Jnfanterie-Negirnents „flauer Mhelntt (2. Großh. Hess.) Nr. 116 erlaubt sich zu eiicni Zyklus von Abonncmcnts-flonzerlcn emzu- la en. — Die flonzerte finden in Steins ©orten ft nt. Dieselben werden mit Uhlitärmulif tm ©arten, b*i ungünstiger Witterung mit Strcichmu'ik i.u Saal jn5gefüt)d, wozu em musik- und fiinltltebenbes Publikum höflichst eingeladen wird. Ter Abonnenientsprcis für 6 flonzerte beträgt. Ein Familienbillett für 4 Personen 8.— W. Em Familienbillett für 3 Personen 7. • Ein Personenbillett......2.40 , flaffenprcis nut Solist.....■ flaffenpreis ohne Solist ... - 0.75 , Die Liste zirkuliert. — Wie alljährlich finden die fäon;erte Donnerstags statt, das erste am 6. Zunt. Snfang abends 8 Ühr. W. Löber. Oberinusikmeister. Abonnement und Starten im Boroerkauf find bei werm E. (Sbollier, 'JlcuentDcg, und beim Borzeiger oe zu haben. G /1 mnck ütati£ tt"chl°°dbu»d k -| .S)leiigew»S'l«’Lr... „ burdgttuirt ” werden d«i * ’ klärung über d v... bbunb °uszu° .chtung te Eii'rfl*iUii' Mühlenverkauf. Kommenden Montag, de» 3. 3uni d. IS., wird eine nuigcb. Mahlmühle lt0 Min. d. Bahnbofi, mit Zirkelfäge, Tag und Nacht-Wasser aus 2 Bkadlgängen, Hofrciic im Torf 973 qm mit Mublwiefe 2457 gm u. Grab land 250 qm ;u IrifchborniKreiSLauterbach) morgens 9 Uhr dffem Uch versteigert. I** Die Arbeiten zur Abflachung der steilen s>els- böfchungen in d. Einschnitten Stirn. 20,1-2>'L u. 25,28-25,45 der Strecke Hartenrod—Herborn sollen vergeben werden. Tic BerdingungSunterlagen können, solange der Vorrat reicht, gegen poft- u. bestell- geldireie Einsendung oon 1 Mk. vom unterzeichneten Amte bezogen werden. Die Angebote sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen biS zu dem am »Freitag, den 14.Zuni, vormittags 11 llbr, ftcutfin denden Eröffnungstermin einzusenden. ZuschlagSfrist 3 Wochen. ®rohb. 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